Mandari Insight

0782/2023

Umsetzung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+": Neue Schlüsselprojekte benannt

Mitteilung Ausschuss 09.03.2023

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 16.03.2023, TOP 18.7

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage1_Stek-Team_Schlüsselprojekte_2022

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

7184 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/15/15/1 
 
Vorlagen-Nummer 09.03.2023 
 0782/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 16.03.2023 
 
Umsetzung Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+": Neue Schlüsselprojekte 
benannt 
Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wurde am 14. Dezember 2021 vom Rat geän-
dert beschlossen (1987/2021, AN/2682/2021, AN/2692/2021). Damit ist die Verwaltung beauf-
tragt, durch das Stadtentwicklungsteam, kurz Stek-Team, kontinuierlich Schlüsselprojekte für 
die Umsetzung der Stadtstrategie zu definieren. Das Stek -Team besteht aus 22 Amts - und 
Dienststellenleitungen, tagt zweimal jährlich und wird vom Beigeordneten für Stadtentwick-
lung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales geleitet (siehe Anlage 1, Folie 2). 2022 hat 
das Stek-Team 17 neue Schlüsselprojekte ausgewählt, die erstmalig nicht nur von der Verwal-
tung, sondern auch von der Stadtwerke Köln GmbH (SWK) entwickelt wurden. Die SWK als 
Unterstützerin bei der Umsetzung der Stadtstrategie wurde als Gast in das Stek-Team aufge-
nommen. Die vom Stek -Team ausgewählten Schlüsselprojekte wurden am 14.02.2023 vom 
Verwaltungsvorstand bestätigt.  
Das Stek-Team hat sich 2021 konstituiert und im ersten Jahr bereits sieben Schlüsselprojekte 
identifiziert (siehe Mitteilung 1028/2022). 
 
(I) Was ist ein Schlüsselprojekt der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“? 
Ein Schlüsselprojekt ist ein Konzept, ein Projekt oder ein Impuls, das/der in besonderer Weise 
zur Umsetzung der Stadtstrategie beiträgt. Dabei spielen Innovationscharakter und Modelhaf-
tigkeit eine besondere Rolle. Jedes Schlüsselprojekt ist einer Handlungsempfehlung der 
Stadtstrategie zugeordnet. Dies ermöglicht die Steuerung der Kölner Stadtentwicklung nach 
gesetzten Zielen, Prioritäten und Stoßrichtungen und zugleich die Übersetzung der Hand-
lungsempfehlungen in konkretes Handeln. 
Den Schlüsselprojekten liegen eigene politische Beschlüsse zugrunde. Mit der Aufnahme als 
Schlüsselprojekt sind keine finanziellen Mittel verbunden. Erforderliche Entscheidungen im 
Rahmen der Umsetzung von Schlüsselprojekten städtischer Beteiligungsgesellschaften wer-
den ausschließlich im Rahmen der best ehenden Regularien des jeweiligen Unternehmens 
getroffen. 
 
(II) Welche Vorhaben werden neu als Schlüsselprojekte der Stadtstrategie aufgenom-
men?  
Der Verwaltungsvorstand hat folgende Vorhaben auf Empfehlung des Stek -Teams als 
Schlüsselprojekte der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ bestätigt:

2 
 
Schlüsselprojekt-Kategorie A „Konzepte“: 
 Masterplan Stadtgrün Phase 2 - Bezirkskonzepte – Konkretisierung des gesamt-
städtischen Masterplans Stadtgrün auf Bezirksebene; vom Amt für Landschaftspflege 
und Grünflächen (Amt 67) zur Handlungsempfehlung 4 „Frei-Raum“ 
 Leitbild „kinder - und jugendfreundliches Köln“  – Handlungs- und Orientierungs-
rahmen für Politik- und Verwaltungshandeln; vom Amt für Kinder, Jugend und Familie 
(51) zur Handlungsempfehlung 8 „Stadt-Leben“ 
 Neuaufstellung FNP – Gesamtüberarbeitung des Flächennutzungsplans; vom Stadt-
planungsamt (61) zur Handlungsempfehlung 2 „Innere Werte“ 
 Raumbuch Mobilitätsstationen – Funktionale und planerische Gesamtkonzeption für 
eine flächenhafte Einrichtung von Mobilitätsstationen in Köln; vom Amt für nachhaltige 
Mobilitätsentwicklung (68) zur Handlungsempfehlung 5 „Verkehrswende“ 
Schlüsselprojekt-Kategorie B „Projekte“: 
 Kreuzfeld – Gesamtentwicklung eines neuen Stadtteils mit Modellcharakter, aktuelle 
Phase: Integrierte Planung inklusive städtebaulicher Masterplan, Maßnahmenkatalog 
und Gestaltungsleitfaden; vom Stadtplanungsamt (61) zur Handlungsempf ehlung 3 
„Kölner Mischung“ 
 Deutzer Hafen  – Gesamtentwicklung eines neuen gemischt-genutzten urbanen Quar-
tiers für Wohnen und Arbeiten; vom Stadtplanungsamt (61) zur Handlungsempfehlung 
3 „Kölner Mischung“ 
 Parkstadt Süd – Gesamtentwicklung eines neuen gemischt-genutzten Stadtquartiers 
inklusive Fortführung und Vollendung des Inneren Grüngürtels; vom Stadtplanungsamt 
(61) zur Handlungsempfehlung 3 „Kölner Mischung“ 
 GrünZug Nippes – Herstellung einer zusammenhängenden Parklandschaft inklusive 
„schnellen Radweg“ zwischen Merheimer und Amsterdamer Straße entlang des Niehler 
Gürtels; vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (67) zur Handlungsempfeh-
lung 4 „Frei-Raum“ 
 Pilotbetrieb Wasserbus – Pilotbetrieb eines in den bestehenden ÖPNV integrierten 
Wasserbussystems, vom Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung  (68) zur Hand-
lungsempfehlung 5 „Verkehrswende“ 
 Bike-Tower Weiden West – Hochwertiges, sicheres und komfortables Fahrradparken 
als Pilotprojekt für vier weitere Bike-Tower; vom Amt für nachhaltige Mobilitätsentwick-
lung (68) zur Handlungsempfehlung 5 „Verkehrswende“ 
SWK: 
 Kommunale Wärmeleitplanung zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung – 
Die kommunale Wärmeleitplanung bildet eine verlässliche Planungsgrundlage für die 
Stadt Köln sowie die RheinEnergie AG un d mögliche weitere Wärmedienstleister; von 
RheinEnergie zur Handlungsempfehlung 1 „Klimagerecht leben“ 
 100% Glasfaser für Köln – Flächendeckende Versorgung mit Glasfaser als Kölner Al-
leinstellungsmerkmal und Standortfaktor für Wohnen, Wirtschaft und Wissenschaft, von 
NetCologne zur Handlungsempfehlung 9 „Smarte Stadt“ 
 Industriepark-Nord – Entwicklung eines nachhaltigen Industrie - und Logistik -
Standortes mit hohen ökologischen Standards; von HGK zur Handlungsempfehlung 6 
„Wirtschaft hoch 3“ 
Schlüsselprojekt-Kategorie C „Impulse“: 
 Cooling Cologne – Wasser im öffentlichen Raum – Verwendung von „Sprühschläu-
chen“ im öffentlichen Raum in Hitzeperioden, von Amt für Umwelt - und Verbraucher-
schutz (57) zur Handlungsempfehlung 1 „Klimagerecht leben“ 
 Wasser muss zum Baum – Modellprojekt für Straßenbäume zur tiefgründigen Was-
sereinspeisung von Niederschlagswasser; vom Amt für Landschaftspflege und Grünflä-
chen (67) zur Handlungsempfehlung 1 „Klimagerecht leben“ 
 Verkehrsversuch Venloer Straße  – Temporärer Verkehrsversuch zu verkehrsberuhi-
genden Maßnahmen zwischen Innerer Kanalstraße und Ehrenfeldgürtel; vom Amt für 
nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68) zur Handlungsempfehlung 5 „Verkehrswende“

