Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung – Ergebnisse der Kölner Strukturdatenerhebung 2023
Mitteilung Ausschuss 3300/2023 vom 06.11.2023
Stand: Am 15.01.2024 im Unterausschuss Wohnen beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Strukturdatenerhebung_2023 Methodendokumentation
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1 Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methoden- dokumentation Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Zusammenfassung Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat im Frühjahr und Frühsommer 2023 die Strukturdatenerhebung 2023 durchgeführt. Diese Umfrage erhebt planungsrelevante Informationen von Kölner Bürgerinnen und Bürgern, die für die Arbeit der Stadtverwaltung wichtig sind, jedoch nicht aus anderen Quellen wie den der Verwaltung vorliegenden Daten entnommen werden können. Es wurden 127 000 nach dem Zufallsprinzip aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Köln ausgewählte Kölnerinnen und Kölner angeschrieben und um Teilnahme an der freiwilligen Umfrage gebeten. Befragungsthema Strukturdatenerhebung 2023 Befragungsmethode Papier-Umfrage mit Online-Option Befragungszeitraum 17. Mai bis 03. Juli 2023 Grundgesamtheit Kölner*innen im Alter von 18 bis 80 Jahren (Deutsche und Ausländer*innen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz, ohne Heimbewohner*innen): 843 232 Personen (Einwohnermelderegister, Stand: 31. März 2023) Wellenzahl zwei Befragungswellen Stichprobe Die 127 000 zu ziehenden Befragungspersonen wurden im Rahmen einer einfachen Zufallsstichprobe gezogen – geschichtet über 86 Stadtteile, drei Altersgruppen und zwei Nationalitäten (deutsch/ausländisch). Die Mengenrelationen der drei Merkmale in der Stichprobe entsprechen denen der zugrundeliegenden Grundgesamtheit. Bruttostichprobe (= angeschriebene Personen) 1. Welle: 70 000 2. Welle: 57 000 in der Summe 127 000 davon neutrale Ausfälle (= verzogen, verstorben) 2 075 Nettostichprobe (bereinigt) 124 925 auswertbare Fragebögen insgesamt 22 809; davon 10 871 Online-Teilnahmen (47,7 %) 11 938 Papier-Teilnahmen (52,3 %) 2 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Beteiligung insgesamt 18,3 % der (bereinigten) Nettostichprobe Quote / Anzahl 1. Welle 18,4 % / 12 650 Quote / Anzahl 2. Welle 18,1 % / 10 139 für 20 Befragte ist keine Zuordnung möglich Genauigkeit der Stichprobenergebnisse +/– 0,331 %-Punkte Abweichung bei einem Ergebniswert von 50 % +/– 0,287 %-Punkte Abweichung bei einem Ergebniswert von 25 % mit jeweils 95 % Wahrscheinlichkeit 3 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Befragungsinhalte Die repräsentative Befragung ermittelt planungs- und steuerungsrelevante Strukturinformationen, die aus im Verwaltungsvollzug und amtlich vorliegenden Daten nicht entnommen, sondern aufwendig erhoben werden müssen. Im Detail enthält der im schriftlichen Format elf Seiten und insgesamt 51 Fragen umfassende Fragebogen (siehe Anhang) Fragen aus den folgenden Themenbereichen: • Erwerbsbeteiligung • Wohnverhältnisse • Miethöhe und Mietbelastung • Mobilität • Zufriedenheit mit Infrastrukturangeboten im Wohnumfeld • Wie gerne man in Köln lebt • Größte Probleme in Köln • Was gut klappt beziehungsweise was besser geworden ist in Köln • Fragen zur Person • Fragen zur Haushaltszusammensetzung • Fragen zur Einkommenssituation der Haushalte Anonymität der Umfrage und Datenschutz Bei der Strukturdatenerhebung handelt es sich um eine pseudonyme Befragung. Allen Befragten wurde in der Befragungssoftware ein eindeutiger, zufallsgenerierter Zugangscode zugeteilt (Pseudonym). Dieses Pseudonym diente der Organisation des Fragebogenversandes sowie der datenschutzgemäßen Verarbeitung der Fragebogenangaben. Über das Pseudonym wurde die Beteiligung an der Umfrage registriert, was eine Mehrfachteilnahme verhinderte. Die Befragten- verwaltung (Verarbeitung der Adressdaten) fand außerhalb der Befragungssoftware statt. Die Verwaltung der persönlichen Daten der Befragungspersonen war organisatorisch und personell von der Auswertung der Befragungsangaben getrennt, sodass zu keinem Zeitpunkt die Antworten der einzelnen Befragungsteilnehmenden diesen zugeordnet werden konnten. Das Pseudonym wurde nach Abschluss der Überprüfung des Befragungsdatensatzes auf Plausibilität aus dem Datensatz gelöscht und dieser damit vollständig anonymisiert. Das Verfahren wurde mit dem Datenschutzbeauftragten der Stadt Köln abgestimmt. 4 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Gewählte Befragungsform nach Personenmerkmalen Die Betrachtung nach ausgewählten Personenmerkmalen (siehe Tabelle 1) zeigt strukturelle Unterschiede bei der Entscheidung für eine der beiden Befragungsformen: Für den Papier- Fragebogen haben sich verstärkt Frauen (57,3 %), Personen ab 60 Jahren (66,2 %) sowie Personen ausländischer Nationalität (65,0 %) entschieden. Demgegenüber haben sich für die Online-Variante eher Männer entschieden (51,6%) sowie vor allem jüngere Befragte bis 34 Jahre (Online-Anteil größer als 60 %). Eine kombinierte Betrachtung nach Alter einerseits und Geschlecht sowie Migrationshintergrund andererseits zeigt, dass junge Männer und Personen ohne Migrationshintergrund bis 24 Jahren mit über 63 Prozent den höchsten Anteil der Online-Nutzung stellen, hingegen nutzen Frauen sowie Migrant*innen zwischen 60 und 80 Jahren mit über 72 Prozent besonders häufig die Papier- Variante. Tabelle 1: Gewählte Befragungsform nach ausgewählten Personenmerkmalen (in %) Online Papier Geschlecht* Männer 51,6 48,4 Frauen 42,7 57,3 Altersgruppe 18 - 24 Jahre 62,0 38,0 25 - 34 Jahre 61,3 38,7 35 - 44 Jahre 53,8 46,2 45 - 59 Jahre 45,3 54,7 60 - 80 Jahre 33,8 66,2 Migrationshintergrund ohne Migrationshintergrund 48,2 51,8 mit Migrationshintergrund 41,6 58,4 Nationalität deutsch 47,8 52,2 ausländisch 35,0 65,0 alle Befragten 47,7 52,3 *Zum Umgang mit der Geschlechtsangabe „divers“ (drittes Geschlecht) siehe Seite 9. Online-Teilnehmende: n = 10 871; Teilnehmende mit Papierfragenbogen: n = 11 938 Die dargestellten demografischen Merkmale basieren auf den Angaben im Melderegister. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 5 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Akzeptanz / Antwortbereitschaft Die meisten Teilnehmenden dieser freiwilligen Umfrage waren bei der Beantwortung des Fragebogens sehr auskunftsbereit. Auch bei sogenannten „sensiblen“ Fragen war die Antwortbereitschaft erfreulich: So haben beispielsweise bei der Frage nach dem Haushaltseinkommen nur 5,3 Prozent der Befragten die Antwort verweigert. Neben Fragen mit vorgegebenen Antwortoptionen gab es auch Fragen mit der Möglichkeit, eigene Antworten frei zu formulieren. Hierzu zählten unter anderem die Frage nach den größten Problemen sowie danach, was aus Sicht der Befragungsteilnehmenden in den letzten Jahren in Köln gut gelaufen oder besser geworden ist. 1 Bei beiden Fragen waren bis zu drei Antworten erlaubt. Von der Möglichkeit, mindestens ein großes Problem in Köln zu benennen, haben neun von zehn Befragten Gebrauch gemacht (91,5 %). Bei der Frage nach dem, was in Köln gut gelaufen sei, waren es immerhin noch rund 70 Prozent, die mindestens einen positiven Aspekt formuliert haben. Zusammengerechnet konnten mit diesen beiden Fragen über 54 700 sogenannte „Freitext- Antworten“ gesammelt werden. „Neutrale“ Ausfälle Von den insgesamt 127 000 postalischen Einladungsschreiben kamen 2 075 als nicht zustellbar zurück (1,6 % der versendeten Schreiben). Hierbei handelte es sich um Personen, die in der Zeit nach der Stichprobenziehung entweder verzogen oder verstorben sind, oder deren Umzug oder Tod dem Meldeamt bis zum Stichtag 31.03.2023 noch nicht vorlagen. Diese Gruppe wird – im Gegensatz zu den Ausfällen, die sich aus einer Teilnahmeverweigerung ergeben – als „neutrale“ Ausfälle bezeichnet. Bei der ersten Welle betrug dieser Anteil postalisch nicht erreichbarer Personen 1,5 Prozent der angeschriebenen Personen, bei der zweiten Welle 1,8 Prozent. Der höhere Wert der zweiten Welle ist durch deren größeren zeitlichen Abstand zur Stichprobenziehung zu erklären. Von den Einladungsschreiben an Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft kamen mit 4,7 Prozent mehr Briefe als nicht zustellbar zurück als an Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit (0,8 %). Die höchste Quote der Nicht-Erreichbarkeit weist mit 6,7 Prozent die Gruppe der 18- bis 34-jährigen Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit auf. Bei der gleichaltrigen Gruppe mit deutscher Staatsangehörigkeit konnten nur 1,5 Prozent der Briefe nicht zugestellt werden. Durch die deutlich unterschiedliche Zustellbarkeit der Anschreiben ergeben sich strukturelle Unterschiede zwischen der Gruppe der neutralen Ausfälle und der angeschriebenen Stichprobe 2: 1 Zum genauen Wortlaut siehe Fragen 39 und 40 im Fragebogen im Anhang. 2 Die im Begleitschreiben angegebene persönliche Zugangskennung (= Pseudonym) der nicht zustellbaren und zurückgekommenen Anschreiben wurde eingescannt. Die Liste mit den Pseudonymen wurde im Data Warehouse mit den Personendaten „Geschlecht, Alter, Nationalität, Migrationshintergrund und Stadtteil“ verknüpft und in aggregierter Form zu Analysezwecken bereitgestellt. Für 20 Papierfragebögen lagen kein Pseudonym und dementsprechend keine Personendaten vor. 6 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Grafik 1: Strukturelle Zusammensetzung der neutralen Ausfälle (= nicht zustellbar) und der Stichprobe nach Alter und Nationalität (in %) Alter Nationalität 23,6 11,0 17,5 26,9 20,9 35,1 18,6 21,7 15,4 9,3 20,7 59,5 79,3 40,5 Stichprobe 18 bis 24 Jahre 45 bis 59 Jahre nicht zustellbar 25 bis 34 Jahre 35 bis 44 Jahre 60 bis 80 Jahre Stichprobe deutsch nicht zustellbar ausländisch Stichprobe: n = 127 000; neutrale Ausfälle: n = 2 075 Quelle: Meldewesen der Stadt Köln Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem Beteiligungsquote (Rücklaufquote) Um eine saubere Berechnungsgrundlage für die tatsächliche Rücklaufquote zu generieren, wurden die 2 075 neutralen Ausfälle von den 127 000 Fällen der Bruttostichprobe abgezogen. Hierdurch ergibt sich eine bereinigte Nettostichprobe von 124 925 Personen. Der Fragebogen wurde von 22 809 Personen ausgefüllt, dies entspricht 2,7 Prozent der Grundgesamtheit (843 232). Damit beträgt die Beteiligungsquote – gemessen an der (um die neutralen Ausfälle bereinigten) Nettostichprobe – 18,3 Prozent. Der Unterschied zwischen den Beteiligungsquoten der ersten und der zweiten Befragungswelle ist mit 0,3 Prozentpunkten marginal – 1. Welle: 18,4 Prozent (12 650), 2. Welle: 18,1 Prozent (10 139). 7 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Beteiligung und Repräsentativität der Befragungsergebnisse Die zentrale Frage bei Umfragen ist, welche Personen an der Umfrage teilgenommen haben und wie gut die Gruppe der befragten Personen die Grundgesamtheit abbildet, über die Aussagen getroffen werden sollen. Merkmale sind hier Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund und Nationalität. Ebenso wird ein vergleichender Blick auf die kleinräumige Verteilung der Befragtengruppe geworfen. Alter und Geschlecht Bei der Betrachtung der alters- und geschlechtsspezifischen Beteiligungsquoten (Rücklauf) erkennt man deutliche Unterschiede: So steigt die Teilnahmebereitschaft mit zunehmendem Alter deutlich an: Während von den unter 25-Jährigen nur jede*r Zehnte (10,3 %) der Angeschriebenen den Fragebogen ausgefüllt hat, nahm von den Personen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren knapp ein Viertel an der Umfrage teil (22,6 %) (siehe Grafik 2). Insgesamt gesehen haben sich Frauen mit einer Quote von 18,8 Prozent aller angeschriebenen Frauen etwas stärker an der Strukturdatenerhebung beteiligt als die Männer (17,6 %). Allerdings zeigen sich – je nach Altersgruppe – deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: In der Gruppe der unter 25-Jährigen liegt die Beteiligungsquote der Männer (8,2 %) deutlich unter der der Frauen (12,2 %). Nur in der Altersgruppe der 60-Jährigen und älteren liegen die Männer mit ihrer Teilnahmequote von 23,9 Prozent über der der Frauen (21,5 %). Grafik 2: Beteiligungsquote (Rücklauf) nach Alter und Geschlecht (in %) 8,2 14,8 17,0 18,2 23,9 10,3 16,6 17,7 18,8 22,6 12,2 18,4 18,3 19,4 21,5 18 bis 24 Jahre 25 bis 34 Jahre 35 bis 44 Jahre 45 bis 59 Jahre 60 bis 80 Jahre Männer insgesamt Frauen Befragtengruppe: n = 22 809 Die Merkmale Alter und Geschlecht basieren hier auf den Angaben im Melderegister. