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Bericht des Jobcenter Köln
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Bericht des Jobcenter Köln
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Bericht des Jobcenter Köln 1. Neues Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter Köln Seit dem 01.08.2017 ist Frau Jung neues Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter Köln und unterstützt nun den Geschäftsführer Herrn Wagner. Ihre Karriere startete Frau Jung bei der Agentur für Arbeit und war in unterschiedlichen Positionen bei der Arbeitsagentur in Köln tätig. Zuletzt war sie Mitglied der Geschäftsführung beim Job- center Region Hannover und verantwortlich für den Bereich Integrati- on/Vermittlung/Qualitätssicherung. Die Organisation des Jobcenter Köln ist ihr bereits vertraut, da sie vor ihrem Weggang nach Hannover die Leiterin der Führungsunter- stützung SGB II in Köln war und die Entwicklung des Jobcenters hautnah miterlebt hat. 2. Arbeitsmarkt-und Integrationsprogramm (AMIP) 2018 – 2019 Das Jobcenter Köln stellt den aktuellen Entwurf des neuen Arbeitsmarkt- und Integra- tionsprogrammes 2018-2019 (Anlage 1) vor. Das Format des Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 hat sich bewährt und bildet somit auch in den kommenden Jahren die strukturelle Basis. Die neue Form des AMIP umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren. Hierdurch wird bewusst die Kon- tinuität der strategischen und geschäftspolitischen Ausrichtung, der „Rote Faden“ des Jobcenter Köln, aufgezeigt. Dieses Format ermöglicht, sofern es die Rahmenbedin- gungen erfordern, Anpassungen für die Folgejahre. Die bereits in 2017 formulierten Handlungsfelder tragen der Intention Rechnung, die Strategie der Integrationsarbeit zielgruppenübergreifend auszurichten. Konsequent geht somit der bisherige Schwerpunkt „Menschen mit Fluchterfahrung“ in den Hand- lungsschwerpunkt „Gesellschaft und Migration“ über. Die frühzeitige und intensive Zusammenarbeit mit den ankommenden Menschen bleibt eine prioritäre Aufgabe und berücksichtigt sowohl regulär eingewanderte als auch Zuflucht suchende Menschen. Ferner wird ein erhöhter Bedarf der gesellschaftlichen Teilhabe gesehen, da die Gruppe der Langzeitarbeitslosen prozentual ansteigt und diese oft von sozialer Isola- tion betroffen ist. Dem begegnet das Jobcenter aktiv, indem es zentral organisierte Angebote fördert, oder als auch eigene dezentrale Beratungsangebote vor Ort in den Sozialräumen anbietet. Bewährte wie auch neue Arbeitsmarktinstrumente zur Qualifizierung und abschluss- orientierten Weiterbildung haben nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Pla- nung. 3. Aktueller Sachstand zu der gemeinsamen Anlaufstelle der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Köln für Flüchtlinge – „Integration-Point“ Personal und Organisation Der Integration Point SGB II hat sich strukturell und personell weiterentwickelt und gefestigt. Es konnten sogar zwei zusätzliche Talentscouts für den Bereich der Über- 25-jährigen (Ü25) gewonnen werden. Anlage zur Mitteilung „Bericht des Jobcenter Köln“ zur Sitzung des Ausschusses für Sozia- les und Senioren am 07.09.2017 2 Aktuell ist im SGB III – Bereich des Integration Points die Personalfluktuation hoch. Aufgrund dessen wurde der Kundenkreis des Integration Points SGB III zum 01.07.2017 verändert. Der Integration Point der Agentur für Arbeit Köln betreut Ge- flüchtete mit einer positiven Bleibeperspektive und die Menschen, die vor dem 31.08.2015 ihren Asylantrag gestellt haben. Personen aus den sicheren Herkunfts- ländern werden wieder über die reguläre arbeitnehmerorientiere Vermittlung der Agentur für Arbeit Köln betreut. Zu den sicheren Herkunftsländern zählen Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien (ehemalige jugoslawische Republik), Montenegro, Senegal, Serbien und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften und Bestandskundinnen und Be- standskunden Die Anzahl der neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften ist seit April 2017 rückläufig. Mrz 17 Apr 17 Veränderung zum Vormo- nat Mai 17 Veränderung zum Vormo- nat Jun 17 Veränderung zum Vormo- nat 280 190 -32% 205 8% 171 -17% Tabelle 1: Anzahl der Neuanträge seit März 2017 Der Integration Point betreut insgesamt 5975 Menschen mit Fluchthintergrund. Die Verteilung im Einzelnen ist wie folgt: Bestand SGB II Anteil an gesamt in % SGB III Anteil an gesamt in % Anzahl Gesamt 4550 1425 Geschlecht männlich 2.859 63% 1175 82% Geschlecht weiblich 1.691 37% 250 18% Insgesamt (U25) 1223 27% 528 37% Insgesamt (Ü25) 3327 73% 897 63% Tabelle 2: Stand Juni 2017 (Jahresfortschrittswert) Im Rechtskreis SGB III (Sozialgesetzbuch Drei) ist der Gesamtkundenbestand seit Beginn des Berichtsjahres bis heute um 21,9 % gesunken. Der Anteil der Personen aus den 5 Herkunftsländern (Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia) sogar um 49% (rund 277 Kundinnen und Kunden). Dieser Trend setzt sich weiter fort. Im benann- ten Zeitraum fanden 416 Rechtskreiswechsel in das SGB II statt. 3 In der Zusammensetzung nach den Herkunftsländern gibt es aktuell kaum Verände- rungen. Herkunftsländer SGB II SGB III Afghanistan 263 348 Eritrea 193 22 Irak 1.262 109 Iran 299 102 Nigeria 18 75 Pakistan 6 52 Somalia 38 13 Syrien 2.193 44 Sonstige 278 k.A. Tabelle 3: Aufteilung nach Herkunftsländern, Stand Juni 2017 (Jahresfortschrittswert) Von den neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften sind über die Hälfte in Un- terkünften, Wohnheimen bzw. Hotels untergebracht, im Einzelnen: Abbildung 1: Art der Unterbringung der neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im Monat Juni 2017 Maßnahme Besetzung und Integration Die Sprachförderung steht weiter im Vordergrund. Die Herausforderung besteht in der sinnvollen und möglichst nahtlosen Verzahnung der Sprachförderungsangebote, insbesondere der Besetzung der nationalen Deutschförderung gemäß § 45a Auf- enthG (DeuFöV). Folgende Aktionen wurden intern und extern bereits unternom- men, um die Einmündung der Menschen in die Nationale Deutschförderung zu er- höhen: Roadshow durch alle Geschäftsbereiche zum Thema DeuFöV Thematisierung mit den Geschäftsbereichsleitungen des Jobcenters 4 