Mandari Insight

0734/2017

Darstellung der Sparten

Mitteilung Ausschuss 09.03.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 25.04.2017, TOP 5.6

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

0734-2017 Anlage 1 zum Szenebericht Bildende Kunst

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1385 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/41 
 
Vorlagen-Nummer  09.03.2017 
 0734/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 
Integrationsrat 25.04.2017 
 
Darstellung der Sparten 
hier: Szenebericht Bildende Kunst 
In seiner Sitzung am 07.09.2010 hat der Kulturausschuss die Verwaltung beauftragt, „den Sparten 
Musik, Darstellende Kunst (mit Theater und Tanz), Bildende Kunst (Fotografie) und Medien (Film, 
Literatur) die Möglichkeit zu geben“, regelmäßig über das Geschehen, die aktuelle Situation und die 
Perspektiven ihrer Arbeit schriftlich zu berichten. Dabei sollen die Spartenvertretungen in ihren jewei-
ligen Bereichen auch die interkulturellen Aktivitäten und Entwicklungen berücksichtigen. Der Bericht 
soll – wie in der Vergangenheit – drei Seiten nicht überschreiten. Außerdem muss erkennbar sein, 
wer die Unterlage erstellt hat und wer in die Erstellung einbezogen worden ist. 
 
Die Vertreterinnen/Vertreter der Sparten sind zu der jeweiligen Sitzung einzuladen, um für Rückfra-
gen aus dem Ausschuss zur Verfügung zu stehen. 
 
Der Szenebericht der Sparte Bildende Kunst ist als Anlage 1 beigefügt. Für Rückfragen im Ausschuss 
für Kunst und Kultur stehen Frau Meryem Erkus (Brunnen e.V., Baustelle Kalk e.V., Brückenmusik) 
und Frau Julia Haarman (CAT Cologne) zur Verfügung. 
 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

0734-2017 Anlage 1 zum Szenebericht Bildende Kunst

14797 Zeichen

SZENEBERICHT BILDENDE KUNST 2016      Anlage 1 
//Zwischenbericht zur Kölner Kunstszene und den freien Kunst-Projekten der Stadt 
 
KUNSTSTADT KÖLN! 
// Ausstellungsangebot, Off-Szene, neue Strahlkraft 
 
Lange war es ruhig um die junge Szene in Köln, aber allein in den letzten fünf Jahren hat unsere Stadt 
sich der regionalen und internationalen Kunstszene von einer neuen Seite gezeigt: Die in der Stadt lange 
verloren geglaubte, künstleris che Innovation, jede Menge eigeninitiierter (Groß -)Projekte und ein 
Aktivismus, für den Köln einst bekannt war, haben die Stadt wieder zurück auf die Landkarte der hiesigen 
Kunstszene positioniert. 
Das Kölner Ausstellungsangebot ist durch die breiter gefäc herte freie Szene, die Gründung neuer 
Initiativen und insbesondere durch die Stärkung städtischer Bezuschussung verbessert worden. Die 
Vielzahl des heterogenen Kulturangebots in Form von Galerien, Museen aber vor allem den freien 
Kunstinitiativen und Proje kträumen hat sich zu einem begeisternden Alleinstellungsmerkmal der Stadt 
entwickelt. Bei einem Durchschnitt von unter zehn Initiativen in unseren Nachbarregionen (z.B. Bonn, 
Aachen, Ruhrgebiet; sogar Düsseldorf kommt nicht annähernd an unsere Zahlen heran ), hat Köln mit 
über 40 freien Projekten eine äußerst hervorstechende Qualitätsdichte. Die sukzessive finanzielle 
Erweiterung der Förderungskonzepte, die komplexe Fortsetzung des Kulturentwicklungsplans und die 
Gründung des Kunstinitiativen Köln e.V. „AIC“  sind Maßnahmen, die wir sehr begrüßen und 
wohldurchdacht im Sinne einer kompetenten Professionalisierung einsetzen werden. 
Dass sich die Höhe der Zuschüsse und somit die Planungssicherheit der Off -Räume 2016 verbessert 
haben, haben wir dankend und als seh r zeitgemäß angenommen. Für die zukünftige Planung ist es 
außerdem wünschenswert, neben den neu eingeführten standesgemäßen KünstlerInnenhonoraren, nach 
ähnlichem System auch KuratorInnenhonorare einzuführen. Die Stadt Köln muss auf allen Ebenen 
verstehen, dass eine so vitale Off -Szene absolut schützenswert ist und eine wertvolle Chance für das 
soziokulturelle Miteinander einer Großstadt darstellt. Die freie Szene Kölns ist eine „gewaltige kulturelle 
Power“ die über die Stadtgrenzen hinaus öffentlich beworb en werden muss (Oberbürgermeisterin Reker, 
Kunstsalon, Jan 2017). 
 
