0964/2026
Bericht Kölner Menschenrechtsdialoge 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/01/3 Vorlagen-Nummer 29.04.2026 0964/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 04.05.2026 Bericht Kölner Menschenrechtsdialoge 2025 Die Verwaltung informiert mit beigefügtem Bericht über die Durchführung der Kölner Men- schenrechtsdialoge durch das Büro für Europa und Internationales im Jahr 2025. Gez. Burmester
Anlage 1 - Bericht Kölner Menschenrechtsdialoge 2025
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Seite 1/12 Amt des Oberbürgermeisters Büro für Europa und Internationales Die Kölner Menschenrechtsdialoge Bericht Stadt Köln Amt des Oberbürgermeisters Büro für Europa und Internationales 01.04.2026 Seite 2/12 Inhaltsverzeichnis I. Hintergrund ............................................................................................................... 3 II. Die Kölner Menschenrechtsdialoge 2025 ................................................................ 4 III. Workshop zur Advocacy-Arbeit für Menschenrechte .............................................. 6 IV. Fachveranstaltung in Kooperation mit der Akademie für Europäischen Menschenrechtsschutz ................................................................................................ 7 V. Rathausempfang ..................................................................................................... 8 VI. Resilienztraining ..................................................................................................... 9 VII. Abschlussmeeting und Evaluation ...................................................................... 10 VIII. Ausblick .............................................................................................................. 10 IX. Agenda Menschenrechtsdialoge .......................................................................... 11 Seite 3/12 I. Hintergrund Das Projekt „Kölner Menschenrechtsdialoge“ wurde vom Büro für Europa und Interna- tionales der Stadt Köln entwickelt und im Dezember 2025 erstmalig umgesetzt. Es dient der Stärkung und Unterstützung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -ver- teidigern. Als Grundlage für die Menschenrechtsarbeit des Büros für Europa und Internationales dient vor allem das im März 2023 vom Kölner Stadtrat verabschiedete Städtepartner- schaftskonzept1. Wie im Konzept beschrieben, ergibt sich die kommunale Zuständigkeit für das Thema Menschenrechte aus den europäischen und internationalen Konventionen und Verträ- gen zu den Bürger- und Menschenrechten, welche „Wesenskern und Fundament der Demokratie und kommunaler Selbstverwaltung“ sind.2 Dass auch Kommunen dieser rechtlichen Bindung unterliegen und die Umsetzung der Bürger*innen- und Menschen- rechte genauso gewährleisten müssen wie die Bundes- und Landesebene, hat der UN-Menschenrechtsrat in seiner 39. Sitzung am 21. September 2018 bekräftigt und ergibt sich davon abgesehen auch aus dem sogenannten Gesetzesvorbehalt aus Arti- kel 20 Absatz 3 Grundgesetz. Das Städtepartnerschaftskonzept misst dem Thema Menschenrechte große Bedeu- tung bei und legt in einem eigenen Kapitel in 37 Maßnahmen detailliert fest, welche konkreten menschenrechtlichen Themen durch das Büro für Europa und Internationa- les umgesetzt werden sollen. Auch die Stärkung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger wird dabei als eine Aufgabe formuliert. Neben dem Städtepartnerschaftskonzept gibt es weitere Ratsbeschlüsse, die Men- schenrechte als ein Thema für die internationale Arbeit der Stadt Köln nennen. So be- auftragte der Stadtrat das Büro für Europa und Internationales im März 2022 damit, Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger besonders zu stärken.3 Zudem trat die Stadt Köln im Jahr 2023 auf Grundlage eines Ratsbeschlusses der in- ternationalen Kampagne „10, 100, 1000 Menschenrechtsstädte bis 2030“ des Städte- netzwerks UCLG (United Cities and Local Governments) bei und ist seitdem Men- schenrechtsstadt.4 In der im Jahr 1998 verabschiedeten Erklärung der Vereinten Nationen (VN) über Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger werden diese als Einzelpersonen oder Gruppen bezeichnet, die handeln, um den Schutz und die Verwirklichung der 1 Rat der Stadt Köln, Beschluss zur Beschlussvorlage 3238/2022 vom 23. 