Mandari Insight

3154/2021

Beantwortung der Anfrage AN/1809/2021: Konsequenzen aus den Überflutungen beim Starkregenereignis am 14. und 15. Juli 2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 02.09.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 25.11.2021, TOP 1.2.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1, Vorab-Auszug 07.10.2021 AKUG TOP 1.4 und 1.4.1

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

5579 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer  02.09.2021 
 3154/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 02.09.2021 
 
Beantwortung der Anfrage AN/1809/2021: Konsequenzen aus den Überflutungen beim 
Starkregenereignis am 14. und 15. Juli 2021 
 
Mit Anfrage AN/1809/2021 bittet die SPD-Fraktion um Beantwortung nachfolgender Fragen. Die Ver-
waltung antwortet hierauf in Abstimmung mit der StEB wie folgt: 
  
 
Frage 1: Wie bewerten Verwaltung und StEB die Ergebnisse von Wetter-und Klimaforschung, wo-
nach in zunehmender Häufigkeit mit extremen Wetterereignissen (Hitzeperioden, Stark-regen, extre-
me Stürme etc.) gerechnet werden muss, insb. in Großstädten? 
 
Antwort: 
Die Stadt Köln, der DWD, das LANUV NRW und die StEB Köln haben die Entwicklung, die Auswir-
kungen und die Anpassungsmethoden der Klimafolgen in dem Forschungsvorhaben Klimawandelge-
rechte Metropole Köln untersucht. Die Ergebnisse liegen bereit unter 
https://www.stadt-koeln.de/artikel/03279/index.html  bzw. 
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30050.pdf.  
 
Demnach wird mit einer Zunahme der Hitzebelastung, von längeren Trockenwetterperioden und von 
Starkregen gerade auch in einer stark urban geprägten Großstadt wie Köln gerechnet. Die Anpas-
sungsstrategie zu Starkregen zeigt das Klimakonzept der StEB Köln. (Mitteilung 2756/2014 bzw. 
https://buergerinfo.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=470202&type=do ) 
 
 
Frage 2: Halten Verwaltung und StEB es noch für zeitgemäß und sinnvoll, für eine Bewertung der 
Überflutungsgefährdung Maßstäbe wie30-, 50-, 100-und 200-jährliche Szenarios (vgl. 
https://www.hw-karten.de/index.html?Module=Starkregen) anzulegen? 
 
Antwort: 
Die Überflutungsvorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Starkregengefahrenkarten zeigen die 
Gefährdungen und werden von den Menschen in Köln, Wohnungsbaugenossenschaften und auch 
von den städtischen Fachämtern als wichtige Informationsplattform zur Überflutungsvorsorge genutzt. 
Dies ist ein wichtiges Werkzeug, um über Gefährdungen zu informieren, zu sensibilisieren und zur 
Selbstvorsorge anzuregen. Gerade die Zugriffszahlen nach dem 14.07.2021 zeigen, wie groß der 
Informationsbedarf der Bevölkerung ist. Dies zeigt sich auch in den Zugriffszahlen zum Wasser-
Risiko-Check der StEB Köln. 
 
 
Frage 3: Haben existierende Schutzkonzepte vor Überschwemmung durch Starkregen versagt? 
Wenn ja, welche?

2 
 
Antwort: 
Die bei den StEB Köln im Zuständigkeitsbereich liegenden Schutzkonzepte wie 
 
-  das Hochwasserschutzkonzept  
-  das Gewässerentwicklungskonzept 
-  das Abwasserbeseitigungskonzept mit dem integralen Bestandteil Niederschlagswasserbesei-
tigungskonzept  
 
beschreiben die Strategie, die Maßnahmen und die Möglichkeiten der Eigenvorsorge zu Überflutun-
gen. Zuletzt wurde vom Verwaltungsrat der StEB Köln ein Strategiekonzept zur wasserwirtschaftliche 
Klimafolgenanpassung beschlossen, welches in Kürze mit den städtischen Dienststellen abgestimmt 
wird. 
Grundsätzlich werden Schutzkonzepte bei den StEB Köln wiederkehrend auf die Aktualität und Wirk-
samkeit untersucht und im Sinne einer dauerhaften Anpassung optimiert. Derzeit werden die Auswir-
kungen der diesjährigen Starkregenereignisse untersucht und geeignete Maßnahmen zur Risikomin-
imierung geprüft.  
 
