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2631/2017

Digital Hub Cologne (DHC) - Aktuelle Situation und Planung

Mitteilung Ausschuss 04.10.2017

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Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 09.10.2017, TOP 10.3

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

6394 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/OB/8 
 
04.10.2017 
Vorlagen-Nummer 
 2631/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 09.10.2017 
 
Digital Hub Cologne (DHC) - Aktuelle Situation und Planung 
 
 
Bericht zum aktuellen inhaltlichen Entwicklungsstandes des Digital Hub Cologne 
 
 
1. Basis erfolgreich aufgebaut 
 
Die Grundlagen für die Arbeit des Digital Hub Cologne sind gelegt: Die Basisprodukte befinden sich 
bereits im Einsatz oder in der Umsetzung. 
 
Die Produkte und Leistungen orientieren sich planmäßig an dem Prozess, der in einen Match zwi-
schen einem etablierten Unternehmen und einem Startup einmündet: Enabling, Acceleration, Support 
und Promotion. Der Hub folgt damit der grundlegenden phasenorientierten Systematik von einer Idee 
bis zu deren Realisierung, wie sie vom Planungsteam auch in der Antragsphase des Hub-Projekts 
entwickelt wurde. 
 
Als Basis auf der Unternehmensseite dient als aufschließendes Element der Digital Readiness 
Check, eine Analyse, die Unternehmen im Selbsttest in 60 bis 90 Minuten durchlaufen können und so 
einen ersten Überblick über den Digitalisierungsstand in verschiedenen strategischen Bereichen des 
Unternehmens erhalten. Wichtig für den weiteren Prozess ist vor allem der Umstand, dass die Dis-
kussion durch den Test weg von dem schillernden Begriff der Digitalisierung hin zu konkreten Heraus-
forderungen für das Unternehmen gelenkt werden kann. Über 20 Unternehmen haben bereits einen 
Code angefordert, mit dem sie den Test durchlaufen können. 
 
Auf der Startup-Seite läuft nach wie vor die Analyse, welche Startups vor Ort verfügbar sind und wel-
ches ihre wesentlichen Produkte und Leistungsmerkmale sind. Auf diese Weise werden die innovati-
ven Startups identifiziert, so dass bei Anfragen seitens etablierter Unternehmen möglichst schnell auf 
bereits vorhandene Rechercheergebnisse zurückgegriffen werden kann. 
 
Die Startup-Profile bilden den Kern der Website „Cologne Bay“, die zurzeit programmiert wird. Diese 
Website dient dem Aufbau einer regionalen Startup-Community, in der sich die Startups präsentieren 
und untereinander austauschen können, aber auch durch Dritte recherchieren lassen.

2 
 
Begleitet wird die Tätigkeit des Hubs durch seine eigenen Veranstaltungsreihen. Im Gegensatz zu 
Masseninformationsveranstaltungen, die überwiegend auf die Schaffung eines breiteren Bewusst-
seins für Fragen der Digitalisierung gerichtet sind und in Köln bereits zahlreich angeboten werden, 
lautet der Anspruch bei den Veranstaltungen des Hubs, bereits möglichst tief in die betriebliche Praxis 
einzutauchen und jedem etablierten Unternehmen sogleich auch Anregungen für praktische Anwen-
dungspotentiale im eigenen Betrieb zu vermitteln. Konkret lauten die Veranstaltungsreihen: 
 
(Cologne) Coffee Club: kostenfreies Informationsformat mit Einblicken in den Digital Readiness 
Check sowie in konkrete erfolgreiche Fälle einer Zusammenarbeit mit Startups; zugleich einfach 
transferierbar, um auch die Fläche des Kölner Umlands zu erreichen. 
 
