0404/2024
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der FDP-Fraktion für die Sitzung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales (AN/0121/2024) am 29.01.2024 betreffend "Personalnot bei der Stadt Köln wirksam entgegentreten"
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
3096 Zeichen
Dezernat, Dienststelle I/11/114/1 Vorlagen-Nummer 26.01.2024 0404/2024 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 29.01.2024 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der FDP-Fraktion für die Sitzung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales (AN/0121/2024) am 29.01.2024 betreffend "Personalnot bei der Stadt Köln wirksam entgegentreten" Zu den Fragen der FDP-Fraktion nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung. 1. An wie viele Unternehmen ist seitens der Stadtverwaltung / Jobcenter bisher herange- treten worden? In erster Linie ist die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit der KölnBusiness Wirt- schaftsförderungs GmbH Ansprechpartner für Unternehmen bei Ereignissen, wie Be- triebsschließungen oder Massenentlassungen. Die Verwaltung steht und stand auch in der Vergangenheit im engen Austausch mit der Bundesagentur für Arbeit, der KölnBu- siness GmbH und dem Jobcenter Köln, sobald etwas durch Presse oder anderen Quellen bekannt wird. Für das Jobcenter Köln kann keine konkrete Aussage getroffen werden. Die Stadtverwaltung hat z.B. Kontakte zu Ford, Galeria Kaufhof und auch DuMont auf- genommen. Der weit überwiegende Teil des Stellenabbaus bei RTL betraf und betrifft Hamburg. In Köln sollen die Stellen über die Fluktuation und Altersteilzeit abgebaut werden. 2. Wie genau läuft die erste Kontaktaufnahme ab? Die Kontaktaufnahme wird in diesen für die betroffenen Firmen und Arbeitnehmer*in- nen schwierige Situation -angepasst und angemessen an die jeweilige Sachlage- ge- eignet und zielführend vorgenommen. Dies kann proaktiv sein, unmittelbar oder auch passiv(er) und/oder in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit. Bei Ford gab es z.B. Gespräche zwischen den Personalbereichen, einen Abgleich von Jobfamilien, Gehaltsstrukturen und konkreten Einsatzmöglichkeiten. Die Stadt Köln konnte sich als Arbeitgeberin auf Ford-internen Seiten mit dem städtischen Angebot präsentieren und auf konkrete Stellenangebote verlinken. Zudem wurden konkrete Ansprechpartner*in- nen benannt. Bei Galeria Kaufhof wurden darüber hinaus Jobspeeddatings gemein- sam mit dem Jobcenter Köln organisiert. 3. Wie vielen neue Mitarbeitenden hat die Stadt Köln so bereits ein Jobangebot machen können? 2 Dies kann nicht genau beziffert werden. 4. In wie vielen Fällen kam bereits eine tatsächliche Einstellung bei der Stadt Köln zu Stande? Siehe Frage 3. 5. Inwieweit sind die Mitarbeitenden der mit Schließung bedrohten DuMont-Druckerei be- reits kontaktiert worden, ihnen Jobangebote gemacht bzw. sie eingestellt worden? Aktuell wurden und werden hier bereits, sowohl über die Bundesagentur für Arbeit als auch unmittelbar über die DuMont-Druckerei, städtische Stellenangebote - darunter auch eine vakante Drucker*innen-Stelle - unterbreitet, persönliche Beratung für eine Beschäftigung bei der Stadt Köln angeboten und eine konkrete Ansprechpartnerin ist benannt. Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0404/2024
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 26.01.2024
- Erstellt
- 24.01.2024 18:42