 
Frage 4: Welche konkreten Konsequenzen ziehen Verwaltung und StEB aus den Überflutungen vom 
14./15. Juli? Auf die folgenden Aspekte soll in der Antwort besonders eingegangen werden: 
   
a) Welche Maßnahmen wurden eingeleitet, um besonders gefährdete Bereiche und Ein-
richtungen (Kitas, Schulen, Stromversorgung, Telefon-und Mobilfunkversorgung, U-Bahnen 
etc.) zu schützen?  
b) Müssen Katastrophenpläne oder sonstige Handlungsanweisungen zur Sicherung z.B. der Kri-
tischen Infrastruktur angepasst werden? Wenn ja welche? Wurde mit der Anpassung bereits 
begonnen?  
c) Wurde Kontakt zu den Nachbarkommunen aufgenommen, um ggf. bei der Vorsorge zu koope-
rieren, um gefährdete Bereiche in den Randbereichen (z.B. Dünnwald) besser zu schützen? 
 
Antwort: 
Zu a): Die StEB Köln haben den kommunalen Infrastrukturträgern Hilfe bei der Steigerung der Resi-
lienz in Form von Beratungen angeboten. Auch werden die Pumpanlagen der StEB Köln un-
tersucht und Maßnahmen zum Überflutungsschutz eingeleitet. 
 
Zu b):  Die StEB Köln wie die übrigen kommunalen Unternehmen haben ihre Infrastrukturanlagen 
untersucht und aktualisieren diese Prüfungen als Bestandteil eines kontinuierlichen Verbes-
serungsprozesses. Ebenso prüfen derzeit die jeweils zuständigen Fachdienststellen der 
Stadtverwaltung die bestehenden Handlungs- und Verfahrensanweisungen sowie die Not-
fallpläne auf mögliche Optimierungen. 
 
Zu c):  Unabhängig von Starkregen finden regelmäßige Abstimmungen zwischen den Nachbar-
kommunen und Verbänden statt. Aufgrund der Hangneigung und der Vielzahl der rechtsrhei-
nischen Gewässer wurde primär der Kontakt mit der Stadt Bergisch Gladbach und dem 
Wupperverband aufgenommen. Die von vielen rechtsrheinischen Gewässern aus dem Ber-
gisch Gladbacher Stadtgebiet abfließenden Wassermengen werden vom rechtsrheinischen 
Kölner Randkanal aufgenommen, so dass die Hochwassergefahr für Köln reduziert wird. Der 
Mutzbach wird durch den Wupperverband betrieben. Bislang konnte keine persönliche Ab-
stimmung mit dem Wupperverband stattfinden, da der Verband noch mit der Aufbereitung 
der Auswirkungen der Starkregenereignisse beschäftigt ist. 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Anlage 1, Vorab-Auszug 07.10.2021 AKUG TOP 1.4 und 1.4.1

1749 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 13.10.2021 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 07.10.2021  
öffentlich 
1.4 Anfrage der SPD-Fraktion  
betreffend  
Konsequenzen aus den Überflutungen beim Starkregenereignis am 14. 
und 15. Juli 2021 
AN/1809/2021 
1.4.1 Beantwortung der Anfrage  
betreffend  
Konsequenzen  aus den Überflutungen beim Starkregenereignis am 14. 
und 15. Juli 2021 
3154/2021 
SB Herr Struwe übermittelt per E-Mail folgende Fragen: 
Antwort zu 1: Wie alt sind die Konzepte? Müssen diese aufgrund der aktuellen Er-
kenntnisse angepasst werden? Wann soll dies ggf. geschehen? 
Antwort zu 2: Die Frage war, ob die momentane Einteilung in 30- 50-, 100-  oder 
200-jährliche Szenarien noch zeitgemäß ist. Die Antwort geht hier nicht drauf ein. 
Bitte die Frage beantworten. 
Antwort zu 3: Die Frage war, ob die bestehenden Schutzkonzepte funktionieren oder 
nicht. Die Antwort geht hier nur am Rande drauf ein. Bitte präzisieren. 
Antwort zu 4: Was soll die Konsequenz sein aus einer Untersuchung der Pumpanla-
gen? Waren diese ausreichend dimensioniert? Gibt es Erkenntnisse, dass die ge-
troffene Vorsorge oder die Einleitung geeigneter Maßnahmen durch die Nachbar-
kommunen unzureichend waren? Welche Handhabe besteht ggf., die Nachbarkom-
munen zu weiteren Maßnahmen oder besserer Abstimmung zu verpflichten? Wann 
soll die erwähnte Abstimmung mit dem Wupperverband stattfinden? 
Die Fragen w erden mit der Bitte um Beantw ortung an Dezernat II w eitergeleitet. 
Die Anfrage und die Beantw ortung w erden auf die TO der nächsten Sitzung gesetzt.

Beratungsverlauf (1)

25.11.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3154/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
02.09.2021
Erstellt
01.09.2021 09:05