2006/0652
Abwasserreinigung hier: Änderung der Abwasserbeitrags- und -gebührensatzung zum 01.01.2007
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2006/0652
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 02.11.2006 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat II Dezernat VI Straßenverkehrsamt Amt: Kämmerei an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Tagesordnung: I II Verteiler: Vorlage-Nr. 2006/0652 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Abwasserreinigung hier: Änderung der Abwasserbeitrags- und -gebührensatzung zum 01.01.2007 Vorlage vom: 30.10.2006 Beschlussvorschlag: Dem beiliegenden Entwurf der Satzung zur Änderung der Abwasserbeitrags- und -gebühren- satzung, zuletzt geändert durch Satzung vom 17.12.2004, wird zugestimmt. Anlagen: 1. Gebührenbedarfsberechnung für die HHJ 2007/08 für die Schmutz- und Nieder- schlagswassergebühr 2. Gebührenbedarfsberechnung Grubenentleerung und Direkteinleitung 2007/08 3. Entwurf der Änderungssatzung zum 01.01.2007 4. Bisheriges Satzungsrecht Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 30.10.2006: Mit Beschluss vom 17.12.2004 hatte die Stadtverordnetenversammlung der letzten Änderung der Abwasserbeitrags- und -gebührensatzung mit Wirkung zum 01.01.2005 zugestimmt. Mit dieser Änderungssatzung wurden die Gebühren wie folgt festgesetzt: Schmutzwassergebühr: 2,19 €/m³ Niederschlagswassergebühr: 0,74 €/m². Das Ergebnis des Haushaltsjahres 2005 zeigt, dass diese Gebührensätze nicht auskömmlich waren. Die Jahresrechnung 2005 weist eine Unterdeckung von rd. 3,119 Mio. € aus, die den Gesamthaushalt belastet. Hauptgrund für den Fehlbetrag waren in erster Linie Mindereinnahmen im Bereich der Schmutzwassergebühr, während der geplante Ansatz bei der Niederschlagswassergebühr annähernd erreicht wurde. Wesentliche Mehrausgaben waren 2005 nicht zu verkraften. Für das Jahr 2006 kann nach derzeitigem Kenntnisstand wieder von einem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Aufkommen bei der Schmutzwassergebühr ausgegangen werden, das allerdings den ur- sprünglich geplanten Ansatz wiederum nicht erreicht. Der Unterabschnitt 7000 wird daher auch im Haushaltsjahr 2006 mit einem Fehlbetrag abschließen. Die zum 01.01.2007 beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 % auf 19 % wird sich auch im Bereich der Sachkosten des Unterabschnittes 7000 auswirken. Im Entwurf des Haushaltsplanes 2007 wurde für diese Mehrbelastung grundsätzlich kein Ausgleich eingeplant, die Mehrkosten müssen bei der Ausführung des Haushaltsplanes durch Einsparungen an anderer Stelle erwirtschaftet werden. Von dieser Regel ausgenommen werden musste allerdings die Position „Erstattung an HSE für Be- triebskosten Kläranlagen“. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer wirkt sich bei dieser Position so stark aus, dass ein Ausgleich an anderer Stelle nicht möglich ist. Der Entwurf des Haushaltsplanes 2007 stellt sich für den Bereich des UA 7000 bei den meisten HH- Stellen als reiner Wiederholungshaushalt dar. Gravierende Abweichungen gegenüber dem Haushalt 2006 (einschließlich 1. Nachtrags-haushalt) haben sich bei folgenden Positionen ergeben: Einnahmen Erstattung von nicht ablastbaren Kosten (Gewinnzuschlag lt. Mitteilung HSE) + 68.000 € Erstattung aus dem Steuerhaushalt für KIV-Gebühren + 10.000 € Zinseinnahmen (die Rücklage ist aufgezehrt) - 40.000 € Ausgaben Entgelte für die Benutzung von Kanälen (entfällt nach dem Gebietstausch mit Griesheim) - 25.000 € Abwasserabgabe - 100.000 € Wirtschaftsprüfungskosten - 26.200 € Erstattung an HSE für Betriebskosten Kläranlagen (Erläuterung siehe unten) + 1.964.990 € Verwaltungskostenanteile + 55.270 € 3 ... Die Erstattung an die HSE für die Betriebskosten der Kläranlagen setzt sich für das Jahr 2007 wie folgt zusammen: Finanzierungsvergütung 7.781.900 € Restvergütung 20.383.100 € Summe 28.165.000 € darin enthalten: Gewinnzuschlag 1.459.700 € Mehrwertsteuer 4.497.000 € Für das ebenfalls abgefragte Reinigungsentgelt 2008 rechnet die HSE mit Gesamtkosten von 28,250 Mio. €. Die Erhöhung gegenüber der Anforderung für das Jahr 2006 wird von der HSE wie folgt begründet: Sanierungsbeitrag ZVK 0,110 Mio. € erhöhte Gewerbesteuerzahlung 0,750 Mio. € Verschiedenes 0,118 Mio. € erhöhte Umsatzsteuer ab 2007 0,710 Mio. € Aufgrund der oben geschilderten Entwicklungen ist eine Anpassung der Schmutz- und Nieder- schlagswassergebühren mit Wirkung zum 01.01.2007 unvermeidlich. Der Gebührenkalkulation werden die aktuellen Daten für das gebührenpflichtige Frischwasser und die gebührenpflichtigen versiegelten Flächen zugrunde gelegt. Im Bereich des gebührenpflichtigen Frischwassers macht sich die seit Jahren rückläufige Menge des eingeleiteten Bachwassers bemerkbar. Während bei der Gebührenanpassung zum 01.01.2005 noch von 1.020.000 m³ ausgegangen werden konnte, reduziert sich diese Menge nach den Ergebnissen der aktuellen Messungen auf 666.326 m³ (Abrechnung für das Jahr 2005). Insgesamt beläuft sich die Menge des gebührenpflichtigen Frischwassers auf nunmehr 9.814.000 m³ gegenüber 10.223.903 m³ bei der Gebührenanpassung zum 01.01.2005. Bei den gebührenpflichtigen versiegelten Flächen werden aktuell (gerundet) 11.107.000 m² angesetzt gegenüber 11.411.530 m² bei der Gebührenanpassung zum 01.01.2005. Hiervon entfallen 7.837.491 m² (8.132.207 m²) auf den Bereich der gebührenpflichtigen privaten Flächen und 3.269.548 m² (3.279.323 m²) auf den Bereich der gebührenpflichtigen öffentlichen Flächen. Der Rückgang betrifft somit überwiegend die privaten Flächen. Im Rahmen der Ausgründung der Abwasserreinigung aus der HSE in ein gesondertes Unternehmen wurde auch eine Umfinanzierung vorgenommen. Hieraus folgten die ab dem Jahr 2005 festzustellen- den erheblichen Kostenreduzierungen beim Abwasserreinigungsentgelt. Es war zu prüfen, ob diese Kostenreduzierungen zu Verschiebungen bei der Kostenverteilung zwischen Schmutzwasser und Niederschlagswasser geführt haben. Herr Prof. Dr. Cornel, der bereits im Jahr 2002 das Gutachten über die Kostenaufteilung zwischen Schmutz- und Niederschlagswasser erstellt hatte, wurde daher mit einer Fortschreibung seines Gutachtens unter Zugrundelegung der aktuellen Ergebnisse des Jah- res 2005 beauftragt. In dem neuen Gutachten kommt Herr Prof. Dr. Cornel zu dem Ergebnis, dass eine spürbare Verschiebung der Kostenverteilung seit dem letzten Gutachten nicht eingetreten ist. Herr Prof. Dr. Cornel empfiehlt für die neue Gebührenkalkulation eine Kostenaufteilung von 70 % Schmutzwasserkosten und 30 % Niederschlagswasserkosten. Die Empfehlung wird in der Gebühren- kalkulation umgesetzt. Es ist geplant, die zum 01.01.2007 neu festzusetzenden Gebühren über einen Zeitraum von mindes- tens 2 Jahren stabil zu halten. Für das Jahr 2008 wurden dabei in der Gebührenkalkulation die glei- chen Ansätze wie für das Jahr 2007 gewählt mit Ausnahme der Zahlungen