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2595/2017

Entwürfe der Gesamtabschlüsse 2011 - 2015

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 01.09.2017

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Anlage 2 Gesamtabschluss der Stadt Köln 2015

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Anlage 3 Auszug FA vom 25.09. TOP 12.20

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Beschlussvorlage Rat

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Präsentation Gesamtabschluss 2015

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Anlage 1 Gesamtabschlüsse der Stadt Köln 2011-2014

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Ansehen

Anlage 2 Gesamtabschluss der Stadt Köln 2015

139985 Zeichen

Entwurf Gesamtabschluss 2015
Entwurf
Gesamtabschluss der Stadt Köln 2015
 Gesamtergebnisrechnung
 Gesamtbilanz
 Gesamtanhang
 Gesamtlagebericht
   Dezernat II - Kämmerei

Inhaltsverzeichnis 
Vorwort ............................................................................................................................. 5 
Gesamtbilanz 2015 ........................................................................................................... 7 
Gesamtergebnisrechnung 2015 ..................................................................................... 11 
Gesamtverbindlichkeitenspiegel 2015 ............................................................................ 13 
Gesamtkapitalflussrechnung 2015 ................................................................................. 15 
Gesamtanhang zum NKF-Gesamtabschluss der Stadt Köln für das Geschäftsjahr 2015 .. 17 
1. Allgemeines ........................................................................................................... 17 
2. Konsolidierungskreis ............................................................................................. 17 
3. Aufgabenfelder im Konsolidierungskreis des Konzerns Stadt Köln ....................... 18 
4. Konsolidierungsmethoden ..................................................................................... 19 
5. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.................................. 22 
6. Erläuterungen zur Gesamtbilanz ........................................................................... 25 
7. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung ....................................................... 30 
8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31.12.2015 .. 34 
Gesamtlagebericht 2015 ..................................................................................................... 35 
1. Vorbemerkungen ................................................................................................... 35 
2. Überblick über den Geschäftsverlauf .................................................................... 35 
3. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage............................................... 48 
4. Chancen und Risiken ............................................................................................ 55 
5. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag ................................................................ 60 
6. Organe und Mitgliedschaften ................................................................................ 60 
7. Gesamtaussage in Hinblick auf die dauerhafte Leistungserbringung ................... 61

Vorwort 
 
Gemäß § 116 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO) i. V. m. § 49 Gemeindehaus-
haltsverordnung Nordrhein-Westfalen (GemHVO) hat die Stadt Köln jährlich einen Gesamt-
abschluss aufzustellen. Demnach sind der Jahresabschluss der Stadt Köln sowie die jewei-
ligen Jahresabschlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche zu konsolidieren. 
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz, dem 
Gesamtanhang und dem Gesamtlagebericht. 
Während der Einzeljahresabschluss der Kernverwaltung Stadt Köln die Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags-, und Finanzlage aus Sicht der Kernverwaltung darstellt, bildet der Ge-
samtabschluss die Leistungsfähigkeit des Konzerns Stadt Köln ab. Hierzu wird die Vermö-
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Kernverwaltung Stadt Köln und ihrer ver-
selbstständigten Aufgabenbereiche so dargestellt, als ob es sich um ein Unternehmen han-
delt. Zu diesem Zweck sind alle internen Beziehungen der einbezogenen verselbstständig-
ten Aufgabenbereiche untereinander und mit der Kernverwaltung Stadt Köln zu eliminieren. 
Lediglich die Leistungsbeziehungen zu Einheit en außerhalb des Konzerns bleiben beste-
hen. Somit schließt der Gesamtabschluss eine Lücke zwischen dem Einzelabschluss der 
Stadt Köln und dem Beteiligungsbericht, da die Leistungsfähigkeit der wesentlichen von der 
Stadt Köln beherrschten Einheiten ohne die internen Leistungsbeziehungen aufgezeigt wird 
und somit ein realistisches Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns 
Stadt Köln vermittelt wird. 
Das Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung kommunaler Gesamtabschlüsse (verlän-
gert durch das zehnte Gesetz zur Änderung der gesetzlichen Befristungen im Zuständig-
keitsbereich des Ministeriums für Inneres und Kommunales) enthält Vereinfachungsregeln 
zur Beschleunigung der Aufstellung des kommunalen Gesamtabschlusses. So ist es aus-
reichend, wenn die Gesamtabschlüsse 2011-2014 dem Gesamtabschluss 2015 beigelegt 
werden. Auf ein separates Verfahren kann verzichtet werden. Diese Regelung wird von der 
Stadt Köln in Anspruch genommen, indem der Anzeige des Gesamtabschlusses 2015 die 
Gesamtabschlüsse der Haushaltsjahre 2011 bis 2014 beigefügt werden. 
Weitere Informationen zu Berichten, gesellschaftsrechtlichen Veränderungen durch Kauf, 
Übernahme, Erwerb oder Verkauf von Anteilen sowie Auswirkungen auf den städtischen 
Haushalt der einzelnen Kalenderjahre können dem Beteiligungsbericht 2015 entnommen 
werden. Grundsätzlich stellt der Beteiligungsbericht eine Anlage zum Gesamtabschluss 
dar. Aufgrund des zeitlichen Verzugs, werden der Gesamtabschluss und der Beteiligungs-
bericht erst für das Haushaltsjahr 2016 gemeinsam aufgelegt. 
Detailinformationen zur Kernverwaltung der Stadt Köln sind dem Einzeljahresabschluss 
2015 der Stadt zu entnehmen. 
Bei den mathematisch genau ermittelten Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) 
können Rundungsdifferenzen auftreten. 
 
  
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Aktiva (i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
1 Anlagevermögen 21.1 82.676,3 21.516.725,1 21.409.085,6 21.256.827,0 21.374.704,7 21.430.101,1
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 2.009.780,4 1.877.489,4 1.733.577,5 1.587.309,0 1.449.331,2 1.357.757,6
1.2 Sachanlagen 17.548.714,1 18.023.502,0 17.960.445,4 18.070.296,6 18.348.941,3 18.535.513,9
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.824.923,9 1.815.390,8 1.804.590,7 1.804.759,9 1.804.941,4 1.821.464,0
1.2.1.1 Grünflächen 976.987,2 980.064,9 979.968,3 979.203,7 979.674,8 979.327,9
1.2.1.2 Ackerland 171.162,7 164.847,2 168.554,7 168.459,2 170.513,0 173.581,7
1.2.1.3 Wald, Forsten 41.795,7 41.692,1 41.725,2 41.139,8 41.148,3 41.091,6
1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 634.978,3 628.786,6 614.342,5 615.957,2 613.605,3 627.462,8
1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 5.195.851,1 5.257.070,7 5.358.104,7 5.565.740,0 5.659.234,6 5.766.648,7
1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 50.534,1 50.791,3 68.909,2 69.732,3 76.191,1 81.688,6
1.2.2.2 Schulen 944.284,8 983.843,2 1.031.770,8 1.069.764,8 1.113.622,4 1.148.757,6
1.2.2.3 Wohnbauten 2.463.405,1 2.472.826,1 2.480.220,5 2.626.530,3 2.639.005,9 2.684.827,0
1.2.2.4 Krankenhäuser 152.623,7 150.124,4 202.125,0 198.687,3 191.651,2 185.289,3
1.2.2.5 Sportstätten 82.568,8 107.181,8 110.918,3 117.238,3 117.298,7 125.944,6
1.2.2.6 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 1.502.434,6 1.492.303,9 1.464.160,9 1.483.786,9 1.521.465,3 1.540.141,6
1.2.3 Infrastrukturvermögen 6.779.650,5 6.627.212,8 6.688.792,1 6.688.749,9 7.021.148,8 6.946.260,6
1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 935.451,4 953.832,6 939.824,1 960.307,3 967.704,8 968.582,2
1.2.3.2 Brücken und Tunnel 1.653.414,5 1.608.774,6 1.799.973,5 1.906.927,2 2.311.244,0 2.271.196,5
1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 527.982,4 506.965,3 499.334,1 499.078,1 523.696,1 521.233,7
1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 1.638.434,0 1.632.919,3 1.610.046,0 1.585.794,9 1.566.053,0 1.530.628,5
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen 931.975,5 884.574,5 833.867,3 771.977,6 735.801,7 693.282,4
1.2.3.6 Stromversorgungsanlagen 371.458,3 347.567,9 325.822,8 310.096,3 259.954,3 310.031,6
1.2.3.7 Gasversorgungsanlagen 123.411,3 119.010,9 116.538,2 113.126,9 117.313,1 123.778,4
1.2.3.8 Wasserversorgungsanlagen 122.257,5 127.964,5 144.524,8 134.511,0 146.449,5 150.962,2
1.2.3.9 Abfallentsorgungsanlagen 150.379,5 116.990,9 95.939,6 84.080,8 69.350,0 57.288,5
1.2.3.10 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 324.886,1 328.612,3 322.921,7 322.849,8 323.582,3 319.276,6
1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden 40.774,6 81.028,0 81.335,0 81.417,9 208.631,0 218.618,4
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 1.525.733,4 1.676.189,2 1.677.321,3 1.572.067,2 1.575.432,6 1.578.028,3
1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 683.866,6 1.028.395,4 987.164,4 939.650,0 982.167,3 947.840,1
1.2.7 Betriebs-  und Geschäftsausstattung 302.493,0 306.542,6 302.858,4 310.148,5 306.181,9 294.826,3
1.2.8 Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 1.195.421,0 1.231.672,5 1.060.278,8 1.107.763,2 791.203,6 961.827,4
G e s a m t b i l a n z  zum 31.12.2015
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G e s a m t b i l a n z  zum 31.12.2015
Aktiva - Fortsetzung (i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
1.3 Finanzanlagen 1.62 4.181,8 1.615.733,7 1.715.062,7 1.599.221,4 1.576.432,2 1.536.829,6
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 435.499,0 434.395,0 484.561,6 477.225,0 497.281,0 508.535,9
1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 272.869,2 227.656,3 220.528,5 249.220,9 243.901,3 240.565,8
1.3.2 Beteiligungen 479.655,0 489.003,3 517.891,2 454.704,9 481.959,8 442.824,4
1.3.3 Sondervermögen 97.841,6 96.874,4 95.618,6 88.867,1 88.945,7 88.910,0
1.3.4 Wertpapiere des Anlagevermögens 121.254,4 131.640,6 133.520,0 101.619,8 85.977,1 85.806,5
1.3.5 Ausleihungen 217.062,6 236.164,1 262.942,8 227.583,7 178.367,3 170.187,0
1.3.5.1 an verbundene Unternehmen 14.143,0 33.720,6 70.170,6 38.216,9 18.829,5 18.410,4
1.3.5.2 an Beteiligungen 26.214,4 34.679,8 32.972,8 34.883,5 15.088,8 31.191,2
1.3.5.3 an Sondervermögen 19.836,6 18.894,7 18.258,4 17.091,7 15.682,9 3.557,6
1.3.5.4 Sonstige Ausleihungen 156.868,6 148.869,0 141.541,0 137.391,5 128.766,1 117.027,8
2 Umlaufvermögen 2.295.161,5 2.418.240,2 2.153.198,0 2.245.727,9 2.137.972,4 2.038.459,6
2.1 Vorräte 411.455,2 322.771,2 331.538,9 340.929,8 338.145,0 387.071,7
2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 361.617,9 307.913,1 315.681,0 332.545,3 317.668,3 377.969,0
2.1.2 Geleistete Anzahlungen 49.837,3 14.858,1 15.857,9 8.384,5 20.476,7 9.102,7
2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.267.546,6 1.438.315,2 1.313.685,9 1.428.713,2 1.293.003,2 1.294.104,2
2.2.1 Forderungen 993.138,4 953.027,8 840.334,9 862.879,9 926.549,6 941.327,6
2.2.2 Sonstige Vermögensgegenstände 274.408,2 485.287,4 473.351,0 565.833,3 366.453,6 352.776,6
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 2,4 20.002,4 20.002,4 514,0 15.224,4 330,8
2.4 Liquide Mittel 616.157,3 637.151,4 487.970,9 475.570,8 491.599,8 356.952,9
3 Aktive Rechnungsabgrenzung 642.391,6 638.805,1 652.712,1 656.165,1 620.998,1 600.950,0
Bilanzsumme 24.120.229,4 24.573.770,4 24.214.995,7 24.158.720,0 24.133.675,2 24.069.510,7
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G e s a m t b i l a n z  zum 31.12.2015
Passiva (i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
1 Eigenkapital 6.79 4.994,1 6.520.917,0 6.191.750,6 5.863.244,5 5.555.440,7 4.920.655,6
1.1 Allgemeine Rücklage 6.467.206,5 6.547.419,1 6.305.300,2 6.123.548,2 5.936.128,9 5.224.821,7
1.2 Sonderrücklagen 6.147,0 6.147,0 6.147,0 6.147,0 6.147,0 6.147,0
1.3 Ausgleichsrücklage 322.364,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
1.4 Gesamtbilanzergebnis -347.009,9 -209.695,3 -257.761,8 -262.431,2 -415.723,8 -499.474,8
1.5 Gewinn- / Verlustvortrag -50.850,7 -136.764,6 -280.557,1 -273.677,8 -114.182,8
1.6 Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter 346.286,5 227.896,9 274.829,8 276.537,6 302.566,4 303.344,5
2 Sonderposten 4.884.683,6 5.055.166,9 5.086.922,4 5.053.370,0 5.016.371,9 4.960.483,1
2.1 für Zuwendungen 4.251.942,9 4.444.067,8 4.486.355,8 4.473.297,0 4.453.770,1 4.416.574,7
2.2 für Beiträge 561.997,9 538.496,2 524.863,5 500.176,3 479.602,5 457.834,9
2.3 für den Gebührenausgleich 4.622,0 2.009,8 4.476,0 6.373,9 5.973,9 5.794,7
2.4 Sonstige Sonderposten 66.120,8 70.593,1 71.227,1 73.522,8 77.025,4 80.278,8
3 Rückstellungen 3.373.364,6 3.459.609,5 3.496.361,8 3.485.976,2 3.598.770,3 3.817.198,5
3.1 Pensionsrückstellungen 2.024.046,3 2.094.808,0 2.146.703,4 2.254.483,9 2.348.199,0 2.485.165,4
3.2 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 207.971,6 202.150,5 194.662,0 198.584,0 199.812,2 208.084,3
3.3 Instandhaltungsrückstellungen 72.838,8 46.089,3 41.575,6 38.169,6 31.906,5 23.206,3
3.4 Steuerrückstellungen 68.101,1 75.469,1 54.742,1 34.683,5 38.787,9 46.977,4
3.5 Sonstige Rückstellungen 1.000.406,8 1.041.092,6 1.058.678,7 960.055,2 980.064,7 1.053.765,1
4 Verbindlichkeiten 8.328.375,1 8.796.372,5 8.718.722,5 9.047.001,8 9.335.326,7 9.694.977,1
4.1 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 6.825.125,5 7.007.781,1 7.179.326,7 7.115.828,5 7.276.686,9 7.325.682,4
4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 351.703,1 562.716,5 502.502,6 591.239,6 718.345,2 1.031.860,7
4.3 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen 38.730,0 36.982,9 36.957,5 35.701,8 37.260,0 33.240,8
 wirtschaftlich gleichkommen
4.4 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 480.851,7 428.605,5 417.028,0 506.264,8 496.226,2 462.094,2
4.5 Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 4.401,0 3.088,6 5.343,2 4.040,7 2.693,5 4.072,9
4.6 Sonstige Verbindlichkeiten 627.563,8 757.197,9 577.564,5 567.841,2 591.372,9 631.945,5
4.7 Erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 226.085,2 212.742,0 206.080,6
5 Passive Rechnungsabgrenzung 738.811,9 741.704,5 721.238,4 709.127,5 627.765,6 676.196,4
Bilanzsumme 24.120.229,4 24.573.770,4 24.214.995,7 24.158.720,0 24.133.675,2 24.069.510,7
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2010 2011 2012 2013 2014 2015
1 1.554.508.669,95 1.719.306.547,15 1.628.664.939,72 1.800.680.719,41 1.787.828.890,97 1.783.933.600,46
2 531.510.664,21 592.826.212,63 688.032.327,31 794.715.914,35 798.287.702,67 777.756.984,45
3 37.229.620,88 36.155.419,40 34.392.964,17 45.160.080,26 37.164.591,51 45.520.957,09
4 338.732.313,92 430.656.776,02 421.438.529,16 426.533.486,22 433.938.026,95 460.746.909,88
5 5.674.418.126,03 5.231.175.721,89 5.284.974.404,23 5.504.929.527,42 5.063.023.163,65 5.289.337.462,85
6 181.069.866,86 212.716.832,51 249.459.805,92 305.879.913,22 334.949.819,88 392.690.129,85
7 416.625.325,44 523.173.686,40 541.119.927,63 407.222.098,21 515.253.898,00 453.634.589,66
8 29.021.707,69 24.845.239,98 25.059.831,48 24.715.491,33 28.883.975,08 22.773.946,75
9 43.131.395,97 5.683.927,17 21.094.445,84 14.266.690,22 -3.242.915,99 26.540.412,21
10 8.806.247.690,95 8.776.540.363,15 8.894.237.175,46 9.324.103.920,64 8.996.087.152,72 9.252.934.993,20
11 1.680.485.866,20 1.678.416.058,99 1.725.996.599,62 1.803.054.898,63 1.881.204.557,80 1.993.679.330,89
12 52.494.387,43 48.745.769,41 38.278.880,73 60.968.677,42 56.685.460,52 54.377.959,13
13 4.402.474.851,83 4.076.563.796,65 3.918.651.770,75 4.145.504.782,55 3.727.242.241,10 3.927.642.857,79
14 836.596.602,73 840.022.546,55 861.003.691,41 931.270.670,89 889.810.907,95 858.649.476,27
15 1.101.732.696,68 1.192.557.757,46 1.247.658.067,88 1.317.734.780,90 1.437.516.800,99 1.487.356.936,02
16 941.868.746,43 1.127.869.990,96 1.155.433.779,48 1.096.579.298,33 1.213.036.967,98 1.203.896.865,14
17 9.015.653.151,30 8.964.175.920,02 8.947.022.789,87 9.355.113.108,72 9.205.496.936,34 9.525.603.425,24
18 -209.405.460,35 -187.635.556,87 -52.785.614,41 -31.009.188,08 -209.409.783,62 -272.668.432,04
19 134.111.677,64 78.514.310,19 87.706.985,31 44.918.405,70 56.541.016,17 59.852.252,24
20 290.613.454,57 159.869.400,59 320.593.469,51 312.255.981,43 302.329.797,12 318.490.658,80
21 -156.501.776,93 -81.355.090,40 -232.886.484,20 -267.337.575,73 -245.788.780,95 -258.638.406,56
22 -365.907.237,28 -268.990.647,27 -285.672.098,61 -298.346.763,81 -455.198.564,57 -531.306.838,60
23 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
24 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
25 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
26 -365.907.237,28 -268.990.647,27 -285.672.098,61 -298.346.763,81 -455.198.564,57 -531.306.838,60
27 6.258.457,51 59.295.293,02 27.910.224,55 35.915.566,56 39.474.660,12 31.831.965,30
28 -359.648.779,77 -209.695.354,25 -257.761.874,06 -262.431.197,25 -415.723.904,45 -499.474.873,30
Ergebnis des Haushaltsjahres
G e s a m t e r g e b n i s r e c h n u n g
+ Sonstige Transfererträge
+ Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
+ Zuwendungen und allgemeine Umlagen
Ertrags- und Aufwandsarten (Angaben in Euro)
+ Steuern und ähnliche Abgaben
+ Privatrechtliche Leistungsentgelte
+ Kostenerstattungen und Kostenumlagen
+ Sonstige ordentliche Erträge 
+ aktivierte Eigenleistungen
+ Bestandsveränderungen
= Ordentliche Gesamterträge
- Personalaufwendungen
- Versorgungsaufwendungen
- Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
- Bilanzielle Abschreibungen
- Transferaufwendungen
- Sonstige ordentliche Aufwendungen
= Ordentliche Gesamtaufwendungen
= Ordentliches Gesamtergebnis (10 und 17)
+ Finanzerträge
- Finanzaufwendungen
= Gesamtfinanzergebnis ( 19 und 20)
= Gesamtergebnis der lfd. Geschäftstätigkeit 
(18 und 21)
+ Außerordentliche Erträge
± Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis
= Gesamtbilanzergebnis Stadt Köln  (26 und 27)
- Außerordentliche Aufwendungen
= Außerordentliches Gesamtergebnis (23 und 24)
= Gesamtjahresergebnis (22 und 25)
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bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Anleihen 0,00 0 ,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Krediten für 
Investitionen 7.325.682.390,92 1.615.025.228,57 2.020.234.607,88 3.690.422.554,47 7.276.686.863,64
3. Verbindlichkeiten aus Krediten zur 
Liquiditätssicherung 1.031.860.678,39 1.031.860.678,39 0,00 0,00 718.345.195,64
4. Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die 
Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 33.240.831,84 1.042.081,85 6.574.660,24 25.624.089,75 37.259.997,13
5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen 462.094.191,27 459.528.126,54 2.566.064,73 0,00 496.226.249,32
6. Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 4.072.900,41 4.072.900,41 0,00 0,00 2.693.530,70
7. Sonstige Verbindlichkeiten 631.945.464,59 460.110.901,12 11.563.706,47 160.270.857,00 591.372.894,76
8. Erhaltene Anzahlungen 206.080.572,76 104.070.671,05 7.117.020,16 94.892.881,55 212.742.009,94
Summe Verbindlichkeiten 9.694.977.030,18 3.675.710.587,93 2.048.056.059,48 3.971.210.382,77 9.335.326.741,13
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2015
Art der Verbindlichkeit
Gesamtbet
rag des 
Berichtsjahres
Mit einer Restlaufzeit von 
Gesamtbetrag des 
Vorjahres
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2015
in TEUR
1. Periodenergebnis -531.306.839
2. Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 774.915.101
3. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -5.828.953
4. Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 218.428.313
5. 
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.712.079
6. 
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer 
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -109.777.809
7. Einzahlungen (+)/Auszahlungen (-) aus außerordentlichen Posten 0
8. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 342.717.734
9. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 207.024.127
10. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -956.151.041
11. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 3.043.991
12. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -76.111.020
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 52.218.320
14. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -65.880.839
15. 
Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0
16. 
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0
17. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0
18. Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0
19. Sonstige Investitionseinzahlungen 0
20. Sonstige Investitionsauszahlungen 0
21. Cashflow aus Investitionstätigkeit -835.856.463
22. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 358.491.845
23. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0
24. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 358.491.845
25. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes (Summe Cashflows) -134.646.884
26. Wechselkurs-, konzernkreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes 0
27. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 491.599.781
28. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 356.952.897
Gesamtkapitalflussrechnung 2015
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Gesamtanhang zum NKF-Gesamtabschluss der Stadt Köln für das 
Geschäftsjahr 2015  
1. Allgemeines 
Die Stadt Köln hat den Einzelabschluss 2015 und als Mutterunternehmen den Gesamtab-
schluss 2015 nach den Vorschriften der GO und der GemHVO aufgestellt. Hierbei wurden 
die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) angewendet, sofern die GO und GemH-
VO auf diese Vorschriften verweisen. 
Für den Konzern Stadt Köln und für die voll zu konsolidierenden verselbstständigten Auf-
gabenbereiche entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Im Konzern Stadt Köln be-
stehen unmittelbar keine abweichenden Organbestellungs- und Beherrschungsrechte, so-
dass der entsprechende Anteilswert den Stimmrechten entspricht. 
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 
2. Konsolidierungskreis 
Bei der Erstellung des Gesamtabschlusses ist zunächst festzulegen, welche verselbststän-
digten Aufgabenbereiche in den Konzernabschluss aufzunehmen sind. Für den Gesamtab-
schluss 2015 ergab die Analyse der Beteiligungsverhältnisse und -werte, dass die nachfol-
genden wesentlichen verselbstständigten Aufgabenbereiche beherrscht werden und ent-
sprechend voll zu konsolidieren sind: 
 Stadtwerke Köln GmbH (SWK) Teilkonzern 
o GEW Köln AG (Teilkonzern) 
o RheinEnergie AG (Teilkonzern) 
o NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH 
o Wohnungsgesellschaft der Stadtwerke Köln mbH 
o AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 
o KölnBäder GmbH 
o AVG Abfallentsorgungs- u. Verwertungsgesellschaft Köln mbH (Teilkonzern) 
o moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus und der Gemein-
deentwicklung mbH 
o Kölner Verkehrs-Betriebe AG (Teilkonzern) 
o Häfen und Güterverkehr Köln AG (Teilkonzern) 
 Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) 
 eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln Sondervermögen 
 eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Sondervermö-
gen 
 GAG Immobilien AG, börsennotiert Teilkonzern 
o Grund und Boden Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Grubo) 
o GAG Projektentwicklung GmbH 
o GAG Servicegesellschaft mbH 
o Mietmanagementgesellschaft der GAG mbH 
 Kliniken der Stadt Köln gGmbH 
Gegenüber dem Vorjahr haben sich folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis er-
geben: Die Gesellschaften NESKA Schifffahrts- und Speditions-Kontor GmbH, uct Um-
schlag Container Terminal GmbH, dbt Duisburg Bulk Terminal GmbH, CTS Container-
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Terminal GmbH Rhein-See-Land Service, AVG Service GmbH, ENTALO GmbH & Co. KG 
und Windpark Zölkow GmbH & Co. KG sind erstmalig einbezogen. Die Zugänge erfolgten 
im Teilkonzern Stadtwerke Köln. Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises ist die 
Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr jedoch nicht beeinträchtigt, da die neu einbezogenen Ge-
sellschaften einen eher geringen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Konzerns haben. 
Auf die folgenden wesentlichen Einheiten kann die Stadt Köln einen maßgeblichen Einfluss 
ausüben. Entsprechend werden sie mittels der „at equity“-Methode in den Konzernab-
schluss der Stadt Köln einbezogen:  
 Flughafen Köln/Bonn GmbH (FKB) 
 
Der Anteil der in 2015 als unwesentlich eingestuften verselbstständigten Aufgabenbereiche 
(gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 2 HGB) an der Gesamtbilanzsumme beträgt rund 
3,88 %. Im Gesamtabschluss sind diese Finanzanlagen über den städtischen Jahresab-
schluss mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. 
Das Gesamtbild der Beteiligungsstruktur kann sich aus vielfältigen Gründen ändern. Daher 
ist die Ausübung der Konsolidierungswahlrechte im Konzern jährlich neu zu prüfen und zu 
begründen Die aktuellen Beteiligungsstrukturen der Stadt Köln zum 31.12.2015 können den 
Anlagen 1a-e entnommen werden. Weitere Einzelheiten zu den voll konsolidierten, assozi-
ierten und als unwesentlich eingestuften verselbstständigten Aufgabenbereichen können 
der Anlage 2 entnommen werden. 
 
3. Aufgabenfelder im Konsolidierungskreis des Konzerns Stadt Köln 
Die Stadt Köln nimmt die von ihr zu erledigenden Aufgaben nicht nur als solche, sondern 
auch über ihre Unternehmenstöchter und -enkel wahr. Im Konzern Stadt Köln sind die 
Handlungsfelder und Aufgaben daher sehr vielfältig und reichen von den Pflichtaufgaben 
der kommunalen Selbstverwaltung über die Aufgaben der Daseinsvorsorge bis hin zu den 
freiwilligen Selbstverwaltungstätigkeiten. Neben der Kernverwaltung Stadt Köln umfassen 
die Betätigungsfelder der in den Gesamtabschluss voll einbezogenen verselbstständigten 
Aufgabenbereiche folgende Unternehmensgegenstände: 
 
Teilkonzern Stadtwerke Köln GmbH 
- Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme 
- Beteiligung an Unternehmen, die Telekommunikationsnetze einschließlich Tele-
kommunikationsdienstleistungen betreiben 
- Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur Förderung von Wissenschaft, For-
schung, Erziehung, Bildung, Kultur und Familie 
- Bedienung des öffentlichen und nichtöffentlichen Verkehrs 
- Betrieb von Häfen 
- Durchführung von Aufgaben der Entsorgung, einschließlich der Abfallsammlung, 
Straßenreinigung und Winterwartung sowie die Erbringung von Dienstleistungen im 
Bereich der Abwasserentsorgung 
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- Entwicklung und Förderung von Liegenschaften, vornehmlich der Liegenschaften 
von Konzerngesellschaften 
- Betrieb von Bädern und einer Eissporteinrichtung 
Teilkonzern GAG Immobilien AG 
- Bewirtschaftung von 3,1 Mio. qm Wohnfläche bzw. 47.369 Wohnungen 
- Neubau, Kauf und Verkauf von Wohnungen und Gebäuden 
- Bewirtschaftung und Verwaltung eigener/fremder Wohnungen für deren Eigentümer 
Stadtentwässerungsbetriebe AöR 
- Abwasserbeseitigung 
- Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge 
- Pflege und Unterhaltung Kölner Gewässer 
- Straßenentwässerung 
Gebäudewirtschaft Stadt Köln 
‐ Bewirtschaftung, Energieversorgung und Baubetreuung von städtischen Objekten 
- Planung und Ausführung von Gebäudetechnik und Hochbaumaßnahmen aller Art 
- Projektsteuerung 
Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln 
- Vermietung und Verpachtung betriebsnotwendiger Immobilien an Betriebsgesell-
schaften 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 
- ambulante, vor-, nach, teil- und vollstationäre Gesundheitsleistungen 
 
4. Konsolidierungsmethoden 
4.1. Kapitalkonsolidierung 
Bei der Kapitalkonsolidierung werden der Buchwert der Anteile der Stadt Köln am ver-
selbstständigten Aufgabenbereich und das dem Beteiligungsverhältnis entsprechende an-
teilige Eigenkapital des verselbstständigten Aufgabenbereichs gegeneinander aufgerech-
net. 
Die Kapitalkonsolidierung wurde entsprechend der Neubewertungsmethode 
(§ 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. v. m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) durchgeführt.  
Die von den Stadtwerken Köln GmbH und der GAG Immobilien AG beherrschten Einheiten 
wurden über die jeweiligen Teilkonzernabschlüsse nach dem sukzessiven Verfahren in den 
Gesamtabschluss einbezogen, d. h. Kapitalkonsolidierungsbuchungen fanden teilweise 
schon im Rahmen der einbezogenen Teilkonzernabschlüsse statt. 
 
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4.2. Schuldenkonsolidierung 
Im Gesamtabschluss der Stadt Köln erfolgte die Schuldenkonsolidierung gemäß 
§ 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. V. m. § 303 Abs. 1 HGB durch die Eliminierung der Ausleihun-
gen, der Forderungen aus Lieferung und Leistung, der sonstigen Forderungen und der 
sonstigen Vermögensgegenstände mit den korrespondierenden lang- und kurzfristigen 
Verpflichtungen zwischen den verselbstständigten Aufgabenbereichen. 
Für die Schuldenkonsolidierung wurde eine Wertgrenze von 200.000 Euro je Konzernver-
bindung festgelegt. Alle hierunter liegenden Abweichungen in der Saldenabstimmung wer-
den nicht konsolidiert, sondern als Wertansätze in der Gesamtbilanz ausgewiesen. Durch 
diese Wesentlichkeitsgrenze wird sichergeste llt, dass die Schuldenkonsolidierung mit ei-
nem vertretbaren Aufwand durchgeführt werden kann. Trotz Beibehaltung unwesentlicher 
Posten wird ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage 
vermittelt. Im Jahr 2015 ergaben sich insgesamt Differenzen in Höhe von 72 Tsd. Euro bei 
den Verbindlichkeiten (0,0008 % der Gesamtverbindlichkeiten) und 2,7 Mio. Euro bei den 
Forderungen (0,2 % der Gesamtforderungen). 
 
4.3. Zwischenergebniseliminierung 
Im Gesamtabschluss bildet der Konzern eine wirtschaftliche Einheit. Daher ist das Gesamt-
jahresergebnis um die Gewinne und Verluste aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr 
zwischen den einbezogenen verselbstständigten vollkonsolidierten Aufgabenbereichen zu 
bereinigen.  
Von einer Zwischenergebniseliminierung im Gesamtabschluss wurde gemäß 
§ 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. V. m. § 304 Abs. 2 HGB abgesehen. Die Ermittlung der Wertan-
sätze dieser Lieferungen und Leistungen verursacht einen unverhältnismäßig hohen Auf-
wand und ist nach einer überschlägigen Überprüfung (kein Transfer über 1 Mio. Euro) für 
die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage von untergeordneter Bedeutung. 
 
4.4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung 
In der Gesamtergebnisrechnung sind nur diejenigen Geschäftsvorfälle auszuweisen, die in 
einem wirtschaftlich einheitlichen Unternehmen ebenfalls abgebildet werden. Daher müs-
sen für alle vollkonsolidierten Einheiten die konzerninternen Aufwendungen und Erträge, 
sogenannte Innenumsätze, durch Konsolidierungsbuchungen eliminiert werden. 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. V. m. 
§ 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge mit den auf diese entfallenden Aufwen-
dungen. Bei der Verrechnung konzerninterner Lieferungen und Leistungen kam es zu Auf-
rechnungsdifferenzen in Höhe der jeweils ausgewiesenen Umsatzsteuer, die in den jeweili-
gen Aufwandspositionen verblieben sind. 
Für die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurde eine Wertgrenze in Höhe von 400.000 
Euro je Konzernverbindung festgelegt. Alle hierunter liegenden Abweichungen in der 
Saldenabstimmung werden nicht konsolidiert, sondern als Wertansätze in der Gesamter-
gebnisrechnung ausgewiesen. Durch die Wesentlichkeitsgrenze wird sichergestellt, dass 
die Aufwands- und Ertragskonsolidierung mit einem vertretbaren Aufwand durchgeführt 
werden kann. Trotz Beibehaltung unwesentlicher Posten wird ein den tatsächlichen Ver-
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hältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage vermittelt. Im Jahr 2015 ergaben sich 
insgesamt Differenzen von 153,4 Tsd. Euro bei den Erträgen (0,002 % der Gesamterträge) 
und 567,9 Tsd. Euro bei den Aufwendungen (0,006 % der Gesamtaufwendungen). 
 
