0439/2022
Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Porz Mitte
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Anlage 2 Zusammenfassung der Dokumentation und Stellungnahme zu den Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte (Kurzfassung)
9986 Zeichen
© Thomas Wolf, www.foto-tw.de Amt für Stadtentwicklung und Statistik Anlage 2 zur Mitteilung 0439/2022 Zusammenfassung der Stellungnahme zu den Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des ISEK Porz Mitte Folie 1 Amt für Stadtentwicklung und Statistik Maßnahme „Machbarkeitsstudie Schulareal“ Folie 2 Anregungen Stellungnahmen Beibehaltung/Wiederaufnahme der Planung einer neuen öffentlichen Grünfläche (Porzer Stadtgarten) in das ISEK Das Areal wird in die ISEK Fortschreibung aufgenommen und im Rahmen eines noch zu erörternden geeigneten Planverfahrens hinsichtlich der künftigen städtebaulichen Anordnung und Nutzungen mit städtischen Mitteln untersucht. Abriss und Neubau der Grundschule sowie Erhalt der Musikschule Die Grundschule und die Musikschule bleiben auf den heutigen Flächen bestehen. Das Gebäude der Grundschule soll neugebaut werden. Zügiger Umzug des Berufskollegs nach Deutz Der Standort/Umzug ist in der vom Rat beschlossenen Schulbaumaßnahmenliste in Priorität B (nach 2030) eingestuft worden. Eine Änderung der Prioritätensetzung wäre nur mit Ratsbeschluss und ausreichenden Personalressourcen möglich. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Maßnahme „Büro für Vernetzung und Aktivierung“ Folie 3 Anregungen Stellungnahmen Erstellung Gesamtkonzept für die Anmutung der Innenstadt Die Gestaltung der Neuen Mitte Porz sowie die im ISEK vorgesehenen Anschlussmaßnahmen orientieren sich an den Ergebnissen des freiraumplanerischen Wettbewerbs aus 2018/2019. Einflussnahme der Verwaltung auf den Nutzungsmix von Handel, Gastronomie, Wohnen und Kultur Die Vermietung von Immobilien obliegt in erster Linie dem Eigentümer. Die Kommune greift in diesen Prozess der freien Marktwirtschaft i.d.R. nicht ein. Das geplante Büro für Vernetzung und Aktivierung mit dem Zentrenmanagement kann bei der Belegung von Leerständen oder Vermittlung von Angeboten an Eigentümer unterstützen. Förderung des Zusammenhalts der Nachbarschaft Als geförderte Maßnahme in der Fortschreibung des ISEKs Porz Mitte beinhaltet die Maßnahme neben dem Zentrenmanagement auch einen Personaleinsatz für ein Quartiersmanagement zur Aktivierung, Vernetzung und Beteiligung der Bewohner*innen. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Maßnahme „Umgestaltung der Bahnhofstraße“ Folie 4 Anregungen Stellungnahmen Zeitplanung Nach der verwaltungsinternen Abstimmung ist die Fertigstellung der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) durch die Fachämter für Mitte 2025 anvisiert. Der Planungsbeginn ist nach Ratsbeschluss des fortgeschriebenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Porz Mitte sowie Aufnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in das Städtebauförderprogramm durch das Land NRW in 2023 geplant. Umfang der Maßnahme Die Gestaltung der Fußgängerquerung über die Hauptstraße auf Höhe der Bahnhofstraße ist als Bestandteil der Maßnahme „Umgestaltung der Hauptstraße (Porz) von Steinstraße bis Mühlenstraße“ enthalten. Umgestaltungswünsche Anregungen zur Umgestaltung der Bahnhofstraße werden im Rahmen des Planungsprozesses zu dieser Maßnahme geprüft. In diesem Prozess wird die Öffentlichkeit erneut beteiligt werden. Neben einer angestrebten einheitlichen Gestaltung des Innenstadtbereichs sollen Aspekte des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung berücksichtigt und integriert werden. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Klimaaspekte Folie 5 Anregungen Stellungnahmen Essbare Pflanzen („Essbare Stadt“) im Zentrum Bei den Maßnahmen „Aufwertung der Verbindungsachse zwischen dem Rheinboulevard Porz und der Neuen Mitte Porz“ sowie „Umgestaltung der Bahnhofstraße“ ist vorgesehen, die Essbare Stadt in die Planungen miteinzubeziehen und standortbezogen eine Umsetzung zu prüfen. Erhöhung der grünen Infrastruktur sowie Herabsenkung des Mikroklimas Ziel ist es, ein Netz von grün-blauen Achsen in Porz Mitte zu erhalten, zu schaffen und weiter auszubauen. Fassaden- und Dachbegrünung sowie Ausbau von Photovoltaik Der überwiegende Teil der Immobilien befindet sich in Privatbesitz. Daher stellen diese Maßnahmen auch überwiegend Privatinvestitionen dar. In der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ist daher ein Beratungsangebot für Eigentümer*innen begleitend zum Haus-, Hof- und Fassadenprogramm vorgesehen. Entsiegelung Die Umsetzbarkeit von Entsiegelungen sowie weiterer Maßnahmen zur Kompensation von Starkregenereignissen (Stichwort: Schwammstadt) wird die Verwaltung in den Planungsprozessen der Einzelmaßnahmen prüfen und bestmöglich und standortgerecht umsetzen. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Verkehr Folie 6 Anregungen Stellungnahmen Radwege sowie Radverkehrsführungsformen Zurzeit wird unabhängig von der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ein Radverkehrskonzept für den gesamten Stadtbezirk Porz ausgearbeitet. Die eingegangenen Anregungen sind auf die Aufnahme in dieses Konzept geprüft worden. Konzeption sowie Marketing des Radverkehrs Das Radverkehrskonzept wird aktuell unter Beteiligung aller relevanten Akteure erstellt, bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und kann somit nach dessen Beschluss als Planungsgrundlage bei allen zukünftigen Maßnahmen Berücksichtigung finden. Berücksichtigung von Carsharing Im Zuge der Baumaßnahmen der Neuen Mitte Porz werden Carsharing-Stellplätze in der Tiefgarage von Haus 3 angeboten. Der Betrieb und die Nutzung von privaten Parkhäusern bleibt den jeweiligen Eigentümer*innen vorbehalten. Reduzierung von Straßenfläche/Kfz- Stellplatzfläche und deren zukünftige Nutzungsmöglichkeiten Die Verwaltung wurde mit Beschluss des Antrages AN/2635/2021 am 14.12.2021 durch den Rat der Stadt Köln beauftragt, einen Masterplan Parken zu erstellen, mit dem Ziel, den ruhenden Autoverkehr im öffentlichen Raum deutlich zu reduzieren. Zudem befindet sich aktuell die Stellplatzsatzung für Köln in der politischen Beschlussfassung (Vorlage 3388/2021). Darüber hinaus wird in allen zukünftigen Planungs- und Beteiligungsverfahren von Einzelmaßnahmen dieses Thema diskutiert. Abstellkonzepte für Fahrräder, Berücksichtigung von Lastenrädern, Fahrradanhängern und e-Ladestellen Zur Verbesserung der Fahrradabstellsituation verfolgt die Stadt Köln seit 2007 das Ziel, jedes Jahr 1.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum zu schaffen. Auch Lastenfahrradabstellplätze werden berücksichtigt. Die Stadt Köln stellt aktuell unter anderem aufgrund der infrastrukturellen Eingriffe und der zu erwartenden geringen Nutzung im öffentlichen Raum keine Ladesäulen für E-Bikes auf. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Verbindungsachse zwischen Rheinboulevard Porz und der Neuen Mitte Porz Folie 7 Anregungen Stellungnahmen Zeitplanung Nach der verwaltungsinternen Abstimmung ist die Fertigstellung der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) durch die Fachämter für Mitte 2025 anvisiert. Der Planungsbeginn ist nach Ratsbeschluss des fortgeschriebenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Porz Mitte sowie Aufnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in das Städtebauförderprogramm durch das Land NRW geplant. Umsetzungs- wünsche Hinweise zur konkreten Umgestaltung des Verbindungsweges werden im Rahmen des Planungsprozesses zu dieser Maßnahme geprüft. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Planung von Grünmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung von Maßnahmen der Klimawandelanpassung gesetzt. Eine Brückenverbreiterung war in den bisher beschlossenen Konzepten nicht vorgesehen. Die Verwaltung hat jedoch den Wunsch aus der Öffentlichkeit nach einer Verbreiterung bereits im Rahmen des freiraumplanerischen Wettbewerbs in 2018 aufgenommen. Planungsrechtlich ist die Freistellung der Brücke vorgesehen und wurde auch so im Bebauungsplan Nr.74393/04, „Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz- in Köln Porz“ (Satzungsbeschluss, Rat der Stadt Köln 22.11.2018) gesichert. Hier ist zukünftig eine Brücke mit der Zweckbestimmung „öffentliche Verkehrsfläche – Fußgängerzone“ festgesetzt. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Rheinboulevard Porz Folie 8 Anregungen Stellungnahmen Umgestaltungswünsche z.B. zu Rad- und Fußwegeführung, Gastronomieangebot Alle eingegangenen Anregungen werden geprüft und im Rahmen des Planungsprozesses berücksichtigt. Der Ausbau des Leinpfades ist aufgrund landschaftsschutzrechtlicher Vorgaben nicht möglich. Zudem stehen die Kopflinden am Rhein als Teil der Rheinpromenade unter Denkmalschutz, so dass eine Reduzierung des Baumbestandes ausgeschlossen ist. Ein erklärtes Ziel bei der Umsetzung der Maßnahme ist eine Verbesserung des Radverkehrs sowie ein besseres Miteinander von Fußgängern und Radfahrenden zu erreichen. Amt für Stadtentwicklung und Statistik Lichtkonzept Porzer Brücken Folie 9 Anregungen Stellungnahmen Wiederaufnahme der Maßnahme in die Fortschreibung des ISEK Das Lichtkonzept Porzer Brücken kann nach jetzigem Stand nicht mehr wie geplant umgesetzt werden, da für die Hälfte der betroffenen Brücken eine anderweitige Aufwertung erfolgen wird. Die Verwaltung wird im Rahmen der Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes prüfen, inwieweit eine angepasste Maßnahme (Lichtkonzept) zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. im Rahmen einer Fortschreibung, aufgenommen werden kann. Beseitigung von Angsträumen Die Beleuchtung der Porzer Brücken erfüllt nach jetzigen Erkenntnissen die DIN-Normen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die Porzer Unterführungen hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten der Beleuchtung erneut überprüft. Parkanlage Glashüttenstraße Anregungen Stellungnahmen Übergang zwischen Papageienpark und Neuen Mitte Porz stimmig planen Die Philipp-Reis-Straße wurde im Jahr 2010 mit Fördermitteln hergestellt, die Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln entfällt damit. Da die Fördermittelbindung aus dieser Baumaßnahme erst im Jahr 2030 endet, würde ein vorzeitiger Umbau zur teilweisen Rückzahlung von Fördermitteln führen.
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IX/15/152 152/1 Vorlagen-Nummer 28.02.2022 0439/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Beirat Porz Mitte 31.03.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz) 07.04.2022 Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Porz Mitte hier: Stellungnahme zu den Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung Die eingegangenen Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrier- ten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte hat der Beirat Porz Mitte in seiner Sitzung am 16.11.2021 sowie die Bezirksvertretung Porz mit Mitteilung 4284/2021 in der Sitzung am 09.12.2021 zur Kenntnis erhalten. Unter Bezugnahme auf die bereits erfolgte Stellungnahme zu den am 04.11.2021 beschlos- senen Ersetzungsanträgen in der Mitteilung 4240/2021 legt die Verwaltung nun eine umfassende und mit allen zuständigen Fachämtern abgestimmte Stellungnahme zu den eingegangenen Anregungen aus den Beschlüssen der Bezirksvertretung Porz, den Empfehlungen des Beirats Porz Mitte und der öffentlichen Beteiligung (Anlage 1) sowie eine daraus abgeleitete komprimierte Zusammenfassung (Anlage 2) vor. Die Kurzfassung beinhaltet einen Überblick der Anregungen und Stellungnahmen zu den wesentlichen Bestandteilen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts. gez. Greitemann Anlagen Anlage 1 Dokumentation der Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte einschließlich Stellungnahme der Verwaltung (Langfassung) Anlage 2 Zusammenfassung der Dokumentation und Stellungnahme zu den Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungs- konzeptes Porz Mitte (Kurzfassung)
Anlage 1 Dokumentation der Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte einschließlich Stellungnahme der Verwaltung (Langfassung)
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Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Anlage 1 zur Mitteilung 0439/2022
Dokumentation der Empfehlungen des Beirats Porz Mitte, der Beschlüsse
der Bezirksvertretung Porz sowie den Anregungen aus der Öffentlich-
keitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungs-
konzeptes Porz Mitte einschließlich Stellungnahme der Verwaltung
Stand: 07.02.2022
1. Allgemeine Hinweise ................................ ................................ ................................ .............. 2
2. Schulareal ................................ ................................ ................................ ............................... 3
3. Büro für Vernetzung und Aktivierung lokaler Akteure und der Bewohnerschaft/
Haus-, Hof- und Fassadenprogramm ................................ ................................ .................. 10
4. Umgestaltung der Bahnhofstraße ................................ ................................ ....................... 13
5. Klima ................................ ................................ ................................ ................................ ..... 16
6. Verkehr ................................ ................................ ................................ ................................ .. 19
7. Verbindungsachse zwischen dem Rheinboulevard Porz und der Neuen Mitte Porz ....... 22
8. Rheinboulevard Porz ................................ ................................ ................................ ............ 24
9. Lichtkonzept Porzer Brücken ................................ ................................ .............................. 25
10. Parkanlage Glashüttenstraße ................................ ................................ .............................. 26
11. Sonstige Aufwertungsmöglichkeiten ................................ ................................ .................. 27
12. Anregungen zu sonstigen Bereichen ................................ ................................ .................. 29
13. Anregungen zum Verfahren ................................ ................................ ................................ . 30
14. Anregungen zur Ausweitung des ISEK-Gebietes ................................ ............................... 32
15. Anregungen zu sozialen Themen ................................ ................................ ........................ 34
16. Sonstige Anregungen ................................ ................................ ................................ .......... 35
2 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
1. Allgemeine Hinweise
Die nachfolgend dargestellten Anregungen zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskon-
zeptes (ISEK) sind im Zeitraum vom 21.09.2021 bis 31.12.2021 bei der Stadt Köln eingegangen.
Diese Gesamtauswertung enthält sowohl alle Anregungen der Mitglieder des Beirates Porz Mitte, der
Bezirksvertretung Porz sowie der Bürger*innen aus der digitalen Beteiligungsphase. Diese sind un-
verändert dargestellt. Sie wurden lediglich thematisch getrennt, um diese fachbezogen bewerten zu
können. Die Reihenfolge der Anregungen wurde nach der Art sowie folgend nach dem zeitlichen Ein-
gang sortiert.
Im zweiten Teil jedes Kapitels wurden die eingegangenen Anregungen fachlich im Hinblick auf die
Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes bewertet. Diese Ausarbeitung dient als
Grundlage für die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, die im 1. Halbjahr
2022 den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt wird.