an die HSE für die Reini- 4 ... gung des Abwassers und der hiermit im Zusammenhang stehenden nicht ablastbaren Kosten. Hier wurden die von der HSE für das Jahr 2008 hochgerechneten und mitgeteilten Ansätze berücksichtigt. Die Gebührenkalkulation 2007/2008 beinhaltet keinerlei Reserven zum Ausgleich eventueller, bisher nicht bekannter Kostensteigerungen. Mittel der Gebührenausgleichsrücklage stehen ebenfalls nicht zur Verfügung, so dass mögliche Kostensteigerungen, die nicht an anderer Stelle im UA 7000 ausge- glichen werden können, oder geringere Gebühreneinnahmen durch eine Reduzierung des gebühren- pflichtigen Frischwasserverbrauchs bzw. eine geringere gebührenpflichtige versiegelte Fläche auf- grund von weiteren Entsiegelungsmaßnahmen zwangsläufig zu einer erneuten Unterdeckung im Ge- bührenhaushalt führen werden. Die in der Anlage beigefügte Gebührenkalkulation auf der Basis der oben dargestellten Rahmenbe- dingungen führt zu folgenden neuen Gebührensätzen: Schmutzwassergebühr: 2,34 €/m³ (bisher 2,19 €/m³) Niederschlagswassergebühr: 0,89 €/m² (bisher 0,74 €/m²) Im Rahmen der Neukalkulation der Schmutz- und Niederschlagswassergebühren wurden auch die Gebühr für das Entleeren von Kleinklärlagen und geschlossene Gruben sowie die Behandlungsgebühr für die Direktanlieferung von Abwasser auf den Kläranlagen neu berechnet. Dieser Gebührensätze betragen: Entleerungsgebühr nach § 18 Abs. 1: 16,44 €/m³ (bisher 16,41 €/m³) Behandlungsgebühr nach § 18 Abs. 2: 1,59 €/m² (bisher 1,55 €/m²) Die auf der Basis der neuen Gebührensätze für 2007 zu erwartenden Gebühreneinnahmen sind als Haushaltsansätze im Entwurf des Haushaltsplanes 2007 bereits berücksichtigt. Darmstadt, den 30.10.2006 Der Dezernent II Der Dezernent VI Wolfgang Glenz Dieter Wenzel Bürgermeister Stadtrat Anlagen 1. Gebührenbedarfsberechnung für die Haushaltsjahre 2007 und 2008 für die Schmutz- und Nieder- schlagswassergebühr 2. Gebührenbedarfsberechnung für die Haushaltsjahre 2007 und 2008 für die Entleerungsgebühr für Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben sowie für die Behandlungsgebühr des auf den Kläranla- gen direkt angelieferten Abwassers 3. Entwurf der Änderungssatzung zum 01.01.2007 4. Bisheriges Satzungsrecht
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Satzung zur Änderung der Abwasserbeitrags- und -gebührensatzung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (ABGS) vom 27.8.2002
Vom 2006
Aufgrund der §§ 5, 19, 51 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. der Bekanntmachung vom 07.03.2005 (GVBl. I, S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.07.2006 (GVBl. I S. 394), der §§ 1 bis 12 und 14 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 17.3.1970 (GVBl I S. 225), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31.01.2005 (GVBl. I S 54), der §§ 51 ff. des Hessischen Wassergesetzes HWG i.d.F. vom 06.05.2005 (GVBl. I S. 305) wird gemäß Beschluß der Stadtverordnetenversammlung der Wissen-schaftsstadt Darmstadt vom 2006 folgende Satzung erlassen:
Artikel I
1. In § 16 Abs. 8 wird der Betrag 0,74 ¬ durch den Betrag 0,89 ¬ ersetzt.
2. In § 17 Abs. 6 wird der Betrag 2,19 ¬ durch den Betrag 2,34 ¬ ersetzt.
3. In § 18 Abs. 1 Satz 3 wird der Betrag 16,41 ¬ durch den Betrag 16,44 ¬ ersetzt.
4. In § 18 Abs. 2 wird der Betrag 1,55 ¬ durch d5=µÚúûB l q t ³ "
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Artikel II
Diese Satzung tritt am 01.01.2007 in Kraft.
