Mandari Insight

2297/2017

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 08.08.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 07.09.2017, TOP 8.2

Bericht des Jobcenter Köln

· application/pdf

Ansehen

Bericht des Jobcenter Köln_ Anlage 1_AMIP 2018_Erster Entwurf AMIP

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 2_Ergebnismonitoring

· application/pdf

Ansehen

Bericht des Jobcenter Köln

17460 Zeichen

Bericht des Jobcenter Köln 
 
 
1. Neues Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter Köln 
 
Seit dem 01.08.2017 ist Frau Jung neues Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter 
Köln und unterstützt nun den Geschäftsführer Herrn Wagner. Ihre Karriere startete 
Frau Jung bei der Agentur für Arbeit und war in unterschiedlichen Positionen bei der 
Arbeitsagentur in Köln tätig. Zuletzt war sie Mitglied der Geschäftsführung beim Job-
center Region Hannover und verantwortlich für den Bereich Integrati-
on/Vermittlung/Qualitätssicherung. Die Organisation des Jobcenter Köln ist ihr bereits 
vertraut, da sie vor ihrem Weggang nach Hannover die Leiterin der Führungsunter-
stützung SGB II in Köln war und die Entwicklung des Jobcenters hautnah miterlebt 
hat. 
 
2. Arbeitsmarkt-und Integrationsprogramm (AMIP) 2018 – 2019 
 
Das Jobcenter Köln stellt den aktuellen Entwurf des neuen Arbeitsmarkt- und Integra-
tionsprogrammes 2018-2019 (Anlage 1) vor. 
 
Das Format des Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017 hat sich bewährt und 
bildet somit auch in den kommenden Jahren die strukturelle Basis. Die neue Form 
des AMIP umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren. Hierdurch wird bewusst die Kon-
tinuität der strategischen und geschäftspolitischen Ausrichtung, der „Rote Faden“ des 
Jobcenter Köln, aufgezeigt. Dieses Format ermöglicht, sofern es die Rahmenbedin-
gungen erfordern, Anpassungen für die Folgejahre.  
 
Die bereits in 2017 formulierten Handlungsfelder tragen der Intention Rechnung, die 
Strategie der Integrationsarbeit zielgruppenübergreifend auszurichten. Konsequent 
geht somit der bisherige Schwerpunkt „Menschen mit Fluchterfahrung“ in den Hand-
lungsschwerpunkt „Gesellschaft und Migration“ über. Die frühzeitige und intensive 
Zusammenarbeit mit den ankommenden Menschen bleibt eine prioritäre Aufgabe und 
berücksichtigt sowohl regulär eingewanderte als auch Zuflucht suchende Menschen.  
 
Ferner wird ein erhöhter Bedarf der gesellschaftlichen Teilhabe gesehen, da die 
Gruppe der Langzeitarbeitslosen prozentual ansteigt und diese oft von sozialer Isola-
tion betroffen ist. Dem begegnet das Jobcenter aktiv, indem es zentral organisierte 
Angebote fördert, oder als auch eigene dezentrale Beratungsangebote vor Ort in den 
Sozialräumen anbietet.  
 
Bewährte wie auch neue Arbeitsmarktinstrumente zur Qualifizierung und abschluss-
orientierten Weiterbildung haben nach wie vor einen hohen Stellenwert in der Pla-
nung.   
 
3. Aktueller Sachstand zu der gemeinsamen Anlaufstelle der Agentur für Arbeit 
und des Jobcenters Köln für Flüchtlinge – „Integration-Point“ 
 
Personal und Organisation 
Der Integration Point SGB II hat sich strukturell und personell weiterentwickelt und 
gefestigt. Es konnten sogar zwei zusätzliche Talentscouts für den Bereich der Über-
25-jährigen (Ü25) gewonnen werden.  
Anlage zur Mitteilung „Bericht des Jobcenter 
Köln“ zur Sitzung des Ausschusses für Sozia-
les und Senioren am 07.09.2017

2 
 
Aktuell ist im SGB III – Bereich des Integration Points die Personalfluktuation hoch. 
Aufgrund dessen wurde der Kundenkreis des Integration Points SGB III zum 
01.07.2017 verändert. Der Integration Point der Agentur für Arbeit Köln betreut Ge-
flüchtete mit einer positiven Bleibeperspektive und die Menschen, die vor dem 
31.08.2015 ihren Asylantrag gestellt haben. Personen aus den sicheren Herkunfts-
ländern werden wieder über die reguläre arbeitnehmerorientiere Vermittlung der 
Agentur für Arbeit Köln betreut. Zu den sicheren Herkunftsländern zählen Albanien, 
Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien  (ehemalige jugoslawische 
Republik), Montenegro, Senegal, Serbien und die Mitgliedstaaten der Europäischen 
Union. 
Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften und Bestandskundinnen und Be-
standskunden 
Die Anzahl der neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften ist seit April 2017 
rückläufig. 
Mrz 17 Apr 17 
Veränderung 
zum Vormo-
nat 
Mai 17 
Veränderung 
zum Vormo-
nat 
Jun 17 
Veränderung 
zum Vormo-
nat 
280 190 -32% 205 8% 171 -17% 
 
 
Tabelle 1: Anzahl der Neuanträge seit März 2017 
 
Der Integration Point betreut insgesamt 5975 Menschen mit Fluchthintergrund. Die 
Verteilung im Einzelnen ist wie folgt: 
 
Bestand SGB II  Anteil an gesamt in % SGB III  Anteil an gesamt 
in % 
Anzahl Gesamt  4550   1425   
Geschlecht männlich 2.859 63% 1175 82% 
Geschlecht weiblich 1.691 37% 250 18% 
Insgesamt (U25) 1223 27% 528 37% 
Insgesamt (Ü25) 3327 73% 897 63% 
 
 
Tabelle 2: Stand Juni 2017 (Jahresfortschrittswert) 
Im Rechtskreis SGB III (Sozialgesetzbuch Drei) ist der Gesamtkundenbestand seit 
Beginn des Berichtsjahres bis heute um 21,9 % gesunken. Der Anteil der Personen 
aus den 5 Herkunftsländern (Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia) sogar um 49% 
(rund 277 Kundinnen und Kunden). Dieser Trend setzt sich weiter fort. Im benann-
ten Zeitraum fanden 416 Rechtskreiswechsel in das SGB II statt.

3 
 
In der Zusammensetzung nach den Herkunftsländern gibt es aktuell kaum Verände-
rungen. 
 
