V/0015/2008/1
Neustrukturierung der kommunal geförderten Bürgermedien in der Stadt Münster
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Hauptvorlage V/0015/2008 inklusive Anlagen
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DER OBERBÜRGERMEISTER Kulturamt Vorlagen-Nr.: V/0015/2008 Öffentliche Beschlussvorlage Auskunft erteilt: Herr Ehling Ruf: 492 41 00 E-Mail: Ehling@stadt-muenster.de Datum: 04.01.2008 Betrifft Neustrukturierung der kommunal geförderten Bürgermedien in der Stadt Münster Beratungsfolge 16.01.2008 Kulturausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Der Kulturausschuss stimmt den Grundzügen einer Neustrukturierung der kommunal geför- derten Bürgermedienlandschaft in Münster mit folgenden Eckpunkten zu: 1.1 Bürgerfunk - Das medienforum münster e. V. erhält die Möglichkeit zur Nutzung von Infrastrukturen der VHS in noch abzustimmendem Umfang auf der Grundlage einer Kooperationsvereinba- rung 1.2 Bennohaus - Schwerpunkt des Bennohauses ist die Stadtteilarbeit - Der Offene Kanal wird sich verstärkt auf Aus- und Fortbildung ausrichten; der Schwer- punkt verlagert sich dadurch vom reinen lizenzierten Sendebetrieb zur verstärkten Me- dienkompetenzvermittlung (TV, Video, Internet) - Zur Transparenz der inneren Strukturen wird eine Fusion von Arbeitskreis Ostviertel (A- KO) und Offener Bürgerkanal (OBK) angestrebt - Der Vertrag zwischen der Stadt Münster und dem AKO wird unter folgenden Prämissen neu gefasst: • Der Zuschuss für den Betrieb ist - vorbehaltlich der Entscheidung des Rates über den Etat 2008 ff. - auf der Basis des Zuschussbetrages 2007 gedeckelt; • Zwischen den Parteien wird eine neue Vereinbarung über Ziele und Schwerpunktset- zung des Hauses (Stadtteilhaus mit dem Schwerpunkt Medien) getroffen • Jahresabschluss und -planung werden einmal per anno im Kulturausschuss vorgestellt; • Unter Beteiligung des Amtes für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision wird ein Be- richts- und Controllingsystem entwickelt V/0015/2008 - 2 - 1.3 Runder Tisch der Medienakteure - Die Abstimmung der Angebote der Bürgermedienakteure erfolgt an einem „Runden Tisch Bürgermedien“, zu dem die VHS mindestens einmal jährlich einlädt. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Umstrukturierung der Bürgermedienlandschaft unter die- sen Eckpunkten im Jahr 2008 umzusetzen; über die Umsetzung bzw. die ersten Erfahrungen wird die Verwaltung dem Kulturausschuss Anfang 2009 berichten. 3. Die mit dem AKO zu schließende neue vertragliche Vereinbarung ist vorab dem Kulturaus- schuss zur Kenntnis zu geben. Begründung: 1. Ausgangs- und Beschlusslage In seiner Sitzung am 17.04.2007 hat der Kulturausschuss die Beschlussvorlage V/0137/2007 zuzüglich erster Ergänzungen „Bürgermedien in Münster“ (Anlage 1) beraten. Abweichend vom Beschlussvorschlag der Vorlage wurde auf der Grundlage eines Änderungsantrages von CDU und FDP Fraktion (Anlage 2) die Verwaltung zu einer erweiterten Prüfung der mög- lichen Zusammenfassung der in Münster vorhandenen technischen Ressourcen in einem lo- kalen Medienkompetenzzentrum beauftragt. 2. Veränderungen auf Landesebene Bürgerfunk Mit dem 12. Rundfunkänderungsgesetz hat der Gesetzgeber eine Novellierung insbesondere im Bereich des Bürgerfunks vorgenommen, deren praktische Konsequenzen sich wie folgt darstellen: - Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk erhält im neuen Landesmediengesetz erstmals einen expliziten Funktionsauftrag: „Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk dient dazu, das lokale Informationsangebot zu ergänzen und den Erwerb von Medienkompetenz, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, zu ermöglic hen und damit auch zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen“. Ferner wird der Zugang zum Bürgerfunk unter das Erfor- dernis eines Qualifizierungsnachweises gestellt. Die Inhalte müssen einen lokalen Be- zug zum Verbreitungsgebiet haben und grundsätzlich in deutscher Sprache gestaltet sein. - Hinsichtlich der Förderung hat ein grundlegender Paradigmenwechsel stattgefunden; die Förderung der Sendeminuten wird abgelöst durch eine vorrangige Förderung von Maß- nahmen und Projekten, die die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit einer Veranstaltergemeinschaft stärken. Darüber hinaus sollen Ausbil- dungs- und Qualifizierungsprojekte und dahingehend begleitende Maßnahmen unter- stützt werden. - Eine weitere grundlegende Änderung gegenüber der bisherigen Regelung besteht darin, dass die Sendezeiten und damit die Platzierung der Bürgerfunksendung im Programm des Lokalsenders auf höchstens 60 Minuten täglich beschränkt werden. - Schließlich soll der Bürgerfunk landesweit einheitlich im Programmschema der lokalen Hörfunkprogramme werktags in der Zeit zwischen 21.00 und 22.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen zwischen 19.00 und 21.00 Uhr, ausgestrahlt werden. V/0015/2008 - 3 - Bürgerfernsehen / Offene Kanäle Im Nachgang zu der „Volpers-Studie“ zum Bürgerfunk hat die LfM ebenfalls Herrn Prof. Vol- pers mit einer Studie zum Bürgerfernsehen beauftragt. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Offenen Kanäle unter den Voraussetzungen, unter denen sie arbei- ten, gute und engagierte Arbeit leisten. Die Rahmenbedingungen insgesamt sind aber so eng, dass es nahezu ausgeschlossen ist, qualitätvolle Programme rund um die Uhr zu erwar- ten, zudem Werbeeinnahmen ausgeschlossen sind. Die Studie belegt unter anderem, dass - auch dadurch bedingt - die überwiegende Zahl der Beiträge nicht nachfrage- und rezipientenorientiert, sondern produzentenorientiert hergestellt ist und damit faktisch keine Verbreitung hat. In der Konsequenz dieser Studie erfolgt derzeit eine Umstrukturierung der Offenen Kanäle auf Landesebene unter folgenden Maßgaben: - Die Offenen Kanäle erhalten keine eigenen Lizenzen mehr und müssen somit keinen Sendebetrieb rund um die Uhr gewährleisten. - Es erfolgt eine landesweite Programmkoordination bestehend aus einem landesweiten Rahmenprogramm mit qualitativ höherwertigen Beiträgen. - Das landesweite Rahmenprogramm wird ergänzt durch moderiert lokale Fenster, in die die Offenen Kanäle eigene Beiträge einspeisen können. Durch die Reduzierung auf die engen Zeiträume der lokalen Fenster erfolgt auch eine starke Konzentration auf wenige - auf bestimmtem Niveau arbeitende - Gruppen. Es ist zu erwarten, dass auch die Förderung auf Landesebene perspektivisch zur projektori- entierten Förderung überwechseln wird. 3. Umsetzung des Prüfauftrages Nach der erfolgten Beschlussfassung haben bis zum Beginn der Sommerpause mehrere Begehungen des Bennohauses unter Beteiligung der verschiedenen Akteure aus den Bür- germedien, zum Teil unter Beteiligung des Amtes für Gebäudemanagement, stattgefunden. Unmittelbar nach der Sommerpause wurden daraufhin die unterschiedlichen Optionen auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Dies waren 1. Beibehaltung des Status Quo 2. Konzentration aller Akteure unter dem Dach des Bennohauses 3. Konzentration des Bürgerfunks komplett am Standort Verspoel 4. Verlagerung des medienforums in das Bennohaus 5. Verlagerung des medienforums in die Volkshochschule Die Optionen 1 und 3 mussten aufgrund der bestehenden Beschlusslage sowie des gede- ckelten Zuschussbetrages ausgeschlossen werden. Bereits in der jetzigen Zuschusssituation ist das medienforum nicht mehr im stande, die laufenden Aufwendungen durch Einnahmen auszugleichen. Dies wird sich durch die Änderung der Förderbedingungen auf Landesebene nicht verändern. Ebenso ausgeschlossen wurde nach den Begehungen die Konzentration aller Akteure unter dem Dach des Bennohauses. Eine solche Maßnahme würde aufgrund der beengten Raum- verhältnisse dazu führen, dass sowohl für alle Bürgermedienakteure als auch für die Stadt- teilangebote des Hauses sich die Rahmenbedingungen unverhältnismäßig verschlechtern würden. V/0015/2008 - 4 - Bei einer Verlagerung des medienforums in die Räume des Bennohauses würde die VHS mit ihrem Bürgerfunkstudio im Aegidiimarkt unverändert bestehen bleiben. Die im Bennohaus vorzuhaltenden Raumkapazitäten für diese Variante wären jedoch identisch mit der komplet- ten Verlagerung aller Akteure ins Bennohaus aufgrund der möglichen Mischnutzungen von Studio und sonstigen Raumkapazitäten. Insgesamt aber würde der größte Anbieter von Bür- gerfunk, das medienforum, mit allen damit verbundenen Investitionskosten in ein Umfeld kommen, in dem es weniger Synergien gibt, als mit der VHS. Die Kapazitäten des Bennohauses würden soweit ausgereizt, dass selbst die bestehenden Stadtteilangebote überprüft und ggf. reduziert werden müssten. Neue Arbeitsformen oder Angebote oder auch eine gewisse Flexibilität in der Handhabe mit Raumressourcen, wären nicht mehr vorhanden. Schließlich würde es - trotz der oben geschilderten, völlig veränderten Situation in der Förderung des Bürgerfunks auf Landesebene - weiterhin zwei große Bürger- funkstandorte (und damit verbundenen Infrastrukturen) in Münster geben. Das medienforum münster e. V. selbst favorisiert eindeutig eine Konzentration am Standort Verspoel, um die im Rahmen des Medienkompetenz-Netzwerks mekomnet entwickelten Ko- operationen (büne e. V., mekomlokal) weiterführen zu können. Sollte dies nicht umsetzbar sein, wird eine Lösung unter dem Dach der VHS aber nicht aus- geschlossen. Von Seiten der Verwaltung kann eine Lösung am Standort Verspoel unter dem bestehenden Zuschussdeckel nicht vorgeschlagen werden. Die Mietaufwendungen für das medienforum allein belaufen sich auf rund 25.000 € per anno. 4. Vorschlag Aufgrund der landesseitig existierenden Rahmenbedingungen wie auch der vorhandenen Infrastrukturen und Akteure in Münster schlägt die Verwaltung deshalb eine Neustrukturie- rung der kommunal geförderten Bürgermedienakteure wie folgt vor: Zu 1.1 - Konzentration des Bürgerfunks - - Von Seiten der LfM ist bereits zum September des Jahres 2006 die Förderung des Netzwerkes MekomNet eingestellt worden. Die Halbierung der Sendezeiten einerseits sowie die Verlegung in den Abendbereich andererseits bedeuteten eine weitere Ein- schränkung, die faktisch dazu führt, dass die ursprünglich beabsichtigte breite Beteili- gung von Bürgerinnen und Bürgern an der lokalen Kommunikation über das Medium Bürgerfunk nur noch sehr eingeschränkt möglich ist. Die Abkehr von der Minutenförde- rung zur Projektförderung, insbesondere für Jugend- und Schulprojekte, entzieht den Bürgerfunkstudios letztlich die verlässliche und planbare ökonomische Grundlage. Diese Entwicklungen und Rahmenbedingungen auf Landesebene machen es faktisch unmöglich, dauerhaft einen eigenen Betrieb mit Infrastruktur ausschließlich für den Bür- gerfunk aufrecht zu erhalten, wenn planbare ökonomische Säulen nicht mehr vorhanden sind. Vielmehr kann Bürgerfunk unter diesen Rahmenbedingungen nur noch seriös auf- rechterhalten werden, wenn dieser an bestehende Institutionen angebunden ist. - In der derzeitigen Konstellation