0918/2017
Altdeponie Colonia (Al 70111)
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Anlage 3 Übersichtsplan Entgasung
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Grundstück 2.135 m² Gassammelleitung DN 200 (Gasbrunnen) Anschluß-/ Übergabe- schacht Gasunter- zentrale Anschluß-/ Übergabe- schacht Gasabsaug- station 2 Kondensat- abscheider 2 Kondensat- abscheider GB 5 GB 4 GB 3 GB 11 GB 13 GB 15 GB 6 GB 7 G D Nord G D Süd 2 Gassammelleitungen DN 200 GB und GS DN 100 DN 100 DN 100 DN 100 DN 100 GD West GD Ost DN 100 DN 100 DN 100 Blindflansche für Neuanschlüsse GB und GD GB 17 GB 16 DN 100 DN 100 2 Anschlüsse Gasbrunnen Verkehrsübungsplatz DN 100 DN 150 Container CHC Gassammelleitung DN 200 (Gasdrainage) Gassauglleitung DN 100 (Gasbrunnen) Gassauglleitung DN 100 (Gasbrunnen) T:\Kroefges\Daten\Aug 12\8063 1\Anlage2 dwg LAGEPLAN mit Darstellung der angeschlossenen Bereiche ZEICHENERKLÄRUNG: Begrenzung der ehem. Deponie "Colonia" N Revisionsschächte Gasdrainagen Übergabeschacht Anschluss KFZ-Zulassung Gasbrunnen Absaugstation für Gesamtentgasung Gasleitungen für Gasdrainagen / Gasbrunnen Kondensatabscheider AUFGESTELLT, BERGHEIM, DEN 16.08.2012 08/12 08/12 Ausschrei bung für die Gestell ung und den Betrieb einer Absaugstation zur Entgas ung von Teilflächen der ehemaligen städtischen D eponie "Colonia" KFZ-Zulassung der Stadt Köln (CCC) TÜV-Prüfstelle TÜV-Mitarbeiterparkplatz ZEICHENERKLÄRUNG: Übergabeschacht Anschluss TÜV-Prüfstelle Anschlussbereiche: GEZEICHNET BEARBEITET PROJEKT-Nr.: M. ANLAGE: 1 : 1.000 2 K.K. MASSNAHME AUFTRAGGEBER B.B. 8063-06-12 Erweiterung TÜV-Mitarbeiterparkplatz Gasbrunnen Gasdrainage GB GD Kopernikusstr. 5 50126 BERGHEIM Tel.: 02271 / 801-0
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57 Vorlagen-Nummer 0918/2017 Freigabedatum 05.04.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Altdeponie Colonia (Al 70111) hier: Langfristige Anmietung einer Gasbehandlungsanlage Beschlussorgan Ausschuss für Umwelt und Grün Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss Umwelt und Grün stellt den Bedarf für die langfristige Anmietung einer Gasbehand- lungsanlage fest und beauftragt die Verwaltung den Betrieb der Gaszentrale vorzunehmen und den damit verbundenen Auftrag in Abstimmung mit dem zentralen Vergabeamt zu vergeben. Die Kosten werden auf 256.445 € brutto für die geplante 5-jährige Laufzeit geschätzt. Für die Maß- nahme wurden Rückstellungen gebildet. Die Mittel stehen unter der Finanzposition 5703.572.9200.4 zur Verfügung. Alternative: Es wird auf die geplante Anmietung einer Gasbehandlungsanlage verzichtet. Ab März 2018 ist aufgrund von möglichen Gasansammlungen eine gefahrlose Nutzung der Objekte, insbesondere Kfz-Zulassungsstelle und TÜV-Prüfstelle, nicht möglich. Ausschuss für Umwelt und Grün 04.05.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 256.445 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Ausgangslage: Die Colonia-Deponie in Köln-Poll wurde bis 1979 von der Stadt Köln mit Hausmüll, Boden, Bauschutt und Verpackungsmaterialien verfüllt. Die Stadt Köln beabsichtigt, diese Deponie Colonia an der Rols- hover Straße endgültig stillzulegen. Die Altdeponie erstreckt sich über eine Fläche von ca. 16,6 ha und wird überwiegend gewerblich genutzt (Anlage 2). Auf Grundlage der im Jahre 2005 durchgeführten Deponiegasgesamtbetrachtung der Colonia- Deponie wird seitens der Bezirksregierung grundsätzlich eine aktive Entgasung einiger Deponieteil- flächen für erforderlich gehalten. Ein 2009 im Auftrag der Stadt Köln entwickeltes Gesamtkonzept für die Entgasung der Colonia-Deponie sieht im zentralen und westlichen Deponiebereich, der zum einen durch ein vergleichsweise hohes Deponiegaspotential und zum anderen durch eine sensible Nutzung gekennzeichnet ist, eine aktive Absaugung über Gasbrunnen vor. Auf Basis des Ratsbeschluss vom 14.12.2006 (TOP 9.31) wurden bereits 2007 die baulichen Voraus- setzungen für die aktive Absaugung des Deponiegases mit dem Bau einer Gassammelleitung und einer Aufstellfläche für die Deponiegasanlage geschaffen. Seit 2008 erfolgte mit Zustimmung des Rechnungsprüfungsamtes, des Zentralen Vergabeamtes und des Ausschusses Umwelt und Grün bereits zweimal für jeweils 5 Jahre die Anmietung einer Gasbe- handlungsanlage. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem Verdichter, einer Analyseeinheit und einer Schwach- gasfackel zur Absaugung und Behandlung des Deponiegases aus den Gasbrunnen. 