AN/0290/2026
Abpflastern: Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb für ein grünes Köln
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Antrag nach § 3 (Rat)
3982 Zeichen
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Ausschusses für Klima, Umwelt und Grün Frau Denise Abé Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 23.02.2026 AN/0290/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 05.03.2026 Abpflastern: Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb für ein grünes Köln Sehr geehrte Frau Abé, Sehr geehrter Herr Burmester, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschus- ses für Kima, Umwelt und Grün zu setzen: Beschluss: Die Stadt Köln beteiligt sich zukünftig am bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“, möglichst schon ab der Saison 2026 (vom 21.03.2026 bis zum 31.10.2026). Zur Umsetzung sollen un- ter anderem folgende Maßnahmen geprüft und zeitnah umgesetzt werden: a) Die Stadt informiert über ihre Kanäle über die Initiative „Abpflastern“, das Thema Ent- siegelung, bestehende Förderprogramme auf kommunaler, Landes- und Bundes- ebene, und über Möglichkeiten, wie sich Kölnerinnen und Kölner daran beteiligen können. b) Die Verwaltung erstellt einen einfachen Leitfaden, in dem Entsiegelung und Bepflan- zung mit heimischen Pflanzen Schritt-für-Schritt dargestellt werden. c) Die Verwaltung prüft, wie in Zusammenarbeit mit anderen kommunalen Unternehmen die Entsiegelung koordiniert und vereinfacht werden kann. Beispielsweise soll geprüft werden, ob für Privatpersonen das Material, das bei der Entsiegelung anfällt (Schot- ter, Pflastersteine, Asphalt u. ä.), unkompliziert von der AWB abgeholt werden kann. d) Die Verwaltung prüft, ob zusätzliche Auszeichnungen wie beispielsweise in Hamburg (Siehe Kategorien der Preise) vergeben werden können - 2 - e) Die Verwaltung prüft, unter welchen Voraussetzungen Entsieglung im öffentlichen Raum (z. B. Traufen- oder Fassadengärten) durch private Initiativen umgesetzt oder vorgeschlagen werden könnten. Begründung: Die zunehmende Versiegelung von Flächen trägt zur Erwärmung von Städten, zum Verlust der Artenvielfalt sowie zu verstärkten Folgen von Starkregen bei. Gerade für wachsende Städte wie Köln, ist es von enormer Bedeutung, das überall da wo möglich, Flächen wieder entsiegelt werden. Die Initiative Abpflastern.de der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz setzt ge- nau hier an. Es handelt sich um einen deutschlandweiten Wettbewerb, bei dem Städte und Gemeinden freundschaftlich darum antreten, wer in einer Saison die meisten versiegelte Flä- chen entsiegeln und in Grünflächen umwandeln kann. Teilnehmen können Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Schulen, Unternehmen und Kommunen. Eine Beteiligung würde das En- gagement der Stadt Köln für Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Stadtentwicklung un- terstreichen und bestehende Klimastrategien sinnvoll ergänzen. Außerdem könnten Kölne- rinnen und Kölner für das Thema sensibilisiert und aktiv in die Stadtgestaltung eingebunden werden. Zusätzlich Auszeichnungen auf Stadtteilebene oder für Einzelpersonen, sind ein motivierender Anreiz und eine besondere Würdigung für starkes Engagement. Vorbild ist das niederländische Projekt „Tegelwippen“, bei dem seit 2020 bereits rund 9 Milli- onen Pflastersteine durch Pflanzen und Bäume ersetzt wurden. In den Niederlanden ist es, anders als in Deutschland, an vielen Stellen möglich, dass Bürgerinnen und Bürger Flächen im öffentlichen Raum auch ohne Genehmigung entsiegeln können. Ob und wie das auch in Köln ermöglicht werden könnte, soll Teil der Prüfung sein. Mit freundlichen Grüßen gez. gez. Lino Hammer Grüne- Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. gez. Pascal Pütz SPD-Fraktionsgeschäftsführer Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0290/2026
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Rat)
- Datum
- 23.02.2026
- Erstellt
- 23.02.2026 11:36