V/0067/2013
Kappenberger Damm - barrierefreier Ausbau der Haltestelle "Brunnenweg" (Maßnahme im Haltestellenprogramm 2014)
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Anlage 1
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Anlage 1 zur Vorlage V/0067/2013 N 3 Mifer, Nen Anlage nn STADT BE siatt nr. 1) N N <+ Reg. Nr. Oo 29) Amt für "EZ Stadtentwicklung Ng | K@) Stadtplanung // I® Verkehrsplanung Datum [Name , Bearbeitet |Sep. 2012 |Kuhn \ Kappenberger Damm Gezeichnet| Sep. 2012 |Kuhn Maßstab _ | 1:250 Haltestelle "Brunnenweg" \ \\ \ ° Plotdatum 20.06.2013
Anlage 2
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Anlage 2 zur Vorlage V/0067/2013 Reduktionsvariante STADT Amt für JE Stadtentwicklung _ Stadtplanung Verkehrsplanung Datum e Anlage Blatt Nr. |1 (1) Reg. Nr. Kappenberger Damm Bearbeitet |Sep. 2012 |Kuhn Gezeichnet| Sep. 2012 |Kuhn Maßstab _ | 1:250 Haltestelle "Brunnenweg" Plotdatum 20.06.2013
Beschlussvorlage
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V/0067/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Kappenberger Damm - barrierefreier Ausbau der Haltestelle "Brunnenweg" (Maßnahme im Haltestellenprogramm 2014) Planungsbeschluss Beratungsfolge 10.09.2013 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 19.09.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der Planung zum barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Brunnenweg“ wird auf der Grundlage des verkehrstechnischen Entwurfs vom September 2012 (Reduktionsvariante, Anlage 2) zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsflä- chen und Anlagen Zeile 06 Kostenerstattungen und Kosten- umlagen 2014 72.800 Kostenerstattung Land für den barrierefreien Umbau der Haltestelle (je nach Förderprogramm 80 %) Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2014 91.000 Barrierefreier Umbau der Bushaltestelle Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen werden im Haushaltsplan -Entwurf bei der o. g. Produktgruppe veranschlagt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass d ie Beschlussausführung unter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2014 bzw. der mitte l- fristigen Ergebnis- und Finanzplanung die Ermächtigungen bereitstellt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Umsetzung der Maßnahmen unter d em Vorbehalt der Mittelbereitstellung durch das Land steht. Vorlagen-Nr.: V/0067/2013 Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: Boehme@stadt-muenster.de Datum: 02.07.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0067/2013 Begründung: Anlass: Die Haltestelle „Brunnenweg“ ist im Haltestellenprogramm 201 4 vorgesehen. Mit dem Beschluss zur Vorlage V/0464/2012 Programm „Verbesserung an Haltestellen“ für 2013/2014 wu rden die für 2014 geplanten Standorte benannt und die Planungen für diese Standorte aufgenommen. Die o. g. Haltestellen haben weder einen Auffindestreifen noch einen Niederflurbusbord. Auf der östlichen Seite befindet sich eine schmale Wartehalle. Diese bietet zwar eine Sitzmöglichkeit, aber kaum Schutz vor schlechter Witterung. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die Warteha lle sich nicht im Einstiegsbereich des Busses befindet. Da die westliche Seite in der Regel zum Ausstieg genutzt wird, wurde dort auf ei ne Wartehalle verzichtet. Das Pflaster der Busbucht ist in einem schlechten Zustand. Vor Ort sind deutliche Spurrillen und kaputte Pflastersteine erkennbar. Die gesamte Situation ist unbefriedigend und sollte daher verbessert werden. Insgesamt sind dort 118 Einsteiger und 153 Aussteiger gezählt worden. Planung (Anlage 1): Der Kappenberger Damm ist Teil des Feuerwehrvorbehaltsstraßennetzes. Um das Vorbeifa hren an einem haltenden Bus (mit unverminderter Geschwindigkeit) zu gewährleisten, muss eine Fah r- bahnbreite von min. 6,35 m vorhanden sein. Diese Vorgabe der Feuerwehr wurde berücksichtigt. Es ist geplant, auf der