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0498/2026

Tätigkeitsbericht 2025 des Büros für Europa und Internationales

Mitteilung Ausschuss 26.02.2026

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Tätigkeitsbericht_2025_Europa+Internationales

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Tätigkeitsbericht_2025_Europa+Internationales

44657 Zeichen

Tätigkeitsbericht 
2025
Büro für Europa und  
Internationales

3
Inhaltsverzeichnis
Einleitung ....................................................................................................................................................4
Für Demokratie, Freiheit und Frieden ................................................................................................. 5
Im Einsatz für Freiheit und Frieden in Dnipro in der Ukraine 5
Für die Freilassung des inhaftierten OBs von Istanbul İmamoğlu  7
In Solidarität mit Kölns Partnerstädten Tel Aviv-Jaffa und Bethlehem 9
Für die Einheit Europas 10
Für eine international aufgestellte Wirtschaft ............................................................................... 11
Für solide Wirtschaftsbeziehungen mit Lateinamerika 11
Für engere Kooperationen mit Rio de Janeiro und Peking  12
Für eine leichtere Beschaffung von innovativen und nachhaltigen Produkten 13
Für den Schutz der universellen Menschenrechte ........................................................................14
Im Austausch mit LSBTI-Aktivist*innen aus Kölns Partnerstädten 14
Gegen geschlechtsspezifische Kriegsgewalt gegen Frauen 16
Im Dialog mit Menschenrechtsverteidiger*innen 16
Für ein international vernetztes und kompetentes Köln ..............................................................18
Im Austausch für mehr Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum 18
Für eine hörbare Stimme in Brüssel 19
Für ein starkes transatlantisches Bündnis  21
Für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit ......................................................................................22
Für besseren Umwelt- und Klimaschutz mit Japan  22
Für fair gehandelte Produkte in Köln 23
Für die Eine-Welt Stadt Köln 24
Für den Schutz der Biodiversität in Kölns Partnerstadt Corinto 24
Ausblick .....................................................................................................................................................25

4
Einleitung
Das Büro für Europa und Internationales der Stadt Köln operiert als Schaltzentrale für  
Austausche, Kooperationen und Partnerschaften mit Städten in Europa und der gesamten 
Welt. Wesentliches Instrument hierfür sind Kölns 23 internationale Städtepartnerschaften, 
die zum Teil seit Jahrzehnten gewachsen sind und dadurch eine Ebene für eine verlässliche 
und vertrauensvolle Zusammenarbeit bieten. 
Davon profitiert Köln. Denn durch das gegenseitige Teilen von Expertise und Erfahrungen 
kann Köln von anderen Städten, die mit ähnlichen Herausforderungen wie beispielsweise 
knappem Wohraum oder Hitzesommern schon eher konfrontiert waren, lernen. Hierbei 
sind auch EU-weite Netzwerke hilfreich, die Köln eine hörbare Stimme in Brüssel verleihen. 
Dadurch wächst Kölns Kompetenz und die Fähigkeit, sich zukunftsfest aufzustellen.  
Das wiederum trägt bei zu Kölns wirtschaftlicher Attraktivität. 
Zugleich leistet das Büro für Europa und Internationales mit seiner internationalen Arbeit 
einen Beitrag für Demokratie, Freiheit und Frieden sowie den Schutz der Menschenrechte. 
In Zeiten, in denen bewaffnete Auseinandersetzungen zunehmen und autoritäre Regie-
rungen vermehrt die individuellen Freiheitsrechte und die Rechtsstaatlichkeit Europas 
unterminieren, zeigt Köln damit Haltung und steht für seine lang gelebten Werte weltweit 
ein. Wesentlicher Hebel hierfür ist die internationale Politik auf kommunaler Ebene, auch 
„Städtediplomatie“ („Urban Diplomacy“) genannt. 
Ein wichtiger Teil von Städtediplomatie ist das Engagement des Büros für Europa und  
Internationales für den Schutz der universellen Menschenrechte und Menschenrechts-
verteidiger*innen. Laut Definition der Vereinten Nationen sind Letztere Personen oder 
Gruppen, die mit friedlichen Mitteln den Schutz und die Verwirklichung der Menschen-
rechte fördern. Ebenso steht das Büro für Europa und Internationales regelmäßig im diplo-
matischen Austausch mit Botschaften, Konsulaten und ausländischen Institutionen, um  
für die Werte und Interessen Kölns auch international einzutreten. 
Dieser ideelle Einsatz für Demokratie, Freiheit und die Menschenrechte weltweit fundiert 
auf Beschlüssen des Rates und ist wichtig für ein lebenswertes und resilientes Köln:  
In der viertgrößten Stadt Deutschlands sind Menschen aus über 180 Nationen mit den 
unterschiedlichsten Lebensentwürfen zu Hause. Je mehr Frieden, Freiheit und Koopera-
tionen weltweit, desto weniger Konflikte und soziale Spannungen, die in der Kölner Stadt-
gesellschaft widerprallen. Oder anders: Mit dem internationalen Einsatz der Stadt Köln 
steigt der gesellschaftliche Zusammenhalt, und umso sicherer und wirtschaftlich stärker  
ist Köln. Dieser Bericht informiert über die wesentlichen Tätigkeiten des Büros für Europa 
und Internationales im Jahr 2025.

5
Für Demokratie, Freiheit und 
Frieden
Köln ist eine weltoffene Stadt. Diese Weltoffenheit findet ihren Ausdruck darin, dass 
die Stadt Köln die europäische Idee und den Austausch zwischen den Nationen fördert 
und sich dabei für Demokratie, Freiheit und Frieden vor allem in ihren Partnerstädten 
einsetzt. Angesichts der vielen Krisen, Kriege sowie autoritären Entwicklungen ist die-
ser Beitrag wichtiger denn je. 
Im Jahr 2025 bedeutete dies, dass das Büro für Europa und Internationales…
• die Städtepartnerschaft mit Dnipro in der Ukraine intensivierte, dort half und  
öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen für die Kölner Stadtgesellschaft ausrichtete 
• sich für die Freilassung des unrechtmäßig inhaftierten Oberbürgermeisters von  
Istanbul Ekrem İmamoğlu einsetzte 
• Menschen in den Partnerstädten Bethlehem und Tel Aviv-Jaffa durch zwei Projekte 
unterstützte 
• den Europagedanken in Köln förderte
Im Einsatz für Freiheit und Frieden in Dnipro in der Ukraine
Das Büro für Europa und Inter-
nationales hat im Jahr 2025 
weiter die Städtepartnerschaft 
mit Dnipro in der Ukraine 
intensiviert, die Köln und die 
ukrainische Millionenstadt am 
28. August 2024 geschlossen 
hatten. Schon seit Oktober 
2022 arbeiten beide Städte 
eng im Rahmen einer Projekt-
partnerschaft zusammen, wobei 
zunächst humanitäre Hilfsleis-
tungen nach der völkerrechts-
widrigen Vollinvasion Russlands 
auf die Ukraine im Fokus 
standen. Diese Hilfsmaßnahmen 
finden seitdem regelmäßig statt.