existieren drei Bürgerfunkstandorte mit dem medienfo- rum am Verspoel als ältester und größter Radiowerkstatt, dem VHS-Bürgerfunkstudio sowie dem Bürgerfunkstudio im Bennohaus. Die grundlegenden Veränderungen auf Landesebene werden zwangsläufig zu einer Veränderung des Bürgerfunkbetriebs hin zu mehr projektorientierter Arbeit führen. Insofern können die künftig erforderlichen Kapazi- täten für den Bürgerfunkbetrieb nur sehr unscharf bestimmt werden. Der Umfang der Mitnutzung der Kapazitäten der VHS durch das medienforum ist deshalb noch exakt in Form einer Kooperationsvereinbarung festzulegen. Dieser Übergang bedeutet zunächst eine Reduzierung von drei auf zwei Standorte. Der Bürgerfunkbetrieb im Bennohaus soll zunächst weiter geführt werden, allerdings unter V/0015/2008 - 5 - der Regie der VHS, die damit die Möglichkeit hat, bei Engpässen in den eigenen Räu- men auf die Kapazitäten des Bennohauses zurückzugreifen. Eine eventuelle spätere Erweiterung der Studiokapazitäten in der VHS ist perspektivisch nicht ausgeschlossen. Insofern bestehen dann für einen Übergangszeitraum noch zwei Standorte, allerdings eine Konzentration im Wesentlichen auf die Räume der Volkshochschule. Zu 1.2 - Bennohaus - - Das Bennohaus erfährt eine Schwerpunktverlagerung von einem Medienzentrum, das auch Stadtteilangebote vorhält hin zu einem Stadtteilhaus, in dem jedoch weiterhin ein Medienschwerpunkt existiert. - Aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen auf Landesebene verändert sich der TV-Betrieb im Offenen Kanal vollständig. Bislang sind von der LfM Infrastrukturen institu- tionell gefördert und vorgehalten worden, mit der allen Bürgerinnen und Bürgern unab- hängig von qualitativen Standards die Möglichkei t eröffnet wurde, TV-Beiträge zu produ- zieren und natürlich auch zu senden. Der Sendebetrieb wird dergestalt umgestaltet, dass es ein landesweites Rahmenpro- gramm gibt mit zeitlich begrenzten, lokalen Fenster, für die die lokalen Offenen Kanäle produzieren können. Diese Produktionen werden aber nur noch projektbezogen geför- dert, so dass eine erhöhte qualitative Auswahl zu erwarten ist. Schwerpunkt und Zielset- zung des Fernsehbetriebes wird damit nicht mehr der Sendebetrieb sein, sondern die Aus- und Fortbildung sowie die Qualifizierung in den Bereichen TV-Produktion sowie In- ternet und Video. - Zur größeren Transparenz der Strukturen erfolgt eine Fusion von AKO und OBK. - Unter Beteiligung des AWR wird ein Berichts - und Controllingsystem entwickelt, mit dem Verwaltung und Kulturausschuss nicht nur im Nachhinein über Projekte und Entwicklun- gen informiert werden, sondern über das sie auch aktiv Steuerungsinstrumente für die Aktivitäten des Hauses erhalten. Dies wird entweder über die Zuschussgewährung oder ggf. ergänzend über die Einrichtung eines „Beira tes“ zur Begleitung der Aktivitäten des Hauses geschehen. Zu 1.3 - Runder Tisch der Medienakteure - Auch wenn in der künftigen Konstellation bereits eine Konzentration von Angeboten erfolgt ist, wird gerade und insbesondere auch im Hinblick auf die Außendarstellung, die Kommuni- kation gegenüber Nachfragern, aber auch zur verstärkt erforderlichen Abstimmung einzelner Projekte und Projektanträge ein Runder Tisch eingerichtet, zu dem die VHS mindestens einmal jährlich einlädt. I. V. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: Anlage 1 Beschlussvorlage V/0137/2007 zzgl. erster Ergänzungen „Bürgermedien in Münster“ Anlage 2 Änderungsantrag von CDU und FDP Fraktion V/0015/2008 V/0137/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER Kulturamt Betrifft Bürgermedien in Münster Beratungsfolge 07.03.2007 Kulturausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Der Kulturausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die Verwaltung ein Konzept für eine Neu- strukturierung der Bürgermedienlandschaft in Münste r erstellt und dem Kulturausschuss vor der endgültigen Beschlussfassung zur Beratung vorle gt. Eine Bündelung und Konzentration von Anbietern und Angeboten unter dem Dach des Bennohauses ist dabei anzustreben. 2. Die Konzeption orientiert sich an den Zuschüssen , wie sie im Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 für den Arbeitskreis Ostviertel (AKO) und das medienforum sowie den Aufwänden für die Medienarbeit innerhalb der Volkshochschule vorgesehen sind. 3. Die Neukonzeption soll zum 01.01.2008 umgesetzt werden. Die Verwaltung wird deshalb beauftragt, mit dem AKO über eine Verlängerung der Trägerschaft über den 30.06.2007 hin- aus bis zum 31.12.2007 zu verhandeln. Begründung: 1. Ausgangslage Auf Anregung des Kulturausschusses richtete die Ve rwaltung im Mai 2006 ein Hearing „Bür- germedien“ aus. In Vorträgen von der Landesanstalt für Medien (LfM), Herrn Prof. Volpers, als Verfasser einer Studie zum Bürgerfunk sowie in einem Podiumsgespräch wurde die Ge- samtsituation auf Landesebene wie auch auf kommunaler Ebene beleuchtet. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung hat der Rat de r Stadt Münster parallel dazu zum Haushalt 2006 beschlossen, den Betriebskostenzuschu ss für den AKO von 90.280 € auf 46.000 € abzusenken. Der AKO hat daraufhin den best ehenden Vertrag zum 31.12.2006 ge- Vorlagen-Nr.: V/0137/2007 Auskunft erteilt: Herr Ehling Ruf: 492 41 00 E-Mail: Ehling@stadt-muenster.de Datum: 14.02.2007 Öffentliche Beschluss vorlage - 2 - V/0137/2007 kündigt. Im Einvernehmen mit dem Kulturausschuss ha t die Verwaltung mit dem AKO eine Übergangsregelung bis zum 30.06.2007 vereinbart. Zur Sitzung des Kulturausschusses am 28.11.2006 le gte die Verwaltung den Bericht „Situa- tion der Bürgermedien in Münster (Vorlage V/0928/20 06)“ vor und informierte über den aktu- ellen Stand der kommunalen Förderung wie auch der E ntwicklungen auf Landesebene bzw. bei der LfM. Besonders hingewiesen wurde dabei auf die schwieri ge Finanzsituation bei allen Akteuren in Münster. Gleichzeitig wurde verdeutlicht, dass sich auch die Förderstrukturen auf Landes- ebene in einer Umbruchsituation befinden. Angesicht s dessen ist es hilfreich, zunächst die Entscheidungen auf Landesebene abzuwarten bevor gru ndsätzliche konzeptionelle bzw. strukturelle Entscheidungen für die Stadt Münster getroffen werden. Bereits in dem Bericht vom November 2006 wurde deu tlich, dass mit hoher Wahrscheinlich- keit Strukturveränderungen in diesem Bereich zu erw arten sind. Der Konzeptauftrag zur Um- setzung zum 01.01.2008 gibt auch Gelegenheit, die E ntwicklungen und Entscheidungen auf Landesebene in die Erwägungen einfließen zu lassen. 2. Aktuelle Entwicklungen auf Landesebene Der Bürgerfunk hat sich seit seiner Einführung in Münster als wesentliches Element der Pub- likation des lokalen Geschehens etabliert. Er ermög licht Bürgerinnen und Bürgern die direkte Mitwirkung und gibt ihnen so eine mediale Plattform . Zahlreiche Gruppen und Initiativen pro- duzieren mit Unterstützung der ansässigen Bürgerfunkstudios. Im Rahmen einer Novellierung des Landesmediengeset zes sollen die derzeitigen Rahmen- bedingungen für den Bürgerfunk deutlich eingeschrän kt werden. Unter anderem sollen lan- desweit einheitliche Sendezeiten ab 21.00 Uhr sowie eine Reduzierung der Sendezeit auf eine Sendestunde täglich eingeführt werden. Diese E ntwicklung würden die Bedingungen für den Bürgerfunk in seiner gesamten Verbreitung wesentlich verschlechtern. Mit einer Anregung gem. § 24 GO NW hat sich aktuel l das medienforum Münster mit weite- ren Partnern an den Rat der Stadt mit der Bitte um Hilfestellung gewandt. In der Konsequenz der Studie von Herrn Prof. Volpe rs zum Bürgerfunk sind Vorschläge der LfM für eine Novellierung des Landesmediengesetzes erarbeitet worden. Diese werden im Ergebnis zu einer Abkehr von einer Minutenförderung und die Aufnahme eines Programm- und Funktionsauftrages für den Bürgerfunk führen. D ie Zielrichtung ist eindeutig, die Förde- rung nicht mehr von Quantitäten, sondern nach Qualitäten zu strukturieren. Herr Prof. Volpers ist von der LfM mit einer weite ren Studie zum Bürgerfernsehen beauftragt worden. Die Ergebnisse dieser Studie werden vorauss ichtlich Anfang März vorliegen; diese werden wahrscheinlich zu weiteren Umstrukturierunge n in der Förderung seitens der LfM führen. Die bereits in der Vorlage von November 2006 darge stellte unklare Situation und Perspektive hinsichtlich der Förderstrukturen beim Land ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt weitgehend un- verändert. Es zeichnet sich aber ab, dass flächende ckend in der Perspektive vorwiegend qualitative Maßstäbe angelegt werden. Im Hinblick auf die kommunale Bürgermedienlandscha ft sollten deshalb Strukturen erhalten oder geschaffen werden, die den erhöhten Qualitätsa nsprüchen genügen und die starke Stellung Münsters als Bürgermedienstandort erhalten. 3. Handlungsoptionen - 3 - V/0137/2007 Bedingt durch die unterschiedlichsten Konsolidieru ngsmaßnahmen sind die bestehenden Strukturen brüchig, bzw. stehen gänzlich in Frage: - das landesweite Pilotprojekt „Medienkompetenznetz werk mekomnet“ wurde bis zum 30.08.2006 landesseitig gefördert. Eine Wiederaufna hme der Förderung durch die LfM ist nicht absehbar. - Die Zuschüsse der Stadt Münster für das medienfor um sind in erheblichem Umfang redu- ziert worden. Das medienforum ist z. Z. nicht oder kaum in der Lage, die mit dem Betrieb entstehenden Kosten auszugleichen. - Die VHS hat neben den kommunalen Konsolidierungse rfordernissen die Reduzierung der Förderung im Weiterbildungsbereich auf Landesebene zu verkraften. - Der AKO hat - wie oben beschrieben - das bestehen de Vertragsverhältnis aufgrund der Zuschusskürzung zum 30.06.2007 gekündigt. Wenn keine grundlegenden strukturellen und organis atorischen Änderungen durchgeführt werden und die Zuschüsse in der bisherigen Höhe unv erändert bleiben, ist zunächst die Zu- kunft des medienforums und auch des Medienkompetenz netzwerkes mekomnet unabseh- bar. Die ausgesprochene Kündigung des AKO würde daz u führen, dass das Haus an die Stadt Münster zurückfällt. Wenn also einerseits Qualität ermöglicht bzw. gesi chert werden soll und gleichzeitig das Zu- schussbudget insgesamt gedeckelt ist, führen die Üb erlegungen zwangsläufig zur Konzent- ration, um Synergien zu nutzen und eine Neuerorient ierung durch Profilschärfung zu ermög- lichen. Die Ziele, die vorrangig dabei verfolgt werden sol lten, sind - die hohe Qualität der Bürgermedienarbeit in Münst er soll weiterhin durch geeignete Rah- menbedingungen ermöglicht werden - die vorhandenen Ressourcen sollen optimal ausgela stet werden - Ausbau und Weiterentwicklung der von mekomnet beg onnenen Netzwerkarbeit Der Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit kommt in diesem Zusammenhang besondere Be- deutung zu. Sie trägt einerseits dazu bei, dass die Möglichkeiten zur Auslastung der vorhan- denen Ressourcen optimal abgestimmt werden können. Weiterhin ist ein funktionierendes Netzwerk Voraussetzung für eine Transparenz in der Darstellung nach Außen insbesondere im Hinblick auf Service- und Nutzerorientierung für Kooperationspartner und Interessierte, aber auch in Richtung LfM. 4. Szenarien 4.1 Erhalt des Status Quo Der AKO hat erklärt, unter den derzeitigen Rahmenb edingungen seine Arbeit nicht fortsetzen zu können. Der im Haushaltsplanentwurf für 2007 vorgesehene Betriebskostenzuschuss liegt bei 40.000 €. Lt. AKO fehlen rd. 25.000 - 30.000 €, um den Betrieb des Hauses weiterzufüh- ren. Zur Aufbringung dieses Fehlbetrages hat der AKO verschiedene Vorschläge gemacht: - Durch die verursachungsgerechte Zuordnung der Ene rgieverbräuche sowie durch Opti- mierung interner Strukturen können demnach 15.000 - 20.000 € aufgebraucht werden. - 4 - V/0137/2007 - Der AKO bietet weiterhin an, die Bürgerfunkbeiträ ge, die bislang im VHS- Bürgerfunkstudio produziert werden, im eigenen Stud io zu übernehmen. Voraussetzung dafür ist eine Erhöhung des Zuschusses um 10.000 €. Im Hinblick auf mekomnet und dem medienforum wäre der Erhalt der derzeitigen Struktur nur dann wünschenswert, wenn dies auf einer wirtsch aftlich planbaren Grundlage erfolgen kann, was im Augenblick nicht der Fall ist. Insgesamt stellt ein Erhalt des Status Quo damit k eine Lösung dar. Im Gegenteil: Der AKO wird mit oben beschriebenen Maßnahmen zwar in die L age versetzt, seine Arbeit - unter schlechteren Bedingungen - fortsetzen zu können; di es geschieht aber auf Kosten aller an- deren Akteure, die dann nicht mehr arbeitsfähig wären. 