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A-H/0019/2021

Berg Fidel barrierefreier, grüner, schöner und sauberer machen!

Antrag an die BV Hiltrup 14.04.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Hiltrup, Sitzung am 27.05.2021, TOP 8.11

Antrag A-H/0019/2021

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Antrag A-H/0019/2021

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A-H/0019/2021 [Stast Mü

FRAKTION
BV HILTRUP

| 13 April 2021

SPD-Fraktion in der BV Münster-Hiltrup
Simon Kerkhoff

Fraktionsvorsitzender

0157 / 58799395
simon.kerkhoff@spd-muenster.de

13. April 2021
Antrag: Berg Fidel barrierefreier, grüner, schöner und sauberer machen!

Die Bezirksvertretung möge beschließen:

Die Verwaltung der Stadt Münster wird beauftragt, den Stadtteil Berg Fidel anlässlich seines
in diesem Jahr anstehenden 50. Jubiläums durch verschiedene Maßnahmen für die dort
wohnende Menschen und Besucher*innen attraktiver zu gestalten:

1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Neugestaltung des Grünzugs östlich der Lechterstra-
ße zu prüfen und eine Kostenaufstellung anzufertigen. Unnötig große Pflasterflächen soll-
ten verkleinert sowie sämtliche Betonquader entfernt und durch Grünanlagen ersetzt
werden. Vorhandene Treppen sollten mit Handläufen oder Rampen versehen werden. Die
Holzbarrieren auf Kniehöhe sollten ersetzt oder erneuert werden. Ein entsprechender Vor-
schlag wird der Bezirksvertretung Hiltrup zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

2. Beschädigte und unebene Pflasterflächen, welche etwa Wurzelschäden aufweisen, sollten
zeitnah begradigt werden.

3. Das beschädigte Geländer an der Ter-Borch-Straße sollte zeitnah repariert oder bestenfalls
durch eine neue Barriere ersetzt werden.

4. Das Erscheinungsbild an vielen Stellen des Stadtteils sollte verstärkt in den Blick genom-
men werden. Daher wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur Verbesserung des Er-
scheinungsbilds zu erarbeiten. Möglichst zeitnah sollten beschädigte, bemooste und be-
sprayte Betonmauern aus den 1970er-Jahren erneuert werden. Falls sich solche nicht im
Besitz der Stadt befinden, sollte die Verwaltung Kontakt zu den Eigentümern aufnehmen
und Gespräche mit dem Ziel einer Erneuerung führen.

5. Der mangelhaften Sauberkeit des Stadtteils muss stärker entgegengewirkt werden. Spä-
testens im Rahmen des integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes sollte ein Konzept
mit dem Ziel der Verbesserung der Sauberkeit erstellt werden. Schon zuvor sollte die Ver-
waltung dafür sorgen, dass Abfall regelmäßiger als bisher aus Grünanlagen entfernt wird.

SPD-Fraktion in der BV Hiltrup - www.spd-hiltrup.de

6. Vorschläge für Verbesserungen im Stadtteilbild sollen insbesondere mit Blick auf die Punk-
te 1,4 und 5 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Die Verwal-
tung wird gebeten, hierzu zeitnah eine geeignete Bürger*innenbeteiligung (z. B.
(Online-)Umfrage, Stadtteilspaziergang, etc.) vorzubereiten.

Begründung:

Vor 50 Jahren wurde Berg Fidel erschlossen. An vielen Stellen merkt man dem Stadtteil sein fort-
schreitendes Alter deutlich an. Hier fällt Berg Fidel etwa im Vergleich zu Hiltrup und Amelsbüren, den
beiden anderen Stadtteilen des Stadtbezirks Hiltrup, durch sein deutlich schlechteres Erscheinungs-
bild und eine offensichtlich mangelhafte Pflege und Instandhaltung auf. Teilweise wirkt es, als würde
Berg Fidel als Stadtteil zweiter Klasse behandelt werden. Das muss sich ändern!

Anlässlich des diesjährigen 50. Jubiläums des Stadtteils sollte daher eine substantielle Verbesserung
im Hinblick auf das Erscheinungsbild, die Ökologie, die Barrierefreiheit und die Sauberkeit Berg Fidels
erfolgen. In diesem Antrag nennen wir einige Bereiche, in denen substantielle Verbesserungen drin-
gend notwendig sind.