Herkunftsländer SGB 
II 
SGB 
III 
Afghanistan 263 348 
Eritrea 193 22 
Irak 1.262 109 
Iran 299 102 
Nigeria 18 75 
Pakistan 6 52 
Somalia 38 13 
Syrien 2.193 44 
Sonstige 278 k.A. 
Tabelle 3: Aufteilung nach Herkunftsländern, Stand Juni 2017 (Jahresfortschrittswert) 
 
Von den neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften sind über die Hälfte in Un-
terkünften, Wohnheimen bzw. Hotels untergebracht, im Einzelnen: 
 
Abbildung 1: Art der Unterbringung der neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im Monat 
Juni 2017 
 
 
Maßnahme Besetzung und Integration 
Die Sprachförderung steht weiter im Vordergrund. Die Herausforderung besteht in 
der sinnvollen und möglichst nahtlosen Verzahnung der Sprachförderungsangebote, 
insbesondere der Besetzung der nationalen Deutschförderung gemäß § 45a Auf-
enthG (DeuFöV). Folgende Aktionen wurden intern und extern bereits unternom-
men, um die Einmündung der Menschen in die Nationale Deutschförderung zu er-
höhen: 
 Roadshow durch alle Geschäftsbereiche zum Thema DeuFöV  
 Thematisierung mit den Geschäftsbereichsleitungen des Jobcenters

4 
 
 Info-Mail an alle Geschäftsbereiche des Jobcenters 
 Ständige Information der „Rucksackträger“ Sprache in den Geschäftsbere-
chen 
 Einrichtung einer Kooperation mit dem Bereich Integration der Ausländerbe-
hörde zur Herstellung und Nachhaltung besserer Übergänge von Integrations-
kursen in weiterführende Sprachangebote  
 Abstimmungstreffen mit der Regionalkoordinatorin des BAMF und den zuge-
lassenen DeuFöV-Trägern  
 
Im Mai 2017 fanden zwei Jobbörsen für geflüchtete Menschen statt. Eine Jobbörse 
wurde von der Ehrenamtsinitiative „Runder Tisch Riehl“ in Zusammenarbeit mit dem 
DuMont-Berufskolleg arrangiert. Die Ausländerbehörde und der Integration Point 
haben daran teilgenommen, um Fragen rund um das Thema zu beantworten.  
An der zweiten Jobbörse, die federführend durch den gemeinsamen Arbeitgeber-
service organisiert wurde, hat sich der Integration Point ebenfalls beteiligt. Das 
Feedback war durchweg positiv. Einige Praktika sind bereits zustande gekommen. 
Deshalb ist eine weitere Jobbörse für Geflüchtete für Oktober 2017 geplant.  
Am 27.07 2017 fand außerdem ein Bewerbertag der Firma Randstad statt. Zum 
Zeitpunkt der Berichterstellung lagen noch keine Ergebnisse vor.  
Eine Gruppe von geflüchteten jungen Menschen bekam die Gelegenheit, an der 
Veranstaltung „Nacht der Technik“ teilzunehmen. Mit 2 Shuttlebussen wurden die 
jungen Menschen zu den teilnehmenden Betrieben gefahren. Begleitet wurden sie 
durch Talentscouts U25 und durch Kolleginnen des Integration Points. Einige Be-
triebe konnten für Betriebsbesichtigungen außerhalb dieser Veranstaltung gewon-
nen werden, z.B. die Kölner Verkehrsbetriebe.  
Nachdem die Zusammenarbeit mit Ford so gut gelaufen ist und die Einstiegsqualifi-
zierung (EQ) sich bewährt hat, ist ein weiterer Durchgang für die Einstiegsqualifizie-
rung in 2017 geplant. Ford stellt dafür 24 Plätze zur Verfügung. Geeignete Kandida-
tinnen und Kandidaten werden aktuell akquiriert.  
Fünf neue Arbeitnehmer mit Fluchthintergrund fanden eine Arbeitsstelle bei dem in 
Köln-Niehl ansässigen Zuliefererunternehmen Magna Seating (Germany) GmbH. 
Durch eine vorgelagerte „Probearbeit“ konnten diese direkt in einen festen Arbeits-
vertrag in Vollzeit übernommen werden. Der gemeinsame Arbeitgeberservice stand 
dem Unternehmen beratend zur Seite.  
 
Schnittstellen zur Stadt Köln 
Die Zusammenarbeit mit dem Sozialamt (Asylbewerberleistungsgesetz) konnte auf 
operativer Ebene intensiviert werden. Durch das Jobcenter wurden mehrsprachige 
Merkblätter erstellt, um den Menschen den Übergang vom Asylbewerberleistungs-
gesetz zum Jobcenter zu erleichtern. 
Die monatlich stattfindende Austauschrunde mit der Ausländerbehörde wurde um 
den Bereich Aufenthalt erweitert. Aktuelle Fragen und Problemlagen können so im 
direkten Austausch geklärt werden.

5 
 
Netzwerke 
Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Tätigen wird intensiviert, z.B. in Form der 
Teilnahme an Besprechungen einzelner Ehrenamtsinitiativen.  
Die Ehrenamtsinformationsveranstaltung findet weiterhin jeden ersten Donnerstag 
im Monat statt. Ab August 2017 nimmt auch die Ausländerbehörde an diesem For-
mat regelmäßig teil. Aufenthaltsrechtliche Fragen der ehrenamtlich Tätigen können 
somit noch am selben Tag beantwortet werden.  
 
4. Neues Projekt für Kölner Schulen – Abbau von Vorurteilen  
 
Das Jobcenter hat für Kölner Schulen ein Projekt gestartet, um Vorurteile gegenüber 
Menschen, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, abzubauen. Gleichzeitig nutzt 
es die Gelegenheit, um sich als kompetente Säule in der Soziallandschaft Kölns posi-
tiv vorzustellen.  
 
Die Veranstaltungen haben bereits in drei Oberstufenkursen stattgefunden. Neben 
gesetzlichen Voraussetzungen zum Bezug von Leistungen nach dem SGB II wird 
auch der weitergehende soziale Auftrag vorgestellt. Das heißt, dass Schülerinnen 
und Schüler über die Umsetzung von „Hartz IV“ in Köln aufgeklärt werden. Durch 
Beispiele aus der täglichen Praxis wird aufgezeigt, wie vielfältig die Ursachen für ein 
Leben mit „Hartz IV“ sein können und welche Schwierigkeiten vor der Wiederauf-
nahme zu bewältigen sind. Die größten Vorurteile werden in einem gemeinsamen 
Gespräch diskutiert und können so abgebaut werden.   
 
Darüber hinaus werden im sozialwissenschaftlichen Unterricht regelmäßig der Auf-
bau und die Leistungen besprochen, hier kann das Jobcenter in Ergänzung zum 
Lehrplan als Fachexperte etwas zum Thema beitragen. „Das Thema ist in der Theo-
rie immer schwierig. Der heutige Einblick in die Praxis war sehr spannend und hat 
zum Verständnis beigetragen“, berichtete ein Lehrer des Berufskolleg Deutz nach ei-
ner Veranstaltung.  
 
Insgesamt haben sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und 
Schüler die Veranstaltungen als sehr bereichernd bewertet. So konnten sie das The-
ma auch mal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.  
 
In diesem Jahr plant das Jobcenter noch vier weitere Veranstaltungen.  
 
 
5. Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Jobcenter Köln 
 
Dem Jobcenter Köln wurde am 20.07.2017 in Berlin offiziell das Zertifikat der Auditie-
rung „berufundfamilie“ verliehen.  
 
Die Unternehmenskultur im Jobcenter Köln ist von Vielfalt, Chancengerechtigkeit und 
einem respektvollen Miteinander geprägt. In den letzten Jahren hat sich für immer 
mehr Mitarbeitende die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben gestellt. 
In diesem Bereich hat sich das Jobcenter gut aufgestellt, um den individuellen Be-
dürfnissen gerecht zu werden. Dafür gibt es zum Beispiel Eltern-Kind-Zimmer, Unter-
stützung für Eltern und Pflegende, unterschiedlichen Teilzeitmodelle und Teleheimar-
beit. 
 
