Mandari Insight

2156/2020

Ebertplatz: Fortführung der Zwischennutzung und Ausarbeitung eines Zwischennutzungskonzeptes für den Zeitraum nach Juni 2021 Arbeitstitel: Fortführung der Zwischennutzung Ebertplatz

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 09.12.2020

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Anlage 2 - Auszug aus der Niederschrift StEA 03.09.2020

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Anlage 1 - Zwischenbericht_Ebertplatz 2020

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

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Anlage 1 - Zwischenbericht_Ebertplatz 2020

94176 Zeichen

Dez. VI/61-0 SRM Köln, 11.08.2020 
ZWISCHENBERICHT 2019 
ZWISCHENNUTZUNG EBERTPLATZ KÖLN 
(„Point Cloud Ebertplatz“, KISD Projekt „The Invisible City” 2019 bei Prof. Dr. Carolin Höfler, Abbildung: Tamara 
Bertran & Marco Bodenstein)
1

1. Einleitung: Zwischennutzungskonzept Ebertplatz 3 
2. Zwischennutzung „Unser Ebertplatz“ 2019 3 
4 
4 
7 
8 
11 
2.1. Programm
11 
2.1.1. (Sozio-)kulturelles Programm auf der Platzmitte 
12 
2.1.2. Kulturprogramm in der Ebertplatzpassage 
12 
2.1.3. Winterprogramm 
16 
2.2. Gestaltung
17 
2.2.1. Gastronomie 
17 
2.2.2. Wasserkinetische Plastik 
18 
2.2.3. Temporäre Gestaltung & Installationen 
20 
2.2.4. Urban Gardening 
20 
2.4. Öffentlichkeitsarbeit & Presse 21 
2.5. Sicherheit & Soziales 22 
2.6. Sauberkeit & Pflege 23 
3. Ausblick 2020 und Langfristige Umgestaltung 24 
3.1. 24 
3.2. 26 
3.3. 
Ausblick 2020/2021 
Langfristige Umgestaltung 
Zwischennutzung als Reallabor zur Zukunft des Ebertplatzes 
27 
4. Résumé und Handlungsempfehlung 28 
Anhang 30 
2.3. Struktur
2.3.1.
2.3.2.
2.3
.3.
2.3.4.
Organisat
ionsstruktur der Zwischennutzung 
Partizipation: Ziele, Methoden, Formate 
Kooperationen/ Forschung, Schulen und Hochschulen 
Personaleinsatz 
2

1. Einleitung: Zwischennutzungskonzept Ebertplatz
Das Zwischennutzungskonzept für den Ebertplatz (Vorlagennummer 0434/2018) wurde 
am 20.03.2018 vom Rat beschlossen und wird seither erfolgreich umgesetzt. Die ersten 
positiven Impulse, welche 2018 gesetzt wurden, haben dabei ein Fundament geschaffen, 
an welches 2019 angeknüpft werden konnte. Die Arbeit in den unterschiedlichen 
Arbeitsgruppen hat sich verstetigt und es konnten viele neue Akteur*innen für das Mitwirken 
in der Zwischennutzung gewonnen werden.  
Das soziokulturelle Programm konnte durch zahlreiche Konzerte und weitere 
Veranstaltungsformate ein noch breiteres Publikum ansprechen. Auch die Kunsträume der 
Ebertplatz-Passage haben ihre Arbeit weitergeführt und durch neue Öffnungszeiten und 
vermehrte Projekte im Außenbereich ihren Teil zur Belebung beigetragen. Außerdem hat 
es gestalterisch neue Akzente gegeben: So wurden begrünende Elemente wie 
Wildblumenbeete und ein Kita-Sin nespfad angelegt, ebenso temporäre Architekturen wie 
der “Hut” auf dem Gastro-Container, gestalterische Interventionen wie die Rolltreppen-
Kunstwerke, Schachtische auf der Platzmitte und eine künstlerische Farbflächeninstallation 
im Lichthof der Passage. Durch die Kombination verschiedener Maßnahmen und das 
weiterhin sehr hohe Engagement der beteiligten Bürger*innen wurde der Ebertplatz 2019 
erneut zu einem äußerst beliebten Treffpunkt. Das Café wurde zum „Veedelstreff“ mit 
Tratsch und Klatsch und Familien mit klei-nen Kindern, aber auch Vertreter*innen anderer 
Alters- und Bevölkerungsgruppen verbrachten den Sommer auf dem Ebertplatz. Dabei 
entstanden durch die kontinuierliche Besucherdichte nicht nur eine tolle Atmosphäre, 
sondern auch eine höhere soziale Kontrolle und damit ein gesteigertes subjektives wie 
objektives Sicherheitsgefühl. Ferner lässt sich in den angrenzen-den Quartieren eine 
verstärkte Identifikation mit dem Ebertplatz beobachten – er ist nun „Unser Ebertplatz“.  
Das Projekt „Zwischennutzung” wurde mit vielen positiven Berichten von der Presse 
begleitet und wird in der Stadtentwicklung auch über die Grenzen Kölns hinaus in der 
Fachpresse (Po-lis, Garten & Landschaft etc.) bereits als neuer Umgang mit öffentlichem 
Raum diskutiert. So waren 2019 mehrere internationale Hochschulen zu Besuch im 
„Experimentierraum Ebert-platz”. Dabei sind es nicht nur die sichtbaren Erfolge, welche die 
Zwischennutzung auch wis-senschaftlich interessant machen, sondern ebenfalls der 
transdisziplinäre, prozesshafter Cha-rakter und die Zusammenarbeit von städtischen, 
akademischen und ehrenamtlichen Akteur*in-nen. Hierdurch erwächst eine beispielhafte 
Koproduktion von Stadt in einem Projekt, das wei-terhin von dem Engagement aller 
Beteiligten lebt.  
Dieser Bericht hat das Ziel, Entwicklungen und Neuerungen der Zwischennutzung aus 
dem Jahr 2019 abzubilden und zu bewerten. Da die Zwischennutzung nach dem 
Ratsbeschluss vom 20.03.2018 im Juni 2021 ausläuft, schließt der Bericht mit einer 
Handlungsempfehlung für die Zeit ab Juli 2021. Zeitgleich wird eine Beschlussvorlage zur 
Fortführung der Zwischen-nutzung in die politische Beratungsfolge gegeben. 
2. Zwischennutzung „Unser Ebertplatz“ 2019
Die Zwischennutzung „Unser Ebertplatz“ beinhaltet drei Säulen: Einerseits hat die 
Zwischennutzung den Auftrag, durch (sozio-)kulturelles Programm mit Hilfe von Aktionen 
und Aktivitäten Menschen in den Prozess einzubinden und neue Besuchergruppen durch 
die Aktivitäten an den Platz zu ziehen, aber auch das Potential des Kunst- und 
Kulturstandort Ebertplatz weiter auszubauen. Andererseits wird die Architektur des Platzes 
durch gestalterische Interventionen aufgewertet. Hierzu wurde eine Struktur aufgebaut, 
welche diese Aufgaben in einem partizipativen Verfahren gemeinsam mit Bürger*innen 
und Institutionen umsetzt. Diese drei Säulen - Programm, Gestaltung und Struktur - 
werden im Folgenden mit Fokus auf die Aktivitäten und Neuerungen des Jahres 2019 
genauer beschrieben. In der Anlage befindet sich eine Kostenübersicht der Einzelprojekte.
3

2.1. Programm
Im Folgenden wird das Jahresprogramm 2019 kurz zusammengefasst. Eine umfassende Pro-
jekt- und Veranstaltungsübersicht befindet sich im Anhang sowie auf der Homepage https://un-
ser-ebertplatz.koeln/events.  
2.1.1. (Sozio-)kulturelles Programm auf der Platzmitte
2019 wurden unter Beteiligung einer Vielzahl von Akteur*innen ca. 120 Einzelveranstaltungen 
durchgeführt, ein Großteil davon im Bereich Soziokultur und Kultur.  
Zum Jahresbeginn gab es wetterbedingt  nur vereinzelt Veranstaltungen auf der Platzmitte. 
Diese Frequenz erhöhte sich schlagartig mit der Brunneneröffnung und der gleichzeitigen Er-
öffnung der Gastronomie Anfang April. Zusätzlich wurde gemeinsam mit dem Kinder- und Ju-
gendamt punktuell für die Osterferien das Spielmobil “Juppi” der Stadt Köln am Brunnen plat-
ziert. Am Holzdeck fand ab April regelmäßig ein nachbarschaftlich organisierter Büchertreff 
statt.  
Zu einer sehr gut angenommenen Konstante entwickelten sich die ,EbertPlatzKonzerte ', die 
zwischen Juni und Oktober jeden Donnerstag stattfanden. Dabei gab es vier unterschiedliche 
Formate, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen:  
- „Ebertpänz“ -Kinderkonzerte, kuratiert von Johannes Stankowski
- „Offene Musikbühne“ mit Musiker*innen aus dem Veedel, kuratiert von der Alten Feu-
erwache
- „Kulturbühne“, Konzerte mit professionellen Bands und Musiker*innen unterschiedli-
cher Genres
- „Dublab Soundjourney“, kuratiert von Dublab Radio mit wechselnden DJs und Genres
(Ebertplatzkonzert, Juni 2019, Foto: David Morsi) 
4

Regelmäßig fanden auch die sog. „Ebertplatz Erleben“ - Aktionstage der Alten Feuerwache 
statt (vgl. Abschnitt 2.3.2) sowie die Diskursveranstaltungen „Planet Ebertplatz“. Zu jenen wur-
den ausgewählte internationale Expert*innen aus den Bereichen Architektur, Design un d 
Kunst eingeladen, um die Potentiale des Ebertplatzes zu diskutierten und neue Entwicklungs-
impulse zu geben. 
Hinzu kamen einige Großveranstaltungen auf der gesamten Platzfläche, darunter das Nach-
haltigkeits-Festival „Gutem Begegnen“ mit etlichen Workshops und Mitmach-Angeboten, das 
Kreativmarkt-Format „Helios & Selene“ sowie das Sommerfest der freien Kunsträume mit vie-
len tausend Besucher*innen.  
(Gutem Begegnen, Juni 2019, Foto: David Morsi) 
Wesentlich ruhiger ging es bei den Baum- und Insektenführungen der AG Begrünung zu, wel-
che in netter Atmosphäre den Teilnehmer*innen das Platzgrün näherbrachten und für Umwelt-
themen sensibilisierten.  
Neu war 2019 die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Sport. Gemeinsam mit dem 
Sportamt und dem Stadtsportbund konnte ein sog. Sportkiosk als Modellprojekt der Sportent-
wicklungsplanung installiert werden. Dort konnten sich über mehrere Wochen v.a. Kinder und 
Jugendliche kostenlos zahlreiche Sportgeräte ausleihen. Das Angebot wurde gut angenom-
men, insbesondere die Tischtennisplatte und der Basketballkorb. Allerdings war das Projekt 
auch mit einem hohen Personalaufwand verbunden. 
Begleitend zum Sportkiosk wurde im August unter dem Titel „Ebertplatz aktiv“ ein großes 
Sportevent mit verschiedenen Spiel- und Sportattraktionen organisiert, an denen auch Frau 
Oberbürgermeisterin Reker teilnahm. 
5

