2581/2017
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 - 31.12.2014 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud der Stadt Köln
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Anlage III
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Anlage T7L_ Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Ergebnisrechnung und Finanzrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln, Köln, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 106 GO NRW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch- führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkennt- nisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Köln, den 28. Juli 2017 rgers haftsprüfer
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4510 Vorlagen-Nummer 2581/2017 Freigabedatum 18.09.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 - 31.12.2014 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud der Stadt Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat stellt gemäß § 5 Abs. 1 c der Betriebssatzung der Stadt Köln für das Wallraf -Richartz- Museum & Fondation Corboud in Verbindung mit § 26 Abs. 2 EigVO NRW den mit einem unei n- geschränkten Bestätigungsvermerk vom 28.07.2017 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nawrot & Partner GmbH, Köln, versehenen Jahresabschluss zum 31.12.2014 sowie den Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 bis 31.12.2014 fest. 1. Der Überschuss des Wirtschaftsjahres vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014 in Höhe von EUR 366.278,98 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 762.648,47 verrechnet. Der Bilanzg e- winn in Höhe von EUR 1.128.927,45 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 3. Dem Betriebsausschuss wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 10.10.2017 Finanzausschuss 13.11.2017 Rat 14.11.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Die Betriebsleitung des Wallraf -Richartz-Museums & Fondation Corboud fasst den geprüften Jahre s- abschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2014 wie folgt zusammen: Ergebnisentwicklung 2014 Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde das Wirtschaftsjahr 2014 mit einem Überschuss in H ö- he von TEUR 366 (im Vorjahr in Höhe von TEUR 48) abgeschlossen. Das Jahresergebnis entwickelte sich wie folgt: Ist 2013 Ist 2014 Abweichung Ist 2013 Ist 2014 Abweichung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.812 4.448 -364 4.362 4.066 -296 Privatrechtliche Leistungsentgelte 735 1.081 +346 436 589 +153 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 61 29 -32 61 22 -39 Sonstige ordentliche Erträge 208 36 -172 65 36 -29 Ordentliche Erträge 5.816 5.594 -222 4.924 4.713 -211 Personalaufwendungen 1.339 1.372 +33 1.311 1.372 +61 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.281 2.741 -540 2.304 1.860 -444 Bilanzielle Abschreibungen 731 731 +0 731 731 +0 Transferaufwendungen 134 146 +12 134 146 +12 Sonstige ordentliche Aufwendungen 285 240 -45 285 240 -45 Ordentliche Aufwendungen 5.770 5.230 -540 4.765 4.349 -416 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 46 364 +318 159 364 +205 Finanzergebnis 2 2 +0 3 2 -1 Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 48 366 +318 162 366 +204 inkl. Sonderausstellungen ohne Sonderausstellungen Ohne Berücksichtigung des Ergebnisses aus dem Sonderausstellungs - und Projektbereich sind die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 296 gesunken. Dies ist im Wesentl i- chen auf die Verminderung des Betriebskostenzuschusses für den Mus eumsbetrieb gegenüber dem Vorjahr um TEUR 294 als Folge des Wegfalls eines in 2013 zugewendeten Mehrbetrags für die S a- nierung der RLT-Anlage zurückzuführen. Die privatrechtlichen Leistungsentgelte sind gegenüber 2013 um TEUR 153 gestiegen; der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf Mehreinnahmen im Bereich der Eintrittsgelder (TEUR +107) und der Ausstellungsgebühren (TEUR +40). Im Bereich der Aufwendungen sind vor allem die Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen um TEUR 444 zurückgegangen, was im Wesen tlichen auf geringere Unterhaltsaufwendungen im Bereich der Grundstücke und Gebäude (TEUR -178), gesunkene Bewirtschaftungskosten (TEUR -128) und Kosten für sonstige Dienstleistungen (TEUR -136) zurückzuführen ist. 3 Zusammengefasst lässt sich die Ge samtveränderung des Jahresergebnisses 2013/2014 wie folgt darstellen: Verände- rung TEUR Ergebniswirksame Verminderung Betriebskostenzuschuss -294 Erhöhung privatrechtliche Leistungsentgelte 153 Verringerung Kostenerstattungen, Kostenumlagen und sonstige Erträge -68 Erhöhung Personalkosten -61 Verminderung Unterhaltungskosten Gebäude 178 Verminderung Bewirtschaftungskosten 128 Verminderung sonstige Dienstleistungen 136 Erhöhung Transferaufwendungen Museumsdienst -12 Verringerung Versicherungsbeiträge 43 Sonstige Veränderungen 1 Verschlechterung Jahresergebnis Museumsbetrieb 204 Verbesserung Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 114 Veränderung Jahresergebnis gesamt 318 Vermögenslage 2014 Die Vermögens- und Kapitalsituation des Museums zum 31.12.2014 stellt sich zusammengefasst wie folgt dar: Aktiva Passiva 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2013 31.12.2014 TEUR TEUR TEUR TEUR Anlagevermögen 688.941 688.406 Eigenkapital 86.863 87.230 Umlaufvermögen 8.766 5.178 Sonderposten 604.419 604.242 Rechnungsabgrenzung 162 175 Rückstellungen 1.592 1.020 Verbindlichkeiten 1.048 1.090 Rechnungsabgrenzung 3.947 177 697.869 693.759 697.869 693.759 Finanzlage 2014 Die Finanzlage des Museums entwickelte sich in 2014 wie folgt: 2014 TEUR Anfangsbestand Finanzmittel 4.278 Einzahlungsüberschuss aus lfd. Verwaltungstätigkeit 185 Auszahlungsüberschuss aus Investitionstätigkeit -76 Endbestand liquide Mittel per 31.12.2012 4.387 Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirtschaftsjahr 2014 (TEUR 5.254) aus, um die laufenden A uszahlungen (TEUR 5.069) abzudecken, sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 185 einstellte. Für Investitionen wurden im Wirtschaftsjahr 2014 insgesamt TEUR 207 - und damit TEUR 76 weniger als geplant - verausgabt; davon wurden T EUR 131 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um geschenkte Kunstgegenstände handelte. Der Saldo aus Investitionstätigkeit betrug somit TEUR -76. Insgesamt hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2014 damit einen Finanzmittelüberschuss in Höhe von TEUR 109 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 31.12.2013 (TEUR 4.278) und zum 31.12.2014 (TEUR 4.387) entspricht. 4 Bei der Beurteilung des frei verfügbaren Liquiditätsbestands zum 31.12.2014 in Höhe von TEUR 3.420 (oh ne die Mittel des Stifterrates) ist weiterhin zu berücksichtigen, dass liquiditätsbelastende Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt übernomm e- nen Instandhaltungsverpflichtungen mit einem Restvolumen von rd. TEUR 580 in 2 014 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen Abschreibungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu vermeiden, müssten die se Mittel vom Museum für künftige Reinvestit i- onen vorgehalten werden. Voraussichtliche Entwicklung 2015 Vor dem Hintergrund des am 5.2.2015 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2015 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergeb nis in Höhe von rd. TEUR 190 ab. Die g e- plante Ertragslage 2015 stellt sich im Vergleich zu 2014 wie folgt dar: Ist 2014 Plan 2015 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.448 4.515 +67 Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.081 965 -116 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 29 32 +3 Sonstige ordentliche Erträge 36 0 -36 Ordentliche Erträge 5.594 5.512 -82 Personalaufwendungen 1.372 1.573 +201 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2.741 2.738 -3 Bilanzielle Abschreibungen 731 735 +4 Transferaufwendungen 146 155 +9 Sonstige ordentliche Aufwendungen 240 502 +262 Ordentliche Aufwendungen 5.230 5.703 +473 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 364 -191 -555 Finanzergebnis 2 1 -1 Ordentliches Ergebnis 366 -190 -556 Außerordenrtliches Ergebnis 0 0 +0 Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 366 -190 -556 Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2015 u.a. folgende Sonderausstellungen und Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: Werner Herzog & Hercules Segers: Seelenlandschaften (14.4. bis 12.7.2015), Mit den Impressionisten entlang der Seine – Eine Reise durch die eigene Sammlung (19.5. – 27.9.2015), Schalcken – Gemalte Verführung (25.9.2015 – 24.1.2016), Giovanni Maria Morandi – Ein Barockkünstler in Rom (2.4. – 28.6.2015; Graphisches Kab i- nett), Amor & Psyche – Über das Begehren (10.7. – 25.10.2015; Graphisches Kabinett) sowie Provenienz Macht Geschichte – Ankäufe deutscher Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Na- tionalsozialismus (6.11.2015 – 31.1.2016). Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2015 wird im Bereich der Sonderausstellungen und Pr o- jekte erwartet, dass bei den Erträgen die Zuwendungen und allgemeinen Zulagen um TEUR 105 z u- rückgehen, während für die privatrechtlichen Leistungsentgelte ein Zuwachs von TEUR 55 prognost i- ziert wird. Der Rückgang der Zuwendungen und allgemeinen Zulagen ist darauf zurückzuführen, dass gegenüber dem Vorjahr um TEUR 37 geringere städtische Zuschussmittel i n Anspruch genommen werden sollen und ein Rückgang der Fördermittel um TEUR 68 erwartet wird. Gleichzeitig wird damit gerechnet, dass sich die privatrechtlichen Leistungsentgelte vor allem infolge deutlich gestiegener Ausstellungsgebühren um TEUR 55 erhöhen. 5 Die Aufwendungen für die Sonderausstellungen und Projekte verteilen sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen wieder auf die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, in 2015 aber auch auf Personalaufwendungen sowie sonstige betriebliche Kosten. Insgesamt haben die Sonderausstellungen und Projekte damit folgenden Einfluss auf das geplante Jahresergebnis 2015: Ist 2014 Plan 2015 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 382 277 -105 Privatrechtliche Leistungsentgelte 492 547 +55 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 7 0 -7 Sonstige ordentliche Erträge 0 0 +0 Ordentliche Erträge 881 824 -57 Personalaufwendungen 0 80 +80 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 881 740 -141 sonstige Aufwendungen 0 4 +4 Ordentliche Aufwendungen 881 824 -57 Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 0 0 +0 Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs - und Projektbereichs bereinigte Ve r- gleich des Wirtschaftsplans 2015 mit dem Ist-Ergebnis 2014 stellt sich danach wie folgt dar: Ist 2014 Plan 2015 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.066 4.238 +172 Privatrechtliche Leistungsentgelte 589 418 -171 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 22 32 +10 Sonstige ordentliche Erträge 36 0 -36 Ordentliche Erträge 4.713 4.688 -25 Personalaufwendungen 1.372 1.493 +121 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 1.860 1.998 +138 Bilanzielle Abschreibungen 731 735 +4 Transferaufwendungen 146 155 +9 Sonstige ordentliche Aufwendungen 240 498 +258 Ordentliche Aufwendungen 4.349 4.879 +530 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 364 -191 -555 Finanzergebnis 2 1 -1 Jahresergebnis Museumsbetrieb 366 -190 -556 Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 0 0 +0 Jahresergebnis gesamt 366 -190 -556 Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2015 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ein Ertragszuwachs um TEUR 172 zu verzeichn en, der im Wesentlichen auf eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses um TEUR 202 bei gleichzeitigem Rückgang der Fördergelder und Spenden (TEUR -30) zurückzuführen ist. Die erwartete Verminderung der privatrechtlichen Lei s- tungsentgelte entfällt mit TEUR 110 auf Eintrittsentgelte der Ständigen Sammlung und mit TEUR 40 auf Ausstellungsgebühren für die Ständige Sammlung, während sonstige Leistungsentgelte minimal steigen (TEUR +1). Insgesamt fallen die kalkulierten ordentlichen Erträge des Museumsbetriebs um TEUR 25 (= -0,5%) geringer aus, als die Vorjahreserträge. Im Bereich der Aufwendungen ist mit einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 121 nicht zuletzt infolge höherer Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung der Mitarbeiter zu rechnen. Die Mehrkosten bei den Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 138 sind vor allem auf gestiegene Unterhaltskosten des beweglichen Vermögens um TEUR 36, höh e- re Bewirtschaftungskosten (TEUR +58) sowie gestiegene Kosten für sonstige Di enstleistungen (TEUR +67) zurückzuführen, denen Einsparungen beim Grundstücksunterhalt (TEUR -8) und den 6 sonstigen Sachleistungen (TEUR -15) gegenüberstehen. Die erwartete Erhöhung der sonstigen o r- dentlichen Aufwendungen (TEUR +258) ist maßgeblich auf gest iegene Versicherungsbeiträge (TEUR +252) zurückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwendungen des Museumsbetriebs deutlich (TEUR +530 bzw. +12,2%) über den Vorjahresaufwendungen liegen. Nachdem das Wirtschaftsjahr 2014 mit einem bilanziellen Überschuss in Höhe von TEUR 366 abg e- schlossen werden konnte, der zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2014 in Höhe von TEUR 1.129 füh r- te, würde das Wirtschaftsjahr 2015 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR -190 diesen Bilanzg e- winn entsprechend reduzieren. Für die nähere Zukunft (2016 – 2018) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die nach wie vor bestehende Kürzung des Betriebskostenzuschusses weiterhin negative Jahresergebni s- se prognostiziert. Dadurch besteht zwar noch keine exis tenzielle Gefährdung der Vermögens - und Finanzlage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hoc h- wertigen Kunstbestände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2014 TEUR 87.230) und z u- sätzlich über eine gute Liquidi tätsausstattung (per 31.12.2014 TEUR 4.387) verfügt. Mittel - und lang- fristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Museums z.B. dahingehend beeinträchtigt wäre, dass die notwe ndi- gen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsle i- tung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten. Dem Beschlussvorschlag sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Jahresabschluss zum 31.12.2014, bestehend aus Bilanz zum 31.12.2014 Anlage I, Seite 1 Ergebnisrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 – 31.12.2014 Anlage I, Seite 2 Finanzrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 – 31.12.2014 Anlage I, Seite 3 Anhang für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 – 31.12.2014 Anlage I, Seite 4 – 20 2. Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 01.01.2014 – 31.12.2014 Anlage II, Seite 1 - 24 3. Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungs- Gesellschaft Nawrot & Partner GmbH, Köln, vom 28.07.2017 Anlage III 4. Vorschlag über die Verwendung des Überschusses für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2014 – 31.12.2014 Anlage IV Von der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) wurde am 16.08.2017 schriftlich mitgeteilt, dass der Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfer ohne Ergänzung übernommen wird.