3 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
2. Schulareal
2.1. Übersicht der eingegangenen Anregungen zum Schulareal
Art
Eingegangene Anregung
Beschluss-
empfehlung
des Beirates
Wiederaufnahme der Maßnahme in die Fortschreibung
Beschluss der
Bezirksvertre-
tung Porz
Die Bezirksvertretung Porz fordert die Verwaltung auf, den Bereich des Schul-
areals zwischen Hauptstraße, Karlstraße und Josefstraße in Porz-Mitte (GGS
Hauptstraße, Berufskolleg 10 und Musikschule) - wie schon immer vorgesehen
- dringlich weiter zu verfolgen. Die Planungen müssen zeitgleich mit dem ISEK
Porz erfolgen und umgesetzt werden, um eine homogene Planung der Porzer
Innenstadt möglich zu machen.
Das Schulareal ist einer der zentralen Bereiche der neu zu gestaltenden Por-
zer Mitte. Dort entsteht ein Neubau der Grundschule Hauptstraße mit dem Ziel
der gemeinsamen Nutzung der Sporthalle durch örtliche Vereine und verschie-
dener Räume durch die benachbarte Carl-Stamitz-Musikschule. Beide Schulen
sollen auf diesem Areal dauerhaft verbleiben und miteinander harmonieren.
Der Umzug des Berufskollegs Porz (BK 10) nach Deutz wurde bereits vor Jah-
ren beschlossen, so dass Flächen frei werden, um mit der Fertigstellung des
ISEK den gewünschten neuen Stadtgarten anlegen zu können. Dort soll die
Grundschule Hauptstraße neu integriert werden, was aktuell erneut behindert
wird, da das Berufskolleg auf Grund der schlechten Bausubstanz das alte und
ebenfalls marode Grundschulgebäude weiter nutzen muss (siehe TOP 10.2.8
der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 04. November 2021).
Sollte es der Verwaltung aus zeitlichen Gründen nicht möglich sein, zur Ent-
wicklung des Schulareals im Rahmen des ISEK oder anderweitig Landesmittel
zu beantragen, sind die nötigen Gelder aus dem städtischen Haushalt zur Ver-
fügung zu stellen.
Online Ich fordere, dass das Projekt "Porzer Stadtgarten" beibehalten wird und das
Gelände des Berufskollegs künftig als Park mit Wasserfläche gestaltet wird.
Im Übrigen schließe ich mich den Vorschlägen des Bündnisses Porz-Mitte für
die Gestaltung der Innenstadt aus einem Guss an.
(Hinweis: Diese Anregung ist gleichlautend 91 Mal eingegangen.)
Online Die ausdrücklich bei Ihnen gestellten Anträge auf eine Grünfläche auf der Flä-
che des Berufskollegs dürfen Sie rechtlich nicht übergehen. Bitte erläutern Sie
mir schriftlich den Verfahrensgang und den aktuellen Stand sowie die dazuge-
hörigen Bauvorschriften, Pläne, Genehmigungen und erforderlichen Verfahren,
wenn Sie eine Grünfläche nicht umsetzen wollen.
Online Ich darf Sie bitten, endlich alles in Ihrer Macht stehende zu tun, um die beste-
henden Ratsbeschlüsse und den durch die Bürgerbeteiligung und den Beirat
geäußerten Bürgerwillen zur Umsetzung zu bringen. Das bedeutet konkret,
dass seitens der Stadt die notwendigen Förderanträge gestellt werden. Das
bedeutet aber vor allem, dass die Planungen endlich Umsetzung finden. Die
Grundschule ist zu errichten. Der Abriss und Neubau ist unverzüglich anzuge-
hen. Es kann nicht sein, dass die Schüler das Gebäude verlassen und dann für
die nächsten 10 bis 15 Jahre scheinbar nichts passieren soll, nur weil Sie die
Umsiedlung des Berufskollegs nicht bewerkstelligen können. So gut die Con-
tainer-Lösung für den zeitlich begrenzten Übergang auch ist, klar und eindeutig
muss sein, dass sie nur ein zeitlich eng begrenztes Provisorium ist und die
Schule an alter Stelle so schnell wie möglich neu gebaut wird. Hierzu muss ein
klares Bekenntnis auch der Verwaltung her, die gerade durch die Heraus-
nahme des Gebietes der Berufsschule aus dem ISEK schlimmste Befürchtun-
gen für den Standort der Grundschule und der Musikschule aufkommen lässt.
Bitte unterlassen Sie es zukünftig ohne aufgefordert zu sein, einseitig Gebiete,
4 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
die zum ISEK Gehören, aus diesem herauszunehmen. Ich finde, dass seitens
der Verwaltung klar gesagt werden sollte, wer die Entscheidung über die nicht
gewünschte Herausnahme des Gebietes der Berufsschule von Seiten der Ver-
waltung zu verantworten und wie man seitens der Verwaltung trotz bestehen-
der anderweitiger Beschlusslage dazu kommt, eine solche Entscheidung vor-
zunehmen. Schließlich gilt noch zweierlei. Wenn tatsächlich die Überarbeitung
der Förderanträge Umweltprojekte beinhalten muss, sollte der vorliegende Vor-
schlag des Bündnisses zur zukünftigen Nutzung des Berufsschulgebietes als
Park Umsetzung finden. Dem bekannten Problem sonst drohender Überhit-
zung der Porzer Innenstadt würde hiermit zielführend entgegengewirkt. Letzt-
lich gilt noch, dass der ganz klare und mehrfach geäußerte Wille der Porzer
Bürger darin besteht, die Grundschule wie die Musikschule am alten Platz zu
belassen. Bekennen Sie sich endlich eindeutig hierzu und schaffen Sie endlich
Fakten, die aus Lippenbekenntnissen tatsächlich belastbares machen. Denn
alles was man derzeit sieht, ist, dass man sich durch Nichtstun faktisch alles
offenhält und sogar durch die Herausnahme des Berufsschulgeländes offen-
kundig andere Planungen verfolgt, als im ISEK vorgesehen. Seien Sie sich
darüber bewusst, dass die bestehende Schullandschaft eine der sozialen
Hauptlebensadern von Porz darstellt, die man nicht leichtfertig am Schreibtisch
zerschneiden sollte. Wir, die Porzer wissen um die Wichtigkeit der Schulland-
schaft an dieser Stelle und rufen Ihnen dies permanent zu. Es wäre schön,
wenn Sie dies nicht nur wahrnehmen sondern auch ernst nehmen würden.
Online Gegen die Streichung von Schulgelände und Stadtgarten im neuen ISEK- Be-
schluss von September 21 protestiere ich und erwarte, daß die 2018 beschlos-
senen Maßnahmen nunmehr endlich unverändert umgesetzt werden.
Online Als langjähriges Mitglied des Fördervereins der Carl-Stamitz-Musikschule bin
ich entsetzt über das Vorhaben des Kölner Stadtentwicklungsamtes, das
Schuldgelände an der Karlstraße nicht länger als Baustein des ISEKS für die
Neue Porzer Mitte weiterverfolgen zu wollen.
Der den Porzerinnen und Porzern in Aussicht gestellte Stadtgarten dürfte in
den kommenden Jahren eine zentrale Rolle für die Klimaanpassungsmaßnah-
men im Zentrum unseres Stadtteils spielen. Denn zum einen ist das Areal laut
LANUV-Gutachten ein ausgewiesenes Kaltluftgebiet, zum anderen stellt es für
die demnächst in Haus 2 untergebrachten Seniorinnen und Senioren gerade in
den zu erwartenden Hitzeperioden die einzige unmittelbar benachbarte Grün-
fläche dar. Zudem böte sich die einmalige Chance, hier unter den schönen al-
ten Bäumen einen Freiluftpavillon zu platzieren, der von der Musikschule be-
spielt werden könnte. Wenn es dann noch gelänge, auf dem zum Teil tiefer ge-
legenen Gelände einen Teich anzulegen, der in den Sommermonaten für Ab-
kühlung sorgen und bei Starkregenfällen größere Menge Wasser aufnehmen
könnte, wäre ein Park mit sehr hoher Aufenthaltsqualität geschaffen.
Eine Wohnbebauung an dieser Ecke käme daher gar nicht erst in Betrachtung,
zumal absehbar ist, dass es zu Kollisionen mit der Musikschule kommen
würde.
Daher möchte ich Sie eindringlich auffordern, dem geplanten Stadtgarten auch
weiterhin eine vorrangige Stellung innerhalb des ISEK einzuräumen und sich
dafür einzusetzen, einen Stadtpark mit großer Anziehungskraft zu entwickeln.
Online Ich möchte mich hiermit für den Verbleib des Schulareals im ISEK ausspre-
chen, um die Zukunft des Schulstandorts und des Stadtgartens für Porz zu si-
chern! So wie besprochen, vereinbart und auch im Rahmen von Stärkung
Porz-Mitte und Erhalt von Natur im Stadtraum.
Online Wir haben soeben vernommen, dass der Verbleib des Schulareals (Musik-
schule, Grundschule, Berufskolleg) und des damit verbundenen Stadtgartens
in Porz im ISEK nicht mehr gesichert sei. Von daher appellieren wir an Sie,
den Verbleib im ISEK zu sichern.
5 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online Hiermit bitte ich Sie eindringlich um den Erhalt der Musikschule und des Be-
rufskollegs in Porz-Mitte sowie die Planung des Stadtgartens, wie ursprünglich
im ISEK festgehalten. Dieser Bereich stellt eine wichtige ökologische Zone dar,
wie sie jetzt von den meisten Großstädten bewusst zur Temperatursenkung
und Erholung eingeplant werden, um die Porzer Innenstadt bei durch den Kli-
mawandel ansteigenden Temperaturen abzukühlen. Bitte setzen Sie sich für
die Fortsetzung der ursprünglichen Planungen ein.
Online Handeln Sie nicht gegen die Wünsche der Bürger!
Auch nicht, indem Sie die Wünsche bei digitalen Umfragen gar nicht berück-
sichtigen.
Beziehen Sie das Areal des Berufskollegs wieder in die Planung ein.
Ignorieren oder zensieren Sie nicht Beschlüsse des Beirats.
Online Auch ich möchte mich für den Verbleib des Schulareals der Musik- und Grund-
schule sowie das Berufskollegs im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (I-
SEK) in Porz Mitte aussprechen und schließe mich der Stellungnahme der Carl
Stamitz Musikschule an. Der Bereich wird von den Kindern und Jugendlichen
intensiv genutzt – er sollte deshalb ansprechend, Zukunftsgerichtet und ge-
sundheitsfördernd (physisch und mental) ausgestaltet werden. Aktuell geben
die Gebäude und die Infrastruktur eher ein Zeugnis der Resignation und des
Vergessenwerdens ab. Das darf nicht sein.
Online Hiermit möchte ich mich für den Verbleib des Schulareals der Musikschule in
Porz im ISEK einsetzen, um die Zukunft des Schulstandorts und des Stadtgar-
tens für Porz zu sichern! Ich bin entschieden dafür, dass das Areal genutzt
werden sollte, um eine Parkanlage dort einzurichten.
Online Zum einen entsetzt! mich, in welcher Geschwindigkeit und Nachlässigkeit mit
diesem Projekt verfahren wird. Wenn ich es richtig verstehe, dann sind in der
Zeit zwischen 2018 und heute keine Anträge gestellt worden. Nun muss unter
Hochdruck die Zielmarke 2030 eingehalten werden und mit Verweis darauf
werden von der Bürgerschaft angesprochene Themen nicht umgesetzt.
Insbesondere der Wegfall des Schulareals mit Musik- und Grundschule sowie
das Berufskolleg entsetzt! mich. Inwieweit eine "städtebauliche Machbarkeits-
studie für das heutige Schulareal" dem gleichzeitig ausgerufenen Ziel des Kli-
maschutzes sowie "Porz soll schöner werden" genüge trägt, ist mir nicht er-
sichtlich. Mit Hinblick auf die von der Stadt Köln gesetzte Zielmarke 2030 und
den Geschwindigkeiten der Umsetzung von solchen Projekten innerhalb der
Stadtgrenzen (Schwimmbad Grundschule Ensen nur als Beispiel), sehe ich
hier keine für die Bürgerschaft attraktive Lösung.
Hiermit möchte ich sehr für den Verbleib des Schulareals im ISEK appelieren,
sodass die Zukunft des Schulstandorts und des Stadtgartens für Porz gesi-
chert ist!
Online Ich bin bestürzt, dass der Erhalt der Musikschule und des ganzen Schulareals
in Porz-Mitte, trotz politischer Entscheidung dafür, nicht vorangetrieben wird.
Mir und vielen Familien die ich kenne, ist der Erhalt des Standortes der Musik-
schule ein dringender Wunsch. Außerdem der Erhalt des kompletten Schulge-
ländes mit dem alten Baumbestand. Auf Grund der Forderung nach mehr Kli-
maschutz, ist die Planung und Umgestaltung des Geländes in einen Stadtpark,
die richtige Zukunftsperspektive für Porz-Mitte, um mehr Lebensqualität im
Stadtteil für alle Mitbürger zu schaffen.
Alle anderen Pläne der Bebauung entsprechen nicht dem Votum des Rates
und der Bürgerschaft.
Ich als Bürger, wünsche nicht, dass Bürgerwille derart hintergangen wird.
Online Das Schulareal mit der Carl-Stamitz-Musikschule ist für mich ein zentraler Ort
der Porzer City und sollte zusammen mit den Grünflächen einen wesentlichen
Stellenwert im Stadtentwicklungskonzept einnehmen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Gestaltungsvorschläge und Anregungen für
dieses Areal in die digitale Bürgerbeteiligung einbeziehen würden.
6 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online Der Stadtgarten soll, wie im ersten ISEK versprochen, als Projekt weiter ver-
folgt werden. Das Gelände des Berufskollegs ist besonders grün und geeignet,
als Ausgleichpol der von der Stadt Köln verschuldeten Aufheizung der Porzer
Innenstadt entgegenzuwirken.
Online Als Porzer Mitbürerger setzen wir uns für den Verbleib ein möchten damit die
Zukunft des Schulstandorts und des Stadtgartens ist sichern. Bitte erläutern
Sie unswarum es zu der Änderung gekommen ist und welche Gründe dafür
sprechen.
Online wir wohnen seit fast 40 Jahren in Porz und waren erfreut über die Innenstadt-
planung mit Erhalt des Baumbestandes und der Grund- und Musikschule.
Dieses Park-Areal wertet die Innenstadt auf, wäre eine dringend benötigte Flä-
che für die Familien des Stadteils, einschließlich der dort unbedingt verbleiben-
den Grund- und Musikschule.
Weiterhin ist aus umweltpolitischen Gründen eine Entsiegelung des grünen
Areals nicht mehr zeitgemäß.
Online im Rahmen des ISEK möchte ich insbesondere für den Verbleib des Schulare-
als, besonders der Musikschule, sowie des Stadtgartens plädieren.
Die Möglichkeit für - hauptsächlich Kinder und Jugendliche - ein Instrument zu
erlernen, ist gerade in unserer heutigen Zeit, in der Computerspielen & Co die
Überhand übernehmen, sehr wichtig. Durch die zentrale Lage in der Josef-
straße ist die Erreichbarkeit - auch für "Nicht-Autofahrer"/Schüler gewährleistet.
Darüberhinaus: Aus Zündorf, Westhoven oder Urbach kommend: Der Porzer
Standort ist nunmal die Mitte.
