RR 1/2022
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 5. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am 10.12.2021
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Sitzungsvorlage RR (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 5. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am 10.12.2021)
591 Zeichen
Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage RR - öffentlich - RR 1/2022 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Karina Lüdenbach Telefon 2788 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 21.01.2022 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 11.02.2022 3. beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 5. Sitzung des Regional- rats des Regierungsbezirks Köln am 10.12.2021 Vorschlag: Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift. Anlage(n): 1. 211210_Niederschrift RR_5_final
Sitzungsvorlage RR (211210_Niederschrift RR_5_final)
49373 Zeichen
Bezirksregierung Köln Regionalrat des Regie- rungsbezirks Köln 5. Sitzungsperiode Drucksache Nr. RR 1/2022 Sitzungsvorlage für die 6. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am 11.02.2022 TOP 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 5. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbe- zirks Köln am 10.12.2021 Rechtsgrundlage: § 17 der Geschäftsordnung des Regionalrates Berichterstatter: Stefan Ernst, Stenografisches Protokoll Inhalt: Niederschrift Beschlussvorschlag: Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift. Stand: 05.01.2022 Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 2 - Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 5. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am Freitag, 10. Dezember 2021, 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr, im Großen Saal der Kurpark-Terrassen Aachen Vorsitzender: Rainer Deppe (CDU) Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 3 - Tagesordnung und Beschlüsse TOP 1 Feststellung der Tagesordnung 10 TOP 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunterzeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 10. Dezember 2021 10 TOP 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 4. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am 24.09.2021 10 Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift. TOP 4 Um-/Nachbesetzungen 11 Der Regionalrat fasst einstimmig folgenden Beschluss: a) Der Regionalrat beruft Frau Birgitta Nesseler-Komp (CDU) als beratendes Mitglied in die Unterkommission Ville -Eifel sowie Herrn Bernhard Conzen als beratendes Mitglied (ständiger Gast gem. § 1 Abs. 2 GeschO RR) in den Regional- rat Köln. b) Der Regionalrat beruft Herrn Thorsten Zimmermann als beratendes Mitglied des Regionalrates des Regierungs - bezirkes Köln und seiner Kommissionen. c) Der Regionalrat beruft Frau Elena Witzel (DIE LINKE./Volt) als beratendes Mitglied in die Verkehrskommission. d) Der Regionalrat beruft Frau Jennifer Kotula (FDP) als beratendes Mitglied in die Kommission für Regionalplanung und Strukturfragen des Regionalrates. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 4 - TOP 5 Sachstand Metropolregion Rheinland e.V. 11 Regierungspräsidentin Gisela Walsken TOP 6 33. Änderung des Regionalplanes für den Regierungsbezirk Köln, Festlegung eines Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiches für zweckgebundene überregionale gewerbliche und industrielle Nutzungen GIBplus, Stadt Bedburg 14 hier: Feststellungsbeschluss Der Regionalrat fasst mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und des Vertreters der AfD gegen die Stimmen der Fraktionen GRÜNE und DIE LINKE./Volt folgenden Beschluss: 1. Der Regionalrat nimmt die Niederschrift der schriftlichen Erörterungen (vgl. Planunterlage Teil D) und das Ergebnis der öffentlichen Auslegung der Planung ( vgl. Planunterlage Teil F) zur Kenntnis. 2. Die nicht ausgeräumten Bedenken werden zurückge - wiesen. Der Regionalrat schließt sich den regionalplaneri- schen Bewertungen in der Planbegründung (Planunterlage Teil B) – in Kenntnis der Eingaben im Beteiligungsverfahren, der Ergebnisse der Erörterungen (Planunterlage Teil D – Nie- derschrift der schriftlichen Erörterungen) und der Öffentlich- keitsbeteiligung (Planunterlage Teil F) – an und macht sie sich zu eigen. 3. Der Regionalrat beschließt gemäß § 19 Abs. 4 LPlG NRW die Feststellung der 33. Änderung des Regionalplanes für den Regierungsbezirk Köln, Teilabschnitt Region Köln, in der Fassung der anliegenden Planunterlage (Stand: Fest- stellungsbeschluss Dezember 2021). 4. Der Regionalrat beauftragt die Regionalplanungsbehörde, die Feststellung der vorbezeichneten Änderung der Landes - planungsbehörde NRW gemäß § 19 Abs. 6 LPlG NRW anzu - zeigen. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 5 - TOP 7 Neuaufstellung des Regionalplans 15 hier: Aufstellungsbeschluss a) Ergänzungsantrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP 15 b) Ergänzungsantrag der Fraktion GRÜNE 15 Der Regionalrat fasst über die in Anlage 3 aufgeführten Änderungsvorschläge folgenden Beschluss: I. Ergänzung Einführung (Kapitel 1.7) (Annahme: einstimmig) II. Ergänzung Kapitel 3.1.1, Ziel 1, Erläuterung (Annahme: einstimmig) III. Ergänzung Kapitel 4.3.1, Ziel 19 (Annahme: einstimmig) IV. Umwandlung Grundsatz G.33, Kapitel 4.4 in ein Ziel, Streichung Punkt 2 der Erläuterung zu G.33 (Ablehnung: Fraktionen CDU bis auf eine Abgeordnete, SPD, FDP und Vertreter AfD gegen Fraktionen GRÜNE, DIE LINKE./Volt und Monika Roß-Belkner (CDU)) V. Streichung des letzten Satzes in Kapitel 4.5 Ziel Z.22, Streichung von Erläuterung 4 zu Z.22 (Ablehnung: Fraktionen CDU, SPD, FDP und Vertreter AfD gegen Fraktionen GRÜNE und DIE LINKE./Volt) VI. Ergänzung Kapitel 5.1.1, Grundsatz 55, Erläuterung (Annahme: einstimmig) VII. Veränderung der Zuordnung in Kapitel 5.2.3.1 Ziel Z.38 (Annahme: einstimmig) Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 6 - VIII. Ergänzung der zeichnerischen Festlegung „Freiraum - bereiche für zweckgebundene Nutzungen“ um die Standorte der Freilichtmuseen Mechernich -Kommern und Lindlar und Anpassung der zugehörigen texlichen Regelungen (Annahme: einstimmig) Sodann fasst der Regionalrat in