MASSNAHMEN ZUR STÄRKUNG DER ÖFFENTLICHEN WAHRNEHMUNG 
 
Kunstinitiativen Köln e.V. „AIC“ 
// Kölns neues Netzwerk mit den Schwerpunkten Vermittlung, Kommunikation, Vernetzung und 
Kooperation innerhalb der freien Szene 
  
Nach dem Workshop zur „Sichtbarkeit und Öffentlichkeitsarbeit der freien Szene in Köln“ (Sept. 2015), 
hat eine erste Präsentation von ausgewählten Kunstinitiativen auf der ART FAIR 2015 stattgefunden. 
Beide Projekte wurden mit f inanzieller Unterstützung der Stadt Köln realisiert und haben großflächig 
positiven Zuspruch gefunden. Während des Workshops wurde der Beschluss gefasst, einen Verein für 
den Zusammenschluss der Kunstinitiativen zu gründen. Dies erfolgte im Dezember 2015. Der Verein 
Kunstinitiativen Köln e.V. agiert als Art Initiatives Cologne, kurz: AIC. Ein Zusammenschluss von freien, 
nichtkommerziellen Kunst - und Projekträumen und Kunstinitiativen in Köln, die zeitgenössische Kunst 
präsentieren. Ziel von AIC ist es, die regionale wie internationale öffentliche Präsenz der freien Kölner 
Kunstszene sowie die Vernetzung untereinander durch kooperative Aktionen, Publikationen, 
Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekte aktiv zu unterstützen und über ihre zahlreichen Aktivitäten  zu 
informieren und diese öffentlichkeitswirksam darzustellen. 
Bei der Gründung des Netzwerkes Ende 2015 schlossen sich 25 Initiativen zusammen; heute zählt AIC 
bereits 41 Mitglieder. Weitere Mitgliedsanträge kommen sukzessive hinzu, über die in der 
Mitgliederversammlung gemeinsam entschieden wird. Zuletzt wurden der bunker101, Werft 5 und ≈ 5 
aufgenommen, die auf dem aktuellen AIC -Übersichtsplan allerdings noch nicht verzeichnet sind. Ziel ist, 
eine produktive Gemeinschaft zu etablieren, die sich aktiv, vielseitig  und langfristig für gemeinsame 
Interessen engagiert. Die bisherigen Aktivitäten von AIC konnten durch die Unterstützung der Sparkasse 
Köln/Bonn und des Kulturamtes der Stadt Köln realisiert werden. 
 
AIC in der Öffentlichkeit, AIC Projekte 
2016 wurden als erste Maßnahmen eine Website und ein gedruckter Index mit Übersichtskarte erstellt 
sowie das gemeinsame, dreitägige Wochenende „AIC ON“ initiiert. Die Website www.aic.cologne enthält 
Informationen zu den Kunstinitia tiven, Details zu jeder Mitgliedseinrichtung, einen 
Veranstaltungskalender und Informationen zu den aktuellen Ausstellungen und Programmen in Deutsch