Darmstadt, den 2006
Der Magistrat der Stadt Darmstadt
Wolfgang Glenz
Bürgermeister
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Anlage 4 (5 Seiten) Abwasserbeitrags- und -gebühren satzung 704 Schmutzwasser des jeweiligen Grundstücks in einer Abwasserbehandlungsanlage behandelt wird, die mindestens den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Die Umlegung ist in § 22 näher geregelt. § 16 Gebührenmaßstäbe und -satz für Niederschlagswasser (1) Gebührenmaßstab für das Einleiten von Niederschlagswasser sind die a.bflusswirksamen Anteile der bebauten und künstlich befestigten Grundstücksfläche, von der aus das von Niederschlägen stammende Wasser in die öffentliche Abwasseranlage gelangt. (2) Die abflusswirksamen Anteile werden durch Abminderung dieser Grundstücksfläche mit Hilfe der nachfolgenden Abflussbeiwerte ermittelt: 1. I Schrägdach > 3 0 . Metall, Glas, Schiefer, Faserzement100 % Schrägdach > 3 0 Ziegel, Dachpappe 90 % 2. I Flachdach :::;3 0 Metall, Glas, Faserzement, Dachpappe90 % Flachdach :::;3 0 I Kiesfüllung 70% 3. I Gründach IAufbaudicke :::;10 cm 50% Gründach lAufbaudicke> 10 cm 30% Gründach I Aufbaudicke > 50 cm 10% 4. I Befestigte Fläche .--'_,..... •• _." ••••::J •••••••-- •••••_ •••••_11' I ••""'_ ••••••••1•• 90 %Fu enver uss Befestigte Fläche Pflaster mit dichten Fugen, Flächen mit 70 %.Platten Befestigte Fläche Rasenfugenpflaster, fester Kies-I 50 % _ .- •.,,-__ 1- Befestigte Fläche I Schotterrasen. I30 % Befestigte Fläche 11 . Maßgebend für die Flächenberechnung ist der Zustand zu Beginn des Veranlagungszeitraums; bei erstmaliger Entstehung der Gebührenpflicht der Zustand zum Zeitpunkt des Beginns des Benutzungsverhältnisses. Aus der Summe der. so berechneten abflusswirksamen Flächenanteile ergeben sich die . Gebü hrenq uadratmeter. (3) Für die Nutzung des in Zisternen gespeicherten Niederschlagswassers erfolgt auf Antrag der Gebührenpflichtigen bei der Bemessung der Niederschlags- . wassergebühr ein Abzug bei den abflusswirksamen Flächen nach folgender Maßgabe: a) Hat die Zisterne einen Überlauf in die öffentliche Abwasseranlage und wird das Niederschlagswasser sowohl als Brauchwasser genutzt als auch versickert, beträgt de'r Abzug 10m2 pro m3 Zisternenvolumen von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen. Das Gleiche gilt, wenn das gespeicherte Wasser ausschließlich versickert wird. b) Hat die Zisterne einen Überlauf in eine Versickerungsanlage und diese keinen Notüberlauf in die öffentliche Abwasseranlage, beträgt der Abzug 30 % von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen, wenn das Niederschlagswasser ausschließlich als Brauchwasser genutzt wird oder teils als Brauchwasser genutzt und teils versickert wird. Wird das Niederschlagswasser vollständig versickert, beträgt der Abzug 100 % von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen. c) Hat die Zisterne einen Überlauf in eine Versickerungsanlage und diese einen Notüberlauf in die öffentliche Abwasseranlage, beträgt der Abzug 20 % von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen, wenn das Niederschlagswasser ausschließlich als Brauchwasser genutzt wird oder teils als Brauchwasser genutzt und teils versickert wird. Wird das Niederschlagswasser vollständig versickert, beträgt 12 Abwasserbeitrags~ und -gebührensatzung 704 der Abzug 80 % von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen. d) Die nach Ziff. b) und c) ermittelten Abzüge von abflusswirksamen angeschlossenen Flächen müssen mindestens einem Abzug nach Ziff. a) entsprechen. (4) Gebührenpflichtige können beantragen, als Brauchwasser genutztes Niederschlagswasser durch Wasserzähler zu erfassen. Für die so gemessenen Brauchwassermengen