Einen "Stadtgarten" zu schaffen als "grüne Lunge" in Porz kann ebenfalls nur
von Vorteil sein.
Bildung und Klimaschutz - zentrale Themen der diesjährigen Bundestagswahl -
sollten und können doch mit dem Verbleib der Schulen sowie der Anlage eines
Parks, in dem der alte Baumbestand erhalten bleibt, vorbildlich umgesetzt wer-
den.
Online Schon aufgrund der begonnen Bebauung auf dem früheren Gelände des
Marktplatzes geht viel wertvolle Freifläche verloren, die das Leben in Porz an-
genehmer gestaltet hatte. Deshalb ist uns dringend daran gelegen, nicht noch
mehr der letzten der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Freiflächen zuzu-
bauen und einen Aufenthalt in der City noch unattraktiver zu gestalten, als es
mit der bisherigen Bebauungen schon ist und dabei das unbehagliche Gefühl
des Klein in Klein und der Enge noch verstärkt..
Online Die jetzt entstandene Steinwüste auf dem ehemaligen Hertie-Gelände mindert
den Freizeitwert der Innenstadt bereits über Gebühr ins Negative. Wenn nun
wieder eine Chance vergeben wird den Freizeitwert der Ortsmitte zu heben, ist
dies unverantwortlich gegenüber den Bürgern von Porz.
Online Es ist unvorstellbar, eine Entscheidung gegen den alten Baumbestand zuguns-
ten einer neuen Bebauung zu treffen. In den heutigen Zeiten bei vollem Be-
wusstsein gegen den Klimawandel zu handeln und diese großen und gesun-
den Bäume dem Profit zu opfern, ist auf höchster Ebene verantwortungslos.
7 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online Die wichtigste Fläche für die klimawirksame Gestaltung innerhalb des ISEK-
Gebietes ist das Schulareal, das nun aus der Umsetzung herausgenommen
werden soll. Es muss wieder zurück ins ISEK, und sei es nur um festzuschrei-
ben, dass hier keine weitere Versiegelung stattfinden darf, sondern ein Stadt-
garten angelegt werden soll. Statt eine Entscheidung zur Umsiedlung der Be-
rufsschule immer wieder aufzuschieben, sollte hier das Tempo erhöht werden,
um innerhalb der verbindlichen Umsetzungsfrist des ISEK bis 2030 zumindest
ein Etappenziel auf dem Weg zum Stadtgarten zu erreichen. Wie das rechtlich
umgesetzt wird, ist nicht Aufgabe der Bevölkerung, sondern Ihre als Fachamt.
Lassen Sie sich bitte etwas Passendes einfallen, damit die mittlerweile in der
Porzer Bevölkerung aufkommende Angst, diese Fläche mit Wohnungen oder
Einkaufszentrum oder sonstwas zuzubauen oder gar zu verkaufen, wirksam
entkräftet werden kann!
Wenn das Projekt Stadtgarten jetzt nicht mitgezogen wird, bleibt es womöglich
auf der Strecke, und die einzige jetzt noch im ISEK verfügbare klimarelevante
Fläche wird geopfert.
Online Im Interesse und zum Nutzen sowie Wohl aller Bürger*Innen unser Stadt,
muss das gesamte Schulareal in seinem derzeitigen baulichen Zustand erhal-
ten bleiben und zukünftig weiter gefördert werden. Hierzu sollte es im ISEK
verbleiben, wie auch der Stadtgarten. Eine anderweitige Nutzung bzw. die so-
genannte "Neuordnung", sollte ausschließlich zur Aufwertung der bestehenden
Nutzung erfolgen. Die Musikschule inmitten von Porz ist eine enorm integrativ-
kulturelle wie allgemeine Bereicherung für unser Stadteil-Zentrum, und genießt
ebenda ihre absolute Daseinsberechtigung. Hieran sollte sich zum Nachteil der
Bürger*Innen nichts verändern.
Sofern das Berufskolleg Köln-Porz tatsächlich nach Deutz umzieht, können die
frei werden Räumlichkeiten und das Areal gemeinnützig genutzt werden - ähn-
lich oder genau wie bei der Alten Feuerwache: als Bürgerzentrum. Andere Be-
gehrlichkeiten, insbesondere von politischen Entscheidungsträgern, als Karri-
ere-Prestigeobjek oder gar aus finanziellem Anreiz, werden ziemlich sicher zu
einer weiteren Fehlentwicklung und zu Vertrauensverlusten gegenüner der
Stadt Köln bzw. Politik führen. Es darf kein Aktionismus statt finden, wie
scheinbar beim Kalkberg. Sowas ist völlig inakzeptabel.
Online Ich möchte mich mit diesem Schreiben für den Verbleib des Schulareals im I-
SEK (Porz-Mitte) einsetzen, um die Zukunft des Schulstandorts und des Stadt-
gartens für Porz zu sichern. Es ist mir unverständlich, dass die größte Grünflä-
che in der Porzer Innenstadt, das Schulareal, aus dem ISEK gestrichen wurde.
Dies widerspricht nicht nur dem eindeutigen Votum von Rat und Bürgerschaft
in Porz zu Schulen und Stadtpark, sondern auch dem aufgrund geänderter
Fördervorgaben stärker zu berücksichtigenden Klimaschutz.
Online Ich unterstütze die Vorschläge des Beirats Porz-Mitte und fordere, dass das
Gelände des Berufskollegs wieder in das ISEK (Integriertes Stadtentwicklungs-
konzept) aufgenommen wird. Porz benötigt auch aufgrund der weiteren Ver-
dichtung durch Neubau auf dem Areal des ehemaligen Karstadt weitere Grün-
flächen und gerade nach den aktuellen Wetter- und Klimaprognosen muss das
Konzept entsprechend angepasst werden. D.h. für Porz-Mitte einen Stadtgar-
ten mit Wasserfläche und Baumbestand sowie Ruhezonen.
8 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online in den vergangenen Monaten haben alle demokratischen Parteien im Wahl-
kampf immer wieder betont, dass Deutschland kreative Ideen für die Zukunft
brauche. Um eine solche Kreativität zu entwickeln, müssen wir unseren Kin-
dern aber auch die Möglichkeit dazu geben. Dazu ist u.a. eine musikalisch-
künstlerische Ausbildung ein wichtiger Baustein.
Als im Jahr 1974 die „Kultur“ in die Rathausstraße 10 einzog, hatte die Musik-
schule dort 2 Räume im Dachgeschoss. Während einer Fortbildung mit 3 Do-
zentinnen im Kastagnettenspiel bekam ein Mitarbeiter der VHS wegen der
„Lärmbelästigung“ einen cholerischen Anfall und trat die Tür zur VHS-Etage
ein. Wir Musiker, die an der Musikhochschule Köln studiert hatten, kannten
ähnliche Vorfälle, die es mit der Nachbarschaft des Hochschulgebäudes in der
Dagobertstrasse gegeben hatte. Mir wurde klar, dass der geplante Musikschul-
neubau am Porzer Rathaus ähnliche Konflikte wegen der direkten Nachbar-
schaft hervorrufen würde. Eine Lösung bot das frei werdende Schulgebäude in
der Josefstraße, das über ausreichende Freiflächen verfügte. Inzwischen
konnten sich tausende Kinder und Jugendliche in den unterschiedlichsten Akti-
onen frei entfalten. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass es neben dem
in den 60er Jahren gegründeten zentralen Musikzweig amKartäuserwall nur in
Porz am Stadtgymnasium einen weiteren Musikzweig gibt.
Daher bitte ich Sie, die Musikschule an ihrem jetzigen Standort zu belassen
und den geplanten Stadtpark Porz-Mitte zu verwirklichen. Unsere Kinder dür-
fen nicht schon wieder die Benachteiligten sein!!!
Online Bildung und Klimaschutz im Stadtgarten-Schulareal auf den öffentlichen Flä-
chen sichern! Erhalt zumindest der Grund- und Musikschule am Standort sowie
des alten Baumbestand sind wichtig für das Stadtteilzentrum. Die Liegenschaf-
ten bieten Potential zur resilienten Entwicklung der Porzer Stadtmitte, da sich
hier Regenwasser sammeln und z. B. mittels einer kleinen Wasserfläche zur
Kühlung per Verdunstung führen wird. Insbesondere die in Häusern 1-3 bald
wohnenden Älteren aber auch die Besucher von PorzCity werden bei zukünftig
heißem Klima dies benötigen.
Online Wer in Porz alte Menschen entgegen wissenschaftlicher Ratschläge in einem
sich überhitzten Zentrum unterbringt, der hilft vielleicht der Rentenkasse, aber
menschliche Stadtentwicklung geht anders. Wer dann noch die wichtigste an-
grenzende Grünfläche platt machen will, der ist entweder zynisch oder inkom-
petent. Schon wegen der Altenwohnungen im Zentrum muss der Stadtgarten
realisiert werden. Wer das verbockt hat in Politik und Verwaltung nichts verlo-
ren.
Online Stadtgarten soll wie im isek versprochen kommen. Im namen des klimaschut-
zes die gröte Grünfläche mit altem Baumbestand aus dem isek zu nehmen, um
dann dort bauen zu können, ist nur noch zynisch. Dieses amt taugt gar nichts.
Porzerinnen und Porzer, lasst euch nicht für dumm verkaufen...
2.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Schulareal
Anregungen zur Beibehaltung/ Wiederaufnahme der Planung einer neuen öffentlichen Grünflä-
che (Porzer Stadtgarten) in das ISEK
(dabei Neuordnung der bestehenden Nutzungen unter Berücksichtigung von Klimaaspekten, Er-
halt des Baumbestandes und Planung besonderer Gestaltungselemente (z.B. Wasserfläche,
Freiluftpavillons, Ruhezonen, Bürgerzentrum))
Das Areal wird in der ISEK Fortschreibung aufgenommen und im Rahmen eines noch zu erör-
ternden geeigneten Planverfahrens hinsichtlich der künftigen städtebaulichen Anordnung und
Nutzungen mit städtischen Mitteln untersucht. Berücksichtigt werden in der Planung insbeson-
dere die verbleibenden Schulnutzungen, das vorhandene Grün sowie die umgebenden Bereiche.
9 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Anregungen zum Abriss und Neubau der Grundschule sowie Erhalt der Musikschule
Die Grundschule sowie die Musikschule bleiben auf der heutigen Fläche bestehen. Das Gebäude
der Grundschule soll neugebaut werden.
Anregungen zum Umzug des Berufskollegs nach Deutz
Die Integration des Berufskollegs 10 an den Schulstandort nach Deutz/ Eitorfer Straße ist geplant
in Form eines Campusmodells für 2.000-3.000 Schüler*innen. Hierzu ist ein Neubau in Deutz not-
wendig.
Da hierdurch keine neuen Schulplätze entstehen, ist der Standort/Umzug in der vom Rat be-
schlossenen Schulbaumaßnahmenliste in Priorität B (nach 2030) eingestuft worden.
Eine Änderung der Priorität des Neubaus wäre nur mit Ratsbeschluss und ausreichenden Perso-
nalressourcen möglich.
10 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
3. Büro für Vernetzung und Aktivierung lokaler Akteure und der Bewohnerschaft/ Haus-, Hof-
und Fassadenprogramm
3.1. Übersicht der eingegangenen Anregungen zum Büro für Vernetzung und Aktivierung
lokaler Akteure und der Bewohnerschaft/ Haus-, Hof- und Fassadenprogramm
Art
Eingegangene Anregung
Beirat stimmiges Gesamtkonzept für die Anmutung der Innenstadt entwickeln - AK´s
im Beirat zulassen
Online Im Konzept von 2017 steht: "Zur Verbesserung der Lagequalität und Auswei-
tung der Angebotsstruktur ist ein Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung,
Wohnen und kulturellen Einrichtungen vorgesehen. Es sollen insgesamt rund
130 Wohneinheiten und etwa 5.400 Quadratmeter Brutto-Grundfläche für ge-
werbliche Nutzungen entstehen." Wie sieht die Vermarktung bzw. Vermietung
der Gewerbeflächen aus? Ich habe konkrete Daten, dass in Haus 2 3 Ge-
schäfte entstehen und vermietet werden sollen, mit einem bereits ausreichend
vorhandenem Angebot in Porz Mitte schon vertreten sind. Von Nutzungsmix
(wie oben beschrieben) ist nichts zu verspüren und auch keinen Mehrwert für
den Handel in Porz bringen. Die Situation in der Bahnhofstrasse mit immer
mehr türkischen Imbissgeschäften ist eine Richtung, die auch nicht zum Bran-
chenmix beiträgt. Es ist mehrmals abgefragt und notiert worden, welche Ge-
schäfte fehlen und welche bereits ausreichend vorhanden sind (Drogerie, Apo-
theke, Mobilfunkanbieter, Imbissbuden). Wieweit ist die Stadt in der Lage, posi-
tiven Einfluss zu nehmen?
Online Wir kaufen in Porz Mitte sehr gerne ein oder besuchen die Stadtbibliothek. Es
gibt allerdings eine Sache, die uns hier ganz besonders fehlt. Als junge Familie
achten wir auf einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil und sind sehr
traurig darüber, dass es keinen Biosupermarkt und/oder Reformhaus gibt. Es
gibt nicht nur keinen Biosupermarkt in Porz oder Zündorf. Es gibt auf dieser
gesamten Rheinseite nur einen einzigen Biosupermarkt in Deutz.
Ich habe selber bereits Alnatura , Basic, denns, Temma und Co. angeschrie-
ben und gefragt ob es möglich wäre eine Filiale in Porz zu eröffnen. Ich bekam
darauf von drei der abgefragten Märkten das Feedback, sie seien interessiert
und stets auf der Suche nach leeren Ladenlokalen und neuen Standorten.Ich
persönlich kenne durch meinen Sohn sehr viele Familien mit Kindern in der
Umgebung und weiß, dass der Wunsch und der Bedarf auf jeden Fall gegeben
ist. Porz braucht unbedingt einen Supermarkt für Biolebensmittel. Das gehört
zu einem attraktiven, modernen Stadtkern einfach dazu und fehlt aktuell.
Online Bioladen oder Reformhaus für Porz
Online Kindercafé
Online Kreativcafé
Online Töpfercafé
Online Repaircafé
Online Vegane Gastronomie
Online Eine Freundin wünscht sich einen Stoffladen
Online Porz Plastik frei: Gastronomie mit nachhaltigen Mitnahme-Lösungen (Mehr-
weg)
Online Outdoor Events in der City wöchentlich, z.B. Tai Chi, Yoga, Tanzen, Kreidema-
len, erste Hilfe/ Reanimations-Fresh-up ("Porz- Veedel fürs Herz")
umsonst und draußen bzw. gegen Spende
Online Veganes Streetfood Festival
Online Ich vermisse hier insgesamt ein schönes Café bei dem man nett frühstücken
kann sowie einen kleinen süßen Buchladen wie damals in der Bahnhofstraße.
11 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online Es müsste außerdem begrenzt werden, dass nicht noch mehr Dönerladen und
Wettbüros eröffnen dürfen. Lieber etwas mit Flair, kleine nette schöne Bou-
tiquen (nicht diese billigen). Ein netter Bummel durch Porz ist meiner Meinung
nach aktuell nicht möglich. Ich erledige meine Sachen und will schnell wieder
weg. Herrlich würde ich es finden wenn man gemütlich bummeln könnte.
