Mandari Insight

2220/2017

Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz

Mitteilung Ausschuss 09.08.2017

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Monatsbericht SBK Juni 2017

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Monatsbericht SBK Juni 2017

24750 Zeichen

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
Standort: Offenbachplatz in Köln
Bauherr: Bühnen der Stadt Köln
Planungszeit: 10/2010 bis 12/2012 
Bauzeit: 06/2012 bis heute
Flächen:
Bereich 1
Opernhaus /Betriebshof
NGF: 35.960 m²
BGF: 46.429 m²
BRI: 160.258 m³
Legende:
NGF= Netto-Geschossfläche
BGF= Brutto-Geschossfläche
BRI= Brutto-Rauminhalt
Bereich 3
Opernterrassen /
Kleines Haus
NGF: 1.971 m²
BGF: 2.493 m²
BRI: 9.843 m³
Bereich 2
Schauspielhaus /Lager / 
Kinderoper
NGF: 13.180 m²
BGF: 17.226 m² 
BRI: 62.704 m³ 
98,00%
85,00%
49,50%
75,43%
80,66%
59,15%
58,92%
56,08%
65,85%
75,00%
64,00%
64,00%
77,00%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Außenanlagen
Kleines Haus/
Opernterrassen
Kinderoper
Schauspielhaus
Opernhaus
Gebäude Technische Ausrüstung Bühnentechnik Außenanlagen
Erläuterung:
 Bei den vorstehend aufgeführten Fertigstellungsgraden
Außenanlagen und Bühnentechnik handelt es sich um aktuelle
Fertigstellungsgrade. Aus heutiger Sicht sind hier keine Rückbauten
zu erwarten.
 Bei den Fertigstellungsgraden der Technischen Ausrüstung
handelt es sich um rechnerische Fertigstellungsgrade der Interims-
Objektüberwachung für die Technische Ausrüstung (unter
Berücksichtigung des zu erwartenden Rückbaus und erforderlicher
Mängelbeseitigungen).
 Bei den Fertigstellungsgraden Gebäude handelt es sich um eine
rechnerische Bewertung der Projektsteuerung unter Berück-
sichtigung des zu erwartenden Rückbaus und der erforderlichen
Mängelbeseitigung.
Baulicher Fertigstellungsgrad SBK
2. Die ProjektÜBERSICHT 
Das Projekt befindet sich in einer Phase der Neuaufstellung, welche voraussichtlich bis zum 3. Quartal 2017
andauern wird. In dieser Phase stehen folgende Aufgaben im Fokus der Bearbeitung:
 Neuaufstellung der Planungs- und Objektüberwachungsteams der Technischen Ausrüstung sowie
Verstärkung der Objektüberwachung Gebäude durch neue Vergabeverfahren
 Mängelerfassung durch intensive Begehungen mit Hilfe von Sachverständigen und Mängelbehebung durch
die ausführenden Firmen
 Aufbau eines Qualitätsmanagements als Vorbereitung für die kommenden sich überschneidenden Phasen
der Bearbeitung („Heilung der Planung“, „Mängelbeseitigung nach Heilung der Planung“, „Rückkehr zum
ungestörten Bauablauf“)
 Sicherung bauherrenseitiger Regressansprüche durch die Etablierung eines Gegenforderungs- und
Schadensmanagements
 Aufbau eines Risikomanagements
 Neuaufstellung und schrittweise Intensivierung des Kostenmanagements- und Terminmanagements
Die folgenden Seiten geben Aufschluss über die aktuelle Projektsituation in qualitativer,
wirtschaftlicher und terminlicher Hinsicht.
1. Die ProjektKENNDATEN
Juni 2017 www.zarinfar.de 1

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
Juni 2017 www.zarinfar.de 2
3. Das ProjektLOGBUCH