3 Problemstellung und Lösungsansatz Der bestehende Vertrag über die Anmietung und den Betrieb der Entgasungsanlage läuft Ende Feb- ruar 2018 aus. Die gefahrlose Ableitung und Behandlung des nach wie vor anfallenden Deponiegases auf der Colo- nia-Deponie ist weiterhin Voraussetzung für die sichere Nutzung des Bestandes (der Objekte Kraft- fahrzeugzulassung, TÜV-Prüfstelle, TÜV-Mitarbeiterparkplätze) sowie für künftige Bauvorhaben auf dem Verkehrsübungsplatz. Länger als über einen Zeitraum von 5 Jahren können die baulichen und gastechnischen Entwicklun- gen auf der Colonia-Deponie einerseits und die zukünftige Entwicklung der Entgasungstechnik ande- rerseits nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden. Insofern ist der Ankauf einer Entgasungsanlage mit hohen finanziellen Risiken verbunden. Bei einer Anmietung über einen kürzeren Zeitraum würden zusätzliche Kosten für einen möglichen Anlagentausch inkl. An-/ Abtransport der Anlage, Anschluss / Demontage und Inbetriebnahme sowie für Genehmigungsgebühren, Ex-Schutzdokument und Abgasmessungen (insgesamt jeweils Kosten in Höhe von 10.000 bis 15.000 €) entstehen. Es wird daher vorgeschlagen, eine Gasbehandlungseinheit, bestehend aus einem Verdichter, einer Messeinheit und einer Schwachgasfackel für weitere 5 Jahre (3 Jahre mit Verlängerungsoption für weitere 2 Jahre) anzumieten. Die voraussichtlichen Miet- und Betriebskosten betragen auf Basis der bisherigen Vertragspreise un- ter Berücksichtigung einer Kostensteigerung von 1,5 % pro Jahr ca. 43.100 € netto pro Jahr. Unter der Annahme, dass die weitere Mietzeit 5 Jahre beträgt, entstehen Gesamtkosten in Höhe von netto 215.500 € bzw. 256.445 € brutto (zuzüglich Stromkosten). Für die Maßnahme wurden Rückstellungen gebildet. Die veranschlagten Mittel stehen unter der Finanzposition 5703.572.9200.4 zur Verfügung. Der Bedarf für die weitere Anmietung einer Gasbehandlungseinheit mit einer Laufzeit von 5 Jahren wurde vom Rechnungsprüfungsamt am 08.03.2017 anerkannt (Anlage 1). Ausgeschrieben werden soll eine Fackel, die ohne Stützgas das vorhandene Deponiegas mit den vorliegenden niedrigen Methangehalten (< 25 Vol.-%) verbrennen kann. Die Verbrennung ohne Stützgas ist aus ökologischen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten die geeignete Variante. Diese Verbrennungstechnik ist jedoch nach hiesigem Kenntnisstand nur bei wenigen Firmen verfügbar. Das Vergabeverfahren wird in Abstimmung mit 27 durchgeführt.
Anlage 2 Übersichtsplan Nutzung der Deponiefläche
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Colonia-Deponie mit Nutzung der Deponiefläche TÜV Parkplatz .u—._ . m Deponiegrenze Pong Der Oberbürgermeister Marz201s | Se . Umwelt- und Verbraucherschutzamt Stadt Köln
Anlage 1 Zustimmung RPA
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14 141/3 O j 03..03.2017 Weiterführung einer Gasbehandlungsanlage aur der Aitaepom e a l r u m 57 Stadt Kö!r 57 Umwelt- und Verbraucher. Colonia-Deponie (voraussichtliche Gesamtkosten 215.500 € netto, entspricht 256.445 € brutto zuzüglich Stromkosten) hier: Bedarfsprüfung (RPA-Nr. 141/66/10/17) Sehr geehrte Damen und Herren, mit Schreiben vom 14.02.2017, hier eingegangen 16.02.2017, übersandten Sie mir das Er gebnis Ihrer o.g. Bedarfsprüfung. Die in 2005, 2009 durchgeführten Deponiegasbetrachtungen und das entwickelte Entga sungskonzept sieht für die Entgasung der Colonia-Deponie eine aktive Absaugung über Gasbrunnen vor. Ab März 2008 wurde für einen Zeitraum von 5 Jahren eine Gasbehandlungsanlage angemie tet. Diese wurde Ende 2009 durch eine energieeffizientere Anlage mit neuester Technologie ersetzt. Der Vertrag endete im Februar 2013. Daraufhin wurde nach einem Bedarfsfeststel lungsbeschluss in 2012 ein erneuter Vertrag über die Anmietung und den Betrieb der Entga sungsanlage geschlossen, welcher im Februar 2018 ausläuft. Über Februar 2018 hinaus besteht weiterhin die Notwendigkeit das Deponiegas abzuleiten. Da u.a. die gastechnische Entwicklung auf der Deponie einhergehend mit der technischen Entwicklung von Entgasungsanlagen nur schwer vorhersehbar ist, scheidet der Ankauf einer Anlage aus. Dem geltend gemachten Bedarf hinsichtlich der weiteren Anmietung einer Entgasungsanlage für 5 Jahre (3 Jahresvertrag mit 2-jähriger Verlängerungsoption) stimme ich zu. Der Bedarf ist sachlich notwendig und grundsätzlich nachvollziehbar. Mit freundlichen Grüßen M
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Kopernikusstraße 5
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Details
- Aktenzeichen
- 0918/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 05.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27