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 8 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Drittes Geschlecht Unter den Befragten insgesamt finden sich mit 11 718 etwas mehr Frauen (52,5 %) als 10 524 Männer (47,1 %). Als Antwortkategorie wurde auch „divers“ als drittes Geschlecht angeboten. Von dieser Antwortmöglichkeit haben in der Strukturdatenerhebung 80 Befragte (0,4 %) Gebrauch gemacht. 487 Personen haben die Frage nicht beantwortet. Der Geschlechtseintrag „divers“ wurde im Einwohnermelderegister der Stadt Köln von insgesamt 18 Personen vorgenommen (Stand: 30.06.2023). Die persönliche Geschlechtsidentität „divers“ liegt in der Befragung somit um ein Vielfaches höher als in den amtlichen Eintragungen für alle in Köln gemeldeten Personen. Dennoch ist diese Fallzahl zu gering, um tiefergehende Auswertungen der Ergebnisse der Strukturdatenerhebung nach dem dritten Geschlecht „divers“ durchführen zu können. Damit die Angaben dieser 80 Befragungsfälle bei Analysen nicht verloren gehen, wurden sie in einem Zufallsverfahren mit der gleich hohen Chance entweder dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht zugeordnet: 11 759 Frauen (52,7 %) und 10 563 Männer (47,3 %). Diese Vorgehensweise entspricht dem Verfahren, das auch das Statistische Bundesamt (Destatis) bei Analysen nach Geschlecht anwendet: Dahinter steckt die Idee, dass Personen des dritten Geschlechts dem männlichen Geschlecht genauso nah oder fern stehen wie dem weiblichen. Eine ähnlich zufallsgesteuerte Zuordnung des Merkmals „divers“ zu „männlich“ oder „weiblich“ wird auch im Meldewesen der Stadt Köln angewendet. Siehe hierzu auch die Anmerkungen des Statistischen Bundesamtes: https://www.statistikportal.de/de/methoden/drittes-geschlecht Die Anteilswerte für Frauen und Männer in der Befragung (Datensatz) insgesamt (Frauen: 52,7 %; Männer: 47,3 %) weichen nur minimal von der tatsächlichen Verteilung in der Grundgesamtheit ab (Frauen: 51,1 %; Männer: 48,9 % (siehe Grafik 3)). Wie die Grafik 3 ebenfalls zeigt, repräsentiert die Alterszusammensetzung der Befragtengruppe die der Grundgesamtheit in den mittleren Alters- gruppen recht gut. Unterschiede sind am ehesten bei der jüngsten und der ältesten Altersgruppe erkennbar: Jüngere bis 24 Jahre sind in der Befragung leicht unterrepräsentiert, Personen ab 60 Jahren dagegen leicht überrepräsentiert. 9 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Grafik 3: Zusammensetzung der Befragtengruppe und der Grundgesamtheit nach Geschlecht und Alter (in %) Geschlecht Alter 51,1 52,7 48,9 47,3 Grundgesamtheit* männlich Befragtengruppe weiblich Grundgesamtheit* 18 bis 24 Jahre 35 bis 44 Jahre 60 bis 80 Jahre Befragtengruppe 25 bis 34 Jahre 45 bis 59 Jahre * zum Zeitpunkt der Stichprobenziehung ( 31.03.2023) Q uellen: Meldewesen der Stadt Köln, Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem Migrationshintergrund und Nationalität Personen mit Migrationshintergrund3 gelten in der Regel als schlechter erreichbar für freiwillige Umfragen als Menschen ohne Migrationshintergrund. Bei Personen ausländischer Nationalität ist die Enthaltung bei Bevölkerungsumfragen in der Regel noch stärker. Neben möglicher sprachlicher und kultureller Hürden erklärt sich deren niedrigere Teilnahmebereitschaft zum einen dadurch, dass diese Bevölkerungsgruppe im Durchschnitt jünger ist als die Bevölkerung ohne Migrationshinter- grund und zudem auch grundsätzlich schlechter erreichbar ist.4 Das Alter und eine schlechte Ansprechbarkeit sind grundsätzliche Gründe für Nicht-Teilnahme an Umfragen, die auf Personen mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen zutreffen. Ein Einsatz muttersprachlicher Fragebögen führt dementsprechend nicht zwangsläufig zu einem signifikanten Anstieg der Teilnahmebereitschaft und hilft hier somit nur bedingt weiter. 3 Die Definition von Personen mit Migrationshintergrund erfolgt in der Strukturdatenerhebung 2023 analog zu der seit 2022 gültigen und für den Mikrozensus 2022 verwendeten Definition des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW): Zu den Personen mit Migrationshintergrund zählen Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit oder Personen, die nach 1955 in das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland zugewandert sind, oder Personen mit mindestens einem zugewanderten Elternteil. Siehe https://www.it.nrw/statistik/eckdaten/bevoelkerung-privathaushalten-nach-geschlecht-altersgruppen-und. Bei der entsprechenden Konstruktion des Merkmals „Migrationshintergrund“ in der Strukturdatenerhebung 2023 stellt das Zuzugsdatum (nach 1955) eine Unschärfe dar, da es nicht erfasst wurde und somit nicht berücksichtigt werden konnte. 4 Siehe Blohm, M. und C. Diehl (2001): Wenn Migranten Migranten befragen. Zum Teilnahmeverhalten von Einwanderern bei Bevölkerungsbefragungen. In: Zeitschrift für Soziologie, 30 (3): 223-242 sowie Koch, A. (1997): Teilnahmeverhalten beim ALLBUS 1994. Soziodemographische Determinanten von Erreichbarkeit, Befragungsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 49(1): 99-122. 10 23,8 29,8 26,8 28,0 18,3 18,0 21,5 19,3 9,6 4,9 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Die geringste Beteiligung unter den betrachteten Bevölkerungsgruppen weisen junge Personen ausländischer Nationalität auf (4,0 %). Die höchsten Rücklaufquoten finden sich bei der Gruppe der 60- bis 80-Jährigen ohne Migrationshintergrund beziehungsweise mit deutscher Nationalität: Hier hat jeweils mehr als ein Viertel der Angeschriebenen an der Strukturdatenerhebung teilgenommen. Die Beteiligungsquote nimmt auch in der ausländischen Befragtengruppe bei den älteren Altersgruppen minimal zu (siehe Grafik 4). Grafik 4: Beteiligungsquote (Rücklauf) nach Migrationshintergrund und Nationalität (in %) 27,4 11,6 19,6 21,1 22,0 25,3 13,9 22,0 24,0 24,5 10,3 16,6 17,7 18,8 22,6 5,4 7,9 9,0 8,8 11,0 4,0 6,5 6,8 6,3 7,7 18 bis 24 Jahre 25 bis 34 Jahre 35 bis 44 Jahre 45 bis 59 Jahre 60 bis 80 Jahre deutsch ohne Migrationshintergrund insgesamt mit Migrationshintergrund ausländisch Befragtengruppe: n = 22 809 Die Merkmale Alter, Migrationshintergrund und Nationalität basieren hier auf den Angaben im Melderegister. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 11 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Wie Grafik 5 zeigt, ist die Zusammensetzung der Befragtengruppe nach Migrationshintergrund und Nationalität im Vergleich zur Grundgesamtheit unterrepräsentiert. So beträgt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Köln im Jahr 2022 34,7 Prozent. In der Befragtengruppe liegt dieser Anteil bei lediglich 19,6 Prozent. Hinsichtlich des Merkmals Nationalität ist der Unterschied noch deutlicher: Hier steht einem Anteil von 21,2 Prozent Menschen ausländischer Nationalität in der Grundgesamtheit ein entsprechender Anteil von 6,7 Prozent in der Befragtengruppe gegenüber – also nur etwa ein Drittel. Grafik 5: Zusammensetzung der Befragtengruppe und der Grundgesamtheit nach Migrationshintergrund und Nationalität (in %) Migrationshintergrund Nationalität 34,7 19,6 80,4 65,3 21,2 6,7 93,3 78,8 Grundgesamtheit** Befragtengruppe Grundgesamtheit* Befragtengruppe mit Migrationshintergrund ohne Migrationshintergrund Deutschland Ausland * zum Zeitpunkt der Stichprobenziehung (31.03.2023) ** Erstergebnisse des Mikrozensus 2022: n = 838 145 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz ,18- bis 79-Jährige) Quellen: IT.NRW: Mikrozensus 2022; Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 12 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Stadtbezirke und Stadtteile Über die neun Kölner Stadtbezirke variiert die Beteiligungsquote zwischen 23,5 Prozent in Lindenthal und 13,2 Prozent in Kalk. Damit ist die Quote im Stadtbezirk mit der höchsten Beteiligung fast doppelt so hoch wie im Bezirk mit der geringsten Beteiligung (siehe Grafik 6). Grafik 6: Beteiligungsquote (Rücklauf) nach Stadtbezirk (in %) Lindenthal 23,5 Innenstadt 22,0 Rodenkirchen 21,0 Nippes 19,0 Gesamtstadt 18,3 Ehrenfeld 17,7 Porz 16,4 Mülheim 15,2 Chorweiler 13,6 Kalk 13,2 Befragtengruppe: n = 22 809 Quelle: Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem Die Teilnahmequoten in den 86 Kölner Stadtteilen sind Karte 1 auf der folgenden Seite zu entnehmen. Die höchsten Quoten mit über 25 Prozent finden sich in Klettenberg (27,8 %) und Lindenthal (25,9 %). Die Stadtteile Lövenich, Sürth, Sülz, Riehl und Rodenkirchen folgen mit Teilnahmequoten von 24 Prozent oder mehr. Die höchste Verweigerung findet sich in Finkenberg, Chorweiler, Vingst, Gremberghoven, Lindweiler und Seeberg. Hier konnte nicht einmal jede*r Zehnte für eine Teilnahme gewonnen werden: In diesen sechs Stadtteilen lag die Beteiligungsquote jeweils unter zehn Prozent, in Finkenberg sogar nur bei 7,5 Prozent (Die Rücklaufquoten im Detail sind der Tabelle A2 im Anhang zu entnehmen.). In der Konsequenz können für diese Stadtteile bestimmte Fragen des Fragebogens – vor allem auch dann, wenn es um Aussagen zu Subgruppen der Bevölkerung geht – nicht ausgewertet werden, da dies wenig belastbare Ergebnisse ergäbe. 13 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Karte 1: Beteiligungsquoten (Rücklauf) in den 86 Kölner Stadtteilen (in %) bereinigte Stichprobe: n = 124 925; Befragtengruppe: n = 22 809 Quelle: Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 14 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Wie bereits deutlich wurde, war die Bereitschaft der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, an der Umfrage teilzunehmen, geringer als die der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Dem entsprechend zeigt sich – bei räumlicher Betrachtung – ein hoher negativer Zusammenhang zwischen dem Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Stadtteil und der dortigen Beteiligungsquote (siehe Grafik 7). So fällt die Beteiligungsquote in den Stadtteilen Finkenberg, Chorweiler, Gremberghoven und Seeberg – allesamt Stadtteile mit Anteilen von über 70 Prozent Bevölkerung mit Migrations- hintergrund – besonders gering aus. Entgegengesetzt fällt in Stadtteilen mit geringen Migrantenanteilen von weniger als 22 Prozent – wie Klettenberg, Lindenthal oder Sülz – die Beteiligung besonders hoch aus. Grafik 7: Zusammenhang zwischen Beteiligungsquote (Rücklauf) in den Stadtteilen und Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund in der Grundgesamtheit (jeweils in %) 30 Klettenberg Lindenthal 25 20 15 10 5 Finkenberg Chorweiler Seeberg Gremberghoven Sülz Köln Beteiligungsquote (in %) R² = 0,7175 0 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Anteil Personen mit Migrationshintergrund (in % der Grundgesamtheit) Grundgesamtheit: n = 843 232; Befragtengruppe: n = 22 809 Das Merkmal Migrationshintergrund basiert hier auf den Angaben im Melderegister. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 15 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Die Abweichungen zwischen der Verteilung der Befragtengruppe und der der Grundgesamtheit nach Stadtbezirken liegen in sieben der neun Stadtbezirke bei maximal plus/minus 2,2 Prozentpunkten (siehe Tabelle 2). Die erste Ausnahme bildet hier der Stadtbezirk Lindenthal, bei dem die Abweichung plus 4,1 Prozentpunkte beträgt – eine deutliche Abweichung, die aus der überproportional hohen Beteiligung in diesem Stadtbezirk resultiert. Auf den Stadtbezirk Kalk trifft mit minus 2,9 Prozentpunkten das Gegenteil zu. Mit der Befragung kann die in der Grundgesamtheit bestehende Bevölkerungsverteilung über die neun Stadtbezirke alles in allem dennoch recht gut repräsentiert werden. Tabelle 2: Verteilung der Bevölkerung in der Grundgesamtheit und der Befragtengruppe über die neun Stadtbezirke Stadtbezirk Verteilung der Bevölkerung / der Befragten über die neun Stadtbezirke in der… Abweichung der Anteile (in %-Punkten) Grundgesamtheit Befragtengruppe Anteile (in % ) absolut Anteile (in % ) absolut Innenstadt 13,0 109 627 15,2 3 458 +2,2 Rodenkirchen 9,9 83 323 11,1 2 526 +1,2 Lindenthal 14,1 118 960 18,2 4 150 +4,1 Ehrenfeld 10,4 87 703 10,1 2 304 -0,3 Nippes 10,8 91 568 11,4 2 597 +0,6 Chorweiler 7,3 61 287 5,4 1 239 -1,9 Porz 10,1 85 682 9,2 2 092 -0,9 Kalk 10,9 92 133 8,0 1 819 -2,9 Mülheim 13,6 114 719 11,4 2 604 -2,2 Köln insgesamt 100 845 002 100 22 789 Für 20 Fragebögen lag keine Rauminformation vor. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023; Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem Auch in der kleinräumigeren Sicht auf Ebene der 86 Kölner Stadtteile zeigt sich, dass die Befragungsergebnisse die tatsächlich existierende räumliche Verteilung in der Grundgesamtheit adäquat widerspiegeln und sie somit gut repräsentieren. Ausnahmen bilden hier die bereits genannten Stadtteile, in denen die Beteiligung deutlich über- oder unterdurchschnittlich war: Die Bevölkerungsanteile dieser Stadtteile in der Befragung weichen von ihrem tatsächlichen Anteil in der Grundgesamtheit entsprechend der Beteiligung stärker nach oben (Klettenberg, Lindenthal, Lövenich, Sürth, Sülz, Riehl, Rodenkirchen) oder nach unten (Finkenberg, Chorweiler, Vingst, Gremberghoven, Lindweiler, Seeberg) ab (siehe Tabelle A2 im Anhang). 16 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Die folgende Grafik 8 zeigt, wie sehr die Verteilung der 22 809 Befragten über die 86 Kölner Stadtteile der Verteilung der Bevölkerung in der Grundgesamtheit entspricht. Grafik 8: Verteilung der Befragten der Strukturdatenerhebung 2023 über die 86 Kölner Stadtteile im Verhältnis zur Bevölkerungsverteilung in der Grundgesamtheit (jeweils in %) Grundgesamtheit (in %) 4,5 Mülheim 4,0 Sülz 3,5 3,0 Lindenthal 2,5 Kalk 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 Strukturdatenerhebung 2023 (in %) Grundgesamtheit: n = 843 232; Befragtengruppe: n = 22 809 Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 5 17 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation „Bildungsbias“ Untersuchungen haben gezeigt, dass die Kooperationsbereitschaft bei Umfragen mit dem formalen Bildungsgrad ansteigt und in der gesellschaftlichen Mittelschicht am höchsten ist.5 Dieser in der Umfrageforschung hinlänglich bekannte „Bildungsbias“ (oder auch „Mittelschichts-Bias“) findet sich auch in der Strukturdatenerhebung 2023 wieder. Dies wird deutlich durch den Vergleich der Ergebnisse zum höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss und zum höchsten beruflichen Abschluss aus der Strukturdatenerhebung 2023 mit entsprechenden Daten des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Laut Mikrozensus 2022 des IT.NRW verfügen in Köln 59,2 Prozent der 18- bis 80-Jährigen über die Fachhochschulreife oder Abitur. In der Strukturdatenerhebung 2023 liegt dieser Anteil mit 74,3 Prozent deutliche 15,1 Prozentpunkte darüber (siehe Grafik 9 auf der folgenden Seite). Ähnlich verhält es sich mit den beruflichen Abschlüssen: In der Strukturdatenerhebung besitzen 56,5 Prozent einen akademischen Abschluss. Damit liegt dieser Wert in der Umfrage 23,3 Prozent- punkte über dem Wert von 33,2 Prozent, den das IT.NRW ausweist. Analog dazu ist die Bevölkerung mit niedrigeren Bildungsabschlüssen in der Umfrage deutlich unterrepräsentiert: Haben in der Grundgesamtheit 14,7 Prozent einen Haupt- oder Volksschul- abschluss, trifft dies auf nur 8,6 Prozent der Befragtengruppe zu. Vor allem jedoch sind Menschen ohne beruflichen Bildungsabschluss mit 3,1 Prozent in der Umfrage besonders stark unter- repräsentiert (IT.NRW: 24,7 %).6 Diese deutlichen Abweichungen zeigen, dass sich formal höher gebildete Menschen in deutlich stärkerem Umfang an der Strukturdatenerhebung beteiligt haben als Menschen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen, und dass sie damit in der Umfrage somit deutlich überrepräsentiert sind. 5 Zum Bildungs- oder auch Mittelschicht-Bias siehe Hartmann, P.H. und B. Schimpl-Neimanns, (1992): Zur Repräsentativität soziodemographischer Merkmale des ALLBUS - Multivariate Analysen zum Mittelschichtbias der Umfrageforschung. ZUMA Arbeitsbericht 92/01, S. 14ff. 6 Hier ist zu beachten, dass bei Analysen und Veröffentlichungen des IT.NRW zu den Mikrozensusdaten der Fokus (ab dem Mikrozensus 2020) standardmäßig auf der Bevölkerung liegt, die in Hauptwohnsitzhaushalten wohnt. Demgegenüber stellt die Strukturdatenerhebung Ergebnisse für die Wohnbevölkerung (mit Haupt - oder Nebenwohnsitz) bereit. 18 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Grafik 9: Höchster allgemeinbildender Schulabschluss und höchster beruflicher Abschluss in der Stadt Köln sowie in der Strukturdatenerhebung 2023 (in %) 1,3 0,2 14,7 8,6 16,7 15,6 59,2 74,3 8,1 1,3 Mikrozensus 2022 Strukturdatenerhebung 2023 noch in schulischer Ausbildung Haupt- oder Volksschulabschluss Realschul- oder gleichwertiger Abschluss höchster allgemeinbildender Schulabsschluss höchster beruflicher Bildungsabschluss Strukturdatenerhebung 2023 4,4 28,1 7,9 56,5 3,1 noch in beruflicher Ausbildung Lehre/Berufsausbildung im dualen System Fachschulabschluss Akademischer Abschluss ohne beruflichen Bildungsabschluss Mikrozensus 2022 7,4 27,6 7,0 33,2 24,7 Strukturdatenerhebung 2023: n = 22 809 (Bevölkerung mit Haupt- und Nebenwohnsitz, 18- bis 80-Jährige); Erstergebnisse des Mikrozensus 2022: n = 834 495 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz ,18- bis 79-Jährige) Quellen: IT.NRW: Mikrozensus 2022; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem Gewichtung der Befragungsergebnisse Wegen der dargestellten strukturellen Abweichungen der Befragtengruppe von der Grundgesamtheit wurde Erstere einer Anpassungsgewichtung unterzogen, deren Ziel es ist, derartige Ungleichgewichte auszugleichen und eine größtmögliche Nähe der Befragtengruppe zur Grundgesamtheit herzustellen. Ohne eine solche Anpassungsgewichtung würde Befragtengruppen, die überproportional vertreten sind, ein zu großes Gewicht bei der Analyse der Befragungsergebnisse zukommen und die Befragungsergebnisse entsprechend verzerrt. 7 Bei der Anpassungsgewichtung wird die Zusammensetzung der Befragtengruppe in Bezug auf bestimmte Merkmale wie Alter, Nationalität und Bildung8 gezielt angepasst, um ein entsprechendes Abbild der Grundgesamtheit sicherzustellen und somit aussagekräftigere Ergebnisse zu erzielen. 7 Zum Thema Anpassungsgewichtung siehe https://www.gesis.org/fileadmin/upload/SDMwiki/2020_Gewichtung_Sand_1-0.pdf, Seite 5f. 8 Alter, Nationalität und Bildung sind zentrale Prädiktoren für Antwortverhalten und für die Grundgesamtheit bekannt (Quelle: Meldewesen sowie Mikrozensus des IT.NRW). Verzerrungen bei diesen Merkmalen beeinträchtigen die Belastbarkeit der Befragungsergebnisse. 19 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Personengewichtung Die Befragtengruppe weist – wie gezeigt – deutlich überproportionale Anteile von Befragten mit akademischem Abschluss und noch stärker deutlich unterproportionale Befragtenanteile ohne beruflichen Bildungsabschluss auf; darüber hinaus sind Personen mit Migrationshintergrund (analog mit ausländischer Nationalität) unterproportional im Datensatz vertreten. Der „Bildungsbias“ fällt bei Letzteren (analog auch bei denen mit ausländischer Nationalität) deutlicher aus als bei der deutschen Befragtengruppe oder der ohne Migrationshintergrund. Daher wurde auf der Personenebene in einem ersten Schritt das Merkmal „beruflicher Bildungsabschluss nach Altersgruppen“ als Anpassungsgewicht herangezogen, um die bildungs- und altersspezifisch unterschiedlichen Beteiligungsquoten zu korrigieren. Die Gewichte wurden so berechnet, dass die gewichtete Stichprobe in Bezug auf das Gewichtungsmerkmal „beruflicher Bildungsabschluss nach Altersgruppen“ proportional der Verteilung in der Grundgesamtheit entspricht. Als Bezugsgröße für die Verteilung in der Grundgesamtheit in Köln wurden Daten zum beruflichen Bildungsabschlusses aus dem Mikrozensus 2022 des Landesbetriebs Information und Technik (IT.NRW) herangezogen. In einem zweiten Schritt wurde das Merkmal „Migrationshintergrund“ als Anpassungsgewicht verwendet. Bezugsgröße für die Verteilung in der Grundgesamtheit in Köln waren auch hier die Daten aus dem Mikrozensus 2022 des IT.NRW. Für die Berechnung der Gewichtungsfaktoren für den Migrationshintergrund wurde der bereits mit dem Anpassungsgewicht „beruflicher Bildungsabschluss nach Altersgruppen“ gewichtete Datensatz verwendet. Die Gewichtungsfaktoren für den „beruflichen Bildungsabschluss nach Altersgruppen“ und für den „Migrationshintergrund“ wurden in einem dritten und letzten Schritt miteinander multipliziert. Durch diese Gewichtung erhöhte sich die Zahl der Fälle im Datensatz leicht auf 22 840. Um die ursprüngliche Zahl von 22 809 Fällen abzubilden, erfolgte eine sogenannte „Normierung“ der Fallzahl über einen Faktor, der sich aus der Division der gewichten Fallzahl durch die ungewichtete Fallzahl ergibt. Der Datensatz wird bei Analysen stets dann personengewichtet, wenn sich die Antworten auf die Lebenswirklichkeit einer Einzelperson beziehen (zum Beispiel Zufriedenheit mit Köln, den Stadtteilen und dem Wohngebiet, Erwerbstätigkeit, Verkehrsmittelnutzung) und keine Aussagen für den kompletten Haushalt getroffen werden. Zu den Ergebnissen der Gewichtung auf Personenebene nach wesentlichen Strukturmerkmalen siehe Tabelle 3. 20 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Tabelle 3: Ausgewählte Strukturmerkmale in der Grundgesamtheit sowie der ungewichteten und der personengewichteten Befragtengruppe der Strukturdatenerhebung 2023 Merkmal Grundgesamtheit Strukturdatenerhebung 2023 ungewichtet Personengewicht absolut in % absolut in % absolut* in % Geschlecht Männer 412 279 48,9 10 563 47,3 10 604 48,0 Frauen 430 953 51,1 11 759 52,7 11 709 52,0 Alter 18 - 24 Jahre 81 105 9,6 1 073 4,9 2 118 9,8 25 - 34 Jahre 181 485 21,5 4 243 19,3 4 945 22,7 35 - 44 Jahre 153 940 18,3 3 962 18,0 3 982 18,7 45 - 59 Jahre 225 992 26,8 6 172 28,0 5 826 26,4 60 - 80 Jahre 200 710 23,8 6 573 29,8 5 136 22,4 allgemeiner Schulabschluss * noch in schulischer Ausbildung 11 233 1,3 41 0,2 62 0,3 Haupt(Volks-)schulabschluss 122 838 14,7 1 911 8,6 3 006 13,7 Realschul- oder gleichwertiger Abschluss 139 873 16,7 3 466 15,6 3 877 17,4 Fachhochschul- oder Hochschulreife 496 028 59,2 16 507 74,3 13 928 61,6 ohne allgemeinen Schulabschluss 68 174 8,1 287 1,3 1 299 6,9 beruflicher Bildungsabschluss * noch in Ausbildung/im Studium 62 147 7,4 918 4,4 1 550 7,5 Lehre/Berufsausbildung im dualen System 231 733 27,6 5 907 28,1 5 816 26,6 Fachschulabschluss 58 991 7,0 1 653 7,9 1 456 6,8 Akademischer Abschluss 278 153 33,2 11 858 56,5 7 041 32,6 ohne beruflichen Bildungsabschluss 207 122 24,7 658 3,1 5 117 26,6 Staatsangehörigkeit deutsch 664 433 78,8 20 832 93,3 19 691 84,7 ausländisch 178 799 21,2 1 494 6,7 2 590 15,3 Migrationshintergrund * ohne Migrationshintergrund 547 000 65,3 17 983 80,4 16 449 65,3 mit Migrationshintergrund 291 000 34,7 4 392 19,6 5 894 34,7 Stadtbezirke Innenstadt 107 956 12,8 3 458 15,2 3 606 13,6 Rodenkirchen 83 093 9,9 2 526 11,1 2 245 10,2 Lindenthal 118 971 14,1 4 150 18,2 3 514 14,4 Ehrenfeld 87 487 10,4 2 304 10,1 2 384 9,9 Nippes 91 667 10,9 2 597 11,4 2 575 11,5 Chorweiler 61 316 7,3 1 239 5,4 1 253 6,6 Porz 85 944 10,2 2 092 9,2 2 200 10,1 Kalk 92 124 10,9 1 819 8,0 2 174 10,5 Mülheim 114 674 13,6 2 604 11,4 2 840 13,2 * Erstergebnisse des Mikrozensus 2022: n = 838 45 (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz ,18- bis 79-Jährige) Quellen: IT.NRW: Mikrozensus 2022; Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 21 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Haushaltegewichtung Der Datensatz wird bei Analysen stets dann haushaltsgewichtet, wenn Aussagen nicht über eine Person, sondern über deren Haushalt getroffen werden sollen (zum Beispiel Anzahl Fahrzeuge im Haushalt, Miethöhe, Mietbelastung, Haushaltseinkommen). Das Haushaltsgewicht ergibt sich aus der Multiplikation des Personengewichts mit einem weiteren Gewichtungsfaktor, der sich auf die Personenzahl im Haushalt bezieht und sicherstellt, dass die Struktur der Haushalte in der Befragtengruppe die Struktur hinsichtlich der Haushaltsgröße in der Grundgesamtheit widerspiegelt. Bezugsgröße für die Verteilung in der Grundgesamtheit in Köln waren die Daten aus dem statistischen Informationssystem der Stadt Köln. Für die Berechnung der Gewichtungsfaktoren wurde der bereits personengewichtete Datensatz verwendet. Zu den Ergebnissen der Gewichtung auf Haushalteebene nach Haushaltsgröße siehe Tabelle 4. Tabelle 4: Haushaltsgröße in der Grundgesamtheit sowie der personengewichteten und der haushaltsgewichteten Befragtengruppe der Strukturdatenerhebung 2023 Merkmal Grundgesamtheit Strukturdatenerhebung 2023 Personengewicht Haushaltsgewicht absolut in % absolut in % absolut* in % Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt 292 348 51,4 5 631 27,2 10 669 51,4 Zweipersonenhaushalt 150 545 26,5 8 146 39,3 5 494 26,5 Dreipersonenhaushalt 60 791 10,7 3 208 15,5 2 219 10,7 Vierpersonenhaushalt 44 789 7,9 2 585 12,5 1 635 7,9 Haushalt mit 5 Personen oder mehr 19 863 3,5 1 134 5,5 725 3,5 Quellen: Meldewesen der Stadt Köln (hier 31.12.2023); Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem Der Abgleich mit den amtlichen Daten aus dem Meldewesen der Stadt Köln sowie mit Daten des Mikrozensus des IT.NRW belegt, dass durch die vorgenommene Datengewichtung eine sehr gute Annäherung an die zu vermutende Realität gelungen ist (siehe Tabellen 3 und 4). 