A-W/0028/2016
Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer zwischen Nienberge nach Gievenbeck
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Stellungnahme der Verwaltung
3731 Zeichen
A-W [0028 [2046 67.28.0034 AFP Martin Krabbe BE 6726 Bezirksverwaltungsstelle West Ark für Birger- u. Re issorvioe \- Bezirkaverwaltu g West PR über Herrn Stadtrat Peck | Ihr Schreiben vom: 14.06.2016 Az.: 33240010 Antrag Nr. A-WV/0028/2016 der CDU-Fraktion vom 08.06.2016 Die Anregung der CDU Fraktion in der BV West wünscht zwischen dem „Durchlass Rölver“ und der Reiterbrücke am Haus Rüschhaus eine neue Fuß- und Radwegeverbindung, um die Querung der Autobahn im Zuge der Brücke Rüschhausweg zu umgehen. Diese ist schmal und bietet insbesondere für Radfahrer keine optimale Trassenführung. Die Reiter- brücke am Haus Rüschhaus wird dagegen ausschließlich durch Reiter, Radfahrer und Fußgänger genutzt und ist somit als sichere Verbindung einzustufen. In der Begründung der Maßnahme weist die CDU-Fraktion darauf hin, dass die neue Wegeführung eine Länge von 300 m benötigt. . Die 0.g. Anregung wurde vom Amt für Grünflächen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit geprüft. Vom Ende des ausgebauten Weges am Durchlass Rölver, bis zum Abzweig zur Reiterbrücke wird. für einen neuen Verbindungsweg jedoch eine Strecke von ca. 520 m zu Grunde gelegt. Enthalten ist in dieser Strecke die Sanierung einer vorhandenen Wegetras- se von ca.180 m Länge. Diese wurde auf Grund der seit Jahren fehlenden Nutzung und Unterhaltung als vollständige Sanierung in die Berechnung des Aufwandes für die Wege- herstellung mit Neubaukosten einbezogen. Abbildung 1 verdeutlich die Grundlagen der unterstellen Wegeführung. Eine andere direkte Führung der Trasse scheidet in diesem Landschaftsraum aus. Im Kernbereich des Waldes und auf der Grünlandfläche erlauben die hohen Grundwasserstände sowie der vielen Kleingewässern bautechnisch keine Trassen- führung. Auch ökologisch wie forstwirtschaftlich ist eine weitere Zerschneidung des Wäldchens, das vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein- ‚Westfalen (LANUV) als Biotop ausgewiesen ist, abzulehnen. Die Lage eines neuen Weges ist nuram Rande der Waldflächen und des Grünlandes vertretbar. Hier entstehen keine Zerschneidungseffekte oder unnötige Beunruhigungen des Landschaftsraumes. Der Boden ist zudem, vermutlich durch die nahe Autobahn, gut entwässert und für den Wegebau bautechnisch geeignet. Mit einem neuen Verbindungsweg verkürzt sich die Strecke zwischen dem Durchlass Rölver und dem Abzweig zur Reiterbrücke von ca. 930 m-über die vorhandenen ausgebauten Wege auf ca. 720 m. Bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 15 km/h für einen Radfahrer, reduziert sich die Fahrzeit.somit um ca. 1 Minute. Für einen Fußgänger mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 4 km/h verringert sich die Zeit um ca. 3 bis 4 Minuten. Der Ausbau des Weges, mit einer Breite von 2,5 m, verursacht Kosten in Höhe von ca. 48.500 €. Diese wurden ermittelt auf Basis eines Mittelpreises für vergleichbare Projekte. Zu ergänzen sind ferner Kosten für die Belange der Eingriffsregelung, die vorbehaltlich einer detaillierten Planung auf ca. 5.000 € geschätzt werden. INT: Abbildung 1 EN ÄR [ Aboicungs | / , Saale, Aus Sicht des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird der zusätzliche Weg nicht empfohlen. Die hohen Aufwendungen sowie die geringe Zeitersparnis bieten kaum Vorteile. Auch die fehlende Sozialkontrolle wird eine Akzeptanz des abseits gelegen Weges, den auch Schülerrinnen und Schüler nutzen sollen, nicht erhöhen zumal im Außenbereich eine Beleuchtung des Weges ausgeschlossen ist. Sofern die Bezirksvertretung diesem Vorschlag jedoch nicht folgt, weise ich darauf hin, dass finanzielle Mittel im laufenden Haushalt nicht zu Verfügung stehen. Sie müssten für eine Umsetzung im Jahr 2017 oder folgende gesondert beantragt werden. Attnıd runs
Originalantrag
1519 Zeichen
CDU Bezirksvertretung Münster- West
An den
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster-West
Herrn Stephan Brinktrine
Pantaleonplatz 7
A-W/0028/2016
Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer zwischen Nienberge nach Gievenbeck
Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen,
wie ein kostengünstiger und direkte r Fahrradweg vom Rölverdurchla ss in Nienberge am
Rüschhaus vorbei zur Reiterbrücke( über die A1) her gestellt werden kann. Außerdem wäre
zu prüfen, ob diese neue Strecke ausgeleuchtet werden muss.
Begründung:
Die Brücke am Rüschhausweg ist zu schmal für einen Fahrradweg, sodass die Straße genutzt
wird. Insbesondere der morgendliche hektische Verkehr stellt eine Gefahr für Radfahrer dar.
Da sich kurz und mittelfristig nichts an der Brücke ändern wird, sollte die Reiterbrücke , die
nur von Ortskundigen genutzt wird, durch eine bessere und kürzere Wegeführung und durch
Beschilderung aktiviert werden. Diese neue Wegführung wäre ca. 300m lang und würde
zudem noch eine Ersparnis von einigen hundert Metern für die Rad fahrer bri ngen. Diese
Maßnahme würde Schüler und Berufs pendler schützen. Außerdem würde die Jugendarbeit
der BDKJ Nienberge besonders gewürdigt , da sie vor Jahren schon bei einer 72 -
Stundenaktion einen Teil des Weges angelegt hat; dieser müsste nur verlängert werden.
gezeichnet:
Peter Hamann
Christian Hinzmann
Bernd Krekeler
Thomas Lilge
Christa Neugebauer
Nils Schappler
Markus von Diepenbroick-Grüter
Peter Wolfgarten
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Rüschhausweg
- Am Rüschhaus
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-W/0028/2016
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 08.06.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37