3 
 
SWK: 
 Smart Fleet – Pilotbetrieb von Sensoren und Kameras an Fahrzeugen der  AWB zur 
Sammlung von echtzeitnahen Informationen über den Stadtzustand ; von AWB zur 
Handlungsempfehlung 9 „Smarte Stadt“ 
In Form von Steckbriefen sind die neu ausgewählten Schlüsselprojekte in Anlage 1 kurz be-
schrieben. Alle bislang aufgenommenen Schlüsse lprojekte sind zudem unter www.stadt-
koeln.de/koelnerperspektiven2030 unter der Kachel „ Handlungsempfehlungen und Schlüssel-
projekte“ zu finden. 
Für das Jahr 2023 plant unter anderem das Amt für Stadtentwicklung und Statistik (15), das 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren (50), die Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schul-
entwicklung (IV/2) und das Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68), Schlüsselprojekt-
vorschläge zu den Themen Wirtschaft, Pflege, Schule, Prävention von Kinder- und Jugendar-
mut sowie Aufenthaltsqualität in Straßenräumen im Stek-Team einzubringen.  
 
Gez. Haack

Anlage1_Stek-Team_Schlüsselprojekte_2022

37856 Zeichen

Anlage 1
Stadtentwicklungsteam 2022:
Benennung weiterer Vorhaben als  
Schlüsselprojekte der Stadtstrategie 
„Kölner Perspektiven 2030+“ 
März 2023
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik

Stadtentwicklungsteam - Zusammensetzung
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 2
MODERATION
Prof. Dr. Ursula Stein
Stein Stadt- und 
Regionalplanung
MITGLIEDER
PROZESS-
BEGLEITUNG
Dr. Markus Nollert
urbanista.ch
 Amt der Oberbürgermeisterin (01)
 Amt für Integration und Vielfalt (16)
 Amt für Gleichstellung von Frauen 
und Männern (03)
 Kämmerei (20)
 Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen (30)
 Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68)
 Integrierte Jugendhilfe- und 
Schulentwicklungsplanung (IV/2)
 Amt für Kinder, Jugend und Familie (51)
 Sportamt (52)
 Sozialplanung/Sozialberichterstattung (V/3)
 Amt für Soziales, Arbeit und Senioren (50)
 Amt für Wohnungswesen (56)
 Stadtplanungsamt (61)
 Kulturraummanagement (VII/5)
 Kulturamt (41)
 Koordinationsstelle Klimaschutz (VIII/2)
 Amt für Liegenschaften, Vermessung und 
Kataster (23)
 Umwelt- und Verbraucherschutzamt (57)
 Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen (67)
 Stabstelle Digitalisierung (IX/2)
 Wirtschaftsförderung (IX/3)
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik (15)
 Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (13)
 Stabsstelle für Beteiligungssteuerung (II/2)
 Stadtwerke Köln GmbH
LEITUNG 
Andree Haack
Beigeordneter für 
Stadtentwicklung, 
Wirtschaft, 
Digitalisierung und 
Regionales
GESCHÄFTSFÜHRUNG Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung (15/1)
Ansprechpartner: Leander Schulte
GÄSTE

Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 3
• Umsetzung der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ 
durch integrierte Schlüsselprojekte
• Jährliche Empfehlung neuer Schlüsselprojekte an den 
Verwaltungsvorstand und Information des StEA
• Diskussion und Information zu wichtigen querschnittsorientierten 
Fragestellungen
• Förderung der amts- und dezernatsübergreifenden 
Zusammenarbeit
• Förderung der Zusammenarbeit zwischen SWK und Verwaltung
Stadtentwicklungsteam - Aufgaben

Kategorien für Schlüsselprojekte
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 4
Kategorie A: KONZEPT
• Konzepte, Programme und Prozesse
• Weiterentwicklung und Konkretisierung der Handlungsempfehlungen
• Entscheidungsgrundlagen und Umsetzungsprogramme  
• Verknüpfung zwischen räumlichen und nicht räumlichen Aspekten
• Prozesse zur Klärung von Entwicklungsmöglichkeiten an einzelnen Orten
Kategorie B: PROJEKT
• Strategische Modellprojekte und -vorhaben
• räumlich wirksam
• hohe Bedeutung für die Umsetzung der Stadtstrategie 
(räumlich/thematisch)
• Vielzahl zu klärender Fragestellungen
Kategorie C: IMPULS
• Impulsprojekte, Tests und Quick-Wins
• schnell realisierbare/sichtbare Projekte
• Aufzeigen neuer Möglichkeiten 
• können temporär sein
A
C
B
Hinweis:
Die Federführungen der Schlüsselprojekte 
verbleiben bei den jeweiligen Fachämtern. 
Den Schlüsselprojekten liegen eigene 
politische Beschlüsse zugrunde. Mit der 
Aufnahme als Schlüsselprojekt sind keine 
finanziellen Mittel verbunden.