Online Auch eine ansprechende Kneipe oder (Cocktail-)Bar fehlt.
Online Insgesamt müsste man was für Porzer machen, die eine nette Nachbarschaft
haben möchte. Wie zB Zündorf oder Langel. Dort halten die Menschen noch
zusammen.
Online Ansprechende und abwechslungsreiche Geschäfte/Gastronomie. Bsp. Restau-
rant statt Imbiss+Fastfood- gutbürgerlich/Italiener/Asiate/Inder/Mexikaner als
Ergänzung zur orientalischen Küche.
3.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Büro für Vernetzung und Aktivierung lokaler
Akteure und der Bewohnerschaft sowie dem Haus-, Hof- und Fassadenprogramm
Anregungen zur Erstellung eines Gesamtkonzepts für die Anmutung der Innenstadt
In den Jahren 2018 und 2019 ist ein freiraumplanerischer Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung
durchgeführt worden, der ein gestalterisches Gesamtkonzept für die Innenstadt vorgeschlagen
hat. Nach diesen Gestaltungsvorgaben wird die Neue Mitte umgestaltet. Die im ISEK vorgesehe-
nen Anschlussmaßnahmen in der Innenstadt zur Aufwertung der Verbindungachsen sollen sich
ebenfalls an diesen Vorgaben orientieren.
Anregungen zur Einflussnahme der Verwaltung auf den Nutzungsmix von Handel, Gastronomie,
Wohnen und Kultur:
Die Vermietung von Immobilien obliegt in erster Linie den Eigentümer*innen. Die Verwaltung der
Stadt Köln greift in diesen Prozess der freien Marktwirtschaft in der Regel nicht ein. Mit dem Ein-
zelhandels- und Zentrenkonzept (Beschluss der Fortschreibung mit Vorlage Nr. 1538/2020) wer-
den Leitplanken gesetzt, in denen sich der Handel entsprechend der Steuerungsregelungen ent-
wickeln kann. Für die Ansiedlung oder den Ausschluss bestimmter Sortimente innerhalb einer
Angebotsgruppe (nahversorgungs-/ zentren-/ nicht zentrenrelevant) können lediglich Empfehlun-
gen ausgesprochen werden. Die Verwaltung der Stadt Köln befindet sich dazu in einem regelmä-
ßigen Dialog mit den Eigentümern*innen in Porz Mitte. Letztendlich hat jedoch das Konsumver-
halten der Bürger*innen maßgeblichen Einfluss auf die Vermietungsentscheidung der Eigentü-
mer*innen.
Beispielsweise hat die Verwaltung den Wunsch zur Ansiedlung von Lebensmittelmärkten (auch
Biosupermärkten) für das Zentrum von Porz bereits an die bekannten Expansionsabteilungen der
filialisierten Biosupermärkte herangetragen und den Eigentümer*innen gegenüber eine Empfeh-
lung ausgesprochen. Ähnlich verhält es sich bei dem Wunsch nach vielfältigen Gastronomiean-
geboten.
Ab dem Jahr 2023/2024 ist geplant, ein mit Hilfe von Städtebaufördermitteln finanziertes Büro für
Vernetzung und Aktivierung lokaler Akteure und der Bewohnerschaft in Porz Mitte einzurichten.
Das darin enthaltene Zentrenmanagement soll auch bei der Belegung von Leerständen oder Ver-
mittlung von Angeboten an die Eigentümer*innen in Porz Mitte unterstützen. Zur Vorbereitung
dieses Zentrenmanagements werden aktuell die im Jahr 2021 bewilligten Fördermittel des Lan-
des NRW aus dem "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-
Westfalen 2020" eingesetzt.
Ein Eingriff der Stadt Köln durch ein Verbot von einzelnen Einzelhandels-/ Gastronomieangebo-
ten (bspw. Dönerladen) ist nur bei einem Verstoß gegen öffentlich-rechtliche Vorschriften mög-
lich.
Eine Neuansiedlung von Vergnügungsstätten wird durch eine Festlegung in den für Porz-Mitte
geltenden Bebauungsplänen grundsätzlich ausgeschlossen.
12 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Anregungen zur Förderung des Zusammenhalts der Nachbarschaft
Als geförderte Maßnahme in der Fortschreibung des ISEKs Porz Mitte beinhaltet die Maßnahme
neben dem Zentrenmanagement auch einen Personaleinsatz für ein Quartiersmanagement zur
Aktivierung, Vernetzung und Beteiligung der Bewohner*innen. Im Rahmen der Quartiersarbeit
sollen auch Projekte der Bewohnerschaft wie z.B. Nachbarschaftsfeste finanziell unterstützt wer-
den. Der Schwerpunkt dieser Aktivierungs- und Vernetzungsarbeit soll in der Siedlung Glashüt-
tenstraße erfolgen, grundsätzlich steht es aber für das gesamte Programmgebiet zur Verfügung.
13 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
4. Umgestaltung der Bahnhofstraße
4.1. Übersicht der eingegangenen Anregungen zur Bahnhofstraße
Art
Eingegangene Anregung
Beschluss-
empfehlung
des Beirat
Fertigstellung der Leistungsphase 3 möglichst bis Ende 2023
Beschluss der
Bezirksvertre-
tung
Die Bezirksvertretung Porz fordert die Verwaltung auf, die im ISEK Porz enthal-
tenen Bausteine „Umgestaltung der Bahnhofstraße“ und „Aufwertung der Ver-
bindungsachse zwischen Rheinboulevard und Neue Mitte Porz“ bis Ende 2023
im Entwurf (Abschluss der Leistungsphase 3 inkl. Kostenberechnung) fertig zu
stellen. Die Verwaltung hat sicherzustellen, dass unmittelbar nach Fertigstel-
lung der Häuser 1 bis 3 und der anschließenden Neugestaltung im Bereich die-
ser Häuser die beiden Achsen bis zum Rhein in vergleichbarer Qualität herge-
stellt werden. Ein jahrelanger Stillstand ist unbedingt zu vermeiden. Dazu ge-
hören auch die bereits beschlossenen Maßnahmen „Verbreiterung der Fuß-
gängerbrücke Porz“ und „Roter Teppich“ oder eine vergleichbare Maßnahme
zwischen der kleinen und der großen Bahnhofstraße inkl. Der Berücksichti-
gung einer angepassten Verkehrsinfrastruktur.
Beirat Bestehende Veloroute nicht vergessen
Beirat Fahrradparken auch für Lastenräder
Beirat Querung Bahnhofstraße/ Hauptstraße Niveauausgleich für Fußgänger als "Ro-
ter Teppich"
Beirat Shared Space Bahnhofstraße bis Rhein und Übergang Hauptstraße
Beirat Amt 66 darauf aufmerksam machen, dass hier eine erweiterte Planung ange-
stoßen wurde - Stichwort: Harmonisierung! Homogenisierung!
Online Schön wäre auch wieder ein großer Platz für zB Karnevals Veranstaltungen
wie damals an Weiberfastnacht vorstellbar.
Online Einheitlicher, barrierefreier Bodenbelag.
Einheitliche moderne und zugleich ansprechende und funktionale Stadtmöblie-
rung (Bänke,Mülleimer, Radständer, Beleuchtung, Baum/Beetumgrenzun-
gen/Blumenkübel u.ä), möglichst sinnvoll-sparsam aber dennoch ausreichend
in einer Flucht angeordnet.
Entfernung der alten, raumgreifenden Brunnenanlage/ evtl Ersatz durch ein
Zentrales Brunnenelement-evtl am Fastelovendsplätzchen vor der kath.Kirche,
Sitzbänke im Rund am Fastelovendsplätzchen mit Skulptur. Terassen um Kir-
che über Rampen zugänglich machen+ Pflaster durch ebenen Belag ersetzen.
Mehr Grün z.B. Blumenkübel/Bäume.Fassaden begrünen oder farbig gestalten
bspw. Dechant Scheben-Haus-Fassade. Alten, beleuchtbaren "Porzity" Schrift-
zug entfernen/ Ersetzen durch "Neue Mitte Porz"/"Willkommen in der Porzer
Mitte"...
Online Beleuchtung ausreichend hell auf Bürgersteigen+Strassen, evtl von oben
Hochleitunngen zwischen den Häudern(keine Laternen)
Online Als zweites möchte ich eine Lanze für den Fußverkehr brechen. Die Zusam-
mensetzung der Bevölkerung ist im Wandel. Aktuell - und in den nächsten 20-
30 Jahren - wird die ältere Generation stetig zunehmen. Paralell werden wir
mehr Kinder verzeichnen. Deshalb möchte ich anregen, die Bahnhofsstraße
als Fußgängerzone neu zu erfinden im Sinne eines Bereiches mit hoher Auf-
enthaltsqualität als bespielbare und besitzbare Stadt. Die Aussstattung mit öf-
fentlichem Möbiliar muss sich nach denjenigen richten, die sie nutzen werden.
Und das sind zukünftig die Älteren und die Jüngeren. Zusammen mit mehr
Grün (siehe nächster Punkt) wird sich dann auch die Aufenthaltsqualität ver-
bessern und es könnte tatsächlich eine neue Mitte entstehen, die auch der
Wirtschaft und dem Einzelhandel dient.
14 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online Mein drittes Anliegen betrifft die Begrünung der Bahnhofsstraße. Wir werden
zukünftig mehr extreme Wetterereignisse haben. Deshalb möchte ich anregen,
bei der Neugestaltung der Bahnhofsstraße mehr Wert auf Grün und Kleinklima
zu legen und mehr in Richtung Schwammstadt zu denken. Die vorhandenen
Beton- und Asphaltflächen heizen sich stark auf, es wird in zukünftigen Somm-
mern keinen Spaß machen, hier zu verweilen. Nun haben wir die Chance, das
positiv zu ändern.
Alle drei Anliegen leiten sich aus den Vortragsfolien der Stadt ab, in denen es
heißt es, dass eine Überarbeitung des ISEK notwendig ist, weil:
Stärkere Profilierung und besondere Berücksichtigung von Maßnahmen des
Klimaschutzes oder der Klimawandelanpassung
Ich rege deshalb an, alle drei Maßnahmenpakete in die Aktualisierung des I-
SEK Porz-Mitte mit aufzunehmen und weiter zu planen. Eine Umsetzung sollte
doch im vorgegebenen zeitlichen Rahmen bis 2030 möglich sein.
Online Für den Fußverkehr: müssen Wege barrierefrei, bequem und attraktiv sein. Be-
sonders der Bereich Bahnhofstraße / Mühlenstraße ist durchlässig zu gestal-
ten, z.B. als Shared Space. Die Geländer, hinter denen die Fußgänger und
Fußgängerinnen auf schmalen Gehwegen bisher weggesperrt werden, müs-
sen weg, die Gehwege verbreitert, der Kfz-Verkehr reduziert werden. Auch die
Fußgängerzone muss entrümpelt werden und durch das Entfernen verschiede-
ner Buden und Pavillons attraktive Aufenthaltsräume und Plätze geschaffen
werden. Bei Straßenquerungen entlang wichtiger Fußverkehrsachsen (Bahn-
hofstraße, Mühlenstraße) muss der Fußverkehr deutlich bevorrechtigt werden,
z.B. durch Zebrastreifen. Auch in die Er- oder Überarbeitung des Fußverkehrs-
konzeptes sind die Verkehrsverbände und Bürgervereine rechtzeitig mit einzu-
beziehen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Online Stadtbegrünung mit schattenspendenden Bäumen in der Fußgängerzone
Online Die Darstellung ist sehr treffend, schließe mich den Forderungen voll und ganz
an
Online Das Gedrängel der Fußgänger hinter den Geländern muss ein Ende haben. In
den Fußgängerbereichen muss entrümpelt werden, Barrieren wie das Berliner-
Döner-Büdchen, Briefkästen und Fahrradständer müssen hier entfernt und ver-
lagert werden, um eine einladendere Gestaltung der Eingangssituation zu er-
zielen. An Einzelmaßnahmen wurden bereits viele genannt, die unterstützens-
wert sind.
4.2. Stellungnahme zu den Anregungen zur Bahnhofstraße
Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Baumaßnahme, die mit der Fortschreibung des
ISEK verbindlich als Baustein des Förderprogramms mit Drittmittelfinanzierung in das umfangrei-
che Arbeitsprogramm der Fachämter aufgenommen wird.
Anregungen zur Zeitplanung
Nach der verwaltungsinternen Abstimmung ist die Fertigstellung der Leistungsphase 3 (Entwurfs-
planung) durch die Fachämter für Mitte 2025 anvisiert. Der Planungsbeginn ist nach Ratsbe-
schluss des fortgeschriebenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Porz Mitte sowie
Aufnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in das Städtebauförderprogramm durch
das Land NRW in 2023 geplant.
Erst nach Ratsbeschluss und Einreichen des beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskon-
zeptes an das Land NRW wird die neue Maßnahme als Fördermaßnahme angemeldet. Auf die-
ser Basis ist der Start der Planung möglich und ist in Abstimmung mit den personellen Ressour-
cen der zuständigen Fachämter eingeplant.
Für den Planungsprozess bis zur Leistungsphase 3 ist regelmäßig ein Zeitfenster von 18 bis 24
Monaten zugrunde zu legen. Dieser beinhaltet die Einholung eines Bedarfsfeststellungsbeschlus-
ses, die Beauftragung an ein externes Planungsbüro sowie das Bearbeiten und Abstimmen der
15 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Leistungsphasen 1-3 einschließlich mindestens einer Öffentlichkeitsbeteiligung.
Ein weiterer zentraler Aspekt der Zeitplanung betrifft die vertraglichen Festlegungen zur Niederle-
gung des Dechant-Scheben-Hauses. Die entstehenden Freiflächen sollen Bestandteil der Maß-
nahme „Umgestaltung Bahnhofstraße“ sein und eine attraktive Durchwegung zur Neuen Mitte
schaffen. Die Niederlegung einschließlich Eigentumsübergang zur Stadt Köln erfolgt gemäß der
getroffenen vertraglichen Regelung bis spätestens 2027. Der Eigentumsübergang an die Stadt
Köln schafft erst die formale Voraussetzung für die avisierte Beantragung von Städtebauförder-
mitteln.
Die geplanten Maßnahmen in der Neuen Mitte Porz sind so aufeinander abgestimmt, dass die
grundsätzliche Erreichbarkeit der Geschäfte über den gesamten Zeitraum sichergestellt wird.
Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Frequenz und der Umsatz des Einzelhandels gesi-
chert und schrittweise gesteigert werden kann. Die Freiraumgestaltung auf dem Friedrich-Ebert-
Platz wird nach derzeitiger Planung im Jahr 2023 abgeschlossen, so dass damit und durch die
Maßnahmen im „Sofortprogramm Innenstadt NRW“ erste Schritte zu einer Attraktivierung umge-
setzt werden können.
Anregungen zum Umfang der Maßnahme
Die Gestaltung der Fußgängerquerung über die Hauptstraße auf Höhe der Bahnhofstraße ist als
Bestandteil der Maßnahme „Umgestaltung der Hauptstraße (Porz) von Steinstraße bis Mühlen-
straße“ enthalten. Eine Prüfung der Anregung „Roter Teppich sowie Berücksichtigung einer an-
gepassten Verkehrsinfrastruktur“ wird im Rahmen des ab 2022 durchzuführenden Planungs- und
Öffentlichkeitsbeteiligungsprozesses der Maßnahme „Umgestaltung der Hauptstraße (Porz) von
Steinstraße bis Mühlenstraße“ erfolgen.