(Sportkiosk, Sommer 2019, Foto: Konstantin Hehl; Ebertplatz aktiv Tag mit Besuch von Frau OB Reker, 
Foto: Niren Mahajan) 
6

2.1.2. Kulturprogramm in der Ebertplatzpassage
Die vier Kunsträume in der Ebertplatzpassage präsentierten erneut ein sehr vielfältiges Aus-
stellungsprogramm, mit rund 40 Einzelausstellungen lokaler und nationaler sowie einiger in-
ternationaler Künstler*innen. Ergänzt wurde das Ausstellungsprogramm durch Lesungen, 
Konzerte, ein Klavierfestival, Performances und weitere Formate.  
(Klavierfestival Labor Ebertplatz, September 2019, Foto: Michael Nowottny & KISD PASSAGEN Ausstellung „The 
Invisible City“, Foto: Astrid Piethan) 
So war zum Beispiel eine der größten deutschen Designveranstaltung, die PASSAGEN, im 
Januar 2019 auch mit einigen Programmpunkten in der Ebertplatzpassage vertreten. 
Im Februar wurden vier der großen Ströer-Werbeflächen mit Fotografien aus der Serie “Wald-
fegen” des Kölner Künstlers Ivo Weber bespielt, wodurch die Ebertplatzpassage sich in eine 
Freiluftgalerie verwandelte. Auf beeindruckende Weise wurde das Potential sichtbar, was der 
Umwidmung von Werbeflächen in Ausstellungsflächen für Kunst innewohnt.  
Zudem etablierte sich mit dem Künstlerresi-
denz-Projekt „Euphorie - Europäische Städte 
am Ebertplatz“ über die Sommermonate ein 
wandelbarer Kulturraum in der Ebertplatz-
passage, welcher Brücken zu anderen Kul-
turmetropolen Europas schlug. 
Darüber hinaus wurden - nach der Ausschrei-
bung des Kulturamts im Vorjahr - vier der 
sechs defekten Rolltreppen zwischen Mai 
und September 2019 künstlerisch gestaltet, 
mit dem Ziel einen gestalterischen Mehrwert 
in der Passage zu generieren (siehe Ab-
schnitt 2.3.3). 
Neu war 2019 auch die Erweiterung der Öff-
nungszeiten der Kunsträume. Durch das Ein-
stellen studentischer Aufsichtskräfte, welche 
Interessierte wesentlich flexibler als zuvor 
die Ausstellungen besuchen. Außerdem be-
treuen die Aufsichtskräfte gleichzeitig einen 
Infopoint, an dem Material zu aktuellen Veranstaltungen und Projekten der Zwischennutzung 
ausgelegt wird.  
(Waldfegen Ausstellung von Ivo Weber, Februar 2019 , 
Foto: Helle Habenicht) 
7

Das vielfältige Angebot und die tägliche Präsenz haben die Ebertplatzpassage, in der Wahr-
nehmung der Platznutzer*innen, als Kulturstandort in der Kölner Innenstadt gestärkt. 
2.1.3. Winterprogramm
Ab Ende November wurde ein vielfältiges Winterprogramm mit Eisbahn, Veranstaltungen und 
gastronomischen Angeboten organisiert: Die Eisbahn, diesmal in runder Ausführung, wurde 
erneut durch zwei Eisstockschießbahnen ergänzt und - unter Regie und hohem Engagement 
der Stabstelle Events – von den „KölnBädern“ umgesetzt.  
Das soziokulturelle Begleitprogramm wurde gemeinschaftlich organisiert. In der Ebertplatz-
passage gab es ein Lichtkunstprogramm, die „Kellerlichter”, mit Licht-Interventionen und In-
stallationen und der Ebertplatz-Adventskalender präsentierte täglich eine Aktion von Anwoh-
ner*innen, Vereinen oder Initiativen. So gab es etwa Mal- und Bastelaktionen, kleine Konzerte 
und Open-Air Kino. Die Inhalte beider Programme, der Kellerlichter und des Adventskalenders, 
wurden durch eine offene Ausschreibung generiert. 
(Winterprogramm 2019, Foto: Astrid Piethan) 
8

(Kellerlichter, Foto: Claus Daniel Hermann und Adventskalenderprogramm 2019/20, Foto: Helle Habenicht) 
Das gastronomische Angebot umfasste winterliche Getränke im Gastrocontainer, Spätzle und 
Wintereis (im „VW-Bulli“) und weitere Köstlichkeiten im Rahmen einer mehrtägigen Koopera-
tion mit dem Winterzauber des Bürgervereins Eigelstein.  
9

Insgesamt wurde das vielfältige Winterangebot gut angenommen, wobei sich der Ebertplatz 
vor allem zu einem etablierten Treffpunkt für die Nachbarschaft entwickelte. Viele Schulklas-
sen freuten sich zudem an vier Terminen zu einem städtischen Sondertarif ihre Runden auf 
dem Eis drehen zu können.  
Die Umsetzung einer erneuten Eisbahn wurde von einer eigens für 
Winterprogrammgestaltung eingerichteten Arbeitsgruppe und der Stadtverwaltung 
kontrovers diskutiert. Die Entscheidung zugunsten der Schlittschuhbahn wurde seitens der 
Verwaltung aufgrund des Ratsauftrages zur Belebung des Platzes und damit der gefühlten 
Sicherheit in der dunklen Jahreszeit getroffen.
10

2.2. Gestaltung
2.2.1. Gastronomie
Bereits im Ratsbeschluss im März 2018 war vorgesehen, ein gastronomisches Angebot zentral 
auf dem Platz zu etablieren. Nachdem der Gastro-Container 2018 nur temporär für die Zeit 
der Eisbahn eröffnen konnte, wurde das Projekt im Jahr 2019 weiter ausgebaut. Hinzu kamen 
zwei etwas kleinere Lagercontainer, welche als Lagerraum für die Gastronomie und die Ar-
beitsgruppen der Zwischennutzung sowie als Sportkiosk fungierten. Eine langfristige Geneh-
migung für ein gastronomisches Angebot wurde erwirkt und der Gastro-Container entwickelte 
sich mit Beginn der Brunnensaison zum Veedels-Treffpunkt und Dreh- und Angelpunkt der 
Zwischennutzung. Besonders in Kombination mit den Sitzdecks, in unmittelbarer Nähe der 
Gastronomie, entstand ein Begegnungsort ohne Konsumzwang, welcher stark zur Identifikati-
onsbildung des Ebertplatzes beitrug.  
Auch das Team der Gastronomie übernahm eine Rolle als Ansprechpartner und Intermediär 
zum Koordinationsteam und konnte somit als Kontinuum vor Ort sein. Gerade dieser Aspekt 
ließ den Ebertplatz zu den Funktionen eines traditionellen Stadtplatzes zurückkehren. Der 
neue Treffpunkt öffentlichen Lebens im Norden der Kölner Innenstadt funktioniert als Forum 
und Diskussionsort für die Stadtgesellschaft. 
(Ein belebter Platz in der Abendsonne, September 2019, Foto: Helle Habenicht) 
11

2.2.2. Wasserkinetische Plastik
Wie bereits  in  2018  war  der 
Brunnen des  Ebertplatzes,  die 
„Wasserkinetische Plastik “ von 
Wolfgang Göddertz, auch 2019 
wieder das  Highlight  und  der 
Hauptanziehungspunkt des 
Platzes. In der gesamten Brun-
nensaison versammelten  sich 
zahlreiche Menschen, von 
Kindern bis Senior*innen, um
den Brunnen, um dessen 
erfrischende Wirkung zu 
spüren oder einfach die 
Atmosphäre zu genießen. 
Durch Beleuchtungs-, 
Instandhaltungs- und Reini-
gungsmaßnahmen wurde in 
Kooperation mit dem Grünflä-
chenamt und der Gebäudewirt-
schaft sichergestellt, dass der 
Brunnen seine Funktion möglichst ideal erfüllt. Gemeinsam mit dem Brunnenpaten und der 
KISD sollen aufgrund der großen Nachfrage die Sitz- und Liegemöglichkeiten um den Brunnen 
herum als partizipative Bauaktion terrassenartig erweitert werden, in ähnlicher Weise wie die 
Sitzdecks. Diese Maßnahme muss durch die Corona-Pandemie auf 2021 verschoben werden. 
2.2.3. Temporäre Gestaltung & Installationen
Um gestalterisch diesen zentralen Treffpunkt mit in den Prozess des partizipativen Bauens 
und Gestaltens zu integrieren, wurde der Gastro-Container in Kooperation mit der „RWTH 
Aachen“ und der AG Temporäre Gestaltung mit einem künstlerisch gestalteten Dach verse-
hen. Gemeinsam mit Architekturstudierenden des „Lehrstuhls für Gebäudelehre und Grundla-
gen des Entwerfens“ wurde das Design eines “Hutes für den Container” entworfen, welches 
im Kurs „Selberbau“ aus historischen Kioskarchitekturen (Ursprung der Kiosks: arabischer 
Raum) sowie der Konstruktionsweise der Riphahn-Bastei entwickelt wurde. In Leichtbauweise 
„thront“ er nun auf der Gastronomie und bildet somit ein visuelles Trio mit dem Brunnen und 
dem großen Baum auf dem zentralen Sitzdeck. In Kooperation mit jungen Schreiner*innen aus 
der Berufsschule Ulrepforte wurde dieser Entwurf im Sommer 2019 im Selbstbau umgesetzt. 
Farbgebung und gestalterische Eingriffe wurden stets mit der AG Temporäre Gestaltung rück-
gekoppelt, um alle interessierten und engagierten Bürger*innen in den Prozess zu integrieren. 
Einen weiteren gestalterischen Höhepunkt markierte die Umsetzung der ersten Rolltreppen-
kunstwerke. 2018 hatte das Kulturamt die künstlerische Gestaltung der defekten Rolltreppen 
ausgeschrieben, woraufhin 53 Gestaltungsentwürfe eingingen, von denen eine Jury  - u.a. 
unter Mitwirkung des Kunstbeirates und der Kunsträume der Ebertplatzpassage -   acht Ent-
würfe auswählte (weiterführende Informationen unter 
https://unser-ebertplatz.koeln/pressege-
spraech-zur-rolltreppengestaltung/). 
(Wasserkinetische Plastik am Abend, September 2019,  
Foto: Helle Habenicht)
12

