mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln - Quartalsbericht II/2020

Mitteilung Ausschuss 2189/2020 vom 12.08.2020

Stand: Am 07.09.2020 im Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Anlage - Quartalsbericht II 2020

    PDF

    Herunterladen: Anlage - Quartalsbericht II 2020

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Anlage Wirtschaftsplan 2020 der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Quartalsbericht zum 30.06.2020 Erfolgsplan Plan Hochrechnung 2020 2020 Euro Euro Euro % Umsatzerlöse (Pachtentgelte etc.) 3.027.053 3.027.053 0 - Sonstige betriebliche Erträge Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 2.300.000 2.300.000 0 - 285.281 285.281 0 - 766.698 766.698 0 - Erträge aus der Aufl. SoPo m. Rücklageanteil 386.058 386.058 0 - Verlustübernahme KölnMusik durch die Stadt 5.664.600 5.664.600 0 - Sonstige Erträge 8.640 30.000 21.360 247,2 Summe 9.411.278 9.432.638 21.360 0,2 Bezogene Leistungen, Sachaufwand 0 0 0 Abschreibungen 3.680.000 3.680.000 0 - Sonstige betriebliche Aufwendungen Grünpflege Tanzbrunnen 72.000 72.000 0 - Bewachung Heinrich-Böll-Platz 230.000 170.000 -60.000 26,1 - Instandhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattg. 1.325.000 1.325.000 0 - Instandhaltung technische Anlagen 340.000 340.000 0 - Anteil Energiekosten Philharmonie 650.000 600.000 -50.000 7,7 - Versicherungen 65.000 71.400 6.400 9,8 Baubetreuungsentgelte 0 0 0 Leistungsentgelte BKE städt.Dienstst. 17.900 17.900 0 - Leistungsentgelte Personalgestellung 21.000 24.000 3.000 14,3 Rechts- und Beratungskosten 100.000 100.000 0 - Nebenkosten Geldverkehr 1.000 1.000 0 - Sonstige 130.000 130.000 0 - Summe 2.951.900 2.851.300 -100.600 3,4 - Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Bankzinsen, etc. 0 0 0 Zinsertrag aus Abzinsung von Rückstellungen 0 0 0 Summe 0 0 0 Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.885.200 7.784.100 1.898.900 32,3 Ergebnisübernahme KÖLNKONGRESS GmbH 0 0 0 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Darlehenszinsen 3.065.000 3.065.000 0 - Sonstige Zinsen 50.000 50.000 0 - Summe 3.115.000 3.115.000 0 - Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.193.769 -4.970.709 -1.776.940 55,6 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 Sonstige Steuern 0 0 0 Jahresergebnis -3.193.769 -4.970.709 -1.776.940 55,6 Schuldendiensthilfe Stadt (Zinsanteil) für a) Darlehen Kapitaleinlage Koelnmesse b) Darlehen zur Finanzierung Florasanierung Abweichung
  • Mitteilung Ausschuss