der Schlussabstimmung folgenden Beschluss: Zu 1. Der Regionalrat beschließt die Neuaufstellung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln, Region Köln nach § 19 Abs. 1 LPlG NRW. (Annahme: Fraktionen CDU, SPD, FDP, DIE LINKE./Volt und Vertreter der AfD gegen Fraktion GRÜNE) Zu 2. Der Regionalrat beauftragt die Regionalplanungs - behörde, das Aufstellungsverfahren auf Grundlage der geänderten Planunterlage durchzuführen (vgl. §§ 9 Abs. 2 ROG, 19 Abs. 1 LPlG NRW). Dabei sind die Öffentlichkeit und die in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen nach § 9 Abs. 2 ROG in Verbindung mit § 13 LPlG NRW zu beteiligen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, innerhalb einer Frist von knapp sieben Monaten (07.02.2022-31.08.2022) zum Entwurf des Regionalplans, dessen Begründung und dem U mwelt- bericht Stellung zu nehmen. (Annahme: einstimmig) Zu 3. Die im Aufstellungsverfahren zu Beteiligenden ergeben sich unter Beachtung der Vorgaben aus § 33 LPlG DVO aus der Anlage 2. Die Regionalplanungsbehörde wird beauftragt, weitere Beteiligte zu er gänzen, wenn deren Mitwirkung zweckmäßig erscheint und sie in ihrem Aufgabenbereich betroffen sind (vgl. § 33 Abs. 2 LPlG DVO). (Annahme: einstimmig) Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 7 - Zu 4. Der Regionalrat bittet die Kommunen und Kommunal - verbände, ihre Stellungnahmen zum Entwurf durch di e Ver- tretungsorgane beschließen zu lassen. (Annahme: einstimmig) TOP 8 Priorisierung der Maßnahmen „Um- und Ausbau von Landesstraßen bis 3 Mio. € Gesamtkosten“ (UAII a) für 2022 22 Der Regionalrat beschließt einstimmig den regionalen Vorschlag zur Priorisierung der Maßnahmen "Um - und Ausbau von Landesstraßen bis 3 Mio. € Gesamtkosten" (UA II a) für das Jahr 2022. TOP 9 Priorisierung der Maßnahmen „Radwegebau an bestehenden Landesstraßen“ (UA II r) für 2022 22 Der Regionalrat beschließt einstimmig den regionalen Vorschlag zur Priorisierung der Maßnahmen Radwegebau an bestehenden Landesstraßen“ (UA II r) für das Jahr 2022. TOP 10 Herstellung störungsfreier Verkehrsbeziehungen im Bereich des Tagebaus Garzweiler II 22 Der Regionalrat beschließt einstimmig: 1. Die zuständige Autobahn GmbH des Bundes wird gebeten, bei Sperrungen der Autobahn A44n ein adäquates Umlei - tungssystem auszuschildern, wie es für alle Autobahnen in Deutschland vorhanden ist, sollte es zu einem Stau oder gar einer Sperrung der benannten Strecke kommen. 2. Die zuständige Autobahn GmbH wird weiterhin gebeten, aufzuzeigen, wie oft die Autobahn A44n in den Jahren 2019, 2020 und im ersten Halbjahr 2021 gesperrt werden musste. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 8 - 3. Der Landesbetrieb Straßen.NRW wird in Abstimmung mit den Ortsteilen Holzweiler, Keyenberg, Berverath, Unter - westrich, Kaulhausen und Wanlo aufgefordert, ein Durch- fahrtsverbot für alle Fahrtzeuge von mehr als 3,5 Tonnen auszusprechen. Ausgenommen sind Anwoh ner und orts - ansässige Unternehmen. TOP 11 Fortschreibung des ÖPNV- Bedarfsplans des Landes NRW 23 Der Regionalrat fasst einstimmig folgenden Beschluss: 1. Das Land wird aufgefordert, die bereits an das Land eingereichten Maßnahmen im Rahmen des bestehenden ÖPNV-Bedarfsplans (umgehend) aufzunehmen 2. Und für die vorgeschlagenen Machbarkeitsstudien zur Weiterentwicklung der Bahnstrecken im Rheinischen Revier schnellstmöglich die Finanzierung abzusichern, damit die planerischen Rahmenbedingungen im Revier vorangetrieben werden können, ein besonderer Fokus liegt auf der Ham - bachbahn. TOP 12 Anträge 23 TOP 13 Rheinspange 553 24 a) Resolution zum Bau der neuen Rheinspange 553 – Genehmigung der Dringlichkeitsentscheidung 24 b) Antrag der Fraktionen GRÜNE und LINKE./Volt 24 Resolution gegen den Bau der neuen Rheinspange 553 Mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und des Vertreters der AfD gegen die Stimmen der Fraktionen GRÜNE und DIE LINKE./Volt bestätigt d er Regionalrat den vorliegenden Dringlichkeitsbeschluss und lehnt den Antrag der Fraktionen GRÜNEN und DIE LINKE./Volt ab. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 9 - TOP 14 Anfragen 27 a) Anfrage der Fraktion GRÜNE 27 Festlegung der Mindestwasserführung im Zielartengewässer Lachs und Aal „Altes Aggerbett“ Engelskirchen durch die Bezirksregierung Köln b) Anfrage der Fraktion GRÜNE 27 Explosion im Tanklager des Entsorgungszentrums des Chempark in Leverkusen-Bürrig c) Anfrage der Fraktion LINKE./Volt 28 Aufhebung der Planung künftiger Siedlungs- und Industriegebiete TOP 15 Mitteilungen 28 a) Mitteilung der Bezirksregierung 28 Freistellung von Bahnbetriebszwecken Bericht über die Stellungnahmen der Bezirksregierung im Jahr 2021 b) Mitteilung des Vorsitzenden 29 * * * Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 10 - TOP 1 Feststellung der Tagesordnung Vorsitzender Rainer Deppe stellt die frist- und formgerecht erfolgte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die ver sandte aktuelle Fassung der Tagesordnung datiere vom 2. Dezember 2021. Sodann dankt er den Beteiligten, allen voran dem Team der Geschäftsstelle, für die Organisation der heutigen auswärtigen Sitzung in Aachen. ORR’in Karina Lüdenbach informiert über die verteilten Formulare zur Abgabe einer Einwilligungserklärung, damit die Listen der Teilnehmenden zukünftig den Nieder- schriften beigefügt werden dürften. TOP 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunterzeichnung der Nieder schrift des Regionalrates am 10. Dezem- ber 2021 Vorsitzender Rainer Deppe teilt mit, als Mitunterzeichner der Niederschrift werde Beate Hane-Knoll (DIE LINKE./Volt) benannt. TOP 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 4. Sit- zung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am 24.09.2021 Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 11 - TOP 4 Um-/Nachbesetzungen Der Regionalrat fasst einstimmig folgenden Beschluss: a) Der Regionalrat beruft Frau Birgitta Nesseler -Komp (CDU) als beratendes Mitglied in die Unterkommission Ville -Eifel sowie Herrn Bernhard Conzen als beratendes Mitglied (ständiger Gast gem. § 1 Abs. 2 GeschO RR) in den Regionalrat Köln. b) Der Regionalrat beruft Herrn Thorsten Zimmermann als bera- tendes