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2007/0199

Verkehrsmanagement Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt - Dieburg

Magistratsvorlage 29.03.2007

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2007/0199

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2007/0199

7545 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
26.04.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI  
 
Amt: Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt  
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
VI                      15 
66                     Stvv  
 
Vorlage-Nr. 2007/0199 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
316  
 
 
Betreff: Verkehrsmanagement Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt - Dieburg 
 
Vorlage vom: 29.03.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Magistrat nimmt den Bericht zum Projekt „Verkehrsmanagement Stadt Darmstadt und Land-
kreis Darmstadt – Dieburg zur Kenntnis. 
2. Der Magistrat stimmt dem Vorgehen zu. 
 
 
 
Anlagen:   
 
Beschluss des Magistrats vom 16.05.2007 
 
Der Magistrat nimmt Kenntnis und stimmt dem weiteren Vorgehen zu.

2 
... 
 
Begründungsseite der Magistratsvorlage vom 18. April 2007     
 
 
Vorbemerkung
 
 
Neben der Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur kommt dem so genannten Verkehrsmana-
gement eine zunehmende Bedeutung für Erreichbarkeit und Attraktivität der Region zu. Unter Ver-
kehrsmanagement wird dabei eine Vielzahl organisatorischer, steuernder und informatorischer 
Maßnahmen zur Beeinflussung von Mobilität und Verkehr verstanden (vgl. „Rahmenkonzept Ver-
kehrsmanagement Darmstadt“, Vorlage 2006 / 0557). 
 
Aufgrund der engen verkehrlichen Verflechtungen zwischen dem Landkreis Darmstadt - Dieburg 
und der Wissenschaftsstadt Darmstadt erscheint eine systematische Zusammenarbeit bei der Ent-
wicklung des Verkehrsmanagements sinnvoll und notwendig. Die ivm – Integriertes Verkehrsmana-
gement Region Frankfurt Rhein-Main GmbH hat ihren Mitgliedern angeboten, die Planung von 
Maßnahmen des Verkehrsmanagements zu unterstützen. Auf Basis dieser Initiative definieren der 
Landkreis Darmstadt – Dieburg und die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Projekt „Verkehrsmana-
gement Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt – Dieburg“, dessen Inhalte, Struktur und Ziele 
nachfolgend beschrieben werden. 
 
Projektziele und Projektablauf
 
 
Ziel des Projektes ist es, in Stadt und Landkreis gemeinsam ausgewählte Maßnahmen des Ver-
kehrsmanagements zu entwickeln und zur Realisierung vorzubereiten. In diesem exemplarischen 
Teilthema des Verkehrsmanagements sollen Erfahrungen mit der Zusammenarbeit gesammelt und 
anschließend dezidiert ausgewertet werden. 
 
Produkte des Projekts sollen gemeinsame Maßnahmenkonzepte der Stadt und des Kreises für aus-
gewählte Themen des Verkehrsmanagements sein. Ferner werden die Erfahrungen aus der ge-
meinsamen Arbeit aufbereitet und es werden Empfehlungen für eine erfolgreiche weitere Zusam-
menarbeit gegeben. 
 
Die Projektlaufzeit reicht bis zum Jahresende 2008. Eine Überführung des Projekts in eine dauer-
hafte, kontinuierliche Zusammenarbeit ist ausdrücklich angestrebt. Den politischen Gremien wird 
Anfang 2008 eine Zwischenbericht und Anfang 2009 ein Schlussbericht erstattet. 
 
Projektbeschreibung und Projektstruktur
 
 
Für das Projekt „Verkehrsmanagement Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt – Dieburg“ wer-
den aus der Vielzahl möglicher Verkehrsmanagement – Themen einzelne Arbeitsfelder herausge-
griffen und einer besonders betreuten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis zugeführt. 
Die Auswahl der Arbeitsfelder orientiert sich vor allem daran, 
 
/square4 wie dringlich und wichtig ein Thema für beide Partner erscheint. 
/square4 Ob bereits eine Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis besteht, die aufgegriffen 
werden kann und 
/square4 welche Ressourcen für die Bearbeitung verfügbar sind.

3 
... 
Mögliche gemeinsame Arbeitsfelder, bei denen bereits Ansätze zur Zusammenarbeit vorhanden 
sind, sind beispielsweise Luftreinhaltung und Lärmminderung, die Optimierung des Wirtschaftsver-
kehrs oder die Schaffung einer gemeinsamen Mob ilitätsdatenbasis. 
 
