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2009/0362

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt Geschäftsjahr 2008

Magistratsvorlage 31.08.2009

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2009/0362

3986 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
31.08.2009 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt – 
Stadtwirtschafts–
koordination  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2009/0362 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt Geschäftsjahr 2008 
 
Vorlage vom: 31. 8.2009 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008 (11. 
Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
Anlagen:  Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt Geschäftsjahr 2008 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 31.08.2009 
 
Begründung:
 
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information 
der Gemeindevertretung und der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen 
an Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen. In dem Bericht sind alle 
Unternehmen aufzuführen, bei denen die Gemeinde mindestens über den fünften Teil der 
Anteile verfügt. 
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2008 entspricht inhaltlich den 
Anforderungen des § 123 a HGO. 
 
Die Bedeutung der städtischen Beteiligungen weist nach wie vor eine jährlich steigende 
Tendenz auf. Mit der Ausgliederung städtischer Bereiche auf Gesellschaften, 
Zweckverbände und Eigenbetriebe sowie aufgrund von Unternehmensgründungen und 
wegen des Erwerbs und der Veräußerung von Beteiligungen – auch durch mittelbare 
Beteiligungsgesellschaften – kommt der Steuer ung der Unternehmen eine zunehmend 
größere Bedeutung zu. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt übertrug deshalb im Jahr 2008 die Aufgaben des 
Beteiligungsmanagements an die HEAG. 
Die HEAG erstellte in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination – den vorliegenden 11. Beteiligungsbericht für das 
Geschäftsjahr 2008. Neu in diesem Beteiligungsbericht ist, dass im Berichtsjahr 2008 
erstmals die Sparkasse Darmstadt und die sieben Eigenbetriebe der Stadt einbezogen sind. 
Des Weiteren wurde die Darstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die 
Darstellung der Komplementärgesellschaften modifiziert. Ferner berücksichtigt der 
Beteiligungsbericht die Veränderungen im Unternehmensbereich im Geschäftsjahr 2008. Er 
gibt über die wirtschaftliche Situation der Beteiligungen im Einzelnen Auskunft. 
 
Mit dem Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008 
konnte die Aussagefähigkeit der dargestellten Daten weiter gesteigert werden. Der Bericht 
liefert in gestraffter Form die wesentlichen Wirtschaftsdaten der städtischen Unternehmen 
und schafft damit Transparenz hinsichtlich ihrer Entwicklung. Er stellt eine 
Zusammenfassung aussagefähiger und analysefähiger Strukturdaten dar, die die Grundlage 
der notwenigen Gesamtsteuerung bilden. 
 
Im Beteiligungsbericht wird in Form eines Nachschlagewerkes über die Unternehmensziele, 
die Leistungskraft und die wirtschaftliche Situation der Betriebe informiert. Er hat die 
Aufgabe, einen generellen Überblick – unter Zugrundelegung einer einheitlichen und 
transparenten Darstellung – über die städtischen Unternehmen zu geben, insbesondere über 
ihre Entwicklung in der jährlichen Fortschreibung. 
 
Der Vorstand der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt – wird diesen Beteiligungsbericht in der Sitzung des Magistrats vorstellen. 
 
Darmstadt, den 31.08.2009 
 
 
 
Walter Hoffmann 
Oberbürgermeister

anlage 1

647704 Zeichen

Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Geschäftsjahr 2008

Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008 
ist auf Recyclingpapier gedruckt.

INHALTSVERZEICHNIS 
 
 
 
Vorwort des Oberbürgermeisters 1 
 
Vorwort des Vorstands der HEAG 3 
 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft 7 
 
Rechtsformen städtischer Unternehmen 9 
 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr 11 
 
Geltungsbereich 13 
 
Zahlenspiegel 17 
 
 
HEAG-Konzern  
 
Beteiligungsübersicht HEAG-Konzern 25 
HEAG-Konzern  27 
HEAG Holding AG Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 31 
Kulturfreunde Darmstadt gGmbH 37 
 
 
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)  
 
Beteiligungsübersicht Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 43 
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 49 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 53 
ARGE Klenk MediaNet GbR 59 
Bioenergie Aschaffenburg GmbH 63 
EAG Entsorgungs-AG 67 
e-ben GmbH & Co. KG 71 
e-ben Verwaltungs-GmbH  75 
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG 77 
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH 81 
ENTEGA Service GmbH  83 
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG 87 
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs GmbH 91 
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 93 
HEAG Lictor GmbH 97 
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG 101 
HML HEAG MediaLine GmbH 105 
HEAG MediaNet GmbH 107 
Hessenwasser GmbH & Co. KG 111 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 115 
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 117 
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 121 
HSE AVG Beteiligungs-GmbH 123 
HSE Netz AG 127 
HSE Technik GmbH & Co. KG 133 
HSE Technik Verwaltungs-GmbH 137

HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 139 
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 143 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 147 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 151 
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 153 
MRA Markische Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH & Co. KG 157 
MRA Märkische Rohrleitungs- und Anlagenbau Verwaltungs-GmbH 161 
MW-Mayer GmbH 163 
NATURpur Energie AG 167 
Orgabo GmbH 171 
Stadtwerke Freiberg AG 175 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 179 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 183 
 
 
Teilkonzern bauverein AG  
 
Beteiligungsübersicht Teilkonzern bauverein AG 187 
Teilkonzern bauverein AG 189 
bauverein AG 193 
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 199 
BVD Gewerbe GmbH 203 
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 207 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 211 
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 215 
BVD Freiberg GmbH 219 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 221 
BVD Verwaltungs-GmbH 225 
BVD Immobilien Marketing GmbH 227 
BVD Vermögensverwaltung GmbH 231 
Eissporthalle Darmstadt GmbH 233 
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 237 
HEAG Wohnbau GmbH 241 
immoSelect GmbH 245 
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH & Co.  
Bauträger KG 249 
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH 253 
Stadtbau Freiberg GmbH 255 
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sachsen mbH 259 
 
 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
 
Beteiligungsübersicht Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 265 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 267 
HEAG mobilo GmbH 271 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 277 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 279 
HEAG mobiServ GmbH 281 
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG  285 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 289

Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Beteiligungen 
 
Beteiligungsübersicht Eigenbetriebe und ihre Beteiligungen 293 
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD) 295 
ARGE Meinhardt/DED 299 
Biolog GmbH 303 
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 307 
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 311 
Eigenbetrieb Bäder 315 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 319 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 323 
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt 325 
Klinikum Catering Service GmbH 329 
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 333 
SSG Starkenburg Service GmbH 337 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 341 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 345 
 
 
Weitere Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
 
Übersicht der weiteren Beteiligungen 351 
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 353 
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 357 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 361 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 365 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 369 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 371 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 375 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 377 
 
 
Anhang 
 
Erläuterung der Kennzahlen 383 
 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 385 
 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2008 387 
 
Quellenverzeichnis 391 
 
 
Stand: August 2009

VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 
 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt liegt innerhalb des 
wirtschaftlich starken Rhein-Main-Neckar Gebietes. Über 
140.000 Einwohner leben in Darmstadt. Die Stadt bietet für 
zahlreiche Unternehmen einen attraktiven Standort und den 
Bereichen Wissenschaft, Forschung und Kunst kommt in 
den vielfältigen Einrichtungen eine hohe Bedeutung zu. Ziel 
ist es, die Dynamik und Vielseitigkeit von Darmstadt zu 
erhalten und weiter auszubauen. Die Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt leisten dabei einen wichtigen 
Beitrag. 
 
Abhängig von der Zielsetzung und Art de r Aufgabe kann es daher wirtschaftlich 
sinnvoll sein, Aufgaben der Gemeinde außerhalb der klassischen Verwaltung 
wahrzunehmen und die Vorteile privatrechtlicher Rechtsformen zu nutzen. So können 
positive Effekte beispiel sweise in den Bereichen Steuerung und Kontrolle, 
Finanzierungsmöglichkeiten, Besteuerung, Rechnungs- und Prüfungswesen sowie die 
Beteiligung Dritter erreicht werden. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist bei der Ausgestaltung der Beteiligungen an 
kommunale und wirtschaftsrecht liche Vorschriften gebunden. Die Vorschriften stellen 
sicher, dass die Gemeinde mit jeder Beteiligung einen öffentlichen Zweck verfolgt, den 
Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Be teiligung erhält, die Transparenz für die 
Öffentlichkeit gegeben ist, eine Benachteili gung anderer Unternehmen vermieden wird 
und die Betätigung in einem angemessenem  Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der 
Gemeinde steht. 
 
Der Bericht gibt einen Gesamtüberblick über die bestehenden Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und dere n Entwicklung. Der vorliegende elfte 
Beteiligungsbericht ist einmal mehr eindrucksvoller Beleg für die vielfältigen 
Leistungen, die außerhalb de r Kernverwaltung erbracht werden und einen wichtigen 
Beitrag für den Standort Darmstadt leisten. 
 
 
Darmstadt, im August 2009 
 
 
Walter Hoffmann 
Oberbürgermeister 
- 1 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 2 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
 
VORWORT DES VORSTANDS DER HEAG 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt über trug im Jahr 2008 die Aufgaben des 
Beteiligungsmanagements an die HEAG. Unter der Maxime „Kräft e bündeln, Impulse geben und 
Wirkung erzielen!“ lebt die HEAG eine effiziente, standortorientierte Steuerung und Begleitung der 
Beteiligungen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und Entwicklung 
in Stadt und Region. Eine wichtige Aufgabe 2008 lag in der Analyse und Strukturierung der 
Beteiligungen. Die entwickelte Struktur spiegelt  sich in den sieben Geschäftsfeldern wider: 
Versorgung, Immobilien, Mobilität, Gesundhe it, Kultur & Kongresse, Telekommunikation, 
Entsorgung & Abwasser. Die Zuordnung der Bete iligungen zu dem jeweiligen Geschäftsfeld 
können Sie der Übersicht auf Seite 5 entnehmen. Di ese Geschäftsfeldsicht hat den Vorteil, dass 
Synergiepotentiale besser realis iert werden können. So ist ei n effektives Management einer 
derartig breitgefächerten Beteil igungsstruktur möglich, so si nd entsprechende Kooperationen 
gewinnbringend umsetzbar und so kann die Wirtsc haftskraft der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
erhalten und ausgebaut werden. Einen erstmaligen Überblick über die Geschäftsfelder gibt Ihnen 
die folgende Darstellung.  
 
Anzahl der Beteiligungen >  20%
29
27
7
7
5
5
12 4
 Anzahl der Mitarbeiter
169
2.369
41782
2.41290
260586
 
> 2.000.000
0
50.000
100.000
150.000
200.000
250.000
300.000
350.000
400.000
450.000
500.000
ABCDE FGH
Gesamtleistung in TEUR (unkonsolidiert)  
> 75.000
-25.000
-20.000
-15.000
-10.000
-5.000
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
ABCDEFGH
Jahresergebnis in TEUR (unkonsolidiert)  
 
 
 
 
 
    Geschäftsfelder 
    Versorgung    Immobilien     Mobilität            Gesundheit 
 
    Kultur & Kongresse   Telekommunikation    Entsorgung & Abwasser          Weitere Aktivitäten 
A 
E 
C 
F 
B 
H 
D 
G 
Σ 96 Σ 6.709 
Σ 2.609.804 
 
Σ 41.906 
(teilkonsolidiert)  
- 3 -

Die meisten Beteiligungen haben sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Dies ist vor dem 
Hintergrund der in 2008 begonnenen Finanzkrise un d angespannter Haushalte äußerst erfreulich. 
Es unterstreicht das große Engagement alle r Beschäftigten und die Verantwortung der 
Führungskräfte für die Region.  
 
Die HEAG erstellt bereits im vierten Jahr in Folge in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt den Beteiligungsbericht. Dies e komplexe Aufgabe macht nicht nur das 
Beteiligungsmanagement sichtb ar, sondern zeigt auch eindru cksvoll die Leistungen der 
Stadtwirtschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
 
Im vorliegenden Bericht werden 96 Beteiligungen dargestellt; es sind die Beteiligungen, an 
denen die Stadt mit mind. 20 % beteiligt ist. Die meisten dieser Gesellschaften gehören zur HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wi ssenschaftsstadt Darmstadt (HEAG). Sie sind 
Tochterunternehmen der HEAG Südhessische Ener gie AG (HSE), der bauverein AG und der HEAG 
mobilo GmbH. Neu ist, dass der Bericht für alle drei Teilkonzerne Leistungs- und Finanzkennzahlen 
liefert. Neu ist auch, dass die Sparkasse Darmstadt und die sieben Eigenbetriebe der Stadt 
einbezogen sind. Um die Handhabung für Sie, se hr geehrte Leser, zu vereinfachen, wurde ein 
Zahlenspiegel mit ausgewählten Daten e rstellt (S. 17 ff.), eine Übersicht der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beigefügt (S. 387 ff.) und die Da rstellung von Bilanz, Gewinn- 
und Verlustrechnung sowie die der Komplementärge sellschaften optimiert. Darüber hinaus sind 
die Leistungsbeziehungen der Unternehmen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Seite 385 
abgebildet. Hier finden Sie auch Übersichten über die Zuschüsse und Bürgschaften der Stadt.  
 
Der Beteiligungsbericht gibt über die wirtschaftliche Situation der Beteiligungen im Einzelnen 
Auskunft. Die wichtigsten Fakten eines jeden Unternehmens werden zudem prägnant 
zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Er liefert ein Mehr an Transparenz. Der Bericht ist 
ein Nachschlagewerk für jeden, der sich für die Darmstädter Stadtwirtschaft interessiert und ist 
unter www.heag.de abrufbar. Die Stadtwirtschaft we iter zu stärken, damit sie die Kernaufgaben 
der Daseinsvorsorge in der Region noch besser erfüllen kann – das ist das Ziel der HEAG. 
 
 
 
 
Dr. Klaus-Michael Ahrend    Dr. Markus Hoschek 
 
- 4 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

GESCHÄFTSFELDER UND IHRE BETEILIGUNGEN 
 
 
• HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) und Töchter
• HEAG mobilo GmbH und Töchter
• Eigenbetrieb Kulturinstitute
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und 
Märkte
•W i s s e n s c h a f t s - u n d  
Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG (WKD)
•W i s s e n s c h a f t s - u n d  
Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs GmbH
•K u l t u r f r e u n d e  D a r m s t a d t  g G m b H
•H E A G  H o l d i n g  A G  –
Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG)
• Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
• WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Beteiligungs-GmbH & 
Co. KG
• WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH
* Die Sparkasse Darmstadt ist nicht in die 
Geschäftsfeldsicht des 
Beteiligungsmanagements einbezogen.
•b a u v e r e i n  A G  u n d  T ö c h t e r
• Institut Wohnen u. Umwelt 
GmbH
• Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt (IDA)
• GVD Grundstücksentwicklungs- u. 
Verwertungsgesellschaft mbH
• HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
•H S E  W o h n p a r k  V e r w a l t u n g s -
GmbH
Versorgung MobilitätImmobilien
Kultur & Kongresse Weitere Aktivitäten
• Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
• Krankenhaus 
Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
• Klinikum Catering Service GmbH
• SSG Starkenburg GmbH
• Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
• Eigenbetrieb Bäder
• Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Gesundheit
• HEAG Medianet GmbH
•H E A G  L i c t o r  G m b H
• HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
• HML HEAG MediaLine GmbH
• ARGE Klenk MediaNet
Telekommunikation
• EAG Entsorgungs-AG und Töchter
• HSE Abwasserreinigung GmbH & 
Co. KG
• HSE Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH
• Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung Darmstadt (EAD)
•a w a T e c h G m b H  
•B i o l o gG m b H
•D a r m s t ä d t e r  R e c y c l i n g  Z e n t r u m  
GmbH (DRZ)
• Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs-GmbH (DED)
•A R G E  M e i n h a r d t /  D E D
Entsorgung & Abwasser
• HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) und Töchter
• HEAG mobilo GmbH und Töchter
• Eigenbetrieb Kulturinstitute
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und 
Märkte
•W i s s e n s c h a f t s - u n d  
Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG (WKD)
•W i s s e n s c h a f t s - u n d  
Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs GmbH
•K u l t u r f r e u n d e  D a r m s t a d t  g G m b H
•H E A G  H o l d i n g  A G  –
Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG)
• Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
• WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Beteiligungs-GmbH & 
Co. KG
• WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH
* Die Sparkasse Darmstadt ist nicht in die 
Geschäftsfeldsicht des 
Beteiligungsmanagements einbezogen.
•b a u v e r e i n  A G  u n d  T ö c h t e r
• Institut Wohnen u. Umwelt 
GmbH
• Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt (IDA)
• GVD Grundstücksentwicklungs- u. 
Verwertungsgesellschaft mbH
• HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
•H S E  W o h n p a r k  V e r w a l t u n g s -
GmbH
Versorgung MobilitätImmobilien
Kultur & Kongresse Weitere Aktivitäten
• Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
• Krankenhaus 
Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
• Klinikum Catering Service GmbH
• SSG Starkenburg GmbH
• Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
• Eigenbetrieb Bäder
• Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Gesundheit
• HEAG Medianet GmbH
•H E A G  L i c t o r  G m b H
• HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
• HML HEAG MediaLine GmbH
• ARGE Klenk MediaNet
Telekommunikation
• EAG Entsorgungs-AG und Töchter
• HSE Abwasserreinigung GmbH & 
Co. KG
• HSE Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH
• Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung Darmstadt (EAD)
•a w a T e c h G m b H  
•B i o l o gG m b H
•D a r m s t ä d t e r  R e c y c l i n g  Z e n t r u m  
GmbH (DRZ)
• Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs-GmbH (DED)
•A R G E  M e i n h a r d t /  D E D
Entsorgung & Abwasser
• HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) und Töchter
• HEAG mobilo GmbH und Töchter
• Eigenbetrieb Kulturinstitute
• Eigenbetrieb Bürgerhäuser und 
Märkte
•W i s s e n s c h a f t s - u n d  
Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG (WKD)
•W i s s e n s c h a f t s - u n d  
Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs GmbH
•K u l t u r f r e u n d e  D a r m s t a d t  g G m b H
•H E A G  H o l d i n g  A G  –
Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG)
• Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
• WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Beteiligungs-GmbH & 
Co. KG
• WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH
* Die Sparkasse Darmstadt ist nicht in die 
Geschäftsfeldsicht des 
Beteiligungsmanagements einbezogen.
•b a u v e r e i n  A G  u n d  T ö c h t e r
• Institut Wohnen u. Umwelt 
GmbH
• Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt (IDA)
• GVD Grundstücksentwicklungs- u. 
Verwertungsgesellschaft mbH
• HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
•H S E  W o h n p a r k  V e r w a l t u n g s -
GmbH
Versorgung MobilitätImmobilien
Kultur & Kongresse Weitere Aktivitäten
• Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
• Krankenhaus 
Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
• Klinikum Catering Service GmbH
• SSG Starkenburg GmbH
• Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
• Eigenbetrieb Bäder
• Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Gesundheit
• HEAG Medianet GmbH
•H E A G  L i c t o r  G m b H
• HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
• HML HEAG MediaLine GmbH
• ARGE Klenk MediaNet
Telekommunikation
• EAG Entsorgungs-AG und Töchter
• HSE Abwasserreinigung GmbH & 
Co. KG
• HSE Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH
• Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung Darmstadt (EAD)
•a w a T e c h G m b H  
•B i o l o gG m b H
•D a r m s t ä d t e r  R e c y c l i n g  Z e n t r u m  
GmbH (DRZ)
• Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs-GmbH (DED)
•A R G E  M e i n h a r d t /  D E D
Entsorgung & Abwasser
- 5 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 6 -

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT  
 
 
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der 
Gesetze alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung, 
also durch Selbstverwaltung, zu rege ln. Diese verfassungsmäßig normierte 
Selbstverwaltungsgarantie räumt den Kommunen neben der Personal-, Finanz- und 
Vermögenshoheit insbesondere auch die Orga nisationshoheit ein, d. h. das Recht zu 
entscheiden, auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
 
Nach § 121 Abs. 1 der Hessischen Gemeinde ordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde 
wirtschaftlich betätigen, wenn  
 der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 
 die Betätigung nach Art und Umfang in  einem angemessenen Verhältnis zur 
Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 
 der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt 
wird oder erfüllt werden kann. 
 
Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2004 ausgeübt wurden, sind sie ohne die in 
Satz 1, dritte Aufzählung genannte Einschränkung zulässig.  
 
Als wirtschaftliche Betätigung gelten gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht Tätigkeiten 
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 
 auf den Gebieten des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesens, der Kultur, des 
Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie 
 zur Deckung des Eigenbedarfs. 
 
Für das kommunalpolitische Ziel, die Ve rsorgung der Bevölkerung im Sinn der 
Daseinvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen 
Belastungen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Wirtschaft so 
niedrig wie möglich zu halten, hat die Wi ssenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer 
vielfältigen Aufgaben an Unternehmen verschiedener Rechtsformen übertragen, die ihr 
entweder in vollem Umfang gehören oder an denen sie zusammen mit Anderen 
beteiligt ist. 
 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligungen erforderlich, die bei der 
Aufgabenerfüllung dem ökologischen, technischen und wirtschaftlichen 
Strukturwandel gewachsen sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im 
Interesse der Wissenschaft sstadt Darmstadt bei der Ve rwirklichung nachstehender 
allgemeiner Ziele tätig werden, wie zum Beispiel bei der 
 
- Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der 
strukturpolitischen Ziele der Stadt 
- Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen 
- Förderung des Umweltschutzes 
- Unterstützung der sozialen und kulturellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Der vorliegende Beteiligungsberic ht bietet mit den beigefügten 
Beteiligungsübersichten einen Überblick über das Beteiligungsportfolio der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen sowohl 
allgemeine Informationen als auch betriebs- und finanzwirtschaftliche Daten der Jahre 
2006-2008 zusammengetragen, die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage 
vermitteln.  
- 7 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 8 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige 
Aufgaben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und  zahlreiche öffentliche Dienstleistungen 
zu erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „normalen“ 
Verwaltungsstruktur der Ämter und Dezernate durch besondere organisatorische 
Einheiten erbracht. Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst 
unterschiedlich, um haftungsrelevanten und steuerlichen Anforderungen zu 
entsprechen. Bei allen Rechtsformen bl eibt jedoch eine kommunalrechtliche 
Verantwortung und Haftung, insbesondere dann, wenn es sich um die Übertragung 
von kommunalen Tätigkeiten handelt oder wenn die Kommune Weisungen erteilt hat. 
Nachstehend erfolgen Hinweise zu den wichtigsten Unternehmensformen. 
 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung. Sie sind am ehesten 
mit der „klassischen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch 
organisatorisch, noch wirtschaftlich selbständig. Sie werden aufgrund 
verwaltungsinterner Anordnungen geschaffe n und haben den gleichen rechtlichen 
Status wie jede andere Dienststelle innerhalb der Stadt. 
 
Regiebetriebe sind eine organisatorische Einheit innerhalb des Haushaltes, wie z.B. 
Betrieb gewerblicher Art (BgA). Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen 
gesetzlich festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des 
Verwaltungsträgers. 
 
Über die Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem vorliegenden 
Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die - obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung - über eine vo m Gemeindehaushalt getrennte, eigene 
Wirtschaftsführung (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine 
eigene Personalwirtschaft) verfügen. Finanzwirtschaftlich gelten sie als 
Sondervermögen der Kommune.  
 
An der Spitze des Eigenbetriebes steht eine  Betriebsleitung. Dienstvorgesetzter aller 
Beschäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen 
Entscheidungen ist neben der kommunale n Verwaltungsspitze in der Regel die 
Betriebskommission zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische 
Eigenbetriebsgesetz in der Fassung vom 09 .06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz 
vom 21.03.2005. 
 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vo rschriften der §§ 121 ff HGO auch 
Beteiligungen an privatrechtlichen Unternehmen eingehen. Unzulässig ist jedoch die 
Beteiligung an Gesellschaften, bei denen die Haftung der Kommune summenmäßig                    
 
. 
- 9 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

nicht beschränkt werden kann. Privatrechtliche Unternehmen einer Gemeinde sind 
daher in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder Aktiengesellschaften. 
 
Aufgrund der weitestgehenden Einflussmög lichkeiten der Kommune ist die GmbH die 
gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertrages, durch die 
Besetzung des Aufsichtsrates und vo r allem durch das Weisungsrecht der 
Gesellschafterversammlung gegenüber der Geschäftsführung kann die Stadt direkt 
Einfluss ausüben.  
 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als vollhaftender Gesellschafter (Kompl ementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine  Haftungsbeschränkung gegeben ist. Möglich 
ist aber auch, dass sich die Stadt bei der Kommanditgesellschaft als Kommanditistin 
beteiligt. 
 
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektorbezogene Aufgaben (z. B. im Gesundheitsamt) zu lösen 
oder langfristige Regelungen (etwa in der Regionalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich-rechtlichen 
Unternehmensformen (Körperschaften des öffentlichen Rechts). Anders als beim 
Eigenbetrieb ist die Stadt hier jedoch ni cht Träger, sondern Mitglied. Organe des 
Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung und der Verbandsvorstand. 
 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen auch noch weitere Möglichkeiten, spezielle 
Rechtsformen für ein wirtschaftliches Unternehmen zu wählen. Als Beispiel sind 
Örtliche Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. die Stadt- und Kreis-
Sparkasse Darmstadt) zu nennen. Eine mög liche privatrechtliche Organisationsform 
sind ferner rechtsfähige Vereine (z. B. Wirtschaftliche Vereine). 
 
Über Stiftungen und Vereine der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in dem 
vorliegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
 
Im Jahr 2008 haben sich folgende Änderungen bei Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt ergeben: 
 
Erwerb der Anteile an Anteilseigner alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
awaTech GmbH Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 0,00% 100,00%
Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt 
RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,00% 16,67%
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,00% 0,48%
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,00% 0,59%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) HEAG 52,90% 52,98%
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) HEAG mobilo GmbH 0,00% 100,00%
NATURpur Energie AG NATURpur Institut für Klima- und Umwelt-
schutz gemeinnützige GmbH 0,00% 100,00%
Anteilserwerbe in 2008
 
 
Veräußerung der Anteile an ehemaliger Anteilseigner alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
entega trade GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 50,00% 0,00%
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 78,00% 74,90%
ENTEGA Vetrieb GmbH & Co. KG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 78,00% 74,90%
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobilo GmbH 100,00% 99,04%
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH HEAG mobilo GmbH 100,00% 98,82%
Innovationsgesellschaft Darmstadt mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 38,81% 0,00%
Knell Nord Entwicklung GmbH & Co. KG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 25,01% 0,00%
Knell Nord Verwaltungs-GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 25,01% 0,00%
KTS Kanaltechnik Südhessen GmbH EAG Entsorgungs-AG 25,01% 0,00%
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 25,00% 0,00%
NATURpur Biogasgesellschaft Almenhof GmbH NATURpur Energie AG 51,00% 0,00%
NATURpur Energie AG HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00% 0,00%
Anteilsveräußerungen in 2008
 
 
Neugegründete Gesellschaft Anteilseigner Prozentsatz
Biolog GmbH Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 
Darmstadt (EAD) 33,33%
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz
gemeinnützige GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Wetfeet Offshore Windenergy GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 24,90%
Neugründungen in 2008
 
 
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner ehemaliger
Prozentsatz
BVD Immobilien GmbH & Co. Friedeburg KG bauverein AG 100,00%
Darmstadt-Fonds-Nr. 1 Bürgerparkviertel GbR bauverein AG 90,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
 
 
bisherige Firma neue Firma
KTS Kanaltechnik Südhessen GmbH awaTech GmbH
Änderung der Firma in  2008
 
- 11 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 12 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es werden alle Unternehmen in einer 
Privatrechtsform berichtet, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu 
mindestens 20 Prozent beteiligt ist. 
  
Erstmalig ist in diesem Jahr das Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
in Form der Eigenbetriebe aufgenommen sowie die Trägerschaft an einer Anstalt des 
öffentliche Rechts, der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt. 
 
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten Angaben über 
 
 den Gegenstand des Unternehmens, 
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen, 
 die Beteiligungsverhältnisse,  
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung, 
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,  
 Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn- un d Verlustrechung (inklusive 
Bankverbindlichkeiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie 
Personalkennzahlen und 
 die wirtschaftliche Lage, gegebene nfalls mit Informationen über 
Kapitalzuführungen und –entnahmen durch die Gemeinde. 
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wisse nschaftsstadt Darmstadt sind in einer 
gesonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbez iehungen mit der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ aufgeführt. 
 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstellung 
gewählt. Hier werden nur Auszüge aus B ilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
Angaben zu Investitionen und Mitarbeitern abgebildet. Auf den Bericht zur 
wirtschaftlichen Lage wurde verzichtet.  
 
1.) Unternehmen, die als Komplementäre fungieren und somit vor allem 
Verwaltungsgesellschaften ohne operatives Geschäft sind: 
 
Komplementärgesellschaften 
BVD Freiberg GmbH HML HEAG MediaLine GmbH 
BVD Vermögensverwaltung GmbH HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-
GmbH 
BVD Verwaltungs-GmbH HSE Technik Verwaltungs-GmbH 
e-ben Verwaltungs-GmbH HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH MRA Märkische Rohrleitungs- und  
Anlagenbau Verwaltungs-GmbH 
- 13 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH Projektgesellschaft Da. Goethestr. 36 
mbH 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH VNB Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Verwaltungs GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs GmbH 
 
2.) Unternehmen, bei denen aus wettb ewerbsrechtlichen Gründen eine 
Veröffentlichung der Daten nicht zielführend ist: 
 
Gesellschaft 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
 
Folgende Gesellschaften sind in dem diesjährigen Bericht nicht aufgenommen: 
 
Gesellschaft Begründung 
awaTech GmbH Kein operatives Geschäft (Übernahme 
der Anteile Ende 2008) 
BHKW GmbH Kein operatives Geschäft 
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG Kein operatives Geschäft 
BVD Invest GmbH Kein operatives Geschäft 
BVD New Living GmbH & Co. KG Kein operatives Geschäft 
City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i.L. Die Gesellschaft befindet sich in 
Auflösung 
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i.L. Die Gesellschaft befindet sich in 
Auflösung 
Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Einer Offenlegung hat der private 
Partner nicht zugestimmt 
Energiehandel Rhein-Main GmbH & Co. KG Kein operatives Geschäft. 
Energiehandel Rhein-Main 
Verwaltungsgesellschaft mbH Kein operatives Geschäft.  
Nahverkehrsservice GmbH (NVS) Jahresabschluss 2008 liegt noch nicht 
vor 
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg 
GmbH Kein operatives Geschäft.  
NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz GmbH 
Jahresabschluss 2008 liegt noch nicht 
vor 
 
- 14 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

An folgenden Gesellschaften hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine Beteiligung 
von weniger als 20 % und werden daher nicht berichtet: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Actogas GmbH Citiworks AG 7,85 % 
Asschaffenburger 
Versorgungs-GmbH (AVG) 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 7,55 % 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 2,78 % 
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation  
Hessen 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 % 
Citiworks AG HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 19,96 % 
ekz.bibliotheksservice GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,94 % 
erdgas mobil GmbH & Co. KG HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 2,26 % 
erdgas mobil Verwaltungs- 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 2,26 % 
Fernwärmeversorgung 
Ochsenfurt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 1,85% 
Frankfurt RheinMain GmbH 
International  
Marketing of the Region 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 % 
Frankfurt Ticket Rhein-Main 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92 % 
GasLINE CP Customer 
Projects GmbH GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG 1,01% 
GasLINE Telekomm. mbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,01% 
GasLINE Telekomm. mbH & 
Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,01% 
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 1,85% 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,56% 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,67 % 
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 4,53% 
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 % 
Holzenergie Odenwald GmbH 
& Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 9,01 % 
- 15 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Integriertes 
Verkehrsmanagement Region  
Frankfurt RheinMain GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11 % 
Kulturregion Frankfurt 
RheinMain gGmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,79 % 
Kurgesellschaft Bad König 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 0,02 % 
Nassauische Heimstätte 
Wohnungs- und Entwicklungs 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,75 % 
Neue Wohnraumhilfe 
gemeinnützige  
Gesellschaft mbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 % 
ODINET GmbH HEAG MediaNet GmbH 13,08 % 
OWAS GmbH EAG Entsorgungs-AG 14,59 % 
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,78 % 
Stadtwerke Langen GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,03 % 
Südwestdeutsche 
Rohrleitungsbau GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 12,63 % 
Syneco GmbH & Co. KG Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 0,05 % 
VTA Technologie GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,03 % 
VWEW Energieverlag GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 2,57 % 
Wärmeversorgung Bergstraße 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 16,77 % 
Wetfeet Offshore Windenergy 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 12,53 % 
WSL 
Wohnungsbaugesellschaft 
Stadtwerke Langen GmbH 
Stadtwerke Langen GmbH 5,03 % 
 
 
 
ES WIRD DARAUF HINGEWIESEN, DASS SICH AUFGRUND DER DARSTELLUNG IN 
TEUR AUF DEN FOLGENDEN SEITEN RUNDUNGSDIFFERENZEN ERGEBEN KÖNNEN.  
- 16 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gesamt-
leistung
Jahresergebnis 
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE
Kosten-
deckungs-
grad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
ZAHLENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
Bioenergie Aschaffenburg GmbH
BHKW GmbH
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG
e-ben GmbH & Co. KG
MW-Mayer GmbH
EAG Entsorgungs-AG
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
00
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH
-67 -7% -933 1.081
HEAG Konzern
Teilkonzern HEAG Südhesssiche Energie AG
HEAG Südhesssiche Energie AG (HSE)
Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- - 70.543 2.669 8.896 34.190 3.493 268 42% -
- 47,81% 4.925 140 703 1.975 155 14 25% -
Orgabo GmbH - 47,81% 1.310 52 172 353 0 0 31% -
0- -0000e-ben Verwaltungs-GmbH - 50,33% 0
358 6 2% -
22 19% -
- 50,33% 12.139 70 3.954 10.060
779 4.703 8.304 225
6% -
--
13% -
--
6% -
11% -
9% -
5% -25
- - 1.277.387 34.636 288.260 1.165.049 152.682 2.360
19.772 404.839 450.966 8.92994,99% - 4.319
- - 1.420.515 42.161 600.874 2.083.506 193.240 3.130
0
14.745 86 121
30 31
6.621
736.271 156.980 299
----
- 50,33% 3.995
- 22,56% 45
473.873
- 50,33%
- 50,33%
- 50,33%
- 50,33%
Anteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
41.167
--
328.880
31 1.759
20 0
- 94,99% 0 0125 2.214 2.216 0
Energiehandel Rhein-Main GmbH & Co. KG - 22,65% - -------
Energiehanel Rhein-Main 
Verwaltungsgesellschaft mbH - 22,65% - -------
- 17 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gesamt-
leistung
Jahresergebnis 
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE
Kosten-
deckungs-
grad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
ZAHLENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
Anteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG
ENTEGA Service GmbH
HML HEAG MediaLine GmbH
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
HEAG Lictor GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
HSE Technik GmbH & Co. KG
- 0182180-5
031312 -5%0
--3%0
0 0 64% -
08 %-
- 25,16% 266 44 69 121
16 192 216 0ARGE Klenk MediaNet GbR - 24,66% 0
00 - -
36 -123% -
- 50,33% 0 2 29 34
-25.743 15.819 106.597 20.967Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
GmbH & Co. KG - 50,33% 240.511
1.096 947 37% -
07 %-
- 50,33% 148.413 18.209 52.032 163.917
34.034 383.164 571.361 47.214HSE Netz AG - 50,33% 63.736
0 0 0% -
0- -
- 25,16% 0 452 15.208 16.272
32 9 0HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH - 50,33% 0
1.690 0 312% -
0- -
- 50,33% 23.697 148 953 77.292
34 9 5 40Hessenwasser Verwaltungs-GmbH - 13,75% 0
- 13,72% 72.102
3.369
4.475
050,33%-
050,33%
HEAG MediaNet GmbH - 50,33% 26.888
- 37,69% 55 3 53 57
36%
17% -
-
5% -
--
41% -
895.596 266 6.751
9.879 32.323
43.302 119.115
28
55.191
- 37,69%
90
38.078 6.161 224
1.386 228
0
- 33,87% 1.000 3.954
397
0
4.573
7.815
194.106
- 18 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gesamt-
leistung
Jahresergebnis 
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE
Kosten-
deckungs-
grad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
ZAHLENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
Anteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
MRA Märkische Rohrleitungs- und Anlagenbau
 GmbH & Co. KG
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Teilkonzern bauverein AG
bauverein AG
- 50,33% 414 -78 3.262 4.377 583 -
MRA Märkische Rohrleitungs- und Anlagenbau
Verwaltungs-GmbH - 50,33% 0 1 29
-
NATURpur Energie AG
NATURpur Institut für Umwelt- und Klimaschutz 
gGmbH
80 24%
71 0 0 -
49
--- 50,33% - -
3
16.532 23.184 123
- 50,33% 11.320 134 715 2.903 153
--
---
Stadtwerke Freiberg AG - 24,66% 3.868 17% -2.686
----Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH - 50,33% -
211 22 90% -
0- -
- 37,24% 23.597 1.320 2.961 11.892
23 3 4 10HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH - 50,33% 0
0 0 -11% -
0 39% -
- 50,33% 2.600 -34 -9.397 12.590
31 56 183 0HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH - 50,33% 337
67 0 10% -
0- -
- 37,69% 710 66 1.005 3.116
9 109 114 0HSE Technik Verwaltungs-GmbH - 50,33% 0
1%
12%
-
-
57% -
5% -
-
-
-
4% -
-3%
38 0
1.472
- - 120.722 455
BVD Freiberg GmbH
BVD Gewerbe GmbH
-
280.269
736.915286.945
92,64%5,01% 1.130
147
68,73% 0 3
92,25%5,48% 112.395 2.999
29 0
20.158 159
35.190
769.689
5828.016
71.782 10.808 18.299
4.301
46HEAG Wohnbau GmbH - 93,01% 6.016
- 19 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gesamt-
leistung
Jahresergebnis 
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE
Kosten-
deckungs-
grad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
ZAHLENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
Anteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
BVD Invest GmbH
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG
BVD Immobilien Beteiligungs GmbH
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Stadtbau Freiberg GmbH
immoselect GmbH
BVD Immobilien Marketing GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
BVD Verwaltungs GmbH
BIL Leasing GmbH & Co. Objekt
e
Freiberg KG
BVD Vemögensverwaltung GmbH
0%
-11%
--
-
-
0% -
27% -
5% -
0% -
-
21% -
45% -
-
--
--
-5% -
--
----
52
-
969-
-
-
42,49% -
248
-
47,23%-
46,13%
-
-
0019.541
0
0
3
4.105
00
0010.8421.171
47
-11 105
-63
220 0
13 6 3 80
92,25% 1.204
0- 5
3.73068,73%
574
46,13% -
3135-188 7
-
0
0
50
Projektgesellschaft Darmstadt 
Goethestraße 36 mbH & Co. Bauträger KG - 43,12% 0
Projektgesellschaft Darmstadt 
Goethestraße 36 mbH - 43,12% 1
Eissporthalle Darmstadt GmbH - 46,32% 395 -100 -135 107 0 71% -
- 46,13% - - - - - -
-----
BVD New Living GmbH & Co. KG - 46,13% - -----
- 92,25% 153 -293 31.653 32.209 0 0 0% -
- 87,45% 1.323 -356 -1.076 12.735 345 0 -14% -
- 92,25% 0 -6 29 34 0 0
- 92,25% 6 1 26 30 0
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH - 87,44% 819 -25 2.668 4.717 0
Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH - 45,20% 21.786 -4.660 9.982 166.242 755
45,20% 554 65 190 1.987 6 5 68%
- 20 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gesamt-
leistung
Jahresergebnis 
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE
Kosten-
deckungs-
grad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
ZAHLENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
Anteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft u. Stadtreinigung 
Darmstadt (EAD)
biolog GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-
GmbH (DED GmbH)
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
HEAG mobilo GmbH
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
städtische Beteiligungen
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
ARGE Meinhardt / DED
Eigenbetrieb Bäder
HEAG mobiServ GmbH
- - 99%-45 0 0 218100,00% - 584
0 56 - 99%
---
100,00% - 3.235 -82 0 0
----awaTech GmbH - 50,00% -
288 4 - 109%
0 100% -
- 50,00% 3.309 225 261 2.018
22 22 188 0
- 100,00% 9
--
33 8 3 90 0 7 %-
8%
--
- 70,29% - -----
63% -
- 70,29% 0 2 30 32 0 0
50 104 0 0- 70,29% 24.645 32
4.226 45 553 -868
0- -
39 4 0%
23 3 3 40
-
-
- 104%
72%
6% -
- 70%1.414 36.465 149.988 14.357
0-37 38 2.004 1.543- 33,33% 0
100,00% - 46.090 1.900 12.334 49.978 5.074 474
- 38.137-
-
47.00270,29%- 10.606139.94232.989-20.375
6.46515.0065.408-28-69,62%0,48%
- 50,00% 841
0,59% 69,46% 0
70,29%
201
381
586
- 21 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gesamt-
leistung
Jahresergebnis 
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE
Kosten-
deckungs-
grad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
ZAHLENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
Anteil der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
-15.071 19.201 188 90100,00% - 8.375 824
----- 13.800 277.702 3.604.414
0- -
--
0
0
4 114 120
23 0 4 0
26 371
0Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH 90,00% - 0
12.842 22 - 30%
16 - 25%
100,00% - 2.713 -7.066 47.147 88.906
-633 289 749 3Wssenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 100,00% - 153
100,00%
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
Klinikum Catering Service GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
0-4
01.481 1.490 66%
36 - 62%
-
32
100,00% - 0 26
40,00% - 1.739
60,00% -
-1.093
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-
GmbH & Co. KG
GVD Grundstücksentwickungs- und 
Verwertungsgesellschaft mbH
Eigenbetrieb Kulturinstitute
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-
GmbH
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Eigenbetrieb Werkstätten und Wohneinrichtungen
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
052,00% - 0 215 286 3.768
0
0 75% -
122 26% -
147 - 155%
5%
SSG Starkenburg Service GmbH - 100,00% 8.151
0 80 65% -
26 20% -
- 70,00% 3.117 64 98 326
256 0- 100,00% 1.961
----- 50,00% - - - -
8.552 0 0
1.262 1.776
165 640 1.489
0100,00% - 2.855
24.485 1.995 - 98%
---
100,00% - 128.912 -3.557 70.767 218.886
----100,00% - -
- 22 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

HEAG-Konzern

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 24 -

Anteile: 94,99%
5,01%
Kapital
Kapital Anteile Kapital Kapital Anteile 25 TEUR
146.278 TEUR - HEAG 52,98% 10.752 TEUR 75.000 TEUR - HEAG 
- Thüga AG 40,01% - BVD Immobilien Marketing GmbH Anteile
- Landkreis und Gemeinden 5,12% Anteile - HEAG Südhessische Energie AG (HSE) - HEAG 100,00%
- HEAG PZK 1,20% - HEAG 74,00% - Wissenschaftsstadt Darmstadt 
- Sonstige 0,69% - Landkreis Darmstadt-Dieb 26,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
25,6 TEUR 153,5 TEUR 16.080 TEUR 25 TEUR 26,5 TEUR
Anteile Anteile
- HEAG mobilo GmbH 98,82% - bauverein AG 94,79% Anteile Anteile Anteile
- Stadt Darmstadt 0,59% - Stadt Erbach 3,52% - bauverein AG 49,00% - bauverein AG 100,00% - bauverein AG 100,00%
- Landkreis DA-DI 0,59% - Sparkasse Odenwaldkreis 1,69% - Stadt Freiberg 51,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
62,5 TEUR 1.500 TEUR 400 TEUR 25 TEUR 26 TEUR
Anteile
- HEAG mobilo GmbH 99,04% Anteile Anteile Anteile Anteile
- Stadt Darmstadt 0,48% - bauverein AG 94,99% - Städtische Wohnungsgesellschaft - bauverein AG 100, 00 % - bauverein AG 50,00%
- Landkreis DA-DI 0,48% - Wissenschaftsstadt Darmstadt          5,01%    Freiberg/Sachsen mbH 100,00% - Klotz GbR  50,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
25 TEUR 26 TEUR 25 TEUR 100 TEUR 1 TEUR
Anteile Anteile
Anteile Anteile - Städtische Wohnungsgesellschaft - bauverein AG 94,80% Anteile
- HEAG mobilo GmbH 100,00% - BVD Gewerbe GmbH 50,00%    Freiberg/Sachsen mbH 50,00% - AG für Grundbesitz & Handel 5,10% - BVD Immobilien
- T.U.S. Gemeinde 1846 eV 50,00% - bauverein AG 50,00% - HEAG Wohnbau GmbH 0,10%   Beteiligungs-GmbH 100,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
50 TEUR 5.120 TEUR 25,6 TEUR 50 TEUR 25 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile Anteile
- HEAG mobilo GmbH 100,00% - BVD Gewerbe GmbH 94,99% - Städtische Wohnungsgesellschaft - bauverein AG 100, 00% - BVD Immobilien
- WDB GmbH & Co. KG 5,01%    Freiberg/Sachsen mbH 94,00%   Beteiligungs-GmbH 100,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
100 TEUR 26 TEUR 1.500 TEUR 25,6 TEUR 25 TEUR
Anteile Anteile Anteile
Anteile - HEAG Wohnbau 49,00% - bauverein AG 50,00% - BVD Immobilien Marketing GmbH 51,20% Anteile
- HEAG mobilo GmbH 100,00% - GWH Gemeinnützige Wohnungs- - Städtische Wohnungsgesellschaft - Melk 24,40% - BVD Immobilien
   gesellschaft mbH Hessen 51,00%    Freiberg/Sachsen mbH 50,00% - Engelhardt 24,40%    Beteiligungs-GmbH 100,00%
Kapital Kapital
500 TEUR 26 TEUR
Anteile
Legende: Anteile - HEAG Wohnbau 49,00%
Angaben zum 31.12.2008 - HEAG mobilo GmbH 100,00% - GWH Gemeinnützige Wohnungs-
Kapital = gezeichnetes Kapital    gesellschaft mbH Hessen 51,00%
Beteiligungen der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
BVD Freiberg GmbH BVD New Living GmbH & Co. KG
Städtische Wohnungsgesellschaft
Freiberg/Sachsen GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH 
5,01%
BVD Gewerbe GmbH
Eissporthalle Darmstadt GmbH
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
BVD Immobilien Beteiligungs-
GmbH
GBGE Gemeinnützige Baugesell-
schaft mbH, Erbach
Stadtbau Freiberg GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co.
Postsiedlung KG
BVD Vermögensverwaltung GmbH
BVD Immobilien Marketing GmbH
Projektgesellschaft Darmstadt
Goethestraße 36 mbH
BVD Immobilien GmbH & Co.
Freiberg KG
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte
Freiberg KG
Kapital: 48.533 TEUR
Kulturfreunde Darmstadt
gemeinnützige GmbH
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Sparkasse Darmstadt
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen der HSE
HEAG Wohnbau GmbH
siehe gesondertes Schaubild
"Beteiligungen der HSE"
ImmoSelect GmbH
80,12%
8,81%
6,06%
Projektgesellschaft DA Goethestr.
36 mbH & Co. Bauträger KG
bauverein AG
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
HEAG mobilo GmbH
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG BVD Invest GmbH
BVD Europaplatz GmbH & Co. KGHEAG mobiServ GmbH
- 25 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 26 -

HEAG-Konzern
Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 1.267.221 1.235.466 1.347.299
Immaterielle Vermögensgegenstände 26.424 21.596 16.874
Sachanlagen 1.043.383 1.058.135 1.072.238
Finanzanlagen 197.414 155.735 258.188
Umlaufvermögen 831.159 770.738 666.750
Vorräte 79.791 84.751 72.395
319.381 305.805 310.607
Wertpapiere 63.526 72.704 51.828
Liquide Mittel 368.461 307.478 231.921
Rechnungsabgrenzungsposten 5.488 6.342 7.993
Latente Steuern 22.036 70.912 61.464
Summe Aktiva 2.125.904 2.083.459 2.083.506
Passiva
Eigenkapital 671.351 632.207 600.874
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Gewinnrücklagen 111.166 44.466 58.792
Bilanzergebnis 8.035 53.350 12.880
Anteil anderer Gesellschafter 174.172 156.413 151.224
Sonderposten 33 0 241
Empfangene Ertragszuschüsse 118.108 111.140 104.646
Rückstellungen 525.521 493.130 528.418
Verbindlichkeiten 727.861 769.692 775.216
Rechnungsabgrenzungsposten 83.030 77.290 74.111
Summe Passiva 2.125.904 2.083.459 2.083.506
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 1.355.292 1.289.910 1.420.515
Umsatzerlöse 1.324.348 1.264.691 1.401.798
Bestandsveränderungen 10.287 7.414 -6.183 
Andere aktivierte Eigenleistungen 20.657 17.804 24.900
Sonstige betriebliche Erträge 92.929 83.344 72.427
Betriebsleistung 1.448.221 1.373.254 1.492.942
Betriebsaufwand -1.388.310 -1.304.412 -1.414.639 
Materialaufwand -956.094 -869.773 -992.099 
Personalaufwand -211.446 -240.223 -204.014 
Abschreibungen -80.526 -74.298 -73.264 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -140.244 -120.119 -145.261 
Betriebsergebnis 59.911 68.842 78.304
Finanzergebnis 14.467 7.576 4.660
Erträge aus Beteiligungen 17.569 2.433 4.304
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 7.204 6.222 7.709
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.525 24.926 16.289
Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.661 -5.101 -332 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24.162 -20.896 -23.304 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -8 -7 -6 
74.378 76.418 82.964
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -37.490 -84.213 -45.584 
Sonstige Steuern -6.340 -3.125 -2.801 
Ergebnisübernahme 7.666 9.001 7.593
Ergebnisabführung -10 -10 -10 
Jahresergebnis 38.204 -1.930 42.161
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 27 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 671.351 632.207 600.874
davon Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 32% 30% 29%
Bankverbindlichkeiten 418.821 426.230 429.352
Veränderung Verschuldung 74.654 41.831 5.524
Verschuldungsgrad 217% 230% 247%
Anlagendeckungsgrad 2 104% 98% 89%
Liquidität 3. Grades 138% 113% 94%
Investitionen 170.561 93.425 193.240
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3% 0% 3%
Eigenkapitalrentabilität 6% 0% 7%
Gesamtkapitalrentabilität 2% 0% 2%
Materialintensität 66% 63% 66%
Rohertrag 399.198 420.137 428.416
EBIT 84.676 77.489 90.310
EBITD
A 165.202 151.787 163.575
ROCE 8% 3% 9%
Personal
Personalintensität 15% 17% 14%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.966 3.094 3.130
davon Auszubildende 153 152 154
Personalaufwand je Beschäftigt
e 71 78 65
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG-Konzern
- 28 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Im HEAG-Konzern sind die Geschäftsbereiche Energie, Immobilien und Öffentlicher Personennahverkehr 
gebündelt. Insgesamt 44 konsolidierte Beteiligungen mit 3.130 Mitarbeitern leisten mit ihrer 
Infrastruktur, ihren Produkten und Dienstleistungen sowie mit Innovationen einen wichtigen Beitrag für 
die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.  
 
Die HEAG nimmt zudem das Beteiligungsmanagement für alle rund 150 Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr, die über die Geschäftsfelder Versorgung, Immobilien und Mobilität 
hinaus Leistungen in den Geschäftsfeldern Gesundheit, Kultur & Kongresse, Telekommunikation sowie 
Entsorgung & Abwasser erbringen. Die Umfirmierung im Juni 2008 in „HEAG Holding AG – 
Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)“ unterstreicht diese 
Neuorientierung. 
 
Der Umsatz des HEAG-Konzerns hat sich im Berichtsjahr um 137.107 TEUR auf 1.401.798 TEUR erhöht. 
Dies ist überwiegend auf eine Mengensteigerung sowie Preiseffekte im Energiebereich zurückzuführen. 
Die Steigerungen beim Materialaufwand sind überwiegend im gleichen Zusammenhang zu sehen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im laufenden Jahr zurückgegangen, da das Vorjahr einmalige 
Erlöse aus der Veräußerung der Beteiligung an der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG enthält. 
 
Die rückläufigen Aufwendungen fü r Altersversorgung resultieren au s der teilweisen Übertragung der 
betrieblichen Altersversorgung zu Versicherungswerten auf die HSE Unterstützungskasse e.V. im 
vorangegangenen Geschäftsjahr. 
 
Die Intensivierung von Vertriebsmaßnahmen sowie Risikovorsorge führten zu einem Anstieg der sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen von 120.119 TEUR auf 145.261 TEUR. 
 
Das Finanzergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr zinssatz- und liquiditätsbedingt um 2.916 TEUR auf 
4.660 TEUR.  
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Ge schäftstätigkeit liegt mit 82.964 TEUR um 6.546 TEUR über dem 
Vorjahreswert. 
 
Im Geschäftsjahr ist in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ein Restbetrag aus der Abgeltung 
der Körperschaftsteuer für die so genannten EK02-Bestände bei Wohnungsunternehmen enthalten. Der 
Vorjahreswert war durch die Bildung von Rückstellungen für steuerliche Risiken im Energiebereich 
maßgeblich beeinflusst. 
 
Nach einer Einstellung von rund 8.000 TEUR in die Gewinnrücklagen ergibt sich ein Bilanzgewinn von 
12.880 TEUR. 
 
Wesentliche Veränderungen in der Bilanz ergaben sich in den Finanzanlagen durch den Anteilserwerb an 
der Wetfeet Offshore Windenergy GmbH, der Einzahlung in die Kapitalrücklage der 
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH und dem Er werb von Wertpapieren im Zusammenhang mit der 
Gründung der NATUR pur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH. Den Zugängen stehen 
entsprechende Liquiditätsabflüsse gegenüber, so dass die Bilanzsumme im Geschäftsjahr mit 
2.084 Mio. EUR nahezu konstant geblieben ist.  
 
Die wesentlichen Risiken des HEAG-Konzerns werden in einem Bericht zusammengefasst und 
quartalsweise dem Aufsichtsrat der HEAG zur Kenntnis vorgelegt. Zum Jahresende liegen 26 Risiken vor. 
Entsprechende Gegenmaßnahmen zur Begrenzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe 
sind bereits eingeleitet worden. 
 
Im Jahr 2009 wird die unter der Leitung der HEAG erarbeitete Stadtwirtschaftstrategie beschlossen und 
anschließend umgesetzt. Die HEAG und die Beteiligungen im Konzern werden die darin festgelegten Ziele 
verfolgen und Maßnahmen für die Weiterentwicklung und Optimierung der Strukturen vorantreiben. 
Insbesondere eine stärkere Kooperation mit den weiteren städtischen Beteiligungen im Hinblick auf 
Synergiepotentiale wird fokussiert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG-Konzern
- 29 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 30 -

HEAG
Anschrift: 64283 Darmstadt, Im Carree 1
Gründung: 10.05.1912
Handelsregister: HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99%
Sparkasse Darmstadt 5,01%
Beteiligungen
Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 100,00%
bauverein AG 80,12%
HEAG mobilo GmbH 74,00%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 52,98%
City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i. L. 33,33%
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i. L. 33,33%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Dr. Klaus-Michael Ahrend
Dr. Marku
s Hoschek
Aufsichtsrat
Walter Hoffmann Oberbürgermeister Vorsitzender
Brigitte Lindscheid Stadtverordnete 1. stv. Vorsitzende
Willi Heleine 2. stv. Vorsitzender
Hanno Benz Stadtverordneter 3. stv. Vorsitzende r
Ralf Arnemann Stadtverordneter
Hans-Werner Erb Stadtverordneter
Katja Funk
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Isabelle Jäger
Wilhelm Kins Stadtverordneter
Dagmar Metzger Stadtverordnete
Jochen Partsch Stadtrat
Göran Perkuhn
André Schellenberg Stadtverordneter
Hans Schreiner Stadtrat
Michael Siebel Stadtverordneter, MdL
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle mittelbaren und
unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und für Eigenbetriebe und Mitgliedschaften
der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Zweckverbänden zuständig. Ferner nimmt es die Holdingfunktion für
Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen durch die Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die
Verwaltung und Verwertung anderer Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere
solcher Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme,
Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung, Telekommunikation, IT und Verkehr ist wahr.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 31 -

Petra Wolf
Rainer Wüst
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Die Bezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr 2008 293 TEUR.
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats der HEAG belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 100 
TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 32 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 385.350 377.076 382.243
Immaterielle Vermögensgegenstände 30 18 25
Sachanlagen 10.032 9.760 7.634
Finanzanlagen 375.288 367.298 374.583
Umlaufvermögen 53.244 94.151 68.585
Vorräte 000
39.308 79.057 38.487
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13.936 15.093 30.099
Rechnungsabgrenzungsposten 100 93 138
Summe Aktiva 438.694 471.319 450.966
Passiva
Eigenkapital 399.994 438.409 404.839
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Gewinnrücklagen 13.980 7.080 13.980
Bilanzergebnis 8.035 53.350 12.880
Sonderposten 9.288 3.528 5.328
Rückstellungen 18.450 18.327 25.282
Verbindlichkeiten 10.755 10.866 15.331
Rechnungsabgrenzungsposten 208 190 187
Summe Passiva 438.694 471.319 450.966
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 5.025 4.643 4.319
Umsatzerlöse 5.025 4.643 4.319
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 696 6.184 12.665
Betriebsleistung 5.721 10.827 16.983
Betriebsaufwand -10.316 -7.413 -15.658 
Materialaufwand -1.916 -1.517 -1.344 
Personalaufwand -5.143 -3.573 -9.491 
Abschreibungen -347 -271 -235 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.909 -2.052 -4.588 
Betriebsergebnis -4.595 3.414 1.325
Finanzergebnis 10.812 43.054 18.595
Erträge aus Beteiligungen 22.919 54.453 29.236
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 588 682 666
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 890 792 1.562
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -790 -77 -73 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -12.796 -12.796 -12.796 
6.217 46.468 19.921
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.922 0 -90 
Sonstige Steuern -12 -56 -59 
Jahresergebnis 9.126 46.412 19.772
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 33 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 399.994 438.409 404.839
davon Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 91% 93% 90%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 190 112 4.465
Verschuldungsgrad 10% 8% 12%
Anlagendeckungsgrad 2 107% 120% 111%
Liquidität 3. Grades 354% 642% 346%
Investitionen 2.109 1.997 8.929
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 182% 1000% 458%
Eigenkapitalrentabilität 2% 11% 5%
Gesamtkapitalrentabilität 2% 10% 4%
Materialintensität 33% 14% 8%
Rohertrag 3.109 3.126 2.975
EBIT 6.117 45.754 18.432
EBITD
A 6.464 46.024 18.666
ROCE 2% 11% 5%
Personal
Personalintensität 90% 33% 56%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 29 27 25
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 177 132 380
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 34 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Das Jahr 2008 stand im Zeichen der Neuorganisation des Beteiligungsmanagements. Die HEAG ist seit 
diesem Geschäftsjahr Partner für rund 150 Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dazu zählen 
neben den unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen im HEAG-Konzern auch die städtischen 
Tochtergesellschaften sowie die Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden. Die 
Umfirmierung im Juni 2008 in „HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG)“ unterstreicht diese Neuorientierung. Die Aufgaben der HEAG umfassen die 
klassischen Aufgaben des Beteiligungsmanagements, wie die Steuerung der Beteiligungen, das 
Beteiligungscontrolling sowie die Beteiligungsverwaltung. Die HEAG fungiert als interne Beraterin für die 
Darmstädter Stadtwirtschaft und unterstützt die Wissenschaftsstadt Darmstadt aktiv bei der Steuerung 
der Beteiligungen.  
 
Zu dem Kerngeschäft der HEAG im Bereich der Beteiligungssteuerung zählt auch die Optimierung der 
Beteiligungsstruktur. Durch Beschluss im Jahr 2008 sind mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 
2007 die Beteiligungen EAG Entsorgungs-AG und HEAG MediaNet GmbH auf di e HEAG Südhessische 
Energie AG (HSE) übergegangen. Durch diese Veränderungen können Synergiepotentiale mit der HSE 
realisiert werden und es ergibt sich eine klare Konzernstruktur bei der HEAG mit den Geschäftsbereichen 
Energie, Immobilien und Verkehr. Auch weiterhin wird die HEAG gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Veränderungen in der Beteiligungsstruktur prüfen, sei es in Form von Veräußerungen, 
Anteilskäufen, Neugründungen, Kooperationen oder auch Verdichtungen. Damit soll die Zusammenarbeit 
gefördert und ein transparentes Beteiligungsportfolio erzielt werden.  
 
Zur Fokussierung auf das Kerngeschäft des Beteiligungsmanagements hat die HEAG einen Teil ihres 
Immobilienvermögens veräußert. Ferner ist die anteilige Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen in 
Form eines Contractual Trust Agreement (CTA) erfolgt. 
 
Die Umsatzerlöse sind von 4.643 TEUR im Vorj ahr auf 4.319 TEUR zurü ckgegangen. Dies ist 
hauptsächlich auf den Rückgang bei den Erlösen au s Vermietung auf 2.256 TEUR (Vorjahr: 2.401 TEUR) 
sowie geringeren Umlagen der Verwaltungskosten für die Betriebskrankenkasse und die 
Pensionszuschusskasse zurückzuführen.  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 12.665 TEUR (Vorjahr: 6.184 TEUR) sind durch den Verkauf der 
Liegenschaften in der Schuchardstraße, Darmstadt, geprägt.  
 
Der Personalaufwand ist, bere inigt um den Sondereffekt (6.406 TEUR) aus dem Wechsel der 
Berechnungsmethode für die Pensionsverpflichtungen, im Vergleich zum Vorjahr um 487 TEUR auf 
3.086 TEUR gesunken. Der Wechse l der Berechnungsmethode steh t im Zusammenhang mit der 
teilweisen Ausfinanzierung der Verpflichtungen.  
 
Die Beteiligungserträge von 29.236 TEUR (Vorjahr : 54.453 TEUR einschl. Veräußerungsgewinnen von 
30.585 TEUR) enthalten die phasengl eich bilanzierte Dividende der HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) mit 21.754 TEUR, eine weitere Vorabausschüttung auf das Jahres ergebnis für 2007 der 
HEAG MediaNet GmbH mit 1.500 TEUR, die Veräußerung sgewinne aus der Änderung der Verträge über 
den Verkauf der Gesellschaftsanteile an der HEAG MediaNet GmbH mit 1.000 TEUR und der Aktien an 
der EAG Entsorgungs-AG mit 1.976 TEUR an die HS E sowie erstmals die phasengleich bilanzierte 
Dividende des Geschäftsjahres 2008 der bauverein AG mit 3.005 TEUR.  
 
Der jährlich zu übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 mit der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg geschlossenen Vertrages auf 
12.782 TEUR begrenzt. 
 
Der Jahresüberschuss liegt mit 19.772 TEUR unter dem, durch die Veräußerung der Beteiligungen 
geprägten Vorjahreswert (46.412 TEUR). 
 
Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2008 von 471 .319 TEUR auf 450.966 TEUR gesunken. Bei der 
Betrachtung der Veränderung sind im Wesentlichen die im Vorjahr enthaltenen Kaufpreisforderungen 
(38.914 TEUR) aus der Veräußerung der Beteilig ungen an der HEAG MediaNet GmbH und der 
EAG Entsorgungs-AG und im Geschäftsjahr der Zu gang bei den Wertpapieren des Anlagevermögens 
(8.761 TEUR), der im Zusammenhang mit der Ausfin anzierung der Pensionsverpflichtungen steht, zu 
berücksichtigen. 
 
Auf der Passivseite der Bilanz ergeben sich insbesondere planmäßige Änderungen durch die Einstellung 
in die Gewinnrücklagen (6.900 TEUR), der Zu führung zum Sonderposten mit Rücklageanteil 
(1.800 TEUR) sowie der Erhöhung der Pensionsrückst ellungen (6.406 TEUR) au fgrund der geänderten 
Berechnungsmethode. Der Bilanzgewinn beträgt 12.880 TEUR (Vorjahr: 53.350 TEUR). 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 35 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Für die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Investitionen in Höhe von rund 30 TEUR 
getätigt worden. Die Zugänge zu den Finanzanlagen resultieren im Wesentlichen aus der teilweisen 
Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen.  
 
Die wesentlichen Risiken der HEAG werden in einem Bericht zusammengefasst und quartalsweise dem 
Aufsichtsrat zur Kenntnis vorgelegt. Für die HEAG liegen zum Jahresende drei berichtenswerte Risiken 
vor, die jedoch keine Bestandsgefährdung darstellen. Es handelt sich hierbei insbesondere um Risiken, 
die die Erträge und Werthaltigkeit der Beteiligungen der HEAG betreffen. 
 
Für das Jahr 2009 verfolgt die HEAG die Intensivieru ng der Zusammenarbeit in der Netzwerkorganisation 
der Stadtwirtschaft. Dabei wird immer mehr von de r in den vergangenen Jahren gelebten dezentralen 
Einzelbetrachtung zu einer Gesamtbetrachtung der Beteiligungen in jedem Geschäftsfeld der 
Stadtwirtschaft übergegangen. Dazu zählen die Geschäftsfelder Versorgung, Immobilien, Mobilität, 
Gesundheit, Kultur & Kongresse, Telekommunikation, Entsorgung & Abwasser sowie weitere Aktivitäten. 
Ziel ist es, die Transparenz des Beteiligungsportfolios zu verbessern sowie Synergien zu identifizieren und 
zu realisieren. Damit profitieren nicht nur die Beteiligungen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt, 
sondern auch mittelbar die Bürgerinnen und Bürger in Darmstadt und in der Region. 
 