In Berlin wurden in Anwesenheit von Bundesministerin Dr. Katarina Barlay und 
Staatssekretär Dirk Wiese das Jobcenter Köln und weitere Unternehmen für ihr En-

6 
 
gagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet. Die Auditierung 
„berufundfamilie“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums 
und des Bundeswirtschaftsministeriums. 
 
Im Zuge der Auditierung wurde eine Bestandsaufnahme und Systematisierung der 
vorhandenen Angebote erstellt. Im nächsten Schritt werden neue und ergänzende 
Maßnahmen geplant. Dazu gab es bereits im Februar einen Auditierungsworkshop 
mit Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und zusätzlich viele Ge-
spräche mit Mitarbeitenden des Jobcenter Köln. 
 
Daraus wurde eine Zielvereinbarung entworfen, die die Geschäftsführung zusammen 
mit der Auditorin abgestimmt und als verbindlichen Vertrag formuliert hat. So entsteht 
für den Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine professionelle, themenbe-
zogene Personalpolitik, die für alle Beteiligten Vorteile bringen soll.  
 
Die Zertifizierung ist kein Grund stehen zu bleiben. Die vorhandenen Angebote in Sa-
chen „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ sollen künftig weiter professionalisiert und 
strategisch ausgebaut werden.  
 
 
6. Einführung der eAkte in 2018  
 
Fortschritt und technische Entwicklung sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzu-
denken, deshalb führt die Bundesagentur für Arbeit seit August 2016 sukzessive 
bundesweit in allen Jobcentern die elektronische Akte, kurz eAkte ein. Der Rollout für 
Köln ist im März 2018 geplant. Die Vorbereitungen für eine reibungslose Einführung 
laufen im Jobcenter Köln bereits seit Mai 2016. Mit der Einführung wird schrittweise 
auf die nahezu papierlose Bearbeitung umgestellt. Da die eAkte SGB II nicht nur für 
bestehende Bedarfsgemeinschaften, sondern auch für Betriebe und Bildungsträger 
angelegt wird, sind nahezu alle Fachbereiche des Jobcenter Köln von der eAkte des 
SGB II betroffen.  
 
Mit der Einführung der eAkte werden sich der gewohnte Arbeitsalltag und die bekann-
ten Arbeitsabläufe nachhaltig verändern, weil ein neues Medium genutzt wird. Diese 
Veränderung ist eine Chance für das Jobcenter Köln und alle Beschäftigten, die Erle-
digung der Aufgaben weiter zu entwickeln und noch effizienter zu gestalten.  
 
Jede Neustrukturierung kann Ängste hervorrufen, um dem entgegen zu steuern in-
formiert das Jobcenter Köln jetzt schon transparent und ausführlich über die Einfüh-
rung in 2018. Seit März 2017 werden die Trainer und Trainerinnen im Umgang mit 
der eAkte qualifiziert. Darüber hinaus können Sich die Beschäftigten bereits jetzt im 
Intranet über den Einführungsprozess und die Projektstruktur informieren. 
 
Zur Qualifizierung neuer Mitarbeitender hat der jobcentereigene Fortbildungsbereich 
KomMit! zusammen mit der Operative umfassende Einarbeitungspläne und –
strategien entwickelt. In den ersten drei Monaten nach Einstellung werden die neuen 
Mitarbeitenden bis zu 25 Tage in Rechts-, IT- und Softskill-Schulungen unterrichtet. 
Kollegiale Beratung sowie Sicherheit am Arbeitsplatz sind ebenfalls Bestandteil der 
Schulungsphase. Parallel greift ein umfassender Einarbeitungsplan am Einsatzort, 
der durch die Führungskraft begleitet wird. So lernen Neuankömmlinge ohne eine 
verwaltungsnahe Ausbildung, die Organisation, interne Verfahrensabläufe und ihr 
Aufgabengebiet zügig kennen und sind nach circa sechs Monaten in der Lage das Er-
lernte auch sicher anzuwenden.

7 
 
7. Umzug des Geschäftsbereiches U25 
 
Der Geschäftsbereich U25 ist seit Ende Juni 2017 nicht mehr in links- und rechtrhei-
nisch unterteilt, sondern befindet sich zentral gelegen am Wiener Platz 3 in Köln Mül-
heim. Auch zahlreiche Projekte und Angebote für Unter-25-Jährige sind nun in dem 
neuen Gebäude zu finden. Bereits im März hat der Geschäftsbereich Mülheim die 
oberen Etagen der neuen Liegenschaft bezogen. Jetzt folgte der Geschäftsbereich 
U25 und bietet die gewohnten Angebote und Beratungen künftig in frischer Umge-
bung an.  
 
 
8. Sprechstunde in Lucky’s Haus 
 
Das Jobcenter hat in den letzten Jahren verstärkt neue und innovative Beratungsan-
sätze geschaffen. So ist es auch bei dem Beratungsangebot im Lucky’s Haus, einem 
beliebten Jugendtreff in Bilderstöckchen.  
 
Seit Anfang des Jahres bietet das Jobcenter Köln dort auch eine Anlaufstelle für 
Kundinnen und Kunden des Jobcenter Köln an. Einmal in der Woche findet durch den 
Geschäftsbereich Mitte eine leistungsrechtliche Beratung und einmal im Monat eine 
integrative Beratung durch den Bereich U25 statt. In der offenen Sprechstunde kön-
nen sowohl leistungsrechtliche als auch integrative Anliegen direkt vor Ort geklärt 
werden.  
 
Das Angebot bietet eine ideale Möglichkeit, auf neutralem Boden Kontakt herzustel-
len. Gerade für Menschen mit Vorurteilen oder Ängsten vor einem Behördengang 
wird der Kontakt massiv erleichtert. Beispielsweise konnte einem Kunden, der auf-
grund solcher Hemmnisse nicht in der Lage war einen Neuantrag zu stellen, geholfen 
werden.  
 
Besonders wichtig für die Betroffenen ist es, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Dafür 
ist die Beständigkeit des Angebots besonders relevant. 
 
9. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für 
Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – 
Stand: Juni 2017  
 
Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Juni 2017 
(Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln 
vereinbarten Ziele für das Jahr 2017 ein. 
 
 
 gez. Wagner 
 
 
 Anlage:   
 
1) Erster schriftlicher Entwurf des AMIP‘s 2018-2019 
2) Ergebnismonitoring

Bericht des Jobcenter Köln_ Anlage 1_AMIP 2018_Erster Entwurf AMIP

25593 Zeichen

Arbeitsmarkt- und  
Integrationsprogramm 2018-2019

Seite 1 
 
 
Stand: 14.07.17 
 
 
Inhalt 
Vorwort ........................................................................................................... 2 
Handlungsschwerpunkte .............................................................................. 3 
Lebenslanges Lernen ................................ ................................ ..............................  3 
Nachhaltigkeit in der Integrationsarbeit ................................ ................................  6 
Motivation und Partizipation ......................................................................... 9 
Gesellschaft und Migration ......................................................................... 12 
Sozialraumorientierung............................................................................... 15 
Zahlen, Daten und Fakten ........................................................................... 18

Seite 2 
Vorwort

Seite 3 
Handlungsschwerpunkte 
Lebenslanges Lernen 
Die Fachkräfteengpassanalyse zeigt mit Stand Juni 2017 einen bundesweiten 
Fachkräftebedarf in bestimmten Berufsfeldern . Dem gegenüber stehen gering-
qualifizierte und integra tionsferne Kundinnen und Kunden, welche stärkeorien-
tiert beruflich auszubilden oder zu qualifizieren sind. Etwa 66 % (Stand Juli 
2017) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten des Jobcen ter Köln verfügen 
über keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die erfo lgreiche Absolvierung 
von abschlussorientierten Weiterbildungen stellt jedoch hohe Ansprüche an das 
Durchhaltevermögen von Teilnehmenden, deren Selbstvertrauen in die eigenen 
Fähigkeiten sich über Jahre der Arbeitslosigkei t verringert hat . Dem gilt es mit 
geeigneten Instrumenten zu begegnen, erfolgreiche Weiterbildungen zu ermög-
lichen und nachhaltige Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt zu erzielen.     
 