    PDF

    Herunterladen: Mitteilung Ausschuss

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/II/2 Vorlagen-Nummer 12.08.2020 2189/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 07.09.2020 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hier: Quartalsbericht II/2020 Gemäß § 13 der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln hat die Betriebsleitung die Oberbürgermeisterin und den Betriebsausschuss vierteljährlich über die Entwicklung der Erträge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Vermögensplans schriftlich zu unterrichten. Der Wirtschaftsplan 2020 des Veranstaltungszentrums Köln wurde vom Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 12.12.2019 nach Vorberatung im Finanzausschuss am 09.12.2019 festgestellt. Im Erfolgsplan weist er einen Jahresfehlbetrag von rd. 3,2 Mio. € aus. Das im Vermögensplan aus- gewiesene Investitionsvolumen beträgt für die Betriebsteile Gürzenich, Kölner Philharmonie, Rhein- terrassen/Tanzbrunnen insgesamt rd. 6,2 Mio. €. Zusätzlich wurden nach dem Ende 2018 erfolgten Ankauf der Bastei von der Koelnmesse für die Erstellung des Bauzustandsgutachtens sowie Pla- nungskosten für eine Generalsanierung des Gebäudes Mittel in Höhe von 2,0 Mio. € veranschlagt. Darüber hinaus berücksichtigt der Vermögensplan auf der Ausgabenseite Mittel für die Abdeckung des o.g. Jahresverlustes von 3,2 Mio. € sowie für die Tilgung der bestehenden Darlehen in Höhe von 8,5 Mio. €. Zur Finanzierung des voraussichtlichen Mittelbedarfes sieht der Vermögensplan bei einem negativen Liquiditätsbestand zu Jahresbeginn von rd. 10,9 Mio. €, Eigenmittel in Höhe von rd. 5,7 Mio. € und eine Neukreditaufnahme in Höhe von 20,0 Mio. € vor. Das Ergebnis des Erfolgsplans berücksichtigt die aus dem städtischen Haushalt bereitgestellte und über den Eigenbetrieb an die KölnMusik GmbH weitergeleitete Verlustabdeckung von rd. 5,7 Mio. €. Da der Plan-Verlust 2020 der KölnMusik GmbH den städtischen Zuschuss um rd. 221 Tsd. € über- steigt, führt die Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von rd. 5,9 Mio. € zu einer entsprechenden Belastung der Erfolgsrechnung des Eigenbetriebes. Des Weiteren beinhaltet der Erfolgsplan einen direkten Zuschuss der Stadt Köln an den Eigenbetrieb in Höhe von 2,3 Mio. €. Daneben sind 285 Tsd. € als Schuldendiensthilfe (Zinsanteil) für das Ende 2008 aufgenommene Darlehen in Höhe von 22,7 Mio. €, mit dem eine entsprechende Kapitalzuführung an die Koelnmesse GmbH finanziert wurde, veranschlagt. Für die zur Finanzierung der Florasanierung aufgenommenen Darlehen berück- sichtigt der Erfolgsplan ferner einen weiteren ertragswirksamen Zuschuss der Stadt in Höhe von 767 Tsd. €. Da der Eigenbetrieb - mit Ausnahme der Verpachtung der Erbbaurechtsgrundstücke und der für den Betrieb der Kölner Philharmonie, des Gürzenich und der Rheinterrassen sowie des Tanzbrunnens erforderlichen Immobilien an die jeweiligen Betreiber keine weiteren eigenen wirtschaftlichen Tätigkei- ten entfaltet, wird das Ergebnis im Erfolgsplan des Eigenbetriebes in der Hauptsache durch die Ab- schreibungen und die Zinsaufwendungen für die in den Betriebsteilen getätigten Investitionen beein- flusst. Mit dem zum 31.12.2019 wirksamen Verkauf der städtischen Anteile an der KölnKongress GmbH ist auch die bisherige Ergebnisübernahme des weitestgehend defizitären Unternehmens ent- 2 fallen. Das erste Halbjahr 2020 war bestimmt von den Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie. Der Veranstaltungs- und Kongressbereich war bzw. ist von den Auswirkungen besonders hart betroffen. In den Betriebsgesellschaften der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung wurde ab Mitte März der Veranstaltungsbetrieb vollständig eingestellt. Das Veranstaltungszentrum selbst ist als reine Besitzgesellschaft von diesen Auswirkungen nur indi- rekt betroffen. Da alle Tochtergesellschaften ihre jährliche Pacht für die Betriebsobjekte und die Erb- baurechtsgrundstücke bereits zu Jahresbeginn leisten und die Verlustübernahmeverpflichtung für KölnKongress durch die Anteilsveräußerung nicht mehr besteht, sind die Folgen der Veranstaltungs- verbote bislang einzig aus der Ergebnisentwicklung der KölnMusik GmbH zu erwarten. Stützungsmaßnahmen für den Koelnmesse Konzern, zu dem seit dem 01.01.2020 auch die KölnKon- gress GmbH zählt, wurden seitens der Stadt Köln im Wesentlichen durch die Einrichtung eines ge- meinsamen Cash Poolings zur Sicherung der Liquidität der Koelnmesse GmbH ergriffen. Da der Li- quiditätsverbund mit der Stadt Köln eingegangen wird und nicht mit der eigenbetriebsähnlichen Ein- richtung, ergeben sich für das Veranstaltungszentrum hieraus keine wirtschaftlichen Auswirkungen. Ferner hat die Stadt Köln im Rahmen der Auszahlung eines verbürgten Investitionsdarlehens einen Dividendenverzicht bis einschließlich zum Jahre 2024 erklärt. Auch hieraus ergeben sich keine Aus- wirkungen auf den Wirtschaftsplan der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung, da über den gesamten Planungszeitraum keine Ausschüttungen der Koelnmesse vorgesehen waren. Beide Maßnahmen wurden vom Rat der Stadt Köln in der Sitzung am 14.05.2020 beschlossen. Liquiditätshilfen für die KölnMusik GmbH sind derzeit nicht erforderlich, jedoch zeichnet sich eine deutliche Ergebnisverschlechterung ab. Die Gesellschaft hat alle Veranstaltungen der Spielzeit 2019/2020 sowie die Sommerbespielung (Kölner Sommerfestival) abgesagt. Die Spielzeit 2020/2021 beginnt Ende August, jedoch mussten nahezu alle geplanten Konzerte umgeplant werden, da auf- grund der strengen Abstandsauflagen nur Orchester mit max. 30 Musikern auf der Bühne musizieren dürfen. Größere Orchesterkonzerte sind unter diesen Auflagen nicht möglich, so dass auch die bishe- rige Preisgestaltung nicht beibehalten werden kann. Die KölnMusik erwartet hieraus Einnahmeausfäl- le von rd. 5,1 Mio. €, die nur in Teilen durch entsprechende Einsparungen (rd. 3,2 Mio. €) aufgefan- gen werden können. Hieraus resultiert ein zusätzliches Defizit von rd. 1,9 Mio. €, das in voller Höhe auf das Ergebnis der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung einwirkt. Aufgrund der Einstellung des Konzertbetriebes in der Philharmonie zeichnen sich auf Seiten des Ver- anstaltungszentrums Einsparungen in Höhe von rd. 60 Tsd. € im Bereich Bewachung Heinrich-Böll- Platz sowie in Höhe von rd. 50 Tsd. € bei den Energiekosten ab. Auf das Jahr 2020 hochgerechnet führen die Effekte zu einer Belastung des Ergebnisses der eigen- betriebsähnlichen Einrichtung in Höhe rd. 1.777 Tsd. €, so dass das Veranstaltungszentrum nach Abschluss des 2. Quartals das Jahr 2020 mit einem Fehlbetrag von nunmehr voraussichtlich 4.971 Tsd. € abschließt (siehe Anlage). Anlage - Hochrechnung zum 30.06.2020 Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf

  1. 07.09.2020

    Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln

    TOP 2.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz