AN/1511/2017
Wohnen, Verkehr, Geflüchtete, Bildung - Veränderungsnachweis zum Haushaltsentwurf 2018
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171013 Haushalt 2018_VN_DIE LINKE
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Produktgruppe Maßnahme konsumtiv investiv Wohnen 0902 - Stadtentwicklung Milieuschutzsatzung: Vier zusätzliche Stellen für die Begleitung von zwei Milieuschutzgebieten -240.000 1001 - Baugenehmigungen, Bauordnungsbehördliche Maßnahmen Baulückenprogramm: fünf zusätzliche Stellen -250.000 1003 - Wohnraumförderung, Wohnungserhaltung u. –pflege, Hilfen für Wohnungssuchende Wohnraumzweckentfremdung: fünf zusätzliche Stellen zur Erfassung und Verfolgung von Verstößen -250.000 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Wohnungsamt: Neubau von Wohnanlagen -8.000.000 1004 - Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Fonds für selbstverwaltete, soziale Wohnprojekte -500.000 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Verzicht auf Gewinnabführung Grubo zugunsten einer Kapitalaufstockung des Unternehmens zur Ermöglichung von mehr Wohnungsbau -3.600.000 1601 - Allgemeine Finanzwirtschaft Verwendung der Dividendenausschüttung GAG für eine Aufstockung der Anteile der Stadt Köln an der regionalen Wohnungsgesellschaft GWG für regional ausgerichteten öffentlichen Wohnungsbau -8.900.000 Zwischensumme Wohnen -13.740.000 -8.000.000 Radverkehr / Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) 1201 - Straßen, Wege, Plätze ein Radverkehrsbeauftragter pro Stadtbezirk -400.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Aufhebung Radwegbenutzungspflicht: Zwei zusätzliche Stellen zur beschleunigten Prüfung und Aufhebung -100.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Busspur für eine Schnellbuslinie auf dem Clevischen Ring (hier: Gutachten und Planung) -150.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Busspur für eine Schnellbuslinie auf der Inneren Kanalstraße (hier: Gutachten und Planung) -150.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Mobilitätsstation an der U-/S-Bahn- Haltestelle Chorweiler -400.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Fahrradabstellplätze an Schulen -500.000 1201 - Straßen, Wege, Plätze Rückbau freilaufender Rechtsabbieger für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern (hier: Gutachten und Planung) -450.000 Zusetzungen (-) und Absetzungen (+) DIE LINKE: Veränderungsnachweis zum Haushalt 2018 - Aufwendungen Zwischensumme Radverkehr / ÖPNV -1.250.000 -900.000 Geflüchtete 1004 Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum Flüchtlingsrat: Rücknahme Kürzung -3.792 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Interkulturelle Zentren: Erhöhung des Zuschusses -10.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Interkulturelles Maßnahmenprogramm: Umsetzung des Ratsbeschlusses -800.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Konzept Osteuropäische Migranten -50.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Außerschulische Flüchtlingsbetreuung ab 01.05.2018: Fortsetzung des Projektes -51.867 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Therapiezentrum für Folteropfer: eine Stelle Kinder- und Jugendtherapeut*in -60.000 Zwischensumme Geflüchtete -975.659 Freiwillige Sozialleistungen 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Offene Seniorenarbeit: zwei weitere halbe Stellen Stadtbezirke, eine halbe Stelle überbezirkliche Koordination -75.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik: eine halbe Stelle -25.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Sozialräume: zusätzliche Mittel wg. Ausdehnung der Gebiete -110.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Aktion Arbeitsunrecht: erstmaliger Zuschuss -12.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity HennaMond – Mut, Rat und Lebenshilfe e.V., Zuschuss -90.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Initiativen gegen Obdachlosigkeit: erstmaliger Zuschuss zur Förderung der ehrenamtlichen Arbeit -100.