V/0477/2006
Jahresabschluss 2005 der Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH (W+S)
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Beschlussvorlage
4530 Zeichen
V/0477/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Jahresabschluss 2005 der Wohn+Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH (W+S) Beratungsfolge 14.06.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der Lagebericht der Geschäftsführung (Anlage 1) und der Bericht des Aufsichtsrates (An- lage 2) über das Geschäftsjahr 2005 werden zur Kenntnis genommen. 2. Weiter wird davon Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss der W+S für das Ge- schäftsjahr 2005 durch den vom Aufsichtsrat der Gesellschaft beauftragten Abschlussprü- fer, der Wibera Wirtschaftsberatung AG, unter dem 21.04.2006 der uneingeschränkte Bes- tätigungsvermerk erteilt wurde. 3. Die Stadt Münster als Alleingesellschafterin trifft folgende Entscheidungen: a) Der Jahresabschluss (Anlage 3) der W+S für das Geschäftsjahr 2005, abschlie- ßend in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit 159.871.161,90 € sowie einem in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenem Bilanzgewinn von 2.231.243,53 € wird gem. § 14 Abs. 2 Buchstabe a des Gesellschaftsvertrages festgestellt. b) Dem Aufsichtsrat und dem Geschäftsführer werden für das Geschäftsjahr 2005 Ent- lastung erteilt. c) Der Bilanzgewinn in Höhe von 2.231.243,53 € wird auf die Jahresrechnung 2006 vorgetragen. Kosten/Folgekosten Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. Vorlagen-Nr.: V/0477/2006 Auskunft erteilt: Herr Scholz Ruf: 492 20 43 E-Mail: ScholzT@stadt-muenster.de Datum: 02.06.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0477/2006 Begründung: Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der W+S. Nach § 11 des Gesellschaftsvertrages trifft für die Stadt Münster das jeweils zuständige Organ die Entscheidungen, die nach den gesetzlichen Bestimmungen oder nach dem Gesellschaftsvertrag der Gesellschafterversammlung obliegen. Für die Entscheidung über die Jahresabschlüsse wesentlicher Beteiligungen ist gem. Ziffer I. 2.2.2 der Zuständigkeitsordnung der Stadt Münster der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegen- schaften zuständig. Gemäß § 14 Abs. 2 Buchstaben a, b und e des Gesellschaftsvertrages der W+S beschließt die Gesellschafterversammlung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Entlastung des Aufsichtsrates und der Geschäftsführer. Kurzanalyse des Jahresabschlusses 2005 der W+S Der Umsatz der W+S gi ng im Geschäftsjahr 2005 im Vorjahresvergleich um 3.375 T€ (8,0 %) auf 38.747 T€ zurück. Maßgeblich für diesen Umsatzrückgang waren deutlich geringere Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken, die nur noch mit 4.274 T€ (2004: 11.588 T€) „zu Buche schlu- gen“. Insgesamt schließt die Gewinn- und Verlustrechnung mit einem Jahresüberschuss von 1.444 T€ ab. Dies bedeutet gegenüber dem Geschäftsjahr 2004 einen Rückgang um 29,4 % (601 T€); auch der im fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2005 (vgl. Vorlage V/0792/2005) avisierte Jahres- überschuss (1.541 T€) konnte nicht ganz erreicht werden. Der Jahresüberschuss zusammen mit dem vorj ährigen Gewinnvortrag von 2.165 T€ und abzüglich der Vorabgewinnausschüttung auf den Bilanzgewinn des Jahres 2005 von 1.377 T€ (netto) ergibt einen Bilanzgewinn von 2.231 T€. Für die einzelnen Sparten stellt sich die Ergebnisentwicklung wie folgt dar: • Der Gewinn aus der Hausbewirtschaftung hat sich mit 3.005 T€ gegenüber dem Vorjahr um 1.029 T€ (52,1 %) erhöht. Durch den Anstieg der Erlöse und den Rückgang der Ausgaben für Instandhaltung konnten höhere Betriebskosten mehr als kompensiert werden. • Das Ergebnis im Rahmen des Bauträgergeschäfts und der Erschließungstätigkeit ist ge- genüber dem Vorjahr ganz erheblich von 1.416 T€ auf 245 T€ gesunken. Dies ist insbe- sondere auf die deutlich geringere Zahl von Verkäufen zurückzuführen. • Im Bereich der Betreuungstätigkeit stieg der Gewinn um 290 T€ (148,0 %) auf 486 T€, wo- bei fünf Baubetreuungsmaßnahmen abgerechnet wurden. Beim Mietwohnungsbau und der Modernisierung erzielte die W+S einen Verlust von 69 T€ (2004: - 63 T€). Der Aufsichtsrat der W+S hat in seiner Sitzung am 18.05.2006 den Jahresabschluss 2005 beraten und der Gesellschafterversammlung resp. dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Lie- genschaften einstimmig empfohlen, den im Beschlussvorschlag genannten Punkten zuzustimmen. In Vertretung gez. Bickeböller Stadtkämmerin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0477/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 02.06.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37