4.5. „at equity“ Konsolidierung 
 
Bei der sog. „at equity“ Konsolidierung wird der Beteiligungsbuchwert des einzubeziehen-
den verselbstständigten maßgeblich beeinflussten Aufgabenbereichs (assoziiertes Unter-
nehmen) anstelle der Vermögensgegenstände und Schulden in den Gesamtabschluss 
übernommen. Der Unterschied zum Ausweis im Einzelabschluss (zu Anschaffungskosten) 
besteht darin, dass die Beteiligung „at equity“, das heißt zum anteiligen Eigenkapital bewer-
tet und fortgeschrieben wird. 
Als Konsolidierungsmethode ist im Sinne des Handelsrechts die Buchwertmethode als Re-
ferenzmodell für den kommunalen Gesamtabschluss anzuwenden. 
In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 312 Abs. 5 HGB wurde auf eine Anpassung der as-
soziierten „at equity“ bewerteten verselbstständigten Aufgabenbereiche aus den mittelbaren 
Beteiligungen an die konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden verzichtet. 
Ebenso wurde wegen Unwesentlichkeit keine Zwischenergebniseliminierung durchgeführt. 
 
  
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5. Angaben zu den Bilanzier ungs- und Bewertungsmethoden 
 
Für den Gesamtabschluss wurden die Daten der einbezogenen verselbstständigten Aufga-
benbereiche unter Berücksichtigung des Wesentlichkeitsgrundsatzes (§ 50 Abs. 1 GemH-
VO i. V. m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB) nach den bei der Stadt Köln geltenden Bilanzierungs- 
und Bewertungsmethoden aufbereitet. 
Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden jeweils einzeln angesetzt und bewertet. 
Entsprechend dem Realisations- und Imparitätsprinzip wurden Vermögensgegenstände 
höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. 
Immaterielle Vermögensgegenstände  wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten, be-
wertet. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung werden über ihre Nut-
zungsdauer linear abgeschrieben. 
Das Sachanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 
angesetzt. 
Gemäß § 253 Abs. 3 HGB und § 35 Abs. 1 GemHVO erfolgten die planmäßigen Ab-
schreibungen konzerneinheitlich linear, es sei denn, die degressive oder leistungsbezoge-
ne Abschreibung entspricht dem tatsächlichen Ressourcenverbrauch besser. 
Die Nutzungsdauern orientieren sich im Wesentlichen an der bei der Stadt Köln festgeleg-
ten Nutzungstabelle, die auf der Rahmenvorgabe für Kommunen des Innenministeriums 
NRW basiert.  
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 410,00 Euro wurden 
grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und bei Anschaffungskosten bis 
60,00 Euro unmittelbar als Aufwand gebucht. 
Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmä-
ßige Abschreibungen wurden vorgenommen, sofern von einer dauerhaften Wertminderung 
auszugehen ist. Zuschreibungen erfolgten für Abschreibungen aus Vorjahren, soweit der 
ursprüngliche Abschreibungsgrund entfallen ist. Die in den Finanzanlagen verbliebenen 
übrigen Beteiligungen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Ab dem 
Jahr 2013 wurden Wertveränderungen von Finanzanlagen mit der Allgemeinen Rücklage 
verrechnet. 
Die Ausleihungen wurden zum Nennwert aktiviert. 
Wertpapiere des Umlaufvermögens  wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrige-
ren Wert am Abschlussstichtag angesetzt. 
Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, Waren wurden zu fortgeschriebenen Anschaffungs- 
bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Be-
rücksichtigung erkennbarer Ausfallrisiken aktiviert. Die Forderungen sind im Forderungs-
spiegel nach Restlaufzeiten dargestellt. 
In der Position aktive Rechnungsabgrenzung wurden die geleisteten Auszahlungen aus-
gewiesen, die erst in den Perioden nach dem Gesamtabschlussstichtag als Aufwand ver-
bucht werden. 
Seite 22

Nach § 43 Abs. 2 GemHVO ist bei geleisteten Zuwendungen, die mit einer mehrjährigen, 
zeitlich befristeten und einklagbaren Gegenleistungsverpflichtung verbunden sind, ein akti-
ver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Die so bilanzierten Zuwendungen wurden 
anteilig über die Dauer der Gegenleistungsverpflichtung aufwandswirksam aufgelöst. 
Das Eigenkapital setzt sich aus den Positionen Allgemeine Rücklage, der Sonderrücklage, 
der Ausgleichsrücklage und dem Gesamtbilanz ergebnis zusammen. Es ist im Rahmen der 
Gesamtabschlusserstellung um den Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschaf-
ter zu erweitern. Die Position Allgemeine Rücklage bildet im Gesamtabschluss den Ober-
begriff für die Allgemeine Rücklage, das Stammkapital, die Kapitalrücklage, die Ergebnis-
rücklagen und dem passivischen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. 
Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang und der Veräußerung von Vermögensgegen-
ständen nach § 90 Abs. 3 Satz 1 der Gemeindeordnung sowie aus Wertveränderungen von 
Finanzanlagen wurden unmittelbar mit der allgemeinen Rücklage verrechnet. 
Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen wurden in der Regel als 
Sonderposten ausgewiesen. Die Sonderposten wurden gemäß § 49 Abs. 3 i. V. m. § 43 
Abs. 5 GemHVO brutto bilanziert und entsprechend der Abnutzung des bezuschussten 
Vermögensgegenstandes aufgelöst. Bei den im Gesamtabschluss passivierten Sonderpos-
ten ist zu berücksichtigen, dass gemäß der Empfehlung des Modellprojektes bei den ver-
selbstständigten Aufgabenbereichen die Netto–Bilanzierung von Zuschüssen teilweise bei-
behalten wurde. 
Nach §§ 8, 9 und 11 des Kommunalabgabengesetzes NRW wurden die von der Stadt Köln 
oder einem ihrer verselbstständigten Aufgabenbereiche zur Herstellung, Anschaffung oder 
Erweiterung von öffentlichen Einrichtungen oder Anlagen erhaltenen Beiträge sowie be-
stimmte Erschließungsbeiträge als Sonderposten für Beiträge  erfasst. Überschüsse aus 
der Gebührenkalkulation wurden als Sonderposten für Gebührenausgleich ausgewie-
sen. Unter der Position sonstige Sonderposten wurden alle weiteren von Dritten gewähr-
ten Leistungen erfasst, bei denen die Voraussetzungen für die Bildung eines Sonderpos-
tens vorliegen. 
Alle am Bilanzstichtag bestehenden und erkennbaren Risiken sind durch die Bildung von 
Rückstellungen berücksichtigt worden. 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  für bestehende Ver-
sorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften sowie andere nach dem Dienstaustritt 
fortgeltenden Ansprüche wurden grundsätzlich nach dem Teilwertverfahren als Barwert 
bilanziert. Die im Rahmen der Aufstellung des HGB-Einzelabschlusses sowie der HGB-
Teilkonzernabschlüsse ermittelten Teil- bzw. Barwerte wurden aufgrund des Wesentlich-
keitsgrundsatzes gemäß § 308 Abs. 2 S. 3 HGB ohne weitere Anpassung für den Gesamt-
abschluss übernommen. 
Bei den Rückstellungen für Deponien und Altlasten  wurden die zu erwartenden Kosten 
für Rekultivierung und Nachsorge von Deponien passiviert. Gemäß § 36 Abs. 3 GemHVO 
wurden Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen  angesetzt, wenn das Nach-
holen der Instandhaltung hinreichend konkret beabsichtigt war und als unterlassen bewertet 
wurde. Dabei wurde für den Gesamtabschluss der Stadt Köln konzerneinheitlich ein Zeit-
raum von drei Jahren nach dem Abschlussstichtag festgelegt. Die vorgesehenen Maßnah-
men wurden am Abschlussstichtag einzeln bestimmt und wertmäßig beziffert. Auf die Bil-
dung einer Rückstellung wurde verzichtet, wenn diese für die zutreffende Darstellung der 
Seite 23

Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage des Konzerns Stadt Köln unter 
Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung unbedeutend war. 
Sonstige Rückstellungen wurden u. a. für Altersteilzeit, nicht beanspruchten Urlaub und 
für Lieferungen und Leistungen aus ausstehenden Rechnungen gebildet. 
Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. 
Zu den Verbindlichkeiten zählen insbesondere Anleihen, Verbindlichkeiten aus Krediten für 
Investitionen, aus Krediten zur Liquiditätssicherung, aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen 
wirtschaftlich gleich kommen, aus Lieferungen und Leistungen, aus Transferleistungen so-
wie sonstige Verbindlichkeiten. Die Zusammensetzung sowie die Fristigkeiten der Verbind-
lichkeiten sind dem Verbindlichkeiten-spiegel zu entnehmen. 
Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einzahlungen vor dem Bilanzstich-
tag, die erst in den Folgejahren zu Erträgen werden. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert. 
  
Seite 24

6. Erläuterungen zur Gesamtbilanz 
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2015 des Konzerns Stadt Köln beträgt 
24.069 Mio. Euro. Zusammengefasst stellt sich die Grundstruktur der Gesamtbilanz wie 
folgt dar:  
 
Gesamtbilanz zum 31.12.2015 31.12.2015 
in Tsd. Euro 
31.12.2014 
in Tsd. Euro 
Aktiva 
1 Anlagevermögen 21.430.101 21.374.705
2 Umlaufvermögen 2.038.460 2.137.972
3 Aktive Rechnungsabgrenzung 600.950 620.998
Bilanzsumme 24.069.511 24.133.675
 
Passiva 
1 Eigenkapital 4.920.656 5.555.441
2 Sonderposten 4.960.483 5.016.372
3 Rückstellungen 3.817.199 3.598.770
4 Verbindlichkeiten 9.694.977 9.335.327
5 Passive Rechnungsabgrenzung 676.196 627.766
Bilanzsumme 24.069.511 24.133.675
 
Die für den Gesamtwert wesentlichen Bestandteile werden im Folgenden kurz in ihrer Zu-
sammensetzung und Entstehung erläutert. 
6.1. Aktiva 
6.1.1. Anlagevermögen 
Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick darüber, wie sich das Anlagevermögen auf 
die Stadt Köln und die konsolidierten Töchter aufteilt. Sie stellt zusätzlich dar, welcher Teil 
des Anlagevermögens durch die Konsolidierung entfällt. Hierbei handelt es sich im Wesent-
lichen um die Beteiligungsbuchwerte, die bei der Kapitalkonsolidierung gegen das Stamm-
kapital der Beteiligungen ausgebucht wurde. 
Seite 25

Nach der Art der bilanzierten Vermögenswerte setzt sich der Bilanzposten aus den im Fol-
genden dargestellten Vermögensarten zusammen. 
Immaterielle Vermögenswerte 
Die größte Position in den immateriellen Vermögensgegenständen ist mit 94,5 % der Ge-
schäfts- oder Firmenwert. Er hat zum 31.12.2015 einen Buchwert in Höhe von 
1,3 Mrd. Euro. Er wird jährlich mit 137 Mio. Euro planmäßig abgeschrieben und leitet sich 
größtenteils aus der Konsolidierung des SWK-Konzerns ab. 
 
Sachanlagevermögen 
Das Konzernsachanlagevermögen teilt sich wie folgt auf die einzelnen Anlageklassen auf: 
Anlagenklasse 31.12.2015  
in Tsd. Euro 
31.12.2014 in 
Tsd. Euro 
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.821.464 1.804.941
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 5.766.649 5.659.235
Infrastrukturvermögen 6.946.260 7.021.149
Bauten auf fremdem Grund und Boden 218.618 208.631
Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 1.578.028 1.575.433
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 947.840 982.167
Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.826 306.182
Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 961.827 791.204
Summe 18.535.514 18.348.941
 
Stadt Köln 
Kernverwaltung; 
13.768.445 TEUR
Konsolidierungs-
effekte; 
-3.790.164 TEUR
SWK Konzern; 
4.802.004 TEUR
Veranstaltungs-
zentrum;
334.755 TEUR
Gebäude-
wirtschaft; 
1.523.872 TEUR
Kliniken der Stadt 
Köln; 203.349 
TEUR
GAG Konzern; 
2.634.687 TEUR StEB; 1.953.153 
TEUR
21.430.101 TEUR
Seite 26

Die bebauten Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte machen mit 5,8 bzw. 
6,9 Mio. Euro 31,1 % bzw. 37,5 % aus. Der mit Abstand größte Teil der bebauten Grund-
stücke entfällt auf die GAG (2,5 Mrd. Euro) gefolgt von der Gebäudewirtschaft 
(1,3 Mrd. Euro). Der mit 3,2 Mrd. Euro größte Teil des Infrastrukturvermögens ist bei der 
Stadt Köln gebunden, gefolgt von der Stadtwerke mit 2,0 Mrd. Euro und den Stadtentwäs-
serungsbetrieben mit 1,7 Mrd. Euro. 
Finanzanlagen 
Die Finanzanlagen betragen etwa 1.537 Mio. Euro und sind durch die Kapitalkonsolidierung 
um 5.589 Mio. Euro ggü. den Einzelabschlüssen aller einbezogenen Unternehmen verrin-
gert. Im Wesentlichen beruht die Verringerung mit 4.977 Mio. Euro auf den verbundenen 
Unternehmen. Die Finanzanlagen werden im Gesamtabschluss gegen das Stammkapital 
der Tochterunternehmen konsolidiert. 
Die größten nicht konsolidierten Beteiligungsbuchwerte entfallen auf die Koelnmesse 
GmbH (234,9 Mio. Euro), die SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH 
(61,5 Mio. Euro), die Kölner Sportstätten GmbH (39,0 Mio. Euro) sowie die BioCampus 
Cologne Grundbesitz GmbH & Co. KG (39,9 Mio. Euro). Als Sondervermögen wird im Ge-
samtabschluss das Wallraf-Richartz-Museum (85,9 Mio. Euro) ausgewiesen. Wertpapiere 
des Anlagevermögens und langfristige Ausleihungen betragen etwa 256 Mio. Euro. 
 
6.1.2. Umlaufvermögen 
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich das Umlaufvermögen in den Jahren 2014 und 2015 auf 
die diesbezüglichen Einzelposten aufgliedert. 
Einzelposten des Umlaufvermögens 2015 
in Tsd. Euro 
2014 
in Tsd. Euro 
Vorräte 387.072 338.145
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.294.104 1.293.003
Wertpapiere des Umlaufvermögens 331 15.224
Liquide Mittel 356.953 491.600
Summe 2.038.460 2.137.972
 
Die Forderungen (981 Mio. Euro) haben größtenteils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr 
(837 Mio. Euro). 
  
Seite 27

6.2. Passiva 
6.2.1. Eigenkapital 
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich das Eigenkapital in den Jahren 2014 und 2015 auf die 
diesbezüglichen Einzelposten aufgliedert. 
Eigenkapital 2015 
in Tsd. Euro 
2014 
in Tsd. Euro 
Allgemeine Rücklage 5.224.822 5.936.129
Sonderrücklagen 6.147 6.147
Ausgleichsrücklage 0 0
Gesamtbilanzergebnis -499.475 -415.724
Gewinn- / Verlustvortrag -114.183 -273.678
Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter 303.345 302.566
Summe 4.920.656 5.555.441
 
In der Position allgemeine Rücklage  werden die Gewinnrücklagen der einbezogenen Ein-
heiten und der bei der Erstkonsolidierung entstandene passivische Unterschiedsbetrag 
(223 Mio. Euro.) ausgewiesen. Dieser wird gemäß § 309 HGB entsprechend der durch-
schnittlichen Nutzungsdauer planmäßig über einen Zeitraum von 30 Jahren aufgelöst. Der 
Rückgang der allgemeinen Rücklage ist auf das negative Gesamtjahresergebnis 2014 und 
Buchungen der Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. 
Die Position Sonderrücklagen entspricht dem städtischen Einzelabschluss. 
Die Ausgleichsrücklage der Stadt Köln wurde mit Ausgleich des Fehlbetrags des Haus-
haltsjahres 2010 im Jahr 2011 endgültig aufgezehrt. 
Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter enthält die konzernfremden 
Minderheitenanteile aus den Teilkonzernen Stadtwerke Köln und GAG Immobilien AG. 
 
6.2.2. Sonderposten 
 
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die Sonderposten in den Jahren 2014 und 2015 aus 
diesbezüglichen Einzelposten zusammensetzen. 
Art der Sonderposten 2015 in 
Tsd. Euro 
2014 in 
Tsd. Euro 
Sonderposten für Zuwendungen 4.416.574 4.453.770
Sonderposten für Beiträge 457.835 479.603
Sonderposten für den Gebührenausgleich 5.795 5.974
Sonstige Sonderposten 80.279 77.025
Summe 4.960.483 5.016.372
 
  
Seite 28

6.2.3. Rückstellungen 
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die Rückstellungen in den Jahren 2014 und 2015 aus 
diesbezüglichen Einzelposten zusammensetzen. 
Art der Rückstellung 2015 in 
Tsd. Euro 
2014 in 
Tsd. Euro 
Pensionsrückstellungen 2.485.165 2.348.199
Rückstellungen für Deponien und Altlasten 208.084 199.812
Instandhaltungsrückstellungen 23.206 31.907
Steuerrückstellungen 46.977 38.788
Sonstige Rückstellungen 1.053.765 980.065
Summe 3.817.199 3.598.771
 
 
6.2.4. Verbindlichkeiten 
Angaben zur Zusammensetzung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten sind dem Gesamt-
verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. 
 
  
Seite 29

7. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 
Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Entwicklung der Erträge und Auf-
wendungen vom Jahr 2010 bis zum Berichtsjahr 2015. 
7.1. Gesamterträge 
Steuern und ähnliche Abgaben 
Steuern und ähnliche Abgaben in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
1.555 1.719 1.629 1.801 1.788 1.784
 
Bei der Ertragsposition Steuern und ähnliche Abgaben handelt es sich ausschließlich um 
Erträge der Kernverwaltung Stadt Köln. Im Rahmen der Konsolidierungsbuchungen wurden 
in dieser Position lediglich die konzerninternen Steuererträge eliminiert. 
 
Zuwendungen und allgemeinen Umlagen 
Zuwendungen und allgemeinen Umlagen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
532 593 688 795 798 778
 
Die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen enthalten überwiegend die allgemeinen und 
laufenden Zuweisungen des Landes. Die planmäßigen Auflösungen aus Sonderposten 
werden ebenfalls in dieser Position gezeigt. 
 
Sonstige Transfererträge 
Sonstige Transfererträge in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
37 36 34 45 37 46
 
Bei den sonstigen Transfererträgen handelt es sich im Wesentlichen um die Erstattungen 
im Zusammenhang mit Sozial- und Jugendhilfeleistungen aus der Ergebnisrechnung der 
Kernverwaltung Stadt Köln.  
 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
339 431 421 427 434 461
 
Die Erlöse aus der Stadtentwässerung vor Konsolidierung betrugen im Jahr 2015 
210,6 Mio. Euro. Die Erträge aus öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten der Kernverwal-
tung Stadt Köln betrugen im Jahr 2015 vor Konsolidierungsbuchungen 260,6 Mio. Euro. 
Wesentliche Eliminierungen in dieser Position waren die städtischen Erstattungen für Ka-
Seite 30

nalnutzungsgebühren sowie die Konsolidierung der Grundbesitzabgaben der verselbst-
ständigten Aufgabenbereiche.  
 
Privatrechtliche Leistungsentgelte 
Privatrechtliche Leistungsentgelte in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
5.674 5.231 5.285 5.505 5.063 5.289
 
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte stellen mit 5,3 Mrd. Euro die größte Ertragsposition 
im Gesamtabschluss dar. Umfangreiche Eliminierungen waren im Bereich der Erträge Mie-
ten und Nebenkostenabrechnungen, hier vor allem zwischen der Gebäudewirtschaft und 
der Kernverwaltung, durchzuführen.  
 
Kostenerstattungen und Kostenumlagen 
Kostenerstattungen und Kostenumlagen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
181 213 249 306 335 393
 
In der Ertragsposition Kostenerstattungen und Kostenumlagen werden u. a. Leistungsbetei-
ligungen des Bundes an den Kosten der Unterkunft und Erstattungen des Jobcenters für 
bereitgestelltes Personal ausgewiesen. Diese Position ergibt sich im Wesentlichen aus dem 
Einzelabschluss der Kernverwaltung Stadt Köln. 
 
Sonstige Erträge 
Sonstige Erträge in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
417 523 541 407 515 454
 
In der Position sonstige Erträge wurden die Konzessionsabgaben der RheinEnergie AG an 
die Stadt Köln eliminiert. 
 
Aktivierte Eigenleistungen 
Aktivierte Eigenleistungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
29 25 25 25 29 23
 
Die aktivierten Eigenleistungen stammen zum Großteil aus dem Stadtwerke-Konzern. 
 
Seite 31

Bestandsveränderungen 
Bestandsveränderungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
43 6 21 14 -3 27
 
Die Bestandsveränderungen stammen zum Großteil aus dem Stadtwerke-Konzern und der 
Gebäudewirtschaft. 
 
Finanzerträge 
Finanzerträge in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
134 79 88 45 57 60
 
Erträge aus assoziierten Unternehmen und Beteiligungserträge wurden im Wesentlichen im 
Teilkonzern Stadtwerke Köln GmbH realisiert. Diese stammen aus assoziierten Gesell-
schaften und unwesentlichen Beteiligungen, die nur mit ihren Anschaffungskosten in den 
Gesamtabschluss einbezogen wurden. 
 
7.2. Gesamtaufwendungen 
Personalaufwendungen  
Personalaufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
1.680 1.678 1.726 1.803 1.881 1.994
 
Geringfügige Konsolidierungsbuchungen sind im Bereich konzerninterner Personalgestel-
lung entstanden. 
 
Versorgungsaufwendungen  
Versorgungsaufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
52 49 38 61 57 54
 
Die Versorgungsaufwendungen werden für die pensionierten Beamtinnen und Beamten der 
Stadt und ihrer Tochtergesellschaften mit Dienstherrenfähigkeit gezahlt. 
 
 
Seite 32

Aufwendungen aus Sach- und Dienstleistungen 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
4.402 4.077 3.919 4.146 3.727 3.928
 
Die Aufwendungen aus Sach- und Dienstleistungen stellen den größten Aufwandsblock im 
Konzern Stadt Köln dar.  
 
Bilanzielle Abschreibungen 
Bilanzielle Abschreibungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
837 840 861 931 890 859
 
Der größte Teil der Abschreibungen betrifft Sachverhalte aus den Einzelabschlüssen der 
einbezogenen Einheiten (697,0 Mio. Euro). Im Rahmen des Gesamtabschlusses wurden 
stille Reserven in Höhe von 24,2 Mio. Euro aufgelöst. Zusätzlich wurde der Geschäfts- oder 
Firmenwert in Höhe von 137,4 Mio. Euro abgeschrieben. 
 
Transferaufwendungen 
Transferaufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
1.102 1.193 1.248 1.318 1.438 1.487
 
Transferaufwendungen ergeben sich ausschließlich aus dem Abschluss der Kernverwal-
tung Stadt Köln. Zu eliminieren waren geleistete Betriebskostenzuschüsse bzw. Zuschüsse 
an die verselbstständigten Aufgabenbereiche. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um 
Zuschüsse an das Veranstaltungszentrum. 
 
Sonstige ordentliche Aufwendungen  
Sonstige ordentliche Aufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 2015 
942 1.128 1.155 1.097 1.213 1.204
 
Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich die Mietaufwendungen 
der Stadt, die mit den betreffenden Erträgen aus privatrechtlichen Leistungsentgelten bei 
der Gebäudewirtschaft zu konsolidieren waren.  
  
Seite 33

8. Haftungsverhältnisse und sonstige  finanzielle Verpflichtungen zum 
31.12.2015 
 
Zum 31.12.2015 bestanden Miet-, Leasing-, Wartungs- und Dienstleistungsverträgen u. a. 
für Hardware, Software, IT/TK-Anlagen, Kopierer und Drucker, für Fahrzeuge der Ver-
kehrsüberwachung, Fahrzeuge im Rettungsdienst und weitere Fahrzeuge. Für Geschäfts-
räume bestehen langfristige Mietverträge. 
Aus den Versorgungsverpflichtungen der Zusatzversorgungskassen (ZVK) gegenüber den 
versicherten aktiven Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern ergeben sich Fehlbeträge. 
Diese lassen sich auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens er-
mitteln. Im Gutachten wurde ein Rechnungszinssatz von 3,89 %, eine systemkonforme 
Anwartschaftsdynamik sowie eine Rentendynamik von 1 % nach den Richttafeln 2005 G 
von Prof. Dr. Heubeck zu Grunde gelegt. 
Die Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben werden im Konzern in die lang-
fristige Liquiditätsplanung einbezogen. Sie werden insbesondere durch noch nicht valutierte 
und noch aufzunehmende langfristige Kredite und vorhandene Liquiditätsreserven gedeckt.  
Für zukünftige Instandhaltungs- und Moder nisierungsmaßnahmen der Wohnraumbewirt-
schaftung wurde ein umfangreiches mehrjähriges Programm aufgestellt. Die Finanzierung 
ist teilweise durch branchenübliche Fremdfinanzierung und teilweise durch Mittelzuflüsse 
aus den zukünftigen Jahresergebnissen und aus Grundstücksverkäufen vorgesehen. 
Den Konzern binden die Bezugsverträge für Strom, Erdgas, Wirbelschichtbraunkohle und 
Wasser. Die finanziellen Verpflichtungen aus Kaufkontrakten im Stromhandel betragen 
1.938,2 Mio. Euro. 
Es besteht ein öffentlich-rechtlicher Vertrag mit dem Wasser- und Bodenverband Wahn 
vom 19.11.2003 über  
 die Ausführung der Aufgaben für Abwasserableitung und -reinigung sowie ord-
nungsgemäße Entsorgung der Reststoffe und 
 zur Gewässerunterhaltung und -ausbau einschließlich der damit verbundenen fi-
nanz- und verwaltungstechnischen Leistungen. 
 
Risiken und finanzielle Verpflichtungen ergeben sich darüber hinaus aus der Beteiligung an 
der Koelnmesse GmbH. Wie sich diese auf den Konzern im Einzelnen auswirken, kann den 
Ausführungen im Beteiligungsbericht 2015 entnommen werden. Weitere Ausführungen zu 
allen weiteren Chancen und Risiken finden sich im Kapitel 4.4 (Operative Chancen und 
Risiken). 
  
Seite 34

Gesamtlagebericht 2015 
1. Vorbemerkungen 
Der gemeindliche Gesamtabschluss bietet die Möglichkeit, Informationen über die wirt-
schaftlichen Verhältnisse der Stadt Köln (der Verwaltung und der Betriebe der Stadt Köln) 
in einem in sich schlüssigen Zahlenwerk zusammenzufassen. Dieser integrierten Gesamt-
sicht wird auch im Gesamtlagebericht Rechnung getragen. 
Ein Gesamtlagebericht soll gemäß § 51 Abs. 1 GemHVO das durch den Gesamtabschluss 
zu vermittelnde Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der 
Kommune einschließlich der verselbstständigten Aufgabenbereiche näher erläutern. Dies 
erfolgt nachfolgend durch die Vermittlung eines Überblicks über den Geschäftsverlauf so-
wie eine Analyse der wirtschaftlichen Lage des Konzerns Stadt Köln im Geschäftsjahr 
2015. Zusätzlich werden Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeit dargestellt und ein 
Ausblick auf die künftige Entwicklung mit dem Ziel der dauerhaften und nachhaltigen Leis-
tungserbringung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln gegeben. 
Durch das Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung kommunaler Gesamtabschlüsse in 
Nordrhein-Westfalen ergibt sich für die Stadt Köln die Möglichkeit, die Gesamtabschlüsse 
für die Jahre 2011 bis 2014 der Anzeige des Gesamtabschlusses 2015 beizufügen. Zur 
besseren Übersicht hat sich die Stadt Köln entschieden, den Zeitraum 2011 - 2014 und das 
Jahr 2015 separat in jeweils einem Lagebericht zu beschreiben. Ist der Blick auf die länger-
fristige Entwicklung für Verständnis- und/oder Analysezwecke hilfreich, werden Zeitreihen 
zur Entwicklung des Konzerns Stadt Köln dargestellt. 
Der vorliegende Gesamtlagebericht für die Stadt Köln zum 31.12.2015 baut auf dem Lage-
bericht 2015 der Stadt Köln sowie auf den Lageberichten der in den Gesamtabschluss ein-
bezogenen Beteiligungsunternehmen zum 31.12.2015 auf. Ergänzt wird der Gesamtlage-
bericht durch den (dem Gesamtabschluss als Anlage beigefügten) Beteiligungsbericht 2015 
der Stadt Köln. Zum Stichtag 31.12.2015 liefert dieser gemäß § 117 GO NRW einen detail-
lierten Überblick über den Beteiligungsbesitz der Stadt Köln. 
2. Überblick über den Geschäftsverlauf 
2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 
In 2015 hat sich die Konjunktur in Deutschland und im Euroraum weiter erholt. Die Zu-
wachsrate des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das Jahr 2015 beläuft sich in 
Deutschland auf 1,7 % und fällt somit etwas schlechter aus als im Euro-Raum mit 2,0 % 
(EU 2,2 %). In NRW konnte in 2015 kein reales Wirtschaftswachstum realisiert werden, so 
dass die Zuwachsrate des realen BIP hier 0,0 % beträgt. 
Die anhaltende Niedrigzinsphase belastet weiterhin den Finanzsektor und birgt Risiken für 
die dauerhafte Finanzstabilität, da durch das geringe Zinsniveau mittelfristig die Ge-
schäftsmodelle des Finanzsektors ausgehöhlt werden. Für Kreditnehmer ist dieses Zinsni-
veau grundsätzlich vorteilhaft, da die Zinsaufwendungen trotz hoher Kreditbestände mode-
rat ausfallen. 
Die Auswirkungen internationaler Konflikte machten sich in Deutschland in einer hohen 
Flüchtlingsmigration bemerkbar. Im Jahr 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und 
Flüchtlinge (BAMF) insgesamt 476.649 formelle Asylanträge gestellt und somit 273.815 
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mehr als im Vorjahr. Angesichts der grundsätzlich guten wirtschaftlichen Situation der öf-
fentlichen Haushalte sollten die mit der Flüchtlingsmigration zusammenhängenden abseh-
baren Ausgaben finanziell verkraftbar sein. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der 
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet direkte Ausgaben der öffentlichen Hand für die 
Flüchtlingsmigration von 5,9 bis 8,3 Mrd. Euro im Jahr 2015. 
Im Bundesdurchschnitt ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 2015 
um 2,2 % im Vergleich zu 2014 angestiegen. Der Kölner Beschäftigungszuwachs belief 
sich im gleichen Zeitraum auf 2,5 %. In Köln sind vier von fünf Beschäftigten im Dienstleis-
tungssektor tätig, in dem auch überwiegend die Beschäftigungszuwächse zu verzeichnen 
waren. Infolge steigender Beschäftigungszahlen ist die Zahl der Arbeitslosen zum Jahres-
ende 2015 gegenüber 2014 um 1,1 % auf 49.850 gesunken. Gleichzeitig verringerte sich 
die Arbeitslosenquote von 9,1 % in 2014 auf 8,8 % in 2015. Damit liegt die Arbeitslosen-
quote in Köln über dem Bundesdurchschnitt von 6,1 % und dem Landesdurchschnitt von 
7,7 % zum Jahresende 2015. 
Wie die Stadt Köln auf die damit verbundenen Anforderungen reagiert, hängt einerseits von 
ihren finanziellen Möglichkeiten und andererseits von ihrer strategischen Ausrichtung in 
Bezug auf die wesentlichen Handlungsfelder ab. 
Daher wird im Folgenden kurz auf die Entwicklung der bedeutendsten Einnahmequellen 
eingegangen, bevor dann die Schwerpunkte in den einzelnen Aufgabengebieten beschrie-
ben werden. 
 