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Öffentlichkeit gegen Gewalt: Erhöhung des Zuschusses -25.000 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Handwerkerinnenhaus: Aufstockung auf je zwei Stellen für jedes der zwei Projekte -56.400 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Lobby für Mädchen: Online-Beratung in der Mädchenberatungsstelle -22.811 0504 Freiwillige Sozialleistungen und Diversity Kölsch Hätz: Zuschuss -50.000 0508 Leistungen für Bildung und Teilhabe Köln-Pass: Berechtigtenkreis um 10.000 Personen erweitern -1.610.000 Zwischensumme Freiwillige Sozialleistungen -2.176.211 Gesundheit 0701 Gesundheitsdienste Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ) Rodenkirchen: Rücknahme Kürzung -120.000 0701 Gesundheitsdienste Kölner Aids-Hilfe: Erhöhung Zuschuss -40.000 Zwischensumme Gesundheit -160.000 Sport 0801 Sportförderung / Unterhaltung von Sportstätten Wegfall der Hallennutzungsgebühren für die Sportvereine -320.000 Zwischensumme Sport -320.000 Kultur 0412 Historisches Archiv Centrum Schwule Geschichte: angepasster Mietzuschuss und stundenweise Archivkraft -19.000 Zwischensumme Kultur -19.000 Kinderbetreuung 0603 Kindertagesbetreuung Kita: Beitragsfreiheit wieder von 12 auf 18 Monate erhöhen -3.400.000 0603 Kindertagesbetreuung Stellenzusetzung Kita: Ständige Vertretung vorhalten (Umsetzung des Tarifvertrages) -1.000.000 Zwischensumme Kinderbetreuung -4.400.000 Schule 0604 Kinder- und Jugendarbeit Schulsozialarbeit für Schulen in den elf Kölner Sozialräumen -1.320.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Schulen in sozialen Brennpunkten unterstützen -560.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Mittendrin e.V.: eine Stelle in der Geschäftsstelle, Miete und weitere laufende Kosten -80.000 0301 Schulträgeraufgaben Offener Ganztag (OGS): Einstieg in Ausbau und Qualität -1.000.000 Zwischensumme Schule -2.960.000 Kinder und Jugend 0604 Kinder- und Jugendarbeit Ferienhilfswerk für Jugendliche: Finanzierungslücke decken -100.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Kinder- und jugendpädagogisches Angebot am Kölnberg (eine zusätzliche Stelle Streetwork, Ausbau des Spielplatzes) -200.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Väter in Köln e.V.: erstmaliger Zuschuss -25.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Jugend- und Migrantenzentrum Nippes: Neue Formen der Partizipation, Zuschuss -60.000 0604 Kinder- und Jugendarbeit Jugendzentrum GmbH: Projektzuschuss Umbau Halle 59 in Kalk -210.000 0606 Hilfe für junge Menschen und ihre Familien Stadteilmütter Mülheim: Fortführung des Projektes aus Mülheim 2020 -250.000 Zwischensumme Kinder und Jugend -845.000 Umwelt und Grün 0902 Stadtplanung KölnAgenda: Rücknahme der Kürzungen -10.730 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen Grünflächenamt: Aufstockung der Zahl der Arbeiter um acht Stellen nach jahrzehntelangen Stellenreduzierungen -400.000 Zwischensumme Umwelt und Grün -410.730 Summe Aufwendungen: -27.256.600 Produktgruppe Zusetzungen (-) und Absetzungen (+) ÜM Übergreifende Maßnahmen (Teilbereiche 1-18) Verminderung externer Beauftragungen (Gutachten, Beratungen) durch eigenes Fachpersonal 5.000.000 ÜM Übergreifende Maßnahmen (Teilbereiche 1-18) Zusatz von Fachpersonal zur Vermeidung externer Beauftragungen -2.500.000 ÜM Übergreifende Maßnahmen (Teilbereiche 1-18) Qualifizierung städtischer Mitarbeiter zur Vermeidung externer Beauftragungen -1.000.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Gewerbesteuer; Verdopplung der Zahl der Betriebsprüfer von sechs auf zwölf -420.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Gewerbesteuer; Mehreinnahmen durch sechs zusätzliche Betriebsprüfer 4.800.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Mehr Kontrollen Vergnügungssteuer (Automatenkontrollen) 1.000.000 16 Allgemeine Finanzwirtschaft Anhebung der Gewerbesteuer um 10 auf 485 Hebepunkte 21.500.000 Summe Erträge: 28.380.000 DIE LINKE - Veränderungsnachweis zum Haushalt 2018: Erträge Zusetzungen (-) und Absetzungen (+) Erträge 28.380.000 Aufwendungen -27.256.600 Gesamter VN DIE LINKE 1.123.400 DIE LINKE: Veränderungsnachweis zum Haushalt 2018 - gesamt
Linke Änderungsantrag nach § 13
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An den Vorsitzenden des Finanzausschusses Herrn Martin Börschel An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 12.10.2017 AN/1511/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Finanzausschuss 13.10.2017 Wohnen, Verkehr, Geflüchtete, Bildung - Veränderungsnachweis zum Haushaltsentwurf 2018 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Börschel, die Kölner Ratsfraktion DIE LINKE bittet Sie, den beiliegenden politischen Veränderungsnachweis zu Top 7.1 „Haushaltssatzung der Stadt Köln für das Haushaltsjahr 2018 einschl. mittelfristiger Finanzplanung bis 2021“ auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Finanzausschusses zu nehmen: Beschluss Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, den Haushaltsplan der Stadt Köln für 2018 mit den in der Anlage aufgeführten Zu- und Absetzungen zu beschließen. Begründung Wohnen Die Kölnerinnen und Kölner leiden unter dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Die Mietpreise steigen stetig und belasten Familien mit geringen und mittleren Einkommen immer mehr. DIE LINKE fordert, 22 Millionen Euro in 2018 für die Schaffung und den Erhalt bezahlbarer Wohnungen in die Hand zu nehmen: - Mehr preisgünstige Wohnungen in Köln: Durch Verzicht der Gewinnabführung der Grubo wird deren Eigenkapital und damit mittelbar das Eigenkapital der städtischen GAG gestärkt. Die GAG wird damit in die Lage versetzt, ihren Wohnungsbau auszuweiten. 