Für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 erwartet die HEAG  geringere Jahresergebnisse als in den 
Vorjahren. Dies liegt darin begründet, dass das Geschäftsjahr 2007 durc h die Veräußerung von 
Finanzanlagen sowie das Geschäftsjahr 2008 durch die Veräußerung von Sachanlagen beeinflusst waren. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
- 36 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Im Carree 1 (c/o HEAG)
Gründung: 19.12.2002
Handelsregister: HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Prof. Horst H. Blechschmidt
Verwaltungsrat
Walter Hoffmann Oberbürgermeister Vorsitzender
Iris Bachmann Stadträtin
Dr. Marku
s Hoschek
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Verwaltungsrats:
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. Abschn.
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst und
Kultur.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Der Geschäftsführer erhielt für seine Tätigkeit keine Vergütung.
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 37 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 1.041 1.041 1.041
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 1.041 1.041 1.041
Umlaufvermögen 1.068 1.050 1.175
Vorräte 000
000
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.068 1.050 1.175
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 2.108 2.091 2.216
Passiva
Eigenkapital 2.106 2.089 2.214
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 2.000 2.000 2.000
Gewinnrücklagen 41 63 103
Bilanzergebnis 41 1 85
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 2 2 2
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 2.108 2.091 2.216
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 13 0 100
Betriebsleistung 13 0 100
Betriebsaufwand -38 -92 -64 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -38 -92 -64 
Betriebsergebnis -25 -92 36
Finanzergebnis 72 75 89
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 727 58 9
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
47 -17 125
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 47 -17 125
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
- 38 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 2.106 2.089 2.214
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote 100% 100% 100%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 200
Verschuldungsgrad 0% 0% 0%
Anlagendeckungsgrad 2 202% 201% 213%
Liquidität 3. Grades >1.000% >1.000% >1.000%
Investitionen 1.041 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 2% -1% 6%
Gesamtkapitalrentabilität 2% -1% 6%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 0 0
EBIT -25 -92 36
EBITD
A -25 -92 36
ROCE 2% -1% 6%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
- 39 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100 %-ige Beteiligungsgesellschaft der 
HEAG Holding AG, Darmstadt, zur Förderung von Kunst und Kultur, die ausschließlich und unmittelbar 
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 
verfolgt.  
 
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in Form von Fondsanteilen eines Termingeldes mit 1-jähriger 
Laufzeit, einem Termingeld und einer Tagesgeldanlage angelegt.  
 
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit insgesamt 56 TEUR. 
 
Die zur Stärkung der allgemeinen Liquidität und Leistungskraft in den Vorjahren gebildete freie Rücklage 
i. S. des § 58 Nr. 7 Abgabenordnung wurde um 20 TEUR auf 82,9 TEUR erhöht. 
 
Für im Jahr 2008 zugesagte, aber von den zu fördernd en Institutionen noch nicht abgerufene Mittel ist 
eine Zweckrücklage gemäß § 58 Nr. 6 Abgabenordnung von 20,5 TEUR gebildet worden. 
 
Im Jahr 2009 wird die Förderung von Kunst und Kultur mit einem voraussichtlich zur Verfügung 
stehenden Betrag von rd. 120 TEUR erfolgen. 
 
Das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat für den Jahresabschluss 2006 am 15. Mai 2008 
und für den Jahresabschluss 2007 am 30. März 2009 di e Prüfungsberichte mit den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerken vorgelegt. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
- 40 -

Teilkonzern 
HEAG Südhessische Energie AG

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 42 -

Industrie Kraftwerk
Breuberg GmbH
Kapital: 1.534 T€
Anteil: 74,00%
VTA
Technologie-GmbH
Kapital: 50 T€
Anteil: 10,00%
Hessenwasser
Verwaltungs GmbH
Kapital: 31 T€
Anteil: 27,33%
Hessenwasser
GmbH & Co. KG
Kapital: 16.500 T€
Anteil: 27,27%
Wärmeversorgung
Bergstraße
Kapital: 330 T€
Anteil: 33,33%
Blockheizkraftwerk
GmbH
Kapital: 100 T€
Anteil: 100,00%
Nahwärmeversorgung
Darmstadt Dieburg
Kapital: 409 T€
Anteil: 100,00%
Holzenergie
Odenwald 
GmbH & Co. KG
Kapital: 1.263 T€
Anteil: 17,90%
Gemeinschaftskraftwerk
Irsching GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 9,00%
Bioenergie
Aschaffenburg GmbH
Kapital: 1.000 T€
Anteil: 25,10%
Wetfeet Offshore
Windenergie GmbH
Kapital: 1.000 T€
Anteil: 24,90%
HEAG Holding AG
Beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (HEAG)
Anteile
94,99% Wissenschaftsstadt
Darmstadt
5,01% Stadt u. Kreissparkasse
Darmstadt
Kapital
48.533 T€
Entega Vertrieb
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 50 T€
Anteil: 74,90%
Entega Vertrieb
GmbH & Co. KG
Kapital: 6.950 T€
Anteil: 74,90%
Actogas GmbH
Kapital: 4.000 T€
Anteil: 40,00%
Energiehandel
Rhein-Main
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 45,00%
Energiehandel
Rhein-Main
GmbH & Co. KG
Kapital: 500 T€
Anteil: 45,00%
erdgas mobil
Verwaltungs-GmbH
Essen
Kapital: 30 T€
Anteil: 4,50%
erdgas mobil
GmbH & Co. KG
Essen
Kapital: 3.000 T€, 135 T€
Anteil: 4,50%
e-ben
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 60 T€
Anteil: 100,00%
e-ben
GmbH & Co. KG
Kapital: 1.595 T€
Anteil: 100,00%
Stand: 31.03.2009
Legende: T€ = Tausend Euro.
Kapital = Stammkapital der Gesellschaft.
Anteil = Kapitalanteil der übergeordneten Gesellschaft.
Verbunden Unternehmen
Beteiligungen
Gasversorgung
Unterfranken GmbH
Kapital: 15.000 T€
Anteil: 11,05%
Stadtwerke Langen 
GmbH
Kapital: 7.622 T€
Anteil:10,00%
HSE Wasserversorgung
Biblis GmbH
Essen
Kapital: 100 T€
Anteil: 74,9%
HSE Wasserversorgung
Groß-Rohrheim GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 100%
HSE AVG
Beteiligungs-GmbH
Kapital: 52 T€
Anteil: 50,00%
Aschaffenburger
Versorgungs-GmbH
Kapital: 17.641 T€
Anteil: 15,00%
HSE Abwasserreinigung
Verwaltungs GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 100%
HSE Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG
Kapital: 110 T€
Anteil: 100%
MW-Mayer GmbH
Kapital: 256 T€
Anteil: 95%
EAG Entsorgungs-AG
Kapital: 2.560 T€
Anteil: 100%
ENVIRO Consulting &
Automatisierungs-
GmbH
Kapital: 26 T€
Anteil: 100%
ENVIRO 
Chemie GmbH
Kapital: 1.500 T€
Anteil: 100%
ENVIRO 
Mondial GmbH
Kapital: 2.000 T€
Anteil: 75,00%
ENTEGA Service GmbH
Kapital: 400 T€
Anteil: 74,90%
HEAG 
MediaNet GmbH
Kapital: 1.025 T€
Anteil: 100%
Gasline GmbH
Kapital: 30 T€
Anteil: 2,00%
Gasline
GmbH & Co. KG Essen
Kapital: 41.000 T€
Anteil: 2,00%
VWEW
Energieverlag GmbH
Kapital: 270 T€
Anteil: 5,10%
WV Energie AG
Kapital: 2.600 T€
Anteil: 0,88%
Thüga Schadenausgl.-
Kasse München
VVaG
Mitgliedschaft
Kurgesellschaft 
Bad König GmbH
Kapital: 1.648 T€
Anteil: 0,046%
Naturpur Institut 
für Klima und
Umweltschutz gGmbH
Kapital: 25.000 T€
Anteil: 100%
Naturpur
Energie AG
Kapital: 1.000 T€
Anteil: 100%
Freiberger 
Erdgas GmbH
Kapital: 4.451 T€
Anteil: 59,50%
Freiberger Strom-
versorgung GmbH
Kapital: 3.100 T€
Anteil: 70,00%
HSE Technik
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 100 T€
Anteil: 100%
ENTEGA Haustechnik
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 100%
ENTEGA Haustechnik 
GmbH & Co. KG
Kapital: 101 T€
Anteil: 100%
Südwestdeutsche
Rohrleitungsbau GmbH
Kapital: 1.023 T€
Anteil: 25,1%
MRA 
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 100%
MRA
GmbH & Co.KG
Kapital: 50 T€
Anteil: 100%
Verteilnetzbetreiber
(VNB) 
Rhein-Main-Neckar 
Verwaltungs GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 100%
HSE Wohnpark
Verwaltungs-GmbH
Kapital: 26 T€
Anteil: 100%
HSE Wohnpark
GmbH & Co.KG
Kapital: 20.452 T€
Anteil: 100%
bauverein AG
Kapital: 200.000 T€
Anteil: 6,06%
Verteilnetzbetreiber
(VNB) 
Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG
Kapital: 1.000 T€
Anteil: 100%
HSE Technik
GmbH & Co. KG
Kapital: 20.000 T€
Anteil: 100%
Stadtwerke 
Freiberg AG
Kapital: 5.500 T€
Anteil: 49,00%
Citiworks AG
Kapital: 17.650 T€
Anteil: 39,00%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
weitere Tochtergesellschaften 
siehe Darstellung EAG-Gruppe
weitere Tochtergesellschaften 
siehe Darstellung MediaNet- 
Gruppe
HSE Netz AG
Kapital: 200.000 T€
Anteil: 100,00%
Anteile:
52,98% HEAG Holding AG
40,00% Thüga AG
5,12% Landkreise, Städte und Gemeinden
1,90% Sonstige
Grundkapital:
146.278 T€
- 43 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 44 -

EAG Entsorgungs-AG
Kapital: 2.560 T€
HSE Anteil: 100%
MW-Mayer GmbH
Kapital: 256 T€
Anteil: 95,00%
OWAS GmbH
Kapital: 26 T€
Anteil: 29,00%
ENVIRO Mondial GmbH
Kapital: 2.000 T€
Anteil: 75,00%
Bioenergie 
Aschaffenburg GmbH
Kapital: 1.000 T€
Anteil: 10,00%
Orgabo GmbH
Kapital: 55 T€
Anteil: 100%
BATHÜKO 
Kompostges. mbH i.S.
Kapital: in Sequestration
Anteil: 43,00%
EnviroDTS GmbH
Kapital: 511T€
Anteil: 100%
ENVIRO-Chemie
Abwasserreinigungs
Gesell. mbH Österreich 
Kapital: 36 T€
Anteil: 100%
ENVIRO-Chemie
Polska Sp.z.o.o.Polen
Kapital: 10 T€
Enviro Chemie 98,00 %
Enviro Consulting 2,00 %
OOO ENVIRO- Chemie GmbH
Russland
Kapital: 192 T€
Enviro Chemie 97,60 %
ENVIRO Consulting 2,40 %
ENVIRO-Chemie
B.V. Niederlande
Kapital: 18 T€
Anteil: 100%
ENVIRO-Chemie
Romania, SRL Rumänien
Kapital: 10 T€
Enviro Chemie 75,00  %
Enviro Consulting 25,00  %
Enviro Chemie GmbH
Kapital: 512 T€
Anteil: 100%
ENVIRO Consulting &
Automatisierungs GmbH
Kapital: 26 T€
Anteil: 100%
Falk GmbH
Prozesswassertechik
Kapital: 400 T€
Anteil: 100%
ENVIRO Falk AG Schweiz
Kapital: 1.139 T€
EnviroChemie
GmbH 93,60 % 
Falk GmbH 6,40 %
- 45 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 46 -

HEAG MediaNet GmbH
Kapital: 1.025 T€
HSE Anteil: 100%
HEAG Lictor GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 50,00%
ARGE Klenk MediaNet GbR
Kapital: 178 T€
Anteil: 49,00%
ODINET GmbH
Kapital: 50 T€
Anteil: 26,00%
HML HEAG MediaLine
GmbH
Kapital: 25 T€
Anteil: 100%
HEAG MediaLine
GmbH & Co. KG
Kapital: 200 T€
Anteil: 100%
- 47 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 48 -

Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG
Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 489.534 498.652 590.944
Immaterielle Vermögensgegenstände 19.221 57.824 50.993
Sachanlagen 353.530 383.028 390.544
Finanzanlagen 116.783 57.800 149.408
Umlaufvermögen 616.534 606.078 505.822
Vorräte 25.743 52.980 54.149
203.959 226.669 232.598
Wertpapiere 54.088 62.902 40.933
Liquide Mittel 332.745 263.526 178.141
Rechnungsabgrenzungsposten 4.248 5.246 6.819
Latente Steuern 22.037 70.912 61.464
Summe Aktiva 1.132.354 1.180.889 1.165.049
Passiva
Eigenkapital 319.329 292.098 288.260
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Gewinnrücklagen 45.281 44.965 45.469
Bilanzergebnis 16.793 -11.194 -15.713 
Anteil anderer Gesellschafter 5.641 6.712 6.889
Sonderposten 33 0 241
Empfangene Ertragszuschüsse 117.850 111.140 104.646
Rückstellungen 411.251 386.829 422.217
Verbindlichkeiten 207.553 318.869 280.050
Rechnungsabgrenzungsposten 76.338 71.953 69.636
Summe Passiva 1.132.354 1.180.889 1.165.049
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 1.115.781 1.136.871 1.277.387
Umsatzerlöse 1.096.526 1.107.439 1.252.684
Bestandsveränderungen 208 12.512 813
Andere aktivierte Eigenleistungen 19.047 16.920 23.890
Sonstige betriebliche Erträge 53.295 70.333 45.363
Betriebsleistung 1.169.075 1.207.203 1.322.750
Betriebsaufwand -1.104.397 -1.136.828 -1.262.206 
Materialaufwand -801.094 -774.007 -909.025 
Personalaufwand -142.099 -196.882 -161.194 
Abschreibungen -48.701 -52.315 -59.501 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -112.503 -113.624 -132.485 
Betriebsergebnis 64.678 70.375 60.544
Finanzergebnis 20.172 12.431 9.221
Erträge aus Beteiligungen 17.018 3.548 6.103
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 176 163 1.589
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.324 21.563 12.135
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.147 -5.038 -145 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.198 -7.804 -10.461 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
84.851 82.806 69.765
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -38.110 -70.493 -34.659 
Sonstige Steuern -752 -615 -469 
Jahresergebnis 45.989 11.698 34.636
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
- 49 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 319.329 292.098 288.260
davon Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 28% 25% 25%
Bankverbindlichkeiten 35.795 44.860 52.356
Veränderung Verschuldung 7.847 111.316 -38.819
Verschuldungsgrad 255% 304% 304%
Anlagendeckungsgrad 2 108% 87% 76%
Liquidität 3. Grades 150% 107% 93%
Investitionen 64.087 67.810 152.682
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4% 1% 3%
Eigenkapitalrentabilität 14% 4% 12%
Gesamtkapitalrentabilität 4% 1% 3%
Materialintensität 69% 64% 69%
Rohertrag 314.686 362.864 368.361
EBIT 81.872 74.086 68.236
EBITD
A 130.573 126.401 127.737
ROCE 13% 5% 11%
Personal
Personalintensität 12% 16% 12%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.999 2.309 2.360
davon Auszubildende 0 140 140
Personalaufwand je Beschäftigt
e 71 85 68
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
durchgeleitete Menge Strom (GWh) - 4.055 3.962
abgesetzte Menge Erdgas (GWh) - 7.032 7.377
abgesetzte Menge Wärme (kWh) - 255.985 255.783
abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) - 13,6 13,4
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG
- 50 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Witterungsverhältnisse insbesondere im erst en Quartal des Jahres 2008 hatten entsprechende 
Mehrerlöse der wärmeabhängigen Energielieferungen mit Erdgas, Wärme und Heizungsstrom zur Folge. 
Die direkten Stromverkäufe an Endkunden erhöhten sich bedingt durch eine Ausweitung der Kundenbasis  
von 3,6 Mrd. kWh auf rd. 4,1 Mrd. kWh. Im Gesamtjahr sanken konzernweit die Gaslieferungen an 
Endkunden von 9,4 Mrd. kWh auf 9,2 Mrd. kWh, wobei insbesondere im Großkundensegment ein 
Mengenrückgang zu verzeichnen war. Der Wasserabsatz des HSE-Konzerns beläuft sich auf 13,4 Mio. m
3 
nach 13,6 Mio. m 3 im Vorjahr. Der Wärmeabsatz blieb ebenfalls gegenüber Vorjahr weitgehend 
unverändert und beträgt 256 Mio. kWh. Die im Auft rag des Zweckverbandes Abfallverwertung Südhessen 
(ZAS) im Müllheizkraftwerk Darmstadt umweltfreundlich verbrannte Abfallmenge belief sich auf 196,4 
Tsd. to. nach 209,5 Tsd. to. im Vorjahr. Die HSE Abwasserreinigung GmbH besitzt und betreibt zwei 
Klärwerke, die gereinigte Abwassermenge reduzierte sich von 15,6 Mio. m
3 auf 14,9 Mio. m3.  
 
Der HSE-Konzern hat sich im Umfeld der Energiepreisdiskussion und des zunehmenden Wettbewerbs mit 
einer auf die Bedürfnisse der Kunden eingehenden Preis- und Produktpolitik positioniert. Mit dem 
Ökostromprodukt „ENTEGA Clever Natur pur“ wird den Kunden eine preislich attraktive Alternative für 
ökologisches Handeln angeboten. Ab 2008 erhi elten darüber hinaus alle  bisherigen Kunden im 
Sondervertrag Clever Strom aus erneuerbaren Energi en. Aufgrund der Erhöhung des Ökostromanteils im 
Gesamtportfolio der ENTEGA Vertrieb ist die Gesellschaft in der Lage, im Geschäftsjahr 2008 komplett 
auf Atomstrom zu verzichten. Damit gehört ENTEGA Vertrieb zu den größten Ökostromanbietern in 
Deutschland. 
 
Prozess- und Qualitätsoptimierungen stehen weit erhin im Fokus der ENTEGA Service GmbH. Eine 
Ausweitung der Aktivitäten auf gesellschafterfremde Kunden wird weiterhin verfolgt. 
 
In den technischen Bereichen, insbesondere bei der HSE Technik GmbH & Co. KG, ist es gelungen, das 
Anlagenbau und- und Servicegeschäft mit konzernexternen Kunden auszubauen. 
 
Aufgrund der Mengenschwankungen und den Preiseffekten auf den Energiemärkten entwickelte sich die 
Ertragslage des HSE-Konzerns im abgelaufenen Berichtsjahr sehr positiv. Der Anstieg der Umsatzerlöse 
ist einerseits auf die Weitergabe der stark gestiegenen Primärenergiepreise und andererseits auf die 
Erstkonsolidierung der EAG-Gruppe und der Medianet GmbH zurückzuführen. Unter Berücksichtigung von 
Bestandsveränderungen, und aktivierten Eigenleist ungen erreichte der HSE-Konzern im Jahr 2008 eine 
Gesamtleistung in Höhe von 1.277. 387 TEUR. Im Wesentlichen bedingt durch strukturelle Effekte sowie 
aufgrund von Margenrückgängen im Gashandel wegen der zeitverzögerten Weitergabe volatiler 
Beschaffungspreise haben sich die Materialaufwendungen erhöht. Der Anstieg des Personalaufwands für 
Löhne und Gehälter ist auf eine Änderung des Konsolidierungskreises zum 31. Dezember 2007 
zurückzuführen. Während der Anstieg des Personalaufwands überwiegend auf der Erhöhung der 
durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Konzern basiert, resultiert die Erhöhung der planmäßigen 
Abschreibungen aus der erstmaligen pauschalen Abschreibung in Höhe von 25 % p.a. der Geschäfts- und 
Firmenwerte aufgrund des Erwerbs der EAG-Gruppe und der MediaNet zum 31. Dezember 2007. Unter 
Berücksichtigung des niedrigeren Finanzergebnisses liegt das Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit unter dem Vorjahreswert. 
  
Veränderungen in der Vermögensstruktur des HSE-Ko nzerns sind verursacht durch die erstmalige 
Einbeziehung der EAG Entsorgungs-AG, der HEAG MediaNet GmbH, der MW Mayer, der ENVIRO Mondial 
GmbH und der 3T Telekommunikationsgesellschaft mbH. Die flüssigen Mittel sanken im 
Vorjahresvergleich durch die Übertragung von Altersversorgungslasten. Wesentliche Veränderungen auf 
der Passivseite resultieren aus der Übertrag ung von Pensionsrückstellungen auf die HSE 
Unterstützungskasse e.V. sowie aus dem Erwerb der Anteile an der EAG Entsorgungs-AG und der HEAG 
MediaNet GmbH, die einen einmaligen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 
Untenehmen verursachten. Die Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle 
Vermögensgegenstände sind durch die Innenfinanzierung gedeckt. Insgesamt weist der HSE-Konzern eine 
solide Finanzausstattung auf. 
 
Für den Ausbau regenerativer Energi en beabsichtigt die HSE in den nächsten Jahren insgesamt rd. 400 
Mio. EUR zu investieren. Ziel ist die Steigerung de s Anteils am Stromportfolio der HSE auf 20 % bis zum 
Jahr 2015. Im Rahmen dieser Strategie wurde mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 19. Dezember 2008 
eine Beteiligung an der Wetfeet Offshore Windenergy GmbH, Wolfschlugen, (Wetfeet) mit wirtschaftlicher 
Wirkung zum 6. Mai 2008 erworben. Des Weiteren leis tete die HSE im Berichtsjahr Zahlungen in die 
Kapitalrücklage der GKWI in Höhe von rd. 11.000 TE UR. Die Wertpapiere des Anlagevermögens erhöhten 
sich hauptsächlich durch den mit der Gründung des Natur pur Instituts in Zusammenhang stehenden 
Erwerb von Wertpapieren mit mittel- und langfristigem Anlagehorizont.  
 
 
 
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG
- 51 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Neben dem Ausbau der regenerativen Energien wird ein Aufbau der Kapazitäten in der konventionellen, 
CO
2-gemindernden Erzeugung fokussiert. Um von den volatilen und stark ansteigenden Marktpreisen 
unabhängiger zu sein, soll der Anteil der Eigenerzeugung bis auf 60 % bis 70 % gesteigert werden. Die 
9%ige Beteiligung am Gemeinschaftskraftwerk Irsching, das zu den modernsten und effizientesten Gas- 
und Dampfturbinen-Anlagen (GuD-Anlagen) in Europa zählen wird, ist in diesem Zusammenhang zu 
sehen. Ergänzt wird das Stromportfolio ab dem Jahr 2009 durch eine virtuelle Kraftwerksscheibe. 
 
Unter Berücksichtigung vorgenannter Maßnahmen und Rahmenbedingungen erwartet der Vorstand für 
die Jahre 2009 und 2010 stabile Ergebnisse. 
 
Insgesamt wird auch in Zukunft die Herausforderung durch politische und regulatorische 
Rahmenbedingungen aktiv angenommen und Investitionen in Bereiche gelenkt, die weiteres Wachstum 
und Unabhängigkeit gewährleisten. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. Neben den dargestellten Umfeldrisiken sowie allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen 
keine weiteren besonderen Risiken für das Unternehmen. Chancen für die künftige Entwicklung werden in 
den beschriebenen Maßnahmen zur Bezugsoptimierung, den Projekten im Bereich regenerative Energien 
sowie aus Markterfolgen der vertrieblich tätigen Beteiligungen gesehen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilte.
 
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG
- 52 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Str. 100
Gründung: 01.01.2003
Handelsregister: HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 52,98%
Thüga Aktiengesellschaft 40,01%
Landkreis Da.-Dieburg und Gemeinden 5,12%
Pensionszuschusskasse 1,20%
Sonstige 0,69%
Beteiligungen
Blockheizkraftwerk GmbH (BHKW) 100,00%
EAG Entsorgungs-AG 100,00%
e-ben GmbH & Co. KG 100,00%
e-ben Verwaltungs-GmbH 100,00%
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG 100,00%
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH 100,00%
HEAG MediaNet GmbH 100,00%
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Netz AG 100,00%
HSE Technik GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Technik Verwaltungs-GmbH 100,00%
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 100,00%
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100,00%
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100,00%
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH 100,00%
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH 100,00%
ENTEGA Service GmbH 74,90%
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG 74,90%
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH 74,90%
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 74,90%
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00%
HSE AVG Beteiligungs-GmbH 50,00%
Stadtwerke Freiberg AG 49,00%
Energiehandel Rhein-Main GmbH & Co. KG 45,00%
Energiehandel Rhein-Main Verwaltungsgesellschaft mbH 45,00%
citiworks AG 39,00%
Wärmeversorgung Bergstraße GmbH 33,33%
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 27,33%
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,30%
Bioenergie Aschaffenburg GmbH 25,10%
Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen
Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen für Energie,
Wasser und Abwasser, die Planung, Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und
Verwaltung von Bauten und Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen sowie die Erbringung von
Dienstleistungen in diesen Bereichen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
- 53 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 25,10%
Wetfeet Offshore Windenergy GmbH 24,90%
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG 17,89%
Gasversorgung Unterfranken GmbH 11,05%
Stadtwerke Langen GmbH 10,00%
VTA Technologie GmbH 10,00%
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH 8,00%
bauverein AG 6,06%
VWEW Energieverlag GmbH 5,10%
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 4,54%
Erdgas Mobil GmbH & Co. KG 4,50%
Erdgas Mobil Verwaltungs GmbH 4,50%
Gasline GmbH 2,00%
Gasline GmbH & Co. KG 2,00%
WV Energie AG 0,88%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Albert Filbert Vorsitzender
Holger Maye
r Vorstand
Dr. Ulrich Wawrzik Vorstand
Aufsichtsrat
Walter Hoffmann Oberbürgermeister Vorsitzender
Andreas Niedermaier 1. stv. Vorsitzende
r
Ewald Woste 2. stv. Vorsitzender
Heinrich Stang 3. stv. Vorsitzender
Dr. Klaus-Michael Ahrend
Berthold Christmann-Neles
Jürgen Fried
Armin Geiß
Karin Harder
Manfred Hoepfner
Helmut Hübner
Alfred Jakoubek
Claudia Lehrian
Theodor Ludwi
g Stadtverordneter
Dagmar Neiß
Prof. Dr. Lothar Petry Stadtverordneter
Rafael Reißer Stadtverordneter
Bernd Rudolph
Ralf Storck
Klaus-Peter Thomas
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Die Gesamtvergütung für den Vorstand belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 1.036 TEUR.
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Beirats belief sich im Geschäftsjahr 
2008 auf 206 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
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Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 508.440 342.453 481.420
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.310 1.303 1.062
Sachanlagen 258.213 76.393 81.088
Finanzanlagen 246.918 264.758 399.270
Umlaufvermögen 386.616 304.447 254.278
Vorräte 1.098 1.944 3.506
174.151 203.717 188.620
Wertpapiere 54.088 62.902 40.933
Liquide Mittel 157.279 35.883 21.218
Rechnungsabgrenzungsposten 128 87 573
Summe Aktiva 895.184 646.987 736.271
Passiva
Eigenkapital 330.802 327.063 328.880
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Gewinnrücklagen 35.765 35.765 35.765
Bilanzergebnis 43.423 39.683 41.500
Sonderposten 2.684 1.973 2.461
Empfangene Ertragszuschüsse 117.289 12.770 12.186
Rückstellungen 312.053 161.268 187.487
Verbindlichkeiten 132.275 143.913 205.081
Rechnungsabgrenzungsposten 81 0 175
Summe Passiva 895.184 646.987 736.271
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 648.609 513.941 473.873
Umsatzerlöse 649.155 513.054 472.381
Bestandsveränderungen -545 887 1.493
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 67.548 50.362 23.931
Betriebsleistung 716.157 564.304 497.804
Betriebsaufwand -629.747 -532.139 -515.622 
Materialaufwand -469.767 -420.663 -416.455 
Personalaufwand -39.814 -30.556 -34.625 
Abschreibungen -34.269 -22.706 -8.852 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -85.898 -58.215 -55.691 
Betriebsergebnis 86.410 32.164 -17.819 
Finanzergebnis 18.340 23.007 68.520
Erträge aus Beteiligungen 13.153 13.747 65.166
Erträge aus Gewinnabführung 632 522 452
Erträge aus anderen Finanzanlagen 88 507 1.559
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.366 14.371 6.282
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.147 -5.005 -9 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.627 -1.136 -4.930 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -124 0 0
104.750 55.171 50.702
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -33.704 -15.968 -9.402 
Sonstige Steuern -606 -172 -133 
Jahresergebnis 70.439 39.032 41.167
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 330.802 327.063 328.880
davon Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 37% 51% 45%
Bankverbindlichkeiten 7.361 4.995 14.914
Veränderung Verschuldung 24.456 11.638 61.168
Verschuldungsgrad 170% 98% 123%
Anlagendeckungsgrad 2 99% 118% 88%
Liquidität 3. Grades 142% 134% 86%
Investitionen 52.655 153.112 156.980
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 11% 8% 9%
Eigenkapitalrentabilität 21% 12% 13%
Gesamtkapitalrentabilität 8% 6% 6%
Materialintensität 66% 75% 84%
Rohertrag 178.843 93.279 57.419
EBIT 100.158 46.941 49.358
EBITD
A 134.427 69.647 58.210
ROCE 17% 12% 13%
Personal
Personalintensität 6% 5% 7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 398 332 299
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 100 92 116
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
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HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
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Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die HSE war bis zum 30. Juni 2007 in 72 südhessischen Kommunen Verteilnetzbetreiber für Strom und 
Gas. Zur Umsetzung der rechtlic hen Vorgaben nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde 
zunächst der Netzbetrieb in die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 
eingebracht. Die VNB hat dabei die Strom- und Gasnetze der HSE ab dem 1 Juli 2007 gepachtet, so dass 
der Netzbetrieb unabhängig von den sonstigen Tätig keitsgebieten der Energieversorgung gewährleistet 
ist. In einer zweiten Stufe wurde mit wirtschaftlic her Wirkung zum 1. Juli 2007 das Eigentum an den 
Strom- und Gasnetzen inklusive des Pachtvertrages von der HSE in die neu gegründete HSE Netz AG 
ausgegliedert. Damit wurde nicht nur der Netzbetrieb, sondern auch das Eigentum an den Strom- und 
Gasnetzen organisatorisch und gesellschaftsrechtlich  von den übrigen Gebieten der Energieversorgung 
getrennt. Die HSE ist weiterhin mittelbar über ihr Enkelunternehmen VNB von den Auswirkungen der 
Regulierung der Strom- und Gasmärkte betro ffen. Im Jahr 2008 waren die wesentlichen 
Regulierungsthemen die Netzentgeltverfahren, der Erlass einer Verordnung für Anreizregulierung sowie 
der Abschluss einer Kooperationsvere inbarung der Gaswirtschaft. Fristgerecht beantragt wurden für die 
Zeit ab 1. Januar 2008 neue Entgelte für die Stro mverteilnetze, die dann bei der VNB erhoben werden. 
Der Antrag auf Anpassung der Entgelte für die Gasver teilnetze ab 1. April 2008 wurde bereits durch die 
VNB gestellt. Die Bescheide sind bis zum Bilanzstichtag nicht eingegangen. 
 
Die Gesellschaft realisierte im Jahresvergleich insbesondere aufgrund des Wegfalls der Netzentgelte 
(111.000 TEUR im Vorjahr) um 40.673 TEUR niedri gere Umsatzerlöse in Höhe von 472.381 TEUR. 
Positiv entwickelten sich die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Handel. Die Erhöhung auf 412.500 
TEUR  (Vorjahr 354.000 TEUR) resultiert aus einem Anstieg im Bereich Gas (34.000 TEUR) und 
Stromverkauf (22.000TEUR). Die Erhöhung  im Bere ich Betriebsführung auf rd. 35.000 TEUR (Vorjahr 
24.300 TEUR) resultiert in erster Linie aus der erstma ligen Konsolidierung der Querverbundleitstelle, die 
im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen war.  
 
Kombiniert mit Effekten der Netzentgeltgenehmigungen führte dies zu sinkenden Erlösen im ersten 
Halbjahr. Das Gasaufkommen sank trotz der im ersten Halbjahr erstellten rd. 600 neuen Gas-
Hausanschlüsse von 7,4 Mrd. kWh im Gesamtjahr 2006 auf 3,4 Mrd. kWh im ersten Halbjahr 2007. 
Ebenso bedingt durch die Ausgliederung des Verteilnetzbetriebs zum 1. Juli war das Stromaufkommen 
mit 2,0 Mrd. kWh rückläufig, im Gesamtjahr 20 06 betrug das Stromaufkommen 4,2 Mrd. kWh. Der 
Wasserabsatz verminderte sich mit 13,6 Mio. m
3 im Vergleich zum Vorjahr (14,3 Mio. m 3). 
Witterungsbedingt ging der Wärmeabsatz von 276 Mio. kWh auf 256 Mio. kWh zurück. 
 
Im Materialaufwand wurde der Effekt aus dem Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe um 55.000 TEUR durch um 59.200 TEUR rückläufige Aufwendungen für bezogene 
Leistungen kompensiert. Der Rückgang der Aufwendungen für bezogene Leistungen steht im 
Zusammenhang mit der Ausgliederung des Teilbetriebs Strom- und Gasverteilungsnetze zum 1. Juli 
2007, da ab diesem Zeitpunkt die mit dem Betrie b des Verteilnetzes im Zusammenhang stehende 
Instandhaltungs- und Wartungsaufwendungen sowie die Netzentgelte für die vor gelagerten 
Übertragungsnetze nicht mehr von der HSE zu tragen sind.  
 
Die strukturellen Veränderungen führen zu einem Rückgang des Rohergebnisses. Nach Eliminierung des 
Einmaleffektes aus der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen ergibt sich ein Personalaufwand auf 
dem Niveau des Vorjahres. Auch die Entwicklung der Abschreibungen ist auf strukturelle Effekte aus der 
Ausgliederung zurückzuführen. In den leicht rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen bilden 
sich Aspekte der Risikovorsorge und eine Intensiv ierung des Marktauftritts ab. Das Finanzergebnis 
verbessert sich im Jahresvergleich um 45.513 TEUR. Wesentliche Einflussfaktoren für diesen Anstieg 
waren die Entwicklung der phasengleich vereinnahmten Ergebnisse der Gesellschaften des Netzbetriebes 
sowie die Erhöhung phasenverschoben vereinnahmter Ergebnisse der technischen 
Dienstleistungsgesellschaften. Unter Berücksichtigung eines Ertragsteueraufwandes von 9.402 TEUR 
erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 41.167 TEUR. Unter Berücksichtigung des 
Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von 41.500 TEUR.  
 
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, eine Divi dende von 48 Cent je Aktie, nach 46 Cent im 
Vorjahr, auszuschütten. 
 
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände erreichten im 
Geschäftsjahr 156.980 TEUR. Sie betreffen überwi egend den Ausbau und Erhalt von Anlagen zur 
Gewährleistung einer hohen Versorgungssicherheit. Im ersten Halbjahr sind Investitionen in Strom- und 
Gasverteilnetze enthalten, ab dem zweiten Halbja hr 2007 entfallen diese Inve stitionen aufgrund der 
Übertragung des Netzbetriebs auf die VNB. Die Investitionen wurden vollständig aus der 
Innenfinanzierung gedeckt. Insgesamt weist die HSE eine solide Bilanz- und Finanzstruktur auf. 
Veränderungen ergaben sich im Wesentlichen aus der Netzausgliederung sowie durch Anteilskäufe- und -
verkäufe. Neben der Veräußerung der Anteile an der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG ist hier der Kauf von  
 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Anteilen an der HEAG MediaNet GmbH und der EAG Entsorgungs-AG zu nennen, die sich nunmehr 
vollständig im Besitz der HSE befinden. 
 
Für den Ausbau regenerativer Energien beabsichtigt die HSE in den nächsten Jahren insgesamt rd. 
400.000 TEUR zu investieren. Ziel ist die Steigerung des Anteils am Stromportfolio der HSE auf 20 % bis 
zum Jahr 2015. Zum Ende des Jahres 2008 hat die HSE eine Beteiligung an einem Offshore-Windpark in 
der Nordsee erworben. Insgesamt sollen so ab dem Jahr 2013 rd. 450.000 Haushalte mit 
umweltfreundlichem Strom aus dem Windenergieprojekt versorgt werden. Ebenfalls Ende des Jahres 
wurde beschlossen, sich an der Gesellschaft „8KU Renewables GmbH“ mit 12,5 % zu beteiligen. Das Ziel 
der Gesellschaft ist es, den acht teilnehmenden kommunalen Unternehmen der 
Energieversorgungsbranche den Zugang zu größeren Projekten der regenerativen Energieerzeugung zu 
ermöglichen. Des Weiteren wurde zum Ausbau de r wissenschaftlichen Kompetenz im März 2008 das 
Naturpur-Institut  für Klima- und Umweltschutz gGmbH gegründet. Das Institut wurde mit 25.000 TEUR 
Kapital ausgestattet und finanziert mit den Erträgen aus dem Kapitalstock Projekte in Forschung und 
Entwicklung im Bereich der regenerativen Energien und der Energieeffizienz. Über den Erwerb der HEAG 
Medianet GmbH und der restlichen 90 % der Anteile an der EAG Entsorgungs-AG und deren Integration 
stärkt die HSE ihre eigenen Kompetenzen im Bereich der Netzsteuerung sowie im Bereich Abwasser und 
Biomasse.  
 
Neben dem Ausbau der regenerativen Energien wird ein Aufbau der Kapazitäten in der konventionellen, 
CO
2-gemindernden Erzeugung fokussiert. Um von den volatilen und stark ansteigenden Marktpreisen 
unabhängiger zu sein, soll der Anteil der Eigenerzeugung bis auf 60 % bis 70 % gesteigert werden. Die 
9%ige Beteiligung am Gemeinschaftskraftwerk Irsching, das zu den modernsten und effizientesten Gas- 
und Dampfturbinen-Anlagen (GuD-Anlagen) in Europa zählen wird, ist in diesem Zusammenhang zu 
sehen.  
 
Die Ergebnisse für die Jahre 2009 und 2010 werden  maßgeblich bestimmt durch den vorgenannten 
Rahmen sowie die beschriebenen Maßnahmen. Der Vorstand erwartet für diesen Zeitraum eine stabile 
Geschäftsentwicklung. 
 
Insgesamt wird die HSE auch in Zukunft die Herausforderungen durch politische und regulatorische 
Rahmenbedingungen aktiv annehmen und Investitionen in Bereiche vornehmen, die weiteres Wachstum 
und Unabhängigkeit gewährleisten. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. Neben den dargestellten Umfeldrisiken sowie allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen 
keine weiteren besonderen Risiken für das Unternehmen. Chancen für die künftige Entwicklung werden in 
den beschriebenen Maßnahmen zur Bezugsoptimierung, den Projekten im Bereich regenerative Energien 
sowie aus Markterfolgen der vertrieblich tätigen Beteiligungen gesehen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
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ARGE Klenk MediaNet GbR
Anschrift: 64397 Modautal, Ernsthofenerstraße 30
Gründung: 30.09.2001
Handelsregister: ---
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klenk und Sohn GmbH 51,00%
HEAG MediaNet GmbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Friedebert Helfrich
Udo Klenk
Bezüge der Geschäftsführung:
Zweck der Gesellschaft ist ausschließlich die Durchführung des Subunternehmensvertrages vom
30.09.2001 zwischen der ARGE und der HEAG MediaNet GmbH einerseits und der UNISYS Corporation,
8008 Westpark Drive, McLean, VA 22102, andererseits zur Errichtung eines funktionsfähigen
Telekommunikationsnetzes auf Glasfaser-Basis zwischen bestimmten Standorten der U.S. Army im
Rahmen des Programms "Information Technologie Omnibus Procurement II" (I-Top II").
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 405 237 216
Vorräte 000
16900
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 237 237 216
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 405 237 216
Passiva
Eigenkapital 194 178 192
Gezeichnetes Kapital 118 118 178
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 76 60 15
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 6 6 24
Verbindlichkeiten 205 53 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 405 237 216
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 2.910 478 0
Umsatzerlöse 4.809 478 0
Bestandsveränderungen -1.899 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 12 0 0
Betriebsleistung 2.923 478 0
Betriebsaufwand -2.895 -501 -26 
Materialaufwand -2.801 -453 -18 
Personalaufwand -11 -11 -5 
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -83 -38 -3 
Betriebsergebnis 27 -23 -26 
Finanzergebnis 7 10 42
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 10 42
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
35 -13 16
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 35 -13 16
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ARGE Klenk MediaNet GbR
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 194 178 192
davon Gezeichnetes Kapital 118 118 178
Eigenkapitalquote 48% 75% 89%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -2.648 -152 -53
Verschuldungsgrad 109% 33% 12%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 192% 400% 901%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% -3% 0%
Eigenkapitalrentabilität 18% -7% 8%
Gesamtkapitalrentabilität 9% -6% 7%
Materialintensität 96% 95% 0%
Rohertrag 109 25 -18
EBIT 27 -23 -26
EBITD
A 27 -23 -26
ROCE 18% -7% 8%
Personal
Personalintensität 0% 2% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ARGE Klenk MediaNet GbR
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B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Subunternehmeraufträgen der Unisys 
Corporation zur Errichtung funktionsfähiger Tele kommunikationsnetze auf Glasfaser-Basis zwischen 
Standorten der US-Army. Die Auftragsentwicklung der ARGE Klenk MediaNet hat sich nicht wie im Vorjahr 
erwartet entwickelt. Durch die aggressive Preispolitik der Mitanbieter wurden keine zusätzlichen 
Bautätigkeiten beauftragt. Es wurd en lediglich die in der Vergangenheit geschlossenen Verträge mit 
Baumaßnahmen, sowie die dafür benötigte Wartung realisiert. 
 
Es wurden keine Umsatzerlöse er wirtschaftet. Der Jahresüberschus s 2008 stieg gegenüber dem Vorjahr 
von -13 TEUR auf 16 TEUR. 
 
Die Klenk & Sohn GmbH entnahm im Jahr 2007 aus ihrem eingezahlten Kapital 719,67 EUR. Die HEAG 
MediaNet GmbH entnahm im Jahr 2007 aus ihrem eingezahlten Kapital 691,44 EUR. 
 
Die Gesellschaft tätigt keine eigenen Investitionen. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich aus eigenen Mitteln. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Standortvernetzungen der US-Army im Realisierungsgebiet der ARGE Klenk MediaNet sind 
abgeschlossen.  
 
Die Abwicklung der Gesellschaft wurde zum 30.April 2009 beendet. 
 
Herr Günther Adelmann bescheinigt, dass de r Jahresabschluss 2007 von der Adelmann 
Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Göppingen unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und 
den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung erstellt wurde. 
 
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ARGE Klenk MediaNet GbR

Bioenergie Aschaffenburg GmbH
Anschrift: 63739 Aschaffenburg, Werkstraße 2
Gründung: 28.12.2007
Handelsregister: HRB 10233, Amtsgericht Aschaffenbur g
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 64,90%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 25,10%
EAG Entsorgungs-AG 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Peter Bickel
Dr. Stefan Klocko w
Bezüge der Geschäftsführung:
Die Planung, Errichtung und der Betrieb eines Biomasseheizkraftwerks in Aschaffenburg, der Betrieb von
Trocknungsanlagen sowie der Vertrieb von getrockneten Holzenergiemassen. Das Heizkraftwerk wird mit
Biomasse (Erneuerbare Energien im Sinne des Gesetzes für den Vorrang erneuerbarer Energien) betrieben,
der produzierte Strom wird in das Stromversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung eingespeist, die
Abwärme soll im Sinne einer Kraft-Wärme-Kopplung verkauft bzw. zu Trocknungszwecken oder anderweitig
sinnvoll genutzt werden. Die Gesellschaft kann alle hiermit im weitesten Sinn zusammenhängenden
Tätigkeiten und Geschäfte vornehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Für das Geschäftsjahr 2007 hat die Geschäftsführung keine Bezüge erhalten.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
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Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 522
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 521
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 0 0 560
Vorräte 000
0 0 110
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 450
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 0 0 1.081
Passiva
Eigenkapital 0 0 933
Gezeichnetes Kapital 0 0 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -67 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 0 6
Verbindlichkeiten 0 0 143
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 0 1.081
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 45
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 45
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 0 45
Betriebsaufwand 0 0 -143 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 -57 
Abschreibungen 0 0 -0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -86 
Betriebsergebnis 0 0 -98 
Finanzergebnis 0 0 31
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 0 31
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
0 0 -67 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0 0 -67 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Bioenergie Aschaffenburg GmbH
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 0 933
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 1.000
Eigenkapitalquote 0% 0% 86%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 0 0 143
Verschuldungsgrad 0% 0% 16%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 179%
Liquidität 3. Grades 0% 0% 376%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% -150%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% -7%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% -6%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 0 45
EBIT 0 0 -98
EBITD
A 0 0 -98
ROCE #DIV/0! #DIV/0! -7%
Personal
Personalintensität 0% 0% 128%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Bioenergie Aschaffenburg GmbH
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B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Die Bioenergie Aschaffenburg GmbH wurde im Dezember 2007 gegründet. Unte rnehmensgegenstand ist 
Planung, Errichtung und Betrieb eines Biomasseheizkraftwerkes in Aschaffenburg, der Betrieb einer 
Holztrocknungsanlage sowie die Erzeugung und der Vertrieb von getrockneten Holzenergiemassen. Das 
im Aschaffenburger Hafen zu errichtende Biomasseheizkraftwerk soll als Brennstoff Holz aus dem 
Spessart einsetzen und dabei im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess Strom und Wärme erzeugen. Bei dem 
Holz handelt es sich um unbearbeitetes Restholz aus der Region mit einer Jahresmenge von ca. 27.000 
Tonnen. Der erzeugte Strom wird als EEG-Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Die erzeugte Wärme 
dient anteilig der Fernwärmeversorgung sowie dem Betrieb einer Trocknungsanlage. Das 
Kraftwerksprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 15.600 TEUR. 
 
Die Gesellschaft verfügt über ein Stammkapital von 1.000 TEUR in Form einer Bareinlage der 
Gesellschafter. Entsprechend dem Projektfortschritt soll das Eigenkapital durch weitere 
Gesellschafterbareinlagen bis auf 3.600 TEUR erhöht werden. 
 
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für die Prüfung des 
Jahresabschlusses, Kosten für die Steuererklärung so wie Kosten für die Jahresabschlussveröffentlichung 
und den Druck des Geschäftsberichtes enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 
betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen zur Errichtung des Biomasseheizkraftwerkes. Die 
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten gegenüber 
der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH und betreffen die Vorfinanzierung von Fremdrechnungen. 
 
Die Aktivierten Eigenleistungen bestehen ausschließlich aus den Gehaltskosten für die 
Projektüberwachung. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 86 TEUR. Die Position besteht 
überwiegend aus Kosten der technischen und kaufmännischen Betriebsführung von 57 TEUR und Rechts- 
und Beratungskosten von 21 TEUR. 
 
Die Geschäftsergebnisse für die Jahre 2009 und 2010 werden  maßgeblich bestimmt durch die 
Inbetriebnahme des Biomasseheizkraftwerkes En de 2009. Die Einnahmen nach Betriebsaufnahme 
bestehen im Wesentlichen aus der Einspeisevergütung des EEG-Stroms in das öffentliche Netz, dem 
Verkaufserlös der hergestellten Holzbriketts sowie den Wärmeerlösen aus der Einspeisung in die 
Fernwärmeschiene. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die WIKOM 
Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Bioenergie Aschaffenburg GmbH

EAG Entsorgungs-AG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 23.12.1988
Handelsregister: HRB 4335, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Beteiligungen
MW-Mayer GmbH 95,00%
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 75,00%
OWAS GmbH 29,00%
Bioenergie Aschaffenburg GmbH 10,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Dr. Stefan Klocko
w
Dr. Ulrich Wawrzik
Aufsichtsrat
Albert Filbert Vorsitzender
Klaus Feuchtinger Stadtrat 1. stv. Vorsitzende
r
Harald Fiedler 2. stv. Vorsitzender
Stefan Ackermann
Hermann Blank
Gerhard Busch Stadtrat
Silke Habich
Stefan Herzog
Gabriela Hoffmann
Karl Jöst
Hartwig Jourdan Stadtverordneter
Theodor Ludwig Stadtverordneter
Holger Mayer
Klaus Wieland
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Der Bau, der Erwerb und der Betrieb von technischen Anlagen im kommunalen Entsorgungsbereich und in
der Abwassertechnik sowie die Erbringung weiterer Dienstleistungen in diesem Bereich. Die Gesellschaft ist
zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie ist
ferner berechtigt, andere Unternehmen zu errichten, zu erwerben sowie sich an anderen Unternehmen zu
beteiligen. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise solchen Unternehmen überlassen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Erleichterungsvorschrift für kleine Kapitalgesellschaften nach § 288 Satz 1 HGB 
Gebrauch 
gemacht.
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 61 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
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Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 6.637 6.974 6.959
Immaterielle Vermögensgegenstände 123 78 48
Sachanlagen 1.766 2.048 2.063
Finanzanlagen 4.747 4.847 4.847
Umlaufvermögen 1.399 1.707 1.343
Vorräte 125 419 253
1.097 1.085 991
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 177 203 100
Rechnungsabgrenzungsposten 3 8 2
Summe Aktiva 8.040 8.688 8.304
Passiva
Eigenkapital 4.233 4.506 4.703
Gezeichnetes Kapital 2.560 2.560 2.560
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 1.332 1.361 1.393
Bilanzergebnis 341 585 750
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 660 727 936
Verbindlichkeiten 3.147 3.455 2.666
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 0
Summe Passiva 8.040 8.688 8.304
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 3.717 3.781 3.995
Umsatzerlöse 3.737 3.760 4.063
Bestandsveränderungen -41 20 -68 
Andere aktivierte Eigenleistungen 21 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 474 429 624
Betriebsleistung 4.191 4.210 4.619
Betriebsaufwand -4.419 -4.489 -4.521 
Materialaufwand -2.434 -2.645 -2.292 
Personalaufwand -1.326 -1.172 -1.383 
Abschreibungen -117 -126 -240 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -542 -546 -606 
Betriebsergebnis -228 -280 98
Finanzergebnis 539 847 728
Erträge aus Beteiligungen 501 766 662
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 170 170 170
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge2 1 3 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen -63 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -90 -92 -105 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
311 568 826
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 39 15 -45 
Sonstige Steuern -2 -2 -2 
Jahresergebnis 348 580 779
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
EAG Entsorgungs-AG
- 68 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 4.233 4.506 4.703
davon Gezeichnetes Kapital 2.560 2.560 2.560
Eigenkapitalquote 53% 52% 57%
Bankverbindlichkeiten 0 0 300
Veränderung Verschuldung 205 308 -789
Verschuldungsgrad 90% 93% 77%
Anlagendeckungsgrad 2 70% 71% 81%
Liquidität 3. Grades 41% 46% 51%
Investitionen 1.533 465 225
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 9% 15% 19%
Eigenkapitalrentabilität 8% 13% 17%
Gesamtkapitalrentabilität 4% 7% 9%
Materialintensität 58% 63% 50%
Rohertrag 1.283 1.136 1.702
EBIT 443 657 930
EBITD
A 560 783 1.170
ROCE 10% 15% 19%
Personal
Personalintensität 32% 28% 30%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 23 21 22
davon Auszubildende 0 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 58 56 63
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
EAG Entsorgungs-AG
- 69 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Seit der Gründung im Jahr 1988 hat sich die EAG Entsorgungs-AG (EAG) zu einem wichtigen Dienstleister 
für die Kommunen Südhessens in der Abwasserbeseitigung und der Betriebsführung von Kläranlagen 
entwickelt. Das Unternehmen betreibt mehrere Anlagen zur Verstromung von Deponie- und Klärgas und 
erbringt Dienstleistungen rund um die Deponie. Zusätzlich wurde im Geschäftsjahr eine Biogasanlage in 
Tagewerben betrieben. Zusammen mit ihren Tochter- und Beteiligungsunternehmen ist die EAG heute 
einer der wenigen Komplettdienstleister im Bereich der Abwassertechnik.  
 
Das Betriebsergebnis betrug im Geschäftsjahr 2008 98 TEUR und war damit gegenüber dem Vorjahr 
(280 TEUR) deutlich verbessert. Die Umsatzerlöse li egen mit 4.063 TEUR rd. 8% über dem Vorjahr Die 
Verbesserung des Betriebsergebnisses der EAG ist auf die Inbetriebnahme der Biogasanlage Tagewerben 
zurückzuführen, wodurch ein Umsatzanstieg von rd. 417 TEUR beigesteuert werden konnte. Die positive 
wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich auch in ei nem Beteiligungsergebnis von 662 TEUR. Das Ergebnis 
vor Steuern liegt mit 826 TEUR um rd. 46 % über dem des Vorjahres von 568 TEUR. Das Jahresergebnis 
beträgt 779 TEUR. 
 
Der Cash-Flow beträgt im Geschäftsjahr rd. 1.019 TE UR. Hierdurch konnten die Investitionen (225 TEUR) 
und die Ausschüttung des Vorjahresergebnisses (582 TEUR) abgedeckt werden. Die Eigenkapitalquote ist 
mit 57 % gegenüber 2007 leicht angestiegen, da sich die Bilanzsumme um rd. 384 TEUR verringert hat. 
 
Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise rechnet die EAG für das Geschäftsjahr 2009 aufgrund eines hohen 
Auftragsbestandes damit Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau halten zu können. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusse s für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch Ernst & Young AG, 
Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
EAG Entsorgungs-AG
- 70 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

e-ben GmbH & Co. KG
Anschrift: 64625 Bensheim, Hauptstraße 21
Gründung: 28.03.2006
Handelsregister: HRA 23509, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
e-ben Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Frank Dinter
Cordelia Mülle
r
Bezüge der Geschäftsführung:
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb und die Verteilung von Energie (Strom und Gas) sowie der Betrieb von
Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, an die insgesamt weniger als 100.000 Kunden
unmittelbar oder mittelbar angeschlossen sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 71 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
605 454 597
Anlagevermögen 107 82 112
Immaterielle Vermögensgegenstände 2 1 11
Sachanlagen 105 81 100
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 3.278 3.613 9.352
Vorräte 000
2.061 2.440 6.365
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.217 1.173 2.986
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 3.990 4.148 10.060
Passiva
Eigenkapital 51 -942 3.954
Gezeichnetes Kapital -195 -44 -187 
Kapitalrücklage 1.031 1.031 6.000
Gewinnrücklagen 76 76 76
Bilanzergebnis -861 -2.005 -1.935 
Sonderposten 605 454 597
Rückstellungen 754 436 1.052
Verbindlichkeiten 2.580 4.201 4.457
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 3.990 4.148 10.060
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 953 5.534 12.139
Umsatzerlöse 953 5.534 12.139
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 629 141 471
Betriebsleistung 1.581 5.675 12.610
Betriebsaufwand -2.496 -6.812 -12.525 
Materialaufwand -1.805 -5.999 -11.227 
Personalaufwand -56 -135 -255 
Abschreibungen -24 -184 -185 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -611 -494 -857 
Betriebsergebnis -915 -1.137 85
Finanzergebnis 8 2 -15 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8 14 27
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -13 -42 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-907 -1.135 70
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 47 -8 0
Sonstige Steuern -0 -1 -0 
Jahresergebnis -861 -1.144 70
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
e-ben GmbH & Co. KG
- 72 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 51 -942 3.954
davon Gezeichnetes Kapital -195 -44 -187
Eigenkapitalquote 1% -23% 39%
Bankverbindlichkeiten 1.305 1.009 0
Veränderung Verschuldung -581 1.621 256
Verschuldungsgrad 868% -837% 144%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000% 82% >1.000%
Liquidität 3. Grades 162% 100% 170%
Investitionen 738 8 358
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -90% -21% 1%
Eigenkapitalrentabilität -1681% 121% 2%
Gesamtkapitalrentabilität -22% -28% 1%
Materialintensität 114% 106% 89%
Rohertrag -853 -465 912
EBIT -915 -1.137 85
EBITD
A -892 -953 270
ROCE -131% 232% 2%
Personal
Personalintensität 4% 2% 2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2 3 6
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 28 45 43
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
e-ben GmbH & Co. KG
- 73 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
 
Zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Berichts lagen die Jahresabschlusszahlen noch nicht vor. Bei den 
ausgewiesenen Daten für das Geschäftsjahr 2008 handelt es sich um vorläufige Werte. 
 
e-ben GmbH & Co. KG
- 74 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

e-ben Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64625 Bensheim, Hauptstraße 21
Gründung: 28.03.2006
Handelsregister: HRB 25882, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Frank Dinter
Cordelia Müller
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 4 4 0
Eigenkapital 64 69 0
Bilanzsumme 944 949 0
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gesamtleistung
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an Handelsgesellschaften, die den Vertrieb von Energie sowie den Betrieb von
Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, an die insgesamt weniger als 100.000
Energiekunden unmittelbar oder mittelbar angeschlossen sind, zum Gegenstand haben, insbesondere die
Beteiligung als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an der e-ben GmbH & Co. KG mit
Sitz in Bensheim.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 75 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 76 -

ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 30.05.2005
Handelsregister: HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Michael Böddeker
Witold Kreutz
Bezüge der Geschäftsführung:
Der Betrieb eines Heizungsbau- und Sanitärgeschäftes, die Herstellung und Errichtung von sanitären und
elektrischen Anlagen, der Ein- und Verkauf von Koch-, Warmwasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und
Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation von solchen Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen
zur Trinkwassererhaltung sowie die Erbringung von Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in
diesen Bereichen sowie die Inbetriebsetzung von Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 77 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 518 508 424
Immaterielle Vermögensgegenstände 110 89 73
Sachanlagen 407 419 351
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 10.549 7.713 6.197
Vorräte 52 99 0
9.187 6.120 5.495
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.310 1.494 702
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 11.067 8.221 6.621
Passiva
Eigenkapital 1.775 1.746 1.759
Gezeichnetes Kapital 101 101 101
Kapitalrücklage 1.627 1.627 1.627
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 48 19 31
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 2.306 1.862 2.017
Verbindlichkeiten 6.986 4.612 2.845
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 11.067 8.221 6.621
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 17.450 14.700 14.745
Umsatzerlöse 18.365 15.281 14.896
Bestandsveränderungen -915 -580 -151 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1.550 638 673
Betriebsleistung 19.000 15.338 15.418
Betriebsaufwand -18.845 -15.259 -15.341 
Materialaufwand -8.686 -6.662 -6.597 
Personalaufwand -7.346 -5.990 -6.170 
Abschreibungen -167 -167 -161 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.645 -2.440 -2.414 
Betriebsergebnis 155 79 77
Finanzergebnis 78 -42 27
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 279 134 105
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -201 -175 -78 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
233 38 104
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -188 -1 -55 
Sonstige Steuern 2 -18 -17 
Jahresergebnis 48 19 31
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG
- 78 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 1.775 1.746 1.759
davon Gezeichnetes Kapital 101 101 101
Eigenkapitalquote 16% 21% 27%
Bankverbindlichkeiten 0 0 675
Veränderung Verschuldung -124 -2.373 -1.767
Verschuldungsgrad 523% 371% 276%
Anlagendeckungsgrad 2 356% 356% 591%
Liquidität 3. Grades 114% 120% 151%
Investitionen 124 158 86
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 3% 1% 2%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 46% 43% 43%
Rohertrag 8.765 8.038 8.148
EBIT 155 79 77
EBITD
A 323 246 238
ROCE 14% 11% 6%
Personal
Personalintensität 39% 39% 40%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 129 122 121
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 57 49 51
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG
- 79 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Standardisierung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios der ENTEGA Haustechnik und die 
Homogenisierung der Schnittstellen zum Energievertrieb, insbesondere der energieeffizienzsteigernden 
Angebotspalette für Privathaushalte, Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen, stand im 
Geschäftsjahr 2008 im Mittelpunkt der Aktivitäten des Unternehmens zur Gestaltung einer ganzjährigen 
positiven Grundauslastung im Bereich des Kundenservice. 
 
Im Segment der Wartungen und Zählerwesen konnte trotz der geringeren Tätigkeit im Bereich des 
Zählerturnuswechsels eine Steigerung der Be triebsleistung in 2008 erre icht werden. Im Bereich 
Wartungen wurden neue Verträge für 748 Geräte generiert. Der Reparaturservice erfuhr im Besonderen in 
der Sparte Elektroservice und -wartungen eine positive Entwicklung. 
 
Eine Diversifizierung der Produkte hin zum Einsatz regenerativer Energien konnte verstärkt werden. Als 
der technische Dienstleister im Bereich des Energieeffizienzmanagements für Privathaushalte 
komplettiert die ENTEGA Haustechnik die energienahen Dienstleistungen der ENTEGA-Familie. 
 
Der Rückgang der Umsatzzerlöse in Höhe von 385 TE UR resultiert im Wesent lichen aus dem Bereich 
Service und Reduzierung des Projektgeschäftes. Die Erhöhung des Personalaufwands korreliert mit der 
tariflichen Anpassung der Mitarbeiterbezüge. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält Kosten für 
Fuhrpark, Mieten, Energie, IT, Baustellennebenkosten, Verwaltungskosten sowie die 
Arbeitnehmerüberlassung im Konzern. 
 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 
104 TEUR, was aufgrund der organisatorischen Neuausrichtung der ENTEGA Haustechnik im Rahmen der 
Erwartungen liegt. 
 
Zum 31.12.2008 standen dem Unternehmen ausrei chend liquide Mittel zur Verfügung. Die 
Eigenkapitalquote stieg durch die gesunkene Bilanzsumme von 21 % auf 27 %. 
 
Die Geschäftsführung erwartet für die Folgejahre bei stabilen ökonomischen Rahmenbedingungen eine 
gleich bleibende Betriebsleistung und eine Verbesserung des Ergebnisbeitrags. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  AG, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG
- 80 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 20.05.2005
Handelsregister: HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Michael Böddeker
Witold Kreutz
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 2 1 2
Eigenkapital 27 28 30
Bilanzsumme 29 29 31
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere
die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Entega Haustechnik
GmbH & Co. KG in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
- 81 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 82 -

ENTEGA Service GmbH
Anschrift: 55118 Mainz, Rheinallee 41
Gründung: 26.06.2002
Handelsregister: HRB 3950, Amtsgericht Mainz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 74,90%
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Volker Abert
Johannes Brüssermann
Bezüge der Geschäftsführung:
Einbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Datenverarbeitung, Abrechnung und Call-Center. Ziel ist
die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser Dienstleistungen insbesondere für die
Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen und Körperschaften.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 83 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 17.056 25.431 16.601
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.853 4.984 5.145
Sachanlagen 4.246 13.968 9.714
Finanzanlagen 6.957 6.478 1.742
Umlaufvermögen 15.371 24.853 20.303
Vorräte 000
11.356 11.581 12.839
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.015 13.272 7.464
Rechnungsabgrenzungsposten 567 874 1.174
Summe Aktiva 32.995 51.158 38.078
Passiva
Eigenkapital 539 2.954 3.954
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklage 10.601 10.601 10.601
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -10.462 -8.047 -7.047 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 26.418 28.311 25.554
Verbindlichkeiten 6.037 19.881 8.571
Rechnungsabgrenzungsposten 0 13 0
Summe Passiva 32.995 51.158 38.078
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 41.411 49.791 55.191
Umsatzerlöse 41.411 49.791 55.191
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 502 786 1.156
Betriebsleistung 41.913 50.577 56.347
Betriebsaufwand -41.099 -48.787 -54.882 
Materialaufwand -12.140 -13.394 -18.149 
Personalaufwand -13.330 -19.395 -16.817 
Abschreibungen -3.749 -6.878 -10.217 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.879 -9.119 -9.699 
Betriebsergebnis 813 1.791 1.465
Finanzergebnis 304 551 232
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 320 276 211
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64 336 461
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -80 -61 -440 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
1.118 2.342 1.697
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -765 76 -692 
Sonstige Steuern -3 -4 -5 
Jahresergebnis 350 2.414 1.000
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Service GmbH
- 84 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 539 2.954 3.954
davon Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Eigenkapitalquote 2% 6% 10%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 838 13.844 -11.310
Verschuldungsgrad >1.000% >1.000% 863%
Anlagendeckungsgrad 2 52% 59% 99%
Liquidität 3. Grades 64% 69% 94%
Investitionen 4.379 15.808 6.161
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% 5% 2%
Eigenkapitalrentabilität 65% 82% 25%
Gesamtkapitalrentabilität 1% 5% 3%
Materialintensität 29% 26% 32%
Rohertrag 29.271 36.397 37.042
EBIT 1.133 2.067 1.676
EBITD
A 4.883 8.945 11.893
ROCE 80% 84% 36%
Personal
Personalintensität 32% 38% 30%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 195 210 224
davon Auszubildende 0 1 0
Personalaufwand je Beschäftigte 68 92 75
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Service GmbH
- 85 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Für die ENTEGA Service GmbH (ENTEGA Service) stand das Geschäftsjahr im Zeichen der von der 
Bundesregierung und der EU-Kommission geplanten Gesetzesvorgaben zur dritten Stufe des 
Liberalisierungskonzeptes für die leitungsgebundene Energiewirtschaft. Mit dieser Initiative waren 
Strategien zur Neupositionierung und zur Effizientsteigerung von vertikal integrierten 
Energieversorgungsunternehmen verbunden.  
 
