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2775/2023

Ergebnis des Realisierungswettbewerbs "Colonius Nord" in Köln-Neustadt/Nord

Mitteilung Ausschuss 21.09.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 23.10.2023, TOP 12.7

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Entwürfe der Preisträger*innen

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

6786 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/611/2 
 
Vorlagen-Nummer 21.09.2023 
 2775/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 28.09.2023 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 19.10.2023 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 23.10.2023 
 
Ergebnis des Realisierungswettbewerbs "Colonius Nord" in Köln-Neustadt/Nord 
In der Zeit vom 13.01.2023 bis 18.08.2023 wurde durch die AIRE Köln Subbelrather 
Straße GmbH & Co. KG (Art-Invest Real Estate), Köln ein zweiphasiger, nichtoffener, 
anonymer hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit frei-
raumplanerischem Ideenteil gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 in 
Kooperation mit der Stadt Köln ausgelobt – siehe hierzu Vorlage 0302/2022 und Mit-
teilung 0325/2023. 
Aufgabe der ersten Phase des Wettbewerbs war die Erarbeitung eines städtebauli-
chen und landschaftsarchitektonischen Konzeptes welches Aussagen zur Freiraumzo-
nierung und -gestaltung, zum Baukörper, zur Geschossigkeit, zur Erschließung (We-
gebeziehungen, Eingänge und Zufahrten) und zur Einbindung in den umgebenden 
stadträumlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der funktionalen Vernet-
zung und Aufwertung des Inneren Grüngürtels trifft. Insgesamt wurden Entwurfsbei-
träge durch folgende zehn Architekturbüros und Landschaftsplaner*innen eingereicht: 
 
 ASTOC Architects and Planners, Köln, mit studio gruengrau Landschaftsarchi-
tektur, Düsseldorf 
 David Chipperfield Architects, Berlin, mit POLA Landschaftsarchitekten, Berlin 
 Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen (Höhler +Partner, Aachen), mit WesLands-
cape Architecture, Düsseldorf  
 Henn GmbH Architekten, München, mit GREENBOX Landschaftsarchitekten, 
Köln 
 HPP Architekten GmbH, Köln, mit GTL Michael triebswetter Landschaftsarchi-
tekt, Kassel  
 HWKN ARCHITECTURE, New York (Architekten Graf + Graf, Montabaur), mit 
Land Collective David Rubin, Philadelphia 
 RKW Architektur plus, Düsseldorf, mit Förder Landschaftsarchitekten GmbH, 
Essen 
 Sauerbruch Hutton Architekten mbH, Berlin, mit LAND Germany Landschafts-
architekten, Düsseldorf

2 
 
 slapa oberholz pszczulny Architekten, Düsseldorf, mit KRAFT.RAUM Land-
schaftsarchitekten, Düsseldorf 
 Studio Gang Chicago/NYC/Paris, (gernot schulz : architektur GmbH) mit Wei-
dinger Landschaftsarchitekten GmbH 
 
Zur Beteiligung der Öffentlichkeit fand am 20.04.2023 eine analoge und begleitete 
Bürger*innenbeteiligung statt. Die Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung wurden 
dem Preisgericht im Rahmen der ersten Preisgerichtssitzung zur Kenntnis gegeben 
und sind in die Bearbeitungshinweise für die zweite Phase eingeflossen. Nach Ab-
schluss der ersten Preisgerichtssitzung wurde das Teilnehmerfeld auf sechs reduziert. 
In der zweiten Phase des Wettbewerbs erfolgte die Konkretisierung der ausgewählten 
Arbeiten in Bezug auf die Architektur und den Freiraum. Das 16-köpfige Preisgericht 
beriet am 18.08.2023, wie schon in der ersten Phase unter dem Vorsitz des Architek-
ten Caspar Schmitz-Morkramer, Köln über die Entwürfe folgender Architekturbüros: 
 
 Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen, mit WesLandscape Architecture, Düsseldorf 
(Höhler +Partner, Aachen) 
 HPP Architekten GmbH, Köln, mit GTL Michael triebswetter Landschaftsarchi-
tekt, Kassel 
 HWKN ARCHITECTURE, New York (Architekten Graf + Graf, Montabaur), mit 
Land Collective David Rubin, Philadelphia 
 Sauerbruch Hutton Architekten mbH, Berlin, mit LAND Germany Landschafts-
architekten, Düsseldorf 
 slapa oberholz pszczulny Architekten, Düsseldorf, mit KRAFT.RAUM Land-
schaftsarchitekten, Düsseldorf 
 Studio Gang Chicago/NYC/Paris (gernot schulz : architektur GmbH) mit Wei-
dinger Landschaftsarchitekten GmbH 
 
Als Ergebnis der Preisgerichtssitzung wurde entschieden, den Entwurf des Bü-
ros Sauerbruch Hutton Architekten mbH, Berlin, mit LAND Germany Land-
schaftsarchitekten, Düsseldorf mit dem ersten Preis auszuzeichnen (siehe An-
lage 1). 
Zudem empfahl das Preisgericht der Ausloberin einstimmig, die Arbeit mit dem ersten 
Preis zur Grundlage der weiteren Beauftragung zu wählen. 
Das Preisgericht hat im Rahmen des Wettbewerbs zwei weitere Arbeiten mit Preisen 
ausgezeichnet: Der zweite Preis ging an Studio Gang Chicago/NYC/Paris (gernot 
schulz : architektur GmbH) mit Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH (siehe An-
lage 1) und der dritte Preis an slapa oberholz pszczulny Architekten, Düsseldorf, mit 
KRAFT.RAUM Landschaftsarchitekten, Düsseldorf (siehe Anlage 1). 
 
Nachfolgend eine zusammenfassende schriftliche Beurteilung und Empfehlung des 
Preisgerichtes zum Siegerentwurf von Sauerbruch Hutton Architekten mbH, Berlin, mit 
LAND Germany Landschaftsarchitekten, Düsseldorf: 
 
“Die selbstbewusste Landmarke wird dem Ort und dem Verfahren gerecht! Das Haus 
reagiert verträglich auf die Umgebung. Es schafft Durchlässigkeit auf dem Grund-
stück. Die Architektur ist nicht laut, sondern angemessen für einen Bau im Denkmal 
Innerer Grüngürtel am „Central Park“ von Köln. Die dreieckige Grundform mit abge-
rundeten Ecken weitet sich gekonnt nach oben auf. Die Eleganz der Linienführung 
und der dynamische Faltenwurf mit seinem Licht- und Schattenspiel ist ein Blickfang.  
Der Entwurf überrascht mit einer objekthaften, identitätsstiftenden Form. Die einheitli-
che Fassadenstruktur erzeugt gekonnt den skulpturalen Charakter. Der Entwurf hat 
eine gute Setzung und hohe Eigenständigkeit. Das Spiel mit konvexen und konkaven 
Formen spiegelt die Umgebung wider ohne sich in Richtung Ehrenfeld oder Innerer

3 
 
Grüngürtel anzubiedern. In den Rundungen ist der Colonius spürbar, mit dem das Ge-
bäude in Dialog tritt.“ 
 
Außerdem versieht das Preisgericht die erste Preisträgerin mit folgenden Empfehlun-
gen und Hinweisen für die weitere Bearbeitung: 

 Die Anlieferungsproblematik, Vorfahrt / TG, Fahrradrampensituation ist zu über-
arbeiten und zu optimieren.  
 Das Haus ist in Richtung Kreuzung zu verschieben, Abstandflächen sind einzu-
halten.  
 Die Zugänglichkeit zum Grüngürtel ist zu verbessern.  
 Das Motiv des Stadtplatzes überzeugt nicht und ist zu überarbeiten.  
 Die Loggien sollen stärker in die Fassadengestaltung eingebunden werden.  
 Die Wirtschaftlichkeit ist zu optimieren.  
 Der Bezug zum Grüngürtel und die Durchwegung sind zu verbessern.  
 