Vier der ausgewählten Künstler*innen-Teams konnten 2019 jeweils eine defekte Rolltreppe 
künstlerisch umgestalten. Die Treppe in Richtung Neusser Straße wurde von Roman Jungblut 
und Claus Daniel Herrmann mit 12.000 LEDs versehen und zum interaktiven begehbaren 
Licht-Spektakel, welches zum einen die Sicherheitsthematik aufgreift und zum anderen die 
Passage immer wieder mit Licht und mit Tönen bespielt.  
Die Rolltreppe direkt nebenan wurde von einem Kölner Duo, Sandy Claus und Sebastian 
Hahn, in die Skulptur “Gatecrash” verwandelt, welche seither bereits von Weitem zu erblicken 
ist und eine gewisse Leuchtturm-Wirkung entwickelt hat. Die spannende schwarze Holzkon-
struktion ist mit hellen Streifen durchzogen, wird durch Lichtschlitze beleuchtet und weckt hier-
bei Neugierde, den Fremdkörper näher zu betrachten.  
Im Sommer folgte mit dem “Barren” von Martin Kaltwasser und Iren Tonoian dann die dritte 
Entwurfsumsetzung. Exemplarisch für Interaktion und Aktivität im öffentlichen Raum lädt der 
Barren zum Sport machen, Klettern und Spielen ein.  
Im Herbst wurde mit dem “Polemoskop” von Matthias Hoffmann, Tim Panzer, Jan Rothstein 
und Wiebke Schlüter die vierte und damit für 2019 letzte Rolltreppe künstlerisch transformiert. 
Das Polemoskop erzeugt durch die Installation von zwei Spiegelflächen an der Rolltreppe eine 
Sichtverbindung zwischen den zwei Ebenen des Ebertplatzes und stellt - in Erinnerung an eine 
aktive Rolltreppe - wieder eine Verbindung zweier Ebenen her, in diesem Falle rein visuell.  
Der ebenfalls im Wettbewerb ausgewählte Entwurf „Scalalogia“ von Prof. Oliver Kruse konnte 
trotz intensiver Diskussion und Anpassungsbmühungen aufgrund statischer/ versicherungs-
rechtlicher Bedenken der zuständigen Dienststellen bezüglich der (Fehl-)Nutzung der Holz-
“Kanzel“ leider nicht umgesetzt werden. 
Ein weiteres Projekt, welches gestalterischen Einfluss auf den Ebertplatz hatte und sowohl 
von Platznutzer*innen als auch innerhalb der Zwischennutzung großen Gefallen fand, war die 
Kunstinstallation “ausstrahlung”. Die Berliner Künstlerin Anja Gerecke beschäftigte sich hierbei 
intensiv mit der sechseckigen Öffnung in der Verkehrsinsel, welche für die westlichen Passa-
gen als Lichthof fungiert. An drei Seiten der Brüstung wurden gelbe Holztafeln montiert, welche 
(Umsetzung des LED-Rolltreppenkunstwerks „PASS“, Mai 2019, Foto: Claus Daniel Herrmann) 
13

das Sonnenlicht reflektieren und somit gelbes warmes Licht in die Passagen warfen. Der ge-
plante und nach Verlängerung auch umgesetzte Abbau nach der Genehmigungszeit wurde 
von vielen Bürger*innen und Kunstraumnutzer*innen sehr bedauert. 
Weitere gestalterische Eingriffe in Kooperation mit Vereinen und/oder Künstler*innen erfolgten 
über die Platzierung eines analogen Photoautomaten mit Kultstatus und einer Reihe von 
Schachtischen auf der Platzmitte. Die Schachbretttische, welche von der Düsseldorfer Künst-
lerin Pia Litzenberger auf die Betonmauern geschraubt wurden, luden als Picknick- und Spiel-
tische Menschen zum Verweilen ein. Im Hochsommer konnte man zudem Schachbrettfiguren 
am Gastro-Container ausleihen. 
(Installation „ausstrahlung“ von Anja Gerecke, April 2019, Foto: Martin Plüddemann) 
14

Die AG Urban Sports, vorrangig bestehend aus 
jungen Skatern zwischen 9-30 Jahren und initi-
iert von Student*innen der „KISD-Köln Internati-
onal School of Design“, hat sich 2019 besonders 
intensiv mit dem sehr aktuellen Thema „Sport im 
öffentlichen Raum “ auseinandergesetzt. Ihr 
Hauptziel war es, die dunkle Unterführung, die 
Ebertplatz und Theordor-Heuss-Park verbindet, 
durch Skateangebote zu beleben und erfahrbar 
zu machen. So wurde zunächst ein multifunkti-
onales Skateelement als Prototyp bzw. Pilotpro-
jekt entwickelt, das direkt stark genutzt wurde. 
An die Seite geräumt konnten die Elemente zu-
dem als Sitzskulpturen genutzt werden. 
Am “Urban Sports Day” konnten die aktive Com-
munity und Szene weitere Sitz- und Sportele-
mente entwickeln und das Projekt unter dem Ti-
tel “Orangement” mit einem Contest gebührend 
einweihen. 
Auch Frau Oberbürgermeisterin Reker zeigte an diesem Aktionstag mit Unterstützung von Ma-
thias Mester (Speerwurfweltmeister und Paralympics-Silbermedaillengewinner), dem ehema-
ligen Basketballnationalspieler Stephan Baeck sowie der Moderatorin Shary Reeves großes 
Interesse an dem Wandel in den östlichen Passagen. Mit dem Amt 69 sind außerdem Boden-
verbesserungsmaßnahmen und eine gestalterische Markierung eines Sportbereichs in Pla-
nung. Aus dem Engagement ist eine vielseitige Forschungskooperation mit der KISD Design 
Hochschule entstanden, welche 2020 noch einmal intensiviert wird.   
(Multifuktionale Skateelemente in der Ostpassage, 
August 2019, Foto: Konstantin Hehl) 
15

2.2.4. Urban Gardening
Wie auch in 2018 hat die AG Begrünung, vorwiegend bestehend aus nachbarschaftlichen Ak-
teur*innen und Teilen des „Bürgervereins Eigelstein“, maßgeblich zur Belebung und Gestal-
tung des Ebertplatzes beigetragen. In gemeinschaftlichen Gieß- und Pflanzaktionen sowie in-
teraktiven Führungen konnten grüne Oasen entstehen und bestaunt werden. Zahlreiche eh-
renamtliche Arbeitsstunden flossen in die Gartenarbeit. Besondere Aufmerksamkeit hat das 
Projekt „Sinnespfad“ erfahren. In Kooperation mit der „Essbaren Stadt Köln“ und der „AWO 
Kita Villa Fantasia “ konnte die AG Begrünung einen bisher noch nicht bespielten Ort hinter 
dem zentralen Holzdeck in einen Ort der Sinneserfahrung und Umweltbildung verwandeln. In 
einem Workshop mit Kindern der AWO Kita wurden erste Sinneserfahrungen mit bestimmten 
Pflanzen gemacht und dreieckige Hochbeete konzipiert. Nach dem Bau der Hochbeete durch 
die „Jugendhilfe Köln e.V.“ und der Befüllung durch das Grünflächenamt wurden die Beete in 
einer großen Mitmachaktion mit Kindern der Kita bepflanzt. Seither lädt der „Sinnespfad“ Groß 
und Klein dazu ein, mit allen Sinnen die Hochbeete zu erfahren - von Oregano schmecken, 
pflanzlichen Cola- und Kakaogerüchen bis hin zu dem Beobachten von Regenwürmern in der 
Erde. 
(Sinnespfad Ebertplatz, Juli 2019, Foto: Helle Habenicht) 
Der Aspekt der Umweltbildung wurde auch in einem anderen Projekt der AG Begrünung ge-
fördert: Mithilfe des Projektes „Lebendige Gesellschaft”, wofür das Hamburger Künstlerkollek-
tiv „Impromptu” beauftragt wurde, konnten Interessierte 12 der Gehölze des Ebertplatzes nä-
her kennenlernen. An den Holzdecks wurden dazu Infoplaketten mit QR-Codes zu Audiogui-
des installiert und entsprechende Bäume mit farblich korrespondierenden Manschetten mar-
kiert. Die Dauerinstallation lädt zur flexiblen „Baumsafari” ein; ergänzend wurden regelmäßig 
kostenlose Führungen durch Aktive der AG Begrünung angeboten. Auch hierin zeichnet sich 
bereits eine tragfähige Verstetigung der Ansätze ab. 
16

2.3. Struktur
2.3.1. Organisationsstruktur der Zwischennutzung
Die Organisationsstruktur der Zwischennutzung blieb durch das große Netzwerk involvierter 
Akteur*innen auch 2019 komplex, konnte sich aber verfestigen und langfristiges Engagement 
generieren (siehe Organigramm im Anhang). 
Das Intermediär und somit vermittelnde Organ ist weiterhin das städtische Kernteam, welches 
die Projektkoordination der Zwischennutzung übernimmt und interdisziplinär aus Mitarbei-
ter*innen des „Stadtraummanagements“ (Dez. VI - 61/0) und „Kulturamtes“ (Dez. VII - 41) be-
steht. Zweimal jährlich beruft das Kernteam ein großes Plenumstreffen für Partizipierende aus 
allen AGs sowie allen beteiligten Ämtern und Institutionen ein. Hier werden allgemeine Infor-
mationen ausgetauscht, Projekte reflektiert, diskutiert sowie wegweisende Grundsatzentschei-
dungen der Zwischennutzung besprochen.  
Darüber hinaus koordiniert das Kernteam die fünf Arbeitsgruppen, welche sich fortlaufend mit 
verschiedenen Bereichen der Zwischennutzung beschäftigen und autonom Entscheidungen 
innerhalb der Bereiche treffen. Die vom Rat bewilligten Gelder werden weiterhin in diesen in-
terdisziplinär und ehrenamtlich besetzten Arbeitsgruppen besprochen und es wird über Pro-
jekte und Gelder abgestimmt, bevor die Verwaltung ihre abschließende Entscheidung trifft. Die 
Gruppen treffen sich im 4-8 wöchigen Rhythmus und zeigen weiterhin eine hohe Kontinuität in 
der Mitarbeit und im Interesse aller Engagierten. Die Zusammenarbeit läuft insgesamt sehr 
harmonisch. 
Aktuell gibt es folgende AGs: 
- AG Temporäre Gestaltung:  In dieser Arbeitsgruppe engagieren sich Grischa Göd-
dertz - der Sohn des Brunnen-Künstlers Wolfgang Göddertz und Pionierpartner - junge
Designstudent*innen und weitere Interessierte. Mit dem Feld des Urban Sports ist hier
2019 ein neuer Bereich hinzugekommen und dies konnte auch die Mitglieder weiter
diversifizieren. Besonders die Kooperationen mit der „RWTH Aachen“ sowie der „KISD
Köln“ sind herauszustellen.
- AG Begrünung: Viele Nachbar*innen unterschiedlichen Alters, darunter einige Mitglie-
der des von Beginn an involvierten Pionierpartners „Bürgerverein Eigelstein“, wirken in
dieser AG mit. Die AG-Arbeit konnte sich im Laufe des Jahres weiter verstetigen und
wird inzwischen von den AG Teilnehmer*innen selbst koordiniert und terminiert.
- AG Kultur + Veranstaltungen: Die Gruppe setzt sich aus Vertreter*innen der Kunst-
räume, der AG Begrünung, der AG Partizipation, der AG Temporäre Gestaltung, Kul-
turschaffenden, sowie dem Kulturamt (41/21, Referat Bildende Kunst und Literatur) zu-
sammen. In großem Kreis wird über neue Projektanträge von in- und externen Kultur-
veranstalter*innen diskutiert und über Fördersummen abgestimmt.
- AG Partizipation: Die Koordination dieser AG erfolgt durch die Kooperationspartnerin
Alte Feuerwache. Mitglieder kommen weitestgehend aus der Nachbarschaft und haben
z.T. einen entsprechenden fachlichen Hintergrund („Agora-Engagierte“, „Architekturfa-
kultät der TH Köln “, Studierende). Mehrere andere AGs senden hierher Vertreter*in-
nen, zudem gibt es stetigen Kontakt zur Stadtteilkonferenz.
- Arbeitskreis Sicherheit und Soziales: Vertreter*innen des Amtes für öffentliche Ord-
nung, der Polizei, der AWB, der KVB, des Kulturamts und des Stadtraummanagements
sowie der Gewerbetreibenden treffen sich in regelmäßigem Turnus.
17