Die ENTEGA Service hat sich als Dienstleistungsunternehmen für die HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE), die Verteilnetzbetreiber (VNB) GmbH & Co. KG und der ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG den 
steigenden Anforderungen aufgrund der Entwicklungen im Energiemarkt und im regulatorischen Umfeld 
gestellt. Vor diesem Hintergrund ist das Un ternehmen im Geschäftsjahr 2008 mit seinen 
Kernkompetenzen als moderner Dienstleister und Anbieter von Geschäftsprozesslösungen mit einem 
begonnenen Qualitäts- und Innovationsprogramm für die Energiewirtschaft gut positioniert und hat seine 
Ergebnisziele erreicht.  
 
Im Zuge der organisatorischen Weiterentwicklun g des Messstellenbetrieb s ging im Juni 2008 die 
Verantwortung für die gesamte Prozesskette des Zählerwesens der VNB auf die entega Service GmbH 
über. Damit verbunden war auch ein Übergang der Zähler-Prüfstellen von HSE Technik GmbH & Co. KG 
auf die ENTEGA Service GmbH.   
 
Fristgerecht zum 1. August 2008 hat die Gesellsch aft ihre Geschäftsprozess e und Anwendungssysteme 
gemäß den Vorgaben der Bundesnetzagentur für den Lieferantenwechsel bei Gas (GeLi Gas) erfolgreich 
umgesetzt.  
  
Die Umsatzerlöse haben sich im Vorjahresvergleich um rund 11 % erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf 
den im Geschäftsjahr realisierten Umsatzzuwachs aus der Abrechnung sowie aus höheren 
Projektumsätzen zurückzuführen.  Die Summe aus Materialaufwand und sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen liegt mit 27.848 TEUR deutlich über dem Niveau des Vorjahres von 22.513 TEUR. Dies ist 
in Folge einer Inanspruchnahme von Beratungsleistungen zum operativen Ausbau und Wachstum des 
Geschäfts begründet. Die Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter (ohne soziale Abgaben) sind um 
rd. 7,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Durc h die erstmalige Berücksichtigung der vollen 
Jahresabschreibung des im Vorjahr zur Jahresmitte erworbenen Messstellenbetriebs erhöhten sich die 
planmäßigen Abschreibungen um 3.339 TEUR.  
 
Die Liquidität der ENTEGA Service GmbH ist gesichert. Der Cash-flow, bestehend aus dem 
Jahresüberschuss, den Abschreibungen und den Rückstellungen, beträgt im Jahr 2008 rd. 8.500 TEUR. 
 
Unter Berücksichtigung des Finanz ergebnisses von 232 TEUR und eines Steueraufwands von 697 TEUR 
erzielte die Gesellschaft einen gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufigen Jahresüberschuss von 
1.000 TEUR. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle 
Vermögensgegenstände in Höhe von 6.161 TEUR getätigt worden. 
 
Die sich aus der Liberalisierung der Energiemärkte und des Messwesens ergebenden Möglichkeiten, will 
die ENTEGA Service weiter nutzen, um daraus Wachstumspotentiale zu erschließen und um eine gute 
Marktposition einzunehmen. Im Jahr 2009 und in  den Folgejahren wird das Unternehmen seine 
Aktivitäten deutschlandweit verstärken und insbesondere das umfassende und modulare 
Dienstleistungsangebot neu positionieren. Vor diesem Hintergrund sieht die Geschäftsleitung auch für das 
Jahr 2009 und das Folgejahr stabile Chancen für das Unternehmen und erwartet daher für diese 
Geschäftsjahre Ergebnisse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2008. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Service GmbH
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ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 74,90%
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Michael Böddeker
Karl-Heinz Koch
Verwaltungsrat
Albert Filbert Vorsitzender
Dr. Klaus-Michael Ahrend
Manfred Hoepfner
Detlev Höhne
Renate Krebs
Holger Maye
r
Dr. Werner Sticksel
Ralf Storck
Dr. Ulrich Wawrzik
Alexander Zang
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Verwaltungsrats:
Der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich. Ziel ist die
Sicherstellung der örtlichen Energieversorgung. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen, die sich auf
diesem Gebiet betätigen gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen
beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Verwaltungsrats belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 44 
TEUR.
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 3.145 3.455 3.160
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.116 1.659 1.367
Sachanlagen 1.950 1.742 1.751
Finanzanlagen 79 54 42
Umlaufvermögen 187.149 181.040 190.229
Vorräte 366 280 255
107.199 109.249 113.115
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 79.584 71.510 76.859
Rechnungsabgrenzungsposten 189 39 718
Summe Aktiva 190.483 184.534 194.106
Passiva
Eigenkapital 2.115 4.060 6.751
Gezeichnetes Kapital 6.944 6.944 6.950
Kapitalrücklage 8 8 2.428
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -4.838 -2.893 -2.627 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 65.952 47.195 52.418
Verbindlichkeiten 122.376 133.279 132.418
Rechnungsabgrenzungsposten 41 0 2.520
Summe Passiva 190.483 184.534 194.106
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 837.929 780.967 895.596
Umsatzerlöse 837.929 780.967 895.596
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 21.790 19.719 21.597
Betriebsleistung 859.719 800.686 917.193
Betriebsaufwand -878.081 -802.089 -919.585 
Materialaufwand -829.235 -745.741 -846.003 
Personalaufwand -15.075 -14.654 -15.047 
Abschreibungen -1.204 -1.384 -1.550 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -32.568 -40.311 -56.985 
Betriebsergebnis -18.362 -1.403 -2.393 
Finanzergebnis 1.069 2.132 2.724
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.286 2.211 2.792
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -217 -79 -68 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-17.293 729 331
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 1.350 5
Sonstige Steuern 1 -134 -70 
Jahresergebnis -17.292 1.945 266
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG 
- 88 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 2.115 4.060 6.751
davon Gezeichnetes Kapital 6.944 6.944 6.950
Eigenkapitalquote 1% 2% 3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 16.525 10.903 -861
Verschuldungsgrad >1.000% >1.000% >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 263% 299% 450%
Liquidität 3. Grades 103% 104% 107%
Investitionen 1.326 1.739 1.386
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität -818% 48% 4%
Gesamtkapitalrentabilität -9% 1% 0%
Materialintensität 96% 93% 92%
Rohertrag 8.694 35.226 49.592
EBIT -18.362 -1.403 -2.393
EBITD
A -17.159 -20 -843
ROCE -807% 50% 5%
Personal
Personalintensität 2% 2% 2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 195 209 228
davon Auszubildende 0 3 5
Personalaufwand je Beschäftigte 77 70 66
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Vetrieb GmbH & Co. KG
- 89 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Entwicklung der deutschen Energiemärkte in 2008 is t durch die im Jahresverlauf volatile Entwicklung 
der Großhandelspreise gekennzeichnet. Neben den seit Jahren kontinuierlich steigenden Bezugskosten 
kommen Mehrbelastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hinzu. Die öffentliche Diskussion 
über die Strompreise erschwert dabei die Durchsetzung von kostendeckenden Verkaufspreisen. Die 
Produkt - und Preispolitik, die Entwicklung der Markt- und Wettbewerbssituation sowie die Einführung 
neuer automatisierter Prozesse nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur haben auch im abgelaufenen 
Geschäftsjahr wieder bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ENTEGA Vertrieb erhebliche 
Mehrbelastungen verursacht. 
 
In diesem schwierigen energiewirtschaftlichen Umfeld konnte die ENTEGA Vertrieb als gemeinsames 
Vertriebsunternehmen der beiden Gesellschafter HEAG Südhessische Energie AG (HSE) und Stadtwerke 
Mainz AG (SWM) ihre Position im regionalen, den Rhein-Main-Neckar umfassenden Energiemarkt stärken. 
Dazu beigetragen hat eine auf die Bedürfnisse der Kunden eingehende Produkt- und Preispolitik mit der 
Einführung des Ökostromproduktes Clever NATURpur, für den sich über 125.000 Kunden entschieden 
haben. Durch die Erhöhung des Ökostromanteils – die ENTEGA Vertrieb gehört damit zu den größten 
Ökostromanbietern in Deutschland – ist die ENTEGA Vertrieb in der Lage, seit 2008 gänzlich auf 
Atomstrom zu verzichten. Insgesamt beliefert ENTEGA Vertrieb über 750.000 Kunden mit Strom und 
Erdgas. 
 
Der Umsatz der ENTEGA Vertrieb lag im Geschäft sjahr 2008 mit 895.596 TEUR über dem Niveau des 
Vorjahres (780.967 TEUR) und verteilt sich auf die Sparten Strom mit rund 485.000. TEUR (Veränderung 
+19 %) und Erdgas mit rund 411.000 TEUR (+10%). Den Erlösen stehen Beschaffungskosten und 
Netzkosten in Höhe von rund 846.000 TEUR (Vorjahr rund 740.000 TEUR) gegenüber. 
 
Der Erdgasabsatz hat sich gegenüber 2007 leicht auf 9,5 Mrd. kWh verringert (-2%). Ursache hierfür ist 
der Wegfall von Großkunden, die an Wettbewerber verloren wurden. 
 
Der Stromabsatz betrug im Geschäftsjahr 2008 rd. 3, 7 TWh und ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 10 % 
angestiegen. Dies ist auf den Zuwachs von Ökostromkunden aus externen Netzgebieten zurückzuführen. 
 
Das Betriebsergebnis ist insgesamt trotz des verbesserten Rohertrages im Wesentlichen aufgrund der 
deutlich angestiegenen übrigen Betriebsaufwendungen gesunken. 
 
Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorj ahr (vor Ertragszuschuss) auf 266 TEUR reduziert. 
Ursachen hierfür sind eine Intensivierung der Vertriebsaufwendungen, so dass sich insbesondere die 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen signifikant erhöhten. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind  Investitionen in Höhe von rund 1.386 TEUR getätigt worden, denen 
Abschreibungen in Höhe von 1.550 TEUR gegenüberstehen. Der Cashflow als Summe aus Jahresergebnis, 
Abschreibungen und der Veränderung der Rückstellungen der Gesellschaft beträgt 7.000  TEUR (Vorjahr -
15.400 TEUR). Das kurzfristige Fremdkapital ist durch kurz- bis mittelfr istig zu realisierende 
Vermögenswerte gedeckt, die Liquidität ist gesichert. 
 
Die Planung der ENTEGA Vertrieb sieht für das Geschäftsjahr 2009 eine weitere Steigerung der 
Kundenanzahl und des Absatzes vor. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG 
- 90 -

ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 2003
Handelsregister: HRB 8843, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 74,90%
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Michael Böddeker
Karl-Heinz Koch
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
00 5 5
Jahresergebnis 3 0 3
Eigenkapital 31 34 53
Bilanzsumme 55 34 57
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Rechtsstellung einer persönlich haftenden
Gesellschafterin bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
- 91 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 92 -

Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
Anschrift: 64380 Roßdorf, In den Leppsteinswiesen 9
Gründung: 30.06.1998
Handelsregister: HRB 7525, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
EAG Entsorgungs-AG 75,00%
Aquaedukt GbR mit beschränkter Haftung, Roßdorf 25,00%
Beteiligungen
ENVIRO Consulting & Automatisierungs GmbH 100,00%
EnviroChemie GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Gottlieb Hupfe r
Dr. Stefan Klockow
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand ist die Gründung, Erwerb, Finanzierung, Veräußerung, Beteiligung an, Verwaltung und Leitung
von Gesellschaften, die die Herstellung, den Vertrieb und die Montage von Anlagen für Wasser- und
Abwasserbehandlung, den Import und den Vertrieb von chemisch-technischen Produkten, sowie die
Erbringung von Consulting-, Ingenieur- und Dienstleistungen zur Prozessoptimierung und Automatisierung
von Produktionsanlagen und das Betreiben wassertechnischer Anlagen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 93 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 12.248 11.543 13.702
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.014 3.589 3.184
Sachanlagen 8.066 7.789 10.322
Finanzanlagen 168 165 196
Umlaufvermögen 16.750 18.522 20.262
Vorräte 4.147 8.574 6.850
11.151 8.302 8.690
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.453 1.646 4.722
Rechnungsabgrenzungsposten 252 257 226
Summe Aktiva 29.250 30.321 34.190
Passiva
Eigenkapital 6.238 6.887 8.896
Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000
Kapitalrücklage 111
Gewinnrücklagen 1.764 1.714 1.754
Bilanzergebnis 2.473 3.172 5.141
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 4.265 4.373 5.999
Verbindlichkeiten 18.747 19.061 19.295
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 29.250 30.321 34.190
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 52.991 59.800 70.543
Umsatzerlöse 62.354 49.633 70.272
Bestandsveränderungen -9.363 10.167 271
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1.529 1.334 1.286
Betriebsleistung 54.519 61.134 71.829
Betriebsaufwand -51.723 -57.720 -67.126 
Materialaufwand -30.410 -35.104 -41.117 
Personalaufwand -13.119 -14.315 -16.251 
Abschreibungen -1.269 -1.280 -1.384 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.925 -7.021 -8.374 
Betriebsergebnis 2.797 3.414 4.702
Finanzergebnis -788 -957 -1.012 
Erträge aus Beteiligungen 0 10 0
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 11 0 1
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 333 24 7
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -831 -1.000 -1.060 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
2.009 2.457 3.690
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -741 -990 -966 
Sonstige Steuern -59 -69 -56 
Jahresergebnis 1.209 1.399 2.669
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
- 94 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 6.238 6.887 8.896
davon Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000
Eigenkapitalquote 21% 23% 26%
Bankverbindlichkeiten 11.143 12.129 14.091
Veränderung Verschuldung 6.335 314 234
Verschuldungsgrad 369% 340% 284%
Anlagendeckungsgrad 2 149% 172% 174%
Liquidität 3. Grades 152% 177% 196%
Investitionen 1.645 769 3.493
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2% 2% 4%
Eigenkapitalrentabilität 19% 20% 30%
Gesamtkapitalrentabilität 4% 5% 8%
Materialintensität 56% 57% 57%
Rohertrag 22.581 24.696 29.426
EBIT 2.807 3.424 4.704
EBITD
A 4.077 4.704 6.088
ROCE 33% 35% 42%
Personal
Personalintensität 24% 23% 23%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 240 239 268
davon Auszubildende 0 14 13
Personalaufwand je Beschäftigte 55 60 61
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
- 95 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Enviro Mondial GmbH ist die Holding-Gesellschaft der Enviro-Gruppe. Sie hat selbst kein operatives 
Geschäft. Die Enviro-Gruppe umfasst im Einzelnen die EnviroChemie GmbH als operative 
Hauptgesellschaft; die DTS-Wasser-Abwasser-Technik GmbH, Friedberg, als Spezialisten für die 
Abwasserbehandlung im Bereich Krankenhaus, Labor und Biotechnologie; die Falk GmbH Prozesswasser-
Technik, Westerburg, Spezialist für industrielle Wasseraufbereitung und –behandlung; die Enviro 
Consulting & Automatisierung GmbH, Roßdorf, die derzeit keine Umsatzaktivitäten hat; die Enviro Falk 
AG, Schweiz, als Lieferanten für standardisierte Abwasserbehandlungstechnik für den Schweizer Markt 
sowie Vertriebsgesellschaften in Rußland, Rumänien, Polen, Holland und Österreich.  
 
Umsatz und Auftragseingang im Geschäftsjahr 2008 haben die Vorj ahreswerte und die Planungen 
deutlich übertroffen. Die EnviroChemie GmbH mit ihren Tochtergesellschaften hat sich zum deutschen 
Marktführer für Industrieabwassertechnik entwickelt und wächst durch Exporterfolge und den Ausbau des 
Servicegeschäfts weiter über dem Marktdurchschnitt. Der Auftragsbestand im Teilkonzern lag zum 
Jahresende bei rd. 46 Mio. €. Bisher hat die Finanz- und Wirtschaftskrise noch keine negativen 
Auswirkungen auf die Nachfrage nach Prodoukten der Enviro-Gruppe ausgeübt. 
 
Die Betriebsleistung der Envi ro-Gruppe betrug im Geschäftsjahr 2008 71.829 TEUR (Vorjahr: 
61.134 TEUR). Der Jahresüberschuss der Enviro-Gruppe beträgt 2.669 TEUR (Vorjahr: 1.399 TEUR). Die 
Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2008 beträgt 700 TEUR (Vorjahr: 700 TEUR). 
 
Die Investitionen innerhalb der Envi ro-Gruppe beliefen sich auf 3.493 TE UR. Die Investierungen betreffen 
im Wesentlichen den Erwerb und den Umbau eines erworbenenen Geschäftsgrundstückes mit Gebäuden 
bei der DTS Wasser- und Abwasser-Technik GmbH und den Erwerb neuer Geschäftsräume bei der 
000 EnviroChemie GmbH in Russland. Mit dem Ca sh-flow von rd. 4.200 TEUR konnten sowohl die 
Investitionen als auch die Ausschüttung finanziert werden.  
 
Der Eigenkapitalanteil beträgt in der Gruppe rd. 26,0 % der Bilanzsumme (im Vorjahr: 23 %). Zusammen 
mit dem langfristig verfügbaren Fremdkapital hat das langfristige Kapital einen Anteil von 63 % (Vorjahr 
65 %) an der Bilanzsumme. 
 
Der vorhandene Auftragsbestand zum Jahresbeginn sichert eine gute Auslastung aller Gesellschaften für 
die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres. Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal lässt erwarten, 
dass die geplante Entwicklung erreicht werden kann. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung der Jahresabschlüsse der Enviro Mondial GmbH (Holding-Gesellschaft) und der EnviroChemie 
GmbH als operative Hauptgesellschaft zum 31.12.2008 durch die Ernst & Young 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerbratungsgesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurden die uneingeschränkten Bestätigungsvermerke erteilt. 
 
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
- 96 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

HEAG Lictor GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 16.06.2003
Handelsregister: HRB 8864, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Gasline GmbH & Co. KG 50,00%
HEAG MediaNet GmbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Friedebert Helfrich
Friedrich Herbert Meye r
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist das Planen und Betreiben von Telekommunikationsleitungen und die
Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen, insbesondere von Übertragungswegen. Die
Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen.
Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen
beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhielt keine Bezüge von der HEAG Lictor GmbH.
- 97 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 48 27 121
Vorräte 000
36 18 2
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 12 8 118
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 48 27 121
Passiva
Eigenkapital 27 25 69
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 2 -0 44
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 1 1 35
Verbindlichkeiten 20 1 16
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 48 27 121
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 158 209 266
Umsatzerlöse 158 209 266
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 10 4 3
Betriebsleistung 169 213 270
Betriebsaufwand -163 -217 -208 
Materialaufwand -149 -190 -183 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14 -27 -25 
Betriebsergebnis 6 -3 61
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
6 -3 62
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 1 -17 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 5 -2 44
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Lictor GmbH
- 98 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 27 25 69
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote 57% 92% 57%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 12 -19 15
Verschuldungsgrad 76% 9% 74%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 231% >1.000% 234%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3% -1% 17%
Eigenkapitalrentabilität 17% -10% 64%
Gesamtkapitalrentabilität 9% -9% 37%
Materialintensität 88% 89% 68%
Rohertrag 10 19 84
EBIT 6 -3 61
EBITD
A 6- 3 6 1
ROCE 17% -10% 64%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Lictor GmbH
- 99 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland blieben auch im Zeitraum 2008 sehr schwierig. 
Die strategischen Vorstellungen der Gesellschafter bei Gründung der HEAG Lictor GmbH, eine 
überregionale Versorgung von Kunden durch preisw erte LWL-Fasern der GasLine und Aufbau aktiver 
Technik durch die HEAG MediaNet GmbH durchzufüh ren, ließen sich im Jahr  2008 aufgrund massiven 
Wettbewerbsdruck und Preisverfall nicht realisieren.  
 
Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr mit 266 TEUR um 57 TEUR. Die HEAG Lictor GmbH hat 
trotz der schwierigen Rahmenbedingungen einen Jahresüberschuss in Höhe von 44 TEUR. 
 
Der Bilanzgewinn in Höhe von 44 TEUR wird an die Gesellschafter, HEAG Medianet GmbH und GasLine 
Telekommunikationsgesellschaft deutscher Gasversorgungsunternehmen mbH & Co. KG, zu je 50 % 
ausgeschüttet. 
 
Es werden keine Investitionen in dieser Gesellschaft getätigt. Notwendige Systemtechnik für die 
Anbindung von Kunden wird von der HEAG MediaNet GmbH angemietet. 
 
Die Gesellschaft verfügt über ein gezeichnetes Kapital von 25 TEUR und finanziert sich aus eigenen 
Mitteln. Die HEAG MediaNet GmbH praktiziert ein zentrales Cash-Management und ist als kfm. 
Dienstleister für die HEAG Lictor GmbH tätig.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Lictor GmbH
- 100 -

HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 07.05.2004
Handelsregister: HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG MediaNet GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
HML HEAG MediaLine GmbH, vertreten durch:
Friedebert Helfrich
Bezüge der Geschäftsführung:
Zweck der Gesellschaft ist die Planung, Errichtung, Betrieb und Vermarktung eines bundesweiten
Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das Entwickeln und Vermarkten von
Telekommunikationsdienstleistungen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 101 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Ausstehende Einlagen 104 104 104
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 87 81 78
Vorräte 000
80 67 69
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7 14 9
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 191 185 182
Passiva
Eigenkapital 188 185 180
Gezeichnetes Kapital 200 200 200
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -12 -15 -20 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 0 2
Verbindlichkeiten 3 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 191 185 182
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 0 0
Betriebsaufwand -5 -6 -7 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5 -6 -7 
Betriebsergebnis -5 -6 -7 
Finanzergebnis 2 2 2
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 222
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-3 -3 -5 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -3 -3 -5 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
- 102 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 188 185 180
davon Gezeichnetes Kapital 200 200 200
Eigenkapitalquote 98% 100% 99%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -15 -3 0
Verschuldungsgrad 2% 0% 1%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades >1.000% 0% >1.000%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität -2% -2% -3%
Gesamtkapitalrentabilität -1% -2% -3%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 0 0
EBIT -5 -6 -7
EBITD
A -5 -6 -7
ROCE -2% -2% -3%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
- 103 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die HEAG MediaLine GmbH & Co. KG hatte im Jahr 2004 im Bereich der Errichtung von LWL-Fasern mit 
der Firma Alcatel Umsatzerlöse generiert. Jedoch folgten ab dem Geschäftsjahr 2005 keine Folgeaufträge 
in dieser Form. 
 
Der Jahresabschluss 2008 der HEAG MediaLine GmbH & Co. KG schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 
5 TEUR und einem Bilanzverlust von 20 TEUR. Hierbei konnten die Verluste gegenüber dem Vorjahr 
weitestgehend konstant gehalten werden. 
 
Es werden keine Investitionen in dieser Gesellschaft getätigt. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich aus eigenen Mitteln. 
 
Die HEAG MediaLine GmbH & Co. KG soll in Zukunft für die Vermarktung von Projekten mit 
Risikopotential zur Verfügung stehen. Hierbei wird gewährleistet sein, dass durch die persönliche Haftung 
der Gesellschaft HML HEAG MediaLine GmbH das Risiko minimiert bleibt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Befreiung von der Prüfungspflicht wurde beim Regierungspräsidium Darmstadt beantragt, aber nicht 
offiziell beschieden. Solange die Gesellschaft nicht operativ tätig ist, besteht das Regierungspräsidium 
nicht auf einer Prüfung. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
- 104 -

HML HEAG MediaLine GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 05.05.2004
Handelsregister: HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG MediaNet GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Friedebert Helfrich
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 2 1 2
Eigenkapital 28 29 31
Bilanzsumme 28 30 31
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Unternehmensgegenstand ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an Unternehmen, einschl. ihres Erwerbs und des Erwerbs von Geschäftsanteilen der sie
betreibenden Gesellschaften. Sie übernimmt insbesondere die Verwaltung, Geschäftsführung und
Vertretung als persönlich haftende Gesellschafterin der Firma HEAG MediaLine GmbH & Co. KG mit dem
Sitz in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhielt keine Bezüge von der HML HEAG MediaLine GmbH.
Gesamtleistung
- 105 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 106 -

HEAG MediaNet GmbH
Anschrift: 64319 Pfungstadt, Werner-von-Siemens-Straße 2
Gründung: 10.06.1996
Handelsregister: HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Beteiligungen
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG 100,00%
HML HEAG MediaLine GmbH 100,00%
HEAG Lictor GmbH 50,00%
ARGE Klenk MediaNet GbR 49,00%
ODINET GmbH 26,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Friedebert Helfrich Vorsitzender
Markus Nickel
Aufsichtsrat
Albert Filbert Vorsitzender
Lothar Litters stv. Vorsitzender
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun
Wolfgan
g Franz Stadtverordneter
Günter Höpp
Frank Krämer
Bernd Lauer
Monika Lehr Stadträtin
Holger Mayer
Angela Schumann
Dr. Karl-Heinz Stephan-Roßbach
Dr. Ulrich Wawrzi
k
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der
Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das Entwickeln und
Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt den Daten- und
Informationsaustausch auch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit auch im Interesse der
Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen
errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 107 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 20.700 25.066 25.351
Immaterielle Vermögensgegenstände 401 8.776 8.341
Sachanlagen 9.730 15.973 16.685
Finanzanlagen 10.570 317 324
Umlaufvermögen 6.632 5.037 6.912
Vorräte 108 105 343
4.979 3.173 3.143
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.545 1.759 3.425
Rechnungsabgrenzungsposten 60 56 60
Summe Aktiva 27.391 30.159 32.323
Passiva
Eigenkapital 6.198 6.510 9.879
Gezeichnetes Kapital 1.025 1.025 1.025
Kapitalrücklage 4.000 4.000 4.000
Gewinnrücklagen 1.300 1.300 1.300
Bilanzergebnis -127 185 3.554
Sonderposten 0 0 0
Empfangene Ertragszuschüsse 0 236 220
Rückstellungen 2.787 3.499 2.826
Verbindlichkeiten 17.737 19.302 18.657
Rechnungsabgrenzungsposten 669 611 742
Summe Passiva 27.391 30.159 32.323
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 18.137 21.500 26.888
Umsatzerlöse 18.094 21.458 26.575
Bestandsveränderungen -53 -8 238
Andere aktivierte Eigenleistungen 97 50 74
Sonstige betriebliche Erträge 519 265 165
Betriebsleistung 18.657 21.765 27.052
Betriebsaufwand -14.823 -17.016 -22.353 
Materialaufwand -7.602 -8.245 -10.576 
Personalaufwand -4.282 -4.607 -6.114 
Abschreibungen -1.815 -2.920 -4.183 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.124 -1.243 -1.481 
Betriebsergebnis 3.833 4.750 4.699
Finanzergebnis -3.192 983 -683 
Erträge aus Beteiligungen 1.000 1.500 0
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103 83 130
Abschreibungen auf Finanzanlagen -3.768 -7 -1 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -527 -593 -812 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
641 5.732 4.016
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -779 -1.416 -641 
Sonstige Steuern -3 -4 -7 
Jahresergebnis -141 4.312 3.369
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG MediaNet GmbH
- 108 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 6.198 6.510 9.879
davon Gezeichnetes Kapital 1.025 1.025 1.025
Eigenkapitalquote 23% 22% 31%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 3.236 1.565 -646
Verschuldungsgrad 342% 363% 227%
Anlagendeckungsgrad 2 35% 30% 46%
Liquidität 3. Grades 34% 23% 35%
Investitionen 3.991 5.161 4.573
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1% 20% 13%
Eigenkapitalrentabilität -2% 66% 34%
Gesamtkapitalrentabilität -1% 14% 10%
Materialintensität 41% 38% 39%
Rohertrag 10.535 13.255 16.312
EBIT 4.833 6.250 4.699
EBITD
A 6.649 9.170 8.882
ROCE 6% 73% 41%
Personal
Personalintensität 23% 21% 23%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 68 73 90
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 63 63 68
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG MediaNet GmbH
- 109 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die HEAG MediaNet GmbH (HEAG MediaNet), ein regionaler Telekommunikationsanbieter mit eigener 
Infrastruktur, bietet Produkte und Lösungen für Privat- und Geschäftskunden im Bereich von Daten-, 
Telefonie- und Internetdiensten bis zur Realisierung von komplexen Kundenprojekten mit entsprechenden 
Dienstleistungs- und Serviceverträgen an. Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) hat inzwischen 100 
% der Geschäftsanteile der HEAG MediaNet erworben. Die Zustimmung der Aufsichtsratsmitglieder der 
HSE und der MediaNet erfolgte am 20. März 2008. Die HSE sichert sich mit dem Erwerb die Infrastruktur 
und das Fachwissen zur flexiblen Steuerung der Netze. 
 
Die HEAG MediaNet setzte im Geschäftsjahr 2008 weiterhin das profitable Wachstum fort. Wesentliche 
Erfolge konnten durch den Abschluss langfristiger Verträge mit Carriern und Service-Providern erzielt 
werden. Zu den Meilensteinen gehörte auch die Netzerweiterung in den Stadtgebieten Nauheim und 
Trebur, sowie Teile des Odenwaldes. Mit der Sicherung eines strategischen Richtfunkstandortes auf dem 
Melibokus eröffnet sich die Möglichkeit, Kunden bis tief in die Rheinebene hinein anzubinden.   
 
Der Umsatz der HEAG MediaNet stieg von 21.458 TEUR im Vorjahr auf 26.575 TEUR im Geschäftsjahr 
2008. Das Rohergebnis zeigt ebenfalls einen Anst ieg um rd. 3.000 TEUR auf ca. 16.000 TEUR. Das 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 4.016 TEUR gegenüber 5.732 TEUR im Vorjahr. Für 
den Rückgang sind insbesondere erhöhte Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen sowie die verminderten Beteiligungserträge verantwortlich. Nach Abzug der Steuern ergibt 
sich ein Jahresüberschuss von 3.369 TEUR.  Durch die Neubewertung der Pe nsionsrückstellungen 
(Anpassung des Kapitalisierungszinses von 6 % auf den konzerneinheitlichen Kennwert 3,5 %) wird ein 
Anstieg um rd. 700 TEUR verursacht. Die Steuerrückstellungen reduzieren sich um rd. 1.500 TEUR. Die 
Ausschüttung beträgt rd. 3.500 TEUR und der Vortrag auf neue Rechnung rd. 100 TEUR. 
 
Der Schwerpunkt der Investitionen im Jahr 2008 in Höhe von 4.573 TEUR lag im Ausbau des 
Leitungsnetzes der Systemtechnik, ausgerichtet auf die Zielgruppen Mittelstand, Großunternehmen und 
Carrier. Die Finanzierung der Investitionen und der Ausschüttung erfolgte im Wesentlichen über den 
Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) in Höhe von 7.552 TEUR. Die Eigenkapitalquote der 
HEAG MediaNet beträgt rd. 31 %.  
 
Die HEAG MediaNet erwartet auch in den kommenden Geschäftsjahren ein stabiles Wachstum aus den 
Kundensegmenten Großkunden und Carrier. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsj ahr 2008 erfolgte durch Dipl.-Volkswirt Dr. Rüdiger 
Moog, Wirtschaftsprüfer, und Dipl.-Betriebswirt Claus-Peter Stein, Wirtschaftsprüfer, beide Darmstadt, 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
 
 
HEAG MediaNet GmbH
- 110 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Hessenwasser GmbH & Co. KG
Anschrift: 64521 Groß-Gerau, Taunusstr. 100
Gründung: 19.12.2003
Handelsregister: HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG 36,30%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 27,30%
ESWE Versorgungs-AG 18,20%
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20%
Beteiligungen
Rhine-Main Water Research 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Wulf Abke
Bezüge der Geschäftsführung:
Die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung, der Transport und die Lieferung an
Gesellschafterkunden und sonstige Dritte sowie Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck kann sie eigene Anlagen
zur Wassergewinnung, zum Transport und zur Abwasserentsorgung betreiben. Die Gesellschaft kann insbesondere
Anlagen und Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu dienen geeignet sind, erwerben, errichten und
betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann auch alle sonstigen mit
dem Beschaffungs- und Transportbereich zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der
Aufgaben der Abwasserreinigung sowie des Betriebs von Entwässerungsanlagen sowie Planung und Beratung auf allen
diesen Gebieten übernehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 111 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 105.713 104.567 104.419
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.385 1.355 1.731
Sachanlagen 103.826 102.761 102.246
Finanzanlagen 502 450 442
Umlaufvermögen 17.564 16.698 14.080
Vorräte 162 100 95
14.048 14.644 13.905
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.354 1.954 79
Rechnungsabgrenzungsposten 337 356 616
Summe Aktiva 123.613 121.621 119.115
Passiva
Eigenkapital 43.705 43.875 43.302
Gezeichnetes Kapital 16.500 16.500 16.500
Kapitalrücklage 22.327 22.327 22.327
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 4.878 5.049 4.475
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 12.219 12.034 11.555
Verbindlichkeiten 67.451 65.495 64.062
Rechnungsabgrenzungsposten 238 217 196
Summe Passiva 123.613 121.621 119.115
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 72.107 72.097 72.102
Umsatzerlöse 71.448 71.505 71.421
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 659 592 681
Sonstige betriebliche Erträge 9.269 10.603 10.044
Betriebsleistung 81.376 82.701 82.146
Betriebsaufwand -71.949 -73.043 -73.428 
Materialaufwand -34.138 -36.280 -35.399 
Personalaufwand -24.975 -24.008 -25.124 
Abschreibungen -7.237 -7.387 -7.562 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.599 -5.368 -5.344 
Betriebsergebnis 9.427 9.658 8.718
Finanzergebnis -3.138 -2.947 -2.940 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 14 13 12
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 144 148 131
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.238 -3.054 -3.084 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -58 -54 0
6.289 6.711 5.778
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.317 -1.555 -1.027 
Sonstige Steuern -94 -108 -275 
Jahresergebnis 4.878 5.049 4.475
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Hessenwasser GmbH & Co. KG
- 112 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 43.705 43.875 43.302
davon Gezeichnetes Kapital 16.500 16.500 16.500
Eigenkapitalquote 35% 36% 36%
Bankverbindlichkeiten 32.404 31.984 33.666
Veränderung Verschuldung -4.864 -1.957 -1.433
Verschuldungsgrad 183% 177% 175%
Anlagendeckungsgrad 2 72% 73% 74%
Liquidität 3. Grades 37% 37% 34%
Investitionen 5.413 6.407 7.815
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7% 7% 6%
Eigenkapitalrentabilität 11% 12% 10%
Gesamtkapitalrentabilität 4% 4% 4%
Materialintensität 42% 44% 43%
Rohertrag 37.969 35.817 36.703
EBIT 9.383 9.618 8.730
EBITD
A 16.620 17.004 16.293
ROCE 19% 18% 17%
Personal
Personalintensität 31% 29% 31%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 461 459 397
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 54 52 63
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Hessenwasser GmbH & Co. KG
- 113 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben für Hessenwasser gegenüber dem 
Vorjahr weitgehend unverändert. Die Ergebnissituation ist trotz steigender Kosten für Energie- und 
Wasserfremdbezug und einem Rückgang der Wasserabgabemenge stabil.  
 
Die Umsatzerlöse liegen auf Vorjahresniveau, 71 % der Umsätze werden mit den Gesellschafterkunden 
erzielt, mit denen Mindestabnahmemengen vereinbart sind. Das Jahresergebnis vor Steuern liegt  
aufgrund gestiegener Abschreibungen mit 5.778 TEUR unter dem Vorjahreswert. 
 
Die nutzbare Wasserabgabe im Jahr 2008 verringerte si ch im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % auf 100,2 
Mio. m
3.  
 
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2008 in Hö he von 4.475 TEUR wird an die Gesellschafter 
ausgeschüttet. 
 
Die Investitionen in immaterielle  Anlagen und Sachanla gen belaufen sich im  Geschäftsjahr 2008 auf 
7.815 TEUR. Hiervon wurden Hessenwasser rund 600 TEUR durch Zuschüsse von Dritten erstattet. 
 
Die Gesellschaft weist einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 11.300 TEUR aus. Dieser 
konnte den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit, für die Auskehrung des Vorjahresergebnisses an 
die Gesellschafter sowie für die Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten nicht vollständig decken, so dass 
die Gesellschaft im Berichtsjahr Darlehen in Höhe von 2.600 TEUR aufgenommen hat und sich der 
Finanzmittelfonds zum Stichtag 31.12.2008 um 1.900 TEUR auf rd. 100 TEUR reduzierte.  
 
Aufgrund gestiegener Energiekosten, steigender Kosten für den Wasserbezug sowie stark gestiegenen 
tariflichen Entgelten wird im Geschäftsjahr 2009  mit einem geringeren Ergebnis gerechnet. 
 
Als wesentliche Einflussfaktoren für die zukünftige Entwicklung der Hessenwasser sind zu nennen 
 
• Auswirkungen des laufenden Kartellverfahren 
• Erforderliche langfristige Absicherung der Wasserressourcen 
• Entwicklung der nationalen und europäischen Rahmenbedingungen für die 
Trinkwasserversorgung 
• Weitere Optimierung der Kostenstruktur 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Hessenwasser GmbH & Co. KG
- 114 -

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64521 Groß-Gerau, Taunusstr. 100
Gründung: 24.07.2003
Handelsregister: HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG 36,33%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 27,33%
ESWE Versorgungs-AG 18,17%
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,17%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Wulf Abke
Aufsichtsrat
Albert Filbert Vorsitzender
Dr. Constantin Alsheimer 1. stv. Vorsitzender
Isolde Hertel 2. stv. Vorsitzende
Heike Bermüller
Willi Ehrhardt
Annerose Jung
Jürgen Lechner-Befard
Hans-Joachim Oschinski
Michael Pschiebl
Ral
f Schodlok
Bernd Schuhmacher
Enno Siehr
Torsten Tollebeek
Volkmar Wagner
Dr. Ulrich Wawrzik
Joachim Zientek
Bezüge der Geschäftsführung:
Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung u. der
Geschäftsführung bei Personengesellschaften, insbesondere als persönl. haftende u. geschäftsführende
Gesellschasfterin an der Hessenwasser GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft ist berechtigt alle Geschäfte zu
tätigen u. Maßnahmen zu treffen, die dem vorstehenden Gesellschaftszweck unmittelbar u. mittelbar
dienlich u. förderlich sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 115 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bezüge des Aufsichtrats:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 3 5 3
Eigenkapital 41 46 49
Bilanzsumme 48 51 54
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gesamtleistung
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf 36,1 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 116 -
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH

HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dr. Stefan Klocko w
Beirat
Prof. Horst H. Blechschmidt
Albert Filbert
Wolfgan
g Glenz Bürgermeister
Claudia Lehrian
Hans-Ulrich Naundorff
Ulrich Pakleppa Stadtrat
Dr. Frank Sabais Stadtrat
Dr. Uwe Vetterlein
Klaus von Prümmer
Dieter Wenzel Stadtrat
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Beirats:
Die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden Abwassers einschließlich des
Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen Anlagen zur Abwasserreinigung sowie die
Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich ausschließlich für die Stadt Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Die Bezüge des Beirats belaufen sich im Geschäftsjahr 2008 auf 0,9 TEUR.
- 117 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 82.925 77.960 72.847
Immaterielle Vermögensgegenstände 9 4 0
Sachanlagen 82.916 77.956 72.847
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 7.814 3.735 636
Vorräte 000
1.946 2.075 633
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.868 1.661 3
Rechnungsabgrenzungsposten 3.066 3.516 3.809
Summe Aktiva 93.805 85.211 77.292
Passiva
Eigenkapital 1.068 985 953
Gezeichnetes Kapital 110 110 110
Kapitalrücklage 695 695 695
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 263 180 148
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 1.400 777 718
Verbindlichkeiten 15.122 12.122 9.422
Rechnungsabgrenzungsposten 76.216 71.328 66.199
Summe Passiva 93.805 85.211 77.292
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 23.761 23.247 23.697
Umsatzerlöse 23.761 23.247 23.697
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 682 697 571
Betriebsleistung 24.443 23.944 24.268
Betriebsaufwand -20.298 -19.652 -19.729 
Materialaufwand -5.053 -5.509 -5.759 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -7.063 -6.800 -6.744 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.181 -7.344 -7.227 
Betriebsergebnis 4.145 4.292 4.538
Finanzergebnis -2.624 -2.834 -2.807 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133 41 17
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.757 -2.875 -2.824 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
1.521 1.458 1.731
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.217 -1.236 -1.544 
Sonstige Steuern -41 -42 -39 
Jahresergebnis 263 180 148
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
- 118 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 1.068 985 953
davon Gezeichnetes Kapital 110 110 110
Eigenkapitalquote 1% 1% 1%
Bankverbindlichkeiten 0 1.948 0
Veränderung Verschuldung -6.204 -2.999 -2.700
Verschuldungsgrad >1.000% >1.000% >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 1% 4% 1%
Liquidität 3. Grades 47% 34% 6%
Investitionen 1.598 1.871 1.690
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% 1% 1%
Eigenkapitalrentabilität 25% 18% 16%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 21% 23% 24%
Rohertrag 18.708 17.738 17.938
EBIT 4.145 4.292 4.538
EBITD
A 11.208 11.092 11.282
ROCE 283% 310% 312%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
- 119 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die in den beiden Kläranlagen der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG gereinigte Abwassermenge 
(incl. Regenwasser) in 2008 betrug 14,8 Mio. m³ (Vorjahr 15,6 Mio. m³). 
 
Im Geschäftsjahr 2008 ist ein Umsatz in Höhe von 23.697 TEUR (Vorjahr 23.247 TEUR) erzielt worden. 
Der Materialaufwand lag bei 5.759 TEUR, (Vorjahr 5. 509 TEUR). Die Abschreibung en belaufen sich auf 
6.744 TEUR (Vorjahr 6.800 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 7.227 TEUR. 
(Vorjahr 7.344 TEUR). Sie enthalten unter ande rem den Personalaufwand für das von der HEAG 
Südhessische Energie AG (HSE) überlassene Personal sowie Aufwendungen für Mieten, Pachten, Leasing 
und Wartung.  
 
Nach Abzug des negativen Zinsergebnisses in Höhe  von -2.807 TEUR (Vorjahr -2.834 TEUR) und der 
Steuern in Höhe von 1.583 TEUR (Vorjahr 1.278 TEUR ) beträgt der Jahresüberschuss 148 TEUR (Vorjahr 
180 TEUR). Der gleich lautende Bilanzgewinn wird ausgeschüttet. 
 
Ab dem Jahr 2009 wird von sinkenden Jahresübersc hüssen ausgegangen. Ursache ist der planmäßige 
Rückgang des durchschnittlichen Betriebsvermögens für die Ermittlung des Gewinnzuschlages. 
 
Alle Prüfungen seitens des Regierungspräsidiums Darmstadt sind ohne Beanstandungen abgeschlossen 
worden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  AG, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
- 120 -

HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Dr. Stefan Klocko
w
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 3 2 3
Eigenkapital 29 31 28
Bilanzsumme 30 33 29
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an
der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
- 121 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 122 -

HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 13.12.2004
Handelsregister: HRB 9595, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
E.ON Bayern AG 50,00%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 50,00%
Beteiligungen
Gasversorgung Unterfranken GmbH 13,95%
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) 9,46%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Anke Janousch-Steiner
Dr. Oliver Runte
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Beteiligung, das Halten und die Verwaltung anderer
Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, die die
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme zum Gegenstand haben. Die Gesellschaft kann andere
Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden Gebieten betätigen, gründen, erwerben,
pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge durch die HSE AVG Beteiligungs-GmbH.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 123 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 15.819 15.819 15.819
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 15.819 15.819 15.819
Umlaufvermögen 1.736 605 453
Vorräte 000
134 260 249
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.602 345 204
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 17.555 16.424 16.272
Passiva
Eigenkapital 15.208 15.208 15.208
Gezeichnetes Kapital 52 52 52
Kapitalrücklage 15.156 15.156 15.156
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 28 15 81
Verbindlichkeiten 2.319 1.200 982
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 17.555 16.424 16.272
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 25 25 25
Betriebsleistung 25 25 25
Betriebsaufwand -11 -13 -11 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11 -13 -11 
Betriebsergebnis 14 12 14
Finanzergebnis 621 510 520
Erträge aus Beteiligungen 0 569 560
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 633 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 3 10
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12 -62 -49 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
635 522 534
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -20 0 -82 
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -616 -522 -452 
Jahresergebnis 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
- 124 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 15.208 15.208 15.208
davon Gezeichnetes Kapital 52 52 52
Eigenkapitalquote 87% 93% 93%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 1.642 -1.119 -218
Verschuldungsgrad 15% 8% 7%
Anlagendeckungsgrad 2 96% 96% 96%
Liquidität 3. Grades 74% 50% 43%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 0 0
EBIT 647 581 573
EBITD
A 647 581 573
ROCE 0% 0% 0%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
- 125 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die HSE AVG Beteiligungs-GmbH, Darmstadt, hält als Beteiligungsgesellschaft Anteile an der 
Gasversorgung Unterfranken GmbH und an der As chaffenburger Versorgung s-GmbH. Darüber hinaus 
betreibt sie keine Geschäfte. 
 
Im Berichtsjahr fielen Erträge aus der Verwaltu ngspauschale, Erträge aus Beteiligungen mit der 
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH, sonstige Zinserträge sowie Erträge aus der Auflösung von 
Steuerrückstellungen an.  
 
Die Gesellschaft hat einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HEAG Südhessische 
Energie AG (HSE) abgeschlossen, auf dessen Grundlage das gesamte Jahresergebnis an die HSE 
abgeführt wird.  
 
Für die Folgejahre sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit beabsichtigt.  
 
Die Gesellschaft beschäftigt kein Personal.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Neben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken bestehen keine weiteren besonderen Risiken für 
das Unternehmen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Besondere Chancen ergeben sich aufgrund der reinen Holdingfunktion der Gesellschaft nicht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch Dr. Rüdiger Moog, 
Wirtschaftsprüfer, Darmstadt, welcher den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
- 126 -

HSE Netz AG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 01.07.2007
Handelsregister: HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Beteiligungen
Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 100,00%
Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Albert Filbert Vorsitzender
Lothar Litters
Holger Maye
r
Dr. Ulrich Wawrzik
Aufsichtsrat
Walter Hoffmann Oberbürgermeister Vorsitzender
Andreas Niedermaier 1. stv. Vorsitzende
r
Ewald Woste 2. stv. Vorsitzender
Heinrich Stang 3. stv. Vorsitzender
Dr. Klaus-Michael Ahrend
Berthold Christmann-Neles
Jürgen Fried
Armin Geiß
Karin Harder
Manfred Hoepfner
Helmut Hübner
Alfred Jakoubek
Claudia Lehrian
Theodor Ludwi
g Stadtverordneter
Dagmar Neiß
Prof. Dr. Lothar Petry Stadtverordneter
Rafael Reißer Stadtverordneter
Bernd Rudolph
Ralf Storck
Klaus-Peter Thomas
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Vorstände erhalten keine Vergütung von der HSE Netz AG.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf 34 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 127 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 576.489 566.316
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 3.069 2.930
Sachanlagen 0 563.191 553.156
Finanzanlagen 0 10.229 10.229
Umlaufvermögen 0 3.567 5.045
Vorräte 000
0 695 5.039
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 2.873 6
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 0 580.056 571.361
Passiva
Eigenkapital 0 354.519 383.164
Gezeichnetes Kapital 0 200.000 200.000
Kapitalrücklage 0 149.130 149.130
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 5.389 34.034
Sonderposten 0 0 0
Empfangene Ertragszuschüsse 0 98.497 93.421
Rückstellungen 0 91.449 81.070
Verbindlichkeiten 0 35.592 13.706
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 580.056 571.361
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 31.095 63.736
Umsatzerlöse 0 31.095 63.736
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 23 33.596
Betriebsleistung 0 31.118 97.332
Betriebsaufwand 0 -18.307 -27.255 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 -2.453 0
Abschreibungen 0 -13.071 -25.808 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -2.783 -1.446 
Betriebsergebnis 0 12.811 70.078
Finanzergebnis 0 700 -32.285 
Erträge aus Beteiligungen 0 695 0
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 23 147
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -31.358 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -18 -1.075 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
0 13.510 37.792
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -8.121 -3.757 
Sonstige Steuern 0 0 -1 
Jahresergebnis 0 5.389 34.034
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Netz AG
- 128 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 354.519 383.164
davon Gezeichnetes Kapital 0 200.000 200.000
Eigenkapitalquote 0% 61% 67%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 0 35.592 -21.885
Verschuldungsgrad 0% 64% 49%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 61% 68%
Liquidität 3. Grades 0% 3% 5%
Investitionen 0 265 47.214
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 17% 53%
Eigenkapitalrentabilität 0% 2% 9%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 1% 6%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 31.095 63.736
EBIT 0 13.505 70.078
EBITD
A 0 26.576 95.886
ROCE #DIV/0! 1% 7%
Personal
Personalintensität 0% 8% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Netz AG
- 129 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) war bis zum 30. Ju ni 2007 in 72 südhessischen Kommunen 
Verteilnetzbetreiber für die Energien Strom und Gas.  Zur Verwirklichung der rechtlichen Entflechtung 
nach § 7 Abs. 3 EnWG verfolgte die HSE ein zweistufiges Konzept. Zunächst wurde der Netzbetrieb der 
HSE in die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG eingebracht. Die VNB hat dabei 
die Strom- und Gasnetze der HSE zum 1. Juli 2007 gepachtet, so dass der Netzbetrieb unabhängig von 
den sonstigen Tätigkeitsgebieten der Energieversorgung gewährleistet ist. Die HSE gliederte dann in einer 
zweiten Stufe den Teilbetrieb nach Maßgabe des Ausgliederungsplans vom 28. September 2007 sowie 
ihres Zustimmungsbeschlu sses vom 19. Dezember 2007 rechtlich aus. Die HSE Netz AG wurde am 
13. März 2008 in das Handelsregister eingetragen. Hierdurch wurde das Eigent um an dem Teilbetrieb 
„Strom- und Gasverteilnetzen“ sowie der Pachtvertrag mit der VNB mit wirtschaftlicher Wirkung zum 
1. Juli 2007 in die HSE Netz AG ausgegliedert. Damit wurde nicht nur der Netzbetrieb, sondern auch das 
Eigentum an den Strom- und Gasnetzen organisatorisch und gesellschaftsrechtlich von den übrigen 
Gebieten der Energieversorgung getrennt. Gesellschaftszweck der HSE Netz AG ist das Halten, Verwalten 
und Verpachten von Eigentum an Energieversorg ungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von 
Beteiligungen an Gesellschaften.  
 
 
Die HSE Netz AG ist als primär Vermögen verwaltendes Unternehmen lediglich mittelbar über ihr 
Tochterunternehmen Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG von den 
Auswirkungen der Regulierung der Strom- und Gasmärkte betroffen. Im Jahr 2008 war das wesentliche 
Regulierungsthema das Urteil des BGH bezüglich der Mehrerlösabschöpfung. Hierbei wurde entscheiden, 
dass Netzbetreiber die Netzentgelte, die über die später genehmigten Höchstpreise hinausgehen, nicht 
endgültig behalten dürfen. Dies betrifft Mehrerlöse , die im Zeitraum vom 29. Januar 2005 bis zum 31. 
Oktober 2006 für Netzentgelte Strom und im Zeitraum vom 29. Januar 2006 bis zum 11. Dezember 
2006 für Netzentgelte Gas von der HSE vereinnahm t wurden. Insgesamt hat die HSE nach dieser 
Definition Mehrerlöse für Netzentgelte Strom in Höhe von 21.800 TEUR und für Netzentgelte Gas in Höhe 
von 6.400 TEUR vereinnahmt, unter Berücksichtig ung der Verzinsung bis zum 31. Dezember 2008 
insgesamt 31.400 TEUR. Die VNB beantragte jeweils fristg erecht für die Zeit ab 1. Januar 2008 für die 
Stromverteilnetze und für die Zeit ab 1. April 2008 für die Gasverteilnetze neue Entgelte. Die Bescheide 
sind bis zum Bilanzstichtag nicht ergangen. Nachdem der Teilbetrieb Strom- und Gasverteilungsnetze der 
HSE im Rahmen der Erfüllung der gesetzlichen Vorgab en zur Entflechtung in der Energiewirtschaft Mitte 
des Jahres 2007 auf die HSE Netz übertragen wurd e, hat die HSE ihre gegebenenfalls bestehende 
Verpflichtung aus der Mehrerlösabschöpfung entsprechend den Regelungen im Ausgliederungsvertrag 
unter Wahrung ihrer Ausgleichspflicht für die Mehrbelastungen der HSE Netz zugeordnet. Diese wiederum 
hat die VNB KG bis zu einer Höhe von 31.400. TEUR mit der operativen Abwicklung des Ausgleichs der 
Verpflichtungen aus der Mehrerlösabschöpfung beauftragt.  Der zum Ausgleich für die Mehrbelastungen 
von der HSE an die HSE Netz gezahlte Zuschuss in Höhe von 31.400 TEUR wurde von dieser in das 
gesamthänderisch gebundene Rücklagenkonto der VNB KG eingezahlt und führte insoweit zu 
nachträglichen Anschaffungskosten für die Geschäftsanteile an der VNB KG. Da die eingezahlten Mittel in 
Höhe von 31.400 TEUR der VNB KG nicht daue rhaft zur Verfügung stehen, entstand ein 
Wertberichtigungsbedarf hinsichtlich des Beteiligungsansatzes an der VNB KG. Im Saldo ist die 
Abbildung der Verpflichtung aus der Mehrerlösabschöpfung auf Ebene der HSE Netz erfolgsneutral, der 
Restbuchwert der Finanzanlagen (10.200 TEUR) ist unverändert zum Vorjahr. 
 
 
Die Ertragslage ist bestimmt du rch die Pachterlöse der Gesellschaft von rd. 54.500 TEUR sowie 
rd. 9.200 TEUR Erlöse aus der Auflösung vereinna hmter Ertragszuschüsse. Die Abschreibungen auf 
Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlageve rmögens und Sachanlage n betragen 25.808 TEUR. 
Verwaltungsaufwendungen sind in Höhe von 1.446 TEUR angefallen. Die Effekte aus der Abbildung der 
Verpflichtung zur operativen Abwicklung der Verpflichtung zur operativen Abwicklung der 
Mehrerlösabschöpfung sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen prägen das neutrale Ergebnis 
in Höhe von rund 2.000 TEUR. Aufgrund der Ergebni ssituation der VNB KG konnten im Berichtsjahr im 
Gegensatz zum Vorjahr (675 TEUR) keine Bete iligungserträge vereinnahmt werden. Unter 
Berücksichtigung des Steueraufwandes von 3.757 TEUR  hat sich der Jahresüberschuss auf 34.034 TEUR 
erhöht. 
 
 
Die Bilanzstruktur der Gesellschaft ist durch die Buchwerte der an die VNB KG verpachteten 
Energieversorgungsnetze geprägt. Wie im Vorjahr trägt das Sachanlagevermögen ca. 97 % zur 
Bilanzsumme in Höhe von 553.156 TE UR bei. Da die Abschreibungen mit 25.808 TEUR im Berichtsjahr 
die Investitionen in Sachanlagevermögen mit rund 15 .900 TEUR überstiegen, hat sich die Bilanzsumme 
zum Vorjahr um rd. 10.000 TEUR verringert. Die Verm inderung der Bilanzsumme auf der Passivseite  ist 
ein Effekt aus dem Rückgang der Ertragszuschüsse um 5.076 TEUR auf 93.421 TEUR, der 
Rückstellungen um 10.379 TEUR auf 81.070 TEUR  und den Verbindlichkei ten ggüber verbundenen 
Unternehmen um 21.886 TEUR auf 13.706 TEUR.  
HSE Netz AG
- 130 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Finanzlage ist bestimmt durch die teilweise Tilgung (18.900 TEUR) des Darlehens der HSE, das damit 
noch mit 11.100 TEUR valutiert. Mit der VNB KG wu rde ein Darleh ensvertrag über die Gewährung von 
Darlehensmitteln zur Finanzierung  der Errichtung von Netzanlagen bis zu einer Höhe von insgesamt 
45.000 TEUR geschlossen, der zum Bilanzstichtag von der VNB KG nicht in Anspruch genommen werden 
musste. Die Finanzmittel betragen zum Bilanzstichtag 6 TEUR. 
 
 
Im Jahr 2009 soll auf der Kapitalseite der HSE Netz AG, da durch Gesetz und Bundesnetzagentur die 
Eigenkapitalquote begrenzt wird und im Gegensatz hierzu die Netze in der HSE weitgehend 
eigenkapitalfinanziert waren, eine regulierungsadäquate Strukturierung der Finanzierung zu 
marktüblichen Konditionen erfolgen. Ziel ist es, eine regulierungskonforme Anpassung der Kapitalstruktur 
durch die Aufnahme einer langfristigen Anleihe auf der Ebene der HSE Netz AG zu erreichen. 
 
 
Die Geschäftsergebnisse für die Jahre 2009 und 2010 werden  maßgeblich bestimmt durch die 
vorgenannte beabsichtigte Finanzierung. Für das folgende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine 
Ergebnissteigerung. Für die danach folgenden Geschäftsjahre wird vor Steuern und Zinsen eine stabile 
Geschäftsentwicklung erwartet. 
 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
HSE Netz AG
- 131 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 132 -

HSE Technik GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 29.06.2005
Handelsregister: HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Beteiligungen
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau GmbH & Co. KG 100,00%
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau Verwaltungs-GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
HSE Technik Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dr. Konrad Mußenbroc k Vorsitzender
Friedhelm Vianden
Verwaltungsrat
Albert Filbert Vorsitzender
Dieter Wenzel Stadtrat 1. stv. Vorsitzende r
Andreas Niedermaier 2. stv. Vorsitzender
Prof. Horst H. Blechschmidt
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun
Klaus Feuchtinger Stadtrat
Manfred Hoepfner
Helmut Hübner
Claudia Lehrian
Lothar Litters
Heinrich Stang
Dr. Ulrich Wawrzi
k
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Verwaltungsrats:
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie Fernwärme, Wasser,
Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlagen, Pumpwerken, Rohrleitungen,
Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 133 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 8.707 7.802 6.678
Immaterielle Vermögensgegenstände 422 368 280
Sachanlagen 7.387 6.624 5.764
Finanzanlagen 898 810 634
Umlaufvermögen 127.714 161.896 157.239
Vorräte 10.026 11.534 9.936
39.385 41.606 136.860
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 78.303 108.756 10.443
Rechnungsabgrenzungsposten 5 2 0
Summe Aktiva 136.427 169.699 163.917
Passiva
Eigenkapital 37.281 58.737 52.032
Gezeichnetes Kapital 20.000 20.000 20.000
Kapitalrücklage 0 0 13.823
Gewinnrücklagen 13.823 13.823 0
Bilanzergebnis 3.458 24.914 18.209
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 82.836 94.162 96.710
Verbindlichkeiten 16.310 16.800 15.174
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 136.427 169.699 163.917
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 163.285 171.430 148.413
Umsatzerlöse 163.931 167.011 148.877
Bestandsveränderungen -780 4.149 -501 
Andere aktivierte Eigenleistungen 135 270 37
Sonstige betriebliche Erträge 8.621 7.504 10.835
Betriebsleistung 171.906 178.934 159.248
Betriebsaufwand -167.570 -149.638 -140.806 
Materialaufwand -69.118 -71.348 -63.985 
Personalaufwand -66.449 -56.034 -57.384 
Abschreibungen -2.502 -2.407 -1.908 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -29.500 -19.848 -17.529 
Betriebsergebnis 4.336 29.296 18.442
Finanzergebnis 966 3.238 3.696
Erträge aus Beteiligungen 0 170 274
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 58 55 44
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.474 3.406 4.321
Abschreibungen auf Finanzanlagen -241 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -324 -394 -943 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
5.303 32.534 22.138
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.757 -7.472 -3.809 
Sonstige Steuern -88 -149 -120 
Jahresergebnis 3.458 24.914 18.209
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Technik GmbH & Co. KG
- 134 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 37.281 58.737 52.032
davon Gezeichnetes Kapital 20.000 20.000 20.000
Eigenkapitalquote 27% 35% 32%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -2.128 490 -1.625
Verschuldungsgrad 266% 189% 215%
Anlagendeckungsgrad 2 667% >1.000% >1.000%
Liquidität 3. Grades 163% 182% 175%
Investitionen 2.170 1.679 1.096
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2% 15% 12%
Eigenkapitalrentabilität 9% 42% 35%
Gesamtkapitalrentabilität 3% 15% 11%
Materialintensität 40% 40% 40%
Rohertrag 94.167 100.082 84.428
EBIT 4.394 29.522 18.759
EBITD
A 6.896 31.929 20.667
ROCE 10% 43% 37%
Personal
Personalintensität 39% 31% 36%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 850 949 947
davon Auszubildende 0 115 114
Personalaufwand je Beschäftigte 78 59 61
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Technik GmbH & Co. KG 
- 135 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die HSE Technik GmbH & Co. KG, Darmstadt, (HSE Technik) konnte zunächst an die positive Entwicklung 
des Jahres 2007 anknüpfen. Beding t durch die Finanz- und Wirtscha ftskrise gestal tete sich die 
Geschäftsentwicklung ab der zweiten Jahreshälfte 2008 schwieriger. Auch in 2009 wird mit einer leichten 
Abnahme der Bauinvestitionen gerechnet. Im Jahr 2008 erfuhr der gebäudetechnische Anlagenbau, der 
im wesentlichen innovative Lösungsansätze im Bereich der Energietechnik anbietet und entwickelt, eine 
im Geschäftsverlauf betrachtet durchgängig konstante Personalauslastung und somit eine im Vergleich 
zum Vorjahr weiter ansteigende Betriebsleistung.  
 
Bedingt durch die planmä ßige Abnutzung vermindert sich da s Anlagevermögen um 1.124 TEUR. Die 
getätigten Investitionen in Höhe von 1.096 TEUR be treffen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen von 
technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Anlagevermögen 
liegt bei 6.678  TEUR und ist durch das Eigenkapital vollständig gedeckt. 
 
Unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns ergi bt sich ein Eigenkapital von 52.032 TEUR. Die 
Eigenkapitalquote liegt bei 32 %. Die Zahlungsbereitschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 
Aufgrund der Liquiditätsauslastung bestehen keine Risiken aus etwaigen Marktzinsanpassungen. 
 
Die Gesamtleistung erreichte 148.413 TEUR. Sie umfasst die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderungen 
und andere aktivierte Eigenleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge 
aus weiterverrechneten Konzerndienstleistungen für Einkauf, Ausbildung und Logistik sowie aus 
ausgebuchten Forderungen und der Auflösung von Rückstellungen. Die Entwicklung des Materialaufwands 
korreliert mit der Betriebsleistung. 
 
Der Personalaufwand entwickelt si ch entsprechend der tariflichen Anpassungen im Jahr 2008. Im 
sonstigen betrieblichen Aufwand sind Kosten für Fuhrpark, Mieten, Energie, IT, Baustellennebenkosten 
und Verwaltungskosten enthalten. 
 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses wurde ein Ergebnis vor Steuern von 22.138 TEUR erreicht. 
Der Jahresüberschuss beträgt 18.209 TEUR, dieser wird gemäß Gesellschaftsvertrag den Privatkonten 
der Gesellschafter gutgeschrieben. 
 
Die HSE Technik stellt sich vermehrt den zukunftsorientierten Themen der Energieeffizienz und der 
Energieeinsparpotenziale im Facility Management. Sie möchte sich hierfür im Rhein-Main-Neckar-Raum 
als der führende technischer Dienstleister für Kommunen und Industrie etablieren. Bei Dienstleistungen 
für Kunden im regulierten Energiem arkt steht im Jahr 2009 die Kapazitätsauslastung und Nutzung der 
Mitarbeiterpotenziale im Vordergrund des Unte rnehmens. Durch die Konjunkturprogramme der 
Bundesregierung, die Investitionen in Kinderbetreuung, Schulinfrastruktur, Hochschulen, Krankenhäuser, 
kommunale Einrichtungen, Städtebau, ländliche Infrastruktur, Lärmsanierung an kommunalen Straßen 
sowie Informationstechnologie vorsehen, werden auch der HSE Technik Möglichkeiten geboten, neue 
Projekte zu akquirieren.  
 