Mitglied des Regionalrates des Regierungsbezirkes Köln und seiner Kommissionen. c) Der Regionalrat beruft Frau Elena Witzel (DIE LINKE./Volt) als beratendes Mitglied in die Verkehrskommission. d) Der Regionalrat beruft Frau Jennifer Kotula (FDP) als beraten- des Mitglied in die Kommission für Regionalplanung und Struk- turfragen des Regionalrates. TOP 5 Sachstand Metropolregion Rheinland e.V. Regierungspräsidentin Gisela Walsken RP'in Gisela Walsken (Bezirksregierung) ruft in Erinnerung, dass sich die Metropol- region mit einer Änderung ihrer Geschäftsordnung auf einen neuen Weg begeben habe. Sie informiert über die ersten Gremiensitzungen vor anderthalb Wochen und den neuen Vorstand. Dieser werde vom Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Ste- phan Keller, angeführt und umfasse außerdem neben Landrat Sebastian Schuster je- weils einen Vertreter bzw. eine Vertreterin der IHK zu Köln, des Rates der Stadt Lever- kusen und des Verwaltungsrates. Der Verwaltungsrat stelle die Vertretung der Räte und Kreistage dar. In der Sitzung des Verwaltungsrates am 1. Dezember 2021, die sie vorsichtig als etwas unruhig bezeichnen wolle, hätten sich erhebliche Irritationen über die künftige Aus- richtung der Metropolregion gezeigt. Der Vorstand wolle ein sehr schlankes und gleichsam sehr windschnittiges Gremium, das sich am Lobbying in Berlin, in Brüssel Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 12 - und an weiteren internationalen Standorten ausrichte, während die Metropolregion in den fünf Jahren ihres Bestehens bestrebt gewesen se i, ihre Mitglieder möglichst breit einzubinden und durch Projekte sehr viel Identifikation mit dem Rheinland vor Ort zu schaffen. An einigen Stellen habe es teilweise heftige Auseinandersetzungen mit dem für Grund- satzentscheidungen zuständigen Verwaltungsrat gegeben, etwa in Sachen der zukünf- tigen Ausrichtung der Metropolregion, der Reduzierung der Anzahl der Arbeitskreise insbesondere im Hinblick auf den Arbeitskreis Forschung und Bildung vor dem Hinter- grund laufender Projekte in der Region und den Vorschlag des Vorstands, diesen Ar- beitskreis komplett zur IHK Rheinland zu geben. Am Ende sei der Beschluss getroffen worden, den Arbeitskreis zunächst einmal weiterhin bestehen zu lassen und über ihn in einer der nächsten Sitzungen zu entscheiden. Sie begrüße i ndes die Entscheidung, auch künftig einen Arbeitskreis zu Verkehr - und Infrastrukturthemen vorzusehen. Die Diskussionen zeigten das Vorhandensein verschiedener Vorstellungen zwischen Vor- stand und Verwaltungsrat. Die Metropolregion habe sich mit Wirkung zu Ende Januar 2022 von der Geschäftsfüh- rung getrennt. Nach den Vorstellungen des Vorstands solle ein Headhunter für das weitere Verfahren eingeschaltet werden. Der Verwaltungsrat habe kritisiert, dass er in wichtigen Fragen nicht beteiligt werde, etwa beim Profil der neuen Geschäftsführung sowie der Art und Weise ihrer Auswahl. Die Abstimmung im Verwaltungsrat sei etwa 50 : 50 ausgegangen, jedoch werde, da im Verwaltungsrat eine Zwei -Drittel-Mehrheit erforderlich sei, weiterhin dem Vorstand die Auswahl der neuen Geschäftsführung ob- liegen. Im Mai 2022 werde eine Mitgliederversammlung abgehalten. Bis dahin fänden ein Par- lamentarischer Abend in Brüssel und ein Parlamentarischer Abend in Berlin statt. Bis- lang sei noch nicht greifbar geworden, wohin der neue Vors tand inhaltlich wolle. An- hand der beiden genannten Veranstaltungen könne man ersehen, dass es wahrschein- lich stärker in Richtung Lobbying als in Richtung der Projekte vor Ort gehen werde. Sie bringe ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass sich ein guter Modus Operandi zwischen Vorstand und Verwaltungsrat finden lasse, da sie es für nicht gut halte, wenn diese beiden Organe nicht an demselben Strang zögen. Aus ihrer Sicht müsse die Grundsatz- entscheidung bald getroffen werden, da ansonsten zu befürchten stehe, dass die Wei- terführung der Arbeit in den nächsten Wochen außerordentlich schwierig werde. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 13 - Die Regierungspräsidentin habe sehr diplomatische Formulierungen gewählt, so Rein- hold Müller (FDP). Er selbst könne etwas deutlicher werden. Bereits auf der Mitglie- derversammlung habe Herr Dr. Keller gezeigt, wie er sich demokratische Strukturen vorstelle. So habe er seine eigene Kandidatur vom Ausgang der Wahl der anderen Vor- standsmitglieder abhängig gemacht. Diesen Kurs setze er fort und bilde Konfrontationslinien, etwa mit Blick auf die Diskus- sion um die Beteiligung des Verwaltungsrates an der neuen Geschäftsführung. Diese Konfrontationen halte er, Müller, für unnötig. Man habe versucht, dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Brücken zu bauen, was leider nicht funktioniert habe. Wenn er die- sen Stil so fortsetze, stehe zu befürchten, dass es mit der Zukunft der Metropolregion noch schwieriger werde, als es sich bei der letzten Mitgliederversammlung bereits an- gedeutet habe. Auch Rolf Beu (GRÜNE) hält die Formulierungen der R egierungspräsidentin für sehr geschickt und sehr diplomatisch. Ihn selbst beschleiche das Gefühl, bei der Versamm- lung der Metropolregion an einer Sitzung fast monarchischen Umfangs teilgenommen zu haben. Der Vorsitzende habe ihm das Gefühl vermittelt, alle s müsse nach seiner Wahl so geschehen, wie er es sich vorstelle. Er, Beu, habe die Direktorin des LVR noch nie so voller Emotionen erlebt wie in dieser Runde. Jeder, der daran teilgenommen habe, müsse seiner Ansicht nach in der jeweiligen Gebietskörperscha ft fragen, ob es sinnvoll sei, an diesem Privatverein weiterhin teilzunehmen. Da in den Gremien selbst die entsprechenden Mehrheiten organisiert würden, halte er es für schwierig, dort an- dere Mehrheiten am Vorsitzenden vorbei zu organisieren. RP'in Gisela Walsken (Bezirksregierung) unterstreicht, sie habe sich bewusst bei ih- rer Einschätzung zurückgehalten, und dankt Herrn Müller und Herrn Beu für die Schil- derung ihrer Eindrücke. Sie sehe das gesamte Projekt der Metropolregion derzeit auf ganz dünnem Eis. Sie wünsche sich eine Entwicklung analog zu derjenigen in den letz- ten Jahren, in denen man die Metropolregion gemeinsam nach vorn gebracht habe. Sie gehe allerdings davon aus, dass man bis zur nächsten Sitzung des Regionalrates besser sehen werde, in welche Richtung die weitere Entwicklung verlaufe. Vorsitzender Rainer Deppe merkt an, es könne im neuen Jahr nur besser werden; schließlich sei man im Rheinland optimistisch. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 14 - TOP 6 33. Änderung des Regionalplanes für den Regierungsbezirk Köln, Fest- legung eines Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiches für zweckge- bundene überregionale gewerbliche und industrielle Nutzungen GIBplus, Stadt Bedburg hier: Feststellungsbeschluss (keine Wortmeldung) Der Regionalrat fasst mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD, F DP und des Vertreters der AfD gegen die Stimmen der Fraktionen GRÜNE und Die LINKE./Volt folgenden Beschluss: 1. Der Regionalrat nimmt die Niederschrift der schriftlichen Erör- terungen (vgl. Planunterlage Teil D) und das Ergebnis der öffent- lichen Auslegung der Planung (vgl. Planunterlage Teil F) zur Kenntnis. 2. Die nicht ausgeräumten Bedenken werden zurückgewiesen. Der Regionalrat schließt sich den regionalplanerischen Bewertun- gen in der Planbegründung (Planunterlage Teil B) – in Kenntnis der Eingaben im Beteiligungsverfahren, der Ergebnisse der Erör- terungen (Planunterlage Teil D – Niederschrift der schriftlichen Erörterungen) und der Öffentlichkeitsbeteiligung (Planunterlage Teil F) – an und macht sie sich zu eigen. 3. Der Regionalrat beschließt gemäß § 19 Abs. 4 LPlG NRW die Feststellung der 33. Änderung des Regionalplanes für den Regie- rungsbezirk Köln, Teilabschnitt Region Köln, in der Fassung der anliegenden Planunterlage (Stand: Feststellungsbeschluss De- zember 2021). 4. Der Regionalrat beauftragt die Regionalplanungsbehörde, die Feststellung der vorbezeichneten Änderung der Landespla- nungsbehörde NRW gemäß § 19 Abs. 6 LPlG NRW anzuzeigen. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 15 - TOP 7 Neuaufstellung des Regionalplans hier: Aufstellungsbeschluss a) Ergänzungsantrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP b) Ergänzungsantrag der Fraktion GRÜNE Vorsitzender Rainer Deppe informiert, dass sich der Regionalrat seit dem Vorliegen der Regionalen Perspektiven 2015 sehr detailliert und sehr intensiv mit der Überarbei- tung des Regionalplans befasse. Der heutige Beschluss stelle einen Meilenstein dar, da er den Beginn des förmlichen Verfahrens markiere, denn nach jahrelangen intensiven Vorbereitungen und konstruktivem Austausch mit den Akteuren im gesamten Regie- rungsbezirk solle nun das Aufstellungsverfahren eingeleitet werden. Der im Ältestenrat getroffenen Verabredung zufolge werde er zu Beginn der Ausspra- che allen Fraktionen die Möglichkeit geben, zu diesem wichtigen Beschluss das Wort zu ergreifen. Nach der Generalaussprache würden die vorliegenden Änderungsanträge (Anlage 3) behandelt. Stefan Götz (CDU) merkt an, heute sei Halbzeit zwischen dem informellen und dem formellen Verfahren. In der Halbzeitpause werde die Umweltprüfung vorgenommen. Im Unterschied zum Fußball befänden sich mehr Akteure auf dem Spielfeld: 12 Kreise, 99 Kommunen, 44 Regionalratsmitglieder, ungezählte Mandatsträger in Land und Kommunen. Daher stelle sich die Herausforderung etwas schwieriger als bei einem Fußballspiel dar, jedoch werde man ebenfalls versuchen, am Ende zu gewinnen. Das Verfahren habe große Herausforderungen mit sich gebracht. Der Regierungsbezirk Köln stelle mit 7.400 km 2 die größte Planungsregion in Nordrhein- Westfalen dar. Au- ßerdem müsse auf viele parallele Prozesse wie auf Wachstum und Schrumpfung oder auf den Strukturwandel Rücksicht genommen werden; entsprechende Abwägungen hätten getroffen werden müssen, was sich als nicht immer als einfach erwiesen habe. Er erinnert sodann an die Stationen seit 2015: Regionale Perspektiven, Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten, Workshop des Regionalrates, Kreis - und Kommunalge- spräche, Themenforen und die Berücksichtigung zahlreicher Fachbeiträge sowie die Er- stellung des Leitbilds zum Rheinischen Revier. Hinzugekommen sei die Möglichkeit von Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 16 - Region plus. Der Regionalrat sei durch einen erweiterten Ältestenrat laufend an allen Gesprächen und Diskussionen beteiligt gewesen. Im letzten Jahr sei der Beschluss zum Plankonzept getroffen worden, bevor die Umweltprüfung durchgeführt worden sei. Alle Flächen mit Ausnahme einer einzigen Fläche hätten im Entwurf des Regionalplan- entwurfs verbleiben können, was auf eine gute Vorarbeit hindeute. Auch habe der Zeitplan eingehalten werden können. Mit dem Beschluss könne der Diskussionsprozess mit der Öffentlichkeit und den Kommunen begonnen werden. Da bislang alles am Bedarf orientiert worden sei, betone er die Wichtigkeit der Ermittlung des Bedarfs. Gleichzeitig müssten Freiraum- und Klimaschutz im Blick behalten werden. In der Diskussion um Sonderbedarfe für das Rheinische Revier müsse man möglichst zügig zu Ergebnissen kommen. Auch der neue K oalitionsvertrag in Berlin sehe einige Beschleunigungen vor. Er halte den Prozess für im Großen und Ganzen gut gelungen, auch wenn es mitunter schwierig gewesen sei, alles unter einen Hut zu bringen. Heute werde ein großer Schritt in die richtige Richtung gegangen. Der Regierungsbezirk Köln benötige Entwicklungs- perspektiven, das Rheinische Revier brauche Perspektiven für den Strukturwandel und die vor Ort lebenden Menschen benötigten Perspektiven für eine lebenswerte Region. Sodann spricht er der Regierun gspräsidentin für die aktive Unterstützung des partizi- pativen Ansatzes, der durch Gespräche und Konsens geprägt gewesen sei, unter dem Beifall der Anwesenden seinen Dank aus. Er danke darüber hinaus unter dem Beifall der Anwesenden Vera Müller, Marco Schla eger und Petra Hoff stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung für die Begleitung des Prozesses mit großem Engagement. Er bedanke sich bei den aktuellen und vorherigen Mitglie- dern des Regionalrats für ihre engagierte Mitarbeit. Im weiteren Verfahren werde im Rahmen eines Pilotprojekts die digitale Teilnahme über ein Portal