03. 2023, zu finden unter: https://buer- gerinfo.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=927863&type=do, zuletzt abgerufen am: 20. 03. 2026. 2 Städtepartnerschaftskonzept der Stadt Köln, S. 48, zu finden unter: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/get- file.asp?id=905549&type=do, zuletzt abgerufen am 20. 03. 2026. 3 Rat der Stadt Köln, Beschluss vom 03.02.2022 zu AN/0194/2022, zu finden unter: https://buergerinfo.stadt- koeln.de/getfile.asp?id=867009&type=do, zuletzt abgerufen am 20. 03. 2026. 4 Rat der Stadt Köln, Beschluss vom 23. 03. 2023 zu AN/2305/2022, zu finden unter: https://buergerinfo.stadt- koeln.de/getfile.asp?id=927863&type=do, zuletzt abgerufen am 20. 03. 2026. Seite 4/12 Menschenrechte und Grundfreiheiten zu fördern, zu schützen oder darauf hinzuwir- ken.5 Durch das Projekt Kölner Menschenrechtsdialoge sollen also diejenigen Personen un- terstützt werden, die sich weltweit – teils unter Lebensgefahr – dafür einsetzen, dass die Menschenrechte in ihren Herkunftsländern geachtet und geschützt werden, und damit ein Wertefundament verteidigen, das allen liberalen Demokratien zugrunde liegt. Das Projekt knüpft an aktuelle Entwicklungen an, die aufzeigen, dass Menschen- rechtsverteidigerinnen und -verteidiger in den letzten Jahren zunehmend verbal als auch körperlich angegriffen werden und auch online Hassrede ausgesetzt sind. Im Jahr 2024 starben laut der Menschenrechtsorganisation Front Line Defenders mindes- tens 324 Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in 32 Ländern.6 Die Dun- kelziffer liegt vermutlich höher. Die Angriffe auf Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger stellen immer auch einen Angriff auf demokratische Strukturen dar, leben diese doch vom Recht auf freie Meinungsäußerung, von Perspektivenvielfalt und dem Schutz vor Gewalt. Das Projekt zielt somit einerseits auf die Stärkung menschenrechtlich engagierter Indi- viduen und andererseits auf die Stärkung und den Erhalt von Demokratie und Rechts- staatlichkeit ab. Der Erfahrungsaustausch mit Menschenrechtsverteidiger*innen aus aller Welt soll auch auf die Stärkung städtischer Resilienz im Umgang mit Angriffen auf Demokratie und Menschenrechte einzahlen. Konkret bietet das Projekt Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern aus ver- schiedenen Ländern und mit verschiedenen beruflichen Hintergründen die Gelegen- heit, sich fortzubilden, mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Zivilgesell- schaft zu vernetzen sowie ihre Resilienz zu stärken. II. Die Kölner Menschenrechtsdialoge 2025 Im Zeitraum vom 7. bis 11. Dezember 2025 wurden acht Menschenrechtsverteidige- rinnen und -verteidiger für eine Teilnahme an den Menschenrechtsdialogen nach Köln eingeladen. Sechs der Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger hatten einen internationalen Hintergrund. Fünf von ihnen befanden sich aufgrund eines Stipendi- ums oder eines humanitären Visums bereits in Deutschland. Zwei Menschenrechts- verteidigerinnen kamen aus Köln und eine Person reiste aus der Kölner Partnerstadt Cluj in Rumänien an. 5 UN Menschenrechtskommissar: „Declaration on the Right and Responsibility of Individuals, Groups and Organs of Society to Promote and Protect Universally Recognized Human Rights and Fundamental Freedoms”, 9. 12. 1998, zu finden unter: https://www.ohchr.org/en/instruments-mechanisms/instruments/declaration-right-and-respon- sibility-individuals-groups-and, zuletzt abgerufen am 20. 02. 2026. 6Frontline Defenders: Global Analysis 2024/25, zu finden unter: https://www.frontlinedefenders.org/sites/default/fi- les/1609_fld_ga24-5_output.pdf, zuletzt abgerufen am 20. 02. 