V/0017/2026
Inklusive Gesundheitsversorgung in Münster - Bericht über die Mittelvergabe in 2025
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage A
1816 Zeichen
Anlage A zur V/0017/2026 Kurzüberblick Seit 2018 stehen jährlich 10.000 € für die Förderung von Projekten der inklusiven Gesundheits- versorgung zur Verfügung. Diese Vorlage berichtet über die Mittelvergabe und die durchgeführten Projekte im Jahr 2025. Insgesamt wurden vier von fünf eingereichten Anträgen mit einer Gesamt- summe von 8.084,03 € bezuschusst. • TSV Handorf 1926/64 e.V. Förderung inklusiver Mitglieder in diversen Sportabteilungen • TSV Handorf 1926/64 e.V. Inklusives Schwimmtraining für Menschen mit Behinderungen • SV Blau-Weiß Aasee Münster Gemeinsam am Ball – Ein Sportprojekt für jüngere Kinder • SEHT Münster e.V. Selbstbewusst ICH – Empowerment für junge Menschen mit Behinderung Ziele/Teilziele/Zielerreichung Die Gewährung von Zuschüssen zur Verbesserung der inklusiven Gesundheitsversorgung soll die Umsetzung des Kommunalen Inklusionsplanes im Rahmen der UN- Behindertenrechtskonvention sowie die Handlungsempfehlungen der Kommunalen Gesundheits- konferenz unterstützen. Finanzierung Produktgruppe: 0701 Gesundheitsdienste Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2025 enthalten? X Ja Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan 2026 enthalten? X Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein Bereits veranschlagt? X Ja Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig X überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Ratsbeschluss vom 14.12.2016 Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Der Bericht betrifft inklusionspolitische Aufgaben im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.
Berichtsvorlage
7537 Zeichen
V/0017/2026 V/0017/2026 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Inklusive Gesundheitsversorgung in Münster - Bericht über die Mittelvergabe in 2025 Beratungsfolge 25.02.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung Bericht 04.03.2026 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration Bericht Bericht: Der Rat hat auf Antrag der Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen/GAL und CDU am 14.12.2016 be- schlossen, für die inklusive Gesundheitsversorgung in Münster jährlich 10.000 € zur Verfügung zu stellen. Die Verwaltung hat einen Beirat zusammengestellt, der über eingehende Anträge entscheidet. Es wurden Förderrichtlinien erarbeitet, die im Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Ver- braucherschutz und Arbeitsförderung am 07.03.2018 (V/1064/2017) verabschiedet wurden. In diesem Bericht wird dargestellt, welche Projekte im Jahr 2025 nach Prüfung der Verwendungs- nachweise gefördert werden konnten: Projekt gezahlter Zuschuss TSV Handorf 1926/64 e.V. Förderung inklusiver Mitglieder in diversen Sportabteilungen 1.448,01 € TSV Handorf 1926/64 e.V. Inklusives Schwimmtraining für Menschen mit Behinderungen 5.947,00 € SV Blau-Weiß Aasee Münster Gemeinsam am Ball – Ein Sportprojekt für jüngere Kinder 500,00 € SEHT Münster e.V. Selbstbewusst ICH – Empowerment für junge Menschen mit Behinderung 189,02 € Summe 8.084,03 € Gesundheits - und Veterinäramt 28.01.2026 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Mersch Telefon: 492-5368 Mersch @stadt-muenster.de - 2 - V/0017/2026 TSV Handorf 1926/64 e.V. – Förderung inklusiver Mitglieder in diversen Sportabteilungen Im Rahmen der Erweiterung des Fitness - und Gesundheitsangebots wurden neue Trainingsmateria- lien zur inklusiven Nutzung angeschafft. Ziel der Beschaffung war die Weiterentwicklung barrierear- mer und gesundheitsorientierter Bewegungsangebote über verschiedene Alters- und Angebotsberei- che hinweg. Die Materialien kommen unter anderem in der frühkindlichen Bewegungsförderung sowie in inklusi- ven Trainingsangeboten im Schwimmen, Fußball und weiteren Sportbereichen zum Einsatz. Sie un- terstützen die sensorische und motorische Entwicklung, erleichtern die Visualisierung von Trainings- abläufen und ermöglichen ein gezielteres Reaktions- und Koordinationstraining. Die Maßnahmen tragen zu einer stärkeren Individualisierung der Trainingsangebote und zu einer nachhaltigen Qualitätssteigerung im Reha- und Gesundheitssport bei. Die kontinuierlich steigenden Teilnehmendenzahlen, insbesondere im Rehasport, unterstreichen den bestehenden Bedarf und die fachliche Qualität der Angebote. TSV Handorf 1926/64 e.V. – Inklusives Schwimmtraining für Menschen mit Behinderungen Die inklusive Schwimmgruppe „Münster schwimmt gemeinsam“ (MSG) wurde im Jahr 2023 vom TSV Handorf 1926/64 e.V. im Rahmen der Special Olympics Landesspiele NRW gegründet. Ziel ist es, Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsames Schwimmtraining, Ausdauerförderung und sozia- le Teilhabe zu ermöglichen. Nach dem erfolgreichen Verlauf der Landesspiele 2024 wurde das Projekt dauerhaft etabliert und für Personen mit allen Beeinträchtigungsformen geöffnet. Derzeit trainieren rund 30 Schwimmer*innen im Alter von 10 bis 50 Jahren regelmäßig, betreut von 14 Trainer*innen. Durch die Förderung konnten drei Trainer*innen die Ausbildung zur qualifizierten C-Trainer*in im Brei- tensport Schwimmen absolvieren. Diese Maßnahme stärkt die fachliche Qualität des Trainings und gewährleistet eine inklusive, individuell angepasste Betreuung aller Teilnehmenden. Die erworbenen Qualifikationen tragen wesentlich zur Professionalisierung der Trainingsarbeit und zur nachhaltigen Entwicklung des Projekts bei. Im Jahr 2025 nahm die Gruppe an insgesamt elf Wettkämpfen auf regionaler, nationaler und europäi- scher Ebene teil. Die sportlichen Erfolge, die hohe Motivation der Teilnehmenden und die kontinuierli- che Trainingsarbeit zeigen die Wirksamkeit des Konzepts. Neben den sportlichen Leistungen hat sich eine starke Gemeinschaft mit hoher sozialer Bindung zwischen Sportler *innen, Familien und Trai- ner*innen entwickelt. Die Resonanz auf Trainings - und Veranstaltungsangebote ist durchweg positiv, die Teilnehmenden- zahlen wachsen stetig. Öffentlichkeitsarbeit über Social Media und Informationskampagnen erhöhen die Reichweite und Bekanntheit des Projekts. SV Blau-Weiß Aasee Münster – Gemeinsam am Ball: Ein Sportprojekt für jüngere Kinder Das inklusive Sportprojekt „Gemeinsam am Ball“ richtet sich an Kinder unter 12 Jahren, vorrangig mit Behinderungen, und orientiert sich am Entwicklungsalter statt am kalendarischen Alter. Ziel ist es, den Kindern altersgerechte Bewegungs - und Ballspielangebote zu ermöglichen, ihre Sozialkompe- tenz zu stärken und ein selbstbestimmtes Sporterlebnis zu bieten. Die wöchentlichen Trainingseinheiten finden in Kleinstgruppen im Freien statt, um eine individuelle Förderung zu gewährleisten. Ein erweiterter Trainer*innenstab ermöglicht es, dass Kinder, die zeit- weise eine 1:1-Betreuung benötigten, gezielt unterstützt werden können. Ergänzend wurde 2025 ein inklusives Fußballcamp in den Sommerferien durchgeführt, bei dem rund die Hälfte der Teilnehmenden unter 14 Jahre war. Das Angebot ist einmalig in Münster und Umge- bung und wird von Kooperationspartnern wie der Lebenshilfe, Schulen und Eltern aktiv nachgefragt. Zudem konnte die Teilnahme an zehn Inklusionsspieltagen in Westfalen realisiert werden, wobei der Fokus auf Erlebnis, Teamgeist und Selbstbewusstsein lag. Die Fördermittel wurden gezielt eingesetzt, um die Trainingsmaterialien der Ballschule anzuschaffen, die die alters- und entwicklungsangepasste Förderung sowie die inklusive Betreuung der Kinder un- terstützen. - 3 - V/0017/2026 Das Projekt trug so zu einem nachhaltigen Sportangebot für jüngere Kinder mit und ohne Behinde- rungen bei und stärkte das Recht auf selbstbestimmte Bewegungs- und Sportangebote in Münster. SEHT Münster e.V. – Selbstbewusst Ich – Empowerment für junge Menschen mit Behinderung Die Workshopreihe wurde in Kooperation von SEHT Münster e.V. und der Lebenshilfe Münster e.V. entwickelt und richtete sich an junge Menschen mit Behinderungen (12-17 Jahre, 18-26 Jahre). Ziel war es, das Selbstbewusstsein zu stärken, das seelische Wohlbefinden zu fördern und Stress zu re- duzieren. Geplant waren vier Workshops, von denen aufgrund von Terminschwierigkeiten nur drei durchgeführt werden konnten, sodass entsprechend weniger Mittel eingesetzt wurden. Insgesamt nahmen 23 Per- sonen teil. Das Angebot wurde barrierefrei und in einfacher Sprache umgesetzt. Rückmeldungen der Teilnehmenden und Fachkräfte waren überwiegend positiv, insbesondere die ältere Zielgruppe zeigte eine hohe Nachfrage. Kritisch wurde der zeitlich begrenzte Rahmen angemerkt. Für eine mögliche Fortführung des Workshops wird empfohlen, die Inhalte weiter zu differenzieren und Selbstvertreter*innen mit nicht sichtbaren Behinderungen einzubinden, um die Wirksamkeit wei- ter zu erhöhen. Von den insgesamt fünf eingereichten Anträgen wurde ein Antrag abgelehnt, da der Bezug zur Inklu- sion fehlte, das Projekt nicht nachhaltig angelegt war und keine Zugänglichkeit für alle Menschen ge- währleistet wurde. Die Antragsfrist in diesem Jahr läuft noch bis Ende März. Anschließend wird der Beirat über die Zu- schussgewährung entscheiden. In Vertretung gez. Cornelia Wilkens Stadträtin Anlagen: Anlage A
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0017/2026
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.01.2026
- Erstellt
- 06.01.2026 11:10