Zur Umsetzung des Projekts wird eine „Steuergruppe Verkehrsmanagement“ gebildet. In dieser 
Steuergruppe wird über die Arbeitsfelder entschieden, die für die Stadt und den Landkreis gleicher-
maßen relevant sind und die im Projekt behandelt werden sollen. Von Seiten der Stadt sind das Amt 
für Wirtschaft und Stadtentwicklung und das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt (Federführung städ-
tischerseits) ständig in der Steuergruppe vertreten. Von Seiten des Landkreises ist eine Teilnahme 
der Abteilung Wirtschaft, Standortentwicklung, Bürgerservice vorgesehen. Weitere Mitglieder der 
Steuergruppe sind die DADINA und die ivm GmbH. 
 
Die „Steuergruppe Verkehrsmanagement“ trifft keine einmalige und abschließende Entscheidung 
über die zu behandelnden Arbeitsfelder, sondern ist unter Beachtung der personellen und finanziel-
len Ressourcen offen für weitere Themen, die im Laufe des Projektes eingebracht werden. 
 
Die eigentliche Bearbeitung des jeweiligen Themenfeldes wird in Arbeitskreisen vorangebracht. Hier 
soll in jedem Fall auf bereits bestehende Strukturen zurückgegriffen werden. Das Einbringen des 
(Verkehrsmanagement-) Themas in eine bereits bestehende Arbeitsgruppe und gegebenenfalls die 
Aufstockung eines etablierten Besprechungskreises hat in jedem Fall Vorrang vor einem nochmals 
und erneut zu bildenden Arbeitskreis. Die „Steuergruppe Verkehrsmanagement“ entscheidet, wo die 
jeweilige Fragestellung weiter bearbeitet wird, das heißt ob auf einen bestehenden Arbeitskreis zu-
rückgegriffen werden kann oder im Einzelfall ein neuer Arbeitskreis gebildet werden muss. 
 
Alle Arbeitsergebnisse fließen zurück zur „Steuergruppe Verkehrsmanagement“. Hier wird über das 
Ergebnis beraten und es werden die Arbeitsergebnisse der Arbeitskreise abgestimmt. Weitere Auf-
gabe ist dann, die zur Umsetzung erforderlichen Beschlussfassungen für die politischen Gremien 
vorzubereiten. Das Ergebnis sind Maßnahmenpakete oder – bündel, die nicht nur von Stadt und 
Kreis gemeinsam getragen werden, sondern die darüber hinaus auch wechselseitig widerspruchs-
frei und auf mögliche Synergien geprüft sind. 
 
Die ivm wird in jedem Fall maßgeblich in der „Steuergruppe Verkehrsmanagement“ mitarbeiten. In 
welchen Umfang ihre Teilnahme an den einzelnen Arbeitskreisen erwünscht, nützlich oder erforder-
lich ist, wird von Fall zu Fall zu entscheiden sein. Die ivm unterstütz das Projekt in organisatorischer 
Hinsicht und bringt ihre fachlichen Kompetenzen zum Verkehrsmanagement ein. 
 
Fazit
 
 
Die ausdrücklich gewünschte und erforderliche Zusammenarbeit zwischen Stadt Darmstadt und 
Landkreis Darmstadt – Dieburg auf dem Feld des Verkehrsmanagement kann begonnen bzw. inten-
siviert werden, ohne dass nennenswerter organisatorischer oder bürokratischer Mehraufwand für 
die beteiligten Ämter, Dienststellen oder Institutionen entsteht. Die am Ende gemeinsam erarbeite-
ten Maßnahmen des Verkehrsmanagement stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern sind 
als sich wechselseitig verstärkende Maßnahmenbündel zu verstehen. 
 
 
 
In dieser hier skizzierten Struktur liegt die Chance, bereits bestehende wechselseitige Kommunika-
tion und fachliche Zusammenarbeit von Stadt und Kreis zu vertiefen und sie in den Bereichen, in 
denen bislang keine Kooperation zustande gekommen ist, „auf Augenhöhe“ aufzubauen.

4 
... 
 
 
 
Darmstadt, 18. April 2007 
VI-66/4 0.0.5Blees/Si 
Nst.: 2820 
 
 
Der Dezernent VI 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Stadtrat

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Details

Vorlagen-Nr.
2007/0199
Typ
Magistratsvorlage
Datum
29.03.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00