4.2 Konzentration von Angeboten und Anbietern im Me dienbereich im Bennohaus Eine vollständige Zusammenlegung aller Akteure und Angebote unter dem Dach des Ben- nohauses würde sich aus Gründen der fehlenden Raumk apazitäten ausschließen. In redu- zierter Form und unabhängig davon, in welcher Träge rschaft ein solches Konstrukt gefahren wird, würde dies aber zumindest für alle Akteure ei ne Chance und Perspektive bedeuten, ein gemeinsames Medienkompetenzzentrum gestalten und en twickeln zu können. Das Benno- haus bliebe im Kern Medienhaus; die Stadtteilangebo te sowie auch das Kulturpro- gramm/Bühne könnten ebenso grundsätzlich erhalten b leiben. Inwieweit auch andere Ange- bote, z. B. der Offene Kanal eingeschränkt werden m üssen, um die Kapazitäten anderweitig nutzen zu können, wäre zu prüfen. 4.3 Weiterführung des Bennohauses als reines Stadtt eilhaus Eine Weiterführung des Bennohauses als reines Stad tteilhaus wäre, unabhängig von der Trägerschaft, in dem derzeitigen Zuschussrahmen den kbar. Die gesamten dort vorhandenen bzw. entwickelten Ansätze für die Medien- und Bürge rmedienarbeit würden in diesem Fall aber nicht weitergeführt werden können. Eine vollst ändige Profiländerung des Hauses wäre die Folge. Insgesamt würde auch dadurch der Bürgerm edienstandort Münster geschwächt. Hinzu kommen nach wie vor unklare Zukunftsperspekti ven für mekomnet und das medienfo- rum. 5. Bewertung und weiteres Verfahren Das unter Punkt 4.2 geschilderte Szenario einer Ko nzentration von Medienangeboten im Bennohaus ist die einzige Option, mit der unter den gegebenen Rahmenbedingungen der Medienstandort Münster auch unter Berücksichtigung der Zielsetzungen wirksam weiterent- wickelt werden kann. Unter der Maßgabe der Zukunfts fähigkeit der Bürgermedien würde die Bündelung der räumlichen und technischen Ressourcen , die Kooperation des medienpäda- gogischen Personals sowie die Vernetzung von produz ierenden Gruppen helfen, hinsichtlich der von der LfM geforderten qualitativen Neuausrich tung ein multimediales Gesamtangebot für die Bürgermedien in Münster zu entwickeln. Die avisierte Umsetzung um 01.01.2008 schafft zude m die Möglichkeit, die Ergebnisse und ggf. auch Konsequenzen aus der Volpers-Studie zum B ürgerfernsehen in die Überlegungen einzubeziehen. Um die Kontinuität der Medienarbeit und auch die Nutzung des Hauses zu gewährleisten, wird die Verwaltung bei positiver Be schlussfassung dieser Vorlage mit dem AKO Gespräche führen mit dem Ziel, den Betrieb über den 30.06.2007 hinaus bis zum 31.12.2007 weiterzuführen. Dr. Hanke Stadträtin V/0137/2007/1 DER OBERBÜRGERMEISTER Kulturamt Betrifft Bürgermedien in Münster Beratungsfolge 17.04.2007 Kulturausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Der Kulturausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die Verwaltung ein Konzept für eine Neu- strukturierung der Bürgermedienlandschaft in Münster erstellt und dem Kulturausschuss vor der endgültigen Beschlussfassung zur Beratung vorlegt. Eine Bündelung und Konzentration von Anbietern und Angeboten unter dem Dach des Bennohauses ist dabei anzustreben. 2. Die Konzeption orientiert sich an den Zuschüssen, wie sie im Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 für den Arbeitskreis Ostviertel ( AKO) und das medienforum sowie den Aufwendungen für die Medienarbeit innerhalb der Volkshochschule vorgesehen sind. 3. Die Neukonzeption soll z um 01.01.2008 umgesetzt werden. Die Verwaltung wird deshalb beauftragt, mit dem AKO über eine Verlängerung der Trägerschaft über den 30.06.2007 hi n- aus bis zum 31.12.2007 zu verhandeln. neu: Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem AKO eine Verlängerung der derzeitigen Träger- schaft des Bennohauses zu vereinbaren. Dabei ist die Option eines eventuellen späteren Wechsels der Trägerschaft ausdrücklich offen zu halten. Begründung: neu: Zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorlage 0137/2007 lag eine wirksame Kündigung des bestehen- den Vertragsverhältnisses zwischen dem Arbeit skreis Ostviertel und der Stadt Münster zum 30.06.2007 vor. Im Nachgang zur Erstellung der Vorlage hat der Arbeitskreis Ostviertel angeboten, von der Kündigung Abstand zu nehmen und das Vertragsverhältnis fortsetzen zu wollen. Diese Erklärung allein führt nicht zur Wiederherstellung des Vertragsverhältnisses; dies erfordert eine entsprechende Erklärung seitens der Stadt Münster. Vorlagen-Nr.: V/0137/2007/1. Erg. Auskunft erteilt: Herr Ehling Ruf: 492 41 00 E-Mail: Ehling@stadt-muenster.de Datum: 23.03.2007 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0137/2007/1 Wie in der Ausgangsvorlage dargelegt, befindet sich die Struktur der Förderung der Bürgermedien auf Landesebene im Umbruch. Ganz aktuell wurde die von der LfM in Auftrag gegebene Studie von Prof. Volpers zu den Offenen Kanälen vorgestellt. Eine Auswertung und Diskussion wird in 2007 folgen und voraussichtlich auch zu Änderungen in der Förderstruktur der LfM führen. Durch die jetzt vorgeschlagene Verlängerung des Stat us Quo soll die Möglichkeit geschaffen wer- den, die Entscheidungen über die Strukturen in Münster dann zu treffen, wenn die künftigen För- derschwerpunkte auf Landesebene festgelegt sind. Eine Konzentration von Angeboten und Anbietern im Medienbereich unter dem Dach des Benno- hauses ist aus den in der Ausgangsvorlage dargelegten Gründen sinnvoll. Bei einer solchen Zu- sammenlegung sind verschiedene Trägerkonstruktionen denkbar, die noch mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen abgewogen werden müssen. Die zurzeit absehbaren Optionen sind entweder die Übertragung der Trägerschaft an einen der bestehenden Akteure oder die Bildung eines neuen organisatorischen Daches, das in verschiedenen Rechtsformen gestaltet werden könnte. Für eine Trägerschaft aus dem Kreis der bestehenden Akteure wären denkbar - der AKO/Offene Bürgerkanal - MEKOM e. V. - Medienforum - VHS Unter Berücksichtigung der Förderstrukturen auf Landesebene sowie der besonderen Situation in Münster wird die Verwaltung hierzu Vorschläge entwickeln. gez. Dr. Hanke Stadträtin
Ergänzungsvorlage Beschluss
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V/0015/2008/1 DER OBERBÜRGERMEISTER Kulturamt Betrifft Neustrukturierung der kommunal geförderten Bürgermedien in der Stadt Münster Beratungsfolge 15.05.2008 Kulturausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Der Kulturausschuss stimmt den Grundzügen einer Neustrukturierung der kommunal geför- derten Bürgermedienlandschaft in Münster mit folgenden Eckpunkten zu: 1.1 Bürgerfunk Der medienforum münster e. V. erhält die Möglichkeit zur Nutzung von Infrastrukturen in der VHS in noch abzustimmenden Umfang auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung. Dem Verein bleibt es unbenommen, bis zum 30.09.2008 alternativ selbst finanzierbare Räumlichkeiten zur Produktion von Beiträgen für den Bürgerfunk zu suchen. Es wird zur Kenntnis genommen, dass dem medienforum e. V. eine Anmietung der Räumlichkeiten am Verspoel nach derzeitigem Erkenntnisstand ab 1.10.2008 finanziell nicht mehr möglich sein wird. Die Verwaltung wird Ende 2008 im Kulturausschuss die Entwicklungen, die sich in Münster aufgrund der Änderungen in der Förderstruktur der Landesanstalt für Medien ergeben haben, darstellen. Die Anregungen nach § 24 GO NW (Nummern 64/08 - 78/08, 93/08, 95/08, 96/08 - s. An- lage) werden inhaltlich nicht aufgegriffen. 1.2 Bennohaus - Schwerpunkt des Bennohauses ist die Stadtteilarbeit - Der Offene Kanal wird sich verstärkt auf Aus- und Fortbildung ausrichten; der Schwer- punkt verlagert sich dadurch vom reinen lizenzierten Sendebetrieb zur verstärkten Me- dienkompetenzvermittlung (TV, Video, Internet) Vorlagen-Nr.: V/0015/2008/1. Erg. Auskunft erteilt: Herr Hengstmann Frau Bertels Ruf: 492 41 05 492 43 17 E-Mail: Hengstmann@stadt-muenster.de Bertels@stadt-muenster.de Datum: 23.04.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0015/2008/1 - Zur Transparenz der inneren Strukturen wird eine Fusion von Arbeitskreis Ostviertel (A- KO) und Offener Bürgerkanal (OBK) angestrebt - Der Vertrag zwischen der Stadt Münster und dem AKO wird unter folgenden Prämissen neu gefasst: • Der Zuschuss für den Betrieb ist auf der Basis des Zuschussbetrages 2007 gedeckelt; • Zwischen den Parteien wird eine neue Vereinbarung über Ziele und Schwerpunktset- zung des Hauses (Stadtteilhaus mit dem Schwerpunkt Medien) getroffen • Jahresabschluss und -planung werden einmal per anno im Kulturausschuss vorgestellt; • Unter Beteiligung des Amtes für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision wird ein Be- richts- und Controllingsystem entwickelt 1.3 Runder Tisch der Medienakteure - Die Abstimmung der Angebote der Bürgermedienakteure erfolgt an einem „Runden Tisch Bürgermedien“, zu dem die VHS mindestens einmal jährlich einlädt. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Umstrukturierung der Bürgermedienlandschaft unter die- sen Eckpunkten im Jahr 2008 umzusetzen; über die Umsetzung bzw. die ersten Erfahrungen wird die Verwaltung dem Kulturausschuss Anfang 2009 berichten. 