und Englisch. Der gedruckte Index bietet einen kurzen Auszug aus diesen Informationen mit einem 
übersichtlichen Stadtplan, auf dem alle Räume verortet sind. In einer Auflage von 10.000 liegt er in allen 
teilnehmenden Räumen sowie an weiteren Kunst - und Kulturorten in der Stadt kostenfrei aus. Diese 
informative Karte wird jährlich aktualisiert herausgegeben. 
Im Herbst 2016 wurde unter dem Titel „AIC ON 2016“ ein Wochenende mit zahlreichen Ausstellungen, 
Talks, Screenings und Performances von 27 teilnehmenden Kunstinitiativen initiiert. Im November war 
AIC mit 23 Initiativen auf der COFA Contemporary 2016 vertret en. Auch hier wurde der Verein mit 
wichtigen Mitteln des Kulturamtes bezuschusst. 
AIC fördert die Vernetzung innerhalb der Kölner Szene und strebt in Zukunft auch die überregionale und 
internationale Vernetzung z.B. in Richtung Brüssel, Antwerpen sowie inn erhalb des Rheinlandes und 
Ruhrgebietes an. Hierfür bedarf es eines soliden finanziellen Fundaments auf Förderbasis, um langfristig 
die strukturelle Arbeit des Vereins zu sichern. Hierzu wurde sich bereits auf die Ausschreibung für 
Interessenvertretungen beworben. 
 
INTERKULTURELLE PROJEKTE 
// das Potential künstlerischer Projekte effektiv und gesellschaftlich sinnvoll einsetzen 
 
Ausgehend von der aktuellen Dringlichkeit, das Potential künstlerischer Initiativen zu nutzen, um 
gesellschaftliche Fragen aufzuwerfen, und auf diese mögliche Antworten und Praktiken zu erproben, um 
ein gesellschaftliches “Wir” zu entwickeln und einen gleichberechtigten Zugang zur Gesellschaft durch 
Kultur zu schaffen, sei hier auf die Bedeutung interkultureller Projekte hinge wiesen. Als inkludierender 
Begriff, steht Interkultur für eine produktive Kommunikation mehrerer Kulturen und ist dabei stark variabel 
und dynamisch. Primär handelt es sich hierbei um einen konstruktiven Interaktionsprozess und nicht um 
eine ergebnisorient ierte Praxis. Interkulturelle Projekte müssen die Möglichkeit der Reaktion und 
Veränderung des eigenen Kurses bis hin zur gesamten Struktur mitdenken und brauchen Zeit, um solche 
Vorgänge permanent und sinnvoll einbauen zu können. Aufgrund der meist minima len administrativen 
Apparate und maximaler Flexibilität hat die freie Szene ein großes Potential, sich dieser Herausforderung 
erfolgreich zu stellen. Die folgenden Beispiele sollen auf das Potential von interkulturellen Projekten und 
Synergien durch Kooperationen und Netzwerke des vergangenen Jahres hinweisen. 
Die Künstlerresidenz CAT Cologne e.V. (Community Art Team Cologne) verfolgt seit 2010 die sehr 
spezielle Aufgabe, internationale Künstler für einen Arbeitsaufenthalt nach Köln einzuladen, um Projekte 
von nachhaltigem und gesellschaftsrelevantem Charakter für Köln zu realisieren. In Fachkreisen wird von 
Community-based, Participatory-based Dialog oder Political Art gesprochen.   
2016 wurden u.a. Künstler aus Kenia, Nigeria, Kolumbien und den USA eingela den. Jedes realisierte 
Projekt arbeitete essentiell mit anderen lokalen Initiativen und Gemeinschaften zusammen. 
So involvierte Sam Hopkins (Kenia) die Kölner Fahrradszene. Die Ausstellung/Performance von Wura 
Natasha Ogunji (Nigeria) fand im Kontext der V eranstaltung “ African Artivism – Kunst als politische 
Aktion” statt (in Kooperation mit: Competence Area IV der Universität zu Köln, Rautenstrauch -Joest-
Museum, Heinrich-Barth-Institut e.V., Heinrich Barth Gesellschaft, GOLD+BETON und Stimmen Afrikas). 
Douglas Paulson und Valeria Mogilevich (USA) führten Interviews mit Geflüchteten und erarbeiteten 
hieraus ein Künstlerbuch (“How to start a conversation with a refugee”), das im Rahmen von “AIC ON” 
vorgestellt wurde. Felipe Castelblanco (Kolumbien) nutzte sei nen Aufenthalt in Köln, um die (bleibende!) 
Medieninitiative “ BorderlessTV” zu gründen und Geflüchteten Fähigkeiten des Filmemachens zu 
vermitteln und stellte sein Materialbudget für eine filmtechnisc he Grundausstattung zur Verfügung. CAT 
Cologne unterstützt diese Initiative auch weiterhin, um einen bleibenden und wirklich nachhaltigen Effekt 
zu ermöglichen. Auch ergab sich eine Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste der Welt, die die 
Projekte mit Hopkins und Castelblanco in das Programm der Pluriversale V aufnahm. Für das Jahr 2017 
erhielt CAT Cologne über 50 Bewerbungen von Künstlern aus der ganzen Welt. 
Im Bereich der Interkultur geht es um eine weltoffene Haltung für Köln. Die Kulturpolitik sollte hier gerade 
jene Initiativen unterstützen, die sowohl interkulturell als auch künstlerisch exzellent arbeiten. Dabei 
müssen die richtigen Kriterien bemüht werden, um den prozesshaften Charakter zuzulassen, ein 
qualitatives und effektives Engagement zu b ewerten und sich nicht primär an akut sichtbaren und 
zählbaren Ergebnissen zu orientieren. 
 
