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3667/2023

Der Smart City Index der Bitkom 2023 und der Haselhorst Associates 2023

Mitteilung Ausschuss 17.11.2023

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Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 20.11.2023, TOP 2.6

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

10916 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/IX/2 
 
Vorlagen-Nummer 17.11.2023 
 3667/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Digitalisierungsausschuss 20.11.2023 
 
Der Smart City Index der Bitkom 2023 und der Haselhorst Associates 2023 
Köln belegt 2023 jeweils den dritten Platz im Smart City Index des Branchenverbandes der 
deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche Bitkom e.V. und dem Ranking der 
Haselhorst Associates Consulting. 
 
Seit 2019 ist Köln durchgängig unter den „Top zehn“ der digitalsten Städte beider Indizes ge-
listet. 
 
Nach dem zweiten Platz im Jahr 2021 und dem vierten Platz im vergangenen Jahr belegt die 
Stadt nunmehr mit 83,2 Punkten von 100 möglichen Punkten den dritten Platz hinter München 
und Hamburg und vor Nürnberg. In NRW geht Köln als beste Stadt hervor, gefolgt von 
Aachen auf Platz fünf und Bochum auf Platz elf. Dies ist eine überregionale Anerkennung für 
das große Engagement aller Akteur*innen in den zahlreichen Handlungsfeldern.  
 
In der Kategorie IT- Und Kommunikation verbessert sich Köln um zwei Plätze und rückt damit 
auf den zweiten Platz vor. Hier erreicht Kölns sogar 91,1 von 100 möglichen Punkten. Insbe-
sondere trägt das Digitalisierungsprogramm 2019-2022 mit seinen abgeschlossenen Projek-
ten nun Früchte und sorgt für eine Steigerung in der Kategorie Verwaltung um zehn Plätze auf 
Platz vier. Auch im Bereich Bildung und Gesellschaft ist eine Steigerung von neun Plätzen auf 
Platz acht zu verzeichnen.  
 
Der Smart City Index des Branchenverband bitkom versteht sich als jährliche Leitstudie und 
Digitalranking der deutschen Großstädte ab einer Einwohnerzahl von 100.000. Er wird seit 
2019 erhoben und betrachtet insgesamt 38 Indikatoren aus 151 Parametern über fünf The-
menbereiche: „Verwaltung", „IT und Kommunikation", „Energie und Umwelt", „Mobilität" sowie 
„Bildung und Gesellschaft". Für den Index werden mehr als 12.000 Datenpunkte erfasst.  
 
Smart City Index 2023 Bitkom e.V.:  
https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smart -City-Index-2023-Muenchen-ver-
draengt-Hamburg-Platz-eins  
 
Smart City Ranking Haselhorst Associates Consulting:  
https://www.presseportal.de/pm/165324/5606260  
 
Vorgehensweise der Erhebung: 
Die bundesweite Erhebung erfolgte im Zeitraum März bis Juli 2023 anhand einer tabellari-
schen Erfassung. Für die Städte, die sich nicht an der Erhebung beteiligen, wurden die Daten 
nachträglich recherchiert. Laut bitkom Research werden die erhobenen Daten anschließende

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von einem nicht näher bekannten Expertenteam evaluiert und um amtliche Daten (beispiels-
weise die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur, der Breitbandatlas des Bundesministeri-
ums für Digitales und Verkehr und die Zulassungsstatistik des Kraftfahrt Bundesamts in die 
Bewertung) ergänzt. 
 
Änderungen gegenüber dem Vorjahr 
In 2023 wurde die Tabelle zur Datenerhebung teilweise um neue Parameter ergänzt, verfüg-
bare Online-Dienstleistungen der Kommunen über das Portalverbund Online-Gateway 
(PVOG) zudem abgefragt und insbesondere der Bereich Bildung neu aufgenommen. Dort, wo 
amtliche Daten bzw. Daten aus einheitlichen Quellen verwendet wurden, waren in der Erhe-
bungstabelle entsprechende Indikatoren nicht verfügbar und keine ergänzenden, korrigieren-
den Eintragungen möglich. 
 
Methodik: 
Die Indikatoren und Parameter werden von bitkom Research auf Basis einer Einschätzung der 
inhaltlichen Relevanz und der Verfügbarkeit der Daten entwickelt. Die Kommunen sind hier 
nicht involviert. Bitkom Research führt nach eigenen Angaben zunächst Testrecherchen durch 
bevor das finale rein quantitative Indikatorenset festgelegt wird. Für alle weiteren Indikatoren 
und Parameter (beispielsweise interne Verwaltungsprozesse) liegt ein internes, den Kommu-
nen nicht näher bekanntes Bewertungsschema vor. 
 