werden Gebühren nach § 17 erhoben. In diesem Fall erfolgt auf Antrag der Gebührenpflichtigen bei Bemessung der Niederschlags wassergebühr ein Abzug bei den abflusswirksamen Flächen nach folgender Maßgabe: a) Hat die Zisterne einen Überlauf in die öffentliche Abwasseranlage, beträgt der Abzug 30 m2 pro m3 Zisternenvolumen von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen. b) Hat die Zisterne einen Überlauf in eine Versickerungsanlage und diese keinen Notüberlauf in die öffentliche Abwasseranlage, beträgt der Abzug 100 % von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen. c) Hat die Zisterne einen Überlauf in eine Versickerungsanlage und diese einen Notüberlauf in die öffentliche Abwasseranlage, beträgt der Abzug 90 % von den abflusswirksam angeschlossenen Flächen. (5) Wird Niederschlagswasser in einer Versickerungsanlage mit Notüberlauf in die öffentliche AbY"asseranlage zur Versickerung gebracht, werden 70 % der abflusswirksam angeschlossenen Flächen abgezogen. Hat die Versickerungsanlage keinen Notüberlauf, werden 100 % derabflusswirksam angeschlossenen Flächen abgezogen. 13 (6) Für Zisternen und sonstige Niederschlagswasserspeicher mit einem Gesamtvolumen unter 500 liter finden die Abs. 3 und 4 keine Anwendung. Bei Versickerungsanlagen mit Notüberlauf haben die Gebührenpflichtigen nachzuweisen, dass diese höchstens einmal im Jahr überlaufen. (7) Bei Grundstücksentwässerungsverhältnissen, die aufgrund vorhandener örtlicher Gegebenheiten besonderer von den vorgehenden Bewertungskriterien abweichender Beurteilung bedürfen, entscheidet die Stadt im Einzelfall. (8) Für jeden angefangenen Gebührenquadratmeter wird eine Gebühr für Niederschlagswasser (Niederschlagswassergebühr) von 0,74 € jährlich erhoben. § 17 Gebührenmaßstäbe und -satz für Schmutzwassereinleitung (1) Gebührenmaßstab für das Einleiten von Schmutzwasser ist der Frisch- wasserverbrauch auf dem angeschlossenen Grundstück. Als gebührenpflichtiger Frischwasserverbrauch gelten alle Wassermengen aus a) öffentlichen Wasserversorgungsanlagen, b) privaten Wasserversorgungsanlagen und Gewässern (einschließlich Quellen, Grundwasser und Drainage). Diese Wassermengen sind durch private Wasserzähler zu messen. Zisternen gelten nicht als private Wasserversorgungsanlagen, es sei denn, die Gebührenpflichtigen haben die Messung der Wasserentnahme hieraus nach § 16 AbsA beantragt. (2) Werden Wassermengen nachweislich nicht als Abwasser der Abwasseranlage zugeführt, bleiben sie auf Antrag der Gebührenpflichtigen bei der Bemessung der Abwassergebühren unberücksichtigt. Der Nachweis ist durch das Messergebnis eines privaten Wasserzählers zu führen. Ist eine Messung nicht möglich, kann die nicht eingeleitete Wassermenge durch nachprüfbare Unterlagen (Gutachten) belegt werden. Anträge auf Absetzung nicht eingeleiteter Wassermengen sind spätestens innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Gebührenbescheids zu stellen. 14 Abwasserbeitrags- und -gebührensatzung 704 (3) Anstelle der Ermittlung des gebührenpflichtigen Frischwasserverbrauchs können die Gebührenpflichtigen die Messung der Abwassermenge durch einen auf ihre Kosten anzubringenden privaten Abwasserzähler verlangen. Die Gebühr bestimmt sich dann nach der gemessenen Abwassermenge. (4) Private Wasser- und Abwasserzähler müssen gültig geeicht und zuverlässig eingebaut sein. Alle Aufwendungen für Anschaffung, Einbau, Eichung oder Austausch haben die Gebührenpflichtigen zu tragen. (5) Hat ein Wasser-/Abwasserzähler nicht oder nicht richtig angezeigt, kann die Stadt die in die öffentliche Abwasseranlage eingeleiteten Abwassermengen schätzen. Die aufgrund vorangegangener oder späterer Ablesung festgestellte