2.2. Die Situation der Stadt Köln  
Mit 1.069.192 Einwohnern zum 31.12.2015 ist die kreisfreie Stadt Köln die bevölkerungs-
reichste Stadt in Nordrhein-Westfalen (NRW) und die viertgrößte Stadt Deutschlands. Bei 
einer Stadtgeschichte von über 2.000 Jahren hält die Stadt Köln ein umfangreiches Kultur-
angebot bereit. Neben dem weltberühmten Kölner Dom können Besucher die ereignisrei-
che Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte anhand vieler römischer und mittelalterlicher 
Baudenkmäler, Ausgrabungsstätten und durch weitere kulturelle Angebote (z. B. in Form 
von Museen) kennen lernen. 
In der Medienstadt Köln haben diverse Verbände und Medienunternehmen mit zahlreichen 
Fernsehsendern, Musikproduzenten und Verlagshäusern ihren Sitz. Weltweite Bedeutung 
hat die Stadt Köln als Kongress- und Messestandort. Zu den wichtigsten Kölner Messen 
zählen die Fotomesse photokina, die Süßwarenmesse ISM, die Videospielmesse Game-
scom und mit der Art Cologne die älteste Kunstmesse der Welt. Das umfangreiche Kultur-
angebot sowie jährlich wiederkehrende und wechselnde Großveranstaltungen machen Köln 
zu einem beliebten internationalen Reiseziel. 
Als Verkehrsknotenpunkt bietet die Rheinmetropole Köln einen umfangreichen Schienen-
personenfernverkehr. Der Containerumschlagbahnhof Köln Eifeltor zählt zu den größten 
Großumschlaganlagen in Europa. Vier Binnenhäfen und der internationale Flughafen 
Köln/Bonn ergänzen die Kölner Infrastruktur. 
Aufgrund ihres umfangreichen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Angebots erfreut 
sich die Stadt Köln nicht nur als touristisches Reiseziel sondern auch als dauerhafter Woh-
nort einer steigenden Beliebtheit. Die Stadt Köln prognostiziert einen Anstieg der Kölner 
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Bevölkerung bis 2040 auf 1.186.5001 Einwohnerinnen und Einwohner. Dies entspricht ei-
nem Anstieg von 13,5 % im Vergleich zum Basisjahr 2015. Entsprechend der Prognose ist 
damit zu rechnen, dass bereits 2025 knapp 100.000 Menschen mehr in Köln leben werden. 
Mit der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner verändert sich auch deren Altersstruktur 
sowie die Zahl und Struktur der privaten Haushalte. Besonders stark steigt voraussichtlich 
die relative und absolute Zahl der über 65- und der über 80-Jährigen. Aber auch die Zahl 
der Kinder und Jugendlichen nimmt zu. Somit bleibt das Durchschnittsalter in Köln bis 2025 
stabil bei 42 Jahren. Bis 2040 steigt es moderat auf 43,3 Jahre. Die Zahl der Kölner Haus-
halte steigt bis 2040 voraussichtlich um 75.400 auf 626.400 an.  
Aus den Prognosen ergeben sich Handlungsbedarfe in allen kommunalen Aufgabenberei-
chen, die zum einen erhebliche Investitionen insbesondere im Bildungsbereich und im 
Wohnungsbau erfordern. Zum anderen ergeben sich zusätzliche Bedarfe auf den sozialen 
Handlungsfeldern, die durch den demographischen Wandel mit dem zunehmenden Anteil 
älterer Menschen noch verstärkt werden. 
 
2.3. Entwicklung der Steuern und Schlüsselzuweisungen 
 
Die wesentliche Einnahmequelle der Stadt Köln, die durch den Konzern schwer zu beein-
flussen sind, stellen die Steuern und Schlüsselzuweisungen dar (28 Prozent der Gesamter-
träge in 2015). 
Steuern und ähnliche Abgaben 
Die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben haben im Konzern der Stadt Köln 2015 im 
Vergleich zu 2014 nur leicht abgenommen und stellen weiterhin mit 1,8 Mrd. Euro nach den 
privatrechtlichen Leistungsentgelten die wichtigste Ertragsquelle dar. Es gab einen Rück-
gang bei der Netto-Gewerbesteuer um 150,7 Mio. Euro (Gesamtvolumen 769,0 Mio. Euro). 
Zum Rückgang haben neben den aus der Rechtsprechung für die Veranlagungsjahre 2001 
und 2002 resultierenden hohen Beträge in einem Einzelfall insbesondere die zum Ende des 
Jahres eingegangenen Steuermessbescheide der Finanzverwaltung geführt, aus denen 
sich Rückzahlungsverpflichtungen in Höhe von insgesamt rd. 97 Mio. Euro ergeben. Die 
Rückzahlung erfolgt erst Anfang des Jahres 2016, die ergebniswirksame Belastung ist je-
doch bereits im Ergebnis und der Bilanz des Jahres 2015 zu berücksichtigen. 
 
600
650
700
750
800
850
900
950
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Gewerbesteuer in Mio. Euro
Entwicklung der Netto-Gewerbesteuer 
(Ist-Gewerbesteuer abzgl. Gewerbesteuerumlage und Fonds 
Deutsche Einheit)
Seite 37

Die vorangestellte Grafik macht deutlich, dass die Netto-Gewerbesteuer im Zeitablauf gro-
ßen Schwankungen unterliegt. Ihre Höhe lässt sich aus Sicht des Konzerns nur durch den 
Gewerbesteuerhebesatz beeinflussen. Eine Erhöhung des Hebesatzes gefährdet jedoch 
die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Köln. Der Gewerbesteuerhebesatz wurde zuletzt 
im Jahr 2011 von 450 Punkten auf 475 Punkte angehoben. 
Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer stellt mit 501,0 Mio. Euro in 2015 eine wich-
tige Ertragsquelle dar, es sind Mehrerträge in Höhe von rund 48 Mio. Euro im Vergleich 
zum Vorjahr entstanden. 
 
Schlüsselzuweisungen 
Die Schlüsselzuweisungen des Landes stiegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 
82,2 Mio. Euro auf 297,3 Mio. Euro. Die Zuweisungen des Landes für laufende Zwecke 
betragen 283,0 Mio. Euro und liegen damit 27,3 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. 
 
2.4. Kommunale Leistungserbringung 
Die Stadt Köln ist verpflichtet, die Grundversorgung der Bevölkerung mit Einrichtungen der 
öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen. Zur Sicherstellung dieser Grundversorgung 
erbringt die Stadt Köln eine Vielzahl von Leistungen, die ihr als Aufgaben vom Bund oder 
dem Land gesetzlich auferlegt oder übertragen worden sind.  
Hinzu kommen freiwillige Aufgaben, bei denen die Stadt Köln selbst entscheidet, ob und in 
welcher Form sie tätig wird. Sie bilden das Herzstück der Kommunalpolitik. Beispiele für 
Freiwillige Aufgaben sind u.a. neun städtische Museen, die Stadtbibliothek mit zwölf Stand-
orten, eine Vielzahl von Jugendeinrichtungen und Sportplätzen, zwölf Frei- und Freizeitbä-
der, der Kölner Zoo, acht Musikschulstandorte und vieles mehr. 
 
Ver- und Entsorgung 
Um ihrer Verantwortung im Bereich der Ver- und Entsorgung gerecht zu werden, über-
nimmt die Stadt Köln Aufgaben in Bezug auf die Energie- und Wasserversorgung, die Ab-
fallentsorgung und Entwässerung. 
 
Energie und Wasser 
Die Bereitstellung von Energie und Wasser wird im Konzern hauptsächlich durch die 
RheinEnergie AG und ihre Tochtergesellschaften wahrgenommen. Wesentliche Herausfor-
derungen in diesem Bereich ergaben sich auch in 2015 aus den dynamischen Veränderun-
gen der energiepolitischen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene, 
dem sich verändernden Verbraucherverhalten, dem Vormarsch erneuerbarer Energieträger 
sowie aus sinkenden Energiepreisen.  
Die Absatzsituation der RheinEnergie AG wurde im Geschäftsjahr 2015 hauptsächlich 
durch zwei Faktoren beeinflusst: Die gegenüber 2014 niedrigere Durchschnittstemperatur 
begünstigte den Absatz im Bereich der Wärmeenergieträger, während sich der intensive 
Preiswettbewerb im Strom- und Gasmarkt bei unverändert hoher Wechselbereitschaft der 
Kunden unvermindert fortsetzte.  
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Um dem Wettbewerbsdruck zu begegnen, setzt die RheinEnergie AG konsequent auf 
marktgängige Produkte in Verbindung mit immer umfangreicheren, kundenorientierten Be-
ratungs- und Dienstleistungen. Begleitet wird dies durch umfassende Aktivitäten zur Bin-
dung und Rückgewinnung von Kunden in allen Segmenten sowie den Ausbau neuer Onli-
ne-Vertriebswege. 
 
Abfallentsorgung und -verwertung 
Das Geschäftsfeld Abfallentsorgung und -verwertung wird zum einen durch die AWB Ab-
fallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) vertreten, die im Wesentlichen Aufgaben der Ab-
fallbeseitigung und Straßenreinigung sowie der Wertstofflogistik übernimmt. Zum anderen 
betreibt die AVG Abfallentsorgungs- und Müllverbrennungsanlage Köln (AVG) in Köln bzw. 
der Umgebung eine Restmüllverbrennungsanlage (RMVA) und eine Deponie für die Ent-
sorgung von Industrie- und Gewerbeabfällen (Deponie Vereinigte Ville) und zählt zusam-
men mit drei weiteren Beteiligungen ebenfalls zu diesem Geschäftsfeld. 
Wie in den Vorjahren, so wurden auch in 2015 diverse Maßnahmen im Rahmen von „Aktiv 
für Köln“ – der Kampagne, um mehr Abfälle zu vermeiden, wiederzuverwenden und zu 
verwerten – umgesetzt. Der Schwerpunkt lag neben den Maßnahmen zur Abfallvermeidung 
auf dem weiteren Ausbau der E-Schrott-Samm lung sowie der Sensibilisierung der Bürge-
rinnen und Bürger für eine verstärkte Abfalltrennung.  
Im Zeitraum 2015/2016 wurde eine neue Hausmüllanalyse durchgeführt und untersucht, 
wieviel Wertstoffpotenzial noch in der Restmülltonne enthalten ist. Mit Hilfe der Ergebnisse 
sollen abfallwirtschaftliche Maßnahmen bewertet und neue Maßnahmen zur Optimierung 
der getrennten Sammlungen (Serviceangebote und Sammelstrukturen) entwickelt werden.  
Unter der Berücksichtigung der notwendigen Stillstandszeiten durch Revisionen erreichte 
die RMVA eine hohe Verfügbarkeit, sodass in der Anlage rund 717.000 t Abfälle verbrannt 
werden konnten. Die dabei gewonnene Wärme wurde dazu genutzt, 370.155 MWh Strom 
und 330.789 t Ferndampf zu erzeugen. Davon wurden nach Abzug des Eigenverbrauchs 
337.829 MWh Energie in Form von Strom und Dampf abgesetzt. Die Emissionsdaten der 
RMVA lagen im Jahr 2015 wieder deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben wie auch unter 
den strengeren Genehmigungswerten.  
Auch im Geschäftsjahr 2015 wurden auf der Deponie Vereinigte Ville ganzjährig Abfälle 
verwertet und beseitigt. Nach deutlich über den geplanten Abfallmengen liegender Anliefer-
frequenz in den ersten fünf Monaten des Jahres sanken die Anlieferungen im 2. Halbjahr 
spürbar. Insgesamt liegt die Mengenentwicklung rein rechnerisch etwa 14 % unter dem 
Vorjahresniveau aber gut 15.000 t über den geplanten Werten. Mit den angenommenen 
464.000 t ist es gelungen, die Deponie mit ausreichenden Abfallmengen zu bewirtschaften.  
 
Gewässer und Entwässerung  
Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR sind im Konzern Stadt Köln mit allen wasser-
wirtschaftlichen Aufgaben (mit Ausnahme des Trinkwassers) betraut. 
Den Schwerpunkt im Bereich der Gewässer bilden die Arbeiten zur Umsetzung der europä-
ischen Wasserrahmenrichtlinie, welche einen guten Zustand der Gewässer bis 2015 - mit 
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zwei Verlängerungszyklen von jeweils sechs Jahren bis 2027 - fordert. Für die Kölner Ge-
wässer sind zahlreiche morphologische und hydromorphologische Maßnahmen vorgese-
hen, die in dem rechtlich vorgeschriebenen Umsetzungsfahrplan zusammengestellt wur-
den. Dieser Umsetzungsfahrplan wurde in 2013 in das Gewässerentwicklungskonzept für 
die Kölner Bäche aufgenommen. Der Rat der Stadt Köln hat das Gewässerentwicklungs-
konzept in seiner Sitzung am 11.02.2014 beschlossen. Seitdem werden die Maßnahmen 
der Gewässerverbesserung geplant und umgesetzt. 
Insgesamt wurden 2015 2,2 km Straßenentwässerungskanäle baulich saniert. 
Im Nachgang zum fertiggestellten Hochwasserschutz wurden noch Restarbeiten durchge-
führt, die sich aus einer geänderten Gesetzeslage oder der Überprüfung von Uferabschnit-
ten ergaben. Hierzu gehörten beispielsweise die barrierefreie Nach- bzw. Umrüstung von 
Treppenanlagen und Rampen entsprechend der „Erklä rung von Barcelona“ sowie die Er-
tüchtigung der sogenannten Lindemauer. Die Planungen hierzu wurden in 2015 verstärkt 
fortgeführt. 
 
Telekommunikation 
Das Leistungsangebot der Sparte Telekommunikation umfasst Telefonie, Mobilfunk, TV 
sowie Internet-, Daten- und Wholesale-Dienste für Privat- und Geschäftskunden und wird 
im Konzern Stadt Köln von der NetCologne wahrgenommen. In einem nach wie vor schwie-
rigen, dynamischen und hochregulierten Telekommunikationsmarktumfeld, das durch in-
tensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck gekennzeichnet ist, hat sich die NetCologne 
auch 2015 erfolgreich behauptet. Die technische Grundlage dafür ist das eigene, leistungs-
starke Breitbandnetz. Es ist eines der modernsten Europas und bietet Kapazitäten für die 
weitere Entwicklung des Faktors Kommunikation in der Region. 
Von besonderer Bedeutung waren im Geschäftsjahr 2015 der Start der Vectoring-
Technologie, der weitere Ausbau des Glasfasernetzes „Fibre to the Curb“ (FTTC) sowie der 
Anschluss zusätzlicher LTE-Standorte. 
 
Verkehr 
Im Rahmen ihrer verkehrspolitischen Ziele übernimmt die Stadt Köln Aufgaben im Zusam-
menhang mit dem öffentlichen Personennahverkehr sowie des Hafenbetriebs und Schie-
nenverkehrs. 
 
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) 
Im Konzern Stadt Köln werden die städtischen Buslinien und die Stadtbahn von der Kölner 
Verkehrs-Betriebe AG (KVB) betrieben. Die Fahrgastzahlen der KVB nahmen 2015 gegen-
über dem Vorjahr leicht zu. Insgesamt wurden 276,2 Mio. Fahrten unternommen, ein Zu-
wachs von 1,1 Mio. Fahrten (+0,4 %). Während die Zahl der Fahrgäste im entgeltlichen 
Linienverkehr um 2,1 Mio. Fahrgäste stieg, sank die Zahl der Fahrgäste des übrigen Ver-
kehrs um 1,0 Mio. Fahrgäste. Dieser Rückgang ist überwiegend auf die geringere Zahl an 
Fahrgästen ohne gültigen Fahrausweis zurückzuführen (-1,2 Mio.). Die Stammkundschaft 
der KVB wuchs 2015 weiter an und lag bei rund 304.000 Fahrgästen. 
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Weitere wichtige Aktivitäten in Köln im Bereich ÖPNV waren die Fortsetzung der Baumaß-
nahmen der Nord-Süd Stadtbahn sowie die Inbetriebnahme der ersten batteriebetriebenen 
Gelenkbusse. 
 
Hafen und Güterverkehr sowie Schienenverkehr 
Gegenstand des Geschäftsfeldes Hafen und Güterverkehr ist der Betrieb von Häfen, von 
öffentlichem und nicht-öffentlichem Eisenbahn- und Binnenschifffahrtsverkehr und der 
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf sowie die Durchführung und Förderung aller Vorhaben, die 
damit im Zusammenhang stehen. Der Konzern Stadt Köln übernimmt die Bereitstellung von 
Infrastruktur und zentralen Dienstleistungen für den Hafenbetrieb und den Schienenver-
kehr. Diese Aufgabe wird grundsätzlich von der  Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) 
und ihrer Töchter wahrgenommen.  
Während sich der Durchgangsverkehr 2015 positiv entwickelte, gab es bei den anderen 
Verkehrsbeziehungen Rückgänge, wie z. B. beim Binnenverkehr, beim Versand in das Aus-
land und beim Empfang aus dem Ausland. Der Rückgang wirkte sich besonders bei Kohle, 
rohem Erdöl und Erdgas sowie Erzen, Steinen und Erden und sonstigen Bergbauerzeug-
nissen aus. Für die Rückgänge beim Kohleumschlag ist die schwache Nachfrage aus dem 
Bereich der Kraftwerkswirtschaft ursächlich , die wiederum auf Effekte der Energiewende, 
einen milden Temperaturverlauf zu Beginn und Ende des Jahres sowie auf technische 
Gründe beim Betrieb der Kraftwerke zurückzuführen ist. 
 
Sport und Kultur  
Die Stadt schafft ein vielfältiges Freizeitangebot, das den unterschiedlichen Bedürfnissen 
der Bürgerinnen und Bürger durch ein breites Angebot an verschiedenen Betätigungsmög-
lichkeiten gerecht wird. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Angebots kann im Folgenden nur 
kurz auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche eingegangen werden. 
 
Sport 
Die Stadt Köln fördert den vereinsgebundenen und -ungebundenen Sport, insbesondere 
den Amateursport, durch die Bereitstellung und Erhaltung von Sportanlagen. Dadurch soll 
ein bedarfsorientiertes und flächendeckendes Angebot sichergestellt werden. 
Einen wichtigen Beitrag zur Erholung leistet die KölnBäder GmbH. Trotz einer angespann-
ten Haushaltssituation legt die Stadt Köln großen Wert auf einen bürgerorientierten und 
wirtschaftlich attraktiven Betrieb von Freizeitbädern. Das schließt den Bau neuer Anlagen 
und die grundlegende Modernisierung von Bädern ebenso ein, wie die kontinuierliche Wei-
terentwicklung des Angebotes entsprechend den sich verändernden Wünschen und Be-
dürfnissen der Kölnerinnen und Kölner. Ziel ist es hierbei, das Angebot zu sozialverträgli-
chen Tarifen anzubieten. Aus den Zweckbädern der Vergangenheit sind inzwischen auch 
sportgerechte Freizeitanlagen geworden, die über den Badebetrieb hinaus auch vielfältige 
Fitness-, Sauna-, Eissport- sowie Gesundheits- und Wellness-Angebote bereithalten.  
Aktuellen ökonomischen Herausforderungen wird bereits mit koordinierten und wirkungsvol-
len Maßnahmen zur Kostenbegrenzung oder -senkung sowie zur Steigerung der Umsatzer-
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löse entgegengewirkt. So wurde beispielsweise durch den Einsatz stromsparender LED-
Geräte oder Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung der Energieverbrauch spürbar 
reduziert. In den vergangenen 18 Jahren wurden insgesamt fast 192 Mio. Euro in die Mo-
dernisierung und Erneuerung der Infrastruktur der Kölner Bäder investiert – hiervon rund 
52 Mio. Euro allein in den Bereichen Reparaturen, Instandhaltungen sowie Unterhalt bauli-
cher und bautechnischer Anlagen. Zur Stärkung der Ertragsseite wurde im Geschäftsjahr 
2015 beschlossen, die Tarife zum 1. Februar 2016 anzupassen. 
Auch die Beteiligung der Stadt Köln an der Kölner Sportstätten GmbH, welche Sportanla-
gen betreibt und vermarktet, dient der Sportförderung. 
 
Kultur 
Die Stadt Köln betreibt neun Museen mit einem breiten kulturellen Angebot. Die inhaltliche 
Ausrichtung des jeweiligen Angebots ist Aufgabe des Museums. Bei Querschnittsaufgaben 
wie z. B. der strategischen Steuerung und Entwicklung, der Finanzplanung, dem internen 
Controlling, museumsübergreifenden Angelegenheiten, der Durchführung von Bauunterhal-
tungsmaßnahmen und Grundsatzfragen werden die Museen zentral unterstützt. Hierdurch 
werden Synergieeffekte ausgeschöpft und Einsparpotentiale realisiert. 
Die Kölner Kulturlandschaft wird darüber hinaus durch die Unterstützung und Initiierung 
innovativer künstlerischer Ansätze mit fi nanzieller und beratender Förderung von Künstlern 
und Instituten gefördert. Ferner werden anspruchsvolle, experimentelle Veranstaltungen 
durchgeführt bzw. betreut. Für Künstler und Künstlergruppen werden Arbeitsräume und 
Spielstätten geschaffen und vermittelt. Hierdurch wird eine künstlerisch anspruchsvolle, 
professionelle, freie Kunst zur Sicherung der kulturellen Vielfalt und der Qualifizierung von 
Künstlern ermöglicht. 
Im Historischen Archiv der Stadt Köln werden historisch bedeutsame Unterlagen aus städ-
tischer und privater Provenienz archiviert und somit dauerhaft gesichert. Sowohl der Ein-
sturz des Historischen Archivs in 2009 und die daraus folgende Aufarbeitung und Zusam-
menführung der dabei beschädigten Archivalien als auch das Beweissicherungsverfahren 
zur Feststellung der Schadensursache und der dafür Verantwortlichen führten auch im Jahr 
2015 zu erheblichen Belastungen mit Millionenbeträgen. Es ist aktuell noch nicht absehbar, 
wann die zivil- und strafrechtlichen Verfahren abgeschlossen sein werden. Eine Prognose 
über den Ausgang der Verfahren ist gegenwärtig nicht möglich. 
Vom Konzern Stadt Köln werden die Kölner Philharmonie, der Gürzenich, das Veranstal-
tungsgebäude Flora Köln sowie der Tanzbrunnen und das Theater am Tanzbrunnen im 
Wege von Gesamt- und Einzelverpachtungen betrieben. Der Betrieb dieser Veranstal-
tungsstätten orientiert sich vorrangig an den Interessen der Bevölkerung. 
 
Bildung 
Im Rahmen des Aufgabengebiets „Bildung“ leistet die Stadt Köln ihren Beitrag durch die 
Kindertagesbetreuung, die Wahrnehmung ihrer Schulträgeraufgaben und durch Weiterbil-
dungsangebote der Volkshochschule. 
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Kindertagesbetreuung 
In der Kindertagesbetreuung werden Schutz und Hilfen sowie die Entwicklung und Bereit-
stellung einer kinder-, jugend- und familiengerechten Infrastruktur für Kinder bis zum Schul-
eintritt gewährt. Dabei soll das Wohl der Kinder durch sozialpädagogische Betreuung, Er-
ziehung, Bildung und Förderung sichergestellt werden. In 2015 wurde der U3-gerechte 
Umbau von Kindertagesstätten im vorhandenen Bestand fortgesetzt. Im Berichtsjahr wur-
den 15 Kindertagesstätten hergerichtet, zehn befanden sich im Umbau oder kurz vor der 
Abnahme. Der Umbau weiterer vier Kindertagesstätten wurde zeitlich festgelegt. 
 
Kinder- und jugendpädagogische Einrichtung 
Die Stadt Köln leistet die pädagogische Betreuung von behinderten sowie nichtbehinderten 
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Beratung und Unterstützung der 
Personensorgeberechtigten im Rahmen von teilstationärer und stationärer Unterbringung. 
Zudem unterstützt die Stadt Köln die Sicherstellung von Erziehung, Betreuung, Pflege, För-
derung und Schutz von behinderten und nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und jun-
gen Erwachsenen innerhalb und außerhalb der Familie sowie die Integration in den Fami-
lienverband und das soziale Umfeld. Die Aufwendungen für die Betreuung von unbegleite-
ten minderjährigen Flüchtlingen haben sich mit Einsetzen der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 
stark erhöht. Diese Aufwendungen werden jedoch – mit Zeitversatz – komplett vom Land 
erstattet. 
 
Schulträgeraufgaben 
Als kreisfreie Stadt ist die Stadt Köln Trägerin der öffentlichen Schulen aller Schulformen. 
Ausgenommen sind sechs öffentliche Förderschulen, deren Träger der Landschaftsverband 
Rheinland ist. In der Stadt Köln werden derzeit 281 Schulen aus allen Schulformen betreut. 
Im Interesse einer zeitnahen und nachhaltigen Instandsetzung der Immobilien sollten 
stadtweit bis zu 40 Schulen über das Modell der Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) 
instand gesetzt werden. Die Sanierung und der Teilneubau von vier Schulen an drei Schul-
standorten belaufen sich auf ein angenommenes Kostenvolumen von rd. 97 Mio. Euro. Der 
europaweite Teilnahmewettbewerb wurde Ende 2015 abgeschlossen. Die Auswertung soll-
te bis Dezember 2016 erfolgen, ein Ratsbeschluss über die Beauftragung ist für Herbst 
2017 geplant. Eine Evaluierung der bisher umgesetzten ÖPP-Projekte ergab, dass diese 
als erfolgreich eingestuft werden können. 
Nach dem Ausbau der Offenen Ganztagsschulen (OGTS) an Grund- und Förderschulen 
hatte die Erweiterung des Ganztagsbetriebes (GTS) an weiterbildenden Schulen und ins-
besondere die Schaffung von zusätzlichen Schülerplätzen in 2015 höchste Priorität. Die 
bauliche Umsetzung auf einen Ganztagsbetrieb erfolgte sukzessiv und wurde aufgrund 
notwendiger Bedarfsanpassungen an verschiedenen Schulstandorten durch Neu- und Er-
weiterungsbauten sowie Optimierungen des Raumprogramms im vorhandenen Bestand 
ergänzt. Da rund ein Drittel der Schulen der Stadt Köln unter Denkmalschutz steht, besteht 
in diesen Fällen die Verpflichtung zur Erhaltung und Modernisierung der Bausubstanz im 
Rahmen von Generalsanierungen unter Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen 
an den Brandschutz und die Barrierefreiheit der Gebäude. 
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Großprojekte im Schulbausegment 2015 waren u. a. 
- integrierte Universitätsschulen 
- Deutz Campus 
- Gesamtschule Wasseramselweg (mit vorlaufender Ersatzfläche) 
- Gymnasium Zusestraße (mit vorlaufender Ersatzfläche) 
- Gesamtschule Innenstadt. 
Weitere Gesamtschulen in ähnlicher Größenordnung waren 2015 in Vorbereitung, ebenso 
diverse Standortuntersuchungen zur Errichtung neuer Gymnasien. 
 
Gesundheitsversorgung und Soziales 
Die Stadt Köln hält im Rahmen ihrer öffentlichen Daseinsfürsorge Leistungen im Bereich 
der Gesundheitsversorgung, der sozialen Fürsorge sowie der sozialen Grundsicherung 
bereit. 
 
Gesundheitsversorgung 
Zum kommunalen Aufgabenbereich der Gesundheitsversorgung gehören die Gesundheits-
dienste und die Kliniken der Stadt Köln gGmbH (Kliniken Köln). 
Die Gesundheitsdienste erfüllen verschiedene Aufgaben, um gesundheitliche Beeinträchti-
gungen und Schäden zu vermindern. Hierzu zählen u. a. die Erstellung medizinischer Gut-
achten, die Mitwirkung bei der Sicherung von Leben und körperlicher Unversehrtheit sowie 
die Unterstützung einer bedarfsgerechten, dem allgemeinen Stand der gesundheitswissen-
schaftlichen und medizinischen Erkenntnisse entsprechenden Gesundheitsversorgung der 
Kölner Bevölkerung, Touristen, Behörden, Gerichte und Organisationen.  
Die konzernzugehörigen Kliniken Köln fördern das öffentliche Gesundheitswesen insbe-
sondere durch die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung der Stadt Köln vor allem 
durch ambulante, vor-, nach-, voll- und teilstationäre Krankenversorgung mit leistungsfähi-
gen, wirtschaftlich gesicherten Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszentren und 
Rehabilitationseinrichtungen sowie die medizinisch zweckmäßige und ausreichende Ver-
sorgung der in diesen Einrichtungen behandelten Patientinnen und Patienten. 
Mit den Standorten in Köln-Merheim, Köln-Holweide und dem Kinderkrankenhaus Amster-
damer Straße sind die Kliniken Köln eine der größten kommunalen Kliniken Deutschlands. 
In Deutschlands größtem Krankenhausvergleich, den das Magazin Focus Gesundheit jähr-
lich herausgibt, zählen die Kliniken Köln auch qualitativ zu den besten Krankenhäusern in 
Deutschland. Ein ausgezeichneter Mix von Grund-, Regel- und Maximalversorgung für Pa-
tientinnen und Patienten aller Altersstufen bildet dabei den Kern der unternehmerischen 
Ausrichtung für die Zukunft. 
Das Geschäftsjahr 2015 brachte für die Kliniken Köln eine Vielzahl von Veränderungen. In 
dem bereits aufgesetzten und im Geschäftsjahr 2015 weiterentwickeltem Restrukturie-
rungsprogramm wurden interne Leistungsfaktoren, die Wettbewerbssituation sowie externe 
Rahmenbedingungen und Trends zur Identifizierung von Missverhältnissen zwischen An-
gebot und Nachfrage analysiert und bewertet, um den durch die Gesellschafterin erteilten 
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Versorgungsauftrags sicherzustellen. Ein weiterentwickeltes Medizinkonzept bildet dabei 
die Grundlage der laufenden Restrukturierung und sieht sowohl an einzelnen Standorten 
als auch für einzelne Fachabteilungen eine Kapazitätsbereinigung und – konsolidierung 
vor. Ziel ist eine interdisziplinäre Versorgung der Patienten, möglichst in einer Behand-
lungskette, die von der ambulanten Vorbehandlung bis zur postoperativen Rehabilitation 
reicht. In diesem Zusammenhang werden die Kliniken Köln ihre medizinische Ausrichtung 
verstärkt in Richtung Zentrums- und Schwerpunktbildung unter paralleler Aufnahme von 
Kooperationen mit verschiedenen anderen Anbietern aus dem Gesundheitsmarkt intensi-
vieren. Voraussetzung für die Umsetzung neuer Strukturen im Kernleistungsbereich des 
Unternehmens sind zudem dringend erforderliche Investitionen, um Infrastrukturdefizite 
abzubauen. Da die Mittel aus eigener Kraft derzeit nicht vorhanden sind und die von der 
Landesregierung zur Verfügung gestellten Pauschalförderbeträge nur einen marginalen Teil 
abdecken, werden kontinuierlich auch alternative Finanzierungsmodelle geprüft, um den 
Investitionsstau abbauen zu können. Erste Erfolge konnten dabei in 2015 mit dem Aufbau 
einer langfristigen Kooperation im Bereich Kardiologie mit einem Weltmarktführer aus dem 
Medizinproduktbereich erzielt werden. 
 
Soziales 
Die Stadt Köln erbringt für Menschen, deren finanzielle Mittel zur Existenzsicherung nicht 
ausreichen, gesetzliche Leistungen im sozialen Bereich, die der Hilfe zur Selbsthilfe und 
Förderung eines menschenwürdigen Lebens dienen. Diese richten sich nach den Vorschrif-
ten der Sozialgesetzbücher. 
Neben den gesetzlich verpflichtenden Leistungen erbringt die Stadt Köln auch freiwillige 
Sozialleistungen und interkulturelle Hilfen. Diese sollen die sozialen und wirtschaftlichen 
Nachteile für bedürftige Kölnerinnen und Kölner reduzieren, das interkulturelle Zusammen-
leben stärken und die soziale Integration fördern. Hierfür werden Vergünstigungen für be-
dürftige Kölnerinnen und Kölner gewährt (z.B. Köln-Pass) und die Träger der Freien Wohl-
fahrtspflege und Anbieter interkultureller Aktivitäten gefördert. Ferner betreibt, unterhält und 
fördert die Stadt Köln Bürgerhäuser und -zentren. Diese stellen bedarfs- und interessenge-
rechte Freizeit- und Kulturangebote sowie soziale Dienstleistungen für die Bevölkerung 
(insbesondere für Stadtbezirksbewohnerinnen und Stadtbezirksbewohner) bereit. Diese 
sollen die Alltagssituation der Menschen verbessern sowie die Integration und Kontaktauf-
nahme erleichtern. 
 
 
Stadtentwicklung und Wohnungsbau 
Die Situation auf dem Kölner Wohnungsmarkt war auch 2015 weiter angespannt. Mieten, 
Preise für Eigentumswohnungen und Grundstücke sind weiter gestiegen. Die Preise von 
Kölner Eigentumswohnungen sind zwischen 2014 und 2015 durchschnittlich um 7 % ge-
stiegen. Die Steigerung der Mietpreise fiel niedriger aus. Dabei nahmen die Baulandpreise 
um 10 % zu. Die Zahl der Fortzüge von Familien ins Umland ist in den letzten Jahren ge-
stiegen. 
In 2015 wurde mit 3.957 Wohnungen die höchste Bauleistung der letzten 15 Jahre in Köln 
erreicht. Damit wurde im vierten Jahr in Folge ein Neubauergebnis von über 3.000 Woh-
Seite 45

nungen erzielt. Es wurden insbesondere 2.849 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (385 
und damit 15,6 % mehr als im Vorjahr) fertiggestellt.  
Für die nächsten Jahre ist davon auszugehen, dass der Einwohnerzuwachs und das Haus-
haltswachstum in Köln weiter zunehmen, was zu einem steigenden Bedarf an Wohnraum 
führt. Der Rat der Stadt hatte daher als Ziel beschlossen, bis 2020 jährlich 3.900 Wohnun-
gen zu errichten, davon 3.400 in Geschossbauweise. 
In 2015 wurden durch die GAG 387 Wohnungen fertig gestellt und weitere 429 Wohnungen 
modernisiert bzw. saniert.  
Im Konzern Stadt Köln hat nicht nur die Schaffung neuen Wohnraums einen hohen Stel-
lenwert, sondern auch die damit verbundenen sozialen Bedürfnisse der Mieterinnen und 
Mieter. Neben der Belegungssteuerung und der individuellen Sozialbetreuung von Mietern 
werden zahlreiche und vielfältige Projekte in den Quartieren der Stadt Köln initiiert und ko-
ordiniert. Die Projektbandbreite reicht dabei von Sport- und Freizeitangeboten für Kinder 
und Jugendliche über Wohnumfeldverschönerungen, Mieterfeste, Kunst- und Kreativaktio-
nen im Quartier, naturnahe Umweltbildungsproj ekte, die Einrichtung von Nachbarschafts-
treffs bis hin zur Förderung von Mieterinitiati ven sowie die Einrichtung von alternativen 
Wohnprojekten. Nach wie vor hat dabei der Themenbereich „Gestaltung des demographi-
schen Wandels“ hohe Aktualität und stellt eine der Schwerpunktaufgaben des Sozialmana-
gements dar. 
Durch den Zustrom von Geflüchteten von Herbst 2015 bis Anfang des Jahres 2016 war und 
ist die Stadt Köln wie alle anderen Kommunen besonderen Belastungen ausgesetzt. Kurz-
fristig mussten notwendige Unterkünfte bereitgestellt werden, gleichzeitig wurde im Rah-
men der Amtshilfe für das Land ein Zentrum zur Verteilung der ankommenden Geflüchteten 
eingerichtet, das bis April 2016 in Betrieb war. Vorübergehend wurden die ankommenden 
Schutzsuchenden in Massenunterkünften (Sporthallen) untergebracht, da kurzfristig andere 
Unterbringungsmöglichkeiten nicht bereitgestellt werden konnten. Die Errichtung von ge-
eigneten Wohnunterkünften stellt die Stadt Köln ab 2016 vor besondere logistische und 
finanzielle Herausforderungen. 
Auch die Integration der Geflüchteten ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Diese Aufgabe wird 
vom kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln wahrgenommen. Dieses soll die Ver-
netzung der Integrationsarbeit vor Ort stärken und koordinieren sowie die Bildungschancen 
von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbessern. Ferner werden hier 
neu eingereiste Kinder und Jugendliche und deren Eltern zum Schul- und Bildungssystem 
beraten. 
 