Anlage IV
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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage IV VORSCHLAG ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSES DES WIRTSCHAFTSJAHRES VOM 1.1.2014 BISZUM 31.12.2014 Die Betriebsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres vom 1.1.2014 bis zum 31.12.2014 wie folgt zu verwenden: Verrechnung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 366.278,98 mit dem Gewinnvor- trag in Höhe von EUR 762.648,47. Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 1.128.927,45 auf neue Rechnung. Das Eigenkapital des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln stellt sich nach Ergebnisverwen- dung wie folgt dar: EUR 1.1 Stammkapital 25.000,00 1.2 Allgemeine Rücklage 86.075.895,44 1.3 Gewinnvortrag 1.128.927,45 87.229.822,89 Köln, den 10, Aprie ZoAF . Marcus’ Dekiert 1. Betriebslelterin /Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor
Anlage II
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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 1 LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2014 I. GRUNDLAGEN DES MUSEUMS 1. Rechtliche Rahmenbedingungen Gegenstand des seit dem 1.7.2008 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung nach den Vorschriften der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) und der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) geführten Museums ist der Betrieb des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud mit seiner Sammlung, die insbesondere aus Gegenständen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts besteht. Die Aufgabenstellung des Museums bezieht sich dabei auf die Präsentation der Sammlung, die Ausrichtung von Sonderausstellungen, die wissenschaftliche Er- schließung, Erhaltung, Pflege und Unterhaltung der Sammlung sowie die Vermittlung der kunstge- schichtlichen und kulturellen Aspekte der Sammlung. Das Museum verfolgt ausschließlich und unmit- telbar gemeinnützige Zwecke. Mit der Ausgliederung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist der Dauerleihvertrag der Stadt Köln mit der Fondation Corboud, Vaduz / Liechtenstein, vom 27.3.2001 einschließlich der ergänzenden Verein- barung vom 18.12.2006 auf das Museum übertragen worden. Mit diesen Vereinbarungen hat die Fon- dation Corboud dem Museum ihren Bestand an Kunstwerken des Impressionismus und des Postim- pressionismus als Ewige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens gekaufte Kunstwerke werden dem Leihvertrag der Fondation Corboud ergänzend zugeordnet. Die Kunstwerke sind in das Museumskonzept zu integrieren, dürfen nicht veräußert, verschenkt, getauscht oder auf sonstige Weise (mit Ausnahme der zeitlich befristeten Verleihung an andere Museen) an Drit- te abgegeben werden und sind vom Museum zum Verkehrswert zu versichern, zu beaufsichtigen, zu pflegen sowie konservatorisch und wissenschaftlich zu betreuen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 2 Für die fachliche und wirtschaftliche Führung des Museums ist gemäß 8 3 Abs. 1 der Betriebssatzung eine aus zwei Personen bestehende Betriebsleitung verantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und der Betriebsausschuss entscheiden in allen Angelegenheiten des Museums, die ihnen durch die GO NRW, die EigVO NRW und die Hauptsatzung der Stadt Köln vorbehalten sind. Im Wirtschaftsjahr vom 1.1.2014 bis zum 31.12.2014 setzte sich die Betriebsleitung des Museums wie folgt zusammen: Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 1. Betriebsleiterin Kulturdezernentin der Stadt Köln Herr Dr. Marcus Dekiert Geschäftsführender Betriebsleiter Museumsdirektor Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß 8 4 Abs. 1 der Betriebssatzung personenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2014 wie folgt zusammen: Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete - Vorsitzende - Stefan Peil, Stadtverordneter (bis 17.9.2014) - 1. Stellvertreter Brigitta von Bülow, Stadtverordnete - 1. Stellvertreterin (ab 18.9.2014) Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter - 2. Stellvertreter - Helmut Jung, Stadtverordneter (bis 17.9.2014) Monika Möller, Stadtverordnete (bis 17.9.2014) Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete Katharina Welcker, Stadtverordnete Berivan Aymaz, Stadtverordneter (ab 18.9.2014) Andreas Pöttgen, Stadtverordneter (ab 18.9.2014) Gisela Stahlhofen, Stadtverordnete (ab 18.9.2014) Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 3 Thomas Welter, Stadtverordneter (ab 18.9.2014) Anke Brunn, sachkundige Bürgerin (bis 17.9.2014) Michael Gabel, sachkundiger Bürger (bis 17.9.2014) Josef Knieps, sachkundiger Bürger (bis 17.9.2014) Peter Sörries, sachkundiger Bürger Dr. Ulrich Wackerhagen, sachkundiger Bürger Karin Reinhardt, sachkundige Bürgerin (ab 18.9.2014) Prof. Klaus Schäfer, sachkundiger Bürger (ab 18.9.2014). Das Wirtschaftsjahr entspricht gemäß 8 11 der Betriebssatzung dem Kalenderjahr. 2. Inhaltliche Rahmenbedingungen Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud beherbergt eine der wichtigsten Gemäldesamm- lungen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahr- hunderts. Im 1. Obergeschoss befindet sich die Sammlung mittelalterlicher Malerei, die einen fast lückenlosen Überblick über die Entwicklung der mittelalterlichen Tafelmalerei in Köln von 1300 bis 1550 erlaubt. Im 2. Obergeschoss erwartet den Besucher die flämische und holländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 3. Obergeschoss mit der Malerei des 19. Jahrhunderts führt der Rundgang durch die Epochen des Klassizismus, des Biedermeier und der Romantik. Den glanzvollen Schlusspunkt setzen Meisterwerke des französischen Impressionismus und Pointillismus. Mit der Fondation Corboud ist es gelungen, den bestehenden Sammlungsbestand hervorragend zu ergänzen; die beiden Sammlungen vereinen sich zu einem vollständigen Überblick über die Kunst des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhun- derts. Aus Dank und zur Ehre der Stifter trägt das Wallraf-Richartz-Museum seit März 2001 in seinem Namen die Ergänzung „Fondation Corboud“. Die Graphische Sammlung des Museums verfügt über einen Bestand von ca. 75.000 Blatt. Im stadteigenen Museumsgebäude Obenmarspforten des Architekten Oswald Mathias Ungers aus dem Jahr 2001 stehen dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ca. 3.300 qm Ausstellungsfläche für die Ständige Sammlung zur Verfügung sowie ca. 800 qm für Sonderausstellungen. Angrenzend an das Foyer ist ein Museums-Bistro eingerichtet. Darüber hinaus gibt es im Foyer einen Museums-Shop mit integrierter Buchhandlung. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 4 In seinen diversen Aktivitäten (Erwerbungen, Ausstellungen, Forschung, Vorträge, Publikationen usw.) wird das Museum von verschiedenen Fördervereinen bzw. -gremien unterstützt: Von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museum Ludwig e.V., vom Kuratorium Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig e.V. sowie vom Stifterrat Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V.. II. LAGE DES MUSEUMS IM WIRTSCHAFTSJAHR 2014 1. Aktivitäten des Museums im Wirtschaftsjahr 2014 Erwerbe Für die Graphische Sammlung des Museums wurden im Wirtschaftsjahr 2014 verschiedene Ankäufe getätigt sowie Schenkungen entgegengenommen (Adam Goswin Glaser, Die trauernden Juden im Exil / nach Eduard Bendemann; anonymer deutscher Zeichner, Ruhende Venus von einem Satyr belauscht; Emil Orlik, Dame mit Kollier; Denis A. M. Raffet, Vier Holzblöcke mit Darstellungen für die „Histoire de Napoleon“ (1827) von Jaquet Marquet de Montbreton de Norvons; Wilhelm Trübner, Studie zur Ama- zonenschlacht; Adrian Zingg, Brücke über die Tep! beim Johannesfels; Christian Töwe, Fünf Briefe an Tony Förster, die Gemahlin von Otto Helmut Förster; anonym, Männlicher und weiblicher Kopf; Dr. Walter Cohen, Vier Briefe an H. Deiker (Düsseldorf) und ein Manuskript: „Aus Jacques Louis Davids Atelier“; Karl Steffek, Spaziergänger mit Hund; John Smith, Bildnis des Malers Godfried Schalcken). Aus dem Nachlass einer Kölner Sammlerin wurde dem Museum ein Konvolut von 174 vor allem deutschen und französischen Porträtminiaturen, mehrheitlich aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert, geschenkt. Zudem erhielt das Wallraf 2014 insgesamt 27 Dauerleihgaben der Heinrich und Anny Nolte Stiftung (Essen), des Künstlers Emile Claus sowie verschiedener privater Sammlungen. Konservierung und Restaurierung Zur Vor- und Nachbereitung von Ausleihen und Neupräsentationen fanden an insgesamt 80 Gemälden und Skulpturen Zustandserfassungen und konservatorische beziehungsweise restauratorische Maß- nahmen statt. Mit dem Erwerb der 174 Miniaturen verbanden sich intensive Arbeiten hinsichtlich der Identifikation und Inventarisierung, der Erfassung von Material und Zustand bis hin zu Magazinierung und Präsentation. Neben der fotografischen Erfassung fanden an allen Miniaturen konservatorische Maßnahmen statt. Fünf Miniaturen waren Gegenstand restauratorischer Behandlung. Zudem wurde das Gemälde „Der Gelehrte“ von David Teniers d. J. umfassend restauriert. Zum Ende des Jahres konnte in Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 5 Vorbereitung auf die für 2015 geplante Ausstellung mit der Restaurierung und technologischen Unter- suchung von Godfried Schalckens „Mädchen vor dem Spiegel“ begonnen werden. Im Rahmen des „NRW Restaurierungsprogramms Bildende Kunst“ konnte die im Oktober 2012 begonnene, höchst auf- wändige Restaurierung und Konservierung des Kreuzigungstriptychons vom Meister des Kirchsahrer Altars abgeschlossen werden. Nach der zwischenzeitlichen Präsentation des Altars mit den bereits ab- geschlossenen Restaurierungsmaßnahmen an den Tafelinnenseiten in der Ausstellung „Geheimnisse der Maler — Köln im Mittelalter" wurden die Arbeiten an den beiden Flügelaußenseiten fortgesetzt und im Juli 2014 erfolgreich beendet. Aus der Graphischen Sammlung konnten im Jahr 2014 insgesamt 161 Werke bearbeitet werden. Darunter wurden 105 Werke für Ausstellungen im eigenen Haus und 19 Werke als ausgehende Leihgaben konservatorisch vorbereitet und betreut. An 88 der für Ausstellungen im eigenen Haus vorbereiteten Werke wurden technologische Untersuchungen durchgeführt. 