Info-Mail an alle Geschäftsbereiche des Jobcenters Ständige Information der „Rucksackträger“ Sprache in den Geschäftsbere- chen Einrichtung einer Kooperation mit dem Bereich Integration der Ausländerbe- hörde zur Herstellung und Nachhaltung besserer Übergänge von Integrations- kursen in weiterführende Sprachangebote Abstimmungstreffen mit der Regionalkoordinatorin des BAMF und den zuge- lassenen DeuFöV-Trägern Im Mai 2017 fanden zwei Jobbörsen für geflüchtete Menschen statt. Eine Jobbörse wurde von der Ehrenamtsinitiative „Runder Tisch Riehl“ in Zusammenarbeit mit dem DuMont-Berufskolleg arrangiert. Die Ausländerbehörde und der Integration Point haben daran teilgenommen, um Fragen rund um das Thema zu beantworten. An der zweiten Jobbörse, die federführend durch den gemeinsamen Arbeitgeber- service organisiert wurde, hat sich der Integration Point ebenfalls beteiligt. Das Feedback war durchweg positiv. Einige Praktika sind bereits zustande gekommen. Deshalb ist eine weitere Jobbörse für Geflüchtete für Oktober 2017 geplant. Am 27.07 2017 fand außerdem ein Bewerbertag der Firma Randstad statt. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung lagen noch keine Ergebnisse vor. Eine Gruppe von geflüchteten jungen Menschen bekam die Gelegenheit, an der Veranstaltung „Nacht der Technik“ teilzunehmen. Mit 2 Shuttlebussen wurden die jungen Menschen zu den teilnehmenden Betrieben gefahren. Begleitet wurden sie durch Talentscouts U25 und durch Kolleginnen des Integration Points. Einige Be- triebe konnten für Betriebsbesichtigungen außerhalb dieser Veranstaltung gewon- nen werden, z.B. die Kölner Verkehrsbetriebe. Nachdem die Zusammenarbeit mit Ford so gut gelaufen ist und die Einstiegsqualifi- zierung (EQ) sich bewährt hat, ist ein weiterer Durchgang für die Einstiegsqualifizie- rung in 2017 geplant. Ford stellt dafür 24 Plätze zur Verfügung. Geeignete Kandida- tinnen und Kandidaten werden aktuell akquiriert. Fünf neue Arbeitnehmer mit Fluchthintergrund fanden eine Arbeitsstelle bei dem in Köln-Niehl ansässigen Zuliefererunternehmen Magna Seating (Germany) GmbH. Durch eine vorgelagerte „Probearbeit“ konnten diese direkt in einen festen Arbeits- vertrag in Vollzeit übernommen werden. Der gemeinsame Arbeitgeberservice stand dem Unternehmen beratend zur Seite. Schnittstellen zur Stadt Köln Die Zusammenarbeit mit dem Sozialamt (Asylbewerberleistungsgesetz) konnte auf operativer Ebene intensiviert werden. Durch das Jobcenter wurden mehrsprachige Merkblätter erstellt, um den Menschen den Übergang vom Asylbewerberleistungs- gesetz zum Jobcenter zu erleichtern. Die monatlich stattfindende Austauschrunde mit der Ausländerbehörde wurde um den Bereich Aufenthalt erweitert. Aktuelle Fragen und Problemlagen können so im direkten Austausch geklärt werden. 5 Netzwerke Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Tätigen wird intensiviert, z.B. in Form der Teilnahme an Besprechungen einzelner Ehrenamtsinitiativen. Die Ehrenamtsinformationsveranstaltung findet weiterhin jeden ersten Donnerstag im Monat statt. Ab August 2017 nimmt auch die Ausländerbehörde an diesem For- mat regelmäßig teil. Aufenthaltsrechtliche Fragen der ehrenamtlich Tätigen können somit noch am selben Tag beantwortet werden. 4. Neues Projekt für Kölner Schulen – Abbau von Vorurteilen Das Jobcenter hat für Kölner Schulen ein Projekt gestartet, um Vorurteile gegenüber Menschen, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, abzubauen. Gleichzeitig nutzt es die Gelegenheit, um sich als kompetente Säule in der Soziallandschaft Kölns posi- tiv vorzustellen. Die Veranstaltungen haben bereits in drei Oberstufenkursen stattgefunden. Neben gesetzlichen Voraussetzungen zum Bezug von Leistungen nach dem SGB II wird auch der weitergehende soziale Auftrag vorgestellt. Das heißt, dass Schülerinnen und Schüler über die Umsetzung von „Hartz IV“ in Köln aufgeklärt werden. Durch Beispiele aus der täglichen Praxis wird aufgezeigt, wie vielfältig die Ursachen für ein Leben mit „Hartz IV“ sein können und welche Schwierigkeiten vor der Wiederauf- nahme zu bewältigen sind. Die größten Vorurteile werden in einem gemeinsamen Gespräch diskutiert und können so abgebaut werden. Darüber hinaus werden im sozialwissenschaftlichen Unterricht regelmäßig der Auf- bau und die Leistungen besprochen, hier kann das Jobcenter in Ergänzung zum Lehrplan als Fachexperte etwas zum Thema beitragen. „Das Thema ist in der Theo- rie immer schwierig. Der heutige Einblick in die Praxis war sehr spannend und hat zum Verständnis beigetragen“, berichtete ein Lehrer des Berufskolleg Deutz nach ei- ner Veranstaltung. Insgesamt haben sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler die Veranstaltungen als sehr bereichernd bewertet. So konnten sie das The- ma auch mal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. In diesem Jahr plant das Jobcenter noch vier weitere Veranstaltungen. 5. Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Jobcenter Köln Dem Jobcenter Köln wurde am 20.07.2017 in Berlin offiziell das Zertifikat der Auditie- rung „berufundfamilie“ verliehen. Die Unternehmenskultur im Jobcenter Köln ist von Vielfalt, Chancengerechtigkeit und einem respektvollen Miteinander geprägt. In den letzten Jahren hat sich für immer mehr Mitarbeitende die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben gestellt. In diesem Bereich hat sich das Jobcenter gut aufgestellt, um den individuellen Be- dürfnissen gerecht zu werden. Dafür gibt es zum Beispiel Eltern-Kind-Zimmer, Unter- stützung für Eltern und Pflegende, unterschiedlichen Teilzeitmodelle und Teleheimar- beit. In Berlin wurden in Anwesenheit von Bundesministerin Dr. Katarina Barlay und Staatssekretär Dirk Wiese das Jobcenter Köln und weitere Unternehmen für ihr En- 6 gagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet. Die Auditierung „berufundfamilie“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums. Im Zuge der Auditierung wurde eine Bestandsaufnahme und Systematisierung der vorhandenen Angebote erstellt. Im nächsten Schritt werden neue und ergänzende Maßnahmen geplant. Dazu gab es bereits im Februar einen Auditierungsworkshop mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und zusätzlich viele Ge- spräche mit Mitarbeitenden des Jobcenter Köln. Daraus wurde eine Zielvereinbarung entworfen, die die Geschäftsführung zusammen mit der Auditorin abgestimmt und als verbindlichen Vertrag formuliert hat. So entsteht für den Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine professionelle, themenbe- zogene Personalpolitik, die für alle Beteiligten Vorteile bringen soll. Die Zertifizierung ist kein Grund stehen zu bleiben. Die vorhandenen Angebote in Sa- chen „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ sollen künftig weiter professionalisiert und strategisch ausgebaut werden. 