Steckbrief für Schlüsselprojekte
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 5
Projekttitel
Projektbeschreibung
Federführung: Dez. / Amt für …(XX) / Dienststelle (XX/X) oder SWK/ Konzernunternehmen
Projektzeitraum (geplant): XX/202X – XX/20XX
Kosten (brutto): ca. X.XXX.XXX €
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima
Bild
Foto
Logo
Zuordnung des Schlüsselprojektes zu einer Handlungsempfehlung, 
Stadtstrategie S. 120 - 135
Leitsätze, auf die das Schlüsselprojekt hauptsächlich einzahlt, Stadtstrategie S. 76 - 119
Ansätze der räumlichen Entwicklung, die durch das 
Schlüsselprojekt bedient werden, Stadtstrategie S. 174-189
Zielkarten, die wichtige Hinweise für das 
Schlüsselprojekt liefern, Stadtstrategie S. 190-235

Erläuterung Verknüpfung Stadtstrategie
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 6
Handlungsempfehlungen
1. Klimagerecht leben
2. Innere Werte
3. Kölner Mischung
4. Frei-Raum
5. Verkehrswende
6. Wirtschaft hoch 3
7. Vorfahrt Bildung
8. Stadt-Leben
9. Smarte Stadt
10.RegioCoop
Zielgerüst – 5 Leitsätze
1. Köln sorgt für kompakte und lebenswerte Quartiere.
2. Köln schafft Raum für eine dynamische und nachhaltige Wirtschaft 
und für vielfältige Arbeitswelten.
3. Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe.
4. Köln stärkt seine Rolle als vielfältig vernetzte Metropole.
5. Köln wächst klimagerecht und umweltfreundlich und sorgt für 
gesunde Lebensverhältnisse.
Ansätze der räumlichen Entwicklung
1. Realisierung von angemessenen Dichten, Nutzungs- und 
Typologiemischungen
2. Stärkung der sozialen, kulturellen und Bildungsinfrastrukturen in 
bestehenden und zukünftigen Quartieren
3. Umgestaltung der Stadtachsen und Anbindung aller Stadtteile
4. Stärkung des schienengebundenen Nahverkehrsnetzes als 
Voraussetzung für die Stadtentwicklung
5. Ausbau des Umweltverbunds und Reduzierung des MIV
6. Stärkung des Rheinraums
7. Langfristige Aktivierung neuer Stadträume
8. Ausformulierung des rechtsrheinischen Entwicklungskorridors
9. Qualifizierung und Nachverdichtung der Industriestandorte
10. Stärkung der produktiven Stadt 
11. Komplettierung der grünen Strukturen
12. Zusammendenken von Freiraum und Siedlungsrändern
13. Verbesserung des Mikroklimas
Zielkarten
Wohnen: Realisierung von gemischten, lebendigen und gut 
angebundenen Quartieren
Wirtschaft: 
Profilierung und Entwicklung zukunftsfähiger Standorte
Soziales, Kultur und Bildung: Stärkung der Infrastruktur für 
Chancengerechtigkeit und Teilhabe
Mobilität: Ausbau des ÖPNV, des Radverkehrs und der 
Verknüpfungspunkte aller Verkehrsträger
Grün und Klima: Sicherung und Qualifizierung der Grünsysteme und 
Vorsorge für den Klimawandel

Schlüsselprojekte der 
Stadtstrategie
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik
2022 vom Stek-Team empfohlen

Schlüsselprojekte der Stadtstrategie
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 8
Handlungsempfehlungen
Kategorie
KLIMAGERECHT 
LEBEN
INNERE 
WERTE
KÖLNER
MISCHUNG
FREI-
RAUM
VERKEHRS-
WENDE
WIRTSCHAFT
HOCH 3
VORFAHRT
BILDUNG
STADT-
LEBEN
SMARTE
STADT
REGIO-
COOP
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
A 6 1 9 2a 2b 7 10 3 4 8 5
B 7 1 2 3 4 5 6 8 9
C 1 2 3 4
A Konzepte B Projekte C Impulse
1 Köln Katalog (15) 1 Kreuzfeld (61) 7 Dekarbonisierung der Wärme-
versorgung (RheinEnergie) 1 Cooling Cologne (57) 4 Smart Fleet (AWB)
2a Masterplan Stadtgrün – gesamtstädtisch (67) 2 Deutzer Hafen (61) 8 Industriepark-Nord (HGK) 2 Wasser muss zum Baum (67) 
2b Masterplan Stadtgrün – Bezirkskonzepte (67) 3 Parkstadt Süd (61) 9 100 % Glasfaser für Köln 
(NetCologne) 3 Verkehrsversuch Venloer
Straße (68)
3 Handlungskonzept Kreativräume (VII/5) 4 GrünZug Nippes (67)
4 Integrierte, strategische Sozialplanung (V/3) 5 Pilotbetrieb Wasserbus (68)
5 Digitalisierungsstrategie: un:box cologne (IX/2) 6 Biketower Weiden West (68)
6 Klimaneutrales Köln 2035 (VIII/2)
7 Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) (68)
8 Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“ (51)
9 Neuaufstellung FNP (61)
10 Raumbuch Mobilitätsstationen (68)
Schwarz = Schlüsselprojekte aus 2021, vom VV bereits bestätigt
Rot = Vorschläge für Schlüsselprojekte aus 2022