Verbrauchsmenge ist Grundlage für die Schätzung der Abwassermenge unter Berücksichtigung glaubhafter Angaben des Gebührenpflichtigen. Bei unerlaubtem Einleiten wird die Abwassermenge von der Stadt ebenfalls geschätzt. (6) Die jährliche Gebühr beträgt pro m3 Frischwasserverbrauch (Schmutzwassergebühr) 2,19 €. § 18 Gebührenmaßstab und -satz für Abwasser a"usGrundstückskläreinrichtungen und Einleitungen auf dem Gelände der Klärwerke (1) Für das Entleeren von Kleinkläranlagen und geschlossenen Gruben werden Gebühren erhoben. Die Gebühr bemißt sich nach der Menge des entleerten Abwassers. Für jeden angefangenen entleerten m3 Abwasser aus Kleinkläranlagen oder für die Entleerung von abflußlosen Gruben beträgt die Gebühr 16,41 € (Entleerungsgebüh0· (2) Für das Einleiten von Abwasser nach § 6 Abs. 14 b) und c) AbS wird je angefangenen m3 eine Gebühr in Höhe von 1,55 € erhoben (Behandlungsgebühr). § 19 15
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ó6Stand 16.10.2006
!Anmerkungen 2007 und 200811® ;Ô ;ÿ* );ÿÿ ;ÿÁÁ"¾ü°)Unterabschnitt 7000 - Abwasserbeseitigung HH-StelleBezeichnung EinnahmenVerwaltungsgebühren#Geb.f.Grundstücks-/Betriebsbeg./TBA$Gebühren aus Einleiterkontr. / Labor+Gebühren f. Entleeren v. Kleinklära.,Gruben'Benutzungsgeb. für Grundwassereinleitg.)Sonstige Entgelte f. Abwasserbeseitigung #Entgelte f. Lieferg. und LeistungenEntgelte für ProgrammnutzungMieten und PachtenErbbauzinsen KläranlagenEinnahmen aus SchadensfällenVermischte Einnahmen!Ersatz von Betriebskosten - Düker*Ers. v. Betriebskosten d. städt. Dienstln.Verwaltungskostenanteile-Erstatt. Für Beseitigung von WurzeleinwüchsenSpenden,Zuschuss Fa. Merck für Bodensan. Weiterstadt
ZinseinnahmenLizenzgebührenZwangsgelder)Zuf.v. VMH a. Auflös. Geb.Ausgl. RücklageSummeAusgabenSN 1Personalausgaben#Überprüfung der technischen Anlagen%Unterhaltung der baul. Anlagen -SN 2-)Unterh.d.Grünanlagen a. Grundstück -SN 3-Unterhaltung Zuwege+Unterhaltung Regenrückhalte-/überlaufbeckenUnterhaltung der KanalanlagenUnterhaltung Düker Luisenstraße&Beschädigungen an Kanälen durch DritteUnterh.d. Betriebsanl. - Kanal%Unterh.d.Büro-u. Betriebsinv. - KanalWartung von DV-Geräten'Anschaff.v.geringw.Wirtschaftsg.- KanalAnschaffung von KartenwerkMieten für GeräteMieten für DV-GeräteHeizung ReinigungStromkosten, Beleuchtung Grundbesitzabgaben - SN 5 -&Wasserverbrauch und Kanalgeb. - SN 6 -Hausversicherungen - SN 7 -Haltung von FahrzeugenDienst- u. Schutzkl. KanalAus- und Fortbildung Verbrauchsmittel KanalWasser- und BodenuntersuchungenAllgemeine Planungskosten'Grundlagenermittung Niederschlagswasser&Entgelte für die Benutzung von KanälenAusgaben aus SpendenAbwasserabgabe(Haftpflicht- und Vermögensvers. - SN 8 -EntschädigungsleistungenGeschäftsbedürfnissePostgebühren - SN 9 -Dienstreisen#Sachverständigen- u. Gerichtskosten Gutachten$Laborleistungen / Einleiterkontrolle(Gebühren für Wasser- rechtl. Genehmigung
Dialogprozess(Techn. Kontrolle der Abwasserbeseitigung655800. WirtschaftsprüfungskostenGebühren für FunkgeräteSonstige Geschäftsausgaben(Transportk.d.entl.v.Kleinkläranl.,GrubenMitgliedsbeiträgeVermischte AusgabenReinigung von Straßensinkkästen$Erstattung an EAD für Kanalreinigung(Erst.Südhessische f.Betriebsk.Kläranlag.Verwaltungskosten - AnteileAbschreibungenVerzinsung des AnlagekapitalsGebührenausgleichs - Rücklage.Gebührenausgleichsrücklage - Sonderzuführung -Summe AusgabenAbschluß des UnterabschnittesSumme EinnahmenSaldoGebührenbedarfsberechnungEinnahmen insgesamt
abzüglich:BenutzungsgebührenSumme sonstige EinnahmenAusgaben insgesamtSumme bereinigte Ausgaben abzüglichGebührenbedarf KostenzuordnungAnteil SchmutzwasserAnteil Niederschlagswasseranteilige Kosten Schmutzwasser$anteilige Kosten Niederschlagswasser+zu berücksichtigende Frischwassermenge (m³),zu berücksichtigende versiegelte Fläche (m²)
