0022/2019
Jahresbericht 2017 Bez. 9 Mülheim West Frau Heeren
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Jahresbericht 2017_Bez 9 West_Frau Heeren
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Jahresbericht Mülheim West 2017 Mülheimer Ufer: Die Rodung am Mülheimer Ufer, aufgrund von Hochwasserschutz und möglichen Auskolgungen bei Hochwasser, hat in der Bevölkerung auf große Widerstände gestoßen. Die Anwohner beklagten z.T. die große landschaftliche Veränderung durch das Fällen großer Bäume und eine mangelnde Aufklärung durch die Stadt Köln. Es gab jedoch eine Pressemitteilung, die aber nicht alle erreichte. Flitternder Rheinaue: Das Jahr begann mit der jährlichen Rheinuferreinigung, an der sch Bürger beteiligen konnten. Wie jedes Jahr wurde viel Müll gesammelt, das durch Hochwasser im Rheinbogen angeschwemmt und liegen geblieben ist. Leider ist der Stammheimer Teil nicht mutgereinigt worden. Hier bleibt ein großer Teil, über die Jahre im Uferbereich liegen. Die Beschilderungen zur Kennzeichnung der Geh- und Verbotswege werden nicht eingehalten. Es wäre zu überlegen, ob die Beschilderungen entfernt werden und Schautafeln mit Erklärungen zum Natur- und Tierschutz aufgestellt werden. Die Anleinepflicht für Hunde im Naturschutzgebiet wird vermehrt eingehalten, ist aber immer noch unbefriedigend. Der Einsatz des Ordnungsamtes fand unregelmäßig statt. Durch Unwetter mit Starkregen im Juli kam es zu Beschädigungen von Bäumen und heruntergefallenen Ästen. Gehwege wurden nur vereinzelt betroffen. Die Äste konnten von den Wegen befreit werden. Personen, die zu der Zeit in der Rheinaue gezeltet haben, wurden aufgefordert, die Rheinaue zu verlassen. Die neuangepflanzten Obstbäume sind in einem schlechten Zustand. Dies kann daran liegen, das der neubepflanzte Bereich auf sandigem Boden steht, und die Bewässerung nicht ausreichte.Der alte Bestand wurde z.T. durch Sturm und starkem Obstbehang beschädigt( ausgebrochene Äste). Die Verschmutzung durch liegen gelassenen Grillmüll hat sich etwas gebessert. Z.T. wurde der Müll an die Gehwege gestellt, leider nicht mitgenommen. Dieser wurde dann von mir an die Mülltonnen auf den Deich gestellt, wo er von der AWB entsorgt werden konnte. Viele Bürger wünschen sich einen Müllcontainer in der Rheinaue. Hier war auch das Ordnungsamt zeitweise im Einsatz. Grüner Kuhweg: Der grüne Kuhweg ist weiterhin eine beliebte Stelle für Müllentsorgung. Besonders wird in diesem Bereich Bauschutt und Haushaltsmüll entsorgt. Durch Meldungen bei der AWB(auch durch Anwohner z.B. Scheurer Hof) wurden die Bereiche zügig gereinigt. Am sogenannten „ehemaligen Zigeunerparkplatz“ gab es dieses Jahr nicht soviele Kröten und Libellen, da sich durch unregelmäßigen Regen keine konstanten Gewässer bilden konnten. Die Müllsituation in diesem Bereich hat sich gebessert. Es wurde weniger Müll dort entsorgt. Es gibt Anregungen von Bürgern das Aussichtshäuschen instand zu setzen und den Sichtbereich auf den See wieder freizuschneiden. Das würde ich sehr unterstützen. Hier wäre dann auch eine Tafel mit Erklärungen zum Naturschutz, über Flora und Fauna sinnvoll. Hornpott: Die Situation am Hornpott ist weitestgehend ruhig. Der Bereich wird wertgeschätzt, Müll wird vermieden. Hundebesitzer leinen ihre Hunde großen Teils an. Es konnten mehrere Seidenreiher beobachtet werden. Leider wurden auch immer wieder Wildschweine in der Kiesgrube gesichtet. Die Aussichtsbereiche und Einzäunungen könnten ausgebessert und Sitzbänke angebracht werden. Die Infotafeln sind z.T. beschmiert und müssten auch von Grünbelag gereinigt werden, bzw. ausgetauscht werden.
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/571 Vorlagen-Nummer 0022/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 28.01.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 25.03.2019 Jahresbericht 2017 Bez. 9 Mülheim West Frau Heeren In der Anlage erhalten Sie den Jahresbericht 2017 der Naturschutzwartin Frau Heeren für den Bezirk 9 Mülheim – West zur Kenntnisnahme. Stellungnahme der Verwaltung: 1. Zur Rodung am Mülheimer Ufer Der Rückschnitt der Gehölze an der Böschung des Stammheimer Ufers wurde vom Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau der Stadt Köln durchgeführt. Dabei wurde die gepflasterte Uferböschung von Bäumen und Sträuchern befreit. Derartige Arbeiten sind zur Sicherung der Bauwerke und zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicher- heit erforderlich und sollen grundsätzlich in nicht zu großen Zeitintervallen durchgeführt werden. Im hier betroffenen Bereich war es leider zu Pflegerückständen gekommen, weshalb auch ältere Gehöl- ze entnommen wurden. Mit Zustimmung des Beirates in seiner Sitzung am 24.04.2017 hat die UNB das Vorhaben im Sep- tember 2017 genehmigt. 2. Naturschutzgebiet Flittarder Rheinaue Die Problematik der illegalen Abfallentsorgung stellt im gesamten Stadtgebiet ein großes Problem dar, selbst wenn geeignete Müllbehälter aufgestellt werden. Leider ist es der AWB nicht immer mög- lich, auf Meldungen zeitnah zu reagieren. Die vorhandene Beschilderung entspricht den verbindlich zu beachtenden Vorgaben der naturschutz- rechtlichen Bestimmungen. Die Demontage dieser Schilder bzw. Zusatzschilder wäre unzulässig und auch nicht zielführend und würde die Arbeit des Ordnungsamtes, welches in der Flittarder Rheinaue im Rahmen der personellen Möglichkeiten Präsenz zeigt, noch weiter erschweren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass in anderen Naturschutzgebieten aufgestellte Schautafeln schnell Op- fer des Vandalismus werden, aber dennoch sollen Schautafeln auch zukünftig zumindest punktuell Verwendung finden, da sie von den am Naturschutz interessierten Bürgern gerne angenommen wer- den. Die hohen Kosten für die Schautafeln lassen eine großzügige Aufstellung leider nicht zu. Die Streuobstwiese wird vom BUND gepflegt, die Bäume wurden im Herbst 2018 geschnitten. 3. NSG Am Grünen Kuhweg 2 Auch hier wird der illegal abgelegte Müll nach Meldung von der AWB abgeholt. Die Idee, das Aussichtshäuschen instand zu setzen, wird seitens der Verwaltung geprüft. 4. NSG Am Hornpottweg Die Verwaltung kann den Eindruck von Frau Heeren bestätigen, dass sich die Situation am Hornpott- weg insgesamt weitaus entspannter darstellt als in anderen Kölner Naturschutzgebieten. Über notwendige Instandsetzungsmaßnahmen wird nach Ortsbesichtigung entschieden.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen mit erneuter Wiedervorlage
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0022/2019
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 11.01.2019
- Erstellt
- 03.01.2019 08:49