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V/0017/2026

Inklusive Gesundheitsversorgung in Münster - Bericht über die Mittelvergabe in 2025

Vorlagen 27.01.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration, Sitzung am 04.03.2026, TOP 7

Anlage A

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Anlage A

1816 Zeichen

Anlage A zur V/0017/2026 
Kurzüberblick 
Seit 2018 stehen jährlich 10.000 € für die Förderung von Projekten der inklusiven Gesundheits-
versorgung zur Verfügung. Diese Vorlage berichtet über die Mittelvergabe und die durchgeführten 
Projekte im Jahr 2025. Insgesamt wurden vier von fünf eingereichten Anträgen mit einer Gesamt-
summe von 8.084,03 € bezuschusst. 
• TSV Handorf 1926/64 e.V. 
Förderung inklusiver Mitglieder in diversen Sportabteilungen 
• TSV Handorf 1926/64 e.V. 
Inklusives Schwimmtraining für Menschen mit Behinderungen 
• SV Blau-Weiß Aasee Münster 
Gemeinsam am Ball – Ein Sportprojekt für jüngere Kinder 
• SEHT Münster e.V. 
Selbstbewusst ICH – Empowerment für junge Menschen mit Behinderung 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Gewährung von Zuschüssen zur Verbesserung der inklusiven Gesundheitsversorgung soll 
die Umsetzung des Kommunalen Inklusionsplanes im Rahmen der UN-
Behindertenrechtskonvention sowie die Handlungsempfehlungen der Kommunalen Gesundheits-
konferenz unterstützen. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0701 Gesundheitsdienste 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2025 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan 2026 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
X überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Ratsbeschluss vom 14.12.2016 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Der Bericht betrifft inklusionspolitische Aufgaben im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.

Berichtsvorlage

7537 Zeichen

V/0017/2026 
V/0017/2026 
 
 
Öffentliche  Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Inklusive Gesundheitsversorgung in Münster - Bericht über die Mittelvergabe in 2025 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   25.02.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit  
Behinderung 
Bericht 
   04.03.2026 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration Bericht 
 
 
Bericht: 
Der Rat hat auf Antrag der Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen/GAL und CDU am 14.12.2016 be-
schlossen, für die inklusive Gesundheitsversorgung in Münster jährlich 10.000 € zur Verfügung zu 
stellen. Die Verwaltung hat einen Beirat zusammengestellt, der über eingehende Anträge entscheidet. 
Es wurden Förderrichtlinien erarbeitet, die im Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Ver-
braucherschutz und Arbeitsförderung am 07.03.2018 (V/1064/2017) verabschiedet wurden.  
 
In diesem Bericht wird dargestellt, welche Projekte im Jahr 2025 nach Prüfung der Verwendungs-
nachweise gefördert werden konnten: 
 
Projekt gezahlter Zuschuss 
TSV Handorf 1926/64 e.V. 
Förderung inklusiver Mitglieder in diversen Sportabteilungen 
1.448,01 € 
TSV Handorf 1926/64 e.V. 
Inklusives Schwimmtraining für Menschen mit Behinderungen 
5.947,00 € 
SV Blau-Weiß Aasee Münster 
Gemeinsam am Ball – Ein Sportprojekt für jüngere Kinder 
500,00 € 
SEHT Münster e.V. 
Selbstbewusst ICH – Empowerment für junge Menschen mit  
Behinderung 
189,02 € 
Summe 8.084,03 € 
 
 
Gesundheits - und 
Veterinäramt 
 
28.01.2026  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Mersch  
Telefon: 492-5368 
Mersch @stadt-muenster.de

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V/0017/2026 
 
TSV Handorf 1926/64 e.V. – Förderung inklusiver Mitglieder in diversen Sportabteilungen 
Im Rahmen der Erweiterung des Fitness - und Gesundheitsangebots wurden neue Trainingsmateria-
lien zur inklusiven Nutzung angeschafft. Ziel der Beschaffung war die Weiterentwicklung barrierear-
mer und gesundheitsorientierter Bewegungsangebote über verschiedene Alters- und Angebotsberei-
che hinweg. 
Die Materialien kommen unter anderem in der frühkindlichen Bewegungsförderung sowie in inklusi-
ven Trainingsangeboten im Schwimmen, Fußball und weiteren Sportbereichen zum Einsatz. Sie un-
terstützen die sensorische und motorische Entwicklung, erleichtern die Visualisierung von Trainings-
abläufen und ermöglichen ein gezielteres Reaktions- und Koordinationstraining. 
Die Maßnahmen tragen zu einer stärkeren Individualisierung der Trainingsangebote und zu einer 
nachhaltigen Qualitätssteigerung im Reha- und Gesundheitssport bei. Die kontinuierlich steigenden 
Teilnehmendenzahlen, insbesondere im Rehasport, unterstreichen den bestehenden Bedarf und die 
fachliche Qualität der Angebote. 
 