3. Die mit dem AKO zu schließende neue vertragliche Vereinbarung ist vorab dem Kulturaus- schuss zur Kenntnis zu geben. Begründung: Auf die Begründung der Vorlage V/0015/2008 wird hiermit erneut hingewiesen. neu: In der Vorlage V/0015/2008 wurde deutlich gemacht, dass neben den konzeptionellen Umstruktu- rierungen der Medienarbeit in Münster aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen auch räum- lich organisatorische Folgen zu ziehen sind. Vorgeschlagen wurde eine räumliche Zusammenfas- sung von Medienforum und VHS-Radiowerkstatt. Nach Rücksprache mit allen Beteiligten wird auf Basis des bisherigen städtischen Zuschusses eine weitere Handlungsoption offen gehalten: die Suche nach selbstfinanzierten eigenen Räumen durch das Medienforum. Eine Aufrechterhaltung der Produktion von Bürgerf unk ist dem medienforum e. V. am Standort Verspoel aus Sicht der Verwaltung voraussichtlich nicht mehr möglich, da der Verein die finanziel- len Aufwendungen wahrscheinlich nicht dauerhaft tragen kann. Die veränderte Situation ergibt sich aus einer kompletten Umstellung der Förderstruktur des Lan- des (von der Minutenförderung zur Projektförderung) und einer schrittweisen Absenkung des städ- tischen Zuschusses von 46.410 € auf 35.300 € ab 2006. Die Bezuschussung des Bürgerfunks durch die Landesanstalt für Medien (LfM) erfolgt 2008 erst- malig durch eine reine Projektförderung. Für Schulprojekte sind von der LfM insgesamt 502.000 € und für Ausbildungs- und Qualifizierungsprojekte 462.000 € bereitstellt worden. Die Fördergelder werden auf Antragsteller in 46 Verbreitungsgebieten in NRW aufgeteilt, pro Verbreitungsgebiet ca. 21 000 Euro. Dabei erfolgt in 2008 keine Deckelung pro Verbreitungsgebiet. Dieser Ansatz entspricht weniger als der Hälfte der bis 2007 landesweit durch die so genannte „Minutenförderung“ für Bürgerfunksendungen zur Verfügung gestellten Mittel (1,97 Mio). Der ge- samte Bürgerfunk in Münster, der in der AG Bürgerfunk zusammengeschlossen ist, erhielt auf Grund der vollen Auslastung des Bürgerfunkprogramms bis 2006 eine weit überdurchschnittliche Minuten-Förderung von ca. 72.000 € jährlich. 2007 gingen die Einnahmen durch die Kürzung der - 3 - V/0015/2008/1 Sendezeiten um ca. 30 Prozent zurück, 2008 wurde die Förderung nach Sendeminuten komplett gestrichen und durch eine Projektförderung ersetzt, die voraussichtlich einen Einnahmerückgang um nochmals mindestens 50 Prozent auf maximal 20-25 Tsd. Euro erwarten lässt. Auch die Be- reitstellung von Produktionshilfen an die AG Bürgerfunk durch die Veranstaltergemeinschaft Loka- ler Hörfunk (10 000 € jährlich) entfällt ab 2008 komplett. Das Medienforum Münster erhielt 2006 noch 43 000 Euro Sendeminuten-Förderung durch die LfM, die VHS 22 000 Euro. Diese Einnahmen betrugen 2007 für die VHS noch 15 000 Euro, für das Medienforum noch ca. 30 000 Euro (geschätzt), die Projekteinnahmen für 2008 sind noch nicht abschätzbar, da die Antragsverfahren erst beginnen bzw. erste kleinere Bewilligungen erfolgt sind. Um in Zukunft weitere Fördermittel über die LfM zu erhalten können nun folgende Maßnahmen und Projekte zur Medienkompetenz im Bürgerfunk gefördert werden: a) Schulprojekte b) Maßnahmen zur Qualifizierung im Sinne der Nutzungssatzung von Gruppen („Zertifikat für Bürgerfunker“, Schulungen) c) Maßnahmen zur Qualifizierung von durch die LfM anzuerkennenden Zertifizierungsstellen sowie Prüferinnen und Prüfern, d) Ausbildungs- und Qualifizierungsprojekte und -maßnahmen e) in besonderen Fällen Modellprojekte sowie Experimente, die einer Weiterentwicklung des Bürgerfunks dienen. Zuschussempfänger sind dabei Einrichtungen und Personen, die die Voraussetzungen für die Durchführung von Maßnahmen und Projekten erfüllen. Hierzu zählen u. a.: - Weiterbildungseinrichtungen, - Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung, - eingetragene Vereine und - Radiowerkstätten. Zuschussempfänger, deren jährliche Förderung durch die LfM insgesamt 10.000,00 € übersteigt, müssen ab dem 01.01.2010 nachweisen, dass sie ein Qualitätssicherungssystem eingeführt ha- ben. Das Bürgerfunkstudio der VHS ist seit 2007 zertifiziert. Auf die Landeskürzung und die damit verschlechterte Finanzausstattung des medienforum e. V. hat die Verwaltung umgehend reagiert, um die Möglichkeit zu geben, die veränderte Situation vo- rübergehend aufzufangen. So wurde die Miete des medienforum e. V. seit Anfang des Jahres 2008 bis zum 30.09.2008 ausgesetzt, d. h. nicht angefordert. Ein dauerhafter Verzicht auf die Mie- te bedeutete eine zusätzliche Belastung des Kulturetats und ginge zu Lasten anderer Kulturträger. In Abstimmung mit dem Medienforum soll diesem nun die zusätzliche Möglichkeit eingeräumt wer- den, selbstfinanzierte eigene Produktionsräume unter Beibehaltung des bisherigen städtischen Zuschusses zu suchen. Weiterhin hat das medienforum genauso wie die VHS die Möglichkeit, weitere Mittel für Projekte bei der LfM zu beantragen. Sollte dies dem medienforum nicht gelingen, erhält es - wie bereits vorgeschlagen – alternativ die Möglichkeit zur Nutzung der Infrastruktur der VHS. Bisher stehen dem Bürgerfunk vier Studios in drei Radiowerkstätten zur Verfügung. Auf Basis der bisherigen Arbeit und der zukünftigen Projekt- arbeit wird dies vermutlich zunächst auch Einschränkungen erforderlich machen. Es ist aber damit zu rechnen, dass die veränderten Rahmenbedingungen, wie später Sendeplatz, verkürzte Sende- zeit und die neuen Qualitätsanforderungen zu Rückzügen auf Produzentenseite führen und damit eine räumliche Zusammenführung aus Sicht der Verwaltung vertretbar erscheint. Als weitere Variante ist die Verlagerung des Bürgerfunkstudios der VHS an den Verspoel in die Diskussion eingeflossen. Diese theoretische Variante bringt keine Entlastung des städtischen - 4 - V/0015/2008/1 Haushalts. Insbesondere kann aus dem Etat der VHS kein Mietbeitrag für eine Nutzung der Räu- me am Verspoel erfolgen. VHS-Bürgerfunkstudio seit 1991 auf Sendung – Neue Arbeitsfelder: Qualifikation und Schulprojekte Das kommunale Bürgerfunkstudio befindet sich nach einem Ratsbeschluss im Juli 1991 seit fast 17 Jahren in der Volkshochschule im Aegidiimarkt. Die Personalkosten für eine ½ Stelle müssen durch Einnahmen im Budget der VHS refinanziert werden. Bisher deckten die Einnahmen aus der Förderung der LfM (Minutenförderung und Produktionshilfen) die Kosten für die halbe Personal- stelle. Ziel ist es, durch die Schulprojekte und Qualifizierungsmaßnahmen nach wie vor die Refi- nanzierung dieser halben Stelle zu sichern. Das VHS-Bürgerfunkstudio setzt nach den Vorgaben des neuen Landesmediengesetzes Schwer- punkte in den Bereichen „Schulprojekte“ und „Qualifizierung“ und hat bereits 22 Module beantragt. Die für die Qualifizierungsangebote für Produktionsgruppen notwendige Medientrainerausbildung hat die VHS-Medienpädagogin im April 2008 erfolgreich absolviert. Derzeit betreut sie noch ca. 15 regelmäßig oder sporadisch produzierende Gruppen im VHS-Bürgerfunkstudio. Die VHS-Medienpädagogin koordiniert zusammen mit dem medienforum münster e. V. das Bür- gerfunkprogramm und ist Sprecherin der AG Bürgerfunk. Sie ist als Medientrainerin der LfM aner- kannt. Das VHS-Bürgerfunkstudio wurde 2007 im Rahmen eines Modellprojektes durch die Fa. Art Set GmbH im Auftrag der Landesanstalt für Medien zertifiziert. Für den Verein büne e. V. konnte eine Teilfläche des ehemaligen Mekomlokals am Verspoel zu marktüblichen Konditionen vermietet werden. Durch eine Flächenreduzierung konnte eine Einspa- rung auf Seiten des Vereins erzielt werden. I. V. gez. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: Anregung nach § 24 GO NW (lfd. Nr. 64/08 - 78/08, 93/08, 95/08, 96/08)
Anregung 65-66-67-68-69-70-71-72-73-74-75-76-77-78-93-95-96
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Anregung Nr. 64/2003 Roswitha Möller Kiesekampweg 25 48157 Münster „Ost-West-Radio* are: Bürgerfunk | Antenne Münster Einn: An das Amt des Rates und des Oberbürgermeisters Stadthaus 1 Klemenssir. 10 48127 Münster Münster, den 2. 4. 2008 Betr.: Bürgerantrag „Erhalt der Bürgerradiowerkstatt des medienforums münster e. V. am Verspoel 7-8, 48143 Münster“ Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Tillmann, Damen und Herren, auf der Bürgerfunk-Versammlung am 1.4. wurden wir über die derzeitige prekäre Lage des Bürgerfunks informiert: - Die Veranstaltergemeinschaft von Antenne Münster hat die Produktionshilfe für den Bürgerfunk eingestellt. Dadurch gehen den Radiowerkstätten 10.000 € im Jahr verloren. - Die „Minutenförderung“ der Landesanstalt für Medien entfällt seit dem 1. 1. 08. Weiterhin: Das medienforum münster e. V. am Verspoel bekommt keinen Mietzuschuss mehr von der Stadt. Es soll aufgegeben werden. Die Folgen sind fatal. Aufnahmen, Vor- und Nachbesprechungen von Radiogruppen sollen in den Räumen der VHS stattfinden, wobei dort weder die Raum- noch ( Radio )Aufnahmekapazität gegeben ist. Durch den Wegfall der Produktionshilfe können die Radiomacher nicht mehr von Fachpersonal betreut werden, Abgesehen davon sind die Produktionshelfer der Radiowerkstätten z. Zt. mit der Qualifizierung der Radiogruppen beschäftigt und die Mitarbeiter von Antenne Münster müssten diese Aufgaben übernehmen sowie die derzeitig anstehenden Produktionen und die Termine dafür anbieten und koordinieren. Das würde das Ende der lebensnotwendigen Grundlagen einer freiheitlich ausgerichteten Mediensparte der Bürgerschaft Münsters bedeuten. Anregung Nr. 64/2003 Das würde auch das Ende unserer Sendung „Ost-West-Radio - Heimat hier und anderswo - bedeuten. Seit 2000 senden wir einmal im Monat interessante Informationen, geografisch- historische Fakten aus den Heimatgebieten von ca einem Viertel der Bürger Münsters und ihrer Nachkommen. Ein Teil prominenter Einwohner der Stadt Münster oder deren Vorfahren kommen aus den hist. deutschen Ostgebieten bzw. besuchen sie heute. So konnten z.B. Interviews mit Herrn Dr. Tillmann, dem vorm. Regierungspräsidenten Dr. Twenhöven oder dem Ratsherrn Winter, SPD geführt werden. Dichter, Denker und Künstler werden vorgestellt sowie ihr Bezug zu Münster und dem Münsterland. Wir berichten über Kulturgut und Kulturträger, die auch heute noch von Bedeutung sind und die von ihren Heimatregionen geprägt sind. Wir informieren z. B. über das Schicksal der Deutschen aus Russland, die heute in Münster leben, lassen Zeitzeugen aus der Erlebnisgeneralion zu Wort kommen und tragen so zum Verständnis der Spätaussiedler bei. Wir berichten über aktuelle Geschehnisse zu diesen Themen in Münster und stellen gegenwärtige Ereignisse vor ihrem hist. Hintergrund dar. Bei der Vorarbeit für die Struktur der Sendung, Interviews, Produktion brauchen wir Zeit und Hilfe und sind auf mehrere Termine angewiesen, die dann bei der großen Fülle der Radiogruppen in der VHS nicht mehr möglich sind. Deshalb bitten wir darum, dass das medienforum münster e. V, am Verspoel erhalten bleibt, von der Stadt Mietunterstützung bekommt und die ehrenamtlichen Radiomacher Solidarität von der Stadt Münster erwarten können. Mit Dank und freundlichen Grüßen für die Gruppe von „Ost-West-Radio" Roswitha Möller Anlage: CD mit zwei Radiosendungen Anregung Nr. 65/2008 Münster 02.04.2008 Bürgerantrag An den Oberbürgermeister der Stadt Münster und den Rat der Stadt Münster Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen der Vollversammlung des Bürgerfunks Münster am 01.04.2008 habe ich erfahren, dass die Produktion von Radiosendungen beim medienforum münster e.V. in Zukunft nicht mehr möglich sein soll. Nach dem vorgestellten Modell sollen die Produktionen der Sendungen zukünftig in dem Bürgerfunkstudio der VHS erfolgen. Da die Mitglieder unserer Produktionsgruppe "Global Journey" Familien haben und tagsüber arbeiten, sind wir darauf angewiesen unsere Sendung am späten Abend oder am Wochenende zu produzieren. Aufgrund der im Vergleich zum medienforum eingeschränkten Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der VHS stellt sich für uns die Frage, ob für uns die Produktion unserer Bürgerfunksendung weiterhin möglich ist. Der Rat der Stadt Münster hat sich in einem Beschluss 2007 für den Erhalt des Bürgerfunks ausgesprochen. Durch die geplanten Kürzungen setzt sich jedoch offensichtlich ein schleichender Prozess fort, den Bürgerfunk als scheinbar unbequeme Stimme in Münster mundtot zu machen. Nach der Streichung der Gelder für Produktionshilfen sollen nun auch die Produktionsräume abgeschafft werden. Sieht so die Zukunft des Medienstandorts Münster aus? Lassen Sie Ihren Worten auch Taten folgen! ich stelle hiermit den Antrag, dem medienforum e.V. auch weiterhin die Räumlichkeiten am Verspool mietfrei zur Verfügung zu stellen und so auch in Zukunft die Produktion von freien Bürgerfunksendungen in Münster zu ermöglichen. Mit freundlichen Grüßen ei Mantel ra Be (ZB Fliednerstr. 