0057/2023
Sanierung und Neubau der Turnhalle an der Gesamtschule Chorweiler - Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 21.11.2022
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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*Erweiterung der Beratungsfolge Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 08.02.2023/*07.03.2023 0057/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.03.2023 *Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 13.03.2023 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 16.03.2023 Sportausschuss 21.03.2023 Sanierung und Neubau der Turnhalle an der Gesamtschule Chorweiler - Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 21.11.2022 Im Zusammenhang mit der Mitteilung 3220/2022 zur Sanierung oder zum Neubau der Turn- halle der Gesamtschule Chorweiler stellte die SPD-Fraktion in der Sitzung des Ausschuss Schule und Weiterbildung am 21. November 2022 folgende mündliche Anfrage: Die Sporthalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Köln-Chorweiler ist seit Februar 2022 für den Sportunterricht und den Vereinssport (u.a. Longericher SC, Nr. 1 im Kölner Handball) nicht nutzbar. Die Schule bietet als Profil u.a. Sportklassen mit einem erweiterten Sportangebot an, das dadurch nicht mehr sichergestellt werden kann. Die Verlagerung des Sportunterrichts in den Außenbereich ist in den Wintermonaten nun nicht mehr möglich und angebracht. Die Verwaltung informiert darüber, dass die Sanierung oder der Neubau der Gesamtschule, einschließlich der Turnhalle, bei der Gebäudewirtschaft personalisiert sei. 1. Inwiefern kann das vom Sportamt präsentierte Sportstättenmanagementsystem bei der Beschleunigung der Maßnahme herangezogen werden? 2. Warum kann das Dach der Sporthalle nicht so repariert werden, dass der Regen abgeleitet wird? Bei zu erwarteten Schneemassen kann die Halle dann weiterhin gesperrt werden. 3. Welche kurz- und mittelfristigen Lösungen können umgesetzt werden? Kann beispielsweise auf dem benachbarten Ascheplatz eine Behelfshalle/mobile Halle errichtet werden, wenn es noch Jahre dauert, bis die Sporthalle neu gebaut wird? 4. Welche politischen Beschlüsse sind notwendig, dass die Sanierung oder der Neubau der Turnhalle vorgezogen werden kann? Zudem bittet die SPD-Fraktion um Mitteilung der Beantwortung durch den Sportausschuss. Antwort der Verwaltung Zu 1.) Bei baulichen Themen (Beschleunigung der Baumaßnahme) kann das Sportstättenmanagementsystem kaum unterstützen. Diese konkreten Baumaßnahmen sind 2 durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zu planen und umzusetzen. Das Sportstättenmanagement kann helfen, mögliche alternative Sportnutzungsflächen in der Umgebung / im Bezirk zu finden. So kann gezielt nach verschiedenen Sportflächentypen ge- sucht werden: Hallen, Sportplätze, Laufbahnen, Sprunggruben, et cetera. Zu 2.) Die Verwaltung prüft noch, ob über dem bestehenden Turnhallendach ein Notdach errichtet werden kann. Sollte dies umsetzbar sein, so könnte nach Errichtung des Notdaches eine Nut- zung der Hallen möglich sein. Der beauftragte Statiker hält die Erstellung eines Notdaches grundsätzlich für machbar. Konkretere Termine zur Umsetzung können derzeit noch nicht verifizierbar benannt werden. Zu 3. und 4.) Die Sanierung oder der Neubau der Gesamtschule einschließlich der Turnhalle ist bei der Gebäudewirtschaft personalisiert und stellt die gewünschte langfristige Lösung dar. Das Pro- jekt wird derzeit aufgestellt. Es wird zeitnah geprüft, ob die Sanierung oder der Neubau der Turnhalle der Sanierung oder dem Neubau des Schulgebäudes vorgezogen werden kann. Davon abhängig kann noch kein Datum für einen Baubeginn und eine Bauzeit genannt wer- den. Entsprechende politische Beschlussvorlagen werden den zuständigen Gremien nach dieser Überprüfung durch die Verwaltung vorgelegt. Ungeachtet der Tatsache, dass selbst einfachste Containeranlagen nicht