22 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Genauigkeit der Stichprobenergebnisse Auch ohne die Unter- oder Überrepräsentierung bestimmter Bevölkerungsgruppen in einer Befragung bilden Stichproben und Befragungsergebnisse die Realität selten zu 100 Prozent genau ab. Da die Ergebnisse der Strukturdatenerhebung auf einer Stichprobenauswahl beruhen, unterliegen diese gewissen „statistischen Fehlerschwankungen“ die bestimmen, wie gut die Befragungsergebnisse für die Grundgesamtheit der Kölner Bevölkerung von 18 bis 80 Jahren stehen. In der Stichprobentheorie hat sich der sogenannte „Stichprobenfehler“ als statistische Zahl zur Messung der Genauigkeit der Stichprobenresultate (sprich: Befragungsergebnisse) etabliert. Dieses Maß sagt etwas darüber aus, wie stark die Abweichungen zwischen einem mit der Umfrage gemessenen Antwortanteil und dem anzunehmenden Anteil in der Grundgesamtheit sind. Als Faustregel gilt, dass der marginale Fehler mit zunehmender Stichprobengröße einer Umfrage abnimmt. Für die vorliegenden Befragungsergebnisse mit einer Fallzahl von 22 809 betragen diese statistischen Schwankungsbreiten (Fehlermargen) • bei einem gemessenen Antwortanteil (Ergebniswert) von 25 Prozent: maximale Abweichung von +/– 0,287 %, das heißt, der „wahre“ Ergebniswert liegt mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit zwischen 24,7 und 25,3 Prozent, • bei einem gemessenen Antwortanteil (Ergebniswert) von 50 Prozent: maximale Abweichung von +/– 0,331 %, das heißt, der „wahre“ Ergebniswert liegt mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit zwischen 49,7 und 50,3 Prozent. Zu den Fehlermargen der Stadtteilwerte bei voller Fallzahl siehe Tabelle A2 im Anhang. Aus diesem Grund sollten die berichteten Werte nicht als exakt betrachtet werden, sondern als Schätzungen, die mit einer gewissen Fehlermarge um die tatsächlichen Werte in der Bevölkerung schwanken. Bei kleineren Fallzahlen wird diese Fehlermarge größer und die Schätzung somit ungenauer. Dies ist bei allen Ergebnissen der Befragung zu beachten. Aussagekraft der Befragungsergebnisse Aufgrund der gewählten Vorgehensweise bei der Stichprobenplanung, der Anpassungsgewichtung und nicht zuletzt aufgrund der hohen Fallzahlen insgesamt kann die Aussagekraft der Ergebnisse der Strukturdatenerhebung 2023 als hoch eingestuft werden. Bei Analysen nach Subgruppen oder Merkmalskombinationen können die Fallzahlen dennoch gering ausfallen. In diesen Fällen sind die Befragungsergebnisse nur sehr eingeschränkt aussagekräftig und können allenfalls als grobe Tendenz interpretiert werden. 23 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Aufbereitung der Mietpreisdaten Für Aussagen über die Höhe der Mietpreise werden Angaben zur Grundmiete, den Betriebs- / Nebenkosten und den Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung sowie zur Wohnfläche für alle Mieter*innen benötigt. Zunächst erfolgte die Bereinigung/Korrektur oder Ausschluss von Fällen mit inkonsistenten oder extremen Werten bei einer oder mehreren Mietkomponenten mittels Plausi- bilisierung der Angaben. Knapp 60 Prozent (59,2 %) aller befragten Mieter*innen haben vollständige Angaben zu allen drei Mietkomponenten und der Wohnfläche gemacht. Für Befragte, bei denen entweder Angaben zu Betriebs-/Nebenkosten oder zu Kosten für Heizung und Warmwasser fehlten, wurden die entsprechenden Werte entweder durch einen buchhalterischen Ansatz oder mittels eines Regressionsmodells geschätzt. Der buchhalterische Ansatz wurde zur Schätzung der Werte bei Fällen gewählt, bei denen die Betriebs-/Nebenkosten oder die Kosten für Heizung und Warmwasser mit großer Wahrscheinlichkeit bereits in der Grundmiete enthalten waren und nicht separat ausgewiesen wurden. In diesen Fällen wurde entweder die Bruttokaltmiete mit der angebenden Nettokaltmiete gleichgesetzt (wenn Angaben zu den Betriebs-/Nebenkosten fehlten), oder die Bruttowarmmiete wurde mit der Bruttokaltmiete gleichgesetzt (wenn Angaben zu den Kosten für Heizung und Warmwasser fehlten). Bei Fällen, bei denen Angaben zu den Betriebs-/Nebenkosten oder zu den Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung fehlten, ohne dass diese in der Grundmiete enthalten waren, wurden die fehlenden Werte mittels eines Regressionsmodells geschätzt. In diesem Modell wird der zu erwartende Wert der fehlenden Angaben unter Berücksichtigung verschiedener Wohnungseigenschaften geschätzt. Die Grundlage hierfür sind die Angaben der Befragten mit vollständigen Angaben zu allen Mietkomponenten. Nach Prüfung und Bereinigung der Daten lagen verwertbare Angaben zu den Wohnkosten von 70,4 Prozent aller Mieter*innen in der Stichprobe vor. Grundauszählung der Befragungsergebnisse Eine Grundauszählung der Befragungsergebnisse findet sich im Excel-Format als Datenanhang dieser Publikation. 24 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Anhang Tabelle A1: Verteilung der Bevölkerung in der Grundgesamtheit und der Befragtengruppe über die 86 Stadtteile Stadtbezirk Verteilung über die 86 Stadtteile in der… Abweichung der Anteile (in %-Punkten) Grundgesamtheit Befragtengruppe Anteile (in % ) absolut Anteile (in % ) absolut Innenstadt Altstadt/Süd 2,8 23 498 3,3 751 +0,5 Neustadt/Süd 3,9 32 531 4,4 1 001 +0,5 Altstadt/Nord 1,8 15 450 2,0 447 +0,2 Neustadt/Nord 2,9 24 537 3,7 836 +0,8 Deutz 1,4 11 940 1,9 423 +0,5 Rodenkirchen Bayenthal 0,9 7 839 1,0 237 +0,1 Marienburg 0,6 5 440 0,7 166 +0,1 Raderberg 0,6 5 104 0,6 138 0,0 Raderthal 0,4 3 690 0,5 119 +0,1 Zollstock 2,2 18 260 2,6 585 +0,4 Rondorf 0,8 6 996 0,9 211 +0,1 Hahnwald 0,2 1 524 0,2 37 0,0 Rodenkirchen 1,5 12 315 1,9 436 +0,4 Weiß 0,5 4 304 0,7 153 +0,2 Sürth 1,0 8 320 1,3 304 +0,3 Godorf 0,2 1 962 0,2 35 0,0 Immendorf 0,2 1 573 0,1 34 -0,1 Meschenich 0,7 5 766 0,3 71 -0,4 Lindenthal Klettenberg 1,0 8 219 1,5 340 +0,5 Sülz 3,6 30 498 4,7 1 071 +1,1 Lindenthal 2,8 23 754 3,9 896 +1,1 Braunsfeld 1,2 9 763 1,5 339 +0,3 Müngersdorf 0,7 6 018 0,7 170 0,0 Junkersdorf 1,4 11 821 1,6 369 +0,2 Weiden 1,6 13 507 1,8 411 +0,2 Lövenich 0,8 6 833 1,1 259 +0,3 Widdersdorf 1,0 8 558 1,3 295 +0,3 Für 20 Fragebögen liegen keine Rauminformationen vor. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 25 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation noch Tabelle A1: Verteilung der Bevölkerung in der Grundgesamtheit und der Befragtengruppe über die 86 Stadtteile Stadtbezirk Verteilung über die 86 Stadtteile in der… Abweichung der Anteile (in %-Punkten) Grundgesamtheit Befragtengruppe Anteile (in % ) absolut Anteile (in % ) absolut Ehrenfeld Ehrenfeld 3,8 32 395 3,9 886 0,1 Neuehrenfeld 2,2 18 968 2,6 595 +0,4 Bickendorf 1,6 13 156 1,3 290 -0,3 Vogelsang 0,8 6 401 0,8 178 0,0 Bocklemünd/Mengenich 0,9 7 558 0,6 131 -0,3 Ossendorf 1,1 9 009 1,0 224 -0,1 Nippes Nippes 3,6 30 198 4,5 1 032 +0,9 Mauenheim 0,5 4 433 0,4 102 -0,1 Riehl 1,0 8 252 1,3 303 +0,3 Niehl 1,9 15 704 1,6 374 -0,3 Weidenpesch 1,3 11 016 1,2 266 -0,1 Longerich 1,2 10 387 1,3 294 +0,1 Bilderstöckchen 1,4 11 677 1,0 226 -0,4 Chorweiler Merkenich 0,5 4 614 0,4 88 -0,1 Fühlingen 0,2 1 589 0,2 49 0,0 Seeberg 1,0 8 058 0,5 114 -0,5 Heimersdorf 0,5 4 536 0,5 119 0,0 Lindweiler 0,3 2 516 0,1 34 -0,2 Pesch 0,7 5 791 0,7 157 0,0 Esch/Auweiler 0,6 5 082 0,7 160 +0,1 Volkhoven/Weiler 0,5 4 544 0,4 88 -0,1 Chorweiler 1,1 9 449 0,5 111 -0,6 Blumenberg 0,5 4 018 0,3 70 -0,2 Roggendorf/Thenhoven 0,4 3 353 0,3 60 -0,1 Worringen 0,9 7 766 0,8 189 -0,1 Für 20 Fragebögen liegen keine Rauminformationen vor. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 26 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation noch Tabelle A1: Verteilung der Bevölkerung in der Grundgesamtheit und der Befragtengruppe über die 86 Stadtteile Stadtbezirk Verteilung über die 86 Stadtteile in der… Abweichung der Anteile (in %-Punkten) Grundgesamtheit Befragtengruppe Anteile (in % ) absolut Anteile (in % ) absolut Porz Poll 1,0 8 587 1,2 282 +0,2 Westhoven 0,5 4 215 0,6 137 +0,1 Ensen 0,7 5 620 0,7 156 0,0 Gremberghoven 0,3 2 357 0,1 30 -0,2 Eil 0,9 7 202 0,6 131 -0,3 Porz 1,4 11 435 1,2 274 -0,2 Urbach 1,2 9 815 0,8 191 -0,4 Elsdorf 0,1 1 255 0,1 32 0,0 Grengel 0,5 4 230 0,3 77 -0,2 Wahnheide 0,7 6 114 0,6 127 -0,1 Wahn 0,6 5 399 0,5 122 -0,1 Lind 0,3 2 709 0,3 73 0,0 Libur 0,1 862 0,1 22 0,0 Zündorf 1,1 8 860 1,3 307 +0,2 Langel 0,3 2 725 0,4 80 +0,1 Finkenberg 0,5 4 559 0,2 51 -0,3 Kalk Humboldt/Gremberg 1,4 12 013 0,9 201 -0,5 Kalk 2,3 19 623 1,4 326 -0,9 Vingst 1,1 9 444 0,5 125 -0,6 Höhenberg 1,2 9 937 0,7 167 -0,5 Ostheim 1,2 10 114 0,7 154 -0,5 Merheim 1,0 8 260 1,0 223 0,0 Brück 0,9 7 513 1,0 234 +0,1 Rath/Heumar 1,1 9 066 1,2 278 +0,1 Neubrück 0,7 6 154 0,5 111 -0,2 Für 20 Fragebögen liegen keine Rauminformationen vor. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 27 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation noch Tabelle A1: Verteilung der Bevölkerung in der Grundgesamtheit und der Befragtengruppe über die 86 Stadtteile Stadtbezirk Verteilung über die 86 Stadtteile in der… Abweichung der Anteile (in %-Punkten) Grundgesamtheit Befragtengruppe Anteile (in % ) absolut Anteile (in % ) absolut Mülheim Mülheim 4,0 33 737 2,8 647 -1,2 Buchforst 0,7 5 754 0,5 109 -0,2 Buchheim 1,2 10 297 0,9 195 -0,3 Holweide 1,9 15 845 1,6 363 -0,3 Dellbrück 2,0 16 823 2,4 536 +0,4 Höhenhaus 1,4 11 668 1,3 285 -0,1 Dünnwald 1,0 8 591 0,9 197 -0,1 Stammheim 0,7 6 023 0,6 136 -0,1 Flittard 0,7 5 936 0,6 136 -0,1 Insge sa mt 100,0 843 232 100,0 22 789 Für 20 Fragebögen lag keine Rauminformation vor. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 28 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation Tabelle A2: Fallzahlen, Beteiligungsquoten und Fehlermargen (bei Ergebniswert 25 %) in den Stadtteilergebnissen Stadtteil Fallzahl Beteiligungs- quote Stichproben- fehler Fehlermarge (von ... % bis … % ) bei einem Ergebniswert von 25 Prozent * Innenstadt 3 458 22,0 +/- 0,736 24,3 25,7 Altstadt/Süd 751 22,0 +/- 1, 580 23,4 26,6 Neustadt/Süd 1 001 21,5 +/- 1, 369 23,6 26,4 Altstadt/Nord 447 19,9 +/- 2, 048 23,0 27,0 Neustadt/Nord 836 23,1 +/- 1, 498 23,5 26,5 Deutz 423 23,5 +/- 2, 105 22,9 27,1 Rodenkirchen 2 526 21,0 +/- 0,862 24,1 25,9 Bayenthal 237 20,6 +/- 2, 813 22,2 27,8 Marienburg 166 20,1 +/- 3, 361 21,6 28,4 Raderberg 138 18,6 +/- 3, 686 21,3 28,7 Raderthal 119 21,6 +/- 3, 969 21,0 29,0 Zollstock 585 21,7 +/- 1, 790 23,2 26,8 Rondorf 211 20,2 +/- 2, 981 22,0 28,0 Hahnwald 37 16,7 +/- 7, 119 17,9 32,1 Rodenkirchen 436 24,0 +/- 2, 074 22,9 27,1 Weiß 153 23,6 +/- 3, 501 21,5 28,5 Sürth 304 24,4 +/- 2, 483 22,5 27,5 Godorf 35 11,9 +/- 7, 319 17,7 32,3 Immendorf 34 14,7 +/- 7, 426 17,6 32,4 Meschenich 71 12,5 +/- 5, 139 19,9 30,1 Lindenthal 4 150 23,5 +/- 0,672 24,3 25,7 Klettenberg 340 27,8 +/- 2, 348 22,7 27,3 Sülz 1 071 24,3 +/- 1, 323 23,7 26,3 Lindenthal 896 25,9 +/- 1, 447 23,6 26,4 Braunsfeld 339 23,2 +/- 2, 352 22,6 27,4 Müngersdorf 170 18,4 +/- 3, 321 21,7 28,3 Junkersdorf 369 20,6 +/- 2, 254 22,7 27,3 Weiden 411 20,1 +/- 2, 136 22,9 27,1 Lövenich 259 24,8 +/- 2, 691 22,3 27,7 Widdersdorf 295 22,7 +/- 2, 521 22,5 27,5 Für 20 Fragebögen lag keine Rauminformation vor. * Mit jeweils 95% Wahrscheinlichkeit. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 29 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation noch Tabelle A2: Fallzahlen, Beteiligungsquoten und Fehlermargen (bei Ergebniswert 25 %) in den Stadtteilergebnissen Stadtteil Fallzahl Beteiligungs- quote Stichproben- fehler Fehlermarge (von ... % bis … % ) bei einem Ergebniswert von 25 Prozent * Ehrenfeld 2 304 17,7 +/- 0,902 24,1 25,9 Ehrenfeld 886 18,8 +/- 1, 455 23,5 26,5 Neuehrenfeld 595 20,8 +/- 1, 775 23,2 26,8 Bickendorf 290 14,8 +/- 2, 543 22,5 27,5 Vogelsang 178 18,6 +/- 3, 246 21,8 28,2 Bocklemünd/Mengenich 131 11,4 +/- 3, 783 21,2 28,8 Ossendorf 224 16,6 +/- 2, 893 22,1 27,9 Nippes 2 597 19,0 +/- 0,850 24,2 25,9 Nippes 1 032 23,0 +/- 1, 348 23,7 26,3 Mauenheim 102 15,6 +/- 4, 287 20,7 29,3 Riehl 303 24,1 +/- 2, 488 22,5 27,5 Niehl 374 15,8 +/- 2, 239 22,8 27,2 Weidenpesch 266 16,2 +/- 2, 655 22,3 27,7 Longerich 294 18,9 +/- 2, 525 22,5 27,5 Bilderstöckchen 226 13,1 +/- 2, 880 22,1 27,9 Chorweiler 1 239 13,6 +/- 1,230 23,8 26,2 Merkenich 88 12,9 +/- 4, 616 20,4 29,6 Fühlingen 49 20,7 +/- 6, 186 18,8 31,2 Seeberg 114 9,5 +/- 4, 056 20,9 29,1 Heimersdorf 119 17,6 +/- 3, 969 21,0 29,0 Lindweiler 34 9,1 +/- 7, 426 17,6 32,4 Pesch 157 17,9 +/- 3, 456 21,5 28,5 Esch/Auweiler 160 20,8 +/- 3, 423 21,6 28,4 Volkhoven/Weiler 88 12,9 +/- 4, 616 20,4 29,6 Chorweiler 111 8,0 +/- 4, 110 20,9 29,1 Blumenberg 70 11,5 +/- 5, 175 19,8 30,2 Roggendorf/Thenhoven 60 12,2 +/- 5, 590 19,4 30,6 Worringen 189 16,4 +/- 3, 150 21,9 28,1 Für 20 Fragebögen lag keine Rauminformation vor. * Mit jeweils 95% Wahrscheinlichkeit. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 30 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation noch Tabelle A2: Fallzahlen, Beteiligungsquoten und Fehlermargen (bei Ergebniswert 25 %) in den Stadtteilergebnissen Stadtteil Fallzahl Beteiligungs- quote Stichproben- fehler Fehlermarge (von ... % bis … % ) bei einem Ergebniswert von 25 Prozent * Porz 2 092 16,4 +/- 0,947 24,1 25,9 Poll 282 21,9 +/- 2, 579 22,4 27,6 Westhoven 137 21,4 +/- 3, 699 21,3 28,7 Ensen 156 18,5 +/- 3, 467 21,5 28,5 Gremberghoven 30 9,1 +/- 7, 906 17,1 32,9 Eil 131 12,4 +/- 3, 783 21,2 28,8 Porz 274 16,3 +/- 2, 616 22,4 27,6 Urbach 191 13,1 +/- 3, 133 21,9 28,1 Elsdorf 32 17,2 +/- 7, 655 17,3 32,7 Grengel 77 12,2 +/- 4, 935 20,1 29,9 Wahnheide 127 14,0 +/- 3, 842 21,2 28,8 Wahn 122 15,2 +/- 3, 920 21,1 28,9 Lind 73 18,1 +/- 5, 068 19,9 30,1 Libur 22 17,3 +/- 9, 232 15,8 34,2 Zündorf 307 22,9 +/- 2, 471 22,5 27,5 Langel 80 19,9 +/- 4, 841 20,2 29,8 Finkenberg 51 7,5 +/- 6, 063 18,9 31,1 Kalk 1 819 13,2 +/- 1,015 24,0 26,0 Humboldt/Gremberg 201 11,1 +/- 3, 054 21,9 28,1 Kalk 326 11,3 +/- 2, 398 22,6 27,4 Vingst 125 8,8 +/- 3, 873 21,1 28,9 Höhenberg 167 11,2 +/- 3, 351 21,6 28,4 Ostheim 154 10,1 +/- 3, 489 21,5 28,5 Merheim 223 17,9 +/- 2, 900 22,1 27,9 Brück 234 20,5 +/- 2, 831 22,2 27,8 Rath/Heumar 278 20,2 +/- 2, 597 22,4 27,6 Neubrück 111 12,1 +/- 4, 110 20,9 29,1 Für 20 Fragebögen lag keine Rauminformation vor. * Mit jeweils 95% Wahrscheinlichkeit. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 31 Kölner Statistische Nachrichten 14/2023 – Strukturdatenerhebung in Köln 2023 Methodendokumentation noch Tabelle A2: Fallzahlen, Beteiligungsquoten und Fehlermargen (bei Ergebniswert 25 %) in den Stadtteilergebnissen Stadtteil Fallzahl Beteiligungs- quote Stichproben- fehler Fehlermarge (von ... % bis … % ) bei einem Ergebniswert von 25 Prozent * Mülheim 2 604 15,2 +/- 0,849 24,2 25,8 Mülheim 647 12,8 +/- 1, 702 23,3 26,7 Buchforst 109 12,5 +/- 4, 148 20,9 29,1 Buchheim 195 13,0 +/- 3, 101 21,9 28,1 Holweide 363 15,2 +/- 2, 273 22,7 27,3 Dellbrück 536 21,5 +/- 1, 870 23,1 26,9 Höhenhaus 285 16,4 +/- 2, 565 22,4 27,6 Dünnwald 197 15,5 +/- 3, 085 21,9 28,1 Stammheim 136 15,0 +/- 3, 713 21,3 28,7 Flittard 136 15,1 +/- 3, 713 21,3 28,7 Insge sa mt 22 789* 18,3 +/- 0, 287 24,7 25,3 Für 20 Fragebögen lag keine Rauminformation vor. * Mit jeweils 95% Wahrscheinlichkeit. Quelle: Meldewesen der Stadt Köln; Strukturdatenerhebung 2023 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 32 Seite 1 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 Strukturdatenerhebung 2023 Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, dieser Fragebogen ist für die Person gedacht, die angeschrieben wurde. Ihre Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Informationen zum Datenschutz können Sie den Datenschutzhinweisen entnehmen, die dem Anschreiben beiliegen. Auch wenn wir dem Anschreiben diesen Papierfragebogen beigelegt haben, möchten wir Sie herzlich bitten, wenn möglich den Fragebogen online auszufüllen - damit tragen Sie dazu bei, Kosten und Befragungsaufwand zu reduzieren. Der Zugang zum Online-Fragebogen ist einfach, Sie finden Ihn unter www.stadt-koeln.de/strukturdatenerhebung Zum Aufrufen des Fragebogens benötigen Sie Ihre persönliche Zugangskennung, die Sie auf Seite 1 des beiliegenden Anschreibens finden. Sollten Sie sich für den Papierfragebogen entscheiden, beachten Sie beim Ausfüllen bitte Folgendes: • Verwenden Sie zum Ausfüllen des Fragebogens bitte nur einen blauen oder schwarzen Stift und auch keinen Bleistift. • Markieren Sie eine Antwort bitte in der folgenden Weise: • Wenn Sie eine Antwort korrigieren möchten, füllen Sie bitte den falsch markierten Kreis noch etwas darüber hinaus aus, ungefähr so: • Ziffern sollen ungefähr so aussehen: • Korrekturen von Ziffern nehmen Sie bitte so vor: Bei Fragen erreichen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Statistik wie folgt: • per E-Mail an umfragen@stadt-koeln.de • telefonisch unter 0221 221-29200 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr) Weitere Informationen zu unserer Umfrage (FAQs) finden Sie im Internet unter www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/umfragen. Dort werden wir auch die Ergebnisse der Befragung veröffentlichen. Auf der folgenden Seite geht es los mit unserer Umfrage. Abbablalan 33.1 Seite 2 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 sehr gerne 1. Wie gerne leben Sie in Köln? eher gerne teils-teils eher ungerne sehr ungerne 2. Einmal ganz allgemein gefragt: Wie zufrieden sind Sie mit Köln insgesamt, mit Ihrem Stadtteil und Ihrem Wohngebiet? sehr eher teils-teilszufrieden zufrieden eher unzufrieden sehr unzufrieden mit Köln mit meinem Stadtteil mit meinem Wohngebiet 3. Seit wann leben Sie in Köln, in Ihrem Stadtteil und in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus? Sollten Sie aus Köln fort- und wieder zugezogen sein, geben Sie bitte das letzte Zuzugsjahr nach Köln an. Wenn Sie es nicht genau wissen, schätzen Sie bitte. in Köln seit dem Jahr ( JJJJ ) in meinem Stadtteil seit dem Jahr ( JJJJ ) in meiner Wohnung/in meinem Haus seit dem Jahr ( JJJJ ) Nun ein paar Fragen zu dem Haus und der Wohnung, in der Sie wohnen. 4. Zu welchem Gebäudetyp gehört das Haus, in dem Sie wohnen? Einfamilienhaus Zweifamilienhaus Mehrfamilienhaus mit 3 und mehr Wohnungen sonstiger Gebäudetyp (z.B. Wohnung in Gewerbe- oder Industriegebäude) 5. Wann wurde Ihr Haus beziehungsweise das Haus, zu dem Ihre Wohnung gehört, ungefähr gebaut? Falls Sie es nicht genau wissen, bitte schätzen. vor 1918 etwa zwischen 1918 und 1945 etwa zwischen 1946 und 1960 etwa zwischen 1961 und 1975 etwa zwischen 1976 und 1989 etwa zwischen 1990 und 2004 2005 oder später 6. Wie groß ist die Wohnfläche Ihrer Wohnung/Ihres m² Hauses (einschließlich Küche, Bad, Flur, anrechenbare Balkonfläche, untervermietete Räume)? Bitte ganze Zahl ohne Nachkommastelle eintragen. 7. Was von dem Folgenden gehört zu Ihrer Wohnung? gehört dazu gehört nicht dazu Balkon, Loggia, Veranda, Terrasse oder Dachterrasse eigener Garten, der nur von Ihrem Haushalt genutzt werden kann Garten zur Mitbenutzung oder Gemeinschaftsgrün (auch begrünte Innenhöfe) Abbablalan 33.2 Seite 3 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 8. Meinen Sie, dass Ihre jetzige Wohnung/Ihr Haus baulich geeignet ist, um bis ins hohe Alter dort wohnen zu können (barrierefrei)? ja teilweise nein weiß nicht Eigentümer*in 9. Bewohnen Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus als...? Mieter*in (auch Genossenschaftsmitglied) Untermieter*in Eigentümer*innen bitte weiter mit Frage 14. Die Fragen 10 bis 13 sind nur für (Unter)Mieter*innen. 10. Ist Ihre Wohnung eine Wohnung des geförderten Wohnungsbaus, die man nur mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) mieten kann bzw. konnte? ja nein 11. Wie hoch waren die monatlichen Kosten für Ihre Wohnung im vergangenen Monat? Wir bitten Sie, die Fragen zu Ihren Wohnkosten möglichst genau zu beantworten. Ihnen können dabei sicher Ihr letzter Mietbescheid und Ihre letzte Betriebskostenabrechnung eine Hilfe sein. Bitte nur ganze Zahlen ohne Nachkommastellen eintragen. Grundmiete (= Netto-Kaltmiete, also ohne Betriebs-, Neben- und Heizkosten) Euro "kalte" Betriebs-/Nebenkosten(vorauszahlung) (= ohne Heiz- und Warmwasserkosten und ohne Garage/Pkw-Stellplatz) Euro Kosten für Heizung und Warmwasser - auch Kosten für Kohlen und andere Brennstoffe, (bei Jahreseinkauf bitte durch 12 teilen) Euro Gesamtbetrag Euro 12. Falls Sie bei Heiz-/Warmwasserkosten oder Betriebs-/Nebenkosten keine Beträge angegeben haben: Sind diese Beträge dennoch in dem von Ihnen genannten Gesamtbetrag enthalten? Betriebs-/Nebenkosten im Gesamtbetrag enthalten: ja nein Heiz-/Warmwasserkosten im Gesamtbetrag enthalten: ja nein 13. Wurde die Netto-Kaltmiete (= Grundmiete) Ihrer jetzigen Wohnung innerhalb der letzten sechs Jahre erhöht? Wenn ja, aus welchem Grund? nein, Netto-Kaltmiete wurde in den letzten sechs Jahren nicht erhöht ja, die Netto-Kaltmiete stieg im Rahmen einer allgemeinen Mieterhöhung ja, Netto-Kaltmiete wurde wegen Modernisierungsmaßnahmen erhöht ja, denn es handelt sich um eine Staffel-/Indexmiete ja, die Miete wurde dem aktuellen Mietspiegel angepasst ja, Miete ist aus anderen Gründen erhöht worden Abbablalan 33.3 Seite 4 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 Ab hier wieder an alle 14. Wie viele für Wohnzwecke genutzte Räume hat Räume Ihre Wohnung/Ihr Haus? Bitte zählen Sie die Küche sowie jeden Raum ab 6 m² mit (ohne Bad, WC, Flur). 15. Wie zufrieden sind Sie mit den folgenden Aspekten Ihres Wohngebietes? sehr eher eher sehr zufrieden zufrieden unzufrieden unzufrieden weiß nicht Nachbarschaftskontakte medizinische Versorgung Freizeit-/Sportangebote Kinderbetreuungsangebote Angebot an Spielflächen/Spielplätzen Freizeitangebote für Seniorinnen und Senioren Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf Angebot an Schulen Angebot an sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen Parks und Grünflächen Fahrradfreundlichkeit fußläufige Erreichbarkeit von Bussen und Bahnen Nun folgen Fragen zu Ihrer persönlichen Erwerbssituation. erwerbstätig (Voll-/Teilzeit, in Lehre, in Elternzeit) arbeitslos/-suchend 16. Sind Sie erwerbstätig, arbeitslos/-suchend oder aus anderen Gründen nicht erwerbstätig? Geben Sie bitte die Lebenssituation an, die bei Ihnen aktuell überwiegt. aus anderen Gründen nicht erwerbstätig (z. B. Student*in, Rentner*in, Hausfrau/Hausmann, freiwillige Dienste, freiwilliger Wehrdienst) Erwerbstätige –> bitte weiter mit Frage 17 Arbeitslose/-suchende –> bitte weiter mit Frage 28 sonstige Nicht-Erwerbstätige –> bitte weiter mit Frage 30 Fragen 17 bis 27 an (überwiegend) Erwerbstätige: abhängig erwerbstätig (Arbeitnehmer*in) 17. Was trifft auf Sie zu? Bitte alles Zutreffende auswählen. selbstständig erwerbstätig (gewerblich) selbstständig erwerbstätig (freiberuflich) Ich bin ... geringfügig oder unregelmäßig beschäftigt in betrieblicher Ausbildung/Lehre/Umschulung in anderer Form erwerbstätig 18. Sind Sie aktuell in Mutterschutz/Elternzeit, in Altersteilzeit oder in Kurzarbeit? trifft aktuell zu trifft aktuell nicht zu in Mutterschutz, Elternzeit/Erziehungsurlaub in Altersteilzeit mit Arbeitszeit = 0 in Kurzarbeit Abbablalan 33.4 Seite 5 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 19. Wie viele Stunden pro Woche sind Sie erwerbstätig? Abhängig Erwerbstätige tragen hier bitte die Arbeitsstunden gemäß Arbeitsvertrag ein, Kurzarbeit bitte außer Acht lassen. Sollten Sie mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen, rechnen Sie bitte die Arbeitsstunden zusammen. , Stunden (mit Nachkommastelle) 20. Wie häufig arbeiten Sie im Homeoffice/mobil? (nahezu) täglich 2 - 3 Mal pro Woche einmal pro Woche seltener nie ist aufgrund meiner Tätigkeit nicht möglich Falls Sie mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen: Beantworten Sie bitte die folgenden Fragen 21 bis 27 für Ihre Haupterwerbstätigkeit. 