AN/0313/2022
Ersetzungsantrag von Frau Bastian (FDP) "Ein Wald entsteht - Hochzeitswald durch Baumpatenschaften in Porz in Anlehnung an das Projekt Ein Wald für Köln – Baum statt Brautstrauß"
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Antrag FDP - Hochzeitswald Ersetzungsantrag
3306 Zeichen
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Bezirksrathaus Porz Elvira Bastian Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln Tel: 02203/294227 Mail: elvira.bastian@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Köln, den 02.02.2022 Ersetzungsantrag AN/0065/2022 nach § 3 der GO des Rates der Stadt Köln zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz hier: Ein Wald entsteht - Hochzeitswald durch Baumpatenschaften in Porz in Anlehnung an das Projekt Ein Wald für Köln – Baum statt Brautstrauß Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, die FDP bittet Sie, folgenden Ersetzungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 17.02.2022 zu setzen: Die Bezirksvertretung Porz möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, die Einrichtung eines Hochzeitswaldes innerhalb des Stadtbezirkes Porz zu prüfen (z.B. Westhovener Aue, Wahner Heide, Gut Leidenhausen). Zur Realisierung und Finanzierung sollen Gespräche mit der städt. Forstverwaltung, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. und dem Liegenschaftsamt aufgenommen werden. Es soll allen Feiergesellschaften (auch Geburtstage, Taufe etc.) die Möglichkeit gegeben werden, nicht nur für ein Stück Wald zu spenden, sondern auch einen Baum zu kaufen aus einer von der Verwaltung vorgelegten Auswahl. Desweiteren soll für die Anbringung der Erinnerungsschilder eine optisch schönere Variante (z.B. Rundbögen) gefunden werden, anstatt der Holzstelen. Darüber hinaus soll dieses Projekt auf der Internetseite der Stadt Köln unter der Rubrik „Eheschließungen“ eingebunden werden. Die Ergebnisse sind der Bezirksvertretung vorzulegen. Begründung: Aufgrund der Stellungnahme 0226/2022 der Verwaltung zum FDP Ursprungsantrag werden hier die Vorstellungen für einen „Hochzeitswald“ bzw. „Widmungswald“ modifiziert. Da die Stelen in Köln eher an einen „Marterpfahl“ erinnern, ist hier eine optische Aufwertung nötig. Um das Projekt insbesondere bei Hochzeitspaaren zu bewerben und auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen, ist die Einbindung auf der Homepage unter der Rubrik „Eheschließungen“ sinnvoll. Ein Hochzeitswald soll den Kölner und Porzer Hochzeitspaaren die Möglichkeit geben einen ganz besonderen Baum, symbolisch zum Wachsen der Ehe und der Liebe, zu pflanzen. Hierbei soll eine jahrhundertealte Tradition zum Zusammenspiel von Naturschutz und Brauchtum werden. Die Bestellung eines Baumes (z.B. Erle, Waldkirche, Wildapfel etc.) sollen per Mail und telefonisch möglich sein. Des Weiteren soll ein Baum auch als Geschenk in Form eines Gutscheines zu erhalten sein. Die Stadt Hamm hat ihren ersten Hochzeitswald bereits im Jahr 1995 errichtet. Hier wird die Pflanzung eines Baumes für 75€ angeboten. Die weiteren Erhaltungskosten übernimmt die Stadt, die Organisation das Umweltamt. Inzwischen ist dieses Projekt bundesweit bekannt. Aus Sicht der FDP ein gelungenes Projekt, welches unbedingt auch in Köln umgesetzt werden sollte. Ein Pilotprojekt in Porz könnte im zweiten Schritt auf weitere Stadtbezirke ausgeweitet werden, sodass in Köln weitere ganz besondere Waldstücke entstehen. Infos unter: https://www.hamm.de/aktionen/hochzeitswald Mit freundlichen Grüßen Elvira Bastian
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0313/2022
- Typ
- Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
- Datum
- 04.02.2022
- Erstellt
- 04.02.2022 11:12