einfach „aufgestellt“ werden, sondern mit Fundament und allen auch sonst erforderlichen Grundlagen (Boden, Anschlüsse, Ausbau et cetera) mindestens 20 Monate Vorlauf mit der entsprechenden Pro- duktion und Lieferung erfordern, sind sie für den Einsatz als Sporthallen viel zu niedrig. Sporthallen können jedoch grundsätzlich modular errichtet werden – Grundstücke, Personal und Genehmigungsreife et cetera vorausgesetzt. Auch hier sind ab dem Moment der Perso- nalisierung Projektlaufzeiten von mindestens 20 Monaten einzukalkulieren. Wie solche Hallen aussehen können, ist derzeit an den Standorten Vietorstraße / Thessalonikiallee, Gaedestraße sowie Statthalterhofallee / Alfons-Nowak-Straße zu sehen, wo jeweils eine Turnhalle mit Sporthalle modular entstehen. Alle drei Standorte werden im 1. Quartal 2023 fertiggestellt werden. Für die Realisierung von Interimshallen in Form von Traglufthallen ist nicht nur entscheidend, ob die angedachten Flächen groß genug sind, sondern insbesondere, ob eine Errichtung am Schulstandort wie zum Beispiel auf dem Parkplatz / Ascheplatz baurechtlich überhaupt zuläs- sig ist. Traglufthallen haben einen hohen Energieverbrauch. Um den dringenden Bedarf an Sportunterricht sicherzustellen, ist dies eine der beiden kurz-/ mittelfristigen Lösungsvarianten, die derzeit trotz der angespannten Lage hinsichtlich der Energieversorgung von der Verwal- tung auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden. Unabhängig davon wird die Expertise innerhalb der bauenden Abteilungen der Gebäudewirtschaft zum „Modularen Bauen“ parallel immer weiter ausgebaut und gestärkt. Zudem wird derzeit ein Spezialisten-Team gebildet, das sich ausschließlich um die Sanierun- gen von Sporthallen kümmern wird. Gez. Greitemann
Anlage 2, Auszug BV 6 (Chorweiler) vom 02.02.2023
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) Herr Schulz Telefon: (0221) 221 96313 Fax: (0221) 221 96400 E-Mail: christian.schulz1@stadt - koeln.de Datum: 02.03.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler vom 02.02.2023 öffentlich Antrag auf Aktuelle Stunde zum Thema Sporthalle der Heinrich-Böll-Ge- samtschule AN/0113/2023 Bezirksbürgermeister Zöllner erteilt dem Schulleiter der Heinrich-Böll-Gesamtschule, Herrn Grisard, das Wort. Dieser schildert die dringende Notwendigkeit einer neuen Sporthalle für die SchülerIn- nen, die aktuell an bis zu zehn verschiedenen Standorten unterrichtet werden – vor al- lem im Hinblick auf Sport-Profilklassen ist derzeit nicht absehbar, wie eine Lösung der Problematik möglich ist. Problem seien Starkregen-Ereignisse, die dafür sorgen, dass die Halle während und nach Ankündigung dieser nicht genutzt werden könne. Kritisch zu betrachten sei zu- dem die Informationspolitik der Stadtverwaltung – es gebe kein Fortkommen. Vorschläge wie die Ertüchtigung des Daches, den Aufbau eines Überdaches oder die Schaffung und den Aufbau von Ersatzhallen bzw. Leichtbauhallen sei lediglich die In- formation gefolgt, dass diese Vorschläge geprüft werden. Seitens der Verwaltung sei zudem die Mitteilung erfolgt, dass die Instandsetzung der Hallen lediglich in Zusammenhang mit einer Generalinstandsetzung der gesamten Schule zu betrachten sei – der Zeitraum werde auf bis zu 10 Jahre geschätzt – es sei für alle Betroffenen sehr deprimierend. Ziel soll eine Ertüchtigung sein, auch wenn dies seitens der Verwaltung als nicht wirt- schaftlich betrachtet werde. Bezirksvertreter Gökpinar bittet um Mitteilung, wer als VertreterInnen zur Aktuellen Stunde anwesend sei. Laut Verwaltung sei das Fachamt eingeladen worden, es habe jedoch niemand am Termin teilnehmen können. Bezirksvertreter Stuhlweißenburg bittet um Auskunft, inwieweit Traglufthallen auch zu einer mittelfristigen Lösung beitragen – zudem sei kurzfristig eine Möglichkeit zu schaffen, die Traglast des Daches mittels Sensoren oder die Tätigkeit eines Techni- kers zu prüfen. Bezirksvertreter