21. Wo befindet sich Ihr Arbeitsort? Geben Sie bitte Postleitzahl, Ort und Straßennamen an. Postleitzahl: Ort: Straßenname: 22. Welchem der folgenden Wirtschaftsbereiche würden Sie Ihre Tätigkeit zuordnen? Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Energie- und Wasserversorgung, Bergbau Verarbeitendes Gewerbe (Industrie- und Handwerk, ohne Bau) Baugewerbe Handel (Groß- und Einzelhandel) Verkehr und Lagerei (Logistik) Banken, Sparkassen Versicherungen (nicht gesetzliche Sozialversicherung) Gaststätten und Hotelgewerbe Information und Kommunikation (Medien / IT) freiberufliche, technische und wissenschaftliche Dienstleistung (z. B. Rechts-, Wirtschafts-, Unternehmensberatung, Ingenieure, Architekten) Erziehung und Unterricht (Bildung) Gesundheits- und Sozialwesen Kunst, Unterhaltung und Erholung Organisationen ohne Erwerbszwecke (Verbände, Gewerkschaften, Kirchen), private Haushalte Öffentliche Verwaltung (Bund, Länder, Gemeinden), gesetzliche Sozialversicherung sonstige Dienstleistung Abbablalan 33.5 Seite 6 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 Falls Sie abhängig erwerbstätig (Arbeitnehmer*in) sind: 23. Sind Sie als abhängig Erwerbstätige*r...? Angestellte*r Arbeiter*in/Facharbeiter*in Beamter/Beamtin mithelfende*r Familienangehörige*r 24. Handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis? ja nein 25. Ist dieses Beschäftigungsverhältnis vertraglich befristet? ja nein Falls Sie selbstständig/freiberuflich tätig sind: 26. Haben Sie als Selbständige*r/Freiberufler*in Beschäftigte bzw. Mitarbeitende? ja nein Wenn ja: 27. Wie viele Beschäftigte/Mitarbeitende haben Sie? Mitarbeitende Bitte rechtsbündig eintragen. Fragen 28 und 29 an Arbeitslose/-suchende: 28. Seit wann sind Sie arbeitslos gemeldet? Geben Sie bitte Jahr und Monat des Beginns Ihrer Arbeitslosigkeit an. Jahr ( JJJJ ) Monat ( MM ) 29. Was trifft auf Sie zu? habe zusätzlich eine Arbeitsgelegenheit (z. B. 1-Euro- Job) Bitte alles Zutreffende auswählen. Ich ... bin in einer kurzfristigen, branchenbedingten Unterbrechung (z. B. Saisonarbeiter*in, Künstler*in) bin in beruflicher Fortbildung/Umschulung bin in sonstiger Weiterbildung Frage 30 an diejenigen, die weder erwerbstätig noch arbeitslos gemeldet sind: 30. Sind Sie…? Hausfrau/Hausmann Rentner*in/Pensionär*in im Vorruhestand, Bezieher*in von Altersübergangsgeld Schüler*in/Student*in im freiwilligen sozialen/ökologischen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst, freiwilliger Wehrdienst in beruflicher Fortbildung/Umschulung aus sonstigen Gründen nicht erwerbstätig Abbablalan 33.6 Seite 7 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 Kommen wir nun zum Thema Mobilität 31. Wie viele der folgenden Fahrzeuge gibt es in verkehrstüchtigem Zustand in Ihrem Haushalt? 0 1 2 3 oder mehr Autos (einschließlich Kombi/Van/Kleinbus/Wohnmobil) Motorräder/Mopeds/Mofas Lastenräder (mit oder ohne E-Antrieb) E-Bikes/Pedelecs Fahrräder 32. Hat Ihr Haushalt mindestens einen Pkw- Stellplatz, der nur von Ihnen/von Ihrem Haushalt genutzt werden kann? Bitte alles Zutreffende auswählen. ja, eigener Stellplatz vor oder hinter dem Haus ja, eigener Stellplatz in Garage/Tiefgarage/Parkhaus ja, sonstiger eigener Pkw-Stellplatz nein Falls ja: 33. Besitzt dieser oder einer ihrer Stellplätze eine Ladestation für E-Autos? ja nein 34. Verfügen Sie über einen Anwohnerparkausweis? ja nein 35. Welche der folgenden Möglichkeiten haben Sie, ein Fahrrad bei sich zuhause abzustellen? vorhanden mit vorhanden ohne nicht Fahrradanschließmöglichkeit Fahrradanschließmöglichkeitvorhanden (z.B. Fahrradbügel) (z.B. Fahrradbügel) spezielle Fahrradabstellfläche, die nur den Hausbewohner*innen zugänglich ist spezielle Fahrradabstellfläche, die zum Haus gehört, jedoch öffentlich zugänglich ist 36. Wie oft haben Sie in der letzten Woche die folgenden Verkehrsmittel (oder die Verkehrsmittelkombination Park & Ride oder Bike & Ride) genutzt? Bitte nur eine Auswahl pro Zeile. täglich mehrmals 1 Mal gar nicht Pkw (auch Mitfahrt) Car-Sharing Park & Ride Bike & Ride Motorrad/Moped/Mofa Fahrrad/E-Bike/Pedelec/Lastenrad Kickboard/Scooter/Skateboard/Inliner/Rollerblades S-Bahn/Deutsche Bahn Straßenbahn Bus Taxi Abbablalan 33.7 Seite 8 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 37. Welches Verkehrsmittel nutzen Sie normalerweise für die folgenden Zwecke? Wenn Sie mehrere Verkehrsmittel nutzen, wählen Sie das von Ihnen hauptsächlich genutzte Verkehrsmittel. Bitte nur eine Auswahl pro Zeile. Pkw (auch Fahrrad Mitfahrt) / E-Bike/ Motorrad/Bus/Bahn zu Fuß SonstigesCar-Sharing / Pedelec/ Moped/Mofa Taxi Lastenrad zur Arbeit/Ausbildung zum Einkaufen/für Erledigungen in der Freizeit einen Führerschein? eine Zeitfahrkarte / ein Abo des öffentlichen 38. Besitzen Sie persönlich... Bitte alles Zutreffende auswählen. Personennahverkehrs (inkl. Job-Ticket)? eine "Car-Sharing"-Mitgliedschaft? eine App für Leihräder? eine App für E-Scooter? nichts von alledem Kommen wir nun wieder zum Allgemeinen. 39. Alles in allem gesehen: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Probleme in Köln? Bitte höchstens drei Angaben stichwortartig notieren. Angabe 1: Angabe 2: Angabe 3: 40. Und was ist Ihrer Meinung nach in Köln in den letzten Jahren gut gelaufen bzw. hat sich verbessert? Bitte höchstens drei Angaben stichwortartig notieren. Angabe 1: Angabe 2: Angabe 3: Abbablalan 33.8 Seite 9 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 Abschließend bitte wir Sie um einige Angaben zu Ihrer Person und Ihrem Haushalt, die für die Auswertung wichtig sind. männlich 41. Geben Sie bitte Ihr Geschlecht an. weiblich divers 42. Wie alt sind Sie? Jahre 43. Welche Staatsbürgerschaft haben Sie? deutsche Staatsbürgerschaft deutsche und andere Staatsbürgerschaft ("Doppelte Staatsbürgerschaft") andere Staatsbürgerschaft 44. Sind Sie selbst und/oder Ihre Eltern aus dem Ausland nach Deutschland zugewandert? Bitte alles Zutreffende auswählen. nein, weder ich noch meine Eltern sind zugewandert ja, ich bin zugewandert ja, meine Mutter ist zugewandert ja, mein Vater ist zugewandert 45. Welchen höchsten allgemeinen Schulabschluss haben Sie? zur Zeit noch Schüler/in Volks-, Hauptschulabschluss Realschulabschluss, Mittlere Reife oder gleichwertiger Abschluss / Polytechnische Oberschule (Fach)Hochschulreife, Abitur Schule beendet ohne Abschluss 46. Welchen höchsten beruflichen Bildungsabschluss haben Sie? zur Zeit noch in Ausbildung/im Studium abgeschlossene Ausbildung/Lehre, Berufsausbildung im dualen System Fachschulabschluss (Meister/Techniker oder gleichwertiger Abschluss) Fachhochschulabschluss, Hochschule für angewandte Wissenschaft, Fachakademie, duale Hochschule u. ä. Hochschulabschluss, Promotion andere Art der Berufsausbildung oder im Ausland erworben Lehre ohne Abschluss, Anlernausbildung, ohne beruflichen Abschluss Abbablalan 33.9 Seite 10 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 47. Wie viele Personen - Sie selbst eingeschlossen - leben ständig in Ihrem Haushalt? (Als Haushalt gilt der Personenkreis, der gemeinsam wohnt und wirtschaftet.) Personen Darunter ... Kinder unter 3 Jahren Personen Kinder von 3 bis unter 6 Jahren Personen Kinder von 6 bis unter 14 Jahren Personen Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahren Personen Personen von 18 bis unter 65 Jahren - Sie selbst eingeschlossen Personen Personen, die 65 Jahre oder älter sind - Sie selbst eingeschlossen Personen 48. Welche Personen leben mit Ihnen im Haushalt? Bitte alles Zutreffende auswählen. lebe allein mein*e Partner*in meine Kinder, die Kinder meines/meiner Partner*in meine Eltern, die Eltern meines/meiner Partner*in meine Geschwister, die Geschwister meines/meiner Partner*in sonstige Personen Falls Sie mit Ihrem minderjährigen Kind/Ihren minderjährigen Kindern im Haushalt leben: 49. Sind Sie alleinerziehend, d.h. erziehen und betreuen Sie Ihr(e) Kind(er) (überwiegend) allein? ja nein Nun noch zwei abschließende Fragen zu Ihren Einkommensverhältnissen. 50. Beziehen Sie persönlich Arbeitslosengeld, Bürgergeld/Hartz IV, Wohngeld oder eine sonstige Sozialleistung? Bitte alles Zutreffende auswählen. ja, Arbeitslosengeld I ja, Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II, Sozialgeld (Bürgergeld/Hartz IV)) ja, Leistungen der Sozialhilfe gemäß SGB XII (z. B. Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) ja, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ja, Wohngeld nein, nichts davon Abbablalan 33.10 Seite 11 von 11 Strukturdatenerhebung 2023 51. Das Haushaltseinkommen ist für die kommunale Planung eine wichtige Bezugsgröße. Teilen Sie uns bitte mit, wie hoch das Einkommen Ihres Haushaltes ist. Geben Sie bitte die Summe aller Netto-Einkünfte an, also nach Abzug von Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Regelmäßige Zahlungen wie Renten, Wohngeld, Kindergeld, BAföG, Unterhaltszahlungen usw. rechnen Sie bitte dazu. unter 750 Euro 750 bis unter 1.000 Euro 1.000 bis unter 1.250 Euro 1.250 bis unter 1.500 Euro 1.500 bis unter 2.000 Euro 2.000 bis unter 2.500 Euro 2.500 bis unter 3.000 Euro 3.000 bis unter 3.500 Euro 3.500 bis unter 4.000 Euro 4.000 bis unter 4.500 Euro 4.500 bis unter 5.000 Euro 5.000 bis unter 5.500 Euro 5.500 bis unter 6.000 Euro 6.000 bis unter 6.500 Euro 6.500 bis unter 7.000 Euro 7.000 Euro und höher Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Abbablalan 33.11 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln E-Mail: statistik@stadt-koeln.de www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/ Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 13/15/0/10.2023 -
Strukturdatenerhebung Köln 2023 Mietbelastung in Köln
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1 Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Ergebnisse der Strukturdaten- erhebung in Köln 2023 Kölner Statistische N achrichten 15/2023 Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Zusammenfassung Die Mietpreise sind in der Stadt Köln im Jahr 2023 im Vergleich zum Jahr 2016 deutlich gestiegen. Dieser Anstieg war besonders stark bei den Bruttowarmmieten. So ist die mittlere Nettokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche von 2016 zu 2023 von 8,62 Euro auf 10 Euro gestiegen (+16,1 %), die Bruttokaltmiete von 9,94 Euro auf 11,80 Euro (+18,7 %) und die Bruttowarmmiete von 10,92 Euro auf 13,65 Euro (+24,9 %). Die Mietpreissteigerungen wurden vor allem durch Neuverträge (Wohndauer weniger als drei Jahre) vorangetrieben, bei denen die mittlere Bruttokaltmiete 2,25 Euro über der Bruttokaltmiete in Bestandsverträgen (Wohndauer ab drei Jahre) liegt. Erwartungsgemäß liegen die Mieten in freifinanzierten Wohnungen höher als in öffentlich geförderten Wohnungen. Durch diese Mietpreissteigerungen hat der Anteil der Haushalte, die in preiswerten Wohnungen wohnen, abgenommen und der Anteil der Haushalte, die in hochpreisigen Wohnungen wohnen, zugenommen. So hat sich 2023 der Anteil der Haushalte, die weniger als 8 Euro Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bezahlen, im Vergleich zu 2016 von rund 22 Prozent auf rund 7 Prozent verringert. Der Anteil der Haushalte, die 13 Euro und mehr zahlen hat sich hingegen von rund 14 Prozent auf 33 Prozent erhöht. Die Bruttokaltmieten sind im Schnitt in der linksrheinischen Innenstadt, im Innenstadtrand und im (Süd-)Westen am höchsten. Trotz steigender Mietpreise ist die durchschnittliche Mietbelastung gegenüber 2016 nahezu gleichgeblieben. Der Grund hierfür ist, dass auch die Einkommen gestiegen sind. Die Kölner Mieterhaushalte mussten im Jahr 2023 im Schnitt 32,5 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die Bruttokaltmiete aufbringen (gegenüber 33,3 % im Jahr 2016), wobei rund 45 Prozent der Haushalte eine Mietbelastung von mehr als 30 Prozent hatten. Die Mietbelastung ist jedoch nicht für alle Haushalte gleich, sondern unterscheidet sich nach Einkommen. So müssen Haushalte mit niedrigeren Einkommen im Schnitt einen größeren Anteil ihres Einkommens für die Miete ausgeben, als Haushalte mit höheren Einkommen. Dieser Diskrepanz entsprechend liegt die Mietbelastung unter Haushalten, die in Wohnungen des öffentlich finanzierten Wohnungsbaus leben, rund 7 Prozentpunkte höher, als unter Haushalten, die in Wohnungen des freifinanzierten Wohnungsbaus leben. Des Weiteren unterscheidet sich die Mietbelastung nach der Haushaltszusammensetzung, die selbst stark mit dem Einkommen zusammenhängt. Das Haushaltseinkommen von Alleinlebenden, Seniorenhaushalten (alleinlebend oder Paare) und Alleinerziehenden ist um rund 50 Prozent niedriger als das Haushaltseinkommen von Paaren mit und ohne Kind(ern). Gleichzeitig liegt die Mietbelastung unter Alleinlebenden, Seniorenhaushalten und Alleinerziehenden um teilweise mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei Paaren mit und ohne Kind(ern). 