6 48149 Münster Anregung Nr. 66/2008 Niederdeutsche Bühne au den Städtisches Bichnen Münster Has Iemminz, Vorsitzender Pärgerautrag es iasient an den kerru Duerhirgermeister und die Damen und herren des Rates dır Sack Hänster Die NDB bitret darum ir die Torteichrung der bewährten und wichtigen Arbeit Als Medienforums Munster e.V. Innerhalb des miänsterschen Böärgerfunks die räumlichen und Ainas zielen Vonusschzungen zu erhakten und für seinen Bestand Sorge zu Tragen. Das hedien form Könsrer e.V. bichet den In der munsPir- schen Kulterarkat ehren autlich hähigen Grugpiarwuges ı u.a, der NDR, die wertvoll Koglichkeit, der Bürger schaft unserer Sedt regel mäftig und unabhangig cher Akkivihiben, Produk hieuen, Planungen, hedürfnisse ‚Engpasse nletwelle Eupwicklungen ats, In formafonen durch das Medium des körfunkt zur Ver gung zu shellen. Ein Verlust dieser Eurichkuug wurde unsere Arleit, die j* darin herteht, das kulturgt dır niederdeutschen Sruce Für die werkfälische Metropole und die Asyion zu erhalten und iu pflegen | schmenlich heuintraächhger- Anregung Nr. 67/2008 VVN _. VEREINIGUNG DER VERFOLGTEN DES NAZIREGIMES/ W BunD DER ÄNTIFASCHISTINNEN UND ÄNTIFASCHISTEN N () KREISVEREINIGUNG MÜNSTER Bdaıar -Produktionsgruppe antenne.antifa- An Herm Oberbürgermeister Dr. Tillmann 3 und den Rat der Stadt Münster BU Klemensstr. 10 I 48143 Münster IN EHRE an | Bürgerantrag: Erhalt des Medienforums Münster e.V. in den Räumlichkeiten am Verspoel 7-8, Münster Schr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Tillmann, wie ich letzte Woche bei einer Bürgerfunkvollversammlung erfahren musste, ist der Fortbestand des Medienforums Münster e.V, akut bedroht. Eine in-Münster einzigartige Bürgerradiowerkstatt steht vor dem Aus. Seit der Änderung des Landesmediengesetzes NRW hat das Medienforum, wie auch viele andere. Bürgerradioproduktionswerkstätten in NRW, kein Geld für den Weiterbetrieb zur Verfügung. Dem Medienforum fehlt dadurch das Geld für die Mietzahlung. Ein Umzug des Medienforums in die Bürgerradiowerkstatt der Volkshochschule ist keine Lösung. Der dortige Platz würde für alle Produktionsgruppen nicht ausreichen. Die Produktionsgruppe antenne.antifa besteht aus Mitgliedern der VVN-BdA und anderen Personen, die an einer Aufarbeitung der NS-Vergangenheit interessiert sind. Unseren aktuellen Bezug schen wir in der Wamung vor und Aufklärung über neuerliche Naziaktivitäten. So berichteten wir bspw. über Aktionen gegen die Naziaufmärsche am 18.02. und 06.05.2006 an denen sich auch Ratsfraktionen beteiligten. Die VVN-BdA Münster war an dem Bündnis „Münster gegen Nazis“ beteiligt. Die Sendungen der antenne.antifa produzieren wir bereits seit Januar 200] im Medienforum. Das Medienforum und seine haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben uns dabei stets kompetent beraten und beim Erstellen unserer Sendungen geholfen. Hier sei als Beispiel die mediale Aufarbeitung von Zeitzeugengesprächen der VVN-BdA genannt, Die Dokumentation dieser persönlichen Erinnerungen ist immens wichtig, um diese für die Zukunft zu erhalten, Sollte das Medienforum seine Arbeit einstellen müssen, wäre das ein kultureller Verlust für die Stadt Münster. Durch das Fehlen einer medialen Bürgerbeteiligung entstünde eine Einbuße für die Demokratie. Bitte ermöglichen Sie den Erhalt dieser wichtigen Produktionswerkstatt. Wir bitten Sie daher um eine mietfreie Nutzung der Räumlichkeiten am Verspoel durch das Medienforum. Mit freundlichen Grüßen (Detlef Lorber, Sprecher der VVN-BdA Münster) Kontakt: Telemannstr. 23,48147 Münster, Tel. 025176093451 Anregung Nr. 63/2003 Thomas Holst Heroldstr. 38 | 48183 Münster : Bi \ | 91 04.04.2008 De dx Lu CH. Aufu i Inaaıkal wre tl Re Fon: 0251 - 747580 — Mail: holst@muenster.de Oberbürgermeister der Stadt Münster - Dr. Tillmann / Rat der Stadt Münster x & Klemensstr. 10 / Stadthaus 1 dar Au 1 Eh dr 48127 Münster H h WER He Ne use Bürgerantrag für den Erhalt des Medienforums e.V. am Standort Verspoel 7-8 Sehr geehner Dr. Tillmann, Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Bedauern und Verwunderung musste ich in dieser Woche erfahren, dass das Medienforum am Verspoel von der Schließung bedroht ist, da die städtischen Fördermittel in Höhe von 25.000 EURO für das laufende Jahr nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. Ich bitte hiermit, um die Rücknahme der Mittelstreichung, um den weiteren Fortbestand des Medienforums als wichtigen Standort zur Vermittlung aktiv gelebter Medienkultur und unverzichtbarer Produktionsstätte des Bürgerfunks zu gewährleisten. Auch aufgrund der umfassenden Ausstattung und Qualität sowie der Flexibilität in der Auswahl der Produktions- zeiten gibt es in Münster keine andere Alternative als das Medienforum am Standort Verspohl. Alle Mitglieder unserer Produktionsgruppe sind berufstätig in Vollzeit und somit nicht in der Lage tagsüber zu produzieren. Aus diesem Grund bleiben als Termin nur die Abendstunden oder das Wochenende, dies wird nur vom Medienforum e.V. angeboten. Daneben hat sich der Standort als idealer Ort des Austauschs etabliert, wo In kompetentem Rahmen und mit überdurchschnitilichem Engagement aller Mitglieder immer auch schwierige technische und organisatorische Fragen umgehend gelöst werden können. Bereits seit über 15 Jahren werden von unserer Produktionsgruppe RADIO HURRA immer wieder Musikgruppen der unterschiedlichsten Genres aus Münster und Umgebung vor- gesteilt, die im öffentlichen Radio keine Chance hätten gespielt zu werden. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Förderung der lokalen Musikkultur und zur Vorstellung junger, aufstrebender Kulturschaffender. Gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Stärkung des Profils von Münster als Kultur- und Musikstandort wäre es kontraproduktiv engagierten Gruppen den Boden für ihre ehrenamtliche Arbeit zu entziehen zumal der Rat sich für den Erhalt des Bürgerfunks ausgesprochen hat. Gem erwarte ich ihre Antwort Mit freundlichem Gruß Thomas Holst Anregung Nr. 69/2008 Hans-Dieter Hunscher 02.04.2008 Große Helkamp 31 48161 Münster Stadtrat Münster Herrn Oberbürgermeister Dr. Tillmann 48127 Münster Bürgerantrag: Medienforum Münster erhalten Sehr geehrte Damen und Herren Ratsmitglieder, die Stadt Münster verlangt seit dem 1.1.2008 vom Verein Medienforum Münster den nicht unerheblichen Mietbetrag von 25000 Euro Kaltmiete pro Jahr. Dieser kleine Verein sieht sich außerstande, diese hohe Summe aufzubringen. Der von der Stadt Münster angeregte Umzug in die Räumlichkeiten der VHS stellt keine Lösung dar, weil das Medienforum Münster dann an die Öffnungszeiten der VHS gebunden wäre. Damit wäre insbesondere für die in Vollzeit beschäftigten Bürgerfunker eine Tätigkeit in diesem Bereich nicht mehr möglich. Es wäre bedauerlich, wenn vielen mit hohem Engagement ehrenamtlich arbeitenden Münsteranern so der Zugang zum Bürgerfunk verwehrt würde, Ein lebendiger Bürgerfunk muss allen Bürgern offenstehen. Außerdem ist das Bürgerfunkstudio in der VHS Aegidiimarkt mit dem derzeit 40%igen Anteil an Bürgerfunkproduktionen zeitlich und räumlich nahezu völlig ausgelastet. Zudem ist die Frage offen, ob der Verein Medienforum Münster die Räume der VHS mietfrei nutzen darf. Die Stadt Münster hat sich vor einiger Zeit für den Erhalt des Bürgerfunks ausgesprochen. Nun sollte der Stadtrat den guten Worten auch gute Taten folgen lassen. 25000 Euro im Jahr dürften angesichts eines städtischen Etats von mehreren Millionen keine große Summe darstellen. Daher stelle ich den Bürgerantrag, dem Verein Medienforum Münster jährlich einen Zuschuss in Höhe der jeweiligen Miete für die Räumlichkeiten am Verspoel zu gewähren. Mit freundlichen Grüßen Hans-Dieter Hunscher Anregung Nr. 70/2008 Andreas Tepe - Pängelantonweg 23 — 43167 Münster — 025 1/6279812 andı®freenet.de Andreas Tepe - Pängelantonweg 23, 48167 Münster A \ An Oberbürgermeister Dr. Tillmann Rat der Stadt Münster Klemensstr. 