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AN/2038/2023

Bau eines neuen Rheindükers zwischen Köln-Stammheim und Köln-Niehl

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 17.11.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 27.11.2023, TOP 7.2.5

Anfrage 1 Bau eines neuen Rheindükers zwischen Köln- Stammheim und Köln-Niehl

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Anfrage 1 Bau eines neuen Rheindükers zwischen Köln- Stammheim und Köln-Niehl

2881 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Stadtbezirk Mülheim 
Norbert Fuchs 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
                        
 
 
                        DIE LINKE. Fraktion 
                        in der Bezirksvertretung  
                        Köln- Mülheim  
 
                           Bezirksrathaus  
                         Köln- Mülheim 
                         Wiener Platz 2a  
                         51065 Köln 
 
16.11.2023 
 
 
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates 
 
 
Bau eines neuen Rheindükers zwischen Köln-Stammheim und Köln-Niehl  
 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, 
auf der Homepage der Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) ist folgendes über dieses Vorhaben 
zu lesen. 
 
„Das rechtsrheinische Großklärwerk Köln-Stammheim reinigt über 80 Prozent der häuslichen 
und gewerblichen Abwässer Kölns. Doch die Abwasserrohre, die die beiden Rheinseiten 
verbinden – der sogenannte Rheindüker – sind in die Jahre gekommen. Gebaut 1928, werden 
sie den Anforderungen einer wachsenden Millionenstadt nicht mehr gerecht. …“                  
Daher wurde der neue Rheindüker geplant und im Oktober 2023 auch mit den erforderlichen 
Baumaßnahmen auf rechtsrheinischer Seite in Stammheim / Flittard  begonnen. 
https://steb-koeln.de/rheindueker/

In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 
 
1. Warum gab es nicht auch im Rechtrheinischen eine Informationsveranstaltung zum 
Bau des neuen Dükers wie sie im August 2023 in Köln- Niehl stattgefunden hat?  
 
     2.  Weshalb sind keinerlei Schilder in Köln- Flittard /- Stammheim aufgestellt, die auf das  
          Bauvorhaben hinweisen? 
 
     3.  Stellen die hoch aufgetürmten Erdwälle im Baubereich nicht eine mögliche Gefahr für  
          spielende Kinder dar und müssten eigentlich entsprechend abgesperrt bzw. mit  
          Hinweisschildern versehen werden? 
 
     4.  Im Lärmgutachten, das auf der Homepage der StEB nachzulesen ist, gibt es nur  
         Aussagen zu den Bereichen  Zielschacht bzw. zur Baugrube in Köln–Niehl.   
         Bedeutet dies, dass die Baumaßnahmen im rechtsrheinischen Gebiet zu keinerlei  
         Beeinträchtigungen der Anwohner*innen führen werden? 
 .  
5.  Wird die bislang teilweise landwirtschaftliche Nutzung im Bereich des Zielschachtes  
     wieder hergestellt werden können oder wird auch die hinter dem Deich liegende Fläche  
     des Naturschutzgebietes Flittarder Rheinaue in Mitleidenschaft gezogen werden?  
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
      gez. Beate Hane-Knoll                             Nijat Bakis                                 
      Fraktionsvorsitzende                                stellvertretender Fraktionsvorsitzender 
                                             
      DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim

Beratungsverlauf (1)

27.11.2023 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.2.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/2038/2023
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
17.11.2023
Erstellt
17.11.2023 13:44