1. Die Pflasterflächen z.B. am Grünzug östlich der Lechterstraße sind zum Teil unnötig breit und von
unansehnlichen Betonquadern eingefasst, auch der sonstige Zustand des Grünzugs ist schlecht:

Die schmutzigen, mit Moos bewachsenen und teils gebrochenen Betonblöcke laden nicht zum Sitzen
ein und könnten beispielsweise durch bepflanzte Beete und einzelne neue Bänke ersetzt werden. Un-

SPD-Fraktion in der BV Hiltrup - www.spd-hiltrup.de

serer Einschätzung nach nutzen die Bürger*innen des dicht besiedelten Stadtteils den Grünzüg östlich
der Lechterstraße kaum - keine Wunder bei dessen tristem Zustand. Die unnötig breiten Pflasterflä-
chen sollten schmaler werden, um die versiegelte Fläche zu reduzieren; die von Pflastersteinen befrei-
te Fläche sollte begrünt werden. Des Weiteren fallen an mehreren Stellen bemooste und besprayte
Betonmauern durch ihr abweisendes Erscheinungsbild auf. Außerdem finden sich im gesamten Stadt-
teil Berg Fidel, aber besonders häufig an diesem Grünzug, Holzbarrieren in etwa auf Kniehöhe. Viele
von diesen Barrieren sind gebrochen oder nicht mehr befestigt und oft stehen nur noch die Pfähle. Sie
erfüllen also keinen Zweck mehr. Deswegen bitten wir darum, die Barrieren entweder komplett zu
entfernen oder zu erneuern.

Wir bitten die Verwaltung, eine Vorlage zur Neugestaltung des Grünzüges östlich der Lechterstraße zu
erarbeiten. Beachtet werden sollten dabei auch die Spielplätze Rincklakeweg und Lechterstraße, wel-
che ebenfalls durch ihren schlechten Zustand, ihr abweisendes Erscheinungsbild, heruntergekomme-
ne Betonmauern im Stil der 1970er-Jahre und unnötig breite Pflasterungen auffallen. Bei den Planun-
gen zur Gestaltung des Grünzugs sollte eine Bürger*innen-Beteiligung erfolgen.

2. An einigen Treppen in Berg Fidel befinden sich weder Handläufe noch Rampen, wie hier an der
Ecke Rincklakeweg / Lechterstraße und am Spielplatz Lechterstraße:

Durch das Anbringen von Handläufen an Treppen kann die Sicherheit und Barrierefreiheit beim Bege-
hen der Treppen erhöht werden. Dies gilt insbesondere, aber nicht nur, für die vielen älteren Men-
schen in Berg Fidel. Wenn Treppen breit genug sind, wäre sogar das Errichten von flachen Rampen für
Rollstuhlfahrende und Menschen möglich, die beim Gehen einen Rollator benötigen. Wir bitten, dies
bei der Erstellung einer Vorlage zu den Grünstreifen zu berücksichtigen!

3. Unebene Pflasterflächen können zu Stolperfallen werden und sollten deshalb begradigt werden.
Hier z.B. der Fußweg auf der Rückseite vom Haus Simeon zum Einkaufszentrum:

Die Pflasterflächen sollten daher zeitnah
von Wurzelschäden und Unebenheiten
befreit werden.

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4. An der Ter-Borch-Straße wird schon seit längerer Zeit ein beschädigtes Geländer durch eine mobi-
le Kunststoff-Barriere gesichert:

Das Geländer sollte entweder bald repariert oder bestenfalls durch eine neue Barriere ersetzt werden.

5. Sehr abweisend ist auch der Anblick von heruntergekommenen und bemoosten Betonmauern,
etwa an der Treppe entlang der Rückseite von Haus Simeon zum Einkaufszentrum:

SPD-Fraktion in der BV Hiltrup - www.spd-hiltrup.de

Falls sich die Treppe nicht im Eigentum der Stadt befindet, sollte der Eigentümer veranlasst werden,
die Mauer instand zu setzen und einen neuen Handlauf anzubringen. Aufgrund des schlechten Er-
scheinungsbild vieler Stellen des Stadtteils bitten wird die Verwaltung, ein Konzept zur Verbesserung
des Erscheinungsbilds von Berg Fidel insgesamt zu erarbeiten.

6. Wenn man in Berg Fidel durch die Straßen geht, erhält man den Eindruck, dass niemand sich um
die Reinigung der Grünanlagen kümmert. Hier einige Fotos, die das belegen:

Grünfläche gegenüber dem „Weißen Riesen“ Streumittelbehälter an der Trauttmansdorffstraße

Das Thema Sauberkeit sollte insbesondere auch im Rahmen des integrierten Stadtteilentwicklungs-
konzeptes Berg Fidel betrachtet werden. Es ist nach unseren Einschätzungen eines der Themen, wel-
ches die Menschen in Berg Fidel in Bezug auf ihren Stadtteil am meisten bewegt. Mehr Sauberkeit
würde hier für eine verbesserte Lebensqualität für die Berg Fideler*innen sorgen!

Wir bitten um eine zeitnahe Bearbeitung dieses Antrags. Vielen Dank!

gez.
Simon Kerkhoff Annette Ulrich Friedhelm Schade Anna-Merle Velling

SPD-Fraktion in der BV Hiltrup - www.spd-hiltrup.de

Beratungsverlauf (1)

27.05.2021 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 8.11 Antrag Entscheidung

Beschluss: zurückgezogen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Ter-Borch-Straße
  • Lechterstraße
  • Trauttmansdorffstraße
  • Rincklakeweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
A-H/0019/2021
Typ
Antrag an die BV Hiltrup
Datum
14.04.2021
Erstellt
14.04.2021 09:17