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
4. Die ProjektTERMINE
Annahmen zum Rahmenterminplan 
 Der Insolvenzverwalter der IMTECH Deutschland GmbH hat am 07.04.2017 die Leistungen der Elektro- und Kälteanlagen gekündigt. Diese Gewerke müssen neu ausgeschrieben 
werden.
 Die aufgrund rechtswirksamer Kündigungen von einzelnen Gewerken erforderlichen neuen VOB-Verfahren und deren Vorbereitung werden mit 10 Monaten angesetzt.
 Es gibt keine weiteren Vertragskündigungen von wesentlichen ausführenden Bauunternehmen.
 Die Firmengespräche aus dem gestörten Bauablauf mit den Schlüsselgewerken sind bis zum 13.11.2017 abgeschlossen.
 Die Einarbeitung sowie die Heilung der Ausführungsplanung der Technischen Ausrüstung durch das neue TA-Planungsbüro INNIUS wird mit einer Dauer von 21 Monaten 
angesetzt.
 Es stehen ausreichende Personalkapazitäten seitens der ausführenden Firmen, der Objektüberwachungen und Planungen zur Verfügung.
Juni 2017 www.zarinfar.de 3

258 Mio. € 262 Mio. € 266 Mio. € 269 Mio. € 272 Mio. € 272 Mio. €
338 Mio. € 338 Mio. € 337 Mio. € 339 Mio. € 341 Mio. € 342 Mio. €
364 Mio. € 364 Mio. € 363 Mio. € 365 Mio. € 368 Mio. € 369 Mio. €
220
240
260
280
300
320
340
360
380
400
01.2017 02.2017 03.2017 04.2017 05.2017 06.2017
Auszahlungsstand Verpflichtungen Kostenstand
Mio. €
Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
5.1 Die ProjektKOSTEN
5.2 Der KostenVERLAUF
KOSTENVERLAUF DER LETZTEN 6 MONATE
BEMERKUNGEN:
Das mit Ratsbeschluss vom 17.11.16 genehmigte Budget beträgt 
404 Mio. €  brutto.
Gemäß den dargestellten Kosten sowie unter Berücksichtigung des aktuellen 
Wissensstandes des Projektmanagements ist der Bauherr bereits Verpflichtungen 
in folgender Höhe eingegangen:                                                                                               
341,69 Mio. €  brutto.
Darin enthalten ist das Honorar des neuen Planers für die Technische Ausrüstung 
sowie die zukünftigen Honorare für die Objektüberwachung TA und verstärkende 
Objektüberwachung Gebäude für jeweils die ersten 12 Monate.
Unter Berücksichtigung noch offener und bisher nicht verhandelter Nachträge und
Forderungen der KG 300-700 in Höhe von
11,26 Mio. € brutto,
und unter Berücksichtigung der Rückstellungen der vorhersehbaren Kosten für
Honorare und neuer Vergaben von insgesamt
15,6 Mio. € brutto,
ergibt sich gem. Kostenstandbericht vom 31.05.2017 ein Kostenstand von 
insgesamt
368,55 Mio. € brutto.
Juni 2017 www.zarinfar.de 4
272,14
69,55
404
253
8,1
151
242,57
56,18
25,04
17,9
15,6
0
100
200
300
400
500
600
460 Mio. €
Budget
Verpflichtungen aus beauftragten Grundaufträgen inkl. Mehrmassen ≤ 110%
Verpflichtungen aus der Höhe nach beauftragten Nachträgen
Verpflichtungen aus dem Grunde nach beauftragten Nachträgen
Verpflichtungen aus zukünftigen Honoraren für die Objektüberwachung 
Technische Ausrüstung und verstärkende Objektüberwachung Gebäude
Auszahlungsstand Grundaufträge, Nachträge der Höhe dem Grunde nach 
beauftragt
Verbleibende Auszahlungssumme aus Verpflichtungen
Nachträge (offen bzw. unverhandelt)
Rückstellungen für absehbare Verpflichtungen der Fachplanung und 
Objektüberwachung Technische Ausrüstung und verstärkende 
Objektüberwachung Gebäude für die gesamte Vertragslaufzeit (für 12 Monate 
bereits in den Verpflichtungen berücksichtigt) und Budget für offene Vergaben 
Ursprungsbudget
Budgeterhöhungen Rat bis 17.11.2016
Obere Grenze Gesamtkostensteigerung 460 Mio. € * (in % des aktuellen 
Gesamtbudgets) 
* siehe Kostenbericht der Projektsteuerung zarinfar vom 30.11.2015 
sowie gutachterliche Stellungnahme zum Kostenbericht des 
Sachverständigenbüros KKP vom 08.01.2016
13,9 %
GESAMTKOSTEN-
ENTWICKLUNG
460 Mio. €
KOSTENSTAND
- inkl. Budget für offene 
Vergaben und Rückstellungen
368,55 Mio. €
BUDGET
404 Mio. €
VERPFLICHTUNGEN
341,69 Mio. €