6
Das Büro für Europa und Internationales 
koordiniert die Hilfsleistungen und beantragt 
Fördermittel für Projekte und Hilfsgüter 
beim Bundesministerium für Wirtschaftliche 
Zusammenarbeit (BMZ). 
Im Januar 2025 wurden die ersten drei von 
insgesamt 30 ausrangierten Rettungswagen 
der Kölner Feuerwehr an das Blau-Gelbe 
Kreuz e.V. übergeben, welche seitdem 
stückweise überführt werden. 
Ebenso in den RTWs waren Teddybären für verletzte oder erkrankte Kinder in Dnipro. Das 
Büro für Europa und Internationales übernahm (und übernimmt weiterhin) die Kosten für 
die Überführung der Wagen in die Ukraine. Ebenso organisierte es die Übergabe der RTWs 
an den Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V., dessen ehrenamtliche Helfer*innen die Wagen nach 
Dnipro fuhren. 
Feier zum einjährigen Geburtstag der Städtepartnerschaft Köln – Dnipro 
Mit der Veranstaltung “Gemeinsam stark – 
1 Jahr Köln-Dnipro“ hat die Stadt Köln am  
25. September 2025 das einjährige  
Bestehen der Städtepartnerschaft im  
Historischen Rathaus zu Köln gefeiert. 
Im Mittelpunkt standen die humanitäre 
Hilfe und der Umgang mit gezielter 
Desinformation im Kontext des russischen 
Angriffskrieges. Die Journalistin 
Tamina Kutscher zeigte auf, wie gezielte 
Falschmeldungen Vertrauen untergraben 
und die Gesellschaft spalten. Birgit Virnich 
(WDR) moderierte die Diskussion, und 
das Zukunftslabor der ZEIT-Stiftung 
war mit einem interaktiven Labor zur 
Nachrichtenkompetenz präsent. 
Das Büro für Europa und Internationales 
hat die Veranstaltung konzipiert und 
organisiert.

7
Gründung des Städtepartnerschafts v ereins Köln – Dnipro
Der Vertrag der Städtepartnerschaft sieht 
regelmäßige Kulturaustausche vor. Eben-
falls soll ein Städtepartnerschaftsverein den 
Austausch der Zivilgesellschaft zwischen 
beiden Städten fördern. Dieser Verein, 
„Freundeskreis Köln-Dnipro e.V. “ , gründete 
sich am 24. September 2025. Das Büro für 
Europa und Internationales unterstützte 
organisatorisch bei der Gründung.  
Verdienstorden für Stadt Köln
Als Symbol der Freundschaft und Verbundenheit zwischen Köln und Dnipro hat Borys  
Filatov, Bürgermeister von Dnipro, Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Medaille  
1. Grades „Für die Verdienste um die Stadt“ verliehen. Die Auszeichnung würdigt das  
Engagement der Kölner*innen für die Menschen in Dnipro und stellt die höchste Ehrung  
dar, die der Bürgermeister von Dnipro dafür vergeben kann. 
Für die Freilassung des inhaftierten OBs von Istanbul İmamoğlu 
Köln und Istanbul sind vor dem Hintergrund der vielen Kölner*innen mit türkischer Familien-
geschichte freundschaftlich miteinander verbunden. Seit 1997 gibt es eine Städtepartner-
schaft zwischen beiden Metropolen.
Der Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wurde am 19. März 2025 verhaftet. 
Seit dem 23. März 2025 sitzt er in Untersuchungshaft im Hochsicherheitsgefängnis Silivri 
und ist von seinem Amt als Oberbürgermeister abgesetzt. Internationale Beobachter*innen 
gehen von einer politisch motivierten Gefangennahme aus. Am 18. März 2025 war der 
Universtitätsabschluss von Ekrem İmamoğlu aberkannt worden, der Voraussetzung für die 
Kandidatur für das Präsidentenamt ist. 
Die Inhaftierung war Grund für Oberbürgermeisterin Henriette Reker, sich für ein faires und 
gerechtes Verfahren für ihren Amtskollegen einzusetzen. Mit dieser Absicht schrieb sie an 
den türkischen Generalkonsul in Hürth und forderte die türkische Regierung auf, Ekrem 
İmamoğlu unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Ebenso brachte sie ihre Unterstützung 
mit Solidaritätsbekundungen an Herrn İmamoğlu zum Ausdruck.

8
Oberbürgermeisterin Reker in Istanbul
Am 7. April 2025 reiste Frau Reker an den  
Bosporus, um ein Zeichen der Solidarität für  
Herrn İmamoğlu zu setzen. In Istanbul traf sie 
Dilek İmamoğlu, die Ehefrau des Oberbürger-
meisters von Istanbul und zeigte ihre tiefe  
Anteilnahme an den Geschehnissen. Das 
Treffen fand einen Tag vor dem deutsch- 
türkischen Städtepartnerschaftsgipfel statt,  
an dem Frau Reker wie viele weitere Bürger-
meister*innen teilnahm, deren Städte durch  
eine deutsch-türkische Städtepartnerschaft  
miteinander verbunden sind. 
Ekrem İmamoğlu hatte vor seiner Verhaftung in seiner Rolle als Präsident des Türkischen 
Städtetages zum Gipfeltreffen eingeladen. Das Kölner Engagement wurde als Stärkung der 
internationalen Städtediplomatie betrachtet, die als kommunales Handlungsinstrument 
zunehmend an Relevanz gewinnt.
Auch Oberbürgermeister Burmester für Freilassung von Ekrem İmamoğlu
Im November 2025 forderte die türkische Staatsanwaltschaft bis zu 2.430 Jahre Haft für 
den in Untersuchungshaft sitzenden Istanbuler Oberbürgermeister. Daraufhin wandte  
sich Oberbürgermeister Torsten Burmester an die Ehefrau Dilek İmamoğlu sowie an den 
amtierenden Bürgermeister von Istanbul Nuri Aslan. In seinem Schreiben versicherte  
Herr Burmester, dass er sich im Namen der Kölner*innen weiter für Demokratie und  
Rechtsstaatlichkeit in Kölns Partnerstadt Istanbul einsetzen werde. 
Unterstützung der Freigelassenen ein Jahr nach Häftlingsaustausch
Am ersten August 2024 wurde der größte Gefangenaustausch nach dem Zweiten Welt -
krieg zwischen Russland und westlichen Ländern vollzogen. Dabei wurden insgesamt  
26 Gefangene, darunter fünf Deutsche, zwischen beiden Seiten übergeben.  
Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz nahm die Gruppe aus Russland unmittelbar nach 
ihrer Freilassung am Flughafen Köln/Bonn in Empfang. 
Ein Jahr danach trafen sich viele der Freigelassenen in Köln wieder. Das Büro für Europa 
und Internationales unterstützte verschiedene Begegnungsformate der ehemals politisch 
Inhaftierten mit Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft, Menschenrechtsorganisationen 
sowie Journalist*innen. Dazu gehörte auch ein Empfang, den Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker am 3. August 2025 für die ehemaligen Inhaftierten im Kölner Rathaus 
ausrichtete.