Lediglich die „AG formale Struktur“ ist sehr schwach besetzt bzw. „eingeschlafen“. Dies legt 
den Schluss nahe, dass  
a) das 
Vertrauen in das Konzept, Verfahren und die Organisator*innen mittlerweile sehr hoch
ist und
b) das Interesse, sich im Rahmen von Projekten (Bauen, Pflanzen, Sport, Kunst/ Kultur) phy-
sisch und „erlebbar“ zu beteiligen höher ist sowie
c) g
ewisse Entscheidungen und Themen in dem regelmäßigen stattfindenden Plenum zufrie-
denstellend diskutiert und entschieden werden.
Zur Mitwirkung der Zwischennutzungsakteur*innen in die Umplanung hinein formiert sich be-
reits eine AG zur „langfristige Umgestaltung“. 
Da das Thema Partizipation strukturell für die Zwischennutzung besonders wichtig ist, werden 
im Folgenden die partizipative Arbeit der AG und die Projekte der weiteren Kooperations-
partner*innen genauer dargestellt. 
2.3.2. Partizipation: Ziele, Methoden, Formate
Seit Beginn der Zwischennutzung koordiniert die Alte Feuerwache den Teilbereich „Partizipa-
tion“, entsprechend einer aktiven Teilhabe von Anwohner*innen und Nutzer*innen des Ebert-
platzes.  
Basierend auf den Erfahrungen des ersten Zwischennutzungsjahres lag der Schwerpunkt für 
das Jahr 2019 auf folgenden Zielen: Erstens der Herstellung von Transparenz für die Öffent-
lichkeit, der Informationsweitergabe zum Stand der Entwicklung und den Beteiligungsmöglich-
keiten. Zweitens der Anregung von Austausch, Diskussionen, Gesprächen und Engagement 
zum Ebertplatz. Und zuletzt auf der Erfassung und Weitergabe von Wünschen, Interessen und 
Bedürfnissen zur Zwischennutzung und der langfristigen Gestaltung des Ebertplatzes. Bei all 
diesen Punkten sollte die Einbindung von Menschen möglichst vieler sozialer und kultureller 
Gruppierungen und Altersstufen gewährleistet werden. 
Zur Umsetzung dieser Ziele wurden unterschiedliche Methoden gewählt. Zentral war hier die 
Entwicklung und Durchführung von Beteiligungsformen für Menschen mit unterschiedlichen 
Ressourcen, Interessen und Bedürfnissen. Die Formate sollten wiederkehrend, z.T. regelmä-
ßig, stattfinden, einen offenen Rahmen mit konkretem Inhalt bieten und vielfältige Impulse und 
Anregungen geben. Mit diesen Formaten verbunden sollten Meinungen, Vorstellungen und 
Wünsche abgefragt, dokumentiert, zusammengefasst und präsentiert werden. Die Alte Feuer-
wache sollte zudem eine definierte Ansprechbarkeit für Fragen und Ideen zum Thema „Ebert-
platz“ bieten. Umgekehrt zählten auch die vielfältige Zielgruppenansprache und die Vernet-
zung von Einzelnen, Gruppierungen und Organisationen in verschiedenen Formen zu den an-
gewendeten Methoden. 
Aus den Zielen und Methoden ergaben sich folgende Formate: 
- Ebertplatz erleben: regelmäßig wiederkehrender Aktionstag; 4 Tage | 2019
- Runder Tisch „Ebertplatz mitmachen“: Offener Treff und Anlaufstelle; 11 Termine |
2019
- Offene MusikBühne: Nachbarschaftskonzert; 6 Termine | 2019
- Radio Ebertplatz: Mit dem offenen Mikrofon durch den Beton-Dschungel: Radiointer-
views, 5 Folgen | 2019
18

- AG Partizipation: regelmäßige Treffen Engagierter zur Planung und Diskussion partizi-
pativer Elemente; 8 Treffen | 2019
- Aktivierende Befragung der Katholischen Hochschule: Seminarpraktikum
- Blick macht Klick – Entdecke die Sicht von Kindern auf den Ebertplatz: Kulturpädago-
gisches Projekt mit Kindern
Eine Kurzfassung der Ergebnisse einzelner Befragungen und Projekte befindet sich im An-
hang.  
(Ebertplatz Erleben, September 2019, Foto: Helle Habenicht) 
Als Kooperationspartnerin für den Bereich Partizipation zieht die Alte Feuerwache Köln fol-
gende Schlüsse: 
Insbesondere regelmäßige nachbarschaftliche Formate haben sich etabliert, wobei explizit ge-
meinschaftsfördernde Aktionen einen besonders positiven Effekt für den Platz haben. Bei den 
unterschiedlichen Formaten wurden bereits viele, v.a. Anwohner*innen und Nutzer*innen un-
terschiedlicher Altersgruppen erreicht, jedoch noch nicht alle. Dabei ist es gelungen, die Mei-
nungen von Menschen unterschiedlicher demographischer Merkmale aus den Stadtteilen ab-
zubilden, unabhängig von ihrem Bezug zum Ebertplatz. In der Zukunft bedarf es jedoch einer 
stärkeren Öffentlichkeitsarbeit, sowohl analog als auch digital, um die Formate noch breiter 
bekannt zu machen. In den letzten Monaten ist ein Kern an Interessierten und Freiwilligen 
entstanden, welcher sich an unterschiedlichsten Stellen im Zwischennutzungsprozess ehren-
amtlich beteiligt. Zudem existierten eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit zahlreichen 
Organisationen der Stadtteile. 
Insgesamt lässt sich in den Stadtteilen ein etwas geringeres Bedürfnis nach Informationen 
zum Ebertplatz feststellen als im Vorjahr. Der Ebertplatz hat - trotz des weiteren Tötungsdelikts 
- an Brisanz und wahrgenommener Dringlichkeit für aktive Veränderung ein wenig verloren
und die Fülle an bereits vorhandenen Formaten führt bei einigen Akteuren bereits auch zu
19

einer Art „Ebertplatz-Sättigungskurve“. Zudem wird von einigen Stadtteil-Partner*innen auch 
zurecht angemerkt, dass die nördliche Innenstadt „nicht nur aus dem Ebertplatz besteht“. 
2.3.3. Kooperationen/ Forschung, Schulen und Hochschulen
2019 konnte an die erfolgreichen Kooperationen des Jahres 2018 angeknüpft und weitere 
Partner*innen gewonnen werden. Gerade um junge Menschen für den Prozess und den Ort 
zu begeistern, zeigten sich Kooperationen mit Bildungseinrichtungen als zielführendes Tool. 
So haben neben deutschen und internationalen Hochschulen auch lokale Schulen und Kitas 
am Platz mitgearbeitet. 
Neben der Forschungskooperation mit der RWTH Aachen (Fachbereich Architektur) arbeitete 
die „Köln International School of Design“ (KISD, Lehrstuhl Designtheorie und -forschung) sehr 
intensiv am Ort. Daraus resultieren mehrere Ausstellungen sowie räumliche Interventionen: 
(https://kisd.de/en/projects/the-invisible-city/; 
https://kisd.de/en/projects/real-time-city-a-new-
research-center-at-th-koln/). 
Diese Forschungskooperation wurde in 2020 noch einmal intensiviert und mit entsprechenden 
Mitteln versehen. Status Quo soll die Kooperation bis zum Ende der laufenden Zwischennut-
zung fortgesetzt werden. 
Darüber hinaus arbeiteten auch der „Architektur-Fachbereich der TH Köln “, die Humangeo-
grafie der „Universität Bonn" und die „Bartlett School of Architecture“ aus London mit verschie-
denen Formaten am Platz. 
Zudem besteht ein Austausch zu den angrenzen Schulen, auch bezüglich der Sicherheit der 
Schulwege. Dies war eine Anregung bzw. ein Beschluss aus dem Jugendparlament 2018. So 
wurde bereits in Kooperation mit der KGAB eine Bestreifung des Platzes und seiner Umge-
bung durch das Kümmerer-Team des „Stadtteilservice“ installiert, welches noch ausgebaut 
werden soll. Zudem wird das Thema mit den städtischen Streetworker*innen und der Polizei 
im Rahmen des Arbeitskreises „Sicherheit und Soziales“ rückgekoppelt. 
Des Weiteren stabilisierte und intensivierte sich 2019 die Zusammenarbeit mit den zivilgesell-
schaftlichen Pionierpartner*innen - der „Alten Feuerwache“, den Kunsträumen in der Passage, 
Grischa Göddertz und dem „Bürgerverein Eigelstein“. Hier ist kein Abbruch im Engagement 
und der Kooperation zu erwarten, sondern weiterhin eine verlässliche Zusammenarbeit auf 
Augenhöhe. 
2.3.4. Personaleinsatz
Die Moderation und Organisation des Gesamtprozesses mit den fünf Arbeitsgruppen, den Jour 
Fixe, diversen Kooperationen, Beratungen und der Betreuung zahlreicher Veranstaltungen ist 
weiterhin personalintensiv. 
Neben projektbezogenen Personaleinsätzen (Eisbahn, bauliche Einzelprojekte 66/ 69/ 67/ 61/ 
63, Ordnunsgamt/ KGAB etc. – siehe Organigramm im Anhang) bindet das Projekt beim Stadt-
raummanagement weiterhin eine halbe hauptamtliche Stelle, sowie einen Werkstudenten 
(20h/ Woche) und eine Honorarkraft (ca. 30h/ Woche). Auch beim Kulturamt bindet das Projekt 
saisonbedingt bis zu einer halben hauptamtlichen Stelle. 
Diese Intensität ist weiterhin notwendig, um den hohen koordinatorischen Aufwand zu bewäl-
tigen. So gilt es, engen Kontakt zu den vielen aktiven Partner*innen zu halten, und die Vielzahl 
der Teilprojekte und Kommunikationsformate in der Umsetzung zu betreuen. Hinzu kommt die 
umfangreiche Moderations- und Öffentlichkeitsarbeit. 
Gerade der Personaleinsatz der Stadt Köln, um diesen Prozess umfänglich zu betreuen und 
auch kurzfristig auf Geschehnisse und Aktivitäten zu reagieren, wurden von allen Beteiligten 
Bürger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen im Jahresabschluss-Plenum im März 2020 
besonders gelobt. 
20