Masterplan Stadtgrün – Phase 2: Bezirkskonzepte
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 9
Projekttitel
Nach Fertigstellung des Masterplans Stadtgrün auf gesamtstädtischer Ebene folgt entsprechend des Ratsauftrages in Phase 2
die Betrachtung auf Bezirksebene, um Grün- und Freiflächen mit hoher Nutzungsintensität, mit hohem Potenzial für eine
ökologische Aufwertung und mit stadtklimatischer Bedeutung zu identifizieren. Zudem geht es um die Benennung konkreter
Maßnahmen zur Verbesserung der Grün- und Freiflächensituation (Grünflächengerechtigkeit) in den jeweiligen Bezirken. Die
Erarbeitung der Bezirkskonzepte wird miteinander konkurrierende Flächenansprüche aufdecken und ist daher innerhalb der
Verwaltung interdisziplinär zu erarbeiten. Da ein solches Vorhaben unabdingbar mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt
werden muss, wurden die Stadtbezirke identifiziert, die in Hinblick auf die Versorgung mit Grün- und Freiflächen, ein hohes
Defizit aufweisen. Zunächst werden Bezirkskonzepte für Ehrenfeld und Nippes erstellt. Bis 2027 sollen alle neun Bezirke ein
Konzept erhalten, das dann wiederum in Phase 3 zu einem gesamtstädtischen Bild zusammen gefügt wird.
Federführung: Dez. VIII / Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (67) / Grün- und Landschaftsplanung (671)
Projektzeitraum (geplant): 01/2023 – 06/2027 (je ein halbes Jahr pro Bezirkskonzept)
Kosten (brutto): ca. 225.000 €
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 10
Projekttitel
Mit dem Leitbild für ein „kinder- und jugendfreundliches Köln“ soll – aufbauend auf dem zweiten Aktionsplan - die unter §12b der Hauptsatzung
verankerte Kinder- und Jugendfreundlichkeit geschärft und mit konkreten Handlungsempfehlungen operationalisiert werden. Das Leitbild soll
eine zentrale, langfristige und möglichst konsensfähige Vision für Köln darstellen und ist als Beschreibung der angestrebten Zukunft zu
verstehen („Wie sieht die ideale kinder- und jugendfreundliche Kommune Köln aus, wenn sie „fertig“ ist?“). Der im Leitbild beschriebene
Idealzustand kann somit einen Handlungs- und Orientierungsrahmen für das zukünftige Politik- und Verwaltungshandeln vorgeben und
aufzeigen, an welchen Stellen Paradigmen- und Perspektivwechsel noch erfolgen müssen. Diese sollen an ausgewählten Orten/Situationen in
der Stadt beispielhaft aufgezeigt werden. Um zu erreichen, dass das Leitbild eine breite Zustimmung erzielt und von allen Akteur*innen
mitgetragen wird, soll es mit breiter Beteiligung relevanter Ämter und Dienststellen entwickelt werden. Ebenso ist eine systematische
Öffentlichkeitsbeteiligung, hier insbesondere der Beteiligung von jungen Kölner*innen, geplant. Es kann somit zum gemeinsamen Bezugspunkt
kommunalen Handelns werden. Um das Leitbild verbindlich und nachhaltig zu verankern, soll es vom Rat abschließend verabschiedet werden.
Federführung: Dez. IV / Amt für Kinder, Jugend und Familie (51) / Abteilung (51-AL)
Projektzeitraum (geplant): 06/2022 – 06/2025
Kosten (brutto): -
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Neuaufstellung Flächennutzungsplan
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 11
Projekttitel
Der Flächennutzungsplan (FNP) bildet als vorbereitender Bauleitplan die Grundlage für die funktionale und bauliche Entwicklung
von Köln und setzt den Rahmen für die verbindliche Bauleitplanung. Vor dem Hintergrund der Anforderungen der wachsenden
Stadt, dem Klimawandel sowie der Mobilitätswende ist der Plan von 1982, der sich derzeit in seiner 243. Änderung befindet,
insgesamt überarbeitungsbedürftig. Durch die Neuaufstellung können wichtige Schlüsselprojekte der Stadtstrategie in einem
Planwerk zusammengeführt werden und deren Zielkarten eine räumliche Konkretisierung erfahren. Wesentliche Schlüssel-
projekte sind insbesondere der Masterplan Grün, der Köln Katalog sowie der SUMP (Sustainable Urban Mobility Plan). Durch die
Neuaufstellung des FNP wird somit ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Daseinsvorsorge aller Funktionen in der Stadt vor dem
Hintergrund der aktuellen Herausforderungen zu sichern. Das in der Stadtstrategie entwickelte räumliche Leitbild erfährt durch
entsprechende Darstellungen im FNP Verbindlichkeit.
Federführung: Dez. VI / Stadtplanungsamt (61) / Vorbereitende Bauleitplanung (611/1)
Projektzeitraum (geplant): 01/2023 – 01/2030
Kosten (brutto): In Erarbeitung
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Raumbuch Mobilitätsstationen
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 12
Projekttitel
Mobilstationen stellen einen wichtigen Baustein zur weiteren und kontinuierlichen Erhöhung der Nutzungsquoten umwelt- und
umfeldfreundlicher Verkehrsmittel dar. Die Praxiserfahrung hat gezeigt, dass für eine flächenhafte Einrichtung von Mobilstationen in
Köln ein Raumbuch im Sinne einer funktionalen und planerischen Gesamtkonzeption erforderlich ist. Es soll zugleich den
spezifischen Rahmenbedingungen in Köln Rechnung tragen und die Ziele der Mobilitäts- aber auch der Stadtentwicklung
entsprechend abbilden. Das Raumbuch wird einen Bogen spannen von der Verortung des Themas Mobilstationen in die vorhandene
Landschaft bestehender und in Entwicklung befindlicher Mobilitätsstrategien sowie der Verschneidung mit sektoralen Konzepten (z.
B. Carsharingkonzept) bis hin zu konkreten, planerischen Umsetzungsvorschlägen vor Ort.
Kernelement soll dabei eine auf die Situation in Köln zugeschnittene Systematik sein, anhand derer klar umrissen werden kann,
welche Mobilitätsangebote und -services an welchem Ort im Stadtgebiet in welcher qualitativen und quantitativen Ausprägung unter
dem Dach einer Mobilstation vorgesehen werden sollten. Hierfür soll ein hierarchisches Baukastenprinzip entwickelt werden.
Federführung: Dez. III / Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68) / Integrierte Mobilitätsplanung (68/1) 
Projektzeitraum (geplant): 07/2022 – 03/2023
Kosten (brutto): ca. 100.000 €
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima
Bild
Foto
Logo