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
6.1 Der KostenBERICHT
1. Budget:
Zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit hat der Rat der Stadt Köln am 15.03.2016 einer Erhöhung des Budgets
um weitere 60 Mio. € und am 17.11.2016 um weitere 56 Mio. € zugestimmt, sodass darüber hinaus notwendige
Vertragsverhandlungen mit Planern und ausführenden Firmen zur Wiederherstellung eines geordneten Bauablaufs
geführt werden können. Das Gesamtbudget beträgt somit aktuell 404 Mio. €.
Der aktuelle Stand der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 341,69 Mio. € brutto. Diese Kosten beinhalten alle
beauftragten Grundaufträge inkl. Mehrmassen bis 110%, alle beauftragten Nachträge sowie die zukünftigen Honorare
für Planer und Objektüberwachung Technische Ausrüstung sowie verstärkende Objektüberwachung Gebäude für je
12 Monate. Unter Berücksichtigung aller bereits eingegangenen Verpflichtungen sowie der Rückstellungen für weitere
absehbare Verpflichtungen aus Honoraren für die bisherige Annahme der baulichen Fertigstellung und dem Budget
für offene Vergaben beläuft sich der derzeitige Kostenstand auf 368,55 Mio. € brutto.
2. Kostenprognose:
Unter Berücksichtigung aller derzeit bekannten Kostenrisiken wird für die Gesamtkostenentwicklung weiterhin ein
Korridor von 404 Mio. € bis 460 Mio. € brutto prognostiziert (siehe Kostenbericht der Projektsteuerung Zarinfar vom
30.11.2015 und gutachterliche Stellungnahme KKP vom 08.01.2016). Dies entspricht gegenüber dem genehmigten
Budget von 404 Mio. € einer Erhöhung um 13,9 %.
Mit weiterführenden und fundierten Aussagen zu Kosten und Terminen ist, unter Einbeziehung der Ergebnisse der
Sanierungsplanung des neuen Fachplaners für Technische Ausrüstung, frühestens Ende des 2. Quartals 2017 zu
rechnen.
Dem Abrechnungskorridor liegt als Annahme eine bauliche Fertigstellung bis zum Ende des 2. Quartals 2018
zugrunde. Es ist jedoch absehbar, dass diese Annahme aus November 2015 nicht mehr zutrifft.
3. Empfehlungen / Maßnahmen:
 Intensive Weiterführung der Firmengespräche zum erfolgreichen Abschluss der vertraglichen
Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau Beteiligten.
 Die neue Fachplanung für die technische Ausrüstung wird in die Erstellung der Kostenprognose TA einbezogen.
 Durch die Bewilligung eines neuen Gesamtbudgets in Höhe von 404 Mio. € konnten neue Soll-Budgets auf
Gewerke-Ebene gebildet werden.
 schnellstmögliche Einbindung der neuen Objektüberwachungen in die Kostenprognose und Mitwirken an der
Planungsphase zur Optimierung der Planungsergebnisse
4. Fazit und Bewertung:
Die aktuelle Kostensituation hat sich durch die Gesamtbudgeterhöhung vom 17.11.2016 auf insgesamt 404 Mio. €
entspannt und der Bauherr wurde wieder in die Lage versetzt, neue Verpflichtungen einzugehen.
Detailliertere Aussagen über die Gesamtkostenentwicklung können jedoch erst nach einer Rückkehr zu einem
planmäßigen Projektverlauf und nach Vorlage eines belastbaren Terminplans erfolgen.
1. Bestehende Kostenrisiken:
u.a. tragen folgende Risiken zu einer möglichen erneuten
Budgetüberschreitung bei:
 Steigerung Baupreisindex 
 Zusätzliche Honorarforderungen der Planer / Bauleitungen
 Nachtragsforderungen der Planer, Bauleitungen und Firmen 
aufgrund von Störungen im Planungs- und Bauablauf
 Prozessrisiken aus ggf. scheiternden Firmengesprächen
 Neue Vergabeverfahren aufgrund von gescheiterten 
Firmengespräche und Kündigungen 
 Unzureichende Zuarbeit zur Kostenprognose des 
Fachplaners TA aufgrund fehlender Arbeitsgrundlagen 
 Erforderlicher Rückbau / Neubau von Anlagen / Bauteilen 
auf Grundlage der überarbeiteten Planung des neuen TA 
Planers
2. Empfehlungen / Maßnahmen zur Risikominimierung:
 Intensive Weiterführung der Firmengespräche zur 
Neuaufstellung des Projektes 
 Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau 
Beteiligten
 Baubetriebliche Prüfung der Nachtragsforderungen der 
Projektbeteiligten erweitern
 Geltendmachung von Ansprüchen gegen Baubeteiligte im 
Zusammenhang mit den bekannten eingetretenen 
Bauablaufstörungen
 intensive Einarbeitung in die Planung TA durch den neuen 
Planer für eine frühzeitige Abstimmung von Planungs- und 
Baubereichen und sog. Arbeitspaketen
3. Fazit und Bewertung:
In welchem Umfang und in welcher Höhe die vorstehend
aufgeführten Risiken eintreten werden, ist derzeit noch unklar
und hängt entscheidend von den Verhandlungen mit den
beauftragten Firmen ab. Daher sollten die Firmengespräche
weiterhin intensiv durch die Projektbeteiligten und unter
Hinzuziehung von Beratern (z.B. Juristen, Kostengutachtern)
erfolgen.
Durch die Verzögerungen der Firmengespräche und teilweise
seit Monaten unterbrochene Bautätigkeit haben einzelne
Gewerke bereits rechtwirksam ihre Kündigung erklärt. Hierdurch
werden neue Ausschreibungen und Vergaben erforderlich, die
sich unter Umständen finanziell ungünstig auf das Projekt
auswirken könnten.
Das Kostenrisiko ist folglich weiterhin als hoch zu bezeichnen
und kann erst dann geringer ausfallen, wenn die tatsächliche
Höhe der einzugehenden Verpflichtungen als Ergebnisse aller
Firmengespräche bekannt wird.
6.2  Das KostenRISIKO
Projektpegel
planmäßig
kritisch
Risikoeinschätzung
Risiko 
gering
Risiko hoch
Juni 2017 www.zarinfar.de 5