Wirtschaft und Tourismus 
Ziel der Sparte Wirtschaftsförderung und Tourismus ist es, den Wirtschaftsstandort Köln 
nachhaltig zu stärken und die Attraktivität für Reisende sowie Geschäftsleute zu steigern. 
Die Bereiche Wirtschaft und Tourismus greifen dabei unweigerlich ineinander und bestär-
ken sich gegenseitig. 
 
Seite 46

Wirtschaft 
Um die Position der Stadt Köln als attraktiven Wirtschaftsstandort zu sichern und weiterzu-
entwickeln, werden wirtschaftsfördernde Maßnahmen in den Bereichen Standortmarketing, 
Unternehmensservice, Arbeitsmarktförderung und Medienwirtschaft entwickelt, durchge-
führt und koordiniert. Diese richten sich an Unternehmen, Institutionen, Investoren, Exis-
tenzgründer und am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen. So fanden im Jahr 2015 3.363 
Existenzgründungsberatungen statt und es wurden 164.000 qm Gewerbe-/ Industriefläche 
unter Beteiligung der Wirtschafsförderung vermarktet. Insgesamt wurden 1.607 Unterneh-
men betreut.  
Den Zielen der Wirtschaftsförderung dienen auch die Beteiligungen an der BioCampus Co-
logne Grundbesitz GmbH & Co. KG, der RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und Grün-
derzentrum Köln GmbH und der GIZ Gründer- und Innovationszentrum GmbH im Techno-
logiePark Köln, die u. a. die Gründung neuer Unternehmen und den Technologietransfer 
fördern. 
 
Tourismus 
Im Jahr 2015 hat das Reiseziel Köln erneut hohe Zuwächse erzielt: Erstmals wurden 5,98 
Millionen Übernachtungen in gewerblichen Beherbergungsbetrieben gezählt. Auch im Köl-
ner Kongress- und Tagungsmarkt spiegelt sich die positive Entwicklung wider. Im Jahr 
2015 fanden an 166 Orten 47.900 Veranstaltungen mit insgesamt 3,76 Millionen Teilneh-
mern statt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen erfreulichen Zuwachs von 5,3 % 
bei den Veranstaltungen sowie eine Steigerung der Teilnehmerzahl um 3 %. Durch die Be-
teiligung KölnTourismus GmbH fördert der Konzern seine Ziele auf dem Gebiet des Tou-
rismus und als Kongress-Standort. Es gilt Köln und seine Region im nationalen und interna-
tionalen Markt zu positionieren und eine entsprechende Wertschöpfung aus dem Touris-
mus und dem Kongresswesen für die Wirtschaft in der Stadt und der Region zu realisieren. 
  
Seite 47

3. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 
Die Analyse und Bewertung der mit dem Gesamtabschluss verfügbaren Daten ermöglicht 
eine klarere Sicht auf die wirtschaftliche Aufgabenwahrnehmung und damit Erkenntnisse, 
die über die hinausgehen, die sich mit dem eingeschränkten Blick auf die Einzelabschlüsse 
ergeben.  
Die Zusammenhänge sind vielschichtig und komplex und machen daher einen differenzier-
ten Blick auf die Vermögenslage (Gesamtbil anz), die Ergebnislage (Gesamtergebnisrech-
nung) und die Finanzlage (Gesamtkapitalflussrechnung) erforderlich. 
Im Folgenden werden diese Bestandteile des Gesamtabschlusses getrennt analysiert, um 
auf dieser Grundlage dann eine Risikobewertung vornehmen zu können.  
Im Rahmen der Analyse wird darauf eingegangen, wie sich die jeweiligen Gesamtergebnis-
se zusammensetzen und welche Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung 
im Vergleich zum Vorjahr genommen haben. 
 
3.1. Ertrags- und Aufwandssituation 
Der Gesamtabschluss weist nach Dotierung der Minderheiten einen Fehlbetrag in Höhe 
von 499,5 Mio. Euro aus. Damit liegt erneut ein negatives Ergebnis vor, das sich im Ver-
gleich zum Vorjahr (415,7 Mio. Euro) nochmals erhöhte. 
Die Entstehung des (in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen) Gesamtbilanzer-
gebnisses ergibt sich anhand des folgenden Schemas aus dem Einzelergebnis der Stadt 
Köln: 
Entwicklung des Gesamtbilanzergebnis 2015 in Tsd. Euro 
Städtisches Einzelabschlussergebnis -400.976
Ergebnisbeiträge der verselbstständigten Aufgabenbereiche 116.525
Amortisation Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung -137.448
Amortisation stille Reserven -21.953
Anpassung der latenten Steuern 0
Konsolidierung der Gewinnabführungen -72.884
Saldo aus der Aufwands- und Ertragskonsolidierung -5.691
Saldo aus der Schuldenkonsolidierung -1.443
Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen -7.435
= Gesamtjahresergebnis -531.307
davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen: 31.832
Gesamtbilanzergebnis -499.475
 
Positiv zum Ergebnis haben insbesondere der Stadtwerke-Konzern, die GAG und die 
Stadtentwässerung beigetragen. Während sich die Jahresergebnisse bei GAG und StEB 
größtenteils stetig entwickelten, steigerte sich der Gewinn des Stadtwerke-Konzerns um gut 
77 Mio. Euro. Der Anteil Dritter am Jahresergebnis verringerte sich um 7,6 Mio. Euro auf 
31,8 Mio. Euro. (Hierbei handelt es sich um den Anteil Dritter aufgrund ihrer Minderheiten-
Seite 48

anteile an Gesellschaften innerhalb der voll konsolidierten Teilkonzerne GAG Immobilien 
AG und Stadtwerke Köln.) 
Rein technische Buchungen auf Ebene der Kapitalkonsolidierung (240 Mio. Euro) beein-
flussten das Gesamtergebnis erheblich. 
Die Ergebnislage war in 2015 geprägt von einem Fehlbetrag im ordentlichen Ergebnis (-
272,7 Mio. Euro) und einem weiterhin stark negativen Finanzergebnis (-258,6 Mio. Euro). 
 
 
 
Ordentliches Ergebnis 
Die Ertragslage zeichnete sich aus durch einen Anstieg der privatrechtlichen Leistungsent-
gelte um 226,3 Mio. Euro und einen Rückgang der sonstigen ordentlichen Erträge um 
61,6 Mio. Euro. Die positive Entwicklung der privatrechtlichen Leistungsentgelte lässt sich 
auf den gestiegenen Absatz von Energie und Wasser sowie eine Verbesserung im Hafen-
umschlag- und Güterverkehr zurückführen. 
Der Anstieg der ordentlichen Aufwendungen fiel im Vergleich zu den ordentlichen Erträgen 
etwas höher aus. Die Personalaufwendungen stiegen um 112,5 Mio. Euro, die Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen um 200,4 Mio. Euro und die Transferaufwendungen um 
49,8 Mio. Euro. Da die ordentlichen Erträge in ähnlichem Maße gestiegen sind, blieb der 
Aufwandsdeckungsgrad mit 97,1 % (Vorjahr 97,7 %) nahezu konstant. Insgesamt ist fest-
zustellen, dass die ordentlichen Erträge nicht ausreichten um die ordentlichen Aufwendun-
gen zu decken. 
Zur Erhöhung der Personalaufwendungen haben im Wesentlichen die Entwicklungen in der 
Kernverwaltung und im Stadtwerkekonzern beigetragen. Wie die Personalintensität von 
20,9 % (Vorjahr 20,4 %) zeigt, sind die Personalaufwendungen in den Jahren auch deutlich 
im Vergleich zu den ordentlichen Aufwendungen gestiegen. Dies lässt sich unter anderem 
mit der erstmaligen Einbeziehung der NESKA-Gruppe in den Konsolidierungskreis der HGK 
(417 Mitarbeiter) erklären. Die Verteilung der Personalaufwandssteigerung entspricht der 
Verteilung des Personals auf die Konzerngesellschaften. 
 
-600,00
-500,00
-400,00
-300,00
-200,00
-100,00
0,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015
Gesamtergebnis in Mio. Euro
Entwicklung des Gesamtergebnisses seit 2010
Seite 49

Die Steigerung der Sach- und Dienstleistungsintensität auf 41,2 % (Vorjahr 40,5 %) liegt mit 
1,8 % deutlich über der Inflationsrate 2015 von 0,3 %. 
Die Transferaufwendungen werden ausschließlich bei der Stadt Köln generiert. Sie beste-
hen größtenteils aus Sozialleistungen der Kernverwaltung. Die Transferaufwandsquote 
blieb mit 15,6 % im Vergleich zum Vorjahr erstmals konstant und stieg nicht weiter an. 
Die Abschreibungsintensität zeigt, dass die getätigten Investitionen der Vorjahre das Ge-
samtergebnis mit etwa 8,1 % (Vorjahr 7,9 %) belasten.  
Die Drittfinanzierungsquote zeigt das Verhältnis der Erträge aus der Auflösung der Sonder-
posten und der Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen und damit den Grad der 
Bezuschussung des Sachanlagevermögens. Wie in den vergangenen Jahren betrug die 
Kennzahl im Konzern der Stadt Köln etwa 20 % (2015 19,8 %). Etwa ein Fünftel der bilan-
ziellen Abschreibungen wird durch die Auflösung von Sonderposten durch Zuwendungsge-
ber finanziert. 
 
Finanzergebnis 
Das Finanzergebnis ist nach wie vor stark negativ. Dies lag insbesondere an dem stetig 
steigenden Umfang der Kreditverbindlichkeiten, welche Zinsaufwendungen nach sich zie-
hen. Dabei stiegen die Finanzaufwendungen auch in den letzten Jahren nicht so stark an 
wie die Kreditverbindlichkeiten. Dies ist insbesondere auf die sinkenden Zinssätze für auf 
dem Kapitalmarkt aufgenommene Kredite zurück zu führen. Fehlende Finanzerträge auf-
grund niedriger Zinsen für angelegte Finanzmittel beeinflussten das Finanzergebnis zusätz-
lich. 
Stadt Köln 16.925
Stadtwerke 
Konzern 12.430
GAG 507
StEB 605
Gebäudewirtschaft 
474
Kliniken 4.500
Verteilung des Personals auf die 
Konzerngesellschaften im Jahr 2015
Gesamtpersonalbestand: 35.441
Seite 50

Kennzahlen der Ergebnislage im Überblick   
 
 
3.2. Vermögens- und Schuldenlage 
Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 24.069,5 Mio. Euro. Sie liegt da-
mit 64,2 Mio. Euro oder 0,2 % unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres 
(24.133,7 Mio. Euro). 
Die folgende Abbildung stellt dar, wie die Vermögensstruktur des Konzerns von der Kon-
zernmutter – der Stadt Köln – in 2015 beeinflusst war. 
 
Die goldene Bilanzregel (Anlagendeckungsgrad 2) besagt, dass langfristiges Vermögen 
auch langfristig finanziert sein soll. Im Konzern der Stadt Köln waren 2015 etwa 79,9 % und 
damit ein Großteil des langfristigen Vermögens durch langfristiges Eigenkapital und Fremd-
kapital finanziert.  
Kennzahlen zur Ergebnislage 
Kennzahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 
Aufwandsdeckungsgrad 97,7 % 97,9 % 99,4 % 99,7 % 97,7 % 97,1% 
Personalintensität 18,6 % 18,7 % 19,3 % 19,3 % 20,4 % 20,9% 
Sach- und Dienstleistungsin-
tensität 48,8 % 45,5 % 43,8 % 44,3 % 40,5 % 41,2% 
Transferaufwandsquote 12,2 % 13, 3 % 13,9 % 14,1 % 15,6 % 15,6% 
Abschreibungs- 
intensität 9,2 % 8,0 % 7,5 % 9,1 % 7,9 % 8,1 % 
Drittfinanzierungs-quote 12,8 % 19,2 % 20,7 % 16,8 % 20,2 % 19,8 % 
0
5
10
15
20
25
30Vermögen in Mrd. Euro
Veränderungen der einzelnen Bilanzkategorien 
durch den Gesamtabschluss
Veränderung
durch den
Gesamtabschluss
Jahresabschluss
der Stadt 2015
Seite 51

Aktiva 
Entwicklungen, die zu einer Abnahme des Wertes der Aktiva geführt haben 
Auf der Aktivseite war insbesondere die Entwicklung der liquiden Mittel auf 357,0 Mio. Euro 
(- 134,6 Mio. Euro) rückläufig. Begründen lässt sich der Rückgang der liquiden Mittel insbe-
sondere mit dem Erwerb neuer Beteiligungsgesellschaften.  
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind – trotz Abschreibung des Geschäfts- oder 
Firmenwerts aus der Erstkonsolidierung i.H.v. 137,4 Mio. Euro - nur um 91,6 Mio. Euro zu-
rückgegangen. Dies liegt daran, dass sich die Aufnahme weiterer Gesellschaften in den 
Konsolidierungskreis positiv auf den Wert ausgewirkt hat.  
 
Entwicklungen, die zu einer Zunahme des Wertes der Aktiva geführt haben  
Die Investitionen erhöhten das Sachanlagevermögen um 186,6 Mio. Euro auf 18.536 Mio. 
Euro.  
Erklären lässt sich diese Entwicklung mit Hilfe der Investitionsquote. 2015 betrug sie 
105,9 % (Vorjahr 108,9 %). Die nach wie vor über 100 % liegende Investitionsquote sagt 
aus, dass die Bruttoinvestitionen die Abgänge des Anlagevermögens und die Abschreibun-
gen übersteigen. Insgesamt wurde der Wertever zehr also durch Investitionen überkompen-
siert. Wesentliche Investitionen betrafen unter anderem die Bereiche Schulen (35 Mio. Eu-
ro), Wohnbauten (58 Mio. Euro), Energie und Wasserversorgung (232 Mio. Euro), ÖPNV 
(104 Mio. Euro), Telekommunikation (22 Mio. Euro) sowie die Abfallentsorgung und -
verwertung (19 Mio. Euro).  
Die Infrastruktur umfasst mit stabilen 28,8 % (Vorjahr 29,1 %) der gesamten Bilanzsumme 
(Infrastrukturquote) den höchsten Vermögensposten.  
 
Passiva 
Auf der Passivseite steht dem erheblichen Eigenkapitalverzehr von 634,8 Mio. Euro eine 
starke Zunahme von Rückstellungen (275,7 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten 
(302,4 Mio. Euro) gegenüber. 
 
Entwicklungen, die zu einer Abnahme des Wertes der Passiva geführt haben 
Mit der Verringerung des Eigenkapitals im Jahr 2015 hat sich das Eigenkapital seit dem 
ersten Gesamtabschluss (im Jahre 2010) um 1.874 Mio. Euro verringert. Diese Entwicklung 
spiegelt sich auch in dem stetig sinkenden Verhältnis zwischen dem Wert des Eigenkapitals 
und dem Gesamtkapital wider. Dieses Verhältnis wird durch die Eigenkapitalquote 1 darge-
stellt, die seit 2010 kontinuierlich abnimmt und im Jahr 2015 auf den Wert 20,4 % (Vorjahr 
23,0 %) gefallen ist. Inklusive der im kommunalen Bereich wie Eigenkapital wirkenden 
Sonderposten für Zuweisungen und Beiträge beträgt die Quote 40,7 % (Vorjahr Eigenkapi-
talquote 2 43,5 %) und liegt deutlich über dem Wert vieler Kommunen in Nordrhein-
Westfalen, die teilweise gar kein Eigenkapital mehr ausweisen können.  
Die Fehlbetragsquote gibt an, welchen Anteil der allgemeinen Rücklage und der Aus-
gleichsrücklage durch den Jahresfehlbetrag aufgezehrt wurde. 2015 betrug die Kennzahl 
Seite 52

im Konzern der Stadt Köln 9,6 % (Vorjahr 7,0 %). Somit wurden 2015 fast 10 % des Eigen-
kapitals der Stadt Köln durch den Fehlbetrag verzehrt. 
 
Entwicklungen, die zu einer Zunahme des Wertes der Passiva geführt haben  
Die Pensionsrückstellungen stiegen im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zu den Vorjahren 
überdurchschnittlich um 137,0 Mio. Euro auf 2.485,2 Mio. Euro und damit um 5,8 % an. 
Aufgrund der Niedrigzinsphase ist in Zukunft mit erhöhten Zuführungen zu Pensionsrück-
stellungen zu rechnen, da durch die niedrigere Zinsen die Refinanzierung der Pensions-
rückstellungen in den einbezogen verselbstständigten Aufgabenträgern teurer werden. 
Die kurzfristige Verbindlichkeitenquote ist aufgrund höherer Kredite zur Liquiditätssicherung 
leicht auf 8,3 % gestiegen. 
 
Kennzahlen der Vermögenslage im Überblick  
 
  
Kennzahlen zur Vermögens- und Schuldenlage 
Kennzahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 
Anlagendeckungsgrad 2 87,0 % 86,4 % 85,9 % 84,5 % 83,1 %  79,9 %
Investitionsquote 84,5 % 121,9 % 82,4 % 81,9 % 108,9 % 105,9 %
Infrastrukturquote 28,1 % 27,0 % 27,6 % 27,7 % 29,1 % 28,9 %
Eigenkapitalquote 1 28,2 % 26,5 % 25,6 % 24,3 % 23,0 % 20,4 %
Eigenkapitalquote 2 48,1 % 47,1 % 46,3 % 44,9 % 43,5 % 40,7 %
Fehlbetragsquote 5,6 % 3,2 % 4,1 % 4,3 % 7,0 % 9,6 %
Kurzfristige Verbind-
lichkeitenquote 6,9 % 8,9 % 7,8 % 10,1 % 14,1 % 15,3 %
Seite 53

3.3. Finanzlage 
Die nachfolgende, verkürzte Form der Kapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwen-
dung der finanziellen Mittel im Stadt Köln Konzern. Die Werte wurden durch die indirekte 
Methode ermittelt, d. h. sie wurden aus der Gesamtergebnisrechnung abgeleitet. Der Fi-
nanzmittelbestand verringerte sich im Ergebnis um 134,6 Mio. Euro auf 357 Mio. Euro. 
Gesamtkapitalflussrechnung (Kurzfassung) 2015 
(Mio. Euro) 
2014 
Mio. Euro 
Cashflow 
- aus laufender Geschäftstätigkeit 342,7 552,4
- aus der Investitionstätigkeit -835,9 -825,9
- aus der Finanzierungstätigkeit 358,5 289,5
Veränderung des Finanzmittelfonds -134,6 16,0
Flüssige Mittel am 1. Januar des Jahres 491,6 475,6
Flüssige Mittel am 31. Dezember des Jahres 357,0 491,6
 
Im Jahr 2015 ergab sich ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe 
von 342,7 Mio. Euro (Vorjahr 552,4 Mio. Euro). Dies ist aufgrund des weiterhin negativen 
ordentlichen Gesamtergebnisses (-272 Mio. Euro) bemerkenswert. Da sich in der Ergebnis-
rechnung zeigt, dass die Aufwendungen die Erträge übersteigen, ist dies damit zu erklären, 
dass viele der Aufwendungen nicht zahlungswirksam sind.  
Aufgrund der vielen Investitionen, welche die Vermögensverkäufe deutlich überstiegen, 
ergab sich ein negativer Cashflow aus Investitionstätigkeit. Netto wurden 2015 etwa 
835,9 Mio. Euro für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln investiert. 
Da der Cashflow der Investitionstätigkeit nicht allein durch den Cashflow aus laufender Ge-
schäftstätigkeit finanziert werden konnte, wurden Netto etwa 358,5 Mio. Euro Schulden neu 
aufgenommen (Vorjahr 289,5 Mio. Euro). Trotzdem konnte die Zinslastquote mit 3,3 % 
(Vorjahr 3,2 %) konstant gehalten werden. Dies zeigt, dass der Konzern trotz steigender 
Verbindlichkeiten von den niedrigen Zinsen für Fremdkapital profitiert. 
Die Addition des Cashflows aus den drei genannten Quellen erklärt im Ergebnis die Verrin-
gerung des Finanzmittelfonds bzw. der flüssigen Mittel von 491,6 Mio. Euro um 134,6 Mio. 
Euro auf 357,0 Mio. Euro. Dies spiegelt sich auch in der Liquidität zweiten Grades wider. 
Sie betrug 2015 etwa 32,5 % und zeigt, dass etwa ein Drittel der kurzfristigen Verbindlich-
keiten durch kurzfristige Forderungen und flüssige Mittel gedeckt sind. 
Kennzahlen der Finanzlage im Überblick  
Kennzahlen zur Finanzlage 
Kennzahl 2010 2011 2012 2013 2014 2015 
Zinslastquote 3,2 % 1,8 % 3,6 % 3,3 % 3,3 % 3,3 %
Liquidität zweiten Grades 93,7 % 71,8 % 69,5 % 51,7 % 38,2 % 32,5 %
 
Eine Definition der Kennzahlen ist der Anlage 3 zu entnehmen.  
Seite 54

4. Chancen und Risiken 
4.1. Wesentliche Chancen im Stadt Köln Konzern 
Zum Abschlussstichtag bestehen ergebnisrelevante Risiken, die einen wesentlichen Ein-
fluss auf den Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage und die Ertragslage des Konzerns 
haben können. Gleichzeitig gehen mit den Risiken auch Chancen einher.  
Grundsätzlich ist dabei zu unterscheiden zw ischen Chancen und Risiken, die von außen 
auf den Konzern wirken, ohne dass der Konzern einen signifikanten Einfluss auf diese Risi-
ken nehmen kann (externe Chancen und Risiken) und Chancen und Risiken, deren Ursa-
che konzernintern begründet sind (interne Chancen und Risiken).  
Innerhalb dieser übergeordneten Kategorien ergeben sich Chancen und Risiken in Bezug 
auf unterschiedliche Themenfelder. Die folgende Darstellung unterscheidet daher  
- bei den externen Risiken zwischen politi schen, regulatorischen und rechtlichen Chan-
cen und Risiken und solchen im Markt und Wettbewerb und 
- bei den internen Risiken zwischen den operativen und den finanziellen Chancen und 
Risiken. 
Die als wesentlich identifizierten Chancen und Risiken werden im Einzelnen erläutern. Bei 
der Darstellung und Beurteilung der Risiken wird von einer Nettobetrachtung ausgegangen, 
das heißt, bereits getroffene Maßnahmen der Risikobegrenzung wurden berücksichtigt. 
 
4.2. Politische, regulatorische und rechtliche Chancen und Risiken 
Politik, Gesetzgebung und Verträge setzen die Rahmenbedingungen für die Geschäftsfel-
der, in denen der Konzern tätig ist. Für Unternehmen mit langfristig ausgelegten Investitio-
nen sind verlässliche Rahmenbedingungen unabdingbar für den wirtschaftlichen Erfolg. 
Dies betrifft insbesondere die Energieversorger, die in erheblichem Umfang Risiken auf-
grund äußerer Eingriffe von Regulierungs behörden, insbesondere der Bundesnetzagentur 
oder der Landesbehörden, ausgesetzt sind. Dabei sind nicht nur die Kalkulation der Netz-
entgelte und die Festlegung der sogenannten Erlösobergrenzen im Strom- und Gasbereich 
betroffen. Auch bei der Kalkulation von Wasser- und Fernwärmepreisen sind Eingriffe der 
Kartellbehörden denkbar, die, wie im Netzbereich, negative Auswirkungen auf die Ertrags-
lage der betroffenen Unternehmen haben können.  
Das streng regulierte Marktumfeld für die Telekommunikationsbranche bietet gleicherma-
ßen Chancen und Risiken. Dies betrifft beispielsweise Eingriffe in die Entgeltfestlegung für 
bestimmte Leistungen im Netz. Neben der Bundesnetzagentur greift zunehmend auch das 
Bundeskartellamt in wettbewerbsbeeinflussende Entscheidungen der Branche ein. 
Im Geschäftsfeld Abfallentsorgung und -verwertung ergeben sich Umweltrisiken aus dem 
Geschäftsbetrieb in Form von Gefahren für die Umwelt durch den Betrieb riskanter Anlagen 
oder den Umgang mit Gefahrgütern in keinem nennenswerten Umfang. Zur Verringerung 
der Risiken werden vorgesehene Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahren einschließlich 
der Beschäftigung entsprechender Sicherheitsbeauftragter eingehalten. 
Im Bereich Bildung sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt etwaige Risiken, die sich aus den 
Veränderungen in der Schullandschaft und den damit verbundenen Investitions- und In-
standhaltungsentscheidungen ergeben können, schwer einzuschätzen. Als kritisch werden 
Seite 55

die Rahmenbedingungen beim Abbau des Sanierungsstaus, beim Stellenausbau und bei 
der Personalgewinnung/-erhaltung eingestuft. 
Chancen ergeben sich für den Gesundheitsbereich durch die vom Bundesgesundheitsmi-
nisterium geplante Qualitätsoffensive im stationären Sektor. Künftig wird die Qualitätskom-
ponente verstärkt in die Beurteilung der Behandlungsergebnisse sowie in die Vergütungs-
strukturen der Krankenhäuser einfließen, sodass die Kliniken hoffen, sich mit den bereits 
etablierten hohen Qualitätsstandards von Wettbewerbern absetzen zu können. 
 
4.3. Chancen und Risiken im Markt und Wettbewerb 
Die Entwicklung der Beschaffungs- und Absatzmärkte, die Wettbewerbssituation sowie 
weitere, die Nachfrage bestimmende Faktoren wirken in unterschiedlichem Ausmaß auf 
den Konzern ein. 
Die weiter anhaltende dynamische Veränderung struktureller und verhaltensbezogener 
Entwicklungen – wie der demografische Wandel, der Klimawandel und veränderte Wertvor-
stellungen vor allem der jüngeren Generation – erhöhen die Bedeutung des ÖPNV zuneh-
mend. Dies ist eine wesentliche Chance im Bereich ÖPNV, die zugleich mit neuen Heraus-
forderungen verbunden ist. In den Folgejahren wird ein Anstieg der Umsatzerlöse erwartet, 
der aus gestärkter Kundennachfrage und regelmäßigen Tarifpreisanpassungen im Ver-
kehrsverbund resultiert. 
Angesichts einer zunehmenden Spezialisierung ergeben sich im Gesundheitsbereich neue 
Chancen in den sektorenübergreifenden Kooperationen. Im Hinblick auf den zentralen Auf-
trag der Kliniken Köln, eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, 
ergibt sich auch die Notwendigkeit, Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und ande-
ren Einrichtungen, auch unter Nutzung von zentralen Strukturen für die Informationstechno-
logie, auszubauen. Hierdurch können zudem zusätzliche Einkommensquellen geöffnet, 
Patientenströme gesichert und Skalen- und Verbundvorteile realisiert werden.  
Produkte der Telekommunikationsbranche unterliegen einer hohen Komplexität und Dyna-
mik. Mit dem wachsenden Ausbau der FTTB-, FTTC- und HFC-Infrastrukturen sind zukünf-
tige Chancen auf Ertragssteigerungen verbunden. Andererseits erzeugt das Marktumfeld 
einen permanenten Innovations- und Investitionsdruck, mit einem verkürzten Zeitfenster für 
die Amortisation von Investitionen. Die Entscheidung für die Entwicklung zukunftsweisender 
und wettbewerbsfähiger Produkte sowie deren anschließende Markteinführung bergen da-
her das Risiko von zukünftigen Sonderabschre ibungen für die zwischenzeitlich „veraltete“ 
Technik. 
Herausforderungen im Geschäftsfeld Stadtentwicklung und Wohnungsbau sind die Bereit-
stellung von ausreichendem Wohnraum für die zunehmende Stadtbevölkerung ebenso wie 
die Erfüllung von Ansprüchen bestimmter Nutzergruppen, wie Studenten, Mehrgeneratio-
nenhaushalte oder Senioren. Die vorgenannten Herausforderungen stellen jedoch auch 
Chancen zur Ertragssteigerung in diesem Segment dar. Für die Immobilienbewirtschaftung 
bestehen die Risiken im Wesentlichen in der möglichen Verschlechterung der allgemeinen 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die zu einer Verminderung der Mieterlöse, einer ver-
stärkten Zahlungsunfähigkeit der Mieter und zu erhöhtem Leerstand führen können. Die 
derzeitige Lage des Wohnungsmarkts in Köln lässt jedoch keine kritischen Tendenzen er-
kennen, die die Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können. 
Seite 56

Zu den nicht beeinflussbaren Risiken für den Tourismusstandort Köln zählen die Gefahr 
von Terroranschlägen, das Sicherheitsgefühl von Besuchern, starke Währungsschwankun-
gen, ein stark steigender Ölpreis sowie lang andauernde Streiks bei Bahnen und Flugge-
sellschaften. 
Eine Chance für das Reiseziel Köln ist die Ausweitung von Flugverbindungen zwischen 
Fernzielen und dem Flughafen Köln-Bonn durch die neue Airline Eurowings. Auch die aktu-
elle Marktentwicklung in Ost- und Südosteuropa mit neuen Flugverbindungen ins Rheinland 
eröffnet 2016 Chancen für den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Köln. Sollte es den pri-
vaten Betreibern von Fernbuslinien gelingen, wie geplant ein modernes Terminal in zentra-
ler Lage mit guter Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr zu installieren, wäre 
dies aus touristischer Sicht eine ideale Ergänzung des seit Oktober 2015 in Betrieb befind-
lichen Haltepunktes am Flughafen Köln-Bonn. Auf diese Weise könnten verlorene Marktan-
teile zurückgewonnen werden. 
 
4.4. Operative Chancen und Risiken 
Die in der Erstellung und Bereitstellung von Dienstleistungen eingesetzten Anlagen und 
Prozesse sind relevante Erfolgsfaktoren. Aus der Verfügbarkeit der Anlagen sowie der Effi-
zienz und Qualität der definierten Prozesse können sich Chancen und Risiken in diesem 
Bereich ergeben. 
Im Bereich Gewässer und Entwässerung ist aufgrund des Alters der Kanalnetze auch in 
den nächsten Jahren eine Fortsetzung der baulichen Sanierung erforderlich. Durch innova-
tive Techniken, wie z. B. unterirdische Sanierungsverfahren, werden dabei die Belastungen 
für Anlieger und den Verkehr so gering wie möglich gehalten. Parallel hierzu werden derzeit 
alle Klärwerke und Pumpanlagen modernisiert. Die Erneuerung der Maschinen- und Elekt-
rotechnik soll sowohl das Risiko der Gewässerbelastungen vermindern als auch einen wirt-
schaftlicheren und nachhaltigeren Betrieb der Anlagen gewährleisten. Bedingt durch den 
Ausbau der Klärwerke besteht aber weiterhin ein erhöhtes Abgaberisiko, da Bauprovisorien 
und gewisse Bauzustände die Reinigungsleistung gefährden können. Die intensive Beglei-
tung der Baumaßnahmen vor dem Hintergrund der Risikobewertung hat sich bewährt und 
wird bei dieser hohen Risikobewertung fortgesetzt. 
 