HUBetizer: Workshop-Format zu bestimmten einzelnen Themen; Bsp.: Thema „Rapid Design“ als 
Weiterentwicklung der Design-Thinking-Methode mit schnellerer betrieblicher Umsetzbarkeit 
 
Business Mixer: Matching-Veranstaltung mit Ausstellung konkreter Anwendungsfälle; Bsp.: Thema 
„Virtual Reality“ am 18.05. mit 140 Teilnehmern und 15 Ausstellern 
 
Am 7. Juli fand die konstituierende Sitzung des Advisory Board statt. Mit dem Vorsitzenden, Timo von 
Lepel, Geschäftsführer der Netcologne GmbH, haben wir einen Treiber der Digitalisierung gefunden, 
der sich der Aufgabe des Advisory Board sehr engagiert widmet.  
 
Die Arbeit des Hubs trägt auch insofern bereits Früchte, als auch namhafte Konzerne aus der Region 
schon von sich auf den Hub zukommen, um die Möglichkeiten einer Kooperation zu erörtern und ers-
te gemeinsame Schritte einzuleiten. 
 
 
2. Perspektiven – Perspektiven – Perspektiven 
 
Mit den Erfahrungen aus der Anfangsphase startet der Digital Hub Cologne nun in seine zweite Pha-
se: 
 
Wesentliches Element der Zukunftsperspektiven ist der Umzug in neue Räume. Der Hub wird voraus-
sichtlich im Oktober mit dem InsurLab Germany in gemeinsame Räumlichkeiten auf dem Carlwerk-
Gelände in Mülheim umziehen. Neben der konkreten Kooperation mit dem InsurLab  Germany beste-
hen aufgrund der erheblich größeren räumlichen Flexibilität erheblich mehr Möglichkeiten, Unterneh-
men, Startups und konkrete Kooperationen zu beherbergen und zu fördern. 
 
Am neuen Standort wird der Digital Hub Cologne den Gedanken einer Akademie für mittelständische 
Unternehmen umsetzen. Auch bei diesem Angebot verfolgt der Hub den Gedanken der besonderen 
betrieblichen Nähe mit dem Ziel, etablierten Unternehmen neue (digitale) Technologien und Einsatz-
möglichkeiten aufzeigen und ihre Mitarbeiter darin zu schulen. Erste Themen sind mit Virtual & Aug-
mented Reality sowie mit agilen Methoden für kleinere Unternehmen bereits in Planung. Ein solches 
Programm ist erforderlich, um den etablierten Unternehmen immer wieder zielgerichtete und prakti-
sche Einblicke in innovative Themen und Methoden zu bieten (gleichsam „Digitalisierung zum Anfas-
sen“). 
 
Darüber hinaus wird das Team des Hubs gerade so umstrukturiert, dass die neue Teamstruktur die 
Erfahrungen aus der Startphase des Hubs widerspiegelt. Insbesondere die Kommunikation wird aus-
gebaut. Weitergehend werden nach und nach – wie im Antrag geplant – auch Experten auf Honorar-
basis, die sog. Marktscouts, unter Vertrag genommen, die aufgrund ihres Experten-Know-hows auf 
bestimmten Bereichen tiefergehenden Zugang zu Unternehmen und den Führungsetagen haben. Die 
ersten Marktscouts sind aktuell: Finance (FinTech), Virtual- & Augmented-Reality / Medien sowie

3 
 
Healthcare. 
 
 
 
 
 
Einige statistischen Zahlen, aus der Arbeit des Hub: 
  
Betreute Startups (Beratung/Begleitung/Räume) ca. 30 
Startups im weiteren Umfeld des Hubs (Basis: IW-Studie aus 2016) ca. 500 
Beteiligte Unternehmen aus Industrie/Mittelstand (Partner & LOI-Geber) ca. 120 
Veranstaltungsteilnehmer ca. 1.100 
Unternehmen aus Industrie/Mittelstand im weiteren Umfeld der Hubs (qualifiz. Ge-
spräche) ca. 250 
Beteiligte Hochschulen 8 
Beteiligte Venture Capital-Anbieter 14 
Beteiligte Verbände und Netzwerke der Wirtschaft 22 
Städte und Gemeinden 26 
 
 
gez. Reker

Beratungsverlauf (1)

09.10.2017 Wirtschaftsausschuss
TOP 10.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2631/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.10.2017
Erstellt
23.08.2017 17:54