Unter Berücksichtigung des vorgenannten Rahmens erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2009 bei 
einer Verminderung der Gesamtleistung ein stabiles Ergebnis vor Steuern. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die Ernst & Young AG, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgese llschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Technik GmbH & Co. KG
- 136 -

HSE Technik Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 28.06.2005
Handelsregister: HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Dr. Konrad Mußenbrock Vorsitzender
Friedhelm Vianden
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 9 8 9
Eigenkapital 109 108 109
Bilanzsumme 116 115 114
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Technik GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
- 137 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 138 -

HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Anschrift: 68647 Biblis, Darmstädter Straße 25
Gründung: 18.12.2003
Handelsregister: HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 74,90%
Gemeinde Biblis 25,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Uwe Allmrodt
Horst Fischer
Aufsichtsrat
Lothar Litters Vorsitzender
Dr. Hildegard Cornelius-Gaus stv. Vorsitzende
Bernhard Fenn
Herbert Ritzert
Dr. Olive
r Runte
Rene Sturm
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der Transport von Wasser zum
Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung von
Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die GmbH kann alle mit der
Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der Planung und
Beratung vornehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der HSE Wasserversorgung Biblis GmbH.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf 2,7 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 139 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 2.892 3.018 2.919
Immaterielle Vermögensgegenstände 59 57 56
Sachanlagen 2.834 2.961 2.863
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 118 192 197
Vorräte 000
114 93 145
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4 98 52
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 3.011 3.210 3.116
Passiva
Eigenkapital 975 1.000 1.005
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 839 839 839
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 37 61 66
Sonderposten 0 0 0
Empfangene Ertragszuschüsse 554 519 486
Rückstellungen 54 56 52
Verbindlichkeiten 1.428 1.635 1.573
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 3.011 3.210 3.116
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 690 729 710
Umsatzerlöse 690 729 710
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 5 12 21
Betriebsleistung 695 741 731
Betriebsaufwand -581 -557 -555 
Materialaufwand -362 -340 -342 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -168 -171 -166 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -51 -47 -47 
Betriebsergebnis 114 184 176
Finanzergebnis -59 -78 -78 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -59 -78 -78 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
56 106 98
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -19 -45 -32 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 37 61 66
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
- 140 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 975 1.000 1.005
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 32% 31% 32%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -5 207 -62
Verschuldungsgrad 209% 221% 210%
Anlagendeckungsgrad 2 34% 33% 34%
Liquidität 3. Grades 8% 11% 12%
Investitionen 310 297 67
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5% 8% 9%
Eigenkapitalrentabilität 4% 6% 7%
Gesamtkapitalrentabilität 1% 2% 2%
Materialintensität 52% 46% 47%
Rohertrag 328 389 368
EBIT 114 184 176
EBITD
A 282 355 342
ROCE 6% 9% 10%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
- 141 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Versorgung der Einwohner der Gemeinde Bi blis mit Trinkwasser erfolgt durch die HSE 
Wasserversorgung Biblis GmbH auf Basis des mit der Gemeinde Biblis abgeschlossen 
Wasserkonzessionsvertrages und den Allgemeinen Versorgungsbedingungen Wasserversorgung 
(AVBWasserV).  
 
Die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH deckt ihren Trinkwasserbedarf ausschließlich durch 
Fremdbezug; ein langfristiger Wasserbezugsvertrag wurde mit der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
abgeschlossen.  
 
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2008 kein ei genes Personal, die technische und kaufmännische 
Betriebsführung erfolgt durch die HSE. 
 
Die regelmäßig durchgeführten Trinkwasserbeprobungen ergaben wie in den Vorjahren keine 
Beanstandungen. 
 
Im Geschäftsjahr hat die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH Umsatzerlöse durch den Verkauf von 
338 Tsd. m
3 Trinkwasser in Höhe von 650 TEUR erwirtschaftet; hinzu kommen abgegrenzte 
Umsatzerlöse in Höhe von 59 TEUR aus sonstigen Umsatzerlöses und aus der Auflösung von 
empfangenen Ertragszuschüssen. 
 
Das Geschäftsjahr 2008 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 66 TEUR. Der gleich lautende 
Bilanzgewinn zum 31.12.2008 in Höhe von 66 TEUR wird an die Gesellschafter ausgeschüttet. 
 
Die Finanzierung des Anlagevermögens ist durch Eigenkapital und empfangene Ertragszuschüsse bzw. 
durch langfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital in Form von Gesellschafterdarlehen gesichert. 
Die Eigenkapitalquote zum Stichtag 31.12.2008 ist mi t 32 % der um die empfangenen Ertragszuschüsse 
verminderten Bilanzsumme als angemessen zu bezeichnen. 
 
Aufgrund weiterhin erforderlicher Investitionen, steigenden Kapitalkosten in Form von Abschreibungen 
und Zinsaufwand sowie Kostenbelastungen im Rahmen allgemeiner Preissteigerungen werden sich 
zunehmend belastend auf das Ergebnis auswirken, während der Trinkwasserverbrauch stagniert. 
Aufgrund der weitgehend fixen Kostenstruktur sind Möglichkeiten zur Verbesse rung der Ertragslage auf 
die Einnahmenseite beschränkt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die Ernst & Young AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
- 142 -

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 22.12.2004
Handelsregister: HRB 9353, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Uwe Allmrodt
Horst Fischer
Bezüge der Geschäftsführung:
Die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der Transport von Wasser zum
Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung von
Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die Gesellschaft kann alle mit der
Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der Planung und
Beratung vornehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 143 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 141 161 183
Vorräte 000
79 52 100
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 62 109 82
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 141 161 183
Passiva
Eigenkapital 44 45 56
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 19 20 31
Sonderposten 0 0 0
Empfangene Ertragszuschüsse 8 15 22
Rückstellungen 13 5 6
Verbindlichkeiten 77 96 99
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 141 161 183
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 299 297 337
Umsatzerlöse 299 297 337
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 2 1
Betriebsleistung 299 300 338
Betriebsaufwand -269 -267 -296 
Materialaufwand -154 -156 -168 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -116 -111 -128 
Betriebsergebnis 30 33 42
Finanzergebnis 0 0 1
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 1
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
31 33 43
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -12 -13 -12 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 19 20 31
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
- 144 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 44 45 56
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote 31% 28% 31%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -43 19 3
Verschuldungsgrad 224% 257% 228%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 157% 159% 175%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6% 7% 9%
Eigenkapitalrentabilität 43% 45% 55%
Gesamtkapitalrentabilität 13% 13% 17%
Materialintensität 51% 52% 50%
Rohertrag 145 142 169
EBIT 31 33 43
EBITD
A 31 33 43
ROCE 36% 34% 39%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
- 145 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Aufgabe der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrhei m GmbH ist die Versorgung der Einwohner der 
Gemeinde Groß-Rohrheim mit Trinkwasser auf Grundlage der Allgemeinen Versorgungsbedingungen 
Wasserversorgung (AVBWasserV). Hierzu hat die Gesellschaft mit der HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) einen Betriebspachtvertrag über die Trinkwasserleitungen in Groß-Rohrheim abgeschlossen. 
 
Die HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH de ckt ihren Trinkwasserbedarf ausschließlich durch 
Fremdbezug; ein langfristiger Wasserbezugsvertrag wurde mit der HSE abgeschlossen.  
 
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2007 kein ei genes Personal, die technische und kaufmännische 
Betriebsführung erfolgt durch die HSE. 
 
Mangels eigenen Anlagevermögens - sämtliche zur Trinkwasserversorgung benötigten Anlagen sind 
gepachtet - sind keine Abschreibungen angefallen. 
 
Die regelmäßig durchgeführten Trinkwasserbeprobungen waren ohne Befunde. 
 
Im Geschäftsjahr hat die HSE Wasserversorgung Gr oß-Rohrheim GmbH durch den Absatz von rd. 166 
Tsd. m³  Wasser Umsatzerlöse in Höhe von 337 TEUR generiert. 
 
Das Geschäftsjahr 2008 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 31 TEUR. Der gleich lautende 
Bilanzgewinn zum 31.12.2008 wird ausgeschüttet. 
 
Den regelmäßigen Einnahmen aus Wasserverkauf stehen regelmäßige Ausgaben für Betriebspacht, 
Fremdwasserbezug und Betriebsführungsleistungen gegenüber. 
 
Die Einhaltung der verschärften Vorschriften der neuen Tr inkwasserverordnung wird durch regelmäßige 
Kontrollen und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer gewährleistet. 
 
Die Geschäftsführung rechnet auch in Zukunft mit einem konstanten Trinkwasserabsatz und einer 
stabilen Ertragssituation. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  AG, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
- 146 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Str. 100
Gründung: 30.09.1993
Handelsregister: HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Ernst-Ludwig Ehrhard
Dr. Ulrich Wawrzik
Bezüge der Geschäftsführung:
Die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil Kranichstein der Stadt
Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 147 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 14.581 13.465 12.348
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 14.581 13.465 12.348
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 369 61 55
Vorräte 000
319 11 3
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 50 50 52
Rechnungsabgrenzungsposten 193 190 187
Summe Aktiva 15.143 13.716 12.590
Passiva
Eigenkapital -9.280 -9.363 -9.397 
Gezeichnetes Kapital 20.452 20.452 20.452
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -29.732 -29.815 -29.848 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 8 8 8
Verbindlichkeiten 24.416 23.071 21.979
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 15.143 13.716 12.590
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 2.600 2.600 2.600
Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 2.600 2.600 2.600
Betriebsaufwand -1.552 -1.551 -1.551 
Materialaufwand -0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.117 -1.116 -1.117 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -435 -434 -434 
Betriebsergebnis 1.048 1.049 1.049
Finanzergebnis -1.195 -1.132 -1.083 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge2 2 15 7
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.217 -1.147 -1.090 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-147 -82 -34 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -147 -82 -34 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
- 148 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital -9.280 -9.363 -9.397
davon Gezeichnetes Kapital 20.452 20.452 20.452
Eigenkapitalquote -61% -68% -75%
Bankverbindlichkeiten 24.393 22.866 21.263
Veränderung Verschuldung -1.554 -1.345 -1.092
Verschuldungsgrad -263% -246% -234%
Anlagendeckungsgrad 2 104% 100% 96%
Liquidität 3. Grades >1.000% 29% 8%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -6% -3% -1%
Eigenkapitalrentabilität -2% -1% 0%
Gesamtkapitalrentabilität -1% -1% 0%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 2.600 2.600 2.600
EBIT 1.048 1.049 1.049
EBITD
A 2.165 2.166 2.166
ROCE -12% -11% -11%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
- 149 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer Immobilie in Darmstadt- Kranichstein. Sie 
errichtete eine Seniorenwohnanlage, die an eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. Die Verpachtung der 
Wohnanlage ist mindestens bis zum Jahr 2017 gesich ert. In Darmstadt existieren insgesamt 11 solcher 
Seniorenwohnanlagen. 
 
Die Geschäftsführung erfolgt durch die Komplementärin HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH. 
Kommanditistin ist die HEAG Südhessische Energie AG  (HSE). Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes 
Personal. 
 
Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch Darlehensaufnahmen gesichert. Das kurz- bis mittelfristige 
Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlungen durch die Pachteinnahmen durch 
kurz- bis mittelfristig zu realisierende Vermögenswerte gedeckt. 
 
Die Gesellschaft verfügt nahezu ausschließlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend den 
planmäßig durchgeführten Abschreibungen verändert hat. Die degressiven Abschreibungen sind im 
Wesentlichen der Grund für den entstandenen Bilanzverlust. Zur Finanzierung des Anlagevermögens 
wurde ein langfristiges Darlehen aufgenommen. 
 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenübe r dem Vorjahr identisch und resultieren aus 
Mieteinnahmen. Das Berichtsjahr schloss mit einem Jahresfehlbetrag von 34 TEUR. 
 
Die bisher aufgel aufenen Bilanzverluste - eins chließlich des Jahresfehlbetr ages 2008 – führen zu nicht 
durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteilen der Kommanditist in in Höhe von 9.397 TEUR und 
werden in künftigen Jahren ausgeglichen. Die Gesellschaft ist jedoch nicht tatsächlich überschuldet, da 
im Anlagevermögen ausreichende stille Reserven vorhanden sind. Darüber hinaus decken die künftigen 
Pachterlöse Tilgung und Zinsen des Darlehens. Hierdurch wird die bilanzielle Überschuldung der 
Gesellschaft im Zeitablauf aufgehoben. 
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. 
 
In der Planung für 2009 und in den Folgejahren sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit zu 
erwarten. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus der dauerhaften Verpachtung der 
Seniorenwohnanlage. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch Diplom-Volkswirt Dr. 
Rüdiger Moog, Wirtschaftsprüfer, Darmstadt, welcher den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
- 150 -

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Str. 100
Gründung: 04.10.1993
Handelsregister: HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Ernst-Ludwig Ehrhard
Dr. Ulrich Wawrzik
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 1 1 2
Eigenkapital 30 31 33
Bilanzsumme 38 39 41
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnpark Kranichsteins sowie die Übernahme
der persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung. Die Gesellschaft
darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck mittelbar oder unmittelbar
dienlich ist.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
- 151 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 152 -

Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Anschrift: 64739 Höchst, Postfach 1120
Gründung: 27.10.1982
Handelsregister: HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 74,00%
Pirelli Deutschland AG 26,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Joachim Deuke r
Frank Gauger
Beirat
Dr. Ulrich Wawrzi
k Vorsitzender
Edwin Christl
Michael Schwöbel
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Beirats:
Die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerkes in Breuberg/Odenwald. Die Gesellschaft betreibt ein
Kraftwerk für die Energie- und Dampfversorgung der PR KG (Strom und Dampf) und der MR GmbH
(Dampf).
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 153 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 7.279 7.609 6.610
Immaterielle Vermögensgegenstände 7 8 6
Sachanlagen 7.272 7.601 6.604
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 5.151 2.817 5.248
Vorräte 552 123 1.382
3.060 2.294 2.464
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.539 400 1.402
Rechnungsabgrenzungsposten 85 159 35
Summe Aktiva 12.515 10.585 11.892
Passiva
Eigenkapital 2.254 2.745 2.961
Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 720 1.211 1.427
Sonderposten 0 0 241
Rückstellungen 854 906 1.874
Verbindlichkeiten 9.408 6.934 6.817
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 12.515 10.585 11.892
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 22.503 20.128 23.597
Umsatzerlöse 22.447 20.128 23.597
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 57 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 439 214 563
Betriebsleistung 22.942 20.342 24.160
Betriebsaufwand -21.764 -18.338 -22.053 
Materialaufwand -18.653 -15.226 -18.470 
Personalaufwand -1.417 -1.451 -1.474 
Abschreibungen -1.218 -1.182 -1.210 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -476 -479 -900 
Betriebsergebnis 1.178 2.004 2.107
Finanzergebnis -319 -289 -185 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 629 1.088 1.371
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -948 -1.377 -1.556 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
859 1.714 1.921
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -397 -609 -602 
Sonstige Steuern -0 -0 -0 
Jahresergebnis 461 1.105 1.320
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
- 154 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 2.254 2.745 2.961
davon Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534
Eigenkapitalquote 18% 26% 25%
Bankverbindlichkeiten 2.736 1.733 761
Veränderung Verschuldung 212 -2.474 -117
Verschuldungsgrad 455% 286% 288%
Anlagendeckungsgrad 2 70% 60% 58%
Liquidität 3. Grades 69% 47% 67%
Investitionen 89 1.586 211
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2% 5% 6%
Eigenkapitalrentabilität 20% 40% 45%
Gesamtkapitalrentabilität 4% 10% 11%
Materialintensität 81% 75% 76%
Rohertrag 3.850 4.902 5.127
EBIT 1.178 2.004 2.107
EBITD
A 2.396 3.186 3.316
ROCE 63% 90% 90%
Personal
Personalintensität 6% 7% 6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 22 22 22
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 64 66 67
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
- 155 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Industrie Kraftwerk Breuberg GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin eines Heizkraftwerkes in 
Breuberg mit dem Zweck der ausschließlichen Dampf- und Stromversorgung des dortigen 
Industriestandortes. Die Rahmenbedingungen des Unternehmens werden weitgehend durch die von ihr 
belieferte Industrie bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2008 wurden die gesetzten Ziele erreicht. Insgesamt entspricht die Ertraglage den 
Erwartungen. Die Ertragslage stellt sich insgesamt stabil dar. Kostensteigerungen des 
Beschaffungsmarktes konnten über entsprechende Anpassungen der Energielieferpreise weitergegeben 
werden. Hieraus resultierte ein Umsatzanstieg in Höhe von 17 % auf 23.597 TEUR. Der 
korrespondierende Materialaufwand hat sich er wartungsgemäß proportional entwickelt. Nach 
Berücksichtigung der in den übrigen Erlös- und Kostenpositionen enthaltenen Veränderungen ergibt sich 
ein im Vergleich zum Vorjahr verbessertes Erge bnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Das 
Geschäftsjahr schließt mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.921 TEUR. 
 
Vom Bilanzgewinn in Höhe von 1.427 TEUR sollen 1. 200 TEUR an die Gesellschafter ausgeschüttet und 
227 TEUR auf neue Rechnung vorgetragen werden. 
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr in Höhe von rund 211 TEUR getätigt, die zum überwiegenden Teil 
zur Optimierung des Kraftwerkbetriebes eingesetzt wurden. Für das laufende Geschäftsjahr sind keine 
größeren Investitionen geplant. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft bleibt solide, die Eigenkapitalquote beträgt 25 %.  
 
Für das Jahr 2009 und die Folgejahre werden Ergebnisse auf dem Niveau des Berichtsjahres erwartet. Die 
reduzierte Kundenachfrage aufgrund der Absatzkrise der Automobilindustrie wird einerseits auch die 
Energielieferungen der Gesellschaft beeinflussen, andererseits werden diese durch Einsparungen auf der 
Beschaffungsseite kompensiert werden können. Ausgenommen hiervon sind die Kosten für den 
Fremdstrombezug, wo weitere Preissteigerungen zu erwarten sind, die sich synchron in den Erlösen 
abbilden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die BWPartner, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
- 156 -

MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau GmbH & Co. KG
Anschrift: 16321 Bernau / OT Börnicke, Helenenauer Weg 3
Gründung: 16.02.2005
Handelsregister: HRA 2059FF, Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Technik GmbH & Co. KG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Günther Kurzweil
Jürgen Seidler
Bezüge der Geschäftsführung:
Zweck der Gesellschaft ist die Herstellung und Errichtung von sanitären Anlagen, elektrischen Anlagen,
Pumpwerken, Rohrleitungen, Fernleitungen, die Vornahme von Grundwasserabsenkungen und horizontalen
Durchdrückungen sowie die Erbringung von hiermit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen und
Nebengeschäften.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 157 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 284 408 423
Immaterielle Vermögensgegenstände 9 14 11
Sachanlagen 276 393 412
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 1.886 2.287 2.462
Vorräte 580 928 208
1.160 1.293 1.553
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 146 66 701
Rechnungsabgrenzungsposten 13 21 18
Summe Aktiva 2.183 2.716 2.903
Passiva
Eigenkapital 751 854 715
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 531 531 531
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 170 273 134
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 213 419 350
Verbindlichkeiten 1.219 1.442 1.838
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 2.183 2.716 2.903
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 7.758 10.201 11.320
Umsatzerlöse 5.454 12.434 11.628
Bestandsveränderungen 2.304 -2.233 -308 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 32 89 106
Betriebsleistung 7.790 10.290 11.427
Betriebsaufwand -7.585 -9.946 -11.218 
Materialaufwand -3.172 -4.232 -5.820 
Personalaufwand -2.446 -2.808 -2.799 
Abschreibungen -113 -137 -119 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.854 -2.769 -2.480 
Betriebsergebnis 205 344 209
Finanzergebnis -19 -19 -36 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 1 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20 -20 -39 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
186 325 172
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -36 -25 
Sonstige Steuern -16 -16 -14 
Jahresergebnis 170 273 134
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau GmbH & Co. KG
- 158 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 751 854 715
davon Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Eigenkapitalquote 34% 31% 25%
Bankverbindlichkeiten 0 21 12
Veränderung Verschuldung -1.955 223 396
Verschuldungsgrad 191% 218% 306%
Anlagendeckungsgrad 2 264% 215% 172%
Liquidität 3. Grades 132% 124% 113%
Investitionen 188 281 153
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2% 3% 1%
Eigenkapitalrentabilität 23% 32% 19%
Gesamtkapitalrentabilität 8% 10% 5%
Materialintensität 41% 41% 51%
Rohertrag 4.585 5.969 5.501
EBIT 205 344 209
EBITD
A 318 482 328
ROCE 25% 34% 24%
Personal
Personalintensität 31% 27% 24%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 67 80 80
davon Auszubildende 0 6 7
Personalaufwand je Beschäftigt
e 37 35 35
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau GmbH & Co. KG
- 159 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Auftragslage aus Überhängen vom Jahr 2007 und einem mittleren guten Auftragsbestand ab Mitte 
Februar konnten trotz der negativen Einschätzung der Unternehmen in Folge der Finanz- und 
Wirtschaftskrise genutzt werden, um die Gesamtleistung der MRA zu steigern. Die inzwischen durch die 
Akquisitions- und Vertriebskanäle angesprochenen neuen Auftraggeber trugen dazu bei, dass die MRA mit 
einem mittleren guten Auftragsbestand bis zum Jahresende sehr gut ausgelastet war. 
 
Die Gesamtleistung konnte um 1.119 TEUR auf 11.320 TEUR erhöht werden. Die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen entwickelten sich entsprechend der Umsatzentwicklung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 
wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 172 TEUR erzielt, was im Rahmen 
der Erwartungen liegt. Nach Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 134 TEUR, der 
ausgeschüttet werden soll. 
 
Der Anstieg des Anlagevermögens betrifft im Wesentlichen Ersatzinvestitionen im Bereich Betriebs- und 
Geschäftsausstattung und die Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen im Bereich von 
Ausschachtungsgerätschaften, die in den Vorjahren angemietet wurden. Das Anlagevermögen ist 
vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Die Erhöhung der Vorräte resultiert aus den unfertigen 
Bauleistungen. Die Gesellschaft war zum 31.12.2008 mi t ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet. Die 
Eigenkapitalquote liegt bei 25 % gegenüber einem Vorjahreswert von 31 %. Diese Verschlechterung ist 
auf ein niedrigeres Bilanzergebnis zurückzuführen.  
 
Für das Geschäftsjahr 2009 strebt die Geschäftsführung bei stabiler Entwicklung des Marktumfelds an, 
das Betriebsergebnis von 2008 zu bestätigen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  AG, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
 
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau GmbH & Co. KG
- 160 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 16321 Bernau / OT Börnicke, Helenenauer Weg 3
Gründung: 16.02.2005
Handelsregister: HRB 10580FF, Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Technik GmbH & Co. KG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Günther Kurzweil
Jürgen Seidler
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 1 1 1
Eigenkapital 27 28 29
Bilanzsumme 29 148 71
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und
der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende
geschäftsführende Gesellschafterin an der MRA Märkische Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH & Co. KG
mit Sitz in Bernau bei Berlin, die die Herstellung und Errichtung von sanitären Anlagen, elektrischen
Anlagen, Pumpwerken, Rohrleitungen, Fernleitungen, die Vornahme von Grundwasserabsenkungen und
horizontalen Durchdrückungen sowie der Erbringung von hiermit im Zusammenhang stehenden
Dienstleistungen und Nebengeschäften zum Gegenstand hat.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
- 161 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 162 -

MW-Mayer GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Dornheimer Weg 24
Gründung: 16.04.1986
Handelsregister: HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
EAG Entsorgungs-AG 95,00%
Willi Mayer 5,00%
Beteiligungen
Orgabo GmbH 100,00%
BATHÜKO Badisch-Thüringische Kompostgesells. mbH (i.S.) 43,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Wolfgang Lahmeyer
Beirat
Dr. Stefan Klocko
w Vorsitzender
Barbara Croissant
Matthias Krebs
Joachim Wacker
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Beirats:
Die Herstellung und der Vertrieb von Rinden- und Spezialprodukten, von Bodenersatzprodukten und
Düngemitteln aller Art, die Durchführung von Wiederaufforstungen sowie die Entwicklung weiterer ähnlicher
Produkte und die Entwicklung von Aktivitäten, die dem Schutz der Umwelt dienen. Die Gesellschaft ist zu
allen Maßnahmen, Handlungen, Unterlassungen und Geschäften berechtigt, die mittelbar oder unmittelbar
dem Gegenstand des Unternehmens dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 163 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 1.159 1.225 1.211
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 2 1
Sachanlagen 1.129 1.196 1.182
Finanzanlagen 28 28 28
Umlaufvermögen 897 763 746
Vorräte 181 207 132
706 550 605
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 9 6 10
Rechnungsabgrenzungsposten 32 36 18
Summe Aktiva 2.088 2.024 1.975
Passiva
Eigenkapital 670 723 703
Gezeichnetes Kapital 256 256 256
Kapitalrücklage 204 204 204
Gewinnrücklagen 102 102 102
Bilanzergebnis 108 161 141
Sonderposten 0 0 20
Rückstellungen 349 380 375
Verbindlichkeiten 1.069 921 877
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 2.088 2.024 1.975
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 5.539 5.805 4.925
Umsatzerlöse 5.539 5.805 5.004
Bestandsveränderungen 0 0 -79 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 148 91 111
Betriebsleistung 5.687 5.896 5.036
Betriebsaufwand -5.600 -5.730 -4.982 
Materialaufwand -4.455 -4.621 -3.875 
Personalaufwand -398 -397 -409 
Abschreibungen -131 -156 -169 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -617 -557 -528 
Betriebsergebnis 87 166 55
Finanzergebnis 16 22 9
Erträge aus Beteiligungen 31 67 52
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -45 -43 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
102 188 64
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -22 -41 79
Sonstige Steuern -3 -4 -3 
Jahresergebnis 78 143 140
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
MW-Mayer GmbH
- 164 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 670 723 703
davon Gezeichnetes Kapital 256 256 256
Eigenkapitalquote 32% 36% 36%
Bankverbindlichkeiten 237 160 340
Veränderung Verschuldung 422 -148 -44
Verschuldungsgrad 212% 180% 178%
Anlagendeckungsgrad 2 78% 72% 86%
Liquidität 3. Grades 76% 67% 82%
Investitionen 309 234 155
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% 2% 3%
Eigenkapitalrentabilität 12% 20% 20%
Gesamtkapitalrentabilität 4% 7% 7%
Materialintensität 78% 78% 77%
Rohertrag 1.085 1.184 1.050
EBIT 118 233 107
EBITD
A 249 389 276
ROCE 14% 26% 25%
Personal
Personalintensität 7% 7% 8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 12 13 14
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 33 31 29
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
MW-Mayer GmbH
- 165 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die MW-Mayer GmbH (MW Mayer) konnte im 21. Jahr ihres Bestehens ihre führende Position auf dem 
Markt für biogene Abfälle behaup ten. Mit 117.500 t jährlich verwerteten Abfällen, vorrangig aus 
Südhessen und Baden-Württemberg, bleibt Mayer der größte in Hessen ansässige Klärschlammverwerter. 
 
Die Umsatzerlöse liegen bei 5.004 TEUR. Das Betrie bsergebnis hat sich ge genüber dem Vorjahr auf 
55 TEUR verringert. Das Beteiligungsergebnis fällt um 15 TEUR auf 52 TEUR. Der Jahresüberschuss 
2008 beträgt 140 TEUR, zzgl. des Gewinnvortrags in Hö he von 1 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn zum 
31.12.2008 in Höhe von 141 TEUR. Hiervon sollen  140 TEUR ausgeschüttet und 1 TEUR auf neue 
Rechnung vorgetragen werden. 
 
Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses von 140 TEUR und unter Berücksichtigung der erfolgten 
Ausschüttung reduzierte si ch das Eigenkapital von 723 TEUR au f 703 TEUR. Die Eigenkapitalquote hat 
sich gegenüber dem Vorjahr von 35,7 % auf 35,6 % verringert. 
 
Die Investitionen betragen 155 TEUR, sie entfallen im Wesentlichen auf technische Anlagen und 
Maschinen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Als wesentliches Risiko ist der beim Handelsgericht in Metz anhängige Rechtsstreit mit dem 
Käufer der Humus Innovation zu nennen; es wird davon ausgegangen, dass dieser Rechtsstreit nicht vor 
Ende 2008 abgeschlossen sein wird. Der Geschäftsführung sind darüber hinaus keine Risiken bekannt, 
die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Mit dem Beginn der Regeltätigkeit bei der Biogasanlage in Tagewerben wird der Betrieb der Holz- und 
Substrattrocknung zum Tätigkeitsschwerpunkt werden. Mit der Anschaffung einer neuen Siebanlage und 
eines weiteren Schredders, die auch für die geplante Brennstoffaufbereitung am Biomasse-Heizkraftwerk 
Aschaffenburg zum Einsatz kommen könnten, soll auf die wachsende Nachfrage nach Brennstoff aus 
Landschaftspflegeholz reagiert werden. Für das Jahr 2009 erwartet die Geschäftsführung ein 
Jahrsergebnis von 134 TEUR und für das Jahr 2010 wird ein Ergebnis von 120 TEUR prognostiziert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch Ernst & Young 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Darmstadt, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
MW-Mayer GmbH
- 166 -

NATURpur Energie AG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 29.04.1999
Handelsregister: HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Matthias Krebs Vorstand
Prof. Dr. Jen
s Hesselbach
Aufsichtsrat
Albert Filbert Vorsitzender
Prof. Dr. Lotha
r Petry Stadtverordneter stv. Vorsitzender
Dr. Ulrich Wawrzik stv. Vorsitzender
Hanno Benz Stadtverordneter
Prof. Horst H. Blechschmidt
Imgard Klaff-Isselmann Stadträtin
Karl-Heinz Koch
Holger Mayer
Andreas Niedermaier
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen (insbesondere
aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne) sowie aus Kraft-Wärme-
Kopplungsanlagen einschließlich der Dienstleistungen auf diesem Gebiet.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 167 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 2.639 2.791 3.144
Immaterielle Vermögensgegenstände 5 2 0
Sachanlagen 2.590 2.759 3.144
Finanzanlagen 44 30 0
Umlaufvermögen 2.256 2.092 1.222
Vorräte 95 19 0
396 681 227
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.764 1.392 995
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 11
Summe Aktiva 4.894 4.883 4.377
Passiva
Eigenkapital 1.654 3.340 3.262
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 1.550 1.550 1.550
Gewinnrücklagen 0 540 790
Bilanzergebnis -896 251 -78 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 214 588 286
Verbindlichkeiten 466 955 830
Rechnungsabgrenzungsposten 2.561 0 0
Summe Passiva 4.894 4.883 4.377
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 3.184 3.072 414
Umsatzerlöse 3.107 3.119 431
Bestandsveränderungen 70 -51 -19 
Andere aktivierte Eigenleistungen 6 4 1
Sonstige betriebliche Erträge 548 2.645 223
Betriebsleistung 3.732 5.716 637
Betriebsaufwand -3.706 -3.989 -749 
Materialaufwand -2.511 -2.342 -160 
Personalaufwand -372 -387 -185 
Abschreibungen -353 -170 -186 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -470 -1.090 -218 
Betriebsergebnis 26 1.727 -112 
Finanzergebnis 37 32 34
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 445 53 4
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -23 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6 -0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
63 1.760 -78 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3 -74 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 67 1.686 -78 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
NATURpur Energie AG
- 168 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 1.654 3.340 3.262
davon Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 34% 68% 75%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 56 489 -125
Verschuldungsgrad 196% 46% 34%
Anlagendeckungsgrad 2 65% 122% 105%
Liquidität 3. Grades 371% 142% 113%
Investitionen 375 407 583
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2% 55% -19%
Eigenkapitalrentabilität 4% 50% -2%
Gesamtkapitalrentabilität 1% 35% -2%
Materialintensität 67% 41% 25%
Rohertrag 672 730 253
EBIT 26 1.727 -112
EBITD
A 379 1.897 73
ROCE 4% 50% -2%
Personal
Personalintensität 10% 7% 29%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 6 6 3
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 62 65 62
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
NATURpur Energie AG
- 169 -

B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Nach der Neuausrichtung der NATURpur Energie AG erzielt die Gesellschaft ihre Einkünfte weitgehend 
aus der Erzeugung regenerativen St roms, der nach dem Erneuerbaren-E nergien-Gesetz (EEG) vergütet 
wird. Seit dem 1. Januar 2008 hat die NATURpur  keine eigenen Kunden mehr in der direkten 
Energiebelieferung, sondern konzentriert die Geschäftstätigkeit in den Bereichen Dienstleistungen für die 
Errichtung von regenerativen Energieerzeugungsanlagen sowie Forschung und Entwicklung. 
 
Durch das veränderte Geschäftsmodell reduziert sich der Umsatz stark auf rund 431 TEUR gegenüber 
3.119 TEUR in 2007. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringert sich von 1.760 TEUR 
auf -78 TEUR in 2008, bedingt durch verringerte Pers onalaufwendungen. Es ergibt sich ein Bilanzverlust 
zum 31.12.2008 in Höhe von -78 TEUR. 
 
Insgesamt investierte NATURpur im Jahr 2 008 583 TEUR in den Ausbau regenerativer 
Erzeugungsanlagen. Insgesamt wurde im Geschäftsj ahr 2008 die installierte Leistung um rd. 143,7 kW
p 
auf eine Gesamtkapazität von rd. 906,7 kWp erhöht.   
 
Im Saldo von Investitionen in regenerative Erzeugungsanlagen sowie Abschreibungen steigt das 
Anlagevermögen auf 3.144 TEUR. Die flüssigen Mittel  reduzieren sich auf 995 TEUR. Bei rückläufiger 
Bilanzsumme erhöht sich die Eigenkapitalquote auf 75 %. Das Anlagevermögen ist vollständig durch 
Eigenkapital gedeckt.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Der Vorstand erwartet für das Jahr 2009 und Folgejahre durch die vorgenommenen Maßnahmen der 
Geschäftstätigkeit angemessene Ergebnisse. Aus ökologischer Verantwortung und aus wirtschaftlicher 
Notwendigkeit heraus wird die NATURpur sich weiter aktiv an der Energieversorgung der Zukunft in der 
Region beteiligen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
- 170 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
NATURpur Energie AG

Orgabo GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Str. 100
Gründung: 10.09.1986
Handelsregister: HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
MW-Mayer GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Wolfgang Lahmeyer
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 171 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 408 375 352
Vorräte 000
374 276 326
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 34 99 25
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 0
Summe Aktiva 410 376 353
Passiva
Eigenkapital 164 186 172
Gezeichnetes Kapital 55 55 55
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 64 64 64
Bilanzergebnis 45 67 53
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 103 51 43
Verbindlichkeiten 143 138 138
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 410 376 353
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 1.389 1.355 1.310
Umsatzerlöse 1.389 1.355 1.310
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 14 58 16
Betriebsleistung 1.403 1.412 1.326
Betriebsaufwand -1.344 -1.312 -1.257 
Materialaufwand -1.166 -1.173 -1.112 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 0 -0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -178 -139 -146 
Betriebsergebnis 59 100 69
Finanzergebnis 1 6 4
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 264
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
60 106 74
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -10 -52 -21 
Sonstige Steuern 0 -0 -0 
Jahresergebnis 51 54 52
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Orgabo GmbH
- 172 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 164 186 172
davon Gezeichnetes Kapital 55 55 55
Eigenkapitalquote 40% 50% 49%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -36 -5 0
Verschuldungsgrad 150% 101% 105%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% >1.000%
Liquidität 3. Grades 166% 198% 195%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4% 4% 4%
Eigenkapitalrentabilität 31% 29% 31%
Gesamtkapitalrentabilität 12% 14% 15%
Materialintensität 83% 83% 84%
Rohertrag 224 182 199
EBIT 59 100 69
EBITD
A 59 100 69
ROCE 31% 29% 31%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Orgabo GmbH
- 173 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Im Geschäftsjahr wurden 10.108 t (Vorjahr 13.722 t) ORGABO-Erden verkauft. Der Absatz liegt damit im 
prognostizierten Bereich und im langjährigen Mittel. Die Marktposition als Erden- und Substratlieferant 
für Sportrasenflächen konnte gehalten werden. Der Verkauf von ORGABO-Erden erfolgt zu einem großen 
Teil objektbezogen. Dies bedingt, dass große Mengen auf nur wenige Maßnahmen entfallen. So wurde der 
Absatz in 2008 maßgeblich durch den Neubau eines Sportzentrums in Langenselbold beeinflusst. 
 
Im Bereich der Klärschlammentsorgung verwertete die ORGABO GmbH rd. 17.400 t (Vj. 18.300 t) 
Klärschlämme. 
 
Die Umsatzerlöse betragen rd. 1.310 TEUR (Vj. 1. 355 TEUR). Das Betriebsergebnis liegt mit 69 TEUR 
wesentlich unter dem des Vorjahres (100 TEUR). Dabei muss berücksichtigt werden, dass das Vorjahr 
durch eine Nachverrechnung aus dem Jahr 2006 beeinflusst war. Bei eine m Jahresüberschuss von 
52 TEUR beträgt der Bilanzgewinn zum 31.12.2008 einschließlich des Gewinnvortrags 53 TEUR. Hiervon 
sollen 53 TEUR ausgeschüttet werden. Das geplante  Ergebnis von 35 TEUR konnte somit übertroffen 
werden. 
 
Wie in den vergangenen Jahren sind keine Investitionen getätigt worden. 
 
Die Eigenkapitalquote ist stichtagsbezogen auf 49 % (Vj. 50 %) gesunken. 
 
Für das Geschäftsjahr 2009 wird von in etwa gleich bleibenden Absatzmengen und Umsatzerlösen 
ausgegangen, die bei günstigem Verlauf im Golfplatzbereich auch deutlich höher ausfallen können.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. Risiken werden im Ausfallrisiko  durch Schuldnerkonkurse gesehen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die BSZi Revision und 
Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Orgabo GmbH
- 174 -

Stadtwerke Freiberg AG
Anschrift: 09599 Freiberg, Poststr. 5
Gründung: 14.05.1991
Handelsregister: HRB 3756, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg 51,00%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 49,00%
Beteiligungen
Freiberger Stromversorgung GmbH 70,00%
Freiberger Erdgas GmbH 59,50%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Axel Schneegans Vorsitzender
Dagmar Berek
Aufsichtsrat
Dr. Arnd Böttcher Vorsitzender
Albert Filbert
Wolfgan
g Heinemann
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Die Versorgung der Bevölkerung mit Gas, Wasser, Elektrizität und Wärme, die Entsorgung und die
Durchführung des ÖPNV. Die Gesellschaft kann sich an Gesellschaften und anderen Unternehmungen
beteiligen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 6 TEUR.
- 175 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 16.543 16.600 16.549
Immaterielle Vermögensgegenstände 306 255 256
Sachanlagen 991 1.099 1.048
Finanzanlagen 15.246 15.246 15.246
Umlaufvermögen 4.118 4.431 6.633
Vorräte 000
2.700 2.622 2.068
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.418 1.809 4.566
Rechnungsabgrenzungsposten 1 6 1
Summe Aktiva 20.663 21.037 23.184
Passiva
Eigenkapital 16.114 16.321 16.532
Gezeichnetes Kapital 5.500 5.500 5.500
Kapitalrücklage 4.225 4.225 4.225
Gewinnrücklagen 3.637 3.637 3.637
Bilanzergebnis 2.752 2.959 3.170
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 2.397 2.543 2.602
Verbindlichkeiten 2.151 2.173 4.050
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 20.663 21.037 23.184
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 3.667 3.727 3.868
Umsatzerlöse 3.667 3.727 3.868
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 130 99 132
Betriebsleistung 3.797 3.825 4.001
Betriebsaufwand -3.641 -3.144 -3.181 
Materialaufwand -171 -154 -138 
Personalaufwand -2.201 -2.306 -2.415 
Abschreibungen -164 -163 -164 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.105 -521 -464 
Betriebsergebnis 156 681 819
Finanzergebnis 2.471 2.374 2.152
Erträge aus Beteiligungen 2.489 2.359 2.090
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34 69 112
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52 -54 -50 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
2.628 3.055 2.971
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -84 -369 -281 
Sonstige Steuern -4 -4 -4 
Jahresergebnis 2.540 2.682 2.686
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadtwerke Freiberg AG
- 176 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 16.114 16.321 16.532
davon Gezeichnetes Kapital 5.500 5.500 5.500
Eigenkapitalquote 78% 78% 71%
Bankverbindlichkeiten 351 330 0
Veränderung Verschuldung -2.206 21 1.877
Verschuldungsgrad 28% 29% 40%
Anlagendeckungsgrad 2 106% 107% 100%
Liquidität 3. Grades 131% 135% 100%
Investitionen 122 220 123
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 69% 72% 69%
Eigenkapitalrentabilität 16% 16% 16%
Gesamtkapitalrentabilität 12% 13% 12%
Materialintensität 4% 4% 3%
Rohertrag 3.496 3.572 3.730
EBIT 2.645 3.040 2.909
EBITD
A 2.808 3.203 3.073
ROCE 16% 17% 17%
Personal
Personalintensität 58% 60% 60%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 45 50 49
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 49 46 49
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadtwerke Freiberg AG
- 177 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Das Geschäftsjahr 2008 der Stadtwerke Freiberg AG (SWF AG) und ihrer Tochterunternehmen Freiberger 
Erdgas GmbH (FEG) und Freiberger Stromversorgung GmbH (FSG) war wie in den Vorjahren von weiteren 
Veränderungen der energierechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst. Im Ergebnis der Veränderungen 
der energierechtlichen Rahmenbedingungen hat sich der Wettbewerb der Energiebranche auch im 
vergangenen Jahr weiterentwickelt. Dieser zeigte sich wie in den Vorjahren in der Volatilität der Ein- und 
Verkaufpreise für Strom- und Gaslieferungen sowie in der wachsenden Wechselbereitschaft der Kunden.  
 
Im Einzelnen erhöhten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr durch Anpassung der Berechnung 
von Dienstleistungsentgelten aus kaufmännischen und technischen Dienstleistungen an die 
Tochterunternehmen der SWF AG um 3,8 % und e rreichten eine Gesamthö he von 3.868 TEUR. Der 
Personalaufwand stieg durch die Erhöhung der Vergütungen in Anlehnung an den MTV AVEU, durch 
vorgenommene Gehaltsanpassungen und den höheren Mitarbeiterbestand um ca. 4,7 %. Trotz 
verringerter Beteiligungserträge von den Tochterunternehmen erhöhte sich das Ergebnis der SWF AG 
aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr geringeren sonstigen Aufwendungen, da diesmal keine 
Beratungshonorare verbucht wurden. Das Geschäft sjahr schließt mit einem gegenüber dem Vorjahr 
nahezu unveränderten Jahresüberschuss in Höhe von 2.686 TEUR. 
 
Vom Bilanzgewinn in Höhe von 3.170 TEUR sollen rund 2.500 TEUR ausgeschüttet und der Restbetrag 
auf neue Rechnung vorgetragen werden. 
 
Die Investitionen sind im Wesentlichen für Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt 
worden. 
 
Der Brutto-Cash-Flow des Jahres 2008 (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Erhöhung Rückstellungen) 
ist mit rd. 2.900 TEUR gegenüber dem Vorjah r (rd. 3.000 TEUR) aufgrund verminderter 
Rückstellungsbildung leicht rückläufig. Aus dem Cash-Flow konnten sowohl die Gewinnausschüttung für 
das Vorjahr als auch die Investitionen finanziert werden.  
 
Es wird auch zukünftig von einem positiven Geschäftsverlauf ausgegangen. Voraussetzung hierfür ist, 
dass sich die SWF AG und ihre Tochterunternehmen auch zukünftig trotz ständig wachsender 
Anforderungen erfolgreich im Energiemarkt behaupten können. 
 
Die im Rahmen der Risikoanalyse festgestellten Geschäftsrisiken (Rückgang der Beteiligungserträge, 
Drohverluste und Prozessrisiken) wurden bei der kurz- und mittelfristigen Erfolgsplanung berücksichtigt. 
Die Eintrittswahrscheinlichkeit von existenzgefährdenden Risiken wird als sehr gering eingeschätzt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die Ernst & Young AG, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Dresden, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadtwerke Freiberg AG
- 178 -

Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 25.05.2007
Handelsregister: HRA 83356, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Lothar Litters Vorsitzender
Dr.-Ing. Ulrich Groß
Reinhard Kalisch
Bezüge der Geschäftsführung:
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom- und
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet
erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die Gesellschaft
kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen
gründen, erwerben, pachten oder verpachten sowie Interessensgemeinschafts- und Unternehmensverträge
schließen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 179 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 18.121 23.057
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 8 4
Sachanlagen 0 18.080 23.028
Finanzanlagen 0 32 25
Umlaufvermögen 0 54.728 83.540
Vorräte 0 230 89
0 34.345 37.770
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 20.152 45.680
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 0 72.848 106.597
Passiva
Eigenkapital 0 10.899 15.819
Gezeichnetes Kapital 0 1.000 1.000
Kapitalrücklage 0 9.204 40.562
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 695 -25.743 
Sonderposten 0 0 0
Empfangene Ertragszuschüsse 0 4.160 5.083
Rückstellungen 0 19.755 58.730
Verbindlichkeiten 0 38.034 26.965
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 72.848 106.597
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 125.166 240.511
Umsatzerlöse 0 124.936 240.652
Bestandsveränderungen 0 230 -141 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 1.605 1.665
Betriebsleistung 0 126.771 242.176
Betriebsaufwand 0 -122.366 -264.406 
Materialaufwand 0 -116.264 -196.417 
Personalaufwand 0 -1.432 -3.170 
Abschreibungen 0 -86 -201 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -4.584 -64.619 
Betriebsergebnis 0 4.405 -22.230 
Finanzergebnis 0 310 122
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 002
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 312 228
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -2 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -0 -108 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
0 4.715 -22.108 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -4.020 -3.632 
Sonstige Steuern 0 0 -3 
Jahresergebnis 0 695 -25.743 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
- 180 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 10.899 15.819
davon Gezeichnetes Kapital 0 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 0% 15% 15%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 0 38.034 -11.069
Verschuldungsgrad 0% 568% 574%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 65% 75%
Liquidität 3. Grades 0% 96% 99%
Investitionen 0 15.648 20.967
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 1% -11%
Eigenkapitalrentabilität 0% 6% -163%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 1% -24%
Materialintensität 0% 92% 81%
Rohertrag 0 8.902 44.094
EBIT 0 4.405 -22.228
EBITD
A 0 4.490 -22.027
ROCE #DIV/0! 5% -123%
Personal
Personalintensität 0% 1% 1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 29 36
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 04 98 8
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
- 181 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) war bis zum 30. Ju ni 2007 in 72 südhessischen Kommunen 
Verteilnetzbetreiber für die Energien Strom und Gas.  Zur Umsetzung der rechtlichen Entflechtung nach § 
7 Abs.3 EnWG verfolgte die HSE ein zweistufiges Konzept. Zunächst wurde der Netzbetrieb der HSE in die 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG ausgegliedert. Der VNB hat dabei die 
Strom- und Gasnetze der HSE zum 1. Juli 2007 ge pachtet, so dass der Netzbetrieb- und -ausbau 
unabhängig von den sonstigen Tätigkeitsgebieten der Energieversorgung in eigener Verantwortung 
gewährleistet ist. Gesellschaftszweck der VNB ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von 
Strom- und Gasversorgungsnetzen. Die HSE hat dann in einer zweiten Stufe das Eigentum an den Strom- 
und Gasverteilnetzen, die Anteile an der VNB und ihrer Komplementärin sowie den Pachtvertrag mit der 
VNB in die HSE Netz AG mit wirtschaftlicher Wirkung ebenfalls zum 1. Juli 2007 ausgegliedert. Damit 
wurde nicht nur der Netzbetrieb sondern auch das Eigentum an den Strom- und Gasnetzen 
organisatorisch und gesellschaftsrechtlich von den üb rigen Gebieten der Energieversorgung getrennt. Der 
VNB sorgt dafür, dass alle Energievertriebsunternehmen diskriminierungsfrei zu den gleichen 
Bedingungen Zugang zu den Netzen haben. Das Unternehmen unterliegt den Vorgaben der 
Bundesnetzagentur, die als Regulierungsbehörde die Netzentgelte für den VNB festlegt. Der 
Jahrsvergleich für das Geschäftsjahr 2008 der VN B zeigen im Strombereich ein Aufkommen von 
3,9 Mrd. kWh sowie im Gassegment ein Aufkommen von 7,3 Mrd. kWh. 
 
Die Umsatzerlöse in Höhe von 240.652 TEUR wurd en überwiegend aus Netzentgelten inklusive 
Aufwendungen für Konzessionsabgabe, sowie KWK- und EEG-Verrechnungen erzielt. Hiervon entfielen rd. 
175.000 TEUR auf die Elektrizitätsversorgung sowie rd. 58.000 TEUR auf die Gasversorgung. Die übrigen 
Umsatzerlöse in Höhe von 7.700
 TEUR sind im Wesentlichen auf die Erbringung technischer 
Anschlussleistungen für Dritte zurückzuführen. Bezogen auf die Umsatzerlöse erhöhte sich der 
Materialaufwand, im Wesentlichen bestehend aus Aufwendungen für Stromeinspeisungen durch 
dezentrale Erzeuger auf Grundlage des EEG und des KWKG, Pachtentgelten für das Elektrizitäts- und 
Gasnetz der HSE Netz AG, Netzentgelte Dritter, Aufwendungen für Instandhaltungsarbeiten, 
Betriebsführung und Dienstleistungen Dritter. Für Bau und Betriebsführung der Versorgungsnetze bedient 
sich die VNB überwiegend der Konzerngesellschaft HSE Technik GmbH & Co. KG.  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahres fehlbetrag in Höhe von 25.743 TEUR ab. Der 
Jahresabschluss der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr maßgeblich geprägt durch die Beauftragung 
zur operativen Abwicklung der Auswirkungen der Mehrerlösabschöpfu ng aufgrund der BGH-
Rechtsprechung durch die HSE Netz. Dies führte zur Bildung einer Rückstellung in Höhe von 31.400 
TEUR, die durch eine Zuführung zur Kapitalrücklage entsprechend finanziert wurde. 
 
Der VNB errichtet Zugänge zum Pachtgegenstand auf eigene Rechnung und investierte im vergangenen 
Jahr rd. 15.648 TEUR in den Ausbau und Erhalt der überlassenen Ve rsorgungsnetze. Zur Finanzierung 
des Ausbaus wurden rd. 4.200 TEUR an Ertragszus chüssen vereinnahmt. Di e Gesellschaft war zum 
31.12.2008 mit ausreichenden Finanzmitteln ausgesta ttet. Dies spiegelt sich in der Höhe des 
Umlaufvermögens von 83.540 TEUR wider. Hierin  sind im Wesentlichen  Forderungen aus dem 
Leistungsverkehr sowie die zum Stichtag angesammelten Flüssige Mittel enthalten.  
 
Das Anlagevermögen in Höhe von 23. 057 TEUR ist weitgehend durch Eige nkapital und Ertragszuschüsse 
gedeckt. Die Ermittlung der Rückstellungen im Zusammenhang mit einem BGH-Urteil zur „Abschöpfung“ 
so genannter Mehrerlöse erfolgt mittels einer bereichs- und zeitraumbezogenen Gegenüberstellung 
realisierter Umsatzerlöse aus Netzentgelten der HSE mit den genehmigten Erlösen laut Bescheid der 
Bundesnetzagentur und führte – unter Berücksichtigung einer Verzin sung bis zum 31. Dezember 2008 –  
zu einem Betrag in Höhe von 31.400 TEUR. 
 
Ab dem 1 Januar 2009 wird durc h die Anwendung der Anreizreguli erungsverordnung das bisherige 
Kostenzuschlagsverfahren durch die Regulierung der Erlösobergrenze abgelöst. Durch die 
Bundesnetzagentur wurde im Geschäftsjahr ein bundesweiter Effizienzvergleich anhand der von den 
Netzbetreibern übermittelten Daten durchgeführt. Alle Netzbetreiber haben sich dabei in einer 
Vergleichsrechnung messen zu lassen. Die durch die Bundesnetzagentur ermittelten individuellen 
Ineffizienzen sind abzubauen. Das Geschäftsergebnis 2009 und der Folgejahre  hängt somit von der 
Fähigkeit der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG ab, auf die festgelegten 
Erlösobergrenzen mit Kostenanpassungen reagieren zu können.   
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2008 erfolgte durch die BDO Deutsche 
Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
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Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 100
Gründung: 16.05.2007
Handelsregister: HRB 85980, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Lothar Litters Vorsitzender
Dr.-Ing. Ulrich Groß
Reinhard Kalisch
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 0 2 2
Eigenkapital 0 27 29
Bilanzsumme 0 29 34
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung von der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
Verwaltungs-GmbH.
Gesamtleistung
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
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Teilkonzern 
bauverein
 
AG

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Kapital Anteile
75.000 TEUR HEAG 
BVD Immobilien Marketing GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kapital
Kapital Kapital Kapital Kapital
1.500 TEUR 16.080 TEUR 25 TEUR 26 TEUR 153,5 TEUR
Anteile
Anteile Anteile Anteile Anteile - bauverein AG 94,79%
- bauverein AG 94,99% - bauverein AG 49,00% - bauverein AG 100, 00 % - bauverein AG 50,00% - Stadt Erbach 3,52%
- Wissenschaftsstadt Darmstadt        5,01% - Stadt Freiberg 51,00% - Klotz GbR  50,00% - Sparkasse Odenwaldkrei s 1,69%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
26 TEUR 400 TEUR 25 TEUR 1 TEUR 100 TEUR
Anteile
Anteile Anteile Anteile Anteile - bauverein AG 94,80%
50,00% - Städtische Wohnungsgesellschaft - bauverein AG 100,00% - BVD Immobilien - AG für Grundbesitz & Handel 5,10%
50,00%    Freiberg/Sachsen mbH 100,00%   Beteiligungs-GmbH 100,00% - HEAG Wohnbau GmbH 0,10%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
5.120 TEUR 25 TEUR 50 TEUR 25 TEUR 26,5 TEUR
Anteile
Anteile - Städtische Wohnungsgesellschaft Anteile Anteile Anteile
- BVD Gewerbe GmbH 94,99%    Freiberg/Sachsen mbH 50,00% - bauverein AG 100, 00% - BVD Immobilien - bauverein AG 100,00%
- WDB GmbH & Co. KG 5,01% - bauverein AG 50,00%   Beteiligungs-GmbH 100,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital
26 TEUR 25,6 TEUR 25,6 TEUR 25 TEUR
Anteile Anteile
- HEAG Wohnbau 49,00% Anteile - BVD Immobilien Marketing GmbH 51,20% Anteile
- GWH Gemeinnützige Wohnungs- - SWG 94,00% - Melk 24,40% - BVD Immobilien
  gesellschaft mbH Hessen 51,00% - HVBFF 6,00% - Engelhardt 24,40%    Beteiligungs-GmbH 100,00%
Kapital Kapital
26 TEUR 1.500 TEUR
Anteile Anteile
- HEAG Wohnbau 49,00% - bauverein AG 50,00%
- GWH Gemeinnützige Wohnungs- - Städtische Wohnungsgesellschaft 
  gesellschaft mbH Hessen 51,00%    Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Beteiligungen der bauverein AG
Angaben zum 31.12.2008
Kapital = gezeichnetes Kapital
Legende:
80,12%
8,81%
6,06%
5,01%
bauverein AG
BVD Verwaltungs-GmbH GBGE Gemeinnützige Baugesell-
schaft mbH, Erbach
BVD Immobilien Beteiligungs-
GmbH
BVD New Living GmbH & Co. KG
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
BVD Immobilien GmbH & Co.
Postsiedlung KG
Projektgesellschaft DA Goethestr.
36 mbH & Co. Bauträger KG
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte
Freiberg KG
BVD Immobilien GmbH & Co.
Freiberg KG
Projektgesellschaft Darmstadt
Goethestraße 36 mbH ImmoSelect GmbH
BVD Vermögensverwaltung GmbH
BVD Invest GmbH
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG
BVD Gewerbe GmbH
Eissporthalle Darmstadt GmbH
HEAG Wohnbau GmbH BVD Immobilien Marketing GmbH
- TUS Gemeinde 1846 eV
- BVD Gewerbe GmbH
Städtische Wohnungsgesellschaft
Freiberg/Sachsen GmbH (SWG)
BVD Freiberg GmbH
Stadtbau Freiberg GmbH
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
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Teilkonzern bauverein AG
Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 628.840 645.592 654.722
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.149 1.219 1.143
Sachanlagen 519.838 526.286 533.593
Finanzanlagen 107.854 118.087 119.986
Umlaufvermögen 147.256 138.658 114.015
Vorräte 34.778 29.001 15.048
71.052 44.426 44.973
Wertpapiere 25.465 39.226 40.105
Liquide Mittel 15.960 26.004 13.889
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 953
Latente Steuern 694 953 0
Summe Aktiva 776.790 785.202 769.689
Passiva
Eigenkapital 286.115 279.829 280.269
Gezeichnetes Kapital 75.000 75.000 75.000
Kapitalrücklage 28.699 28.699 28.699
Gewinnrücklagen 178.412 184.322 183.475
Bilanzergebnis 4.104 -7.938 -6.891 
Anteil anderer Gesellschafter -100 -254 -13 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 43.820 42.950 42.565
Verbindlichkeiten 444.897 460.795 445.826
Rechnungsabgrenzungsposten 1.959 1.629 1.029
Summe Passiva 776.790 785.202 769.689
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 133.922 132.555 120.722
Umsatzerlöse 112.942 136.991 127.063
Bestandsveränderungen 20.261 -4.878 -7.088 
Andere aktivierte Eigenleistungen 719 441 747
Sonstige betriebliche Erträge 33.478 10.049 10.049
Betriebsleistung 167.401 142.604 130.771
Betriebsaufwand -153.459 -125.800 -111.372 
Materialaufwand -109.392 -93.814 -80.375 
Personalaufwand -10.942 -11.195 -10.251 
Abschreibungen -17.383 -13.332 -13.969 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.743 -7.460 -6.777 
Betriebsergebnis 13.942 16.804 19.398
Finanzergebnis -4.504 -7.003 -5.748 
Erträge aus Beteiligungen 22 -1.119 -1.799 
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 7.086 6.127 6.168
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.064 2.304 1.936
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.448 -2.208 -400 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.220 -12.099 -11.648 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -8 -7 -6 
9.438 9.800 13.650
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -4 -13.620 -10.964 
Sonstige Steuern -5.464 -2.410 -2.230 
Ergebnisabführung -10 -10 -10 
Jahresergebnis 3.960 -6.240 445
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 286.115 279.829 280.269
davon Gezeichnetes Kapital 75.000 75.000 75.000
Eigenkapitalquote 37% 36% 36%
Bankverbindlichkeiten 335.690 345.762 332.441
Veränderung Verschuldung 46.368 15.898 -14.969
Verschuldungsgrad 171% 181% 175%
Anlagendeckungsgrad 2 101% 99% 96%
Liquidität 3. Grades 105% 96% 80%
Investitionen 66.601 14.961 20.158
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3% -5% 0%
Eigenkapitalrentabilität 1% -2% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 1% -1% 0%
Materialintensität 65% 66% 61%
Rohertrag 24.531 38.741 40.346
EBIT 21.042 21.804 23.761
EBITD
A 38.425 35.135 37.730
ROCE 5% 2% 4%
Personal
Personalintensität 7% 8% 8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 147 155 159
davon Auszubildende 0 6 5
Personalaufwand je Beschäftigt
e 74 72 64
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl verwaltete Wohnungen 18.486 19.586 19.327
Wohnungsleerstandsquote 2,95 2,64 3,2
Anzahl Mieterprivatisierung 38 16 17
Ertrag Mieterprivatisierung 3.527 1.207 1.544
Aufwand für Instandhaltung u. Modernisierung 26.169 24.319 20.348
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Teilkonzern bauverein AG
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B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Der Teilkonzern Immobilien errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und 
Nutzungsformen. Der Wohnungsbestand konzentriert sich überwiegend auf die Stadt Darmstadt sowie die 
Landkreise Darmstadt-Dieburg und Odenwald. Darüber hinaus werden ausgewählte Bestände im Rahmen 
eines Mieterprivatisierungsprogramms sowie einz elne Wohnungen oder Häuser im Rahmen des 
Portfoliomanagements, vorzugsweise an Mieter, veräußert.  
 
Der Teilkonzern hat das Geschäftsjahr 2008 mit ei nem Konzernjahresüberschuss von 445 TEUR, im 
Vorjahr Konzernjahresfehlbetrag von 6.240 TEUR abgeschlossen. Der Konzernjahresüberschuss ist durch 
den einmaligen Anfall von Abgelt ungssteuer auf die so genannte n EK02-Bestände von 10.493 TEUR 
vermindert. 
 
Die Konzernumsätze sind  mit 127.063 TEUR planmäßig um 9.928 TEUR hinter den Umsätzen des 
Vorjahres zurückgeblieben. Während hierbei die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung weiter von 
108.364 TEUR in 2007 auf 111.680 TEUR in 2008 ge steigert wurden, ist der Umsatz aus dem 
Bauträgergeschäft mit 15.261 TEUR planmäßig hinter dem ungewöhnlich hohen Umsatz des Vorjahres 
von 27.982 TEUR zurückgeblieben. Der Materialaufw and des Geschäftsjahres 2008 ist von 93.814 TEUR 
um 13.439 TEUR auf 80.375 TEUR erwartungsgemäß in Folge des reduzierten Bauträgergeschäfts 
gesunken. 
 
Das Betriebsergebnis konnte um 2.594 TEUR auf 19.398 TEUR gesteigert werden. Das 
Vorjahresbetriebsergebnis von 16.804 TEUR war durch das umfangreiche Bauträgergeschäft 
überdurchschnittlich hoch ausgefallen. Demgegenüber konnte das branchenübliche negative 
Finanzergebnis um 1.255 TEUR von - 7.003 TEUR auf - 5.748 TEUR verbessert werden. 
 
Die Konzernbilanzsumme hat sich um 15.5 13 TEUR von 785.202 EUR auf 769.689 TEUR zum 
Bilanzstichtag 31.12.2008 vermindert. Der Teilkonze rn hat in 2008 insgesamt 17.310 TEUR in das 
Sachanlagevermögen investiert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt damit 85,1 
% (Vorjahr 82.2 %). Die Eigenkapitalquote stieg 2008 auf 36,4 % an (Vorjahr 36.2 %). 
 
Der Teilkonzern wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der langfristigen 
Rückstellungen und der Zu- und Abschreibungen – be läuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 11.042 TEUR, 
im vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 7.752 TEUR. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2009 geplante Finanz- und Er tragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, 
ihrer Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine 
Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Handelns ist der Teilkonzern Immobilien gleichermaßen 
mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie 
möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese 
kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. Daher wird im Teilkonzern ein systematisches, auf 
die Besonderheiten der Immobilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt. Die 
Identifikation der relevanten Risiken erfolgt durch eine regelmäßige Risikoinventur und wurde in einem 
umfassenden Katalog vollzogen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Maßnahmen adäquat gegengesteuert 
werden können. 
 
Die Ertragslage des Teilkonzerns Immobilien wird zukünftig noch stärker durch das Geschäftsfeld 
Hausbewirtschaftung geprägt sein. Innerhalb dieses Segments wird die Ausweitung des 
Mieterprivatisierungsprogramms positiv zur Entwicklung der Ertragslage beitragen. Dabei umfasst das 
zukunftsorientierte Unternehmenskonzept der bauverein AG den Ausgleich von veräußerten Flächen 
mittels Neubauten und Aufstockungen von Bestandsbauten, so dass sowohl Vermietungsfläche als auch 
Anzahl der Wohnungen auf dem gleichen Niveau bleiben werden. 
 
Für das Jahr 2009 geht die integrierte Unternehmensplanung des Teilkonzerns von einem 
Konzernjahresüberschuss von 8,2 Mio. EUR aus. Das Ergebnis berücksichtigt bereits einen 
vertragsgemäßen Anstieg der Leasingaufwendungen um  3,2 Mio. EUR für den an gemieteten Immobilien-
Teilbestand. Der Anteil des Bauträgergeschäfts am Gesamtergebnis wird ertragsmäßig unter dem Niveau 
der Vorjahre bleiben. Begründung dafür ist die Veräußerung des überwiegenden Teils der 
Wohnimmobilien in 2008, welcher in 2009 weitgehend abgeschlossen werden soll. 
 
Ausgewiesen werden für den Teilkonzern Immobilien die Jahresabschlusszahlen, die sich im Rahmen der 
Konzernabschlusserstellung der HEAG AG ergeben. Diese können von den Angaben gem. 
Konzernprüfungsbericht der bauverein AG abweichen.
 