Gökpinar weist darauf hin, dass bereits vor einem Jahr im April ein entsprechender Antrag hätte gestellt werden können, ein starkes Signal in Richtung Verwaltung sei dringend notwendig. Er fordert die Verwaltung auf, dringend notwen- dige Sporthallen zu errichten, um das Sportangebot aufrecht zu erhalten. Bezirksvertreterin Danke bittet um Auskunft, welche Perspektive in Bezug auf eine et- waige Abwanderung der SchülerInnen an andere Schulen zu erwarten sei. Bezirksvertreter Schlimgen fragt nach, wie das Ausweichen auf Traglufthallen seitens der Schulleitung gesehen werde. Bezirksvertreter Büschges bittet um Stellungnahme der Schulleitung in Bezug auf eine Einschätzung, ob und wenn ja, wie viele Traglufthallen notwendig seien, um eine kurz- fristige Ausweichmöglichkeit zu schaffen ebenso wie die Mitteilung, welche Notwen- digkeiten zudem bestünden, um das Sportangebot wiederaufzunehmen. Schulleiter Grisard betont den Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit mit dem Schulträger, vermisst jedoch den stetigen Austausch mit der Fachverwaltung. Es folg- ten lediglich Reaktionen auf Grund von Anfragen an die Teilnehmenden der Schulkon- ferenz und des Schulausschusses - auf verschiedene Einladungen seien keinerlei Re- aktionen erfolgt. Ein Erstgespräch nach ausdrücklichem Wunsch im Februar 2022 habe es erst am 07. Dezember 2022 gegeben. Im Januar folge das nächste Gespräch über das weitere Vorgehen. In Bezug auf die Traglufthalle sei in der Vergangenheit durch die Schulpflegschaft vor- geschlagen worden, ein zusätzliches Dach über das bestehende Dach zu bauen. Auch seien auf Nachfrage der Fachverwaltung Standorte mitgeteilt worden, an denen Traglufthallen errichtet werden können – jedoch sei die Infrastruktur in Bezug auf Ab- und Frischwasser sowie Stromversorgung problematisch. Die Schulleitung sei mit jedem Lösungsansatz zufrieden – jedoch müsse der Zeitraum absehbar sei. Auch sei die Schulpflegschaft bereit, ein weiteres Gutachten in Auftrag zu geben. Ver- wirrung bestehe insbesondere in Bezug auf sich ändernde Aussagen zum Zustand und der Nutzbarkeit der Halle. In Hinblick auf die aktuellen Anmeldezahlen sei eine große Anzahl an Absagen (mehr als 100) zu erteilen, da die Schule keinerlei Erweiterungsmöglichkeit habe und das entsprechende Potenzial nicht auszuschöpfen sei. Das Sportprofil als Aushängeschild der Gesamtschule kann vor dem aktuellen Zu- stand der Halle nicht mehr aufrecht erhalten bleiben. Ebenso die Vereine leiden unter der Schließung der Halle. Bezirksvertreter Kleinjans fordert einen Lösungsvorschlag zu Beginn des nächsten Schuljahres, die langfristig die Hallennutzung sicherstellt. Neben dem sportlichen An- gebot sei auch das soziale Angebot für Kinder und Jugendliche, der sog. „Mitter- nachtssport“, um diesen eine Anlaufstelle zu bieten. Bezirksvertreter Wolff fragt nach, ob es zurückgezogene Anträge auf Grund eines nicht zustande kommenden Sportprofils gebe. Wie viele Veranstaltungen außerhalb des Schulsports fallen durch die Sperrung der Halle aus. Schulleiter Grisard erläutert, dass erst nach der Klassenbildung eine Sportprofilklasse eingerichtet werde. Auch hier sei Kreativität notwendig für sämtliche Sportarten, die nicht im Außenbereich stattfinden können, Die Schule selbst müsse Veranstaltungen absagen, die in der Sporthalle stattfinden sollen. Daneben gehören folgende Aktivitäten zu den betroffenen, wie Herr Schulz ausführt: - Longericher SC (Handball) - o Hauptnutzer der ersten 3-fach Halle, sind mittlerweile im Bezirk Nippes in das Erich-Kästner-Gymnasium und in die Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule ausge- wichen. - DJK Wiking (Ultimate Frisbee + Volleyball) - o Ausweichhalle: Heinrich-Mann-Gymnasium - TV Rheingold Zündorf (Volleyball) - o Ausweichhalle: GGS Anna-Langohr (Fühlinger Weg) - Feuerwehr (Konditionstraining + Prüfung neuer Bewerber) - o Ausweichhalle: GGS