2.4. Öffentlichkeitsarbeit & Presse 
Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit, welche hauptsächlich durch Honorarkräfte in Abstim-
mung mit dem Kulturamt und Stadtraummanagement erfolgt, vermittelt und dokumentiert wei-
terhin den Zwischennutzungsprozess. Online sind alle Informationen zur Zwischennutzungen 
und zu aktuellen Veranstaltungen unter www.unser-ebertplatz.koeln
 zu finden sowie auf den 
dazugehörigen Social-Media-Kanälen. Im Juli zählt “Unser Ebertplatz” bei Facebook 3 053 
Abonnent*innen und bei Instagram 1 655. Den Newsletter, der im vier- bis achtwöchigenRhyth-
mus verschickt wird, haben 655 Personen abonniert. Alle Newsletter können unter www.unser-
ebertplatz.koeln/newsletter eingesehen werden.  
Vor Ort ist der Austausch mit Bürger*innen v.a. bei den partizipativen Aktionstagen “Ebertplatz 
erleben” (vgl. Abschnitt Partizipation 2. 1.2) sehr intensiv. Zudem sind am Platz dauerhaft In-
formationen zur Zwischennutzung auf einer Plakatwand installiert und die Aufsichten der 
Kunsträumen können täglich zwischen 15 Uhr und 20 Uhr bei Bedarf angesprochen werden. 
Die Presse zum Ebertplatz war 2019 überwiegend sehr positiv. Das Amt für Presse und Öf-
fentlichkeitsarbeit hat acht Meldungen zum Ebertplatz veröffentlicht, z.T. begleitet durch Pres-
segespräche oder/und Besuche der Oberbürgermeisterin am Ebertplatz. 
Mehr als 70 Artikel sind 2019 zum Ebertplatz - vorwiegend in der Lokalpresse - erschienen. 
Die Berichterstattung zu aktuellen Entwicklungen und Veranstaltungen am Ebertplatz war wei-
testgehend positiv und anerkennend mit Blick auf die sichtbare und spürbare Wandlung des 
Platzes. Nach dem Tötungsdelikt im August 2019 geriet die positive Rezeption jedoch kurz-
zeitig ins Wanken und die Berichterstattung drehte sich vermehrt wieder um die Drogendealer 
und Sicherheitskonzepte, allerdings ohne das Zwischennutzungskonzept grundsätzlich in 
Frage zu stellen. Laut wurde mitunter die Forderung nach mehr zivilen Polizeikontrollen und 
z.T. auch nach den bereits geplanten Kameras zur Videobeobachtung des Platzes.
Ein Einblick: 
“Ehemaliger Kölner Problem -Platz: Unglaublich, was sich am Ebertplatz alles geändert hat” 
(21.03.2019, Express online, von Inge Wozelka) 
“Gelungener Aktionstag in Köln: Der Schandfleck Ebertplatz macht sich” 
(06.06.2019, Kölnische Rundschau online, Christopher Dröge) 
“Kein Angstraum mehr: Kultur Kostenlos - Kölner Ebertplatz ist interaktiv und vielfältig” 
(21.07.2019, KSTA online, Vera Schwarz) 
“Sportaktion in Köln: Henriette Reker spielt Tischtennis auf dem Ebertplatz” 
(18.08.2019, KSTA online, Susanne Hengesbach) 
“Innerstädtischer Angstraum: Köln fürchtet nach Bluttat um das Wunder vom Ebertplatz” 
(26.08.2019, Westdeutsche Zeitung online, Christoph Driessen)
“Sicherheitsdebatte um Kölner Ebertplatz: Krisengipfel nach tödlicher Auseinandersetzung” 
21

(29.08.2019, Deutschlandfunk online, Moritz Küpper) 
“Winterprogramm auf dem Ebertplatz: Größere Eisbahn, Brunnen angestrahlt” 
(19.11.2019, Kölner Wochenspiegel online, k.A.) 
2.5.  Sicherheit & Soziales 
Am Platz wurden in 2019 nach Aussage des Amtes für öffentliche Ordnung c.a. 300 Ordnungs-
widrigkeiten festgestellt. Es waren durch die intensive Bespielung und damit einhergehende 
zunehmende soziale Kontrolle weniger Einsätze für die Beseitigung von Graffiti durch die Ord-
nungspartnerschaft KASA-Einsätze nötig. 
Die Polizei Köln ist gegen den offen wahrgenommenen Drogenkonsum und den Handel mit 
Betäubungsmitteln am Ebertplatz mit starker Polizeipräsenz vorgegangen, um die dortige 
Szene zu verunsichern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. 
Dennoch kam es im August 2019 zu einem Streit zwischen alkoholisierten Männern, der es-
kalierte und für Einen tödlich endete. Das bestehende Konzept ist daraufhin im August 2019 
intensiviert worden. Der erhöhte Einsatz ziviler Kräfte hat zur Verbesserung einer beweissi-
cheren Strafverfolgung bei gleichzeitigem Erkennen von Täterstrukturen beigetragen. In der 
Folge waren deutlich weniger Drogendelikte zu verzeichnen. Die Ende Oktober gestartete Vi-
deobeobachtung als wichtiger Bestandteil der Kriminalitätsprävention hat den positiven Effekt 
verstärkt. 
Die konsequenten polizeilichen Kontrollen und die Videobeobachtung haben das Täterverhal-
ten beeinflusst. Die Konzentration auf die Platzfläche ist dem Ausweichen auf die Zwischen-
ebene und der Suche nach neuen Örtlichkeiten im Umfeld des Ebertplatzes gewichen. Die 
Drogenhändler nutzen bspw. Werbeplakate, Mülleimer und die Laufbänder der Rolltreppe, um 
Drogen zu deponieren. Die Polizei beobachtet das Kriminalitätsgeschehen weiterhin sehr 
sorgfältig und passt ihre Maßnahmen den aktuellen Entwicklungen an. 
Der Platz ist auch in der Wahrnehmung der im Projekt beteiligten Bürger*innen seit Beginn der 
Videobeobachtung größtenteils frei von BTM-Verkäufern. Allerdings nehmen auch die Anwoh-
ner*innen Verdrängungsdynamiken in die angrenzenden Wohnbereiche, Spielhallen und Sei-
tenstraßen wahr. 
Zur Freude vieler Zwischennutzer*innen berichtete Samuel Obode, Gastronom des „African 
Drum“, dass seit der zweiten Jahreshälfte 2019 seine früheren Gäste wieder ins Tanzlokal 
finden würden. Viele Vertreter*innen der deutsch-afrikanischen Community waren aufgrund 
der tragischen Vorfälle und heftigen Dynamiken auf dem Platz einige Zeit ferngeblieben. 
Zudem wurden im Winter 2019/20 im Rahmen des Lichtkunstprojekts „Kellerlichter“ LED-Ket-
ten in den Säulenkapitellen sowie in den Abflussschächten installiert. Dies hat neben einer 
künstlerischen Aufwertung zu einer erhöhten subjektiven Sicherheit beigetragen. Die LEDS 
lassen sich in vielen Farbvarianten und -programmen ansteuern und machen den Ort so auch 
lebendiger und „freundlicher“. 
Viermal kam es zu Beschwerden von Anwohnenden bezüglich einer Lärmbelästigung. Mit 
Blick auf die Vielzahl an Veranstaltungen ist diese Zahl sehr gering.  
*Hinweis: Sämtliche Veranstaltungen werden sehr aufwändig mit dem Umweltamt hinsichtlich
des Lärmschutzes vorbesprochen und aufgrund der geltenden Regelungen genehmigt. Zudem
werden recht kostenintensive Schallprognosen von Fachleuten angefertigt. Bei fast allen Ver-
anstaltungen werden zudem durchgängig die Emissionen von Fachleuten gemessen und viel-
22

seitige Schallschutzprotokolle angefertigt. Dieser Prozess ist sicherlich aufgrund des Sachver-
haltes des Anwohnerschutzes rechtlich notwendig. Die Auftretenden sind z.T. Laien (offene 
Musikbühne) und können diese Vorbereitungen fachlich und finanziell keinesfalls selbst stem-
men. Diese Dokumentation bindet allerdings auch massiv Arbeitsstunden und Mittel in den 
organisierenden Teams, z.T. sogar ähnlich viel wie Technikmiete & Künstlerhonorar. 
2.6. Sauberkeit & Pflege 
(Fläche nach intensiver Nassreinigung des Ebertplatzes, Sommer 2019, Foto: Stadt Köln) 
Die Sauberkeit des Ortes hat in 2019 weiterhin zugenommen. Um den hohen Sauberkeits-
Standard aufrecht zu erhalten, ist die AWB mit unterschiedlichen Reinigungsarbeiten beauf-
tragt:  
- Nassreinigung des Platzes: wöchentlich
- Manuelle Entfernung von Verschmutzungen auf den Fahrtreppen: wöchentlich
- Ausspülen der zwei „Pinkelecken“: wöchentlich samstags und sonntags
- Entfernung von Müllpartikeln/ Flugmüll
- Satzungsgemäße Reinigung: 13x pro Woche
- Leeren der zwei Pinkelsterne und der Dixi-Toilette
Aufgrund des vorhandenen Fokus des Ebertplatzes und der zunehmenden Veranstaltungen 
vor Ort hat das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung den Ebertplatz samt Waschbeton-
wänden zudem einmal komplett durch die AWB reinigen lassen. Auf den Waschbetonwänden 
haben sich im Laufe der Jahre Ablagerungen gesammelt, sodass diese mit Schlieren versehen 
waren und sehr dunkel geworden sind. Durch die erstmalige Grundreinigung stellt sich der 
Anblick des Ebertplatzes deutlich heller dar.  
23