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Teilkonzern bauverein AG

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
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bauverein AG
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 08.10.1864
Handelsregister: HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 80,12%
BVD Immobilien Marketing GmbH 8,81%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 6,06%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,01%
Beteiligungen
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 100,00%
BVD Immobilien Marketing GmbH 100,00%
BVD Vermögensverwaltung GmbH 100,00%
BVD Verwaltungs-GmbH 100,00%
BVD Gewerbe GmbH 94,99%
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 94,80%
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 94,79%
BVD Freiberg GmbH 50,00%
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 50,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 50,00%
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Vorstand
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun Vorsitzender
Franz Volkers
Daniela Wagner
Aufsichtsrat
Sabine Seidler Stadtverordnete Vorsitzende
Dr. Marku
s Hoschek 1. stv. Vorsitzender
Monika Klein-Obeth 2. stv. Vorsitzende
Klaus v. Prümmer Stadtrat 3. stv. Vorsitzende
Hildegard Förster-Heldmann Stadtverordnete 4. stv. Vorsitzende
Iris Behr Stadtverordnete
Rita Beller Stadträtin
Andreas Engeldrum
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung. Die
Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und
der Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung Darmstadts. Die Gesellschaft errichtet,
betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle
im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben
übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. (...)
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
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Albert Filbert
Dr. Wolfgang Gehrke Stadtverordneter
Cornelia Gründling
Katrin Kosub Stadtverordnete
Ctirad Kotoucek Stadtverordneter
Günther Schmitzer
Tobias Swyter
Bezüge des Vorstands:
Bezüge des Aufsichtrats:
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Sitzungsgelder des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf 54,7 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
bauverein AG
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Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 607.086 627.990 658.212
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.149 1.219 1.143
Sachanlagen 472.340 466.173 482.179
Finanzanlagen 133.597 160.599 174.890
Umlaufvermögen 134.321 104.185 77.894
Vorräte 31.430 25.972 12.151
83.244 47.678 47.014
Wertpapiere 9.153 9.499 10.591
Liquide Mittel 10.493 21.036 8.139
Rechnungsabgrenzungsposten 694 847 810
Summe Aktiva 742.101 733.022 736.915
Passiva
Eigenkapital 284.894 283.946 286.945
Gezeichnetes Kapital 75.000 75.000 200.000
Kapitalrücklage 28.699 28.699 28.699
Gewinnrücklagen 175.314 181.195 55.248
Bilanzergebnis 5.881 -947 2.999
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 43.438 37.033 36.904
Verbindlichkeiten 412.530 410.810 412.112
Rechnungsabgrenzungsposten 1.240 1.232 954
Summe Passiva 742.101 733.022 736.915
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 126.287 124.825 112.395
Umsatzerlöse 105.273 129.645 118.597
Bestandsveränderungen 20.295 -5.261 -6.950 
Andere aktivierte Eigenleistungen 719 441 747
Sonstige betriebliche Erträge 31.884 8.914 10.222
Betriebsleistung 158.171 133.739 122.617
Betriebsaufwand -138.104 -114.628 -105.235 
Materialaufwand -100.162 -87.107 -77.480 
Personalaufwand -8.871 -8.461 -9.176 
Abschreibungen -14.198 -12.301 -12.672 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.872 -6.758 -5.906 
Betriebsergebnis 20.067 19.111 17.382
Finanzergebnis -3.048 -4.318 -1.616 
Erträge aus Beteiligungen 22 0 300
Erträge aus Gewinnabführung 113 0 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 7.086 6.127 6.321
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.212 2.501 2.082
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.445 -60 -72 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.028 -10.763 -9.948 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -8 -2.122 -299 
17.019 14.794 15.766
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -13.616 -10.788 
Sonstige Steuern -5.256 -2.125 -1.980 
Jahresergebnis 11.762 -947 2.999
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
bauverein AG
- 195 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 284.894 283.946 286.945
davon Gezeichnetes Kapital 75.000 75.000 200.000
Eigenkapitalquote 38% 39% 39%
Bankverbindlichkeiten 311.456 304.358 307.488
Veränderung Verschuldung 46.110 -1.719 1.302
Verschuldungsgrad 160% 158% 157%
Anlagendeckungsgrad 2 101% 96% 93%
Liquidität 3. Grades 105% 81% 62%
Investitionen 71.905 29.424 35.190
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 9% -1% 3%
Eigenkapitalrentabilität 4% 0% 1%
Gesamtkapitalrentabilität 2% 0% 0%
Materialintensität 63% 65% 63%
Rohertrag 26.125 37.717 34.914
EBIT 27.280 23.116 23.704
EBITD
A 41.478 35.418 36.376
ROCE 8% 3% 5%
Personal
Personalintensität 6% 6% 7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 138 143 147
davon Auszubildende 0 6 5
Personalaufwand je Beschäftigte 64 59 62
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
bauverein AG
- 196 -

B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Die bauverein AG errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und 
Nutzungsformen. Der Wohnungsbestand konzentriert sich überwiegend auf die Stadt Darmstadt und den 
Landkreis Darmstadt-Dieburg / Odenwald. Darüber hinaus werden ausgewählte Bestände im Rahmen 
eines Mieterprivatisierungsprogramms sowie einz elne Wohnungen oder Häuser im Rahmen des 
Portfoliomanagements, vorzugsweise an Mieter, veräußert.  
 
Die bauverein AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresüberschuss von 2.999 TEUR, im Vorjahr 
Jahresfehlbetrag von 947 TEUR abgeschlossen. Der Jahresüberschuss is t durch den Anfall der 
Abgeltungssteuer auf die EK02-Bestände von 10.493 TEUR vermindert. 
 
Die Umsätze sind mit 118.597 TEUR planmäßig um 11 .048 TEUR hinter den Umsätzen des Vorjahres 
zurückgeblieben. Während hierbei die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung weiter von 101.597 
TEUR in 2007 auf 103.032 TEUR in 2008 gesteigert wurden, ist der Umsatz aus dem Bauträgergeschäft 
mit 15.102 TEUR planmäßig hinter dem ungewöhnli ch hohen Umsatz des Vorjahres von 27.572 TEUR 
zurückgeblieben. Der Materialaufwand des Geschäftsjahres 2008 ist von 87.107 TEUR um 9.627 TEUR 
auf 77.480 TEUR in Folge des reduzierten Bauträgergeschäfts gesunken. Das Betriebsergebnis 
verringerte sich erwartungsgemäß um 1.729 TEUR auf 17.382 TEUR. Das Vorjahresbetriebsergebnis von 
19.111 TEUR war durch das umfangreiche Bauträgergeschäft überdurchschnittlich hoch ausgefallen. 
Demgegenüber konnte das branchenübliche negative Finanzergebnis (inkl. Beteiligungsergebnis) von       
- 4.318 TEUR auf -1.616 TEUR verbessert werden. 
 
Die Bilanzsumme hat sich um 3.893 TEUR von 733.022 EUR auf 736.915 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008 erhöht. Die bauverein AG hat in 200 8 insgesamt 35.190 TEUR in das Anlagevermögen 
investiert, wovon 24.398 TEUR auf  das Sachanlagevermögen und 273 TEUR auf DV-Programme 
entfielen. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 10.519 
TEUR, die im Wesentlichen auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen entfielen. Daneben konnten 
Zuschreibungen auf Beteiligungen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen vorgenommen werden. 
Im Geschäftsjahr 2008 stieg das Anlagevermögen nach Abzug der planmäßigen Abschreibungen 
insgesamt um 30.222 TEUR von 627.990 TEUR auf 658. 212 TEUR. Der Anteil de s Anlagevermögens an 
der Bilanzsumme beträgt damit 89,3 % (Vorjahr 85,7 %). 
 
Die Eigenkapitalquote stieg 2008 auf 39,0 % an (Vorjahr 38,7 %). 
 
Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der langfristigen 
Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 15.867 TEUR, im 
vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 19.454 TEUR. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2009 geplante Finanz- und Er tragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, 
ihrer Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine 
Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Handelns ist die bauverein AG gleichermaßen mit 
Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst 
zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich 
identifiziert, bewertet und überwacht. Daher wird bei der bauverein AG ein systematisches, auf die 
Besonderheiten der Immobilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt. Die 
Identifikation der relevanten Risiken erfolgt durch eine regelmäßige Risikoinventur und wurde in einem 
umfassenden Katalog vollzogen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Maßnahmen adäquat gegengesteuert 
werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12. 2008 der bauverein AG durch den Verband der 
Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V., Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Die Ertragslage der bauverein AG wird zukünftig noch stärker durch das Geschäftsfeld 
Hausbewirtschaftung geprägt sein. Innerhalb dieses Segments wird die Ausweitung des 
Mieterprivatisierungsprogramms positiv zu Entwicklung der Ertragslage beitragen. Dabei umfasst das 
zukunftsorientierte Unternehmenskonzept der bauverein AG den Ausgleich von veräußerten Flächen 
mittels Neubauten und Aufstockungen von Bestandsbauten, so dass sowohl Vermietungsfläche als auch 
Anzahl der Wohnungen auf dem gleichen Niveau bleiben werden. 
 
Für das Jahr 2009 geht die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG von einem 
Jahresüberschuss von 9.500 TEUR aus. Das Ergebnis  berücksichtigt bereits einen vertragsgemäßen 
Anstieg der Leasingaufwe ndungen um 3.200 TEUR für den angemi eteten Immobilien-Teilbestand. Der 
Anteil des Bauträgergeschäfts am Gesamtergebnis wird ertragsmäßig unter dem Niveau der Vorjahre 
bleiben. Begründung dafür ist di e Veräußerung des überwiegenden Te ils der Wohnimmobilien in 2008, 
welcher in 2009 weitgehend abgeschlossen werden soll.
 
- 197 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
bauverein AG

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 198 -

BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
Anschrift: 80331 München, Isartorplatz 8
Gründung: 22.09.1998
Handelsregister: HRB 72972, Amtsgericht München
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 94,00%
HVBFF Objekt Beteiligungs GmbH 6,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Rainer Heyduck
Jürgen Jung
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Vermietung, Veräußerung, Verwertung und Verwaltung von
Grundstücken, Gebäuden und grundstücksgleichen Rechten samt Bestandteilen sowie die Errichtung,
Sanierung und Verwaltung von Baulichkeiten aller Art, insbesondere der Erwerb und die Vermietung von
mehreren Wohn- und Geschäftshäusern in Freiberg/Sachsen. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften 
und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet erscheinen, den Gesellschaftsgegenstand unmittelbar oder
mittelbar zu fördern. Ausgenommen sind Tätigkeiten bzw. Geschäfte nach § 34c GewO.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Vergütung für die Übernahme des Haftungsrisikos gemäß Gesellschaftervertrag (2.556,46 Euro)
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 199 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 7.133 5.757 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 7.033 5.657 0
Finanzanlagen 100 100 0
Umlaufvermögen 636 510 0
Vorräte 000
000
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 636 510 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 7.770 6.267 0
Passiva
Eigenkapital 935 -171 0
Gezeichnetes Kapital 26 26 0
Kapitalrücklage 22.113 -25 0
Gewinnrücklagen 0 -171 0
Bilanzergebnis -21.204 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 6.834 6.437 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 7.770 6.267 0
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 1.178 1.178 0
Umsatzerlöse 1.178 1.178 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 1.178 1.178 0
Betriebsaufwand -1.452 -1.455 0
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.376 -1.376 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -75 -78 0
Betriebsergebnis -274 -277 0
Finanzergebnis -223 -205 0
Erträge aus Beteiligungen 050
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 500
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge2 4 27 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -252 -238 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-496 -482 0
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 0 482 0
Jahresergebnis -496 -1 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
- 200 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 935 -171 0
davon Gezeichnetes Kapital 26 26 0
Eigenkapitalquote 12% -3% 0%
Bankverbindlichkeiten 6.833 6.437 0
Veränderung Verschuldung -396 -397 0
Verschuldungsgrad 731% < -1.000% 0%
Anlagendeckungsgrad 2 109% 109% 0%
Liquidität 3. Grades >1.000% >1.000% 0%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -42% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität -53% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität -6% 0% 0%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 1.178 1.178 0
EBIT -269 -272 0
EBITD
A 1.108 1.105 0
ROCE -26% -139% 0%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
- 201 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Beteiligungsberichts lagen noch keine Jahresabschlussdaten der 
Gesellschaft vor. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
- 202 -

BVD Gewerbe GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Bad Nauheimer Straße 11
Gründung: 15.06.1950
Handelsregister: HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 94,99%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,01%
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH 94,99%
Eissporthalle Darmstadt GmbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Jürgen Mülle r
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 203 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 27.467 27.447 27.406
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 161 141 100
Finanzanlagen 27.306 27.306 27.306
Umlaufvermögen 861 790 610
Vorräte 000
607 465 414
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 253 325 196
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 28.328 28.237 28.016
Passiva
Eigenkapital 2.717 2.829 4.301
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 31.154 31.154 31.154
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -29.937 -29.826 -28.353 
Sonderposten 2.840 0 0
Rückstellungen 3.637 6.957 6.124
Verbindlichkeiten 19.134 18.451 17.591
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 28.328 28.237 28.016
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 911 1.288 1.130
Umsatzerlöse 911 1.288 1.130
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 127 3.079 953
Betriebsleistung 1.039 4.368 2.083
Betriebsaufwand -1.475 -4.867 -1.382 
Materialaufwand -711 -4.110 -548 
Personalaufwand -82 -75 -130 
Abschreibungen -54 -74 -49 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -628 -607 -655 
Betriebsergebnis -437 -499 701
Finanzergebnis 527 713 805
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 1.442 1.647 1.772
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 1 8 12
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -926 -941 -978 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
90 214 1.506
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -116 -102 -34 
Jahresergebnis -26 112 1.472
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Gewerbe GmbH
- 204 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 2.717 2.829 4.301
davon Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 10% 10% 15%
Bankverbindlichkeiten 15.283 14.993 11.977
Veränderung Verschuldung 362 -683 -860
Verschuldungsgrad 562% 898% 551%
Anlagendeckungsgrad 2 66% 65% 59%
Liquidität 3. Grades 11% 8% 5%
Investitionen 8 53 8
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3% 9% 130%
Eigenkapitalrentabilität -1% 4% 34%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 5%
Materialintensität 68% 94% 26%
Rohertrag 201 -2.822 582
EBIT 1.005 1.148 2.473
EBITD
A 1.059 1.221 2.522
ROCE 16% 37% 57%
Personal
Personalintensität 8% 2% 6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2 4 5
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 41 19 26
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Gewerbe GmbH
- 205 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die BVD Gewerbe GmbH bewirtschaftet 18 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 Stellplätzen 
in 3 eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darü ber hinaus verwaltet sie im Geschäftsjahr 2008 im 
Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen 308 Gewerbeeinheiten der bauverein AG und 8 
Gewerbeeinheiten der BVD Heimbau GmbH & Co. KG. 
 
Die BVD Gewerbe GmbH hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresüberschuss von 1.472 TEUR 
abgeschlossen, im Vorjahr war ein Jahresüberschuss von 112 TEUR erwirtschaftet worden. Das 
Betriebsergebnis hat sich von -499 TEUR auf 701 TE UR im Geschäftsjahr 2008 verbessert. Innerhalb des 
Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung um 69,1 TEUR gegenüber dem 
Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 2.126 TEUR gegenüber dem Vorjahr 
gesunken. Des Weiteren wurden die Umsätze aus der Geschäftsbesorgung um 0,4 TEUR gesteigert. Der 
Betriebsaufwand ist von 4.867 TEUR um 3.485 TEUR auf 1.382 TEUR im Geschäftjahr 2008, aufgrund 
eines Verbrauches einer bereits in 2005 gebildeten Drohverlustrückstellung von 520 TEUR gesunken. Die 
Umsatzerlöse der einzelnen Objekte entwickelten sich uneinheitlich. Während die Umsätze im Parkhaus 
angestiegen sind, blieben diese in der Eissporthalle hinter den Erwartungen zurück. Zusammen mit den 
Umsätzen der Bahngalerie blieben diese insgesamt im geplanten Ansatz auf niedrigem Niveau. 
 
Die Bilanzsumme sank um 221 TEUR, entsprechend -0,8 % auf 28.016 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008. Das Anlagevermögen verminderte sich um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 49 
TEUR auf 27.406 TEUR zum 31.12.2008. Der überwiegende Teil des Sachanlagevermögens wurde bereits 
2005 außerplanmäßig auf den Eri nnerungswert abgeschrieben. De r überwiegende Anteil des 
Anlagevermögens betrifft Finanzanlagen, die keiner planmäßigen Abschreibung unterliegen. Der Anteil 
des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 97,8 % (Vorjahr: 97,2 %). 
 
Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkapital wird zur Finanzierung der Gesellschaft 
herangezogen. Das Anlagevermögen ist zu 15,7 % (im Vorjahr 10,3 %) durch Eigenkapital finanziert. Die 
Gesellschaft wird derzeit außer du rch Darlehen von Kreditinstituten auch konzernintern durch ihre 
Tochtergesellschaft sowie dem Mutterunternehmen bauverein AG finanziert. Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Jahresergebnisses und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 
1.521 TEUR, im vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 186 TEUR. Langfristig wird erwartet, dass durch 
Veränderung der Mieterstruktur sowie Investitionen zur Energiekostensenkung ein operativer Verlust 
vermieden werden kann. Die bauverein AG ist zu 94,99 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als 
Mutterunternehmen die Finanzierung der Gesellschaft. Durch einen Beherrschungs- und 
Gewinnabführungsvertrag mit der HEAG Wohnbau GmbH und einen Darlehensvertrag mit der HEAG 
Wohnbau GmbH sowie mit der bauverein AG ist die Liquidität des Unternehmens ausreichend gesichert. 
 
Für die beiden folgenden Geschäftsjahre wird infolge der bereits antizipierten Aufwendungen mit 
mindestens ausgeglichenen Ergebnissen gerechnet. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der 
geplanten Gewinnabführungen ihrer Tochter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihre 
Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Zur Finanzierung der 
einzuleitenden Maßnahmen zur Revitalisierung der Bahngalerie werden zusätzliche Kapitalmarktmittel 
erforderlich. Diese können erforderlichenfalls auf dem überwiegend lastenfreien Grundbesitz der HEAG 
Wohnbau GmbH abgesichert werden.  
 
Das Risiko für die Entwicklung des gewerblichen Immobilienmarktes erstreckt sich auf die Entwicklung 
des Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. Die BVD Gewerbe GmbH strebt 
eine mittelfristige Verbesserung ihres Ergebnisses durch die kontinuierliche Entwicklung ihrer eigenen 
gewerblichen Großobjekte an. Die Bahngalerie wird hinsichtlich ihres Flächen- und Energiekonzeptes 
überarbeitet. Eine Veränderung des Nutzungs- und Belegungskonzeptes für das Parkhaus ist ebenfalls in 
Erwägung gezogen. Hier wird jedoch die weitere Entwicklung der Umsätze genau zu beobachten zu sein. 
Die Eissporthalle verfügt über ein neues Management; obgleich kurzfristige Leerstände in 2008 beseitigt 
wurden, konnten keine nachhaltig und bonitätsstarken Mieter gefunden werden. Zwischenzeitlich stehen 
die Räume wieder leer. Ob nachhaltig der Mietzins für die eigentlichen Nutzflächen für den Hallenbereich 
erzielt werden kann, ist derzeit jedoch eher zweifelhaft.  
 
Im Rahmen unternehmerischen Handelns ist die BVD Gewerbe GmbH gleichermaßen mit Chancen und 
Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu 
minimieren und gleichzeitig Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich 
identifiziert, bewertet und überwacht. Daher wird ein systematisches, auf die Besonderheiten der 
Immobilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem bei der BVD Gewerbe GmbH eingesetzt. Die 
Identifikation der relevanten Risiken erfolgt durch eine permanente Risikoinventur und wurde in einem 
umfassenden Katalog vollzogen. Das System wird regelmäßig einem dynamischen 
Weiterentwicklungsprozess unterzogen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der BVD Gewerbe GmbH durch die Domizil-
Revisions AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Gewerbe GmbH
- 206 -

BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstr. 20
Gründung: 04.04.1966
Handelsregister: HRA 7125, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
BVD Immobilien Marketing GmbH, vertreten durch:
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun
German Nogueira
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung in
Darmstadt und Umgebung. Die Gesellschaft verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann
außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben in Darmstadt und
Umgebung übernehmen; Grundstücke erwerben, belasten und veräußern. Sie kann auch Organträger im Rahmen
eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein. Die KG kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet
oder angrenzenden Gebieten in Darmstadt und Umgebung betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vetreten
und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die KG kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 207 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 10.083 10.459 9.983
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 10.083 10.459 9.983
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 1.097 305 764
Vorräte 000
390 270 738
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 706 36 26
Rechnungsabgrenzungsposten 0 106 94
Summe Aktiva 11.179 10.871 10.842
Passiva
Eigenkapital 909 923 1.171
Gezeichnetes Kapital 27 27 27
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 883 897 1.145
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 134 121 119
Verbindlichkeiten 10.040 9.743 9.480
Rechnungsabgrenzungsposten 96 84 72
Summe Passiva 11.179 10.871 10.842
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 250 823 1.204
Umsatzerlöse 250 868 1.204
Bestandsveränderungen 0 -46 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 43 78 21
Betriebsleistung 293 900 1.225
Betriebsaufwand -260 -571 -667 
Materialaufwand -186 -96 -413 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -14 -217 -221 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -59 -258 -32 
Betriebsergebnis 34 329 558
Finanzergebnis 14 -304 -273 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 4 25 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -329 -273 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
48 25 285
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -4 -4 -37 
Jahresergebnis 44 14 248
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
- 208 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 909 923 1.171
davon Gezeichnetes Kapital 27 27 27
Eigenkapitalquote 8% 8% 11%
Bankverbindlichkeiten 0 8.647 8.645
Veränderung Verschuldung 8.681 -297 -263
Verschuldungsgrad >1.000% >1.000% 826%
Anlagendeckungsgrad 2 9% 92% 98%
Liquidität 3. Grades 11% 25% 80%
Investitionen 9.972 653 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 17% 2% 21%
Eigenkapitalrentabilität 5% 1% 21%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 2%
Materialintensität 63% 11% 34%
Rohertrag 65 726 791
EBIT 34 329 558
EBITD
A 48 546 780
ROCE 5% 37% 45%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
- 209 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG verfügt im Geschäft sjahr 2008 über 26 sonstige Mieteinheiten in 
Darmstadt, die durch Geschäftsbesorgungsvertrag von der bauverein AG verwaltet werden. Darüber 
hinaus hat sie 4 Wohnimmobilien mit insgesamt 171 Wohnungen, 1 Gewerbeeinheit sowie 40 Garagen 
und Abstellplätze im eigenen Immobilienbestand, deren Verwaltung durch einen 
Geschäftsbesorgungsvertrag auf die bauverein AG übertragen ist. Weitere Zukäufe sind vorerst nicht 
vorgesehen. 
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresüberschuss von 
248 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 21 TEUR.  
 
Das Betriebsergebnis ist von 329 TE UR auf 558 TEUR im Geschäftsjahr 2008 gestiegen. Innerhalb des 
Betriebsergebnisses haben sich die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung um 88 TEUR gegenüber 
dem Vorjahr verbessert und die sonstigen Erlöse verschlechterten sich um 57 TEUR auf 21 TEUR 
gegenüber dem Vorjahr. Der Fehlbetrag aus dem Finanzergebnis ist um 31 TEUR zurückgegangen. Die 
Umsatzerlöse entwickelten sich planmäßig, die sonstigen betrieblichen Erträge ebenfalls. 
 
Die Bilanzsumme ist um 29 TEUR, entsprechend um 0,3 % auf 10.842 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008 gesunken. Das Anlagevermögen hat sich durch die Investitionszuschüsse um 254 TEUR und 
um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 221 TEUR auf insgesamt 9.983 TEUR zum 31.12.2008 
vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 92,1 % (Vorjahr: 
96,2 %).  
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Vermögen entspricht, ist durch Eigenkapital und 
Fremdkapital in Form von langfristigen, kreditfinanzierten Fremdkapital und von Gesellschafterdarlehen 
finanziert. 
 
Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkapital wird zur Finanzierung der Gesellschaft 
herangezogen. Die Eigenkapitalquote hat sich von 8,5 % auf 10,8 % erhöht.  
 
Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch Darlehen von Kreditinstituten finanziert. Der Cashflow – 
unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 
2008 auf 470 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 238 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen die 
Finanzierung der Gesellschaft. Durch einen Darlehensvertrag mit der bauverein AG ist die Liquidität des 
Unternehmens ausreichend gesichert. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2009 geplante Finanz- und Er tragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, 
ihren Tilgungsverpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine 
weiteren Kapitalmaßnahmen seitens des Hauptgesellschafters erforderlich sein werden. Der 
Wirtschaftsplan 2009 geht von einem wirtschaftlichen Überschuss von 86 TEUR aus. 
 
Die Heimbau GmbH & Co. KG ist ausschließlich in Darmstadt als Vermieterin von eigenen Immobilien 
tätig. Der Darmstädter Immobilienmarkt ist von einer anhaltenden Nachfrage nach Wohnungen 
gekennzeichnet. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, kann von einer weiteren Nachfragesteigerung in Darmstadt nach Wohnraum ausgegangen 
werden. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung 
des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Mit dem Erwerb der Liegenschaften in Darmstadt 
nahm der Anteil der Wohnimmobilien im Portfolio der Gesellschaft zu, was aufgrund des intakten 
Wohnungsmarktes in Darmstadt und der zentralen La ge der Liegenschaften eine Verminderung der 
unternehmerischen Risiken bewirkt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der BVD Heimbau GmbH & Co. KG durch die 
Domizil-Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
 
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
- 210 -

BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 15.04.1997
Handelsregister: HRB 8615, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 50,00%
Klotz Beteiligungs GbR 50,00%
Beteiligungen
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG 100,00%
BVD Invest GmbH 100,00%
BVD New Living GmbH & Co. KG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun
Dorothee Klotz
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Veräußerung, das Halten und Verwalten von
Beteiligungen an anderen Unternehmen. Darüber hinaus ist Gegenstand der Gesellschaft vorrangig die
Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und von Bevölkerungsgruppen und die dazu
notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft orientiert sich dabei an den Grundsätzen der
Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der Sozialverträglichkeit. Die Gesellschaft ist zu allen
Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch
andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 211 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 27 27
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 0 27 27
Umlaufvermögen 34 29 25
Vorräte 000
11 51 5
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 33 14 10
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 34 56 52
Passiva
Eigenkapital 26 52 47
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 0 30 30
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -4 -9 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 4 4 5
Verbindlichkeiten 4 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 34 56 52
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 28 0 0
Umsatzerlöse 28 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 28 0 0
Betriebsaufwand -30 -5 -5 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -30 -5 -5 
Betriebsergebnis -2 -5 -5 
Finanzergebnis 1 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-1 -4 -5 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 1 0 0
Jahresergebnis 0 -4 -5 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
- 212 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 26 52 47
davon Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Eigenkapitalquote 75% 93% 89%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 0- 4 0
Verschuldungsgrad 33% 8% 12%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 191% 173%
Liquidität 3. Grades 407% 699% 458%
Investitionen 0 27 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% -9% -11%
Gesamtkapitalrentabilität 0% -8% -10%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 28 0 0
EBIT -2 -5 -5
EBITD
A -2 -5 -5
ROCE 0% -9% -11%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
- 213 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH hatte sich im Jahr 2007 bei Gründung an der BVD Invest GmbH, 
der BVD Europaplatz GmbH & Co.KG sowie an der BVD New Living GmbH & Co.KG beteiligt. Hierbei 
handelt es sich um vorlaufend gegründete Zweckgesellschaften für zukünftige Bauprojekte. Die 
Tochtergesellschaften haben keine operativen Tätigkeiten in 2008 entfaltet; die BVD Invest GmbH hat ihre 
Tätigkeit als Komplementärin aufgenommen. Die BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH hat als 
Beteiligungsverwaltungsgesellschaft ebenfalls keine operativen Tätigkeiten in 2008 ausgeführt. 
 
Die BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresfehlbetrag von -
5 TEUR abgeschlossen. Im Vorjahr belief sich der Jahresfehlbetrag auf -4 TEUR.  
 
Das Betriebsergebnis liegt bei -5 TEUR. Innerhalb des Betriebsergebnisses gab es keine Umsatzerlöse. 
Der Betriebsaufwand ist wie im Vorjahr bei 5 TEUR im Geschäftsjahr 2008 geblieben.  
 
Die Bilanzsumme hat sich um -4 TEUR, entspreche nd -8 % auf 52 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2008 
verringert. Die Forderungen sind bei 15 TEUR wie im  Vorjahr geblieben. Der Anteil der Forderungen an 
der Bilanzsumme beläuft sich auf 29 % (Vorjahr: 27 %).  
 
Das Eigenkapital ist zum 31.12.2008 zu 17 % durch Verluste aufgebraucht. Die Eigenkapitalquote zum 
31.12.2008 beträgt 89 % (im Vorjahr 93 %). 
 
Der Cashflow beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf -3 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er -
4 TEUR. 
 
Es ist vorgesehen, dass die Gesellschaft als Immobilienbeteiligungsgesellschaft nunmehr auf dem 
Darmstädter Immobilienmarkt mit dem neuen Gesellsch after tätig wird. Die für das Geschäftsjahr 2009 
geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihren eingegangenen 
Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine weiteren Kapitalmaßnahmen seitens der Gesellschafter 
erforderlich sein werden. 
 
Bei der Auswahl der Projekte wird eine sorgfältige Abwägung von Chancen und Risiken erfolgen.  
 
Die zukünftige Tätigkeit wird sich auf die Beteiligungsverwaltung erstrecken. Die Beteiligungserträge 
sollen nach Aufnahme der operativen Tätigkeiten der Tochtergesellschaften die Verwaltungskosten 
übersteigen, um so Überschüsse zu erzielen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der BVD Immobilien Bete iligungs-GmbH durch die 
Domizil-Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
- 214 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRA 83012, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 50,00%
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
BVD Freiberg GmbH, vertreten durch:
Marcus Gunkel
Marcel Sonntag
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung eines Wohnungsbestands von 930
Wohnungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicher. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten
gemäß §34c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und
Rechtshandlungen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar fördern
bzw. zu födern geeignet sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 215 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Ausstehende Einlagen 1.499 0 0
Anlagevermögen 16.500 17.402 17.402
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 16.500 17.402 17.402
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 6.502 1.986 2.056
Vorräte 0 997 1.093
6.500 15 19
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2 974 944
Rechnungsabgrenzungsposten 3 83 83
Summe Aktiva 24.504 19.471 19.541
Passiva
Eigenkapital 1.492 3.737 4.105
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 0 1.500 1.500
Gewinnrücklagen -8 737 1.105
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 5 227 697
Verbindlichkeiten 23.007 15.508 14.738
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 24.504 19.471 19.541
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 3.645 3.730
Umsatzerlöse 0 2.649 3.634
Bestandsveränderungen 0 997 96
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 27 421
Betriebsleistung 0 3.673 4.151
Betriebsaufwand -9 -2.444 -2.815 
Materialaufwand 0 0 -1.501 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -597 -299 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -9 -1.846 -1.016 
Betriebsergebnis -9 1.229 1.336
Finanzergebnis 1 -437 -354 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 265 42
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -702 -396 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-8 792 982
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -47 -13 
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung 0 -372 -484 
Jahresergebnis -8 372 484
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
- 216 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 1.492 3.737 4.105
davon Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 6% 19% 21%
Bankverbindlichkeiten 0 9.352 8.629
Veränderung Verschuldung 23.007 -7.499 -769
Verschuldungsgrad >1.000% 421% 376%
Anlagendeckungsgrad 2 9% 75% 73%
Liquidität 3. Grades 28% 31% 30%
Investitionen 16.500 1.499 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 10% 13%
Eigenkapitalrentabilität -1% 10% 12%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 2% 2%
Materialintensität 0% 0% 36%
Rohertrag 0 3.645 2.229
EBIT -9 1.229 1.336
EBITD
A -9 1.826 1.634
ROCE -1% 29% 21%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
- 217 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wu rde in 2006 im Zuge der Vergleichsverhandlungen 
zwischen der bauverein AG, Darmstadt und der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH 
gegründet.  
 
Gegenstand des Unternehmens is t die Verwaltung  eines Wohnungsbestandes  von 930 Wohnungen in 
Freiberg-Friedeburg in Sachsen.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG hat da s Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresüberschuss 
von 484 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 372 TEUR.  
 
Das Betriebsergebnis wurde im Ge schäftsjahr 2008 um 107 TEUR auf 1.336 TEUR gesteigert. Innerhalb 
des Betriebsergebnisses stiege n die Umsatzerlöse um 985 TEUR auf 3.634 TEUR und der 
Betriebsaufwand um 371 TEUR auf 2.815 TEUR. Die Umsatzerlöse entwickelten sich über Plan, die 
Betriebsaufwendungen blieben unter Plan.  
 
Die Bilanzsumme hat sich um 70 TEUR, auf 19.541 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2008 erhöht. Das 
Anlagevermögen blieb durch die Anpassung des handel srechtlichen Abschreibungssatzes von 4,0 % p. a. 
an den steuerlichen Abschreibungen von 2,0 % p. a. unverändert. Der Anteil des Anlagevermögens an der 
Bilanzsumme beläuft sich auf 89,1 % (Vorjahr 89,4 %).  
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Vermögen entspricht, ist überwiegend mit Fremdkapital 
finanziert. 
 
Die Gesellschaft wird neben den langfristigen Bankverbindlichkeiten mit Eigenkapital, einer Einlage des 
stillen Gesellschafters und Darlehen der Kommanditistin und des stillen Gesellschafters finanziert. Der 
Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses vor Abschreibungen – beläuft sich im 
Geschäftsjahr 2008 auf 783 TEUR, im Vorjahr 970 TEUR.  
 
Für die folgenden beiden Geschäftsjahre wird ein Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der 
Gesellschaft erwartet. Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, die 
eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen, so dass keine weiteren Kapitalmaßnahmen seitens der 
Gesellschafter erforderlich sein werden. Die Liquidität des Unternehmens ist ausreichend gesichert.  
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG ist ausschließlich in Freiberg-Friedeburg als Vermieterin 
von eigenen Immobilien tätig. Die geplanten Umsätze bewegen sich auf gleichbleibendem Mietniveau 
unter Berücksichtigung angemessener Instandhaltungen, da der Bestand bereits im Jahr 1997 
vollständig saniert wurde. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Freiberg reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung 
des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Wohnimmobilien. Die Leerstandsquote ist sehr gering, es wird 
nicht mit einem deutlichen Zinsanstieg gerechnet, so dass wesentliche Risiken derzeit nicht erkennbar 
sind. Für die Stadt Freiberg bleibt der Stadtumbau, der damit verbundene Rückbau und die 
Neugestaltung der Wohnquartiere ein Schwerpunkt in den kommenden Jahren. Bis 2010 sollen noch rd. 
500 Wohnungen aus dem Bestand der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH  und anderer 
Anbieter rückgebaut werden, was die Vermietungssituation aus Sicht der BVD Immobilien GmbH & Co. 
Freiberg KG verbessert. Erlösschmälerungen durch Leerstände sind im Wirtschaftsplan ausreichend 
berücksichtigt, so dass hier keine Risiken erkennbar sind.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG durch 
die Domizil-Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
- 218 -

BVD Freiberg GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRB 85031, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 50,00%
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Marcus Gunkel
Marcel Sonntag
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis -1 2 3
Eigenkapital 24 26 29
Bilanzsumme 29 32 38
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und Verwaltung der BVD
Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG und die Beschäftigung mit anderen damit in Zusammenhang
stehenden Angelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist ausgeschlossen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gesamtleistung
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 219 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 220 -

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 09.07.1998
Handelsregister: HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 94,80%
Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Handel 5,10%
HEAG Wohnbau GmbH 0,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
German Nogueira
Franz Volkers
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3-14, Oppenheimer Straße 1,2,3-19, Binger Straße 1-23 und 2-16. Die
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 221 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 11.817 11.896
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 11.817 11.896
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 0 115 790
Vorräte 000
0 20 422
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 95 368
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 49
Summe Aktiva 0 11.932 12.735
Passiva
Eigenkapital 0 -721 -1.076 
Gezeichnetes Kapital 0 100 100
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -821 -1.176 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 11 131
Verbindlichkeiten 0 12.642 13.680
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 11.932 12.735
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 610 1.323
Umsatzerlöse 0 610 911
Bestandsveränderungen 0 0 412
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 20 1
Betriebsleistung 0 630 1.324
Betriebsaufwand 0 -221 -1.132 
Materialaufwand 0 0 -743 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -199 -266 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -22 -122 
Betriebsergebnis 0 409 192
Finanzergebnis 0 -468 -509 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 002
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -469 -510 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
0 -59 -316 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -17 
Sonstige Steuern 0 0 -22 
Jahresergebnis 0 -59 -356 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
- 222 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 -721 -1.076
davon Gezeichnetes Kapital 0 100 100
Eigenkapitalquote 0% -6% -8%
Bankverbindlichkeiten 0 8.917 2.990
Veränderung Verschuldung 0 12.642 1.038
Verschuldungsgrad 0% < -1.000% < -1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 69% 16%
Liquidität 3. Grades 0% 3% 7%
Investitionen 0 3.720 345
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% -10% -27%
Eigenkapitalrentabilität 0% 8% 33%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% -3%
Materialintensität 0% 0% 56%
Rohertrag 0 610 580
EBIT 0 409 192
EBITD
A 0 608 458
ROCE #DIV/0! -57% -14%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
- 223 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat Erbbaurechte mit insgesamt 330 Wohnungen und 
2 Gewerbeeinheiten nebst Parkplätzen in 1998 erworben. 
 
Im Geschäftsjahr 2008 wurde die Modernisierung der Ob jekte Binger Str. 1-9 abgeschlossen. Im Zuge 
dieser Maßnahme wurde der vorhandene Bestand tiefgreifend, u. a. energetisch überarbeitet und von 
einem einfachen Standard der Lage der Objekte entsprechend auf einen gehobenen Standard in allen 
wesentlichen technischen Merkmalen gebracht. 
 
Darüber hinaus wurden im Wege der Aufstockung 20 neue Wohnungen mit Aufzug gebaut und großzügige 
Balkone angebracht. Mit den neuen Wohnungen ist die Wohnfläche der Gesellschaft um 1.275,76 m² 
gestiegen. Hiervon unterliegen nunmehr 30 Wohnungen aus der Modernisierung und 7 Wohnungen aus 
der Aufstockung mit 2.571,80 m² einer Belegungsbindung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die 
Verwaltung der Liegenschaften ist im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages auf  die bauverein AG 
übertragen worden. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung  KG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem 
Jahresfehlbetrag  von 356 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresfehlbetrag auf  59 TEUR.  
 
Das Betriebsergebnis hat sich um 217 TEUR auf 192 TEUR im Geschäftsjahr 2008 verschlechtert. 
Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse um 301 TEUR auf 911 TEUR gestiegen.  
 
Das Anlagevermögen hat sich bei planmäßigen Abschr eibungen von 266 TEUR  um 79 TEUR auf  11.896 
TEUR erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an  der Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2008 auf 
93 % (Vorjahr 99 %).  
 
Die bauverein AG ist zu 94,80 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der 
Gesellschaft. 
 
Die Gesellschaft hat den vorhandenen Grundbesitz und die Investitionen des Geschäftsjahres 2008 durch 
langfristige Bankverbindlichkeiten und Darlehensgewährung der bauverein AG finanziert. Zur Vermeidung 
der insolvenzrechtlichen Überschuldung wurde seitens der bauverein AG ein Rangrücktritt mit Datum vom 
25.02.2008 erklärt. Die bauverein AG hat sich gegenüber der Gesellschaft verpflichtet, ihre Beteiligung an 
der Gesellschaft sowie an der Komplementärin nicht zu verändern. Des Weiteren will sie Finanzmittel für 
den Eigenkapitalanteil für zukünftige Investitionen in den Grundbesitz der Gesellschaft gewähren. 
Langfristig wird die Modernisierung und Aufstockung der Liegenschaft Binger Straße 1-9 durch 
Landesmittel zur Wohnraumförderung sowie Darlehen der bauverein AG finanziert. Der Jahres-Cashflow  
beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 30 TEUR, im Vorjahr auf 147 TEUR. 
 
Aufgrund der Investitionen in den Gebäudebestand, der geplanten Veräußerung unbebauter 
Grundstücksflächen und des geschlossenen Geschä ftsbesorgungsvertrages mit der bauverein AG, 
erwartet die Geschäftsführung für die folgenden beiden Geschäftsjahre eine Steigerung des Umsatzes und 
des Ergebnisses.  
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtungen auf die 
eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung 
des Zinsniveaus und des Leerstandes der Immobilien. Ein Leerstandsrisiko beim Wohnungsbestand der 
Gesellschaft in Darmstadt ist derzeit nicht ersichtlich. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 de r BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
durch die Domizil-Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
- 224 -

BVD Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 02.04.2007
Handelsregister: HRB 85863, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
German Nogueira
Franz Volkers
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
046
Jahresergebnis 0 -0 1
Eigenkapital 0 25 26
Bilanzsumme 0 28 30
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Der Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung, die Geschäftsführung und
Verwaltung der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG und die Beschäftigung mit anderen damit
in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist
ausgeschlossen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung für ihre Tätigkeit.
Gesamtleistung
- 225 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 226 -

BVD Immobilien Marketing GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstr. 20
Gründung: 18.12.1995
Handelsregister: HRB 6302, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Beteiligungen
immoSelect GmbH 51,20%
bauverein AG 8,06%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun
German Nogueira
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand ist der Kauf u. Verkauf v. Anteilen an geschlossenen Immobilien-Fonds, der Erwerb v. Anteilen an
Unternehmen, der Kauf u. Verkauf sowie die Verwaltung v. Immobilien, insbesondere der Vetrieb v. Immobilien,
im Hinblick auf die Schaffung von breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der
öffentl. Daseinsvorsorge, die Übernahme u. Durchführung v. Grundbuchtreuhandschaften,
Bauüberwachungsmaßnahmen, Platzierungsgarantien u. die Herausgabe von Prospekten für geschlossene
Immobilienfonds. Die G. kann dabei alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu
fördern, Zweigniederlassungen errichten u. sich an anderen Unternehmen beteiligen. Die G. kann auch Organ im
Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein. Die Gesellschafterversammlung kann die
Geschäftsführun
g ermächtigen, einen Beherrschungsvertrag abzuschließen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 227 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 16.157 29.549 29.219
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 16.157 29.549 29.218
Umlaufvermögen 4.719 3.070 2.990
Vorräte 3.327 3.010 2.871
62 50 50
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.330 11 69
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 20.875 32.620 32.209
Passiva
Eigenkapital 16.111 31.653 31.653
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 34 2.178 2.392
Gewinnrücklagen 16.027 29.425 29.211
Bilanzergebnis -1 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 10 10 40
Verbindlichkeiten 4.755 957 516
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 20.875 32.620 32.209
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 3.158 236 153
Umsatzerlöse 3.191 553 292
Bestandsveränderungen -34 -317 -139 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 5 4
Betriebsleistung 3.159 241 158
Betriebsaufwand -2.899 -93 -89 
Materialaufwand -2.866 -24 -46 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -33 -68 -43 
Betriebsergebnis 260 149 68
Finanzergebnis -147 -2.263 -361 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge3 3 11 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -2.145 -328 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -180 -129 -34 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
113 -2.114 -293 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 0 2.114 293
Ergebnisabführun
g -113 0 0
Jahresergebnis 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien Marketing GmbH
- 228 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 16.111 31.653 31.653
davon Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Eigenkapitalquote 77% 97% 98%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -530 -3.798 -441
Verschuldungsgrad 30% 3% 2%
Anlagendeckungsgrad 2 100% 107% 108%
Liquidität 3. Grades 99% 318% 538%
Investitionen 0 15.542 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 91% 10% 29%
Rohertrag 292 212 107
EBIT 260 149 68
EBITD
A 260 149 68
ROCE 1% 0% 0%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien Marketing GmbH
- 229 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die BVD Immobilien Marketing GmbH (ehem. i.ma.ge Immobilien Markting GmbH) hat insgesamt 35 
eigene Wohnungen, 4 Garagen und 32 Tiefgaragenstellplätze, die zum Verkauf bestimmt sind. Die 
Verwaltung der eigenen Liegenschaften erfolgt durch die HEAG Wohnbau GmbH und im geringem Umfang 
durch die bauverein AG. Darüber hinaus hält die BVD Immobilien Marketing GmbH insgesamt 16.931 
Stückaktien der bauverein AG. 
 
Die BVD Immobilien Marketing GmbH hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem negativen Ergebnis vor 
Verlustübernahme von -293 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich das Jahresergebnis auf -2.114 
TEUR. Der Jahresverlust wurde aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrages bzw. 
Verlustübernahmevertrages von der bauverein AG übernommen. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind 
die Umsatzerlöse um 261 TEUR auf 292 T€ gefallen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich 
um 1 TEUR auf 4 TEUR im Geschäftsjahr 2008. Der Betriebsaufwand ist um 3 TEUR auf 89 TEUR 
gesunken. Darüber hinaus werden Abschreibungen auf Finanzanlagen von 328 TEUR ausgewiesen. Die 
Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung entwickelten sich aufgrund der geschlossenen 
Generalmietverträge planmäßig.  
 
Die Bilanzsumme ist um 411 TEUR, entsprechend 1,0 %, auf 32.209 TEUR gegenüber dem Vorjahr 
gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist mit 91% gleichbleibend zum Vorjahr.  
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Vermögen entspricht, ist vollständig durch Eigenkapital 
finanziert.  
 
Die Gesellschaft wird fast ausschließlich konzernintern finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung 
des Jahresergebnisses vor Verlustübernahme – be läuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 65 TEUR. Im 
vorigen Geschäftsjahr betrug er 31 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen die 
Finanzierung der Gesellschaft. Durch konzerninterne Finanzierungsmöglichkeiten ist die Liquidität des 
Unternehmens ausreichend gesichert. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2009 geplante Finanz- und Er tragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, 
ihren Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine 
weiteren Kapitalmaßnahmen seitens des Hauptgesellschafters erforderlich sein werden. 
 
Die BVD Immobilien Marketing GmbH ist seit August 2004 an der ImmoSelect GmbH mit 51,2 % 
beteiligt. Die ImmoSelect GmbH war im Geschäftsjahr 2008 ausschließlich als Makler tätig. Sie weist für 
das Geschäftsjahr 2008 einen Jahresfehlbetrag von -63 TEUR aus.  
 
Die im eigenen Bestand befindlichen Wohnungen in Seeheim-Jugenheim wurden im Rahmen eines 
Generalmietvertrages an die HEAG Wohnbau GmbH bzw. bauverein AG vermietet. Der Generalmietvertrag 
mit der HEAG Wohnbau GmbH wurde zum 31.12.2008 gekündigt. Die Vermietung der Wohnungen in 
Seeheim-Jugenheim wird ab 01.01.2009 im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages geregelt. 
 
Im Geschäftsjahr 2008 wurde 1 Wohnung und 1 Tiefgaragenstellplatz veräußert. Die verbleibenden 35 
Wohnungen sind nahe zu vollständig vermietet.  
 
Bezüglich des Verkaufs von Wohnungen in Seeheim-Jugenheim wird in 2009 mit ansteigender Nachfrage 
gerechnet.  
 
Der Wirtschaftsplan 2009 geht von einem wirtschaftlichen Gewinn von 94 TEUR aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der BVD Immobilien Marketing GmbH durch die 
Domizil-Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
BVD Immobilien Marketing GmbH
- 230 -

BVD Vermögensverwaltung GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 15.11.2001
Handelsregister: HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Marcus Gunkel
German Nogueira
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 0 0 0
Eigenkapital 29 29 29
Bilanzsumme 34 34 34
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigener Vermögenswerte. (Anmerk.: Die Gesellschaft
hat zurzeit kein eigenes Vermögen; sie wird jedoch in Zukunft entsprechend dem Unternehmenszweck
der bauverein AG eingesetzt werden. Die Gesellschaft wurde in 2003 im Nachgang zum Kauf der
HEGEMAG durch die bauverein AG erworben.)
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gesamtleistung
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 231 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 232 -

Eissporthalle Darmstadt GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Alsfelder Str. 45
Gründung: 20.02.1989
Handelsregister: HRB 4327, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Gewerbe GmbH 50,00%
Turn- und Sportgemeinde 1846 e.V. 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Beirat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Reinhold Koch
Beirat
Hans-Werner Erb Stadtverordneter
Wolfgang Franz Stadtverordneter
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Benno Hochstrate
Helmut Nikolaus
Peter Rüttger
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Beirats:
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb und die Vermarktung der eissportlichen Einrichtungen der
Eissporthalle Darmstadt nebst dazu gehörenden Anlagen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und
Maßnahmen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch
andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Der Beirat erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 233 -

Bilanz (TEUR) 30.06.2006 30.06.2007 30.06.200 8
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 127 96 106
Vorräte 000
23 86 29
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 104 11 77
Rechnungsabgrenzungsposten 20 0 0
Summe Aktiva 147 97 107
Passiva
Eigenkapital -5 -35 -135 
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 161 61 6
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -47 -77 -176 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 34 8 20
Verbindlichkeiten 118 124 221
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 147 97 107
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 30.06.2006 30.06.2007 30.06.200 8
Gesamtleistung 473 469 395
Umsatzerlöse 473 469 395
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 3 1 3
Betriebsleistung 476 471 398
Betriebsaufwand -461 -498 -500 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand -154 -112 -96 
Abschreibungen -1 -0 -0 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -306 -385 -404 
Betriebsergebnis 15 -27 -102 
Finanzergebnis -5 -3 -4 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5 -4 -4 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
10 -30 -106 
Außerordentliches Ergebnis -7 0 6
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 4 -30 -100 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Eissporthalle Darmstadt GmbH
- 234 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 30.06.2006 30.06.2007 30.06.200 8
Bilanz
Eigenkapital -5 -35 -135
davon Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Eigenkapitalquote -4% -36% -127%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 26 5 97
Verschuldungsgrad < -1.000% -376% -179%
Anlagendeckungsgrad 2 < -1.000% < -1.000% < -1.000%
Liquidität 3. Grades 83% 73% 44%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% -6% -25%
Eigenkapitalrentabilität -68% 85% 74%
Gesamtkapitalrentabilität 2% -31% -94%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 473 469 395
EBIT 15 -27 -102
EBITD
A 16 -27 -102
ROCE -163% 73% 71%
Personal
Personalintensität 32% 24% 24%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 8 7 3
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 19 16 32
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Eissporthalle Darmstadt GmbH
- 235 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Eissporthalle Darmstadt GmbH (EHD) weist zum 30. Juni 2008 einen Jahresfehlbetrag von 100 TEUR 
aus. Damit hat sich der Jahresfehlbetrag gegenüber dem 30. Juni 2007 (30 TEUR) weiter erhöht. Dies ist 
zum einen bedingt durch sinkende Umsatzerlöse bei gleichzeitig steigenden Aufwendungen.  
 
Zur Abwendung der bilanziellen Überschuldung hat die BVD Gewerbe GmbH bezüglich geleisteter 
Darlehen in Höhe von 80 TEUR sowie aller bis dahin aufgelaufenen Forderungen gegenüber der EHD in 
Höhe von 73 TEUR am 10.01.2005 einen Rangrücktritt erklärt. 
 
Dennoch ist die EHD bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung der Insolvenz soll ein Forderungsverzicht 
seitens der BVD Gewerbe GmbH bezüglich ausstehender Mietforderungen erklärt werden. Zu diesem 
Zweck ist vorgesehen, dass die BVD Gewerbe GmbH die von der TSG 1846 e.V. an der EHD gehaltenen 
Anteile erwirbt, um eine einseitige Benachteiligung der BVD Gewerbe GmbH durch den 
Forderungsverzicht zu vermeiden. Nach Zustimmung der städtischen Gremien kann dann eine 
Neuordnung der wirtschaftlichen und organisatorischen Angelegenheiten der EHD erfolgen. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eissporthalle Darmstadt GmbH
- 236 -

GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach
Anschrift: 64293 Darmstadt, Siemensstraße 20
Gründung: 20.09.1920
Handelsregister: HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG 94,79%
Stadt Erbach 3,52%
Sparkasse Odenwaldkreis 1,69%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Rainer Lorz Geschäftsführe r
Aufsichtsrat
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun Vorsitzender
Harald Buschmann stv. Vorsitzender
Claus Engelhardt
Karlheinz Ihrig
Günther Schmitzer
Franz-Peter Wörne
r
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem alle im
Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen,
Grundstücke erwerben, belasten und Veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte
betreiben, sofern diese dem Geselschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 1,1 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 237 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 3.587 3.491 3.393
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 3.587 3.491 3.393
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 1.190 1.364 1.324
Vorräte 22 19 26
294 276 320
Wertpapiere 285 303 304
Liquide Mittel 589 766 675
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 4.777 4.854 4.717
Passiva
Eigenkapital 2.693 2.773 2.668
Gezeichnetes Kapital 154 154 154
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 2.525 2.540 2.384
Bilanzergebnis 15 80 131
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 31 52 22
Verbindlichkeiten 2.051 2.029 2.024
Rechnungsabgrenzungsposten 2 1 3
Summe Passiva 4.777 4.854 4.717
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 749 747 819
Umsatzerlöse 749 770 782
Bestandsveränderungen 0 -23 37
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 5 0 4
Betriebsleistung 755 748 823
Betriebsaufwand -712 -668 -702 
Materialaufwand -519 -474 -490 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -101 -97 -97 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -93 -96 -115 
Betriebsergebnis 43 80 121
Finanzergebnis -1 12 22
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 7 28 35
Abschreibungen auf Finanzanlagen -3 -2 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -14 -13 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
42 92 143
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -156 
Sonstige Steuern -13 -13 -13 
Jahresergebnis 30 80 -25 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbh Erbach
- 238 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 2.693 2.773 2.668
davon Gezeichnetes Kapital 154 154 154
Eigenkapitalquote 56% 57% 57%
Bankverbindlichkeiten 1.393 1.367 1.341
Veränderung Verschuldung 22 -23 -4
Verschuldungsgrad 77% 75% 77%
Anlagendeckungsgrad 2 114% 119% 118%
Liquidität 3. Grades 173% 191% 188%
Investitionen 0 1 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4% 11% -3%
Eigenkapitalrentabilität 1% 3% -1%
Gesamtkapitalrentabilität 1% 2% -1%
Materialintensität 69% 63% 59%
Rohertrag 231 273 329
EBIT 43 80 121
EBITD
A 143 177 219
ROCE 2% 3% 0%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach
- 239 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach (im folgenden GBGE) hat auf den von ihr erworbenen 
Grundstücken insgesamt 205 Wohn ungen nebst 119 Garage n und Einstellplätzen errichtet. Die 
Wohnungen werden von der GBGE an die Mieter direkt vermietet, wobei die Mieten der nicht der 
Preisbindung unterliegenden 153 Wohneinheiten dem freifinanziertem Wohnungsmarkt angepasst 
werden. Im Jahre 2008 fanden 28 Mieterwechsel statt. Der Leerstand betrug am 31.12.2008 8 
Wohneinheiten. 
 
Die GBGE hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresfehlbetrag von -25 TEUR abgeschlossen (im 
Vorjahr Jahresüberschuss von 80 TEUR).  
 
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von 80 TEUR auf 121 TEUR im Geschäftsjahr 2008 
erhöht. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung von 
770 TEUR auf 782 TEUR angestiegen und der Betriebs aufwand hat sich von 668 TEUR auf 702 TEUR im 
Wirtschaftsjahr 2008 erhöht. 
 
Die Bilanzsumme hat um 137 TEUR, entsprechend 2,8 % auf 4.717 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008 abgenommen. Das Anlagevermögen hat sich von 3.491 TEUR auf 3.393 TEUR zum 
31.12.2008 vermindert; dies resultiert überwiegend au s den Abschreibungen in Höhe von 97 TEUR. Der 
Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 71,9 % (Vorjahr: 71,9 %). 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 beträgt 118,0 % (Vorjahr 119 %). 
 
Das Eigenkapital beträgt 2.668 TEUR (Vorjahr: 2.773 TEUR) und führt zu eine r Eigenkapitalquote von 
57 % (Vorjahr: 57 %).  
 
Die Gesellschaft wird durch langfristige Bankverbindlichkeiten finanziert. Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Jahresüberschusses, Abschreibungen und Abnahme der Rückstellungen – beläuft 
sich im Geschäftsjahr 2008 auf 43 TEUR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 199 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 94,79 % an der Gesellschaft beteiligt. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2009 geplante Finanz- und Er tragslage wird es der Gesellschaft ermöglichen, 
ihrer Tilgungsverpflichtung auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen. Es wird gegenüber 
dem Vorjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 152 TEUR infolge eines erhöhten Ergebnisses aus 
der Hausbewirtschaftung gerechnet. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Erbach reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung des 
Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Derzeit ist ein Leerstandsrisiko nicht ersichtlich. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH Erbach 
durch den Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V., Frankfurt am Main, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Die GBGE wird dem Erscheinungsbild ihrer Immobilien und der Zufriedenheit ihrer Mieter auch zukünftig 
deutliche Aufmerksamkeit schenken und daher in diesem Bereich weiterhin Investitionen tätigen. Aus 
heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 
nachhaltig beeinflussen können. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbh Erbach
- 240 -

HEAG Wohnbau GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Bad Nauheimer Straße 6
Gründung: 08.01.1991
Handelsregister: HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Gewerbe GmbH 94,99%
WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG 5,01%
Beteiligungen
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH 49,00%
Projektgesellsschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG 49,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 0,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Volker Riedel Geschäftsführe r
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und
der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an Ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 241 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 12.620 12.205 11.742
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 12.590 12.174 11.712
Finanzanlagen 30 30 30
Umlaufvermögen 5.077 6.548 6.556
Vorräte 000
2.588 2.867 2.141
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.489 3.681 4.415
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 17.697 18.753 18.299
Passiva
Eigenkapital 10.808 10.808 10.808
Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120
Kapitalrücklage 5.676 5.676 5.676
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 12 12 12
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 1.166 1.080 1.117
Verbindlichkeiten 5.723 6.865 6.374
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 17.697 18.753 18.299
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 4.661 6.665 6.016
Umsatzerlöse 4.661 6.665 6.016
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 220 138 257
Betriebsleistung 4.880 6.804 6.273
Betriebsaufwand -3.333 -5.021 -4.408 
Materialaufwand -2.146 -3.896 -3.192 
Personalaufwand -461 -375 -517 
Abschreibungen -476 -446 -448 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -251 -304 -252 
Betriebsergebnis 1.547 1.783 1.865
Finanzergebnis -15 45 66
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110 172 194
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -125 -127 -128 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
1.532 1.827 1.931
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -4 -4 -4 
Sonstige Steuern -76 -167 -145 
Ergebnisabführung -1.452 -1.657 -1.782 
Jahresergebnis 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Wohnbau GmbH
- 242 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 10.808 10.808 10.808
davon Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120
Eigenkapitalquote 61% 58% 59%
Bankverbindlichkeiten 0 26 0
Veränderung Verschuldung 1.008 1.142 -491
Verschuldungsgrad 64% 74% 69%
Anlagendeckungsgrad 2 89% 93% 97%
Liquidität 3. Grades 79% 88% 94%
Investitionen 3 0 46
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 44% 57% 51%
Rohertrag 2.514 2.770 2.824
EBIT 1.547 1.783 1.865
EBITD
A 2.023 2.229 2.312
ROCE 1% 1% 1%
Personal
Personalintensität 9% 6% 8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 7 8 7
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 66 47 74
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG Wohnbau GmbH
- 243 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Immobilienwirtschaft und Immobiliendienstleistung: In diesen beiden Sparten ist das operative Geschäft 
der HEAG Wohnbau GmbH organisiert. Das Kerngeschäft ist die Immobilienwirtschaft. Die Sparte 
Immobilienwirtschaft umfasst die Bewirtschaftung eigener und fremder Mietwohnungen, die 
Bewirtschaftung eigener und fremder Gewerbeimmobilien sowie die Bewirtschaftung von drei 
Studentenwohnheimen. Die Sparte Immobiliendienstleistung umfasst die Eigentumsverwaltung. Zum 
31.12.2008 umfasste der eigene Immobilienbestand  511 Mietwo hnungen, 71 Mansarden und 4 
Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von 36.165,77 m². Außerdem bewirtschaftete die 
HEAG Wohnbau GmbH über Generalmietverträge bz w. Verwalterverträge zum 31.12.2008 insgesamt 469 
fremde Mietwohnungen, 292 Studentenwohnplätze, 45 fremde Gewerbeeinheiten, 42 fremde Garagen, 
243 fremde Stellplätze für die bauverein AG, die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Pensionszuschusskasse HEAG (PZK) und die BVD Immobilien 
Marketing GmbH. Im Bereich der Eigentumsverwalt ung hat die HEAG Wohnbau GmbH zum 31.12.2008 
insgesamt 32 Wohnungseigentümergemeinschaften mit 819 Wohn- und 12 Gewerbeeinheiten, 5 Garagen 
und 97 Tiefgaragenstellplätze nach dem Wohnungseigentumsgesetz verwaltet. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der HEAG Wohnbau GmbH schließt im Geschäftsjahr 
2008 mit einem Jahresüberschuss von 1.931 TEUR (Vorjahr 1.827 TEUR). Der Überschuss ist – unter 
Berücksichtung der Sicherung der außen stehenden Gesellschafter (Ausgleichzahlung an den 
Minderheitsgesellschafter WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG) – gemäß 
bestehendem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die BVD Gewerbe GmbH Darmstadt 
abzuführen. Das Rohergebnis (ohne die sonstigen betrieblichen Erträge) hat sich von 2.770 TEUR auf 
2.824 TEUR im Geschäftsjahr 2008 verbessert . Innerhalb des Betrie bsergebnisses ist die 
Betriebsleistung von 6.804 TEUR auf 6.273 TEUR gesu nken, was im Wesentlichen aus der Verminderung 
des Bestandes an unfertigen Leistungen resultiert. Gl eichzeitig verminderte sich der Betriebsaufwand von 
5.021 TEUR um 613 TEUR auf 4.408 TEUR.  
 
Die Bilanzsumme hat sich um 454 TEUR, entspreche nd 2,4 %, auf 18.299 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008 vermindert. Das Anlage vermögen hat sich unter Berück sichtigung der planmäßigen 
Abschreibungen um 463 TEUR auf 11.742 TEUR zum 31.12.2008 vermindert. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuf t sich auf 64,2 % (Vorjahr 64,2 %). Der 
Anlagedeckungsgrad 2 beträgt 97 % und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert (93 %).  
 
Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkapital  ist vollständig vorhanden. Da das Gesamtkapital 
gesunken ist, ist die Eigenkapitalquote von 58 % auf 59 % gestiegen. Die Gesellschaft wird konzernintern 
finanziert. Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Cashflow von 484 TEUR erzielt. Die bauverein AG ist 
mittelbar an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen deren Finanzierung. 
 
Der Wirtschaftsplan 2009 sieht positive Ergebnisse vor allem in der Hausbewirtschaftung vor. Die für das 
Geschäftsjahr 2009 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Ge sellschaft ermöglichen, ihren 
Tilgungsverpflichtungen auf die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine weiteren 
Kapitalmaßnahmen seitens des Hauptgesellschafters erforderlich sein werden. 
 
Die Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken. 
 
Der geschlossene Generalmietver trag mit der bauverein AG wurde zum Ablauf des 31.12.2008 
aufgehoben. Zur Vereinheitlichung von Organisationsstrukturen wurden die Objekte in den bestehenden 
Geschäftsbesorgungsvertrag einbezogen. Auch der geschlossene Generalmietvertrag mit der BVD 
Immobilien Marketing GmbH wurde zum Ablauf des 31.12.2008 aufgehoben und ein 
Geschäftsbesorgungsvertrag mit Vertragsbegi nn 01.01.2009 abgeschlossen. Im Bereich der 
Bewirtschaftung fremder Immobilienbestände hat die HEAG Wohnbau GmbH von der bauverein AG 
gemäß einem Nachtrag zum Geschäftsbesorgungsvertrag zum 01.01.2009 insgesamt 161 Wohnungen, 2 
Gewerbeeinheiten sowie 16 Garagen und Pkw-Stellplätze übernommen. Im Bereich der 
Eigentumsverwaltung erhöht sich in 2009 mit 77 zu verwaltenden Wohnungen und einer zu verwaltenden 
Gewerbeeinheit die Anzahl der zu betreuenden Eigentümergemeinschaften auf 36. Damit verwaltet die 
HEAG Wohnbau GmbH in 2009 nach dem Wo hnungseigentumsgesetz 896 Wohnungen, 12 
Gewerbeeinheiten, 5 Garagen und 97 Pkw-Stellplätze. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der HEAG Wohnbau GmbH durch die Domizil-
Revisions AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
 
HEAG Wohnbau GmbH
- 244 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

immoSelect GmbH
Anschrift: 64289 Darmstadt, Bad Nauheimer Straße 6
Gründung: 25.10.2001
Handelsregister: HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Immobilien Marketing GmbH 51,20%
Engelhardt, Heinz 24,40%
Melk, Dieter 24,40%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Heinz Engelhardt Geschäftsführe r
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die Vermietung von
gewerblich nutzbaren Objekten, sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf die Schaffung von
breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 245 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 28 29 25
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 28 29 25
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 243 102 109
Vorräte 000
179 101 109
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 64 1 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 1
Summe Aktiva 271 131 135
Passiva
Eigenkapital -96 -125 -188 
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 242 42 4
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -145 -175 -237 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 13 21 18
Verbindlichkeiten 354 235 304
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 271 131 135
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 618 830 574
Umsatzerlöse 1.118 830 574
Bestandsveränderungen -500 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 51 160 49
Betriebsleistung 669 990 623
Betriebsaufwand -743 -1.008 -672 
Materialaufwand -272 -450 -260 
Personalaufwand -210 -228 -230 
Abschreibungen -17 -7 -7 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -245 -324 -175 
Betriebsergebnis -74 -18 -49 
Finanzergebnis -9 -11 -13 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 400
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13 -11 -13 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-83 -29 -62 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 31 0 0
Sonstige Steuern -0 -0 -0 
Jahresergebnis -52 -29 -63 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
immoSelect GmbH
- 246 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital -96 -125 -188
davon Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Eigenkapitalquote -35% -95% -139%
Bankverbindlichkeiten 49 17 73
Veränderung Verschuldung -673 -118 69
Verschuldungsgrad -383% -205% -172%
Anlagendeckungsgrad 2 -163% -372% -457%
Liquidität 3. Grades 76% 43% 44%
Investitionen 18 7 3
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -8% -4% -11%
Eigenkapitalrentabilität 55% 24% 33%
Gesamtkapitalrentabilität -19% -22% -47%
Materialintensität 41% 45% 42%
Rohertrag 346 380 314
EBIT -74 -18 -49
EBITD
A -57 -12 -43
ROCE 41% 15% 27%
Personal
Personalintensität 31% 23% 37%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 4 7
davon Auszubildende 0 0 1
Personalaufwand je Beschäftigte 70 57 33
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
immoSelect GmbH
- 247 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die ImmoSelect GmbH weist zum 31. Dezember 2008 ei nen Jahresfehlbetrag in Höhe von 63 TEUR aus. 
Im Geschäftsjahr 2008 konnten insgesamt 21 Verkäufe von Objekten der Mieterprivatisierung, Verkäufe 
von 38 Wohnungen und Häuser aus der Bauträgertätigkeit, 16 Wohnungen aus Bestands- und 
Sanierungsobjekten der bauverein AG sowie 5 Verkäufe für externe Dritte realisiert werden. 
 
