2922/2017
Starke Veedel - Starkes Köln - Sozialraum Mülheim-Nord und Keupstraße Hier: Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds für Projekte im Sozialraum Mülheim-Nord und Keupstraße
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/152 152/1 Vorlagen-Nummer 2922/2017 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Starke Veedel - Starkes Köln - Sozialraum Mülheim-Nord und Keupstraße Hier: Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds für Projekte im Sozialraum Mülheim- Nord und Keupstraße Beschlussorgan Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt, 1. dem Antrag der kath. Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds vorbehaltlich eines Nachweises der Sozialraumbezogenheit in der beantragten Höhe von 1.249,00 € und 2. dem Antrag des Autismus Köln/Bonn e.V. Köln auf eine Zuwendung aus dem städtischen Akti- vierungsfonds in der beantragten Höhe von 1.249,00 € statt zu geben. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 09.10.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 2.498,- € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Der mit Ratsbeschluss 2901/2015 vom 12.11.2015 installierte und mit einem Budget in Höhe von 55.000,00 € ausgestattete Aktivierungsfonds ist für kleinteilige Projekte und Aktivitäten in den elf So- zialräumen des Programms "Starke Veedel – Starkes Köln" bestimmt. Die dazugehörige Richtlinie bestimmt, dass 5.000,00 € pro Sozialraum in zwei Antragsdurchläufen zu 2.500,00 € und mit einem maximalen Zuwendungsbetrag von 1.249,00 € pro Maßnahme ausgeschüttet werden. Die entspre- chende Beschlussvorlage 3225/2016 wurde von der Bezirksvertretung Mülheim am 05.12.2016 ver- abschiedet. Am 10.07.2017 hat die Bezirksvertretung Mülheim für den ersten Förderzeitraum die Vorlage 2043/2017, beziehungsweise die Vergabe von zwei Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1.950,00 € beschlossen. Der Restbetrag in Höhe von 550,00 € wird dem zweiten Förderzeitraum zugeschlagen. Somit stehen jetzt 3.050,00 € zur Verfügung. Die Bezirksvertretung übernimmt als Entscheidungsgremium die Beschlussfassung für die Zuwen- dungsanträge aus dem Aktivierungsfonds, nachdem sich die Verwaltung mit dem zuständigen Sozial- raumkoordinator/ der zuständigen Sozialraumkoordinatorin beraten hat. Aus dem Sozialraum Mülheim-Nord und Keupstraße sind zwei Anträge eingegangen. Die kath. Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius beantragt eine Zuwendung i. H. v. 1.249,00 € für das Projekt „Leselust unterm Lindenbaum“. Der Autismus Köln/Bonn e.V. beantragt eine Zuwendung i. H. v. 1.249,00 € für das Projekt „Blick auf Mülheim aus Sicht von Menschen mit Autismus/ Kunstprojekt“. Es ist geplant, die Er- gebnisse des Projektes an unterschiedlichen Ausstellungsorten in Mülheim zu zeigen. Der Ver- 3 ein selber ist in unmittelbarer Nähe des Sozialraums ansässig. Unter der Auflage, dass das Pro- jekt seinen Schwerpunkt in dem Programmgebiet hat, ist die Förderfähigkeit gegeben. Die Fördervoraussetzungen der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds sind in beiden Fällen erfüllt. Die Sozialraumkoordinatorin Frau Fichte unterstützt die Förderung der Projekte. Der angekündigte Projektantrag „Gute Fee im Veedel“ der Künstlerinnen Nina Marxen und Dorothea Weisel wurde nicht neu gestellt. Anlagen
Anlage 1 BV9-Projekte-AF-MülhN+Keup
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Sozialraumgebiet 9: Mülheim-Nord und Keupstraße Projekt: Blick auf Mülheim aus Sicht von Menschen mit Autismus/ Kunstprojekt Antragsteller: Autismus Köln/Bonn e.V. Beantragte Förderung: 1.249 € (Fotograf 500,00 €, Material 350,00 €, Verpflegung 49,00 €, Honorar Projekt 100,00, Honorar Ausstellung 250,00 €; Gesamtkosten 1.649,00 €, davon Eigenanteil 400,00 €) Eingang: 23.08.2017 Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds − Förderfähig als Workshop im Stadtteil Mülheim-Nord − Förderfähig als geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Beteiligten in Mülheim-Nord − Zielsetzung: Stärkung der Gemeinschaft − Zielsetzung: Stärkung der Identität mit dem Stadtt eil Mülheim-Nord Projektbeschreibung: Fünf bis zehn Kinder und Jugendliche, die im AutismusTherapieZentrum (ATZ) Köln- Mülheim