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
7.1. Der TerminBERICHT
1.Terminplanung:
In gemeinsamer Abstimmung zwischen allen Projetbeteiligten erfolgt aktuell die Erstellung eines neuen
Gesamtterminplans auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse des gestörten Bauablaufes und der
Grundlagenermittlung der „Heilung der Planung“.
WICHTIG: Der aktuelle Rahmenterminplan (siehe Pkt. 4. Projekt Termine, S. 3) ist vom weiteren Projektverlauf
abhängig und stellt derzeit noch keine verbindliche Aussage über ein Zeitziel dar. Vielmehr dient der
Rahmenterminplan gegenwärtig der grundsätzlichen Projektorganisation.
2. Terminprognose:
Die grafische Darstellung der erwarteten Terminentwicklung (siehe Pkt. 4 Projekttermine) belegt, dass jedenfalls 
keine Vorstellungen in der Spielzeit 2018/19 möglich sind.
3. Empfehlungen / Maßnahmen:
 weitere Weiterführung der Firmengespräche zur Neuaufstellung des Projektes durch den Technischen
Betriebsleiter sowie vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau Beteiligten
 Frühzeitige Abstimmung von Planungs- und Baubereichen, um eine den Kapazitäten entsprechende
Abarbeitungs-Reihenfolge zu erreichen, die eine strukturiertere und schnellere Umsetzung ermöglicht. Die
Schaffung von sog. Arbeitspaketen soll hier eine übersichtlichere Arbeitsweise ermöglichen.
 Aufstellung eines neuen Planungsterminplans nach Einarbeitung des neuen TA-Planers für die Planungsphase
„Heilung der Planung“.
 Aufstellung zu entwickelnder Terminplanung durch die Objektüberwachungen, herunter gebrochen auf diese
Arbeitspakete. Ziel ist die Entwicklung eines SOLL-Terminplans, der das Baugeschehen in Zukunft messbar
macht.
4. Fazit und Bewertung:
Die Neuorganisation des Projektes schreitet sichtlich voran. Die neuen Objektüberwachungen sind aktuell noch in
der Einarbeitung. Die aktuelle Terminsituation ist trotzdem weiterhin als kritisch anzusehen. Zurzeit sind durch den
gestörten Planungs- und Bauablauf im Wesentlichen nur noch die ausführenden Unternehmen der Bühnentechnik
tätig.
Die Beseitigung bekannter Mängel sowie die vertragliche Vereinbarung aller am Bau Beteiligten stehen in den
nächsten Monaten weiterhin im Fokus der Bearbeitung. Die langwierige Prüfung und Auseinandersetzung mit
offenen Nachträgen und offene Forderungen aus Bauzeitverlängerung führen allerdings weiterhin zu
Verzögerungen in der Vorbereitung und Durchführung der Firmengespräche.
In der vorläufigen Terminplanung (siehe Seite 3) wurde deshalb der Zeitpunkt für den Abschluss der
Firmengespräche aus dem gestörten Bauablauf mit den Schlüsselgewerken bis zum 13.11.2017 angenommen.
Inwieweit sich diese Annahme auf die weitere Terminplanung auswirkt, kann erst geklärt werden, wenn die
Einarbeitung der neuen Bauleitungen abgeschlossen ist.
Die Rückkehr zu einer planmäßigen Bauabwicklung ist erst wieder möglich, wenn ein belastbarer Terminplan
vorliegt und wenn das neue Planungsbüro TA die Planung geheilt hat.
1. Bestehende Terminrisiken:
Unter anderem können folgende Risiken die gemäß 
Terminplan prognostizierte Fertigstellung weiterhin 
beeinträchtigen:
• mangelnde Planungsgrundlagen TA und neue 
Erkenntnisse führen zu weiteren 
Terminverzögerungen in der Heilung der Planung 
• Verzögerungen durch Rückbauten von bereits 
verbauten Anlagen auf Grundlage der 
überarbeiteten Planung des neuen TA Planers
• Verzögerung bei der Durchführung der 
Mängelbeseitigung aufgrund mangelnder 
Kapazitäten der Objektüberwachungen
• Verzögerung bei der Durchführung der 
Firmengespräche aufgrund mangelnder 
