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RAT/408/2025

Antrag der AfD-Ratsfraktion: Verzicht auf geschlechtergerechte Formen des Genderns in allen offiziellen Schreiben und Veröffentlichungen der Stadtverwaltung Düsseldorf

Antrag AfD 02.12.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.02.2026, TOP 44.3

Antrag - Gendersprache

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Antrag - Gendersprache

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RAT/ /2025

FRAKTION IM STADTRAT
Landeshauptstadt
Düsseldorf

AfD-Fraktion
im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf D

An den

Vorsitzenden des Rates

der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller

Düsseldorf, den 18. November 2025

Antrag: Verzicht auf geschlechtergerechte Formen des Genderns in
allen offiziellen Schreiben und Veröffentlichungen der
Stadtverwaltung Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit bitte ich Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung für die
nächste Ratssitzung am 11.12.2025 zu nehmen und beschließen zu lassen:

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt in allen offiziellen
Schreiben, Veröffentlichungen, Webseiten, Formularen und sonstigen
kommunikativen Materialien der Stadtverwaltung Düsseldorf auf
geschlechtergerechte Formen des Genderns (insbesondere
Gendersternchen, Doppelpunkt, Unterstrich, Binnen-I oder Sprechpausen)
zu verzichten. Stattdessen sollen ausschließlich orthografisch korrekte,
lesbare und allgemein akzeptierte Formen wie Doppelnennungen
(„Bürgerinnen und Bürger“) oder neutrale Begriffe („Lehrkräfte",
„Beschäftigte") verwendet werden.

Begründung:

Repräsentative Umfragen belegen mittlerweile, dass sich 80% der Deutschen
mit einer klaren Mehrheit gegen eine Gendersprache aussprechen und
geschlechtergerechte Formulierungen ablehnen (Civey/t-online, 2023!).

! https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_100297052/gendern-80-prozent-der-
deutschen-lehnen-es-ab-exklusive-t-online-umfrage.html

65 % der Wahlberechtigten sprechen sich gegen Binnen-I oder nicht-
differenzierende Formen aus - ein Anstieg um 9 Prozentpunkte seit 2020
(Infratest dimap, 2023).?2 Nur 11 % der Deutschen gendern regelmäßig, 77-
82 % tun es selten oder nie (Infas/ZEIT, 2024).3

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) rät ausdrücklich vom
Gendersternchen ab, da es grammatikalisch falsch, lesebehindernd und nicht
einheitlich ist. Der Rat für deutsche Rechtschreibung (2018) sieht in
geschlechtergerechter Schreibung eine „Herausforderung ohne Lösung“. Der
Verein Deutsche Sprache (VDS) kritisiert Gendern als künstliches Diktat, das
gegen die Regeln der deutschen Rechtschreibung verstößt und die
Gesellschaft spaltet.

Zudem erschwert Gendern die Lesbarkeit, insbesondere für Menschen mit
Lese- oder Sprachschwierigkeiten, Sehbehinderte und Nicht-Muttersprachler.
Es führt zu Uneinheitlichkeit in der Verwaltungssprache und erhöht den
Korrekturaufwand.

Die Stadt Düsseldorf hat keine gesetzliche Pflicht zum Gendern - es handelt
sich um eine freiwillige ideologische Praxis. Der vorliegende Antrag vertieft
und aktualisiert die Forderung der AfD-Fraktion von 2024 mit neuen
Umfragedaten und wissenschaftlicher Fundierung.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Salinger Dr. med. Uwe Bresztowszky
Fraktionsvorsitzender und Ratsherr Ratsherr
für die AfD-Ratsfraktion

2 https://www.merkur.de/politik/wdr-politik-deutschland-gendern-gendersternchen-
gendergap-schoenenborn-verzichten-umfrage-ergebnis-92074604.html

3 https://www.zeit.de/2024/49/gendern-sprache-bayern-behoerden-umfrage

Beratungsverlauf (1)

11.02.2026 Rat
TOP 44.3 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
RAT/408/2025
Typ
Antrag AfD
Datum
02.12.2025
Erstellt
19.11.2025 15:16