4.5. Finanzielle Chancen und Risiken 
Eine der größten Herausforderungen für die Stadt Köln ist der Abbau des Haushaltsdefizits 
und die damit einhergehende Reduzierung der Entnahmequoten aus der allgemeinen 
Rücklage. Vor dem Hintergrund der gesunkenen Steuereinnahmen sowie der erhöhten 
Aufwendungen (u. a. durch den Einsturz des Historischen Archivs und die Unterbringung 
von Geflüchteten) wird dies in den kommenden Jahren schwer zu realisieren sein. Erst ab 
2020 ist durch den Wegfall des Anteils der Kommunen an der Finanzierung des Fonds 
Deutsche Einheit mit einer spürbaren Entlastung zu rechnen, die zu einer kontinuierlichen 
Absenkung der Fehlbetragsquoten führen kann. 
Die finanzwirtschaftlichen Risiken in allen Geschäftsfeldern umfassen hauptsächlich Zins-
änderungs-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken, welche im Konzern permanent beobachtet und 
minimiert werden. Währungsrisiken sind im Konzern kaum vorhanden, da die Geschäftsak-
tivitäten im Wesentlichen national ausgerichtet sind und die Absatz- und Beschaffungspro-
zesse fast ausschließlich in Euro abgebildet werden. 
Seite 57

Das an den Finanzmärkten anhaltend niedrige Zinsniveau birgt für den Konzern Chancen 
und Risiken gleichermaßen: Ein Anstieg der Zinsen würde einerseits die Kreditkosten ver-
teuern, was vor allem Gesellschaften mit ausgeprägter Investitionstätigkeit mittel- und lang-
fristig belasten würde. Bilanziell würden hingegen langfristige Rückstellungen dann günsti-
ger bewertet. 
Auswirkungen ergeben sich im Geschäftsfeld Energie und Wasser zunehmend auch aus 
der Regulierung von Energiehandelsgeschäften. Die beiden EU-Verordnungen „EU Regula-
tion on Wholesale Energy Market Integrity and Transparency (REMIT)“ sowie „European 
Market Infrastructure Regulation (EMIR)“ verpflichten die Marktteilnehmer, unterschiedliche 
Informationen zu veröffentlichen und ihre Transaktionen zu melden. Außerdem sind in hö-
herem Umfang als bisher finanzielle Sicherheiten zu hinterlegen. Alle genannten Aspekte 
führen zu erhöhtem administrativem Aufw and sowie zu einer nachhaltigen Erhöhung der 
Kosten im Handelsbereich. 
Im Geschäftsfeld ÖPNV stellen die zunehmende Liberalisierung des ÖPNV-Marktes und 
die steigende Finanzmittelknappheit der öffentlichen Haushalte die wesentlichen Risiken 
dar. Technische Ausfallrisiken sowie umwelt bezogene Risiken werden durch die regelmä-
ßige Instandhaltung und permanente Verbesserung des technischen Standards minimiert. 
Der Einsturz des Historischen Archivs in 2009 und die daraus folgenden Aufwendungen - 
teilweise in noch ungewisser Höhe - führen weiterhin zu erheblichen Belastungen mit Milli-
onenbeträgen. 
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seinem Urteil vom 29.10.2009 entschieden, 
dass die Stadt Köln beim Bau der neuen Messehallen (Nordhallen) gegen Europarecht ver-
stoßen hat. In 2016 konnte in dem hierüber seit 2010 geführten Rechtsstreit zwischen der 
Stadt Köln und der Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15 - 18 GbR eine Einigung erzielt 
werden. Um beihilferechtliche Risiken auszuschließen, wurde die Vergleichsvereinbarung 
in einem informellen Verfahren der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt. Ein 
Abschluss der Vereinbarung ist erst nach Zustimmung der Kommission geplant. Derzeit 
liegt noch keine Rückmeldung aus Brüssel vor. Für den ausgehandelten Schadensanteil 
der Stadt Köln sollen die Mittel im Rahmen des Verlustausgleiches gemäß § 10 Abs. 6 Ei-
genbetriebsverordnung aus dem allgemeinen städtischen Haushalt bereitgestellt werden. 
Im Jahresabschluss 2014 - dem Jahr, in dem die Vergleichsverhandlungen aufgenommen 
wurden - wurde hierfür eine Rückstellung in Höhe von 57,2 Mio. Euro gebildet. 
Im Gesundheitsbereich stellen die stark eingeschränkten öffentlichen Budgets für Gesund-
heitsdienstleistungen sowie der weiter zunehmende Investitionsdruck auf Grund des medi-
zinischen Fortschritts eine schwierige Ausgangslage für die Kliniken Köln – wie für alle 
deutschen Krankenhäuser – dar. Die Unterkapitalisierung und die vergleichsweise margina-
le Investitionsförderung durch die Länder sind die entscheidenden Ursachen für die wirt-
schaftliche Situation. Die im Hinblick auf die Versorgungssicherheit unvermeidbaren Investi-
tionen führen zum Substanzverlust in anderen Bereichen und das Ergebnis wird wegen der 
fehlenden Förderung bis zur drohenden Insolvenz belastet. Parallel führt der demographi-
sche Wandel zur Zunahme von Patientenströmen mit auf Grund der Altersentwicklung 
deutlich höheren Komorbiditäten (zusätzliche Erkrankungen im Rahmen einer definierten 
Grunderkrankung). Die weitere Zunahme der Tendenz zu ambulanten Versorgungsstruktu-
ren sowie die Vorgabe deutlich kürzerer Verweildauern seitens der Leistungsträger führen 
zu einer Steigerung der Kostenbelastung des gesamten stationären Sektors. Durch die 
Seite 58

Festpreisfinanzierung der Krankenhäuser gibt es jedoch wenig Spielraum für diese, der 
diesen Kostenanstieg auffangen könnte. 
 
4.6. Gesamtbewertung 
In der Gesamtbewertung lassen sich wesentliche bestandsgefährdende Risiken für den 
Konzern und seine Gesellschaften nicht feststellen. Die Risikotragfähigkeit des Konzerns ist 
durch eine entsprechende Eigenkapitalausstattung gegeben.  
Seite 59

5. Vorgänge nach dem Abschlussstichtag 
Nach dem Abschlussstichtag 31.12.2015 haben sich Vorgänge von besonderer Bedeutung 
bei den Bühnen der Stadt Köln und beim Veranstaltungszentrum ergeben. 
Bei den Bühnen der Stadt Köln sind bei der Baumaßnahme „Sanierung Bühnen Köln“ Ter-
minverschiebungen und Kostenerhöhungen eingetreten. Die Projektleitung der Baumaß-
nahme lag bis April 2016 bei der Gebäudewirtschaft. 
Von besonderer Bedeutung für das Veranstaltungszentrum war die in 2016 erteilte Zustim-
mung der Gremien der Stadt Köln zum Vergleichsvorschlag zur Beendigung des Rechts-
streits um die Messehallen Nord unter dem Vorbehalt, dass seitens der EU-Kommission 
keine Bedenken vorgetragen werden. 
Hiervon abgesehen traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanz-
stichtag ein. 
 
6. Organe und Mitgliedschaften 
 
Nach § 116 Abs. 4 GO NRW sind am Schluss des Lageberichts für die Mitglieder des Ver-
waltungsvorstandes und des Rates neben dem Vor- und Familiennamen anzugeben: 
1. Der ausgeübte Beruf 
2. Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 
Abs. 1 Satz 3 des Aktiengesetzes 
3. Mitgliedschaft in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemein-
de in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form 
4. Die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen 
Gemäß § 95 Abs. 2 GO NRW besteht diese Verpflichtung auch schon gleichlautend für den 
Einzeljahresabschluss der Stadt Köln. Anstelle eines zusätzlichen Abdruckes erfolgt daher 
hierzu der Verweis auf den Jahresabschluss 2015 der Stadt Köln, Seite 145ff. 
  
Seite 60

Seite 62

Struktur der Beteiligungen der Stadt Köln 
für d
en Gesamtabschluss
Stadtbahngesellschaft
Rhei
n-Sieg mbH i.L.
Stammkapital: 778.240,- €
Zoologischer Garten Köln AG
Grund
kapital: 139.500,- €
Kölner Gesellschaft für Arbeits-
und 
Berufsförderung mbH
Stammkapital: 26.000,- €
Bühnen der Stadt Köln
(eige
nbetriebsähnl. Einrichtung)
Kölner Sportstätten GmbH
Stamm
kapital: 4,6 Mio. €
Teilkonzern 
Stadtwerke Köln GmbH 
Stammkapital: 185,55 Mio. €
100 %
88,2 %
100 %
Konzern Stadt Köln
100 %
100 
%
Vollkonsolidierungskreis: Verbundene Unternehmen, 
die nicht konsolidiert werden:
Kernverwaltung Stadt Köln
100 
%
Kernverwaltung Stadt Köln
Teilkonzern 
GAG I
mmobilien AG
Grundkapital: 16,73 Mio. €
Stadtentwässerungsbetriebe
Köln,
 AöR (StEB)
Stammkapital 500.000 €
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Stamm
kapital 17 Mio. €
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
(eige
nbetriebsähnl. Einrichtung) 
Stammkapital 1 Mio. €
Veranstaltungszentrum Köln
(eige
nbetriebsähnl. Einrichtung)
KölnTourismus GmbH
Stamm
kapital: 500.000,- €
Sozial-Betriebe Köln gGmbH
Stamm
kapital: 45 Mio.  €
Familie–Ernst–Wendt–Stiftung
100 %
100 %
100 %
100 %
88,1 %
50 %  
Gürzenich-Orchester/
Kölne
r-Philharmoniker 
(eigenbetriebsähnl. Einrichtung) 
100 %
100 
%
Einbezug „at equity“:
Flughafen KölnBonn GmbH
Stamm
kapital: 11,82 Mio. €
31,1 %
Abfallwirtschaftsbetriebe
(eige
nbetriebsähnl. Einrichtung)
100 %
Wallraf-Richartz-Museum/
Fond
ation Corboud
(eigenbetriebsähnl. Einrichtung)
100 %
100 
%
Anlage 1a
Rechtsrheinisches Technologie-
und 
Gründerzentrum Köln GmbH
Stammkapital: 3,4 Mio. €
99,9 %
BioCampus Cologne 
Grund
besitz GmbH & Co. KG
Stammkapital: 5,0 Mio. €
100 %
Butzweilerhof Grundbesitz 
GmbH
 & Co. KG
Stammkapital: 5,0 Mio. €
100 %
Seite 63

Struktur der Beteiligungen der Stadtwerke Köln GmbH 
als Tei
lkonzern der Stadt Köln (I)
Konzern
Stadtwerk
e Köln GmbH
(Beteiligungsquote Stadt Köln: 100 %)
Voll konsolidierte 
Tochterunternehmen 
& assoziierte Unternehmen 
(Einbezug „at equity“):
wegen untergeordneter Bedeutung 
nicht konsolidierte 
Tochterunternehmen 
& assoziierte Unternehmen 
GEW Köln AG
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Wohnungsgesellschaft der
Stadt
werke Köln mbH
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe
Köln 
GmbH
Häfen und Güterverkehr Köln AG
KölnBäder GmbH
NetCologne Gesellschaft für
Tele
kommunikation mbH
NetAachen GmbH
Brunata Wärmemesser-G.
Schul
theiss GmbH & Co
METRONA Wärmemesser-G.
Schul
theiß GmbH & Co
AVG Abfallentsorgungs- u. Ver-
wertu
ngsgesellschaft Köln mbH
moderne stadt Gesellschaft zur
Förde
rung des Städtebaus und 
der Gemeindeentwicklung mbH
RheinEnergie AG
10 %
39,2
 %
26 %
Verwaltungsgesell. Schultheiss mbH
Unternehmensverwaltungsgesellschaft 
METRO
NA mbH
RW Gesellschaft für Anteilsbesitz II mbH
Westigo GmbH
Pohl & Co. GmbH
KSV Kölner Schulbusverkehr
Bunkerbetriebe Büchting GmbH
Navigare Stauerei- u. Speditions GmbH
MASSLOG GmbH
Oudkerk Belgium BVBA
METRONA Wärememesser Union GmbH
METRONA Polska
AWB Köln Verwaltung GmbH
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH
RVG Rheinauhafen
Verwal
tungsgesellschaft mbH
Rheinland Cargo Schweiz GmbH
Direkte Beteiligung der Stadt Köln:
[…] S. 4
NetRegio GmbH
AVG Ressourcen GmbH
AVG Kompostierung GmbH
Rhein-Cargo GmbH & Co KG
DKS Dienstleistungsgesellsch.
für Ko
mmunikationsanlagen 
des Stadt- und Regional-
verkehrs mbH
Schilling Omnibusverkehr GmbH
K-B-S Busreisen GmbH
NESKA Schifffahrts- und 
Spedi
tionskontor GmbH
Oudrek B.V., Rotterdam
Modernes Köln Gesellschaft für 
Stadt
entwicklung mbH
Butzweilerhof Verwaltung GmbH
Radio Köln GmbH & Co KG
K.R.B.-Busreisen GmbH
RheinCargo Verwaltungs-GmbH
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH
KCT Krefelder Container Terminal
GmbH
KCG Knapsack Cargo GmbH
10 %
Voll konsolidierte Tochterunternehmen 
assozi
ierte Unternehmen (Einbezug „at equity“)
AVG Service GmbH
HTAG Häfen und Transport AG
dbt Duisburg Bulk Terminal GmbH
CTS Container-Terminal GmbH 
Rhei
n-See-Land- Service
uct Umschlag Container Terminal
GmbH
Pohl & Co. Beteiligungs GmbH
RBT Rhein-Ruhr Bulk Terminal GmbH
Alcotrans Container Line GmbH
Alcotrans Container Line B.V.
METRONA S.r.L., Rom
Anla
ge 1b
Seite 64

Nachrichtlich: Struktur der Beteiligungen der RheinEnergie AG 
als Teilkonzern der Stadtwerke Köln GmbH
Bergische Licht-, Kraft- und 
Wass
erwerke (BELKAW) GmbH
AggerEnergie GmbH
GVG Gasversorgungsgesellschaft 
mbH 
Rhein-Erft
Rheinische NETZGesellschaft
mbH
RheinEnergie Trading GmbH
EVL Energieversorgung 
Leve
rkusen GmbH & Co. KG
evd Energieversorgung 
Dorma
gen GmbH
Stadtwerke Leichlingen GmbH
Stadtwerke Troisdorf GmbH
rhenag Rheinische Energie AG
ENERGOTEC 
Energi
etechnik GmbH
GT-HKW Niehl GmbH
RheinEnergie HKW Rostock 
GmbH
RheinEnergie Biokraft GmbH
RheinEnergie Express GmbH
Stadtwerke Lohmar 
GmbH
 & Co. KG
BFSZ Köln Boden-Forschungs-
und 
Sanierungs-Zentrum GmbH
8 KU GmbH
RheinEnergie HKW Niehl 3 
GmbH
EVL Verwaltungs- u. Beteiligungs-
gese
llschaft mbH Leverkusen 
AS 3 Beteiligungs GmbH
CCNE Colonia Cluj-Napoca 
Energi
e S.R.L., Rumänien
RheinWerke GmbH
MVV Energie AG
EnW Energie und Wasserver-
sorgu
ng Bonn/Rhein-Sieg GmbH
50,1 %
65,6
 %
57,3 %
100 %
40 %
100 %
100 %
100 %
100 %
50 %
49 %
33,3 %
50 %
16,3 %
49 %
49 %
50 % 13,7 %
87,8 %33,3 %
100 %
100 %
100 %
49 %
12,5 %
100 %
Konzern
RheinEnergie AG
ENTALO GmbH & Co. KG
RheinEnergie Grünstromdirekt 
GmbH
RheinEnergie Solar GmbH
RheinEnergie Windkraft GmbH
100 %
100 %
100 %
Stadtwerke Lohmar 
Verwal
tungs-GmbH
49 %
ASEW Energie und Umwelt 
Servic
e GmbH & Co. KG
7,1 %
Stromnetz Bornheim G
mbH 
& Co. KG
49 %
Anla
ge 1c
Seite 65

Struktur der Beteiligungen der GAG Immobilien AG
als Tei
lkonzern der Stadt Köln 
Konzern 
GAG Imm
obilien AG
Grundkapital: 16,73 Mio. €
(Beteiligungsquote Stadt Köln: 88,21 %)
62 % 100 %
25 %
GAG Projektentwicklung 
GmbH
St
ammkapital: 100.000,- €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen
GAG Servicegesellschaft 
mbH 
St
ammkapital 25.000,- €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen 
Grund und Boden GmbH 
Stamm
kapital: 92 Mio. €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen
(Beteiligungsquote 
Stadt Köln: 38 %)
Mietmanagementgesell-
scha
ft der GAG GmbH 
Stammkapital : 25.000,- €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen 
modernes köln
Gese
llschaft
für Stadtentwicklung mbH
Stammkapital: 2,1 Mio. €
Equity-Einbezug über 
Teilkonzern
90 %
10 %
100 %
Di
e Stadtwerke Köln GmbH sowie die moderne stadt Gesellschaft 
zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH 
(voll konsolidiertes Tochterunternehmen der Stadtwerke Köln 
GmbH) halten ebenfalls jeweils 25 % an der modernes köln GmbH, 
daher wird die modernes köln GmbH im Gesamtabschluss zu einem 
verbundenen Unternehmen, das nicht voll konsolidiert wird.
Anlage 1d
Seite 66

Nachrichtlich: Struktur der Beteiligungen der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
eigenbetriebsähnliche
Ein
richtung 
Veranstaltungszentrum Köln
KölnKongress GmbH
Koelnmesse Ausstellungen
Gmb
H
Organizacao de Feiras Ltda.
Co. Ltd., Tokio, Japan
Koelnmesse Inc., Chicago, USA
Koelnmesse GmbH
Stammkapital: 51,2 M
io. €
Koelnmesse S.r.l., Mailand, 
Ita
lien
Koelnmesse Pte. Ltd., Singapur
Koelnmesse Ltd., Hongkong
Koelnmesse Co. Ltd., Bangkok
79,
08 %
Koelnmesse YA Tradefair
Pvt.
 Ltd., IndienKoelnmesse Co. Ltd., China
100 %
100
 %
100 %
100 %
100 %
49 %
50 %
100 %
100 %
100 %
75 %
Anl
age 1e
51 %
KölnMusik Betriebs-
und
 Service-
gesellschaft mbH
89,93 %
Seite 67

Seite 68

Anlage 2 
Einbeziehung der maßgeblichen verselbständigten Aufgabenbereiche in den Gesamtabschluss zum 
31.12.2015 
Verbundene verselbständigte 
Aufgabenbereiche die in den 
Gesamtabschluss einbezogen sind 
Beteiligungsquote 
(%) 
Bilanzsumme in 
Tsd. Euro 
31.12.2015 
Anteil an der 
Gesamtbilanz-
summe (%)* 
Stadtwerke Köln GmbH (SWK) 
Teilkonzern 100,00 5.136.371 17,90 
Stadtentwässerungsbetrieb Köln, AöR 
(StEB) 100,00 1.956.891 6,82 
Eigenbetrieb Veranstaltungszentrum Köln 
Sondervermögen 100,00 393.125 1,37 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Sondervermögen 100,00 1.600.997 5,58 
GAG Immobilien AG, börsennotiert  
Teilkonzern 88,21 2.616.921 9,12 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 100,00 312.400 1,09 
 Summe 12.776.704 44,53 
Mittelbar über die Teilkonzerne 
Stadtwerke Köln und GAG Immobilien 
Effektive Betei-
ligungsquote (%) 
 
AVG, Abfallentsorgungs- u. 
Verwertungsgesellschaft Köln mbH 50,10 
AWB, Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH 
u. Co. KG 100,00 
Net Cologne Gesellschaft für 
Telekommunikation mbH  100,00 
Köln Bäder GmbH 100,00 
RheinEnergie AG 80,00 
KVB, Kölner Verkehrs-Betriebe AG 100,00 
Häfen u. Güterverkehr Köln AG 93,70 
Grund und Boden GmbH 92,69 
GAG Servicegesellschaft mbH 88,21 
Verbundene verselbständigte 
Aufgabenbereiche die nicht in den 
Gesamtabschluss einbezogen sind 
Beteiligungsquote 
(%) 
Bilanzsumme in 
Tsd. Euro 
Anteil an der 
Gesamtbilanz-
summe (%) 
Bühnen eigenbetriebsähnliche Einrichtung 100,00 258.512 0,90 
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 100,00 180.969 0,63 
Kölner Sportstätten GmbH 100,00 126.857 0,44 
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & 
Co. KG 100,00 42.371 0,15 
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. KG 100,00 41.530 0,14 
Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln 88,11 31.699 0,11 
Gürzenich Orchester eigenbetriebsähnliche 
Einrichtung 100,00 13.014 0,05 
KölnTourismus GmbH 100,00 7.551 0,03 
Beihilfekasse der Stadt Köln 100,00 5.143 0,02 
Jugendzentren Köln Gemeinnützige 
Betriebsgesellschaft mbH (JugZ) 51,00 2.431 0,01 
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und 
Gründerzentrum Köln GmbH 99,925 2.010 0,01 
Kölner Gesellschaft für Arbeits- u. 
Berufsförderung mbH 100,00 1.853 0,01 
Akademie der Künste der Welt gGmbH 100,00 816 0,00 
AchtBrücken GmbH 51,00 591 0,00 
BioCampus Cologne Management GmbH 100,00 42 0,00 
 
 
 
Summe 757.877 2,50 
Seite 69

Assoziierte verselbständigte Aufgaben-
bereiche die in den Gesamtabschluss „at 
equity“ einbezogen sind 
Beteiligungsquote 
(%) 
Bilanzsumme in 
Tsd. Euro 
31.12.2015 
Anteil an der 
Gesamtbilanz-
summe (%) 
Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln, (FKB) 31,12 760.000 2,65 
Mittelbar über die RheinEnergie AG als 
Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln 
Effektive Betei-
ligungsquote (%) 
 
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. 
KG, Leverkusen 50,00 
Stadtwerke Troisdorf GmbH, Troisdorf 40,00 
evd energieversorgung dormagen GmbH, 
Dormagen 49,00 
Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen 49,00 
rhenag Rheinische Energie AG, Köln 33,30 
Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG, 
Lohmar 49,00 
Mittelbar über die Häfen und 
Güterverkehr Köln AG als Gesellschaft im 
Konzern Stadtwerke Köln 
Effektive Betei-
ligungsquote (%) 
RheinCargo GmbH & Co. KG, Neuss 50,00 
Mittelbar über Grund und Boden GmbH 
als Gesellschaft im Konzern GAG 
Immobilien AG 
Effektive Betei-
ligungsquote (%) 
modernes köln Gesellschaft für 
Stadtentwicklung mbH 50,00 
Assoziierte verselbständigte Aufgabenbereiche die nicht in den 
Konzernabschluss einbezogen sind 
 
GIZ, Gründer- u. Innovationszentrum im Technologiepark Köln 
GmbH 
Zweckverband VRS 
SRS, Stadtbahngesellschaft Rhein-Sieg mbH i.L 
Zweckverband Naturpark Rheinland 
Mediengründerzentrum NRW MGZ GmbH 
mittelbar über Stadtwerke Köln GmbH 
Radio Köln GmbH & Co. KG, Köln 
mittelbar über die GEW Köln AG als Gesellschaft im Konzern 
Stadtwerke Köln 
RW Gesellschaft für Anteilsbesitz II mbH, Köln 
mittelbar über die RheinEnergie AG als Gesellschaft im 
Konzern Stadtwerke Köln GmbH 
Energieversorgung Leverkusen Verwaltungs- u. Beteiligungs 
GmbH, Leverkusen 
TradeSoft RM GmbH, Köln 
RheinWerke GmbH, Köln 
AS 3 Beteiligungs GmbH, Essen 
Stadtwerke Lohmar Verwaltungs- GmbH, Lohmar 
COLONIA-CLUJ-NAPOCA- Energie S.R.L, Cluj-Napoca / Rumänien 
mittelbar über METRONA GmbH & Co als Gesellschaft im 
Konzern Stadtwerke Köln GmbH 
Metrona Wärmemesser Union GmbH, München 
mittelbar über die HGK AG als Gesellschaft im Konzern 
Stadtwerke Köln GmbH 
Rheinfähre Köln-Langel / Hitdorf GmbH, Köln 
RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft, Köln 
 
Rhein Cargo Verwaltungs- GmbH, Neuss 
NESKA Schiffs- und Speditionskontor GmbH, Duisburg 
KCG Knapsack Cargo GmbH, Hürth 
 
Seite 70

Anlage 3 
Erläuterungen zum verwendeten NKF – Kennzahlenset NRW 
 
Eigenkapitalquote 1 
Die 
Eigenkapitalquote 1 gibt Auskunft über die Kapitalstruktur des Konzerns und kann ein 
wichtiger Bonitätsfaktor sein. Der prozentuale Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital 
wird über die Betrachtung im Mehrjahresvergleich aussagekräftig. 
Eigenkapitalquote 1 = EK * 100
Gesamtbilanzsumme 
 
Eigenkapitalquote 2  
Die 
Eigenkapitalquote 2 misst den Anteil des „wirtschaftlichen Eigenkapitals“ an dem 
Gesamtkapital. Da bei Kommunen Sonderposten mit Eigenkapitalcharakter ein wesentlicher 
Ansatz in der Bilanz darstellt, ist der Wert „wirtschaftliches Eigenkapital“ um diese zu 
erweitern. 
Eigenkapitalquote 2 = (EK + Sonderposten für Zuwendungen/Beiträge) * 100
Gesamtbilanzsumme  
 
Fehlbetragsquote 
Die 
Fehlbetragsquote gibt Auskunft über den durch den Gesamtjahresfehlbetrag (vor 
Minderheitenanteil) in Anspruch genommenen Anteil des Gesamteigenkapitals (ohne 
Minderheitenanteil). 
Fehlbetragsquote = Gesamtjahresergebnis (vor Minderheitenanteil) * 100
Allgemeine Rücklage  
 
Infrastrukturquote 
Die 
Infrastrukturquote spiegelt das Verhältnis des Infrastrukturvermögens zum 
Gesamtvermögen wider. Sie gibt Auskunft über den Anteil des Vermögens, der im Rahmen 
der Daseinsvorsorge für die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens langfristig gebunden ist. 
Infrastrukturquote = Infrastrukturvermögen * 100
Gesamtbilanzsumme  
 
Anlagendeckungsgrad 2 
Diese
 Kennzahl gibt an, inwieweit das Anlagevermögen durch langfristig zur Verfügung 
stehendes Kapital finanziert ist. 
Seite 71

Anlagendeckungsgrad 2 = (EK + SoPo Zuwendungen/Beiträge + langfr. FK) * 100
Anlagevermögen  
Investitionsquote  
Die Investitionsquote gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang dem Substanzverlust durch 
Abschreibungen und Vermögensabgänge neue Investitionen gegenüberstehen. 
Investitionsquote = Bruttoinvestitionen * 100
(Abgänge des Anlagevermögens + Abschreibungsaufwand) 
 
Liquidität 2. Grades 
Die 
Liquidität zweiten Grades gibt stichtagsbezogen an, inwieweit die kurzfristigen 
Forderungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten decken. 
Liquidität 2. Grades =(Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) * 100
Kurzfristige Verbindlichkeiten  
 
Kurzfristige Verbindlichkeitenquote 
Ange
zeigt wird mit dieser Kennzahl das Verhältnis aus Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit 
von weniger als einem Jahr zur Bilanzsumme. 
Kurzfristige Verbindlichkeitenquote = Kurzfr. Verbindlichkeiten * 100
Gesamtbilanzsumme  
 
Aufwandsdeckungsgrad  
Der
 Aufwandsdeckungsgrad gibt an, inwieweit die ordentlichen Aufwendungen durch 
ordentliche Erträge gedeckt werden. 
Aufwandsdeckungsgrad = Ordentliche Gesamterträge * 100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Drittfinanzierungsquote 
Die 
Drittfinanzierungsquote gibt an, inwieweit die Belastung durch Abschreibungen auf das 
Anlagevermögen durch Erträge aus der Auflösung von Sonderposten  
abgemildert wird. 
Drittfinanzierungsquote = Erträge aus der Auflösung von Sonderposten * 100
Bilanzielle Abschreibungen auf das Anlagevermögen 
 
 
Seite 72

Personalintensität 
Die Personalintensität gibt an, welchen Anteil die Personalaufwendungen an den 
ordentlichen Gesamtaufwendungen ausmachen. 
Personalintensität = Personalaufwendungen * 100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Sach- und Dienstleistungsintensität 
Diese
 Kennzahl gibt Auskunft darüber, in welchem Anteil Leistungen am Markt für die 
kommunale Aufgabenerledigung erworben werden. 
Sach- u. Dienstleistungsintensität = Aufw. für Sach u. Dienstleistungen * 100
Ordentliche Gesamtaufwendungen  
 
Transferaufwandsquote 
Die 
Transferquote zeigt in welchem Ausmaß die Kommune Leistungen an Dritte ohne 
Gegenleistungen getätigt hat. 
Transferaufwandsquote = Transferaufwendungen * 100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Abschreibungsintensität 
Die 
Abschreibungsintensität zeigt, in welchem Umfang die Kommune durch das 
Abschreibungsvolumen des Anlagevermögens in Bezug zu den ordentlichen 
Gesamtaufwendungen belastet wird. 
Abschreibungsintensität = Bilanzielle Abschreibungen auf das AV * 100
Ordentliche Gesamtaufwendungen  
 
Zinslastquote 
Die 
Zinslastquote zeigt, welche Belastungen aus Finanzaufwendungen zusätzlich zu den 
ordentlichen Aufwendungen bestehen. 
Zinslastquote = Finanzaufwendungen * 100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Seite 73

Anlage 3 Auszug FA vom 25.09. TOP 12.20

1104 Zeichen

Anlage 3 
 
 
 
Geschäftsführung  
Finanzausschuss 
Herr Hengstenberg 
Telefon:  (0221) 221-24649  
Fax       :  (0221) 221-23902 
E-Mail:  michael.hengstenberg@stadt-koeln.de 
Datum: 26.09.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des 
Finanzausschusses vom 25.09.2017 
öffentlich 
12.20 Entwürfe der Gesamtabschlüsse 2011 - 2015 
2595/2017 
 
Hinweis:  
Zu diesem TOP gab es zu Beginn der Sitzung eine Power Point Präsentation der 
Verwaltung. 
 
Ratsmitglied Wortmann bittet die Verwaltung die Präsentation als Anlage für die 
Ratssitzung zur Verfügung zu stellen. 
 
Frau Stadtkämmerin Klug sagt dies zu. 
 
Beschluss: 
Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen:  
 
Der Rat nimmt die als Anlage beigefügten, von der Kämmerin aufgestellten und von 
der Oberbürgermeisterin bestätigten Entwürfe der Gesamtabschlüsse für die Jahre 
2011 bis 2014 sowie 2015 zur Kenntnis. Er beschließt, den Rechnungsprüfungsaus-
schuss mit der Prüfung des Gesamtabschlusses 2015 gemäß § 116 Abs. 6 Gemein-
deordnung NRW zu beauftragen. 
Abstimmungsergebnis: 
einstimmig zugestimmt

Beschlussvorlage Rat

6675 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
II/200 
 
Vorlagen-Nummer 
 2595/2017 
Freigabedatum 
01.09.2017  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Entwürfe der Gesamtabschlüsse 2011 - 2015 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat nimmt die als Anlage beigefügten, von der Kämmerin aufgestellten und von der Oberbürger-
meisterin bestätigten Entwürfe der Gesamtabschlüsse für die Jahre 2011 bis 2014 sowie 2015 zur 
Kenntnis. Er beschließt, den Rechnungsprüfungsausschuss mit der Prüfung des Gesamtabschlusses 
2015 gemäß § 116 Abs. 6 Gemeindeordnung NRW zu beauftragen. 
 
Finanzausschuss 25.09.2017 
Rat 28.09.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung 
Gemäß § 116 Gemeindeordnung Nordrhein -Westfalen (GO) i.  V. m. § 49 Gemeindehaushaltsverord-
nung Nordrhein-Westfalen (GemHVO) hat die Stadt Köln jährlich einen Gesamtabschluss aufzuste l-
len. Demnach sind der Jahresabschluss der Stadt Köln sowie die jeweiligen Jahresabschlüsse der 
verselbstständigten Aufgabenbereiche zu konsolidieren. 
Während der Einzeljahresabschluss der Stadt Köln die Vermögens -, Schulden-, Ertrags-, und Finanz-
lage aus Sic ht der Kernverwaltung darstellt, bildet der Gesamtabschluss die Leistungsfähigkeit des 
Konzerns Stadt Köln ab. Hierzu wird die Vermögens -, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Ker n-
verwaltung Stadt Köln und ihrer verselbstständigten Aufgabenbereiche so da rgestellt, als ob es sich 
um ein Unternehmen handelt. Zu diesem Zweck sind alle internen Beziehungen der einbezogenen 
verselbstständigten Aufgabenbereiche untereinander und mit der Kernverwaltung Stadt Köln zu elim i-
nieren. Lediglich die Leistungsbeziehunge n zu Einheiten außerhalb des Konzerns bleiben bestehen. 
Somit schließt der Gesamtabschluss eine Lücke zwischen dem Einzelabschluss der Stadt Köln und 
dem Beteiligungsbericht, da die Leistungsfähigkeit der wesentlichen von der Stadt Köln beherrschten 
Einheiten ohne die internen Leistungsbeziehungen aufgezeigt wird und somit ein realistisches Bild 
der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns Stadt Köln vermittelt wird. 
 
Nachdem im März 2016 der Gesamtabschluss 2010 als Entwurf in den Rat eingebracht wu rde, folgen 
nun die Entwürfe der Gesamtabschlüsse 2011 bis 2015. 
 
Das Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung kommunaler Gesamtabschlüsse (verlängert durch 
das zehnte Gesetz zur Änderung der gesetzlichen Befristungen im Zuständigkeitsbereich des Ministe-
riums für Inneres und Kommunales) enthält Vereinfachungsregeln zur Beschleunigung der Aufste l-
lung des kommunalen Gesamtabschlusses. So ist es ausreichend, wenn die Gesamtabschlüsse 2011 
bis 2014 dem Gesamtabschluss 2015 als Entwurf beigefügt werden. Auf ein  separates Verfahren 
kann verzichtet werden. Diese Regelung wird von der Stadt Köln in Anspruch genommen, indem der 
Anzeige des Gesamtabschlusses 2015 die Gesamtabschlüsse der Haushaltsjahre 2011 bis 2014 
lediglich als Entwurf beigefügt werden. 
 
Der Entwurf des Gesamtabschlusses 2015 beinhaltet die testierten Jahresabschlüsse der zum Ko n-
solidierungskreis gehörenden verselbstständigten Aufgabenbereiche. Für die Stadt Köln wurden die 
Entwurfsdaten des Einzelabschlusses der Stadt Köln herangezogen, da dieser n och nicht abschli e-
ßend geprüft und festgestellt ist. 
 
Weitere Informationen zu Berichten, gesellschaftsrechtlichen Veränderungen durch Kauf, Überna h-
me, Erwerb oder Verkauf von Anteilen sowie Auswirkungen auf den städtischen Haushalt der einze l-
nen Kalenderjahre können dem Beteiligungsbericht 2015 entnommen werden. Grundsätzlich stellt der 
Beteiligungsbericht eine Anlage zum Gesamtabschluss dar. Dies war aufgrund des zeitlichen Verzugs 
der Aufstellung der Gesamtabschlüsse in der Vergangenheit jedoch nicht möglich. 
In der folgenden Übersicht sind die Kerngrößen und Kennzahlen der Gesamtabschlüsse 2011 bis 
2015 dargestellt. Zur besseren Vergleichbarkeit sind ebenfalls die Zahlen des Gesamtabschlussen t-
wurfs 2010 abgebildet. 
 