3,6 Mio. Euro - Mehr preisgünstige Wohnungen in der Region: Der Wohnungsmarkt ist regional, daher muss Köln zusammen mit den Umlandkommunen den Bau von bezahlbaren Wohnungen verstärken. Die Dividendenausschüttung der GAG wird daher nicht für den Allgemeinen Haushalt verwendet, sondern zur Aufstockung des Eigenkapitals der GWG (Wohnungsgesellschaft des Rhein-Erft-Kreises) und damit mittelbar zur Steigerung des Kölner Anteils an der GWG. 8,9 Mio. Euro - Dem Kölner Wohnungsamt werden investive Mittel zur Verfügung gestellt, um sozialen Wohnungsbau zu betreiben. 8,0 Mio. Euro - Es wird ein Fonds geschaffen, um selbstverwalteten, sozial ausgerichteten Wohnprojekten geeignete Flächen und Gebäude zur Verfügung zu stellen. - Es wird in der Verwaltung das notwendige Personal zur Verfügung gestellt, um beschlossene Maßnahmen zum Schutz bezahlbarer Wohnungen effektiv umsetzen zu können (Milieuschutzsatzungen, Wohnraumschutzsatzung) und um das Baulückenprogramm effektiv betreiben zu können. Radverkehr / ÖPNV Köln benötigt dringend eine Verkehrswende hin zu einer modernen Mobilität, die die Gesundheit der Kölnerinnen und Kölner bewahrt, die Umwelt schont, den knappen öffentlichen Raum sinnvoll nutzt und die Lebensqualität in Köln verbessert. Daher muss in den Radverkehr und in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) investiert werden. DIE LINKE fordert für 2018 im Bereich des Radverkehrs je einen Radverkehrsbeauftragten pro Bezirk, um Verbesserungen für den Radverkehr zu beschleunigen, zusätzliches Personal, um die schleppend verlaufende Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zu beschleunigen, ein Programm zum Rückbau der für Radfahrer und Fußgänger gefährlichen freilaufenden Rechtsabbieger. DIE LINKE fordert für 2018 im Bereich des ÖPNV die Einrichtung von Busspuren für Schnellbuslinien auf dem hoch belasteten Clevischen Ring in Köln Mülheim und auf der Inneren Kanalstraße. Busspuren können kurzfristig eingerichtet werden und bis zum erst mittel-bis langfristig möglichen Ausbau des schienengebunden ÖPNV für eine Entlastung sorgen. Geflüchtete Für 2018 fordert Die LINKE eine vollständige Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Ausstattung des Interkulturellen Maßnahmenprogramms. Den seit 2015 Geflüchteten müssen wir ein Integrationsangebot machen. Solche Konzepte bestehen seit langem, sie müssen umgesetzt werden. 0,8 Mio. Euro Die im Haushaltsentwurf vorgesehene Kürzung für den Kölner Flüchtlingsrat ist gerade in der aktuellen Situation nicht nachvollziehbar und muss zurückgenommen werden. Seit vielen Jahren arbeitet die Stadt Köln mit dem Flüchtlingsrat bei vielen Projekten zusammen. Auch mit vielen anderen Initiativen sollte die Zusammenarbeit ausgebaut werden. Hierzu müssen die notwendigen Mittel bereitgestellt werden. Bildung Bildung muss kostenlos sein. Die Ausstattung von Kitas und Schulen muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. - Die Beitragsfreiheit bei der Kita wird wieder von 12 auf 18 Monate erhöht. 3,4 Mio. Euro - Entsprechend den Vereinbarungen im Tarifvertrag muss für die Kitas in ausreichendem Maße Personal zur Vertretung vorgehalten werden. Hier muss ein Einstieg geschaffen werden. 1,0 Mio. Euro - In den elf Kölner Sozialräumen ist der Bedarf an Schulsozialarbeit hoch und wird derzeit nur unzureichend berücksichtigt. 1,3 Mio. Euro - Der Offene Ganztag (OGS) ist unzureichend ausgestattet. Es muss ein Einstieg in den notwendigen Ausbau geschaffen werden (sowohl in Hinsicht auf Quantität wie Qualität). 1,0 Mio. Euro Soziales Der Köln-Pass hat sich über viele Jahre bewährt. Ab 2018 wird es für Köln-Pass-Besitzer die KVB- Monatskarte im Abo geben. Das ist eine wichtige Verbesserung. Wir wollen den Berechtigtenkreis um 10.000 Personen erweitern. 1,61 Mio. Euro Zahlreiche ehrenamtliche Projekte in der Senioren- und Behindertenarbeit, bei der Obdachlosigkeit und für Fraueninitiativen bedürfen dringen einer Unterstützung durch die Stadt Köln bzw. eine Erhöhung dieser Mittel. 0,56 Mio. Euro Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1511/2017
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 12.10.2017
- Erstellt
- 12.10.2017 15:10