AN/0438/2026
Ersetzungsantrag Station-Veranstaltungshaltestelle
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Gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke
3786 Zeichen
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf Herr Bezirksbürgermeister Roland Schüler Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester Köln, 24.02 2026 Betreff Stadion-Veranstaltungshaltestelle Ersetzungsantrag Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Ersetzungsantrag zur Vorlage 0515/2025 auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 09.03. 2026 zu setzen: Konzeption der Veranstaltungsverkehre und Machbarkeitsstudie der Stadion- Sonderhaltestelle in einer vereinfachten Variante Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung in Zusammenarbeit mit GoRheinland,der KVB und DB Regio ein Programm zur Abwicklung des Veranstaltungsverkehres auf der Schiene und mit Bussen von und zum Müngersdorfer Stadion. Die notwendigen Anforderungen durch die Polizei bei Sicherheitsspielen sind einzuarbeiten. Dabei gilt folgender Rahmen: Die Bestandsanlage wird weitgehend erhalten, insbesondere das Gleiskreuz, das eine rasche Folge der eingesetzten Züge ermöglicht. Sie wird barrierefrei ertüchtigt und sicherheitstechnisch den Anforderungen angepasst. Der Stadionveranstaltungsbetrieb an dieser Stadion-Sonderhaltestelle findet mit 60m Niederflurbahnen statt. Wenn die neue Konzeption die Wiederaufnahme von Verbindungen ins Hochflurnetz als sinnvoll erachtet, dann ist ein Abschnitt als Bahnsteig für Hochflurbahnen auszubauen. Dadurch wird eine barrierefreier Betrieb auch der Hochflurbahnen möglich. - Der zweite Abschnitt bleibt wie bisher für Niederflurbahnen, dazwischen führt eine Rampe zum Hochflurbahnsteig. Außerdem soll eine Sanierung der Haltestelle und des Technik-/Leitstand-/Aufenthalts-Gebäudes geprüft werden. Begründung: Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Hier wird der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Zuerst ist die Frage zu klären, wie der Stadionveranstaltungsverkehr mit ausreichend Kapazitäten abgewickelt werden kann. Dabei ist die KVB nicht alleine, sondern die S-Bahn ist ein wichtiger Akteur. Dieser führt aber offiziel ein Schattendasein. Dies gilt nicht für die Fußnallfans: Die S-Bahn-Haltestelle Köln-Müngersdorf wird heute schon durch zahlreiche FC-Fans genutzt, die vom und zum Stadion zu Fuß gehen. In der leistungsfähigen Schiene der S-Bahn liegt noch sehr viele Potential, ab Dezember 2026 mit drei S-Bahn- Linien. Zusammen von Verwaltung, GoRheinland, DBRegio und KVB kann ein integriertes Mobilitätsprogramm (nach Modell SUMP) entwickelt werden. Damit verringert sich die Nachfragen nach Kapazitäten für die KVB. Somit können weiterhin 60m Fahrzeuge auf der Aachener Straße verkehren und in der Stadion- Sonderhaltestelle abgefertigt werden. Sie ergänzen den Regelbetrieb mit den 90m Langzügen, wenn diese eine Ausnahmegenehmigung nach BOStrab erhalten haben. In früheren Jahren sind KVB-Fahrzeuge von und zum Stadion aus dem ganzen Stadtgebiet gefahren worden. u.a. auch nach Wesseling und Mülheim. Mit der E-Linie nach Ehrenfeld zum Dom wurden gleich drei DB-Bahnhöfe angefahren (Köln-Ehrenfeld, Köln-West, Köln-Hauptbahnhof). Damit gab es gute öffentliche Verbindungen in die Region. Dazu wurden Hochflurfahrzeuge eingesetzt. Falls dieses Konzept wieder aufgegriffen wird, dann ist ein Abschnitt der Stadion-Sonderhaltestelle barrierefrei mit 90cm Bahnteig auszurüsten. Erst wenn klar ist, wie der zukünftige Veranstaltungsverkehr organisiert ist, dann können entsprechende bauliche Maßnahmen ergriffen werden. gez. Ute Ackermann gez. Lothar Müller Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Fraktion Die Linke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0438/2026
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 09.03.2026
- Erstellt
- 09.03.2026 08:26