Anregungen zu Umgestaltungswünschen
Anregungen zur Umgestaltung der Bahnhofstraße werden im Rahmen des Planungsprozesses
zu dieser Maßnahme geprüft. In diesem Prozess wird die Öffentlichkeit erneut beteiligt werden.
Neben einer angestrebten einheitlichen Gestaltung des Innenstadtbereichs sollen Aspekte des
Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung berücksichtigt und integriert werden. Die Verwal-
tung beabsichtigt, die Themen Starkregen, Schwammstadt und Entsiegelung mit Start der Maß-
nahme aufzugreifen und bestmöglich und standortgerecht umzusetzen. In der Bahnhofstraße sol-
len mit der Neugestaltung insbesondere Grünmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung
von Maßnahmen zur Klimawandelanpassung realisiert werden. Ebenso werden die Aspekte einer
generationsgerechten Möblierung sowie der Barrierefreiheit mitbetrachtet.
Die Berücksichtigung eines Veranstaltungsplatzes ist in der Planung vorgesehen. Der Bereich
soll am Standort des heute noch stehenden und absehbar niedergelegten Dechant-Scheben-
Hauses realisiert werden. Zwischenzeitlich kann für Veranstaltungen das Fastelovendsplätzchen
an der Kirche weiterhin genutzt werden. Die Aufstellung des Wochenmarkts ist in der Planung zu
den Freianlagen des Friedrich-Ebert-Platzes berücksichtigt.
Lastenfahrradabstellplätze werden bereits sukzessiv stadtweit geschaffen. Bei jeder Umplanung
werden neben dem klassischen Fahrradparken automatisch Lastenfahrradstellplätze berücksich-
tigt.
Die barrierefreie Mobilität von zu Fußgehenden und Rad fahrenden soll elementarer Bestandteil
der Planungen werden. Um dies zu erreichen, soll die Bahnhofstraße als Fußgängerzone bzw.
verkehrsberuhigter Bereich geplant werden. Zum Ansatz Shared Space liegt europaweit kein ge-
lungenes Beispiel vor, in welchem Shared Space zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit
des Fußgänger- und Radverkehrs geführt hat – eher im Gegenteil mussten Fußgänger nachträg-
lich durch Gitter vor dem Kfz-Verkehr geschützt werden. Shared Space ist in der Straßenver-
kehrsordnung nicht enthalten.
16 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
5. Klima
5.1. Eingegangene Anregungen zum Themenbereich Klima
Art
Eingegangene Anregung
Beirat weitergehende Klimamaßnahmen
Online Essbare Pflanzen überall in der City (verschiedene Beeren, Pflücksalat,
Cherry-Tomaten usw.) zum Pflegen und Naschen
Online Nachbegrünung der neuen Gebäude, gerne mit Weintrauben
Online Ich lebe in Porz und das ganz gerne.
Diese Zeiten sind nicht einfach.
Klar ist aber, dass man jetzt was für den Klimaschutz unternehmen muss.
Man muss jetzt handeln und jetzt muss man mehr Grün und Schatten in die
neue Porzer Innenstadt bringen.
Mir gefällt der Vorschlag sehr gut, das Gelände des Berufskollegs, auf dem es
viele alte Bäume und Schatten gibt, zu einem Park umzugestalten.
Auch sollten viel mehr Solaranlagen auf den Dächern von Porz angebracht
werden.
Online Grünverbindungen ausweiten und stärken:
Gleisbegrünung der Stadtbahn
Online Grünverbindungen ausweiten und stärken:
Erhalt der grünen Achse in der Karlstraße und Ausweitung bis zum Rhein und
entlang der Philipp-Reis-Straße bis zum (zukünftigen) Papageienpark
Online Grünverbindungen ausweiten und stärken:
Verlagerung des MIV ab dem Kreisel Kaiserstraße von der Achse Bahnhof-
straße-Mühlenstraße-Ernst-Mühlendyck-Straße auf die Achse Klingerstraße-
Philipp-Reis-Straße-Karlstraße. Damit entsteht auf der entlasteten Achse
Raum für nichtmotorisierten Verkehr und eine weitere Grünachse, günstigen-
falls vom Rhein bis zu den Grundstücken Max-von-Schenkendorf-Straße.
Online Entsiegelung: Großflächig kaum möglich, nur im Zusammenhang mit der Re-
duktion von Verkehrsflächen, sofern diese nicht der verbesserten Aufenthalts-
qualität oder der Förderung der nichtmotorisierten Mobilität zugeschlagen wer-
den müssen.
Online Dach- und Fassadenbegrünung fördern
Online Vergrößerung von Baumscheiben
Online Wirksame Umverteilen von Parkraum von der Straße in bestehende (leerste-
hende) Parkhäuser. Diese müssen für die öffentliche 24-h-Nutzung ertüchtigt
werden. Die so entstehenden Straßenflächen können begrünt oder dem nicht-
motorisierten Verkehr zur Verfügung gestellt werden.
Online Sonnensegel in der Porzer Mitte, soweit keine Bäume gepflanzt werden kön-
nen oder diese noch klein sind. Ggf. ausleihen oder ausweiten der "Wander-
bäume" als Starter oder zum Testen an möglichen Standorten für weitere (Kü-
bel)Bäume.
Online restliche Punkte: Konzept zur Wärmedämmung, Fassaden- und Dachbegrü-
nung.
Online Dachbegrünung bei einem Neubau auf dem Parkplatz Mühlenstraße (mit Ein-
zelhandel, Gastronomie, Tiefgarage)
17 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
5.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Themenbereich Klima
Im Zuge der Planungen der baulichen Maßnahmen im ISEK werden die Möglichkeiten des Klima-
schutzes und Klimawandelanpassungen umfassend bearbeitet und nach Möglichkeit integriert.
Dies ist auch eine Vorgabe des Fördergebers. Der Grünbereich an der Karlstraße wird im Rah-
men einer künftigen Neunutzung berücksichtigt.
Anregungen zu essbaren Pflanzen („Essbare Stadt“) im Zentrum
Bei den Maßnahmen „Aufwertung der Verbindungsachse zwischen dem Rheinboulevard Porz
und der Neuen Mitte Porz“ sowie „Umgestaltung der Bahnhofstraße“ ist vorgesehen, die Essbare
Stadt in die Planungen miteinzubeziehen und standortbezogen eine Umsetzung zu prüfen. Für
den Innenstadtbereich ist jedoch immer zu beachten, dass dieses einen vermehrten Pflegeauf-
wand (faulende Früchte, Insekten etc.) bedeutet.
Anregungen zur Erhöhung der grünen Infrastruktur sowie zur Herabsenkung des Mikroklimas
( z.B. mehr Grün in der Innenstadt, Gleisbegrünung, Erhalt und Ausbau einer neuen Grünachse
von Philipp-Reis-Straße, Karlstraße bis zum Rhein, Sonnensegel oder Einsatz von „Wanderbäu-
men“)
Ziel ist es, ein Netz von grün-blauen Achsen in Porz Mitte zu erhalten, zu schaffen und weiter
auszubauen. Dieses trägt zu einer Minderung von thermischen Belastungen bei länger anhalten-
den Hitzewellen und zum Rückhalt von Niederschlagswasser bei Starkregenereignissen bei. Die
Grünbereiche der Parkanlage Glashüttenstraße und des Rheinboulevard Porz werden ausgebaut
und aufgewertet. Die Bereiche rund um den Friedrich-Ebert-Platz, die Verbindungsachse zwi-
schen dem Rheinboulevard Porz und der Neuen Mitte Porz sowie die Bahnhofstraße werden
durch Baumreihen begrünt. Dadurch wird ein positiver Effekt für das Mikroklima erzielt und
Schattenplätze geschaffen. Zudem wird durch die Errichtung einer Brunnenanlage auf dem Fried-
rich-Ebert-Platz sowie eines Wasserspiels in der Parkanlage Glashüttenstraße die Verdunstungs-
kühlung lokal verbessert.
Anregungen zur Fassaden- und Dachbegrünung sowie dem Ausbau von Photovoltaik
Der Dach- und Fassadenbegrünung kommt in Innenstadtbereichen eine besondere Bedeutung
zu, da durch diese der Wohn- und Arbeitsraum mit einfachen Mitteln ökologisch aufgewertet wer-
den kann. Die Begrünung wirkt sich positiv auf das städtische Mikroklima, die Bausubstanz und
die Lebens- und Aufenthaltsqualität aus. Der gleichzeitige Ausbau von Photovoltaik trägt zu einer
Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei.
Der überwiegende Teil der Immobilien befindet sich in Privatbesitz. Daher stellen diese Maßnah-
men auch überwiegend Privatinvestitionen dar. In der Fortschreibung des Integrierten Stadtent-
wicklungskonzeptes ist daher ein Beratungsangebot für Eigentümer*innen von Immobilien im
Programmgebiet begleitend zum Haus-, Hof- und Fassadenprogramm vorgesehen. Diese sollen
Eigentümer*innen auch zu Förderprogrammen des Klimaschutzes beraten.
Zudem schafft die Stadt Köln durch das städtische Förderprogramm „Grün hoch 3“ mit der Zah-
lung von Zuschüssen Investitionsanreize für Eigentümer*innen.
Die Grundstücke auf dem Friedrich-Ebert-Platz, auf denen die neuen Gebäude errichten werden,
wurden von der Stadt Köln veräußert. Die weiteren Planungen obliegen dem Eigentümer.
Für das Grundstück an der Mühlenstraße ist geplant, eine Konzeptausschreibung durchführen,
um die bestmögliche städtebauliche und architektonische Entwicklung für diesen wichtigen
Standort für die Innenstadt von Porz zu forcieren. Der Bearbeitungsprozess hat ergeben, dass
diese Maßnahme zu einem späteren Zeitpunkt realisiert wird, um den Einzelhandel sowie den
Verkehrsfluss im Stadtzentrum nicht durch eine weitere Baustelle zu beeinträchtigen.
18 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Anregungen zur Entsiegelung
(im Zusammenhang mit der Reduktion von Verkehrsflächen, Verlagerung von Pkw-Stellplätzen in
die Parkhäuser, Car-Sharing)
Die Umsetzbarkeit von Entsiegelungen sowie weiterer Maßnahmen zur Kompensation von
Starkregenereignissen (Stichwort: Schwammstadt) wird die Verwaltung in Rahmen der Planungs-
prozesse der Einzelmaßnahmen prüfen und bestmöglich und standortgerecht umsetzen.
Eine großflächige Entsiegelung wird im Rahmen der Maßnahme Parkanlage Glashüttenstraße
umgesetzt. Die dort vorhandene Parkfläche wird entsiegelt und begrünt und mit Spiel- und Sport-
flächen sowie einem wassergebundenen Wegenetz versehen.
19 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
6. Verkehr
6.1. Eingegangene Anregungen zum Themenbereich Verkehr
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Kölner Straße in Ensen/Westhoven bei Radwegekonzept berücksichtigen -
derzeit kein Fahrradweg vorhanden, obwohl wichtige Verbindungsstraße Rich-
tung Poll und Innenstadt - wäre gute Entlastung des Radverkehrs am Rhein-
ufer, wo es derzeit Kollision mit Fußgängern gibt (Weg zu eng)
Beirat Durchgängiger Radfahrstreifen auf Poststraße zwischen In der Adelenhütte
und Gartenweg kurzfristig (markiert und Parkverbot für LKW)
Beirat Radverkehr ganzheitlich denken, nicht nur Porz Mitte
Beirat Carsharing berücksichtigen (z.B. in privaten Parkhäusern!)
Online Fahrradtag und -Ausstellung statt Autotag (nicht mehr zeitgemäß)
Online Entlang der Straßen Hauptstraße, Bergerstraße, Karlstraße, Philipp-Reis-
Straße, Bahnhofstraße, Ernst-Mühlendyck-Straße, Mühlenstraße fordere ich
beidseitig baulich vom KFZ-Verkehr getrennte sichere Radwege einzurichten.
Dafür sollen überall wo nötig öffentliche Kfz-Stellplätze entfallen und in durch-
gängige sichere Radverkehrsflächen umgewandelt werden.
Entlang o.g. Straßen sollen außerdem überall wo möglich Straßenbäume ge-
pflanzt werden - dafür soll Straßenfläche reduziert werden und öffentliche Kfz-
Stellplätze entfallen.
Reicht der Platz für o.g. Forderungen nicht aus, sind Einbahnstraßen für den
Kfz-Verkehr einzurichten, so dass in jedem Fall ausreichend Platz für Fußwege
und baulich getrennte Radwege entsteht.
Online Entlang der Stadtbahntrasse auf östlicher Seite soll zwischen Bergerstraße
und Philipp-Reis-Straße ein 2-Richtungs-Radweg angelegt werden, der ge-
samt mindestens 3,5 Meter breit ist und so auch als Rettungsweg entlang des
entstehenden Parks dienen kann.
Online Fuß- und Radverkehr ist 2018 als flankierende Maßnahme mit in der ISEK-
Übersicht aufgeführt gewesen, aber nur als Wegekonzept. Ich möchte anre-
gen, ein Abstellkonzept für Fahrräder mit zu integrieren, das neben dezentra-
len kleineren und zentralen größeren Anlagen auch abschließbare Boxen oder
Käfige für teure Pedelecs beinhaltet. Das ist ein wesentliches Element für den
Umstieg aus dem MIV auf das Pecdelec. Denn nur wenn am Ziel das teure E-
bike sicher und trocken abgestellt werden kann, wird es auch benutzt. Ergän-
zend dazu sollte auch mit den Firmen gesprochen werden, ob für die Ange-
stellten sichere Abstellanlagen geschaffen werden können.
Online Marketing für mehr Radverkehr auf lokaler, porzer Ebene ist ebenfalls ein wich-
tiges Element.
Online Porz und auch Zündorf ( ewige Autoschlangen , für Radfahrer, Fussgänger
und Anwohner eine Zumutung, betr. auch Schmittgasse/ Hauptstrasse ) gehö-
ren zur Stadt Köln,
Sie sollten uns nicht vergessen !!!! Überall wird gebaut, aber die Infrastruktur
und Grünflächen kommen zu kurz, alles wird zugeparkt)
Lassen sie die Orte grüner werden, mehr Platz schaffen für Fussgänger, Kin-
der und Radfahrer.
Online Die Konzepte für den Radverkehr müssen deutlich weiträumiger gefasst wer-
den als das ISEK-Gebiet, um nennenswerte Effekte zu erzielen (bitte Planun-
gen frühzeitig mit dem ADFC Köln - Verkehrsgruppe Porz abstimmen - Kontakt
s.u.).
20 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Online Innerhalb des ISEK-Gebietes bitte alle zentralen Achsen von den (bisherigen
und geplanten) Hauptachsen des Radverkehrs (siehe Vorschläge grünes/gel-
bes Netz und RadPendlerRouten) bis zum Zentrum und bis an den Rhein und
eine sinnvolle Verknüpfung untereinander vorsehen!