2026. Seite 5/12 Durch die Einladung von internationalen und deutschen Menschenrechtsverteidigerin- nen und -verteidiger sollte der transnationale Dialog gefördert werden und Menschen aus Köln, Kölner Partnerstädten und Städten weltweit zusammengebracht werden. Die Teilnehmenden stammten aus den folgenden Ländern: - Äthiopien - Deutschland - Ruanda - Rumänien - Russland und - Zimbabwe. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden der Stadt Köln durch Kooperationen mit den folgenden Organisationen vermittelt: - Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte - Elisabeth-Selbert-Initiative - Universität zu Köln - Akademie für Europäischen Menschenrechtsschutz - Reporter ohne Grenzen. In den folgenden Kapiteln werden die einzelnen Programmpunkte genauer erläutert. Seite 6/12 III. Workshop zur Advocacy-Arbeit für Menschenrechte Am 8. Dezember 2025 fand ein Workshop zum Thema „Advocacy-Arbeit für Men- schenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger“ für die Teilnehmenden statt. Ziel des Workshops war es zum einen, Wissen darüber zu vermitteln, wie – auch un- ter herausfordernden politischen Gegebenheiten – erfolgreich Advocacy-Arbeit zu Menschenrechten geleistet werden kann und zum anderen einen Austausch zwischen den Teilnehmenden über ihre Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen zu initiieren. Der Workshop umfasste ein achtstündiges Programm und wurde von einer Expertin geleitet, die sowohl Erfahrungen aus dem Bereich der Menschenrechte als auch aus dem Bereich Coaching, Strategieentwicklung und Lobbyarbeit mitbringt. Themen des Workshops waren: - Die Rolle von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger - Grundprinzipien menschenrechtlicher Arbeit - Konflikt-sensible Planung - Risikoanalyse - Situation von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern in verschiede- nen Ländern - Digitale Sicherheit - Finanzierungsmöglichkeiten für Menschenrechtsarbeit auf europäischer Ebene. Neben der Vermittlung von Fachwissen diente der Workshop auch dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmenden und der Stärkung des Gruppengefühls. Vor Beginn des Workshops stellte 01-3 den Teilnehmenden die Arbeit des Büros für Europa und Internationales der Stadt Köln vor. Seite 7/12 IV. Fachveranstaltung in Kooperation mit der Akademie für Europäischen Men- schenrechtsschutz Am 9. Dezember 2025 fand an der Universität zu Köln die Fachveranstaltung „How to Defend Human Rights Defenders“ statt. Die vierstündige Veranstaltung wurde vom Büro für Europa und Internationales in Kooperation mit der Akademie für Europäi- schen Menschenrechtsschutz an der Universität zu Köln umgesetzt und brachte die Gäste der Kölner Menschenrechtsdialoge mit Menschenrechtsexpertinnen und -exper- ten aus Wissenschaft und Politik zusammen. Die Veranstaltung wurde durch den Prorektor der Universität zu Köln, Herrn Professor Dr. Junker, Frau Bürgermeisterin Karadag in Vertretung für Herrn Oberbürgermeister Burmester sowie die Leiterin der Akademie für Europäischen Menschenrechtsschutz, Frau Professorin Angelika Nußberger, eröffnet. Auf drei verschiedenen Panels hatten alle Menschenrechtsverteidigerinnen und -ver- teidiger die Gelegenheit, mit den Referentinnen und Referenten aus Politik und Wis- senschaft zu aktuellen menschenrechtlichen Themen zu diskutieren und ihre Anliegen dem anwesenden Publikum sichtbar zu machen. Die Panels waren mit Vertreterinnen und Vertretern des Auswärtigen Amtes, des Hu- man Rights Hub der Friedrich-Naumann-Stiftung Genf und Menschenrechtsprofesso- rinnen und -professoren der Universitäten Utrecht und Gent hochrangig besetzt. Ein Kurzinterview mit dem Titel „Menschenrechtsarbeit auf kommunaler Ebene“ infor- mierte das Publikum über die menschenrechtlichen Aktivitäten der Stadt Köln und die Kölner Menschenrechtsdialoge sowie über das „Scholars at Risk“ Programm der Uni- versität zu Köln. Durch den Austausch mit den Referentinnen und Referenten konnten die Menschen- rechtsverteidigerinnen und -verteidiger wichtige Kontakte zu relevanten Stakeholdern knüpfen und ihre Anliegen an diese weitergeben. Das Fachpublikum wurde über die Relevanz menschenrechtlicher Arbeit und zur Situ- ation von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern weltweit informiert. Die Kooperation stärkte zudem die Verbindung zwischen der Stadt Köln und der Uni- versität zu Köln bzw. der an der Universität angegliederten Akademie für Europäi- schen Menschenrechtsschutz. Seite 8/12 V. Rathausempfang Am Internationalen Tag der Menschenrechte, der jährlich am 10. Dezember stattfin- det, wurden die Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger im Historischen Rat- haus der Stadt Köln empfangen und erhielten die Gelegenheit, sich in das „Gästebuch der Stadt Köln“ einzutragen. In Vertretung für Herrn Oberbürgermeister Burmester hielt Frau Bürgermeisterin Ka- radag ein Grußwort und sprach den Gästen der Kölner Menschenrechtsdialoge ihre Wertschätzung aus. Zwei der teilnehmenden Menschenrechtlerinnen und -Menschenrechtler erhielten die Gelegenheit, stellvertretend für die Gruppe eine kurze Erwiderung auf das Grußwort der Bürgermeisterin zu geben. Zu dem Empfang waren zudem Vertreterinnen und Vertreter von Kölner Menschen- rechtsorganisationen und von Cologne Alliance, einer Plattform für Kölner Städtepart- nerschaftsvereine, eingeladen, mit denen sich die Programm-Teilnehmenden austau- schen und vernetzen konnten. Der Empfang wurde von den Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern als große Wertschätzung und Stärkung für Ihre Arbeit empfunden. Seite 9/12 VI. Resilienztraining Am Nachmittag des 10. Dezember konnten die Menschenrechtsverteidigerinnen und - verteidiger an einem vierstündigen Resilienztraining teilnehmen. Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger sind aufgrund ihrer Arbeit häufig psychisch und auch körperlich stark belastet. Vor allem in autokratisch regierten Län- dern laufen diese Menschen permanent Gefahr, verhaftet, verletzt oder sogar getötet zu werden. Diese Gefährdung betrifft auch ihre Familien. Zu dieser Belastung durch eine dauerhafte Gefährdung kommen hohe Arbeitsbelastungen sowie Belastungen durch ein konfliktives oder durch Krieg geprägtes Umfeld hinzu sowie reale Erfahrun- gen von Folter und Morddrohungen. Hieraus erwachsen nicht selten psychische und körperliche Erkrankungen und Traumatisierungen. Es ist daher relevant, Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern auch Wissen dazu zu vermitteln, wie sie ihre Resilienz stärken und damit dauerhaft arbeitsfähig bleiben können. Das Thema dient folglich der Prävention und soll verdeutlichen, dass sowohl die eigene als auch die organisationsinterne Fürsorge zu einer professionellen menschenrechtlichen Arbeit dazugehören. In dem Training wurden den Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern des- halb sowohl theoretische Inhalte zum Thema Trauma und Resilienzstärkung als auch praktische Übungen vermittelt. Letztere ermöglichen, sich in Belastungssituationen niedrigschwellig selbst zu helfen. Auch die Themen transnationale Solidarität zwischen den Menschenrechtsverteidige- rinnen und -verteidigern und die stärkenden Aspekte von Solidaritätsnetzwerken wur- den herausgearbeitet. Für das Training wurden zwei Fachexpertinnen mit psychotherapeutischer, psycho- sozialer und traumatherapeutischer Expertise ausgewählt, die zudem langjährige Er- fahrungen in der Zusammenarbeit mit international arbeitenden Menschenrechtsver- teidigerinnen und -verteidigern mitbringen. Seite 10/12 VII. Abschlussmeeting und Evaluation en Abschluss der Kölner Menschenrechtsdialoge bildete ein anderthalbstündiges Tref- fen in den Räumlichkeiten des Büros für Europa und Internationales. Bei dem Treffen ließen die Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger die Köl- ner Menschenrechtsdialoge Revue passieren, sprachen darüber, welche Erkenntnisse sie gewonnen haben und wie sie das Erlernte in ihren Arbeitsalltag integrieren wollen. Während dieses Austausches wurde auch die große Bandbreite des Erlebens deut- scher Positionen in Bezug auf aktuelle menschen- und völkerrechtsrechtspolitische Fragestellungen deutlich. Seitens einzelner Teilnehmer wurde etwa die deutsche und insbesondere Kölner Position zum Nahost-Konflikt kritisiert, die sich