6. Einführung der eAkte in 2018 Fortschritt und technische Entwicklung sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzu- denken, deshalb führt die Bundesagentur für Arbeit seit August 2016 sukzessive bundesweit in allen Jobcentern die elektronische Akte, kurz eAkte ein. Der Rollout für Köln ist im März 2018 geplant. Die Vorbereitungen für eine reibungslose Einführung laufen im Jobcenter Köln bereits seit Mai 2016. Mit der Einführung wird schrittweise auf die nahezu papierlose Bearbeitung umgestellt. Da die eAkte SGB II nicht nur für bestehende Bedarfsgemeinschaften, sondern auch für Betriebe und Bildungsträger angelegt wird, sind nahezu alle Fachbereiche des Jobcenter Köln von der eAkte des SGB II betroffen. Mit der Einführung der eAkte werden sich der gewohnte Arbeitsalltag und die bekann- ten Arbeitsabläufe nachhaltig verändern, weil ein neues Medium genutzt wird. Diese Veränderung ist eine Chance für das Jobcenter Köln und alle Beschäftigten, die Erle- digung der Aufgaben weiter zu entwickeln und noch effizienter zu gestalten. Jede Neustrukturierung kann Ängste hervorrufen, um dem entgegen zu steuern in- formiert das Jobcenter Köln jetzt schon transparent und ausführlich über die Einfüh- rung in 2018. Seit März 2017 werden die Trainer und Trainerinnen im Umgang mit der eAkte qualifiziert. Darüber hinaus können Sich die Beschäftigten bereits jetzt im Intranet über den Einführungsprozess und die Projektstruktur informieren. Zur Qualifizierung neuer Mitarbeitender hat der jobcentereigene Fortbildungsbereich KomMit! zusammen mit der Operative umfassende Einarbeitungspläne und – strategien entwickelt. In den ersten drei Monaten nach Einstellung werden die neuen Mitarbeitenden bis zu 25 Tage in Rechts-, IT- und Softskill-Schulungen unterrichtet. Kollegiale Beratung sowie Sicherheit am Arbeitsplatz sind ebenfalls Bestandteil der Schulungsphase. Parallel greift ein umfassender Einarbeitungsplan am Einsatzort, der durch die Führungskraft begleitet wird. So lernen Neuankömmlinge ohne eine verwaltungsnahe Ausbildung, die Organisation, interne Verfahrensabläufe und ihr Aufgabengebiet zügig kennen und sind nach circa sechs Monaten in der Lage das Er- lernte auch sicher anzuwenden. 7 7. Umzug des Geschäftsbereiches U25 Der Geschäftsbereich U25 ist seit Ende Juni 2017 nicht mehr in links- und rechtrhei- nisch unterteilt, sondern befindet sich zentral gelegen am Wiener Platz 3 in Köln Mül- heim. Auch zahlreiche Projekte und Angebote für Unter-25-Jährige sind nun in dem neuen Gebäude zu finden. Bereits im März hat der Geschäftsbereich Mülheim die oberen Etagen der neuen Liegenschaft bezogen. Jetzt folgte der Geschäftsbereich U25 und bietet die gewohnten Angebote und Beratungen künftig in frischer Umge- bung an. 8. Sprechstunde in Lucky’s Haus Das Jobcenter hat in den letzten Jahren verstärkt neue und innovative Beratungsan- sätze geschaffen. So ist es auch bei dem Beratungsangebot im Lucky’s Haus, einem beliebten Jugendtreff in Bilderstöckchen. Seit Anfang des Jahres bietet das Jobcenter Köln dort auch eine Anlaufstelle für Kundinnen und Kunden des Jobcenter Köln an. Einmal in der Woche findet durch den Geschäftsbereich Mitte eine leistungsrechtliche Beratung und einmal im Monat eine integrative Beratung durch den Bereich U25 statt. In der offenen Sprechstunde kön- nen sowohl leistungsrechtliche als auch integrative Anliegen direkt vor Ort geklärt werden. Das Angebot bietet eine ideale Möglichkeit, auf neutralem Boden Kontakt herzustel- len. Gerade für Menschen mit Vorurteilen oder Ängsten vor einem Behördengang wird der Kontakt massiv erleichtert. Beispielsweise konnte einem Kunden, der auf- grund solcher Hemmnisse nicht in der Lage war einen Neuantrag zu stellen, geholfen werden. Besonders wichtig für die Betroffenen ist es, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Dafür ist die Beständigkeit des Angebots besonders relevant. 9. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – Stand: Juni 2017 Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Juni 2017 (Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln vereinbarten Ziele für das Jahr 2017 ein. gez. Wagner Anlage: 1) Erster schriftlicher Entwurf des AMIP‘s 2018-2019 2) Ergebnismonitoring
Bericht des Jobcenter Köln_ Anlage 1_AMIP 2018_Erster Entwurf AMIP
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Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2018-2019 Seite 1 Stand: 14.07.17 Inhalt Vorwort ........................................................................................................... 2 Handlungsschwerpunkte .............................................................................. 3 Lebenslanges Lernen ................................ ................................ .............................. 3 Nachhaltigkeit in der Integrationsarbeit ................................ ................................ 6 Motivation und Partizipation ......................................................................... 9 Gesellschaft und Migration ......................................................................... 12 Sozialraumorientierung............................................................................... 15 Zahlen, Daten und Fakten ........................................................................... 