Kreuzfeld
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 13
Projekttitel
Der neu zu entwickelnde Stadtteil Kreuzfeld liegt westlich des Stadtteils Blumenberg. Der Untersuchungsraum beträgt ca. 90
Hektar und ist zurzeit ackerbaulich, teilweise forstwirtschaftlich genutzt. Insgesamt entstehen ca. 3.000 Wohneinheiten für 6.900
Menschen sowie neue Arbeitsplätze. Ziel ist es, Kreuzfeld als Modellstadtteil zu etablieren und neue Handlungsweisen zu
erproben. Im Rahmen der Integrierten Planung werden, aufbauend auf dem städtebaulichen Konzept, der städtebauliche
Masterplan einschließlich eines Maßnahmenkatalogs sowie eines Gestaltungsleitfadens erarbeitet. Im Masterplan sollen alle im
wettbewerblichen Dialogverfahren erarbeiteten Aspekte des Städtebaus, der Freiraum-, Verkehrs- und Umweltplanung als auch
der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur in ein Gesamtkonzept zusammengeführt, vertieft und in den Gesamtkontext des Kölner
Nordens eingepasst werden. Die Erstellung des städtebaulichen Masterplans ist die Grundlage für den sich anschließenden
Bebauungsplan und die darauffolgende hochbauliche Umsetzung.
Federführung: Dez. VI / Amt für Stadtplanung (61) / Planungsteam 2 für die Stadtbezirke 2 - 6 (612)
Projektzeitraum (geplant): Gesamtentwicklung bis ca. 2040, 05/2022 – 03/2023 (Integrierte Planung)
Kosten (brutto): Kosten- und Finanzierungsplanung müssen erstellt werden
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Deutzer Hafen
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 14
Projekttitel
Der Deutzer Hafen wird ein neues Stadtquartier in Deutz. Herzstück bildet das Hafenbecken zwischen Siegburger Straße und Poller
Wiesen. Auf ca. 38 Hektar (davon ca. 8 ha Wasser) entsteht ein gemischt-genutztes urbanes Quartier zum Wohnen und Arbeiten mit ca.
3.000 Wohneinheiten für etwa 6.900 Menschen sowie rund 6.000 Arbeitsplätze. Geplant sind außerdem eine Grundschule, mehrere Kitas,
Einzelhandel sowie kulturelle und soziale Nutzungen. Es wird außerdem drei neue Parks, mehrere Stadtplätze und eine Hafenpromenade
um das Hafenbecken geben. Es soll eine Vielzahl an Wohnformen angeboten werden, von öffentlich gefördertem Wohnungsbau (30%) bis
hin zu Genossenschaften, Baugruppen und frei finanziertem Wohnraum. Die moderne stadt hat sich zudem verpflichtet 20%
preisgedämpften Wohnraum auf ihren Baufeldern herzustellen.
Insgesamt weist der Deutzer Hafen eine der höchsten Dichten der gesamten Stadt auf. Dadurch soll möglichst vielen Menschen,
innenstadtnaher Wohnraum in attraktiver Lage geboten werden. Die südlichen Baufelder werden gewerblich genutzt. Eine Wohnnutzung ist
aufgrund des Bahnlärms hier nicht möglich.
Federführung: Dez. VI / Amt für Stadtplanung (61) / Planungsteam 1 für die Innenstadt/Deutz und zentrale Planungsangelegenheiten (611)
Projektzeitraum (geplant): 2016 – 2035 
Kosten (brutto): ca. 58 Mio. € (tlw. Finanzierung durch Treuhandvermögen, (Teil-)Finanzierung durch Städtebauförderung wird geprüft)
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Parkstadt Süd
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 15
Projekttitel
Die Parkstadt Süd ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der Stadt Köln. Das Projektgebiet umfasst eine Fläche von
insg. ca. 100 ha. Die hochbauliche Entwicklung soll später Raum für ca. 3.300 Wohneinheiten für über 7.500 Bewohner*innen
sowie mehr als 4.000 Arbeitsplätze bieten. Grundlage der Entwicklung bildet die sog. „Integrierte Planung Parkstadt Süd“, welche
aufbauend auf den Resultaten eines Kooperativen Verfahrens erarbeitet und vom Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln
beschlossen wurde. Die Planung auf und im Umfeld des Großmarktareals in den Kölner Stadtteilen Bayenthal, Raderberg,
Zollstock und Sülz sieht vielfältige Nutzungen unter Einbeziehung ausgewählter Bestandsbauten vor. Im Projektgebiet sollen
unterschiedliche Nutzungsbausteine zur Weiterentwicklung des Kölner Südens realisiert werden. Hierzu gehören der Sportpark
Süd, ein Bildungscampus, die Fortführung und Vollendung des stadtbildprägenden und stadtökologisch bedeutenden Inneren
Grüngürtels vom Eifelwall bis an den Rhein sowie die Entwicklung eines neuen gemischt-genutzten Stadtquartiers.
Federführung: Dez. VI / Amt für Stadtplanung (61) / Planungsteam 2 für die Stadtbezirke 2 - 6 (612)
Projektzeitraum (geplant): 2015 – 12/2040
Kosten (brutto): Kosten- und Finanzierungsplanung befindet sich in Überarbeitung
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