10 48143 Münster Münster, 04.04.2008 Bürgerantrag Erhalt der Bürgerradiowerkstatt des Medienforum Münster e.V. am Verspoel 7-8, 48143 Münster Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Tillmann, sehr geehrte Damen und Herren, am vergangenen Dienstag habe ich auf einer Versammlung der Bürgerfunkgruppen vom Vorstand der Medienforum Münster e.V. erfahren, dass der Kulturausschuss der Stadt Münster in seiner Sitzung am 08.04.2008 über die Beschlussvorlage entscheidet, ob dem Medienforum weiterhin eine Etage einer Liegenschaft der Stadt am Verspoel 7-8 mietfrei überlassen wird. Aufgrund der Gesetzesnovelle des Landesmediengesetzes NRW steht dem Medienforum seit Beginn des Jahres nicht mehr das Geld zur Verfügung, um die Miete für die Etage an die Stadt Münster zu zahlen. Vorschlag ist dem Medienforum e.V. Räume und Technik der Volkshochschule Münster zur Verfügung zu stellen. Ich möchte Sie bitten, von diesem Vorschlag abzusehen. Als Mitglied einer Bürgerfunkgruppe produziere Ich im Studio an der Volkshochschule. Die Räumlichkeiten dort sind sehr begrenzt. Sie bieten gerade Platz für eine kleine Gruppe, so dass keine Aufnahmen gleichzeitig stattfinden können, geschweige den Gäste eingeladen werden können. Ja, sie haben richtig gehört, in diese Räumlichkeiten werden Gäste auch der Stadt Münster eingeladen und die Räume sind nicht gerade empfangsfreundlich. Desweiteren sind die technischen Geräte in einem miserablen Zustand, entsprechen eher dem Stand der achtziger Jahre als heutigem Standard. Dies führte schon mehrfach zu Belustigung unserer internationalen Gäste. Internationale Gäste (Künstler, Musiker, Politiker) haben wir deshalb, weil wir eine mehrsprachige Sendung produzieren. Wir von der deutsch-französischen Bürgerfunkgruppe „A propos“ sind Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft Münster e.V.. Neben Anregung Nr. 70/2008 Andreas Tepe - Pängelantonweg 23 - 48167 Münster - 0251/6279812 andx@freenet.de Künstlern aus dem französischsprachigen Raum waren auch Gäste aus Münsters Partnerstadt Orleans schon mehrfach Gast in unserer Sendung. Eine Verlagerung des Medienforums in.die Räumlichkeiten der Volkshochschule ist auch deshalb nicht akzeptabel, weil viele Bürgerfunker, so auch wir diese Arbeit ehrenamtlich neben Ihrer beruflichen Tätigkeit ausführen. Bei Verknappung der Örtlichkeiten und den eingeschränkten Öffnungszeiten der VHS kann eine so reiches Repertoire an Sendungen, wie sie der Bürgerfunk Münster bietet, nicht aufrecht erhalten werden. Wichtigster Grund ist dies für mich auch, weil somit immer weniger Menschen oder nur mit immer mehr Aufwand den Bürgern von Münster die Möglichkeit gegeben wird Radio zu produzieren, also Ihre Meinung frei an viele andere zu äußern. Das Recht darauf steht im Grundgesetz und deshalb sollte jeder die Möglichkeit haben diese Art der Meinungsäußerung kennenzulernen (über Schülersendungen) und auszuüben. Dies ist mit dem möglicherweise geringeren zukünftigen Angebot in Münster nicht mehr gewährleistet. Für mich ist dies auch ein „weicher“ Standortfaktor, über den man sich bei einer Entscheidung für oder gegen Münster Gedanken macht. Ich stelle hiermit den Antrag dem Medienforum Münster e.V. entweder weiterhin die Räumlichkeiten in der „Medienetage" des Hauses am Verspoel 7-8 mietfrei zur Verfügung zu stellen oder dem Verein einen ebensolchen Zuschuss aus dem Kulturetat der Stadt zu gewähren. Desweiteren möchte Ich Sie bitten, der Volkshochschule Münster Geld zur Verfügung zu stellen, um diese zweckgebunden für neuere Produktionstechnik einzusetzen, damit die technische Qualität der produzierten Radiosendungen heutigem Stand entsprechen kann, Im letzten Jahr noch hat der Kulturausschuss der Stadt Münster sich gegenüber der Landesregierung fraktionsübergreifend für den Erhalt des Bürgerfunks ausgesprochen. Bitte lassen Sie diesen Worten nun auch Taten folgen! Für Gespräche über dieses weitreichende, kulturelle Thema stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und verbleibe mit freundlichen Grüssen } fı di NV vr Andreas Tepe Bürgerfunkgruppe Ä propos Anregung Nr. 71/2003 WÜRZIG Interkulturelles Magezin im Bürgarfunk Redaktion 4 . r intermag@web.de = \ 4. April 2008 Bürgerantrag an den Herrn Oberbürgermeister, die Damen und Herren des Rates und den Vorsitzenden des Ausländerbeirates der Stadt Münster Es ist nicht zu verstehen, dass die internationale und offene Stadt Münster ihre älteste Radiowerkstatt des Bürgerfunks, das Medienforum Münster e.V., nicht bewahren will und sich nicht in der Lage sieht, für den Erhalt der Medienetlage am Verspoel 7-8, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Das Radiomagazin ‚Würzig! ist eine der ältesten Sendungen des Bürgerfunks in Münster. Seit über fünfzehn Jahren kommen in unserer Sendung Menschen unterschiedlichster Herkunft zu Wort, mit ihrer Meinung, mit ihrem Alltag und mit ihren Konflikten; denn die Ereignisse der Welt finden ihre Resonanz in Münster. Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft bringen Menschen nach Münster und MünsteranerInnen hinaus in die Welt. Vor Vertreibung und Verfolgung suchen Menschen Schutz in dieser Stadt, sie erzählen ihre Geschichten in unserer Sendung. Wir berichten über die Arbeit des Ausländerbeirates, dem Gremium, welches die Belange der Menschen mit Migrationsvorgeschichte in dieser Stadt vertritt, und über kommunal- und bundespolitische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf das Leben der Migranten in Münster. Wir informieren, denn Information und Austausch tragen zum Dialog zwischen den unterschiedlichen Kulturen unserer Stadt bei und lassen keinen Raum für Vorurteile und Ausgrenzung. „Würzig“ - das interkulturelle Magazin ist Mitglied im „Eine-Welt-Forum Münster e.V.'. Im Jahr 2004 wurde unsere Redaktion für die Sendung „Emmy Herzog erinnert an den Münsteraner Leo Steinweg“ von der Landesanstalt für Medien NRW ausgezeichnet. Dieses langjährige Engagement war für uns nur mit einer Einrichtung wie dem Medienforum Münster möglich. Ohne das Medienforum Münster e.V. mit seiner Infrastruktur müssen wir unsere unabhängige und ehrenamtliche Arbeit mit breiter Resonanz einstellen. Wir beantragen daher den Erhalt der Medienetage am Verspoel und die Gewährung der dafür notwendigen räumlichen und finanziellen Voraussetzungen. Mit freundlichen Grüßen, Anregung Nr. 71/2008 WURZIG Inisrkulturellss Magezin im Bürgerfunk Ein kleiner. Überblick über die Stimmen, die, neben zahlreichen Münsteranerinnen und Münsteranern, in unserer Sendung zu Wort kamen: die Tragerinnen des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva und Felicia Langer, die israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten Uri Avnery, Sumaya Farhat- Naser, Dan Jakobson, Evi Guggenheim und Reuven Moskoyitz, die Schauspielerin Nadja Uhl, der heutige Außenminister Afghanistans Rangin Dadfar Spanta, der münstersche Schauspieler Hannes Demming, das Künstlerpaar Iiya und Emilia Kabakov, Migrationsbischof Josef Voß, der iranische Schriftsteller Tschanguiz Pahlavan, Jens Schneiderheinze vom Cinema Münster, die Schauspielerin Nursei Kösel, der Theologe aus San Salvador Larry Jos& Madrigal, Anne Nibbenhagen von der Christlichen Initiative Romero e.V, der Schriftsteller Ernesto Cardenal aus Nicaragua, die Friedensaktivistin von der Mahnwache Münster Mechtild Demel, die Münsteranerin Barbara Imholz von der Zeitung „Chile Solidaridad‘, Kabasia Chuwa von Outspoken, Barbara Petersen von Reporter ohne Grenzen, Petra Bröker von der Aktion Kinderhilfe e.V., Ursula Tölle von der sozialen Beratung in Kinderhaus, Saed Samar von der Evangelischen Studierenden Gemeinde, die Menschenrechtlerin der Mütter der Plaza de Mayo Hebe de Bonafini, Vito Marinaccio von der internationalen Fußballmannschaft Münsters, der chilenische Journalist Manuel Cabieses, die Schauspielerin von Cactus junges Theater e.V Nana Hdrjan, der Pfarrer i.R. Christian Führer, der Schriftsteller und Menschenrechtler Paul Polanski, der Polizeipräsident Münsters Hubert Wimber, Sonja Begalke von Vamos Münster e.V, der Leiter des Tanztheaters an den Städtischen Bühnen Münster Daniel Goldin, die Plattdeutsch lernenden Schülerinnen Eva Nienau und Anna Happe aus Hillttup, der Leiter des Jazzfestivals Münster Fritz Schmücker, der Mapuche Oberbürgermeister Adolfo Millabur aus Tirua Chile Seite 2 Anregung Nr. 72/2008 Dennis Welpele Staatlich anerkannter u Dipl. Sozialarb./Dipl,-Soz.Päd. Katthagen 2526 = 43143 Münster Anden Oberbürgermeister der Stadt Münster und den Rat der Stadt Münster [TARA il) \ in pt i Erhalt der Medienetage Ingo = B. Arp, 2009 \ „medienforum münster c. V.“ am Verspoel 7-8, 48143 Münster Münster 02.04.2008 Bürgerantrag mit Bestürzen musste ich erfahren, dass das medienforum münster e. V. die Räumlichkeiten am Verspoel zeitnah aufgeben muss. Ich bin freier Medienpädagoge und genieße seit Jahren im Rahmen von Projekten und auch als Bürgerfunker die dort vorhandenen Strukturen: die gut ausgestatteten Räume, das zum Verleih verfügbare technische Material und die Zuverlässigkeit und fachliche Kompetenz des Personals. Außerdem konnte ich steıs auf das dort vorhandenen Know How der zahlreichen Bürgerfunker zählen. In meiner jahrenlangen Tätigkeit als Medienpädagoge ist mir stets wieder bewusst geworden, dass die Radioarbeit ein besonders ergiebiges pädagogisches Konzept zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen wie z. B. Team- und Kritikfähigkeit sein kann. Das medienforum münster e.V. bietet für derartige Projekte eine unerlässliche Basis. Nirgendwo sonst in Münster und der näheren Umgebung ist eine solche Arbeitsumgebung für medienpädagogische Vorhaben mit Kindern und Erwachsenen (SchülerInnen, StudentInnen, FSJlern, Jugendarbeit, usw.) vorhanden. Zudem bietet das medienforum münster e. V. besonders für die vielen jungen Menschen, die an solchen Projekten teilnehmen, eine enorme Partizipationschance durch die Vielfalt der dort gleichzeitig produzierenden Gruppen, Ob aus verschiedenen Bereichen der Kultur oder der Politik, man triffi hier immer wieder neue und interessante Gesprächspartner. Ich habe in all meinen Projekten mit dem medienforum münster e. V. erleben dürfen, dass das 'Nebeneinander' der einzelnen Gruppen auch immer ein 'Miteinander' in der Etage am Verspoel war und ist. Dieser sehr positive Zustand muss für die BürgerInnen von Münster unbedingt erhalten bleiben — ja sogar gelördert werden! Das medienforum münster €. V, ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass gute bürgemahe Einrichtungen mit hohem partizipatorischem und synergetischem Charakter nicht teuer sein müssen. Sollten die Räume des medienforum münster e. V. geschlossen werden, gibtes im ganzen Stadtgebiete keine vergleichbare Einrichtung, die diesen Wegfall annähernd kompensieren könnte. Die Stadt Münster beraubt sich so einer einzigartigen Medienkompetenz- und Kultureinrichtung und setzt ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement aufdie Straße. Mit Kr Ho < Fr BI Ä Dipl »Surkalarb ANpt-SozPhl. Dennis Welpelo Anregung Nr. 73/2003 medienforum münster ae. Wersaoel7-5 4ära3 Münster Bürgerantrag Der Kulturausschuss möge beschließen, dass das medienforum münster e. V. die Räume am Verspoel 7-8 weiter nutzen kann und einen Zuschuss für die Miete bekommt. Begründung Die Etage am Verspoel mit zwei komplett ausgestatteten Hörfunk- produktionsstudios, Büro- und Seminarräumen bietet für Bürgerfunk und Medien-Projektarbeit ideale Bedingungen. Dagegen würde eine Zusammenlegung in die beengten Räum- lichkeiten der VHS mit deren eingeschränkten Öffnungszeiten die bisherige Bürgerfunkbeteiligung massiv gefährden und Projekt- möglichkeiten, u. a. mit Schulklassen, die nach dem neuen Landesmediengesetz gefördert werden, stark beeinträchtigen. Ein Umzug in die VHS gefährdet zudem die Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit des medienforums als freiem Träger, Bei einer Eingliederung in die VHS sind sowohl ein erheblicher Verlust von ehrenamtlichem Engagement als auch von Aktionsfähigkeit als unabhängige Stimme für Bürgermedien zu befürchten, Das medienforum unterstützt das Anliegen des Vereins Bürgernetz — büne e. V., in das seit Anfang des Monats leerstehende mekomiokal am Verspoel einzuziehen und dor das bisherige Internetcafe und die Beratungsstelle weiterzuführen. Damit wollen wir die zentral gelegene, bürgernahe und etablierte Adresse für Medienbeteiligung am Verspoel erhalten, die vorhandenen baulichen und technischen Einrichtungen weiter für gemeinnützige Medienarbeit nutzen und die langjährige Kooperation