ermöglicht. Vielen werde so die Möglichkeit der Teilnahme eröffnet. Abschließend werbe er um Zustimmung und weist darauf hin, dass offene und kritische Punkte im weiteren Verfahren geklärt werden könnten. Auch Thorsten Konzelmann (SPD) hält den heutigen Beschluss für einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum neuen Regionalplan. Die treffliche Darstellung des Ver- fahrens durch seinen Vorredner wolle er nicht wiederholen. Stattdessen hebt er die Tätigkeit der Arbeitsgruppe Regionalplan hervor, die er für eine gute Einrichtung halte, Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 17 - um einen direkten und zeitnahen Austausch zwischen Bezirksregierung/Regionalpla- nungsbehörde, Verwaltung und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zu ermöglichen und eine entsprechende Informierung der Fraktionen sicherzustellen. Er danke für diese Zusammenarbeit. Die Arbeitsgruppe werde auch in der zweiten Phase eine wichtige Rolle einnehmen. Wenn die Arbeit weiterhin so reibungslos verlaufe, woran er keinen Zweifel hege, werde das Ziel der Neuaufstellung des Regionalplans in dieser Amtsperiode des Regionalrats realisiert werden können. Er schließe sich seitens seiner Fraktion dem Dank an die handelnden Personen an. So hätten sich , als es geknirscht habe, Frau Regierungspräsidentin Walsken und Frau Hauptdezernentin Müller auch persönlich eingesetzt. Auch hierfür danke er herzlich. Neben allgemeinen Fragen kristallisierten sich zwei zukünftige Schwerpunktthemen heraus, nämlich einerseits die Einbindung des Rheinischen Reviers in den Planungspro- zess und andererseits die Begleitung des weiteren Prozesses im Kontakt mit den Kom- munen. Darüber hinaus sei beschlossen worden, Erkenntnisse aus den Hochwasserereignissen im Sommer in das Regionalplanverfahren einzuspeisen. Die Umsetzung vor Ort müsse diskutiert und angegangen werden, etwa mit Blick auf Ersatzflächen. Seine Fraktion werde dem Vorschlag und dem gemeinsamen Änderungsantrag mit CDU und FDP zu- stimmen. Auch Rolf Beu (GRÜNE) zeigt sich erfreut über das bisher Erreichte und begrüßt die angewandten Beteiligungsverfahren sowie die Einbindung der Fraktionen. Von Anfang an habe Transparenz geherrscht. Dem ausgesprochenen Lob schließe er sich vollum- fänglich an. Er finde das Verfahren für vorbildlich. Er halte die geplante digitale Beteiligung und den gewählten Beratungszeitraum für absolut zustimmungsfähig. Zur Halbzeit müsse man jedoch fragen, ob sich alles in die richtige Richtung entwickle. So müsse gut geprüft werden, ob und inwiefern sich der neue Regionalplan tatsächlich aus den Vorgaben des Landesentwicklungsplans ergebe. Die Planerinnen und Planer in den Kommunen und im kreisangehörigen Raum würden erfahrungsgemäß am liebsten das gesamte Stadt- oder Gemeindegebiet zur Disposi- tion haben, um es für die nächsten Generationen möglichst komplett zu beplanen. Al- lerdings stellten die vom Landesgesetzgeber vorgesehenen Bedarfssätze ein Problem Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 18 - dar, da sich diese primär auf Gewerbe und Wohnen bezögen. Eine ganzheitliche Be- trachtung müsse aus Sicht der Grünen-Fraktion auch andere Bedarfe etwa mit Blick auf Wald- oder Landwirtschaftsflächen einbeziehen. Seine Fraktion werde daher nicht zu- stimmen. Reinhold Müller (FDP) signalisiert die Zustimmung seiner Fraktion zum Aufstellungs- beschluss. Alle vertraulichen und substanziellen Gespräche seien mit der Bezirksregie- rung auf Augenhöhe geführt, und der Regionalplan sei im engen Kontakt mit den Kom- munen erarbeitet worden, was letztlich zu mehr Verständnis für den gesamten Prozess geführt habe. Man habe im Prozess Neuerungen wie Regio plus, Gewerbe-plus -Flächen und neuar- tige Bewertungen eingeführt. Ihm habe es sehr viel Spaß gemacht, an diesem Prozess teilzunehmen. Er könne daher die von Rolf Beu geäußerte Kritik nicht ganz nachvollziehen. Natürlich habe der Regionalrat den Auftrag, in den nächsten 20 Jahren genügend Gewerbe- und Wohnflächen in der Region zu schaffen. Durch Regio plus könnten Lösungen für be- stimmte Brennpunkte, für die optimale Verteilung in der Fläche und für die Entlastung der Großstädte Köln und Bonn gefunden werden. Er halte dies für ein gutes Zeichen regionalen Austauschs, auf das man stolz sein könne. Mit Fragen von Freiraum, Wald, Landwirtschaft etc. habe man sich intensiv beschäftigt, Fachbeiträge eingeholt und diese anschließend bewertet. Die Vorstellung, nun alles zubetonieren zu wollen, werde dem Prozess nicht gerecht. Schließlich begrüße er, dass gleichsam auf den letzten Me- ter Aspekte des Hochwasserschutzes in den Prozess hätten einfließen können. Zum Änderungsantrag der Grü nen merkt er an, die darin schwerpunktmäßig behan- delten Fragen des Freiraums, der landwirtschaftlichen Flächen und des Waldes hätten Berücksichtigung gefunden. Man könne aus seiner Sicht nicht einfach diese Bereiche vollständig sperren, vielmehr müsse es darum gehen, einer Inanspruchnahme nur beim Vorliegen besonderen Begründungen zuzustimmen. Seine Fraktion werde diesen An- trag ablehnen. Auch Beate Hane-Knoll (DIE LINKE./Volt) dankt namens ihrer Fraktion der Bezirksre- gierung und den Mitarbeitenden an der Erstellung des neuen Regionalplans und stellt Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 19 - die Zustimmung ihrer Fraktion zum Aufstellungsbeschluss in Aussicht. Aus verschiede- nen Bereichen hätten ihre Fraktion Bitten um Nachschärfung im Beteiligungsverfahren erreicht. Sie weise insofern auf die entsprechende Pressemitteilung des BUND hin. Flä- chenfraß solle vermieden werden. Im weiteren Verfahren sollten Natur - und Klima- schutz sowie die Verkehrswende verstärkt Berücksichtigung finden. Erforderlichenfalls sollten Nachbesserungen vorgenommen werden. Vorsitzender Rainer Deppe schlägt vor, die weitere Aussprache und Abstimmung in der Reihenfolge der Tischvorlage zu Tagesordnungspunkt 7 (Anlage 3) vorzunehmen. Der Regionalrat fasst über die in Anlage 3 aufgeführten Ände- rungsvorschläge folgenden Beschluss: I. Ergänzung Einführung (Kapitel 1.7) (Annahme: einstimmig) II. Ergänzung Kapitel 3.1.1, Ziel 1, Erläuterung (Annahme: einstimmig) III. Ergänzung Kapitel 4.3.1, Ziel 