GrünZug Nippes
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 16
Projekttitel
Der Niehler Gürtel wird zwischen der Merheimer Straße und Amsterdamer Straße als zusammenhängende Parklandschaft
gestaltet – der Gürtel in Nippes wird also grün! Ziel ist es, einen „schnellen Radweg“ von Mauenheim nach Mülheim zu
verwirklichen und gleichzeitig entlang der Hochbahn eine attraktive, durchgehende Parklandschaft zu schaffen. Die neuen Fuß-
und Radwegeverbindungen sollen von einem Netz aus Grünflächen und Parkanlagen begleitet werden und das Nippeser
Tälchen, den Toni-Steingass-Park und den Nordpark miteinander verbinden.
Dieser neue GrünZug Nippes soll zwischen der Merheimer Straße und Amsterdamer Straße in den kommenden sechs Jahren
realisiert werden. Die Parkanlage soll so gestaltet werden, dass vielgestaltige Aufenthaltsflächen angeboten werden und die
klimatische und ökologische Situation im gesamten Stadtbezirk verbessert wird.
Der Planungsprozess wird durch eine differenzierte Bürger*innenbeteiligung begleitet.
Federführung: Dez. VIII / Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (67) / Grün- und Landschaftsplanung (671)
Projektzeitraum (geplant): 01/2020 – 12/2028 
Kosten (brutto): ca. 25,0 Mio. € Planungs- und Baukosten
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Pilotbetrieb Wasserbus
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 17
Projekttitel
Ende 2021 konnte die Machbarkeitsuntersuchung für ein Wasserbussystem auf dem Rhein, welche die Stadt Köln mit den
Städten Leverkusen und Wesseling gemeinsam beauftragt hatte, erfolgreich abgeschlossen werden. Im Kern kommt die
Untersuchung zu dem Ergebnis, dass ein in den bestehenden ÖPNV integriertes Wasserbussystem einen Nutzen für die
Stadtgesellschaft haben und sich unter bestimmten Voraussetzungen volkswirtschaftlich rechnen kann.
Der Rat der Stadt Köln ist daher der Empfehlung der beauftragten Gutachterbüros gefolgt und hat die Verwaltung damit
beauftragt, weitere Schritte hin zu einer Umsetzung eines solchen Systems zu unternehmen.
Das Ziel der Verwaltung ist, zunächst einen Pilotbetrieb auf den Relationen Niehl-Mülheim-Innenstadt und/oder Rodenkirchen-
Porz aufzubauen. Dies soll nach Möglichkeit im Rahmen eines Förderprogramms erfolgen. Derzeit befindet sich die Verwaltung
daher in Gesprächen mit potenziellen Partner*innen und eruiert verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung.
Federführung: Dez. III / Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68) / Integrierte Mobilitätsplanung (68/1) 
Projektzeitraum (geplant): 2023ff
Kosten (brutto): z.Zt. nicht zu beziffern
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Bike-Tower Weiden West
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 18
Projekttitel
Der Ausbau, die Verknüpfung und die Optimierung der Verkehrsträger des Umweltverbunds sind ein wichtiger Baustein für die
Mobilitätswende. Dies umfasst die Verknüpfung des Radverkehrs mit dem ÖPNV, um hier umweltfreundliche Wegeketten zu
erzielen.
Hierzu werden neue Möglichkeiten des hochwertigen und sicheren/komfortablen Fahrradparkens erschlossen. An fünf
ausgewählten Verknüpfungspunkten mit hohem Bedarf an Fahrradparken (Berufspendler*innen) werden sogenannte Bike-Tower
gebaut. Mit der Planung zum Standort in Weiden-West ist begonnen worden und der Weg bis zur Umsetzung wird für zukünftige
Bike-Tower als Pilot genutzt werden können. Mit den gewonnenen Erfahrungswerten können die weiteren Bike-Tower dann
sukzessive konzipiert werden.
Federführung: Dez. III / Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68)/  Integrierte Mobilitätsplanung (681/2) ; Nahmobilität und Verkehrssimulation (682/3)
Projektzeitraum (geplant): Seit 01/2021
Kosten (brutto): ca. 1.300.000 € (Bike-Tower Weiden West)
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Kommunale Wärmeleitplanung zur Dekarbonisierung 
der Wärmeversorgung
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 19
Projekttitel
Die kommunale Wärmeplanung und ihre Umsetzung sind der entscheidende Hebel für die Wärmewende und damit für die Klimaneutralität Kölns. Die
kommunale Wärmeleitplanung bildet eine verlässliche Planungsgrundlage für die Stadt Köln sowie die RheinEnergie AG und mögliche weitere
Wärmedienstleister. Dabei werden die zentrale und dezentrale Wärmeversorgung integriert betrachtet. Daher ist die Erarbeitung und Umsetzung von
Transformationsplänen der Fern- und Nahwärmenetze, einschließlich der verschiedenen Fernwärmenetze der RheinEnergie in Köln, zur Umstellung
auf erneuerbare Wärmeversorgung unabdingbar. Begonnen wird mit dem Netz „Innenstadt/Deutz“:
 Vorstreckung und Verdichtung der Fernwärmenetze innerhalb des Kölner Stadtgebiets
 Dekarbonisierung der Wärmebereitstellung durch Einbindung erneuerbarer Wärmequellen in Wärmenetze: Großwärmepumpen, Solarthermie, 
Power-to-Heat, Geothermie, Abwärme, synthetische Gase etc.
 Enge Abstimmung und gemeinsames Vorgehen zwischen Stadt Köln und RheinEnergie als lokalen Wärmenetzbetreiber bei der Aufstellung des 
Schlüsselinstruments „Kommunale Wärmeleitplanung“:Erarbeitung und Analyse von Bestandsversorgung, Potenzialen, Zielkarten und 
Transformationspfaden für eine gesamtstädtische klimaneutrale Wärmeversorgung
Federführung: Dez. VIII, RheinEnergie AG
Projektzeitraum (geplant): 2022 -2035
Kosten (brutto): > 1.000.000.000 € (Investitionskostenförderung und ev. auch Betriebskostenförderung wird erwartet)
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Industriepark-Nord
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 20
Projekttitel
 Entwicklung eines Industrie- und Logistik-Standortes in Köln Niehl mit einer beplanten Fläche von bis zu 550.000m²
 Vermarktung von 12-15 Parzellen für Pächter*innen aus den Bereichen Industrie-Produktion, Logistik, 
Forschung/Wissenschaft sowie Dienstleistungen
 Umsetzung von hohen ökologischen Standards bei Energieversorgung, Mobilität und Gebäudebetrieb sowie
kooperative Vernetzung der Pächter*innen vor Ort sowie „Nutzungsstapelung“
 Betrieb einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Infrastruktur
 Schaffung eines attraktiven Standorts durch integrierte Services und Produkte für die Pächter*innen durch die HGK
AG als Betreiberin
 Entwicklung des Industrieparks-Nord in Kooperation mit weiteren kommunalen Unternehmen (RheinEnergie, 
NetCologne, AWB und KVB)
Federführung: Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK)
Projektzeitraum (geplant): 2022 - 2025
Kosten (brutto): ca. 75.000.000 € (Südliche Fläche, 17,4 ha)
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

