2508/2017
Starke Veedel - Starkes Köln
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
3690 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/515 Vorlagen-Nummer 2508/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 07.09.2017 Nachfrage in der Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren vom 27.04.2017, TOP 4.2 zum Beschluss des Integrierten Handlungskonzeptes „Starke Veedel- Starkes Köln„ für den Sozialraum „Mechenisch und Rondorf“ hier: Projekt Stadtteileltern Seit 2010 sind in den Sozialräumen Mülheim, Chorweiler, Höhenberg/Vingst und Ron- dorf/Meschenich Stadtteilmütterprojekte durch Initiative von Trägern ins Leben gerufen worden. Bis 2015 hat die Stadt Köln keine Mittel für diese Projekte zur Verfügung gestellt. Insofern wurden die vorgenannten Projekte durch diverse Spendenmittel finanziert. Erst durch einen Ratsbeschluss am 30.09.14, zur Fortführung von Maßnahmen aus der Programm „Mülheim 2020“, wurde erstmals ab 2015 bis zum 31.12.2016 das „Stadtteilmütterprojekt Mülheim“ mit jährlich 235.712 Euro gefördert. 2016 wurde im Rahmen des politischen Veränderungsnachweises die Entscheidung getroffen, das „Stadtteilmütterprojekt Mülheim“ für 2017 mit wiederum 235.712 Euro und das „Stadtteilmütterprojekt Chorweiler“ für 2017 mit 18.000 Euro zu fördern. Warum die anderen Projekte keine Berücksichtigung fanden entzieht sich der Kenntnis der Verwaltung. Die finanzielle Förderung dieser beiden Projekte endet zum 31.12.2017. Der Einsatz der Stadtteilmütter trägt nachhaltig zur sozialen Stabilität der Familien und dem sozialen Miteinander im jeweiligen Stadtbezirk bei. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung sollen die vorgenannten verschiedenen Stadteilmütterprojekte verstetigt werden und zukünftig für alle 11 ausgewiesenen Sozialräume der Stadt Köln unter dem Titel „Stadtteilelternprojekt“ nutzbar sein. Dabei soll das Stadtteilelternprojekt aus zwei Bausteinen bestehen: 1. Qualifizierung und Vermittlung Unter Federführung des Amtes für Weiterbildung ist eine ESF Antrag –Qualifizierung von Stadtteileltern- gestellt. Die Qualifizierung umfasst 3 Bausteine: Qualifizierung von erwerbslosen Müttern und Vätern im ALG II Bezug Integrierte Praxisphase mit temporärem Einsatz von Stadtteileltern in den Bezirken 2 Anschlussqualifizierung / Vermittlung durch das Jobcenter in Ausbildung in Helferberufe auf den ersten Arbeitsmarkt. 2. Regelförderung des Praxiseinsatzes Um die Ressourcen der bereits qualifizierten Stadtteilmütter und zukünftig qualifizierten Stadt- teileltern nachhaltig für die Stadt Köln nutzbar zu machen, wird das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln ab 2018 eine Regelförderung der Beschäftigung für die Einsatzfel- der der Jugendhilfe übernehmen. Wie hoch hierbei die jeweiligen Bedarfe für die 11 Sozialraumgebiete sind, wird derzeit abge- stimmt. Zugleich finden unter Federführung des Amtes für Weiterbildung stadtinterne Abstimmungs- gespräche mit den anderen beteiligten Ämtern der Sozialverwaltung statt, ob auch für die an- deren Themen- und Einsatzfelder (Flüchtlingswohnheime, etc.) der Stadtteileltern Regelfinan- zierungen möglich sind. Durch die Weiterentwicklung vom Stadtteilmütterprojekt zum Stadtteilelernprojekt wird gewährleistet, - dass Mütter und Väter ausgebildet werden - dass die auszubildenden Stadtteileltern eine Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten und somit den Bezug von ALG II überwinden können - dass eine Regelförderung der beteiligten Ämter dazu beiträgt die Projekte langfristig abzusi- chern - dass gleichermaßen alle 11 benannten Sozialräume an dem erfolgreichen Projekt partizipie- ren.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2508/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 31.08.2017
- Erstellt
- 14.08.2017 10:57