Kapazitäten der Objektüberwachungen sowie 
baubetrieblicher Gutachter
• Prozessrisiko aus ggf. scheiternden 
Vertragsverhandlungen
• neue Vergabeverfahren notwendig
2. Empfehlungen / Maßnahmen:
 Intensive Durchführung der Firmengespräche zur 
Neuaufstellung des Projektes 
 Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen 
am Bau Beteiligten
 Frühzeitige Ausarbeitung eines Terminplans auf 
Baubereichsebene
 Beschleunigung der Mängelbeseitigung
3. Fazit und Bewertung:
In welcher Dimension die vorstehend aufgeführten
Risiken eintreten werden, ist derzeit noch unklar und
hängt entscheidend von den Verhandlungen mit den
beauftragten Firmen ab. Daher sollten die
Firmengespräche intensiv durch die
Projektbeteiligten und unter Hinzuziehung von
Beratern (z.B. Juristen, Kostengutachtern) erfolgen.
Das aktuelle Terminrisiko ist dahingehend weiterhin
als hoch zu bezeichnen und kann erst dann geringer
ausfallen, wenn die neuen Bauleitungen
eingearbeitet sind.
7.2  Das TerminRISIKO
Projektpegel
planmäßig
kritisch
Risikoeinschätzung
Risiko 
gering
Risiko hoch
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
Projektpegel
planmäßig
kritisch
8.1 Der Qualitäts- / OrganisationsBERICHT
1. Projektorganisation:
Das Team des technischen Betriebsleiters ist vollständig und umfasst 18 Mitarbeiter/innen. Die Einarbeitungsphase des
neuen TA Planers INNIUS sowie die Sichtung der Planungsgrundlagen ist abgeschlossen. Bei der Einarbeitung in die
bestehenden Planungsunterlagen wurde festgestellt, dass diese nicht vollständig sind und somit erneut eine Festlegung
der Grundlagen zur Planung erfolgen muss. Des Weiteren durch die Bearbeitung der Planungsgrundlagen wesentliche
Planungsmaßnahmen zur Heilung der Planung identifiziert und bewertet werden. Trotzdem können die bestehenden
Planungskonflikte erst nach vollständiger Erarbeitung der Planungsgrundlagen und Heilung der Planung beseitigt werden.
Die neuen Objektüberwachungen befinden sich derzeit noch in der Einarbeitungsphase. Zusätzlich wurde mit der
Aufnahme der Leistungsfeststellungen begonnen, um einen aktuellen Überblick zum Ausführungsstand aller Gewerke zu
erhalten. Das 3D-Laserscanníng einschließlich der 3D-Modellierung sind diesen Monat abgeschlossen worden.
2. Ausführung:
Die Qualitäten sind weiterhin unzureichend. Aktuell sind folgende Erkenntnisse zu verzeichnen:
 Mangelhafte Ausführungsplanung inkl. nicht mit den Bauherren abgestimmter Abweichungen von DIN-Normen und
Regelwerken verhindern ein zeitnahes Abarbeiten von Mängeln
 mangelhafte Kollisionsplanung der Technischen Ausrüstung
 Vielzahl von Mängeln und Kollisionen in den Hochbau- und Haustechnikgewerken sowie mangelhaftes
Mängelmanagement der Objektüberwachung Gebäude
 Abnahmen einzelner Gewerke KG 300 konnten aufgrund bisher unzureichender Vor-/Nachbereitungen durch die OÜ
Gebäude nicht abgeschlossen werden
 Forcierte Vorbereitung zur Durchführung von Firmengesprächen durch die Objektüberwachungen unter Leitung des
Bauherren und der Projektsteuerung
 Die Mängelbearbeitung am Sichtbeton KO konnte weiterhin noch nicht abgeschlossen werden
Die Koordination der Gewerke der Technischen Ausrüstung auf der Baustelle wird künftig durch die neue
Objektüberwachung TA erfolgen. Ausführende Unternehmen haben ihre Kapazitäten abgebaut, da in vielen Bereichen
keine Baufreiheit besteht. Die montierten, empfindlichen Anlagen- und Gebäudeteile werden aufgrund des gestörten
Bauablaufes gemäß abgestimmtem Konzept geschützt und konserviert. Aufgrund der derzeitigen Projektsituation