18 Seite 2 Vorwort Seite 3 Handlungsschwerpunkte Lebenslanges Lernen Die Fachkräfteengpassanalyse zeigt mit Stand Juni 2017 einen bundesweiten Fachkräftebedarf in bestimmten Berufsfeldern . Dem gegenüber stehen gering- qualifizierte und integra tionsferne Kundinnen und Kunden, welche stärkeorien- tiert beruflich auszubilden oder zu qualifizieren sind. Etwa 66 % (Stand Juli 2017) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten des Jobcen ter Köln verfügen über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die erfo lgreiche Absolvierung von abschlussorientierten Weiterbildungen stellt jedoch hohe Ansprüche an das Durchhaltevermögen von Teilnehmenden, deren Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sich über Jahre der Arbeitslosigkei t verringert hat . Dem gilt es mit geeigneten Instrumenten zu begegnen, erfolgreiche Weiterbildungen zu ermög- lichen und nachhaltige Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt zu erzielen. Ziele Wir entwickeln uns als Organisation stetig weiter Wir aktivieren und qualifizieren SGB II – Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger Wir verbessern die Durchführungs- qualität von a bschlussorientierten Wei- terbildungen Wir bilden Kundinnen und Kunden ohne Ab schluss zu Fachkräften aus und integrieren sie Seite 4 Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt: Wir entwickeln… unsere Angebote und Prozesse konsequent weiter. Dabei orientieren wir uns an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes und den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. Um dies zu gewährleisten, binden wir dies e zu- nehmend in die (Weiter-) Entwicklung unserer Maßnahmen mit ein. eine gemeinsame Bildungszielplanung mit der Agentur für Arbeit. Die Planung berücksichtigt den quantitativen und qualitativen Qualifizie- rungsbedarf des regionalen Arbeitsmarktes. unsere Qualifizierungsberatung weiter. D ie Anforderungen hierbei sind deutlich gestiegen durch einen differenzierten Arbeitsmarkt sowie ein he- terogenes Bildungsangebot, so dass eine Spezialisierung der Beratung im Jobcenter erforderlich wird. Wir aktivieren und qualifizieren… unsere Kundinnen und Kundinnen für die Erfordernisse des Arbeitsmark- tes. So wird in 2018 und 2019 der Anteil von Bildungsmaßnahmen min- destens 20 % des gesamten Eingliederungstitels entsprechen. zielgruppenorientiert und modular. Insbesond ere die Gruppe der lang- zeitarbeitslosen Kundinnen und Kunden zeichnet sich teilweise durch ein geringes Durchhaltevermögen aus sowie durch länger zu rückliegende Lernerfahrung. Diesen Herausforderungen begegnen wir durch Anpas- sung unserer Angebote . So ist e s gelungen, Teilnahmeabbrüche durch vorgeschaltete Erprobungsmodule erheblich zu verringern. Zudem setzt das Jobcenter Köln verstärkt auf modulare Teilqualifizierun- gen mit dem Ziel eines Berufsabschlusses. Hierdurch werden die Be- darfslagen am Arbeitsmarkt sowie unterschiedliche Bildungspotenziale der Kundinnen und Kunden berücksichtigt. Die beiden Ansätze Erpro- bung sowie Teilqualifizierung werden erfolgreich in den Projekten „Kölner Bildungsmodell“ sowie „Durchstarten in Köln“ angewandt. Seite 5 Wir verbessern… die Qualität der be ruflichen Weiterbildung. Ausdrückliches Ziel des Job- center Köln ist deshalb eine kontinuierliche und standardisierte Überprü- fung des Maßnahme- und Angebotsportfolios. Dies erfolgt beispielsweise durch eine erhöhte Kontaktdichte mit den B ildungsträgern oder auch Sprechstunden für Teilnehmende von Weiterbildungen. das Teilnehmendenmanagement während einer Weiterbildung. Wesent- liche Aspekte sind hierbei die proaktive Vermeidung von frühzeitigen Ab- brüchen, die intensive Begleitung der Teiln ehmenden vor Ort sowie die Aufnahme erster Integrationsb emühungen noch vor A bschluss einer Qualifizierung. Hierbei gilt: „Nachhaltige Integration geht vor Qualifizie- rung und Qualifizierung geht vor nicht nachhaltiger Integration.“ Wir bilden… die Grundlagen für den Start einer Weiterbildung: Die Förderung von Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen, IT ) wird weiterhin an- geboten, um die erfolgreiche Teilnahme von Kundinnen und Kunden an berufsqualifizierenden Weiterbildungsmaßnahmen bereits im Vorfeld zu unterstützen. Die Verstetigung der Maßnahme im Rahmen einer mit Gut- schein geförderten Qualifizierung ermöglicht einen flexiblen Einstieg und entspricht hierdurch den Erfordernissen der Zielgruppe. Fachkräfte aus und vermeiden damit Arbeitslosigkeit au fgrund von man- gelnder Qualifikation. Einstiegsqualifizierungen (EQ) für jährlich ca. 70 Jugendliche und junge Erwachsene bieten Ausbi ldungsbetrieben die Möglichkeit, die Fähigkeiten der jungen Menschen mit dem Ziel der an- schließenden Übernah me in ein Ausbi ldungsverhältnis beobachten und erproben zu können . Etwa 80 Plätze pro Jahr stehen für die Begleitung der Ausbildung (AbH) zur Verfügung, hier wird beispielsweise Nachhilfe parallel zur Ausbildung angeboten. Bei sehr hohem Förderbedarf von jungen Menschen erfolgt zunächst die Vorbereitung und anschließende Begleitung der Ausbildung (AsA). Hier stehen jährlich 31 Plätze zur Ver- fügung. Seite 6 Nachhaltigkeit in der Integrationsarbeit Geringqualifizierte Kundinnen und Kunden fassen nur schwer Fuß auf dem ersten Arb eitsmarkt. Lediglich 17% derjenigen Kundinnen und Kunden, die in bedarfsdeckende Beschäftigung integriert wurden und auch 12 Monate später noch ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten, haben keinen Berufsab- schluss (Stand …). Ausgeprägte Langzeitarbei tslosigkeit destabilisiert zudem die Lebensführung und nimmt Einfluss auf angrenzende Lebensbereiche. Der Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Betroffenen nimmt mit anhaltenden Zeiten der Erwerbslosigkeit zu. Von Bedeutung ist somit auch die Vermeidung einer erstmaligen Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit in frühen Lebensjahren entgegenzu- wirken. Die Eingliederung in ein unabhängiges Erwerbsleben erfordert damit häufig eine enge Begleitung u nd individuellen Zuschnitt von Unterstützungsan- geboten. Dies gilt ebenfalls für die Zeit nach der Integration, um die Arbeitsauf- nahme zu stabilisieren und einen Abbruch zu vermeiden. Ziele Wir erzielen dauerhafte Beschäfti- gungsverhältnisse und vermei den „Drehtüreffekte“ Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene mit Präventivange- boten, um Arbeitslosigkeit zu vermei- den und in Ausbi ldung und Arbeit zu integrieren Wir fördern individuell und ganzheit- lich zum Erhalt des Arbeitsver mögens von Kundinnen und Kunden Seite 7 Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt: Wir erzielen… längerfristige Arbeitsverhältnisse durch beschäftigungsbegleitendes Coaching. Dieser in 2014 eingeführte Ansatz hat sich seitdem als sehr wirksam erwies en, findet sich aktuell in 9 Angeboten und Pro- jekten des Jobcenter Köln wieder und wird auch zukünftig verstärkt in neue Produkte eingebaut. eine höhere Attraktivität unserer Kundinnen und Kunden durch die Arbeit des gemeinsamen Arbeitgeber -Service sowie durch Arbeitge- berveranstaltungen wie zum Beispiel die bereits etablierten Bewer- bertage. erfolgreiche Integrationen mit der Fortführung von bewährten Veran- staltungs- und Kommunikationsformaten. Die Arbeitgeber- und Be- werbertage oder auch das prämierte J obSpeedDating (ausgezeich- net mit dem Exzellenzpreis der Bundesagentur für Arbeit ) geben Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit, unmittelbar im persön- lichen Gespräch mit potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern zu überzeugen. Das JobSpeed Dating 2016 erzielte mit 963 teilneh- menden Ku ndinnen und Kunden und mit 3.814 geführten Gesprä- chen eine Integrationsquote von rund 49 %. Wir unterstützen… benachteiligte Jugendliche unter anderem im Rahmen des Angebots „Joblinge“ , bei der Vorbereitung und Suche eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes. Dieses erfolgreiche Produkt wurde aufgrund der Er- fahrungen aus anderen Maßnahmen durch eine Ausbildungsbeglei- tung ergänzt und wird aktuell mindestens bis 2022 weitergeführt. Bisher konnten über „Joblinge“ mehr als 80 % der Teilnehmenden nachhaltig vermittelt werden. Seite 8 Kundinnen und Kunden an allgemeinbildenden Schulen dabei, den Übergang in Ausbildung und Arbeit erfolgreich zu gestalten. Unsere Schülerteams kooperieren dabei mit der Berufsberatung sowie mit den jeweiligen Schulen. niedrigschwellige Projekte im Kölner Stadtgebiet dabei, die Teilneh- menden mittelfristig wieder in die Regelsysteme zurückzuführen. Wir fördern… mit kommunal flankierenden Angeboten einen ganzheitlich ausge- stalteten Integrationsprozess, da nur so komplexen Situationen und Problemlagen einer Bedarfsgemeinschaft Rechnung getragen wer- den kann. In 2016 partizipierten mehr als 11.600 Menschen in Köln an diesen Leistungen. Durch die in 2017 erfolgte Aufstockung der Mittel möch- ten wir auch in Zukunft die hohe Qualität der Angebote mittelfristig halten und die bestehenden Bedarfe decken. die Gesundheit u nserer Kundinnen und Kunden, in dem wir verstärkt Elemente der Gesundheitsförderung in neue Förderangebote invol- vieren. Beispielhaft sei hier das flankierende Gesundheitscoaching im Rahmen von „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ genannt. gesundheitlich beeinträchtigte Kundinnen und Kunden durch gezielte Beratung unseres Disability Managements (DiMa), mit der Stabilisie- rung- und Entwicklungsmaßna hme (SEM-DiMa) sowie mit dem Mo- dellprojekt „MitArbeit! in Köln“. Durch Wiederherstellung von Tages- strukturen, psychosoziale Stabilisierung und soziale Teilhabe werden die individuellen Vermittlungschancen verbessert. Seite 9 Motivation und Partizipation Die b isherigen Betrachtungen von Förderangeboten, die von Teilnehmenden frühzeitig abgebrochen wurden, heben Gründe der Motivation und dem daraus resultierend geringen Durchhaltevermögen besonders hervor. Bereits der Bera- tungsprozess nimmt maßgeblich Einfluss a uf Akzeptanz und Ablehnung von ausgewählten Angeboten. Ferner zeigen bisherige Erfahrungen, dass Bewer- bungsbemühungen von Kundinnen und Kunden oftmals schon vor einem mög- lichen Vorstellungsgespräch scheitern. Mit neuen Aktivierungsvarianten wird die stärkere Partizipation von Kundinnen und Kunden am Ein gliederungsprozess angestrebt, damit Angebote engagierter und erfolgreich wahrgenom men wer- den. Darüber hinaus gilt es Kundengruppen mit spezifischen Vermittlungs- hemmnissen, wie beispielsweise Menschen mit Beh inderungen, bei der sozia- len Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu unterstützen o der ihnen diese sogar zu ermöglichen. Hierbei bedarf es gezielte r Zuschnitte von Angeboten und Projekten, um Kundinnen und Kunden sowie Arbeitgeber ge- meinsam im Prozess der Eingliederung zu begleiten und zu unterstützen. Ziele Wir erzeugen höhere Akzeptanz für die mit Kundinnen und Kunden erarbei- teten Schritte im Integrationsprozess Wir steigern erfolgreich a bsolvierte Qualifizierungen Wir gestalten tragfähige Perspektiven gemeinsam mit Kundinnen und Kun- den Seite 10 Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt: Wir erzeugen… eine gute Ausgangslage für den erfolgreichen Integrationsprozess durch die stärkenorientierte Ausgestaltung der Förderkette. Werden Erwartun- gen an ein Förderangebot nicht bestätigt oder erweist sich eine gewähl- te Maßnahme frühzeitig als nicht geeignet, werden Ursachen gemein- sam mit den Teilnehmenden beleuchtet und ein alternatives Vorgehen vereinbart. Hierbei gilt „keinen Ausstieg ohne neuen Einstieg“. Akzeptanz und Initiative von Teilnehmenden durch Angebote der Parti- zipation in Maßnahmen. So sieht das JobBörsen-Programm den „Work- shop“ als favorisierte Sozialform interner Schulungsangebote vor, in de- nen Kundinnen und K unden die Ergebnisse der gemeinsamen Prozes- se mit beeinflussen können. Wir steigern… die Motivation zur erfolgreichen Teilnahme an Weiterbildungen. Im Pro- jekt „Durchstarten in Köln“ werden Prämien für erfolgreich Prüfungen gewährt. Das ESF-Projekt wird in Köln mit 52 Plätzen in den Berufsbe- reichen Fachkraft Metalltechnik und Servicekraft Schutz und Sicherheit umgesetzt. Die Teilnehmenden werden durch Qualifizierungscoaches des Jobcenters begleitet und unterstützt. Ein finanzieller Anreiz reicht in der Regel nicht aus als Motivator, eine Weiterbildung zu beginnen, kann jedoch aktivierend wirken und zudem im Verlauf der Weiterbildung das Durchhaltevermögen stärken. Attraktiv für unsere Kundinnen und Kun- den ist insbesondere die Chance, den Berufsabschluss „etappenweise“ zu erlangen. gruppendynamische Prozesse in speziellen Angeboten, wie Befit4Job, Jobbörse oder Arbeit@Porz. So erleben die Kundinnen und Kunden die berufliche Eingliederung anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer als ein für s ie realistisches u nd greifbares