Zum Abschluss des Realisierungswettbewerbs erfolgt eine einwöchige Ausstellung al-
ler Entwurfsarbeiten im Stadthaus Deutz im Oktober 2023. 
 
Zur Fortführung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens ist Ende 2023 die 
frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange ge-
mäß § 4 (1) BauGB vorgesehen. Nähere Informationen zur Ausstellung können in 
Kürze aus der Presse entnommen werden. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage 1  Entwürfe der Preisträger*innen 
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 Entwürfe der Preisträger*innen

8433 Zeichen

Anlage 1
5HDOLVLHUXQJVZettbewerb 
&RORQLXV1RUGLQ.|OQ1HXVWDGW1RUG
Entwürfe der Preisträger*innen
Dezernat für Planen und Bauen

1
1. Preis
Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
mit LAND Germany Landschaftsarchitekten, Düsseldorf
Perspektive Ecke Subbelrather Straße/Innere Kanalstraße 

2
1. Stadtplatz
Höhe 80m
Innere Kanalstraße
Subbelrather Straße
3.
4.
 Lageplan
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll Phase 2 
"Die selbstbewusste Landmarke wird dem  Stand-
ort und dem Verfahren gerecht! Das Haus 
antwortet mit Verträglichkeit auf die Umgebung. 
Es schafft Durchlässigkeit auf  de m Grundstück . 
Die Architektur ist nicht laut, sondern angemessen 
für einen Bau im Denkmal Inn erer Grüngürtel 
am „Central Pa rk“ von Köln. D ie d reieckige 
Grundform mit runden Ec ken weitet sich gekonnt 
nach oben auf. Die Eleganz  der Linienfüh rung 
und der dyna mische Faltenwurf mit s einem 
Licht- und Schattenspiel sind ein Blickfang. 
Der Entwurf überrascht mit einer objekthaften 
Form, ist identitätsstiftend. Die einheitliche Fas-
sadenstruktur erzeugt gekonnt den skulpturalen 
Charakter. Der Entwurf hat eine gute Setzung 
und hohe Eigenständigkeit. 
Das Spiel mit konvexen und konkaven Formen 
spiegelt die Umgebung wider ohne sich in Rich-
tung Ehrenfeld oder Innerer Grüngürtel anzubie-
dern. Man spürt den Colonius in den Rundungen 
mit dem das Gebäude in Dialog tritt. 
"

3
1. Stadtplatz
2. Tiefgarageneinfahrt für Pkw
3. Fahrradrampe
Haupteingang
1. 
2. 
3. 
Notausgang
Notausgänge
Wendehammer
(Anlief
erung)
Feuerwehr-
Bewegungsfläche
7 x 12m
Feuerwehr-
Bewegungsfläche
7 x 12m
Feuerwehr- und 
Lieferzugang
rwehrzugang
Innere Kanalstraße
0m) 1:500
Lageplan mit EG-Grundriss 
RG-Grundriss  DG-Grundriss 