der Vereine im \erbund mit weiteren Partnern ausbauen. Bei der Novellierung des Landesmediengesetzes hatte sich der Kulturausschuss gegenüber der Landesregierung fraktions- übergreifend für den Erhalt des Bürgerfunks ausgesprochen. Wir fordern Sie auf, diesen Worten nun auch hier vor Ort Taten folgen zu lassen Gabi Fortak, Sylvia Gräber, Jan Enste (Vorstand des medienforum münster e.V.) \ \ \ \ Vereinsregister Münster Nr. 2848 gemeinnützig anerkannter Verein Anerkannte Radiowerkstatt für das Münsterland gel en/, Verspoel 7-8 48143 Münster Fon 0251/60075 StudioA 0251/60381 Studio 0251/4841533 Fax 0251/60085 info@medienforum-muenster.de www.medienforum:muenster.de Sparkasse Münster Blz 400 50150 Kto 149 315 Anregung Nr. 74/2008 Herr Oberbürgermeister Dr. Tillmann Stadthaus 1 Klemensstraße 10 43143 Münster 5. April 2008 Bürgerantrag zum Erhalt der Bürgerradiowerkstatt des medienforum münster e.V. am Verspoel 7-8, 48143 Münster Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr, Tillmann, die Mediengruppe 1176 von amnesty international in Münster produziert einmal im Monat in Zusammenarbeit mit dem medienforum münster e.V. ihre Radiosendung „amnesty on air“, die Im Rahmen des Bürgerfunkprogramms auf Antenne Münster gesendet wird. Diese Sendung ist für die Mitglieder von amnesty international eine gute Möglichkeit, in der lokalen Öffentlichkeit über Themen der Menschenrechtsarbeit zu informieren. In Interviews und Beiträgen berichten wir über die Aktivitäten von amnesty international und anderen sozial engagierten Organisationen in Münster. Die ai-Mediengruppe sieht die Produktion dieser Radiosendung als wichtigen Beitrag, um umfassende Informationen über die Tätigkeiten von sozial engagierten Organisationen und die vielfältigen Möglichkeiten zur Mitarbeit zu liefern. In den Räumlichkeiten des medienforum münster e.V. am Verspoel haben wir stets optimale Voraussetzungen für die Produktion von „amnesty on air“ gefunden. Sowohl die technischen Gegebenheiten in den Studios als auch die fachliche Beratung und Unterstützung durch die Produktionshelfer sorgen für ideale Arbeitsbedingungen. Nun haben wir die Information erhalten, dass das Medienforum aufgrund von finanziellen Kürzungen die Mictkosten für die Medienetage in Höhe von rund 25.000 Euro im Jahr nicht mehr aufbringen kann. Eine Aufgabe der Produktionsräume würde einen großen Verlust bedeuten. Wir bitten Sie daher, den Erhalt der Räumlichkeiten am Verspoel 7-8 für das Medienforum zu ermöglichen, Vielen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüße, Mediengruppe 1176 von amnesty international in Münster Anregung Nr. 75/2008 Radio „school's out” Münster, 6. April 2008 c/o Norbert Göttker-Plate Augustastr. 47-49 48153 Münster Herrn Oberbürgermeister Dr. Tillmann Stadthaus 1 Klemensstraße 10 48143 Münster Erhalt der Bürgerradiowerkstatt „medienforum münster e.V."; Verspoel 7-8, 48143 Münster; hier: Bürgerantrag Sehr geehrter Herr Dr. Tillmann, in der anstehenden Entscheidung über den Erhalt bzw. die Schließung der Räume der Bürgerradiowerkstatt des medienforums münster am Verspoel wenden wir von der Produktionsgruppse „school's out. Radioreihe für Schulen in Münster und den Rest der Welt“ uns mit einem Bürgerantrag an Sie. Seit mittlerweile mehr als 9 Jahren — gestartet ist unsere erste Sendung im März 1999 !— produzieren wir im Bürgerfunk in der Radiowerkstatt des medienforums münster einmal im Monat unsere Sendung für all’ die Themen, die die Schüler und Schülerinnen an Münsteraner Schulen bewegt. Dabei ist unser Spektrum sehr weit und vielfältig - wir haben Sendungen produziert mit Schülergruppen von der Grundschule bis zum Berufskolleg, haben dabei Themen aufgegriffen von der Debatte über die Schuluniform bis hin zur Gründung einer Theater-AG, haben die Arbeit der Stadt-SV ebenso aufgegriffen wie mit der damaligen Schuldezernentin Boldt über die Entwicklung von integrativem Unterricht in Münster diskutiert. Kurz und gut: gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Münsteraner Schulen haben wir mittlerweile über 100 Sendungen produziert! Dieses ist uns möglich gewesen, weil wir in dem Team des medienforums münster nicht nur stets kompetente, sondern vor allem auch im Umgang mit Schülergruppen erfahrene und flexible Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gefunden haben. Hier ist so manche Sendung noch weit in den Abendstunden betreut worden, manches Interview auch am Wochenende noch geschnitten worden, so manche Schülergruppe weit über das normale Maß hinaus technisch eingewiesen worden. Anregung Nr. 75/2008 Dabei kam uns immer zugute, dass die Arbeitsbedingungen im medienforum münster für uns nahezu Ideal sind und waren: ein großes Seminarraum lässt Besprechungen und Planungen sowie Rollenspiele zur Einübung und Vorbereitung zu, die Ausstattung mit 2 Studios ermöglichen gerade den Schülergruppen die Chance, eigenständig Medienkompetenzen zu erwerben und sich auszuprobieren, die technische Ausstattung ist auch für höherwertlige Aufzeichnungen geschaffen! Geschätzt haben alle Gruppen immer die besondere Arbeitsatmosphäre im medienforum münster, und wir möchten dieses auch geme zukünftig für unsere Radioproduktion nutzen können! Mit diesem Bürgerantrag der Gruppe „school’s out“ möchten wir Sie bitten, sich für den Erhalt der Bürgerradiowerkslatt medienforum münster arn Verspoel einzusetzen und so mitzuhelfen, die bisherigen technischen, räumlichen und pädagogischen Möglichkeiten für engagierte Schülergruppen in Münster zu sichern! Damit bleibt der Stadt Münster auch ein Stück kulturelle Vielfalt für bürgerschaftliches Engagement erhalten! Für das Moderatoren - Team von „schoal's out" grüße ich Sie herzlich auch im Namen von Morina Naeve und Valbona Ukshini Ihr Norbert Göttker-Plate AnregungNr. 76/2008 Herr Oberbürgermeister Dr. Tillmann Stadthaus 1 Klemensstr. 10 48143 Münster Bürgerantrag zum Erhalt des medienforum münster e.V. in den Räumlichkeiten am Verspoel 7-8, 48143 Münster Sehr geehrter Herr Öberbürgermeister, werter Herr Dr, Tillmann, wir, das Wolfgang Borchert Theater als feste Größe in der Kulturlandschaft in Münster arbeiten seit Mai 2003 mit dem medienforum münster e.V. zusammen und erstellen Radiobeiträge im Rahmen des Bürgerfunkprogrammes auf Antenne Münster. Die Radlosendung WELLE_WBT_95,4 MHZ gibt uns die Möglichkeit, unsere aktuellen Theaterstücke vorzustellen, Interviews mit Schauspielern, Regisseuren etc, zu führen und unsere Zuhörer über sonstige kulturelle Neuigkeiten aus der Region zu informieren. Für uns bietet diese Präsenz im Radio eine hervorragende Möglichkeit, für Kunst und Kultur zu werben und uns ein weiteres Kontaktfeld zu unseren Zuschauern zu eröffnen. Außerdem ist die Erstellung der eigenen Radiosendung fester Bestandteil im Rahmen der Projekte unserer Freiwilligen im kulturellen Jahr. Sie erhalten Einblicke In die vielseitige Arbeit mit dem Medium Radio, Sie erstellen z.B. Interviews und führen diese auch selber, schreiben Beiträge über verschiedenste kulturelle Themen oder erlernen die technische Umsetzung der Sendung. Die Arbeit mit dem Medium Radio ist also auch ein wichtiger Bestandteil unseres Ausbildungs- und Qualifizierungsangebots für junge Menschen. Anregung Nr. 76/2003 In der Medienetage des medienforum münster e.V. am Verspoel wird von den Produktionshelfern immer kompetente Hilfe bei allen Fragen und Problemen geleistet. Ebenso notwendig sind die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten mit Studios und Aufenthaltsräumen. Nicht zuletzt die offene Atmosphäre empfinden wir als ideal für die Arbeit an einer Radiosendung. Nun haben wir erfahren, dass das Medienforum die Miete [rund 25.000 Euro pro Jahr] im Moment auf Grund von drastischen finanziellen Kürzungen z.B. im Bereich der Produktionshilfe, nicht aufbringen kann. Daher bitten wir Sie, den Erhalt des Medienforums in der Medienetage am Verspoel 7-8 zu ermöglichen. Durch den Verlust des Medienforums und den Räumlichkeiten am Verspoel 7- 8 würde Münster eine wichtige Institution in der Kulturlandschaft verlieren. Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen Ihr Meinhard Zanger Intendant Münster, 3.4.08 Anregung Nr. 77/2008 WBAL KAKTUS MÜNSTERE.V. GE ARTS B ERFÜRN au ® Büro: Am Mittelhafen 56, 48155 Münster TeisFax: 0251 - 868377 | 6742434 Pet E-Mail: kaktus ms@l-online.de Internet: www kaktus-net.de Anl Kaktus MÜNSTER E.V, rel ZLZMN Kaktus Mün e.V. ! Radio Kaktus im Bürgerfun; Am Mittelhafen 58 + 48155 Münster Herrn Oberbürgermeister Dr. Tillmann REN Stadthaus 1 Klemensstraße 10 ern Ir N 48143 Münster er Oberhümermaister R u, En | Münster, 02.04.2008 n | Bürgerantrag: Erhalt der Bürgerradiowerkstatt des medienforum münster e. V. am Verspoel 7-8, 48143 Münster Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Tillmann, wie Sie wissen, engagiert sich Kaktus Münster e. V. seit 26 Jahren für soziale und kulturelle Integrationsarbeit in der Stadt Münster. Kaktus Münster e. V. kooperiert immer wieder mit verschiedenen Vereinen, Institutionen, Schulen und Behörden sowie dem Sozial-, Kultur- und Jugendamt der Stadt Münster. In den letzten 17 Jahren haben wir besonders mit dem medienforum münster e.V. zusammen gearbeitet, weil wir es für sehr wichtig erachten, Migrantinnen und Migranten mit Einheimischen in unterschiedlichen Vereinen und Kultureinrichtungen zusammen zu bringen. Mit gegenseitiger Information und Kommunikation kann man Jugendliche und Heranwachsende auf den richtigen Weg bringen und für die Zukunft motivieren. Viele Jugendliche - Migranten und Einheimische -, besonders aus sozial schwachen Familien, verbringen die Zeit nach der Schule oft in der Stadt oder auf der Straße, ohne ein Ziel. In Medienprojekten gelingt es diese Jugendlichen für neu zu motivieren und für Bildung und Sprache zu motivieren. Freie Träger, wie das medienforum münster e.V. am Verspoel, bieten große Chancen, diese Jugendlichen von der Straße zu holen. In solchen offenen Kommunikationszentren lernen sie andere Gruppen kennen, nehmen an sozialen und kulturellen Aktivitäten teil. Dazu gehören z. B. die Nutzung von Computern und Internet oder Kinder- und Jugend-Schreibwerkstätten. In den Radiowerkstätten können sie das gelernte anwenden und Radiosendungen mit eigenen Beiträgen und Musik für den Bürgerfunk zusammenstellen. Anregung Nr. 77/2008 Die offene Atmosphäre in den Räumen am Verspoel ist besonders wichüg. Die Jugendlichen fühlen sich dort wohl und lernen gerne. Außerdem finden Sie hier eine Situation vor, in der sie stets von Fachkräften begleitet werden, Wir haben verschiedene Mediengruppen mit einer großen Anzahl von Teilnehmern, wie z. B. Schulklassen, die große Räume und technisches Equipment in einem Umfang benötigen, die das Bennohaus oder die Volkhochschule nicht bereitstellen können, Deswegen ist die Medienetage des medienforums münster e.V. als Kooperationszentrum in der Stadtmitte für Migranten und Einheimische sehr wichtig. Nach unseren Informationen kann