WIR MÜSSEN ÜBER KÖLNER ÖFFENTLICHKEIT UND FREIRÄUME REDEN 
Freiräume zulassen, fördern und wertschätzen. Öffentliche Kunst als Chance sehen! 
 
Alternative Innovationen gehören zum Puls der Stadt. Für AkteurInnen der freien Szene liegt es in der 
Natur der Sache flexibel, kreativ und impulsiv zu arbeiten, wobei das hohe Maß an Effizienz ein 
bemerkenswerter Balanceakt bedeutet. „Wie viel“ mit „wie wenig“ in Köln zustande kommt ist vor allem

der Aufopferung und dem hohen Engagement, aber auch dem großen Bedürfnis nach 
Experimentierfeldern, alternativen Orten und einem unersättlichen Kunstinteresse zu verdanken. 
Zu unserem Bedauern steht die Szene allerdings verdächtig oft v or unverhältnismäßigen Bedingungen. 
Die Erschließung neuer Räume stellt in Köln eines der größten Probleme bei der Entwicklung von (Sub -
)Kultur dar. Behördliche Blockaden, lange Entscheidungswege und fehlende Kooperationsbereitschaft, 
auch bei finanziellen  Fragen, sind nur ein paar der Gründe, weshalb immer noch ein großes Defizit 
herrscht. Dabei weiß doch jeder: Die Subkultur von heute ist die Kultur von morgen! Die soziokulturelle 
Identität einer Stadt darf nicht durch Fehlplanungen und mangelndes Interes se vernichtet werden. Die 
Beispiele London oder Paris zeigen uns das Negativbild einer solchen Politik: pulsierende, authentische 
und junge Kultur findet nur noch in Randbezirken Platz. Ein Stadtkern ohne künstlerischen Einfluss ist ein 
Bild, das in Köln unbedingt vermieden werden muss! 
 