Online Wichtig: Bereitstellen einer ausreichenden Menge an sicheren und wetterge-
schützten Radabstellanlagen (auch in den Tiefgaragen), die Lastenräder und
Fahrradanhänger berücksichtigt und auch e-Ladestellen vorsieht.
6.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Themenbereich Verkehr
Anregungen zu Radwegen sowie Radverkehrsführungsformen
Zurzeit wird unabhängig von der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ein
Radverkehrskonzept für den gesamten Stadtbezirk Porz ausgearbeitet. Die im Rahmen der Öf-
fentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des ISEK eingegangenen Anregungen zu Radwegen
und Radverkehrsführungsformen sind auf die Aufnahme in dieses Konzept geprüft worden. Viele
Anregungen davon sind bereits Bestandteil des Radverkehrskonzeptes. Der geforderte Radweg
entlang der Bahntrasse wird bereits im Rahmen der Planung des Parks an der Glashüttenstraße
konkretisiert.
Bei der Umsetzung von Radwegen sind rechtliche Vorgaben, wie bspw. Fahrbahnbreiten, einzu-
halten. Vor diesem Hintergrund ist der vorgeschlagene durchgängige Radfahrstreifen auf der
Poststraße zwischen In der Adelenhütte und Gartenweg kurzfristig im Bestand rechtlich nicht um-
setzbar.
Eine Beschlussfassung des Radverkehrskonzepts wird für das 1. Halbjahr 2022 angestrebt. Das
Konzept wurde im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Runden Tischs Radverkehr vorgestellt
und diskutiert. Da der ADFC Mitglied im Runden Tisch Radverkehr ist, wird er im Rahmen der
Sitzungen über aktuelle Planungen informiert.
Anregungen zur Konzeption sowie Marketing des Radverkehrs
Das Radverkehrskonzept wird aktuell unter Beteiligung aller relevanten Akteure ganzheitlich er-
stellt, bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und kann somit nach dessen Beschluss als Pla-
nungsgrundlage bei allen zukünftigen Maßnahmen Berücksichtigung finden. Zudem wird der
Fahrradbeauftragte der Stadt Köln in alle den Radverkehr tangierenden Maßnahmen übergrei-
fend einbezogen. Marketingmaßnahmen für den Radverkehr werden durch den Fahrradbeauf-
tragten der Stadt Köln angestoßen und unterstützt.
Anregung zur Berücksichtigung von Carsharing (z.B. in Parkhäusern)
Im Zuge der Baumaßnahmen der Neuen Mitte Porz werden Carsharing-Stellplätze in der Tiefga-
rage von Haus 3 angeboten.
Der Betrieb und die Nutzung von privaten Parkhäusern bleiben den jeweiligen Eigentümer*innen
vorbehalten.
Anregungen zur Reduzierung von Straßenfläche/Kfz-Stellplatzfläche und deren zukünftige Nut-
zungsmöglichkeiten
Die Verwaltung wurde mit Beschluss des Antrages AN/2635/2021 am 14.12.2021 durch den Rat
der Stadt Köln beauftragt, einen Masterplan Parken zu erstellen, mit dem Ziel, den ruhenden Au-
toverkehr im öffentlichen Raum deutlich zu reduzieren. Zudem befindet sich aktuell die Stellplatz-
satzung für Köln in der politischen Beschlussfassung (Vorlage 3388/2021).
Darüber hinaus wird in allen zukünftigen Planungs- und Beteiligungsverfahren von Einzelmaß-
nahmen dieses Thema diskutiert.
21 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Anregungen zu Abstellkonzepten für Fahrräder, Berücksichtigung von Lastenrädern, Fahrradan-
hängern und e-Ladestellen
Zur Verbesserung der Fahrradabstellsituation verfolgt die Stadt Köln seit 2007 das Ziel, jedes
Jahr 1.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum zu schaffen. Mit der Schaffung
von über 10.000 zusätzlichen Fahrradabstellplätzen in den vergangenen vier Jahren wurde diese
Zielmarke deutlich überschritten und das Angebot an zusätzlichen Fahrradabstellplätzen im öf-
fentlichen Raum nachdrücklich erhöht, um die Nutzung des Fahrrades in Köln weiter zu fördern.
Für dieses Maßnahmenprogramm erhält die Verwaltung von vielen Bürger*innen großen Zu-
spruch und zahlreiche weitere Hinweise zur Schaffung von Plätzen zum Fahrradparken, so dass
auch in Zukunft weiter bedarfsgerechte Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum geschaffen
werden.
Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Stärkung des Radverkehrs im Rahmen
der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit“ - Offensive Fahrradparken Köln Smart und Sicher - wird folgendes im Stadtbe-
zirk Porz realisiert:
Am Bahnhof Köln- Porz Wahn wird eine automatische Fahrradparkierungsanlage (Bike-Tower)
für 120 Abstellplätze errichtet. Darüber hinaus sollen alle Kölner Fahrradboxen (auch die im Be-
zirk Porz) mit einem digitalen Schließsystems versehen werden, um die Fahrradboxen flexibler
nutzen zu können. An den Haltestellen Porz Wahn und Zündorf werden Fahrradreparatursäulen
aufgestellt.
Für Lastenräder werden bereits sukzessiv stadtweit Lastenfahrradabstellplätze geschaffen. Diese
werden darüber hinaus bei jeder Umplanung automatisch neben dem klassischen Fahrradparken
berücksichtigt.
Die Stadt Köln stellt aktuell unter anderem aufgrund der infrastrukturellen Eingriffe und der zu er-
wartenden geringen Nutzung im öffentlichen Raum keine Ladesäulen für E-Bikes auf.
22 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
7. Verbindungsachse zwischen dem Rheinboulevard Porz und der Neuen Mitte Porz
7.1. Eingegangene Anregungen zur Verbindungsachse zwischen dem Rheinboulevard Porz
und der Neuen Mitte Porz
Art
Eingegangene Anregung
Beschluss-
empfehlung
des Beirats
Fertigstellung der Leistungsphase 3 möglichst bis Ende 2023
Beschluss der
Bezirksvertre-
tung Porz
Die Bezirksvertretung Porz fordert die Verwaltung auf, die im ISEK Porz enthal-
tenen Bausteine „Umgestaltung der Bahnhofstraße“ und „Aufwertung der Ver-
bindungsachse zwischen Rheinboulevard und Neue Mitte Porz“ bis Ende 2023
im Entwurf (Abschluss der Leistungsphase 3 inkl. Kostenberechnung) fertig zu
stellen. Die Verwaltung hat sicherzustellen, dass unmittelbar nach Fertigstel-
lung der Häuser 1 bis 3 und der anschließenden Neugestaltung im Bereich die-
ser Häuser die beiden Achsen bis zum Rhein in vergleichbarer Qualität herge-
stellt werden. Ein jahrelanger Stillstand ist unbedingt zu vermeiden. Dazu ge-
hören auch die bereits beschlossenen Maßnahmen „Verbreiterung der Fuß-
gängerbrücke Porz“ und „Roter Teppich“ oder eine vergleichbare Maßnahme
zwischen der kleinen und der großen Bahnhofstraße inkl. Der Berücksichti-
gung einer angepassten Verkehrsinfrastruktur.
Beirat Breitere Brücke statt nur neuer Belag und ein Pavillion bleibt
Beirat Brücke verbreitern
Beirat Zukunft der Pavillions (Brücke):
Sichtachse Hauptstraße freistellen,
Mit Gastronomie bespielbarer Pavillion (Architektenwettbewerb)
Online Macht doch endlich die Brücke breiter. Auf was wird denn gewartet? Und bitte
nicht das Kölner Zipfelchen, sondern eine richtige Verbreiterung.
Online Seit Jahren fordert Politik und Beirat eine breitere Brücke. Seit Jahren überhört
das Amt für Stadtabwicklung das. Wer soll noch glauben, dass diese Bürger-
beteiligung einen Unterschied machen wird. Wenn Expertenmeinungen nichts
zählen und demokratische Mehrheitsbeschlüsse nicht daa Papier wert sind,
auf dem sie stehen, dann ist man entweder in Nordkorea oder das Amt für
Stadtentwicklung hat seine Finger im Spiel.
7.2. Stellungnahme zu den Anregungen zur Verbindungsachse zwischen dem Rheinboule-
vard Porz und der Neuen Mitte Porz
Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Baumaßnahme, die mit der Fortschreibung des
ISEK Porz Mitte verbindlich als Baustein des Förderprogramms mit Drittmittelfinanzierung in das
umfangreiche Arbeitsprogramm der Fachämter aufgenommen wird.
Anregungen zur Zeitplanung
Nach der verwaltungsinternen Abstimmung ist die Fertigstellung der Leistungsphase 3 (Entwurfs-
planung) durch die Fachämter für Mitte 2025 anvisiert. Der Planungsbeginn ist nach Ratsbe-
schluss des fortgeschriebenen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Porz Mitte sowie
Aufnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes in das Städtebauförderprogramm durch
das Land NRW in 2023 geplant.
Erst nach Ratsbeschluss und Einreichen des beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskon-
zeptes an das Land NRW wird die neue Maßnahme als Fördermaßnahme angemeldet. Auf die-
ser Basis ist der Start der Planung möglich und ist in Abstimmung mit den personellen Ressour-
cen der zuständigen Fachämter eingeplant.
Für den Planungsprozess bis zur Leistungsphase 3 ist regelmäßig ein Zeitfenster von 18 bis 24
23 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Monaten zugrunde zu legen. Dieser beinhaltet die Einholung eines Bedarfsfeststellungsbeschlus-
ses, die Beauftragung an ein externes Planungsbüro sowie das Bearbeiten und Abstimmen der
Leistungsphasen 1-3 einschließlich mindestens einer Öffentlichkeitsbeteiligung.
Die geplanten Maßnahmen in der Neuen Mitte Porz sind so aufeinander abgestimmt, dass die
grundsätzliche Erreichbarkeit der Geschäfte über den gesamten Zeitraum sichergestellt wird.
Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Frequenz und der Umsatz des Einzelhandels gesi-
chert und schrittweise gesteigert werden kann. Die Freiraumgestaltung auf dem Friedrich-Ebert-
Platz wird nach derzeitiger Planung im Jahr 2023 abgeschlossen, so dass damit und durch die
Maßnahmen im „Sofortprogramm Innenstadt NRW“ erste Schritte zu einer Attraktivierung umge-
setzt werden können.
Ausführungen zu Umgestaltungswünschen
Hinweise zur konkreten Umgestaltung des Verbindungsweges werden im Rahmen des Planungs-
prozesses zu dieser Maßnahme geprüft. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Planung von
Grünmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung von Maßnahmen der Klimawandelanpas-
sung gesetzt.
Eine Brückenverbreiterung war in den bisher beschlossenen Konzepten nicht vorgesehen. Die
Verwaltung hat jedoch den Wunsch aus der Öffentlichkeit nach einer Verbreiterung aufgenom-
men. Bereits im Jahr 2018 hat die Verwaltung im Rahmen des freiraumplanerischen Wettbe-
werbs den Wettbewerbsteilnehmern freigestellt, zu prüfen, wie die Brückensituation in den Ent-
wurf zu integrieren ist. Mit dem Wettbewerbsergebnis liegt ein Entwurf vor, der auf eine Verbreite-
rung verzichtet und durch andere Maßnahme eine Freistellung der Achse generiert und trotzdem
Aufenthaltsqualität schafft. Zusätzlich hat die Verwaltung zu den Möglichkeiten der Verbreiterung
eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Danach sind ein Abriss und Neubau (Variante 1), eine
Verbreiterung (Variante 2) sowie ein Rückbau der Aufbauten (Variante 3) technisch grundsätzlich
möglich. Aus Sicht der Verwaltung ist jedoch ein Eingriff in die Bausubstanz nicht erforderlich, da
der Baukörper in gutem Zustand ist. Zudem ist die Variante 1 aufgrund des sehr hohen techni-
schen und finanziellen Aufwands als sehr kritisch anzusehen. Auch zeitlich ist Variante 1 als kri-
tisch zu betrachten und nicht bis 2030 herzustellen. Die Varianten 2 und 3 sind grundsätzlich als
realistisch einzuschätzen. Bei einem Rückbau der Aufbauten ist zusätzlich die Brückenoberfläche
zu überarbeiten.
Planungsrechtlich ist die Freistellung der Brücke vorgesehen und wurde auch so im Bebauungs-
plan Nr.74393/04, „Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz- in Köln Porz“ (Satzungsbeschluss, Rat
der Stadt Köln 22.11.2018) gesichert. Hier ist zukünftig eine Brücke mit der Zweckbestimmung
„öffentliche Verkehrsfläche – Fußgängerzone“ festgesetzt. Dies geht auf das vom Rat beschlos-
sene „Entwicklungskonzept Porz-Mitte“ zurück, in dem für einen Teilbereich eine Machbarkeits-
studie beschlossen wurde, mit dem Ziel u.a. das Umfeld des ehemaligen Hertie-Gebäudes neu
zu ordnen und die Wegeverbindungen zum Rhein und die Sichtachse freizuhalten. Auch der am
10.09.2015 im Rat der Stadt Köln erfolgte Grundsatzbeschluss zur Umsetzung der Ergebnisse
aus der Machbarkeitsstudie und Information der Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele der wei-
teren Entwicklung der Innenstadt Porz, bestätigt die Zielsetzung. Gemäß der Variante B1 dieser
Machbarkeitsstudie wurde das Areal mit drei gemischt genutzten Baukörpern weiterentwickelt
und die Wegeverbindung zum Rhein freigestellt. Die derzeitigen Pavillons genießen Bestands-
schutz, ein Neubau bzw. Neuausrichtung durch einen Architektenwettbewerb wird von der Ver-
waltung abgelehnt, da dies ohne eine Änderung des Bebauungsplans nicht möglich ist.
24 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
8. Rheinboulevard Porz
8.1. Eingegangene Anregungen zum Rheinboulevard Porz
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Radwegekonzept - Rampen für Abführung/Abzweigung der Radfahrenden vom
Rheinboulevard
Online Für das Rheinufer wäre es von Vorteil, wenn man den Weg verbreiten würde.
Hier muss man als Fußgänger manchmal um seine Sicherheit vor den sehr
schnellen Radfahrern fürchten. Oder diese Wege trennen.
Online Hier wären auch weitere nette Sitzmöglichkeiten schön mit einem Stand für
Eis, Getränke, Finger Food.
Online Der Rheinboulevard soll so gestaltet werden, dass Radweg und Fußweg von-
einander getrennt verlaufen. Der 2-Richtungs-Radweg soll durchgängig eine
Mindestbreite von 3,5 Metern haben.
Der vorhandene Baumbestand am Rheinboulevard soll vollständig erhalten
bleiben und darf nicht durch Umgestaltungsarbeiten geschädigt oder gefährdet
werden.
Online Schiffsanleger als Wassertaxi-Haltestelle für Beförderung nach Köln und Bonn
einplanen
8.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Rheinboulevard Porz
Anregungen zu Umgestaltungswünschen
Das Rheinufer ist im Landschaftsplan der Stadt Köln als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Für dieses gibt es außerdem ein Pflege- und Entwicklungskonzept, das diverse Vorgaben zur
Pflege und Entwicklung der Grünstreifen entlang des Rheinufers macht. Aus diesem Grund ist bei-
spielsweise der vorgeschlagene Ausbau des Leinpfades aufgrund landschaftsschutzrechtlicher
Vorgaben leider nicht möglich. Zudem stehen die Kopflinden am Rhein als Teil der Rheinprome-
nade unter Denkmalschutz, was eine Reduzierung des Baumbestandes ausschließt.
