AN/2078/2022
Ertüchtigung der Brückengeländer zweier Fuß- und Radbrücken (Alarichstraße, Wissener Weg) sowie die Modernisierung der Fahrradschienen an den Treppenwerken der Südbrücke, Antrag Grüne
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Sachstandsbericht Juli 2023
3003 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
III/69
Vorlagen-Nummer
AN/2078/2022
Stand: 25.07.2023
Sachstandsbericht
Ertüchtigung der Brückengeländer zweier Fuß- und Radbrücken (Alarichstraße,
Wissener Weg) sowie die Modernisierung der Fahrradschienen an den Treppenwerken
der Südbrücke, Antrag GrüneBeschluss:
1. Das Brückengeländer der Fuß- und Radbrücke zwischen der Alarichstraße und dem Ge-
lände der TH-Deutz wird durch einen angeflanschten Handlauf von 1,0 Meter auf 1,30 Me-
ter ertüchtigt und kann damit wieder für den Radverkehr freigegeben werden.
2. Das Brückengeländer der Brücke im Verlauf des Wissener Wegs wird durch einen ange-
flanschten Handlauf von 1,0 Meter auf 1,30 Meter ertüchtigt und kann damit für den Rad-
verkehr freigegeben werden.
3. Die Fahrradschienen der Treppenwerke der Südbrücke werden so ertüchtigt, dass Radfah-
rende ohne große Kraftanstrengung ihrer Räder hoch und auch wieder hinunter bekom-
men. Hierfür soll das bestehende Schienensystem durch ein neues ersetzt werden, dass
1. die Schienen, die hinunterführen, sollen das Fahrrad je nach Gewicht mehr oder
weniger stark abbremsen, so dass Radfahrende beim Abstieg ihr eigenes Tempo
bestimmen können. Dieser Effekt wird durch sogenannte Bürstenleisten erreicht.
2. die Schienen, die hochführen, weisen eine Art Förderband auf, das elektrisch an-
getrieben wird und damit die Radfahrenden komfortabel beim Fahrradtransport un-
terstützt.
3. Die Fahrradschienen sollen so verbaut werden, dass jeweils eine Seite der Brücke
für nur eine Fahrtrichtung ausgelegt wird, um so den Radverkehr zu entflechten
und damit für Fußgänger:innen voraussehbarer zu gestalten. Der jeweilige Rich-
tungsverlauf ist zu Beschildern.
4. Eine regelmäßige und in kurzfristigen Intervallen zu versehene Wartung sowie eine
Instandsetzungen mit schnellen Reaktionszeiten ist sicherzustellen.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Anfrage ist in Bearbeitung.
Sachstand zu 1:
2
Das Brückenbauwerk Alarichstraße ist im Eigentum und der Zuständigkeit der Stadt Köln. Es
wird geprüft, ob eine einfache Ertüchtigung der Geländer auf 1,30m Höhe ohne weitere Maß-
nahmen möglich ist. Zu beachten ist auch, ob die Breite und Rampenneigung der Brücke ei-
nen uneingeschränkten Radverkehr in beiden Richtungen zulassen.
Hierzu muss eine Abstimmung zwischen den beteiligten Fachämtern erfolgen.
Sachstand zu 2:
Das Brückenbauwerk Wissener Weg ist nicht im Eigentum und der Zuständigkeit der Stadt
Köln. Es gehört dem Bund und wird von der Autobahn GmbH verwaltet. Eine Anfrage zur Be-
reitschaft der Autobahn GmbH das Geländer zu ertüchtigen wird gestellt.
Sachstand zu 3:
Es liegt noch kein Sachstand vor, da die Verwaltung andere dringendere Projekte bearbeiten
musste. Ein funktionierendes Schienensystem ist derzeit vorhanden.