Der methodische Ansatz beinhaltet weiterhin eine Bewertung der jeweiligen Kommune in Re-
lation zu anderen Kommunen: diese ist nicht ausgerichtet auf einen festen Zielwert, sondern 
richtet sich nach dem besten, tatsächlich erreichten Wert aller Städte. Dabei wird für jeden In-
dikator ein eigenes Ranking erstellt, wobei der beste Wert 100 Punkten entspricht und der 
schlechteste 0 Punkten. Alle anderen Werte gliedern sich dazwischen ein. Der Digitalisie-
rungsgrad der jeweiligen kommunalen Prozesse und Maßnahmen wird somit nicht absolut ge-
genüber dem des Vorjahrs, sondern im Vergleich zur Entwicklung aller Kommunen bewertet. 
Dies bedeutet im Ergebnis, dass eine geänderte Platzierung daher nicht zwingend mit einem 
Rückgang des Digitalisierungsgrads in dieser Kommune einhergeht, sondern auf der Entwick-
lung aller anderen Kommunen beruht. Werden diese ebenfalls digitaler, reichen Steigerungen 
des eigenen Digitalisierungsgrads nicht automatisch für eine bessere Platzierung aus.  
 
Zugleich sieht die Methodik eine höhere Gewichtung von Pilotprojekten vor: sobald diese 
„Leuchttürme“ in den vorgesehenen „Regelbetrieb“ übergehen, entfallen entsprechende 
Punkte. 
 
Rezeption: 
Der Index wird u. a. aufgrund der mangelnden Transparenz hinsichtlich Vorgehensweise, Aus-
wahl der Bewertungskriterien und Zuordnung der Verwaltungsdienstleistungen kritisiert. So 
sind im Bereich Elektrofahrzeuge oftmals die Städte gar nicht Anbieter, sondern – je nach 
Kommune – Dritte. In der Vergangenheit wurde zudem bemängelt, dass teilweise Verwal-
tungsleistungen als „nicht digitalisiert“ erfasst werden, die Kommunen gar nicht anbieten kön-
nen, beispielsweise die digitale Kfz-Anmeldung in kreisangehörigen Städten. 
 
Da auch für Kommunen, die sich nicht an der Erhebung beteiligen, die Daten nachträglich re-
cherchiert werden, erscheint eine Beteiligung als sinnvoll, um Angaben sichten und ggf. er-
gänzen zu können. 
 
bitkom 
Im Digitalverband bitkom sind nach eigenen Angaben seit der Gründung in 1999 über 2.000 
Mitgliedsunternehmen vertreten, vornehmlich aus den Bereichen Software- und Hardwareher-
steller, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste sowie dem Bereich der digita-
len Medien oder der Netzwirtschaft.  
 
 
Im Einzelnen: 
Im Bereich „Verwaltung“ hat sich um insgesamt 10 Plätze mit einer Gesamtpunktzahl von 
88,5 (in 2022: 80,7 Punkte) verbessert. In den Bereichen „Webseite und Social Media“, „Be-
völkerungsanliegen“ und „Serviceportal“ wurden mehr Punkte erreicht; im Bereich der Online

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Dienstleistungen wurden weitere online Dienstleistungen in Köln bereitgestellt. Allerdings wird 
entsprechend der Systematik des Indizes für Großstädte grundsätzlich nur ein Umsetzungs-
grad von 61% hinterlegt, zu dem die jeweilige Umsetzung gemäß OZG-Dashboard des Bun-
des in Relation gesetzt wird. Der Ausbau des online Angebotes findet daher keine direkte Be-
rücksichtigung im Index. Die internen Prozesse wurden weiterhin mit 100 Punkten bewertet, d. 
h. die Kölner Verwaltungsprozesse sind – im Vergleich zu den anderen Kommunen – am digi-
talsten. 
 
 
Im Bereich „IT und Kommunikation“ wurden als neue Indikatoren „Open Data Portal“ und 
„Geoportal“ (aus dem Indikator Gesellschaft) und „Smart City Daten“ aufgenommen. Der Ge-
samtbereich konnte sich erfreulicherweise nochmals um 6,1 Punkte (von 85 auf 91,1 Punkte) 
und damit bundesweit um zwei Plätze verbessern. Die Optimierungsarbeiten am OpenData-
Portal mit einer Vielzahl neuer Datenquellen, der Ausbau des Geo-Portals und die umfangrei-
chen Aktivitäten in den Bereichen „5 G“ (+ 24 Punkte) und „Breitband“ (+ 7,5 Punkte) tragen 
hier maßgeblich zur Platzierung bei. Besonders erfreulich ist an dieser Stelle auch die neue 
Kategorie „Smart City Daten“, bei der durch die Aktivitäten rund um das Projekt „Digitale Zu-
kunftsstadt“ aus dem Stand 83,3 Punkte erreicht wurden.  
 