9
An der Wiege der Demokratie in Griechenland
Köln und Thessaloniki besiegelten am 3. Mai 1988 eine Städtepartnerschaft, die vor allem 
durch kulturelle Begegnungen geprägt ist.
Am 15. Oktober 2025 führte Oberbürgermeisterin Henriette Rekers letzte Dienstreise nach 
Thessaloniki, wo unter anderem ein Treffen mit dem dortigen Bürgermeister Stelios Aggeloudis 
und der dortigen Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Monika Frank, anstand. Ein 
Höhepunkt der Reise bildete der Besuch des Konzertes der Kölner-Orchester-Gesellschaft, die 
in Thessaloniki mit mehr als 50 Musiker*innen aus Köln ein Sinfoniekonzert aufführte. 
Die Wahl der letzten Auslandsreise von Frau Reker fiel bewusst auf Kölns griechische Part-
nerstadt. Kölns Oberbürgermeisterin betonte, dass angesichts der aktuellen Bedrohungen 
der demokratischen Staatsform von innen und außen vor allem die demokratischen Werte 
verteidigt werden müssten. Das Büro für Europa und Internationales hatte die Reise inhalt-
lich vorbereitet und koordiniert. 
In Solidarität mit Kölns Partnerstädten T el Aviv-Jaffa und Bethlehem
Die Stadt Köln engagiert sich seit mehr als vier Jahrzehnten für Völkerverständigung in 
der Region Nahost. Köln und Tel Aviv-Jaffa sind seit 1979 durch eine Städtepartnerschaft 
miteinander verbunden. Seitdem steht Köln solidarisch an der Seite Israels. Zudem unter-
hält Köln seit 1996 freundschaftliche Beziehungen zu Bethlehem in den Palästinensischen 
Autonomiegebieten.

10
Im Jahr 2025 hat das Büro für Europa und Internationales jeweils ein Projekt in Bethlehem 
und Tel Aviv-Jaffa initiiert und finanziell gefördert. Beide Maßnahmen helfen Menschen, 
deren Leben durch die Kriege in Nahost maßgeblich beeinträchtigt wurden. So wurde mit 
10.000 Euro ein Projekt im Caritas Baby Hospital, dem einzigen Kinderkrankenhaus im 
Westjordanland, unterstützt. Durch die Mittel können mehr bedürftige Familien medizinisch 
versorgt und psychosozial betreut werden. 
Mit ebenfalls 10.000 Euro wurde ein Vorhaben der „Tel Aviv Foundation“ gefördert. Die 
Stiftung hat nach dem 7. Oktober 2023 Notfallfonds eingerichtet, um Kriegsopfer zu unter-
stützen. Besonders einkommensschwache Notleidende erhielten durch die Mittel Prepaid-
Karten für den Kauf notwendiger Lebensmittel, Kleidung oder Hygieneartikel. Die Mittel 
stammen jeweils aus dem RestCent-Topf der städtischen Bediensteten, die monatlich die 
Centbeiträge ihres Nettogehalts für wohltätige Zwecke in Kölns Partnerstädten spenden. 
Für die Einheit Europas
Köln ist bedeutsamer Wirtschaftsstandort im Herzen Europas. Die Europäische Union 
bedeutet Frieden, Demokratie, Handel im vereinten Binnenmarkt und Begegnungen der 
Bürger*innen Europas. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Büro für Europa und  
Internationales für den europäischen Einigungsprozess ein und fordert den Austausch  
mit seinen europäischen Netzwerken.
Am 7. Mai 2025 kamen für eine Podiumsdiskussion Vertreter*innen von Stadt und Zivil -
gesellschaft zusammen, um zu diskutieren, was sich innerhalb des ersten Jahres nach 
der Europawahl 2024 in Köln und der Europäischen Union (EU) getan hat und welche 
Bedeutung die EU für Köln im Herzen Europas hat. Besonders im Fokus stand dabei das 
ehrenamtliche Engagement der Städtepartnerschaftsvereine, die die freundschaftlichen 
Städteverbindungen Kölns mit Leben füllen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit 
der Kölner Volkshochschule statt. 
Zudem besuchten Mitarbeitende des Büros 
für Europa und Internationales das Berufs-
kolleg in der Lindenstraße, das am 14. Mai 
2025 den Europatag ausrichtete. Mit einem 
EU-Quiz und einem Vortrag informierten 
sie die Schüler*innen über die Europa-
arbeit der Stadt Köln. Außerdem konnten 
die Schüler*innen einen Einblick über die 
unterschiedlichen Institutionen der Euro-
päischen Union und ihre Bedeutung für die 
Stadt Köln gewinnen.