behandelt werden, sollen möglichst gemeinsam ein einem Kunstprojekt ihren Stadtteil Mülheim erkunden. An für sie interessanten Orten werden sie fotografieren. Diese Fotos werden im Anschluss daran bearbeitet und „autistisch verfremdet“. Das heißt, für Menschen mit Autismus relevante Dinge werden in den Fokus gerückt und verstärkt. Ande- res wird gelöscht, entfernt oder unscharf gemacht – ganz so, wie es der Wahrnehmung durch Autismus entspricht. Die Idee ist, den speziellen Blick der Teilnehmenden anderen Menschen im Stadtteil zu ver- deutlichen. Die Antragsteller möchten damit zu Inklusion und einem Verständnis für eine - im wahrsten Sinne des Wortes - andere Sicht beitragen. Mit Hilfe eines Fotobearbeitungsprogramms werden die Bilder so nachbearbeitet, dass der Blick der Menschen mit Autismus auf das Gesehene für andere Betrachter sichtbar wird. Ein externer Fotograf wird das Projekt neben einem Autismustherapeuten des ATZ begleiten. Es ist geplant, die Fotos zuerst im ATZ und später im Bezirksrathaus Mülheim auszustellen Die Öffentlichkeit soll für Menschen mit Autismus sensibilisiert werden. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit in der Kleingruppe geübt werden. Das soziale Zusammensein soll von den Kindern und Jugendlichen positiv erlebt werden. Votum der Verwaltung: Die Sozialraumkoordinatorin Frau Fichte befürwortet die Unterstützung des Projektes. Vorbehaltlich, dass der Schwerpunkt des Projektes nachweislich im Sozialraum stattfindet, sind die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe erfüllt. Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag in voller Höhe stattzugeben. Sozialraumgebiet 9: Mülheim-Nord und Keupstraße Projekt: Leselust unterm Lindenbaum Antragsteller: Kath. Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius Beantragte Förderung: 1.249 € (Sitzbänke 300,00 €, Bücherschrank 300,00 €, Bücher in leichter Sprache 349,00 €, Abschlussfest 300,00 €) Eingang: 15.08..2017 Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds − Förderfähig als Mitmachaktion im Stadtteil Mülheim -Nord − Förderfähig als geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Beteiligten in Mülheim-Nord − Zielsetzung: Stärkung der Gemeinschaft Projektbeschreibung: Viele Menschen aus der Nachbarschaft von St. Antonius lesen wenig und haben kaum Zu- gang zu Büchern. Dementsprechend fehlt auch die Praxis des aktiven Vorlesens in der Fa- milie. Dem soll mit einem offenen Bücherschrank zur kostenlosen Ausleihe von Büchern in leichter Sprache begegnet werden, der auch für Menschen mit Migrationshintergrund ein Erlernen deutscher Sprache erleichtern kann. Im Schatten der Kirche unter den Linden sol- len Sitzbänke und ein offener Leseschrank aufgestellt werden, die dazu einladen, Platz zu nehmen und zu schmökern. Das Projekt ist vernetzt mit der wöchentlichen Lebensmittelausgabe in St. Antonius mit Ca- fé, offener Sozialsprechstunde und der kath. öffentlichen Bücherei. Zielgruppe sind Menschen in der Nachbarschaft von St. Antonius, die als bildungsfern zu charakterisieren sind und Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, die die deut- sche Sprache als Fremdsprache erlernen. Das Projekt soll mit Büchern, die dem Bildungsniveau der Leserinnen/ Leser entsprechen, die Freude am Lesen wecken und zur Erweiterung der Deutschkenntnisse bei Menschen mit anderer Muttersprache beitragen. Der neue Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Bü- cherschrank auf dem Kirchplatz soll die Wertschätzung gegenüber der Nachbarschaft aus- drücken und erweitert gleichzeitig die Gastlichkeit der Lebensmittelausgabe. Er bietet eine neue Form ehrenamtlichen Engagements für die Freiwilligen aus der Nachbarschaft. Votum der Verwaltung: Die Sozialraumkoordinatorin Frau Fichte befürwortet die Unterstützung des Projektes. Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe sind erfüllt. Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag in voller Höhe stattzugeben.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Kirchplatz
- Keupstraße
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Details
- Aktenzeichen
- 2922/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 20.09.2017
- Erstellt
- 19.09.2017 16:13