Ziel. Sie partizipie ren am Erfolg der anderen Teilnehmenden, vernetzen sich und schöpfen Motivation Seite 11 zur Intensivierung der Eigenbemühungen. das Selbstwertgefühl und steigern die Weiterbildungsbereitschaft von Teilnehmenden durch schneller erreichbare Ziele mit dem Angebot von Teilqualifizierungen. Erfahrungen im Rahmen des Kölner Bildungsmo- dells zeigen, dass die modulare Qualifizierung im Idealfall zu einer Ab- solvierung aller erforderlichen Module einer Vollqual ifizierung „in Kette“ führt. Wir gestalten… mit Kundinnen und Kunden individuelle Rahmenbedingungen zur Ver- einbarkeit von Familie und Beruf, um Erwerbstätigkeit auch bei Kinder- betreuung oder Pflege von Angehörigen zu ermöglichen . Das Förder- angebot „Kölner Alleinerziehende i m Aufbru ch“ unterstützt seit April 2013 Erziehende durch Beratungs- und Qualifizierungsangebote. Hand- lungsfelder sind die Organisation der Kinderbetreuung und die Wieder- gewinnung einer beruflichen Orientierung. eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit für Mensch en mit Schwerbe- hinderung sowie die Schaffung einer Anschlussperspektive im Projekt „Mitarbeit! In Köln“ . Seit Juni 2015 werden hier rechtskreisübergreifend bis zu 400 Teilnehmende innerhalb von drei Jahren aktivie rt, qualifiziert und an den Arbeitsmarkt herangeführt und/oder vermittelt. Dies kann die Aufnahme einer Berufsausbildung, einer abschlussorientierten Qua- lifizierung oder einer berufliche n Rehabilitation sein. Obligatorisch und essentiell ist dabei das individuelle Jobcoaching zu bewerten. Chancen und Möglichkeiten für geflüchtete Menschen. So werden seit 2016 Talentscouts eingesetzt, um den besonderen Bedarfen der ju- gendlichen Menschen mit Fluchterfahrung gerecht zu werden . Die Scouts begleiten, „entdecken“ Fähigkeiten und Potentiale der Jugendli- chen und fördern diese . Das Modell der Talentscouts ist so erfolgreich, dass es in 2016 durch die Agentur für Arbeit prämiert wurde. Seite 12 Gesellschaft und Migration Das Thema Flucht ist weiterhin sehr relevant in der täglichen Arbeit des Job- centers. Die Zahl d er ankommenden Asylsuchenden ist derzeit rückläufig, je- doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass eine seriöse Aussage zur weiteren Entwicklung nur schwer zu treffen ist. Zudem leben in Köln bereits viele Men- schen, die aus anderen Gründen nach Deutschland migriert sind und sich durch unterschiedliche Sozialisationserfahrungen und berufliche Perspektiven aus- zeichnen. Diesen Herausforderungen muss das Jobcenter in seiner Angebots- planung begegnen. Die soziale und berufliche Integration der migrierten Men- schen erfordert eine zeitlich angemessene und individuelle Gesamtplanung, um Spracherwerb und kulturelle Anpassung erfolgreich zu gestalten und dem Fachkräftebedarf von übermorgen zu begegnen. Einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die gesellschaftliche Integrati- on von Personen mit erheblichen Hemmnissen dar. Die Aufnahme einer aus- kömmlichen Erwerbstätigkeit ist dabei unser generelles Ziel. Für einen Teil der Kundinnen und Kunden ist dies jedoch mittelfristig nicht realistisch. Wir sehen unsere Verantwortung insbesondere darin, diese Menschen entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern und ihnen somit die Teilhabe am gesellschaftlichen Le- ben zu ermöglichen. Ziele Wir unterstützen soziale Integration durch Erwerb von Sprache und Arbeit Wir schaffen Perspektiven durch An- erkennung, Ausbildung und Qualifizie- rung Wir fördern die soziale Teilhabe Seite 13 Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt: Wir unterstützen… Menschen mit Fluchterfahrung im Integration Point Köln . Die gemeinsa- me Einrichtung von Agentur für Arbeit und Jobcenter unterstützt ankom- mende Menschen bei der Inanspruchnahme von Angeboten wie Sprach- förderung, Anerkennungsberatung oder Qualifizierung. die frühzeitige Heranführung an den Ausbildungs - und Arbeitsmarkt von migrierten Kundinnen und Kunden. Das Angebot „Kompetenzfeststel- lung, frühzeitige Aktivierung und Spracherwerb“ (KompAS) verfolgt die berufliche Orientierung parallel zur Teilnahme an einem Integrationskurs. Da viele Menschen die Voraussetzungen für eine Teilna hme aus unter- schiedlichen Gründen nicht erfüllten, wurde das Angebot inhaltlich ange- passt und die Platzzahlen reduziert. den Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen. Neben den regulären In- tegrationskursen stehen Kundinnen und Kunden mit Migrationshinter- grund berufsbezogene Sprachkurse nach der Verordnung über die be- rufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV) zur Verfügung. Hierzu ergänzend enthalten zahlreiche Integrationsmaßnahmen Sprachförder- anteile, da nur mit ausreichenden Deutschkenntnissen eine nach haltige Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt realistisch ist. junge Menschen mit Fluchterfahrungen mit berufspraktischer Orientie- rung sowie Vorbereitung und Hera nführung an das deutsche Ausbil- dungssystem mit dem Angebot „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (Per- juF) und der Ergänzung im Bereich Handwerk (PerjuF -H). Die Sprach- förderung stellt einen obligatorischen Anteil des Angebotes dar. Wir schaffen… gute Grundlagen für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt durch Kompetenzfeststellung und Einleitung von Prüfverfahren zur Aner- kennung vorliegender Au sbildungsnachweise. Im Projekt „Chance plus“ Seite 14 werden Betroffene beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Integration und Qualifizierung“ der Anerkennungsberatung zugeführt. Abhilfe in Krisensituationen mit „Guide2work“. Das Förderangebot für Menschen mit Migrationshintergrund hält 300 Plätze vor und bietet ne- ben einem begleitenden Coaching eine Soforthilfe, um Betroffenen schnell und unkompliziert Unterstützung zu leisten. Wir fördern… Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen, die aufgrund von gesund- heitlichen Einschränkungen und/oder eingeschränkten Kinderbetreu- ungsmöglichkeiten derzeit keine Integrationsperspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. Im Rahmen des Bundesprogrammes „Soziale Teil- habe am Arbeitsmarkt“ wurden bis Mitte Juli 2017 bereits 387 sozialver- sicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse im Rahmen des Projektes geför- dert und durch Jobcoaches erfolgreich begleitet. die gesellschaftliche Teilhabe unserer Kun dinnen und Kunden durch Mitwirkung im kommunalen Beschäftigungsprogramm. Erwerbstätigkeit im Hinblick auf die soziale Integration stellt ein wichtiges und notwendi- ges Instrument dar. Soziale Anerkennung und Vernetzung, geregelte Tagesstrukturen und wertschöpfende Arbeit sind hierbei we sentliche As- pekte. Projekte für NEETs (Not in Education, Employment or Training) , die auf- grund massiver Hemmnisse derzeit nicht an Regelangeboten von Ju- gendamt und Jobcenter partizipieren. Ziel ist eine Stabilisierung der Le- benssituation und Entwicklung von realistischen Perspektiven. Seite 15 Sozialraumorientierung Als aktiver Kooperationspartner gestalten wir Angebote und Maßnahmen ver- stärkt im Sozialraum und damit unmittelbar im gesellschaftlichen Lebensraum der Kundinnen und Ku nden. Das Jobcenter sieht sich in der Mitverantwortung bei der Beantwortung sozialer Fragen und versteht sich als aktiver Kooperati- onspartner vor Ort. Das in Köln kulturtypische und traditionell verankerte Veedel bietet hierzu eine räumlich gute Orientieru ng. Insbesondere für Jugendliche stellen räumliche Entfernungen entscheidende Hürden dar, die eine Beratung und Förderung ersc hweren oder sogar die Wahrnehmung des Hilfesystems gänzlich verhindern . Dieser Herausforderung begegnen wir durch dezentrale Beratungs- und Unterstützungsangebote. Der Schwerpunkt der sozialen Integration durch s oziale Anerkennung und Ver- netzung sowie wertschöpfende Arbeit im Sozi alraum der Kundinnen und Kun- den beschreibt weiterhin einen wesentlichen Aspekt für die Förderung öffentl i- cher Beschäftigungen . Die Stärken und Kompetenzen der Menschen stehen dabei uneingeschränkt im Fokus. Ziele Wir unterstützen den Menschen dort, wo er lebt Wir sind aktiver Netzwerkpartner vor Ort Wir bauen Zugangsbarrieren für Kundinnen und Kunden ab Seite 16 Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt: Wir unterstützen… Jugendliche und junge Erwachsene bei der beruflichen und der sozialen Integration mit Jugendbüros und Kompet enzagenturen vor Ort. 2016 wurden 76 % der Jugendliche in eine angemessene Anschlussperspekti- ve vermittelt, zum Beispiel in ei ne sozialversicherungspflichte Arbe it, Ausbildung, erneuten Schulbesuch oder Einstiegsqualifizierung . In vier Stadtgebieten bieten Kompetenzagenturen umfangreiche Angebote an, um Jugendliche sowohl bei der beruflichen als auch sozialen Integration zu unterstützen. Die Angebote sind sehr erfolgreich, nicht zuletzt auf- grund der Kooperation mit vor Ort vertretenden Akteure n wie beispiels- weise weiteren Beratungsstellen oder ansässige n Arbeitgeber. Aus die- sem Grunde sind bei einer neuen Ausschreibung der Jugendbüros zwei weitere Standorte in Planung, um der sozialräumlichen Komponente des Angebotes noch besser gerecht zu werden. Kundinnen und Kunden in Krisensituationen. Unsere Joblotsen bieten ei- ne 1:1-Unterstützung an und begleiten Kundinnen und Kunden vor Ort. Neben der Bewältigung von akuten Schwierigkeiten unterstützen sie bei- spielsweise den Abbau von Vermittlungshemmnissen oder die Funktion als Bindeglied zu Behörden und weiteren Anlaufstellen im Hilfesystem. schwer erreichbare junge Menschen in Kooperation mit dem Amt für Kin- der, Jugend und Familie und der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V. mit einem gemeinsamen Streetwork -Angebot. Streetworker errei- chen Jugendliche in ihrem unmittelbaren Umfeld. Als vertrauensvolle An- sprechpartner bieten sie Orientierung und Unterstützung bei der be- darfsgerechten Anbindung an bestehende Hilfesysteme an. Seite 17 Wir sind… in der Mitverantwortung bei der Beantwortung sozialer Fragen und ver- stehen uns als aktiver Kooperationspartner. So wirken wir in verschiede- nen sozialräumlichen Netzwerken mit, wie zum Beispiel dem Arbeitskreis Chorweiler. Kooperationspartner der Stadt Köln im Rahmen des EFRE/ESF Projek- tes: “Lebenswerte Veedel“: Kölner Veedelscenter und Klosterwald 2.0 mit dem Ziel, schwer zu aktivierende Kundinnen und Kunden über einen niederschwelligen Ansatz im Sozialraum „abzuholen“ und sozial zu integ- rieren. Die vor Ort vorhandene Förderstruktur wird beachtet, ergänzt und effizient genutzt, um individuell bedarfsumfassend zu unterstützen. Wir bauen… gezielt Hemmschwellen für unsere Kundinnen und Kunden ab, um Leis- tungen und Beratung in Anspruch zu nehmen . Hierzu sind unsere Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter in den Kölner Veedeln unterwegs und neh- men beispielsweise am aufsuchenden Angebot des ESF -Projektes „Chancen geben – 100 Wege in Beschäftigung“ teil oder informieren Teilnehmende im Bundesprojekt „Work 4 You“ über die Leistungsgewäh- rung und Abläufe im Jobcenter. auf dezentrale Anlaufstellen. Der „Hotspot Chorweiler“ als Vor -Ort- Beratung des Jobcenter Köln im Stadtteil Chorweiler bewährt sich bereits im fünften Jahr. Etwa 50 % der Vorsprachen e rfolgen durch Nicht - Leistungsempfänger. Die Beratung des Jobcenters im Stadtteil Neubrück wird rege ge nutzt. Hierdurch werden Barrieren abgebaut und Vertrauen sowie Wertschät- zung gegenüber den Kunden und Kundinnen aufgebaut. Seite 18 Zahlen, Daten und Fakten
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5000 JC 08.08.2017 Vorlagen-Nummer 2297/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 Bericht des Jobcenter Köln Die Verwaltung legt dem Ausschuss für So ziales und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter Köln – den folgenden Bericht vor. Anlagen: Bericht des Jobcenters Anlage 1: Erster schriftlicher Entwurf des AMIP‘s 2018-2019 Anlage 2: Ergebnismonitoring Gez. Höing
Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 2_Ergebnismonitoring