Gesamtabschlüsse der Stadt Köln 2010 – 2015 (in Mio. Euro bzw. %) 
 2010 2011 2012 2013 2014 2015 
Gesamtkonzernergebnis 
nach Abzug der Anteile 
anderer Gesellschafter 
-359,6 -209,7 -257,8 -262,4 -415,7 -499,5 
Gesamtbilanzsumme 24.120,2 24.573,8 24.215,0 24.158,7 24.133.7 24.069,5 
Gesamteigenkapital 6.795,0 6.521,0 6.192,0 5.863,2 5.555,4 4.921,0 
EK-Quote II 48,1% 47,1% 46,3% 44,9% 43,5% 40,7% 
Aufwandsdeckungsgrad 97,7% 97,9% 99,4% 99,7% 97,7% 97,1% 
Investitionsquote 84,5% 121,9% 82,4% 81,9% 108,9% 105,9%

3 
 
Die Eigenkapitalquote II zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals (und der Sonderposten für Z u-
weisungen und Beiträge) an der Bilanzsumme ist. Erhöht sich die Bilanzsumme durch Konsolidierung 
im Gesamtabschluss bei relativ konstantem Eigenkapital aus dem Einzelabschluss des Mutterunter-
nehmens, sinkt rein rechnerisch die Eigenkapitalquote. Sie ist von 54,1 % im Einzeljahresabschluss 
der Stadt auf 40,7 % im Gesamtabschluss gesunken.  
 
Der Aufwandsdeckungsgrad lag 2015 bei 97,1 % im Gesamtabschluss und bei 90,6 % im Einzela b-
schluss der Stadt Köln. Dieser Vergleich zeigt, dass die in den Konzernabschluss einbezogenen B e-
teiligungen einen wesentlichen Beitrag zur Deckung der ordentlichen Aufwendungen durch die o r-
dentlichen Erträge leisten. 
 
Die Investitionsquote lag in den Jahren 2010 bis 2015 bei durchschnittlich 97,6 %. Im selben Zeitraum 
lag sie im Jahresabschluss der Stadt bei lediglich 72,8 %. Grundsätzlich ist eine Investitionsquote von 
100 % oder darüber von Vorteil. Dies bedeutet, dass die Abschreibungen auf das Anlagevermö gen 
durch Investitionen kompensiert werden. 
Bei diesem Vergleich zeigt sich, dass die verselbstständigten Aufgabenbereiche (Beteiligungen) deu t-
lich stärker investieren als die Kernverwaltung. 
 
Das Gesamtkonzerndefizit gemäß Gesamtergebnisrechnung beträgt ( nach Abzug der auf andere 
Gesellschafter entfallenden Anteile) 499,5 Mio. Euro.  
 
Die Gesamtabschlüsse sind im Entwurf durch die Kämmerin aufgestellt und von der Oberbürgermei s-
terin bestätigt. Für die Jahre 2011 bis 2014 werden sie nur im Entwurf in den Ra t eingebracht und der 
Anzeige des Gesamtabschlusses 2015 nach dessen Prüfung und Bestätigung durch den Rat beig e-
fügt. 
Der Gesamtabschluss ist vor einer förmlichen Bestätigung durch den Rechnungsprüfungsausschuss 
zu prüfen (§ 96 Absatz 1 GO). Der Prüfung mu ss ein entsprechender Prüfauftrag des Rates vorau s-
gehen. 
 
Der geprüfte Gesamtabschluss 2015 ist entsprechend § 116 Abs. 1 Gemeindeordnung (GO) durch 
den Rat zu bestätigen und anschließend der Aufsichtsbehörde anzuzeigen sowie öffentlich bekannt 
zu machen.  
 
 
 
Anlagen

Präsentation Gesamtabschluss 2015

4853 Zeichen

© Paulo dos Santos 
1 Dezernat II - Kämmerei 
Gesamtabschluss der Stadt 
Köln zum 31.12.2015 
Finanzausschuss am 25.09.2017

2 Dezernat II - Kämmerei 
31,1% 
Eigenbetrieb  
Veranstaltungszentrum 
Gebäudewirtschaft 
Sondervermögen 
Konzern bildet 96 % der Beteiligungen ab* 
 
Stadt Köln 
Konzern 
Konzern 
*gemessen an der Gesamtbilanzsumme

Verfahren zur Aufstellung der 
Gesamtabschlüsse 
• Vereinfachungsregelung in NRW wird angewandt: 
• Gesamtabschlüsse 2011-2014 nur im Entwurf 
• Gesamtabschluss 2015 wird durch das RPA 
geprüft 
• Zukünftig jährlich ein Gesamtabschluss 
• Gesamtabschluss 2016 voraussichtlich zu Beginn 
2018 als Entwurf 
• Aktueller Stand der Datenerfassung 
3 Dezernat II - Kämmerei

Klar gegliedert: Der Aufbau des Berichts 
1. Gesamtbilanz, -ergebnisrechnung, -
verbindlichkeitenspiegel und –kapitalflussrechnung 2015 
2. Gesamtanhang 
1. Erläuterungen zu den konsolidierten Unternehmen und den 
abgebildeten Aufgabenfeldern 
2. Erläuterungen zur Gesamtbilanz und –ergebnisrechnung 
3. Gesamtlagebericht 
1. Überblick über den Geschäftsverlauf (Spartensicht) 
2. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 
3. Chancen und Risiken aus Sicht des Gesamtabschlusses 
 
4 Dezernat II - Kämmerei

7 Sparten im Gesamtabschluss… 
5 Dezernat II - Kämmerei 
Stadtentwicklung 
und 
Wohnungsbau 
Gesundheits-
versorgung und 
Soziales 
Sport und Kultur 
Bildung 
Verkehr 
Ver- und 
Entsorgung 
Wirtschaft 
und 
Tourismus

… leisten viel für den Konzern 
6 Dezernat II - Kämmerei 
Stadtentwicklung 
und 
Wohnungsbau 
Sport und Kultur 
Bildung 
Verkehr 
Ver- und 
Entsorgung 
276,2 Mio. 
Fahrgäste  
in Bus und 
Stadtbahn  
49.213 
bewirt-
schaftete 
Wohnungen 
2,6 Mio. 
Badegäste in 
den Kölner 
Bädern 
17.199 GWh 
Strom 
abgesetzt 
147.842 
Schulplätze 
angeboten 
Ver- und 
Entsorgung 
182.847 
Restmüll-
entleerungen 
wöchentlich 
Gesundheits-
versorgung und 
Soziales 
60.939 
stationär 
behandelte 
Patienten

Zusammensetzung wesentlicher Größen 
- Bilanzpositionen - 
7 Dezernat II - Kämmerei 
3
5
7
9
11
13
15
17
19
21
23
25
27
2010 2011 2012 2013 2014 2015
Bilanzposition (Mrd. Euro) 
Sachanlagevermögen
Verbindlichkeiten
Rückstellungen
Eigenkapital
Gesamtbilanzsumme
Veränderung seit 2010 
+1,0 
Mrd. 
+1,4 
Mrd. 
-1,9 
Mrd.

Zusammensetzung wesentlicher Größen 
- Bilanzpositionen - 
8 Dezernat II - Kämmerei 
3
5
7
9
11
13
15
17
19
21
23
25
27
2010 2011 2012 2013 2014 2015
Bilanzposition (Mrd. Euro) 
Sachanlagevermögen
Verbindlichkeiten
Rückstellungen
Eigenkapital
Gesamtbilanzsumme
Veränderung seit 2010 
+1,0 
Mrd. 
+1,4 
Mrd. 
-1,9 
Mrd. 
Energie- und 
Wasserver-
sorgung +232 
Mio. Euro 
ÖPNV +104 
Mio. Euro 
Wohnbauten 
+58 Mio. 
Euro 
Schulen 
+ 35 Mio. 
Euro 
Stadt Köln 
+519 Mio. 
Euro 
Stadtwerke 
Köln +663 
Mio. Euro 
GAG +231 
Mio. Euro 
Stadt Köln: 
-1,2 Mrd. 
Euro  
Sachanlagevermögen 
Verbindlichkeiten 
Eigenkapital

Zusammensetzung wesentlicher Größen 
- Kennzahlen - 
9 Dezernat II - Kämmerei 
Eigenkapitalquote II 
Aufwandsdeckungsgrad 
Investitionsquote 
0%
20%
40%
60%
80%
100%
120%
140%
2010 2011 2012 2013 2014 2015
Ø Investitionsquote Stadt Köln: 72,8 % 
Ø Investitionsquote im Konzern: 97,6 % 
Aufwandsdeckungsgrad 2015 Stadt Köln: 90,6 % 
Eigenkapitalquote II 2015 Stadt Köln: 54,1 % 
Aufwandsdeckungsgrad 2015 im Konzern: 97,1 % 
Konsolidierung 
Eigenkapitalquote II 2015 im Konzern: 40,7 % 
Marktfähige Leistungen

Der Jahresabschluss der Stadt beeinflusst 
das Gesamtergebnis stark 
10 Dezernat II - Kämmerei 
*2016: Entwurf 
-337,0 
-180,0 
-238,9 
-178,5 
-246,3 
-401,0 -359,7 
-209,7 -257,8 
-262,4 
-415,7 
-499,5 
-600,00
-500,00
-400,00
-300,00
-200,00
-100,00
0,00
100,00
200,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Mio. Euro 
Städtisches
Einzelabschlussergebnis*
Gesamtbilanzverlust
152,3

Zusammensetzung wesentlicher Größen 
- Umsatzerlöse und Personal - 
11 Dezernat II - Kämmerei 
Stadt Köln 16.925 
Stadtwerke Konzern 12.430 
GAG 507 StEB 605 Gebäudewirtschaft 474 
Kliniken 4.500 
0
5.000
10.000
15.000
20.000
Verteilung des Personals auf die Konzerngesellschaften im Jahr 2015  
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
Energie und Wasser Kliniken Hausbewirtschaftung ÖPNV
Mio. Euro 
Umsatzerlöse 2015 
2014
2015

Die Sparten im Gesamtabschluss nach 
Abführung und Zuschuss 
12 Dezernat II - Kämmerei 
Stadtentwicklung 
und 
Wohnungsbau 
Gesundheits-
versorgung und 
Soziales 
Sport und Kultur 
Bildung 
Verkehr 
Ver- und 
Entsorgung 
Wirtschaft 
und 
Tourismus

Ausblick 
Aus der (angenehmen) Pflicht eine Tugend machen:  
 
Pflicht: Aufstellung des Gesamtabschlusses nach § 116 
GO NRW 
 
Tugend: Der Gesamtabschluss  soll langfristig und 
regelmäßig Informationen für eine wirtschaftliche und 
nachhaltige Steuerung liefern. 
13 Dezernat II - Kämmerei

© Paulo dos Santos 
14 Dezernat II - Kämmerei 
Vielen Dank für Ihre 
Aufmerksamkeit 
 
Haben Sie noch Fragen?

Anlage 1 Gesamtabschlüsse der Stadt Köln 2011-2014

78793 Zeichen

Entwurf Gesamtabschlüsse 2011 - 2014
Entwurf
 Gesamtergebnisrechnung
 Gesamtbilanz
 Gesamtanhang
 Gesamtlagebericht
   Dezernat II - Kämmerei
Gesamtabschlüsse der Stadt Köln 2011 - 
20
14

Inhaltsverzeichnis 
Vorwort .................................................................................................................................. 5 
Gesamtbilanz 2011 – 2014 ................................................................................................... 7 
Gesamtergebnisrechnung 2011 – 2014 .............................................................................. 11 
Gesamtverbindlichkeitenspiegel 2014 ................................................................................. 13 
Gesamtkapitalflussrechnung 2014 ...................................................................................... 15 
1. Allgemeines ........................................................................................................... 17 
1.1. Konsolidierungskreis ........................................................................... 17 
1.1.1. Beteiligungsstrukturen zum 31.12.2014 ................................................. 18 
1.1.2. Konsolidierungskreis der Stadt Köln ....................................................... 18 
1.1.3. Unwesentliche verselbständigte Aufgabenbereiche ............................... 20 
1.1.4  Einbezug von assoziierten verselbständigten Aufgabenbereichen ........ 21 
1.2. Aufgabenfelder im Konsolidierungskreis 2011-2014 ........................... 22 
1.3. Konsolidierungsmethoden ................................................................... 23 
1.3.1. Kapitalkonsolidierung ............................................................................. 23 
1.3.2. Schuldenkonsolidierung ......................................................................... 23 
1.3.3. Zwischenergebniseliminierung ............................................................... 23 
1.3.4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung .................................................... 24 
1.3.5. „at equity“ Konsolidierung ....................................................................... 24 
1.4. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ............... 25 
2. Erläuterungen zur Gesamtbilanz ........................................................................... 28 
2.1. Aktiva .................................................................................................. 28 
2.1.1. Anlagevermögen .................................................................................... 28 
2.1.2. Umlaufvermögen .................................................................................... 30 
2.2. Passiva ................................................................................................ 31 
2.2.1. Eigenkapital ............................................................................................ 31 
2.2.2. Sonderposten ......................................................................................... 32 
2.2.3. Rückstellungen ....................................................................................... 32 
2.2.4. Verbindlichkeiten .................................................................................... 32 
2.2.5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen .............. 33 
3. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung ....................................................... 35 
3.1. Gesamterträge .................................................................................... 35 
3.1.1. Steuern und ähnliche Abgaben .............................................................. 35 
3.1.2. Zuwendungen und allgemeinen Umlagen .............................................. 35 
3.1.3. Sonstige Transfererträge ........................................................................ 35 
3.1.4. Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte ................................................... 35 
3.1.5. Privatrechtliche Leistungsentgelte .......................................................... 35

3.1.6. Kostenerstattungen und Kostenumlagen ............................................... 35 
3.1.7. Sonstige Erträge ..................................................................................... 35 
3.1.8. Zinserträge ............................................................................................. 35 
3.1.9. Erträge aus assoziierten Unternehmen .................................................. 35 
3.2. Gesamtaufwendungen ........................................................................ 36 
3.2.1. Personalaufwendungen .......................................................................... 36 
3.2.2. Versorgungsaufwendungen .................................................................... 36 
3.2.3. Aufwendungen aus Sach- und Dienstleistungen .................................... 36 
3.2.4. Bilanzielle Abschreibungen .................................................................... 36 
3.2.5. Transferaufwendungen ........................................................................... 36 
3.2.6. Sonstige ordentliche Aufwendungen ...................................................... 36 
4. NKF – Kennzahlenset NRW .................................................................................. 37 
4.1. Kennzahlen zur Bilanz ........................................................................ 37 
4.2. Kennzahlen zur Ergebnisrechnung ..................................................... 39 
5. Gesamtlagebericht zum Gesamtabschluss der Stadt Köln für die Geschäftsjahre 
2011 – 2014 .................................................................................................................... 41 
6. Organe und Mitgliedschaften ................................................................................ 41

Vorwort 
 
Gemäß § 116 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO) i. V. m. § 49 Gemeindehaus-
haltsverordnung Nordrhein-Westfalen (GemHVO) hat die Stadt Köln jährlich einen Gesamt-
abschluss aufzustellen. Demnach sind der Jahresabschluss der Stadt Köln sowie die jewei-
ligen Jahresabschlüsse der verselbständigten Aufgabenbereiche zu konsolidieren. 
Der Gesamtabschluss besteht aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz, dem 
Gesamtanhang und dem Gesamtlagebericht. 
Während der Einzeljahresabschluss der Kernverwaltung Stadt Köln die Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags-, und Finanzlage aus Sicht der Kernverwaltung darstellt, bildet der Ge-
samtabschluss die Beziehungen des Konzerns Stadt Köln zu Konzernfremden ab. Hierzu 
wird die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Kernverwaltung Stadt Köln 
und ihrer verselbständigten Aufgabenbereiche so dargestellt, als ob es sich um eine wirt-
schaftliche Einheit handelt. Zu diesem Zweck sind alle internen Beziehungen zwischen den 
einbezogenen verselbständigten Aufgabenbereichen untereinander und der Kernverwal-
tung Stadt Köln zu eliminieren. 
Entsprechend des Gesetzes zur Beschleunigung der Aufstellung kommunaler Gesamtab-
schlüsse und zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften wendet die Stadt Köln die 
Vereinfachungsregelung an. Daher werden der Anzeige des Gesamtabschlusses 2015 die 
Gesamtabschlüsse der Haushaltsjahre 2011 bis 2014 im Entwurf beigefügt. 
Dieses Dokument umfasst als zusammenfassendes Gesamtdokument die Gesamtab-
schlüsse 2011 bis 2014 und wird dem Gesamtabschluss 2015 beigefügt. Die Ausführungen 
im Anhang und Lagebericht beziehen sich aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht immer 
auf alle vier Jahre, sondern insbesondere auf das Jahr 2014. Die Darstellung der Zahlen 
erfolgt jeweils für alle vier Jahre. 
Weitere Informationen zu Berichten, gesellschaftsrechtlichen Veränderungen durch Kauf, 
Übernahme, Erwerb oder Verkauf von Anteilen sowie Auswirkungen auf den städtischen 
Haushalt der einzelnen Kalenderjahre können den Beteiligungsberichten 2011 - 2014 ent-
nommen werden. Grundsätzlich stellt der Beteiligungsbericht eine Anlage zum Gesamtab-
schluss dar. Aufgrund des zeitlichen Verzugs, werden der Gesamtabschluss und der Betei-
ligungsbericht erst für das Haushaltsjahr 2016 gemeinsam aufgelegt. 
Zur Kernverwaltung Stadt Köln sind die Detailinformationen den Einzeljahresabschlüssen 
2011- 2014 zu entnehmen. 
Bei den mathematisch genau ermittelten Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) 
können Rundungsdifferenzen auftreten. 
 
  
Seite 5

Seite 6

Aktiva (i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014
1 Anlagevermögen 21.182.676,3 21.516.725,1 21.409.085,6 21.256.827,0 21.374.704,7
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 2.009.780,4 1.877.489,4 1.733.577,5 1.587.309,0 1.449.331,2
1.2 Sachanlagen 17.548.714,1 18.023.502,0 17.960.445,4 18.070.296,6 18.348.941,3
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.824.923,9 1.815.390,8 1.804.590,7 1.804.759,9 1.804.941,4
1.2.1.1 Grünflächen 976.987,2 980.064,9 979.968,3 979.203,7 979.674,8
1.2.1.2 Ackerland 171.162,7 164.847,2 168.554,7 168.459,2 170.513,0
1.2.1.3 Wald, Forsten 41.795,7 41.692,1 41.725,2 41.139,8 41.148,3
1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 634.978,3 628.786,6 614.342,5 615.957,2 613.605,3
1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 5.195.851,1 5.257.070,7 5.358.104,7 5.565.740,0 5.659.234,6
1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 50.534,1 50.791,3 68.909,2 69.732,3 76.191,1
1.2.2.2 Schulen 944.284,8 983.843,2 1.031.770,8 1.069.764,8 1.113.622,4
1.2.2.3 Wohnbauten 2.463.405,1 2.472.826,1 2.480.220,5 2.626.530,3 2.639.005,9
1.2.2.4 Krankenhäuser 152.623,7 150.124,4 202.125,0 198.687,3 191.651,2
1.2.2.5 Sportstätten 82.568,8 107.181,8 110.918,3 117.238,3 117.298,7
1.2.2.6 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 1.502.434,6 1.492.303,9 1.464.160,9 1.483.786,9 1.521.465,3
1.2.3 Infrastrukturvermögen 6.779.650,5 6.627.212,8 6.688.792,1 6.688.749,9 7.021.148,8
1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 935.451,4 953.832,6 939.824,1 960.307,3 967.704,8
1.2.3.2 Brücken und Tunnel 1.653.414,5 1.608.774,6 1.799.973,5 1.906.927,2 2.311.244,0
1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 527.982,4 506.965,3 499.334,1 499.078,1 523.696,1
1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 1.638.434,0 1.632.919,3 1.610.046,0 1.585.794,9 1.566.053,0
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen 931.975,5 884.574,5 833.867,3 771.977,6 735.801,7
1.2.3.6 Stromversorgungsanlagen 371.458,3 347.567,9 325.822,8 310.096,3 259.954,3
1.2.3.7 Gasversorgungsanlagen 123.411,3 119.010,9 116.538,2 113.126,9 117.313,1
1.2.3.8 Wasserversorgungsanlagen 122.257,5 127.964,5 144.524,8 134.511,0 146.449,5
1.2.3.9 Abfallentsorgungsanlagen 150.379,5 116.990,9 95.939,6 84.080,8 69.350,0
1.2.3.10 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 324.886,1 328.612,3 322.921,7 322.849,8 323.582,3
1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden 40.774,6 81.028,0 81.335,0 81.417,9 208.631,0
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 1.525.733,4 1.676.189,2 1.677.321,3 1.572.067,2 1.575.432,6
1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 683.866,6 1.028.395,4 987.164,4 939.650,0 982.167,3
1.2.7 Betriebs-  und Geschäftsausstattung 302.493,0 306.542,6 302.858,4 310.148,5 306.181,9
1.2.8 Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 1.195.421,0 1.231.672,5 1.060.278,8 1.107.763,2 791.203,6
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G e s a m t b i l a n z  2010 bis 2014
Aktiva - Fortsetzung (i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014
1.3 Finanzanlagen 1.624.181,8 1.615.733,7 1.715.062,7 1.599.221,4 1.576.432,2
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 435.499,0 434.395,0 484.561,6 477.225,0 497.281,0
1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 272.869,2 227.656,3 220.528,5 249.220,9 243.901,3
1.3.2 Beteiligungen 479.655,0 489.003,3 517.891,2 454.704,9 481.959,8
1.3.3 Sondervermögen 97.841,6 96.874,4 95.618,6 88.867,1 88.945,7
1.3.4 Wertpapiere des Anlagevermögens 121.254,4 131.640,6 133.520,0 101.619,8 85.977,1
1.3.5 Ausleihungen 217.062,6 236.164,1 262.942,8 227.583,7 178.367,3
1.3.5.1 an verbundene Unternehmen 14.143,0 33.720,6 70.170,6 38.216,9 18.829,5
1.3.5.2 an Beteiligungen 26.214,4 34.679,8 32.972,8 34.883,5 15.088,8
1.3.5.3 an Sondervermögen 19.836,6 18.894,7 18.258,4 17.091,7 15.682,9
1.3.5.4 Sonstige Ausleihungen 156.868,6 148.869,0 141.541,0 137.391,5 128.766,1
2 Umlaufvermögen 2.295.161,5 2.418.240,2 2.153.198,0 2.245.727,9 2.137.972,4
2.1 Vorräte 411.455,2 322.771,2 331.538,9 340.929,8 338.145,0
2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 361.617,9 307.913,1 315.681,0 332.545,3 317.668,3
2.1.2 Geleistete Anzahlungen 49.837,3 14.858,1 15.857,9 8.384,5 20.476,7
2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.267.546,6 1.438.315,2 1.313.685,9 1.428.713,2 1.293.003,2
2.2.1 Forderungen 993.138,4 953.027,8 840.334,9 862.879,9 926.549,6
2.2.2 Sonstige Vermögensgegenstände 274.408,2 485.287,4 473.351,0 565.833,3 366.453,6
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 2,4 20.002,4 20.002,4 514,0 15.224,4
2.4 Liquide Mittel 616.157,3 637.151,4 487.970,9 475.570,8 491.599,8
3 Aktive Rechnungsabgrenzung 642.391,6 638.805,1 652.712,1 656.165,1 620.998,1
Bilanzsumme 24.120.229,4 24.573.770,4 24.214.995,7 24.158.720,0 24.133.675,2
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Passiva (i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014
1 Eigenkapital 6.794.994,1 6.520.916,9 6.191.750,6 5.863.244,5 5.555.440,7
1.1 Allgemeine Rücklage 6.467.206,5 6.547.419,1 6.305.300,2 6.123.548,2 5.936.128,9
1.2 Sonderrücklagen 6.147,0 6.147,0 6.147,0 6.147,0 6.147,0
1.3 Ausgleichsrücklage 322.364,0 0,0 0,0 0,0 0,0
1.4 Gesamtbilanzergebnis -347.009,9 -209.695,4 -257.761,8 -262.431,2 -415.723,8
1.5 Gewinn- / Verlustvortrag -50.850,7 -136.764,6 -280.557,1 -273.677,8
1.6 Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter 346.286,5 227.896,9 274.829,8 276.537,6 302.566,4
2 Sonderposten 4.884.683,6 5.055.166,9 5.086.922,4 5.053.370,0 5.016.371,9
2.1 für Zuwendungen 4.251.942,9 4.444.067,8 4.486.355,8 4.473.297,0 4.453.770,1
2.2 für Beiträge 561.997,9 538.496,2 524.863,5 500.176,3 479.602,5
2.3 für den Gebührenausgleich 4.622,0 2.009,8 4.476,0 6.373,9 5.973,9
2.4 Sonstige Sonderposten 66.120,8 70.593,1 71.227,1 73.522,8 77.025,4
3 Rückstellungen 3.373.364,6 3.459.609,5 3.496.361,8 3.485.976,2 3.598.770,3
3.1 Pensionsrückstellungen 2.024.046,3 2.094.808,0 2.146.703,4 2.254.483,9 2.348.199,0
3.2 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 207.971,6 202.150,5 194.662,0 198.584,0 199.812,2
3.3 Instandhaltungsrückstellungen 72.838,8 46.089,3 41.575,6 38.169,6 31.906,5
3.4 Steuerrückstellungen 68.101,1 75.469,1 54.742,1 34.683,5 38.787,9
3.5 Sonstige Rückstellungen 1.000.406,8 1.041.092,6 1.058.678,7 960.055,2 980.064,7
4 Verbindlichkeiten 8.328.375,1 8.796.372,5 8.718.722,5 9.047.001,8 9.335.326,7
4.1 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 6.825.125,5 7.007.781,1 7.179.326,7 7.115.828,5 7.276.686,9
4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 351.703,1 562.716,5 502.502,6 591.239,6 718.345,2
4.3 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen 38.730,0 36.982,9 36.957,5 35.701,8 37.260,0
 wirtschaftlich gleichkommen
4.4 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 480.851,7 428.605,5 417.028,0 506.264,8 496.226,2
4.5 Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 4.401,0 3.088,6 5.343,2 4.040,7 2.693,5
4.6 Sonstige Verbindlichkeiten 627.563,8 757.197,9 577.564,5 567.841,2 591.372,9
4.7 Erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 226.085,2 212.742,0
5 Passive Rechnungsabgrenzung 738.811,9 741.704,5 721.238,4 709.127,5 627.765,6
Bilanzsumme 24.120.229,4 24.573.770,3 24.214.995,7 24.158.720,0 24.133.675,2
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2010 2011 2012 2013 2014
1 1.554.508.669,95 1.719.306.547,15 1.628.664.939,72 1.800.680.719,41 1.787.828.890,97
2 531.510.664,21 592.826.212,63 688.032.327,31 794.715.914,35 798.287.702,67
3 37.229.620,88 36.155.419,40 34.392.964,17 45.160.080,26 37.164.591,51
4 338.732.313,92 430.656.776,02 421.438.529,16 426.533.486,22 433.938.026,95
5 5.674.418.126,03 5.231.175.721,89 5.284.974.404,23 5.504.929.527,42 5.063.023.163,65
6 181.069.866,86 212.716.832,51 249.459.805,92 305.879.913,22 334.949.819,88
7 416.625.325,44 523.173.686,40 541.119.927,63 407.222.098,21 515.253.898,00
8 29.021.707,69 24.845.239,98 25.059.831,48 24.715.491,33 28.883.975,08
9 43.131.395,97 5.683.927,17 21.094.445,84 14.266.690,22 -3.242.915,99
10 8.806.247.690,95 8.776.540.363,15 8.894.237.175,46 9.324.103.920,64 8.996.087.152,72
11 1.680.485.866,20 1.678.416.058,99 1.725.996.599,62 1.803.054.898,63 1.881.204.557,80
12 52.494.387,43 48.745.769,41 38.278.880,73 60.968.677,42 56.685.460,52
13 4.402.474.851,83 4.076.563.796,65 3.918.651.770,75 4.145.504.782,55 3.727.242.241,10
14 836.596.602,73 840.022.546,55 861.003.691,41 931.270.670,89 889.810.907,95
15 1.101.732.696,68 1.192.557.757,46 1.247.658.067,88 1.317.734.780,90 1.437.516.800,99
16 941.868.746,43 1.127.869.990,96 1.155.433.779,48 1.096.579.298,33 1.213.036.967,98
17 9.015.653.151,30 8.964.175.920,02 8.947.022.789,87 9.355.113.108,72 9.205.496.936,34
18 -209.405.460,35 -187.635.556,87 -52.785.614,41 -31.009.188,08 -209.409.783,62
19 134.111.677,64 78.514.310,19 87.706.985,31 44.918.405,70 56.541.016,17
20 290.613.454,57 159.869.400,59 320.593.469,51 312.255.981,43 302.329.797,12
21 -156.501.776,93 -81.355.090,40 -232.886.484,20 -267.337.575,73 -245.788.780,95
22 -365.907.237,28 -268.990.647,27 -285.672.098,61 -298.346.763,81 -455.198.564,57
23 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
24 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
25 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
26 -365.907.237,28 -268.990.647,27 -285.672.098,61 -298.346.763,81 -455.198.564,57
27 6.258.457,51 59.295.293,02 27.910.224,55 35.915.566,56 39.474.660,12
28 -359.648.779,77 -209.695.354,25 -257.761.874,06 -262.431.197,25 -415.723.904,45
+ Zuwendungen und allgemeine Umlagen
G e s a m t e r g e b n i s r e c h n u n g
Ertrags- und Aufwandsarten (Angaben in Euro)
Ergebnis des Haushaltsjahres
+ Steuern und ähnliche Abgaben
+ Sonstige Transfererträge
+ Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
+ Privatrechtliche Leistungsentgelte
+ Kostenerstattungen und Kostenumlagen
+ Sonstige ordentliche Erträge 
+ aktivierte Eigenleistungen
+ Bestandsveränderungen
= Ordentliche Gesamterträge
- Personalaufwendungen
- Versorgungsaufwendungen
- Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
- Bilanzielle Abschreibungen
- Transferaufwendungen
- Sonstige ordentliche Aufwendungen
= Ordentliche Gesamtaufwendungen
= Ordentliches Gesamtergebnis (10 und 17)
+ Finanzerträge
- Finanzaufwendungen
= Gesamtfinanzergebnis ( 19 und 20)
=
Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 
(18 und 21)
+ Außerordentliche Erträge
± Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis
= Gesamtbilanzergebnis Stadt Köln  (26 und 27)
- Außerordentliche Aufwendungen
= Außerordentliches Gesamtergebnis (23 und 24)
= Gesamtjahresergebnis (22 und 25)
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bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Anleihen 0,00 0, 00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Krediten für 
Investitionen 7.276.686.863,64 1.574.179.557,20 2.011.743.322,67 3.690.763.983,77 7.115.828.531,17
3. Verbindlichkeiten aus Krediten zur 
Liquiditätssicherung 718.345.195,64 718.345.195,64 0,00 0,00 591.239.567,88
4. Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die 
Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 37.259.997,13 4.086.353,14 6.424.008,08 26.749.635,91 35.701.755,63
5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen 496.226.249,32 492.776.167,61 3.450.081,71 0,00 506.264.697,97
6. Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 2.693.530,70 2.693.530,70 0,00 0,00 4.040.739,97
7. Sonstige Verbindlichkeiten 591.372.894,76 479.202.272,94 8.981.616,57 103.189.005,25 567.841.247,58
8. Erhaltene Anzahlungen 212.742.009,94 124.380.239,28 18.811.964,26 69.549.806,40 226.085.197,51
Summe Verbindlichkeiten 9.335.326.741,13 3.395.663.316,51 2.049.410.993,29 3.890.252.431,33 9.047.001.737,71
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2014
Art der Verbindlichkeit
Gesam
tbetrag des 
Berichtsjahres
Mit einer Restlaufzeit von 
Gesamtbetrag des 
Vorjahres
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Seite 14

2014
in TEUR
1. Periodenergebnis -455.198.564,57
2. Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 723.908.627,45
3. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -3.810.577,66
4. Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 112.794.100,17
5. 
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 146.859.231,64
6. 
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer 
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 27.837.464,57
7. Einzahlungen (+)/Auszahlungen (-) aus außerordentlichen Posten 0,00
8. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 552.390.281,60
9. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 311.463.764,92
10. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.163.716.093,48
11. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 21.067.858,19
12. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -23.189.706,40
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 84.292.569,54
14. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -55.801.916,55
15. 
Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0,00
16. 
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen 
Geschäftseinheiten 0,00
17. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00
18. Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00
19. Sonstige Investitionseinzahlungen 0,00
20. Sonstige Investitionsauszahlungen 0,00
21. Cashflow aus Investitionstätigkeit -825.883.523,78
22. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 289.522.201,73
23. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0,00
24. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 289.522.201,73
25. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes (Summe Cashflows) 16.028.959,55
26. Wechselkurs-, konzernkreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes 0,00
27. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 475.570.820,97
28. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 491.599.780,52
Gesamtkapitalflussrechnung 2014
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Seite 16

Gesamtanhang zum NKF-Gesamtabschluss der Stadt Köln für die Geschäfts-
jahre 2011 - 2014  
1. Allgemeines 
Die Stadt Köln hat die Einzelabschlüsse 2011 bis 2014 und als Mutterunternehmen die Ge-
samtabschlüsse 2011 bis 2014 nach den Vorschriften der GO und der GemHVO aufge-
stellt. Hierbei wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) angewendet, so-
fern die GO und GemHVO auf diese Vorschriften verweisen. 
Für den Konzern Stadt Köln und für die voll zu konsolidierenden verselbständigten Aufga-
benbereiche entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr, sodass sich die Problematik 
einer abweichenden Rechnungslegungsperiode nicht stellt. 
Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 
1.1. Konsolidierungskreis 
Bei der Erstellung des Gesamtabschlusses ist zunächst festzulegen, welche verselbstän-
digten Aufgabenbereiche in den Konzernabschluss aufzunehmen sind. Im ersten Schritt 
wurde hierfür die effektive Beteiligungsquote als wesentliches Kriterium verwendet.  
Im Konzern Stadt Köln bestehen unmittelbar keine abweichenden Organbestellungs- und 
Beherrschungsrechte, sodass der entsprechende Anteilswert den Stimmrechten entspricht. 
Es wurde daher folgende Kategorisierung vorgenommen: 
 Bei verselbständigten Aufgabenbereichen, an denen die Stadt Köln über 50 % der 
Anteile hält, ist von einer einheitlichen Leitung auszugehen und es besteht grund-
sätzlich Vollkonsolidierungspflicht. 
 Bei verselbständigten Aufgabenbereichen, an denen die Stadt Köln über 20 % der 
Anteile hält, ist von einem maßgeblichen Einfluss auszugehen. Diese verselbstän-
digten Aufgabenbereiche sind im Rahmen der Equity-Methode („at equity“) zu kon-
solidieren. 
 Bei verselbständigten Aufgabenbereichen, an denen die Stadt Köln unter 20 % der 
Anteile hält, ist nicht von einem maßgeblichen Einfluss auszugehen. Die verselb-
ständigten Aufgabenbereiche werden in der Position “Übrige Beteiligungen“ mit ih-
ren Anschaffungskosten („at cost“) angesetzt. 
Das Gesamtbild der Beteiligungsstruktur kann sich aus vielfältigen Gründen ändern. Daher 
muss die Ausübung des Konsolidierungswahlrechtes im Konzern jährlich neu geprüft und 
begründet werden. 
 