Alle eingegangenen Anregungen werden vor diesem Hintergrund geprüft sowie im Rahmen des
Planungsprozesses berücksichtigt. Ein erklärtes Ziel bei der Umsetzung der Maßnahme ist eine
Verbesserung des Radverkehrs sowie ein besseres Miteinander von Fußgängern und Radfahren-
den zu erreichen. Auch die Anregung zur Einrichtung einer Wassertaxi-Haltstelle wird aktuell bear-
beitet. Zurzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden
wird.
25 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
9. Lichtkonzept Porzer Brücken
9.1. Eingegangene Anregungen zum Lichtkonzept Porzer Brücken
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Wiederaufnahme der Maßnahme in die Fortschreibung
Beirat Lichtkonzept Porzer Brücken: bleibt nach wie vor Angstraum, Handlungsbedarf
bleibt bestehen!! + Mehrwert
9.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Lichtkonzept Porzer Brücken
Anregung zur Wiederaufnahme der Maßnahme in die Fortschreibung des ISEK
Das Lichtkonzept Porzer Brücken kann nach jetzigem Stand nicht mehr wie geplant umgesetzt
werden, da für die Hälfte der betroffenen Brücken eine anderweitige Aufwertung erfolgen wird.
Die Brücke über die Bahntrasse auf der Bergerstraße wird voraussichtlich ab 2027 abgerissen
und neu gebaut werden.
Das Brückenbauwerk über die Hauptstraße im Übergang zwischen Friedrich-Ebert-Platz und
Alfred-Moritz-Platz ist bereits als Maßnahmenvorschlag in der Fortschreibung des
ISEK aufgenommen.
Die Verwaltung wird im Rahmen der Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
prüfen, inwieweit eine angepasste Maßnahme (Lichtkonzept) zu einem späteren Zeitpunkt, z.B.
im Rahmen einer Fortschreibung, aufgenommen werden kann.
Anregung zur Beseitigung von Angsträumen
Die Beleuchtung der Porzer Brücken im ISEK-Gebiet erfüllt nach jetzigen Erkenntnissen die DIN-
Normen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die Porzer Unterführungen hinsichtlich Optimie-
rungsmöglichkeiten der Beleuchtung erneut überprüft.
26 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
10. Parkanlage Glashüttenstraße
10.1. Eingegangene Anregungen zur Parkanlage Glashüttenstraße
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Übergang zwischen Papageienpark und Neuen Mitte Porz stimmig planen
10.2. Stellungnahme zu den Anregungen zur Parkanlage Glashüttenstraße
Die Philipp-Reis-Straße wurde im Jahr 2010 mit Fördermitteln hergestellt, die Inanspruchnahme
von Städtebaufördermitteln entfällt damit. Da die Fördermittelbindung aus dieser Baumaßnahme
erst im Jahr 2030 endet, würde ein vorzeitiger Umbau zur teilweisen Rückzahlung von Fördermit-
teln führen.
Zudem sieht die Verwaltung bei den definierten Maßnahmen zur Umgestaltung der Bahnhof-
straße sowie des Verbindungsweges zwischen dem Rheinboulevard Porz und der Neuen Mitte
Porz eine prioritäre Notwendigkeit der Neugestaltung.
27 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
11. Sonstige Aufwertungsmöglichkeiten
11.1. Eingegangene Anregungen zu Sonstigen Aufwertungsmöglichkeiten
Art
Eingegangene Anregung
Online Kleine Trampoline in den Boden eingelassen
Online Zaun zu beiden Straßenseiten, um die Kinder vor dem Verkehr zu schützen
Online Taubenturm zur artgerechten Fütterung/ Nächtigung der ohnehin vorhandenen
Stadttauben (diese würden nicht mehr so viel "Wildkacken")
Online Jetzt aber mal zu dem, was ich mir für Porz wunsche. Definitiv mehr Mülleimer,
da hier der Müll überall verteilt wird. Vor allem der Spielplatz an der Bennau-
erstr. benötigt mehr davon bzw. muss öfters geleert werden. Leider sitzen dort
abends häufig Jugendliche und verzehren ihre Döner etc und schmeißen den
Müll einfach auf den Boden. Außerdem ist die Müll Situation, wenn man vom
Friedrich Ebert Ufer runter an den Rhein geht ebenfalls unterirdisch. Dort sit-
zen ebenfalls die Jugendlichen und rotzen alles voll.
Online Beleuchtung: Der Tierschutz ist selbstverständlich bei allen Beleuchtungspro-
jekten zu beachten. Die Bedürfnisse der Menschen müssen aber ebenfalls be-
rücksichtigt werden. Es ist nicht akzeptabel, wenn aus Gründen des Natur-
schutzes wichtige Wegeverbindungen gar nicht beleuchtet werden, und dann
bestimmte Wege von Teilen der Bevölkerung nicht mehr zu Fuß oder mit dem
Rad zurückgelegt werden, sondern aus Gründen des mangelnden Sicherheits-
gefühls auf das Auto ausgewichen wird. Dies ist insgesamt kontraproduktiv
und zu vermeiden. Bitte hier in Zukunft etwas sensibler auch mit Menschen,
insbesondere Kindern umgehen und nicht kompromisslos die Beleuchtung ge-
nerell verweigern, wie es in Porz in den letzten Jahren mehrfach vorgekommen
ist.
Online Außerdem müssen die Roller weg!
11.2. Stellungnahme zu den Anregungen zu Sonstigen Aufwertungsmöglichkeiten
Diese Anregungen werden im Rahmen der Planungsprozesse der Einzelmaßnahmen mitbetrach-
tet werden.
Zu den Einzelthemen kann die Verwaltung folgende Ausführungen machen:
In der Freianlagenplanung für den Friedrich-Ebert-Platz ist die Installation von einem
Trampolin vorgesehen mit Prüfung auf ein weiteres Trampolin.
Die Aufstellung von Zäunen bzw. Schutzgeländern zwischen Fahrbahnen und Nebenanla-
gen ist keine Standardmaßnahme und erfolgt nur, wenn die örtlichen Gegebenheiten dies
aufgrund von Gefährdung von Verkehrsteilnehmern bedingen. Dies ist beispielsweise un-
mittelbar an Zugängen von Grundschulen der Fall. Im Normalfall liegt die Verkehrserzie-
hung in Verantwortung der Eltern.
Die Anregung zur Müllbeseitigung wird an die Abfallbewirtschaftungsbetriebe Köln GmbH
weitergegeben.
Offene Flächen und Wege sind ausdrücklich Teil des Integrierten Stadtentwicklungskon-
zeptes und werden in den einzelnen Maßnahmenplanungen hinsichtlich Beleuchtung
nach den Vorgaben des Lichtmasterplans hinreichend Berücksichtigung finden. Grund-
sätzlich hat die Verwaltung bei allen Neuplanungen den Grundsatzbeschluss des Aus-
schusses Klima, Umwelt und Grün vom 29.01.2004 zu berücksichtigen, wonach öffentli-
che Wege in Grünanlagen nicht mit einer Beleuchtung ausgestattet werden. Bei den die
beiden Grünanlagen in Porz Mitte betreffenden Umgestaltungsmaßnahmen wurde die
28 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
Notwendigkeit einer ausreichenden Beleuchtung bereits im Rahmen der Beschlussfas-
sung des ISEK in 2018 bestätigt.
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt prüft derzeit, in welchen Stadtteilen Taubenhäu-
ser aufgestellt werden könnten. Auch Porz gilt als möglicher Standort für ein Taubenhaus.
Hierzu sind die Standorteigenschaften vor Ort und der Betrieb nach der Aufstellung zu de-
finieren. Grundsätzlich bestehen keine artenschutzrechtlichen Bedenken gegen ein Tau-
benhaus. Im Hinblick auf den Tierschutz wird die Errichtung eines Taubenhauses befür-
wortet. Neben einer artgerechten Versorgung der Tiere kann langfristig die Taubenpopu-
lation vor Ort reduziert werden. Das erfolgt über eine zuverlässige und regelmäßige Kon-
trolle der dort angebotenen Nistplätze und Wegnahme der gelegten Taubeneier.
29 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
12. Anregungen zu sonstigen Bereichen
12.1. Eingegangene Anregungen zu sonstigen Bereichen
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Wegegestaltung Josefstraße auf voller Breite einheitlich kein Stilbruch
Online Es müsste geregelt werden, dass nicht alle Sozialschwachen auf einem Fleck
wohnen und nicht nur Sozialwohnungen gebaut werden. Auch in der Papa-
geien Siedlung müsste dies umgesetzt werden, sonst droht dem neuen Park
das dieser sehr herunter kommt und dort Drogenmissbrauch/-verkauf etc. statt
findet.
Online Die Fußgängerzone Bahnhofstraße endet derzeit an der Mühlenstraße wie
auch der zu beplanende Bereich. Beides sollte ausgeweitet werden bis zum
Kreisel Klingerstraße, denn auch in diesem Bereich ist eine Verbesserung der
Aufenthaltsqualität für Fußgängerinnen und Fußgänger dringend geboten. Ein-
zuschließen ist auch die Mühlenstraße bis zur Ernst-Mühlendyck-Straße.
Online Aufwertung öffentl. Raum unter ökolog. Gesichtspunkten:
- durch Verkehrsverlagerung, s.o., dadurch wird die Neugestaltung der Park-
platzfläche an der Mühlenstraße frei zur Umgestaltung: Shared Space, Verbin-
dung und Ausbau des bestehenden Baumbestands Ernst-Mühlendyck-Str. und
Bahnhofstraße zur Grünachse.
- Dachbegrünung bei einem Neubau auf dem Parkplatz Mühlenstraße (mit Ein-
zelhandel, Gastronomie, Tiefgarage)
Online Umbau des denkmalgeschützten Bus-Pavillons zu Café und Mobilstation mit
Grüninseln und Grünzug zu den Gleisen.
12.2. Stellungnahme zu den Anregungen zu sonstigen Bereichen
Langfristige Zielsetzung ist, den gesamten Innenstadtbereich einheitlich zu gestalten. Die Erschlie-
ßung der neuen Gebäude hat Priorität und ist als Erstes sicherzustellen. Die Umgestaltung der Josef-
straße erfolgt daher abschnittsweise und beschränkt sich im ersten Schritt auf den Bereich der Neuen
Mitte Porz. Für die weitere Umgestaltung der Josefstraße ist vorgesehen, dies mit Planung und Um-
setzung der Bahnhofstraße zu kombinieren.
Die Mühlenstraße ist bisher keine Maßnahme im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte.
Die Verwaltung sieht die Notwendigkeit einer Neugestaltung der beschriebenen Fußgängerbereiche,
jedoch ist der Bereich teilweise mit Fördermitteln belegt und aufgrund der Personalressourcen sieht
die Verwaltung bei den definierten Maßnahmen zur Umgestaltung der Bahnhofstraße sowie des Ver-
bindungsweges zwischen dem Rheinboulevard und der Neuen Mitte Porz eine prioritäre Notwendig-
keit der Neugestaltung.
Die Möglichkeit eines Umbaus des denkmalgeschützten Pavillons zu einer Mobilstation kann nicht
durch Städtebaufördermittel erfolgen und wird aus diesem Grund parallel zur Fortschreibung des Inte-
grierten Stadtentwicklungskonzeptes geprüft und weiter vorangetrieben.
Um auch zukünftig bezahlbaren Wohnraum in Köln bereitstellen zu können, hat der Rat der Stadt
Köln 2017 das kooperative Baulandmodell beschlossen. Bebauungspläne, die eine Bagatellgrenze
überschreiten (mehr als 6.750 Quadratmeter geplante Geschossfläche Wohnen) müssen 30 Prozent
öffentlich geförderten Wohnungsbau sichern und umsetzen. Somit soll künftig auch eine stärkere
Durchmischung unterschiedlicher Bevölkerungsschichten innerhalb einer Wohnsiedlung erreicht wer-
den.
30 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
13. Anregungen zum Verfahren
13.1. Eingegangene Anregungen zum Verfahren
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Verbände (ADFC, VCD) in Prozess einbinden
Online in der letzten Beiratssitzung des Beirats Porz-Mitte wurde das überarbeitete I-
SEK vorgestellt. Als ordentliches Mitglied musste ich -ebenso wie die übrigen
Beiratsmitglieder- völlig überraschend erfahren, dass das Amt für Stadtentwick-
lung eigenmächtig zwei wesentliche Maßnahmen (Schulareal, Brückenbe-
leuchtung) aus dem ISEK herausgenommen hat.
Der Vorstand des Fördervereins ist entsetzt über den Umgang der Verwaltung
mit politischen Beschlüssen von Bezirksvertretung und Rat sowie eindeutigen
Bekundungen der Bürgerschaft (Beirat Porz-Mitte, ISEK-Öffentlichkeitsbeteili-
gung). Auch die Tatsache, dass in fünf Jahren kein einziger Förderantrag beim
Land NRW gestellt wurde, erzeugt Fassungslosigkeit bei Vorstand und Mitglie-
dern des Fördervereins.
Wir schließen und uneingeschränkt dem eindeutigen Votum des Beirats für
den Verbleib des Schulareals im ISEK an! Wir akzeptieren die vorgebrachte
Erklärung mit der nicht realisierbaren Verlagerung des BK
10 vor 2030 nicht. Der von der Verwaltung seit Jahren verschleppte Umzug
kann nicht mehr länger zu Lasten der übrigen Schulen auf dem Gelände gehen
und gleichzeitig klimaschützende Maßnahmen blockieren.
Im übrigen erwarten wir, dass das ISEK endlich und unverzüglich verwirklicht
wird. Seit fünf Jahren wird am ISEK gearbeitet, seit drei Jahren liegen die poli-
tischen Beschlüsse vor - es gilt keine Zeit mehr zu verlieren.
Online Insgesamt bitte ich darum, Porz nicht länger nur als Kölner Wohnvorort mit
wichtiger Gewerbeansiedlung zu betrachten und entsprechend zu entwickeln,
sondern als das, was es tatsächlich ist oder sein sollte: Als Großstadt mit mehr
als 110.000 Einwohnern und Einwohnerinnen, die ein respektables und funkti-
onsfähiges (eigenes) Zentrum braucht. Klimaschonend ist v.a. eine Stadt der
kurzen Wege, d.h. es sollte alles unternommen werden, um der Porzer Bevöl-
kerung den Weg nach "Köln", Troisdorf oder Siegburg zu ersparen, da sie die
notwendige Infrastruktur vor Ort vorfindet. Das Stadtzentrum muss tatsächlich
als Stadtzentrum entwickelt werden, und es muss aus den Porzer Ortsteilen
mit allen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein, ohne die Verkehrsanbindung
nach Köln oder ins Umland aus dem Blick zu verlieren. Das wäre eine willkom-
mene neue Akzentuierung des ISEK in Bezug auf den Klimaschutz! Auch das
Papier "Kölner Perspektiven 2030" ist in dieser Hinsicht vollkommen unzuläng-
lich und kontraproduktiv, da es zentrenrelevante Entwicklung aus Porz abzieht
und muss dringend nachgebessert werden!