das medienforum münster e.V. die rund 25.000 Euro Mietkosten pro Jahr für die Etage im Moment nicht mehr aufbringen. Wenn dies zur Folge hätte, dass der Verein und damit der Bürgerfunk die Räume in der Stadtmitte aufgeben müsste, wäre das ein großer Verlust für alle. Daher möchten wir Sie dringend darum bitten, einen Erhalt der Räume am Verspoel 7-8 für das medienforum münster e.V. zu ermöglichen. Wir würden uns im Namen vieler Migranten und einheimischer Jugendlicher und Familien freuen, wenn es die Möglichkeit gibt, unseren Kooperationspartner am jetzigen Standort am Verspoel zu erhalten. Wir bedanken uns für Ihre Bemühungen und die Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen 1A: Aug daleitelt a Dr. Michael Rainer Malta Demirel (1. Vorsitzender Kaktus Münster e.V.) (Geschäftsführer Kaktus Münster e.V.) medienforum minstere.V. Verspoel 7-8 48143 Münster Resolution der Bürgerfunk-Versammlung am 01.04.2008 mit zusätzlichen Unterschriften Anregung Nr. 78/2008 geil Era, 2 2 3 x = 2 2 „. Verspoel 7-8 / 48143 Münster Fon 0251/60075 StudioA 0251/60381 StudioB 02 51/484 15 33 Fax 0251/60035 info@medienforum-muenster.de wuw.medienforum-muensterde \ Vereinsregister Münster Nr. 2848 \ gemeinnützig anerkannter Verein Anerkunnte Radiowerkstait für das Minsterland Sparkasse Münster Blz 400501 50 Kto 339 715 Anregung Nr. 78/2008 9% Resolution an den Oberbürgermeister und den Rat der Stadt Münster Der Kulturausschuss der Stadt Münster hatte sich gegenüber der Landesregierung im Rahmen der Novellierung des Landesmediengesetzes fraktionsübergreifend für den Erhalt des Bürgerfunks ausgesprochen. Wir fordern den Ausschuss auf, den Worten nun auch hier vor Ort Taten folgen zu lassen. Konkret fordern wir den Erhalt der Medienetage eines freien und offenen Bürgerfunks am Verspoel und fordern, dass das medienforum münster e. V. die Räume in der städtischen Liegenschaft mietfrei nutzen kann oder einen städtischen Zuschuss für die Mietkosten in Höhe von zur Zeit rund 25.000 Euro jährlich erhält, bis eine andere Art der Finanzierung gefunden ist. Nur so kann der Bürgerfunk in Münster in seiner Vielfalt erhalten und ausgebaut werden und seinen gesetz- und satzungsmäßigen Auftrag erfüllen (Schulfunk, Qualifizierung, Projekte). Wir lehnen eine Zusammenlegung In der Volkshochschule ab, da die Studio- und sonstigen Raumkapazitäten dort zu gering sind. Die Öffnungszeiten und die Infrastruktur reichen bei weiter nicht aus, um allen Bürgerfunkgruppen ausreichende Produktionsmöglichkeiten zu bisten. Die Etage des medienforums Ist soziales und kommunikatives Zentrum für unlerschiedliche gesellschaftliche Gruppen und soll als solches erhalten werden, Das bürgerschaftliche Engagement braucht eine Zugänglichkeit zu Studios auch rg der üblichen Öffnungszeiten — denn Bürgerfunk ist ehrenamtlich! Münster, 01.04.2008 Name, Vorname Adresse Unterschrift emming y Hannes Schanehorstrtr. 45° Dmey 46459 Münster Geoigss Elisebatth Kukkant sb.ss ren, a Ux us Hunst «| Ges yps -Siman Hu Siv. TO 4gısy Mair SEHR Jemming , &hia. Tolleenhoust AR | N: Russ Hünck we " \; Plackt ®r Fe Ma /k den Ave PR ch Sa rem Soro/ 45: 147 hin mh NL A . Sch& ' 45 Wrlkı 2tic schaun hentrte Kr; UPS ee Ja Silva Laxaro Scharnhörititt 45° 48151 Mänster da Schra Anregung Nr. 93/2008 N Deutsch-Französische Gesellschaft Münster e. V. > & Mitglied der Vereinigung deutsch-französischer Gesellschaften in Deutschland und Frankreich A Gesellschaftssitz Tel: 0251/7230 5423 Goerdelerstr. 29 E-Mail: die @muenster.de 48151 Münster hip: /wwwmenster.orw/dlams Bertscr Frunzngissne atmünsu Munster mW Cossrchelee fir, 29, 40151 Murmint \ An Herrn Oberbürgermeister Dr. Tillmann Rat der Stadt Münster MH Ze Klemensstr. 10 Earl Ihnibürgermaister | 22. APR. 2008 E Ei waste iind | des Oberbürgermeisters - 48143 Münster Bürgerantrag zum Erhalt des Medienforum Münster in den Räumlichkeiten am Verspoel 7-8, 48143 Münster Münster, 06, April 2008 Sehr geehrte Herr Dr. Tillmann, sehr geehrte Damen und Herren, die Deutsch-Französische Gesellschaft Münster e.V. hat über einige Mitglieder erfahren, dass dem Kuiturausschuss der Stadt Münster der Beschluss vorliegt, dem Medienforum Münster e.V. nicht mehr die Räumlichkeiten eines Gebäudes der Stadt am Verspoel 7-8 zur Verfügung zu stellen. Es gibt die Überlegung, dem Medienforum nur die Möglichkeit zu geben, in die Räume der Volkshochschule Münster einzuziehen. Unter derartigen Bedingungen sehen sich unsere aktiven Mitglieder, die einmal monatlich eine Sendung in deutscher und französischer Sprache sowie mit französischer Musik produzieren, nicht in der Lage, ihre ehrenamtliche Arbeit fortzusetzen. Die Öffnungszeiten der VHS sind schon begrenzt, durch eine zusätzliche Überlastung des dortigen Studios würden die Möglichkeiten und Qualität der Produktion weiter eingeschränkt, Eine Qualität, die viele unserer Mitglieder zu schätzen wissen. In einer Zeit, in der trotz zunehmender Internationalisierung auf dem regionalen und lokalen Medienmarkt eine Konzentration einsetzt, wie wir durch Abschaffung des Senders TV5 aus dem Kabel und Novelle des Landesmediengesetztes in den letzten Jahren erfahren mussten Wır, die Deutsch-Französische Gesellschaft Münster e.V., versuchen ständig die kulturelle Vielfalt in Münster zu vergiössern, Ich bin mir sicher, dass auch Sie dies wünschen, deshalb konterkarieren Sie diese Bestrebungen nicht durch Ihr Vorhaben. Unterstützen Sie die Bürgerfunkschaffenden in Münster, damit sie das Recht auf freie Meinungsäußerung auf ihre Weise weiter ausüben können. So fordern wir den Erhalt der Räumlichkeiten am Verspoel 7-8, 48143 Münster für das Medienforum Münster e,V . Mit freundlichem Gruß \ Va We Bo N ee ! Inge Schuth 1. Vorsitzende Anregung Nr. 95/2008 Bürgerfunkgruppe WAS Wohnen-Arbeit Soziales Norbert Attermeyer, Sonnenstraße 30, 43143 Münster Arnold Voskamp, Christoph-Bernhard-Graben 84, 43163 Münster 000 h Annemarie Besse, Papenburger Str.3, 43155 Münster 0 Ä N. Ulla Fahle, Gremmendorfer Weg 63, 48167 Münster Maria Hamers, Moltkestr.10, 43151 Münster Christiane Baucks, Karssenbrockstr.24, 48147 Münster Claudia Csiszer, Raesfeldstr.48, 43149 Münster An den Rat und den Oberbürgermeister der Stadt Münster Stadthaus! 43327 Münster Münster, 22.4.2008 Bürgerantrag an den Rat der Stadt Sehr geehrte Damen und Herren, Unsere Gruppe WAS ist seit 15 Jahren als Bürgerfunkgruppe tätig. Wir bringen Informationen, Interviews und Tipps aus den Themenbereichen Miete, Arbeit und Arbeitslosigkeit sowie Soziales, jewells mit Beiträgen aus Münster. Gute Information über Hintergründe und Spielräume bei der Gestaltung des eigenen Lebens sind wichtig für eigenverantwortliches Handeln in einer offenen Gesellschaft, Wir haben unsere Sendung stets als einen Beitrag dazu betrachtet, In den letzten Jahren erleben wir, dass es schwieriger wird diesem Anspruch gerecht zu werden. Der Bürgerfunk musste Einschnitte bei der Finanzierung und Sendung von Beiträgen hinnehmen. Jetzt soll die Produktionsstätte beim Medienforum praktisch zusammengefaltet werden, indem die Stadt die Radiowerkstatt des Medienforum als zusätzliche Nutzung in die Volkshochschule verschieben will. Für kompetente Begleitung und Flexibilität beim Erstellen einer Sendung wird dann kaum Spielraum übrig bleiben. Dieser Einschnitt steht in der Reihe weiterer Einschränkungen beim Informieren von Menschen, die weniger Zugang 2u den Ressourcen dieser Gesellschaft haben. Der Arbeitslosenzeitung SPERRE, die kostenlos verteilt wird, insbesondere auch in den Arbeitsämtern und an anderen Orten sozialer Begegnung, sind seit Anfang 2008 die kommunalen Zuschüsse gestrichen worden, Angekündigt ist, dass die Landesförderung für Arbeitslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren zum Herbst 2008 wegfallen. Die Bedarfslagen verfestigen sich, ein Sprachrohr für die eigene Not ist nicht mehr leicht zu finden, das fördert die Sprachlosigkeit. Wir bitten Sie zu ermöglichen, dass die Radiowerkstatt des Medienforum im jetzigen Umfang und am heutigen Standort weiterproduzieren kann. Münster, 22.4.2008 Di 2 MH Yare- NEE Apr N e) y Pa ER fc & 2 Anregung Nr. 96/2008 * ırı hospiz tagen Münster e.V, Sonnenstraße So 48145 Munster huspizbewrgung Münster e.V. * Sonnenstraße Rt 43 Münster T 0251 519874 F 0251 4928246 An den Oberbürgermeister 21, April 2008 der Stadt Münster Herrn Berthold Tillmann ee Stadthaus I vu 48141 Münster Bürgerantrag Erhalt des Medienforums am Verspoel Sehr geehrter Herr Tillmann, die Hospizbewegung Münster e. V. hat im vergangenen Jahr erstmals eine Rundfunksendung gemacht. Sie wurde am 30.12.2007 auf Antenne Münster ausgestrahlt. Das Feedback war sehr gut. Diese Möglichkeit der Informierung breiter Kreise der Bevölkerung über unsere ehrenamt- liche, ambulante Hospizarbeit ist für uns von großer Bedeutung Als technische und redaktionelle Laien war diese Sendung nur durch die intensive, professio- nelle und geduldige Unterstützung des Medienforums Münster e.V. möglich. Wir wurden freundlich und offen empfangen. Man besprach mit uns unser Konzept, gab wichtige Hinweise und Tipps zum Gelingen der Sendung und unterstützte uns in jeder Hinsicht. Die Atmosphäre und die Räumlichkeiten waren dazu angelan, uns als auf diesem Gebiet völlig Unerfahrene sicher zu führen und doch unser „Ding* machen zu lassen. Wir waren beeindruckt von den technischen Möglichkeiten und von dem zeitlichen Angebot, was man uns machen konnte, Wie gesagt. ohne diese professionelle Unterstützung hätten wir es nie gewagt, ein solches Un- terfangen zu beginnen, Wir haben es vor allem Herrn Bloedow zu verdanken, dass die erste Sendung ein voller Erfolg wurde. Noch während der Ausstrahlung der Sendung gingen bei uns in der Sonnenstraße die ersten Anrufe ein 29 Wenn Sie die Hospizbewegung Münster eV. unterstützen www.hospizbe smuensteride mochten. überwelsen Sie bitte eine Geldspende auf das info@hospizbewegung-muenster.de Kanto Je reises Sr. 19.221.100 ei.der DKM (BUZ 400 602 65) uwerntungsbestätigung wird auf Wunsch zugesandt —tiı u ee! Anregung Nr. 96/2008 22 Daher möchten wir dringend um den Erhalt des Medienforums Münster e. V. am Verspoel bitten. Unsere nächste Sendung ist schon in Planung. Wir wären sehr betroffen, wenn sich die Rahmenbedingungen verschlechtern würden. Mit freundlichen Grüßen A Cop del Dr. Andrea EM (stellv. Vorsitzende der Hospizbewegung Münster e.V.)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (20)
- Fliednerstraße 6
- Telemannstraße 23
- Klemensstraße 10
- Augustastraße 47
- Goerdelerstraße 29E
- Sonnenstraße 30
- Papenburger Straße
- Moltkestraße
- Raesfeldstraße
- Große Helkamp 31
- Pängelantonweg 23
- Christoph-Bernhard-Graben 84
- Gremmendorfer Weg 63
- Am Mittelhafen 56
- Aegidiimarkt
- Kiesekampweg 25
- Heroldstraße 38
- Verspoel 4
- Kinderhaus
- Katthagen 2526
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0015/2008/1
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 23.04.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37