GebührensätzeSchmutzwassergebührNiederschlagswassergebühr&Erstattung von nichtablastbaren Kosten0Erstattung von Gebührenrückzahlungen 1995 - 2001.DV-Kosten, Neukalkulation und Abwicklung Abwg.EntsorgungskostenBenutzungsgebühren KIVEntgelte für Bauleitungskosten$Beratungskosten neue AbwassersatzungAnsätze lt. HH-Plan,Kanalbenutzungsgebühren -Niederschlagswasser&Kanalbenutzungsgebühren -Schmutzwasser'Erstattung an EAD für KanalunterhaltungVermessungsgebühren
Bereinigungenweitere BereinigungenRücklagenbuchungenGebührenbedarf$gebührenpflichtige Frischwassermengeversiegelte Fläche@HH-Stelle 1 7000 169040 2 Erstattung von nichtablastbaren Kosten'Summe Erstattung nichtablastbare KostenBereinigung Einnahmen31 7000 269000 7 Entnahme GebührenausgleichsrücklageBereinigung Ausgaben81 7000 689000 0 Zuführung zur GebührenausgleichsrücklageDie Zuführung zur Gebührenausgleichsrücklage ist keine echte Ausgabe und darf daher bei der Gebührenkalkulation nicht berücksichtigt werden.)bereinigte anteilige Kosten Schmutzwasser/bereinigte anteilige Kosten Niederschlagswasser7Bereinigung Umbuchung Zisternennutzung als Brauchwasser`Bereinigung Umbuchung Zisternennutzung als Brauchwasser siehe Aktenvermerk - 20 - vom 16.04.2002Die Entnahme aus der Gebührenausgleichsrücklage ist keine echte Einnahme und darf daher bei der Gebührenkalkulation nicht berücksichtigt werden.6Summe gebührenpflichtige Wassermenge auf Basis "Input"
MittelwertSummen1Erstattung aus überzahlten Gebühren 1995 bis 1998<Gebührenaufkommen nach den derzeitig gültigen Gebührensätzennachrichtlich:9a) Lieferung durch HSE (Mitteilung Kassen- und Steueramt):b) Eigenförderung (Mitteilung durch Kassen- und Steueramt)Nc) Absetzmengen (Gartenwasser und ähnliches, Mitteilung Kassen- und Steueramt)>d) eingeleitetes Bachwasser (Mitteilung Kassen- und Steueramt)ge) sonstige Einleitungen Stadt (Schwimmbäder usw., Mitteilung Kassen- und Steueramt) (bei f) enthalten)%Ausgaben für GeneralentwässerungsplanTrebitzMagistratsdirektorFernsprechgebühren*HSE: Bereitsstellung der Frischwasserdaten169100.%Erstattung von Betriebskosten -Düker-Aufgestellt: Darmstadt, den 0Gebührenaufkommen nach den neuen Gebührensätzen 2007/20080Gebührenkalkulation für die HH-Jahre 2007 / 2008aa) gebührenpflichtige versiegelte private Flächen (Mitteilung Kassen- und Steueramt / 20.07.2006)cb) gebührenpflichtige versiegelte öffentliche Flächen (Mitteilung Kassen- und Steueramt 20.07.2006)SSumme gebührenpflichtige Wassermenge auf Basis "Sollstellungen in NSK" im Jahr 2006-Anmerkungen zur Gebührenkalkulation 2007/2008%Erstattung KIV-Bebühren durch UA 7001<Gesamtmenge des gebührenpflichtigen Frischwassers (gerundet)CGesamtmenge der gebührenpflichtigen versiegelten Flächen (gerundet)110010110100110200113000114000118000118100141000153000166000169000169020169030169040169050169060176000176100207000211000260000269000501100502000505000505100505200510000510100510500511000520000520110521000523000530000531000531100540000540100540200541000542000543000550000560000562000570000600000606000607000607100607200615000621000630000641000642000643000650000652000652500654000655000655100655300655400655500655600655700655900657000658000658200661000662000672500672510672520674010675000675100679000680000685000689000689100110000Anlage 1CÜbernahme Wagnis- und Gewinnzuschlag (Mitteilung HSE v. 12.10.2006)150000157000ÿ
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Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0652
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 30.10.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00