29 Neu- zugänge waren Gegenstand von Zustandsberichten und kleineren konservatorischen Maßnahmen. Acht weitere Werke aus der Graphischen Sammlung wurden restauriert. Forschung Das in 2009 in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und dem Doerner Institut in München gestartete, durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geför- derte Forschungsprojekt „Die Sprache des Materials - Technologie der Altkölner Malerei vom Meister der HI. Veronika bis Stefan Lochner (1380-1450)" konnte im zweiten Jahr der Aufstockung erfolgreich fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt stand die englische Übersetzung des 2013 in deutscher Sprache erschienenen Resultatbandes mit Darstellung der gesamten Forschungsergebnisse. In Ergänzung zu diesem Projekt konnten die bereits 2012 erfolgten Infrarotaufnahmen des „Altars der Stadtpatrone“ im Hohen Dom zu Köln im Detail grundlegend analysiert, untersucht und ausgewertet werden. Nach Abschluss der technologischen Untersuchungen an Max Liebermanns Gemälde „Die Rasenblei- che“ konnten die Ergebnisse im Kontext mit kunsthistorischen Forschungen ausgewertet und für das breite Publikum in Form der Sonderpräsentation „Liebermanns Rasenbleiche — Die verschwundene Wäscherin“ aufbereitet werden. Das in 2013 begonnene, durch Mittel der Arbeitsstelle für Provenienzforschung geförderte Forschungs- projekt „Die Erwerbungen der Graphischen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums zwischen 1933 und 1945“ wurde auch 2014 weitergeführt. Im Mittelpunkt stand die Provenienzrecherche zu den deut- schen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts, deren Ergebnisse in der Ausstellung „Provenienz Macht Ge- schichte“ im Kupferstichkabinett des Museums präsentiert und im parallel dazu erscheinenden Katalog veröffentlicht werden. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 6 An Sonderausstellungen und Projekten präsentierte das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud im Wirtschaftsjahr 2014: ° „Geheimnisse der Maler. Köln im Mittelalter“ (20.9.2013 bis 9.2.2014), e „Schätze aus der Jesuiten-Sammlung I: Die Zeichnungen der Giulio Cesare Bedeschini“ (14.2.2014 bis 4.5.2014; Graphisches Kabinett), e „Liebermanns „Rasenbleiche“. Die verschwundene Wäscherin“ (7.3.2014 bis 15.6.2014; Abteilung Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts), «e „Rubens, Du & Ich. Freundschaftsbilder" (6.5.2014 bis 17.8.2014; Barockabteilung), e „Max Klinger: Opus II - Rettungen Ovidischer Opfer“ (23.5.2014 bis 10.8.2014; Graphisches Kabinett), « „Der Abklatsch. Eine Kunst für sich“ (29.8.2014 bis 23.11.2014; Graphisches Kabinett), « „Die Kathedrale. Romantik - Impressionismus - Moderne“ (26.9.2014 bis 18.1.2015), «e „13x Sammlerglück. Stillleben und Landschaften des Goldenen Zeitalters“ (9.10.2014 bis 29.3.2015; Barockabteilung), «e „Im Blauen Salon: Miniaturporträts um 1800“ (14.11.2014 bis 1.2.2015; Barockabteilung) sowie + „Dürers Mysterien. Rätsel in seinem graphischen Werk“ (12.12.2014 bis 22.3.2015; Graphisches Kabinett). In der Ausstellung „Liebermanns „Rasenbleiche“. Die verschwundene Wäscherin“ ist ein verlassener Waschtrog der einzige Hinweis auf das Verschwinden der jungen Frau. Er steht inmitten des bekannten Gemäldes „Die Rasenbleiche“ von Max Liebermann. Aber von der Wäscherin, die der Maler ursprüng- lich für das Bild geschaffen hatte, fehlt heute jede Spur. Anhand dieser Figur erzählte das Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud mit seiner Präsentation die spannende Entstehungsgeschichte der großformatigen „Rasenbleiche“: Eine jüngst erworbene Liebermann-Vorzeichnung und zwei faszi- nierende Röntgen- und Infrarotaufnahmen des Gemäldes zeigen die Wäscherin an ihrem angestamm- ten Platz und damit auch eine völlig neue Komposition des Gemäldes. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 7 Im Rahmen der Ausstellung „Rubens, Du & Ich. Freundschaftsbilder“ bezogen die Teilnehmer eines ungewöhnlichen Ausstellungsprojekts zu Fragen des Stellenwerts der Freundschaft in Zeiten sozialer Netzwerke im wahrsten Sinne des Wortes Stellung: Anhand des Gruppenporträts der „Mantuaner Freunde“ von Peter Paul Rubens setzten sie sich im Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud mit dem Freundschaftsbegriff vergangener Epochen auseinander und inszenierten sich anschließend bei einem Fotoshooting im Kreise ihrer Freunde. Alle Arbeiten wurden im projekteigenen Blog und auf Facebook veröffentlicht. Für die Sonderausstellung „Die Kathedrale. Romantik - Impressionismus - Moderne“ zeichnete das Museum den spannenden Weg des Bildmotivs ‚Kathedrale‘ von der Romantik (Caspar David Friedrich) über den Impressionismus (Alfred Sisley) und die Klassische Moderne (Matisse, Feininger, Ernst, Pi- casso) bis in die heutige Zeit (Warhol, Gursky) nach. Unter den mehr als 100 Exponaten befanden sich alleine vier Werke aus Claude Monets berühmtem Zyklus zur Kathedrale von Rouen. Am Beispiel der Kathedrale führte die Schau den Besucher durch faszinierende Kapitel der Kunstgeschichte. Dabei zeig- te sie nicht nur eine Fülle von Interpretationen aus den verschiedenen Epochen, sondern wies auch überraschende Bezüge der prominenten Künstler untereinander nach. Die Ausstellung wurde von 79.060 Gästen besucht. Zur Ausstellung erschienen ein Begleitheft mit Ausstellungstexten sowie ein Audioguide. Im Bereich des Graphischen Kabinetts gehört die Entwicklung der Druckgraphik zu einem selbständi- gen künstlerischen Medium zu den bahnbrechenden Neuerungen um 1500. Albrecht Dürer erreichte in kürzester Zeit nicht nur eine bis dahin ungeahnte Virtuosität in allen graphischen Techniken, er etab- lierte auch eine Vielzahl von Bildgattungen, mit denen er das Feld der bildenden Künste erheblich er- weiterte. Während die zahlreichen Bilderserien (etwa zum „Marienleben“) traditionelle Bildthemen neu variieren, bleiben manche Kupferstiche, Holzschnitte oder Eisenradierungen in hohem Maße rätselhaft. Offensichtlich lädt Dürer den Betrachter dazu ein, an ihrer Deutung den eigenen Intellekt zu erproben, damals wie heute. Veranstaltungen Zudem fanden im Wirtschaftsjahr 2014 im Stiftersaal und im Foyer des Museums 44 Veranstaltungen statt. Erweiterungsbau Im Jahr 2014 wurde die Realisierung des Erweiterungsbaus für das Wallraf-Richartz-Museum & Fonda- tion Corboud weiter vorangetrieben. Nachdem die Basler Architekten Emanuel Christ und Christoph Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 8 Gantenbein im November 2013 als erste Preisträger aus dem europaweit ausgelobten Architektenwett- bewerb hervorgegangen waren, beauftragte der Rat der Stadt Köln mit Beschluss vom 8.4.2014 die Verwaltung mit der Durchführung eines Investorenwettbewerbs zur Realisierung dieses Siegerentwurfs als Variante „Fremdrealisierung mit Rückkauf; Teileigentum“. Besucherstatistik Insgesamt besuchten im Wirtschaftsjahr 2014 129.673 (im Vorjahr 109.924) Besucher das Museum, davon 90.476 (im Vorjahr 69.050) zahlende Besucher und 39.197 (im Vorjahr 40.874) Besucher mit freiem Eintritt. Die verschiedenen Angebote des Museums wurden dabei wie folgt beansprucht: 2014 2013 absolut % Einzelticket Ständige Sammlung Kombiticket Ständige Sammlung / Sonderausstellung Zahlende Besucher n. .476 69. 050] +21.426 Freie Besucher 39.197| 40.874 -1.677 4 2 129.673] 109.924] +19.749 Bei der Besucherstatistik wird davon ausgegangen, dass Personen mit Kombiticket sowohl die Ständige Sammlung als auch die Sonderausstellungen besuchen, d.h. diese Besucher werden beiden Bereichen zugeordnet. Ebenso werden Besucher mit Kombi-Jahreskarte, Museums Card, Kombi-Welcome Card und Familienticket beiden Bereichen zugeordnet, sofern zum Zeitpunkt des Besuches eine Sonderaus- stellung läuft. Damit kann man davon ausgehen, dass 129.673 Besucher die Ständige Sammlung und 76.882 von ihnen die Sonderausstellungen besucht haben. IT Anzahl 2014 Zahlende Besucher 90.476 Freie Besucher 39.197) Besucher Ständige Sammlung insgesamt 129.673 Anzahl 2014 Zahlende Besucher Freie Besucher Besucher Sonderausstellungen insgesamt 76. 882 mo vn dee wo Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 9 Die Sonderausstellungen „Geheimnisse der Maler“ sowie „Kathedrale“ führten zu folgenden Besucher- termin 2014 Zahlende Besucher ei 17.108 hlende Besucher zahlen: e) Besucher Sonderausstellung "Geheimnisse der Maler” 18.81 EEE Zal 4 44.711 Besucher Sonderausstellung "Kathedrale" 1 58.063 Zum 18. Museumsfest im Mai 2014 erschienen 929 Gäste (im Vorjahr 1.415), zur 15. Museumsnacht köln am 8.11.2014 strömten 5.335 Besucher ins Museum (im Vorjahr 4.025). 2: Wirtschaftliche Lage des Museums im Wirtschaftsjahr 2014 Ertragslage / Vergleich mi m Wi haftsplan Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde das Wirtschaftsjahr 2014 des Museums mit einem Über- schuss von TEUR 366 (im Vorjahr Überschuss von TEUR 48) abgeschlossen. Die vom Museum vereinnahmten Erträge umfassen im Wesentlichen den Betriebskostenzuschuss (TEUR 3.934), sonstige Zuschüsse und Zuwendungen (TEUR 207), die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für erhaltene investive Zuwendungen (TEUR 307), die privatrechtlichen Leistungsent- gelte (TEUR 1.081) sowie sonstige Erträge (TEUR 65). Im Vergleich zu den Planansätzen in dem am 17.12.2013 festgestellten Wirtschaftsplan 2014 erhöhten sich die Erträge aus dem Betriebskostenzuschuss in 2014 um TEUR 217. Hierbei handelt es sich um Mehrerträge als Folge der zweckentsprechenden Verwendung von Mitteln des Sonderausstellungsetats 2013 (TEUR 73), während vom Sonderausstellungsetat 2014 TEUR 144 weniger als geplant ertrags- mindernd abgegrenzt wurden. Unter Berücksichtigung der um TEUR 8 über Plan ausgefallenen Erträge aus Fördergeldern und Spenden erhöhten sich die Zuwendungen und Zuschüsse insgesamt um TEUR 225 gegenüber den Planansätzen. Da die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten den Plan- ansätzen entsprachen, ergab sich für die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen insge- samt eine positive Abweichung in Höhe von TEUR 225 (+5,8%). Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 10 In den privatrechtlichen Leistungsentgelten sind die im Wirtschaftsjahr 2014 erzielten Eintrittsgelder in Höhe von TEUR 854 enthalten. Sie lagen um TEUR 242 unter den geplanten Einnahmen. Dabei lagen sowohl die Einnahmen aus Eintrittsgeldern für die Ständige Sammlung mit TEUR 138 unter den Erwar- tungen, als auch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern für Sonderausstellungen (TEUR -104). Neben den Eintrittsentgelten umfassen die privatrechtlichen Entgelte auch die Erträge aus Mieten und Pachten in Höhe von TEUR 77 (TEUR 9 unter dem Planansatz), die Erträge aus Verkauf in Höhe von TEUR 88 (TEUR 28 über dem Planansatz) und die Erträge aus Audioguides und Führungen in Höhe von TEUR 23 (TEUR 11 unter dem Planansatz). Die kalkulierte Vereinnahmung früherer Erlöse aus Ausstel- lungsgebühren der Bildertourneen von Exponaten der Fondation Corboud konnte gegenüber dem Wirt- schaftsplan (TEUR 190) auf TEUR 40 reduziert werden, da die Kosten der Sonderausstellungen in 2014 weitestgehend durch Anteile des städtischen Betriebskostenzuschusses gedeckt wurden. Im Ergebnis lagen die privatrechtlichen Leistungsentgelte somit um TEUR 384 bzw. 26,2% unter den Erwartungen. Die sonstigen Erträge umfassen Kostenerstattungen in Höhe von TEUR 29 (TEUR 10 über dem Planan- satz), nicht budgetierte Steuererstattungen (TEUR 14), sowie verschiedene, nicht zahlungswirksame ordentliche Erträge (TEUR 10) und übrige Erträge (TEUR 11). Dabei betreffen die nicht zahlungswirk- samen Posten Erträge aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen, für dies es im Wirtschaftsplan keinen Ansatz gab. Insgesamt lagen die ordentlichen Erträge 2014 damit um TEUR 113 bzw. 2,0% unter Plan. Da bei den ordentlichen Aufwendungen die Planansätze gleichzeitig um insgesamt TEUR 422 bzw. 7,5% unter- schritten wurden, lag der Überschuss aus der laufenden Verwaltungstätigkeit (TEUR 364) letztlich um TEUR 309 über dem prognostizierten Ergebnis (TEUR +56). Die dem Museum vom Stifterrat des Wall- raf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V. zugewiesenen liquiden Mittel sowie die sonstigen mu- seumseigenen liquiden Mittel konnten im Wirtschaftsjahr 2014 weiterhin angelegt werden, sodass ein positives Finanzergebnis in Höhe von TEUR 2 erzielt wurde, welches den Planansatz um TEUR 1 unter- schreitet. Die im Rahmen der Planung erwarteten außerordentlichen Aufwendungen im Zusammen- hang mit Nachzahlungen an Mitarbeiter haben sich in 2014 noch nicht konkretisiert. Somit ergab sich schließlich ein Jahresüberschuss von TEUR 366, der um TEUR +328 bzw. +846,1% über dem laut Wirtschaftsplan erwarteten Ergebnis (TEUR +39) liegt. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 11 Die Sonderausstellungen und Projekte schlossen im Wirtschaftsjahr 2014 mit einem operativen Defizit in Höhe von TEUR 259 ab. Das Defizit wurde durch die restlichen städtischen Zuschussmittel für den Sonderausstellungs- und Projektbereich aus 2013 (TEUR 73) und 2014 (TEUR 186) per 31.12.2014 vollständig ausgeglichen. Die ordentlichen Aufwendungen des Museums setzten sich in 2014 wie folgt zusammen: Rn | _TEUR | TEUR | TEUR | % | Unterhaltung Grundstücke und Gebäude Unterhaltung bewegliches Anlagevermögen Bewirtschaftung Grundstücke und Gebäude Kostenerstattungen Sonstige Sachleistungen Sonstige Dienstleistungen Bewachung EDV-Fremdleistungen Transporte Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten Ausstellungen und Projekte Sonstige CEST EEE BEE 7; BER zrı BEBBRrE BET Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen 7 Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Geschäftsaufwendungen Versicherungen und Wertkorrekturen [Sonstige ordentliche fwenunen 2 | auf 20] 250] -51,0] Die Personalkosten betrugen bezogen auf die Gesamterträge des Museums im Wirtschaftsjahr 2014 rd. 24,5%. Die Kosten setzten sich wie folgt zusammen: Dienstaufwendungen Beiträge zu Versorgungskassen Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung Beihilfen und Unterstützungsleistungen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen Zuführungen zu Beihilferückstellungen Zuführungen zu sonstigen Personalrückstellungen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 12 Die Personalstatistik weist für das Wirtschaftsjahr 2014 folgende Daten aus: Jahres- 31.03.2014] 30.06.2014] 30.09.2014 | 31.12.2014 | durch- schnitt 4,0 4,0 4,0 4,0 Sollbestand Stellenplan Beamte Angestellte (TVöD) 18,0 18,0 18,0 18,0 Anı 4,0 Angestellte (TVöD) Angestellte _(Festgehalt Die Personalaufwendungen (TEUR 14 über dem Planansatz), die bilanziellen Abschreibungen (TEUR 4 über dem Planansatz) und die Transferaufwendungen (TEUR 6 über dem Planansatz) weichen nur relativ gering von den geplanten Aufwendungen ab. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen dagegen deutlich unter dem Planansatz (TEUR -195). Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzu- führen, dass die Aufwendungen für die Unterhaltung der Grundstücke und Gebäude infolge kräftig gesunkener Energiekosten (TEUR -168) die kalkulierten Kostenansätze um TEUR 174 bzw. 20,7% un- terschritten haben. Im Bereich der sonstigen ordentlichen Aufwendungen konnten die geplanten Kostenansätze sogar um TEUR 250 unterschritten werden. Dies war nahezu vollständig auf die deutlich reduzierten Versiche- rungsbeiträge (TEUR -252) zurückzuführen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 13 Die im Wirtschaftsjahr 2014 vom Museum durchgeführten Sonderausstellungen und Projekte führten zu einem ausgeglichenen Ergebnis, welches sich wie folgt entwickelte: Eintrittsgelder Verkaufserlöse Audioguides, Headsets, Führungen Ausstellungs-/Leihgebühren, Kostenerstattungen Zuwendungen/Zuschüsse, Sponsoring, Spenden Vorbereitung Honorare/Werkverträge Katalog Bewachung Reinigung Transport Didaktik Werbung/Öffentlichkeitsarbeit Architektur Versicherung Eröffnung Leihgebühren Restaurierung Sonstiges ke AuhuendungenIII—— [Ergebnis aus direkten Erträgen und Afwenunen—— | [259 Verwendung zweckgebundener Einnahmen noch nicht verbrauchte Zuwendungsmittel 2013 städtischer Sonderausstellungsetat 2014 davon zweckentsprechend verwendet in 2014: Mittel Fondation Corboud Mittel Sonderausstellungsetat 2013 Mittel Sonderausstellungsetat 2014 = noch nicht verbrauchte Zuwendungsmittel 31.12.2014 = verbrauchte Zuwendungsmittel 2014 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 14 Bezogen auf die einzelnen Sonderausstellungen verteilten sich die Erträge und Aufwendungen wie folgt: Sonderausstellung / Projekt Erträge Aufw. BeUNe: Sonderausstellung "Geheimnisse der Maler" 76 Sonderausstellung "Kathedralen” Sonderausstellung "Rasenbleiche" Sonderausstellung "Freundschaftsbilder, Rubens, Du & Ich" Graphisches Kabinett: Verschiedene kleinere Graphikausstellungen Forschungsprojekt "Altkölner Malerei" Sonstige Sonderauststellungen und Projekte 4 22 Ergebnis vor Verwendung der Zuwendungsmittel Zweckentsprechende Verwendung der Zuwendungsmittel 259 0 259 Ertragslage / Vergleich mit dem Vorjahr Im Vergleich zum Vorjahr 2013 stellt sich das Wirtschaftsjahr 2014 wie folgt dar: Far Pen Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.812 4.448 Privatrechtliche Leistungsentgelte Kostenerstattungen und Kostenumlagen Sonstige ordentliche Erträge R E 33 Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen [Ordentich Afwenunen — — [| 57 520 -540| [Ergebnis der laufenden Verwaltungstäiget | 46] Eliminiert man die in der Gesamtdarstellung enthaltenen Ergebnisanteile der Sonderausstellungen und Projekte, stellt sich der insoweit bereinigte Ergebnisvergleich für den Museumsbetrieb des Wirtschafts- jahres 2014 mit dem Vorjahr 2013 wie folgt dar: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 15 Ist 2013 Ist 2014 Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.362) 4.066) -296 Privatrechtliche Leistungsentgelte 436 589 153 61 65 Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen 240 45 Jahresergebnis Museumsbetrieb Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich „114 0 114 Jahreserenisgesamt——3;34 | AB EU 31 Die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen sind um TEUR 296 gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Betriebskostenzuschusses für den Museumsbetrieb gegenüber dem Vorjahr um TEUR 294 als Folge des Wegfalls eines in 2013 zugewendeten Mehrbetrags für die Sanierung der RLT-Anlage zurückzuführen. Die einzelnen Veränderungen des Betriebskostenzuschus- ses in 2014 können wie folgt zusammengefasst werden: Zuschussbedarf nach Kürzung um 12,5% zuzüglich Ausgleich strukturelles Defizit zuzüglich Ausgleich Personalkosten abzüglich Abschreibungsaufwendungen zuzüglich Ausgleich Versicherungsleistungen zuzüglich Ausgleich Leistungen Museumspädagogik zuzüglich Ausgleich Leistungen Querschnittsämter zuzüglich Ausgleich Erhöhung Energiekosten zuzüglich Ausgleich Kürzung Ausstellungsetat zuzüglich Ausgleich Lizenzkosten Betriebssoftware abzüglich Konsolidierungsbeitrag zuzüglich Mittelaufstockung Kulturdezernat üglich Ausgleich Mehrkosten Sanierung RLT-Anlage Betriebskostenzuschuss Museumsbetrieb Erfolgswirksame Verwendung Sonderausstellungsetat Betriebskostenzuschuss insgesamt 4.296) 3.934 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 16 Die privatrechtlichen Leistungsentgelte sind gegenüber 2013 um TEUR 153 gestiegen; der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf Mehreinnahmen im Bereich der Eintrittsgelder (TEUR +107) und der Aus- stellungsgebühren (TEUR +40). Im Bereich der Aufwendungen sind vor allem die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um TEUR 444 zurückgegangen, was im Wesentlichen auf geringere Unterhaltungsaufwendungen im Be- reich der Grundstücke und Gebäude (TEUR -178), gesunkene Bewirtschaftungskosten (TEUR -128) und Kosten sonstiger Dienstleistungen (TEUR -136) zurückzuführen ist. Zusammengefasst lässt sich die Veränderung des Jahresergebnisses 2013/2014 wie folgt darstellen: Verände- rung Ergebniswirksame Verminderung Betriebskostenzuschuss Erhöhung privatrechtliche Leistungsentgelte Verringerung Kostenerstattungen, Kostenumlagen und sonstige Erträge Erhöhung Personalkosten Verminderung Unterhaltungskosten Gebäude Verminderung Bewirtschaftungskosten Verminderung sonstige Dienstleistungen Erhöhung Transferaufwendungen Museumsdienst Verringerung Versicherungsbeiträge Sonstige Veränderungen Verschlechterung Jahresergebnis Museumsbetrieb Verbesserung Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich Veränderung Jahresergebnis gesamt Finanzlage Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirt- schaftsjahr 2014 (TEUR 5.254) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 5.069) abzudecken, sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 185 einstellte. Insgesamt wurden dabei die für 2014 geplanten Einzahlungen um TEUR 308 und die geplanten Auszahlungen um TEUR 535 unterschritten, so dass das finanzwirtschaftliche Ergebnis aus laufender Verwaltungstätigkeit um TEUR 227 über dem Planergebnis (TEUR -42) lag. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 17 Für Investitionen wurden im Wirtschaftsjahr 2014 insgesamt TEUR 207 - und damit TEUR 76 weniger als geplant - verausgabt; davon wurden TEUR 131 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um ge- schenkte Kunstgegenstände handelt. Der Saldo aus Investitionstätigkeit beträgt somit TEUR -76. Im Ergebnis hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2014 damit einen Finanzmittelüberschuss in Höhe von TEUR 109 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 31.12.2013 (TEUR 4.278) und zum 31.12.2014 (TEUR 4.387) entspricht. Bei der Beurteilung des frei verfügbaren Liquiditätsbestands zum 31.12.2014 in Höhe von TEUR 3.420 (ohne die Mittel des Stifter- rates) ist weiterhin zu berücksichtigen, dass liquiditätsbelastende Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt übernommenen Instandhaltungsverpflichtungen mit einem Restvolumen von rd. TEUR 580 in 2014 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen Abschrei- bungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu vermeiden, müssten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestitionen vorgehalten werden. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 18 Vermögenslage Die Vermögenslage des Museums stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt dar: 31.12.2014 31.12.2013 TEUR % TEUR _ % 0 688.406 99,2] 688.941 | 0,1 % Lang- und mittelfristig gebund.Vermögenswerte 688.406 99,2] 688.941 98,7] _-535]| -0,1 Vorräte 113 0,0 79 0,0 +34| +43,0 Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände 678 0,1 4.409 -3.731| -84,6 Flüssige Mittel 4.387 4.278 +2,5 Kurzfristig gebundene Vermögenswerte B B E -40,9 Rechnungsabgrenzungsposten +8,0) Vermögen insgesamt -0,6 Kapital 0,0 86.076 86.076 12,3) 763 715 0,1 ü 366 #8 00 Eigenkapital Sonderposten Investitionszuschüsse Sonderposten Rückstellungen 1.020 0,1 1.592 0,2 Verbindlichkeiten 100 0,2 108 0,2 +42 Kurzfristiges Fremdkapital | 210 03] 2640 0,4] _ -530] Rechnungsabgrenzungsposten Kapital insgesamt Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.12.2014 eine Eigenkapitalquote! von 99,7% (zum 31.12.2013 99,0%), einen Verschuldungsgrad? von 0,3% (zum 31.12.2013 1,0%) sowie einen Anlagedeckungsgrad? von 100,5% (zum 31.12.2013 100,3%). Die Investitionsquote® lag (infolge des hohen Buchwertes der Kunstbestände im Rahmen des Anlagevermögens) im Wirtschaftsjahr 2014 bei 0,03 % (in 2013 0,07%). 1 Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Bilanzsumme 2? Rückstellungen und Verbindlichkeiten / Bilanzsumme 3 Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen ? Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum 1.1.2014 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 19 III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES MUSEUMS / RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Vor dem Hintergrund des am 5.2.2015 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2015 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 190 ab. Die geplante Ertragslage 2015 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2014 wie folgt dar: | aanıa | mmnaoıs | Sung | Ist 2014 | Plan 2015 | chung Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.448 4.515 Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.081 965 Kostenerstattungen und ru. Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen a a —— 5 — an Ergebnis N ] TE: [Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis | 366| -190| -556] Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2015 u.a. folgende Sonderausstellungen und Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: Werner Herzog & Hercules Segers: Seelenlandschaften (14.4. bis 12.7.2015), Mit den Impressionisten entlang der Seine — Eine Reise durch die eigene Sammlung (19,5. - 27.9.2015), Schalcken — Gemalte Verführung (25.9.2015 — 24.1.2016), Giovanni Maria Morandi — Ein Barockkünstler in Rom (2.4. — 28.6.2015; Graphisches Kabinett), Amor & Psyche - Über das Begehren (10.7. — 25.10.2015; Graphisches Kabinett) sowie Provenienz Macht Geschichte — Ankäufe deutscher Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Nati- onalsozialismus (6.11.2015 — 31.1.2016). Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 20 Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2015 wird im Bereich der Sonderausstellungen und Projek- te erwartet, dass bei den Erträgen die Zuwendungen und allgemeinen Zulagen um TEUR 105 zurück- gehen, während für die privatrechtlichen Leistungsentgelte ein Zuwachs von TEUR 55 prognostiziert wird. Der Rückgang der Zuwendungen und allgemeinen Zulagen ist darauf zurückzuführen, dass ge- genüber dem Vorjahr um TEUR 37 geringere städtische Zuschussmittel in Anspruch genommen wer- den sollen und ein Rückgang der Fördermittel um TEUR 68 erwartet wird. Gleichzeitig wird damit ge- rechnet, dass sich die privatrechtlichen Leistungsentgelte vor allem infolge deutlich gestiegener Aus- stellungsgebühren um TEUR 55 erhöhen. Die Aufwendungen für die Sonderausstellungen und Projekte verteilen sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen wieder auf die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, in 2015 aber auch auf Personalaufwendungen sowie sonstige betriebliche Kosten. Insgesamt wird für den Ausstellungs- und Projektbereich in 2015 erneut ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt, das sich wie folgt entwickeln soll: Abwei- Ist Tu Plan au nn an Fr nn . ni = 5 Zuwendungen und allgemeine Umlagen Privatrechtliche Leistungsentgelte Kostenerstattungen und Kostenumlagen Sonstige ordentliche Erträge H R Ordentliche Erträge Personalaufwendungen 0 = Een Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 881 = . sonstige Aufwendungen ) Ordentliche Aufwendungen a Jahresergebnis Ausstellungs /Projekterech | ol co] +0] Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs- und Projektbereichs bereinigte Ver- gleich des Wirtschaftsplans 2015 mit dem Ist-Ergebnis 2014 stellt sich danach wie folgt dar: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 21 Ist 2014 | Plan 2015 chung | TEUR | _TEUR | TEUR |] Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.066 4.238 +172 Privatrechtliche Leistungsentgelte 589 418 -171 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 22 32 +10 Sonstige ordentliche Erträg 36 [ı) 36 Ordentliche Erträge Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen istige ordentliche Aufwendungen ußerordentliches Ergebnis Jahresergebnis Museumsbetrieb Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich Jahresergebnis gesamt Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2015 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ein Ertragszuwachs um TEUR 172 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses um TEUR 202 bei gleichzeitigem Rückgang der Fördergelder und Spen- den (TEUR -30) zurückzuführen ist. Die erwartete Verminderung der privatrechtlichen Leistungsentgel- te entfällt mit TEUR 110 auf Eintrittsentgelte der Ständigen Sammlung und mit TEUR 40 auf Ausstel- lungsgebühren für die Ständige Sammlung, während sonstige Leistungsentgelte minimal steigen (TEUR +1). Insgesamt fallen die kalkulierten ordentlichen Erträge des Museumsbetriebs um TEUR 25 (= -0,5%) geringer aus, als die Vorjahreserträge. Im Bereich der Aufwendungen ist mit einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 121 nicht zuletzt infolge höherer Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung der Mitarbeiter zu rech- nen. Die Mehrkosten bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 138 sind vor allem auf gestiegene Unterhaltungskosten des beweglichen Vermögens um TEUR 36, höhere Bewirtschaftungskosten (TEUR +58) sowie gestiegene Kosten für sonstige Dienstleistungen (TEUR +67) zurückzuführen, denen Einsparungen beim Grundstücksunterhalt (TEUR -8) und den sons- tigen Sachleistungen (TEUR -15) gegenüberstehen. Die erwartete Erhöhung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen (TEUR +258) ist maßgeblich auf gestiegene Versicherungsbeiträge (TEUR +252) zu- rückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwendungen des Museumsbetriebs deutlich (TEUR +530 bzw. +12,2%) über den Vorjahresaufwendungen liegen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 22 Insgesamt wird damit für 2015 mit einem um TEUR 556 (-151,9%) zurückgegangenen Ergebnis des Museumsbetriebs gerechnet, welches infolge des ausgeglichenen Planergebnisses im Ausstellungs- und Projektbereich letztlich eine entsprechende Gesamtergebnisentwicklung des Museums erwarten lässt. Bezüglich der Finanzplanung für 2015 geht die Betriebsleitung trotz der Ergebnisentwicklung von einer Erhöhung des Finanzmittelbestands um rd. TEUR 352 aus, die sich zum einen aus dem positiven Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit (TEUR 514) und zum anderen aus dem Negativsaldo der geplanten Investitionstätigkeit (TEUR -162) ergibt. Die geplanten Investitionen im Wirtschaftsjahr 2015 entfallen auf die Anschaffung von Kunstwerken mit TEUR 15, die Anpassung der Sicherheitstechnik im Pförtner- bereich mit TEUR 60 sowie Investitionen in technische Anlagen (TEUR 13) und die Betriebs- und Ge- schäftsausstattung des Museums mit TEUR 74. Nachdem das Wirtschaftsjahr 2014 mit einem bilanziellen Überschuss in Höhe von TEUR 366 abge- schlossen werden konnte, der zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2014 in Höhe von TEUR 1.129 führte, würde das Wirtschaftsjahr 2015 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR -190 diesen Bilanzgewinn entsprechend reduzieren. Für die nähere Zukunft (2016 — 2018) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die nach wie vor bestehende Kürzung des Betriebskostenzuschusses weiterhin negative Jahresergebnisse prognostiziert. Dadurch besteht zwar noch keine existenzielle Gefährdung der Vermögens- und Finanz- lage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hochwertigen