fokussiert sich die Tätigkeit der Bauleitungen weiterhin hauptsächlich auf die Zustandsfeststellungen mit Aufnahme von
weiteren Mängeln und deren Beseitigung. In sich fertig gestellte Leistungen verschiedener Gewerke wurden abgenommen
und weitere Abnahmetermine können terminiert werden. Vereinzelt führen Firmen bis zum abschließenden
Firmengespräch keine Mängelbeseitigungen durch und verzögern somit den Abschluss der Abnahme.
3. Empfehlungen / Maßnahmen:
• Forcieren der Firmengespräche durch vollumfängliche Aufarbeitung und Bereitstellung aller erforderlichen Unterlagen
durch die Objektüberwachungen sowie Aufbau von zusätzliche Kapazitäten der Objektüberwachungen
 Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen am Bau Beteiligten
 Durchführung von Zustandsfeststellungen für die vollständige Erfassung eines Ist-Standes als Vorbereitung der
Firmengespräche und Abnahmen
 Intensive Betreuung und Begleitung der AN durch die Objektüberwachungen bei der Mängelbeseitigung einschl. der
entsprechenden Dokumentation zur Sicherung der Qualitäten
 Festlegung von Qualitätsanforderungen durch den Bauherren an die zukünftige Überarbeitung der Planung der
technischen Ausrüstung
4. Fazit und Bewertung:
Durch Entscheidungen des Bauherrn können in Teilbereichen Qualitätsdefizite behoben werden. Die aktuelle Situation der
Baustelle schafft die Möglichkeit einen Abgleich zwischen den gesetzten Qualitätszielen und dem bisher Gebauten zu
erhalten. Die umfangreiche Mängelbeseitigung orientiert sich an diesem Abgleich. Gleichzeitig ist ein Großteil der
Ausführung der technischen Ausrüstung fehlerhaft und muss nun nach Heilung der Planung durch den neuen TA-Planer
zurück gebaut und in Stand gesetzt werden. Diese Bewertung ist solange als kritisch anzusehen, bis das neue
Planungsbüro für die technische Ausrüstung die Planung geheilt hat.
8.2.  Das Qualitäts- / OrganisationsRISIKO
Risikoeinschätzung
Risiko 
gering
Risiko hoch
1. Bestehende Qualitäts- und Organisationsrisiken:
 Zustandsfeststellungen für alle Gewerke in den 
nächsten Monaten decken ggf. bisher unbekannte 
Mängel auf
 Erkenntnisse aus der Heilung der Planung des 
neuen Planungsbüros für die Technische 
Ausrüstung führen ggf. zu gravierenden Rück- und 
Umbauten
 mangelnde Leistungsfähigkeit der neuen 
Objektüberwachungen führen zu weiteren 
Terminverzögerungen- und Qualitätsdefiziten
2. Empfehlungen Maßnahmen:
 Qualitätsbegehungen durch Projektsteuerung und 
den neuen Bauleitungen TA und Gebäude
 Intensive Fortführung der Firmengespräche zur 
Neuaufstellung des Projektes. 
 Durchführung von Zustands- und 
Leistungsfeststellungen für die vollständige 
Erfassung eines vollständiges Ist-Standes
 Vertragliche Ergänzungsvereinbarungen mit allen 
am Bau Beteiligten treffen.
 Soll-Ist-Abgleich zwischen gesetzten 
Qualitätszielen und gebauten Qualitäten 
 Entwicklung eines strukturierten 
Gegenforderungsmanagements zur Durchsetzung 
von Schadensersatzansprüchen
3. Fazit und Bewertung:
Der Umfang der bisher erfolgten Qualitätskontrollen
zeigt, dass in Teilen die gebaute Qualität weiterhin
nicht ausreichend ist. Hier sind Mängelbeseitigungen,
Rückbauten und Umplanungen erforderlich.
Durch die neuen Objektüberwachungen können
nunmehr die fehlenden Kapazitäten langfristig
abgebaut werden und somit kann eine intensive
Bearbeitung der Mängel zur Qualitätssicherung
erfolgen.
Das aktuelle Qualitätsrisikos ist weiterhin als hoch zu
bezeichnen und kann erst dann geringer ausfallen,
wenn die neuen Objektüberwachungen vollständig
eingearbeitet sind.
Juni 2017 www.zarinfar.de 7