Die prognostizierten Umsatzerlöse konnten nicht verwirklicht werden und entwickelten sich nicht 
planmäßig. Dies beruht insbesondere auf einer seit Juli 2008 zurückgegangenen Nachfrage auf Grund der 
gesamtwirtschaftlichen Situation. Die hohen Aufwendungen für Marketing sind neben den nicht erreichten 
Umsatzerlösen der Grund für den erwirtschafteten Verlust. 
 
Das Anlagevermögen hat sich nach planmäßigen Abschreibungen durch Zu- und Abgänge auf 25 TEUR 
verringert. Investitionen fanden in 2008 nur in sehr geringem Umfang (3 TEUR) statt. 
 
Das Anlagevermögen ist nur durch Fremdkapital finanziert. Die Verbindlichkeiten sind durch 
Patronatserklärungen der Gesellschafter gesichert. Der weiterhin bestehende Bilanzverlust wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Die Gesellschaft wird konzernintern finanziert. Der Cash Flow beträgt -56 TEUR. Die Verbesserung der 
Finanz- und Ertragslage wird künftig im Wesentlichen davon abhängen, in welchem Umfang die 
ImmoSelect GmbH Immobilien der bauverein AG bzw. ihrer Tochtergesellschaften vermarkten kann. Die 
Risiken bestehen vor allem auf Grund der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 
den Verkauf von Immobilien, dem Hauptgeschäftsfeld der ImmoSelect GmbH. 
 
Der unerwartete Tod des Gesellschafter-Geschäftsführers Heinz Engelhardt im Juli 2009 hat im laufenden 
Geschäftsjahr zu internen Umstrukturierungen geführt. Die Kosten für Personal und Sachaufwendungen 
wurden deutlich reduziert. Für 2009 wird daher eine Verbesserung des Jahresergebnisses erwartet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der ImmoSelect GmbH durch die PB Revision GmbH 
& Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein 
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
immoSelect GmbH
- 248 -

Projektgesellsschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG
Anschrift: 60489 Frankfurt, Westerbachstraße 33
Gründung: 05.11.1999
Handelsregister: HRA 29293, Amtsgericht Frankfurt am Main
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
GWH Gemeinnützige Wohnungsgesells. mbH Hessen (Frankfurt) 51,00%
HEAG Wohnbau GmbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH, vertreten durch:
Michael Haack
Reinhold Koch
Bezüge der Geschäftsführung:
Die Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH & Co. Bauträger KG hat in Darmstadt auf dem
Grundstück Goethestr. 36 eine Eigentumswohnanlage errichtet und verkauft. Im Jahre 2002 waren
sämtliche Einheiten verkauft. Die laufende Tätigkeit beschränkt sich seither auf die Abwicklung der
Gewährleistungsverpflichtung gegenüber den Erwerbern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 249 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 268 239 220
Vorräte 000
282
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 266 232 218
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 268 239 220
Passiva
Eigenkapital 109 118 105
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 83 92 79
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 155 111 99
Verbindlichkeiten 4 11 16
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 268 239 220
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 95 18 0
Betriebsleistung 95 18 0
Betriebsaufwand -14 -10 -11 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14 -10 -11 
Betriebsergebnis 81 9 -11 
Finanzergebnis 6 2 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 676
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -5 -5 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
87 11 -11 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 86 11 -11 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Projektgesellschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG
- 250 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 109 118 105
davon Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Eigenkapitalquote 41% 49% 48%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 076
Verschuldungsgrad 146% 104% 110%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 168% 197% 191%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 79% 9% -10%
Gesamtkapitalrentabilität 32% 4% -5%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 0 0
EBIT 81 9 -11
EBITD
A 81 9 -11
ROCE 79% 13% -5%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Projektgesellschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG
- 251 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH & Co. Bauträger KG erstellt zulässigerweise 
keinen Lagebericht.  
 
Die Tätigkeit der Gesellschaft beschränkt sich auf die Abwicklung der Gewährleistungsverpflichtungen 
sowie die Endabrechnung des Bauträgerprojekts Goethestraße 36 in Darmstadt. Die operative Tätigkeit 
wurde im Jahr 2002 beendet. Die ursprüngliche Gewähr leistungsfrist für das So ndereigentum endete für 
alle Eigentumswohnungen am 15. Dezember 2007. Für in den Jahren von 2004 bis 2007 auf Grund der 
Gewährleistungsverpflichtung erbrachten Mängelbeseitigungen beginnt jeweils eine neue 
Gewährleistungsverpflichtung über 5 Jahre zu laufen. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Projektgesellschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG
- 252 -

Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH
Anschrift: 60489 Frankfurt, Westerbachstraße 33
Gründung: 25.03.1999
Handelsregister: HRB 46814, Amtsgericht Frankfurt am Main
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
GWH Gemeinnützige Wohnungsgesells. mbH Hessen (Frankfurt) 51,00%
HEAG Wohnbau GmbH 49,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Michael Haack
Reinhold Koch
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
111
Jahresergebnis 1 1 1
Eigenkapital 33 34 36
Bilanzsumme 36 38 38
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gesamtleistung
Bei der Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH handelt es sich um eine reine
Verwaltungsgesellschaft. Ihre Tätigkeit erstreckt sich auf die Übernahme der Geschäftsführung der
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbH & Co. Bauträger KG verbunden mit der
Durchführung des Bauprojekts in Darmstadt auf dem Grundstück Goethestr. 36 in dessen Rahmen eine
Eigentumswohnanlage errichtet und verkauft wurde. Im Jahre 2002 waren sämtliche Einheiten verkauft.
Die laufende Tätigkeit beschränkt sich seither auf die Abwicklung der Gewährleistungsverpflichtung
gegenüber den Erwerbern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 253 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 254 -

Stadtbau Freiberg GmbH
Anschrift: 09599 Freiberg, Borngasse 6
Gründung: 11.12.1990
Handelsregister: HRB 6393, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Frank-Peter Pollenske
Aufsichtsrat
Marcel Sonntag Vorsitzender
Matthias Girbig stv. Vorsitzender
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung, Verwaltung, Betreuung und Errichtung von Bauten in
allen Rechts- und Nutzungsformen. Die Gesellschaft kann als Sanierungsträger entsprechend dem
Baugesetzbuch tätig werden. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der
Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie
Erbbaurechte ausgeben. Bei der Bereitstellung von Mietwohnungen sollen in angemessener Weise soziale
Belange berücksichtigt werden. Die Gesellschaft kann Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen,
Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen
bereitstellen.(...)
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.
- 255 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 1.253 1.173
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 1.253 1.173
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 0 715 800
Vorräte 000
04 22 8
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 672 772
Rechnungsabgrenzungsposten 0 14 14
Summe Aktiva 0 1.982 1.987
Passiva
Eigenkapital 0 125 190
Gezeichnetes Kapital 0 400 400
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 0 -340 -340 
Bilanzergebnis 0 65 130
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 764 786
Verbindlichkeiten 0 1.093 1.011
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 1.982 1.987
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 600 554
Umsatzerlöse 0 604 554
Bestandsveränderungen 0 -5 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 49 52
Betriebsleistung 0 648 606
Betriebsaufwand 0 -532 -516 
Materialaufwand 0 -89 -98 
Personalaufwand 0 -197 -166 
Abschreibungen 0 -95 -81 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -151 -171 
Betriebsergebnis 0 116 90
Finanzergebnis 0 -52 -33 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 18 32
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -70 -65 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
06 45 7
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 2 8
Jahresergebnis 0 65 65
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadtbau Freiberg GmbH
- 256 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 125 190
davon Gezeichnetes Kapital 0 400 400
Eigenkapitalquote 0% 6% 10%
Bankverbindlichkeiten 0 1.045 1.002
Veränderung Verschuldung 0 1.093 -82
Verschuldungsgrad 0% >1.000% 947%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 93% 102%
Liquidität 3. Grades 0% 88% 101%
Investitionen 0 5 6
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 11% 12%
Eigenkapitalrentabilität 0% 52% 34%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 3% 3%
Materialintensität 0% 14% 16%
Rohertrag 0 511 455
EBIT 0 116 90
EBITD
A 0 211 171
ROCE #DIV/0! 108% 68%
Personal
Personalintensität 0% 30% 27%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 5 5
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 03 93 3
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadtbau Freiberg GmbH
- 257 -

B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Das Haupt- und Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Sanierungsträgertätigkeit im Auftrag der Stadt 
Freiberg für das Sanierungsgebiet „Freiberger Altstadt“ sowie die Wohngebiete „Friedeburg“ und 
„Wasserberg“ und die Förderprogramme EFRE und LO S. Die Stadtbau Freiberg GmbH verwaltet die 
bereitgestellten Fördermittel und berät in diesem Zusammenhang Grundstückseigentümer und die Stadt 
Freiberg. 
 
Darüber hinaus bewirtschaftet die Gesellschaft noch zwei eigene Parkhäuser im Stadtteil Freiberg-
Friedeburg. Im Rahmen des im Jahr 2001 eingeleiteten Restrukturierungsprozesses, der das Ziel hat, die 
Gesellschaft auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, ist neben der Parkhausbewirtschaftung nur noch die 
Restabwicklung von einigen wenigen und nachgeordneten Verfahren aus Bauträgermaßnahmen offen. 
 
Der Jahresüberschuss der Stadtbau Freiberg GmbH  beträgt für das Geschäftsjahr 2008 64,6 TEUR 
(Vorjahr: 65,3 TEUR). Die Betriebsleistung ist bei gleichzeitig reduziertem Betriebsaufwand gegenüber 
dem Vorjahr um 42 TEUR gesunken. Die Umsatzerlöse resultieren nahezu hälftig aus der 
Hausbewirtschaftung und aus der Betreuungstätigkeit. 
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31.12.2008 von 1.982 TEUR auf 1.987 TEUR. Auf der Aktivseite 
nahm im Wesentlichen der Kassenbestand von 672 TEUR auf 772 TEUR zu, während sich auf der 
Passivseite die Bildung der Rückstellung für Bauinstandhaltung der Parkhäuser von 50 TEUR bemerkbar 
machte. Investitionen sind für die Zukunft keine vorgesehen. 
 
Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der langfristigen 
Rückstellungen und der Abschreibungen – liegt mit 146 TEUR um 15 TEUR leicht unter dem 
Vorjahreswert von 161 TEUR. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch langfristige Zusagen zu den 
Bewirtschaftungsverlusten aus den Parkhäusern und dem Gewinnabführungsvertrag mit der alleinigen 
Gesellschafterin Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa. mbH gesichert.  
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten weiterhin Fortschritte für den Abschluss des 
Restrukturierungsprozesses der Gesellschaft erreicht werden. Die strategische Ausrichtung des 
Unternehmens wird sich zukünftig nur im Bereich der gewinnbringenden Geschäftsfelder bewegen. Dabei 
geht die Gesellschaft nach wie vor davon aus, dass die Verlustsituation im Geschäftsfeld Parkhäuser in 
Zusammenarbeit mit der Gesellschafterin Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sa. mbH und der 
Stadt Freiberg nachhaltig zum Wohle der Gesellschaft gelöst werden kann. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 de r Stadtbau Freiberg Gm bH durch die Domus AG, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
- 258 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadtbau Freiberg GmbH

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Anschrift: 09599 Freiberg, Beuststraße 1
Gründung: Juni 1992
Handelsregister: HRB 6251, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg 51,00%
bauverein AG 49,00%
Beteiligungen
Stadtbau Freiberg GmbH 100,00%
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 94,00%
BVD Freiberg GmbH 50,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Beirat
Geschäftsführung
Marcel Sonntag
Aufsichtsrat
Matthias Girbig Vorsitzender
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun stv. Vorsitzender
Peter Benz
Bernd Ellwange
r
Marcus Gunkel
Bernd Lehmann
Annete Licht
Volker Meutzner
Günter Schmitzer
Dr. Rüdiger Schwarze
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial
verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, die kommunale
Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche Entwicklungs- und
Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet
Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. (…)
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Vergütungen für Beirat und Aufsichtsrat beliefen sich im Jahr 2008 auf 17 TEUR.
- 259 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 160.410 154.761
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 39 78
Sachanlagen 0 157.688 151.934
Finanzanlagen 0 2.683 2.750
Umlaufvermögen 0 10.526 10.716
Vorräte 0 5.642 6.069
0 813 634
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 4.071 4.013
Rechnungsabgrenzungsposten 0 912 765
Summe Aktiva 0 171.848 166.242
Passiva
Eigenkapital 0 14.642 9.982
Gezeichnetes Kapital 0 16.080 16.080
Kapitalrücklage 0 1.606 1.606
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -3.044 -7.704 
Sonderposten 0 49.639 49.165
Rückstellungen 0 3.571 7.708
Verbindlichkeiten 0 103.977 99.369
Rechnungsabgrenzungsposten 0 20 18
Summe Passiva 0 171.848 166.242
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 20.688 21.786
Umsatzerlöse 0 22.558 21.356
Bestandsveränderungen 0 -1.870 430
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 4.343 7.998
Betriebsleistung 0 25.032 29.784
Betriebsaufwand 0 -23.197 -30.150 
Materialaufwand 0 -11.328 -11.642 
Personalaufwand 0 -2.434 -2.631 
Abschreibungen 0 -5.971 -9.329 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -3.463 -6.548 
Betriebsergebnis 0 1.835 -366 
Finanzergebnis 0 -4.878 -4.296 
Erträge aus Beteiligungen 0 0 300
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 241 167
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -5.119 -4.762 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
0 -3.043 -4.662 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 -1 2
Jahresergebnis 0 -3.044 -4.660 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
- 260 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 14.642 9.982
davon Gezeichnetes Kapital 0 16.080 16.080
Eigenkapitalquote 0% 9% 6%
Bankverbindlichkeiten 0 84.731 80.433
Veränderung Verschuldung 0 103.977 -4.608
Verschuldungsgrad 0% 348% 385%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 62% 58%
Liquidität 3. Grades 0% 46% 40%
Investitionen 0 5051 755
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% -15% -21%
Eigenkapitalrentabilität 0% -21% -47%
Gesamtkapitalrentabilität 0% -2% -3%
Materialintensität 0% 45% 39%
Rohertrag 0 9.360 10.144
EBIT 0 1.835 -66
EBITD
A 0 7.806 9.263
ROCE #DIV/0! 3% 0%
Personal
Personalintensität 0% 10% 9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 42 50
davon Auszubildende 0 0 2
Personalaufwand je Beschäftigte 05 85 3
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
- 261 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Der Unternehmensgegenstand der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sa. mbH (SWG) ist es 
vorrangig, eine sozial verantwort liche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung 
sicherzustellen, die kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und 
städtebauliche Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft bewirtschaftet 
in Freiberg 5.124 Wohnungen und 103 Gewerb eeinheiten. Für den überwiegenden Teil des 
bewirtschafteten Bestands sind die Sanierungen abgeschlossen.  
 
Darüber hinaus bietet die SWG Dienstleistungen fü r andere Wohnungsunternehmen an. So hat sie die 
kaufmännische Geschäftsbesorgung für die Hainichener Wohnungsgesellschaft mbH mit rund 1.100 
Wohneinheiten und die Crimmitschauer Wohnungs gesellschaft mbH mit 2.800 Einheiten übernommen. 
Für die Stadtbau Freiberg GmbH und die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wird die komplette 
Geschäftsbesorgung erbracht. 
 
Der Jahresfehlbetrag von 4.660 TEUR ist im Wesentlichen durch die einmalige Zuführung zu den 
Rückstellungen für drohende Verluste von 2.440 TEUR  sowie einer Rückstellung  für Bauinstandhaltung 
von 2.080 TEUR geprägt. Der Jahreserfehlbetrag ist gegenüber dem Vorjahr um 1.616 TEUR auf  
- 4.660 TEUR angestiegen. Das Betriebsergebnis ist dabei um 2.201 TEUR auf – 366 TEUR in Folge von 
einmaligen Sonderaufwendungen gesunken. Das branchenüblich negative Finanzergebnis (inkl. 
Beteiligungsergebnis) konnte jedoch um 582 TEUR  von – 4.878 TEUR auf – 4.296 TEUR verbessert 
werden. 
 
Die Bilanzsumme zum 31.12.2008 hat sich mit 166. 242 TEUR gegenüber dem Vorjahr (171.848 TEUR) 
in Folge der planmäßigen Entschuldung leicht verringert.  
 
Die Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit der PwC Deutsche Revision AG bereits 2001 ein 
Risikomanagementsystem eingerichtet. Die Risiken der Gesellschaft werden erfasst, analysiert und 
bewertet. In regelmäßigen Risikoausschusssitzungen wird das Risikoportfolio überprüft bzw. ergänzt. 
Wesentliche Risiken für die SWG sind die Liquiditätssicherung, die Verlustentwicklung beim angemieteten 
Vermögen, die Leerstandsentwicklung und der Stadtumbau. Chancen für die zukünftige Entwicklung 
ergeben sich insbesondere aus der positiven Entwicklung des Wohn- und Arbeitsstandortes Freiberg und 
der starken Marktposition der Gesellschaft. 
 
Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und Gesellschaftern finanziert. Der 
Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der langfristigen 
Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 4.669 TEUR, im 
vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 2.927 TEUR. 
 
Für 2009 wird ein Cashflow von 2.740 TEUR und ein Jahresergebnis von -968 TEUR erwartet. Ab dem 
Jahr 2010 wird bereits mit einem positiven Jahreser gebnis gerechnet. Die für das Geschäftsjahr 2009 
geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesell schaft ermöglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf 
die eingegangenen Verbindlichkeiten nachzukommen, so dass keine Kapitalmaßnahmen seitens der 
Gesellschafter erforderlich sein werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 de r Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa. 
mbH durch die Domus AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
- 262 -

Teilkonzern 
HEAG mobilo
 
GmbH

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 264 -

Anteile
HEAG 
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Kapital Kapital Kapital
25,6 TEUR 25 TEUR 100 TEUR
Anteile Anteile Anteile
HEAG mobilo GmbH 98,82% HEAG mobilo GmbH 100,00% HEAG mobilo GmbH 100,00%
Stadt Darmstadt 0,59%
Landkreis DA-DI 0,59%
Kapital Kapital Kapital
62,5 TEUR 50 TEUR 500 TEUR
Anteile Anteile Anteile
HEAG mobilo GmbH 99,04% HEAG mobilo GmbH 100,00% HEAG mobilo GmbH 100,00%
Stadt Darmstadt 0,48%
Landkreis DA-DI 0,48%
Angaben zum 31.12.2008
Kapital = gezeichnetes Kapital
Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH
74,00%
Legende:
Kapital
10.752 TEUR
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobilo GmbH
HEAG mobiServ GmbH
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
26,00%
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 265 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 266 -

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 94.714 98.723 101.895
Immaterielle Vermögensgegenstände 427 583 690
Sachanlagen 93.953 97.773 100.766
Finanzanlagen 334 367 439
Umlaufvermögen 34.169 37.986 48.010
Vorräte 2.810 2.770 3.198
29.870 33.411 36.195
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.490 1.805 8.617
Rechnungsabgrenzungsposten 69 50 83
Summe Aktiva 128.952 136.759 149.988
Passiva
Eigenkapital 33.541 34.998 36.465
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 200 200 198
Bilanzergebnis 352 1.810 3.213
Anteil anderer Gesellschafter 0 0 65
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 43.696 45.024 44.761
Verbindlichkeiten 47.939 53.219 65.503
Rechnungsabgrenzungsposten 3.776 3.518 3.260
Summe Passiva 128.952 136.759 149.988
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 37.826 36.646 38.137
Umsatzerlöse 37.932 36.622 37.692
Bestandsveränderungen -725 -220 93
Andere aktivierte Eigenleistungen 619 243 353
Sonstige betriebliche Erträge 4.537 3.422 5.459
Betriebsleistung 42.363 40.068 43.596
Betriebsaufwand -61.108 -58.781 -61.376 
Materialaufwand -16.232 -17.555 -18.751 
Personalaufwand -32.950 -28.975 -29.918 
Abschreibungen -6.245 -6.850 -7.690 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.680 -5.401 -5.017 
Betriebsergebnis -18.745 -18.713 -17.779 
Finanzergebnis -1.087 -1.469 -1.269 
Erträge aus Beteiligungen 040
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 11 1 10
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 324 341 691
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.422 -1.814 -1.971 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-19.832 -20.181 -19.049 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -126 -100 130
Sonstige Steuern -46 -45 -43 
Ergebnisübernahme 20.448 21.783 20.375
Jahresergebnis 444 1.457 1.414
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
- 267 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 33.541 34.998 36.465
davon Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 26% 26% 24%
Bankverbindlichkeiten 35.956 35.608 44.555
Veränderung Verschuldung 16.811 5.280 12.284
Verschuldungsgrad 284% 291% 311%
Anlagendeckungsgrad 2 103% 99% 106%
Liquidität 3. Grades 126% 108% 124%
Investitionen 29.891 10.993 14.357
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% 4% 4%
Eigenkapitalrentabilität 1% 4% 4%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 1% 1%
Materialintensität 38% 44% 43%
Rohertrag 21.593 19.091 19.386
EBIT -18.734 -18.708 -17.769
EBITD
A -12.489 -11.858 -10.079
Kostendeckungsgrad 68% 67% 70%
Personal
Personalintensität 78% 72% 69%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 570 587 586
davon Auszubildende 0 6 9
Personalaufwand je Beschäftigt
e 58 49 51
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl Straßenbahntriebwagen1 44 55 48
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30
Anzahl Omnibusse 79 84 73
Fahrgäste in Mio. EUR2 31,9 34,9 35,7
Nutzungsquote je Einwohner (Fahrkarten/Einwohner) 114 124 127
1 Wegen der Auslieferung der neuen Niederflurstraßenbahnen ST14 lag der Fahrzeugbestand zum 31.12.2007 etwas höher.
 Anfang 2008 wurden die alten ST10/11 ausgemustert, wodurch sich ein Fahrzeugbestand von 48 Straßenbahntriebwagen ergibt.
2 Ab 2007 Änderung der statistischen Annahmen bezüglich der Fahrtenhäufigkeit beim Semesterticket. 
  Vergleichbarkeit mit Vorjahren ist eingeschränkt.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
- 268 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Weltwirtschaftskonjunktur geriet Ende 2008 in ei ne tiefe Krise. Kaum eine Branche wird von den 
Auswirkungen der Krise verschont bleiben. Die Nachfrage nach öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) 
bleibt grundsätzlich jedoch auch in Krisenzeiten relativ stabil. Sinkende Steuereinnahmen werden die 
Budgets der öffentlichen Haushalte schmelzen lassen. Dadurch kann es zu Einschnitten im bestehenden 
ÖPNV-Angebot kommen. Besonders kritisch wird die Finanzierung neuer ÖPNV-Infrastruktur werden, 
zumal die Bundesregierung den ÖPNV in seinem milliardenschweren Konjunkturprogramm für 2009 
ausdrücklich ausgenommen hat.  
 
Die am 3.12.2009 in Kraft tretende EU-Verordnung 1370/07 bietet den Teilnehmern am Wettbewerb im 
ÖPNV inzwischen mehr Rechtssicherheit, wenn au ch die Anpassung des deutschen Rechtsrahmens, 
insbesondere des Personenbeförderungsgesetzes, noch aussteht. Prinzipiell hält die Europäische Union 
mit der neuen Verordnung an der wettbewerblichen Ve rgabe von Verkehrsleistungen fest, jedoch räumt 
sie in Ausnahmefällen auch die Möglichkeit der Direktvergabe von Verkehrsleistungen an einen „internen 
Betreiber“ ein. Mehrere Aufgabenträgerorganisationen haben sich zusammen mit kommunalen 
Verkehrsunternehmen für den Weg der marktorientierten Direktvergabe entschieden und praktizieren ihn 
teilweise schon. 
 
Vor dem Hintergrund der neuen EU-Verordnung ist seit Fahrplanwechsel auch für die HEAG mobiBus 
GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) die Direktvergabe vertraglich wirksam. Sie bringt der Gesellschaft 
einerseits Gewissheit über das Auftragsvolumen in den kommenden sieben bis neun Jahren, andererseits 
bedeuten die höheren Qualitätsanforderungen einen steigenden Kostendruck. Mit der Direktvergabe war 
eine Senkung der Preise (so genannte Sollkosten) in Höhe von sieben Prozent verbunden. Die gestiegenen 
Qualitätsanforderungen des Nahverkehrsplans sind für das Unternehmen ebenso verbindlich. Um den 
drohenden Verlusten vorzubeugen, hat die HEAG mobiBus einen „Produktivitätssteigernden Aktionsplan 
im Nahverkehrsunternehmen“ aufgelegt. Alle Bereiche des Unternehmens sind von massiven 
Kosteneinsparungen betroffen.  
 
2008 konnte das Straßenbahnnetz erweitert werden. Na ch nur sechseinhalb Mo naten Bauzeit ist es 
gelungen, die Streckenverlängerung in Alsbach-Hähnlein planmäßig zum Fahrplanwechsel in Betrieb zu 
nehmen. Mit dem neuen Schnelllinienkonzept gewinnt das Betriebskonzept deutlich an Attraktivität und 
die Fahrzeit zwischen dem Darmstädter Luisenplatz und Alsbach-Hähnlein beträgt rund 30 Minuten. 
 
Schwierigkeiten im Baugeschehen führten beim zweigleisigen Ausbau der Straßenbahntrasse in 
Darmstadt-Arheilgen zu Verzögerung en. Anders als von der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgesehen, 
konnte die alte Gleisschleife an der Hofgasse nicht zum Fahrplanwechsel angebunden werden.  
 
Die Verkehrsleitstelle der HEAG mobilo GmbH (HEAG mobilo) überwacht und steuert inzwischen 
zahlreiche ÖPNV-Linien in Südhessen. Das Verkehrsmanagementsystem ist eines der modernsten 
bundesweit. Seit 2005 steuert die Leitstelle nicht nur das Verkehrsgeschehen auf den eigenen Linien, 
sondern auch das anderer Unternehmen in der Region. In der Spitze werden rund 150 Fahrzeuge 
gleichzeitig gesteuert. Im Frühjahr 2008 wurd e die 2003 begonnene Umstellung auf Digitalfunk 
abgeschlossen.  
 
Das dichte Vertriebsnetz des HEAG Verkehrskonzerns mit mehr als 40 privaten Verkaufsstellen in der 
Region sowie 48 mobilen Automaten in den Straßenbahnen und über 100 stationären Automaten an den 
Haltestellen macht die HEAG zu einem der wichtigsten Vertriebspartner im RMV. Aus Technik- und 
Kostengründen hat die HEAG mobilo 2008 begonnen, den Fahrkartenvertrieb in Teilen neu auszurichten. 
Nach und nach ersetzen die mobilen Automaten in den Straßenbahnen die älteren Automaten an den 
Haltestellen. Damit werden die Vertriebskosten gesenkt und das Vandalismusrisiko gemindert.  
 
Als kommunales Verkehrsunternehmen sieht sich der HEAG Verkehrskonzern in ökologischer und 
gesellschaftlicher Verantwortung, die Politik in ihrem Bestreben um mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. 
So fahren alle Straßenbahnen se it Jahresbeginn 2008 ausschließlich mit Ökostrom. Damit ist die HEAG 
mobilo bundesweit das erste Verkehrsunternehmen, das seinen Fahrstrom komplett aus regenerativen 
Energien bezieht. In den letzten beiden Jahren erneuerte die HEAG mobiBus über die Hälfte ihres 
Omnibusfuhrparks, was das Engagement für den Umweltschutz unterstreicht. Alle übrigen Modelle 
wurden mit einem CRT-Filtersystem (Continuously Regenerating Trap) nachgerüstet, womit sich der 
Partikelausstoß bis an die Nachweisgrenze reduziert.  
 
2009 wird die HEAG mobilo den Ausbau und die Modern isierung der Infrastruktu r weiter voranbringen, 
dazu zählen wie bereits in den vergangenen Jahren umfangreiche Gleisbaumaßnahmen. Akuter 
Handlungsbedarf besteht nach wie vor in der Darmst ädter Bismarckstraße und am Willy-Brandt-Platz. 
Hier strebt die HEAG mobilo gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt den Bau einer 
Nahverkehrsspur an, um für Busse und Bahnen eine Beschleunigung zu erreichen und die 
Straßeninfrastruktur aufzuwerten. Dies ist jedoch mit langwierigen Planfeststellungsverfahren verbunden, 
so dass zwischenzeitlich immer wieder provisorische Reparaturen erforderlich werden.  
 
Die im Berichtsjahr für die Geschäftsführung angefallenen Gesamtbezüge betragen im HEAG-
Verkehrskonzern 604 TEUR. 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
- 269 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 270 -

HEAG mobilo GmbH
Anschrift: 64285 Darmstadt, Klappacher Straße 172
Gründung: 29.12.1989
Handelsregister: HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG 74,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00%
Beteiligungen
HEAG mobiServ GmbH 100,00%
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100,00%
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100,00%
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100,00%
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,04%
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Karl-Heinz Holub
Matthias Kalbfuss
Aufsichtsrat
Klaus Feuchtinger Stadtrat Vorsitzender
Reinhold Trautmann 1. stv. Vorsitzende r
Alfred Jakoubek 2. stv. Vorsitzender
Dr. Markus Hoschek 3. stv. Vorsitzender
Dieter Wenzel Stadtrat 4. stv. Vorsitzender
Ludwig Achenbach Stadtverordneter
Beate Kölsch Stadtverordnete
Karl Korndörfer
Norbert Leber
Dr. Dierk Molter Stadtrat
Sandra Russo Stadtverordnete
Walter Schmidt Stadtverordneter
Axel Thierolf
Norbert Thomas
Ümit Yilmaz
Die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. Die Gesellschaft ist zu allen
Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte Gesellschaftszweck gefördert werden
kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen
beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 271 -

Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2008 auf 62 TEUR.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobilo GmbH
- 272 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 96.461 98.065 98.807
Immaterielle Vermögensgegenstände 342 500 617
Sachanlagen 90.376 93.130 91.381
Finanzanlagen 5.743 4.435 6.808
Umlaufvermögen 31.096 33.069 41.097
Vorräte 2.485 2.468 2.861
27.495 29.148 32.056
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.116 1.454 6.180
Rechnungsabgrenzungsposten 15 11 38
Summe Aktiva 127.571 131.145 139.942
Passiva
Eigenkapital 32.989 32.989 32.989
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 42.972 44.387 44.397
Verbindlichkeiten 47.834 50.251 59.296
Rechnungsabgrenzungsposten 3.776 3.518 3.260
Summe Passiva 127.571 131.145 139.942
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 23.843 44.538 47.002
Umsatzerlöse 23.949 44.520 46.569
Bestandsveränderungen -725 -226 80
Andere aktivierte Eigenleistungen 619 243 353
Sonstige betriebliche Erträge 4.900 3.607 4.552
Betriebsleistung 28.743 48.145 51.554
Betriebsaufwand -48.059 -67.526 -70.917 
Materialaufwand -11.272 -34.794 -36.856 
Personalaufwand -27.308 -22.764 -23.529 
Abschreibungen -4.514 -5.343 -6.079 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.965 -4.625 -4.453 
Betriebsergebnis -19.316 -19.381 -19.362 
Finanzergebnis -1.085 -2.356 -969 
Erträge aus Beteiligungen 601 360 31
Erträge aus Gewinnabführung 42 12 45
Erträge aus anderen Finanzanlagen 11 1 86
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 283 298 647
Abschreibungen auf Finanzanlagen -625 -1.306 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.398 -1.721 -1.778 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-20.401 -21.738 -20.332 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -5 -5 -3 
Sonstige Steuern -42 -41 -41 
Ergebnisübernahme 20.448 21.783 20.375
Jahresergebnis 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobilo GmbH
- 273 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 32.989 32.989 32.989
davon Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 26% 25% 24%
Bankverbindlichkeiten 35.363 35.331 39.851
Veränderung Verschuldung 19.654 2.417 9.045
Verschuldungsgrad 287% 298% 324%
Anlagendeckungsgrad 2 100% 97% 101%
Liquidität 3. Grades 115% 103% 112%
Investitionen 28.357 8.356 10.606
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 39% 72% 71%
Rohertrag 12.571 9.743 10.146
EBIT -18.662 -19.008 -19.201
EBITD
A -14.148 -13.666 -13.122
Kostendeckungsgrad 59% 69% 72%
Personal
Personalintensität 95% 47% 46%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 387 384 381
davon Auszubildende 0 3 5
Personalaufwand je Beschäftigte 71 59 62
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobilo GmbH
- 274 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
2008 stand ganz im Zeichen der Erwe iterung der Straßenbahnstrecke in Alsbach-Hähn lein. Nach nur 
sechseinhalb Monaten Bauzeit ist es der HEAG mobilo GmbH (HEAG mobilo) gelungen, die 
Streckenverlängerung planmäßig zum Fahrplanwechsel in Betrieb zu nehmen. Mit dem neuen 
Schnelllinienkonzept gewinnt das Betriebskonzept deutlich an Attraktivität und die Fahrzeit zwischen dem 
Darmstädter Luisenplatz und Alsbach-Hähnlein verkürzt sich auf rund 30 Minuten. 
 
Schwierigkeiten im Baugeschehen führten beim zweigleisigen Ausbau der Straßenbahntrasse in 
Darmstadt-Arheilgen zu Verzögerung en. Anders als von der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgesehen, 
konnte die alte Gleisschleife an der Hofgasse nicht zum Fahrplanwechsel angebunden werden,  
 
Die Verkehrsleitstelle der HEAG mobilo überwacht und steuert inzwischen zahlreiche ÖPNV-Linien in 
Südhessen. Das Verkehrsmanagementsystem ist eines der modernsten bundesweit. Seit 2005 steuert die 
Leitstelle nicht nur das Verkehrsgeschehen auf den eigenen Linien, sondern auch das anderer 
Unternehmen in der Region. In der Spitze werden ru nd 150 Fahrzeuge gleichzeitig gesteuert. Im Frühjahr 
2008 hat die Gesellschaft die 2003 begonnene Umstellung auf Digitalfunk abgeschlossen.  
 
Das dichte Vertriebsnetz der HEAG mobilo mit mehr als 40 privaten Verkaufsstellen in der Region sowie 
48 mobilen Automaten in den Straßenbahnen und über 100 stationären Automaten an den Haltestellen 
macht die HEAG zu einem der wichtigsten Vertriebspartner im RMV. Aus Technik- und Kostengründen hat 
die HEAG mobilo 2008 begonnen, den Fahrkartenvertrieb in Teilen neu auszur ichten. Nach und nach 
ersetzen die mobilen Automaten in den Straßenbahnen die älteren Automaten an den Haltestellen. Damit 
werden Vertriebskosten gesenkt und das Vandalismusrisiko gemindert.  
 
Als kommunales Verkehrsunternehmen sieht sich die HEAG mobilo in ökologischer und gesellschaftlicher 
Verantwortung, die Politik in ihrem Bestreben um mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. So fahren alle 
Straßenbahnen seit Jahresbeginn 2008 ausschließlich mit Ökostrom. Die HEAG mobilo ist damit das 
erste Verkehrsunternehmen, das seinen Fahrstrom komplett aus regenerativen Energien bezieht.  
 
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft stiegen 2008 um  2.049 TEUR auf 46.569 TEUR. Die Mehreinnahmen 
ergeben sich zum Einen aus steigenden Fahrgastzahlen sowie aus der RMV-Tariferhöhung zum 
Fahrplanwechsel 2007/2008 und zum Anderen au s periodenfremden Umsatzerlösen aus dem 
Einnahmeaufteilungsverfahren in Höhe von 700 TEUR.  
 
Der Materialaufwand ist wie auch im Vorjahr durch Aufwendungen für Instandsetzungen einschließlich der 
Zuführung zu entsprechenden Rückstellungen beeinflusst. Darüber hinaus wirkt sich die Übertragung der 
Straßenbahnverkehrsleistung auf die HEAG mobiTram GmbH & Co. KG nicht nur in den Umsatzerlösen, 
sondern auch auf den Materialaufwand der HEAG mobilo aus. Der Personalaufwand liegt um 765 TEUR 
über dem Vorjahresniveau. Das Vorjahr war durch Sondereffekte in der Altersversorgung beeinflusst.  
 
Die im Geschäftsjahr 2007 beschafften neuen Stra ßenbahntriebwagen ST14 ziehen einen Anstieg der 
Abschreibungen um 736 TEUR auf 6.079 TEUR nach sich. Das Finanzergebnis für 2008 liegt um 1.387 
TEUR besser als im Vorjahr. Das Vorjahr war du rch eine Sonderabschreibung auf ein verbundenes 
Unternehmen beeinflusst. Das Geschäftsjahr 2008 schließt mit einem strukturbedingt negativen Ergebnis 
vor Verlustübernahme von 20.375 TEUR ab.  
 
Die HEAG mobilo tätigte Bruttoinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in Sachanlagen 
in Höhe von 8.100 TEUR. Neben der Streckenerweiterung in Alsbach hat das Unternehmen in den Ausbau 
weiterer Infrastruktureinrichtungen investiert. 
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Ge schäftsjahr von 131.145 TEUR um 8.797 TEUR auf 
139.942 TEUR. Dabei stieg das Finanzanlagevermögen um 2.373 TEUR auf 6.808 TEUR. Die Zunahme 
ist auf eine Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen zurückzuführen. Das Umlaufvermögen lag mit 
41.097 TEUR um 8.028 TEUR über dem Vorjahreswert. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf höheren 
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und dem stichtagsbezogenen höheren Bestand an liquiden 
Mitteln.  
 
Das Eigenkapital betrug unverändert 32.989 TEUR. Di e Verbindlichkeiten stiegen auf 59.296 TEUR (i.V. 
50.251 TEUR) und betrafen im Wesentlichen langfristige Verbindlichkeiten aus der Finanzierung der 
Straßenbahnen und weiterer Infrastrukturmaßnahmen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf 
Verbindlichkeiten aus dem Einnahmenaufteilungsverfahren 2008 in Höhe von 8.700 TEUR 
zurückzuführen. Die Rückstellungen belaufen sich nahezu unverändert auf 44.397 TEUR. 
 
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobilo GmbH
- 275 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
2009 wird die HEAG mobilo den Ausbau und die Modern isierung der Infrastruktu r weiter voranbringen, 
dazu zählen wie bereits in den vergangenen Jahren umfangreiche Gleisbaumaßnahmen. Mehr als die 
Hälfte der Gleisanlagen im Schienenetz der HEAG mobilo ist älter als 20 Jahre. Die Gesellschaft rechnet 
daher in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Sanierungsbedarf. Langwierige 
Planfeststellungsverfahren beim Ausbau zu Nahverkehrspuren führen dazu, dass zwischenzeitlich immer 
wieder provisorische Reparaturen erforderlich werden.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warenteuhand 
Aktiengesellschaft, Frankfurt, geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobilo GmbH
- 276 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Anschrift: 64285 Darmstadt, Klappacher Straße 172
Gründung: 01.01.1989
Handelsregister: HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 99,04%
Landkreis Da.-Dieburg und Gemeinden 0,48%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,48%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Axel Gierga
Ral
f Steinmetz
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
k.A. k.A. k.A.
Jahresergebnis 601 356 -28 
Eigenkapital 5.436 5.436 5.408
Bilanzsumme 9.378 10.157 15.006
Investitionen 1.508 2.471 6.465
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 182 200 201
Gesamtleistung
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt-, Vorort- und Regionalverkehrsdiensten, einschließlich
des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen
gleicher Art übernehmen und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann
Zweigniederlassungen errichten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 277 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die am 3.12.2009 in Kraft tretende EU-Verordnung 1370/07 bietet den Teilnehmern am Wettbewerb im 
ÖPNV inzwischen mehr Rechtssicherheit, wenn au ch die Anpassung des deutschen Rechtsrahmens, 
insbesondere des Personenbeförderungsgesetzes, noch aussteht. Prinzipiell hält die Europäische Union 
mit der neuen Verordnung an der wettbewerblichen Ve rgabe von Verkehrsleistungen fest, jedoch räumt 
sie in Ausnahmefällen auch die Möglichkeit der Direktvergabe von Verkehrsleistungen an einen „internen 
Betreiber“ ein. Die neue Verordnung führt zu einem Änderungsbedarf im deutschen 
Personenbeförderungsrecht. Die Aufgabenträger werden künftig im Rahmen der gesetzlichen 
Möglichkeiten entscheiden können, nach welchem Vergabeverfahren Linienkonzessionen an Unternehmen 
vergeben werden. Grundsätzlich stehen die Eigenproduktion z.B. durch die Kommune, die Direktvergabe 
an einen internen Betreiber, die Direktvergabe wegen Geringfügigkeit oder die Ausschreibung als 
Vergabeverfahren zur Verfügung.  
 
Vor diesem Hintergrund ist seit Fahrplanwechsel im Dezember 2008 für die HEAG mobiBus GmbH & Co. 
KG (HEAG mobiBus) die Di rektvergabe vertraglich wirksam. Voraussetzung für die Direktvergabe war der 
Verkauf von Gesellschaftsanteilen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-
Dieburg sowie die Änderung des Gesellschaftsvertrags. Der neue Verkehrsleistungsvertrag bringt 
einerseits Gewissheit über das Auftragsvolumen in den kommenden sieben bis neun Jahren, andererseits 
bedeuten die höheren Qualitätsanforderungen einen steigenden Kostendruck. Die HEAG mobiBus muss 
nun auch Einnahme- als auch Kostenrisiken tragen. Lediglich 20 Prozent der Risiken übernimmt der 
Aufgabenträger. Mit dem neuen Vertrag war außerdem eine Senkung der Preise (so genannte Sollkosten) 
in Höhe von sieben Prozent verbunden. Die gestiegenen Qualitätsanforderungen des Nahverkehrsplans 
sind ebenfalls verbindlich. Um den drohenden Verlusten entgegenzuwirken, hat die HEAG mobiBus einen 
„Produktivitätssteigernden Aktionsplan im Nahverkehrsunternehmen“ aufgelegt. Alle Bereiche des 
Unternehmens sind von massiven Kosteneinsparungen betroffen.  
 
In den letzten zwei Jahren erneuerte die HEAG mobiBus über die Hälfte des Omnibusfuhrparks, was das 
Engagement für den Umweltschutz unterstreicht. A lle übrigen Modelle hat die Gesellschaft Ende 2008 
mit einem CRT-Filtersystem (Continuously Regenerating Trap) nachgerüstet. Damit verringert sich der 
Partikelausstoß bis an die Nachweisgrenze. In Bezug auf die Feinstaubemission erfüllen alle Fahrzeuge 
die Anforderungen der Euro-Schadstoffklasse 5. Die HEAG mobiBus erreicht da mit im Branchenvergleich 
absolute Spitzenwerte. 
 
2008 beschaffte die Gesellschaft 25 neue Omnibusse  mit einem Investitionsvolumen von 6.465 TEUR. 
Fast die Hälfte des Omnibusfuhrparks musste in den vergangenen zwei Jahren für insgesamt rund 
8.900 TEUR erneuert werden, da die alten Fahrze uge nicht mehr den Vorgaben des geänderten 
Nahverkehrsplans entsprachen.  
 
Das Jahresergebnis liegt mit minus 28 TEUR unte r dem Vorjahreswert (356 TEUR). Die Bilanzsumme 
erhöhte sich im Berichtsjahr auf 15.006 TEUR. Der Anstieg um 4.849 TEUR gegenüber dem Vorjahr ist 
auf der Aktivseite im Wesentlichen auf ein höheres Anlagevermögen und einen höheren Bestand an 
liquiden Mittel zurückzuführen. Die Passivseite ist beeinflusst durch die Darlehen zur Finanzierung der 
Omnibusse, was sich in dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Zunahme 
der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen niederschlägt. Das Eigenkapital 
einschließlich Kapitalrücklage betrug 5.408 TEUR.  
 
Die HEAG mobiBus wird voraussichtlich 2009 ein Jahresergebnis von minus 64 TEUR ausweisen. Dies ist 
das Resultat der Belastungen aus den Anforderungen aus dem geänderten Nahverkehrsplan und der 
Direktvergabe. Geringere Erlöse und gestiegene Qualitätsanforderungen können nur durch massive 
Kosteneinsparungen in allen Bereichen des Unternehmens getragen werden.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand 
Aktiengesellschaft, Frankfurt, geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
- 278 -

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64285 Darmstadt, Klappacher Straße 172
Gründung: 15.12.1989
Handelsregister: HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 98,82%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,59%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Axel Gierga
Ral
f Steinmetz
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 2 2 2
Eigenkapital 29 31 33
Bilanzsumme 30 31 34
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 279 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 280 -

HEAG mobiServ GmbH
Anschrift: 64285 Darmstadt, Klappacher Straße 172
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRB 9369, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Karl-Heinz Holub
Matthias Kalbfuss
Bezüge der Geschäftsführung:
Der Betrieb einer Kraftfahrzeug-Werkstatt nebst Tankstelle und Waschanlage sowie die Erbringung von
weiteren Dienstleistungen und Nebengeschäften im Kfz-Bereich.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 281 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 248 219 179
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 248 219 179
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 630 645 689
Vorräte 223 204 261
346 268 247
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 61 174 181
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 878 865 868
Passiva
Eigenkapital 553 553 553
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 453 453 453
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 8 23 34
Verbindlichkeiten 318 289 281
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 878 865 868
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 3.730 3.629 4.226
Umsatzerlöse 3.730 3.624 4.213
Bestandsveränderungen 0 6 12
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 37
Betriebsleistung 3.730 3.631 4.262
Betriebsaufwand -3.688 -3.620 -4.221 
Materialaufwand -3.558 -3.119 -3.657 
Personalaufwand -20 -31 -49 
Abschreibungen -56 -53 -46 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -55 -417 -469 
Betriebsergebnis 41 10 41
Finanzergebnis 1 3 4
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 3 4
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
43 13 45
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Ergebnisabführun
g -42 -12 -45 
Jahresergebnis 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiServ GmbH
- 282 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 553 553 553
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 63% 64% 64%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 43 -29 -7
Verschuldungsgrad 59% 56% 57%
Anlagendeckungsgrad 2 223% 252% 310%
Liquidität 3. Grades 194% 207% 219%
Investitionen 27 27 39
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 95% 86% 86%
Rohertrag 172 511 569
EBIT 41 10 41
EBITD
A 97 64 87
ROCE 0% 0% 0%
Personal
Personalintensität 1% 1% 1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 3 4
davon Auszubildende 0 2 3
Personalaufwand je Beschäftigte 01 01 2
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiServ GmbH
- 283 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Der immer größer werdende Wettbewerbsdruck und die steigenden Anforderungen an die 
Busunternehmen wirken sich auch auf die Werkstätten aus. Die Verjüngung des Fuhrparks der HEAG 
mobiBus GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) bedingt du rch den angepassten Nahverkehrsplan ist auch bei 
der HEAG mobiServ GmbH (HEAG mobiServ) beme rkbar. Wegen des Austausches von Alt- gegen 
Neufahrzeuge senkte die HEAG mobiBus als Hauptauftraggeber bereits im Jahr 2007 ihr Auftragsvolumen 
und setzte dies auch 2008 fort. Durch die Gewinnung eines weiteren Busunternehmers als Kunden konnte 
der negative Trend abgefangen werden.  
 
Die Umsatzerlöse überschritten 2008 erstmals seit Unternehmensgründung die 4 Millionen-Euro-Marke 
(4.213 TEUR; i.V. 3.624 TEUR). Dies ist im Wesentlichen auf höhere Umsatzerlöse aus dem Dieselverkauf 
zurückzuführen. Diese Steigerung beruht zum Ei nen auf den bis zur Jahresmitte 2008 gestiegenen 
Dieselpreisen und zum Anderen auf zusätzlichen Erträgen durch den Gewinn eines neuen Kunden. 
Dagegen sind die Umsatzerlöse aus Werkstattleistungen weiter rückläufig. Dies ist nicht zuletzt auf den 
2007 und 2008 deutlich verjüngten  Fuhrpark der HEAG mobiBus und damit geringeren 
Werkstattleistungen zurückzuführen. Die Entwicklung des Dieselpreises und der Absatzmenge hat den 
Anstieg des Materialaufwands auf 3.657 TEUR (i.V. 3.119 TEUR) zur Folge. Die sonstigen betrieblichen 
Erträge sind beeinflusst durch die Rückerstattung von Versicherungsbeiträgen und den Verkauf eines 
Anlagegutes. 
 
Der Personalaufwand belief si ch 2008 auf 49 TEUR (i.V. 31 TEUR). Der Anstieg ist auf die 
vorübergehende Beschäftigung eines Mitarbeiters und die Einstellung von zwei weiteren Auszubildenden 
zurückzuführen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt bei 45 TEUR. Bereinigt um die 
Sondereffekte der sonstigen betrieblichen Erträge stellt sich das Ergebnis wie im Vorjahr dar.  
 
2008 investierte die HEAG mobiServ in Höhe von 39 TEUR in Sachanlagen.  
 
Die Bilanzsumme der HEAG mobiServ blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Trotz der 
Investitionen sank das Sachanlagevermögen auf 1 79 TEUR (i.V. 219 TEUR). Dem gegenüber stieg das 
Umlaufvermögen, welches sich im Wesentlichen aus Vorräten und Forderungen gegenüber verbundenen 
Unternehmen zusammensetzt. Auf der Passivseite führen das konstante Eigenkapital (553 TEUR) und die 
nahezu unveränderte Bilanzsumme zu einer Eigenkapitalquote von 63 Prozent wie im Vorjahr.  
 
Die Anforderungen aus dem geänderten Nahverkehrsplan haben bereits in den letzten Jahren ihre Spuren 
bei der HEAG mobiServ hinterlassen. Bedingt durch die Anforderungen an die eingesetzten Omnibusse 
und die Direktvergabe der Busverkehrsleistungen verbunden mit der Forderung nach einer Fremdvergabe 
von Betriebsleistungen, musste die HEAG mobiBus ihren Fuhrpark deutlich verjüngen und verkleinern. Da 
die HEAG mobiBus Hauptkunde der HEAG mobi Serv ist, wird das Auftragsvolumen für 
Werkstattleistungen und damit auch die Umsatzerlöse vorübergehend weiter sinken.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand 
Aktiengesellschaft, Frankfurt, geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiServ GmbH
- 284 -

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Anschrift: 64285 Darmstadt, Klappacher Straße 172
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Holger Dittrich
Karl-Heinz Holub
Bezüge der Geschäftsführung:
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft kann
alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.
Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen
beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 285 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 21 72 104
Vorräte 000
21 71 92
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 12
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 21 72 104
Passiva
Eigenkapital 19 50 50
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -31 -0 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 11 11
Verbindlichkeiten 2 11 43
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 21 72 104
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 23.053 24.645
Umsatzerlöse 0 23.053 24.645
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 23.054 24.645
Betriebsaufwand -16 -23.024 -24.616 
Materialaufwand 0 -23.003 -24.595 
Personalaufwand -13 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3 -21 -22 
Betriebsergebnis -16 29 29
Finanzergebnis 0 1 3
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 1 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-16 31 32
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -16 31 32
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
- 286 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 19 50 50
davon Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Eigenkapitalquote 90% 69% 48%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -1 9 32
Verschuldungsgrad 11% 44% 108%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades >1.000% 327% 193%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität -84% 62% 63%
Gesamtkapitalrentabilität -76% 43% 30%
Materialintensität 0% 100% 100%
Rohertrag 0 50 50
EBIT -16 29 29
EBITD
A -16 29 29
ROCE -84% 62% 63%
Personal
Personalintensität >1.000% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
- 287 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Pünktlich zum Fahrplanwechsel konnte die neue Straßenbahnstrecke in Alsbach in Betrieb genommen 
werden. Unter dem Motto „Ab in den Süden“ wurde de r neue Streckenabschnitt nach nur sechseinhalb 
Monaten Bauzeit am 13.
 Dezember feierlich an der neuen Haltestelle „Am Hinkelstein“ eingeweiht. Mit 
dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wurde der offizielle Linienverkehr auf diesem Streckenabschnitt 
aufgenommen. Der verlängerte Abschnitt und das ne ue Betriebskonzept wird von den Fahrgästen gut 
angenommen. Mit der Schnelllinie hat sich die Fahrzeit auf der Strecke Alsbach - Darmstadt/Luisenplatz 
auf nur rund 30 Minuten verkürzt. 
 
Das Jahresergebnis 2008 der HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (HEAG mobiTram) ist im Wesentlichen 
beeinflusst von Umsatzerlösen aus Verkehrsleistungen in Höhe von 24.645 TEUR (i.V. 23.053 TEUR). Den 
Erlösen stehen Aufwendungen au s bezogenen Leistungen in Höhe  von 24.595 TEUR (i.V. 23.003 TEUR) 
gegenüber. Die Entwicklung der Umsatzerlöse bzw. Aufwendungen resultiert aus höheren Kosten, zum 
Beispiel für die Fahrstromversorgung und einem höheren Mietentgelt für den modernisierten 
Straßenbahnfuhrpark. Insgesamt erzielte die HEAG mobiTram einen Jahresüberschuss von 32 TEUR 
 
Die HEAG mobiTram tätigte im Jahr 2008 keine Investitionen. 
 
Die Bilanzsumme der HEAG mobiTram erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 104 TEUR (i.V. 72 
TEUR). Die Aktivseite der HEAG mobiTram umfasst lediglich das Umlaufvermögen, wobei es sich im 
Wesentlichen um Forderungen gegenüber der HEAG mobilo GmbH handelt. Auf der Passivseite konnte 
der geringfügige Verlustvortrag aus Vorjahren komplett abgebaut werden. Das Eigenkapital blieb mit 50 
TEUR nahezu unverändert. Die im Verhältnis gegenüber dem Eigenkapital gestiegene Bilanzsumme hat 
eine mit 48 Prozent (i.V. 69 Prozent) geringere Eigenkapitalquote zur Folge. Die Verbindlichkeiten liegen 
mit 43 TEUR deutlich über dem Vorjahresniveau:  Ursächlich hierfür ist der Jahresüberschuss der 
Gesellschaft, der dem Privatkonto der HEAG mobilo gutgeschrieben wurde. 
 
Ein wesentlicher wirtschaftlicher Erfolgsfaktor ist die geplante Streckenerweiterung in Arheilgen. Eine 
baldige Anbindung der alten Gleisschleife „Hofgasse“ wird angestrebt, um den Straßenbahnbetrieb 
dorthin schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Der neue zweigleisige Streckenabschnitt in Arheilgen 
verbessert den betrieblichen Ablauf und ermöglicht eine Verlängerung der Schnelllinie bis ins Zentrum 
von Arheilgen. Eine weitere Aufwertung des Straßenbahnbetriebs wird mit dem Bau der geplanten 
Streckenverlängerung zum Ortsausgang Arheilgens erwartet. 
 
Derzeit prüft die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Wiederinbetriebnahme der Straßenbahnstrecke zum 
Ostbahnhof. Entsprechende Untersuchungen stehen noch aus. Damit würden die 
Straßenbahnverkehrsleistungen der HEAG mobiTram weiter steigen.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand 
Aktiengesellschaft, Frankfurt, geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
- 288 -

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64285 Darmstadt, Klappacher Straße 172
Gründung: 29.12.2004
Handelsregister: HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Holger Dittrich
Karl-Heinz Holub
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 1 2 2
Eigenkapital 27 29 30
Bilanzsumme 28 30 32
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der Firma HEAG
mobiTram GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Gesamtleistung
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 289 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 290 -

Eigenbetriebe und ihre Beteiligungen

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 292 -

Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
15.700 TEUR 6.200 TEUR 17.000 TEUR 8.000 TEUR 15.500 TEUR 1.000 TEUR 10.000 TEUR
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
25,6 TEUR 75 TEUR 48.533 TEUR 48.533 TEUR 48.533 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile Anteile
50,00% 33,33% 7,72% 11,74% 32,79%
Kapital Kapital Kapital
105 TEUR 25 TEUR 75.000 TEUR
Anteile Anteile Anteile
5,01%
Kapital Kapital Kapital
25 TEUR 202 TEUR 109.861 TEUR
Anteile Anteile Anteile
100,00% 0,75%
Kapital Kapital
25 TEUR 25 TEUR
Anteile Anteile
70,00%
Kapital
0 TEUR
Anteile
Angaben zum 31.12.2008
Kapital = gezeichnetes Kapital
Eigenbetrieb Immobilienmanagement
Darmstadt (IDA)Klinikum Darmstadt
biolog GmbH
bauverein AG
100,00% 50,00%
Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt und deren Beteiligungen
HEAG HEAG HEAG
Eigenbetrieb Bäder Eigenbetrieb Bürgerhäuser
und Märkte Eigenbetrieb Kulturinstitute Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft u.
Stadtreinigung Darmstadt (EAD)
Darmstädter gemeinnützige Kinder-
klinikenbetriebs-GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungs-
gesellschaft Südhessen mbH
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH)
Legende:
Nassauische Heimstätte GmbH
100,00%
SSG Starkenburg Service GmbH awaTech GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und
Dienstleistungs-GmbH (DED GmbH)
100,00%
ARGE Meinhardt/ DED
50,00%
Klinikum Catreing Service GmbH
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 293 -

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 294 -

Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD)
Anschrift: 64295 Darmstadt, Niersteiner Straße 6
Gründung: 01.01.1995
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH) 100,00%
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 50,00%
Biolog GmbH 33,33%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitun
g
Sabine Kleindiek
Betriebskommission
Klaus Feuchtinger Stadtrat Vorsitzender
Leif Blum Stadtverordneter
Wolfgang Franz Stadtverordneter
Doris Fröhlich Stadtverordnete
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Manfred Glock
Thomas Heldmann
Katrin Kosub Stadtverordnete
Monika Lehr Stadträtin
Prof. Dr. Reiner Wackermann
Horst Weber
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter
Betriebe/Institutionen/Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, die
Durchführung der Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter, der Betrieb der Werkstätten und des
Betriebshofes der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der
Schulbusse)...
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben nicht zu den
in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw.
es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 295 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 17.729 16.574 19.045
Immaterielle Vermögensgegenstände 189 132 78
Sachanlagen 17.140 15.729 17.468
Finanzanlagen 401 713 1.498
Umlaufvermögen 18.262 19.546 30.872
Vorräte 654 752 666
3.500 3.730 3.748
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 14.108 15.064 26.458
Rechnungsabgrenzungsposten 98 30 61
Summe Aktiva 36.089 36.150 49.978
Passiva
Eigenkapital 9.637 10.668 12.334
Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 2.453 1.558 1.684
Bilanzergebnis 984 2.910 4.451
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 4.263 4.231 5.052
Verbindlichkeiten 22.158 21.231 32.581
Rechnungsabgrenzungsposten 31 21 10
Summe Passiva 36.089 36.150 49.978
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 39.676 40.647 46.090
Umsatzerlöse 39.676 40.647 46.090
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 94 601 363
Betriebsleistung 39.770 41.248 46.453
Betriebsaufwand -39.700 -39.696 -44.343 
Materialaufwand -17.626 -18.061 -20.865 
Personalaufwand -17.147 -16.504 -18.245 
Abschreibungen -2.846 -2.726 -2.575 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.081 -2.405 -2.657 
Betriebsergebnis 70 1.552 2.110
Finanzergebnis -455 -245 -122 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 267 517 701
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -722 -762 -823 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-386 1.307 1.988
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -31 -159 -41 
Sonstige Steuern -54 -53 -47 
Jahresergebnis -470 1.095 1.900
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD)
- 296 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 9.637 10.668 12.334
davon Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200
Eigenkapitalquote 27% 30% 25%
Bankverbindlichkeiten 17.429 16.808 29.323
Veränderung Verschuldung 22.158 -927 11.350
Verschuldungsgrad 274% 239% 305%
Anlagendeckungsgrad 2 162% 177% 229%
Liquidität 3. Grades 252% 285% 486%
Investitionen 1.713 1588 5.074
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1% 3% 4%
Eigenkapitalrentabilität -5% 10% 15%
Gesamtkapitalrentabilität -1% 3% 4%
Materialintensität 44% 44% 45%
Rohertrag 22.049 22.586 25.224
EBIT 70 1.552 2.110
EBITD
A 2.916 4.278 4.685
Kostendeckungsgrad 99% 103% 104%
Personal
Personalintensität 43% 40% 39%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 396 413 474
davon Auszubildende 7 7 12
Personalaufwand je Beschäftigte 43 40 38
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD)
- 297 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Von der Finanzkrise waren die Preisentwicklungen der Wertstoffe stark betroffen. Nachdem im Oktober 
die Bankenkrise zu verminderter Liquidität in Betrieben geführt hatte, brach der von niederländischen 
Firmen dominierte Bereich der Zwischenfinanzierung von Altpapierexporten ein. Betroffen von dieser 
Entwicklung sind sowohl die hoheitliche Abfallentsorgung durch die öffentliche Papiereinsammlung, als 
auch die gewerblichen Geschäftsfelder im Rahmen des BgA, nämlich Containerdienst und Altpapier im 
Rahmen der Verpackungsverordnung. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2008 ein Gewinn von 1.900 TEUR aus. Der Gewinn setzt sich aus den 
Ergebnissen der einzelnen Betriebszweige zusammen. Diese werden den Rücklagen bzw. dem 
Ergebnisvortrag zugeführt. Der 50% Anteil der Stad t Darmstadt am Ergebnis des Betriebes Gewerblicher 
Art in Höhe von 50 TEUR wird an diese ausgeschüttet.  
 
Die Investitionen betrugen im laufenden Jahr 5.074 TEUR. Hiervon entfielen 785 TEUR auf das 
Finanzanlagevermögen (25 TEUR  Beteiligung Biolog GmbH, 760 TEUR Auslei hungen an 
Unternehmensbeteiligungen) und 4.289 TEUR auf das Sachanlagevermögen. Die wesentlichen Positionen 
der Investitionen in das Sachanlagevermögen waren das zu übernehmende Anlagevermögen aus dem 
Krematorium Waldfrieden in Höhe von 1.618 TEUR sowie ein Betrag in Höhe von 2.134 TEUR für 
Fahrzeuge und Fahrzeugtechnik. Die Restsumme in Höhe von 537 TEUR entfällt auf Container, Soft- und 
Hardware und sonstiges.  
 
Die Investitionen im Berichtsjahr konnten aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.  
 
Die Vermarktung der Abfallströme Papier, Pappe und Kartonagen, FE- und NE-Schrott und Kunststoffen 
gestaltet sich durch rasante Preisabschläge und Be grenzung der Abnahmemengen seit Oktober 2008 als 
zunehmend schwieriger. Die gegenwärtige Krise ist durch die Besonderheit gekennzeichnet, dass 
erstmals alle, sonst deutlich im positiven Preiskorridor angesiedelten Sekundärrohstoffe, aktuell nahe der 
kosten- und erlösfreien Preislinie gehandelt werden. Die Umsatzentwicklung im BgA Gew. 
Abfallentsorgung / Reinigung deutet für das erste Qu artal 2009 auf einen Umsatzrückgang von ca. 10 – 
15 % hin. Trotz Finanzkrise geht das Alltagsgeschäft und im BgA der Wettbewerb um jeden Kunden 
weiter. Zu Beginn des Jahres 2009 konnte für 12 Mona te der Auftrag für die ko mplette Entsorgung eines 
Werkes eines weltweit operierenden Konzerns gewonnen werden. Hierzu fährt der EAD in rheinhessisches 
Gebiet. Weitere Niederlassungen dieses Konzerns im Rhein-Main-Gebiet könnten evtl. folgen. 
 