 
 
 
 
Ziele 
 Wir entwickeln uns als Organisation 
stetig weiter 
 
 Wir aktivieren und qualifizieren   
SGB II – Leistungsempfängerinnen 
und Leistungsempfänger 
 
 Wir verbessern  die Durchführungs-
qualität von a bschlussorientierten Wei-
terbildungen 
 
 Wir bilden  Kundinnen und Kunden 
ohne Ab schluss zu Fachkräften aus 
und integrieren sie

Seite 4 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir entwickeln… 
 unsere Angebote und Prozesse konsequent weiter. Dabei orientieren wir 
uns an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes und den Bedürfnissen der 
Kundinnen und Kunden. Um dies zu gewährleisten, binden wir dies e zu-
nehmend in die (Weiter-) Entwicklung unserer Maßnahmen mit ein. 
 
 eine gemeinsame Bildungszielplanung mit der Agentur für Arbeit. Die 
Planung berücksichtigt den quantitativen und qualitativen Qualifizie-
rungsbedarf des regionalen Arbeitsmarktes. 
 
 unsere Qualifizierungsberatung weiter. D ie Anforderungen hierbei sind 
deutlich gestiegen durch einen differenzierten Arbeitsmarkt sowie ein he-
terogenes Bildungsangebot, so dass eine Spezialisierung der Beratung 
im Jobcenter erforderlich wird.   
 
Wir aktivieren und qualifizieren… 
 unsere Kundinnen und Kundinnen für die Erfordernisse des Arbeitsmark-
tes. So wird in 2018 und 2019  der Anteil von Bildungsmaßnahmen min-
destens 20 % des gesamten Eingliederungstitels entsprechen. 
 
 zielgruppenorientiert und modular. Insbesond ere die Gruppe der lang-
zeitarbeitslosen Kundinnen und Kunden zeichnet sich teilweise durch ein 
geringes Durchhaltevermögen aus sowie durch länger zu rückliegende 
Lernerfahrung. Diesen  Herausforderungen begegnen wir durch Anpas-
sung unserer Angebote . So ist e s gelungen, Teilnahmeabbrüche durch 
vorgeschaltete Erprobungsmodule erheblich zu verringern.  
Zudem setzt das Jobcenter Köln verstärkt auf modulare Teilqualifizierun-
gen mit dem Ziel eines Berufsabschlusses. Hierdurch werden die Be-
darfslagen am Arbeitsmarkt  sowie unterschiedliche Bildungspotenziale 
der Kundinnen und Kunden berücksichtigt. Die beiden Ansätze Erpro-
bung sowie Teilqualifizierung werden erfolgreich in den Projekten „Kölner 
Bildungsmodell“ sowie „Durchstarten in Köln“ angewandt.

Seite 5 
Wir verbessern… 
 die Qualität der be ruflichen Weiterbildung. Ausdrückliches Ziel des Job-
center Köln ist deshalb eine kontinuierliche und standardisierte Überprü-
fung des Maßnahme- und Angebotsportfolios. Dies erfolgt beispielsweise 
durch eine erhöhte Kontaktdichte mit den B ildungsträgern oder auch 
Sprechstunden für Teilnehmende von Weiterbildungen.  
 
 das Teilnehmendenmanagement während einer Weiterbildung. Wesent-
liche Aspekte sind hierbei die proaktive Vermeidung von frühzeitigen Ab-
brüchen, die intensive Begleitung der Teiln ehmenden vor Ort sowie die 
Aufnahme erster Integrationsb emühungen noch vor A bschluss einer 
Qualifizierung. Hierbei gilt: „Nachhaltige Integration geht vor Qualifizie-
rung und Qualifizierung geht vor nicht nachhaltiger Integration.“ 
 
Wir bilden… 
 die Grundlagen für den Start einer Weiterbildung: Die Förderung von 
Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen, IT ) wird weiterhin an-
geboten, um die erfolgreiche Teilnahme von Kundinnen und Kunden an 
berufsqualifizierenden Weiterbildungsmaßnahmen bereits im Vorfeld zu 
unterstützen. Die Verstetigung der Maßnahme im Rahmen einer mit Gut-
schein geförderten Qualifizierung ermöglicht einen flexiblen Einstieg und 
entspricht hierdurch den Erfordernissen der Zielgruppe.  
  
 Fachkräfte aus und vermeiden damit Arbeitslosigkeit au fgrund von man-
gelnder Qualifikation. Einstiegsqualifizierungen (EQ) für jährlich ca. 70 
Jugendliche und junge Erwachsene  bieten Ausbi ldungsbetrieben die 
Möglichkeit, die Fähigkeiten der jungen Menschen mit dem Ziel der an-
schließenden Übernah me in ein Ausbi ldungsverhältnis beobachten und 
erproben zu können . Etwa 80 Plätze pro Jahr stehen für die Begleitung 
der Ausbildung (AbH) zur Verfügung, hier wird beispielsweise Nachhilfe 
parallel zur Ausbildung angeboten. Bei sehr hohem Förderbedarf von 
jungen Menschen erfolgt zunächst die Vorbereitung und anschließende 
Begleitung der Ausbildung (AsA). Hier stehen jährlich 31 Plätze zur Ver-
fügung.

Seite 6 
Nachhaltigkeit in der Integrationsarbeit 
Geringqualifizierte Kundinnen und Kunden fassen nur schwer Fuß auf dem  
ersten Arb eitsmarkt. Lediglich 17% derjenigen Kundinnen und Kunden, die in 
bedarfsdeckende Beschäftigung integriert wurden und auch 12 Monate später 
noch ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten, haben keinen Berufsab-
schluss (Stand …).  Ausgeprägte Langzeitarbei tslosigkeit destabilisiert zudem 
die Lebensführung und nimmt Einfluss auf angrenzende Lebensbereiche. Der 
Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Betroffenen nimmt mit anhaltenden 
Zeiten der Erwerbslosigkeit zu. Von Bedeutung ist somit auch die Vermeidung 
einer erstmaligen Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, 
um einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit in frühen Lebensjahren entgegenzu-
wirken. Die Eingliederung in ein unabhängiges Erwerbsleben erfordert damit 
häufig eine enge Begleitung u nd individuellen Zuschnitt von Unterstützungsan-
geboten. Dies gilt ebenfalls für die Zeit nach der Integration, um die Arbeitsauf-
nahme zu stabilisieren und einen Abbruch zu vermeiden.  
 