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Juni 2017 (Stand 25.06.2017)
Juni 2017 www.zarinfar.de 8
9. Der Sachstand FIRMENGESPRÄCHE
Aufgrund des gestörten Bauablaufes ist es notwendig, mit allen am Bau Beteiligten Gespräche zur Vertragsanpassung zu führen. Diese werden durch die verantwortlichen 
Objektüberwachungen entsprechend vorbereitet. Das Ziel dieser Gespräche ist es, die Firmen nach Möglichkeit auf der Baustelle zu halten und Vereinbarungen über einen Weiterbau 
nach Heilung der Planung für einen geordneten Bauablauf abzuschließen. Sollte es hier zu keiner Einigung kommen, so ist diesen Firmen zu kündigen und die Leistungen sind neu 
auszuschreiben.
In den Firmengesprächen hat sich immer wieder gezeigt, dass die Firmen berechtigterweise auf nicht erfüllte Pflichten und Aufgaben des Bauherrn, wie z.B. fehlende Nachtrags-
bearbeitungen und offene Forderungen aus Bauzeitverlängerung verweisen konnten. Um hier zukünftig für die Firmengespräche optimal vorbereitet zu sein, wurde bauherrenseitig eine 
Vorgehensweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Firmengespräche eingeführt. Eine besondere Herausforderung für den öffentlichen Bauherrn stellt dabei die 
Wahrung vergaberechtlicher und wirtschaftlicher Kriterien als Grundlage für eine einvernehmliche Regelung dar. 
Im Zuge der zu vereinbarenden Vertragsergänzungen wurden drei Phasen der Projektabwicklung vom Bauherren mit Unterstützung der baubetrieblichen Gutachter definiert:
 Phase 1: Zeitraum bis zum Abschluss bzw. bis zur Unterbrechung der vertraglich geschuldeten Leistungen
 Phase 2: Zeitweise Bauunterbrechung (Zeitraum von der Unterbrechung bis zur Wiederaufnahme der vertraglich geschuldeten Leistungen)
 Phase 3: Zeitraum zwischen Wiederaufnahme der vertraglich geschuldeten Leistungen bis zur Fertigstellung (Abnahme)
Schlussgerechnet
Gekündigt
Vertragsanpassung in Vorbereitung
Vertragsanpassung erfolgt (unterschrieben)
Vertragsanpassung offen
33,33%
66,67%
KG 500 Freianlagen
11,11%
16,67%
16,66%
50,00%
5,56%
KG 400 TA/ LT
14,29%
12,24%
38,77%
20,41%
14,29%
KG 300 Gebäude
34,78%
8,70%34,78%
21,74%
KG 479 Bühnentechnik
19,35%
9,68%
27,96%
29,03%
13,98%
KG 300 bis 500 gesamt