4
Im Vergleich ist die Arbeit besonders für Köln, 
in der Stadt einzigartig! Sie wird der exponier-
ten Lage in und an einem Denkmal gerecht. Der 
hohen Bedeutung des Inneren Grüngürtels wird 
Rechnung getragen. Geboten wird eine Auflo-
ckerung der städtebaulichen Situation. Die klare 
Setzung und Sprache überzeugen. Der Raumge-
winn für die Stadtgesellschaft ist mit dem Entwurf 
immens. Die Möglichkeit einer größeren Höhe des 
Gebäudes wurde diskutiert. 
Der zentrale, funktionale sechseckige Erschlie-
ßungskern ermöglicht eine gute Adressierung 
zur Straßenkreuzung. Es wird viel Freiraum durch 
den geringen Fußabdruck bewahrt; dennoch ist 
das Grundstück gut ausgenutzt. Im zweigeschossi-
gen Sockel werden Gastronomie und Fitness nach-
gewiesen. Im Regelgeschoss variieren die Etagen 
zwischen 1.100 und 1.500 m² BGF. Die Teilbarkeit 
ist gewährleistet. Eine Vielfalt an Büroraumfor-
men ist möglich, allerdings sind sie überwiegend 
für Zellenbüros geeignet. Eine hohe Flächenef-
fizienz ist aber gegeben und die qualitätsvollen 
Flächen in den oberen Geschossen nehmen zu. 
An der Südseite sind fünf zweigeschossige Loggi-
en/Wintergärten angeordnet. Über diese können 
zwei Etagen bis 1.600 m² BGF verbunden werden. 
Die Wintergärten sind nach Südosten auf der ru-
higeren Seite richtig platziert. Am Dachgeschoss 
ragt die Gebäudetechnik leicht über die Marke von 
80 m hinaus. Darunter sind zwei Gastronomien 
mit kleinen Außenterrassen geplant.
Auszug aus der Pressemitteilung
Dr. Markus Wiedenmann, CEO von Art-Invest Real 
Estate, freut sich sehr über das Ergebnis: „Der 
prämierte Entwurf löst die vielschichtigen Anfor-
derungen an den bedeutenden Standort auf über-
raschend einfache Weise. Die skulpturale Gestal-
tung des Gebäudes ist eine angemessene Antwort 
auf den denkmalgeschützten Colonius. Der gerin-
ge Fußabdruck des Erdgeschosses eröffnet ganz 
neue Möglichkeiten zur Anbindung der Stadt an 
den Grüngürtel. Wir freuen uns auf die nächsten 
Schritte zur Prüfung der Machbarkeit und das an-
stehende Bebauungsplanverfahren mit dem Ziel, 
eine weitere stadtbildprägende Landmarke für 
den Kölner Büromarkt zu realisieren.“
 Ansicht
 Schnitt

5
  Perspektive Innerer Grüngürtel
Modellfoto 
Modellfoto 

6

7
2. Preis
Studio Gang Chicago/NYC/Paris
(Partnerbüro mit Sitz in DE: gernot schulz : architektur, Köln)
mit Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin 
Perspektive Ecke Subbelrather Straße/Innere Kanalstraße 

8
 Lageplan mit EG-Grundriss
 Lageplan

9
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll Phase 2
" Ein großes Regal! Mit der elementierten Struktur 
wird mit Vor- und Rücksprüngen gearbeitet. 
Die Arbeit bietet eine intelligente Architektur : 
Glatte Fassade zur Straße und Balkone zum 
Park. Durch di e Balkone zum Inneren Grüngürtel 
erfährt der Entwurf sein Alleinstellungmerkmal. 
Der kompakte Baukörper nimmt sich am Hauptein-
gang in der Raumkante zur Kreuzung zurück und 
schafft d adurch den notwendigen, maßstäblichen 
Vorplatz mit S itzinseln unt er i ntensivem Grün. Der 
skulpturale Ausdruck im Stadtraum mit den Abtrep-
pungen der Kubatur wird mit dem Sonnenstand und 
einhergehend mit der Verbesserung der Bes onnung 
begründet. D as H aus reagi ert se lbstverständlich 
durch d ie Vor - u nd Rüc ksprünge auf den  S tandort. 
Es wirkt ein wenig wie Wohnungsbau, sympathisch 
hybrid, loftartig. Die nutzbaren Außenanlagen sind 
zur Kr euzung u nd z ur I nneren K analstraße orien-
tiert, was wegen des hohen Lärmeintrags kritisch 
gesehen wird. Die Wegeführung und Gestaltung 
greifen stark in das anliegende Wäldchen des Inne-
ren Grüngürtels ein. 
Die Flächen im Erdgeschoss sind flexibel nutzbar. 
In der zweigeschossigen Sockelzone finden  sich 
u. a. Gastronomie, Biomarkt, Fahrrad-Café und 
Fitnesscenter. Eine Pergola umspannt das Haus 
und b eschattet die Freibereiche fast vollständig.
In den Obergeschossen zeigen sich funktiona-
le Einschränkungen durch die reduzierte Geo-
metrie. Dennoch wird eine hohe Flächeneffizi-
ent und Flexibilität a uch hi er er wartet. Mod erne 
Arbeitswelten sind auf den Etagen vorstellbar und 
lassen eine gute Vermietbarkeit durch Wohlfühl-
faktoren erwarten. Allerdings reduzieren sich die 
oberen Flächen mit dem besten Ausblick durch die 
Verjüngung des Gebäudes. Im Dachgeschoss werden 
Gastronomie mit gut ausgerichteter Außenter-
rasse und Konferenzräume nachgewiesen. Die 
Fassade mit hohem Fensteranteil bietet viel 
Tageslicht, Metalllochfassade mit Lisenen und 
Bändern und Photovoltaik.
Das Potenzial liegt hier in der besten Antwort auf die 
Umgebung. Die Arbeitsplatzqualität ist reizvoll und 
zukunftsorientiert." 
 Ansicht
 Schnitt