100% Glasfaser für Köln
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 21
Projekttitel
Mit einer 100 % Versorgung mit Glasfaser wird Köln internationales Vorbild und bekommt gegenüber anderen Metropolen ein
absolutes Alleinstellungsmerkmal. Eine flächendeckende Versorgung ist ein elementarer Standortfaktor für Wohnen, Wirtschaft und
Wissenschaft und Voraussetzung für die Teilhabe an der vollumfänglichen digitalen Daseinsvorsorge. Glasfaser ermöglicht im
gesamten Stadtgebiet Home-Office (entlastet Pendelverkehre), Home-Schooling und gleichwertige Teilhabe an Bildung. Die
Glasfaseranbindung ist neben der Energie- und Wasserversorgung der zentrale Baustein der Infrastrukturgrundversorgung und die
einzige Möglichkeit, den stetig steigenden Bedarf an schnellen und sicheren Datenströmen zu erfüllen. Zudem ist sie Fundament für
weitergehende Anwendungen und Technologien (z. B. 5G, LoRaWAN, IoT, WLAN), die u. a. für digitalgestützte Verkehrs- und
Klimaleitfunktionen benötigt werden. Die NetCologne plant in Köln den flächendeckenden Glasfaserausbau aller Gebäude bis 2030+
abzuschließen. Köln wäre die erste Metropole, der dies gelingt. Der Ausbau geschieht überwiegend eigenwirtschaftlich, ergänzt durch
Ausbau im Rahmen der Bundesförderung Breitband, gemeinsam mit dem Land NRW und der Stadt Köln.
Federführung: NetCologne GmbH / bei Förderung auch Amt für Informationsverarbeitung (12)
Projektzeitraum (geplant): 2022 – 2030+
Kosten (brutto): > 400.000.000 €
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Cooling Cologne – Wasser im öffentlichen Raum
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 22
Projekttitel
Als eine Maßnahme zur Klimawandelanpassung wird gemeinsam mit der RheinEnergie AG und 61, 53, 66 und 32 die Verwendung von
„Sprühschläuchen“ zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Hitzeperioden pilotiert (vergleichbar Wien). Um für den nächsten heißen Sommer
gewappnet zu sein, muss eine Strategie entwickelt werden, wie die Menschen in der Stadt durch wasserspendende Elemente Kühlung erhalten.
Die „Sommerspritzer“ sind eine Maßnahme zur Verringerung der Hitzebelastung und Schaffung gesunder Aufenthaltsmöglichkeiten im dicht
bebauten öffentlichen Raum. Als wasserspendende Kühlelemente werden 20m lange Wasserschläuche auf zentralen Plätzen verlegt. Diese
werden an den Trinkwasserhydranten angeschlossen und erzeugen einen etwa 4-6 m hohen Wasserstrahl der zu Boden rieselt und dabei die
Umgebungsluft kühlt. Gemeinsam mit der RheinEnergie AG hat ein Pilotversuch am Rheingarten/Weltjugendtagsweg stattgefunden, um die
Handhabbarkeit und die Funktionalität der „Sommerspritzer“ zu testen. Gleichzeitig wurde die Reaktion und das Nutzerverhalten der Bevölkerung
in einer begleitenden Befragung dokumentiert. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wird eine Umsetzungsplanung erarbeitet, mit
dem Ziel, die RheinEnergie mit der Umsetzung zu beauftragen. Die Maßnahme wird aufgenommen in das Sofortprogramm Klimawandel-
anpassung und Hitzeaktionsplanung (Ratsbeschluss vom 14.12.2021).
Federführung: Dez. VIII (Umwelt, Klima und Liegenschaften) / Umwelt- und Verbraucherschutzamt (57) / Umweltplanung und -vorsorge (574)
Projektzeitraum (geplant): 06/2021 – 09/2023 (bezogen auf Pilotphase)
Kosten (brutto): ca. 200.000 €
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Wasser muss  zum Baum
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 23
Projekttitel
Straßenbäume sind extremen Standortbedingungen ausgesetzt. Im Rahmen der Klimaanpassung gilt es, sowohl
standortgerechte Baumarten zu finden als auch den Standort zu optimieren, damit Stadtbäume ihre Funktionen auch in Zukunft
erfüllen können. Die Teilnahme an dem GALK-Straßenbaumtest gewährleistet die Verwendung vielfältiger Baumarten.
Mit dem Modellprojekt „Wasser muss zum Baum“ sollen in Zusammenarbeit mit der RheinEnergie AG und NetCologne anhand
von drei Versuchsanordnungen die bestehenden Vorgaben zur Standortausgestaltung beispielhaft optimiert und Wege
aufgezeigt werden, wie grundsätzlich Niederschlagswasser von den umliegenden Gehwegflächen gezielt über eine tiefgründige
Wassereinspeisung in die Pflanzgrubensohle eingeleitet werden kann.
Die Regeln der Technik des Straßenbaus, die Vorgaben der Stadtentwässerungsbetriebe zum Umgang mit Regenwasser und
die spezifischen Wachstumsbedingungen der Baumwurzeln sind dabei integrativ in Einklang zu bringen.
Federführung: Dez. VIII / Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (67) / Grün- und Landschaftsplanung (671)
Projektzeitraum (geplant): 12/2021 – 12/2024 
Kosten (brutto): ca. 1.2 Mio. € (inklusive Fördermittel)
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Verkehrsversuch Venloer Straße
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 24
Projekttitel
Die Venloer Straße hat sich zu einer der wichtigsten Geschäfts- und Einkaufsstraßen in Ehrenfeld entwickelt. 2021 hat der
Verkehrsausschuss die Durchführung eines zweistufigen Verkehrsversuches zwischen Innere Kanalstraße und Ehrenfeldgürtel
beschlossen. Im Rahmen der Einrichtung der ersten Stufe wurden 60 Kurzzeitparkplätze für Außengastronomie, Sitzgelegenheiten oder
Parken-Nahmobilität umgewandelt. Die weiteren Parkplätze wurden in Ladezonen mit abendlicher Bewohner*innenparkberechtigung
umgewandelt. Diese Umwandlung wurde durch eine Öffentlichkeitsbeteiligung über „Meinung für Köln“ begleitet. Es folgt die Einrichtung
des verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs. Für eine zusätzliche Verkehrsberuhigung und Entschleunigung werden mobile Elemente zur
Fahrbahneinengung und leichteren Querung aufgestellt.
In der 2. Stufe wird aufbauend auf der 1. Stufe eine Einbahnstraße eingerichtet. Ziel des Verkehrsversuches ist es, den verkehrlichen
Charakter der Straße den neuen Voraussetzungen anzupassen. Die 1. Stufe des Verkehrsversuches läuft ca. 6 Monate, dann folgt eine
Evaluation. Nach Abschluss aller erforderlichen Prüfungen und Erhebungen zur 1. Stufe wird mit der Umsetzung der 2. Stufe begonnen.
Federführung: Dez. III / Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung (68)/ Nahmobilität und Verkehrssimulation (682/3)
Projektzeitraum (geplant): 01/2022 – 12/2024
Kosten (brutto): ca. 50.000 € – noch nicht abschließend bezifferbar
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Smart Fleet
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 25
Projekttitel
Prüfung der Nutzung von Sensoren und Kameras an bis zu 650 Fahrzeugen der AWB zur Sammlung von echtzeitnahen
Informationen über den Stadtzustand (z.B. Straßenzustand, Stadtbild, Klima etc.). Eine Künstliche Intelligenz (KI) wertet die Daten
aus und kann sie den Partner*innen in der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen. In einem Pilotprojekt hat die AWB die Technik
und KI erfolgreich getestet und gemeinsam mit dem Amt für Verkehrsmanagement Anwendungsfälle identifiziert. Verstopfte
Kanaldeckel und Straßenschäden können bereits erkannt werden. Gemeinsam mit dem Amt für Verkehrsmanagement, Amt für
nachhaltige Mobilitätsentwicklung, Amt für Stadtentwicklung und Statistik und dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
werden weitere Anwendungsmöglichkeiten geprüft, z. B. die Erkennung von Verschmutzungen oder Müllablagerungen. Aktuell sind
die beteiligten Akteure in der Projektentwicklung zu einer Befahrbarkeitskarte, in der die infrastrukturelle Verfügbarkeit für das
Befahren mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen getackt werden soll. Damit arbeiten AWB und Stadt Köln gemeinsam an der
Digitalisierung sowie an der Entwicklung und Erhaltung lebenswerter Quartiere.
Federführung: Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB)
Projektzeitraum (geplant): Fortlaufendes Innovationsprojekt seit 03/2021
Kosten (brutto): ca. 80.000 € (Phase 1), 120.000 (Phase 2) 
Kategorie: A Konzepte B Projekte C Impulse
Verknüpfung Stadtstrategie
Handlungsempfehlungen: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Zielgerüst (Leitsätze): 1 2 3 4 5
Ansätze der räumlichen 
Entwicklung: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Zielkarten: Wohnen Wirtschaft Soziales Mobilität Grün/Klima