11
Für eine international 
aufgestellte Wirtschaft
Köln braucht nachhaltige Investitionen, zukunftssichere Arbeitsplätze und wirtschafts-
freundliche Rahmenbedingungen, um weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort zu 
sein. Dafür gilt es, internationale Unternehmen in Köln anzusiedeln und Kölner Firmen 
im Ausland zu stärken. Verlässliche Netzwerke und Kooperationen weltweit sind dabei 
unerlässlich. 
2025 hat das Büro für Europa und Internationales 
• maßgeblich die Vorbereitungen des Lateinamerika-Tags in Köln, der zentralen  
Konferenz für deutsch-lateinamerikanische Wirtschaftsbeziehungen, unterstützt 
• Wirtschaftsreisen von Oberbürgermeisterin Reker nach Rio de Janeiro und Peking 
inhaltlich vorbereitet und organisiert 
• städtische Dienststellen im Rahmen der EU-Großeinkäuferinitiative miteinander 
vernetzt, um mit anderen Städten als Großeinkäufer im europäischen Binnenmarkt  
auftreten zu können. 
Für solide Wirtschaftsbeziehungen mit Lateinamerika
Am 1. und 2. Oktober 2025 fand in Köln der 76. Lateinamerika-Tag statt. Diese hochkarätige 
Wirtschaftskonferenz wird regelmäßig an wechselnden Orten in Deutschland vom Latein-
amerika-Verein ausgerichtet. Sie bringt Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft 
zusammen, um Wirtschaftskooperationen mit dem viertgrößten Kontinent zu stärken.
Lateinamerika hat im weltweiten Netzwerk Kölns einen besonderen Platz: Zahlreiche 
lateinamerikanische Unternehmen haben sich in Köln und im Rheinland niedergelassen. 
Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung GmbH ist als eine von wenigen deutschen Wirt-
schaftsförderungen auf dem südamerikanischen Kontinent engagiert und unterstützt 
lateinamerikanische Unternehmen beim Markteintritt in Köln. Zudem unterhält Koelnmesse 
als international tätige Messegesellschaft Tochtergesellschaften in Brasilien und Kolumbien. 
Vor diesem Hintergrund war es von großer Bedeutung für Kölns Unternehmen mit latein-
amerikanischem Bezug, dass 2025 der Lateinamerika-Tag in der Domstadt veranstaltet wurde. 
Dadurch wurde das Profil Kölns in Lateinamerika gestärkt und die Bedeutung der rheinischen 
Metropole für den wirtschaftlichen Austausch mit den spanisch- und portugiesischsprachigen 
Ländern Amerikas.
Das Büro für Europa und Internationales begleitete die Vorbereitungen der Konferenz und 
unterstützte bei der Ausrichtung eines Empfangs der Oberbürgermeisterin für die Teilneh-
menden im Historischen Rathauses. Dabei trafen wichtige diplomatische Vertreter*innen 
lateinamerikanischer Länder zum Austausch zusammen.

12
Für engere Kooperationen mit Rio de Janeiro und Peking 
2025 organisierte das Büro für Europa und Internationales zwei Dienstreisen von  
Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit starkem wirtschaftlichem Bezug und  
bereitete diese inhaltlich vor. 
Brasilienreise 
Vom 27. bis 29. April 2025 war Frau Reker 
im Rahmen einer Reise der Koelnmesse 
in Kölns brasilianischer Partnerstadt Rio 
de Janeiro zu Gast. Köln und die Stadt am 
Zuckerhut sind seit 2011 freundschaftlich 
miteinander verbunden. 
Dort nahm Oberbürgermeisterin Henriette 
Reker am Web-Summit teil, einer der größten 
Technologieveranstaltungen der Welt, bei 
dem mehr als 1.000 Start-up-Unternehmen 
und mehr als 30.000 Teilnehmer*innen 
zusammenkamen. Frau Reker traf sich 
vor Ort mit zahlreichen Unternehmen und 
besuchte den Stand von KölnBusiness.  
Den zweiten Höhepunkt der Reise bildete 
das Treffen mit Eduardo Paes, dem Bürger-
meister von Rio de Janeiro, im Stadtpalast 
und Amtssitz des Bürgermeisters. Dabei 
sprach sie mit ihm über Projekte der  
gemeinsamen Städtepartnerschaft in den 
Bereichen Umwelt, Klima und Kultur. 
Ebenso eröffnete Kölns Oberbürgermeisterin während ihres Aufenthalts in der latein-
amerikanischen Wirtschaftsmetropole São Paulo die gamescom-latam, einen erfolgreichen 
Satelliten der Kölner Fachmesse für Gamer*innen. 
Chinareise
Vom 10. bis 12. Oktober 2025 besuchte Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einer 
Delegation Kölns Partnerstadt Peking und die angrenzende Metropole Baoding. Dabei wurde 
sie u.a. begleitet von Andree Haack, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitali-
sierung und Regionales sowie Prof. Dr. Axel Goßmann, Geschäftsführer der Kliniken der Stadt 
Köln. Die Federführung der Reise hatte das Büro für Europa und Internationales, wobei es eng 
mit der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft KölnBusiness zusammenarbeitete.

13
In der chinesischen Hauptstadt traf die Delegation den Bürgermeister von Peking Yin Yong 
bzw. seinen Stellvertreter sowie Oliver Oehms, den neuen Geschäftsführer der Auslands-
handelskammer in Peking. Beigeordneter Haack vermittelte bei letzterem Austausch ein 
Bild von der wirtschaftlichen Lage zu Hause und zeigte auf, welche Industrien und Kontakte 
in China für Kölner Unternehmen vor allem von Interesse sind. 
In Baoding besuchte Frau Reker die neu eröffnete Kinderklinik und traf sich mit der Fachspitze 
zu einem Austausch. Dabei standen die Themen Digitalisierung des Gesundheitswesens,  
Forschung und medizinische Ausbildung sowie Urbane Gesundheit und Anti-Hitzemaß-
nahmen im Zuge des Klimawandels im Fokus. Peking und Köln sind seit 1987 Partnerstädte.
Für eine leichtere Beschaffung von innovativen und nachhaltigen 
Produkten
Das Projekt „Big Buyers working together“ (2023 bis 2027) der EU-Kommission zielt darauf 
ab, durch Zusammenarbeit von großen öffentlichen Auftraggebern die Entwicklung des 
europäischen Marktes für innovative und nachhaltige Produkte zu fördern. Die einzelnen 
Städte und auch Köln profitieren davon, indem sie sich mit anderen Städten, die ähnliche 
Bedarfe haben, zusammenschließen und noch stärker als Großeinkäufer auftreten können. 
Dafür arbeiten Städte in zehn thematischen Arbeitsgruppen zusammen. Köln ist Mitglied in 
den Arbeitsgruppen nachhaltige Solaranlagen sowie elektronische LKWs für Straßenreinigung 
und Abfall. 2025 unterstützte das Büro für Europa und Internationales den fachlichen Aus-
tausch von städtischen Dienststellen untereinander und koordinierte ihre Teilnahme an den 
Treffen der beiden Arbeitsgruppen in München bzw. Eindhoven und Amsterdam. 
Ebenso nahmen Mitarbeiter*innen des Rechtsamts, des Grünflächenamts, der Koordinations-
stelle für Klimaschutz sowie des Büros für Europa und Internationales am Jahrestreffen in 
Helsinki teil.

14
Für den Schutz der  
universellen Menschenrechte
Die universellen Menschenrechte bilden die Grundlage für ein Leben in Freiheit, Würde 
und Gleichberechtigung und stehen allen Menschen zu. Sie sind Wesenskern und  
Fundament unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie der kommunalen 
Selbstverwaltung. Köln ist Menschenrechtsstadt und misst kommunaler sowie inter-
nationaler Menschenrechtsarbeit durch Beschlüsse des Rats einen großen Wert bei. 
Durch seine internationale Arbeit trägt das Büro für Europa und Internationales dazu 
bei, die Menschenrechte in Köln und den Partnerstädten zu fördern, Menschenrechts-
verteidiger*innen zu unterstützen und lokale Demokratien zu stärken. 
Im Jahr 2025 bedeutete dies, dass das Büro für Europa und Internationales 
• LSBTI-Aktivist*innen aus Kölns Partnerstädten zum Fachaustausch und zur  
Vernetzung nach Köln einlud (zusammen mit dem Amt für Integration und Vielfalt) 
• sich mit einer Veranstaltung gegen geschlechtsspezifische Kriegsgewalt gegen 
Frauen einsetzte 
• erstmalig die Kölner Menschenrechtsdialoge als neues Format zum Schutz von  
Menschenrechtsverteidiger*innen ausrichtete.
Im Austausch mit LSBTI-Aktivist*innen aus Kölns Partnerstädten
Unter dem Motto „Sister Cities Stand Together“ lädt die Stadt Köln jedes Jahr engagierte 
Bürger*innen, die sich für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-
geschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) in Kölns Partnerstädten 
einsetzen, rund um den Christopher Street Day zu einem Austausch ein.  
Vom 2. bis 7. Juli 2025 nahmen Aktivist*innen aus Cluj-Napoca (Rumänien), Kattowitz 
(Polen) und Peking (China) am sogenannten „Sister Cities Exchange“ teil. Gemeinsam mit 
Mitarbeitenden des Büros für Europa und Internationales und des Amts für Integration und 
Vielfalt besuchten sie den Verein rubicon e.V. Wie jedes Jahr waren sie Gäste beim Empfang 
von Oberbürgermeisterin Reker zur Eröffnung des Christopher Street Days.

15
Nach der Parade zum Christopher Street Day sprachen die Aktivist*innen auf der Bühne des 
Alter Markt über die politische Situation von queeren Menschen in ihren Heimatländern. 
Queere Filme als Medium der Menschenrechtsarbeit
Zusätzlich setzte das Büro für Europa und Internationales 2025 erstmals das neue Format 
„Queere Filme als Medium der Menschenrechtsarbeit“ um. Hauptgast war eine Filme-
macherin und Aktivistin aus der Partnerstadt Peking. Auf Einladung von Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker präsentierte sie am 3. Juli 2025 ihren Film „When Lesbians Divorce Gay 
Men“ im Rahmen eines Filmabends mit anschließender Gesprächsrunde im Filmhaus Köln. 
An Folgeterminen standen weitere Filme aus Kölns Partnerstädten im Fokus: Im September 
war eine Filmemacherin und Aktivistin aus Cluj Napoca (Rumänien) zu Gast und stellte ihren 
Dokumentarfilm „Forbidden“ vor. Im Dezember folgte mit dem Film „Crossing – Suche nach 
Tekla“ ein Beitrag aus Istanbul. 
Das Büro für Europa und Internationales organisierte die Filmreihe und den Besuch der 
Filmschaffenden zusammen mit dem Amt für Integration und Vielfalt sowie dem Verein 
Neue Medien e.V.

16
Gegen geschlechtsspezifische Kriegsgewalt gegen Frauen
Am 11. Juni 2025 lud Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu einer Veranstaltung zum 
Thema sexualisierte Kriegsgewalt ins „FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt“ 
ein. Dr. Monika Hauser, Gründerin und Vorständin der internationalen Frauenrechtsorga-
nisation „medica mondiale“ , und Dr. Anne-Kathrin Kreft, Politikwissenschaftlerin am Krimi-
nologischen Institut Niedersachsen mit einem Forschungsschwerpunkt zu sexualisierter 
Kriegsgewalt, waren als Expertinnen zu Gast. Sie diskutierten miteinander, warum es bis 
heute keinen Durchbruch bei der Bekämpfung von Kriegsgewalt gegen Frauen gibt, welche 
Ursachen der Gewalt zugrunde liegen und wie Lösungen aussehen könnten.
Die Veranstaltung fand 30 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking statt, bei der 
Regierungen dazu aufgefordert wurden, geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen im 
Krieg konsequent zu ahnden und zu verhindern.
Im Dialog mit Menschenrechtsverteidiger*innen
Vom 8. bis 11. Dezember 2025 fanden erstmals die „ Kölner Menschenrechtsdialoge“ statt. 
Dabei wurden Menschenrechtsverteidiger*innen gezielt für ihren oft schwierigen Einsatz 
mit Resilienztrainings gestärkt und mit einem internen Seminar geschult. Auch wurden 
ihnen zahlreiche Möglichkeiten geboten, sich miteinander zu vernetzen. Anlässlich des 
Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) fand der öffentliche Fachtag 
„How to defend Human Rights Defenders?“ am 9. Dezember 2025 in Kooperation mit der 
Akademie für Europäischen Menschenrechtsschutz an der Universität zu Köln statt. Dabei 
sprachen die Menschenrechtsverteidiger*innen über ihre Arbeit. Das Büro für Europa und 
Internationales hatte das neue viertägige Format konzipiert und organisiert. 
Mit den Menschenrechtsdialogen kam das Büro für Europa und Internationales dem  
Auftrag des Rats nach, die Menschenrechte international zu stärken und Menschenrechts-
verteidiger*innen zu unterstützen. Mit dem Städtepartnerschaftskonzept sowie weiteren 
Beschlüssen hatte sich der Rat zu diesem Auftrag verpflichtet. Ebenso hat sich die Stadt 
Köln 2023 mit dem Beitritt zur Kampagne „10, 100, 1000 Menschenrechtsstädte bis 2030“ 
(der Organisation United Cities and Local Governments) zur Menschenrechtsstadt erklärt. 
Laut den Vereinten Nationen sind Menschenrechtsverteidiger*innen Einzelpersonen oder 
Gruppen, die mit friedlichen Mitteln den Schutz und die Verwirklichung der Menschenrechte 
fördern. Die Menschenrechtsverteidiger*innen, die 2025 bei den Kölner Menschenrechts-
dialogen mitwirkten, kamen aus den Ländern Äthiopien, Ruanda, Russland, Rumänien und 
Simbabwe. Zwei von ihnen sind in Köln zu Hause.