19 (Annahme: einstimmig) Manfred Waddey (GRÜNE) hebt zu IV. Umwandlung Grundsatz G.33, Kapitel 4.4 in ein Ziel, Streichung Punkt 2 der Erläuterung zu G.33 hervor, dass ein Gleichgewicht im Abwägungsprozess hergestellt werden solle. Nach Vorgaben des LEP existiere diese Gleichwertigkeit nicht, letztlich hätten ASB und GIB Vorrang vor Freiraum flächen. Eine Zustimmung zu den Vorschlägen seiner Fraktion ziehe eine Änderung des Entwurfs in vielen Einzelpunkten, insbesondere in den zeichnerischen Darstellungen, nach sich. Er könne die Einschätzung der Bezirksregierung nachvollziehen, denen zufolge sich diese Punkte als rechtlich problematisch erwiesen. Die rechtliche Vorgabe des Landes NRW sei ebenso einseitig. Er würde begrüßen, wenn der Regionalrat diese Einseitigkeit fest- stellen würde. Der dritte Punkt seiner Fraktion beziehe sich auf das Verfahr en. Viele Kommunen beteiligten ihre Räte nicht oder nur unvollständig an den Beratungen zum Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 20 - Regionalplan. Daher solle der Regionalrat die Kommunen, die Kreise, die Landschafts- verbände, die Zweckverbände usw. auffordern, ihre Stellungnahmen von den jeweili- gen Vertretungsorganen beschließen zu lassen. Vorsitzender Rainer Deppe ruft in Erinnerung, dass derzeit lediglich Kapitel 4.4 bera- ten werde. Die Verfahrensfrage werde er bei der Schlussabstimmung als neuen Punkt 4 aufrufen. In der Tat gebe es immer Interessenkonflikte, insbesondere mit landwirtschaftlichen Betrieben, so Reinhold Müller (FDP). Der Abwägungsprozess gestalte sich nicht im- mer einfach. Daher finde er nicht, dass man an dieser Stelle den Grundsatz ändern solle. Daher werbe er für die Ablehnung dieses Antrags. IV. Umwandlung Grundsatz G.33, Kapitel 4.4 in ein Ziel, Streichung Punkt 2 der Erläuterung zu G.33 (Ablehnung: Fraktionen CDU bis auf eine Abgeordnete, SPD, FDP und Vertreter AfD gegen Fraktionen GRÜNE, DIE LINKE./Volt und Monika Roß-Belkner (CDU)) V. Streichung des letzten Satzes in Kapitel 4.5 Ziel Z.22, Streichung von Erläuterung 4 zu Z.22 (Ablehnung: Fraktionen CDU, SPD, FDP und Vertreter AfD gegen Fraktionen GRÜNE und DIE LINKE./Volt) VI. Ergänzung Kapitel 5.1.1, Grundsatz 55, Erläuterung (Annahme: einstimmig) VII. Veränderung der Zuordnung in Kapitel 5.2.3.1 Ziel Z.38 (Annahme: einstimmig) VIII. Ergänzung der zeichnerischen Festlegung „Freiraum - bereiche für zweckgebundene Nutzungen“ um die Standorte der Freilichtmuseen Mechernich -Kommern und Lindlar und Anpassung der zugehörigen texlichen Regelungen (Annahme: einstimmig) Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 21 - Vorsitzender Rainer Deppe kündigt an, IX. Ergänzung der Beschlussvorlage (Antrag RR81/2021) als vierten Punkt des folgenden Beschlussvorschlags zur Abstimmung zu stellen, da es sich dabei um Verfahrensfragen handele. Ihm sei darüber hinaus signali- siert worden, dass die Abstimmung punkteweise erfolgen möge. Sodann fasst der Regionalrat in der Schlussabstimmung folgenden Beschluss: Zu 1. Der Regionalrat beschließt die Neu aufstellung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln, Region Köln nach § 19 Abs. 1 LPlG NRW. (Annahme: Fraktionen CDU, SPD, FDP, DIE LINKE./Volt und Vertreter der AfD gegen Fraktion GRÜNE) Zu 2. Der Regionalrat beauftragt die Regionalplanungs - behörde, das Aufstellungsverfahren auf Grundlage der geänderten Planunterlage durchzuführen (vgl. §§ 9 Abs. 2 ROG, 19 Abs. 1 LPlG NRW). Dabei sind die Öffentlichkeit und die in ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen nach § 9 Abs. 2 ROG in Verbindung mit § 13 LPlG NRW zu beteiligen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, innerhalb einer Frist von knapp sieben Monaten (07.02.2022-31.08.2022) zum Entwurf des Regionalplans, dessen Begründung und dem Umwelt - bericht Stellung zu nehmen. (Annahme: einstimmig) Zu 3. Die im Aufstellungsverfahren zu Beteiligenden ergeben sich unter Beachtung der Vorgaben aus § 33 LPlG DVO aus der Anlage 2. Die Regionalplanungsbehörde wird beauftragt, weitere Beteiligte zu ergänzen, wenn deren Mitwirkung zweckmäßig erscheint und sie in ihre m Aufgabenbereich betroffen sind (vgl. § 33 Abs. 2 LPlG DVO). (Annahme: einstimmig) Zu 4. Der Regionalrat bittet die Kommunen und Kommunal - verbände, ihre Stellungnahmen zum Entwurf durch die Ver - tretungsorgane beschließen zu lassen. (Annahme: einstimmig) Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 22 - Unter dem Applaus der Anwesenden bringt der Vorsitzende seine Freude über den gefassten Aufstellungsbeschluss zum Ausdruck. TOP 8 Priorisierung der Maßnahmen „Um- und Ausbau von Landesstraßen bis 3 Mio. € Gesamtkosten“ (UAII a) für 2022 (keine Wortmeldung) Der Regionalrat beschließt einstimmig den regionalen Vorschlag zur Priorisierung der Maßnahmen "Um- und Ausbau von Landes- straßen bis 3 Mio. € Gesamtkosten" (UA II a) für das Jahr 2022. TOP 9 Priorisierung der Maßnahmen „Radwegebau an bestehen den Landes- straßen“ (UA II r) für 2022 (keine Wortmeldung) Der Regionalrat beschließt einstimmig den regionalen Vorschlag zur Priorisierung der Maßnahmen Radwegebau an bestehenden Landesstraßen“ (UA II r) für das Jahr 2022. TOP 10 Herstellung störungsfreier Verkehrsbeziehungen im Bereich des Tage- baus Garzweiler II (keine Wortmeldung) Der Regionalrat beschließt einstimmig: 1. Die zuständige Autobahn GmbH des Bundes wird gebeten, bei Sperrungen der Autobahn A44n ein adäquates Umleitungssys- tem auszuschildern, wie es für alle Autobahnen in Deutschland Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 23 - vorhanden ist, sollte es zu einem Stau oder gar einer Sperrung der benannten Strecke kommen. 2. Die zuständige Autobahn GmbH wird weiterhin gebeten, auf- zuzeigen, wie oft die Autobahn A44n in den Jahren 2019, 2020 und im ersten Halbjahr 2021 gesperrt werden musste. 