2 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ 14 Euro/qm 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 8,40 8,50 8,70 9,20 9,50 10,00 10,50 11,10 11,30 11,80 12,50 12,80 13,20 ________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Starke Preisanstiege, insbesondere bei Neuvermietungen und Warmmieten Der Kölner Wohnungsmarkt gilt – wie in allen deutschen Großstädten – als angespannt, was sich insbesondere in der Entwicklung der durchschnittlichen Angebotsmieten widerspiegelt: Im Jahr 2010 betrug die durchschnittliche Angebotsmiete (hier Median) 8,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und stieg bis 2022 auf 13,20 Euro (Grafik 1).1 Die Betrachtung der Angebotsmieten, also der Neuvermietungen, beschreibt allerdings nur einen Teil der Situation auf dem Wohnungs- markt. Die Auswertung der aktuellen Kölner Strukturdatenerhebung ermöglicht, auch die Entwicklung der Bestandsmieten und vor allem der Mietbelastung der Haushalte in Köln umfänglicher zu untersuchen. Grafik 1: Entwicklung der Angebotsmieten (Median der Mietpreisangebote unmöblierter Wohnungen) Quelle: FUB IGES Wohnen+Immobilien+Umwelt GmbH Die aktuell erhobenen Daten zeigen, dass die mittlere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche mit 11,80 Euro 2023 um 18,7 Prozent höher ist als noch 2016. 2 Noch stärker war der Anstieg bei der Bruttowarmmiete, die sich seit 2016 um 24,9 Prozent auf 13,65 Euro verteuert hat. Ein möglicher Grund für diesen stärkeren Anstieg sind Preissteigerungen bei der Energie- 1 In der Statistik existieren mehrere Kennzahlen zur Beschreibung der Mitte einer Verteilung. Bei der Messung in Form des arithmetischen Mittels (Durchschnitts), werden die einzelnen beobachteten Werte summiert und dann durch ihre Anzahl geteilt. Diese Berechnung hat den Nachteil, bei schiefen Verteilungen (Verteilungen mit wenigen sehr niedrigen oder sehr hohen Werten) die zentrale Tendenz der zugrundeliegenden Werte zu unter - oder überschätzen. Der Median hingegen halbiert die Verteilung der beobachteten Werte. Demnach liegt ober- beziehungsweise unterhalb des Median jeweils die Hälfte der beobachteten Werte. Diese Berechnung gibt die zentrale Tendenz der Daten verlässlicher wieder, auch wenn die zugrundeliegenden Werte schief verteilt sind. Im vorliegenden Bericht werden alle mittleren Mietwerte anhand des Medians ausgewiesen. Die mittlere Mietbelastung hingegen wird anhand des arithmetischen Mittels ausgewiesen. 2 Mieten werden üblicherweise in drei Formen angegeben. Die Nettokaltmiete ist die sogenannte Grundmiete, die das eigentliche Entgelt für die Überlassung der Wohnung (oder eines Teils davon) zum Gebrauch durch die Mieter *innen darstellt. Die Bruttokaltmiete ist die Summe aus der Nettokaltmiete und den Betriebskosten (auf Mieter *innen umgelegte Kosten etwa für Wasserversorgung, Müllabfuhr, Abwasserbeseitigung, Schornsteinreinigung oder Ähnliches). Die Bruttowarmmiete ist die Summe aus Bruttokaltmiete und den Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung. Im vorliegenden Bericht steht die Bruttokaltmiete im Fokus, da diese üblicherweise in die Berechnung der Mietbelastung einfließt. 3 Wohndauer in Wohnung qm/ Monat (€) weniger als 3 Jahre 13,50 3 Jahre und mehr 11,25 alle Mieter*innen 11,80 Bestandsmieten Nettokaltmiete Bruttokaltmiete Bruttowarmmiete 2009 2016 2023 2009 2016 2023 2009 2016 2023 qm/ Monat (€) 7,68 8,62 10,00 8,89 9,94 11,80 9,96 10,92 13,65 Monat (€) 450 520 600 510 600 700 580 660 811 Veränderung (qm/ Monat) 12,2% 16,1% 11,8% 18,7% 9,6% 24,9% Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung versorgung im Zuge der Energiekrise, die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 ausgelöst wurde. Insgesamt wohnten 73,4 Prozent der befragten Haushalte zur Miete, 3,1 Prozent wohnten zur Untermiete und 23,5 Prozent wohnten als Eigentümer*in in ihrer Wohnung. Tabelle 1: Mittlere Bestandsmieten für alle Mietwohnungen 2009, 2016 und 2023 (Median) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Umfragen „Demografischer Wandel 2009“, „Leben in Köln 2016“ und „Strukturdatenerhebung 2023“ Die Mietpreissteigerungen im Bestand werden vor allem durch Neuverträge vorangetrieben. So lag die mittlere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche (hier Median) bei Verträgen, die in den letzten drei Jahren geschlossen wurden, 2,25 Euro über der Bruttokaltmiete der mindestens seit drei Jahren existierenden Verträge (Tabelle 2).3 Tabelle 2: Mittlere Bruttokaltmieten für Mietwohnungen nach Wohndauer (Median) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „S trukturdatenerhebung 2023“ Erwartungsgemäß lagen die Mietpreise in freifinanzierten Wohnungen höher als in öffentlich geförderten Wohnungen. In freifinanzierten Wohnungen lag die mittlere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bei 12,18 Euro, während in öffentlich geförderten Wohnungen mit 8,89 Euro rund 3,30 Euro weniger für den Quadratmeter gezahlt werden mussten (Tabelle 3).4 3 Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer Stichprobe der Bevölkerung Kölns und unterliegen somit gewissen Zufallsschwankungen. Aus diesem Grund sind die berichteten Werte Schätzungen, die mit einer gewissen Fehlermarge um die tatsächlichen Werte in der Bevölkerung schwanken. Bei kleineren Fallzahlen wird diese Fehlermarge größer und die Schätzung somit ungenauer. Dies kann insbesondere bei der Betrachtung kleinerer Subgruppen dazu führen, dass die Ergebnisse eher als Tendenz zu interpretieren sind. 4 Geförderte Mietwohnungen machten im Jahr 2022 8,5% aller Wohnungen in der Stadt Köln aus. Dies umfasst geförderte Wohnungen Typ A/1. Förderweg und Typ B/2. Förderweg (inkl. freifinanzierte Wohnungen mit Belegrecht); Quelle: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem) . 4 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ 2009 2016 2023 20,0 in Prozent 15,0 10,0 5,0 0,0 9,5 10,6 14,9 18,4 15,8 12,9 8,2 4,4 2,8 1,0 1,4 5,5 5,8 10,9 14,2 15,4 14,4 12,2 7,5 5,8 3,6 4,7 0,6 1,9 4,7 8,5 11,0 13,0 12,9 12,9 9,4 7,6 17,5 bis 6,00 6,01 bis 7,01 bis 8,01 bis 9,01 bis 10,01 bis 11,01 bis 12,01 bis 13,01 bis 14,01 bis 15,01 Euro Euro 7,00 Euro 8,00 Euro 9,00 Euro 10,00 Euro 11,00 Euro 12,00 Euro 13,00 Euro 14,00 Euro 15,00 Euro und mehr Bruttokaltmiete pro qm/Monat Mietform qm/ Monat (€) öffentlich geförderte Mietwohnungen 8,89 freifinanzierte Mietwohnungen 12,18 alle Mieter*innen 11,80 Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Tabelle 3: Mittlere Bruttokaltmiete im Bestand nach Mietform (Median) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Mieten im hochpreisigen Segment legen zu Als Konsequenz der Mietpreissteigerungen hat seit 2016 der Anteil der Haushalte, die in preiswerten Wohnungen wohnen, stark abgenommen und der Anteil der Haushalte, die in hochpreisigen Wohnungen wohnen, deutlich zugenommen. Im Jahr 2016 bezahlten noch rund 22 Prozent der Haushalte 8 Euro oder weniger Bruttokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche (Grafik 2). Im Jahr 2023 lag dieser Wert um etwa zwei Drittel niedriger bei rund 7 Prozent. Dahingegen hat sich der Anteil der Haushalte, die 13 Euro und mehr pro Quadratmeter Wohnfläche zahlen, von rund 14 Prozent um das Zweieinhalbfache auf knapp 35 Prozent erhöht. Grafik 2: Bruttokaltmiete nach Mietklassen 2009, 2016 und 2023 (qm/ Monat, Anteile der Haushalte in der jeweiligen Mietklasse in %) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Umfragen „Demografischer Wandel 2009“, „Leben in Köln 2016“ und „Strukturdatenerhebung 2023“ 5 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Höchste Mieten in der Innenstadt und dem Kölner (Süd-)Westen Insbesondere Stadtteile in der linksrheinischen Innenstadt, im Innenstadtrand und im (Süd-)Westen weisen hohe beziehungsweise sehr hohe mittlere Bruttokaltmieten pro Quadratmeter auf (Karte 1). Niedrigere Mietpreise sind eher im nördlichen, östlichen und südlichen Stadtrand zu finden. Hierbei gilt zu beachten, dass für einige Stadteile weniger als 30 Fälle mit Mietangaben vorlagen. Für diese Stadteile kann kein durchschnittliches Mietniveau ausgewiesen werden, da die Fallzahlen für belastbare Aussagen zu klein sind. Karte 1: Mittlere Mietpreise in Euro pro Quadratmeter Wohnfläche in den Kölner Stadtteilen (Median ) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ 6 Einkommen und Mietbelastung Durchschnitt Haushaltsnettoeinkommen (€) 3030 Mietbelastung (%) 32,5 Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Mietbelastung im Schnitt über 30 Prozent-Marke; höchste Werte nach der Neuvermietung Die Mietbelastung eines Haushalts bezeichnet den Anteil am Haushaltsnettoeinkommen, der für die Bruttokaltmiete aufgebracht werden muss. Das mittlere Haushaltsnettoeinkommen im Jahr 2023 betrug unter den befragten Mieter*innen rund 3 000 Euro, während die durchschnittliche Mietbelastung 32,5 Prozent betrug (Tabelle 4).5 Die Mietbelastung ist somit gegenüber 2016 (33,3 %) zwar leicht zurück gegangen, was aber unter Berücksichtigung der Schätzungenauigkeiten in beiden Jahren in den Rahmen der statistischen Zufallsschwankung einzuordnen ist und de facto eine tendenziell stabil gebliebene Mietbelastung im Zeitverlauf angenommen werden kann.6 Aufgrund der gestiegenen Mieten wäre ein Anstieg der Mietbelastung zu erwarten gewesen, jedoch sind die durchschnittlichen Einkommen in einem ähnlichen Maße gestiegen (+21,2%). Tabelle 4: Durchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen und Mietbelastung (arithmetisches Mittel) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Die Mietbelastung unterscheidet sich danach, wann die Befragten in ihre Wohnung eingezogen sind. Unter Befragten, die innerhalb der letzten drei Jahre eingezogen sind, lag die durchschnittliche Mietbelastung mit 35 Prozent um 3,5 Prozentpunkte deutlich höher als unter Befragten, die bereits länger in ihrer Wohnung wohnen (31,5 %, Tabelle 5). Somit zeigt sich, dass die Mietpreissteigerungen der letzten Jahre insbesondere bei Neuvermietungen zu höheren Mietbelastungen unter den Haushalten geführt haben. 5 Die durch das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) für die Stadt Köln vorläufig ausgewiesene durchschnittliche Mietbelastung für 2022 lag bei 31,7 Prozent (Stand 30.08.2023) und ist somit nah an dem hier ausgewiesenen Wert. Dennoch gilt zu beachten, dass in der Strukturdatenerhebung 2023 der Anteil der Befragten mit höheren Bildungsabschlüssen (und somit tendenziell höheren Einkommen) höher war, als in der Gesamtbevölkerung Kölns. Wie in der Methodendokumentation beschrieben (verfügbar hier: „Strukturdatenerhebung in Köln 2023 – Methodendokumentation“), konnte diese Verzerrung durch statistische Gewichtungsverfahren weitgehend korrigiert werden. Dennoch ist dieser in Umfragen übliche „Bildungsbias“ bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigten. 6 Die Daten der Umfragen „Demografischer Wandel 2009“, „Leben in Köln 2016“ und „Strukturdatenerhebung 2023“ erlauben tendenzielle Aussagen zur Mietbelastung der Kölnerinnen und Kölner, da die Einkommenssituation – wie in Bevölkerungsumfragen üblich – nicht auf den Euro genau, sondern in Form von gröberen Klassen vorliegt. Allerdings sind die Werte aus dem Jahr 2023 aufgrund methodischer Umstellungen bei der Datenaufbereitung nur näherungsweise mit den Ergebnissen aus 2009 und 2016 vergleichbar. 