 
 
Ziele 
 
 Wir erzielen  dauerhafte Beschäfti-
gungsverhältnisse und vermei den 
„Drehtüreffekte“ 
 
 Wir unterstützen  Jugendliche und 
junge Erwachsene mit Präventivange-
boten, um Arbeitslosigkeit zu vermei-
den und in Ausbi ldung und Arbeit zu 
integrieren 
 
 Wir fördern  individuell und ganzheit-
lich zum Erhalt des Arbeitsver mögens 
von Kundinnen und Kunden

Seite 7 
 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir erzielen… 
  
 längerfristige Arbeitsverhältnisse durch beschäftigungsbegleitendes   
Coaching. Dieser in 2014 eingeführte Ansatz hat sich seitdem als 
sehr wirksam erwies en, findet sich aktuell in 9 Angeboten und Pro-
jekten des Jobcenter Köln wieder und wird auch zukünftig verstärkt in 
neue Produkte eingebaut.   
 
 eine höhere Attraktivität unserer Kundinnen und Kunden durch die 
Arbeit des gemeinsamen Arbeitgeber -Service sowie durch Arbeitge-
berveranstaltungen wie zum Beispiel die bereits etablierten Bewer-
bertage.  
 
 erfolgreiche Integrationen mit der  Fortführung von bewährten Veran-
staltungs- und Kommunikationsformaten. Die  Arbeitgeber- und Be-
werbertage oder auch das prämierte J obSpeedDating (ausgezeich-
net mit dem Exzellenzpreis der Bundesagentur für Arbeit ) geben 
Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit, unmittelbar im persön-
lichen Gespräch mit potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern 
zu überzeugen. Das JobSpeed Dating 2016 erzielte mit 963 teilneh-
menden Ku ndinnen und Kunden und mit 3.814  geführten Gesprä-
chen eine Integrationsquote von rund 49 %.   
 
Wir unterstützen… 
 
 benachteiligte Jugendliche unter anderem im Rahmen des Angebots 
„Joblinge“ , bei der Vorbereitung und Suche  eines Ausbildungs- oder 
Arbeitsplatzes. Dieses erfolgreiche Produkt  wurde aufgrund der Er-
fahrungen aus anderen Maßnahmen durch eine Ausbildungsbeglei-
tung ergänzt und wird aktuell mindestens bis 2022 weitergeführt. 
Bisher konnten über „Joblinge“ mehr als 80 %  der Teilnehmenden 
nachhaltig vermittelt werden.

Seite 8 
 Kundinnen und Kunden an allgemeinbildenden Schulen dabei, den 
Übergang in Ausbildung und Arbeit erfolgreich zu gestalten. Unsere 
Schülerteams kooperieren dabei mit der Berufsberatung sowie mit 
den jeweiligen Schulen. 
 
 niedrigschwellige Projekte im Kölner Stadtgebiet dabei, die Teilneh-
menden mittelfristig wieder in die Regelsysteme zurückzuführen. 
 
 
Wir fördern… 
  mit kommunal flankierenden Angeboten einen ganzheitlich ausge-
stalteten Integrationsprozess, da nur so komplexen Situationen und 
Problemlagen einer Bedarfsgemeinschaft Rechnung getragen wer-
den kann.  
In 2016 partizipierten mehr als 11.600 Menschen in Köln an diesen 
Leistungen. Durch die in 2017 erfolgte Aufstockung der Mittel möch-
ten wir auch in  Zukunft die hohe Qualität der Angebote mittelfristig 
halten und die bestehenden Bedarfe decken.  
 
 die Gesundheit u nserer Kundinnen und Kunden, in dem wir verstärkt 
Elemente der Gesundheitsförderung in neue Förderangebote invol-
vieren. Beispielhaft sei hier das flankierende Gesundheitscoaching 
im Rahmen von „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ genannt. 
 
 gesundheitlich beeinträchtigte Kundinnen und Kunden durch gezielte 
Beratung unseres Disability Managements (DiMa), mit der Stabilisie-
rung- und Entwicklungsmaßna hme (SEM-DiMa) sowie mit dem Mo-
dellprojekt „MitArbeit! in Köln“. Durch Wiederherstellung von Tages-
strukturen, psychosoziale Stabilisierung und soziale Teilhabe werden 
die individuellen Vermittlungschancen verbessert.

Seite 9 
Motivation und Partizipation 
Die b isherigen Betrachtungen von Förderangeboten, die von Teilnehmenden 
frühzeitig abgebrochen wurden, heben Gründe der Motivation und dem daraus 
resultierend geringen Durchhaltevermögen besonders hervor. Bereits der Bera-
tungsprozess nimmt maßgeblich Einfluss a uf Akzeptanz und Ablehnung von 
ausgewählten Angeboten. Ferner zeigen bisherige Erfahrungen, dass Bewer-
bungsbemühungen von Kundinnen und Kunden oftmals schon vor einem mög-
lichen Vorstellungsgespräch scheitern. Mit neuen Aktivierungsvarianten wird die 
stärkere Partizipation von Kundinnen und Kunden am Ein gliederungsprozess 
angestrebt, damit Angebote  engagierter und erfolgreich wahrgenom men wer-
den. Darüber hinaus gilt es Kundengruppen mit spezifischen Vermittlungs-
hemmnissen, wie beispielsweise Menschen mit Beh inderungen, bei der sozia-
len Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben zu unterstützen o der 
ihnen diese sogar zu ermöglichen. Hierbei bedarf es gezielte r Zuschnitte von 
Angeboten und Projekten, um Kundinnen und Kunden sowie Arbeitgeber ge-
meinsam im Prozess der Eingliederung zu begleiten und zu unterstützen.  
 
 
 
Ziele 
 Wir erzeugen  höhere Akzeptanz für 
die mit Kundinnen und Kunden erarbei-
teten Schritte im Integrationsprozess 
 
 Wir steigern  erfolgreich a bsolvierte  
Qualifizierungen 
 
 Wir gestalten tragfähige Perspektiven 
gemeinsam mit Kundinnen und Kun-
den

Seite 10 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir erzeugen… 
 eine gute Ausgangslage für den erfolgreichen Integrationsprozess durch 
die stärkenorientierte Ausgestaltung der Förderkette. Werden Erwartun-
gen an ein Förderangebot nicht bestätigt oder erweist sich eine gewähl-
te Maßnahme frühzeitig als nicht geeignet, werden Ursachen gemein-
sam mit den Teilnehmenden beleuchtet und ein alternatives Vorgehen 
vereinbart. Hierbei gilt „keinen Ausstieg ohne neuen Einstieg“. 
 
 Akzeptanz und Initiative von Teilnehmenden durch Angebote der Parti-
zipation in Maßnahmen. So sieht das JobBörsen-Programm den „Work-
shop“ als favorisierte Sozialform interner Schulungsangebote vor, in de-
nen Kundinnen und K unden die Ergebnisse der gemeinsamen Prozes-
se mit beeinflussen können.  
 