 
 
 
 
Seite 17

1.1.1. Beteiligungsstrukturen zum 31.12.2014 
 Struktur der unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Köln für den Gesamtabschluss,  
Anlage 1a 
 Struktur der Beteiligungen der Stadtwerke Köln GmbH als Teilkonzern der Stadt 
Köln, Anlage 1b 
 Struktur der Beteiligungen der RheinEnergie AG als Teilkonzern der Stadtwerke 
Köln GmbH, Anlage 1c 
 Struktur der Beteiligungen der GAG Immobilien AG als Teilkonzern der Stadt Köln, 
Anlage 1d 
Struktur der Beteiligungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungs-
zentrum Köln, Anlage 1e 
 
1.1.2. Konsolidierungskreis der Stadt Köln 
 
Für die Gesamtabschlüsse 2011 – 2014 ergab die Analyse der Beteiligungsverhältnisse 
und -werte den in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Konsolidierungskreis. Hier 
exemplarisch anhand der Werte des Jahres 2014: 
Verselbständigte Aufgabenbereiche Beteiligungs-
quote (%) 
Bilanzsumme in 
Tsd. Euro 
01.01.2014 
Anteil (%) 
Stadtwerke Köln GmbH (SWK) 
Teilkonzern 100,00 4.920.183 17,49 
Stadtentwässerungsbetrieb Köln, AöR 
(StEB) 100,00 1.986.596 7,06 
Eigenbetrieb Veranstaltungszentrum 
Köln Sondervermögen 100,00 338.128 1,20 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Sondervermögen 100,00 1.650.412 5,87 
GAG Immobilien AG, börsennotiert  
Teilkonzern 88,21 2.362.681 8,40 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 100,00 294.800 1,05 
Summe 11.552.800 41,06 
 
assoziierte Unternehmen 
Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln, 
(FKB) 31,12 716.800 2,55 
 
Stadt Köln (Konzernmutter) 14.809.439 52,64 
Summe 27.079.039 96,25 
 
Die Beteiligung der Stadt Köln am Flughafen Köln/Bonn (FKB) beträgt 31,12 %. Somit stellt 
der FKB für den städtischen Gesamtabschluss einen assoziierten verselbständigten Aufga-
benbereich dar. Gemäß § 50 Abs. 3 GemHVO i. V. m. §§ 311, 312 HGB besteht hier Kon-
solidierungspflicht. 
Über den Teilkonzern Stadtwerke Köln und den Teilkonzern GAG Immobilien wurden nach 
dem sukzessiven Verfahren u. a. folgende verselbständigte Aufgabenbereiche im Wege der 
Vollkonsolidierung auf jeweiliger Teilkonzernebene in den Gesamtabschluss einbezogen 
(effektive Beteiligungsquoten in Klammern): 
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 AVG, Abfallentsorgungs- u. Verwertungsgesellschaft Köln mbH (50,1 %) 
 AWB, Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH u. Co. KG (100 %) 
 Net Cologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH (100 %) 
 Köln Bäder GmbH (100 %) 
 RheinEnergie AG (80 %) 
 KVB, Kölner Verkehrs-Betriebe AG (100 %) 
 Häfen u. Güterverkehr Köln AG (93,7 %) 
 Grund und Boden GmbH (92,69 %) 
 GAG Servicegesellschaft mbH (88,21 %) 
Als Tochterunternehmen des Eigenbetriebes Veranstaltungszentrum der Stadt Köln ist die 
Koelnmesse GmbH aus Sicht des Gesamtabschlusses eine mittelbare Beteiligung und so-
mit nicht direkter Bestandteil des städtischen Konsolidierungskreises. 
 
Folgende assoziierte verselbständigte Aufgabenbereiche wurden im Gesamtabschluss „at 
equity“ über den jeweiligen Teilkonzern Stadtwerke Köln GmbH bzw. GAG Immobilien AG 
berücksichtigt: 
mittelbar über die Stadtwerke Köln GmbH: 
Kölner Aussenwerbung GmbH, Köln 
mittelbar über die RheinEnergie AG als Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln GmbH: 
 Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG, Leverkusen 
 Stadtwerke Troisdorf GmbH, Troisdorf 
 energieversorgung dormagen GmbH, Dormagen 
 Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen 
 rhenag Rheinische Energie AG, Köln 
 Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG, Lohmar 
 RheinCargo GmbH & Co. KG, Neuss 
mittelbar über Grund u. Boden GmbH als Gesellschaft im Konzern GAG Immobilien AG: 
modernes köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH 
25 % der Anteile an modernes köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH werden im Teil-
konzern Stadtwerke Köln GmbH und ebenfalls 25 % im Teilkonzern GAG Immobilien AG 
gehalten. Somit wird aus diesem verselbständigten Aufgabenbereich auf Ebene des Ge-
samtabschlusses ein voll zu konsolidierender Aufgabenbereich. Aufgrund der untergeord-
neten Bedeutung erfolgt im Gesamtabschluss ein Ansatz zu Anschaffungskosten in der 
Position Anteile an verbundenen Unternehmen. 
 
Seite 19

1.1.3. Unwesentliche verselbständigte Aufgabenbereiche 
Aufgrund eines Konsolidierungswahlrechts, kann die Konzernmutter in bestimmten Fällen 
darauf verzichten einzelne verselbständigte Aufgabenbereiche in den Gesamtabschluss 
einzubeziehen. 
Verselbständigte Aufgabenbereiche, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamt-
lage von untergeordneter Bedeutung sind, brauchen gem. § 116 Abs. 3 GO und § 296 Abs. 
2 HGB nicht in den Gesamtabschluss einbezogen werden. 
Zur Prüfung der Wesentlichkeit wurden die Einzeljahresabschlüsse aller verselbständigten 
Aufgabenbereiche herangezogen, an denen die Stadt Köln unmittelbar beteiligt ist. Die Prü-
fung erfolgte mittels Verhältniskennzahlen. Es wurden die Bilanzsumme, die Liquidität, das 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie die ordentlichen Erträge in Relation 
zum Gesamtkonzern betrachtet. Hierbei bildete die Bilanzsumme den wichtigsten Faktor. 
Deshalb wird hier exemplarisch nur auf diesen eingegangen. Verhältniszahlen stellen An-
haltspunkte für die Beurteilung dar, wann ein verselbständigter Aufgabenbereich für den 
Konzern von übergeordneter Bedeutung ist. Entscheidend ist letztendlich allerdings das 
Gesamtbild, das heißt die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit des verselbständigten Aufga-
benbereichs innerhalb der Einheit Konzern Stadt Köln. 
Der Anteil der als unwesentlich eingestuften verselbständigten Aufgabenbereiche, die somit 
in den Kalenderjahren 2011 - 2014 nicht voll konsolidiert werden, an der Gesamtbilanz-
summe beträgt in 2014 rund 2,14 % und entspricht somit den Vorgaben des § 296 Abs. 2 
S. 2 HGB. Aktiviert sind diese Finanzanlagen über den städtischen Jahresabschluss im 
Gesamtabschluss mit ihren Anschaffungskosten. 
Folgende verselbständigte Aufgabenbereiche wurden gemäß § 116 Abs. 3 GO und § 296 
Abs. 2 HGB als nicht voll zu konsolidierende verselbständigte Aufgabenbereiche eingestuft, 
weil deren Einfluss auf die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns 
Stadt Köln, auch in der Summe, von untergeordneter Bedeutung ist. Exemplarisch sind 
diese nachfolgend für das Jahr 2014 dargestellt. 
Verselbständigte Aufgabenbereiche Beteiligungs- 
quote (%) 
Bilanzsumme 
in Tsd. Euro 
31.12.2014 
Anteil (%) 
Beihilfekasse der Stadt Köln 100,00 5.761 0,02
KölnTourismus GmbH 100,00 7.784 0,03
SBK Sozial-Betriebe-Köln gGmbH 100,00 132.612 0,47
Kölner Gesellschaft für Arbeits- u. Berufs-
förderung mbH 100,00 1.631 0,01
Aktiengesellschaft Zoologischer Garten 
Köln 88,11 32.408 0,12
Jugendzentren Köln Gemeinnützige Be-
triebsgesellschaft mbH (JugZ) 51,00 1.967 0,01
Bühnen eigenbetriebsähnliche Einrichtung 100,00 230.708 0,82
Akademie der Künste der Welt gGmbH 100,00 843 0,00
Butzweilerhof Grundbesitz GmbH & Co. 
KG 100,00 52.721 0,19
BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & 
Co. KG 
100,00 41.014 0,15
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Gürzenich Orchester eigenbetriebsähnliche 
Einrichtung 100,00 11.620 0,04
Kölner Sportstätten GmbH 100,00 132.713 0,47
AchtBrücken GmbH 51,00 455 0,00
RTZ Rechtsrheinisches Technologie- und 
Gründerzentrum Köln GmbH 99,925 2.044 0,01
BioCampus Cologne Management GmbH 100,00 42 0,00
Summe 654.323 2,34 %
 
1.1.4  Einbezug von assoziierten verselbständigten Aufgabenbereichen 
Bei einer Beteiligungsquote zwischen 20 % und 50 % wird von einem maßgeblichen Ein-
fluss des Anteilseigners ausgegangen. Derartige Beteiligungen werden als assoziierte Un-
ternehmen bzw. verselbständigte Aufgabenbereiche bezeichnet.  
 
Folgende assoziierte verselbständigte Aufgabenbereiche wurden gemäß 
§ 50 Abs. 3 GemHVO i. V. m. § 311 Abs. 2 HGB aufgrund ihrer untergeordneten Bedeu-
tung im Gesamtabschluss nicht „at equity“, sondern zu Anschaffungskosten aktiviert: 
unmittelbar über die Stadt Köln: 
 GIZ, Gründer- u. Innovationszentrum im Technologiepark Köln GmbH 
 Zweckverband VRS 
mittelbar über die GEW Köln AG als Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln GmbH: 
 Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf 
mittelbar über die RheinEnergie AG als Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln GmbH: 
COLONIA-CLUJ-NAPOCA- Energie S.R.L, Cluj-Napoca / Rumänien 
 
mittelbar über METRONA GmbH & Co als Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln 
GmbH: 
 Metrona Wärmemesser Union GmbH, München 
 
mittelbar über die KVB AG als Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln GmbH: 
 Schilling Omnibusverkehr GmbH, Hürth 
mittelbar über die HGK AG als Gesellschaft im Konzern Stadtwerke Köln GmbH: 
 Rheinfähre Köln-Langel / Hitdorf GmbH, Köln 
 RVG Rheinauhafen Verwaltungsgesellschaft, Köln  
 
 
 
Seite 21

1.2. Aufgabenfelder im Konsolidierungskreis 2011-2014 
Im Konzern Stadt Köln sind die Handlungsfelder und Aufgaben sehr vielfältig und reichen 
von den Pflichtaufgaben der kommunalen Selbstverwaltung über die Aufgaben der Da-
seinsvorsorge bis hin zu den freiwilligen Selbstverwaltungstätigkeiten. Neben der Kernver-
waltung Stadt Köln umfassen die Betätigungsfelder der in den Gesamtabschluss einbezo-
genen verselbständigten Aufgabenbereiche folgende Unternehmensgegenstände: 
Teilkonzern Stadtwerke Köln GmbH 
- die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme 
- die Beteiligung an Unternehmen, die Telekommunikationsnetze einschließlich Tele-
kommunikationsdienstleistungen betreiben 
- der Betrieb von gemeinnützigen Stiftungen zur Förderung von Wissenschaft, For-
schung, Erziehung, Bildung, Kultur und Familie 
- die Bedienung des öffentlichen und nichtöffentlichen Verkehrs 
- der Betrieb von Häfen 
- die Durchführung von Aufgaben der Entsorgung, einschließlich der Abfallsammlung, 
Straßenreinigung und Winterwartung, sowie die Erbringung von Dienstleistungen im 
Bereich der Abwasserentsorgung 
- die Entwicklung und Förderung von Liegensc haften, vornehmlich der Liegenschaf-
ten von Konzerngesellschaften 
- Werbung und Rundfunk 
- der Betrieb von Bädern und einer Eissporteinrichtung 
Teilkonzern GAG Immobilien AG 
- Bewirtschaftung von 3,1 Mio. qm Wohnfläche bzw. 47.063 Wohnungen 
- Verkauf von Wohnungen und Gebäuden 
- Bewirtschaftung u. Verwaltung eigener Wohnungen und fremder Wohnungen für de-
ren Eigentümer 
- Bereitstellung von sicherem Wohnraum zu sozial angemessenen Bedingungen 
Stadtentwässerungsbetrieb AöR 
- Abwasserbeseitigung 
- Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge 
- Pflege und Unterhaltung Kölner Gewässer 
- Straßenentwässerung 
Gebäudewirtschaft Stadt Köln 
‐ Bewirtschaftung, Energieversorgung u. Baubetreuung von städtischen Objekten 
- Planung und Ausführung von Gebäudetechnik und Hochbaumaßnahmen aller Art 
- Projektsteuerung 
Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln 
- Vermietung und Verpachtung von betriebsnotwendigen Immobilien an Betriebsge-
sellschaften 
 
Seite 22

Kliniken der Stadt Köln gGmbH 
- ambulante, vor-, nach, teil- und vollstationäre Gesundheitsleistungen 
 
1.3. Konsolidierungsmethoden 
1.3.1. Kapitalkonsolidierung 
Bei der Kapitalkonsolidierung werden der Buchwert der Anteile der Stadt Köln am verselb-
ständigten Aufgabenbereich und das dem Beteiligungsverhältnis entsprechende anteilige 
Eigenkapital des verselbständigten Aufgabenbereichs gegeneinander aufgerechnet 
(vgl. § 301 Abs. 1 S. 1 HGB). 
Die Kapitalkonsolidierung wurde entsprechend der Neubewertungsmethode 
(§ 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. v. m. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB) durchgeführt. Die Stadtwerke Köln 
GmbH und die GAG Immobilien AG wurden mit ihrem (Teil-)Konzernabschlüssen konsoli-
diert, d.h. Kapitalkonsolidierungsbuchungen fanden teilweise schon im Rahmen der einbe-
zogenen Teilkonzernabschlüsse statt. 
1.3.2. Schuldenkonsolidierung 
Die Schuldenkonsolidierung ist für alle vollkonsolidierten Einheiten durchzuführen und um-
fasst die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Im Gesamtabschluss wird 
der Konzern Stadt Köln als ein einziges Unternehmen betrachtet. Da der Konzern keine 
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber sich selbst ausweisen kann, müssen diese 
durch die Schuldenkonsolidierung eliminiert werden. Im Ergebnis werden ausschließlich 
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nicht konzernzugehörigen Unternehmen 
bilanziert.  
Im Gesamtabschluss erfolgte die Schuldenkonsolidierung gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO 
i. V. m. § 303 Abs. 1 HGB durch die Eliminierung der Ausleihungen, der Forderungen aus 
Lieferung und Leistung, der sonstigen Forderungen und der sonstigen Vermögensgegen-
stände mit den korrespondierenden lang- und kurzfristigen Verpflichtungen zwischen den 
verselbständigten Aufgabenbereichen. 
Für die Schuldenkonsolidierung wurde eine Wertgrenze von 200.000 Euro je Konzernver-
bindung festgelegt. Alle hierunter liegenden Abweichungen in der Saldenabstimmung wer-
den nicht konsolidiert, sondern als Wertansätze in der Gesamtbilanz ausgewiesen. Durch 
diese Wesentlichkeitsgrenze wird sichergestellt, dass die Schuldenkonsolidierung mit ei-
nem vertretbaren Aufwand durchgeführt werden kann. Trotz Beibehaltung unwesentlicher 
Posten wird ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage 
vermittelt. Im Jahr 2014 ergaben sich insgesamt Differenzen von 1,25 Mio. Euro bei den 
Verbindlichkeiten (0,01 % der Gesamtverbindlichkeiten) und 2,41 Mio. Euro bei den Forde-
rungen (0,19 % der Gesamtforderungen). 
1.3.3. Zwischenergebniseliminierung 
Im Gesamtabschluss bildet der Konzern eine wirtschaftliche Einheit. Daher ist das Konzern-
jahresergebnis um die Gewinne und Verluste aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr 
zwischen den einbezogenen verselbstständigten vollkonsolidierten Aufgabenbereichen zu 
bereinigen. Diese Zwischenergebnisse sind aus Konzernsicht nicht realisiert und müssen 
entsprechend dem Realisationsprinzip (Verbot des Ausweises nicht realisierter Gewinne) 
im Rahmen der Konsolidierung eliminiert werden. 
Seite 23

Von einer Zwischenergebniseliminierung gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. V. m. 
§ 304 Abs. 2 HGB im Gesamtabschluss wurde abgesehen, da die entsprechenden Bezie-
hungen zwischen den verselbständigten Aufgabenbereichen zu üblichen Marktbedingun-
gen durchgeführt wurden. Zudem erfordert die Ermittlung der Wertansätze dieser Lieferun-
gen und Leistungen einen unverhältnismäßig hohen Aufwand und ist nach einer überschlä-
gigen Überprüfung (kein Transfer über 1 Mio. Euro) für die Vermögens-, Schulden-, Er-
trags- und Finanzlage von untergeordneter Bedeutung.  
1.3.4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung 
In der Gesamtergebnisrechnung sind nur diejenigen Geschäftsvorfälle auszuweisen, die in 
einem wirtschaftlich einheitlichen Unternehmen ebenfalls abgebildet werden. Daher müs-
sen für alle vollkonsolidierten Einheiten die konzerninternen Aufwendungen und Erträge, 
sogenannte Innenumsätze, durch Konsolidierungsbuchungen eliminiert werden. 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 50 Abs. 1, 2 GemHVO i. V. m. 
§ 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge mit den auf diese entfallenden Aufwen-
dungen. Bei der Verrechnung konzerninterner Lieferungen und Leistungen kam es zu Auf-
rechnungsdifferenzen in Höhe der jeweils ausgewiesenen Umsatzsteuer, die in den jeweili-
gen Aufwandspositionen verblieben sind. 
Für die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurde eine Wertgrenze von 400.000 Euro je 
Konzernverbindung festgelegt. Alle hierunter liegenden Abweichungen in der Saldenab-
stimmung werden nicht konsolidiert, sondern als Wertansätze in der Gesamtergebnisrech-
nung ausgewiesen. Durch diese Wesentlichkeitsgrenze wird sichergestellt, dass die Auf-
wands- und Ertragskonsolidierung mit einem vertretbaren Aufwand durchgeführt werden 
kann. Trotz Beibehaltung unwesentlicher Posten wird ein den tatsächlichen Verhältnissen 
entsprechendes Bild der Vermögenslage vermittelt. Im Jahr 2014 ergaben sich insgesamt 
Differenzen von 2,88 Mio. Euro bei den Erträgen (0,03 % der Gesamterträge) und 0,08 Mio. 
Euro bei den Aufwendungen (0,00 % der Gesamtaufwendungen). 
1.3.5. „at equity“ Konsolidierung 
Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert des einzubeziehenden verselbständigten maßgeb-
lich beeinflussten Aufgabenbereichs (assoziiertes Unternehmen) anstelle der Vermögens-
gegenstände und Schulden in den Gesamtabschluss übernommen. Der Unterschied zum 
Ausweis im Einzelabschluss (zu Anschaffungskosten) liegt darin, dass die Beteiligung „at 
equity“, das heißt zum anteiligen Eigenkapital bewertet und fortgeschrieben wird. 
Als Konsolidierungsmethode ist im Sinne des Handelsrechts als Referenzmodell für den 
kommunalen Gesamtabschluss die Buchwertmethode anzuwenden. 
In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 312 Abs. 5 HGB wurde auf eine Anpassung der as-
soziierten „at equity“ bewerteten verselbständigten Aufgabenbereiche aus den mittelbaren 
Beteiligungen an die konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden verzichtet. 
Ebenso wurde wegen Unwesentlichkeit keine Zwischenergebniseliminierung durchgeführt. 
 
 
 
Seite 24

1.4. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Für den Gesamtabschluss wurden die Daten der einbezogenen verselbständigten Aufga-
benbereiche vorschriftsgemäß nach den bei der Stadt Köln geltenden Bilanzierungs- und 
Bewertungsmethoden aufgestellt, sofern deren Auswirkungen für die Vermittlung eines den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- 
und Finanzlage des „Konzerns Stadt Köln“ von Bedeutung sind (§ 50 Abs. 1 GemHVO i. V. 
m. § 308 Abs. 2 S. 3 HGB). 
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind jeweils einzeln angesetzt und bewertet 
worden. 
Entsprechend dem Realisations- und Imparitätsprinzip wurden Vermögensgegenstände 
höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. 
Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um 
lineare Abschreibungen, bewertet. Geschäfts- und Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung 
werden über ihre Nutzungsdauer linear abgeschrieben. 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter 
Berücksichtigung von im Wesentlichen linearer Abschreibungen entsprechend der voraus-
sichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. 
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 410,00 Euro wurden 
grundsätzlich im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und bei Anschaffungskosten bis 
60,00 Euro unmittelbar als Aufwand gebucht. 
Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmä-
ßige Abschreibungen wurden vorgenommen, sofern von einer dauerhaften Wertminderung 
auszugehen ist. Zuschreibungen erfolgen für Abschreibungen aus Vorjahren, soweit der 
ursprüngliche Abschreibungsgrund entfallen ist. Die in den Finanzanlagen verbliebenen 
übrigen Beteiligungen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Ab dem 
Jahr 2013 werden Wertveränderungen von Finanzanlagen mit der Allgemeinen Rücklage 
verrechnet. 
Die Ausleihungen wurden zu Nennwerten aktiviert. 
Gemäß § 253 Abs. 3 HGB und § 35 Abs. 1 GemHVO erfolgen die planmäßigen Ab-
schreibungen konzerneinheitlich linear, es sei denn die degressive oder leistungsbezoge-
ne Abschreibung entspricht dem tatsächlichen Ressourcenverbrauch besser. 
Die Nutzungsdauern orientieren sich an der bei der Stadt Köln festgelegten Nutzungsta-
belle, die auf der Rahmenvorgabe für Kommunen des Innenministeriums NRW basiert. Von 
dieser örtlichen Nutzungstabelle wurde nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen. 
Weitere Einzelheiten hierzu können der kommunalen Abschreibungstabelle der Stadt Köln 
entnommen werden. 
Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrige-
ren Wert am Abschlussstichtag angesetzt. 
Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, Waren sind zu fortgeschriebenen Anschaffungs- 
bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Be-
rücksichtigung erkennbarer Ausfallrisiken aktiviert. Die Forderungen sind im Forderungs-
spiegel nach Restlaufzeiten dargestellt. 
Seite 25

In der Position aktive Rechnungsabgrenzung sind die geleisteten Auszahlungen ausge-
wiesen, die erst in den Perioden nach dem Gesamtabschlussstichtag als Aufwand verbucht 
werden. 
Nach § 43 Abs. 2 GemHVO ist bei geleisteten Zuwendungen, die mit einer mehrjährigen, 
zeitlich befristeten und einklagbaren Gegenleistungsverpflichtung verbunden sind, ein akti-
ver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Die so bilanzierten Zuwendungen sind antei-
lig über die Dauer der Gegenleistungsverpflichtung aufwandswirksam aufzulösen. 
Das Eigenkapital setzt sich aus den Positionen Allgemeine Rücklage, der Sonderrücklage, 
der Ausgleichsrücklage und dem Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag zusammen. Es ist 
im Rahmen der Gesamtabschlusserstellung um den Ausgleichsposten für die Anteile ande-
rer Gesellschafter zu erweitern. Die Position Allgemeine Rücklage bildet im Gesamtab-
schluss den Oberbegriff für die Allgemeine Rücklage, das Stammkapital, die Kapitalrückla-
ge, die Ergebnisrücklagen und dem passivischen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkon-
solidierung. 
Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen werden in der Regel als 
Sonderposten ausgewiesen. Sonderposten wurden gemäß § 49 Abs. 3 i. V. m. § 43 Abs. 
5 GemHVO brutto bilanziert. Erhaltene Zuwendungen und Beiträge für Investitionen mit 
Zweckbindung wurden als Sonderposten angesetzt und entsprechend der Abnutzung des 
bezuschussten Vermögensgegenstandes aufgelöst. 
Nach §§ 8, 9 und 11 des Kommunalabgabengesetzes NRW sind die von der Stadt Köln 
oder einem ihrer verselbständigten Aufgabenbereiche zur Herstellung, Anschaffung oder 
Erweiterung von öffentlichen Einrichtungen oder Anlagen erhaltenen Beiträge als Sonder-
posten für Beiträge zu erfassen. Auch bestimmte Erschließungsbeiträge werden als Son-
derposten erfasst. Überschüsse aus der Gebührenkalkulation sind als Sonderposten für 
Gebührenausgleich auszuweisen. Unter der Position sonstige Sonderposten sind alle 
weiteren von Dritten gewährten Leistungen zu erfassen, bei denen die Voraussetzungen für 
die Bildung eines Sonderpostens vorliegen. 
Alle am Bilanzstichtag bestehenden und erkennbaren Risiken sind durch die Bildung von 
Rückstellungen berücksichtigt worden. 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für bestehende 
Versorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften sowie andere nach dem Dienstaus-
tritt fortgeltenden Ansprüche gebildet. Die im Rahmen der Aufstellung des HGB-
Einzelabschlusses sowie der HGB-Teilkonzernabschlüsse ermittelten Teil- bzw. Barwerte 
wurden aufgrund des Wesentlichkeitsgrundsatzes gemäß § 308 Abs. 2 S. 3 HGB ohne wei-
tere Anpassung für den Gesamtabschluss übernommen. 
Unter die Rückstellungen für Deponien und Altlasten fallen Rückstellungen für die Re-
kultivierung und Nachsorge von Deponien, welche in Höhe den hierfür erwartenden Ge-
samtkosten passiviert werden. Gemäß § 36 Abs. 3 GemHVO wurden Rückstellungen für 
unterlassene Instandhaltungen angesetzt, wenn das Nachholen der Instandhaltung hin-
reichend konkret beabsichtigt war und als unterlassen bewertet wurde. Dabei wurde für den 
Gesamtabschluss der Stadt Köln konzerneinheitlich ein Zeitraum von drei Jahren nach dem 
Abschlussstichtag festgelegt. Die vorgesehenen Maßnahmen mussten am Abschlussstich-
tag einzeln bestimmt und wertmäßig beziffert sein. Auf die Bildung einer Rückstellung wur-
de verzichtet, wenn diese für die zutreffende Darstellung der Vermögens-, Schulden-, Er-
trags- und Finanzgesamtlage des Konzerns Stadt Köln unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsgemäßer Buchführung unbedeutend war. 
Seite 26

Sonstige Rückstellungen sind u. a. für Altersteilzeit, nicht beanspruchten Urlaub und für 
Lieferungen und Leistungen aus ausstehenden Rechnungen gebildet. 
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Zu 
den Verbindlichkeiten zählen insbesondere Anleihen, Verbindlichkeiten aus Krediten für 
Investitionen, aus Krediten zur Liquiditätssicherung, aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen 
wirtschaftlich gleich kommen, aus Lieferungen und Leistungen, aus Transferleistungen so-
wie sonstige Verbindlichkeiten. Die Zusammensetzung sowie die Fristigkeiten der Verbind-
lichkeiten sind dem Verbindlichkeiten-spiegel zu entnehmen. 
Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einzahlungen vor dem Bilanzstich-
tag, die erst in den Folgejahren zu Erträgen werden. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. 
  
Seite 27

2. Erläuterungen zur Gesamtbilanz 
Die Gesamtbilanzsumme zum 31.12.2014 des Konzerns Stadt Köln beträgt 24.134 Mio. 
Euro. Zusammengefasst stellt sich die Grundstruktur der Gesamtbilanz wie folgt dar:  
 
G e s a m t b i l a n z 2011 - 2014 
Aktiva 
(i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12. 2012 31.12.2013 31.12.2014
1 Anlagevermögen 21.182.676 21.516.725 21.409. 086 21.256.827 21.374.705
2 Umlaufvermögen 2.295.161 2.418.240 2.153. 198 2.245.728 2.137.972
3 Aktive Rech-
nungsabgrenzung 642.392 638.805 652.712 656.165 620.998
         
Bilanzsumme 24.120.229 24.573.770 24.214.996 24.158.720 24.133.675
     
Passiva 
(i. Tsd. Euro) 31.12.2010 31.12.2011 31.12. 2012 31.12.2013 31.12.2014
1 Eigenkapital 6.794.994 6.520.917 6.191. 751 5.863.245 5.555.441
2 Sonderposten 4.884.683 5.055.167 5.086. 922 5.053.370 5.016.372
3 Rückstellungen 3.373.364 3.459.610 3.496. 362 3.485.976 3.598.770
4 Verbindlichkeiten 8.328.375 8.796.373 8.718. 723 9.047.002 9.335.327
5 Passive Rech-
nungsabgrenzung 738.812 741.705 721.238 709.128 627.766
         
Bilanzsumme 24.120.229 24.573.770 24.214.996 24.158.720 24.133.675
 
2.1. Aktiva 
2.1.1. Anlagevermögen 
Nachfolgend ist das Konzernanlagevermögen vor Konsolidierung dargestellt: 
Verselbständigter Aufgabenbereich 
31.12.2014 
in Tsd. Euro 
in % 
Stadt Köln Kernverwaltung 13.816.190 55,28 
Stadtwerke Köln Konzern GmbH (SWK) 4.583.223 18,34 
GAG Immobilien AG 2.571.636 10,29 
Stadtentwässerungsbetrieb Köln, A ö R (StEB)  1.980.856 7,93 
Eigenbetrieb Veranstaltungszentrum Köln 337.439 1,35 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 1.486.947 5,95 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 215.398 0,86 
Gesamt 24.991.689 100,00 
 
4.1.1.1 Immaterielle Vermögenswerte 
Insgesamt betragen zum 31.12.2014 die Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte aus 
der Erstkonsolidierung 1,4 Mrd. Euro. Diese werden seit 2010 mit 137,45 Mio. Euro jährlich 
abgeschrieben. Diese leiten sich größtenteils aus der Konsolidierung des SWK Konzerns 
ab. 
Seite 28

Aufgrund der Bereitstellung von wesentlichen kommunalen Dienstleistungen, wie bei-
spielsweise öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Müllentsorgung und Energieversor-
gung, ist dieser verselbständigte Aufgabenbereich für die Stadt Köln von entscheidender 
Bedeutung. Der Teilkonzern Stadtwerke besteht bereits seit mehr als 50 Jahren. Von einer 
langen Bestandsdauer als kommunales Versorgungsunternehmen ist sicher auszugehen. 
Bestandsgefährdende Risiken sind in absehbarer Zeit nicht zu erkennen. Allerdings ist hier 
auf die zukünftig hohe Investitionsquote der RheinEnergie AG (Tochterunternehmen des 
SWK Teilkonzerns) hinzuweisen. 
4.1.1.2 Sachanlagevermögen 
Das Konzernsachanlagevermögen teilt sich wie folgt auf die einzelnen Anlageklassen auf: 
Anlagenklasse 
31.12.2010
in Tsd. 
Euro 
31.12.2011
in Tsd. 
Euro 
31.12.2012
in Tsd. 
Euro 
31.12.2013 
in Tsd. 
Euro 
31.12.2014 
in Tsd. 
Euro 
Unbebaute Grundstücke und 
grundstücksgleiche Rechte 1.824.924 1.815.391 1.804. 591 1.804.760 1.804.941
Bebaute Grundstücke und 
grundstücksgleiche Rechte 5.195.851 5.257.071 5.358. 105 5.565.740 5.659.235
Infrastrukturvermögen 6.779.651 6. 627.213 6.688.792 6.688.750 7.021.149
Bauten auf fremdem Grund 
und Boden 40.775 81.028 81.335 81.418 208.631
Kunstgegenstände, Kultur-
denkmäler 1.525.733 1.676.189 1.677. 321 1.572.067 1.575.433
Maschinen und technische 
Anlagen, Fahrzeuge 683.867 1.028.395 987.164 939.650 982.167
Betriebs- und Geschäftsaus-
stattung 302.493 306.543 302.858 310.149 306.182
Geleistete Anzahlungen, 
Anlagen im Bau 1.195.421 1.231.673 1.060. 279 1.107.763 791.204
Summe 17.548.714 18.023.502 17.960.445 18.070.297  18.348.941
 
4.1.1.3 Finanzanlagen 
Die Finanzanlagen betragen etwa 1.576.432,2 Tsd. Euro und sind um 5.575.012 Tsd. Euro 
ggü. dem Einzelabschluss verringert. Hierzu zählen im Wesentlichen die verbundenen Un-
ternehmen mit einer Verringerung um 4.967.091 Tsd. Euro. Die größten Beteiligungsbuch-
werte entfallen auf die Koelnmesse GmbH, die Sozialbetriebe Köln gGmbH (SBK), die Köl-
ner Sportstätten GmbH (KSS) sowie die BioCampus Cologne Grundbesitz GmbH & Co. 
KG. Etwa 260.000 TEUR entfallen auf Wertpapiere des Anlagevermögens und langfristige 
Ausleihungen. 
  