10
 Modellfoto  Modellfoto
 Perspektive Innerer Grüngürtel

11
3. Preis
slapa oberholz pszczulny Architekten, Düsseldorf
mit KRAFT.RAUM Landschaftsarchitekten, Düsseldorf
Perspektive Ecke Subbelrather Straße/Innere Kanalstraße 

12
XIXVII
Anlieferung /
Taxivorfahrt
 Lageplan mit EG-Grundriss
 Lageplan

13
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll Phase 2 
"Das Duett aus zwei Riegeln - Hochpunkt 
mit 72 m, kleiner Riegel mit 22 m ist eine 
Referenz an die Nachbarschaft und eröffnet 
den freien Blick zum Colonius. Die Arbeit wirkt 
sympathisch, gefällig zurückhaltend.
Der Zwischenraum stellt eine spannende 
Verknüpfung zwischen der Kreuzung und 
dem Grüngürtel her, die mit Kunst skulptu-
ren und Wasserbecken gestalteten Plä tze ver-
binden. An der Engstelle der „Passage“ stellt 
sich die Durc hwegung hinsi chtlich Qualität und 
Belichtung der angrenzenden Büroflächen aber 
problematisch dar, annähernd einer Schlucht. Die 
abgewinkelte Fassade im Zwischenraum will den 
Raum vergrößern und einladen. Die grünen Schrä-
gen funktionieren auf Grund der schlechten Belich-
tung und Bewässerungsverhältnisse aber nicht. 
Der Grundriss im Sockelge schoss nimmt zur In-
neren Kanalstraße einen Backshop und Dienst-
leistungen auf. Am Grüngürtel im Südosten lie gt 
eine Gastronomie mit Außenterrasse.
Der erste Riegel bleibt unt er der Hochhaus-
grenze. Der Fußboden des obersten Geschos-
ses im zweiten Riegel bleibt unter 60 m. 
Die Glasfassade ist als Aluminium-Ele-
m
ent-Fassade mit außenliegendem Sonnen -
schutz sehr konventionell konzipiert. 
Die einzelnen Riegelgrundr isse selbst sind 
funktional. Das Dachgeschoss beherbergt eine 
große Gastronomie und Konferenzflächen. Die 
umlaufende Terrasse biet et unterschiedliche 
Blickrichtungen. Die Masse ist a ls gute Antwo rt 
auf die Nachbarschaft aufgelöst. Die wünschens-
werte Durchwegung wird in ihrer Ausformulierung 
kritisch gesehen. Es gibt eine klare Haltung zu 
den Straßen." 
Ansicht 
Schnitt 

14
 Modellfoto  Modellfoto
 Perspektive Innerer Grüngürtel

Beratungsverlauf (3)

28.09.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.19 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.10.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.10.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2775/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.09.2023
Erstellt
29.08.2023 09:10