Als direkter Auftragnehmer wird der EAD am Ja hresende 2009 nach 5 jähr iger Laufzeit einen 
Darmstädter Großkonzern verlieren. Die Gebäudeverwaltung der Liegenschaften wechselt zu einem 
Bauunternehmen, die Facility Management betreiben und ihrerseits bereits einen Rahmenvertrag bis 
2011 mit einem Entsorger besitzen. Evtl. wird es möglich sein, als Subunternehmer zu geringeren 
Konditionen zu fahren. 
 
Eine große Chance für die Weiterentwicklung des Betriebes liegt in der Standortverlagerung von der 
Niersteiner Straße - bei gleichzeitiger Auflösung aller Außenstellen wie Haasstraße und 
Gräfenhäuserstraße - auf das ehemalige Betriebsgelände der Deutschen Bahn, dem 
Bahnausbesserungswerk (die sog. „Knell“). Auf dem jetzigen Gelände können keine logistischen 
Verbesserungen durchgeführt werden. Für den Neubau wurden im Wirtschaftsplan als zweite Tranche 
11,5 Mio € etatisiert und vom Regierungspräsidium Darmstadt mit Einzelkreditvorbehalt im Juli 2008 
genehmigt. 
 
Die hoheitliche Abfallentsorgung hat vorsichtig im Gebührenbedarf mit niedrigen Erlösen aus den 
Verwertungsgeschäften kalkuliert. Der Aufbau einer Rücklage in 2008 zeigt dies. In Abhängigkeit der 
Intensität und Zeitdauer der Weltwirtschaftskrise können Erhöhungen von Abfallgebühren nicht 
ausgeschlossen werden. Die Gebühr dürfte aber bis Ende 2010 auskömmlich sein. 
 
Um die Entsorgungsmöglichkeiten des EAD im Sinne der Zukunftssicherung zu erweitern, hat sich die 
Stadt Darmstadt entschieden, sich an der Gründung einer Gesellschaft zur Einsammlung, Aufbereitung 
und Vergärung verwertbarer organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft - hauptsächlich 
verpackte und unverpackte Lebensmittel - zu beteiligen.  
 
Des Weiteren wird sich der EAD über seine Tochtergesellschaft DRZ (Darmstädter Recycling Zentrum) an 
der Gründung einer Gesellschaft beteiligen. Die awaTech GmbH wird im Wesentlichen die Bereiche 
Kanalreinigung, Flüssigtransporte und Industriereinigung abdecken und zum 01.01.2009 aktiv werden.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der WP Gesellschaft Werner Berndt & Partner in Kassel geprüft. Die 
Prüfung wurde zum 13.05.2009 beendet und mit ei nem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
versehen.
 
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD)
- 298 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

ARGE Meinhardt/DED
Anschrift: 64295 Darmstadt, Niersteiner Straße 6
Gründung: 2004
Handelsregister: ---
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH) 50,00%
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Sabine Kleindiek
Frank-Steffen Meinhard
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen
jeglicher Art.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
- 299 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 199 272 188
Vorräte 000
154 181 175
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 46 91 12
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 199 272 188
Passiva
Eigenkapital 23 28 22
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 23 28 22
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 177 244 165
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 199 272 188
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 714 769 841
Umsatzerlöse 714 769 841
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 714 769 841
Betriebsaufwand -692 -742 -819 
Materialaufwand -686 -740 -819 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6 -1 -0 
Betriebsergebnis 22 28 22
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
23 28 22
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -0 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 23 28 22
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ARGE Meinhardt/DED
- 300 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 23 28 22
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Eigenkapitalquote 11% 10% 12%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -41 67 -79
Verschuldungsgrad 779% 874% 735%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 113% 111% 114%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3% 4% 3%
Eigenkapitalrentabilität 100% 100% 100%
Gesamtkapitalrentabilität 11% 10% 12%
Materialintensität 96% 96% 97%
Rohertrag 28 29 22
EBIT 22 28 22
EBITD
A 22 28 22
ROCE 100% 100% 100%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ARGE Meinhardt/DED
- 301 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Der Umsatz in 2008 konnte um 9,3 % gesteigert werden, was bei unwesentl ich geringerer Menge 
hauptsächlich mit den um 26,5 % gestiegenen Transporterlösen begründet ist. 
 
Die Ertragslage war geprägt durch eine leicht rückgängige Marge. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 
2008 einen Gewinn von 22 TEUR aus. 
 
Im Bereich der ARGE werden keine direkten Investitionen durchgeführt. Notwendige Anschaffungen 
schlagen sich im Anlagevermögen der beteiligten Gesellschaften nieder.  
 
In der ARGE war die Liquidität in 2008 jederzeit gesichert. 
 
Durch eine Preiskorrektur im Frühjahr 2009 mit de m Hauptkunden wird sich  das Ergebnis bis zum 
Jahresende auf etwas geringerem Niveau als in den Vorjahren einpendeln. 
 
Der Jahresabschluss wurde am 30.03.09 von Herrn Braun seitens Meinhardt Städtereinigung GmbH & 
Co. KG und Herrn Jerke für den EAD abgenommen. Der entsprechende Gewinnverwendungsbeschluss ist 
von Frank-Steffen Meinhardt für die Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG und Frau Kleindiek für 
den EAD unterschrieben worden. 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
ARGE Meinhardt/DED
- 302 -

Biolog GmbH
Anschrift: 64295 Darmstadt, Niersteiner Str. 6
Gründung: 10. März 2008
Handelsregister: HRB 86794, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD) 33,33%
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 33,33%
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Wolfgang Krause
Matthias Lettermann
Markus Patsch
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung, Aufbereitung und Vergärung verwertbarer
organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit im Zusammenhang stehenden
Geschäfte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, nach Bedarf weitere Aufgaben zu
übernehmen und alle Rechtsgeschäfte zu tätigen, die den Gesellschaftzweck unmittelbar oder mittelbar
fördern. Die Gesellschaft kann sich zur Erledigung ihrer Aufgaben geeigneter Dritter bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 303 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 1.543
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 0 0 1.543
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 0 0 462
Vorräte 000
0 0 137
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 325
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 0 0 2.004
Passiva
Eigenkapital 0 0 38
Gezeichnetes Kapital 0 0 75
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -37 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 0 0 5
Verbindlichkeiten 0 0 1.961
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 0 0 2.004
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 0 0
Betriebsaufwand 0 0 -19 
Materialaufwand 0 0 -9 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -9 
Betriebsergebnis 0 0 -19 
Finanzergebnis 0 0 -18 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 003
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -22 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
0 0 -37 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0 0 -37 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Biolog GmbH
- 304 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 0 0 38
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 75
Eigenkapitalquote 0% 0% 2%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 0 0 1.961
Verschuldungsgrad 0% 0% >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 2%
Liquidität 3. Grades 0% 0% 23%
Investitionen 0 0 1.543
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% -96%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% -2%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 0 0 -9
EBIT 0 0 -19
EBITD
A 0 0 -19
Kostendeckungsgrad #DIV/0! #DIV/0! 8%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Biolog GmbH
- 305 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Das Jahr 2008 war rein durch Investitionen gekennzeichnet. Das operative Geschäft wurde erst im 
Februar 2009 gestartet.  
 
Aufgrund der reinen Investitionstätigkeit, wurden in 2008 noch keine Erträge erwirtschaftet. 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2008 einen Verlust von 37 TEUR aus. 
 
Im Geschäftsjahr 2008 wurden Investitionen über 1.543 TEUR für die in Bau befindliche 
Aufbereitungsanlage getätigt. 
 
Die Investitionen im Berichtsjahr konnten aus den Gesellschafterdarlehen finanziert werden. Die 
inzwischen in Betrieb genommene Speiseresteaufbereitungsanlage wurde durch eine Kapitalerhöhung 
und weitere Gesellschafterdarlehen finanziert. 
 
Im Februar 2009 erfolgte die Abnahme der Anlage du rch das Regierungspräsid ium. Die Investitionen 
waren bis Ende Februar 2009 weitestg ehend abgeschlossen, sodass die Anlage im Februar in Betrieb 
gegangen ist. Ab März 2009 werden erste Erlöse erwartet. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der WP Gesellschaft Klug & Engelhard in Kriftel geprüft. Die Prüfung 
wurde zum 22.04.2009 beendet und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Biolog GmbH
- 306 -

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH)
Anschrift: 64295 Darmstadt, Niersteiner Straße 6
Gründung: 07.08.2003
Handelsregister: HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD) 100,00%
Beteiligungen
ARGE Meinhardt/DED 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Sabine Kleindiek
Aufsichtsrat
Klaus Feuchtinger Stadtrat Vorsitzender
Karl-Peter Föhrenbach Stadtrat
Wolfgan
g Franz Stadtverordneter
Doris Fröhlich Stadtverordnete
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Horst Janda Stadtverordneter
Katrin Kosub Stadtverordnete
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und Sonstigen
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 307 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 40 53 39
Vorräte 000
12 38 12
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 28 15 27
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 40 53 39
Passiva
Eigenkapital 31 35 38
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 6 10 13
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 3 2 1
Verbindlichkeiten 6 16 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 40 53 39
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 9 9
Umsatzerlöse 0 9 9
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 0 9 9
Betriebsaufwand -9 -17 -17 
Materialaufwand -6 -14 -15 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3 -2 -2 
Betriebsergebnis -9 -8 -8 
Finanzergebnis 11 14 11
Erträge aus Beteiligungen 11 14 11
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
263
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 -2 -1 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 2 5 3
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH)
- 308 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 31 35 38
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote 77% 67% 97%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 2 10 -16
Verschuldungsgrad 30% 50% 3%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 434% 300% >1.000%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 54% 29%
Eigenkapitalrentabilität 6% 13% 7%
Gesamtkapitalrentabilität 5% 9% 7%
Materialintensität 0% 165% 161%
Rohertrag -6 -6 -6
EBIT 2 6 3
EBITD
A 263
ROCE 6% 13% 7%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 1 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH)
- 309 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
In 2008 wurden Umsatzerlöse in de m Bereich Gebäudereinigung in Hö he von 5 TEUR und im Bereich 
Flächenreinigung von 4 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten Beteiligungserträge in Höhe von 11 TEUR 
verbucht werden. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2008 ein Gewinn von 3 TEUR aus. Der Gewinn wird auf neue Rechnung 
vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2008 wurden keine Investitionen getätigt.  
 
Die Liquidität der DED GmbH war in 2008 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der DED GmbH ist nach wie vo r vom Umsatz der Arbeitsgemeinschaft dominiert. 
Da dieser Umsatz bei der ARGE Meinhardt/DED wiederum zu 99 % von einem Großunternehmen 
stammt, wird versucht weitere Kunden an die Arge zu binden. Konkret laufen Bestrebungen, die 
Entsorgung eines neuen Einkaufzentrums vorzunehmen.  
 
Es ist außerdem beabsichtigt, in der bestehenden Arbeitsgemeinschaft die Dienstleistungen für die 
bisherigen Kunden auszuweiten und mit anderen Firmen neue Entsorgungsverträge abzuschließen. 
Außerdem wird versucht weitere Umsätze im Bereich Flächen- und Gebäudereinigung, Abfallentsorgung 
und Kanalreinigung zu erzielen. 
 
Der Jahresabschluss wird von der WP Gesellschaft We rner Berndt & Partner in Kassel geprüft. Die 
Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlussdaten 2008 sind vorläufig 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH)
- 310 -

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Anschrift: 64295 Darmstadt, Niersteiner Straße 6
Gründung: 16.08.2005
Handelsregister: HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD) 50,00%
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
Beteiligungen
awaTech GmbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Ralf Feudtner
Wolfgang Krause
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen und
Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte
und Dienstleistungen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 311 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 517 983 930
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 517 983 930
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 602 596 1.087
Vorräte 30 56 32
556 301 494
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 15 239 561
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 1.118 1.579 2.018
Passiva
Eigenkapital -22 36 261
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 0 200 200
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -47 -189 36
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 41 21 100
Verbindlichkeiten 1.099 1.522 1.657
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.118 1.579 2.018
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 2.093 1.893 3.309
Umsatzerlöse 2.093 1.893 3.309
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 44 17
Betriebsleistung 2.093 1.937 3.326
Betriebsaufwand -2.115 -2.040 -3.001 
Materialaufwand -1.407 -1.299 -1.922 
Personalaufwand -65 -72 -125 
Abschreibungen -84 -103 -341 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -559 -567 -613 
Betriebsergebnis -21 -103 325
Finanzergebnis -24 -39 -60 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 039
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24 -42 -69 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-45 -142 265
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -40 
Sonstige Steuern -0 -0 -0 
Jahresergebnis -46 -142 225
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
- 312 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital -22 36 261
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote -2% 2% 13%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 1.099 423 134
Verschuldungsgrad < -1.000% >1.000% 673%
Anlagendeckungsgrad 2 -4% 4% 28%
Liquidität 3. Grades 53% 39% 62%
Investitionen 601 572 288
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -2% -8% 7%
Eigenkapitalrentabilität 212% -396% 86%
Gesamtkapitalrentabilität -4% -9% 11%
Materialintensität 67% 67% 58%
Rohertrag 686 594 1.387
EBIT -21 -103 325
EBITD
A 62 0 666
Kostendeckungsgrad 98% 93% 109%
Personal
Personalintensität 3% 4% 4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 3 4
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 65 24 31
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
- 313 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Der Abfallbereich hat am allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung teilgenommen, da mit diesem die 
Abfallmengen gewachsen sind. Wachsende Überkapazitäten bei der thermischen Verwertung führen 
derzeit zu einem starken Druck auf die Preise. Auch dauerhaft wird bei der Sortierung mit Preisen 
unterhalb der Beseitigung und thermischen Verwertung gerechnet.  
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2008 ein Gewinn von 225 TEUR aus. Der Gewinn wird auf neue 
Rechnung vorgetragen, um den Verlustvortrag aus den Vorjahren zu beseitigen. 
 
Im Geschäftsjahr 2008 wurden Investitionen über 288  TEUR für Betriebsanlage n (rd. 166 TEUR) und für 
Fahrzeugtechnik (rd. 122 TEUR) getätigt.  
 
Zur Verstärkung und Ausweitung des Geschäftsbetriebs  wurde eine 100% Beteiligung an der awaTech 
GmbH erworben. Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Abwasserdienstleistungen 
(Kanalreinigung und -notdienst, TV-Inspektion für Kanäle) sowie die Einsammlung und Verwertung 
kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle. 
 
Die Investitionen im Berichtsjahr konnten aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden. Die in 
2008 in Betrieb genommene Sortiera nlage wurde im Jahr 2007 du rch eine Kapitalerhöhung und 
Inanspruchnahme von Gesellschafterdarlehen finanziert. 
 
Grundsätzliche Ertragsrisiken liegen in der Vergabepraxis der kommunalen Auftraggeber, die immer 
weniger kostendeckende Konditionen zulassen. Insbesondere lokale Wettbewerber sind offenbar bereit, 
Aufträge "um jeden Preis", anzunehmen. Dieser Entwicklung wird sich das Unternehmen dadurch 
entziehen, dass es in der Akquisition künftig stärkere Akzente in Bereiche setzen wird, in denen 
Leistungs- und Qualitätswettbewerb herrscht. Die Abfallwirtschaft entwickelt sich immer stärker hin zu 
einer Ressourcenwirtschaft, so dass gerade für Abfälle mit hohem Energieanteil auch langfristig mit 
positiver Marktentwicklung gerech net werden kann. Im Verhältnis  zum Geschäftsjahr 2008 begann das 
Jahr 2009 sehr schleppend. In den ersten zwei Mo naten wurden Umsatzerlöse in Höhe von 359 TEUR 
erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 107 TEUR zum letztjährigen Vergleichszeitraum. Aufgrund 
der gefallenen Rohstoffpreise erwarten wir deshalb für 2009 ein deutlich geringeres positives Ergebnis.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der WP Gesellschaft Klug & Engelhard in Kriftel geprüft. Die Prüfung 
wurde zum 24.04.2009 beendet und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.  
 
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
- 314 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Eigenbetrieb Bäder
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 71
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitun
g
Torsten Rasch Vorsitzender
Ilke Käppler
Betriebskommission
Rita Beller Stadträtin
Rainer Burhenne
Hans-Werner Erb Stadtverordneter
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Manfred Glock
Christian Grunwald Stadtverordneter
Walter Hoffmann Oberbürgermeister
Rudolf Klein Stadtrat
Wilfried Oßmann Stadtverordneter
Walter Schmidt Stadtverordneter
Helmut Schmidt Stadtverordneter
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Das Zentralbad, das Nordbad, das Schul- und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das
Mühltalbad Eberstadt, das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte
betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben nicht zu den
in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw.
es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 315 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 (vorläufig) 2008 (Ansatz)
Aktiva
Anlagevermögen 35.188 45.877 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 11.962 22.651 0
Finanzanlagen 23.226 23.226 0
Umlaufvermögen 26.469 25.243 0
Vorräte 560
25.213 23.730 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.250 1.507 0
Rechnungsabgrenzungsposten 9 9 0
Summe Aktiva 61.665 71.129 0
Passiva
Eigenkapital 51.376 50.121 0
Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 40.687 43.250 0
Bilanzergebnis -6.311 -10.128 0
Sonderposten 192 257 0
Rückstellungen 972 932 0
Verbindlichkeiten 9.126 19.819 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 61.665 71.129 0
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 (vorläufig) 2008 (Ansatz)
Gesamtleistung 670 670 3.235
Umsatzerlöse 670 670 3.235
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 17 195 3.939
Betriebsleistung 687 864 7.174
Betriebsaufwand -3.815 -5.663 -6.849 
Materialaufwand -775 -1.130 -1.074 
Personalaufwand -2.430 -2.364 -2.505 
Abschreibungen -340 -1.742 -555 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -270 -428 -2.715 
Betriebsergebnis -3.128 -4.799 325
Finanzergebnis 659 983 -407 
Erträge aus Beteiligungen 496 618 487
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 540 895 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -378 -529 -895 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-2.469 -3.816 -82 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 -2 0
Jahresergebnis -2.469 -3.817 -82 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Bäder
- 316 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 (vorläufig) 2008 (Ansatz)
Bilanz
Eigenkapital 51.376 50.121 0
davon Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 0
Eigenkapitalquote 83% 70% 0%
Bankverbindlichkeiten 9.025 13.546 0
Veränderung Verschuldung 9.126 10.693 0
Verschuldungsgrad 20% 42% 0%
Anlagendeckungsgrad 2 173% 139% 0%
Liquidität 3. Grades >1.000% 366% 0%
Investitionen 5 18 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -368% -570% -3%
Eigenkapitalrentabilität -5% -8% 0%
Gesamtkapitalrentabilität -4% -5% 0%
Materialintensität 113% 131% 15%
Rohertrag -105 -460 2.161
EBIT -2.632 -4.181 813
EBITD
A -2.292 -2.440 1.367
Kostendeckungsgrad 41% 38% 99%
Personal
Personalintensität 0% 0% 35%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 56
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00 4 5
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Bäder
- 317 -

B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2008 liegen zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Berichtes noch keine 
Jahresabschlussdaten vor. Es wird im Folgenden daher auf das vorläufige Ergebnis des Geschäftsjahres 
2007 eingegangen. 
 
Der Eigenbetrieb Bäder hat mit seinem Angebot, dem ganzjährigen Betrieb von Hallen- und Freibädern 
entsprechend der Hessischen Gemeindeordnung, einen wesentlichen Teil zur sozialen, sportlichen und 
punktuell kulturellen Daseinsvorsorge beigetragen. 
 
Das Angebot, der Betrieb und die Organisation im Bereich der Bäder mit der Vielschichtigkeit der 
Adressatengruppen der Öffentlichkeit, der Schulen und anderer Bildungseinrichtungen wie insbesondere 
der TU Darmstadt und den vielen wassersporttreibenden Vereinen und Organisationen erfährt enormen 
Zuspruch und Wertschätzung. 
 
Nichtsdestotrotz ist das Jahr geprägt von wesentlichen konzeptionellen Veränderungen für die Zukunft 
des Bäderangebots in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Der entscheidende und zukunftsweisende Schritt in der Veränderung konzeptioneller Art mit dem 
Jugendstilbad und einer Bäderkonzeption für die Zukunft mit der beabsichtigten Sanierung und 
Neuausrichtung des Bezirksbads Bessungen sind die wesentlichen Schritte. Im Rahmen der 
Möglichkeiten wird der Bestand an Bädern saniert und modernisiert, wobei deutlich zu sehen ist, dass 
insbesondere im Bäderkomplex Bürgerpark mit dem DSW-Freibad, aber insbesondere mit dem Nordbad 
Darmstadt der wesentliche Mosaikstein des Angebots für die Zukunft dringlich eine Sanierung und 
konzeptionelle Fortentwicklung benötigt. Die entsprechenden Anstöße und Vorbereitungen zu Planungen 
werden zurzeit auf den Weg gebracht. 
 
Die Besucherzahlen der vergangenen Jahren sind relativ konstant, wobei insbesondere in den 
Sommermonaten deutliche Rückgänge in Folge des schlechten Sommers zu Buche geschlagen haben. 
 
Gleichzeitig muss festgestellt werden, dass durch den Umbau Zentralbad/Jugendstilbad, die dort sonst 
registrierten Besucherinnen und Besucher erst dann wieder statistisch sich bei den Besucherzahlen 
niederschlagen werden, wenn das neue optimierte und anders ausgerichtete Angebot des Jugendstilbades 
mit Eröffnung des Bades zur Verfügung steht. Die entsprechende Verschiebung der Eröffnung des Bades 
ist als weiterer Grund für den Rückgang von Besucherzahlen zu benennen. 
 
Im Zuge der Konzeptstudie für die Bäderlandschaft in Darmstadt gilt auch den Freibädern ab den Jahren 
2011/2012 und laufende das besondere Augenmerk, so dass insbesondere bei den Badeseen erhebliche 
Anstrengungen unternommen werden müssen, damit eine gute Wasserqualität sowohl im Großen Woog 
wie im Arheilger Mühlchen gesichert ist. 
 
Für das im Jahre 2009 50 Jahre alt werdende Mühltalbad steht dann die Sanierung in den Jahren 
2011/2012 im Vordergrund. 
 
Wie in anderen Kommunen in unserer Republik ist auch der Eigenbetrieb Bäder in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt nicht in der Lage, mit der Struktur de r Eintrittspreise für die Frei- und Hallenbäder 
kostendeckend zu arbeiten. Das hervorragende Angebot, das im Gegensatz zu anderen Kommunen 
generell Schulschwimmen von der Grundschule bis zum Gymnasium und Privatschulen garantiert, der TU 
Darmstadt im Bereich ihrer Studiengänge die Erfüllung der Lehrpläne sichert und im ganz Wesentlichen 
einen in Hessen nicht vergleichbares Angebot für schwimmsporttreibende Vereine und ihre Mitglieder 
über die Wissenschaftsstadt Darmstadt hinaus bedient, rechtfertigt die hohen finanziellen Aufwendungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2007 erfolgt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann 
und Partner AG und ist noch nicht abgeschlossen. 
 
- 318 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbatrieb Bäder

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 71
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitun
g
Walter Breidert Vorsitzender
Ilke Käppler
Betriebskommission
Dr. Dierk Molter Stadtrat Vorsitzender
Wolfgang Glenz Bürgermeister stv. Vorsitzender
Jürgen Barth Stadtverordneter
Rainer Burhenne
Brigitte Lindscheid Stadtverordnete
Andreas Rossmann Stadtverordneter
Jürgen Schneider
Hans Schreiner Stadtrat
Felix Staudt Stadtverordneter
Klaus von Prümmer
Karl Heinz Weimar
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus-Liebig-Haus, das Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, das
Bürgerhaus Zum Goldenen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt und der Bereich "Messen und
Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, Wochenmärkten,
Weihnachtsmärkte...) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen
Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben. Der
Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben nicht zu den
in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw.
es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 319 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 (vorläufig) 2008 (Ansatz)
Aktiva
Anlagevermögen 57.349 57.241 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 7.149 7.041 0
Finanzanlagen 50.200 50.200 0
Umlaufvermögen 9.634 8.880 0
Vorräte 000
9.045 8.400 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 588 480 0
Rechnungsabgrenzungsposten 12 12 0
Summe Aktiva 66.994 66.133 0
Passiva
Eigenkapital 56.572 55.611 0
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 50.623 49.609 0
Bilanzergebnis -2.051 -1.998 0
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 1.044 1.065 0
Verbindlichkeiten 9.378 9.457 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 66.994 66.133 0
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 (vorläufig) 2008 (Ansatz)
Gesamtleistung 613 618 584
Umsatzerlöse 613 618 584
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 115 58 1.751
Betriebsleistung 728 677 2.336
Betriebsaufwand -2.427 -2.752 -2.722 
Materialaufwand -661 -516 -443 
Personalaufwand -993 -987 -975 
Abschreibungen -388 -328 -297 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -384 -921 -1.006 
Betriebsergebnis -1.699 -2.075 -386 
Finanzergebnis 685 1.122 341
Erträge aus Beteiligungen 793 1.032 741
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 330 492 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -438 -403 -400 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-1.014 -953 -45 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 -7 0
Jahresergebnis -1.014 -961 -45 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- 320 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 (vorläufig) 2008 (Ansatz)
Bilanz
Eigenkapital 56.572 55.611 0
davon Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 0
Eigenkapitalquote 84% 84% 0%
Bankverbindlichkeiten 9.283 9.165 0
Veränderung Verschuldung 9.378 79 0
Verschuldungsgrad 18% 19% 0%
Anlagendeckungsgrad 2 116% 115% 0%
Liquidität 3. Grades >1.000% >1.000% 0%
Investitionen 253 241 218
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -165% -155% -8%
Eigenkapitalrentabilität -2% -2% 0%
Gesamtkapitalrentabilität -2% -1% 0%
Materialintensität 91% 76% 19%
Rohertrag -48 102 141
EBIT -905 -1.043 355
EBITD
A -517 -715 652
Kostendeckungsgrad 65% 70% 99%
Personal
Personalintensität - 146% -
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt k.A. 25 k.A.
davon Auszubildende k.A. 0 k.A.
Personalaufwand je Beschäftigte -3 9 -
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- 321 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2008 liegen zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Berichtes noch keine 
Jahresabschlussdaten vor. Es wird im Folgenden daher auf das vorläufige Ergebnis des Geschäftsjahres 
2007 eingegangen.  
 
Im Geschäftsjahr 2007 haben wir bei den von uns verwalteten Versammlungsstätten und Bürgerhäusern 
Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen 
Arheilgen, Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt, Heiner-Lehr-Bürgerzentrum Martinsviertel und Tagungsraum 
Europa Hauptbahnhof Bahngalerie Einnahmen aus Mieten und Pachten erzielt.  
 
Der Haushaltsansatz von 221 TEUR konnte somit um rund 21 TEUR überschritten werden. Gegenüber 
dem einnahmestarken Wirtschaftsjahr 2006 verringerten  sich die Einnahmen aus Mieten und Pachten im 
Wirtschaftsjahr 2007 um rund 5 TEUR.  
 
Bei der Versammlungsstätte Orangerie konnten die Einnahmen aus Mieten und Pachten gegenüber 2006 
nicht ganz erreicht werden trotz einer nach wie vor hohen Auslastung (maßgeblich liegt das begründet in 
den fehlenden Mieteinnahmen von ca. 12 TEUR brutto im Jahr 2007 für die alle 2 Jahre in den geraden 
Jahreszahlen im Sommer stattfindenden Internationalen Ferienkurse für neue Musik).  
 
Im Justus-Liebig-Haus konnten die Mieteinnahmen gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert werden.  
 
Im Bürgermeister-Pohl-Haus ist der deutliche Rückgang mit dem Beginn der umfangreichen 
Bandschutzmaßnahmen im Jahr 2007 und der damit ve rbundenen Sperrung des Saalbetriebes seitens 
der Feuerwehr gerade für externe Veranstaltungen verbunden.  
 
Im Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt konnten wir erfreulicherweise eine deutliche Einnahmesteigerung 
erzielen, während wir sowohl gerade im Goldnen Löwen Arheilgen und auch im Heiner-Lehr-Bürger-
zentrum die Einnahmen konstant gegenüber dem Vorjahr halten konnten.  
 
Der insgesamt im Wirtschaftsjahr 2007 zu verzeich nende leichte Rückgang der Mieteinnahmen liegt 
konkret im brandschutztechnisch bedingten deutlichen Einnahmerückgang in Wixhausen sowie im Wegfall 
der Mieteinnahmen Ferienkurse in der Orangerie gegenüber dem Wi rtschaftsjahr 2006 verbunden, wobei 
die Mieteinnahmen für die Ferienkurse in der Orangerie im Wirtschaftsjahr 2008 wieder erzielt werden.  
 
Über die ausführlich geschilderten Mieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2007 hinaus ist es jedoch 
notwendig, in diesem Zusammenhang auch auf die doch große Zahl kostenfreier Buchungen durch 
Vereine (bspw. für Proben, Vorstandssitzungen, etc.) in den verschiedenen Bürgerhäusern hinzuweisen. 
Die erwartet gute Auslastung der Häuser in den Stadtteilen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen (mit 
Ausnahme der aktuellen Brandschutzsituation) durch ortsansässige Vereine und Verbände und auch 
durch die Bürgerschaft ist somit gegeben, auch wenn sich dies nicht bei jeder Buchung in den 
Mieteinnahmen niederschlägt.  
 
Die Abteilung Messen und Märkte ist seit 1997 dem Eige nbetrieb als Abteilung zugeordnet und zuständig 
insbesondere für die Vergabe des Messplatzes, bspw. für die Verbraucherausstellung Hessenschau, 
Frühjahrsmeß, Herbstmeß, Zirkusveranstaltungen u. a. sowie für den Marktplatz, bspw. für den 
wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter Weihnachtsmarkt, gastronomische 
Sondernutzungen, Präsentationen u. a.  
 
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2007 für Benutzungsgebühren Messplatz/Sonder-
nutzungen Marktplatz sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Einnahmesteigerung liegt vor allem in 
den nicht unüblichen Schwankungen bei den Standgebühren Frühjahrsmeß, Hebstmeß und 
Weihnachtsmarkt begründet.  
 
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2007 insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
(15 vb-Stellen sowie 10 tb-Stellen), davon 2 Beamte, 11 Angestellte und 12 Arbeiterinnen und Arbeiter.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2007 erfolgt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann 
und Partner AG und ist noch nicht abgeschlossen.
 
 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
Anschrift: 64295 Darmstadt, Bessunger Straße 125
Gründung: 01.01.2008
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitun
g
Marit Werner 1. und kaufm. Betriebsleitung
Joachim Lisowski techn. Betriebsleitung
Betriebskommission
Dieter Wenzel Stadtrat Vorsitzender
Jürgen Barth Stadtverordneter
Gernot Beppler
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Ctirad Kotoucek Stadtverordneter
Brigitte Lindscheid Stadtverordnete
Gerd Mittmann Stadtverordneter
Dr. Dierk Molter Stadtrat
Ute Möser
German Nogueira
Wilfried Oßmann Stadtverordneter
Jürgen Rittmannsperger
Wolfgang Trebitz
Brigitte Völsen
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Zweck ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten u. Dienststellen der Wissenschaftssatdt Darmstadt mit
Grundstücken, Gebäuden u. Räumen unter Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers u. Darlegung der Vollkosten sowie
die Verwaltung stadteigener u. angemieteter u. die Verwertung stadteigener Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten
Bewirtschaftung von Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An- und Verkauf v. Grundstücks (-
teilen), Bestellung, Rücknahme u. Erwerb v. Erbbaurechten, Ver- u. Anmietung u. Verpachtung v. Grundstücken, Gebäuden,
Räumen, Allgemeine Bodenbevorratung, Erbringung v. Dienstleistungen für andere Eigenbetriebe und Betriebe gewerblicher Art,
Neubau, Umbau, Instandhaltung, Unterhaltung, Ausbau u. Modernisierung v. städtischen Gebäuden u. baul. Anlagen, Unterhaltung
v. Grundstücken, Portfolioanalyse u. -management, Energiemanagement, Gestaltung u. Pflege v. Außenanlagen, Gebäudereinigung,
Hausdienste, Hausmeisterdienste,Umzugsmanagement, Gebäudesicherung, Schlüsselverwaltung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben nicht zu den
in § 121 Abs. 2 HGO  aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO  erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 323 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) wurde am 1.1.2008 gegründet und hat die 
Geschäftstätigkeit erfolgreich aufgenommen. 
 
Zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Berichts war die Prüfung des Jahresabschlusses für das 
Geschäftsjahr 2008 noch nicht abgeschlossen. 
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
Anschrift: 64283 Darmstadt, Grafenstr. 9
Gründung: 1.12.1981
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 100,00%
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitun
g
Rainer Greunke
Vera Lux
Prof. Dr. Gerhard Mall
Betriebskommission
Dr. Dierk Molter Stadtrat Vorsitzender
Monika Lehr Stadträtin stv. Vorsitzende
Yücel Akdeniz Stadtverordneter
Georg Faust
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Sabine Heilmann Stadtverordnete
Wilhelm Kins Stadtverordneter
Theodor Ludwig Stadtverordneter
Dipl.-Ing. Rainer Müller-Donges
Jochen Partsch Stadtrat
Marikka Tesar
Dr. Harald Wirth
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Das Klinikum dient der stationären Krankenversorgung im Rahmen des hessischen Krankenhausplanes. Es
nimmt außerdem an der ambulanten Krankenversorgung teil. Es kann alle Hilfs- und Nebengeschäfte
betreiben, soweit diese der wirtschaftlichen Leistungserstellung dienen. Darüber hinaus kann das Klinikum
auch weitere Einrichtungen im sozialen Bereich betreiben, soweit ihm diese von den städtischen Gremien
zugewiesen werden. Das Klinikum Darmstadt ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten in
Frankfurt am Main und Heidelberg-Mannheim.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben nicht zu den
in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw.
es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2008 415 TEUR.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
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Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 106.262 109.298 121.480
Immaterielle Vermögensgegenstände 401 310 220
Sachanlagen 93.963 101.024 117.862
Finanzanlagen 11.899 7.964 3.397
Umlaufvermögen 100.556 99.475 87.884
Vorräte 3.682 3.582 3.837
66.485 61.796 50.298
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 30.389 34.097 33.750
Ausgleichsposten nach dem KHG 9.178 9.265 9.352
Rechnungsabgrenzungsposten 34 70 171
Summe Aktiva 216.030 218.108 218.886
Passiva
Eigenkapital 72.482 72.356 70.767
Gezeichnetes Kapital 15.700 15.700 15.700
Kapitalrücklage 13.569 14.323 15.279
Gewinnrücklagen 35.128 33.968 32.913
Bilanzergebnis 8.085 8.365 6.875
Sonderposten 48.908 54.088 67.630
Rückstellungen 24.454 24.567 25.223
Verbindlichkeiten 68.227 65.354 53.702
1.924 1.720 1.517
Rechnungsabgrenzungsposten 34 23 48
Summe Passiva 216.030 218.108 218.886
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 125.732 126.082 128.912
Umsatzerlöse 125.885 126.057 128.732
Bestandsveränderungen -154 26 180
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 31.606 30.394 32.540
Betriebsleistung 157.338 156.476 161.452
Betriebsaufwand -159.443 -160.022 -166.795 
Materialaufwand -39.447 -41.599 -45.311 
Personalaufwand -88.366 -85.528 -88.119 
Abschreibungen -7.987 -7.502 -7.736 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -23.643 -25.394 -25.630 
Betriebsergebnis -2.106 -3.546 -5.344 
Finanzergebnis 1.247 1.697 1.852
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 447 400 262
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 839 1.301 1.591
Abschreibungen auf Finanzanlagen -38 -3 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -1 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-859 -1.849 -3.491 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -19 -78 -66 
Jahresergebnis -878 -1.927 -3.557 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 72.482 72.356 70.767
davon Gezeichnetes Kapital 15.700 15.700 15.700
Eigenkapitalquote 34% 33% 32%
Bankverbindlichkeiten 19 11 3
Veränderung Verschuldung 68.227 -2.873 -11.652
Verschuldungsgrad 148% 147% 143%
Anlagendeckungsgrad 2 78% 76% 67%
Liquidität 3. Grades 123% 125% 129%
Investitionen 16.350 15.251 24.485
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1% -2% -3%
Eigenkapitalrentabilität -1% -3% -5%
Gesamtkapitalrentabilität 0% -1% -2%
Materialintensität 25% 27% 28%
Rohertrag 86.285 84.483 83.601
EBIT -1.659 -3.146 -5.082
EBITD
A 6.328 4.356 2.654
Kostendeckungsgrad 99% 99% 98%
Personal
Personalintensität 56% 55% 55%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.997 1.996 1.995
davon Auszubildende 146 141 137
Personalaufwand je Beschäftigte 44 43 44
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
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Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Das Klinikum Darmstadt ist in den Krankenhausp lan des Landes Hessen mit insgesamt 873 Planbetten 
und 50 teilstationären Plätzen aufgenommen und zählt als Krankenhaus der Maximalversorgung zur 
höchsten Versorgungsstufe. Des Weiteren ist das Klinikum Darmstadt als Perinatalzentrum, als 
onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und - in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für 
Heimdialyse - als Dialysezentrum anerkannt. Darüber hinaus besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut 
für Notfallmedizin, das die ambulante notärztlic he Versorgung im Auftrag der Stadt Darmstadt 
sicherstellt. Zum Klinikum Darmstadt zählt auch noch das Alten- und Pflegeheim Emilstraße mit 
insgesamt 160 Pflegeplätzen sowie der Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais mit 45 Pflegeplätzen.  
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Klin ikum Darmstadt einen Umsatz von 128.732 TEUR 
gegenüber 126.057 TEUR im Vorjahr. Während im Be reich des Alten- und Pfle geheims inkl. dem Wohn 
und Pflegebereich Lilienpalais ein positives Jahres ergebnis in Höhe von 367 TEUR erwirtschaftet wurde, 
ist im Bereich des Krankenhauses ei n negatives Jahresergebnis in Höhe  von 3.924 TEUR zu verzeichnen. 
Das negative Jahresergebnis ist auf die seit mehreren Jahren bestehende Deckelung des 
Krankenhausbudgets und die in 2008 im Rahmen der Konvergenzphase erfolgte Budgetminderung in 
Höhe von 2,5% des Budgets zurückzuführen. Der le tztere Sachverhalt bewirkt in 2008 eine weitere 
Erlösminderung gegenüber dem Vorjahr von über 2.500 TEUR. Des Weiteren wirken sich im abgelaufenen 
Geschäftsjahr die Fortführung des Sanierungsbeitrages der Krankenhäuser für die gesetzliche 
Krankenversicherung mit 500 TEUR und die du rch die neuen Tarifa bschlüsse bedingten 
Personalkostensteigerungen negativ auf das Jahresergebnis aus. 
 
Im Berichtsjahr 2008 erhöhte sich das Anlageve rmögen um 11 % von 109.298 TEUR auf 121.480 TEUR. 
Hierbei sind Investitionen in Höhe von 24.485 TEUR (Vj. 15.251 TEUR) getätigt  worden. Dies e beziehen 
sich insbesondere auf die beiden großen Baumaßnahmen Neubau der Medizinischen Kliniken sowie den 
Zentral-OP, welche unter der Position „Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ berücksichtigt sind.  
 
Bedingt durch die Änderung der Krankenhausfinanzierung durch das Krankenhausentgeltgesetz 
(KHEntgG) ist deutlich zu erkennen, dass Krankenhäuser mit höherer Versorgungsstufe wie das Klinikum 
Darmstadt zu den „Verlierern“ des seit 2003 geltenden Entgeltsystems zählen. Im Rahmen der so 
genannten „Konvergenzphase“ die 2010 abgeschlossen sein wird, wird der krankenhausindividuelle 
Basisfallwert schrittw eise an den Landesba sisfallwert angepasst werden. In 2008 lag der 
krankenhausindividuelle Basisfallwert bei 3.011 EUR, der Landesbasisfallwert bei 2.811 EUR. Gegenüber 
der Erlössituation 2008 ist bis zum Ende der Konvergenzphase in 2010 mit einer weiteren 
Budgetabsenkung in einer Größenordnung von ca. 6.500 TEUR zu rechnen. Die identische Entwicklung ist 
bei fast allen größeren Krankenhäusern zu erkennen. 
 
Die Arbeiten am Innenausbau des Neubaus der Medizinischen Kliniken am Standort Grafenstraße werden 
zügig fortgesetzt. Die Fertigstellung soll Ende des Jahres erfolgen. Die zweite große Baumaßnahme 
„Neubau eines zentralen OP-Bereichs“ wird im Mai abgeschlossen sein und die Inbetriebnahme im 
Sommer erfolgen. 
 
Die Liquidität des Klinikums ist gesichert, und es bestehen keine Liquiditätsrisiken. Die Betriebsleitung 
sieht derzeit für den Betrieb des Klinikums keine bestandsgefährdenden Risiken.   
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die WIBERA 
Wirtschaftsberatung AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt
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Klinikum Catering Service GmbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Grafenstraße 9
Gründung: 05.10.2006
Handelsregister: HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 70,00%
Sodexho Catering Services GmbH 30,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Dieter Gitzen
Albrecht Hohlfeld
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend gegenüber
den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich zweckgerichteter
Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber Patienten, Bewohnern
der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- und Versorgungsleistungen für das Klinikum Darmstadt -
als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens - geht, dient die Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs.
Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 121 HGO gegeben.
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 329 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 303 341 326
Vorräte 000
24 35 5
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 302 298 271
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 303 341 326
Passiva
Eigenkapital 33 84 98
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 8 59 73
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 43 69 40
Verbindlichkeiten 227 188 188
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 303 341 326
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 260 2.935 3.117
Umsatzerlöse 260 2.935 3.117
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 16 14
Betriebsleistung 261 2.952 3.131
Betriebsaufwand -247 -2.875 -3.050 
Materialaufwand -124 -1.523 -1.696 
Personalaufwand -97 -1.101 -1.090 
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26 -251 -264 
Betriebsergebnis 14 77 81
Finanzergebnis 0 6 11
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 6 11
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
14 83 92
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5 -33 -28 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 8 50 64
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Klinikum Catering Service GmbH
- 330 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 33 84 98
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote 11% 25% 30%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 227 -39 0
Verschuldungsgrad 807% 307% 234%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 112% 133% 143%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3% 2% 2%
Eigenkapitalrentabilität 25% 60% 65%
Gesamtkapitalrentabilität 3% 15% 20%
Materialintensität 48% 52% 54%
Rohertrag 136 1.412 1.421
EBIT 14 77 81
EBITD
A 14 77 81
ROCE 25% 60% 65%
Personal
Personalintensität 37% 37% 35%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 80 42 80
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 12 61 4
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Klinikum Catering Service GmbH
- 331 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Im Jahr 2008 resultierten die Umsatzerlöse von 3.117 TEUR größtenteils aus dem Dienstleistungsvertrag 
mit dem Klinikum Darmstadt. Diese sind in die Erlöse durch die verein barten Vergütungen je 
Beköstigungstag, den Kasinobetrieb, die Gästebewirtung und die Durchführung von 
Sonderveranstaltungen in Höhe von 1.749 TEUR und der Betriebsführungsgebühren von 1.368 TEUR zu 
unterteilen. Weitere Erlöse von 14 TEUR finden sich unter der Position Sonstige betriebliche Erträge und 
11 TEUR unter sonstige Zinsen und ähnliche Erträge. Die Steigerung der Erlöse gegenüber dem Vorjahr 
ist in erster Linie auf die ab 01.02.2008 erhöhten Pr eise für Lebensmittel zurückzuführen. Des Weiteren 
ist eine Erlössteigerung im Rahmen der Sonderveranstaltungen zu verzeichnen.  
 
Diesen Erlösen stehen die Personalkosten gegenü ber. Diese betragen 1.090 TEUR. Hierbei verteilen sich 
die Kosten auf die Mitarbeiter in der Produktion einschließlich der Mitarbeiter in den Personalkasinos und 
den Altenheimen und den Geschäftsführer. Enthalten sind die gesetzlichen Sozialaufwendungen, Beiträge 
zur Berufsgenossenschaft sowie Aufwendungen zur Alterversorgung. Die Kosten für Lebensmittel 
betragen 1.696 TEUR. Der Aufwand für Versicherung en, laufende KFZ-Betrie bskosten, Beiträge und 
Abgaben liegt bei 14 TEUR. Die Kosten für die Berufskleidung (Mietwäsche) der Menüberaterinnen, des 
Servicepersonals im Kasino und im Lilienpalais sowie Leitungspersonals betragen 39 TEUR, die für 
Dekorationen in den Speisesälen 3 TEUR. Weitere nennenswerte Kostengrößen sind Fremdleistungen 
(Zeitarbeit) in Höhe von 53 TEUR, die Managementgebühren in Höhe von 78 TEUR, die Kosten für Finanz- 
und Rechnungswesen in Höhe von 44 TEUR, EDV-Kosten von 3 TEUR und die Kosten für 
Personalabrechnung und –verwaltung mit 13 TEUR. Hi nzu kommen noch Rechts- und Beratungskosten, 
sowie die Abschlussprüfungskosten von 10 TEUR.  
 
Für das Jahr 2008 war das Personalbudget auf in sgesamt 72,96 VK festgelegt. 33,52 VK waren vom 
Klinikum Darmstadt im Rahmen der Personalgestellung zugeordnet. Bei der KCS waren 2008 
durchschnittlich 36,87 VK beschäftigt (incl. Zeitarbeit, Aushilfen und bezahlten Überstunden). Somit 
wurde das geplante Budget, bedingt durch hohe Ausfallzeiten, um 1,80 VK überschritten. 
 
Im Geschäftsjahr wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist positiv und beträgt 92 TEUR. Nach 
Berücksichtigung der Steuern vom Ertrag ergibt sich ein Jahresüberschuss von 64 TEUR. In der 
Gesellschafterversammlung wurde beschlossen den Überschuss auf neue Rechnung vorzutragen.  
 
Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert. 
 
Da die Umsatzerlöse der KCS aus den Dienstleistungen für das Klinikum Darmstadt resultieren, bestehen 
zurzeit keine unabsehbaren Marktrisiken. Darüber hinaus sind bestimmte Risiken durch entsprechende 
Versicherungen abgedeckt. Hierzu besteht eine Betriebshaftpflichtversicherung  (Einbindung in den Vertrag 
der Krankenhausdienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH ) und zum anderen werden bestimmte Risiken 
durch Einschluss in die bestehenden Verträge des Klinikums Darmstadt  abgesichert. Elektronik-
Versicherung, Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung von Unternehmensleitern D&O, 
Feuerversicherung, Rechtsschutzversicherung und Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung 
 
Wie schon in der Vergangenheit kam es wieder zu Differenzen zwischen Beköstigungstagen – Pflegetagen. 
2008 betrug sie ca. 10%. Die endgültige Statistik, die durch das Controlling des Klinikum erstellt wird 
liegt noch nicht vor. Für das Jahr 2008 wu rde die Bonus-  Malusregelung gemäß § 5.3 
Betriebsführungsvertrag ausgesetzt. Die Verschiebung der Produktion des Frühstückes vom Vortag auf 
die frühen Morgenstunden wurde nach eingehender Prüfung (intern und extern) verworfen. Die Regelung 
für das Jahr 2009 steht noch aus und wird nach dem Erscheinen der Statistik verhandelt.   
 
Seit dem 01.12.2008 wird die Kindertagesstätte Raspnuri Haus mit 30 – 40 Mittagessen versorgt 
(Großgebinde). Ab dem 01.04.2009 wird das Angebot im „Lilienpalais Servicewoh nen“ um ein tägliches 
Nachmittagskaffeeangebot und den Service bei Bedarf Mahlzeiten in die jeweiligen Apartments zu liefern 
erweitert. Die Leistungen werden im Namen des Klinikums erbracht und durch das Klinikum berechnet. 
An die Geschäftsleitung der HEAG wurde ein Angebot über das Catering von Sitzungen abgegeben. Es 
besteht Aussicht 400 Portionen Mittagessen (Essen au f Rädern) nach Neu Isenbu rg liefern zu können. 
Eine Tochter der Sodexo Services GmbH betreibt in Neu Isenburg eine Verteilstation die ggf. beliefert 
werden könnte. Weiterhin besteht grundsätzlich Offenheit zur möglichen Übernahme der 
Speisenversorgung von Dritten. 
 
Für das Jahr 2009 sind Personalkosten von 95 TEUR pro Monat budgetiert. In Vollkräften sind dies 40,61 
inkl. 1,14 VK zur Erbringung des zusätzlichen Serviceangebotes im „Lilienpalais“. Scheiden Mitarbeiter 
des Klinikums aus, so werden Sie ggf. durch Einstellungen der KCS ersetzt, was zu einer 
Personalkostensteigerung auf Seiten der KCS führt, die aber durch das Klinikum aufgefangen wird. 
 
Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2008 erfolgte  durch die WIBERA Wirtschaftsberatung AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes liegt der testierte Bericht 
noch nicht vor. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Klinikum Catering Service GmbH
- 332 -

Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Grafenstr. 9
Gründung: 1995
Handelsregister: HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
SSG Starkenburg Service GmbH 100,00%
Klinikum Catering Service GmbH 70,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Rainer Greunke
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Versorgungsleistungen, insbesondere von
Wäschereileistung für das Klinikum Darmstadt. Darüber hinaus kann die Gesellschaft auch andere
Versorgungsleistungen, Wirtschaftsdienste und medizinisch-technische Leistungen für das Klinikum
Darmstadt erbringen. Soweit die Leistungserbringung für das Klinikum Darmstadt hierdurch nicht
beeinträchtigt wird, können die entsprechenden Leistungen auch für andere Krankenhäuser und sonstige
Einrichtungen des Sozialbereichs erbracht werden
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 333 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 313 241 180
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 258 187 127
Finanzanlagen 55 53 52
Umlaufvermögen 1.133 1.257 1.596
Vorräte 422
61 77 97
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.068 1.178 1.497
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 1.446 1.498 1.776
Passiva
Eigenkapital 932 1.006 1.262
Gezeichnetes Kapital 105 105 105
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 720 720 720
Bilanzergebnis 107 181 437
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 411 323 264
Verbindlichkeiten 103 169 250
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.446 1.498 1.776
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 1.917 1.939 1.961
Umsatzerlöse 1.917 1.939 1.961
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 8 4 51
Betriebsleistung 1.925 1.943 2.012
Betriebsaufwand -1.846 -1.799 -1.750 
Materialaufwand -366 -366 -403 
Personalaufwand -830 -913 -847 
Abschreibungen -83 -73 -71 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -567 -447 -428 
Betriebsergebnis 79 144 262
Finanzergebnis 25 30 77
Erträge aus Beteiligungen 0 0 35
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 253 04 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
104 174 339
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -90 -100 -83 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 14 74 256
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
- 334 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 932 1.006 1.262
davon Gezeichnetes Kapital 105 105 105
Eigenkapitalquote 64% 67% 71%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -18 66 81
Verschuldungsgrad 55% 49% 41%
Anlagendeckungsgrad 2 298% 418% 702%
Liquidität 3. Grades 221% 256% 311%
Investitionen 54 2 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% 4% 13%
Eigenkapitalrentabilität 1% 7% 20%
Gesamtkapitalrentabilität 1% 5% 14%
Materialintensität 19% 19% 20%
Rohertrag 1.551 1.573 1.557
EBIT 79 144 297
EBITD
A 162 217 368
ROCE 1% 7% 20%
Personal
Personalintensität 43% 47% 42%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 24 25 26
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 35 37 33
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
- 335 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die KDGS hat sich auch im Jahr 2008 auf die beid en Geschäftsbereiche „Wäscheversorgung“ und „EDV-
Service“ beschränkt. Im Wäschere ibereich stieg die Schmutzwäschem enge um 3,1 % von 2.207 to in 
2007 auf 2.276 to. Die Geschäftsbeziehung mit dem in 2007 gewonnenen Kunden wurde weiter 
ausgebaut. Die gestiegenen Wäschemengen führten zu einem Anstieg der Erlöse in diesem Segment um 
24 TEUR.  Der EDV-Bereich beschränkte sich auf die Betreuung der Bestandskunden und die Anpassung 
der Systeme an die laufenden Tarifentwicklungen. Darüber hinaus wurden Schnittstellen zu anderen 
Abrechnungs- und Buchhaltungssystemen geschaffen, die einen flexibleren Einsatz der 
Informationssysteme ermöglichen. Insgesamt blieben di e Erlöse in diesem Segment mit 80 TEUR (Vj. 83 
TEUR) relativ konstant.  
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weist einen Betrag von 339 TEUR (vor Steuern) aus (Vj. 
174 TEUR). Unter Berücksichtigung der abzuführenden Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 256 
TEUR (Vj. 74 TEUR). Das Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr wesentlich beeinflusst durch gestiegene 
Umsätze (21 TEUR), die Auflösung einer nicht verwendeten Rückstellung für unterlassene Instandhaltung 
(50 TEUR) sowie eine Ausschüttung der KCS Klinikum  Catering Service GmbH in Höhe von 35 TEUR aus 
dem Ergebnis 2007. Durch die einmalige Rückstellung für Altersteilzeit in 2007 sind die Personalkosten 
bei gleicher Vollkräftezahl um 66 TEUR gesunken, ebenso sind die Aufwendungen für Reparaturen und 
Instandhaltung um 33 TEUR gesunken. Damit konnten die erheblich gestiegenen Energiekosten (+ 36 
TEUR = + 13 %) kompensiert werden.  
 
Die Bilanzsumme beläuft sich auf 1.776 TEUR. Dies bedeutet eine Zunahme von 278 TEUR (+ 18,6%) 
gegenüber dem Vorjahr. Sie resultiert auf der Aktivs eite im Wesentlichen aus dem Anstieg der sonstigen 
Vermögensgegenstände und der liquiden Mittel (bei Abnahme der Sachanlagen), während auf der 
Passivseite den niedrigeren Rückstellungen (-59 TEUR) höhere kurz- und mittelfristige Verbindlichkeiten 
(+103 TEUR) sowie ein gestiegenes Eigenkapital gegenüber stehen. Die liquiden Mittel machen 84 % der 
Bilanzsumme aus. Die Liquidität des Unternehmens hat sich weiter verbessert, Fremdkapital wurde nicht 
benötigt. 
  
Eine Ausschüttung an die Gesellschafterin ist nicht erfolgt und auch nicht für 2009 vorgesehen. 
 
Im Jahr 2008 wurden keine größeren Investitionen (nur GWG) getätigt. Die nächste größere Investition 
steht mit der Ersatzbeschaffung einer neuen Ma ngelstraße an. Diese Maßnahme wurde auf 2009 
verschoben. 
 
Für die weitere Zukunft sind zum derzeitigen Zeitpunkt keine größeren Risiken zu erkennen: Die 
Zusammenarbeit mit dem Klinikum Darmstadt ist sowohl in der Wäscheversorgung als auch im EDV-
Bereich auf längere Dauer angelegt. Durch die regelmäßige Modernisierung des Maschinenparks ist auch 
mittelfristig die Versorgung gesichert und die Möglichkeit geschaffen, die Leistungen konkurrenzfähig 
anzubieten. Durch die moderne Maschinenausstattung und die zunehmenden Qualitätsanforderungen im 
Krankenhausbereich werden die Möglichkeiten, trotz zunehmenden wirtschaftlichen Drucks weitere 
Kunden für die Wäscherei zu finden, positiv bewertet. Als problematisch wird weiterhin die allgemeine 
Entwicklung im Gesundheitswesen und insbesondere im Krankenhausbereich, dem Schwerpunkt der 
Wäscherei, gesehen. Der wirtschaftliche Druck auf die Häuser wirkt sich letztendlich auch negativ auf die 
Dienstleister bzw. die Preisgestaltung aus.  
 
Für das Jahr 2009 werden im Wäsche reibereich weiter steigende Mengen erwartet. Mit Zunahme der 
Patientenzahlen im Klinikum und einem erwarteten Ausbau der Zusammenarbeit mit dem EAD ist diese 
Erwartung realistisch und wird durch die Entwickl ung in den ersten Monaten 2009 bestätigt. Im EDV-
Bereich beteiligt sich die KDGS aktuell gemeinsam mit einem Kooperationspartner an einem 
Ausschreibungsverfahren. Für das Jahr 2009 ist somit trotz Tariferhöhungen und weiter steigenden 
Energiepreisen mit einem positiven Ergebnis zu rechnen, allerdings nicht in der Höhe des Jahres 2008.  
Die Entwicklung der SSG Starkenburg Service GmbH ist ebenso positiv zu bewerten. Durch die 
übernommenen Geschäftsfelder und langfristigen Verträge sind dort konstante Umsätze zu verzeichnen 
bei gleichzeitiger Ausschöpfung von Wirtschaftlichkeitsreserven.   
Die KCS Klinikum Catering Service GmbH hat zum 01.12.2006 ihre Geschäftstätigkeit (Betriebsführung 
der Speiseversorgung im Klinikum Darmstadt) au fgenommen. Die Gesellschaft hat sich in 2008 gut 
entwickelt, ein positives Ergebnis verzeichnet, so dass auch für 2009 die gleiche Entwicklung wie in der 
SSG Starkenburg Service GmbH erwartet wird.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12. 2008 durch die WIBERA Wirtschaftsberatung AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft steht zum Zeitpunkt dieses Berichtes ebenso aus wie die 
Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung. Es ist aber ein uneingeschränkter 
Bestätigungsvermerk angekündigt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
- 336 -

SSG Starkenburg Service GmbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Grafenstr. 9
Gründung: 08.08.2001
Handelsregister: HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Marcus Fleischhauer
Elvira Lux
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klinikum
Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichungen. Die Serviceleistungen können
allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch-technische Leistungen sowie die
Führung der Wirtschafts- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, nach Anweisung
und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen.
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienstleistungen und Versorgungsleistungen für das Klinikum
Darmstadt - als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens - geht, dient die Gesellschaft der Deckung des
Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 121 HGO gegeben.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 337 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 10 9 7
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 10 9 7
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 1.056 1.241 1.481
Vorräte 000
77 42 88
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 979 1.200 1.394
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 1.066 1.250 1.489
Passiva
Eigenkapital 348 475 640
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 323 450 615
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 695 746 248
Verbindlichkeiten 24 29 600
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.066 1.250 1.489
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 8.047 8.110 8.151
Umsatzerlöse 8.047 8.110 8.151
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 1
Betriebsleistung 8.048 8.110 8.152
Betriebsaufwand -7.980 -7.949 -7.986 
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand -1.727 -1.987 -2.236 
Abschreibungen -2 -2 -2 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.251 -5.960 -5.748 
Betriebsergebnis 68 161 166
Finanzergebnis 40 49 73
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 404 97 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
108 210 239
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -40 -82 -73 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 67 127 165
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
SSG Starkenburg Service GmbH
- 338 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 348 475 640
davon Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Eigenkapitalquote 33% 38% 43%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -23 5 571
Verschuldungsgrad 207% 163% 132%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000% >1.000% >1.000%
Liquidität 3. Grades 147% 160% 175%
Investitionen 0 1 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1% 2% 2%
Eigenkapitalrentabilität 19% 27% 26%
Gesamtkapitalrentabilität 6% 10% 11%
Materialintensität 0% 0% 0%
Rohertrag 8.047 8.110 8.151
EBIT 68 161 166
EBITD
A 70 163 168
ROCE 19% 27% 26%
Personal
Personalintensität 21% 25% 27%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 117 106 122
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 15 19 18
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
SSG Starkenburg Service GmbH
- 339 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service GmbH erfolgte zum 08. August 2001. Gegenstand des 
Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klinikum Darmstadt, die 
Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen, wobei diese Serviceleistungen allgemeine 
Dienstleistungen, Versorgungsleistungen, medizinisch-technische und betriebstechnische Leistungen 
sowie auch die Führung von Wirtschafts- und Versorgungsbereichen umfassen können. Die SSG 
Starkenburg Service GmbH ist eine hunde rtprozentige Tochtergesellschaft der 
Krankenhausdienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. 
 
Für die SSG ergibt sich in 2008 nu r ein geringer Anstieg im Bereic h der Umsatzerlöse auf nunmehr 
8.151 TEUR. Dies bedeutet eine Steigerung von absolut 41 TEUR bzw. 0,5 % im Vergleich zu 2007. Diese 
geringe Veränderung ist darauf zurückzuführen, dass in diesem Geschäftsjahr keine neuen 
Leistungsbereiche durch die SSG erschlossen wurden. Die Vergütung sowohl aus den 
Dienstleistungsverträgen mit dem Klinikum Darmstadt als auch aus den sonstigen Dienstleistungen für 
die Eigentümergemeinschaft des Lilienpalais ist konstant geblieben. Weitere Erlöse wurden unter der 
Position „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ in Höhe von 73 TEUR (Vorjahr 49 TEUR) und unter der 
Position „Sonstige betriebliche Erträge“ in Höhe vo n 1 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) erzielt. Diesen Erlösen 
stehen als größte Kostenposition die Personalkostenerstattungen an das Klinikum Darmstadt in Höhe von 
5.566 TEUR (Vorjahr 5.858 TEUR) unter den verschie denen betrieblichen Kosten gegenüber. Darüber 
hinaus sind der SSG Personalkosten in Höhe von 2.236 Euro (Vorjahr 1.987 TEUR) entstanden. Hierbei 
handelt es sich um Arbeiter aus den Bereichen Reinigungsdienst und Logistik und Angestellte aus den 
Berufsgruppen Verwaltungsdienst und technischer Dienst. Berücksichtigt sind in diesen Kosten ein Betrag 
in Höhe von 126 TEUR für Mitarbeiterprämien bzw. Tantiemenzahlung. Weitere nennenswerte 
Kostengrößen sind die Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 80 TEUR aufgrund einer 
Organisationsüberprüfung und Personalbedarfsberechnung in den Bereichen Gebäudereinigung und 
Hauswirtschaftliche Dienste (GHD) und Service und Logistik (SLG) durch die Beauftragung eines externen 
Unternehmens (Vorjahr 11 TEUR), die Kosten für Versicherungen, Beiträge und Abgaben in Höhe von 22 
TEUR (Vorjahr 42 TEUR), die Kosten für Buchführung, Personalabrechnung und -verwaltung in Höhe von 
33 TEUR (Vorjahr 19 TEUR) und die Kosten für die Jahresabschlusserstellung und die Prüfung des 
Jahresabschlusses in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr 17 TEUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit weist ein positi ves Ergebnis vor Steuern in Höhe von 239 TEUR (Vorjahr 209 TEUR) 
aus. Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 73 TEUR (Vorjahr 82 
TEUR) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 165 TEUR (Vorjahr 127 TEUR). 
 
Die Bilanzsumme beläuft sich auf 1.489 TEUR. Dies bedeutet einen Anstieg von 239 TEUR gegenüber 
dem Vorjahr. Die Vermögensstruktur wird durch da s Umlaufvermögen und hier insbesondere durch das 
Guthaben bei Kreditinstituten bestimmt.  
 
Das Guthaben bei Kreditinstituten macht 94 % der Bilanzsumme aus. Die Kapitalstruktur ist dadurch 
gekennzeichnet, dass das Eigenkapital vollständig das Anlagevermögen deckt.  
 
Investitionen sind in 2008 nicht erfolgt.  
 
Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Aus Sicht der SSG bestehen zurzeit keine unabsehbaren Marktrisiken, da bis auf die geringen Umsätze 
im Zusammenhang mit dem Lilienpalais auch voraussichtlich im Jahr 2009 die Umsatzerlöse der SSG 
fast vollständig aus den Dienstleistungen für das Klinikum Darmstadt resultieren. Darüber hinaus sind 
bestimmte Risiken durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Hierzu wurden zum einen eigene 
Policen abgeschlossen und zum anderen wurden bestimmte Risiken durch Einschluss in die bestehenden 
Verträge des Klinikums Darmstadt (u.a. Elektronik-Versicherung, Vermögensschaden-Haftpflicht-
Versicherung von Unternehmensleitern) abgesichert. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestehen 
durch die Personalkostenerstattung aufgrund des langfristigen Dienstleistungsüberlassungsvertrages mit 
dem Klinikum Darmstadt, jedoch stehen diesen Verpflichtungen Ansprüche der SSG aus den 
Dienstleistungsverträgen an das Klinikum gegenüber. 
 
Für 2009 wird eine Ausweitung der hauswirtschaftlichen Dienstleistungen  für die Bewohner des 
Lilienpalais angestrebt, in dem weitere Bewohner angesprochen werden. Diese neuen Aufträge sind 
jedoch im Vergleich zu den Umsätzen der bestehenden Aufträge von untergeordneter Bedeutung. Dies gilt 
in gleicher Weise auch fü r die hieraus result ierende Kostenentwicklung. Für das Jahr 2009 erwarten wir, 
dass in der SSG wie in den Vorjahren ein positives Ergebnis erreicht werden kann.  
 