Nächste Schritte:
Abstimmungen zwischen den Ämtern, Kontaktaufnahme zur Autobahn GmbH
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
15.12.2023
Antrag Bruecken Photodokumentation
47 Zeichen
Fotos Brücken Fotos Südbrücke/Schienensystem
Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
4464 Zeichen
www.gruenekoeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/2078/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 01.12.2022 Ertüchtigung der Brückengeländer zweier Fuß- und Radbrücken (Alarichstraße, Wissener Weg) sowie die Modernisierung der Fahrradschienen an den Treppenwerken der Südbrücke Sehr geehrte Frau Reker, sehr geehrte Herren, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 1.Dezember 2022 aufzunehmen. Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt: 1. Das Brückengeländer der Fuß- und Radbrücke zwischen der Alarichstraße und dem Ge- lände der TH-Deutz wird durch einen angeflanschten Handlauf von 1,0 Meter auf 1,30 Me- ter ertüchtigt und kann damit wieder für den Radverkehr freigegeben werden. 2. Das Brückengeländer der Brücke im Verlauf des Wissener Wegs wird durch einen ange- flanschten Handlauf von 1,0 Meter auf 1,30 Meter ertüchtigt und kann damit für den Rad- verkehr freigegeben werden. 3. Die Fahrradschienen der Treppenwerke der Südbrücke werden so ertüchtigt, dass Rad- fahrende ohne große Kraftanstrengung ihrer Räder hoch und auch wieder hinunter be- kommen. Hierfür soll das bestehende Schienensystem durch ein neues ersetzt werden, dass 1. die Schienen, die hinunterführen, sollen das Fahrrad je nach Gewicht mehr oder weniger stark abbremsen, so dass Radfahrende beim Abstieg ihr eigenes Tempo bestimmen können. Dieser Effekt wird durch sogenannte Bürstenleisten erreicht. Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln Tel. 0221 / 221 -91309 Julie Cazier Fraktionsvorsitzende Julie.Cazier@stadt-koeln.de Claus Vincon stellv. Fraktionsvorsitzender Claus.Vincon@stadt -koeln.de 2. die Schienen, die hochführen, weisen eine Art Förderband auf, das elektrisch an- getrieben wird und damit die Radfahrenden komfortabel beim Fahrradtransport unterstützt. 3. Die Fahrradschienen sollen so verbaut werden, dass jeweils eine Seite der Brü- cke für nur eine Fahrtrichtung ausgelegt wird, um so den Radverkehr zu entflech- ten und damit für Fußgänger:innen voraussehbarer zu gestalten. Der jeweilige Richtungsverlauf ist zu Beschildern. 4. Eine regelmäßige und in kurzfristigen Intervallen zu versehene Wartung sowie ei- ne Instandsetzungen mit schnellen Reaktionszeiten ist sicherzustellen. Begründung Die Brücke zwischen der Alarichstraße und dem Gelände der TH-Deutz, wie die im Verlauf des Wissener Wegs sind Teil wichtiger Radverbindungen (u.a. für das Erreichen der TH, mehrerer Berufskollegs, zweier Gymnasien, einer Realschule, Kindergärten und Sportstät- ten) und verbinden zudem mehrere Stadtteile. Sie aber aktuell nicht für den Radverkehr frei- gegeben, da deren Geländerhöhe nur einen Meter beträgt. Allerdings wird auf diesen Brü- cken trotzdem Radgefahren. Dies unter anderem auch deswegen, da sie uneindeutig ausge- schildert sind. Im Falle eines Falles kann dies zu gefährlichen Folgen führen. Die Verwaltung hat zuletzt Fachgespräch zur Deutzer Drehbrücke ausgeführt, dass das Radfahren entlang zu niedriger Geländer unbedingt zu verhindern ist. Die Geländer lassen sich relativ kostengünstig durch einen aufgesetzten/angeflanschten oder angeschweißten Handlauf auf 1, 30 Meter erhöhen, so dass die Brücken im Zuge des- sen damit wieder für den Radverkehr freigegeben werden können. Die Südbrücke ist für viele Radfahrende eine ebenso wichtige Verbindung, aber stellt ein schwer zu bewältigendes Hindernis dar, da die Treppenaufgänge beider Rheinseiten sehr steil sind. Jüngere Kinder können kaum ihr Fahrrad ohne Hilfe nach oben oder weder hinun- ter transportieren. Aufgrund der großen Kraftanstrengung sind auch Linkshänder:innen be- nachteiligt, wie Menschen, die zusätzlich Kindersitze oder Gepäcktaschen an ihren montiert haben. Ein in nicht nur in den Niederlanden oft verbautes Fahrradschienensystem eines niederländi- schen Herstellers erleichtert den Fahrradtransport ungemein. Es ist zudem relativ kosten- günstig (einschließlich Montage unter 100.000 Euro, Stand Anfang 2021). Ein Wartungs- und Servicevertrag wird im Sinne der vielen Radfahrenden sowie zur Absicherung der Investition als unabdingbar angesehen. Julie Cazier Claus Vinçon Fraktionsvorsitzende stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2078/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
- Datum
- 17.11.2022
- Erstellt
- 16.11.2022 22:24