Mitteilung Ausschuss

2236 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer  09.08.2017 
 2220/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Kulturbauten 05.09.2017 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 12.09.2017 
Finanzausschuss 25.09.2017 
Rechnungsprüfungsausschuss 26.09.2017 
 
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz 
Mit dem Monatsbericht Juni 2017 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstands bericht zur Sanierung 
der Bühnen am Offenbachplatz zum letzten Mal in der bis herigen Form zur Kenntnis (An lage). Nach 
der am 03.07.2017 von der Projektsteuerung vorgelegten Kosten - und Terminprognose wird es z u-
künftig einen völlig neu gestalteten Monatsbe richt auf der Basis der seit dem 03.07.2017 bekannten 
Daten geben. 
 
Die im a ktuellen Bericht dokumentierte Kostenentwicklung ist durch die in der Vergangenheit bereits 
zu beobachtenden Entwicklungen geprägt. Dabei ist der gegenüber dem Vormonat unverä nderte 
Auszahlungsstand von 272 Mio. € durch das vorgezo gene Abschlussdatums dieses Monatsberichts 
aufgrund der notwendigen Vorarbei ten zu der am 03.07.2017 vorgelegten Kosten - und Terminprog-
nose, zu erklä ren. Nach wie vor werden für die laufenden Koste n der Sanierung der Bühnen monat -
lich zwischen 3 und 4 Mio. € ausgegeben, der Großteil davon sind Planungskosten.  
 
Ende Juni 2017 waren ca. 43 % aller Firmengespräche abgeschlossen, mit 29% der Firmen werden 
gegenwärtig Gespräche geführt. Der Anteil der noch nicht bearbeiteten Firmengesprä che liegt jetzt 
bei 28%.  
 
Auf der Baustelle arbeiten weiterhin die Firmen der Bühnentechnik, gegenwärtig werden die Unte r-
maschinerie in der Kinderoper und die Verkabelung der Bühnenbeleuch tung für alle Bühnen eing e-
baut. Weitere Firmen sind mit Restarbeiten und Arbeiten der Mängelbeseitigung beschäf tigt. Außer-
dem werden nach wie vor mit den beauftrag ten Firmen im Rahmen der Firmengespräche gemein -
same Begehungen zur Zustandserfassung durchgeführt. 
 
Die Übergabe der i nterimistischen Objektüberwachung Haustechnik an die neue Objektüber - wa-
chung ist weitgehend abgeschlossen. Die Übergabe der Objektüberwachung Hochbau soll Ende A u-
gust 2017 abgeschlossen sein.   
 
 
 
gez. Streitberger

Beratungsverlauf (4)

05.09.2017 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 1.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.09.2017 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.09.2017 Finanzausschuss
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.09.2017 Rechnungsprüfungsausschuss
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2220/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
09.08.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27