ZIELE 2017 
 
Erhalten Sie bestehende Freiräume, ermutigen Sie neue! 
Nachdem einige der außergewöhnlichsten Projekte der Stadt bereits schließen mussten oder akut davon 
bedroht sind, muss nun ein Perspektivwechsel auch in Bez ug auf die Gegenkultur stattfinden. Eine 
Millionenstadt, in der aus teils behebbaren Gründen Freiräume gezielt wegrationalisiert werden, hat den 
Blick auf den Zeitgeist verloren. Alternative Kultur - und Begegnungsstätten wie das Autonome Zentrum, 
die Kolbh alle in Ehrenfeld und der Bauwagenplatz an der Krefelder Straße müssen mit einer 
Selbstverständlichkeit zu unserem Stadtbild zählen und gehören unbedingt unterstützt und geschützt. 
Dass solche Basiskulturen augenscheinlich nicht erwünscht sind, könnte eben falls Erklärung dafür sein, 
dass Köln kein interdisziplinäres Zentrum (oder Vergleichbares) hat; ein Zustand, der bei der Szene seit 
Jahrzehnten auf Unverständnis stößt. Insbesondere mit ihren o.g. Kompetenzen zur Selbstverwaltung 
könnte sich mit diesen AkteurInnen ein zentraler Ort von der Szene für die Szene (und den Rest der 
Welt) entwickeln. Wir fordern eine Evaluierung städtischer Immobilien nach Eignung für ein solches 
Vorhaben und größtmögliche Unterstützung, sollte sich etwas jenseits der städtischen Liegenschaften als 
geeignet herausstellen. Wo gibt es weitere zentrumsnahe Flächen mit guter Erreichbarkeit? Was passiert 
z.B. mit der Halle Kalk, was mit dem alten Rautenstrauch -Joest-Museum? Warum werden zudem die 
leerstehenden Bahnbögen Am Salzmagaz in nicht für das vorgeschlagene Kunstprojekt freigegeben? 
Wann werden für Investoren endlich prozentuale Bereiche für eine kulturelle Nutzung mit 
Mietobergrenzen standesgemäß bereits bei der Grundbucheintragung festgehalten? Und wie steht es 
eigentlich um den Ebertplatz? 
Denn vor allem der Ebertplatz, obwohl rheinländisches Epizentrum des jungen, kunstinteressierten 
Publikums, erfährt bei der Politik kaum fundamentale Unterstützung. Wenn dieser Ort zerstört wird MUSS 
eine Alternative her. Wir kennen keinen Ort in der Region, an dem sich regelmäßig bis zu 1000 
Menschen bis in die späten Abendstunden hinein aufhalten können, ohne AnwohnerInnen zu stören. An 
dieser Stelle muss auch wiederholt und vehement auf die traurige Abwesenheit einer städtischen 
Kunsthalle für etablierte KünstlerInnen und Generationen übergreifendes Programm aufmerksam 
gemacht werden. Mit dieser Haltung stellt sich Köln freiwillig in den absoluten Schatten seiner direkten 
Nachbarn Bonn und Düsseldorf. 
 
Unterstützen Sie die Kunstsäulen-Kampagne! 
500m² Ausstellungs-Fläche im öffentlichen Raum – alte Litfaßsäulen sind jetzt Träger für Kunstprojekte. 
Wir möchten die Stadt Köln inständig darum bitten, diese deutschlandweit einmalige 
Ausstellungsmöglichkeit für Kunst im öffentlichen Raum nicht le ichtfertig und grundlos zu vernichten und 
gemeinsam eine Lösung für den Erhalt der 50 Kunstsäulen zu finden. Ein Treffen mit OB Reker und der 
Firma Ströer findet im März statt. Ein Konzept zu Weiterführung des Projektes ist bereits ausgearbeitet 
und wartet nur auf seine Umsetzung. 
 
Zukunfts-Perspektiven: 
In naher Zukunft sollte eine großangelegte Abfrage zur Lage der bildenden Kunst in Köln erhoben 
werden. Vorbild hierfür wäre z.B.: die Studie zur Kölner Nachtökonomie des Instituts für Soziologie und 
Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Erst dann kann angemessen auf die Bedürfnisse in defizitären 
Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Atelierangebote und fehlende Produktionsstätten, Zwischennutzung, 
neue Förderungsstrategien, etc. reagiert werden. 
 
 
Verfasst von: Meryem Erkus (Brunnen e.V., Baustelle Kalk e.V., Brückenmusik), Julia Haarman (CAT 
Cologne), für AIC: Stefanie Klingemann (Vorstand) im Februar 2017

Beratungsverlauf (2)

21.03.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.04.2017 Integrationsrat
TOP 5.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0734/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27