Kunstbestände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2014 TEUR 87.230) und zusätzlich über eine gute Liquiditätsausstattung (per 31.12.2014 TEUR 4.387) verfügt. Mittel- und langfristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Museums z.B. dahingehend beeinträchtigt wäre, dass die notwendigen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsleitung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten. Im Rahmen des Projekts der Erweiterung des Museums hatte der Rat mit Beschluss vom 8.4.2014 die Verwaltung auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch die ÖPP Deutschland AG, die ein Investorenmodell im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft empfahl, mit der Durch- führung eines Investorenwettbewerbs zur Realisierung des Preisträgerentwurfs beauftragt. An den Investor sollten zwei Teil-Erbbaurechte übertragen werden. Eines erfasst den Erweiterungsbau für das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, das andere die so genannte Blockrandbebauung, die Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 23 der Investor für die Dauer des Erbbaurechts weitgehend frei beplanen und vermarkten können sollte. Nach erneutem Ratsbeschluss am 16. Dezember 2014 zur erweiterten Durchführung des Investoren- wettbewerbs konnte das Investoren-Vergabeverfahren im April 2016 durch öffentliche Ausschreibung gestartet werden. Ein potentieller Bieter im Wettbewerb erhob jedoch eine Vergaberüge, der die Stadt Köln nicht abgeholfen hat. Dagegen hat der potentielle Bieter Beschwerde zur Vergabekammer Köln erhoben. Diese hat im Dezember 2016 einen Vergabeverstoß mit der Begründung festgestellt, dass die städtischerseits gewählte rechtliche Konstruktion einen Verstoß gegen das so genannte „Koppelungs- verbot“ enthalte. Gegen diese Entscheidung hat die Stadt sofortige Beschwerde zum Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) erhoben. Über diese Beschwerde soll noch im Mai 2017 mündlich verhandelt werden. Ansonsten waren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 2014, aber vor Verfassung dieses Lageberichts eingetreten sind, nicht zu verzeichnen. Köln, den 10. April 2017 1. Betriebsleiterin /Kulturdezernentin geschäftsführgnder Betriebsleiter / Museumsdirektor
Anlage I
29677 Zeichen
56 762'698'269 |FZ pI2’852’E69 bL’S0L’Ib6°E pL’S69°9LT 0E’9BE'SHO'T 19 6£8'680'T Er GEE'OLZ L8'IH0'8LL BESEBTTZ EZ’pb6'928 00 .098'T65’T 00 028’6T0’T 00 T97'vES 00’665°250'T 00 0BE'#SS [00’08r’S9% 00'262'8T6'v09 |00'9ES’TP7’r09 16 Er5’E98'98 |EB'TZE'ETT'L8 BL ELE'SE 86817’99€E (02130272 Lr'8B9°79L rp’seg’s2o'g8 |rr’s68's20'98 00’000°52 00'000°52 Dans I m | [ Eiozerte | HozerTe VAISSVd uaßungs!3] pun uaBun4ajar] sne uayayyopuigian "T S pun p ’sqy 9E $ ypeu uabungagsypny abRsuoS "7 56 762'698°169 |PZ PIL’8S2’E69 BI SEIT 47720721 10 b0'992'8 ET IZS’BZT'S Tergarz" 90 SLE'BLZ'H or’szh’ 28€ S6'876°80b’v E0 TE8'279 15'920'97 OT SPZ'TE Wr/IsßZezr |TR/rBzoBr »6’028'v0T Zp'TOE'99T uajsodsßunzusißgesbunuysayg uayayyoıpurgian aÖRsUoS *Z uayayyaıpurq.aAa uabunjeIsyanısbunyeypuegsuf "T uabunjjla3sy>nd 0006282 00 0zE’ETT uaßgunanadejuy wunz assnyasnzsuonnsaAu] Iny uaJsod4apuos DE’ETW'TV6'889 _|62’BBE"SOH’889 0 00 67%’695’889 |00 ETT'ZEO'889 00’ETT'ZIE D0’TEZTZT 00’665’998°959 |00’0T2’600°259 us}sodiapuos 00’SET’OSE 00’2zz’E07 SSnyPs4sqnsauyer "AL BeinongsnyuaA / -uuMag III abeyany aurawaßlıv "II jeydeywwegs "I 00’ge0vTz’ TE |00’T#6°895°0€ DE HBE'TLE BTSLTELE In | vn | EIOZZI TE PIOZZITE teydeyuaßız "v zNVvı1Id Bunzusißgesßunuypay BApıV I 1aRın apınbrı "III apupjsuabaßsusßounag abNsuUoS "7 w>I313g uayaıyuayg wap ısqnuabab T’T yaıag uajenud wap seqnusbaß T’T uabunJEP404 aydınydaneaud "T Spuesusbaßsusßounag Sbnsuos pun uabunJap40J uaıem ‘ayorssqalag pun -SJIIH ’-yoQ Syeuon usbouaaynejun Öunneyssnesyeysag pun -sqalag "# abnazıyey ’uabejuy ayasıuyda} pun uauıyasew "E apuejsuabaßjsuny "7 Syomspunıg ajneqag "T uabejueydes apuejsuaßaßsuabgunag ajjauayeww usßounsaobenuy YTOZ UI3AN32Z3q 'TE SId UVNNVEL 'T WOA UHVLSI4YVHISLUIM Svd And SSNTHISIVSIAUHVL T UBS ’I obejuy ANOaU0I NOLLVANOS 8 WNISNW-ZLUVHIIU-IVATIVM Pnog.09 uoNepuoJ ?g WnaSnYW-ZUEUDIY-JeNeM Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 2 WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2014 ERGEBNISRECHNUNG Plan 1.1. - 31.12.14 Steuern und ähnliche Abgaben Abweichung Plan / Ist 31.12.14 Zuwendungen und allgemeine Umlagen Sonstige Transfererträge Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte Privatrechtliche Leistungsentgelte 4.448.175,25 0,00 0,00 1.080.915,76 Kostenerstattungen und Kostenumlagen Nicht zahlungswirksame ordentliche Erträge Sonstige ordentliche Erträge Aktivierte Eigenleistungen 1 12 Personalaufwendungen Versorgungsaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen 727.000,00 Transferaufwendungen 140.200,00 Sonstige ordentliche Aufwendungen 490.200,00 .862, [9 1.339.219,43 0,00 3.280.565,76 731.550,99 133.744,38 1.358.200,00 0,00 2.935.600,00 w +0,00 -195.256,58 +4.120,80 +5.666,24 -250.337,51 > 284.730,56 239. 8 | = Ordentliche Aufwendungen 5.769.811,12| 5.651.200,00| 5.229.430,33 49 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit = Zeilen 11 und 18) 45.801,49 5.716,00| 364.296,29 il 3.815,01 3.000,00 1.982,69 i i i 0,00 00 il 3.000,00 1.982,69 fer +308.580,29| +553,85 33,91 -33,91 1 1 15 16 17 r : - _Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen = Zeilen 20 und 21 pp = Zeilen 19 und 22, 16,00) 366.278,98] +307.562,98 -__Außerordentliche Aufwendungen 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00 = Zeilen 24 und 25 | ano om +20.000,00 = Fehlbetrag des Wirtschaftsjahres (-) / il 48.333,78 38.716,00] 366.278,98] +327.562,98] +846,07 +523,81 = Außerordentliches Ergebnis Überschuss des Wirtschaftsjahres (+) n un Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 3 WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2014 FINANZRECHNUNG Abweichung Plan / Ist 31.12.14 + Sonstige Einzahlungen + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen +/- Verminderung / Erhöhung privatrechtliche Forderungen und sonsti d sonstige Forderungen 6 0,00 =_ Einzahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 5.452.688,74| 5.561.516,00 11 - Personalauszahlungen 1.290.899,43 1.378.200,00 -24.222,62 - Versorgungsauszahlungen 0,00 0,00 +0,00 8 - Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen 3.119.838,04| 3.594.860,00 „354. -239.881,50 -6,67 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0,00 0,00 +0,00 u - Transferauszahlungen 133.744,38 140.200,00 j +5.666,24 +4,04 - Sonstige Auszahlungen 778.425,84 490.200,00 5 -165.339,71 +25.143,10 -1.017,31 1 Steuern und ähnliche Abgaben 2 | + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.074.116,00 +81.409,60 3 | + Sonstige Transfererträge 0,00 4 | + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0,00 5 | + Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.465.200,00 -278.906,24 6 | + Kostenerstattungen und Kostenumlagen +10.047,59 +52,33 7 8 9 -144.290,08 -/+ Verminderung / Erhöhung Verbindlichkeiten aus jen /erhaltene Anzahlungen 64.768,75 0,00 . -111.260,80 = Auszahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 5.387.676,44 5.603.460,00 5.068.421,61 -535.038,39 = Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit = Zeilen 10 und 18 + Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen + Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlg. + Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlg + Einzahlungen aus Beiträgen und Entgelten 24 | + Sonstige Investitionseinzahlungeı 0,00 0,00 [25] = Einzahlungen ausInvestitionstätigkeit | 7.2215] o,0o| 131.028,22] 26 | - Auszahlungen für Erwerb Grundstücke /Gebäude - Auszahlungen für Baumaßnahmen n - Auszahlungen für Kunstgegenstände . 165.000,00 -21.838,25 -13,24 - Auszahlungen für Erwerb bewegl. Anlageverm. R 118.800,00 -54.502,52 -45,88 - Auszahlungen für Erwerb Finanzanlagen +0,00 - Auszahlungen v. aktivierbaren Zuwendungen 32 | - Sonstige Investitionsauszahlungen 12 0,00 0,00 133] = Auszahlungen aus Investitionstätigket | 448.591,73| 283.800,00| 207.455,23] = Saldo aus Investitionstätigkeit | asnsro1s| 282000001 6asıo = Zeilen 25 und 33 -441.670,1 -283.800,00 -76.431,01 = Finanzmittelüberschuss / -fehlbetrag | spossne0| -s2572000| 10005008| +a20704.04 = Zeilen 19 und 34) -376.657,89| -325.744,00 109.050,04 +434.794,04 + Aufnahme und Rückflüsse von Darlehen 0,01 0,00 - Tilgung und Gewährung von Darlehen 0,00 0,00 0,00 +0,00 +0,00 20 21 22 23 =_Saldo aus Finanzierungstätigkeit 0 +0,00l = Zeilen 35 und 38 -376.657,89| -325.744,00 109.050,04 +434.794,04 + _Anfangsbestand Finanzmittel 4.655.032,95| _2.329.517,00| 4.278.375,06 +1.948.858,06 +83,66 = Zeilen 39 und 40 78.375,06] 2.003.773,00| 4.387.425,10|] +2.383.652,10| +118,96 ww So Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 4 JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. JANUAR 2014 BIS 31. DEZEMBER 2014 ANHANG Der Jahresabschluss des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (im folgenden „Museum“ genannt) als eigenbetriebsähnliche Einrichtung wurde für das Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2014 gemäß 8 18 der Satzung nach der für Eigenbetriebe geltenden Sondervorschrift in 8 27 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in Verbindung mit den 88 37 ff. sowie 88 32 ff. der Verordnung über das Haushaltswesen der Gemeinden im Land Nordrhein-Westfalen (Gemeindehaushaltsverordnung NRW — GemHVO NRW) erstellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Ergebnisrechnung, die Finanzrechnung und den vorliegenden Anhang (8 37 Abs. 1 GemHVO NRW). I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Zum 31.12.2014 wurden die Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten und Schulden wie im Vorjahr aufgrund einer Buch- und Beleginventur inventarisiert (88 28, 29 Abs. 1 GemHVO NRW). Vor dem Hintergrund der Verpflichtung, dass trotz der Vereinfachungsregel (Buch- und Beleginven- tur) alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände zu erfolgen hat, setzte das Museum in 2014 auf der Grundlage der vorhandenen Inventare seine Aktivitäten fort, sämtliche Kunst- bestände ausreichend zu dokumentieren. Dies erfolgte gewohnheitsgemäß in Form der Erfassung neuer Gemälde, Skulpturen und Grafiken in den Inventarbüchern, nachdem bereits in 2013 eine körperliche Be- standsaufnahme (Inventur) des gesamten Gemälde- und Skulpturenbestands durchgeführt worden war. Alle Ergebnisse werden in einem DV-gestützten Inventarverzeichnis nach aktuellen Standorten erfasst. Im Jahr 2014 wurden 12 erworbene Objekte der Graphischen Sammlung und 175 Positionen einer Miniaturensamm- lung inventarisiert. Auf eine Erfassung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Zeitwert EUR 60,00 (ohne Umsatzsteuer) nicht überschreiten, wurde verzichtet. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 5 Im Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurden die zum 1.7.2008 auf das Museum übertragenen Anlagegüter zu den fortgeführten Zeitwerten, die nach dem 1.7.2008 angeschafften Anlagegüter zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei den durch Schenkung erworbenen Kunstwerken wurden die Anschaf- fungskosten sachgerecht geschätzt. Der Wertminderung der abnutzbaren Anlagegüter wurde durch planmä- Bige lineare Abschreibungen Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben (8 33 Abs. 4 GemHVO NRW). Auf die bilanzierten Kunstgegen- stände wurde keine planmäßige Abschreibung verrechnet, da insoweit kein planmäßiger Werteverzehr ein- tritt. Soweit der Erwerb des Anlagevermögens vor dem 1.7.2008 bei der Stadt und ab dem 1.7.2008 beim Muse- um bezuschusst wurde, wurde auf der Passivseite der Bilanz in entsprechender Höhe ein Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen bilanziert. Der Sonderposten wird in Höhe des Betrages aufgelöst, der den (anteiligen) Abschreibungen auf die bezuschussten Anlagegüter bzw. deren Restbuchwerten im Falle eines Anlagenabgangs entspricht. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Rahmen der Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksich- tigung angemessener Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (8 35 Abs. 7 GemHVO NRW) bewertet. Letzterer wird bei den Katalogbeständen teilweise aus den Verkaufspreisen abgeleitet. Die privatrechtlichen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden ausreichende Einzelwertberichtungen zur Berücksichti- gung von Ausfallrisiken gebildet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2014 geleistete Ausgaben angesetzt worden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert ausgewiesen. Die allgemeine Rücklage resultiert unverändert aus der Ausgliederung des Museums zum 1.7.2008 in eine eigenbetriebsähn- liche Einrichtung und entspricht dem damaligen Zeitwert aller nicht bezuschussten Anlagegüter sowie aller übrigen Vermögensgegenstände nach Abzug des Stammkapitals und der Schulden (Rückstellungen und Ver- bindlichkeiten) unter Berücksichtigung der Rechnungsabgrenzungsposten. Da das Museum der Stadt für die bei ihm tätigen Beamten vereinbarungsgemäß die jährlichen Zuführungs- aufwendungen aus der Dotierung der Rückstellungen für die Versorgungs- und Beihilfeverpflichtungen er- stattet und davon ausgegangen werden kann, dass diese städtischen Rückstellungen ausreichend bemessen sind und das Museum damit insoweit von künftigen Verpflichtungen freigestellt ist, sind vom Museum in diesem Zusammenhang keine Rückstellungen zu passivieren. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 6 Die Instandhaltungsrückstellungen enthalten im Wesentlichen die Kosten für zwei große Instandhaltungs- maßnahmen; für eine dieser Maßnahmen wurde in 2014 der Großteil der Mittel in Anspruch genommen. Die sonstigen Rückstellungen nach 8 36 Abs. 4 und 5 GemHVO NRW enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurtei- lung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2014 eingegangene Einnahmen angesetzt worden, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände, Schulden und der Rechnungsabgrenzungspos- ten im Jahresabschluss zum 31.12.2014 entspricht damit den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Vorjahres. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2014 sind dem nach- folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 7 I] Anschaffungskosten ? Zugang Umbu- Abgang Stand 31.12.2013 chung 31.12.2014 [ ER | EUR | EUR | EUR | eur | EDV-Software 26.395,78 390,03 0,00 0,00 26.785,81 geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände 367.411,30 17.648,43 0,00 12.363,44 372.696,29 Immat, Vermögensgegenstände 393.807,08 18.038,46 0000| 12.363,44 399.482,10 Bebaute Grundstücke Kunstgegenstände Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.664.908,81 18942077) _____0,00| 783,45| _693.853.546,13 | 694.058.715,80 207.45923| __ _o00l_13.146,80| 694.253.028,23 Abschreibungen Stand Zugang Zuschreibung Abgang Stand 31.12.2013 31.12.2014 | ER | EUR | EUR | eur | Eur | EDV-Software 21.822,78 4.384,03 0,00 0,00 26.206,81 geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände ' 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Immat. Vermögensgegenstände 21.822,78 4.384,03 26.206,81 Bebaute Grundstücke Kunstgegenstände Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.095.479,81 7267600 oo 783,45| _5.821.433,13 5.117.302,59 731.120,80 000 783,45 5.847.639,94 | Durchschnitt. Durchschnitt- 31.12.2014 31.12.2013 licher Abschrei licher Rest- bungssatz ? buchwert * I ER | EUR | % | % | EDV-Software 579,00 4.573,00 geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände 372.696,29 367.411,30 Immat. Vermögensgegenstände 373.275,29 371.984,30 Bebaute Grundstücke 30.568.941,00 31.214.036,00 Kunstgegenstände Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 688.032.113,00| _688.569.429,00 I] 688.05.388,29| _688.941.413,30 1 Bei den geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wurden die Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen zum 31.12.2013 / 1.1.2014 um einen Zuschreibungsbetrag aus 2013 in Höhe von EUR 39.976,56 erhöht. 2 Bezüglich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die abnutzbaren Anlagegüter (mit Ausnahme des Gebäudes) bedingt durch die Erfassung in der Anlagenbuchhaltung mit ihren ursprünglichen Anschaf fungs- und Herstellungskosten und den bis zum 30.6.2008 aufgelaufenen Abschreibungen in den Anlagenspiegel aufgenommen wurden. ® Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2014. * Restbuchwerte am 31.12.2014 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2014. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 8 Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen auf den zum 31.12.2014 noch unbestimmten Nutzungsvorteil des Museums im Zusammenhang mit der Übernahme der Kosten des Architektenwettbewerbs für den geplanten Erweiterungsbau des Museums, die über das Stifterratskonto des Museums finanziert wurden. Die geleisteten Zahlungen führen zu einem bilanzierungspflichtigen Nutzungs- vorteil für das Museum. Dieser ist auch werthaltig, da der Rat der Stadt Köln im Beschluss vom 28.6.2012 zugesagt hat, die verausgabten Mittel für den Fall der Nichtrealisierung des Erweiterungsbaus wieder dem Stifterratskonto des Museums zuzuführen. Der Zugang bei den Kunstgegenständen entfällt mit TEUR 130 auf geschenkte Porträtminiaturen, mit TEUR 1 auf geschenkte Grafiken und Zeichnungen sowie mit TEUR 12 auf käuflich erworbene Grafiken und Zeich- nungen. Bei den Maschinen und technischen Anlagen wurde ein Videomanagementsystem mit Kosten i.H.v. TEUR 2 aufgerüstet sowie ein Klimagerät (TEUR 1) angeschafft. Im Rahmen der Betriebs- und Geschäftsaus- stattung entfallen die Zugänge auf verschiedene Vitrinen und zugehörige Glasabdeckungen (TEUR 16), Hardware (TEUR 13), sonstige Ausstattungsgegenstände (TEUR 13) sowie geringwertige Anlagegüter (TEUR 1). 2. Vorräte Der Aktivposten Vorräte setzt sich wie folgt zusammen: 31.12.2014 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Kataloge Poster / Plakate Büromaterial sonstige Bestände 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen ergibt sich unter Angabe der Restlaufzeiten aus dem nachfolgenden Forderungsspiegel: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 9 Stand davon davon davon Stand er 12.2014 - zu 1 Jahr wm 5 are mim 5 Jahre ze 12.2013 166.301,42 166.301,42 I IT. 104.870,94 gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln R 303.768,88 andere Eigenbetriebe 0,00 sonstiger öffentlicher Bereich 176.515,53 176.515,53 480.284,41 480.284,41 ı 00 00] 3277. 981, ‚44 646.585. Privatrechtliche Forderungen gegenüber dem privaten Bereich 2,38 Die privatrechtlichen Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich betreffen am Bilanzstichtag: Stand 3: z . Stadt Köln Kämmerei Sonderzuschuss Sanierung RLT-Anlage (Auszahlung nach Abrechnung) Museum Ludwig Kostenweiterbelastungen (IT) Stiftung Preußischer Kulturbesitz Fördergelder sonstiger öffentlicher Bereich Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 10 Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen: Stand 31.12.2014 Forderungen gegen Finanzamt aus anrechenbaren Steuern Im Folgejahr abziehbare Vorsteuer Stadt Köln / Kämmerei Umsatzsteuererstattungen 2009 - 2011 4. Liquide Mittel Am Bilanzstichtag 31.12.2014 verfügte das Museum über folgende Bestände an liquiden Mitteln: Stand 31.12.2014 Bankguthaben Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto Sparkasse KölnBonn, Geldmarktkonto Bankguthaben SR Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto Sparkasse KölnBonn, Festgeldkonten Bei den Bankguthaben SR handelt es sich um Guthaben in der Inhaberschaft des Museums, die diesem vom Stifterrat des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zugewiesen wurden. Die Verwendung der Mittel erfolgt grundsätzlich nur in Abstimmung mit den Förderern auf der Grundlage der Verwendungsentscheidun- gen in den Sitzungen des Stifterrats. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 11 5. Aktive Rechnungsabgrenzung Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2015 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.12.2014 als aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt: 31.12.2014 Wartungskosten 118 Versicherungen 36 Personalkosten 14 übrige 7 EEE 6. Eigenkapital Das Eigenkapital des Museums setzt sich am Bilanzstichtag 31.12.2014 wie folgt zusammen: 31.12.2014 Vom Rat der Stadt Köln laut Satzung zur Verfügung gestelltes Stammkapital Allgemeine Rücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss des Wirtschafts- jahres 1.1. bis 31.12.2014 Der Vortrag des Bilanzgewinns zum 31.12.2014 in Höhe von TEUR 763 ergibt sich aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres (TEUR 715) zuzüglich des Jahresüberschusses 2013 (TEUR 48). Über die Verwendung des Jahresergebnisses 2013 lag im Zeitpunkt der Aufstellung dieses Anhangs noch kein Beschluss des Rates vor. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 12 7. Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen Der Sonderposten entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2014 wie folgt: Stand Zugang | Auflösung Stand 31.12.2013 31.12.2014 TEUR TEUR TEUR TEUR Sonderposten für erhaltene investi 604.419 DER 604.243 investive Zuwendungen Die Zugänge beim Sonderposten entfallen mit TEUR 130 auf die Schenkung von Porträtminiaturen und mit TEUR 1 auf Schenkungen von Grafiken und Zeichnungen. 8. Rückstellungen Die Entwicklung der Rückstellungen im Wirtschaftsjahr 2014 stellt sich wie folgt dar: Stand Inanspruch- Ki Zuführung 31.12.2013 nahme 31.12.2014 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | nn —— Instandhaltungsrückstellungen Nachrüstung der Auffangrinnen im Bereich der Wechselausstellung Sanierung der RLT-Klimaanlage 1.058 1.020) Sonstige Rückstellungen nach 8 36 Abs.4/5 GemHVO NRW Personalverpflichtungen Prozessrisiken Kosten Erstellung und Prüfung Jahresabschluss Fluchtfenster zur Sicherung des zweiten Rettungsweges Drohverlustrückstellungen ausstehende Eingangsrechnungen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 13 Sämtliche Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen betreffen Instandhaltungsmaßnahmen am Be- triebsgebäude Obenmarspforten. Die Personalverpflichtungen umfassen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Überstundenvergütungen, Abfindungen sowie sonstige abzugrenzende Personalrisiken. Die Rückstel- lung für das Fluchtfenster zur Sicherung des zweiten Rettungsweges betrifft entsprechende Auflagen im Rahmen der erteilten Baugenehmigung. 9. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31.12.2014 unter Angabe der Restlaufzeiten lässt sich dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel entnehmen: Stand davon davon ner te Stand 31.12.2014 bis zui1 Jahr | 1-5 Jahre uetäne - — 31.12.2013 [| EUR | EUR | eur | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem privaten Bereich 423.186,42 423.186,42 274.952,36 gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln 197.905,98 197.905,98 0,00 0,00 209.174,68 andere Eigenbetriebe 254.369,53 254.369,53 291.430,33 sonstiger öffentlicher Bereich 1.482,30 1.482,30 r- 00 m 00 2.489,50 453.75781| 453757831] 00 oo 503.094,51 876.944,23| 876.944,23]| 4 000 2 2o,00l 78.046,87 175.977,64 175.977,64 0,00 0,00 175.100,65 36.917,74 36.917,74 0,00 0,00 95.238,78 212.89538| 212.895,38|_ 0,00) __0,00l _270.339,43 1.089.83961| 1.080.839,61| oo 0,00] 1.048.386,30 Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber dem privaten Bereich gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 14 Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem öffentlichen Bereich entfallen auf folgende städtische Dienststellen der Stadt bzw. städtische Eigenbetriebe: Stand 31.12.2014 2 86 6 7 4 9%2 1 198 2 städtische Dienststellen Kämmerei Personalamt Rechnungsprüfungsamt Zentrale Dienste Rechts- und Versicherungsamt Museumsdienst der Stadt Köln Organisationsamt der Stadt Köln städtische Eigenbetriebe Gebäudewirtschaft sonstiger öffentlicher Bereich Freunde des Wallraf-Richartz-Museums Stiftung Kunstsammlung NRW Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus der Abgrenzung von noch nicht zweckent- sprechend verwendeten Mitteln des Sonderausstellungsetats Corboud (TEUR 173) und des städtischen Aus- stellungsetats (TEUR 15), Verbindlichkeiten gegenüber der Kämmerei der Stadt Köln aus Umsatzsteuer (TEUR 22) sowie sonstige Posten i.H.v. TEUR 3. 10. Passive Rechnungsabgrenzung Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für zukünftige Wirtschaftsjahre vorvereinnahm- 31.12.2014 [| __TEUR | Zuschüsse zu Ausstellungen / Projekten te Erträge abgegrenzt: Bezirksregierung Köln Stiftung Preußischer Kulturbesitz Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud III. ERLÄUTERUNGEN ZUR ERGEBNISRECHNUNG Die Zuwendungen und allgemeine Umlagen setzen sich wie folgt zusammen: Zuwendungen und Zuschüsse für laufende Zwecke Betriebskostenzuschuss Stadt Köln Fördergelder Land NRW: "Kathedralen" "Meister des Kirchsahrer Altars" Bezirksregierung Köln Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Restaurierung Kreuzigungstryptichon Stiftung Preußischer Kulturbesitz Forschungsprojekt "Die Erwerbungen der Gra- phischen Sammlung des Wallraf-Richartz- Museums zwischen 1933 - 1945" Forschungsprojekt "Altkölner Malerei" Kulturstiftung der Länder "Geheimnisse der Alten Meister - Köln um 1400" LVR - Dezernat Kultur und Umwelt "Geheim- nisse der Alten Meister - Köln um 1400" Fritz Thyssen Stiftung für Wirtschaftsförderung Tagung "Der Meister der Dresdner Maleval- Zeichnung" Ernst von Siemens Kunststiftung: "Kathedralen" Spenden Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen Anlage I, Seite 15 TE 777 ET Ge BEE Der vom Rat der Stadt Köln am 5.5.2013 für das Wirtschaftsjahr 2014 beschlossene Betriebskostenzuschuss in Höhe von TEUR 3.875 enthält einen Zuschussanteil für Sonderausstellungen und Projekte in Höhe von TEUR 200. Von dem Sonderausstellungsetat des Museums für 2014 in Höhe von TEUR 200 wurden in 2014 TEUR 186 für die Aktivitäten im Sonderausstellungs- und Projektbereich benötigt. Darüber hinaus wurde der noch nicht verausgabte Sonderausstellungsetat aus 2013 in Höhe von TEUR 73 verwendet und entsprechend erfolgs- wirksam erfasst. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 16 Die privatrechtlichen Leistungsentgelte umfassen folgende Posten: I | a TEUR Mieten und Pachten Miete / Nebenkosten Bistro Miete / Nebenkosten Buchladen Erträge Veranstaltungsgeschäft Erträge aus Verkauf Kommissionen Buchladen sonstige Verkaufserlöse Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte Erlöse Ständige Sammlung Erlöse Ausstellungen / Projekte Sonderausstellung "Kathedralen" Sonderausstellung "Geheimnisse" Sonderausstellung "Leibl/Sander" Audioguides / Führungen Ausstellungsgebühren Salzburg Museum GmbH "Von Mensch zu Mensch" Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betreffen: 2014 | 2013 Veränderung Erträge aus Kostenerstattungen Gewinnanteil/Bonifikation Kunstversicherung Kostenerstattung Museumsnacht Kostenerstattung Festnetzverbindung/Netzanschluss erstattete Personalkosten Die übrigen ordentlichen Erträge entfallen auf nicht zahlungswirksame Erträge aus der Erstattung von Steu- ern (TEUR 14), Auflösung von Rückstellungen (TEUR 10) sowie andere sonstige ordentliche Erträge (TEUR 11). Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 17 Bei den Aufwendungen des Wirtschaftsjahres 2014 entfallen die Personalaufwendungen in voller Höhe auf Dienstaufwendungen und dabei auf die folgenden Einzelposten: 2014 2013 Veränderung Gehälter Angestellte 859 Grundbezüge Beamte 161 130 Aufwand aus der Veränderung von Personalrückstellungen Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung Arbeitgeberanteile zur Versorgungskasse Erstattung von Aufwendungen aus der Zuführung zu Pensions- / Beihilferückstellungen Beihilfen Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 18 Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umfassen folgende Posten: TEUR | TEUR Unterhaltung Grundstück, Gebäude und bauliche Anlagen Unterhaltung des beweglichen Vermögens Unterhaltung technische Anlagen Unterhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattung Bewirtschaftung Grundstück, Gebäude und bauliche Anlagen Energiekosten (Strom, Gas, Wasser) Reinigungskosten Grundbesitzabgaben Kostenerstattung an Dritte aus laufender Verwaltungstätigkeit Aufwendungen für sonstige Sachleistungen Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen Bewachungsleistungen EDV-Fremdleistungen Transporte Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten Aufwendungen für Ausstellungen und Projekte sonstige Dienstleistungen 2014 | 2013 Veränderung Im laufenden Wirtschaftsjahr verausgabt für Honorare / Werkverträge Kataloge Bewachung Reinigung Transport Didaktik Werbung / Öffentlichkeitsarbeit Architektur Versicherungen Forderungsverluste Reisekosten sonstige Kosten Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 19 Die Zusammensetzung der bilanziellen Abschreibungen ist dem Anlagengitter zu entnehmen (vgl. Abschnitt IL1.). Die Transferaufwendungen umfassen innerstädtische Kostenbelastungen des Museumsdienstes (TEUR 97), des Rechnungsprüfungsamtes (TEUR 6), des Personalamtes (TEUR 23), des Organisationsamtes (TEUR 1), des Rechts- und Versicherungsamtes (TEUR 4), der Zentralen Dienste (TEUR 5) sowie der Kämmerei für Steuerberatungsleistungen (TEUR 10). Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: a Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Geschäftsaufwendungen Bürobedarf Druck-, Vervielfältigungskosten Zeitschriften, Fachliteratur Porto Kommunikation Gebühren, Beiträge Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Nebenkosten des Geldverkehrs sonstige Aufwendungen für Beiträge und Sonstiges sowie Wertkorrekturen Versicherungsbeiträge Die Finanzerträge beinhalten Zinserträge, die mit der Anlage von Tages- und Termingeldern erzielt wurden. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 20 IV. SONSTIGE ANGABEN Für die aktiven Mitglieder der Betriebsleitung wurden vom Museum im Wirtschaftsjahr 2014 folgende Bezüge aufgewendet: Aktive Mitglieder der Betriebsleitung: Susanne Laugwitz-Aulbach (1. Betriebsleiterin) Dr. Marcus Dekiert (geschäftsführender Betriebsleiter) Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung: Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet. Die Angaben zu den Mitgliedern der Betriebsleitung und des Betriebsausschusses gemäß 8 24 Abs.1 EigVO NRW i.V,m. 8 285 Nr.10 HGB sind dem Lagebericht des Museums für 2014, Abschnitt I.1., zu entnehmen. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen des Museums betragen unverändert TEUR 1 p.a. Köln, den 10. April 2017 oil ne Laugwitz-Aulbach leiterin /Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor 1. Betrie
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2581/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 18.09.2017
- Erstellt
- 18.08.2017 13:03