Die Prüfung des Jahresabschluss 2008 durch die WIBERA Wirtschaftsberatung AG – 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist abgeschlossen und mit Datum vom 31.03.2009 wurde ein 
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
SSG Starkenburg Service GmbH
- 340 -

Eigenbetrieb Kulturinstitute
Anschrift: 64293 Darmstadt, Frankfurter Straße 71
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitun
g
Helmut Stütz Vorsitzender
Bernhard Baum
Betriebskommission
Iris Bachmann Stadträtin
Rainer Burhenne
Annemarie Fischer Stadtverordnete
Hildegard Förster-Heldmann Stadtverordnete
Wolfgang Glenz Bürgermeister
Georg Hang Stadtverordneter
Walter Hoffmann Oberbürgermeister
Dagmar Metzger Stadtverordnete
Sandra Russo Stadtverordnete
Dr. Frank Sabais Stadtrat
Brigitte Völsen
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Das Institut Mathildenhöhe, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst-Ludwig-Haus), das Haus
Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die Volkshochschule, die Stadtbibliothek,
das Alte Pädagog, das Multikulturelle Zentrum Bessunger Knabenschule und das Georg-Moller-Haus
werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne 
des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die Förderung von Literatur, Theater
und Musik. Der Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernden und ihn wirtschaftlich berührende
Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben nicht zu den
in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bzw.
es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 341 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 (Ansatz) 2008 (Ansatz)
Aktiva
Anlagevermögen 79.650 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.306 0 0
Sachanlagen 28.797 0 0
Finanzanlagen 47.547 0 0
Umlaufvermögen 18.889 0 0
Vorräte 181 0 0
16.731 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.976 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 29 0 0
Summe Aktiva 98.568 0 0
Passiva
Eigenkapital 73.691 0 0
Gezeichnetes Kapital 15.500 0 0
Kapitalrücklage 72.264 0 0
Gewinnrücklagen -14.073 0 0
Bilanzergebnis -0 0 0
Sonderposten 16 0 0
Rückstellungen 4.454 0 0
Verbindlichkeiten 20.378 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 29 0 0
Summe Passiva 98.568 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 (Ansatz) 2008 (Ansatz)
Gesamtleistung 3.396 2.508 2.855
Umsatzerlöse 3.396 2.508 2.855
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 520 3.506 5.884
Betriebsleistung 3.916 6.014 8.739
Betriebsaufwand -14.013 -13.225 -14.532 
Materialaufwand -3.209 -2.519 -3.367 
Personalaufwand -7.122 -7.459 -7.967 
Abschreibungen -1.581 -825 -964 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.101 -2.422 -2.235 
Betriebsergebnis -10.097 -7.211 -5.793 
Finanzergebnis 2.384 2.379 14.345
Erträge aus Beteiligungen 2.107 2.095 14.371
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.257 1.227 878
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -980 -943 -904 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-7.713 -4.832 8.552
Außerordentliches Ergebnis 827 15.579 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 242 0
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -6.886 10.989 8.552
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Kulturinstitute
- 342 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 (Ansatz) 2008 (Ansatz)
Bilanz
Eigenkapital 73.691 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 15.500 0 0
Eigenkapitalquote 75% 0% 0%
Bankverbindlichkeiten 19.899 0 0
Veränderung Verschuldung 000
Verschuldungsgrad 34% 0% 0%
Anlagendeckungsgrad 2 120% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 673% 0% 0%
Investitionen 2.409 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -203% 438% 300%
Eigenkapitalrentabilität -9% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität -7% 0% 0%
Materialintensität 82% 42% 39%
Rohertrag 187 -11 -511
EBIT -7.990 -5.116 8.577
EBITD
A -6.409 -4.292 9.541
Kostendeckungsgrad 49% 66% 155%
Personal
Personalintensität 0% 0% 91%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 147 154 147
davon Auszubildende 5 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 48 48 54
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Kulturinstitute
- 343 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Für den Eigenbetrieb Kulturinstitute liegen die Jahresabschlüsse 2007 und 2008 noch nicht vor. Die 
ausgewiesenen Daten beziehen sich auf den Ansatz im Haushaltsplan. 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Kulturinstitute
- 344 -

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Anschrift: 64289 Darmstadt, Schreberweg 2
Gründung: 1968
Handelsregister: nicht eintragungspflichtig
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Betriebsleitung
Heinrich Mühl
Betriebskommission
Jochen Partsch Stadtrat Vorsitzender
Pascal Angelbeck Stadtverordneter
Inge Egner
Wolfgan
g Glenz Bürgermeister
Walburga Jung Stadtverordnete
Theodor Ludwig Stadtverordneter
Hans-Joachim Möglich
Dr. Frank Sabais Stadtrat
Dr. Ernst-Ulrich Vorbach
Horst Weber
Bezüge der Betriebsleitung:
Bezüge der Betriebskommission:
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für geistig
behinderte Menschen, Zweigwerkstatt für psychisch kranke Menschen "Werkstatt für berufliche
Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig behinderte "Kurt-Jahn-Anlage" mit Außenwohngruppe und
Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere
durch die Unterhaltung der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb wird als Eigenbetrieb
entsprechend den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen
Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO  erfüllt
, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
- 345 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008 (vorläufig)
Aktiva
Anlagevermögen 11.605 11.444 11.418
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 15 0
Sachanlagen 11.605 11.429 11.418
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 5.891 6.914 7.734
Vorräte 39 36 38
975 770 720
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.877 6.108 6.976
Rechnungsabgrenzungsposten 40 10 49
Summe Aktiva 17.535 18.369 19.201
Passiva
Eigenkapital 13.640 14.247 15.071
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 11.893 11.893 11.893
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 747 1.353 2.177
Sonderposten 2.129 2.047 1.962
Rückstellungen 975 1.273 1.202
Verbindlichkeiten 791 802 967
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 17.535 18.369 19.201
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008 (vorläufig)
Gesamtleistung 7.500 8.058 8.375
Umsatzerlöse 7.495 8.064 8.375
Bestandsveränderungen 5 -6 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 324 302 308
Betriebsleistung 7.823 8.360 8.683
Betriebsaufwand -7.478 -7.928 -7.945 
Materialaufwand -2.581 -2.772 -2.994 
Personalaufwand -3.971 -3.932 -3.994 
Abschreibungen -234 -236 -258 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -692 -987 -699 
Betriebsergebnis 345 432 738
Finanzergebnis 102 176 88
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 121 192 99
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19 -17 -11 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
447 608 826
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -2 -2 -2 
Jahresergebnis 445 607 824
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
- 346 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008 (vorläufig)
Bilanz
Eigenkapital 13.640 14.247 15.071
davon Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Eigenkapitalquote 78% 78% 78%
Bankverbindlichkeiten 604 563 0
Veränderung Verschuldung 791 11 165
Verschuldungsgrad 30% 30% 29%
Anlagendeckungsgrad 2 126% 133% 132%
Liquidität 3. Grades 767% 645% 357%
Investitionen 76 76 188
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6% 8% 10%
Eigenkapitalrentabilität 3% 4% 5%
Gesamtkapitalrentabilität 3% 3% 4%
Materialintensität 33% 33% 34%
Rohertrag 4.918 5.286 5.381
EBIT 345 432 738
EBITD
A 579 669 996
ROCE 3% 4% 5%
Personal
Personalintensität 51% 47% 46%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 91 92 90
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 44 43 44
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
- 347 -

B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
 
Für das Geschäftsjahr 2008 liegen zum Zeitpunkt der Fertigstellung  des Berichtes nur vorläufige 
Jahresabschlussdaten vor. Es wird im Folgende n daher auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2007 
eingegangen. 
 
Die Werkstätten sind nach § 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliederung in das 
Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene berufliche Bildung und eine 
Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten. Das gesetzliche Ziel der 
Werkstätten ist es, durch be rufliche Bildung die Leistungsfähigkeit der Menschen mit Behinderungen zu 
entwickeln, zu erhöhen oder wieder zu gewinnen und dabei die Persönlichkeit weiter zu entwickeln. 
Werkstätten unterliegen einer gesetzlichen Aufnahmeverpflichtung und haben allen behinderten 
Erwachsenen offen zu stehen, sofern freie Plätze vorhanden sind und die Kostenfrage geklärt ist. Die 
behinderten Menschen haben einen Rechtsanspruch auf die besonderen berufsfördernden Leistungen und 
einen „arbeitnehrnerähnlichen Status". In Werkstattverträgen werden die einzelnen Regelungen festgelegt.  
 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen bietet Menschen mit geistiger 
Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung nach der Schulzeit die Möglichkeit im Alter bis 
65 Jahre einer geregelten Beschäftigung nachzugehen.  Die Verdienstmöglichkeiten liegen hier je nach 
Leistungsvermögen und unter Beachtung sozialer Komponenten zwischen 100,00 € und 500,00 € 
monatlich. Zur Deutschen Rentenversicherung werden einheitliche Abgaben je behinderte Mitarbeiterin 
oder Mitarbeiter in Höhe von 80 % des Durchschnittverdienstes eines deutschen Arbeitnehmers 
entrichtet. Daraus erhalten behinderte Werkstattbeschäftigte nach 20 Jahren Zugehörigkeit eine 
Erwerbsunfähigkeitsrente. Die Tagesförderstätte, eine Einrichtung für schwerst- und mehrfach behinderte 
Menschen, hat 12 Betreuungsplätze und wurde unter dem Dach der Werkstatt im Schreberweg im Jahr 
1990 eingerichtet. Die Tagesförderstätte bietet den pflegebedürftigen schwerst- und mehrfach 
behinderten Menschen Hilfen bei der Kommunikation und Gruppenfähigkeit, sie leitet zur Selbständigkeit 
im lebenspraktischen Bereich an und übt die Verbesse rung der Motorik. Darüber hinaus werden kreative 
Übungen wie Malen und Werken, Formen und Bauen sowie Musizieren durchgeführt, um den schwerst- 
und mehrfach behinderten Menschen Geborgenheit, liebevolle Zuwendung und mehr Lebensqualität zu 
geben. Ziel ist hier die Weiterentwicklung der Gesa mtpersönlichkeit. Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-
Anlage" mit Außenwohngruppen und Betreutem Wohnen sollen Menschen mit geistiger Behinderung die 
Möglichkeit bieten, unter Anleitung von Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein 
weitgehend eigenständiges Leben zu führen. Im Wohnbereich mit dem stationären Wohnen in der „Kurt-
Jahn-Anlage" mit 76 Plätzen, in einer Außenwohngruppe mit 4 Plätzen und im Betreuten Wohnen mit 10 
anerkannten Plätzen soll Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit gegeben werden, ihren 
Privatbereich selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vorstellungen zu leben. 
 
In den Werkstätten waren folgende Plätze belegt: 
 
31.12.06 31.12.07
 
39   46  Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich 
211  222   Plätze im Arbeitsbereich 
11  12   Plätze in der Tagesförderstätte 
3   4   Außenarbeitsplätze 
264   284   Werkstattbeschäftigte insgesamt 
 
Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsächlich durch die Kostensätze der überörtlichen 
Sozialhilfeträger. Die Leistungen der Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die 
Aufwendungen sind in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart.  
 
Die Auftragslage im Arbeitsbereich ist recht gut. Im Jahr 2007 konnte eine Umsatzsteigerung von rd. 
15,7 % erzielt werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Der Eigenbetrieb war zu 
jeder Zeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 
2007 wurde ein Gewinn von 606.561,02 EUR erwirtschaftet.  
 
Sowohl die Werkstätten als auch die Wohneinrichtung sind belegt. Vor allem im Bereich der psychisch 
kranken Menschen ist ein Anstieg zu erwarten, ebenfalls in den Werkstatt- und Wohnheimbereichen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2007 erfolgt durch die WITAG, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilte. 
 
- 348 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Weitere städtische Beteiligungen

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 350 -

Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
48.533 TEUR 26 TEUR 42 TEUR 920 TEUR 33.000 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile Anteile
94,99% 12,20% 2,78% 100,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
75.000 TEUR 25 TEUR 109.861 TEUR 241 TEUR 100 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile Anteile
5,01% 100,00% 0,75% 3,11% 90,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
1.500 TEUR 100 TEUR 155 TEUR 50 TEUR 27 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile Anteile
16,00% 100,00% 4,79%
Kapital Kapital Kapital Kapital Kapital
62,5 TEUR 5.120 TEUR 25 TEUR 0,5 TEUR 250 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile Anteile
5,01% 10,00% 1,92% 2,00%
Kapital Kapital Kapital Kapital
25,6 TEUR 30 TEUR 2.181 TEUR 120 TEUR
Anteile Anteile Anteile Anteile
0,59% 0,94% 16,67%
Kapital = gezeichnetes Kapit
Legende:
Gernsheimer Hafenbetriebs-
gesellschaft mbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Marketing GmbH
Angaben zum 31.12.2008
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt 
RheinMain GmbH
cesah GmbH Centrum für
Satellitennavigation Hessen Frankfurt Ticket Rhein-Main GmbH
0,48%
100,00%
HEAG Wohnbau GmbHHEAG mobiBus GmbH & Co. KG
5,01%
Kulturregion Frankfurt Rhein
Main gGmbH
Frankfurt Rhein Main GmbH Inter-
nationel Marketing of the Region
Wissenschafts- und Kongress-
zentrum DA Verwaltungs-GmbH
HEAG 
bauverein AG
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt
Verwaltungs-GmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungs-GmbH & Co. KGBVD Gewerbe
Nassauische Heimstätte Wohnungs-
und Entwicklungs-GmbH
Integriertes Verkehrsmanagement
Region Frankfurt Rhein Main GmbH
40,00%
Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH Wissenschafts- und Kongress-
zentrum DA GmbH & Co. KGInstitut Wohnen und Umwelt GmbH
Grundstücksentwicklungs- und Ver-
wertungsgesellschaft mbH DA ekz.bibliotheksservice GmbH
52,00%
- 351 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 352 -

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Havelstraße 7 A
Gründung: 2002
Handelsregister: HRB 8611, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 52,00%
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH 16,00%
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH 16,00%
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH 16,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Martin Bullermann
Rainer Wrenger
Aufsichtsrat
Dieter Wenzel Stadtrat Vorsitzender
Jan Kuhnert stv. Vorsitzender
Klaus Feuchtinger Stadtrat
Wolfgan
g Glenz Bürgermeister
Rudolf Klein Stadtrat
Monika Lehr Stadträtin
Heinrich Liman
Gaby Morr
Ulrich Pakleppa Stadtrat
Alexander Rudnick
Dieter Scharfenberg
Helmut Schneble
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die
Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung der Ernst-Ludwig-Kaserne bzw. evtl. anderer Grundstücke
in Darmstadt sowie die gesamte Projektleitung der jeweiligen Konversionsmaßnahme.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2008 insgesamt 1.800 EUR erhalten.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 353 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 6.028 4.026 3.768
Vorräte 547 0 0
2.707 2.676 2.047
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.774 1.350 1.721
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 6.028 4.026 3.768
Passiva
Eigenkapital 32 71 286
Gezeichnetes Kapital 30 30 30
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 2 41 256
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 5.816 3.839 3.358
Verbindlichkeiten 179 117 124
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 6.028 4.026 3.768
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 752 602 0
Umsatzerlöse 1.256 1.149 0
Bestandsveränderungen -504 -547 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 10 39 464
Betriebsleistung 762 641 464
Betriebsaufwand -849 -709 -234 
Materialaufwand -793 -656 -152 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -56 -53 -82 
Betriebsergebnis -87 -68 231
Finanzergebnis 108 70 67
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110 72 67
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2 -2 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
21 2 297
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -6 -14 -91 
Sonstige Steuern 0 50 9
Jahresergebnis 16 38 215
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH
- 354 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 32 71 286
davon Gezeichnetes Kapital 30 30 30
Eigenkapitalquote 1% 2% 8%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -4 -63 7
Verschuldungsgrad >1.000% >1.000% >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0% 0% 0%
Liquidität 3. Grades 101% 102% 108%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2% 6% 0%
Eigenkapitalrentabilität 48% 54% 75%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 1% 6%
Materialintensität 104% 102% 33%
Rohertrag -41 -54 -152
EBIT -87 -68 231
EBITD
A -87 -68 231
ROCE 54% 56% 75%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH
- 355 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Tätigkeit der GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH (GVD 
GmbH) besteht überwiegend in der Entwicklung de r Konversionsfläche Ernst-Ludwig-Kaserne in 
Darmstadt.  
 
Alle Grundstücke wurden verkauft oder an die Wissenschaftsstadt Darmstadt übertragen, so dass die GVD 
jetzt keinen Grundbesitz mehr hält.  
 
Die GVD GmbH hat im Geschäftsjahr 2008 einen Jahr esüberschuss von 215 TEUR erzielt. Im Vorjahr 
belief sich der Jahresüberschuss auf 38 TEUR.  
 
Das Betriebsergebnis hat sich von –68 TEUR im Vorjahr um 299 TEUR auf  231 TEUR im Geschäftsjahr 
2008 verbessert. Innerhalb des Betrie bsergebnisses sind di e Betriebsleistung von 641 TEUR um 177 
TEUR auf 464 TEUR und der Betriebsaufwand von 709 TEUR um 475 TEUR auf 234 TEUR im 
Wirtschaftsjahr 2008 gesun ken. Hierbei haben sich die Umsatzerlöse um 1.149 TEUR, entsprechend 
100,0 %, auf 0 TEUR vermindert.  
 
Das Finanzergebnis verringerte sich insbesondere au fgrund niedrigerer Zinserträge um 3 TEUR  auf 67 
TEUR im Jahr 2008. Beim operativen  Geschäftsergebnis trat eine Ve rbesserung um 295 TEUR auf  297 
TEUR ein.  
 
Die Bilanzsumme hat sich um 258 TEUR, entsprec hend 6,4%, auf 3.768 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008 vermindert. 
 
Das Eigenkapital hat absolut um 215 TEUR, das sind 302,8 %, auf 286 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2008  zugenommen. Die Eigenkapitalquote, gemessen  an der Bilanzsumme,  hat  sich ebenfalls 
von 2% zum 31.12.2007 auf  8% zum 31.12.2008 erhöht. 
 
Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat, der am 08.06.2009 tagt, vorgeschlagen, die Empfehlung an 
die Gesellschafterversammlung auszusprechen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 
 
Die Gesellschaft wird aus Eigenmitte ln finanziert. Der Cash-flow belä uft sich im Geschäftsjahr 2008 auf 
215 TEUR, im Jahr 2007 wurde ein Cash-flow von 38 TEUR erwirtschaftet. 
 
Das Eigenkapital ist auf 953% des Stammkapitals gestiegen. Die Vermögenslage ist geordnet, die 
Finanzlage ist ebenfalls geordnet. 
 
Aus der Entwicklung der Konversionsfläche Ernst-Ludwig-Kaserne werden der GVD GmbH keine 
finanziellen Risiken entstehen. 
 
Die reibungslose und zügig verlaufende Entwicklung der Konversionsfläche und die positive Bewertung 
des Gebietes durch die Bewohner und Anwohner eröffnet der GVD GmbH Möglichkeiten zum Einstieg in 
weitere Konversionsprojekte in der Stadt Darmstadt. 
 
Die Hochbaumaßnahmen und die Erschließungsarbeiten werden im Jahr 2009 abgeschlossen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2008 der GVD GmbH durch die FALK & Co GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH
- 356 -

Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Anschrift: 64285 Darmstadt, Annastraße 15
Gründung: 1971
Handelsregister: HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Land Hessen 60,00%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Prof. Dr. Dieter Rebitzer
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist es nach § 2 des Gesellschaftsvertrags im wesentlichen, durch
Grundlagenforschung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die gegenwärtigen Formen des Wohnens und
Zusammenlebens kritisch zu untersuchen und insbesondere auf die Verbesserung der Wohnverhältnisse
der sozial schwächeren Schichten hinzuwirken. Sie soll außerdem die Möglichkeiten einer sparsamen und
rationellen, umwelt- und sozialverträglichen Nutzung von Energie untersuchen. Nach § 3 Abs. 1 des
Gesellschaftsvertrags dient die Gesellschaft ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, insbesondere
wissenschaftlichen Zwecken.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 357 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 73 66 68
Immaterielle Vermögensgegenstände 13 11 8
Sachanlagen 60 55 60
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 357 511 303
Vorräte 35 0 16
279 446 198
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 42 65 89
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 429 577 371
Passiva
Eigenkapital 26 26 26
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 201 223 68
Rückstellungen 92 128 167
Verbindlichkeiten 111 201 110
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 429 577 371
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 1.339 1.685 1.739
Umsatzerlöse 760 656 2.374
Bestandsveränderungen 579 1.030 -634 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 79 43 72
Betriebsleistung 1.418 1.728 1.812
Betriebsaufwand -2.634 -3.030 -2.908 
Materialaufwand -642 -894 -609 
Personalaufwand -1.794 -1.885 -2.081 
Abschreibungen -31 -39 -30 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -167 -211 -188 
Betriebsergebnis -1.216 -1.301 -1.096 
Finanzergebnis 0 0 3
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 003
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-1.216 -1.301 -1.093 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisübernahme 1.216 1.301 1.093
Jahresergebnis 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
- 358 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 26 26 26
davon Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Eigenkapitalquote 6% 4% 7%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -15 90 -91
Verschuldungsgrad 279% 341% 500%
Anlagendeckungsgrad 2 35% 39% 38%
Liquidität 3. Grades 176% 155% 109%
Investitionen 0 33 32
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Gesamtkapitalrentabilität 0% 0% 0%
Materialintensität 45% 52% 34%
Rohertrag 697 791 1.131
EBIT -1.216 -1.301 -1.096
EBITD
A -1.186 -1.262 -1.066
Kostendeckungsgrad 54% 57% 62%
Personal
Personalintensität 127% 109% 115%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 36 37 36
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 50 51 58
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
- 359 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Das Institut Wohnen und Umwelt GmbH untersucht durch Grundlagenforschung die gegenwärtigen 
Formen des Wohnens und Zusammenlebens und die Möglichkeiten einer sparsamen und rationellen 
umwelt- und sozialverträglichen Nutzung von Energie. Dafür werden ihr in einem jährlich neu definierten 
Umfang Mittel und Ressourcen von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Daneben nimmt das 
Institut an nationalen und internationalen Forschungsprojekten teil und untersucht auftragsbezogen 
Fragestellungen von allgemeinem Interesse aus den o. a. Bereichen. Das Institut ist mit den laufenden 
und zu Beginn des Jahres  akquirierten Projekten bereits jetzt für 2009 voll ausgelastet und war auch 
schon im abgelaufenen Geschäftsjahr gezwungen, pote ntielle Projekte nicht weiter zu verfolgen. Eine 
mögliche Expansion des Instituts scheiterte an der zu knappen Personalausstattung mit Wissenschaftlern 
und Sachbearbeitern. 
 
Die Erträge lagen im Jahr 2008 bei 2.906 TEUR und damit um rund 122 TEUR unter dem Vorjahr. Die 
Bilanzsumme belief sich auf 371 TEUR und war damit 206 TEUR niedriger als im Jahr 2007. 
 
Auf Grund der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis entstehen. 
Sich buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Verluste werden über ein Ausgleichpostenkonto für 
Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf knapp 5 TEUR um 
237 TEUR reduziert und fließt in dieser Höhe in den Ergebnisausgleic h ein. Das IWU ist ein 
gemeinnütziges Unternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Die Investitionen lagen mit 32 TEUR im Rahmen des Vorjahres (33 TEUR) und wurden nur für 
Ersatzbeschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung, unter Beachtung des Wirtschaftsplanes, 
vorgenommen. 
 
Die zahlungswirksamen Aufwendung en und Investitionen in Höhe von insgesamt 2.658 TEUR wurden 
durch die institutionelle Förderung des Landes Hessen mit 855 TEUR, Zuschüsse von Dritten in Höhe von 
1.683 TEUR und sonstige Einnahmen (143 TEUR) finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um rund 24 
TEUR. 
 
Das niedrige Eigenkapital (25 TEUR), die enge Kr editlinie (150 TEUR) und de r sinkende Anteil der 
institutionellen Förderung (nur noch rund 32% gegenüber 35% im Vorjahr) an der gesamten Finanzierung 
bergen vor allem Liquiditätsrisiken in sich. Es kann nicht erwartet werden, dass die Einnahme- und 
Ausgabeströme zu jedem Zeitpunkt so gesteuert werden können, dass stets genau die Deckung erreicht 
wird. Die Ungewissheit, wann die Gesellschafterbeschlüsse über die bessere finanzielle Ausstattung des 
Instituts haushaltsrechtlich umgesetzt werden können, verhindert, trotz vorhandener Projekte, die 
Einstellung zusätzlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter. 
 
Im Wirtschaftsplan wird von der Weiterentwicklung des IWU gemäß einem Perspektivkonzept 
ausgegangen, das von den Gesellschaftern, unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Genehmigung, 
bereits Anfang 2008 entschieden wurde. Dieses Konzep t sieht eine deutliche Er höhung der finanziellen 
Ausstattung des Instituts vor. Damit könnten die geplante personelle Aufstockung und überfällige 
Investitionen realisiert werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2008 durch die Firma Schüllermann und Partner AG, Dreieich erfolgte 
im April 2009 im Institut, ein Prüfungsbericht mit Bestätigungsvermerk liegt noch nicht vor. Auf der 
Gesellschafterversammlung vom 14. August 2008 waren der Jahresabschluss 2007 festgestellt und der 
Geschäftsführung Entlastung erteilt worden. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
- 360 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anschrift: 64283 Darmstadt, Rheinstraße 10-12
Gründung: 28.10.1808
Handelsregister: HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende
rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung)
Erfüllung öffentlicher Zweck
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen in
ihrem Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere
Gelegenheit zur sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2(1) der Satzung)
Die Sparkasse hat das Sparen und die übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient
der Befriedigung des örtlichen Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, 
des Mittelstandes, der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 (2) der Satzung).
Trägerverhältnisse
Träger
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00%
Landkreis Darmstadt- Dieburg 40,00%
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Verwaltungsrat
Vorstand
Georg Sellner Vorsitzender
Roman Scheidel stv. Vorsitzender
Hans-Werner Erb
Verwaltungsrat
Alfred Jakoubek Vorsitzender
Walter Hoffmann stv. Vorsitzender
Hanno Benz
Wolfgan
g Glenz
Reinhold Hafermehl
Bernd Hartmann
Thomas Heldmann
Hans-Dieter Karl
Petra Klink
Günter Martini
Birgitta Pietz
Rafael Reißer
Friedel Röder
Melanie Steckenreuter
Renate Wudy
- 361 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Barreserve 65.900 64.428 69.708
000
Forderungen
an Kreditinstitute 329.415 502.499 505.342
an Kunden 1.797.252 1.840.719 1.892.188
1.025.602 915.646 920.904
107.821 88.440 86.088
Beteiligungen 32.135 49.678 49.646
Anteile an verbundenen Unternehmen 204 205 205
Treuhandvermögen 105 87 77
Ausgleichsforderung Öffentl. Hand 0 0 0
Immaterielle Anlagewerte 502 232 174
Sachanlagen 74.371 70.588 68.525
Sonst. Vermögensgegenstände 10.775 9.843 7.437
2.989 4.119 4.121
Summe Aktiva 3.447.071 3.546.484 3.604.414
Passiva
Verbindlichkeiten
ggüber Kreditinstituten 898.848 877.360 646.479
ggüber Kunden 1.995.534 2.053.641 2.330.945
verbriefte Verbindlichkeiten 263.371 309.943 312.212
Treuhandverbindlichkeiten 105 87 77
Sonst. Verbindlichkeiten 3.789 6.074 6.628
Nachrangige Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 3.481 3.384 3.315
Rückstellungen 24.941 28.668 27.057
Sonderposten mit Rücklagenanteil 0 0 0
Genussrechtskapital 0 0 0
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 243.502 253.627 263.902
Bilanzergebnis 13.500 13.700 13.800
Summe Passiva 3.447.071 3.546.484 3.604.414
Schuldtitel öffentl. Stellen und Wechsel, 
die zur Refinanzierung bei der Deutschen 
Bundesbank zugelassen sind
Rechnungsabgrenzungsposten
Schuldverschreibungen u.a. 
festverzinsliche Wertpapiere
Aktien u.a. nicht festverzinsliche 
Wertpapiere
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
- 362 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Zinsergebnis 70.280 74.578 73.914
Laufende Erträge 5.916 5.739 6.441
Erträge aus Gewinngemeinschaften 3 4 5
Provisionsergebnis 22.295 22.368 21.446
Nettoertrag/-aufwand aus Finanzgeschäfte 465 277 -928 
7.629 6.632 6.641
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -56.233 -57.029 -57.352 
Abschreibungen -22.786 -24.611 -22.991 
sonstige betriebl. Aufwendungen -4.401 -5.179 -3.711 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 23.168 22.779 23.463
Steuern vom Einkommen und Ertrag -8.871 -9.544 -9.510 
sonstige Steuern -797 465 -153 
Jahresergebnis 13.500 13.700 13.800
sonstige betriebliche Erträge
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
- 363 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des 
öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt–Dieburg. Sie unterstützen 
die Sparkasse bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit de r Maßgabe, dass ein Anspruch der Sparkasse gegen die 
Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht 
besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkei ten mit ihrem gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist die 
Sparkasse dem bundesweiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem 
Stützungsfonds des Sparkassen– und Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
 
Die Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt ist von 3.546.484 TEUR im Vorjahr um 57.930 TEUR, 
entsprechend 1,6 %, auf 3.604.414 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2008 gestiegen. Es wurde ein 
Jahresüberschuss von 13.800 TEUR – der auch gleichzeitig den Bilanzgewinn darstellt – erwirtschaftet.  
 
Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) konnte im Geschäftsjahr um 
30.900 TEUR auf 2.078.900 TEUR gesteigert werden . Das Volumen der Kredit– und Darlehensneuzusagen 
(ohne Avale) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13.600 TEUR auf 330.300 TEUR. Das unterstreicht, 
dass es für die Kunden der Sparkasse Darmstadt kein e Kreditklemme gegeben hat. Die Verbindlichkeiten 
gegenüber Kunden erhöhten sich um 277.304 TEUR (= 13,5 %) auf 2.330.945 TEUR. Hierbei sind die 
Spareinlagen um 94.431 TEUR (= 16,5 %) auf 667.618 TEUR gestiegen. Die Zunahme im Bereich 
Zuwachssparen – im Wesentlichen bedingt durch den hohen Absatz des Jubiläumsproduktes der Sparkasse 
Darmstadt – konnte den Rückgang bei den übrigen kla ssischen Spareinlagen überkompensieren. Der Bestand 
an Sparkassenbriefen nahm deutlich zu. Die Verbindlich keiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um 
230.881 TEUR, das sind 26,3 %, auf 646.479 TEUR zum 31.12.2008. Für Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten sind Vermögensgegenstände i.H.v. 70.925 TEUR als Sicherheit übertragen. Nach dem 
Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes sollen aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2008 von 
13.800 TEUR 75 %, das sind 10.350 TEUR, der Sicherheitsrücklage zugeführt und 25 % (= 3.450 TEUR) an die 
Träger zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke ausges chüttet werden. Die Sicherheitsrücklage hat sich von 
253.627 TEUR auf 263.902 TEUR erhö ht. Nach Feststellung des Jahresabschlusses 2008 wird sich die 
Sicherheitsrücklage dann voraussichtlich auf 274.252 TEUR belaufen. Das entspricht einer Erhöhung von 3,9 
%. Neben der Sicherheitsrücklage verfügt die Spar kasse Darmstadt über umfangreiche ergänzende 
Eigenkapitalbestandteile in Form der Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. 
 
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer betrug zum Bilanzstic htag 31.12.2008 21,4 % und  überschritt deutlich den 
vorgeschriebenen Mindestwert von 8 %.  
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund einer ausgewogenen Liquiditätsplanung im 
Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. 
 
Unter Berücksichtigung der erforderlichen Bewertungsmaßnahmen und einer weiteren Dotierung der 
Vorsorgereserven nach § 340 f HGB ergibt sich ein Erge bnis der normalen Geschäftstätigkeit i.H.v. 23.463 
TEUR. Das bedeutet eine Zunahme gegenüber dem Vorjahresergebnis von 684 TEUR (= 3,0 %). Damit lag das 
operative Ergebnis über den Planungen für 2008. Der Zinsüberschuss hat sich um 664 T€, das sind 0,9 %, auf 
73.914 T€ im Geschäftsjahr 2008 vermindert. Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendste 
Ertragsquelle. Im Provisionsergebnis konnte; insbesonde re beim Provisionsertrag aus Wertpapieren, nicht an 
die hohen Erträge des Vorjahres angeknüpft werden. Der Provisionsüberschuss verminderte sich um 922 TEUR, 
entsprechend 4,1 %, auf 21.446 TEUR im Geschäftsj ahr 2008. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen 
entsprechen im Geschäftsjahr 2008 53,3 % der ordentlichen Erträge. Im  Vorjahr belief sich dieser Anteil auf 
52,0 %. Diese Quote bildet einen Maßstab für die Rentabilität der Sparkasse. 
 
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2008 beläuft si ch auf 13.800 TEUR. Aus dem Bilanzgewinn werden 25 
%, das sind 3.450 TEUR, an die Träger abgeführt. Auf die Stadt Darmstadt entfällt hiervon ein Anteil von 3/5, 
das sind 2.070 TEUR. 
 
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen , dass das von der Sparkasse Darmstadt auf Basis der 
Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2 008 ausreichend war und zu keiner Zeit überschritten 
wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen , dass die Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für 
den Risiko– und Extremfall gegeben ist. Das Risikomana gementverfahren entspricht der Risikolage und dem 
Risikogehalt der Sparkasse. Für die bei Kreditinstituten vorhandenen be sonderen Risiken bestehen zudem 
versteuerte Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB und Reserven nach § 26 a KWG a.F. 
 
Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet die Sparkasse Darmstadt mit weiterhin niedrigen Marktzinsen, 
insbesondere in den kurzen Laufzeitbändern. Es könnte allerdings, bei den ersten Anzeichen einer 
konjunkturellen Erholung, zu einem schnellen Anzi ehen der Zinssätze kommen. Aufgrund einer massiven 
Vertrauenskrise im Interbankenmarkt sind aktuell hohe Aufschläge zu zahlen. Gleichzeitig erhöht sich der Druck 
auf die Kundenkonditionen weiter, hier lassen sich au ch Wettbewerbsverzerrungen beobachten, die zum Teil 
von staatlich gestützten Finanzinstituten ausgeh en. Die auf dieser Zinsentwicklung basierenden 
Bilanzstrukturszenarien sehen trotzdem ein Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv– als auch auf 
der Passivseite – vor. Ein moderates Bilanzsummenwachstum basiert auf dem Kundengeschäft, eine 
Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. 
 
Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost–Incom e–Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei Eintreffen der 
Prognosen 2009 erreicht; in 2010 werden die 60 % voraussi chtlich nahezu erreicht. Sowohl für 2009 als auch 
für 2010 wird ein unveränderter Bilanzgewinn angestrebt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2008 du rch den Sparkassen– und 
Giroverband Hessen–Thüringen hat zu keinen Einwen dungen geführt. Es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt. 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
- 364 -

WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG
Anschrift: 64283 Darmstadt, Luisenplatz 5 A
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 7195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH 5,01%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Lothar Salber
Wolfgan
g Trebitz
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt
an anderen Unternehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 365 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 1.438 1.438 1.438
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Sachanlagen 000
Finanzanlagen 1.438 1.438 1.438
Umlaufvermögen 71 85 52
Vorräte 000
01 01 4
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 71 75 39
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva 1.510 1.523 1.490
Passiva
Eigenkapital 1.457 1.455 1.481
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 1.357 1.355 1.381
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 6 9 5
Verbindlichkeiten 46 60 5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva 1.510 1.523 1.490
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 0 0 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 1
Betriebsleistung 0 1 1
Betriebsaufwand -24 -24 -20 
Materialaufwand -8 -8 -5 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -16 -16 -16 
Betriebsergebnis -24 -24 -19 
Finanzergebnis 1 12 12
Erträge aus Beteiligungen 0 10 10
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 2 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-23 -12 -7 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 33
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 -0 -1 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -23 -13 26
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG
- 366 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 1.457 1.455 1.481
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 97% 96% 99%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung -1 13 -55
Verschuldungsgrad 4% 5% 1%
Anlagendeckungsgrad 2 101% 101% 103%
Liquidität 3. Grades 137% 125% 540%
Investitionen 0 0 0
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0% 0% 0%
Eigenkapitalrentabilität -2% -1% 2%
Gesamtkapitalrentabilität -2% -1% 2%
Materialintensität 0% 1420% 373%
Rohertrag -8 -8 -5
EBIT -24 -14 -9
EBITD
A -24 -14 -9
Kostendeckungsgrad 6% 51% 66%
Personal
Personalintensität 0% 0% 0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG
- 367 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligung s GmbH & Co. KG ist am 17. Mai 2005 gegründet 
worden. Komplementärgesellschaften sind die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH, 
Darmstadt und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darmstadt. Kommanditistin ist die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von 
Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
wird durch die Ertragssituation der Beteiligungen der WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs 
GmbH & Co. KG bestimmt. 
 
Seit dem 23. Juni 2005 hält die Gesellschaft eine Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH im Wert von 
1.438 TEUR, was einem Anteil von 5,01% entspricht. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau 
GmbH, die eine Abwertung der Beteiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven 
Geschäftsverlaufes der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich. Wir verweisen auch auf Abschnitt 
B des vorliegenden Lageberichtes. 
 
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2008 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und 1.381 TEUR 
variablen Kapitalanteilen zusammen, die die Stadt Darmstadt betreffen, sowie aus dem Jahresüberschuss 
in Höhe von 26 TEUR, sowie dem Verlustvortrag von rund 83 TEUR. 
 
Die Rückstellungen betreffen die Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 5 TEUR. 
 
Die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in ihrer Sitzung vom 
19. Juni 2008 beschlossen, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt gegenüber der WDB 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG auf die Verzinsung des Privatkontos für das 
Wirtschaftsjahr 2005 verzichtet. Die in den Vorjahren ausgewiesene Verbindlichkeit in Höhe von rund 33 
TEUR besteht somit nicht mehr. 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus 
Haftungsentschädigungen an die Komplementärgesellschaft WDB Vermögensverwaltungs GmbH. 
 
Für das Wirtschaftsjahr 2008 wurde ein Jahresüberschuss von 26 TEUR erzielt, dieser resultiert im 
Wesentlichen aus dem Ertrag, der sich aufgrund des Verzichts der Stadt Darmstadt auf Ansprüche gemäß 
§ 10 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages ergibt. 
 
Die betrieblichen Erträge betreffen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1 
TEUR. 
 
Die betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die 
Geschäftsführerleistungen der Komplementärin (rund 5 TEUR), Kosten der Haftungsübernahme (5 TEUR), 
Rechts- und Beratungskosten (rund 3 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (rund 6 TEUR), sowie 
Buchführungskosten (0,6 TEUR). 
 
Der WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG können Risiken dann entstehen, 
wenn die von ihr gehaltenen Beteiligungen an Wert verlieren und vora ussichtlich dauernde 
Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligungen notwendig machen. 
 
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an der HEAG 
Wohnbau GmbH. Aus der Beteiligung der Gesellschaft an der HEAG Wohnbau GmbH erhält die 
Gesellschaft ab dem Jahr 2009 einen Festbetrag von jährlich rund 20 TEUR. 
 
Weiterhin beabsichtigt die Stadt Darmstadt mittelfristig weitere von ihr gehaltene Streubeteiligungen, die 
nicht dem HEAG Konzern zugeordnet sind, in die Beteiligung einzulegen. Hierdurch wird sich die 
Ertragslage der Gesellschaft weiter verbessern. 
 
Für die Jahre 2009 ff. ist somit mit positiven Abschlüssen zu rechnen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die CuraCommerz GmbH, 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG
- 368 -

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Luisenplatz 5 A
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 9491, Amtsgericht Damstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Lothar Salber
Wolfgang Trebitz
Bezüge der Geschäftsführung:
TEUR 2006 2007 2008
774
Jahresergebnis 2 2 2
Eigenkapital 26 28 30
Bilanzsumme 30 38 40
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
Gesamtleistung
- 369 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 370 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. GmbH & Co. KG
Anschrift: 64283 Darmstadt, Schlossgraben 1
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Klaus Krumrey
Bezüge der Geschäftsführung:
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts- und
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer,
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführerin, die Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH, erhält die 
Kosten der Geschäftsführun
g sowie eine Haftungsvergütung von der Gesellschaft.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 371 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 2008
Aktiva
Anlagevermögen 32.409 70.200 79.869
Immaterielle Vermögensgegenstände 30 51 45
Sachanlagen 32.379 70.149 79.823
Finanzanlagen 000
Umlaufvermögen 27.004 21.440 8.981
Vorräte 50 0 0
2.290 5.821 2.505
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 24.664 15.619 6.476
Rechnungsabgrenzungsposten 65 10 57
Summe Aktiva 59.478 91.651 88.906
Passiva
Eigenkapital 53.240 50.885 47.147
Gezeichnetes Kapital 33.000 32.261 29.149
Kapitalrücklage 19.423 20.833 24.247
Gewinnrücklagen 141 817 817
Bilanzergebnis 676 -3.026 -7.066 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 288 747 521
Verbindlichkeiten 5.950 40.018 41.181
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 57
Summe Passiva 59.478 91.651 88.906
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 2008
Gesamtleistung 929 552 2.713
Umsatzerlöse 594 257 2.713
Bestandsveränderungen 0 -50 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 335 346 0
Sonstige betriebliche Erträge 62 89 109
Betriebsleistung 990 641 2.823
Betriebsaufwand -1.091 -3.976 -8.898 
Materialaufwand -23 -737 -1.228 
Personalaufwand -322 -684 -1.057 
Abschreibungen -17 -253 -3.173 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -730 -2.302 -3.439 
Betriebsergebnis -100 -3.335 -6.075 
Finanzergebnis 870 310 -990 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 870 1.018 269
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -708 -1.259 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
770 -3.025 -7.065 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -94 0 0
Sonstige Steuern 0 -2 -1 
Jahresergebnis 676 -3.026 -7.066 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. GmbH & Co. KG
- 372 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 2008
Bilanz
Eigenkapital 53.240 50.885 47.147
davon Gezeichnetes Kapital 33.000 32.261 29.149
Eigenkapitalquote 90% 56% 53%
Bankverbindlichkeiten 0 27.042 33.732
Veränderung Verschuldung 2.290 34.068 1.162
Verschuldungsgrad 12% 80% 89%
Anlagendeckungsgrad 2 164% 111% 101%
Liquidität 3. Grades 433% 156% 113%
Investitionen 17.033 34.660 12.842
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 73% -548% -260%
Eigenkapitalrentabilität 1% -6% -15%
Gesamtkapitalrentabilität 1% -3% -8%
Materialintensität 2% 115% 44%
Rohertrag 906 -185 1.485
EBIT -100 -3.335 -6.075
EBITD
A -84 -3.082 -2.902
Kostendeckungsgrad 171% 35% 30%
Personal
Personalintensität 32% 107% 37%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 6 12 22
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 54 57 48
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. GmbH & Co. KG
- 373 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Das Jahresergebnis des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadt GmbH & Co. KG ging 
gegenüber dem Vorjahr um 4.040 TEUR zurück und weis t einen Jahresverlust für das Jahr 2008 in Höhe 
von 7.066 TEUR aus. Diese Ergebnisverschlechterung ist vor allem auf die Veränderung der Kapitalkosten 
(Abschreibungen, Finanzergebnis) zurückzuführen. Die übrigen Erträge und Aufwendungen betreffen den 
laufenden Betrieb des Wissenschafts- und Kongresszentrums, der erstmals für ein ganzes Kalenderjahr 
durchgeführt wurde. Ein Vergleich zu den Vorjahreszahlen hat daher nur einen eingeschränkten 
Aussagewert. 
 
Der Anstieg der Abschreibungen begründet sich im Wesentlichen in der Fertigstellung des 
Kongresszentrums im Dezember 2007 und der erstmaligen Abschreibung für ein ganzes Jahr. Mit einem 
weiteren Anstieg der Abschreibungen ist im Folg ejahr zu rechnen, da in 2009 der Innenausbau 
abgeschlossen wird und die Endabrechnung der Gesamtbaukosten erfolgen soll.  
 
Das Finanzergebnis ist im Berichtsjahr erstmals negativ, die Zinsaufwendungen für langfristige Kredite 
(1.259 TEUR) übersteigen die Finanzerträge in Höhe von 269 TEUR.  
 
Aufgrund des im Jahr 2008 entstandenen Jahresverlustes ergibt sich eine negative Umsatzrentabilität 
von -260 %. 
 
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorj ahr um 2.745 TEUR verringert. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich au f 89,8 % (Vorjahr 76,6 %). Die Veränderungen auf 
der Aktivseite sind vor allem auf die Baukosten des Kongresszentrums im Bereich des Anlagevermögens 
zurückzuführen. Korrespondierend hierzu haben die liquiden Mittel des Umlaufvermögens um 9.143 
TEUR abgenommen.  
 
Auf der Passivseite sind aufgrund von Darlehensaufnahmen (7.142 TEUR) die langfristigen 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten angestigen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen und hier vor allem aus der Bautätigkeit sind um 4.579 TEUR zurückgegangen. 
 
Aus der Kapitalflussrechnung 2008 wird deutlich, dass der Mittelabfluss aus der laufenden 
Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr 6.320 TEUR  beträgt. Die Finanzierung der Investitionen des 
Berichtsjahres erfolgte weitgehend über die Verwendung des vorhandenen Geldmittelbestandes und die 
Aufnahme eines weiteren Kredits. Die Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen betreffen 
Verlustzuweisungen des Gesellschafters zur Abdeckung des operativen Verlustes. 
 
Die Geschäftsleitung unternimmt permanent Anstrengungen, um die Unterdeckung aus dem operativen 
Geschäft zu senken. Dies soll zum einen mit schon eingeleiteten Maßnahmen zur Reduzierung der 
Aufwendungen geschehen, als auch durch verstärkte Akquisitionsmaßnahmen, die zu einer erhöhten 
Auslastung durch Kongresse und damit zu einer Umsatzsteigerung führen sollen.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die CuraCommerz GmbH, 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. GmbH & Co. KG
- 374 -

Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. Verwaltungs-GmbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Schlossgraben 1
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 90,00%
Technische Universität Darmstadt 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Klaus Krumrey
Aufsichtsrat
Walter Hoffmann Oberbürgermeister Vorsitzender
Dr. Manfred Efinger
Klaus Feuchtinger Stadtrat
Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel
Klaus v. Prümmer Stadtrat
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
TEUR 2006 2007 2008
000
Jahresergebnis 3 4 4
Eigenkapital 106 110 114
Bilanzsumme 109 113 120
Investitionen 0 0 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
Gesamtleistung
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung der
Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Der Aufsichtsrat erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
- 375 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 376 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Anschrift: 64283 Darmstadt, Im Carree 1
Gründung: 18.07.2006
Handelsregister: HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00%
Beteiligungen
Frankfurt Rhein-Main Ticket GmbH 1,92%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Anja Herdel
Aufsichtsrat
Iris Bachmann Stadträtin
Hanno Benz Stadtverordneter
Karl-Heinz Göttert
Walter Hoffmann Oberbürgermeister
Dr. Fran
k Sabais Stadtrat
Hans Wegel Stadtverordneter
Bezüge der Geschäftsführung:
Bezüge des Aufsichtrats:
Die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und Maßnahmen des Stadt- und
Touristikmarketings in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzungen
des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Vergütungen geleistet.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 377 -

Bilanz (TEUR) 2006 2007 30.06.200 8
Aktiva
Anlagevermögen 70 56 52
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 3 3
Sachanlagen 63 48 45
Finanzanlagen 555
Umlaufvermögen 712 798 671
Vorräte 14 8 8
106 102 189
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 591 688 475
Rechnungsabgrenzungsposten 0 8 25
Summe Aktiva 782 862 749
Passiva
Eigenkapital 400 322 289
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 770 1.940 2.540
Gewinnrücklagen 0 -497 -1.668 
Bilanzergebnis -420 -1.171 -633 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 93 163 162
Verbindlichkeiten 289 369 290
Rechnungsabgrenzungsposten 0 8 8
Summe Passiva 782 862 749
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2006 2007 30.06.200 8
Gesamtleistung 200 385 153
Umsatzerlöse 200 385 153
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 47 19 54
Betriebsleistung 246 404 207
Betriebsaufwand -656 -1.584 -846 
Materialaufwand -196 -322 -165 
Personalaufwand -250 -694 -383 
Abschreibungen -7 -19 -7 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -202 -549 -292 
Betriebsergebnis -409 -1.180 -639 
Finanzergebnis 1 10 6
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 10 6
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -0 0
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-408 -1.170 -633 
Außerordentliches Ergebnis -11 2 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -3 0
Sonstige Steuern 0 -0 -0 
Jahresergebnis -420 -1.171 -633 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
- 378 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2006 2007 30.06.200 8
Bilanz
Eigenkapital 400 322 289
davon Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Eigenkapitalquote 51% 37% 39%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldung 289 80 -79
Verschuldungsgrad 95% 168% 159%
Anlagendeckungsgrad 2 576% 726% 722%
Liquidität 3. Grades 186% 179% 184%
Investitionen 9 20 3
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -210% -304% -414%
Eigenkapitalrentabilität -105% -363% -219%
Gesamtkapitalrentabilität -54% -136% -85%
Materialintensität 80% 80% 79%
Rohertrag 4 63 -12
EBIT -409 -1.180 -639
EBITD
A -402 -1.160 -632
Kostendeckungsgrad 38% 26% 25%
Personal
Personalintensität 102% 172% 185%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 13 16 16
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 19 43 24
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
- 379 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
 
Die Gesellschaft schloss für die Zeit vom 1. Janu ar 2008 bis 30. Juni 2008 (Rumpfwirtschaftsjahr) mit 
einem Verlust von 633 TEUR  ab (Vorjahr Wirtschaft sjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 Verlust 
in Höhe von 1.171 TEUR). 
 
Die Gesellschaft erhielt zur Durchführung des Gesellschaftszwecks bis zum 30. Juni 2008 einen Zuschuss 
in Höhe von 600 TEUR  von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Das Investitionsvolumen lag für das Rumpfwirtschaftsjahr 2008 bei 3 TEUR (Vorjahr TEUR 20) und 
entfällt mit 1 TEUR  auf die Immateriellen Vermögensgegenstände und mit 2 TEUR  auf die Betriebs- und 
Geschäftsausstattung (einschließlich der geringwertigen Wirtschaftsgüter). 
 
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Miet- und Pachteinnahmen (5 TEUR), 
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (4 6 TEUR) sowie periodenfremde Erträge (3 TEUR) 
enthalten.  
 
Der Personalaufwand überstieg die Umsatzerlöse um 230 TEUR. 
 
Innerhalb des Anlagevermögens werden Finanzanlagen in Höhe von 5 TEUR  ausgewiesen, die eine 
Beteiligung an der Frankfurt Rhein-Main Ticket GmbH betreffen. Der Buchwert entspricht dem Stand laut 
Übernahmevertrag vom 18. Juli 2006. 
.  
Zum Bestand der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH gehören keine Grundstücke. Die 
Geschäftsräume werden angemietet. 
  
Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige Liquidität wurde im Wesentlichen durch 
den Zuschuss der Gesellschafterin (600 TEUR) sichergestellt. 
 
Aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt Darmstadt wird voraussichtlich  auch eine zukünftige 
Reduzierung des jährlichen Zuschusses erfolgen. Hierzu sollen im kommenden Jahr zunächst 
Einsparmöglichkeiten aufgezeigt werden. Eine Kostenreduzierung kann aller Voraussicht nach jedoch nur 
durch eine Verminderung der Leistungen erreicht werden. Welche Bereiche im Einzelnen betroffen sein 
werden, kann erst nach der Untersuchung dargestellt werden. 
 
Der Souvenirbereich wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich mit speziellen Darmstädter 
Verkaufsartikeln ausgestattet. Aufgrund der erfolgreichen Nachfrage soll der Bereich weiter ausgebaut 
werden. 
 
Für den Wirtschaftsplan des geän derten Wirtschaftsjahres 2008/2009 wird ein Verlust von 1.055 TEUR  
erwartet, der zu einem Zuschussbedarf von ebenfalls 1.055 TEUR führen wird. 
 
Derzeit gibt es noch kein vollständiges Risikofrüherkennungssystem, jedoch eine Überwachung 
wesentlicher Risikobereiche wie z.B. Rechte für Bilder, Ausfall von Teilleistungen durch Dritte 
(Absicherung durch Verträge und Vereinbarungen mit den jeweiligen Leistungsträgern), Abschluss einer 
Versicherung für Fehler von Mitarbeitern, Erkennen und Überwachen eventueller Risiken und Minimierung 
durch Einführung von Geschäftsbedingungen durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat.  
 
Die Sicherstellung der Liquidität wird durch Patronatsvereinbarung mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt gewährleistet. Der Vertrag wurde für fünf Jahre geschlossen. Durch die angespannte 
Finanzlage der Stadt können sich jedoch zukünftig geringere Zuschusszahlungen ergeben. Hierauf ist 
frühzeitig durch Kostenreduzierung zu reagieren. 
 
Finanzielle Verpflichtungen aus der Privatrechtsklage gegenüber dem ehemaligen Geschäftsführer von 
Pro Regio e. V. (Herrn Blechschmitt) werden ermittelt werden und die Rückstellung wurde bereits 
gebildet. Die Klage wurde mit der Urteilsverkündung in der Strafrechtssache begonnen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008 erfolgte durch die CuraCommerz GmbH, 
Groß-Gerau, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
- 380 -

Anhang

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 382 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Bilanz 
 
• Eigenkapitalquote 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am 
Gesamtkapital ist.  Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle 
Stabilität des Unternehmens und  die Unabhängigkeit gegenüber 
Fremdkapitalgebern. 
 
• Veränderung der Verschuldung 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt die Zu- oder Abnahme der 
Verbindlichkeiten. 
 
• Verschuldungsgrad 
Der Verschuldungsgrad zeigt die Relation von Fremdkapital zuzüglich 30% des 
Sonderpostens mit Rücklageanteil zu dem Eigenkapital zuzüglich 70% des 
Sonderpostens mit Rücklageanteil an und gibt damit Auskunft über die 
Finanzierungsstruktur. 
 
• Anlagendeckungsgrad 2 
Hier wird die Summe aus Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital 
(Rückstellungen für Pensionen plus Bankverbindlichkeiten) in Beziehung zum 
Anlagevermögen gesetzt. Die Kennzahl zeigt in welchem Grad das 
Anlagevermögen durch die Summe aus Eigenkapital und langfristigem 
Fremdkapital gedeckt ist. 
 
• Liquidität 3. Grades 
Bei der Liquidität 3. Grades wird da s Umlaufvermögen ins Verhältnis zu den 
kurzfristigen Verbindlichkeiten (Steuerrück stellungen + sonstige Rückstellungen 
+ Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen  + Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen + Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen + 
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellscha ftern + sonstige Verbindlichkeiten) 
gesetzt. Die Kennzahl zeigt an, in welchem Grad die kurzfristigen 
Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen gedeckt sind. 
 
• Investitionen 
Als Investitionen werden alle Zugänge des Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
  
• Umsatzrentabilität 
Hier wird das Jahresergebnis auf die Gesamtleistung bezogen.  
 
• Eigenkapitalrentabilität 
Hier wird das Jahresergebnis auf das eingesetzte Eigenkapital bezogen. Diese 
Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals zum Ausdruck bringen. Als 
Maßgröße für die Beurteilung legt man die marktübliche Verzinsung zugrunde. 
 
- 383 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

• Gesamtkapitalrentabilität 
Es wird das Jahresergebnis auf das eingesetzte Gesamtkapital bezogen.  
 
• Return On Capital Employed (ROCE) 
Er errechnet sich aus Jahresüberschu ss zuzüglich den Zinsaufwendungen 
bezogen auf die Bilanzsumme abzüglich den Verbindlichkeiten, Rückstellungen 
und Passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Der ROCE stellt die Verzinsung des 
so ermittelten Kapitals dar. 
 
• Kostendeckungsgrad 
Hier werden die Erträge ohne außerordentliche Erträge ins Verhältnis zu den 
Aufwendungen ohne Ertragssteuern und  außerordentlichen Aufwendungen 
gesetzt. 
 
• Materialintensität  
Bei dieser Kennzahl wird der Material aufwand zur Betriebsleistung in ein 
Verhältnis gesetzt.  
 
• Rohertrag 
Hier wird die Gesamtleistung abzüglich des Materialaufwands gezeigt.  
 
• EBIT (earnings before interest and taxes) 
Der EBIT ist das Betriebsergebnis + Erträge aus Beteiligungen + Erträge aus 
Gewinnabführung + Erträge aus andere n Finanzanlagen – Aufwendungen aus 
Verlustübernahme. 
 
• EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) 
Der EBITDA errechnet sich aus dem oben stehenden EBIT und der 
Hinzurechnung der im EBIT abgezogene n Abschreibungen (Abschreibungen auf 
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände). 
 
 
Personal 
 
• Personalintensität  
Hier wird der Personalaufwand zur Betriebsleistung ins Verhältnis gesetzt. 
Angesichts der regelmäßig steigenden Personalkosten kommt dieser Größe eine 
besondere Bedeutung zu. 
 
 
 
 
 
 
- 384 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

2006 2007 2008
TEUR TEUR TEUR
HEAG Südhessische Energie AG 9.894 10.010 9.682
davon: Strom 6.799 6.951 6.658
            Gas 429 436 425
            Wasser 2.667 2.622 2.599
Der Mindesthandelsbilanzgewinn wurde jeweils erwirtschaftet. Ferner wurde die Konzessionsabgabe 
preis- und steuerrechtlich erwirtschaftet.
Gläubiger
urspr. Darlehen 31.12.2006 31.12.2007 31.12.2008
TEUR TEUR TEUR TEUR
Betriebsgesellschaft mbH Helaba 4.297 3.310 3.203 484
jetzt: BVD Gewerbe GmbH Helaba 6.723 6.170 6.076 5.977
Landesbank
Baden-
Würtemberg 6.136 5.699 5.610 5.516
Wohnpark Kranich-
stein GmbH Helaba 46.016 24.393 22.866 21.263
Wissenschafts- und Kongress- Dexia 18.000 18.000 18.000 17.591
zentrum Darmstadt GmbH & Co. KG Kommunal-
bank 9.000 9.000 9.000 8.796
HEAG mobilo GmbH Commerz-
bank AG 28.860 28.860 28.860 28.860
2006 2007 2008
TEUR TEUR TEUR
k.A. k.A. 5.619
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG k.A. k.A. 3.414
davon: aus dem städtischen Haushalt 3.100
            aus dem Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 314
k.A. k.A. 1.100
k.A. k.A. 3.782
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN MIT DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Konzessionsabgaben
Eigenbetrieb Bäder
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Bürgschaftsübernahmen
Zuschüsse
HEAG mobilo GmbH
- 385 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 386 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft
ENTEGA Service GmbH 2008
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG 2008
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG 2005
HEAG-Konzern 2005
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 2006
HEAG mobilo GmbH 2005
HEAG mobiServ GmbH 2006
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2007
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2005
HSE Netz AG 2007
NATURpur Energie AG 2006
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH 2008
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG 2005
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 2007
Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 2007
Verteilnetzbetr. (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 2007
Werner Berndt & Partner
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstl. GmbH (DED GmbH) 2007
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (EAD) 2007
BSZi Revision und Treuhand GmbH
Orgabo GmbH 2006
BW Partner Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG 2008
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH 2008
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2008
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2008
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 2008
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2008
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau GmbH & Co. KG 2008
MRA Märkische Rohrl.- u. Anlagenbau Verwaltungs-GmbH 2008
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH 2008
CuraCommerz GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2006
WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG 2005
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 2005
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. GmbH & Co. KG 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. Verwaltungs-GmbH 2008
Dächert GmbH
Eissporthalle Darmstadt GmbH 1995
Deloitte & Touche GmbH
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 1998
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2005
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2005
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2008
- 387 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2008
Domizil-Revisions AG
Teilkonzern bauverein AG 2006
BVD Freiberg GmbH 2006
BVD Gewerbe GmbH 2006
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 2006
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 2006
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 2006
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2006
BVD Immobilien Marketing GmbH 2006
BVD Vermögensverwaltung GmbH 2006
BVD Verwaltungs-GmbH 2007
HEAG Wohnbau GmbH 2006
Domus AG
Stadtbau Freiberg GmbH 2007
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 2007
Ernst & Young AG
EAG Entsorgungs-AG 2008
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 2008
HSE Technik GmbH & Co. KG 2007
HSE Technik Verwaltungs-GmbH 2007
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 2008
MW-Mayer GmbH 2008
Stadtwerke Freiberg AG 2005
Falk & Co. GmbH
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 2008
Klug & Engelhard GmbH
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 2006
Biolog GmbH 2008
Moog, Moog & Partner
HEAG MediaNet GmbH 2005
HSE AVG Beteiligungs-GmbH 2006
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2006
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2006
PB Revision GmbH & Co. KG
immoSelect GmbH 2004
PricewaterhouseCoopers AG
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH 2005
Projektgesellsschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG 2005
RETAG Revisions-, Treuhand-, Wirtschaftsberatungs-Aktiengesellschaft
e-ben GmbH & Co. KG 2006
e-ben Verwaltungs-GmbH 2006
- 388 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2008
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2003
Schüllermann & Partner AG
Eigenbetrieb Bäder 2007
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 2007
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 2008
Eigenbetrieb Kulturinstitute 2007
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2006
Steuerberatersozietät Karl Iffland
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG 2007
BVD Invest GmbH 2007
BVD New Living GmbH & Co. KG 2007
Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V.
bauverein AG 1991
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach 2006
Eigenbetrieb Klinikum Darmstadt 1979
SSG Starkenburg Service GmbH 2001
Klinikum Catering Service GmbH 2006
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 1996
Bioenergie Aschaffenburg GmbH 2008
Eigenbetrieb Werkstätten un Wohneinrichtungen 2007
WIBERA AG
Zu den wenigen verbleibenden Beteiligungen des Beteiligungsberichts werden die 
Wirtschaftsprüfungsgesellschafen für das Jahr 2008 nicht ausgewiesen.
WIKOM AG
WITAG AG
- 389 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 390 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
 
Rechtsquellen 
 
• Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch 
Gesetz vom 31.10.2006. 
 
• Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in 
Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.12.2006 
 
• Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23.05.1949, zuletzt 
geändert durch Gesetz vom 28.08.2006 
 
• Hessisches Eigenbetriebsgesetz in der Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert 
durch Gesetz vom 21.03.2005 
 
• Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.11.2007. 
 
• Verfassung des Landes Hessen vom 01.12. 1946, zuletzt geändert durch Gesetz 
vom 18.10.2002. 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
• Prüfungsberichte, Jahresabschlüsse zum 31.12.2006, 31.12.2007 und 
31.12.2008, Lage- sowie Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht 
dargestellten Unternehmen. 
 
 
Literatur 
 
• Ade/Beyer/Roloff/Krautter, Handbuch kommunales Beteiligungsmanagement, 
Stuttgart, 1997 
 
• Dr. Frank Engellandt, Die Einflu ssnahme der Kommunen auf ihre 
Kapitalgesellschaften über das Anteilseignerorgan, Heidelberg, 1995 
 
• Dr. Michael Kaufmann, Die Prüfung kommunaler Unternehmen gemäß  
§ 53 Absatz 1 Haushaltsgrundsätzegesetz, Düsseldorf, 1995 
 
• Raimund Otto et al., BBVL, Beteiligungsmanagement  in  Kommunen,  
Leipzig/Berlin, 2003 
 
• Ruter/Sahr/Waldersee, Public Corporate Governance, Wiesbaden, 2005 
 
 
Bildnachweis 
 
• Nikolaus Heiss: Jugendstilbad Darmstadt 
- 391 -
Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2008
- 392 -

Herausgeberin 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Internet www.darmstadt.de
 
 
 
eration mit 
management der  
 (HEAG)
  
Erstellt in Koop
 
HEAG Holding AG –  
Beteiligungs
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Im Carree 1 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail info@heag.de 
Internet www.heag.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
03.07

Beratungsverlauf (3)

TOP 489
TOP 2
TOP 9

Orte (30)

  • Goethestraße 36
  • Schuchardstraße
  • Frankfurter Straße 100
  • Taunusstraße 100
  • Darmstädter Straße 25
  • Poststraße 5
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Alsfelder Straße 45
  • Hofgasse
  • Bismarckstraße
  • Klappacher Straße 172
  • Niersteiner Straße 6
  • Haasstraße
  • Bessunger Straße 125
  • Grafenstraße 9
  • Havelstraße 7A
  • Annastraße 15
  • Rheinstraße 10
  • Europaplatz
  • Dornheimer Weg 24
  • Marktplatz
  • Schreberweg 2
  • Luisenplatz 5A
  • Schlossgraben 1
  • Im Carree 1
  • Emilstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2009/0362
Typ
Magistratsvorlage
Datum
31.08.2009
Erstellt
29.09.2026 00:00