Für mehr Helligkeit sorgte zudem ein weißer Deckenanstrich der KVB-Zugangsbereiche in der 
Ostpassage (in der Westpassage gab es die Maßnahme schon 2018). Gleichwohl besteht 
seitens der AG Urban Sports der Wunsch, die Pflege der Ostpassage weiter zu intensivieren 
– vor allem durch bauliche Vorrichtungen an sog. „Wildpinkelecken“. Zusätzlich zum barriere-
freien Dixie-WC am Gastrocontainer wurden gegen Wildpinkler zwar mobile Urinale an zwei
Stellen des Platzes aufgestellt, diese können jedoch nicht innerhalb der Ostpassage platziert
werden (da die Entleerungsfahrzeuge diese nicht anfahren können).
Die KGAB-“Kümmerer“-Begehungen durch den sog „City-Service“ (Beschäftigungs-/ Berufs-
qualifizierungsprojekt) erfolgen regelmäßig mehrmals täglich und sind personell weiter im Auf-
bau. Die KGAB schaut zusätzlich zur AWB sowie den zuständigen Ämtern 32, 66, 67 und 69 
regelmäßig nach dem Zustand des Platzes. Die Mitarbeiter sind in wahrnehmbaren neonfar-
benen Jacken/ Westen unterwegs, melden bauliche, pflegetechnische oder soziale Miss-
stände und erhöhen durch ihre Rundgänge die soziale Kontrolle auf der Platzfläche und der 
direkten Umgebung. 
3. Ausblick 2020 und Langfristige Umgestaltung
3.1. Ausblick 2020/2021 
Beim zweiten Jahresplenum 2019 mit ca. 40 Teilnehmenden wurden die Themen Struktur und 
Organisation der Zwischennutzung, das Programm und die Platzgestaltung einer kritischen 
Diskussion unterzogen und daraus erste Schlüsse für den Verlauf und die Fokussierung der 
Zwischennutzung 2020 -2021 gezogen. Die zentralen Ergebnisse sind im Folgenden
zusammenge-fasst. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse vor Beginn der 
Coronakrise erarbei-tet wurden. Viele der geplanten strukturellen, programmatischen und 
gestalterischen Verän-derungen werden sich in ihrer Umsetzung aufgrund der Pandemie 
zeitlich verzögern, z.T. bis in den Sommer 2021. Einige Projekte konnten jedoch auch im 
Laufe der letzten Monate in ein Corona-gerechtes Format umstrukturiert werden. Dies wird 
im Abschlussbericht der Zwischennutzung für das Jahr 2020 genauer thematisiert werden.
Struktur 
Obwohl bereits viele unterschiedliche Akteur*innen in den Prozess involviert sind, soll die 
Be-teiligung der Anwohnenden noch weiter intensiviert werden; auch indem verstärkt bisher 
we-niger erreichte Gruppen angesprochen werden (Ältere, Menschen mit 
Migrationshintergrund etc.). Dazu soll zum einen das Konzept des „Runden Tisches“ als 
niedrigschwellige „Erstan-laufstelle“ für interessierte Bürger*innen überarbeitet werden, und 
zum anderen der Zugang vor Ort wahrnehmbar werden, etwa durch die Stärkung der 
analogen Öffentlichkeitsarbeit.  
Innerhalb des bestehenden Akteursnetzwerkes herrscht bereits eine intensive 
Kommunika-tion. Dennoch soll überlegt werden, wie projektübergreifend die Transparenz 
bei Projektent-scheidungen und Finanzierungsthemen noch gestärkt werden können. Eine 
Möglichkeit wäre das Einberufen einer Steuerungsgruppe mit Vertreter*innen aus allen 
AGs, welche sich im regelmäßigen Turnus - ergänzend zu den großen Plena – trifft. 
2021 wird zudem eine gemeinschaftliche Abstimmung zu den Ergebnissen der Zwischennut-
zung, welche für die langfristige Umgestaltung relevant sind, im Plenum stattfinden. 
Außerdem soll in verschiedensten Workshop-Formaten die Kommunikation zwischen dem 
Projektteam der „langfristigen Umgestaltung” und der „Zwischennutzung” intensiviert 
werden. Hierdurch und darüber hinaus sollen die zwei derzeit parallel verlaufenden 
Prozesse enger verknüpft werden, um einen fließenden Übergang zur langfristigen 
Umgestaltung des Ebertplatzes zu sichern. 
24

Außerdem ist für Ende 2020 eine detaillierte Umfrage geplant, welche die Ergebnisse und die 
Effekte der Zwischennutzung evaluieren soll. Durch das Instrument einer digitalen Umfrage 
können eine Vielzahl von Personen erreicht werden, welche nicht aktiv in den Prozess einge-
bunden sind oder den Ebertplatz nur als Transit-Ort wahrnehmen. Hiermit soll der Impact der 
Zwischennutzung einem Realitätscheck unterzogen und bestimmte Fragestellungen quantifi-
ziert werden, um so der Politik ein repräsentatives Meinungs- und Stimmungsbild übergeben 
zu können.  Bei  Beratungsgesprächen  mit  entsprechenden  Partner*innen  hat  sich  gezeigt, 
dass andere Städte mit ähnlichen Tools  aufschlussreiche Ergebnisse für stadträumliche Dy-
namiken erörtern konnten. 
Programm 
Auch 2020-2021 soll wieder ein ausgewogenes Programm entstehen, das durch eine hohe
Diversi-tät verschiedene Zielgruppen anspricht und beteiligt. Dabei soll eine stetige 
Belebung des Platzes erreicht werden, ohne den Eindruck einer “Kirmes” zu erwecken: 
Freiräume für Kunst und Musik werden erhalten, die Konzertreihe wird weitergeführt, das 
Thema Kunst im Außen-raum soll intensiviert werden und ein neues Kino-Outdoor-Format 
(ggf. als Silent Kino) mit entsprechenden Partnern befindet sich in Konzeption. Die 
betreuten Beete werden erhalten, geschützt und ggf. auch ausgedehnt; das 
Nachhaltigkeitsthema wird weiter forciert und ge-stärkt. Des Weiteren bleibt der Ebertplatz 
ein Ort des Spiels und der Bewegung: Der Urban Skate Park “Orangement” wird als Teil 
der Forschungskooperation mit der KISD (Köln Inter-national School of Design) 
weitergeführt; zudem sind weitere Projekte in Kooperation mit dem Sportamt in Diskussion. 
Die vorhandenen Beteiligungsformate behalten Ihre Relevanz. Insbesondere Kinder und Ju-
gendliche sollen dabei (noch mehr) in Entscheidungsprozesse einbezogen werden (“Aktions-
plan kinderfreundliche Kommune”) und Partizipation als Baustein für politische Bildung begrif-
fen werden. Außerdem in Planung das Programm für Rentner*innen auszuweiten und den 
fachlichen Diskurs mit Expert*innen für Stadtentwicklung am Ort fortzuführen. 
Gestaltung 
2020-21 wird ein noch stärkerer Fokus auf die vorhandenen Qualitäten des Ortes, vor allem
Was-ser und Grün angestrebt. Darüber hinaus soll eine offensichtliche Manifestierung 
der Zwischennutzung im Raum stattfinden, indem Einzelprojekte der Gestaltung die 
Potentiale der Platzgestalt betonen. Dies kann z.B. über die regelmäßige Bespielung des 
architektonisch in-teressanten Lichthofes geschehen.  
Weiterhin stehen für 2020/2021 folgende Gestaltungsthemen auf der Agenda: Mehr Einsatz 
von Lichtkunst,  Verbesserung der  Orientierung anhand eines Leitsystems,  Aufstellung von 
Aschenbechern und ästhetisch ansprechenderen Pissoirs, neue (barrierefreie) Sitzgelegen-
heiten, Optimierung der Sportmöglichkeiten sowie eine künstlerische Bespielung der Werbe-
wände in der Ebertplatzpassage.  
Besonders die gestalterischen Projekte sollen als Experiment im Reallabor Ebertplatz wahr-
genommen werden und zunehmend auch gestalterische Fragestellungen der Umbauplanung 
mitdiskutieren. Zum besseren Verständnis dieses Schlusses, ist die Erläuterung des Sach-
standes der “langfristigen Umgestaltung” essentiell, welcher im folgenden Kapitel ausgeführt 
wird. 
25

3.2. Langfristige Umgestaltung 
Anlass und Ziel 
Im Jahr 2017 lassen ein Todesfall am Ebertplatz, die sichtbare Drogenszene sowie die allge-
mein negative Wahrnehmung des Platzes in der Öffentlichkeit dringenden Handlungsbedarf 
erkennen. Zur Erhöhung der Sicherheit und zur positiven Aktivierung des Platzes wurde kurz-
fristig das Programm mit Sofortmaßnahmen zur Zwischennutzung eingeleitet. Parallel hierzu 
war auch eine langfristige Umgestaltung zur Verbesserung der stadträumlichen Situation vor-
gesehen.  
Beschlusslage und Auftrag 
Der Stadtentwicklungsausschuss fasst daher in seiner Sitzung vom 01.02.2018 den 
Beschluss, über die Verfahrensart zur langfristigen Umgestaltung Ebertplatz 
(Beschluss 3647/2017). Auf Basis des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt und der 
Leitlinie Kölner Ringstraßen (Beschluss 5222/2011) soll im Rahmen eines europaweiten 
Vergabeverfahrens ein interdisziplinäres Planerteam mit der Planung beauftragt werden.  
In seiner Sitzung vom 28.03.2019 beschließt der Stadtentwicklungsausschuss weiterhin die 
Grundlagenermittlung und Parameter für die Umgestaltung Ebertplatz (Beschluss 3880/2018) 
als inhaltliche Basis für die europaweite Ausschreibung zur langfristigen Umgestaltung des 
Ebertplatzes. Zusätzlich zu der o.g. Planungsvariante auf Basis der Leitlinie Kölner 
Ringstraße, wird die Verwaltung beauftragt, eine weitere Entwurfsvariante zu prüfen und 
erarbeiten zu lassen, welche einen behutsameren Umgang mit dem baulichen Bestand 
berücksichtigt.  
Es ergeben sich für die langfristige Umgestaltung daher zwei Planungsvarianten: 
Variante 01 sieht in Anlehnung an die Leitlinien Kölner Ringstraße aus dem Jahr 2011 
eine ebenerdige Umgestaltung durch Abriss und Verfüllung des bestehenden Platzes vor. 
Variante 02 sieht eine Umgestaltung unter Berücksichtigung des Bestands und teilweise 
eine Sanierung, bzw. Ertüchtigung der bestehenden Bauteile, wie insbesondere der 
Passage, vor. 
Die Variantenplanung soll unter Einbeziehung der Öffentlichkeit und unter Einbeziehung der 
Ergebnisse der Zwischennutzung sowie den weiteren Prüfaufträgen aus den Beschlüssen im 
Rahmen des Vorentwurfs erarbeitet werden. 
Einbeziehung der Stadtgesellschaft 
Aufgrund der stadträumlichen Bedeutung des Ebertplatzes und der medialen 
Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen sowie der 
Zwischennutzung, bedarf es während dieser ersten Planungsphase einer engen Einbindung 
der Stadtgesellschaft. Ein externes Kommunikationsbüro soll die Verwaltung dabei 
unterstützen, die Verzahnung herzustellen und eine optimale Integration der 
Anregungen der Zwischennutzer*innen in die langfristigen Planungsziele zu erreichen. 
Weitere Vorgehensweise und Verfahrensschritte 
Nach intensiver Abstimmungsphase mit den beteiligten Fachämtern zur Auslotung der 
technischen, gestalterischen aber auch finanziellen Anforderungen an beide Varianten wird 
derzeit von der Geschäftsstelle Masterplan im Stadtplanungsamt 61/0 
der Bedarfsfeststellungbeschluss zur Mittelfreigabe für die erste Planungsphase erarbeitet. 
Es ist vorgesehen, den Be-schluss nach der Sommerpause 2020 in die 
politische Beratungsfolge zu geben.  
26

