AN/0393/2026
Menschenunwürdige Zustände in den Häusern der I-Wohnen in der Osloer Straße in Köln-Chorweiler
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Linke Antrag nach § 3
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester An die Ausschussvorsitzende Frau Berit Blümel Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 26.02.2026 AN/0393/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Bauen und Wohnen 10.03.2026 Menschenunwürdige Zustände in den Häusern der I-Wohnen in der Osloer Straße in Köln-Chorweiler Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burmester, Sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende Blümel, die Fraktion Die Linke bittet Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für Bauen und Wohnen am 10. März 2026 zu nehmen: Der Ausschuss möge beschließen: Die Verwaltung wird mit allen zur Verfügung stehenden Mittel die unhaltbaren Zustände in den Wohnungen der I-Wohnen in Köln-Chorweiler beseitigen. Dies beinhaltet ausdrücklich Ersatzvornahmen. Insbesondere sind folgende gravierende Mängel umgehend zu beheben: Defekte/ undichte Dächer und Fenster sind zu reparieren; Schimmel ist zu beseitigen; Heizungen und Warmwasserversorgung sind instand zu setzten; fehlende und defekte Sanitäranlagen und Küchenelemente sind zu ersetzen; Aufzüge sind zu reparieren; Haustüren sind zu reparieren, damit diese wieder abgeschlossen werden können. Begründung: Die in Rede stehenden Häuser haben den Besitzer gewechselt, und zwar von einem zu einem anderen Finanzfond. Seit Jahren sind die Häuser eingerüstet, um den Eindruck zu erwecken, es stünden Sanierungen bevor. Tatsächlich hat weder der alte noch der neue Eigentümer seine zugesagten Sanierungen begonnen oder gar durchgeführt. Aber der neue Besitzer, I-Wohnen, hat die Mieten erhöht. Nach wie vor leben die Mieter*innen in menschenunwürdigen Verhältnissen. Durch Schimmel und fehlendes warmes Wasser ist die Gesundheit der Menschen, auch die von Kindern und Senior*innen, akut gefährdet. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass die Mieten für solche Wohnungen zum großen Teil durch die öffentliche Hand finanziert werden. Schließlich bezieht ein wesentlicher Teil der Mieterschaft Transferleistungen. Auch deswegen sehen wir die Stadt in der Pflicht, Ersatzvornahmen durchzuführen und diese im Nachgang dem Vermieter in Rechnung zu stellen. Die Stadt Köln und ihre Tochter GAG, sowie das Land NRW haben in den letzten 10 bis 12 Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in Chorweiler investiert und damit Verbesserungen in den Wohnungen und im Wohnumfeld erreicht. Es darf nicht zugelassen werden, dass verantwortungslose Vermieter ihre Bestände verrotten lassen und somit die positive Entwicklung in unserem Chorweiler gefährden. Gez. Dr. Günter Bell Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0393/2026
- Typ
- Die Linke. Antrag nach § 3
- Datum
- 04.03.2026
- Erstellt
- 04.03.2026 09:00