östlichen Seite die Busbucht teilweise zurück zu bauen und eine Haltestelle am Fahrbahnrand einzurichten. Das hat den Vorteil, dass die Halt estelle wesentlich besser, ohne großen Abstand zum neuen Niederflurbusbordstein, angefahren werden kann. Somit wird der vo r- handene Bordstein zu Lasten der Busbucht versetzt. Die dadurch neu entstandene Fläche wird als Aufstellfläche für die Fahrgäste genut zt. Zusätzlich wird die vorhandene schmale Wartehalle (stadteinwärts) gegen das Wall -Standardmodell ausgetauscht und im Einstiegsbereich der Busse neu positioniert. Bei der geplanten Fahrbahnbreite von 6,35 ist ein Vorbeifahren an einem halte n- den Bus problemlos möglich. Bei der westlichen Seite handelt es sich in der Regel um eine Ausstiegshaltestelle. Aus diesem Grund wird an dieser Stelle auch weiterhin auf eine Wartehalle und auf die dazugehörige Aufstel l- fläche verzichtet. Die Busbucht bleibt bestehen. Das vorhandene Pflaster der Busbucht wird durch Asphalt ersetzt. Beide Seiten werden mit einem Auffindestreifen und einem Niederflurbusbordstein ausgebaut. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten (Fußgängersignalanlage, Grundstückzufahrt) kann nur ein 9 m bzw. 14 m langer Bord eingebaut werden. In stadteinwärtiger Fahrtrichtung (hauptsächlich Ei n- stiegshaltestelle) darf nur an den ersten beiden Türen eingestiegen werden. Hier sind 9 Meter aus- reichend. Die stadtauswärtige Haltestelle müsste bei genauer Anfahrt einen hohen Bordstein für alle Türen bieten. Dieser neue Hochbord bzw. die dadurch entstehende Höhendifferenz und das Beibehalten der Busbucht sorgen dafür, dass größere Flächen aufgenommen und neu verlegt werden müssen. Ohne dieses Angleichen würde ein z u starkes Quergefälle im Bereich der Au f- stellfläche entstehen und die Haltestelle wäre nicht mehr barrierefrei. Die Baumscheiben werden vergrößert. Auf Grund der Lage des geplanten Auffindestreifens muss die vorhandene Leuchte (stadtauswärtige Seite) versetzt werden. - 3 - V/0067/2013 Reduktionsvariante (Anlage 2): Bei der Reduktionsvariante entspricht die östliche Seite exakt der Ausbauvariante. Auf der westlichen Seite wird ebenfalls die Busbucht teilweise zurück gebaut und ein Halten am Fahrbahnrand e rrichtet. Zu den oben genannten Vorteilen einer Haltestelle am Fahrbahnrand kommt noch hinzu, dass auch auf der westlichen Seite die Aufstellfläche für ein- und aussteigende Fahrgäste etwas größer und gerade für Personen mit Kinderwagen und Rollatoren wesentlich komfortabler wird. Außerdem muss die vorhandene Leuchte dann nicht mehr versetzt werden. Ebenfalls wird diese Seite mit einem Auffindestreifen und einem Niederflurbusbordstein ausgebaut. Der dabei entstehende Höhenunterschied zwischen dem alten Hochbord (10 cm) und dem neuen Niederflurbusbordstein (16 cm) wird durch das Versetzen des Bordes in Richtung Fahrbahnmitte ausgeglichen. Somit kann auch der vorhandene Geh- und Radweg in seiner jetzigen Lage verblei- ben und muss nicht angeglichen werden. Kosten/Finanzierung: Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle soll vorbehaltlich der Bereitstellung der Fördermittel durch das Land und des Eigenanteils der Stadt durch den Rat in 2014 erfolgen. Die Gesamtkosten für die Planung (Anlage 1) betragen ca. 124 .000 €. Die Gesamtkosten für die Reduktionsvariante (Anlage 2) liegen bei ca. 91.000 €. Auf Grund der angespannten Haushaltslage schlägt die Verwaltung die Reduktionsvariante (Anl a- ge 2) zur Umsetzung vor. Diese Variante erfüllt alle Anforderungen einer barrierefreien Haltestelle. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Verkehrstechnischer Entwurf Anlage 2: Reduktionsvariante
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Kappenberger Damm
- Brunnenweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0067/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 28.06.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37