Online Mir persönlich bekannte Mitarbeiter*Innen der Stadt Köln sind der Ansicht,
dass manche Abläufe nur aus Geldnöten der Stadt und aufgrund von Korrup-
tion innerhalb der Ämter / Behörden bzw. durch politische Entscheidungsträger
erklärbar sind. Um weiteren Schaden zu vermeiden, sollten daher sämtliche
Planungen / Ausschreibungen ab einem bestimmten Volumen von einer voll-
kommen unabhängigen Stelle überprüft und dauerhaft beaufsichtigt werden.
Auffälligkeiten sollten zu entsprechenden Ermittlungen und nicht zum wegse-
hen oder ignorieren führen.
Online Förderung beim Land NRW für Innenstadt beantragen
31 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
13.2. Stellungnahme zu den Anregungen zum Verfahren
Ziel des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ist es, die aktuelle Revitalisierung des Fried-
rich-Ebert-Platzes sinnvoll durch weitere städtebauliche Anschluss- sowie Grünmaßnahmen fort-
zuführen. Auf Grundlage einer vorangegangenen Bestandsanalyse sowie der Ermittlung von
Handlungsbedarfen und Potentialen im Untersuchungsgebiet wird ein förderfähiges Maßnahmen-
paket entwickelt. In dieses fließen auch übergeordnete stadtweite Konzepte, wie die Stadtstrate-
gie „Kölner Perspektiven 2030+“ ein.
Die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz Mitte wird voraussichtlich
im Sommer oder Herbst 2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen werden. Der Ratsbeschluss
bildet den Auftrag für die Fachämter, die Planungsprozesse zu den darin definierten Einzelmaß-
nahmen aufzunehmen / fortzuführen. Im Rahmen dieser Planungsprozesse der Einzelmaßnah-
men wird in den Fachämtern immer auch geprüft, inwieweit lokale Akteure und Verbände sinnvoll
und thematisch passend eingebunden werden können. Beispielweise wird der Allgemeine Deut-
sche Fahrrad-Club (ADFC) zu Maßnahmen eingebunden werden, welche den Radverkehr betref-
fen. Die Durchführung der Planungen wird bei durch Städtebaufördermittel finanzierten Maßnah-
men unter Beachtung der gesetzlichen Vergabevorschriften an externe Planungsunterneh-
men/Architekturbüros vergeben. Die Einhaltung des öffentlichen Vergaberechts ist selbstver-
ständliche Praxis der Stadt Köln.
Die Stadt Köln strebt an, den zur Umsetzung des geplanten Maßnahmenpaketes notwendigen
Beschluss des ISEKs Porz-Mitte durch den Rat der Stadt Köln bis zum 30.09.2022 einzuholen,
um diesen dem geplanten ersten Städtebauförderantrag mit Frist bis zum 30.09.2022, beizufü-
gen.
Im Jahr 2021 konnte die Stadt Köln Fördermittel des Landes NRW aus dem "Sofortprogramm zur
Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2020" einwerben, die derzeit
dafür genutzt werden, eine aktivierende Analyse und Projektkonzeption zum Anstoß des Zentren-
managements für Porz Mitte zu erarbeiten.
32 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
14. Anregungen zur Ausweitung des ISEK-Gebietes
14.1. Eingegangene Anregungen zur Ausweitung des ISEK-Gebietes
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Plangebiet ausweiten mindestens bis Dielektragelände
Online Als zweites bitte ich darum, den Rahmen nicht kleiner, sondern größer zu ste-
cken: Nicht das Schulareal muss raus, sondern weitere Bereiche von Porz
Mitte müssen rein ins Konzept! Z.B. das Porzer Rheinufer jenseits des (im I-
SEK abgedeckten) Bereiches zwischen Rathausstraße und Bennauerstraße:
nämlich mindestens so weit, wie der Kopflindenbestand sich erstreckt. Sonst
hat man bei einer Umgestaltung drei sich voneinander unterscheidende Ab-
schnitte und keine Anlage aus einem Guss. Außerdem muss das Dielektra-Ge-
lände als große Entwicklungsfläche in Porz Mitte unbedingt mit berücksichtigt
werden. Das Dielektra-Gelände ist als bisherige Gewerbefläche eine für Porz
zentrumsnahe Fläche mit enormem Ausstrahlungs- und Entwicklungspotenzial,
wenn man sie entsprechend nutzt. Mit ihrer äußerst guten ÖV-Anbindung ist
sie viel zu schade für "nur" Gewerbe (oder einen Busbetriebshof) und gut ge-
eignet, die zentralräumliche Entwicklung von Porz Mitte zu stärken. Hier könnte
z.B. ein Schulareal von überregionaler Bedeutung entstehen, durchsetzt mit öf-
fentlichen Grün- oder Wasserflächen - gerne auch Wohnen und Forschen für
Studierende! Von hier kommt man mit Bus, Bahn und Rad recht gut zum DLR-
/ESA-Gelände, auch ein Forschungszentrum in Porz, das damit gestärkt wer-
den könnte. Das Dielektra-Gelände hat aufgrund seiner Nähe zum Porzer
Zentrum einen erheblichen Einfluss auf die klimatische Entwicklung von Porz
Mitte. Da das ISEK-Gebiet so eng gefasst ist, dass man sich mühen muss, hier
alle relevanten Funktionen mit Zentrumsrelevanz unterzubringen, vorausge-
setzt, die Attraktivierung der Porzer City wird ernst genommen, muss für bes-
seres Klima der Raum eigentlich weiter gefasst werden. Außer dem Papagei-
enpark, für den es bereits entsprechende Planungen gibt, stehen somit keine
größeren Flächen für die Entsiegelung zur Verfügung. Hier lässt sich realisti-
scherweise nur mit Dach- und Fassadenbegrünung arbeiten - was ja bei den
Häusern 1 bis 3 bereits nicht mehr möglich ist und unter das Stichwort vertane
Chance fällt.
14.2. Stellungnahme zu den Anregungen zur Ausweitung des ISEK-Gebietes
14.2.1. Erweiterung bis zum Dielektragelände/ Busbetriebshof
Eine mögliche Ausweitung des ISEK-Gebietes muss in einem inhaltlichen und räumlichen Zu-
sammenhang mit dem Fördergegenstand, also der Revitalisierung des Porzer Bezirkszentrums
stehen. Vor dem Hintergrund einer planerischen Betrachtung sowie der Inhalte des ISEK Porz
Mitte ergibt sich sowohl für das Dielektragelände als auch für das Gelände des Busbetriebshofs
keine nachvollziehbare Einordnung, die gesetzten Ziele konkret unterstützen zu können.
Zur Revitalisierung des Porzer Zentrums gehören u.a. Wegeverbindungen, Anschluss an den
Rheinboulevard, Attraktivierung der öffentlichen Flächen, Stärkung der Sozialstrukturen, der Inf-
rastrukturen, Neubebauung des zentralen Friedrich-Ebert-Platzes, Neuanlage von Grünflächen
und Aufenthaltsbereichen und dies bedarfsorientiert umgesetzt anhand umfänglicher Beteili-
gungsveranstaltungen. Ein inhaltlicher Zusammenhang lässt sich daraus nicht herleiten.
Der Busbetriebshof liegt nicht in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Geltungsbereich des ISEK
Porz Mitte. Zudem liegt es jenseits der DB-Trasse und unterliegt daher dieser vorhandenen Tren-
nung deutlich. Daher ist auch kein räumlicher Zusammenhang erkennbar oder ableitbar, aus dem
sich eine Erweiterung des ISEK-Gebietes begründen lassen könnte.
33 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
14.2.2. Erweiterung der Maßnahme „Rheinboulevard Porz“ auf den gesamten
Kopflindenbestand
Für die Maßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes sind die Grenzen des Pro-
grammgebietes einzuhalten.
Im Rahmen des aktuellen Planungsprozesses zur Maßnahme „Rheinboulevard Porz“ wird derzeit
die Frage der Erweiterung geprüft.
34 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
15. Anregungen zu sozialen Themen
15.1. Eingegangene Anregungen zu sozialen Themen
Art
Eingegangene Anregung
Online Streetwork in der City für die Jugend personell gut ausstatten
Online Ein Foodsharing Fairtrailer mitten in Porz
Online Ergänzend möchte ich auf die neue Initiative zum Klimaschutz hinweisen, die
ausgehend von der Klima-AG des Stadtgymnasiums und unter Koordination
der Sozialraumkoordinatorin Frau Lara Waldron bereits weitere Kreise zieht
und auch schon zu einer zweitägigen Klimakonferenz in der Glashütte und der
Bildung verschiedener Arbeitsgruppen geführt hat. Diese Arbeit zur Vernet-
zung der unterschiedlichen Akteure in Porz ist sehr wichtig und bedarf kurzfris-
tig der personellen Aufstockung der Glashütte (z.B. Hausmeister), damit die
zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten besser und auch in den Abendstun-
den von allen Teilen der Bevölkerung zur Vernetzung und Kommunikation ge-
nutzt werden können. Bisher wurden die Anfragen von unterschiedlichen Akt-
euren nicht positiv beschieden, sodass das große Potenzial der Glashütte als
Bürgerzentrum bisher nicht genutzt und auch die damit verbundene Stärkung
der Sozialkontrolle im Umfeld nicht ausgebaut werden kann. Vielleicht lässt
sich eine Stärkung dieser Initiative ins ISEK einbauen.
15.2. Stellungnahme zu den Anregungen zu sozialen Themen
Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte bringt aufgrund seines integrierten Charak-
ters alle Planungen im Programmgebiet zusammen. Dabei ist zu beachten, dass die vom Förder-
mittelgeber festgelegten Voraussetzungen der Städtebauförderung erfüllt werden. Aufgrund der
Ausrichtung des Maßnahmenbündels auf die Attraktivierung des Bezirkszentrums, ist daher be-
absichtigt, die Fortschreibung des ISEK in die Programmlinie „Lebendige Zentren – Erhalt und
Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ einzuordnen. Sozialintegrativen Maßnahmen sind aus die-
sem Grund lediglich begleitend in der ISEK-Fortschreibung enthalten. Planung und Umsetzung
von sozialintegrativen Maßnahmen erfolgen eigenverantwortlich in den betreffenden Fachämtern.
Die Anregungen wurden an diese weitergegeben.
Zudem ist geplant, über das geplante Städtebauförderprogramm ein Quartiersmanagement zu
finanzieren, welches zentrale Ansprechperson für die Bewohnerschaft und lokalen Akteure, wie
beispielsweise das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte, sein wird und zur Vernetzung
und Koordination der Angebotsstrukturen in Porz Mitte beitragen wird.
35 Öffentlichkeitsbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Porz Mitte
16. Sonstige Anregungen
16.1. Eingegangene Anregungen zu Sonstigen Anregungen
16.2. Stellungnahme zu Sonstigen Anregungen
Das Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung der ISEK-Fortschreibung reiht sich in den bishe-
rigen Beteiligungsprozess der erstmaligen Erstellung des ISEK in 2017/2018 sowie in die Öf-
fentlichkeitsbeteiligungsverfahren der Einzelmaßnahmen ein. Aktuell finden Beteiligungen zur
Parkanlage Glashüttenstraße sowie zum Rheinboulevard Porz statt. Diese bieten den Bür-
ger*innen die Möglichkeit, auf die konkrete Ausgestaltung der Einzelmaßnahmen Einfluss zu
nehmen. Im Gegensatz dazu beinhaltet der Beteiligungsprozess der ISEK-Fortschreibung
das zukünftige Maßnahmenpaket im Programmgebiet unter besonderer Berücksichtigung der
Erfüllung der Voraussetzungen für die Städtebauförderung. Aufgrund des unterschiedlichen
Fokus unterscheiden sich auch die Beteiligungsprozesse sowohl in der Dauer als auch in der
Durchführungsform voneinander.
Der Beirat Porz Mitte als Beteiligungsgremium von politischen und lokalen Akteuren stellt ei-
nen wesentlichen Baustein der Öffentlichkeitsbeteiligung dar. Wie auch schon in der Vergan-
genheit erhält der Beirat alle erforderlichen Informationen zu den aktuellen/ geplanten Maß-
nahmen im ISEK-Gebiet zur Kenntnis und hat die Möglichkeit, dazu eine Beschlussempfeh-
lung zu fassen.
Art
Eingegangene Anregung
Beirat Unterlagen/ Präsentationen vor der Sitzung zur Verfügung stellen/ verschicken
Online Als erstes bitte ich dringend darum, die Beteiligungsfrist deutlich zu verlängern.
Vom 27.09. - 10.10.21 sind es gerade mal 2 Wochen (in Worten: zwei!!), die
zur Rückmeldung zur Verfügung stehen. Das ist unverschämt wenig Zeit im
Vergleich zu den Zeiträumen, die das ISEK oder auch die Revitalisierung der
Porzer Innenstadt insgesamt bisher in Anspruch genommen hat!
Die Porzer Bevölkerung besteht nicht nur aus Einzelkämpferinnen und -kämp-
fern, sondern es sind viele in Bürgervereinen, Nachbarschaften, Schulen und
anderen Gruppen miteinander verbunden, die sich gerne mit dem Thema ziel-
führend beschäftigen würden, aber nicht innerhalb von ein paar Tagen ein
Treffen organisieren können. Selbst innerhalb der Familie ist es nur schwer
möglich, in diesem kurzen Zeitraum intensive Gespräche zu führen und diese
auch dem Amt zurückzumelden, zumal das Ende der Aktion auf den Anfang
der Herbstferien fällt. Der eine oder die andere will oder muss vielleicht auch
Zeit finden, sich dies und das mal vor Ort anzugucken, um qualitativ ergiebige
Ideen zu entwickeln.
Jetzt hätten viele etwas mehr Zeit, aber nun ist die Frist schon abgelaufen.
Klar, wir Porzer hätten ja schon so viele Jahre Zeit gehabt, unsere Ideen zu
formulieren, da müssen wir doch jetzt nicht so überrascht sein; aber die Inhalte
des ISEK werden gerade jetzt neu gefasst, nun werden die Schwerpunkte an-
ders gesetzt, und die Beteiligung betrifft immer nur einen diskreten Ausschnitt
aus dem großen Ganzen. Mal der Papageienpark, dann der schmale Streifen
am Rheinufer, nun das Klima: Das ist nicht trivial, da kann man schon mal die
Übersicht verlieren.
Online Zu diesem Gelände hat das Grünflächenamt schon eine hervorragende Bür-
gerbeteiligung durchgeführt, da könnte das Amt für Stadtentwicklung sich eine
Scheibe abschneiden…
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (27)
- Karlstraße
- Rathausstraße 10
- Dagobertstraße
- Josefstraße
- Eitorfer Straße
- Bahnhofstraße 4
- Mühlenstraße
- Steinstraße
- Philipp-Reis-Straße
- Poststraße
- Bergerstraße
- Ernst-Mühlendyck-Straße
- Schmittgasse
- Hauptstraße
- Glashüttenstraße 10
- Friedrich-Ebert-Platz
- Gartenweg
- Friedrich-Ebert-Ufer
- Max-von-Schenkendorf-Straße
- In der Adelenhütte
- Kölner Straße
- Bennauerstraße
- Klingerstraße
- Kaiserstraße
- Am Rheinufer
- Hofstraße
- Am Bahnhof
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 0439/2022
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 28.02.2022
- Erstellt
- 07.02.2022 12:44