etwa durch das Hissen der israelischen Flagge vor dem Rathaus verdeutliche. Die Vertreter der Ver- waltung erläuterten die von großer Solidarität mit der Partnerstadt Tel Aviv-Jaffa ge- prägte Kölner Haltung und wiesen aufzunehmende Probleme mit israelbezogenem Antisemitismus als akutem und sich verstärkenden Problem hin. In dem von 01-3 verteilten Evaluationsbogen bewerteten alle Teilnehmenden die Men- schenrechtsdialoge als wertvoll und relevant. Vor allem das Resilienztraining wurde von den Gästen als wichtig für ihre Arbeit wahrgenommen. Auch die Möglichkeit, außerhalb des eigenen Arbeitsalltags an einem fachlichen Aus- tausch mit Expertinnen und Experten teilzunehmen sowie das entstandene Gruppen- gefühl und die Solidarität zwischen den Teilnehmenden empfanden die Gäste als stär- kend und besonders wertvoll. Zudem wurden die Kölner Menschenrechtsdialoge als sinnvolle Ergänzung zu beste- henden Stipendienprogrammen wahrgenommen, da sie Stipendiatinnen und Stipendi- aten zusammenbringen und sie aus ihrer – zum Teil bestehenden – Vereinzelung her- ausholen. VIII. Ausblick Die Kölner Menschenrechtsdialoge sind als dauerhaftes Projekt angelegt und sollen jährlich zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stattfinden. Der erste Durchgang des Projekts wurde erfolgreich durchgeführt und stieß sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei Kooperationspartnerinnen und -partnern auf posi- tive Resonanz. Mit dem Dialogformat kann die Sichtbarkeit der Stadt Köln als international vernetzte, menschenrechtlich engagierte und fachlich exzellent aufgestellte Kommune erhöht werden. Das Projekt zahlt damit auf das Image der Stadt Köln als weltoffene und tole- rante Kommune ein und stärkt somit sowohl die Marke als auch den NGO (Nichtregie- rungsorganisationen)- und Wirtschaftsstandort Köln. Seite 11/12 IX. Agenda Menschenrechtsdialoge Sunday, December 7 – Arrival & Welcome Time Program Location / Address From 3:00 pm Check-in at Motel One Tel-Aviv-Straße 6, 50676 Cologne https://maps.app.goo.gl/BJhiGRm8Sb9M1fay5 6:30 pm Welcome Dinner – Restaurant Lud- wig im Museum Heinrich-Böll-Platz, 50667 Cologne https://maps.app.goo.gl/5GmwnyyYvoM3RZDi6 Monday, December 8 – Internal Expert Day Time Program Location / Address 09:00 am – 05:00 pm Internal Expert Workshop Willy-Brandt-Platz 2, Room 05.F.01, 50672 Co- logne https://maps.app.goo.gl/T9sMu59FA2SU37pCA 05:45 pm Dinner – Brauhaus Köln- Deutz Ottoplatz 7, 50679 Cologne https://maps.app.goo.gl/T9sMu59FA2SU37pCA Tuesday, December 9 – Expert Session with Academy for European Human Rights Protection Time Program Location / Address 12.00 pm Lunch Mensa Zülpicher Straße 70, 50937 Köln https://maps.app.goo.gl/aygVHhufA2NVZ5Q39 02:00 – 06:15 pm Expert Confer- ence– University of Cologne Albertus-Magnus-Platz, 50923 Cologne https://maps.app.goo.gl/xPqs6rQoRYGdd7Z28 07:00 pm Dinner – Restau- rant Zarathustra (for those who Luxemburger Str. 31, 50674 Cologne https://maps.app.goo.gl/bWfZvgqq5tozHM6G7 Seite 12/12 wish to partici- pate) Wednesday, December 10 – Mayor’s Reception & Resilience Training Time Program Location / Address 10:00 – 12:00 am Sightseeing: Guided Tour Co- logne by Danielle Mataré- Onnis +4917643014095 An der Kreuzblume https://share.google/Dugkhs1jftlKIjCW1 12:15 (12:30) – 02:00 pm Reception of the Mayor of Cologne – Historic City Hall We meet at 12:15 pm Rathausplatz 2, 50667 Cologne https://maps.app.goo.gl/o7EtrdXyAJtW3Fpv9 03:00 – 07:00 pm Resilience Train- ing – Karl Rahner Academy Jabachstraße 4–8, 50676 Cologne https://maps.app.goo.gl/PRN8MJSSbrhBa1Fw8 Thursday, December 11 – Closing & Departure Time Program Location / Address By 10.30 /11:00 am Check-out from Motel One Tel-Aviv-Straße 6, 50676 Cologne By 11.00 /11.30 am Closing Meeting (approximately 1,5 hours) at the Office for Euro- pean and Interna- tional Affairs Unter Goldschmied 6, 50667 Cologne https://maps.app.goo.gl/cAQw6c6Xzif8k5Kh6
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0964/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.04.2026
- Erstellt
- 01.04.2026 14:42