17
Zum Internationalen Tag der Menschen-
rechte am 10. Dezember 2025 hatte 
Oberbürgermeister Torsten Burmester die  
Menschenrechtsverteidiger*innen zu einem 
Empfang ins Historische Rathaus ein-
geladen, um ihnen für ihre wichtige Arbeit 
zu danken und ihnen seine Wertschätzung 
auszusprechen. Bürgermeisterin Derya 
Karadag begrüßte die Gäste in Vertretung 
des Oberbürgermeisters. Die Gäste trugen 
sich in das Gästebuch der Stadt Köln ein.
Resilienz-Training für Menschenrechtsver-
teidiger*innen in Corinto, Nicaragua
Am 26. April 2025 fand ein vierstündiges 
Training für eine Frauenrechtsorganisation 
in Kölns Partnerstadt Corinto statt. 
Ziel des Angebots war, die Resilienz und Selbstfürsorge von Frauen zu stärken, die sich unter 
der Diktatur Nicaraguas für Frauenrechte einsetzten und stark unter der gewaltvollen Regie-
rung von Präsident Ortega leiden. 
Das Training wurde online von einer spanischsprachigen Diplom-Psychologin und Psycho-
therapeutin durchgeführt. Das Büro für Europa und Internationales hatte das Resilienz-
Training als Hilfsinstrument für Menschenrechtsverteidiger*innen in volatilen Kontexten 
entwickelt. Das Training soll zukünftig standardisiert und Menschenrechtsverteidiger*innen 
in anderen Partnerstädten angeboten werden.

18
Für ein international vernetztes 
und kompetentes Köln
Gemeinsam sind wir stark. Diese Weisheit gilt auch für Städte. Viele von ihnen teilen  
dieselben Herausforderungen, wie zum Beispiel einen angespannten Wohnungsmarkt 
oder notwendige Anpassungen angesichts der Erderwärmung. Vor diesem Hinter-
grund ist es sinnvoll, sich weltweit mit Metropolen auszutauschen, sich zu vernetzen 
und dadurch das Fachwissen zu steigern. Das gilt auch für Städte der Europäischen 
Union, um mit einer Stimme die Interessen in Brüssel zu vertreten und EU-Fördermittel 
einzuwerben.  
Im Jahr 2025 hat das Büro für Europa und Internationales… 
• das Ordnungsamt beim Fachkräfteaustausch mit Kolleg*innen in Kölns Partner-
städten Clui-Napoca, Istanbul, Kattowitz und Peking unterstützt 
• sich mit anderen europäischen Großstädten vernetzt, um die Interessen Kölns in 
Brüssel zu vertreten mit Veranstaltungen in Kooperation 
• mit dem AmerikaHaus NRW e.V. das transatlantische Bündnis gestärkt
Im Austausch für mehr Ordnung und Sicherheit im öffentlichen 
Raum
2025 hat das Büro für Europa und Internationales Fachkräfteaustausche zwischen dem  
Kölner Kommunalen Ordnungsdienst und Ordnungsämtern in Kölns Partnerstädten 
unterstützt. Das Ordnungsamt der Stadt Köln setzt sich dafür ein, die internationalen 
Beziehungen der Stadt Köln durch fachliche Vernetzung zwischen den Außendiensten der 
Ordnungsbehörden bzw. Lokalpolizeien in Kölns Partnerstädten zu festigen und damit seine 
Kompetenz zu erhöhen. 
So wurde zum Beispiel mit dem Außendienst der Istanbuler Ordnungsbehörde ein gegen -
seitiger Fachkräfteaustausch mit dem Schwerpunkt „Wem gehört eigentlich die Stadt?  
Nutzungs- und Interessenkonflikte im öffentlichen Raum von Millionenstädten“ durch -
geführt. Zum Transfer von Fachwissen zum gesellschaftlichen Zusammenleben besuchte 
zunächst im Februar 2025 eine Delegation von „Zabita“ (Istanbuler Ordnungsbehörde) 
Köln für einen dreitägigen Vernetzungs- und Fachdialog. Im März wurde der Austausch und 
die Kooperation in Istanbul durch ein Team des Kölner Kommunalen Ordnungsdienstes 
fortgesetzt und intensiviert.

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Ebenso fanden Austausche mit Cluj-Napoca/Klausenburg und Katowice/Kattowitz statt. 
Themen waren u. a. die Nutzung des öffentlichen Raums, Präventionsmaßnahmen,  
Betreuung von Veranstaltungen sowie die Ausbildung und Einarbeitung von Mitarbeitenden. 
Für eine hörbare Stimme in Brüssel
Seit 1998 ist die Stadt Köln Mitglied im Netzwerk Eurocities, das die Interessen von euro-
päischen Großstädten im EU-Gesetzgebungsprozess vertritt. Das Büro für Europa und 
Internationales begleitet fortlaufend die Arbeit in den inhaltlichen Foren und fungiert als 
Schnittstelle zwischen den Initiativen und Kampagnen der Geschäftsstelle von Eurocities  
in Brüssel und den einzelnen Ämtern und Dienststellen der Stadt. 
Im November 2025 hat sich Köln zusammen mit 22 weiteren deutschen Großstädten im 
Netzwerk Eurocities mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz gewandt. 
Darin forderten die einwohnerstarken Kommunen, dass ihre Belange im kommenden mehr-
jährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 der Europäischen Union bei den Beratungen 
des Europäischen Rates stärker berücksichtigt werden. Ziel ist u.a. ein adäquater Zugang 
zu Fördermitteln der Europäischen Union. Im Dezember nahm Frederik Schorn, Leiter des 
Büros für Europa und Internationales, an einer Konferenz von Eurocities in Vilnius, Litauen, 
teil, bei der Strategien zur Vernetzung und Einflussarbeit auf den zukünftigen mehrjährigen 
Finanzrahmen im Fokus standen.