Wir steigern… 
 die Motivation zur erfolgreichen Teilnahme an Weiterbildungen. Im Pro-
jekt „Durchstarten in Köln“  werden Prämien  für erfolgreich Prüfungen 
gewährt. Das ESF-Projekt wird in Köln mit 52 Plätzen in den Berufsbe-
reichen Fachkraft Metalltechnik und Servicekraft Schutz und Sicherheit 
umgesetzt. Die Teilnehmenden werden durch Qualifizierungscoaches 
des Jobcenters begleitet und unterstützt.  Ein finanzieller Anreiz reicht in 
der Regel nicht aus als Motivator, eine Weiterbildung zu beginnen, kann 
jedoch aktivierend wirken  und zudem im Verlauf der Weiterbildung das 
Durchhaltevermögen stärken. Attraktiv für unsere Kundinnen und Kun-
den ist insbesondere die Chance, den Berufsabschluss „etappenweise“ 
zu erlangen.  
 
 gruppendynamische Prozesse in speziellen Angeboten, wie Befit4Job, 
Jobbörse oder Arbeit@Porz. So erleben die Kundinnen und Kunden die 
berufliche Eingliederung anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer  als 
ein für s ie realistisches u nd greifbares Ziel. Sie partizipie ren am Erfolg 
der anderen Teilnehmenden, vernetzen sich und schöpfen Motivation

Seite 11 
zur Intensivierung der Eigenbemühungen.  
 
 
 das Selbstwertgefühl und steigern die Weiterbildungsbereitschaft von 
Teilnehmenden durch schneller erreichbare Ziele mit dem Angebot von 
Teilqualifizierungen. Erfahrungen im Rahmen des Kölner Bildungsmo-
dells zeigen, dass die modulare Qualifizierung im Idealfall  zu einer Ab-
solvierung aller erforderlichen Module einer Vollqual ifizierung „in Kette“ 
führt.  
 
Wir gestalten… 
 mit Kundinnen und Kunden  individuelle Rahmenbedingungen zur Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf, um Erwerbstätigkeit auch bei Kinder-
betreuung oder Pflege von Angehörigen zu ermöglichen . Das Förder-
angebot „Kölner Alleinerziehende i m Aufbru ch“ unterstützt seit April 
2013 Erziehende durch Beratungs- und Qualifizierungsangebote. Hand-
lungsfelder sind die Organisation der Kinderbetreuung  und die Wieder-
gewinnung einer beruflichen Orientierung.  
 
 eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit für Mensch en mit Schwerbe-
hinderung sowie die Schaffung einer Anschlussperspektive im Projekt 
„Mitarbeit! In Köln“ . Seit Juni 2015 werden hier  rechtskreisübergreifend 
bis zu 400 Teilnehmende innerhalb von drei Jahren aktivie rt, qualifiziert 
und an den Arbeitsmarkt  herangeführt und/oder vermittelt. Dies kann 
die Aufnahme einer Berufsausbildung, einer abschlussorientierten Qua-
lifizierung oder einer berufliche n Rehabilitation sein.  Obligatorisch und 
essentiell ist dabei das individuelle Jobcoaching zu bewerten.  
 
 Chancen und Möglichkeiten für geflüchtete Menschen. So werden seit 
2016 Talentscouts eingesetzt, um den besonderen Bedarfen der ju-
gendlichen Menschen mit Fluchterfahrung  gerecht zu werden . Die 
Scouts begleiten, „entdecken“ Fähigkeiten und Potentiale der Jugendli-
chen und fördern diese . Das Modell der Talentscouts ist so erfolgreich, 
dass es in 2016 durch die Agentur für Arbeit prämiert wurde.

Seite 12 
Gesellschaft und Migration 
 
Das Thema Flucht ist weiterhin sehr relevant in der täglichen Arbeit des Job-
centers. Die Zahl d er ankommenden Asylsuchenden ist derzeit rückläufig, je-
doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass eine seriöse Aussage zur weiteren 
Entwicklung nur schwer zu treffen ist. Zudem leben in Köln bereits viele Men-
schen, die aus anderen Gründen nach Deutschland migriert sind und sich durch 
unterschiedliche Sozialisationserfahrungen und berufliche Perspektiven aus-
zeichnen. Diesen Herausforderungen muss das Jobcenter in seiner Angebots-
planung begegnen. Die soziale und berufliche Integration der migrierten Men-
schen erfordert eine zeitlich angemessene und individuelle Gesamtplanung, um 
Spracherwerb und kulturelle Anpassung erfolgreich zu gestalten und dem 
Fachkräftebedarf von übermorgen zu begegnen.  
Einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die gesellschaftliche Integrati-
on von Personen mit erheblichen Hemmnissen dar. Die Aufnahme einer aus-
kömmlichen Erwerbstätigkeit ist dabei unser generelles Ziel. Für einen Teil der 
Kundinnen und Kunden ist dies jedoch mittelfristig nicht realistisch. Wir sehen 
unsere Verantwortung insbesondere darin, diese Menschen entsprechend ihrer 
Fähigkeiten zu fördern und ihnen somit die Teilhabe am gesellschaftlichen Le-
ben zu ermöglichen.  
 
 
Ziele 
 
 Wir unterstützen  soziale Integration 
durch Erwerb von Sprache und Arbeit  
 
 Wir schaffen Perspektiven durch  An-
erkennung, Ausbildung und  Qualifizie-
rung 
 
 Wir fördern die soziale Teilhabe

Seite 13 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir unterstützen…  
 Menschen mit Fluchterfahrung im Integration Point Köln . Die gemeinsa-
me Einrichtung von Agentur für Arbeit und Jobcenter unterstützt ankom-
mende Menschen bei der Inanspruchnahme von Angeboten wie Sprach-
förderung, Anerkennungsberatung oder Qualifizierung.  
 
 die frühzeitige Heranführung an den Ausbildungs - und Arbeitsmarkt von 
migrierten Kundinnen und Kunden. Das Angebot „Kompetenzfeststel-
lung, frühzeitige Aktivierung und Spracherwerb“ (KompAS) verfolgt die 
berufliche Orientierung parallel zur Teilnahme an einem Integrationskurs. 
Da viele Menschen die Voraussetzungen für eine Teilna hme aus unter-
schiedlichen Gründen nicht erfüllten, wurde das Angebot inhaltlich ange-
passt und die Platzzahlen reduziert.  
 
 den Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen. Neben den regulären In-
tegrationskursen stehen Kundinnen und Kunden mit Migrationshinter-
grund berufsbezogene Sprachkurse nach der Verordnung über die be-
rufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV) zur Verfügung. Hierzu 
ergänzend enthalten zahlreiche Integrationsmaßnahmen Sprachförder-
anteile, da nur mit ausreichenden Deutschkenntnissen eine nach haltige 
Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt realistisch ist. 
 
 junge Menschen mit Fluchterfahrungen mit berufspraktischer Orientie-
rung sowie Vorbereitung und Hera nführung an das deutsche Ausbil-
dungssystem mit dem Angebot „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (Per-
juF) und der Ergänzung im Bereich Handwerk (PerjuF -H). Die Sprach-
förderung stellt einen obligatorischen Anteil des Angebotes dar. 
 
Wir schaffen… 
 gute Grundlagen für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt 
durch Kompetenzfeststellung und Einleitung von Prüfverfahren zur Aner-
kennung vorliegender Au sbildungsnachweise. Im Projekt „Chance plus“

Seite 14 
werden Betroffene beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk 
„Integration und Qualifizierung“ der Anerkennungsberatung zugeführt. 
 
 Abhilfe in Krisensituationen mit „Guide2work“. Das Förderangebot für 
Menschen mit Migrationshintergrund hält 300 Plätze vor und bietet ne-
ben einem begleitenden Coaching eine Soforthilfe, um Betroffenen 
schnell und unkompliziert Unterstützung zu leisten.  
 
