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Sportpartnerschaft Köln - Nairobi

Mitteilung Ausschuss 4447/2019 vom 07.01.2020

Stand: Am 23.01.2020 im Sportausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/52/520/2 Vorlagen-Nummer 07.01.2020 4447/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 23.01.2020 Sportpartnerschaft Köln - Nairobi Die NGO „Girls Unlimited“ organisiert in dem Vorort Mathare in Nairobi für hunderte von Kindern, mehrheitlich Mädchen, die unregelmäßig oder gar nicht zu Schule gehen, ein Sportprogramm auf einem Schulgrundstück mit dem Ziel, in gewaltfreier Atmosphäre die Kinder zum Lernen heranzufüh- ren. Der „Sportplatz“ dieser Schule ist in desolatem Zustand und soll optimiert werden. Der Sport baut die Brücke zur Bildung. Bildung ist nachhaltige Entwicklung. Eine Kunstrasenherstellerfirma aus Belgien hat der Stadt Köln gegenüber nun die Aussage gemacht, einen Kunstrasenplatz für die NGO „ Girls Unlimited“ in Kenia stiften zu wollen. Zu dieser NGO hat das Sportamt seit langem einen engen Kontakt, denn in 2016 wurde vom Sportamt ein Container nach Afrika gesendet, voll mit Spenden von Fußballmaterialien der Kölner Bürger. Die Leiterin von „Girls Unlimited“ ist Doreen Nabwire, die in der Saison 2013/14 beim 1.FC Köln ge- spielt und in Afrika überregionale Bedeutung erreicht hat. DoreenNabwire‘s Verdienste liegen insbe- sondere im Bereich der Mädchen- und Frauenförderung in Kenia. Gesundheitsvorsorge, Aufklärung und Aidsprävention sind vor allem Afrika so besonders wichtig und können über die Bildungseinrich- tungen vermittelt werden. Über den Sport führt Doreen Nabwire die Mädchen zur Bildung. Grundsätzlich hat sich die Stadt Köln zur kommunalen Umsetzung der sogenannten „Sustainible De- velopment Goals“, den Nachhaltigkeitszielen der UN, zur Erfüllung verpflichtet. In dem am 04.04.2019 vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Konzept zur „Sportentwicklungsplanung“ wird nun ebenfalls auf die Nachhaltigkeitsziele verwiesen und als Maßnahme die Ausweitung der bildungsbezogenen Entwicklungszusammenarbeit im Sport für die Stadt von dem Gutachterteam empfohlen und gefor- dert. Dieser Forderung soll hier nachgegangen und in 2020 geprüft werden, ob die Rahmenkosten für das Projekt eines Kunstrasenplatzes mit Bundes- und Stiftungsmitteln gedeckt werden könnten. Die Herstellerfirma würde die Material- und Transportkosten übernehmen und das Sportamt die Planung. Die reinen Baukosten vor Ort mit lokalen Firmen sind offen und sollten mit diesen Mitteln finanziert werden. Das Institut für Sportgeschichte/Zentrum für Olympische Studien der Deutschen Sporthochschule Köln ist ein fachlich kompetenter Partner in diesem Projekt. Mit den internationalen Master- Studiengängen „M.A. International Sport Development und Politics“ und „M.A. Olympic Studies“ baut es die Brücke zu den Themen „Erziehung im und durch Sport“ sowie „Entwicklungszusammenarbeit im Sport“. In Workshops sollen die kenianischen Lehrer/Trainerinnen und die Partner der DSHS die wissenschaftlichen Hintergründe des Projektes erarbeiten. Und auch der Forderung einer intensiveren Zusammenarbeit mit der Sporthochschule im Sportent- wicklungsgutachten von Herrn Prof. Kähler kann mit diesem Projekt entsprochen werden. gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf

  1. 23.01.2020

    Sportausschuss

    TOP 6.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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