3. Der Landesbetrieb Straßen.NRW wird in Abstimmung mit den Ortsteilen Holzweiler, Keyenberg, Berverath, Unterwestrich, Kaul- hausen und Wanlo aufgefordert, ein Durchfahrtsverbot für alle Fahrtzeuge von mehr als 3,5 Tonnen auszusprechen. Ausgenom- men sind Anwohner und ortsansässige Unternehmen. TOP 11 Fortschreibung des ÖPNV- Bedarfsplans des Landes NRW (keine Wortmeldung) Der Regionalrat fasst einstimmig folgenden Beschluss: 1. Das Land wird aufgefordert, die bereits an das Land eingereich- ten Maßnahmen im Rahmen des bestehenden ÖPNV -Bedarfs- plans (umgehend) aufzunehmen 2. Und für die vorgeschlagenen Machbarkeitsstudien zur Weiter- entwicklung der Bahnstrecken im Rheinischen Revier schnellst- möglich die Finanzieru ng abzusichern, damit die planerischen Rahmenbedingungen im Revier vorangetrieben werden können, ein besonderer Fokus liegt auf der Hambachbahn. TOP 12 Anträge Vorsitzender Rainer Deppe teilt mit, dass keine Anträge vorlägen. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 24 - TOP 13 Rheinspange 553 a) Resolution zum Bau der neuen Rheinspange 553 – Genehmigung der Dringlichkeitsentscheidung b) Antrag der Fraktionen GRÜNE und LINKE./Volt Resolution gegen den Bau der neuen Rheinspange 553 Vorsitzender Rainer Deppe weist auf die im Ältestenrat getroffene Vereinbarung hin, heute die Resolution zum Bau der neuen Rheinspange und den Antrag der Fraktionen GRÜNE und Die Linke./Volt zu demselben Thema alternativ abzustimmen. Unter Bezugnahme auf seine Ausführungen im Rahmen der Sitzung der Verkehrskom- mission betont Manfred Waddey (GRÜNE), seine Fraktion halte die Planungen für die Rheinspange für aus der Zeit gefallen und fordere ihre Einstellung. Im bisherigen Pla- nungsverfahren seien gigantische Raumwiderstände offenbar geworden. Eine konflikt- freie bzw. genehmig ungsfähige Trasse, über die die Rheinquerung erfolgen können, gebe es nicht. Nach einem Artikel in der heutigen Ausgabe des „Bonner Generalanzei- gers“ existiere ein Gutachten, dem zufolge eine Querung als Brücke oder als Tunnel südlich von Wesseling die Was serversorgung von Wesseling und von Bornheim ge- fährde. Ähnliche Restriktionen bestünden überall. Weiterhin sehe seine Fraktion dringenden Handlungsbedarf bei alternativen Verkehrs- formen und insbesondere beim Schienenverkehr. Auch eine rechtsrheinische Stadt- bahnstrecke müsse irgendwo den Rhein queren. Gleichwohl habe eine Stadtbahnbrü- cke weniger schädliche Wirkungen als eine Autobahnbrücke. Im Übrigen sehe sie drin- genden Bedarf für eine Schienenquerung für den Güterverkehr, wenn man den voraus- sichtlich anwachsenden Schienengüterverkehr nicht über die Kölner Südbrücke abwi- ckeln wolle. Da seine Fraktion die Planungen für eine neue Autobahnbrücke für völlig verfehlt er- achte, habe sie eine Resolution erarbeitet, für die sie um Zustimmung bitte. Marcus Kitz (CDU) führt aus, seine Fraktion werde den Antrag der Grünen ablehnen und der Genehmigung der Dringlic hkeitsentscheidung zustimmen. Sie halte die neue Rheinquerung mit Blick auf die Verkehrsinfrastruktur im Rheinland für wichtig. Welche Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 25 - Variante letztlich technisch realisiert werden könne, würden die weiteren Untersuchun- gen, die der Bund in Auftrag gegeben habe, zeigen. Die Grünen hätten im Bundestags- wahlkampf in der Region recht weitgehende Zusagen zu einem Planungsstopp oder zu einer Herausnahme des Projekts aus dem Bundesverkehrswegeplan gemacht. Der Ko- alitionsvertrag der Ampel-Koalition enthalte dazu jedoch nichts. Er empfehle, die ent- sprechenden und außerordentlich komplexen Planungen abzuwarten, zumal der be- stehende Planungsauftrag offenbar von der neuen Bundesregierung nicht infrage ge- stellt werde. Beate Hane-Knoll (DIE LINKE./Volt) unterstreicht, dass der gemeinsame Antrag auf die Initiative der Fraktion Die Linke./Volt zurückgehe. Viele Bürgerinnen und Bürger gingen auf die Straße und täten ihre Meinung laut kund. Die Fraktion Die Linke./Volt wolle dafür ein Sprachrohr sein. Bestrebungen, immer mehr Autobahnen zu bauen o- der zu verbreitern, müsse etwas entgegengesetzt werden, ansonsten blieben Begriffe wie „Verkehrswende“ und „Klimaschutz“ leere Worthülsen. Dass die neue Bundesregierung andere Schwerpunkte lege, sei der FDP geschuldet, die das Verkehrsministerium leite. Da könne man nichts Gutes erwarten; eine Verkehrs- wende werde es mit der FDP nicht geben, obwohl sie dringend erforderlich sei. Sie hoffe, dass sich die Machtverhältnisse langfristig ändern würden. Reinhold Müller (FDP) entgegnet, Gott möge uns davor bewahren, dass Die Linke in Nordrhein-Westfalen jemals etwas zu sagen habe. Seiner Kenntnis nach gehe der in Rede stehende Antrag im Übrigen nicht auf die Initi- ative der Fraktion Die Linke./Volt, sondern von Bürgerinitiativen in der Region zurück. Beate Hane-Knoll (DIE LINKE./Volt) wirft ein, sie habe ihre Fraktion als Sprachrohr bezeichnet. Reinhold Müller (FDP) setzt fort, man könne nicht einfach die Entwicklung europäi- scher Verkehrsströme ignorieren, an denen man sehr intensiv teilhabe , und das Stra- ßennetz nicht mehr ausbauen. Vielmehr müsse man sich aus seiner Sicht der Proble- matik in dem Wissen um Probleme und Schwierigkeiten stellen. Seine Fraktion halte eine weitere Rheinquerung für erforderlich. Daher weise er die von Frau Hane-Kno ll Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 26 - geäußerte Kritik zurück und spreche sich für die Bestätigung der Dringlichkeitsent- scheidung aus. Thorsten Konzelmann (SPD) unterstreicht, die Dringlichkeitsentscheidung sei Aus- weis des besonderen Bedarfs und stehe einer zukünftigen Schwerpunktsetzung auf al- ternative Verkehre nicht im Wege. Sowohl links- als auch rechtsrheinisch befänden sich zwei sehr stark befahrene Autobahnen: die A 555 und die A 59. Er halte es für selbst- verständlich, Überlegungen zur Entlastung dieses neuralgischen Punktes anzustelle n. Mit der Resolution habe Einfluss auf die Regierungsbildung in Berlin genommen wer- den sollen; dieses Ziel sei nicht verfehlt worden. Die sich abzeichnende Mehrheit im Regionalrat freue ihn als Mitunterzeichner auch persönlich. Rolf Beu (GRÜNE) legt dar, seine Fraktion erhebe keinen Anspruch auf Urheberschaft bei der Thematik und bei der Antragstellung des Alternativvorschlags. Er finde den In- halt des Antrags indes völlig korrekt. Der von seinem Vorredner erwähnte Erfolg der Resolution stehe zu bezweifel n, zumal der Koalitionsvertrag nach seinem Kenntnisstand nichts zur Rheinquerung enthalte. Sehr wohl enthalte er eine Aussage, dass alle Projekte des Bundesverkehrswegeplans überprüft und evaluiert werden sollten. Beate Hane-Knoll (DIE LINKE./Volt) stellt klar, weder die Fraktion der Grünen noch die Fraktion Die Linke./Volt schmückten sich mit fremden Federn. Im Antrag sei klar erwähnt, dass sie diesen stellvertretend für die Bürgerinitiativen einbrächten. Mit dem Inhalt könnten sich die beiden Fraktionen identifizieren. Aufgrund der in Deutschland nicht sehr stark ausgeprägten direkten Demokratie könnten Initiativen und Bündnisse keine Anträge in den hiesigen Gremien stellen. Mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und des Ver- treters der AfD gegen die Stimmen der Fraktionen GRÜNE und DIE LINKE./Volt bestätigt der Regionalrat den vorliegenden Dringlichkeitsbeschluss und lehnt den Antrag der Fraktionen GRÜNEN und DIE LINKE./Volt ab. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 27 - TOP 14 Anfragen a) Anfrage der Fraktion GRÜNE Festlegung der Mindestwasserführung im Zielartengewässer Lachs und Aal „Altes Aggerbett“ Engelskirchen durch die Bezirksregierung Köln Auf die Nachfrage von Manfred Waddey (GRÜNE) nach näheren Informationen zu den ausstehenden hydromorphologis chen Maßnahmen zur Verbesserung des Zu- stands der Flussbetten vor dem Hintergrund eventuell ausbleibender Mindestwasser- mengen antwortet Vorsitzender Rainer Deppe, der zuständige Dezernent könne an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen. Die Frage werde ins P rotokoll aufgenommen und im Nachhinein beantwortet. b) Anfrage der Fraktion GRÜNE Explosion im Tanklager des Entsorgungszentrums des Chempark in Le- verkusen-Bürrig Ursula Ehren (GRÜNE) merkt an, die Antwort lasse befürchten, dass eine Wiederauf- nahme des Betriebs schon bald erfolgen könne – ohne größere zusätzliche Auflagen, obwohl beim Unglück sieben Tote und 31 Verletzte zu beklagen gewesen seien. Ihre Fraktion hoffe, dass Auflagen nach Abschluss der derzeitigen Prüfung ergingen. Vorsitzender Rainer Deppe antwortet, Herr Terstappen sei anwesend. Rolf Beu (GRÜNE) macht deutlich, seine Fraktion interessiere, welche Maßnahmen in Planung seien. RGD Thomas Terstappen (Bezirksregierung) verweist auf mehrere laufende Unter- suchungen der Anlagentechnik sowie der Vorgaben und Abläufe im Sicherheitsmana- gementsystem durch beauftragte externe Sachverständige. Hierzu würden voraussicht- lich in der kommenden Woche die ersten Gutachten vorgelegt. A nschließend könne man Änderungen, Auflagen bzw. nachträgliche Anordnungen prüfen, um die Anlage künftige weiterhin sicher betreiben zu können. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 28 - c) Anfrage der Fraktion LINKE./Volt Aufhebung der Planung künftiger Siedlungs- und Industriegebiete Auf Nachfrage von Beate Hane- Knoll (DIE LINKE./Volt), ob aufgrund der Rückmel- dung von Kommunen die Ausführungen aktualisiert und spezifisch der nach jeweiligen Kommune aufbereitet werden könnten, antwortet HD'in Vera Müller (Bezirksregie- rung), hierzu lägen derzeit noch keine festen Ergebnisse vor, weshalb man abwarten müsse. Derzeit führe die Bezirksregierung Gespräche mit dem Ziel einer Regelung. Vorsitzender Rainer Deppe ergänzt, eben sei der Entwurf des Regionalplans be- schlossen worden. Er könne im Laufe des Verfahrens aufgrund von Änderungsvorschlä- gen geändert werden. Die Kommunen erhielten auch Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Die Entscheidung sei nicht leichtfertig g etroffen worden, weshalb er von Kommunen etwas Substanz bei der Formulierung von Alternativvorschlägen erwarte. Konkretisiert werden müssten auch Ausführungen, denen zufolge Entwicklungen ausschließlich in Überschwemmungsbereichen möglich seien. Mit einige n polemischen Mails werde man das Thema allerdings nicht lösen können. TOP 15 Mitteilungen a) Mitteilung der Bezirksregierung Freistellung von Bahnbetriebszwecken Bericht über die Stellungnahmen der Bezirksregierung im Jahr 2021 Vorsitzender Rainer Deppe teilt mit, bei den Erörterungen im Ältestenrat sei die Frage aufgekommen, ob es sich bei den freigestellten Flächen um regional bedeutsame Flä- chen handele. Der zuständige Mitarbeiter der Betriebsregierung führe aus, dass das nicht der Fall sei. Die freig estellten Flächen seien größtenteils zwischen 200 m 2 und 300 m2 groß. Eine Fläche sei 7.000 m2, eine andere 18.000 m2 groß. Leider sei der Frei- stellung der Flächen in Hürth -Efferen vergeblich widersprochen worden. Regionalpla- nerisch seien sie ohne Bedeutung gewesen. Drucksache Nr. RR 1/2022 TOP 3 Seite Protokoll der 5. Sitzung - 29 - b) Mitteilung des Vorsitzenden Vorsitzender Rainer Deppe dankt allen Beteiligten, den Kolleginnen und Kollegen aus dem Regionalrat, den Vertretern der Verbände und der Institutionen sowie den Vertre- tern der Kreise und kreisfreien Städte für die sehr konstruktive Arbeite in diesem Jahr. Der Regionalrat habe ein umfangreiches Arbeitsprogramm bewältigt. Ferner danke er unter dem Beifall der Anwesenden allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirks- regierung und insbesondere dem zuständigen Dezernat und der Geschäftsstelle sowie Frau Walsken für das konstruktive Miteinander. Sodann schließt er seine Ausführungen mit den besten Wünschen für eine gesunde Adventszeit und ein gesegnetes Weih- nachtsfest. RP'in Gisela Walsken (Bezirksregierung) schließt sich den Ausführungen an. Sie danke dem Vorsitzenden für die immer konstruktive Sitzungsleitung und für den Aus- gleich unterschiedlicher Positionen. Sie begrüße, dass es gelinge, die meisten Entschei- dungen in der Sache zu treffen, ohne den Blick auf die parteipolitische Positionierung zu legen. Sie wünsche sich, die Arbeit mit den Kommunen auf Augenhöhe fortzusetzen. Besonders danke sie dem Dezernat 32, das phänomenale Arbeit in den letzten Mona- ten geleistet habe. Sie wünsche eine schöne und friedliche Weihnachtszeit, einige Stun- den ohne Stress und Sitzungen, weiterhin Gesundheit und ein gutes neues Jahr. gez. Rainer Deppe gez. Beate Hane-Knoll (Vorsitzender des Regionalrates Köln) (Mitglied des Regionalrates Köln)
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RR 1/2022
- Typ
- Sitzungsvorlage RR
- Datum
- 11.02.2022
- Erstellt
- 21.01.2022 07:56