4443/2021
Beantwortung der Anfrage AN/2553/2021 der SPD-Fraktion
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Anfrage gem. § 4 der SPD-Fraktion AN-2553-2021
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An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Herrn Dr. Ralf Heinen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD -Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.11.2021 AN/2553/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 30.11.2021 Testkapazitäten in Familienzentren ermöglichen, Boostern vorantreiben, Kinder, Jugendliche, Eltern und Personal schützen Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf d ie Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses am 30.11.2021 zu setzen. Mit der 4.Coronawelle steigen die Inzidenzwerte in Köln stetig weiter an. Besonders brisant ist die Lage in den Sozialraumgeb ieten, in denen der Zugang zu Impfungen und Testkapazitäten erschwert i st. Es droht hier, den Kampf gegen die Pandemie zu verlieren. Angesich ts der insgesamt immer noch zu niedrigen Impfquote und der Schwierig keiten rund um die Organisation der Booster-Impfungen, müssen wir jede erdenkliche Mög- lichkeit schaffen die 4.Coronawelle zu brechen und alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Die Stadtgesellschaft erwartet schnelles Handeln und pragmatische Lösungen, um wieder vor die Welle zu k ommen, die Men- schen zu schützen und Vertrauen zu schaffen. Vor diesem Hintergrund fragt die SPD Fraktion: 1. Hat die Verwaltung im Kampf gegen Corona in Erwägung gezogen, in Familienzentren Testkapazitäten anzusiedeln und aufzubauen? 2. Wie schnell wäre die Verwaltung in der Lage, Booster-Aktionen in Jugendzentren und Einrichtungen für das Personal zu ermöglichen? 3. Wurde geprüft, ob in Jugendzentren oder Jugendwerkstätten Impf- aktionen für Jugendliche und deren Eltern möglich sind? - 2 - 4. Welche Strategien hat die Verwaltung erarbeitet, um Menschen mit besonderem Beratungsbedarf niederschwellig in Familienzentren zu erreichen? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann Fraktionsgeschäftsführer
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/37/374/1 Vorlagen-Nummer 06.01.2022 4443/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 25.01.2022 Beantwortung der Anfrage AN/2553/2021 der SPD-Fraktion Mit Anfrage AN/2553/2021 vom 25.11.2021 zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 30.11.2021 bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung um Auskunft zu Testkapazitäten in Familienzentren und Boos- ter-Impfungen für Mitarbeitende, Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe. Der Ver- waltung war eine kurzfristige Beantwortung der komplexen Fragestellungen zur Sitzung am 30.11.2021 nicht möglich. Die Beantwortung erfolgt daher zur nächsten Sitzung am 25.01.2022. Antwort der Verwaltung: 1. Hat die Verwaltung im Kampf gegen Corona in Erwägung gezogen, in Familienzentren Testkapazi- täten anzusiedeln und aufzubauen? Die Bürger*innentestung bietet eine durchschnittliche tägliche Testkapazität von 84.070 Testungen an (Stand 12/21). Im Kölner Stadtgebiet sind derzeit 670 bis 690 Teststationen täglich in Betrieb. Im Durchschnitt werden pro Tag 48.929 Bürger*innentestungen in Anspruch genommen. Dies entspricht einer Auslastung der Testkapazität von ca. 58 %. Unterstützt wird das Testangebot durch PCR- Pooltestungen in Kitas, Schulen, Heimen und Flüchtlingsunterkünften. Zusätzlich sind mobile Test- teams im Einsatz. Durch das Gesundheitsamt der Stadt Köln wird eine fortlaufende Bewertung der Auslastung und der Verteilung der Teststellen im Stadtgebiet durchgeführt. Bei Bedarf werden weitere Teststellen beauf- tragt. Auf kommunaler Ebene wurde im Rahmen der Pandemiebekämpfung damit ein flächendeckendes und auskömmliches Testangebot geschaffen. Mitarbeitende in Einrichtungen für Kinder und Jugendli- che können sich zudem zweimal wöchentlich im Rahmen der Mitarbeitendentestung auf der Arbeits- stätte testen lassen. 2. Wie schnell wäre die Verwaltung in der Lage, Booster-Aktionen in Jugendzentren und Einrichtun- gen für das Personal zu ermöglichen? Bei Bedarf und entsprechender Nachfrage kann ein mobiles Impfangebot kurzfristig eingerichtet wer- den. 3. Wurde geprüft, ob in Jugendzentren oder Jugendwerkstätten Impfaktionen für Jugendliche und deren Eltern möglich sind? Es ist ein breites Impfangebot über kommunale Impfstellen, Stadteilimpfungen, mobile Impfungen sowie über die niedergelassenen Ärzt*innen vorhanden. In der Vergangenheit gab es gesonderte 2 Impfangebote für Kinder von 5-11 Jahren und in Schulen. Bisher bestand kein Bedarf noch zusätzlich in Jugendzentren und Jugendwerkstätten zu impfen. 4. Welche Strategien hat die Verwaltung erarbeitet, um Menschen mit besonderem Beratungsbedarf niederschwellig in Familienzentren zu erreichen? Eine Beratung ist in allen Impfstationen, Impfstellen und bei niedergelassenen Ärzt*innen auf Wunsch hin möglich. Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4443/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 06.01.2022
- Erstellt
- 23.12.2021 13:45