 
Im Bereich „Energie und Umwelt“ wurden die Indikatoren ebenfalls leicht angepasst („Smart 
Waste“ entfällt, dafür „Umweltmonitoring“ als neuer Indikator hinzugefügt). Insgesamt haben 
sich die Gesamtpunktzahl (von 60,7 auf 63,6) und die Platzierung um 8 Plätze verbessert. Zu-
wächse wurden insbesondere in den Bereichen „Intelligente Straßenbeleuchtung“ (plus 15 
Punkte) und „Anteil „E-Fahrzeuge“ (plus 7,5 Punkte) erzielt. Im Bereich stehen allerdings nicht 
ausschließlich Digitalisierungsansätze im Fokus, sondern oft auch eher qualitative Bewertun-
gen bzgl. Klima und Umwelt.  
 
 
Im Bereich „Mobilität“ konnte sich Köln einmal mehr vor den Städten München und Düsseldorf 
platzieren. Verbunden mit der verkehrspolitischen Absicht, in den nächsten Jahren in Mobilsta-
tionen, die Digitalisierung der Parkraumbewirtschaftung und autonome ÖPNV-Systeme in Form 
von Pilotprojekten zu investieren, besteht das Ziel, mittelfristig die sehr gute Position im Ranking 
zu festigen oder nach Möglichkeit sogar auszubauen. Vakanzen und vergaberechtlicher Neue-
rungen führen allerdings in Teilbereichen zu einer verzögerten Fortführung von Projekten. Für 
den weiteren Ausbau der Sharing-Angebote wird das derzeit in Arbeit befindliche „Raumbuch 
Mobilstationen“ grundlegend sein. 
 
 
Im neuen Bereich „Gesellschaft und Bildung“ (in 2022 noch „Gesellschaft“) wurden die bis-
herigen Indikatoren um solche für den Bildungsbereich ergänzt. Insgesamt hat sich im The-
menfeld die erreichte Gesamtpunktzahl verbessert (von 83,0 auf 90,8), einhergehend mit ei-
ner höheren Platzierung (plus 9 Plätze). Eine signifikante Verbesserung wiesen der Bereich 
„Lokaler Handel und Start-Ups“ (von 42,9 auf 60 Punkte um 17,1 Punkte) und der Bereich 
„weitere Pilotprojekte“ (plus 30) auf. Im Bereich „FabLabs“ sanken die erzielten Werte (minus 
8,1 Punkte). 
 
 
Einordnung des Rankings – Smart City Indizes bitkom und Haselhorst: 
Der bitkom Smart City Index ist nur eines der zahlreichen Rankings im Bereich smarter 
und digitaler Städte. Die verschiedenen Betrachtungen kommen häufig zu unterschiedli-
chen Ergebnissen, wobei es allerdings typischerweise eine Gruppe der Kommunen gibt, 
die jeweils auf den ersten zehn Plätzen gesetzt sind.  
Aktuell hat das Smart -City-Ranking des Beratungsunternehmens Haselhorst Associates 
Consulting zwischen April und August 2023 insgesamt 409 Städte  in Deutschland mit 
mehr als 30.000 Einwohnern in den Bereichen „Smart -City-Strategie“, „digitale Infra-
struktur“, „Mobilität“ sowie „Energie und Umwelt“, „Gebäude und Quartiere“, „Gesund-
heit“, „Bildung“, „Tourismus“ und „Wirtschaft und Handel“ betrachtet. Diese Studie ist so-
wohl hinsichtlich der Anzahl der untersuchten Themenbereiche als auch der erhobenen

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Datensätze (> 32.500) wesentlich umfangreicher und detaillierter als der bitkom Index.  
Nach eigenen Angaben liegen die Schwerpunkte dieser seit 2018 durchgeführten Erhe-
bung auf der strategischen und konzeptionellen Ausrichtung und dem Umsetzungsstand 
konkreter Smart -City-Maßnahmen.  
Die Stadt Köln ist wie in den Vorjahren wieder i n der bundesweiten Spitzengruppe des 
Smart-City-Rankings und zugleich Spitzenreiterin geht in NRW. 
 
Gez. Haack

Beratungsverlauf (1)

20.11.2023 Digitalisierungsausschuss
TOP 2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3667/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.11.2023
Erstellt
09.11.2023 12:14