TSV Handorf 1926/64 e.V. – Inklusives Schwimmtraining für Menschen mit Behinderungen 
Die inklusive Schwimmgruppe „Münster schwimmt gemeinsam“ (MSG) wurde im Jahr 2023 vom TSV 
Handorf 1926/64 e.V. im Rahmen der Special Olympics Landesspiele NRW gegründet. Ziel ist es, 
Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsames Schwimmtraining, Ausdauerförderung und sozia-
le Teilhabe zu ermöglichen. 
Nach dem erfolgreichen Verlauf der Landesspiele 2024 wurde das Projekt dauerhaft etabliert und für 
Personen mit allen Beeinträchtigungsformen geöffnet. Derzeit trainieren rund 30 Schwimmer*innen im 
Alter von 10 bis 50 Jahren regelmäßig, betreut von 14 Trainer*innen. 
Durch die Förderung konnten drei Trainer*innen die Ausbildung zur qualifizierten C-Trainer*in im Brei-
tensport Schwimmen absolvieren. Diese Maßnahme stärkt die fachliche Qualität des Trainings und 
gewährleistet eine inklusive, individuell angepasste Betreuung aller Teilnehmenden. Die erworbenen 
Qualifikationen tragen wesentlich zur Professionalisierung der Trainingsarbeit und zur nachhaltigen 
Entwicklung des Projekts bei. 
Im Jahr 2025 nahm die Gruppe an insgesamt elf Wettkämpfen auf regionaler, nationaler und europäi-
scher Ebene teil. Die sportlichen Erfolge, die hohe Motivation der Teilnehmenden und die kontinuierli-
che Trainingsarbeit zeigen die Wirksamkeit des Konzepts. Neben den sportlichen Leistungen hat sich 
eine starke Gemeinschaft mit hoher sozialer Bindung zwischen Sportler *innen, Familien und Trai-
ner*innen entwickelt. 
Die Resonanz auf Trainings - und Veranstaltungsangebote ist durchweg positiv, die Teilnehmenden-
zahlen wachsen stetig. Öffentlichkeitsarbeit über Social Media und Informationskampagnen erhöhen 
die Reichweite und Bekanntheit des Projekts. 
 
SV Blau-Weiß Aasee Münster – Gemeinsam am Ball: Ein Sportprojekt für jüngere Kinder 
Das inklusive Sportprojekt „Gemeinsam am Ball“ richtet sich an Kinder unter 12 Jahren, vorrangig mit 
Behinderungen, und orientiert sich am Entwicklungsalter statt am kalendarischen Alter. Ziel ist es, 
den Kindern altersgerechte Bewegungs - und Ballspielangebote zu ermöglichen, ihre Sozialkompe-
tenz zu stärken und ein selbstbestimmtes Sporterlebnis zu bieten. 
Die wöchentlichen Trainingseinheiten finden in Kleinstgruppen im Freien statt, um eine individuelle 
Förderung zu gewährleisten. Ein erweiterter Trainer*innenstab ermöglicht es, dass Kinder, die zeit-
weise eine 1:1-Betreuung benötigten, gezielt unterstützt werden können. 
Ergänzend wurde 2025 ein inklusives Fußballcamp in den Sommerferien durchgeführt, bei dem rund 
die Hälfte der Teilnehmenden unter 14 Jahre war. Das Angebot ist einmalig in Münster und Umge-
bung und wird von Kooperationspartnern wie der Lebenshilfe, Schulen und Eltern aktiv nachgefragt. 
Zudem konnte die Teilnahme an zehn Inklusionsspieltagen in Westfalen realisiert werden, wobei der 
Fokus auf Erlebnis, Teamgeist und Selbstbewusstsein lag. 
Die Fördermittel wurden gezielt eingesetzt, um die Trainingsmaterialien der Ballschule anzuschaffen, 
die die alters- und entwicklungsangepasste Förderung sowie die inklusive Betreuung der Kinder un-
terstützen.

- 3 - 
V/0017/2026 
Das Projekt trug so zu einem nachhaltigen Sportangebot für jüngere Kinder mit und ohne Behinde-
rungen bei und stärkte das Recht auf selbstbestimmte Bewegungs- und Sportangebote in Münster. 
SEHT Münster e.V. – Selbstbewusst Ich – Empowerment für junge Menschen mit Behinderung  
Die Workshopreihe wurde in Kooperation von SEHT Münster e.V. und der Lebenshilfe Münster e.V. 
entwickelt und richtete sich an junge Menschen mit Behinderungen  (12-17 Jahre, 18-26 Jahre). Ziel 
war es, das Selbstbewusstsein zu stärken, das seelische Wohlbefinden zu fördern und Stress zu re-
duzieren. 
Geplant waren vier Workshops, von denen aufgrund von Terminschwierigkeiten nur drei durchgeführt 
werden konnten, sodass entsprechend weniger Mittel eingesetzt wurden. Insgesamt nahmen 23 Per-
sonen teil. Das Angebot wurde barrierefrei und in einfacher Sprache umgesetzt. Rückmeldungen der 
Teilnehmenden und Fachkräfte waren überwiegend positiv, insbesondere die ältere Zielgruppe zeigte 
eine hohe Nachfrage. Kritisch wurde der zeitlich begrenzte Rahmen angemerkt. 
Für eine mögliche Fortführung des Workshops wird empfohlen, die Inhalte weiter zu differenzieren 
und Selbstvertreter*innen mit nicht sichtbaren Behinderungen einzubinden, um die Wirksamkeit wei-
ter zu erhöhen. 
 
 
Von den insgesamt fünf eingereichten Anträgen wurde ein Antrag abgelehnt, da der Bezug zur Inklu-
sion fehlte, das Projekt nicht nachhaltig angelegt war und keine Zugänglichkeit für alle Menschen ge-
währleistet wurde.  
 
Die Antragsfrist in diesem Jahr läuft noch bis Ende März. Anschließend wird der Beirat über die Zu-
schussgewährung entscheiden. 
 
 
In Vertretung 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
Anlage A

Beratungsverlauf (2)

25.02.2026 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.03.2026 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration
TOP 7 Bericht
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0017/2026
Typ
Vorlagen
Datum
27.01.2026
Erstellt
06.01.2026 11:10