0611/2019
Entkopplung von Drogenkonsumraum und öffentliche Toiletten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung BV
2980 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/69/693 Vorlagen-Nummer 0611/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 25.03.2019 Entkopplung von Drogenkonsumraum und öffentliche Toiletten hier: Beschluss der Bezirksvertretung Mülheim aus der Sitzung vom 10.12.2018, TOP 8.2.2 Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, unabhängig von der Suche nach einem Drogenkonsumraum im Bereich des Wiener Platzes, umgehend für den Stadtbezirk Mül- heim ein konkretes Toilettenkonzept zu entwickeln, vorzulegen und zeitnah zu realisieren. Stellungnahme der Verwaltung: Mit Beschluss vom 17.12.2013 hat der Rat der Stadt Köln die Umsetzung des städtischen Toiletten- konzepts gefordert. Diese Konzept, zuletzt mit dem Evaluierungsbericht vom 28.08.2017 am 09.10.2017 in der Bezirksvertretung unter TOP 10.2.4 vorgestellt, betrifft das gesamte Stadtgebiet und berücksichtigt die Besonderheiten der Bezirke. Auch die Bezirksvertretung Mülheim hat eine Vielzahl von Standortvorschlägen eingebracht. Diese konnten in Einzelfällen schon mit Mobilien Toi- letten abgedeckt werden. Gerade der Standortwunsch der Errichtung einer City-WC Anlage im Umfeld des Wiener Platzes konnte jedoch nicht erfüllt werden. Für diese Beurteilung ist der zu erwartende Missbrauch durch Drogenabhängige ausschlaggebend. Bei City-WC Anlagen liegen im Zusammenhang mit dem Vor- handensein von Drogenkonsum in erheblichem Umfang generelle, immer wiederkehrende Hinde- rungsgründe in Bezug auf die Errichtung vor. Diese wurden seitens der Verwaltung in der Vergan- genheit bereits im Zusammenhang mit anderen Standortwünschen vorgetragen und sind der Bezirks- vertretung bekannt. Zur Verdeutlichung wird exemplarisch auf den Missbrauch der City WC Anlage „Krebsgasse“ durch Drogenkonsumenten verwiesen. Dort musste die Anlage geschlossen werden, da Gefahren für die Nutzer trotz verstärkten Reinigungs- und Kontrollfahrten nicht ausgeschlossen werden konnten. So wurden benutzte Spritzen und Kanülen in den Papprollen des Toilettenpapieres versteckt, welche zu Verletzungen beim Anfassen des Toilettenpapierspenders geführt hätten. Ebenso mussten häufig flächige Lachen von Blutverunreinigungen entfernt werden. Hinzu kamen missbräuchliche Handlun- gen und Verhalten innerhalb der Anlage. Darüber hinaus hat die Polizei deutlich gemacht, dass eine City-WC Anlage den illegalen An- und Verkauf von Betäubungsmitteln fördert, da die Räume nicht einsehbar und bei Nutzung für 15 Minuten verschlossen sind. Daher setzt die Errichtung einer City-WC Anlage in einem Umfeld mit Drogenkonsum die zuvor erfolg- reich realisierte Umsetzung eines ortsspezifisch gestalteten Druckraumkonzeptes zwingend voraus. Ebenso entfällt die Entwicklung eines bezirksspezifischen Toilettenkonzeptes, da diese bereits über das gesamtstädtische Konzept abgedeckt ist. Der Beschluss ist aus Sicht der Verwaltung daher erledigt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Krebsgasse
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 0611/2019
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 12.03.2019
- Erstellt
- 20.02.2019 07:02