Seite 29

2.1.2. Umlaufvermögen 
Das Umlaufvermögen gliedert sich in Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensge-
genstände, Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie liquide Mittel. 
Einzelposten des 
Umlaufvermögens  
2010 
in Tsd.  
Euro 
2011 
in Tsd.  
Euro 
2012 
in Tsd.  
Euro 
2013 
in Tsd.  
Euro 
2014 
in Tsd.  
Euro 
Vorräte 411.455 322.771 331.539 340.930 338.145
Forderungen und 
sonstige Vermögens-
gegenstände 
1.267.547 1.438.315 1.313. 686 1.428.713 1.293.003
Wertpapiere des Um-
laufvermögens 2 20.002 20.002 514 15.224
Liquide Mittel 616.157 637.151 487.971 475.571 491.600
Summe 2.295.162 2.418.240 2. 153.198 2.245.728 2.137.972
 
Die Forderungen (927 Mio. Euro) haben größtenteils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr 
(804 Mio. Euro). 
  
Seite 30

2.2. Passiva 
2.2.1. Eigenkapital 
Eigenkapital 2010 2011 2012 2013 2014 
Allgemeine Rücklage 6.467.207 6.547.419 6.305.300 6.123.548 5.936.129
Sonderrücklagen 6.147 6.147 6.147 6.147 6.147
Ausgleichsrücklage 322.364 000  0
Jahresüberschuss/ 
Jahresfehlbetrag -347.010 -209.695 -257.762 -262.431 -415.724
Gewinn- / Verlustvor-
trag 0 -50.851 -136.765 -280.557 -273.678
Ausgleichsposten für 
die Anteile  
anderer Gesellschafter 
346.287 
227.897 274.830 276.538 302.566
Summe 6.794.994 6.520.917 6. 191.751 5.863.245 5.555.441
 
In der Position allgemeine Rücklage werden ebenfalls die Gewinnrücklagen der einbezo-
genen Einheiten und der bei der Erstkonsolidierung entstandene passivische Unter-
schiedsbetrag (223 Mio. Euro.) ausgewiesen. Dieser wird gemäß § 309 HGB entsprechend 
der durchschnittlichen Nutzungsdauer planmäßig über einen Zeitraum von 30 Jahren auf-
gelöst. 
Die Position Sonderrücklagen entspricht dem städtischen Einzelabschluss. 
Die Ausgleichsrücklage der Stadt Köln wurde mit Ausgleich des städtischen Fehlbetrags 
aus 2010 endgültig aufgezehrt. 
 
Die Entstehung des in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrags 
lässt sich anhand des folgenden Schemas im Vergleich zum Einzelergebnis der Stadt er-
klären: 
 
Entwicklung des Gesamtbilanzverlustes 2014 in Tsd. Euro 
Städtisches Einzelabschlussergebnis -246.340 
Ergebnisbeiträge der verselbständigten Aufgabenbereiche 97.974 
Amortisation Geschäfts- u. Firmenwert a. d. Erstkonsolidierung -137.448 
Amortisation stille Reserven -24.226 
Anpassung der latenten Steuern 2.310 
Zurücknahme der Gewinnabführungen -133.019 
Saldo aus der Aufwands- und Ertragskonsolidierung -1.147 
Saldo aus der Schuldenkonsolidierung -1.296 
Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen -12.006 
= Gesamtjahresergebnis -455.199 
davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen: 39.475 
 
Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter enthält die konzernfremden 
Minderheitenanteile aus den Teilkonzernen Stadtwerke Köln und GAG Immobilien AG. 
Seite 31

2.2.2. Sonderposten 
Im Gesamtabschluss passivierte Sonderposten in Höhe von 5.016.371,9 TEUR entspre-
chen im Wesentlichen den von den einbezogenen verselbständigten Aufgabenbereichen 
gemeldeten Werten.  
Entsprechend den Empfehlungen der Modellprojekte wurde bei den verselbständigten Auf-
gabenbereichen die Netto–Bilanzierung von Zuschüssen, die diese vor dem Erstkonsolidie-
rungsstichtag erhalten haben, beibehalten. 
 
2.2.3. Rückstellungen 
Art der Rückstellung 2010  
in Tsd. Euro 
2011 
in Tsd. Euro
2012 
in Tsd. Euro
2013 
in Tsd. Euro 
2014 
in Tsd. Euro
Pensionsrückstellungen 2.024.046 2. 094.808 2.146.703 2.254.484 2.348.199
Rückstellungen für De-
ponien und Altlasten 207.972 202.151 194.662 198.584 199.812
Instandhaltungsrück-
stellungen 72.839 46.089 41.576 38.170 31.907
Steuerrückstellungen 68.101 75.469 54.742 34.684 38.788
Sonstige Rückstellun-
gen 1.000.407 1.041.093 1.058.679 960.055 980.065
Summe 3.373.365 3.459.610 3. 496.362 3.485.976 3.598.770
 
Entsprechend der Empfehlung aus dem Modellprojekt wurden vorhandene Wertansätze, 
insbesondere der Pensionsrückstellungen, zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aus den 
Einzeljahresabschlüssen der verselbständigten Aufgabenbereiche übernommen. 
 
2.2.4. Verbindlichkeiten 
Angaben zur Zusammensetzung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten sind dem Gesamt-
verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. 
  
Seite 32

2.2.5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Stadt Köln Kernverwaltung 
Zum 31.12.2014 bestanden bei der Stadt Köln Leasingverträge u. a. für Hardware IT/TK-
Anlagen, für Fahrzeuge der Verkehrsüberwachung und Fahrzeuge im Rettungsdienst.  
 
Teilkonzern Stadtwerke Köln GmbH 
Den Teilkonzern binden die Bezugsverträge für Strom, Erdgas, Wirbelschichtbraunkohle 
und Wasser sowie Mietverträge über die Geschäftsräume und Software. Die Verpflichtun-
gen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich im Teilkonzern auf 117,7 Mio. Euro. 
Aus erteilten Investitionsaufträgen summiert sich das Bestellobligo im Teilkonzern auf 203,9 
Mio. Euro. Die finanziellen Verpflichtungen aus Kaufkontrakten im Stromhandel betragen 
2.269,1 Mio. Euro. 
Auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens bei einem Rechnungs-
zinssatz von 4,54 % und einer systemkonformen Anwartschaftsdynamik sowie einer Ren-
tendynamik von 1 % nach den Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck bestehen Fehlbe-
träge aus den Versorgungsverpflichtungen der Zusatzversorgungskassen (ZVK) gegenüber 
den versicherten Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern in Höhe von 354,7 Mio. Euro. 
 
Teilkonzern GAG Immobilien AG  
Die GAG hat als Teilkonzernmutterunternehmen die Verwaltungsräumlichkeiten des Teil-
konzerns in der Josef-Lammerting-Allee 20-22 seit dem 01.11.2003 mit einer festen Lauf-
zeit bis zum 31.10.2018 angemietet. Es besteht eine Verlängerungsoption und auf Verlan-
gen des Vermieters eine Rückbauverpflichtung für Mietereinbauten. 
Aus diesem und zahlreichen anderen Mietverhältnissen (PKW, Betriebs- und Geschäfts-
ausstattung) beträgt die Summe der Mindest-Leasingzahlungen 7.096 Tsd. Euro. 
Bei der GAG wurde für zukünftige Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ein 
umfangreiches mehrjähriges Programm aufgestellt. Die Finanzierung ist teilweise durch 
branchenübliche Fremdfinanzierung und teilweise durch Mittelzuflüsse aus den zukünftigen 
Jahresergebnissen und aus Grundstücksverkäufen vorgesehen. Aus begonnenen Bau-
maßnahmen ergeben sich nach Abzug der unter den Positionen „Anlagen im Bau“ und 
„Grundstücke mit Wohnbauten“ bereits aktivierten Beträge bis zur Fertigstellung der Neu-
bauten beziehungsweise Modernisierungsmaßnahmen Restverpflichtungen in Höhe von 
66.529 Tsd. Euro. Diese werden insbesondere durch noch nicht valutierte und noch aufzu-
nehmende langfristige Kredite und vorhandene Liquiditätsreserven gedeckt.  
Investitionen nach dem Bilanzstichtag (in Durchführung befindliche und geplante Baumaß-
nahmen) werden insbesondere durch noch nicht valutierte und noch aufzunehmende lang-
fristige Kredite und vorhandene Liquiditätsreserven gedeckt. 
 
  
Seite 33

Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR  
Es besteht ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen dem Wasser- und Bodenverband 
Wahn und dem Stadtentwässerungsbetrieb vom 19.11.2003 über  
 die Ausführung der Aufgaben für Abwasserableitung und -reinigung sowie ord-
nungsgemäße Entsorgung der Reststoffe und 
 zur Gewässerunterhaltung und -ausbau einschließlich der damit verbundenen fi-
nanz- und verwaltungstechnischen Leistungen. 
 
Kliniken der Stadt Köln gGmbH 
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Kliniken der Stadt Köln umfassen mehrjähri-
ge Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Wartungs- und Dienstleistungsverträgen und 
schwebende Verpflichtungen im Zusammenhang mit begonnenen Investitionsvorhaben. 
Für einen Prognosezeitraum von fünf Jahren betragen diese insgesamt 75,4 Mio. Euro. 
 
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln 
Risiken und finanzielle Verpflichtungen des Veranstaltungszentrums der Stadt Köln erge-
ben sich aus dessen Beteiligung an der Koelnmesse GmbH. Wie sich diese auf das Veran-
staltungszentrum im Einzelnen auswirken kann den Ausführungen im Beteiligungsbericht 
2014 entnommen werden.   
  
Seite 34

3. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 
3.1. Gesamterträge 
3.1.1. Steuern und ähnliche Abgaben 
Bei der Ertragsposition Steuern und ähnliche Abgaben handelt es sich ausschließlich um 
Erträge der Kernverwaltung Stadt Köln. Im Rahmen der Konsolidierungsbuchungen wurden 
in dieser Position lediglich die konzerninternen Steuererträge eliminiert. 
3.1.2. Zuwendungen und allgemeinen Umlagen 
Die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen enthalten überwiegend die allgemeinen und 
laufenden Zuweisungen des Landes. Die planmäßigen Auflösungen aus Sonderposten 
werden ebenfalls in dieser Position gezeigt. Daran beträgt der Anteil des Teilkonzerns 
Stadtwerke Köln GmbH in 2014 36,1 Mio. Euro. 
3.1.3. Sonstige Transfererträge 
Bei den sonstigen Transfererträgen handelt es sich im Wesentlichen um die  Erstattungen 
im Zusammenhang mit Sozial- und Jugendleistungen aus der Ergebnisrechnung der Kern-
verwaltung Stadt Köln.  
3.1.4. Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 
Die Erlöse aus der Stadtentwässerung vor Konsolidierung betrugen 207,2 Mio. Euro. Die 
Erträge aus öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten der Kernverwaltung Stadt Köln betru-
gen vor Konsolidierungsbuchungen 240,1 Mio. Euro. Wesentliche Eliminierungen in dieser 
Position waren die städtischen Erstattungen Kanalnutzungsgebühren sowie die Konsolidie-
rung der Grundbesitzabgaben der verselbständigten Aufgabenbereiche.  
3.1.5. Privatrechtliche Leistungsentgelte 
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte stellen mit 5,1 Mrd. Euro die größte Ertragsposition 
im Gesamtabschluss dar. Umfangreiche Eliminierungen waren im Bereich der Mieterträge 
und Nebenkosten, hier vor allem zwischen der Gebäudewirtschaft und der Kernverwaltung, 
durchzuführen. Dem Unternehmenszweck entsprechend waren die seitens der GAG Im-
mobilien AG zu eliminierenden Erträge nicht wesentlich. 
3.1.6. Kostenerstattungen und Kostenumlagen 
In der Ertragsposition Kostenerstattungen und Kostenumlagen werden u. a. Leistungsbetei-
ligungen des Bundes an den Kosten der Unterkunft und Erstattungen der ARGE für bereit-
gestelltes Personal ausgewiesen. Diese Position wird bis auf einen minimalen Betrag aus 
dem Einzelabschluss der Kernverwaltung Stadt Köln gefüllt. 
3.1.7. Sonstige Erträge 
In der Position sonstige Erträge wurden die Konzessionsabgaben der RheinEnergie AG in 
2014 in Höhe von 80,2 Mio. Euro eliminiert. 
3.1.8. Zinserträge 
Die Zinserträge aus Darlehen, die im Wesentlichen aus städtischen Verträgen mit der GAG 
Immobilien AG bestehen, waren in Höhe von 2,9 Mio. Euro zu konsolidieren. 
3.1.9. Erträge aus assoziierten Unternehmen 
Erträge aus assoziierten Unternehmen wurden im Wesentlichen im Teilkonzern Stadtwerke 
Köln GmbH realisiert. 
Seite 35

3.2. Gesamtaufwendungen 
3.2.1. Personalaufwendungen  
Personalaufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 
1.680 1.678 1.726 1.803 1.881
Geringfügige Konsolidierungsbuchungen sind im Bereich konzerninterner Personalgestel-
lung entstanden. 
 
3.2.2. Versorgungsaufwendungen  
Personalaufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 
52 49 38 61 57
 
Die Versorgungsaufwendungen werden für die pensionierten Beamtinnen und Beamten der 
Stadt und ihrer Tochtergesellschaften mit Dienstherrenfähigkeit gezahlt. 
 
3.2.3. Aufwendungen aus Sach- und Dienstleistungen 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 
4.402 4.077 3.919 4.146 3.727
Die Aufwendungen aus Sach- und Dienstleistungen stellen den größten Aufwandsblock im 
Konzern Stadt Köln dar.  
3.2.4. Bilanzielle Abschreibungen 
In den Folgeperioden führt die Aufdeckung stiller Reserven zu höheren Abschreibungsauf-
wendungen für die abnutzbaren Anlagengegenstände. Bei den Abschreibungen auf Sach-
anlagen betrug die Erhöhung durch die Auflösung der stillen Reserven 24,2 Mio. Euro. Wei-
terer Abschreibungsaufwand in Höhe von 137,4 Mio. Euro ergibt sich aus dem als Restgrö-
ße verbleibenden Geschäfts- und Firmenwert. 
3.2.5. Transferaufwendungen 
Transferaufwendungen in Mio. Euro 
2010 2011 2012 2013 2014 
1.102 1.193 1.248 1.318 1.438
Transferaufwendungen kommen ausschließlich aus dem Abschluss der Kernverwaltung 
Stadt Köln. Zu eliminieren waren geleistete Betriebskostenzuschüsse bzw. Zuschüsse an 
die verselbständigten Aufgabenbereiche. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Zu-
schüsse an das Veranstaltungszentrum. 
3.2.6. Sonstige ordentliche Aufwendungen  
Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich die Mietaufwendungen 
der Stadt, die entsprechend der Erträge aus privatrechtlichen Leistungsentgelten bei der 
Gebäudewirtschaft zu konsolidieren waren.  
 
 
Seite 36

4. NKF – Kennzahlenset NRW 
Im Folgenden werden die für den Gesamtabschluss relevanten Kennzahlen des NKF-
Kennzahlensets dargestellt. Diese Kennzahlen sollen bei der Beurteilung der wirtschaftli-
chen Lage der Gesamtkommune und bei der Steuerung unterstützen. 
4.1. Kennzahlen zur Bilanz 
Kennzahl 2010 2011 2012 2013 2014 
Eigenkapitalquote 1 28,2 % 26,5 % 25,6 % 24,3 % 23,0 %
Eigenkapitalquote 2 48,1 % 47,1 % 46,3 % 44,9 % 43,5 %
Fehlbetragsquote -5,6 % -3,2 % -4,1 % -4,3 % -7,0 %
Infrastrukturquote 28,1 % 27,0 % 27,6 % 27,7 % 29,1 %
Anlagendeckungsgrad 2 87,0 % 86,4 % 85,9 % 84,5 % 83,1 %
Investitionsquote 84,5 % 121,9 % 82,4 % 81,9 % 108,9 %
Liquidität zweiten Grades 93,7 % 71,8 % 69,5 % 51,7 % 38,2 %
Kurzfristige Verbindlichkeitenquote 6,9 % 8,9 % 7,8 % 10,1 % 14,1 %
 
Eigenkapitalquote 1 
Die Eigenkapitalquote 1 gibt Auskunft über die Kapitalstruktur des Konzerns und kann ein 
wichtiger Bonitätsfaktor sein. Der prozentuale Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital 
wird über die Betrachtung im Mehrjahresvergleich aussagekräftig. 
Eigenkapitalquote 1	=	 EK	*	100
Gesamtbilanzsumme 
 
Eigenkapitalquote 2  
Die Eigenkapitalquote 2 misst den Anteil des „wirtschaftlichen Eigenkapitals“ an dem Ge-
samtkapital. Da bei Kommunen Sonderposten mit Eigenkapitalcharakter ein wesentlicher 
Ansatz in der Bilanz darstellt, ist der Wert „wirtschaftliches Eigenkapital“ um diese zu erwei-
tern. 
Eigenkapitalquote 2	=	 (EK + Sonderposten für Zuwendungen/Beiträge)	*	100
Gesamtbilanzsumme  
 
Fehlbetragsquote 
Die Fehlbetragsquote gibt Auskunft über den durch den Gesamtjahresfehlbetrag (vor Min-
derheitenanteil) in Anspruch genommenen Anteil des Gesamteigenkapitals(ohne Minder-
heitenanteil). 
Fehlbetragsquote	=	 Gesamtjahresergebnis (vor Minderheitenanteil)	*	100
Allgemeine Rücklage  
Seite 37

Infrastrukturquote 
Die Infrastrukturquote spiegelt das Verhältnis des Infrastrukturvermögens zum Gesamtver-
mögen wider. Sie gibt Auskunft über den Anteil des Vermögens, der im Rahmen der Da-
seinsvorsorge für die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens langfristig gebunden ist. 
Infrastrukturquote	=	 Infrastrukturvermögen *	100
Gesamtbilanzsumme  
 
Anlagendeckungsgrad 2 
Diese Kennzahl gibt an, inwieweit das Anlagevermögen durch langfristig zur Verfügung 
stehendes Kapital finanziert ist. 
Anlagendeckungsgrad 2 =	 (EK + SoPo Zuwendungen/Beiträge + langfr. FK)	*	100
Anlagevermögen  
 
Investitionsquote  
Die Investitionsquote gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang dem Substanzverlust 
durch Abschreibungen und Vermögensabgänge neue Investitionen gegenüberstehen. 
Investitionsquote =	 Bruttoinvestitionen *	100
(Abgänge des Anlagevermögens + Abschreibungsaufwand) 
 
Liquidität 2. Grades 
Die Liquidität zweiten Grades gibt stichtagsbezogen an, inwieweit die kurzfristigen Forde-
rungen und flüssigen Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten decken. 
Liquidität 2. Grades	= (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen)	*	100
Kurzfristige Verbindlichkeiten  
 
Kurzfristige Verbindlichkeitenquote 
Angezeigt wird mit dieser Kennzahl das Verhältnis aus Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit 
von weniger als einem Jahr zur Bilanzsumme. 
Kurzfristige Verbindlichkeitenquote	=	 Kurzfr. Verbindlichkeiten	*	100
Gesamtbilanzsumme  
  
Seite 38

4.2. Kennzahlen zur Ergebnisrechnung 
Kennzahl 2010 2011 2012 2013 2014 
Aufwandsdeckungsgrad 97,7 % 97,9 % 99,4 % 99,7 % 97,7 %
Drittfinanzierungsquote 12,8 % 19,2 % 20,7 % 16,8 % 20,2 %
Personalintensität 18,6 % 18,7 % 19,3 % 19,3 % 20,4 %
Sach- und Dienstleistungsintensität 48,8 % 45,5 % 43,8 % 44,3 % 40,5 %
Transferaufwandsquote 12,2 % 13,3 % 13,9 % 14,1 % 15,6 %
Abschreibungsintensität 9,2 % 8,0 % 7,5 % 9,1 % 7,9 %
Zinslastquote 3,2 % 1,8 % 3,6 % 3,3 % 3,3 %
 
Aufwandsdeckungsgrad  
Der Aufwandsdeckungsgrad gibt an, inwieweit die ordentlichen Aufwendungen durch or-
dentliche Erträge gedeckt werden. 
Aufwandsdeckungsgrad = Ordentliche Gesamterträge	*	100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Drittfinanzierungsquote 
Die Drittfinanzierungsquote gibt an, inwieweit die Belastung durch Abschreibungen auf das 
Anlagevermögen durch Erträge aus der Auflösung von Sonderposten  
abgemildert wird. 
Drittfinanzierungsquote	=	 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten	*	100
Bilanzielle Abschreibungen auf das Anlagevermögen 
 
Personalintensität 
Die Personalintensität gibt an, welchen Anteil die Personalaufwendungen an den ordentli-
chen Gesamtaufwendungen ausmachen. 
Personalintensität	=	 Personalaufwendungen *	100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Sach- und Dienstleistungsintensität 
Diese Kennzahl gibt Auskunft darüber, in welchem Anteil Leistungen am Markt für die 
kommunale Aufgabenerledigung erworben werden. 
Sach‐ u.	Dienstleistungsintensität	=	 Aufw. für Sach u. Dienstleistungen *	100
Ordentliche Gesamtaufwendungen  
Seite 39

Transferaufwandsquote 
Die Transferquote zeigt in welchem Ausmaß die Kommune Leistungen an Dritte ohne Ge-
genleistungen getätigt hat. 
Transferaufwandsquote	=	 Transferaufwendungen *	100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Abschreibungsintensität 
Die Abschreibungsintensität zeigt, in welchem Umfang die Kommune durch das Abschrei-
bungsvolumen des Anlagevermögens in Bezug zu den ordentlichen Gesamtaufwendungen 
belastet wird. 
Abschreibungsintensität	=	 Bilanzielle Abschreibungen auf das AV	*	100
Ordentliche Gesamtaufwendungen  
 
Zinslastquote 
Die Zinslastquote zeigt, welche Belastungen aus Finanzaufwendungen zusätzlich zu den 
ordentlichen Aufwendungen bestehen. 
Zinslastquote	=	 Finanzaufwendungen *	100
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Seite 40

Seite 42

Struktur der Beteiligungen der Stadt Köln 
für den
 Gesamtabschluss
Teilkonzern 
Stadtw
erke Köln GmbH 
Stammkapital: 185,55 Mio. €
100 %
88,2 %
100 %
Konzern Stadt Köln
100 %
100 %
V
ollkonsolidierungskreis: Verbundene Unternehmen, 
die nicht konsolidiert werden:
Kernverwaltung Stadt Köln
100 %
Kernverwaltung Stadt Köln
Teilkonzern 
GAG Im
mobilien AG
Grundkapital: 16,73 Mio. €
Stadtentwässerungsbetriebe
Köln, 
AöR (StEB)
Stammkapital 500.000 €
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Stammk
apital 17 Mio. €
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
(eigen
betriebsähnl. Einrichtung) 
Stammkapital 1 Mio. €
Veranstaltungszentrum Köln
(eigen
betriebsähnl. Einrichtung)
Einbezug „at equity“:
Flughafen KölnBonn GmbH
Stammk
apital: 11,82 Mio. €
31,1 %
[…] S. 2
[…] S.  
4
[…] S. 5
Anlage 1a
Stadtbahngesellschaft
Rhein
-Sieg mbH i.L.
Stammkapital: 778.240,- €
Zoologischer Garten Köln AG
Grundk
apital: 139.500,- €
Kölner Gesellschaft für Arbeits-
und Be
rufsförderung mbH
Stammkapital: 26.000,- €
Bühnen der Stadt Köln
(eigen
betriebsähnl. Einrichtung)
Kölner Sportstätten GmbH
Stammk
apital: 4,6 Mio. €
KölnTourismus GmbH
Stammk
apital: 500.000,- €
Sozial-Betriebe Köln gGmbH
Stammk
apital: 45 Mio.  €
Familie–Ernst–Wendt–Stiftung
100 %
100 %
100 %
100 %
88,1 %
50 %  
Gürzenich-Orchester/
Kölner-Ph
ilharmoniker 
(eigenbetriebsähnl. Einrichtung) 
100 %
100 %
Abfallwirtschaftsbetriebe
(eigen
betriebsähnl. Einrichtung)
100 %
Wallraf-Richartz-Museum/
Fonda
tion Corboud
(eigenbetriebsähnl. Einrichtung)
100 %
100 %
Rechtsrheinisches Technologie-
und G
ründerzentrum Köln GmbH
Stammkapital: 3,4 Mio. €
99,9 %
BioCampus Cologne 
Grundb
esitz GmbH & Co. KG
Stammkapital: 5,0 Mio. €
100 %
Butzweilerhof Grundbesitz 
GmbH 
& Co. KG
Stammkapital: 5,0 Mio. €
100 %
Seite 43

Struktur der Beteiligungen der Stadtwerke Köln GmbH 
als Teil
konzern der Stadt Köln (I)
Konzern
Stadtwerke 
Köln GmbH
(Beteiligungsquote Stadt Köln: 100 %)
Voll konsolidierte 
Tochterunternehmen 
& assoziierte Unternehmen 
(Einbezug „at equity“):
wegen untergeordneter Bedeutung 
nicht konsolidierte 
Tochterunternehmen 
& assoziierte Unternehmen 
GEW Köln AG
Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Wohnungsgesellschaft der
Stadtw
erke Köln mbH
AWB Abfallwirtschaftsbetriebe
Köln G
mbH
Häfen und Güterverkehr 
Köln AG
KölnBäder GmbH
NetCologne Gesellschaft für
Telek
ommunikation mbH
NetAachen GmbH
Brunata Wärmemesser-G.
Schult
heiss GmbH & Co
METRONA Wärmemesser-G.
Schult
heiß GmbH & Co
AVG Abfallentsorgungs- u. Ver-
wertun
gsgesellschaft Köln mbH
moderne stadt Gesellschaft zur
Förderu
ng des Städtebaus und 
der Gemeindeentwicklung mbH
RheinEnergie AG
10 %
39,2 
%
26 %
Verwaltungsgesellschaft Schultheiss
mbH
Unternehmensverwaltungsgesellschaft 
METRON
A mbH
RW Gesellschaft für Anteilsbesitz II mbH
Westigo GmbH
RC Data GmbH
KSV Kölner Schulbusverkehr
Bunkerbetriebe Büchting GmbH
Navigare Stauerei- u. Speditions GmbH
MASSLOG GmbH
Oudkerk Belgium BVBA
METRONA Wärememesser Union GmbH
METRONA Polska
AWB Köln Verwaltung GmbH
Kölner Seilbahn-Gesellschaft mbH
RVG Rheinauhafen
Verwalt
ungsgesellschaft mbH
Rheinland Cargo Schweiz GmbH
Direkte Beteiligung der Stadt Köln:
[…] S. 4
NetRegio GmbH
AVG Ressourcen GmbH
AVG Kompostierung GmbH
Kölner Aussenwerbung GmbH
Rhein-Cargo GmbH & Co KG
DKS Dienstleistungsgesellsch.
für Kom
munikationsanlagen 
des Stadt- und Regional-
verkehrs mbH
Schilling Omnibusverkehr 
GmbH
K-B-S Busreisen GmbH
HTAG Häfen und Transport AG
Duisb
urg
Oudrek B.V., Rotterdam
Modernes Köln Gesellschaft für 
Stadte
ntwicklung mbH
Butzweilerhof Verwaltung GmbH
Radio Köln GmbH & Co KG
K.R.B.-Busreisen GmbH
RheinCargo Verwaltungs-GmbH
Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH
NESKA Schifffahrts- und 
Spedit
ionskontor GmbH
KCG Knapsack Cargo GmbH
10 %
Voll konsolidierte Tochterunternehmen 
assozii
erte Unternehmen (Einbezug „at equity“)
Anlage 1b
Seite 44

Nachrichtlich: Struktur der Beteiligungen der RheinEnergie AG 
als Teilkonzern der Stadtwerke Köln GmbH
Bergische Licht-, Kraft- und 
Wasse
rwerke (BELKAW) GmbH
AggerEnergie GmbH
GVG Gasversorgungsgesellschaft 
mbH R
hein-Erft
Rheinische NETZGesellschaft
mbH
RheinEnergie Trading GmbH
EVL Energieversorgung 
Leverk
usen GmbH & Co. KG
evd Energieversorgung 
Dormag
en GmbH
Stadtwerke Leichlingen GmbH
Stadtwerke Troisdorf GmbH
rhenag Rheinische Energie AG
ENERGOTEC 
Energie
technik GmbH
GT-HKW Niehl GmbH
RheinEnergie HKW Rostock 
GmbH
RheinEnergie Biokraft GmbH
RheinEnergie Express GmbH
Stadtwerke Lohmar 
GmbH 
& Co. KG
BFSZ Köln Boden-Forschungs-
und Sa
nierungs-Zentrum GmbH
8 KU GmbH
RheinEnergie HKW Niehl 3 
GmbH
EVL Verwaltungs- u. Beteiligungs-
gesel
lschaft mbH Leverkusen 
AS 3 Beteiligungs GmbH
CCNE Colonia Cluj-Napoca 
Energie
 S.R.L., Rumänien
RheinWerke GmbH
MVV Energie AG
EnW Energie und Wasserver-
sorgun
g Bonn/Rhein-Sieg GmbH
50,1 %
65,6 
%
57,3 %
100 %
40 %
100 %
100 %
100 %
100 %
50 %
49 %
33,3 %
50 %
16,3 %
49 %
49 %
50 % 13,7 %
87,8 %33,3 %
100 %
100 %
100 %
49 %
12,5 %
100 %
Konzern
RheinEnergie AG
ENTALO GmbH & Co. KG
RheinEnergie Grünstromdirekt 
GmbH
RheinEnergie Solar GmbH
RheinEnergie Windkraft GmbH
100 %
100 %
100 %
Stadtwerke Lohmar 
Verwalt
ungs-GmbH
49 %
ASEW Energie und Umwelt 
Service
 GmbH & Co. KG
7,1 %
Stromnetz Bornheim G
mbH & 
Co. KG
49 %
Tradesoft RM GmbH
50 %
An
lage 1c
Seite 45

Struktur der Beteiligungen der GAG Immobilien AG
als Teil
konzern der Stadt Köln 
Konzern 
GAG Immobilien 
AG
Grundkapital: 16,73 Mio. €
(Beteiligungsquote Stadt Köln: 88,21 %)
62 % 100 %
25 %
GBA Projektentwicklung 
GmbH 
Köln-Merheim
Stammkapital: 100.000,- €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen
GAG Servicegesellschaft 
mbH 
Sta
mmkapital 25.000,- €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen 
Grund und Boden GmbH 
Stammk
apital: 92 Mio. €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen
(Beteiligungsquote 
Stadt Köln: 38 %)
Mietmanagementgesell-
schaf
t der GAG GmbH 
Stammkapital : 25.000,- €
Vollkonsolidiertes 
verbundenes 
Unternehmen 
modernes köln
Gesel
lschaft
für Stadtentwicklung mbH
Stammkapital: 2,1 Mio. €
Equity-Einbezug über 
Teilkonzern
Die Stadtwerke Köln GmbH sowie die moderne stadt Gesellschaft 
zur F
örderung des Städtebaus und der Gemeindeentwicklung mbH 
(voll konsolidiertes Tochterunternehmen der Stadtwerke Köln 
GmbH) halten ebenfalls jeweils 25 % an modernes köln GmbH, 
daher wird die modernes köln GmbH im Gesamtabschluss zu einem 
verbundenen Unternehmen, das jedoch aufgrund seiner 
untergeordneten Bedeutung nicht voll konsolidiert wird.
90 %
10 %
100 %
Anl
age 1d
Seite 46

Nachrichtlich: Struktur der Beteiligungen der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln
eigenbetriebsähnliche
E
inrichtung 
Veranstaltungszentrum Köln
Koelnmesse Ausstellungen
G
mbH
Organizacao de Feiras Ltda.
Co. Ltd., Tokio, Japan
Koelnmesse Inc., Chicago, USA
Koelnmesse GmbH
Stammkapital: 
51,2 Mio. €
Koelnmesse S.r.l., Mailand, 
I
talien
Koelnmesse Pte. Ltd., Singapur
Koelnmesse Ltd., Hongkong
Koelnmesse Co. Ltd., Bangkok
7
9,08 %
Koelnmesse YA Tradefair
Pv
t. Ltd., IndienKoelnmesse Co. Ltd., China
100 %
1
00 %
100 %
100 %
100 %
49 %
50 %
100 %
100 %
100 %
75 %
A
nlage 1e
KölnKongress GmbH
51 %
KölnMusik Betriebs-
u
nd Service-
gesellschaft mbH
89,93 %
Seite 47

Beratungsverlauf (2)

25.09.2017 Finanzausschuss
TOP 12.20 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
28.09.2017 Rat
TOP 10.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2595/2017
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
01.09.2017
Erstellt
21.08.2017 13:26