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Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am 07.09.2017 Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010 Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2017 Ergebnismonitoring Juni 2017 N:\Ablagen\D35702-Jobcenter-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2017\07_Monitoring\2017-06\2017-06 Monitoring.xlsx ErwartungswertPrognose Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR - 159.874 158.041 -1.832 -1,1% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 26.810,7 53.684,5 80.663,6 107.474,5 134.043,2 159.873,5 186.647,0 213.477,0 240.167,7 266.850,1 293.458,8 320.037,0 Ist 2017 26.447,1 53.058,6 79.716,2 106.247,2 132.550,2 158.041,2 - - - - - - Ist 2016 25.730,0 51.520,7 77.412,3 103.188,0 128.923,8 154.687,0 180.459,1 206.164,7 231.781,3 257.281,2 282.633,7 307.137,3 Zielmonitoring Jobcenter Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit Juni 2017 - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 2 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Integrationsquote 0,0% 10,1% 10,2% 0,12%-Pkte 1,2% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 1,7% 3,6% 5,5% 7,4% 8,9% 10,1% 11,9% 14,3% 16,7% 19,0% 21,1% 23,3% Ist 2017 1,6% 3,3% 5,3% 7,3% 9,1% 10,2% Ist 2016 1,8% 3,6% 5,5% 7,5% 9,2% 11,0% 12,9% 15,2% 18,0% 20,3% 22,1% 23,3% Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert) Ist 2017 1.343 2.804 4.419 6.134 7.625 8.546 - - - - - - Ist 2016 1.473 3.042 4.647 6.296 7.703 9.227 10.877 12.809 15.139 17.079 18.560 19.537 Zielmonitoring Jobcenter Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Juni 2017 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integrationsquote Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 3 ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - 58.468 57.837 -630 -1,1% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 58.316 58.389 58.398 58.428 58.463 58.468 58.522 58.534 58.536 58.525 58.521 58.536 Ist 2017 57.855 57.918 57.910 57.934 57.929 57.837 - - - - - - Ist 2016 57.173 57.244 57.253 57.271 57.307 57.364 57.409 57.416 57.421 57.416 57.404 57.388 Juni 2017Zielmonitoring Jobcenter Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug 56.000 56.500 57.000 57.500 58.000 58.500 59.000 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit Seite 4 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) 169.651,35 167.393,83 -2.258 -1,3% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 27.788,0 56.256,7 84.255,9 112.656,0 141.004,1 169.651,3 198.315,4 226.365,6 254.446,1 282.333,6 310.711,5 339.043,0 Ist 2017 27.572,1 55.005,9 82.866,5 110.810,9 139.600,9 167.393,8 - - - - - - Ist 2016 26.527,8 53.705,6 80.435,0 107.547,2 134.609,7 161.957,9 189.322,0 216.100,2 242.907,3 269.530,1 296.621,2 323.667,8 Zielmonitoring Jobcenter Köln Kosten der Unterkunft Juni 2017 - 50.000,0 100.000,0 150.000,0 200.000,0 250.000,0 300.000,0 350.000,0 400.000,0 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: ERP Seite 5 Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in % - 2.079 2.079 - 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 - - - - - - - - - - - - Ist 2017 2.186 2.181 2.174 2.161 2.124 2.079 - - - - - - Ist 2016 2.224 2.235 2.240 2.246 2.250 2.256 2.251 2.249 2.243 2.222 2.208 2.200 Zielmonitoring Jobcenter Köln Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit Juni 2017 1.950 2.000 2.050 2.100 2.150 2.200 2.250 2.300 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit (gewichteter Jahresfortschrittswert) Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: Statistik der BA, Seite 6 Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Ist 2017 153 314 507 760 976 1.120 - - - - - - Ist 2016 157 372 572 799 1.009 1.208 1.452 1.654 1.904 2.123 2.316 2.484 Zielmonitoring Jobcenter Köln JOB-Offensive KÖLN Juni 2017 - 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN Ist 2017 Ist 2016 Datenquelle: eigene Auswertung Seite 7 Erwartungswert Soll akt. Monat Ist akt. Monat Diff. abs. (Soll) Diff % (Soll) Reduzierung der Fehlerquote Kosten der Unterkunft 152 131 -21,0 -13,8% 81596 Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Soll 2017 20 49 87 125 152 187 225 255 292 331 360 393 Ist 2017 25 48 71 100 131 168 - - - - - - Ist 2016 20 48 86 123 150 185 222 252 288 327 355 388 Zielmonitoring Jobcenter Köln Integration Schwerbehinderte Juni 2017 - 50 100 150 200 250 300 350 400 450 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integration Schwerbehinderte Ist 2017 Ist 2016 Soll 2017 Datenquelle: eigene Auswertung Seite 8 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2017 61.763 62.073 62.234 62.437 62.390 62.624 Ist 2016 62.431 62.559 62.583 62.527 62.499 62.511 62.322 62.000 61.761 61.604 61.441 61.517 Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport Ist 2017 121.149 121.835 122.099 Ist 2016 121.666 122.006 122.100 121.987 121.944 122.000 121.746 121.087 120.654 120.542 120.335 120.640 Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2017 116.888 117.589 117.901 118.433 118.285 118.797 Ist 2016 116.180 116.529 116.642 116.534 116.524 116.645 116.487 116.217 116.049 115.984 115.866 116.230 Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit Ist 2017 84.105 84.651 84.892 85.132 85.013 85.488 Ist 2016 83.951 84.257 84.334 84.230 84.209 84.305 84.125 84.039 83.856 83.715 83.525 83.692 Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport, Daten mit Wartezeit von 3 Monaten Ist 2017 13,3% 13,4% 13,4% Ist 2016 13,3% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,3% 13,3% 13,2% 13,2% 13,2% 13,2% Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport Ist 2017 35.238 35.052 35.351 35.973 36.180 36.130 Ist 2016 39.627 39.999 39.977 39.769 38.539 37.695 37.667 37.761 37.471 36.953 36.500 35.684 Kosten der Unterkunft Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum kumulierten Vorjahreswert Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln Ist 2017 27.572,13 55.005,94 82.866,52 110.810,86 139.600,88 167.393,83 - - - - - - Ist 2016 26.527,81 53.705,56 84.255,94 112.656,04 141.004,08 169.651,35 198.315,35 226.365,60 254.446,12 282.333,57 310.711,51 339.042,96 Ist / Ist-Vergleich 3,9% 2,4% -1,6% -1,6% -1,0% -1,3% - - - - - - Juni 2017Zielmonitoring Jobcenter Köln Indikatoren * Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = Bevölkerung unter 65 Jahre Seite 9 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Juni 2017Zielmonitoring Jobcenter Köln Indikatoren Seite 10
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2297/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 08.08.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27