In der sich anschließenden ersten Planungsphase sollen von einem interdisziplinären Pla-
nungsteam beide Planungsvarianten bis zur Leistungsphase 2 HOAI 2013 (Vorentwurfspla-
nung) qualifiziert werden. Die programmatischen und gestalterischen Anregungen der Zwi-
schennutzung sollen, soweit inhaltlich und technisch umsetzbar, in die Erarbeitung des Vor-
entwurfs mit einfließen. 
Nach Abschluss der Vorentwurfsplanung wird die politische Entscheidung für eine der beiden 
Varianten sowie einem damit verbundenen Nutzungskonzept getroffen, welche dann die 
Grundlage für die weiteren Bearbeitungsschritte bildet. 
3.3. Zwischennutzung als Reallabor zur Zukunft des Ebertplatzes 
Wie bereits im vorangehenden Absatz anklang, sollen die programmatischen und gestalteri-
schen Ergebnisse der Zwischennutzung in die langfristige Umgestaltung einfließen. Durch die 
bisher enge Zusammenarbeit von Verwaltung und Zivilgesellschaft am Ebertplatz, besteht sei-
tens der Zwischennutzer*innen eine große Hoffnung, dass ihre Arbeitsergebnisse tatsächlich 
Berücksichtigung finden.  
Im Kontext des Plenums im November 2019 und der Jahresendklausur des Kernteams (Stadt-
raummanagement und Kulturamt) wurden entscheidende Themen und Ergebnisse der bishe-
rigen Zwischennutzung eruiert. Hieraus können erste konkrete Schlüsse für die langfristige 
Umgestaltung entwickelt werden.  
Dabei gilt zu beachten, dass die Ansichten und Erkenntnisse der ehrenamtlich engagierten 
Zwischennutzer*innen ggf. nicht den Querschnitt der gesamten Stadtgesellschaft repräsentie-
ren. Selbst innerhalb der Gruppe der Zwischennutzer*innen gibt es kontrovers diskutierte Her-
angehensweisen, wie mit der Passagen und der Umfahrung des Platzes (Insellage) umgegan-
gen werden sollte. 
Allerdings wird von vielen Akteur*innen aus der Zwischennutzung deutlich formuliert, dass eine 
Einzelbeauftragung eines Büros im Gegensatz zu einer Vergabe nach Konzeptwettbewerb 
einige Risiken birgt und eine Hereingabe der Ergebnisse der Zwischennutzung hierdurch kom-
plexer wird. Die Planungen in den Varianten 01/02 sowie die Diskussion um den Verbleib bzw. 
der Wegnahme der südlichen Umfahrung werden hingegen von Allen ausdrücklich begrüßt. 
Im Folgenden werden erste herausgearbeitete Themen zur Weitergabe in die Planung aufge-
listet, wobei sich bei A-D und J Schnittmengen mit den bereits beschlossenen Grundlagenpa-
rametern ergeben. Wichtig ist, dass diese Ergebnisse nur ein erster Schritt der Auswertung 
sind, weitere Ergebnisse, Workshops und Umfragen-Formate sollen 2020 und 2021 forciert 
werden. 
A. Die Größe und das Fassungsvermögen des Platzes sollten beibehalten werden.
B. Die Verkehrssituation um den Platz herum sollte beruhigt werden, ggf. durch die An-
bindung des Platzes an das Eigelsteinviertel.
C. Die Anbindung an den Theodor-Heuss-Park sollte gestärkt werden.
D. Die Themen „Wasser“ (Brunnen) und „Grün“ (Baumbestand & neues Grün) sind ent-
scheidend für die Aufenthaltsqualität am Ort und sollten erhalten bleiben, der Ebert-
platz wirkt hierdurch wie „eine Oase in der Innenstadt“.
E. Kunst & Kultur als zentrale Charakteristika am Platz sollten erhalten bleiben
(auch Ausstellungsräume). Platzprogramme haben Potential.
F. Prozesshafte Planung und ein sukzessiver Umbau mit Teilnutzungen der Platz-
fläche sind erstrebenswert (kein Bauzaun für mehrere Jahre um den Platz).
27

G. Der Platz sollte weiterhin ein „Platz im Wandel“ sein, es gilt: Flexible Strukturen/
Umbau und Weiterentwicklung statt „Tabula rasa“.
H. Interaktive Räume, Kommunikation, ein Platzprogramm und
Vermittlungsmöglichkeiten für Infos/Medien wären weiterhin gut für das
Miteinander am Platz.
I. Passagen als (seltenen) öffentlichen, aber überdachten Raum erhalten und als
Potentialraum anerkennen.
J. Nichtkommerzielle und (barriere)freie Sitzmöglichkeiten/ Orte zum Verweilen schaffen
4. Résumé und Handlungsempfehlung
Ziel dieses Berichts ist es, die Entwicklungen und Neuerungen der Zwischennutzung aus
dem Jahr 2019 abzubilden und zu reflektieren. Dabei wurde intensiv auf die drei Säulen Pro-
gramm, Gestaltung und Struktur eingegangen, die gemeinsam das Grundgerüst der Zwi-
schennutzung bilden.  
Durch ein vielfältiges Programm aus (Sozio-)Kultur, Kunst, Spiel & Sport konnte der Ebertplatz 
seine Attraktivität als lebendigen Aufenthaltsort und als zentraler innerstädtischer Kulturstand-
ort stärken. Gestalterische Eingriffe haben dabei seine Funktionalität als vielfältig nutzbaren 
Raum ausgebaut und betont. Hierdurch konnte der Ebertplatz sukzessive zu den Funktionen 
eines traditionellen Stadtplatzes zurückfinden und den Anwohner*innen als Ort des Begeg-
nens und der Diskussion dienen. 
Mit Blick auf die Prozessstruktur blieb die Zwischennutzung trotz städtischer Koordination ein 
partizipatives Konstrukt, das  von dem Engagement vieler verschiedener Akteur*innen lebt. 
Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und lokalen Akteur*innen wurden auf Augenhöhe stetig 
neue Kooperations- und Kommunikationswege erforscht. Zudem beinhaltet die Zwischennut-
zung den Aspekt der politischen Bildung, welcher gerade junge Menschen motiviert, sich für 
ihr Wohn- und Lebensumfeld einzusetzen. Besonders schnell sichtbare Veränderungen und 
Projekte steigern hier die Motivation, sich zu beteiligen. Dabei lässt der niedrigschwellige Zu-
gang zu Projektzuschüssen viele Ideen bei Bürger*innen und Kulturschaffenden entstehen 
und ebenso rasche Umsetzung finden. Die konkrete Aufforderung sich an einem Stadtentwick-
lungsprozess zu beteiligen, weckt kreatives Potenzial und initiiert einen kooperativen Umgang 
mit öffentlichem Raum. 
Abgerundet werden die drei zentralen Säulen durch intensive Reinigung und Pflege sowie die 
intensive Arbeit des Amtes für öffentliche Ordnung und der Polizei, welche weiterhin täglich 
den Ebertplatz  anfahren.  Punktuell  sind  zudem  Sozialarbeiter*innen  vor  Ort. 
Darüber hinaus bleibt auch die Öffentlichkeitsarbeit über die unterschiedlichen analogen und 
digitalen Medien, ergänzt durch Pressemitteilungen und Pressegespräche des Presseamtes, 
ein zentraler Projektbaustein.  
Insgesamt hat die Kombination der vielen unterschiedlichen Impulse und Maßnahmen letztlich 
dazu geführt, dass der Ebertplatz wieder durch weite Teile der Bevölkerung genutzt wurde; 
aus dem zuvor als „Unort” stigmatisierten Ebertplatz wurde ein „Inort” mit Aufenthaltsqualität. 
Das Experiment, durch eine Zwischennutzung den Ebertplatz temporär zu beleben und aufzu-
werten, kann somit als ein großer Erfolg für die Stadt Köln und ihre Bürger*innen gewertet 
werden. Nicht nur durch die Stadtgesellschaft und lokale Medien erfährt das Projekt Anerken-
nung, sondern auch über die Grenzen Kölns hinaus wird es in Fachzeitschriften, im universi-
tären Kontext und in der Presse als Positivbeispiel einer partizipativen Stadtentwicklung und 
der Koproduktion von Stadt diskutiert. Besondere Anerkennung erfährt die Zwischennutzung 
28

ferner durch die Nominierung für den POLIS Award für Stadt- und Projektentwicklung in der 
Kategorie “Kommunikative Stadtgestaltung”. 
Dieser Bericht dokumentiert die positiven Entwicklungstendenzen am Ebertplatz und kann 
als Fundament für eine qualifizierte Weiterentwicklung und etwaige Fortführung des 
Zwischennutzungskonzeptes fungieren. Um die bisherigen Bemühungen seitens der Stadt 
sowie das vielfältige Engagement der Stadtgesellschaft nicht ins Leere laufen zu lassen  -
und nicht zuletzt aufgrund der stadträumlichen Bedeutung des Ebertplatzes sowie der 
medialen Aufmerksamkeit - ist es von großer Bedeutung , den begonnen Prozess ohne
Unterbrechung weiter voran zu treiben. Hierfür würde eine kontinuierliche 
Weiterführung der Zwischennutzung bis in die langfristigen Umgestaltung  hinein wichtige
Signale setzen.  
Gemäß Ratsbeschluss vom 20.03.2018 läuft die städtisch-koordinierte "Zwischennutzung 
Ebertplatz" regulär im Juni 2021 aus. Ein qualifizierter Beschlussvorschlag zur Fortsetzung 
des Projekts und weiteren Verzahnung der Zwischennutzung mit der langfristigen 
Umgestaltung könnte im ersten Quartal 2021 in die politische Beratung eingebracht werden.
29