7 Wohndauer in Wohnung Mietbelastung (%) weniger als 3 Jahre 35,0 3 Jahre und mehr 31,5 alle Mieter*innen 32,5 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Tabelle 5: Durchschnittliche Mietbelastung nach Wohndauer (arithmetisches Mittel) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Fast die Hälfte der Haushalte zahlt mehr als 30 Prozent des Einkommens für Miete Insgesamt mussten im Jahr 2023 rund 45 Prozent der Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens für die Bruttokaltmiete aufbringen (Grafik 3). Grafik 3: Durchschnittliche Mietbelastungsquote gruppiert Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Dabei variiert die durchschnittliche Mietbelastung über das Stadtgebiet, allerdings zeigt sich hier anders als bei den Mietpreisen kein räumliches Muster (Karte 2). Die einzelnen Stadtteile mit sehr hohen Mietbelastungsquoten befinden sich verteilt über das Stadtgebiet. Insgesamt lag die durchschnittliche Mietbelastung in den meisten Stadtteilen zwischen 20 und 40 Prozent. In einigen Stadtteilen lag sie jedoch über 40 Prozent. 8 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Karte 2: Durchschnittliche Mietbelastung in den Kölner Stadtteilen Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Haushalte mit niedrigem Einkommen, Alleinerziehende und Senior*innen mit höchster Mietbelastung Haushalte mit niedrigeren Einkommen werden trotz im Schnitt vergleichsweise niedriger Mieten stärker durch diese belastet als Haushalte mit höherem Einkommen. Die durchschnittliche Mietbelastung unter Haushalten mit weniger als 2 000 Euro Monatseinkommen netto lag bei rund 47 Prozent, bei einer durchschnittlichen monatlichen Bruttokaltmiete von etwas mehr als 500 Euro. Haushalte mit 4 000 bis 5 999 Euro Monatseinkommen netto mussten hingegen nur rund 21 Prozent für ihre Miete aufbringen, bei einer durchschnittlichen monatlichen Bruttokaltmiete von knapp 1 000 Euro (Grafik 4). 9 Mietform Prozent öffentlich geförderte Mietwohnungen 38,9 freifinanzierte Mietwohnungen 31,7 alle Mieter*innen 32,5 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Grafik 4: Durchschnittliche Mietbelastungsquote und mittlere Miete nach Einkommensgruppe (Anteil Bruttokaltmiete am Haushaltsnettoeinkommen in %, Mittelwert mit 95%-Konfidenzintervall, alle Mieter*innen) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Dieser Diskrepanz entsprechend lag auch die durchschnittliche Mietbelastung von Haushalten, die in Wohnungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus leben, mit 38,9 Prozent um 7,2 Prozentpunkte höher als unter Haushalten, die im freifinanzierten Wohnungsbau leben (31,7 %, Tabelle 6). Tabelle 6: Durchschnittliche Mietbelastungsquote nach Mietform Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung“ 2023 Unter den befragten Haushalten, die zur Miete wohnen, hatten Alleinlebende, Seniorenhaushalte (alleinlebend oder Paare) und Alleinerziehende deutlich niedrige Haushaltseinkommen als Paare mit und ohne Kind(ern) (Grafik 5). Dementsprechend mussten Alleinlebende, Seniorenhaushalte und Alleinerziehende einen höheren Anteil ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Bei Senior*innen und Alleinerziehenden lag die Mietbelastung mit rund 37 bis 40 Prozent sogar um mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei Paaren mit und ohne Kind(ern) (Grafik 6). 7 7 Als Alleinlebende gelten Einpersonenhaushalte deren Mitglied jünger als 65 Jahre ist; als Paare ohne Kinder gelten Haushalte mit zwei Erwachsenen, die jünger als 65 Jahre sind, während bei Paaren mit Kind(ern) mindestens ein Kind 10 _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Grafik 5: Durchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen nach Haushaltsform Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Grafik 6: Durchschnittliche Mietbelastungsquote nach Haushaltsform Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ unter 18 Jahren hinzukommt; Alleinerziehende sind Haushalte mit einer erwachsenen Person unter 65 Jahren und mindestens einem Kind unter 18 Jahren; Seniorenhaushalte sind Haushalte, in denen mindestens ein Mitglied 65 Jahre oder älter ist. 11 Umfrage gebeten. Befragungsthema Strukturdatenerhebung 2023 Befragungsmethode Papier-Umfrage mit Online-Option Befragungszeitraum 17. Mai bis 03. Juli 2023 Grundgesamtheit Kölner*innen im Alter von 18 bis 80 Jahren (Deutsche und Ausländer*innen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz, ohne Heimbewohner*innen): 843 232 Personen (Einwohnermelderegister, Stand: 31. März 2023) Wellenzahl zwei Befragungswellen Stichprobe einfache Zufallsstichprobe Bruttostichprobe (= angeschriebene Personen) 1. Welle: 70 000 2. Welle: 57 000 in der Summe 127 000 davon neutrale Ausfälle (= verzogen, verstorben) 2 075 Nettostichprobe (bereinigt) 124 925 auswertbare Fragebögen insgesamt 22 809; davon 10 871 Online-Teilnahmen (47,7 %), 11 938 Papier-Teilnahmen (52,3 %) Beteiligung insgesamt 18,3 % der (bereinigten) Nettostichprobe Quote / Anzahl 1. Welle* 18,4 % / 12 650 Quote / Anzahl 2. Welle* 18,1 % / 10 139 für 20 Befragte ist keine Zuordnung möglich Kölner Statistische Nachrichten 15/2023 – Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung Datengrundlage: Strukturdatenerhebung des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat im Frühjahr und Frühsommer 2023 die Strukturdatenerhebung 2023 durchgeführt. Diese Umfrage erhebt Informationen von Kölner Bürgerinnen und Bürgern, die für die Arbeit der Stadtverwaltung wichtig sind, jedoch nicht aus anderen Quellen wie den der Verwaltung vorliegenden Daten entnommen werden können. Es wurden rund 127 000 nach dem Zufallsprinzip aus dem Einwohnermelderegister der Stadt Köln ausgewählte Kölnerinnen und Kölner angeschrieben und um Teilnahme an der freiwilligen Die ausführliche Beschreibung der Methodik und eine Grundauszählung der B efragungsdaten finden Sie im Bericht: „Strukturdatenerhebung in Köln 2023 – Methodendokumentation“ Basis für die im vorliegenden Bericht dargestellten Ergebnisse sind alle Befragten, die angegeben haben, zur Miete zu wohnen (ohne Untermieter*innen). Zur Datenaufbereitung der Mietpreisangaben siehe das entsprechende Kapitel in der Methodendokumentation. 12 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln E-Mail: statistik@stadt-koeln.de www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/ Amt für Stadtentwicklung und Statistik Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 13/15/0/10.2023 -
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IX/153/1 Vorlagen-Nummer 06.11.2023 3300/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Unterausschuss Wohnen 14.11.2023 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 16.11.2023 Wirtschaftsausschuss 16.11.2023 Stadtentwicklungsausschuss 30.11.2023 Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung – Ergebnisse der Kölner Strukturdatenerhebung 2023 Der Kölner Wohnungsmarkt gilt – wie in allen deutschen Großstädten – als angespannt, was sich insbesondere in der Entwicklung der durchschnittlichen Angebotsmieten widerspiegelt: Im Jahr 2010 betrug die durchschnittliche Angebotsmiete 8,40 Euro pro Quadratmeter und stieg bis 2022 auf 13,20 Euro.1 Die Betrachtung der Angebotsmieten, also der Neuvermietungen, beschreibt allerdings nur einen Teil der Situation auf dem Wohnungsmarkt. Die Auswertung der aktuellen Kölner Strukturdatenerhebung ermöglicht, auch die Entwicklung der Bestands- mieten und vor allem der Mietbelastung der Haushalte in Köln umfänglicher zu untersuchen. Insgesamt wohnten 73,4 Prozent der befragten Haushalte zur Miete, 3,1 Prozent wohnten zur Untermiete und 23,5 Prozent wohnten als Eigentümer*in in ihrer Wohnung. Die aktuell erho- benen Daten zeigen, dass die mittlere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche mit 11,80 Euro 2023 um 18,7 Prozent höher ist als noch 2016. Noch stärker war der Anstieg bei der Bruttowarmmiete, die sich seit 2016 um 24,9 Prozent auf 13,65 Euro verteuert hat. Mittlere Bestandsmieten für alle Mietwohnungen 2009, 2016 und 2023 (Median) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Umfragen „Demografischer Wandel 2009“, „Leben in Köln 2016“ und „Strukturdatenerhebung 2023“ 1 Quelle: FUB IGES Wohnen+Immobilien+Umwelt GmbH / Statistisches Informationssystem der Stadt Köln. 2009 2016 2023 2009 2016 2023 2009 2016 2023 qm/ Monat 7,68 8,62 10,00 8,89 9,94 11,80 9,96 10,92 13,65 Monat 450 520 600 510 600 700 580 660 811 Veränderung (qm/ Monat) 12,2% 16,1% 11,8% 18,7% 9,6% 24,9% Bestandsmieten Nettokaltmiete Bruttokaltmiete Bruttowarmmiete 2 Die durchschnittliche Mietbelastung im Jahr 2023 lag in Köln bei 32,5 Prozent. Wobei die Mietpreissteigerungen der letzten Jahre insbesondere bei Neuvermietungen zu höheren Miet- belastungen unter den Haushalten geführt haben: Unter Befragten, die innerhalb der letzten drei Jahre eingezogen sind, lag sie mit 35 Prozent um 3,5 Prozentpunkte deutlich höher als unter Befragten, die bereits länger in ihrer Wohnung wohnen (31,5 %). Insgesamt mussten im Jahr 2023 rund 45 Prozent der Miete zahlenden Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens für die Bruttokaltmiete aufbringen: Durchschnittliche Mietbelastungsquote in Köln 2023 gruppiert Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Dabei werden Haushalte mit niedrigeren Einkommen trotz im Schnitt vergleichsweise niedri- ger Mieten stärker durch diese belastet, als Haushalte mit höherem Einkommen: Die durch- schnittliche Mietbelastung unter Haushalten mit weniger als 2 000 Euro Monatseinkommen netto lag bei rund 47 Prozent, bei einer durchschnittlichen monatlichen Bruttokaltmiete von et- was mehr als 500 Euro. Haushalte mit 4 000 bis unter 6 000 Euro Monatseinkommen netto mussten hingegen nur rund 21 Prozent für ihre Miete aufbringen, bei einer durchschnittlichen monatlichen Bruttokaltmiete von knapp 1 000 Euro. 3 Durchschnittliche Mietbelastungsquote und mittlere Miete in Köln 2023 nach Einkommensgruppe (Anteil Bruttokaltmiete am Haushaltsnettoeinkommen in %, Mittelwert mit 95% -Konfidenzintervall, alle Mieter*innen) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik; „Strukturdatenerhebung 2023“ Von allen Kölner Haushalten erzielt ein Drittel (34,1 %) ein monatliches Einkommen von weni- ger als 2 000 Euro. In diese Einkommensgruppe fallen rund 42 Prozent aller Alleinerziehenden mit mindestens einem minderjährigen Kind, fast die Hälfte (47,4 %) aller Seniorenhaushalte (alleinlebend oder Paare) und rund 45 Prozent aller Alleinlebenden. So mussten Alleinerziehende mit 39,6 % und Senior*innen mit 36,8 % die größten Anteile ih- res Haushaltseinkommens für die Miete aufbringen. Diese Ergebnisse werden ausführlich in der vorgelegten KSN 15/2023: Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung. Ergebnisse der Strukturdatenerhebung in Köln 2023 beschrie- ben und erläutert. Die Ergebnisse basieren auf der im Sommer 2023 durchgeführten Struktur- datenerhebung. Die repräsentative Befragung ermittelt planungs- und steuerungsrelevante Strukturinformationen, die aus im Verwaltungsvollzug und amtlich vorliegenden Daten nicht entnommen, sondern aufwendig erhoben werden müssen. Dafür wurden im Mai und Juni 2023 in zwei Wellen insgesamt 127 000 repräsentativ ausgewählte Kölnerinnen und Kölner angeschrieben und um Teilnahme an der Umfrage gebeten. Eine umfassende Methodendokumentation der Befragung, die auch eine Ergebnisübersicht in Form einer Grundauszählung der gestellten Fragen enthält, wird hier ebenfalls vorgelegt. Die Befragungsergebnisse zu sozialen Lagen, der Erwerbstätigkeit und zum Thema Mobilität wer- den den Fachdienststellen in detaillierten, tabellarischen Sonderauswertungen zur Verfügung gestellt und fließen in deren Arbeit ein. Neben der Auswertung zu den Mieten und Mietbelas- tung werden die wesentlichen Ergebnisse der Befragung in weiteren Kurzberichten sukzes- sive aufbereitet und den politischen Gremien, sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Anlagen Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (2023): Strukturdatenerhebung in Köln 2023 – Methodendokumentation. Kölner Statistische Nachrichten 14/2023. Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (2023): Gestiegene Mieten und ungleiche Mietbelastung. Ergebnisse der Strukturdatenerhebung in Köln 2023. Kölner Statistische Nach- richten 15/2023. Gez. Haack
Beratungsverlauf
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16.11.2023
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 7.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
30.11.2023
TOP 18.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
15.01.2024 zuletzt
TOP 6.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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