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Beitritt zu europäischer Allianz „Mayors for Housing“ 
Mit der Absicht, sich auch auf Ebene der Europäischen Union für bezahlbaren Wohnraum in 
Köln einzusetzen, ist Oberbürgermeister Torsten Burmester Mitte Dezember 2025 der EU-
weiten Initiative „Mayors for Housing“ beigetreten. Das Bündnis von Bürgermeister*innen 
europäischer Metropolen setzt sich für Wohnen als soziales Grundrecht ein und fordert, 
dass Städte bei der EU-Wohnungspolitik und Vergabe von relevanten Fördergeldern eine 
zentrale Rolle spielen. Bereits Mitglied sind Städte wie Amsterdam, Dublin, Florenz sowie 
Kölns Partnerstadt Barcelona und Leipzig als deutsches Mitglied. Das Büro für Europa und 
Internationales hatte den Beitritt inhaltlich vorbereitet und koordiniert. 
Beim Treffen des Rats der Gemeinden und Regionen Europas in Jena
Die Stadt Köln ist auch Mitglied im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE). Dieses 
Gremium setzt sich dafür ein, dass Gesetze so bürgernah wie möglich entschieden werden und 
das Prinzip der lokalen Selbstverwaltung gewahrt wird. Das Büro für Europa und Internationales 
arbeitet den gewählten Ratsmitgliedern zu, die Köln im RGRE vertreten und bereitet die  
entsprechenden Sitzungen vor. 
Vom 10. bis 11. April 2025 trafen sich die deutschen Delegierten zur jährlich stattfindenden 
Versammlung unter dem Motto „70 Jahre RGRE – 70 Jahre kommunales Engagement für 
Europa“ in Jena. In der „Jenaer Erklärung – Europa gemeinsam stark machen!“ betonten die 
rund 250 deutschen Kommunalpolitiker*innen die Bedeutung der Kommunen als Binde-
glied zwischen der EU und den Bürger*innen. Sie forderten, dass die bisherige dezentrale 
Verwaltung der europäischen Kohäsionsfonds beibehalten wird, damit die EU-Investitionen 
weiterhin bestmöglich an den lokalen Bedürfnissen ausgerichtet werden können.

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Für ein starkes transatlantisches Bündnis 
Anlässlich des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa war vom  
8. bis 21. Mai 2025 im Spanischen Bau des Kölner Rathauses eine Fotoausstellung der US-
amerikanischen Kriegsfotografin Lee Miller ausgestellt. Die eindrucksvollen Schwarz-Weiß-
Aufnahmen dokumentieren die Ankunft der US-Truppen in Köln, das Kriegsende in der 
Stadt sowie die Lebensrealitäten der betroffenen Bevölkerung. Begleitend zur Ausstellung 
diskutierten am 13. Mai 2025 Historiker*innen zum Thema „Bilder des Umbruchs, Fragen 
an die Zukunft“ mit dem öffentlich geladenen Publikum.
Am 25. November 2025 fand mit „Living Library“ eine weitere Kooperationsveranstaltung 
mit dem AmerikaHaus NRW e.V. statt. Dabei hatten Bürger*innen im Kölner Stadtmuseum 
in kleinen Gesprächsrunden die Möglichkeit, direkt mit Menschen mit unterschiedlichen 
Migrationserfahrungen in Austausch zu treten. Teilnehmende waren unter anderem eine 
künstlerisch-tätige US-Amerikanerin, eine US-Amerikanerin mit jüdisch-deutschen Wurzeln 
aus der ersten Generation, eine junge Mutter aus der Ukraine, eine queere Person aus dem 
Nahen Osten sowie ein ehemaliger türkischer Gastarbeiter. 
Die beiden Veranstaltungen trugen nachhaltig zur Pflege und Stärkung der transatlantischen 
Beziehungen bei und unterstrichen die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in  
herausfordernden Zeiten. Köln ist seit 1988 durch eine Städtepartnerschaft mit Indianapolis 
in den Vereinigten Staaten verbunden. Das Büro für Europa und Internationales hatte die  
Veranstaltungen zusammen mit dem AmerikaHaus NRW e. V. organisiert.

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Für mehr Klimaschutz und 
Nachhaltigkeit
Die Klimakrise betrifft alle Menschen weltweit. Gemeinsam mit anderen Städten 
suchen wir nach innovativen und solidarischen Lösungen, um ihren Auswirkungen zu 
begegnen. Die Stadt Köln setzt sich für einen starken Klimaschutz und für Nachhaltig-
keit im Sinne der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen ein. 
Dazu trägt das Büro für Europa und Internationales mit seinen Aktivitäten bei. 
2025 hat das Büro für Europa und Internationales…
• einen Austausch zwischen der Stadtspitze von Köln und Kyoto zu Umwelt- und  
Klimaschutz organisiert und inhaltlich vorbereitet 
• für fair gehandelte Produkte in Köln geworben 
• sich für den Schutz der Mangrovenwälder in Kölns Partnerstadt Corinto (Nicaragua) 
eingesetzt
Für besseren Umwelt- und Klimaschutz mit Japan 
Am 4. Juni 2025 waren Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker und der Beigeordnete für 
Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften, 
William Wolfgram, zu Besuch in Kölns  
Partnerstadt Kyoto. Dort trafen sie den  
Oberbürgermeister von Kyoto, Koji Matsui, 
den neuen Stadtratspräsidenten Akira  
Shimomura, sowie dessen Vorgänger  
Yoshinao Nishimura zu einem Austausch 
über die gemeinsamen Herausforderungen 
im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. 
Im gemeinsamen Gespräch wurden die 
Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammen-
arbeit erörtert. Der Besuch fand im Rahmen 
einer Reise statt, die Reker als Aufsichtsrats-
vorsitzende der Koelnmesse zur EXPO in 
Osaka und zur Eröffnung der Messe ORGA-
TEC in Tokio unternahm. Köln und Kyoto sind 
seit 1962 Partnerstädte. Das Büro für Europa 
und Internationales hatte den Austausch in 
Kyoto organisiert und inhaltlich vorbereitet.