Wir fördern… 
 Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen, die aufgrund von gesund-
heitlichen Einschränkungen und/oder eingeschränkten Kinderbetreu-
ungsmöglichkeiten derzeit keine Integrationsperspektive auf dem ersten 
Arbeitsmarkt haben. Im Rahmen des Bundesprogrammes „Soziale Teil-
habe am Arbeitsmarkt“ wurden bis Mitte Juli 2017 bereits 387  sozialver-
sicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse im Rahmen des Projektes geför-
dert und durch Jobcoaches erfolgreich begleitet. 
 
 die gesellschaftliche Teilhabe unserer Kun dinnen und Kunden durch 
Mitwirkung im kommunalen Beschäftigungsprogramm.  Erwerbstätigkeit 
im Hinblick auf die soziale Integration stellt ein wichtiges und notwendi-
ges Instrument dar. Soziale Anerkennung und Vernetzung, geregelte 
Tagesstrukturen und wertschöpfende Arbeit sind hierbei we sentliche As-
pekte.  
 
 Projekte für NEETs (Not in Education, Employment or Training) , die auf-
grund massiver Hemmnisse derzeit nicht an Regelangeboten von Ju-
gendamt und Jobcenter partizipieren. Ziel ist eine Stabilisierung der Le-
benssituation und Entwicklung von realistischen Perspektiven.

Seite 15 
Sozialraumorientierung 
Als aktiver Kooperationspartner gestalten wir Angebote und Maßnahmen ver-
stärkt im Sozialraum und damit unmittelbar im gesellschaftlichen Lebensraum 
der Kundinnen und Ku nden. Das Jobcenter sieht sich in der Mitverantwortung 
bei der Beantwortung sozialer Fragen und versteht sich als aktiver Kooperati-
onspartner vor Ort. Das in Köln kulturtypische und traditionell verankerte Veedel 
bietet hierzu eine räumlich gute Orientieru ng. Insbesondere für Jugendliche 
stellen räumliche Entfernungen entscheidende Hürden dar, die eine Beratung 
und Förderung ersc hweren oder sogar die Wahrnehmung des Hilfesystems 
gänzlich verhindern . Dieser Herausforderung begegnen wir durch dezentrale 
Beratungs- und Unterstützungsangebote.  
Der Schwerpunkt der sozialen Integration durch s oziale Anerkennung und Ver-
netzung sowie wertschöpfende Arbeit im Sozi alraum der Kundinnen und Kun-
den beschreibt weiterhin einen wesentlichen Aspekt für die Förderung öffentl i-
cher Beschäftigungen . Die Stärken und Kompetenzen der Menschen stehen 
dabei uneingeschränkt im Fokus.  
 
 
 
Ziele 
 
 Wir unterstützen den Menschen 
dort, wo er lebt 
 
 Wir sind aktiver Netzwerkpartner 
vor Ort 
 
 Wir bauen Zugangsbarrieren für 
Kundinnen und Kunden ab

Seite 16 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir unterstützen… 
 Jugendliche und junge Erwachsene bei der beruflichen und der sozialen 
Integration mit Jugendbüros und Kompet enzagenturen vor Ort.  2016 
wurden 76 % der Jugendliche in eine angemessene Anschlussperspekti-
ve vermittelt, zum Beispiel in ei ne sozialversicherungspflichte Arbe it, 
Ausbildung, erneuten Schulbesuch oder Einstiegsqualifizierung . In vier 
Stadtgebieten bieten Kompetenzagenturen umfangreiche Angebote an, 
um Jugendliche sowohl bei der beruflichen als auch sozialen Integration 
zu unterstützen.  Die Angebote sind sehr erfolgreich, nicht zuletzt auf-
grund der Kooperation mit vor Ort vertretenden Akteure n wie beispiels-
weise weiteren Beratungsstellen oder ansässige n Arbeitgeber. Aus die-
sem Grunde sind bei einer neuen Ausschreibung der Jugendbüros zwei 
weitere Standorte in Planung, um der sozialräumlichen Komponente des 
Angebotes noch besser gerecht zu werden.    
  
 Kundinnen und Kunden in Krisensituationen. Unsere Joblotsen bieten ei-
ne 1:1-Unterstützung an und begleiten Kundinnen und Kunden vor Ort. 
Neben der Bewältigung von akuten Schwierigkeiten unterstützen sie bei-
spielsweise den Abbau von Vermittlungshemmnissen oder die Funktion 
als Bindeglied zu Behörden und weiteren Anlaufstellen im Hilfesystem.  
 
 schwer erreichbare junge Menschen in Kooperation mit dem Amt für Kin-
der, Jugend und Familie und der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln 
e.V. mit einem gemeinsamen Streetwork -Angebot. Streetworker errei-
chen Jugendliche in ihrem unmittelbaren Umfeld. Als vertrauensvolle An-
sprechpartner bieten sie Orientierung und Unterstützung bei der be-
darfsgerechten Anbindung an bestehende Hilfesysteme an.

Seite 17 
Wir sind… 
 in der Mitverantwortung bei der Beantwortung sozialer Fragen und ver-
stehen uns als aktiver Kooperationspartner. So wirken wir in verschiede-
nen sozialräumlichen Netzwerken mit, wie zum Beispiel dem Arbeitskreis 
Chorweiler. 
 
 Kooperationspartner der Stadt Köln im  Rahmen des EFRE/ESF Projek-
tes: “Lebenswerte Veedel“: Kölner Veedelscenter  und Klosterwald 2.0 
mit dem Ziel, schwer zu aktivierende Kundinnen und Kunden über einen 
niederschwelligen Ansatz im Sozialraum „abzuholen“ und sozial zu integ-
rieren. Die vor Ort vorhandene Förderstruktur wird beachtet, ergänzt und 
effizient genutzt, um individuell bedarfsumfassend zu unterstützen. 
 
Wir bauen… 
 gezielt Hemmschwellen für unsere Kundinnen und Kunden  ab, um Leis-
tungen und Beratung in Anspruch zu nehmen . Hierzu sind unsere Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter  in den Kölner Veedeln unterwegs und neh-
men beispielsweise am aufsuchenden Angebot des ESF -Projektes 
„Chancen geben – 100 Wege in Beschäftigung“ teil oder informieren 
Teilnehmende im Bundesprojekt „Work 4 You“ über die Leistungsgewäh-
rung und Abläufe im Jobcenter. 
 
 auf dezentrale Anlaufstellen. Der „Hotspot Chorweiler“ als Vor -Ort-
Beratung des Jobcenter Köln im Stadtteil Chorweiler bewährt sich bereits 
im fünften Jahr. Etwa 50 %  der Vorsprachen e rfolgen durch Nicht -
Leistungsempfänger.  
Die Beratung des Jobcenters im Stadtteil Neubrück wird rege ge nutzt. 
Hierdurch werden Barrieren abgebaut und Vertrauen sowie Wertschät-
zung gegenüber den Kunden und Kundinnen aufgebaut.

Seite 18 
Zahlen, Daten und Fakten

Mitteilung Ausschuss

492 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/5000 JC 
 
08.08.2017 
Vorlagen-Nummer 
 2297/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für So ziales und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter 
Köln – den folgenden Bericht vor.  
 
