A-W/0002/2020
Appelbreistiege radverkehrsfreundlicher gestalten
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Stellungnahme der Verwaltung vom 16.11.2020
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A-W (OOO1I/20207 32.12.0012 16.11.2020 Frau Krieger 3211 An die Bezirksvertretung Münster-West über Herrn Stadtrat Heuer über 33.24 - Frau Remmers Appelbreistiege radverkehrsfreundlicher gestalten e Antrag Ifd. Nr. A-W/0002/2020 der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen / GAL Bezirksvertretung Münster-West vom 25.12.2019 Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen / GAL der Bezirksvertretung Münster-West hat die Ver- waltung beauftragt zu prüfen, ob die Rohrrahmensperren so umgestaltet bzw. ersetzt werden können, dass ein Passieren der Sperren mit Lastenfahrrädern und Rädern mit Anhängern , komfortabel und zügig möglich ist. Der Antrag wurde gemeinsam mit dem Amt für Mobilität und Tiefbau und der Polizei geprüft. Zum Ergebnis kann Folgendes mitgeteilt werden: Die beiden Rohrrahmensperren an der Appelbreistiege sind aus Gründen der Verkehrssicher- heit zwingend erforderlich. Am Kreisverkehrsplatz Roxeler Straße / Von-Esmarch-Straße er- folgte der Aufbau der Rohrrahmensperre und der Knieholme nach einem Beschluss der Un- fallkommission. In der Vergangenheit wurden mehrfach aus der Appelbreistiege ausfahrende Radfahrer/-innen von aus der Kreisfahrbahn in Richtung Gievenbeck / Roxel abbiegenden Kraftfahrenden übersehen, angefahren und dabei zum Teil schwer verletzt. Seit diesem Um- bau hat sich die Unfalllage deutlich verringert. In Höhe der Michaelschule wurde die Rohrrahmensperre zum Schutz der Schüler/-innen ein- gerichtet. Insbesondere zu Schulwegzeiten bestehen einerseits erhebliche Schülerverkehre zu Fuß aus Richtung des Arnheimwegs und der Von-Esmarch-Straße und gleichzeitig besteht der Hol-/Bringverkehr und die damit verbundenen Rangierbewegungen der Eltern. Durch die Rohrrahmensperre wird das schnelle Einfahren von Radfahrenden und die daraus resultieren- den Gefährdungen wirksam verhindert. . Ein Entfernen oder Ersetzen der Rohrrahmensperren durch Sperrpfosten ist daher aus Grün- den der Verkehrssicherheit nicht möglich. N orbert Vechtel / / Die Einfahrbreite und der Abstand der Gitter zueinander werden durch die Wegbreite be- stimmt. Die Maße sind in den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) festgeschrieben. Die Einfahrbreiten und Abstände der Gitter bei der Rohrranmensperre am Kreisverkehrsplatz stimmen mit den Richtlinien der ERA überein. Bei der Rohrrahmensperre an der Michaelschule passen die jeweiligen Einfahrbreiten nicht mit den Richtlinien überein und die Gitter überlap- pen, sodass hier eine Anpassung der Rohrrahmensperre erforderlich ist. Die Anpassung der Rohrrahmensperre in Höhe Michaelschule wird zeitnah durch das Amt für Mobilität und Tief- bau erfolgen.
Originalantrag
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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/GAL MÜNSTER Fraktion in der Bezirksvertretung West 25. Dezember 2019 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster-West Herrn Stephan Brinktrine Pantaleonplatz 7 48161 Münster Appelbreistiege radverkehrsfreundlicher gestalten Die Bezirksvertretung Münster-West möge beschließen: Die Rohrrahmensperren an beiden Enden der Appelbreistiege werden so umgestaltet bzw. ersetzt, dass ein Passieren der Sperren mit Lastenfahrrädern und Rädern mit Anhängern komfortabel und zügig möglich ist. Begründung: Die Sperren sind zur Zeit so gestaltet, dass die Durchfahrt mit einem gewöhnlichen Fahrrad ohne Absteigen immerhin nicht unmöglich ist. Jedoch ist die Gestaltung nicht so, wie es von einer zukünftigen Fahrradhauptstadt und einer für Radfahrer*innen so wichtigen Verbindung mit der Innenstadt erwartet werden kann. Insbesondere im nördlichen Bereich ist es in den regenreichen Monaten bei der Einfahrt in die Appelbreistiege nicht zu vermeiden, die asphaltierte Fläche zu verlassen und eine Kurve durch das schlammige Erdreich links zu fahren. Dies trägt weder zum Erhalt der Verkehrsfläche bei noch zur Verkehrssicherheit. Fahrräder mit Anhängern und insbesondere lange Lastenräder schaffen diese Kurve meist nur noch, indem man absteigt oder sich umständlich durch die Sperre laviert. Das Argument, die Sperren dienten der Disziplinierung der Radfahrer*innen, trägt nicht, da auf der mehreren hundert Meter langen Strecke zwischen den Sperren überhaupt keine Maßnahmen ergriffen sind, um das Tempo der Radfahrer*innen zu drosseln. Insofern wirken die Sperren lediglich als abschreckende Schikane ohne eine nennenswerte Wirkung auf das Verhalten der Radfahrer*innen. Abgesehen von einem Bürgerantrag vor einigen Jahren (Umwandlung des gemischten Rad/Fußwegs in einen reinen Fußweg) ist überdies auch nicht bekannt, dass es auf der Appelbreistiege zu nennenswerten Konflikten zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer*innen kommt. Bündnis 90/DIE GRÜNEN/GAL Münster-West Anke Pallas, Vorsitzende Kai Bleker Karina Kuschewski Brigitte von Schoenebeck – 1/2 – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/GAL MÜNSTER Fraktion in der Bezirksvertretung West Daher wäre ein Ersatz der Rahmensperren durch beispielweise einfache entfernbare Pfosten ein weiteres Signal zur Verkehrswende in Münster, die die Bürger*innen einlädt, sich öfter mit dem Rad in der Stadt zu bewegen. Gezeichnet: Anke Pallas Karina Kuschewski Brigitte von Schonebeck Kai Bleker (a) Ausfahrt aus der Appelbreistiege nur durch Balancieren mit den Füßen möglich. (b) Rand der Einfahrt. (c) Situation am Ziegenkreisel. (d) Vergleichbare Situation im Grünen Finger – keine Rohrrahmensperre nötig. Bündnis 90/DIE GRÜNEN/GAL Münster-West Anke Pallas, Vorsitzende Kai Bleker Karina Kuschewski Brigitte von Schoenebeck – 2/2 –
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Von-Esmarch-Straße
- Appelbreistiege
- Roxeler Straße
- Schonebeck
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Details
- Aktenzeichen
- A-W/0002/2020
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 06.01.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37