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Runder Tisch Japan in Köln
Am 29. Oktober 2025 trafen sich kommunale Vertreter*innen aus Nordrhein-Westfalen,  
die Partnerschaften oder Freundschaften mit Präfekturen und Städten in Japan pflegen,  
in Köln.
Der „Runde Tisch der japanisch-deutschen Städtekooperationen in NRW“ soll den  
Austausch über kommunale Aktivitäten vertiefen, Partnerschaften stärker vernetzen und 
neue Impulse für die Zusammenarbeit setzen. Im Mittelpunkt steht dabei der kommunale 
Klimaschutz. Das Büro für Europa und Internationales hatte die Tagung gemeinsam mit  
dem Öko-Zentrum NRW organisiert. 
Für fair gehandelte Produkte in Köln
Der Faire Handel (oder auch „Fair Trade“) ist ein globales System, das auf gerechtere Löhne 
und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Produzenten (oft Kleinbauern) weltweit zielt. 
2025 stand beim Büro für Europa und Internationales der Faire Handel zwei Mal im Fokus. 
Am 6. Mai 2025 wurde unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Henriette 
Reker die 10. „Fair Trade Night“ veranstaltet. Im Foyer des Rautenstrauch-Joest-Museums 
gab es zahlreiche Info- und Verkaufsstände mit fairen Produkten. Die Stadt Köln war mit 
einem Stand präsent und informierte darüber, wie das Grünflächenamt Schutz- und Arbeits-
kleidung seiner Mitarbeitenden fair beschafft. Ebenso fand im „FORUM Volkshochschule 
im Museum am Neumarkt“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was sind uns Menschen-
rechte wert?“ statt. Das Büro für Europa und Internationales hatte die Veranstaltung 
mitorganisiert. 
Faires Frühstück mit den Kölner 
T atort-Kommissaren
Den Weltkindertag am 20. September 2025 
feierte das Büro für Europa und Internatio-
nales mit einem Fairen Frühstück auf dem 
Rathenauplatz. Gemeinsam mit Fairtrade 
Deutschland bot das Büro für Europa und 
Internationales dabei kostenlos fairen Kaffee 
und faire Snacks aus dem Weltladen an.
Eltern und Kinder hatten die Möglichkeit, sich über die Bedeutung des Fairen Handels zu 
informieren. Der Besuch der beiden Kölner Tatort-Kommissare bildete den Höhepunkt des 
Vormittags. Die Schauspieler Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt engagieren sich mit ihrem 
Verein „Tatort – Straßen der Welt e. V. “ für die Rechte von Kindern weltweit.

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Für die Eine-Welt Stadt Köln
2025 hat das Büro für Europa und Internationales zwei Veranstaltungen zur Eine-Welt  
Stadt Köln organisiert. Dieses Netzwerk umfasst über 400 Kölner Vereine, die sich für  
Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen. Am 20. Januar 2025 informierte das Büro für 
Europa und Internationales über das neue Bewerbungssystem zum Fördertopf  
„Kommunale Entwicklungszusammenarbeit“ . Am 2. Dezember 2025 veranstaltete das Büro 
für Europa und Internationales die Runde „Klaaf International“ in der Alten Feuerwache. 
Schwerpunkt des lockeren Austauschs mit Vereinen und Ehrenamtlichen bildete ein  
Impulsvortrag mit anschließender Diskussion über die aktuellen Herausforderungen  
im entwicklungspolitischen Engagement.
Für den Schutz der Biodiversität in Kölns Partnerstadt Corinto
Köln ist seit 2012 durch eine Klimapartnerschaft mit Corinto/El Realejo in Nicaragua  
verbunden. Das bedeutet, dass Köln und die Hafenstadt am Pazifik miteinander kooperieren, 
um gemeinsam Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen durchzuführen. 2025 hat 
das Büro für Europa und Internationales das Projekt „Waldinventur und Aufforstung des 
Mangrovenwaldes in Corinto“ weitergeführt (Laufzeit 31.05.2024 bis 28.02.2026). 
Es wird mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und  
Entwicklung sowie mit Eigenmitteln der Städte Corinto und Köln gefördert. Ziel des Projekts 
ist es, die Biodiversität an der Küste Corintos entsprechend dem UN-Montréal-Abkommen 
zu schützen. Dafür sind Waldinventuren und Aufforstungen notwendig. 2025 wurden 9.800 
Mangrovensetzlinge neu gepflanzt. Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz ist am 
Projekt beteiligt.

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Ausblick 
Das Büro für Europa und Internationales wird auch im Jahr 2026 intensiv für starke  
Kooperationen und einen konstruktiven Austausch zwischen Kommunen in Europa und der 
gesamten Welt arbeiten.
Um Kölns Stimme in der EU zu stärken, wird das Büro für Europa und Internationales im 
Zuge einer Außensitzung des Verwaltungsvorstands in Brüssel tagen und einen anschlie-
ßenden Austausch mit Spitzenfachleuten der EU-Institutionen organisieren und inhaltlich 
vorbereiten. Ziel des Aufenthalts in Brüssel ist Optionen zu eruieren, wie Köln zukünftig 
seine Interessen noch besser in Brüssel vertreten kann. 
Um zu erfahren, wie andere Städte die Herausforderungen des bezahlbaren Wohnraums 
lösen, ist ein Treffen zwischen Oberbürgermeister Burmester und Wiens Oberbürgermeister 
Michael Ludwig geplant. Zudem befindet sich das Büro für Europa und Internationales im 
Dialog mit Rotterdam, wie ein breit angelegter Austausch zu den Themen Sicherheit und 
Sauberkeit, Wirtschaft und bezahlbarer Wohnraum stattfinden kann. 
2026 wird Köln sein 15-jähriges Bestehen als Fairtrade Town feiern. Außerdem jährt sich  
die Städtepartnerschaft zwischen Köln und Cluj-Napoca (Klausenburg) zum 50. Mal. Das 
Büro für Europa und Internationales wird die Feierlichkeiten dieses Jubiläums koordinieren 
und begleiten. Weitere Aktivitäten für 2026 sind zum Ende des Jahres 2025 gemäß der  
Themenschwerpunkte des Büros in Abstimmung und Planung. Damit wird das Büro für 
Europa und Internationales dazu beitragen, dass Köln weiterhin eine wirtschaftlich starke, 
resiliente und lebenswerte Stadt ist, die für Demokratie, Freiheit und den Schutz der  
Menschenrechte einsteht. 
Der zuständige Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/ 
Internationales wird durch Mitteilungen und Beschlussvorlagen regelmäßig über die Arbeit 
des Büros für Europa und Internationales unterrichtet. 
Für die Öffentlichkeit finden sich Informationen auf der Website  
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/internationales.

Kontakt
Amt des Oberbürgermeisters
Büro für Europa und Internationales
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
eurocologne@stadt-koeln.de
Redaktion: Cora Pfafferott
Amt des Oberbürgermeisters
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung und Druck
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
Titel: AdobeStock - travelview; Seite 6 (unten) + Seite 7: ArthurPluta; Seite 9: MeinradSchade-KHB;  
Seite 12: bethsantos; Seite 17: Fadi Elias - In-Haus Media 2025; Seite 20: RGRE; Seite 23: Verena_fotografiert; 
13-St/052-26/OB/200/01.2025

Mitteilung Ausschuss

431 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/01/3 
 
Vorlagen-Nummer 26.02.2026 
 0498/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 09.03.2026 
 
Tätigkeitsbericht 2025 des Büros für Europa und Internationales 
Die Verwaltung informiert mit beigefügtem Tätigkeitsbericht über die Arbeit des Büros für Eu-
ropa und Internationales im Jahr 2025.  
 
Gez. Burmester

Beratungsverlauf (1)

09.03.2026 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0498/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
26.02.2026
Erstellt
23.02.2026 09:37