Anlagen:  
Bericht des Jobcenters 
Anlage 1: Erster schriftlicher Entwurf des AMIP‘s 2018-2019 
Anlage 2: Ergebnismonitoring 
 
 
Gez. Höing

Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 2_Ergebnismonitoring

12089 Zeichen

Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am 07.09.2017
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2017
Ergebnismonitoring
Juni 2017
N:\Ablagen\D35702-Jobcenter-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2017\07_Monitoring\2017-06\2017-06 Monitoring.xlsx

ErwartungswertPrognose Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR -                159.874       158.041 -1.832 -1,1%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 26.810,7        53.684,5        80.663,6        107.474,5      134.043,2      159.873,5      186.647,0      213.477,0      240.167,7      266.850,1      293.458,8      320.037,0      
Ist 2017 26.447,1        53.058,6        79.716,2        106.247,2      132.550,2      158.041,2      -                 -                 -                 -                 -                 -                 
Ist 2016 25.730,0        51.520,7        77.412,3        103.188,0      128.923,8      154.687,0      180.459,1      206.164,7      231.781,3      257.281,2      282.633,7      307.137,3      
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit Juni 2017
 -
 50.000,0
 100.000,0
 150.000,0
 200.000,0
 250.000,0
 300.000,0
 350.000,0
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 2

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Integrationsquote 0,0% 10,1% 10,2% 0,12%-Pkte 1,2%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 1,7% 3,6% 5,5% 7,4% 8,9% 10,1% 11,9% 14,3% 16,7% 19,0% 21,1% 23,3%
Ist 2017 1,6% 3,3% 5,3% 7,3% 9,1% 10,2%
Ist 2016 1,8% 3,6% 5,5% 7,5% 9,2% 11,0% 12,9% 15,2% 18,0% 20,3% 22,1% 23,3%
Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert)
Ist 2017 1.343              2.804              4.419              6.134              7.625              8.546              -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 1.473              3.042              4.647              6.296              7.703              9.227              10.877            12.809            15.139            17.079            18.560            19.537            
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Juni 2017
0,0%
5,0%
10,0%
15,0%
20,0%
25,0%
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Integrationsquote
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 3

ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern -                58.468         57.837 -630 -1,1%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 58.316           58.389           58.398           58.428           58.463           58.468           58.522           58.534           58.536           58.525           58.521           58.536           
Ist 2017 57.855           57.918           57.910           57.934           57.929           57.837           -                 -                 -                 -                 -                 -                 
Ist 2016 57.173           57.244           57.253           57.271           57.307           57.364           57.409           57.416           57.421           57.416           57.404           57.388           
Juni 2017Zielmonitoring Jobcenter  Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug
 56.000
 56.500
 57.000
 57.500
 58.000
 58.500
 59.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 4

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) 169.651,35     167.393,83 -2.258 -1,3%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 27.788,0         56.256,7         84.255,9         112.656,0       141.004,1       169.651,3       198.315,4       226.365,6       254.446,1       282.333,6       310.711,5       339.043,0       
Ist 2017 27.572,1         55.005,9         82.866,5         110.810,9       139.600,9       167.393,8       -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 26.527,8         53.705,6         80.435,0         107.547,2       134.609,7       161.957,9       189.322,0       216.100,2       242.907,3       269.530,1       296.621,2       323.667,8       
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Kosten der Unterkunft Juni 2017
 -
 50.000,0
 100.000,0
 150.000,0
 200.000,0
 250.000,0
 300.000,0
 350.000,0
 400.000,0
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR)
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: ERP
Seite 5

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
-                  2.079              2.079 -
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2017 2.186              2.181              2.174              2.161              2.124              2.079              -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 2.224              2.235              2.240              2.246              2.250              2.256              2.251              2.249              2.243              2.222              2.208              2.200              
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit Juni 2017
 1.950
 2.000
 2.050
 2.100
 2.150
 2.200
 2.250
 2.300
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit
(gewichteter Jahresfortschrittswert)
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Statistik der BA,  
Seite 6

Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Ist 2017 153                 314                 507                 760                 976                 1.120              -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 157                 372                 572                 799                 1.009              1.208              1.452              1.654              1.904              2.123              2.316              2.484              
Zielmonitoring Jobcenter  Köln JOB-Offensive KÖLN Juni 2017
 -
 500
 1.000
 1.500
 2.000
 2.500
 3.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN 
Ist 2017
 Ist 2016
Datenquelle: eigene Auswertung
Seite 7

Erwartungswert Soll akt. Monat Ist akt. Monat Diff. abs. (Soll) Diff % (Soll)
Reduzierung der Fehlerquote Kosten der Unterkunft 152                 131                 -21,0 -13,8%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 20                   49                   87                   125                 152                 187                 225                 255                 292                 331                 360                 393                 
Ist 2017 25                   48                   71                   100                 131                 168                 -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2016 20                   48                   86                   123                 150                 185                 222                 252                 288                 327                 355                 388                 
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Integration Schwerbehinderte Juni 2017
 -
 50
 100
 150
 200
 250
 300
 350
 400
 450
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Integration Schwerbehinderte
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: eigene Auswertung
Seite 8

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung
Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2017 61.763         62.073            62.234         62.437         62.390           62.624              
Ist 2016 62.431         62.559            62.583         62.527         62.499           62.511              62.322           62.000           61.761           61.604           61.441             61.517             
Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport
Ist 2017 121.149       121.835          122.099       
Ist 2016 121.666       122.006          122.100       121.987       121.944         122.000            121.746         121.087         120.654         120.542         120.335           120.640           
Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2017 116.888       117.589          117.901       118.433       118.285         118.797            
Ist 2016 116.180       116.529          116.642       116.534       116.524         116.645            116.487         116.217         116.049         115.984         115.866           116.230           
Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2017 84.105         84.651            84.892         85.132         85.013           85.488              
Ist 2016 83.951         84.257            84.334         84.230         84.209           84.305              84.125           84.039           83.856           83.715           83.525             83.692             
Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport,  Daten mit Wartezeit von 3 Monaten
Ist 2017 13,3% 13,4% 13,4%
Ist 2016 13,3% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,3% 13,3% 13,2% 13,2% 13,2% 13,2%
Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug
Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport
Ist 2017 35.238         35.052            35.351         35.973         36.180           36.130              
Ist 2016 39.627         39.999            39.977         39.769         38.539           37.695              37.667           37.761           37.471           36.953           36.500             35.684             
Kosten der Unterkunft
Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum kumulierten Vorjahreswert Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln 
Ist 2017 27.572,13      55.005,94         82.866,52      110.810,86    139.600,88      167.393,83         -                   -                   -                   -                   -                     -                     
Ist 2016 26.527,81      53.705,56         84.255,94      112.656,04    141.004,08      169.651,35         198.315,35      226.365,60      254.446,12      282.333,57      310.711,51        339.042,96        
Ist / Ist-Vergleich 3,9% 2,4% -1,6% -1,6% -1,0% -1,3% - - - - - -
Juni 2017Zielmonitoring Jobcenter  Köln Indikatoren
* Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = 
Bevölkerung unter 65 Jahre
Seite 9

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Juni 2017Zielmonitoring Jobcenter  Köln Indikatoren
Seite 10

Beratungsverlauf (1)

07.09.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2297/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
08.08.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27