Anna-Langohr (Fühlinger Weg) und GGS Riphahn Straße (allerdings mit weniger Trainingsstunden) - Sportjugend Köln / Mitternachtssport 22:00 bis 24:00 Uhr - o Soccerhalle (Chorweiler-Nord) und gelegentlich Henry-Ford-Realschule Bezirksvertreter Roth bedankt sich für die Ausführungen von Schulleiter Grisard und gibt zu bedenken, dass seit im Jahr 2018 die Entscheidung getroffen wurde, die Schule zu sanieren, bisher nichts geschehen sei. Die Politik habe der Entscheidung eines Großteils der im Bezirk Chorweiler wohnhaften Eltern in Höhe von 38% Rech- nung zu tragen, die ihre Kinder an einer Gesamtschule anmelden möchten – dies sei der höchste Wert im gesamten Stadtgebiet. Bezirksvertreter Büschges wirbt dafür, mehr Transparenz und einen regelmäßigen Austausch zu schaffen. Schulleiter Grisard weist darauf hin, dass bereits Gespräche mit dem Schulträger, dem Amt für Schulentwicklung stattfinden, jedoch sei die Gebäudewirtschaft als Ver- mieterin und Auftraggeberin für etwaige Lösungsansätze nicht an diesen beteiligt. Er lobt ausdrücklich die Mühen des Amtes für Schulentwicklung. Herr Büschges führt weiter aus, dass auch die Kommunikation mit den Eltern nicht ausreichend sei. Er wendet sich an Bürgeramtsleiter Straub und bitte um Mitteilung, wie die Schließung der Halle den Sportvereinen gegenüber kommuniziert wurde. Bürgeramtsleiter Straub verweist auf die bereits vorgetragene Liste der Vereine und deren Ausweichhallen. Es habe Kontakt mit den Vereinen bestanden, auch wenn die vorgetragenen keine guten und dauerhaften Lösungen sind. Es sei klar, dass es zu wenig Angebote gebe, um den Sportvereinen und deren Bedürfnissen gerecht zu wer- den, auch seien an anderer Stelle die Zeitkontingente erschöpflich. Bezirksvertreter Kleinjans bitte um Mitteilung in Bezug auf Kurz-, Mittel- und Langfris- tigkeit etwaiger Lösungsansätze. Mittelfristig werde der Aufbau von zwei Traglufthallen vorgesehen, langfristig sei ein Neubau notwendig. Fraglich sei jedoch, welcher kurz- fristige Lösungsansatz im Raum steht. Er fragt ebenso nach, ob es nicht doch eine fachgerechte Möglichkeit gebe, unter Hinweis auf Kontrollpflichten und die Betrei- berverantwortung, die Halle nicht doch wieder zu öffnen. Sind kurzfristige Lösungen in Sicht, vor allem auch Schulleiter Grisard gibt zu bedenken, dass Wirtschaftlichkeit nicht das Argument sein könne. Das in Rede stehende Dach müsse repariert werden, zudem sei eine Kosten- analyse notwendig. Die Eltern äußerten ihr Unverständnis und wollen besser darüber informiert werden, warum bestimmte Dinge nicht funktionieren und warum auf Wirt- schaftlichkeitsaspekte abgestellt werde. Es habe ein Jahr keinerlei Informationen ge- geben. Bürgeramtsleiter Straub entschuldigt noch einmal die Fachverwaltung auf Grund kolli- dierender Termine. Er wendet sich an BV Gökpinar und stellt die Beantwortung einer Anfrage in Bezug auf die Errichtung eines Notdaches in Aussicht. Es sei Bewegung in der Angelegenheit, eine Vorlage werde erwartet und die Fachverwaltung sei infor- miert, dass der Wunsch nach regelmäßiger Information bestehe. BV Danke fragt nach, wie die Bezirksregierung auf das fehlende Angebot des Sport- profils reagiere und ob die Notwendigkeit eines Tätigwerdens des Schulträgers her- ausgestellt werde. BV Sevim berichtet über einen Zeitungsartikel, der herausstellt, dass über 700 Schüle- rInnen mit dem Wunsch, an einer Gesamtschule angenommen zu werden, im kom- menden Schuljahr abgelehnt wurden. Sie erinnert zudem an Mittel für die Sanierung, Ausbau und Neubau von Gesamtschulen in Höhe von 6 Mrd. Euro, die zur Verfügung stünden – eine Beteiligung der BV an Informationen über die genannten Mittel sei not- wendig. Sie fragt nach, welche Schulformen durch die genannten Mittel zu unterstüt- zen seien. BV Gökpinar wendet sich an die KollegInnen des Rates und bittet um Informationen in Bezug auf eine Prioritätenliste der Gebäudewirtschaft