Stand der bisherigen 
Schlüsselprojekte der 
Stadtstrategie
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik
2021 vom Stek-Team empfohlen

Stand Schlüsselprojekte aus 2021
Stadt Köln - Dezernat IX - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 27
Schlüsselprojekt Stand (01.03.2023)
Klimaneutrales Köln 2035 (VIII/2)
Klimaneutralitätsstrategie/ Szenarienentwicklung/
Energie- und Treibhausbilanzierung, Controlling und Monitoring
abgeschlossen
Ratsbeschluss 08.12.2022
Vorlagen-Nr. 2547/2022
Köln Katalog (15)
Typologien des Wohnens 
für kompakte und lebenswerte Quartiere
abgeschlossen
in politischer Beratung
Vorlagen-Nr. 3068/2022
Masterplan Stadtgrün (67)
Sicherung, Qualifizierung und Komplettierung 
des Kölner Grünsystems
abgeschlossen
in politischer Beratung
Vorlagen-Nr. 2279/2022
Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) (68)
nachhaltige, ganzheitliche, langfristige 
und städtische Mobilitätsplanung 
in Bearbeitung
Handlungskonzept Kreativräume (VII/5)
Integration von Kreativräumen und 
kulturellen Raumbedarfen in die Stadtentwicklung
in Bearbeitung
Integrierte, strategische Sozialplanung (V/3)
Integrierte Ziel- und Strategieentwicklung zur Bewältigung der aus dem 
Lebenslagenbericht ableitbaren Herausforderungen 
in Bearbeitung
Digitalisierungsstrategie: un:box cologne (IX/2)
Strategieentwicklung für das digitale Stadtleben der Zukunft 
als Teil der Kölner Digitalisierungsstrategie
abgeschlossen (bezogen auf die un:box-Strategie)
Ratsbeschluss 08.12.2022
Vorlagen-Nr. 3343/2022

Beratungsverlauf (1)

16.03.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0782/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.03.2023
Erstellt
01.03.2023 10:47