AN/0191/2021
Darstellung der Umstellung auf erneuerbare Energien
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Linke Antrag nach § 3
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.01.2021 AN/0191/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 04.02.2021 Darstellung der Umstellung auf erneuerbare Energien Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, DIE LINKE Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung am 04.02.2021 zu nehmen. Am 4. April 2017 beschloss der Rat der Stadt Köln zum Antrag, „Luft verbessern – Braunkohleverbrennung in Merkenich beenden “, unter Punkt 3 folgendes: „Gleichzeitig fordert der Rat die RheinEnergie auf, den Ausbau der Strom - und Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien weiter zu forcieren. Über den Fortschritt bei der Umstellung auf erneuerbare Energien soll dem Ausschuss Umwelt und Grün und dem Finanzausschuss als Beteiligungsausschuss jährlich berichtet werden.“ Der zweite Satz bedeutet, dass die Rheinenergie durch den Rat verpflichtet wurde darzustellen, wie viel erneuerbare Energie sie im jeweils vergangenen Jahr hergestellt hat, als auch wie viel fossilen Energie. Es ist gerade der Sinn dieses Punkt 3 aufzuzeigen, wie sich die Anteile der erneuerbaren Energie zu Ungunsten der fossilen verschieben, also umgestellt wird. Die Rheinenergie hat bisher den Ausschüssen lediglich dargestellt, wie viel erneuerbare Energie sie erzeugt hat. An dieser Art der Darstellung sind die von Rheinenergie bereits getätigten Umstellungen von fossiler auf erneuerbarer Energie jedoch nicht erkennbar. Am 9. Juli 2019 rief der Rat den Klimanotstand aus. Im Beschluss heißt es: „Um die globale Erwärmung auf 1,5° zu begrenzen, sind sofortige, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft e rforderlich.“ Beiden Beschlüssen ist die Erkenntnis gemein, dass die CO2 -Emissionen in Köln erheblich gesenkt werden müssen. Dabei kommt der Energiegewinnung eine erhebliche Bedeutung zu. Rheinenergie deckt in Köln eine große Menge des Strom - und Wärmebedarfs ab, allerdings werden dabei, alleine durch die Kraftwerke Niehl und Merkenich, über 2.000.000 t CO2 freigesetzt. Nimmt man die 10.000.000 t CO2 - Emissionen die ganz Köln bei Strom, Wärme, Verkehr und Industrie verursacht als Vergleichsgröße, ist ersich tlich, dass diese Menge erheblich ist. Und dies ist nur ein Teil der CO2-Emissionen, die Rheinenergie verursacht. Dass Rheinenergie als stadtnaher Betrieb mit Vorbildfunktion die Energiegewinnung zügig klimafreundlich gestalten muss, ist dem Rat und sicher auch Rheinenergie bewusst. Beschluss: Die Rheinenergie stellt zukünftig dar, wieviel Energie sie innerhalb eines Kalenderjahres erzeugt hat, nach Energieträger getrennt, unter Angabe der jeweiligen Standorte. Ferner wird die Höhe des durch den jeweil igen Energieträger emittierten CO2 dargestellt. Die Darstellungen sollten zwecks Verdeutlichung der Entwicklung jeweils die letzten 3 Jahre abbildenden. Da wo Rheinenergie nur Anteile an Unternehmen besitzt, erfolgt die Darstellung entsprechend ihrem jewei ligen Anteil, mit Angabe des jeweiligen Besitzanteils. Zu dieser Darstellung gehört die Aufsummierung aller durch fossile Brennstoffe erzeugten Energie in MWh sowie deren CO2 -Emissionen in Tonnen als auch die Summe aller erneuerbaren Energie in MWh. Begründung: Um den Werdegang und den Fortschritt der Umstellung von fossiler auf erneuerbarer Energie in den Ausschüssen verfolgen zu können, benötigen die Ausschüsse, außer den Informationen zu der erneuerbaren, auch die der fossilen Energiegewinnung von Rheinenergie. Nur so lässt sich der Prozess einer Umstellung durch die Ausschüsse verfolgen. Da der CO2-Ausstoß nicht gemessen werden muss, sondern sich aus der Menge und der Art des fossilen Energieträgers einfach berechnen lässt, dürfte es keinen nennenswerten Aufwand für Rheinenergie sein, die gewünschten Zahlen zu ermitteln, sofern sie sie nicht bereits kennen. Darum bittet Die Linke. Fraktion im Rat der Stadt Köln, den Beschluss unter dem Aktenzeichen AN/0511/2017 zu präzisieren. Weitere Begründung erf olgt mündlich. gez. gez. Michael Weisenstein Sarah Niknamtavin Fraktionsgeschäftsführer Mitglied im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0191/2021
- Typ
- Die Linke. Antrag nach § 3
- Datum
- 22.01.2021
- Erstellt
- 22.01.2021 10:52