in Bezug auf Schulbaumaßnah- men. In dieser sei der Stadtbezirk 6 auch erwähnt worden. Kritisch sei zu sehen, dass die Stadt Köln versäume, Fördermittel für den Schulbau zu beantragen. Es sei not- wendig, sich den Antrag von vor 8 Jahren ins Gedächtnis zu rufen, in dem der Bau ei- nes Schulcampus beschlossen worden sei. Auf Ratsebene sei es ebenfalls notwen- dig, aktiv zu werden, um den Schulbau im Bezirk Chorweiler voran zu treiben. Es gebe zudem einige Beschwerden von Eltern, die von der Verwaltung enttäuscht seien, da weniger als die zugesagten Unterrichtsmöglichkeiten angeboten werden. BV Erdener zeigt sich fassungslos über die Schuldzuweisungen unter den Fraktionen. Es sei notwendig, den Austausch zwischen Verwaltung und Eltern auszubauen. Er wolle seine Aufwandsentschädigung so lange spenden, bis das in Auftrag zu gebende Gutachten bezahlt sei. Es sei sehr empfehlenswert, ein Gutachten in Auftrag zu ge- ben, um zu prüfen, ob eine Ertüchtigung der Halle möglich sei. BV Busch stellt in Aussicht, dass er und BV Büschges jeweils 100,00€ für das in Rede stehende Gutachten spenden wollen. Auch gibt er an, aus der parallel stattfindenden Sitzung des Stadtentwicklungsaus- schusses die Information erhalten zu haben, dass eine Antwort auf eine noch offene Anfrage in Bezug auf den Schulbau in Aussicht gestellt wurde. Schulleiter Grisard verdeutlicht noch einmal, dass die Bezirksregierung Köln lediglich für das Personal verantwortlich sei. Für den Zustand des Gebäudes sei die Gebäude- wirtschaft der Stadt Köln zuständig. Seitens der Bezirksregierung werde jedoch viel Verständnis für die Situation in der Schule geäußert. Seitens der Schule sei man be- müht, ein Leistungskonzept für den Bereich Sport in Arbeit, da die SchülerInnen emo- tional auf Grund des fehlenden Angebotes sehr belastet seien. Er bedankt sich im Anschluss für die Aufmerksamkeit und das Verständnis der BV und hofft auf eine gemeinsam zu erarbeitende Lösung im Sinne der Schülerinnen. Abstimmung über den mündlich eingebrachten Änderungsantrag der AfD-Frak- tion: 3. Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen eines Elternabends über den Zustand der Schule und der Turnhalle zu informieren und die kurz-, mittel- und langfristigen Lö- sungen vorzustellen Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der AfD-Fraktion abgelehnt. Abstimmung über den ursprünglichen Beschluss: 1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie durch den Einsatz von temporären Sporthallen (1- bis 3 -fach Hallen) die fehlenden Flächen der sanierungsbedürftigen Turnhalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule zeitnah ersetzt – und oder ergänzt werden können. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, in die zuständigen Gremien eine Beschlussvorlage zur Beschaffung von temporären Sporthallen auf der Grundlage der Erkenntnisse zu Ziff. 1 für die Heinrich-Böll-Gesamtschule einzubringen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Enthaltung der AfD-Fraktion zugestimmt. Die Bezirksvertretung beschließt, die Sache gemäß § 5 Abs. 10 b der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung zu überweisen.
Anlage 1, Auszug, BA Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023
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Geschäftsführung Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft Frau Huppertz Telefon: (0221) 221 22443 Fax: (0221) 221 22344 E-Mail: DezVI-Dezernatskoordination- Session@stadt-koeln.de Datum: 06.03.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023 öffentlich 9 Mündliche Anfragen 1) SE Eckstein (Bündnis 90/Die Grünen), bittet um eine Abschrift der aktuellen Stunde aus der BV 6 in Chorweiler an den Bauausschuss, den Sport- und auch den Schulausschuss.
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0057/2023
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 07.03.2023
- Erstellt
- 05.01.2023 11:54