Anhang 
Ergebnisse aus dem Bereich „Partizipation“ 
Auswertung der Umfragen bei „Ebertplatz erleben“ der Alten Feuerwache 
Während der „Ebertplatz erleben“-Aktionstage wurden auch 2019 Menschen auf dem Ebert-
platz mit unterschiedlichen Fragestellungen zu ihren Wünschen und Ideen zum Ebertplatz be-
fragt. Insgesamt sind hier die Antworten von über einhundert Personen gesammelt. 
Genutzt wird der Ebertplatz insbesondere als Treffpunkt, als Ort zum Verweilen und als ÖPNV-
Knotenpunkt. 
Im Hinblick auf die Umfrage-Ergebnisse des Vorjahres zeichnet sich bei der Gestaltung eine 
gewisse Zufriedenheit mit dem Platz – insbesondere dem Brunnen, der Belebtheit des Platzes 
und Programmfülle – ab.  
Verbunden mit dem Bedürfnis nach Veränderung wurde nun häufiger die Verkehrssituation 
am Ebertplatz erwähnt. Viele Beiträge beinhalteten den Wunsch nach einem reduzierten PKW-
Aufkommen und einem Ausbau von Infrastruktur für Fahrräder. 
Ähnlich häufig wie im Jahr 2018 wurden die Bedarfe nach mehr Sitzgelegenheiten für unter-
schiedliche Bedürfnisse, größerer Sauberkeit und mehr Pflanzen/Begrünung geäußert. Zudem 
zeigt eine breite Vielfalt von Veranstaltungsideen bei den Befragten. 
Eine ausführlichere Präsentation der Ergebnisse finden Sie unter: 
https://unser-ebertplatz.koeln/umfragen-zum-ebertplatz/ 
Auswertung des Projekts „Radio Ebertplatz“ der Alten Feuerwache 
In Gesprächen  mit  unterschiedlichen  Personengruppen  –  Senior*innen,  Aktiven,  Jugendli-
chen, Menschen mit türkischer Mirgrationsgeschichte und Menschen, die seit vielen Jahren 
um den Ebertplatz leben – wurden Meinungen, Wünsche und Geschichten zum Ebertplatz 
festgehalten.  
Die einzelnen Radiobeiträge finden sich hier: https://unser-ebertplatz.koeln/radio-ebertplatz/ 
Auswertung „Blick macht Klick“ der Alten Feuerwache 
Im Rahmen des P rogramms „Kultur macht star k – Bündnisse für Bildun g“ haben sich 8- bis 
12-Jährige kreativ mit ihrem Stadtteil, insbesondere dem Ebertplatz auseinandergesetzt.
In den unterschiedlichen Veranstaltungen w urde ein großes Bedürfnis der Kinder an mehr 
Freiraum und Geräten zum Spielen auf dem Platz deutlich. 
Insbesondere im Projekt „Forschungsbüro Ebertplatz“ wünschten sich die Kinder eine 
farben-frohe Umgestaltung des Platzes samt Begrünung und häufigerer Reinigung.  
Es wurden mehrere tausend Kinderideen für den Ebertplatz gesammelt und aufgearbeitet.
30

Aktivierende Befragung der Katholischen Hochschule am Ebertplatz 
Im Herbst 2019 führten Studierende des Seminars „Sozialraumorientierung“ im Studiengang 
Soziale Arbeit (B.A.) unter Anleitung von Prof. Dr. Werner Schönig eine aktivierende 
Befragung rund um den Ebertplatz durch. 112 Personen wurden in diesem 
niedrigschwelligen Format befragt. 
Die Studierenden stellten fest, dass die Befragten sich eine optische Verschönerung des 
Platzes wünschen, jedoch die Stadt Köln in der Verantwortung sehen, diese Veränderung
herbeizuführen. 
Es sind insbesondere junge Leute, die ein Interesse daran äußern, bei der Umgestaltung 
mitzuwirken. Gerade der Brunnen wird als beliebter Treffpunkt genannt.  
Zwar gefällt einigen der Befragten die Atmosphäre des Ortes nicht, doch die 
Drogenproblematik auf dem Platz nehmen die meisten als weniger kritisch wahr als in den 
Medien berichtet wird. 
31

Projekt und Veranstaltungsübersicht Ebertplatz 2019
*Arbeitsgruppentreffen und der "Runde Tisch" sind nicht Teil dieser Auflistung
** Fast alle Veranstaltungen und Projekte wurden aus dem Zwischennutzungsbudget finanziert; eine Ausnahme bildet das autonom organisierte
Ausstellungsprogramm der Kunsträume. Es erhält Kulturförderung aus dem Projektbudget des Referats "Bildende Kunst".
Datum Titel Format / Bereich Ort
Januar
09.01. - 19.01.19 Julia König: Walter Palmer Shot A Lion: The Sequel Ausstellung GOLD+BETON (Kunstraum)
11.01. - 16.02.19 Guido Münch: The Lost Center Ausstellung BRUCH & DALLAS
14.01. - 20.01.19 PASSAGEN: "Die unsichtbare Stadt" - ein Projekt von der KISD Ausstellung Gemeinde (Kunstraum)
25.01. - 08.03.19 RHO Kollektiv: But you have a lot of friends Ausstellung GOLD+BETON
25.01. - 21.02.19 Bergernissen: Awakening | Destruction Ausstellung Gemeinde (Kunstraum)
25.01. - 22.02.19 R.J. Kirsch / Bernd Fox, Adi Meier- Grolman: Souterrain Ausstellung Labor (Kunstraum)
Februar
21.02. - 04.03.19 Ivo Weber: Waldfegen Ausstellung (Outdoor) Ebertplatzpassage
22.02. - 30.03.19 Katharina Monka: A00119 Ausstellung BRUCH & DALLAS (Kunstraum)
25.02.19 Rockaby / Theater Wehr 51 Kultur Labor
März
08.03. - 05.04.19 Vered Koren: Segulot Austellung Labor
08.03. - 29.03.19 Amalia Valdés & Juan Nazar: Remote Control Ausstellung Gemeinde
15.03.19 Modekollektiv macht Druck fürs Klima Demos & Politik Platzmitte
17.03.19 Installation und Baumführung "Lebendige Gesellschaft Ebertplatz" Begrünung Platzmitte
14.03.19 Draussenseiter trifft Ebertplatz Partizipation African Drum
20.03.19 Prison Religion / Swant Meat Kultur GOLD+BETON
22.03.19 Köln ist Kaput mit Minjung Cho / Angelica Summer / Bun Khu Cha Youth Kultur GOLD+BETON
29.03.19 Screening:Laika - Julius Metzger Kultur GOLD+BETON
30.03.19 Schachtischinstallation: Eröffnung mit Schachturnier Gestaltung Platzmitte
April
05.04.19 Brunneneröffnung Kultur Platzmitte
05.04. - 11.05.19 Anja Gerecke: Ausstrahlung Ausstellung BRUCH & DALLAS
05.04. - 26.05.19 Anne Arndt: Von Tieren und Pflanzen Ausstellung Gemeinde
05.04. - 05.05.19 VERBOTENE STADT (Gruppenshow Antwerpen) Ausstellung GOLD + BETON
10.04. - 14.04.19 Art Cologne LATE NIGHT VIEW Ausstellungen | SonderprogrammAlle Kunsträume
11.04.19 Kunstinstallation "ausstrahlung" von Anja Gerecke Kunstinstallation Lichthof
12.04.19 Favelabar Kultur Labor
 ab        12.04.19 Büchertausch: informeller, wiederkehrender Treff am Holzdeck Partizipation Platzmitte
18.04.19 Kaffee und Kuchen für alle / the table Partizipation Platzmitte
15.04. - 18.04.19 Spielemobil "Juppi": Osterferienprogramm für Kinder Kinder & Jugend Platzmitte
16.04 - 18.04.19 Installation "Perspektivwechsel - Anamorphe Räume" von der TH Köln Gestaltung Lichthof
26.04.19 Europa-Wahlkampf Veranstaltung Demos & Politik Platzmitte
26.04. - 12.05.19 Martina Sauter & Lorenzo Pompa: Shared Spaces Ausstellung Labor
Mai
02.05.19 Kaffee und Kuchen für alle / the table Partizipation Platzmitte
03.05.19 Eröffnungsfeier Rolltreppenkunstwerke "PASS" und "GATECRASH" Kunstinstallation Passage
04.05.19 1. Kölner Literaturnacht (mit Paula Irmschler, Felix Scharlau, u.a.) Kultur GOLD + BETON
10.05. - 24.06.19 Studio WuB: Fear as an idea Ausstellung GOLD + BETON
17.05. - 22.06.19 Lucie Freynhagen, Martin Höfer, Ullrich Andreas: Wonderworld Ausstellung BRUCH & DALLAS
17.05. - 07.06.19 Gerhard Seyde & Joost van Haaften: Erde Ausstellung Labor
18.05.19 Ebertplatz erleben: Musik und Tanz auf dem Ebertplatz Partizipation Platzmitte
25.05.19 AIC ON - Art Initiatives Cologne Kultur Kunsträume
Juni
ab Juni Radioprojekt der Alten Feuerwache Partizipation Platzmitte
06.06.19 EbertPänz-Konzert #1: Muckemacher Kinder & Jugend Platzmitte
06.06. - 19.08.19 Magazin Realease - It tastes like Ashes: Gratis-Kritik Ausstellung GOLD + BETON
13.06.19 Kulturbühne #1 meets Kraut am Ebertplatz: Salomea; Oxana und Florian Musik Platzmitte
14.06. - 20.07.19 Euphorie - Europäische Städte am Ebertplatz  1# Lisboa Kultur Gemeinde
09.06.19 Gutem Begegnen, Mitmach-Festival Kultur Platzmitte / Passage
14.06. - 05.07.19 Marc Müller: quel hasard (Videoinstallation) Kultur Labor
15.06.19 Welcome Dinner Köln, Picknick Partizipation Platzmitte
20.06.2019 Dublab Soundjourney #1: mit Hermes Villena Musik Platzmitte
22.06.19 Eröffnungsfeier Rolltreppenkunstwerk "BARREN" und des Gastrohut Kunstinstallation Passage
22.06. - 20.07.19 Residency: Reveries for A Dimly Lit Room Ausstellung GOLD+BETON
22.06.19 Insektenführung Begrünung Platzmitte
23.06.19 Helios & Selene - Markt für Gutes Leben, Festival Kultur Platzmitte
27.06.19 Offene Musikbühne #1: Mikroschrei, Ebertplatz Jazz Connections, Sam Pur Musik PLatzmitte
29.06.19 Ebertplatz erleben: Langer Tisch Partizipation Platzmitte
30.06.19 Africologne - Festival der Afrikanischen Künste Kultur Platzmitte
26.07. - 31.08.19 Euphorie - Europäische Städte am Ebertplatz  2# Glasgow Kultur Passage
Juli
04.07.19 EbertPänz-Konzert #2: One Take Toni & Freunde Kinder & Jugend Platzmitte
05.07. - 03.08.19 Noele Ody, Andrea Lüth, Elisabeth Windisch: Poster, Teepot, Discofuchs Ausstellung BRUCH&DALLAS
11.07.19 Kulturbühne #2: Left Hand Island und Boddy Musik Platzmitte
12.07. - 28.08.19 Feriengäste Gruppenausstellung Ausstellung Labor
13.07.19 Performance "Oops I dropped my cellphone" von Douni Liu Kultur Platzmitte / Passage
18.07.19 Dublab Soundjourney #2: mit Keshavara Musik Platzmitte
20.07.19 Sommerfest Kunsträume & Ebertplatz Kultur Platzmitte / Passage
25.07.19 Offene Musikbühne #2: Miss Cherrywine, Leave the City Musik Platzmitte
30.07.19 Installation des Kita-Sinnespfads Begrünung Platzmitte
August
01.08.19 EbertPänz-Konzert #3: Suli Puschban & Die Kapelle der guten Hoffnung Kinder & Jugend Platzmitte
03.08.19 Dokumentarfilmfestival: Docfest on Tour Kultur Passage / Kronleuchtersaal
04.08.19 Performance: Reveries for a Dimly Lit Room Kultur GOLD+BETON
08.08.19 Kulturbühne #3: Kreidler, DJ Monibi Musik Platzmitte
32

10.08.19 Kraut am Ebertplatz: Spiritczualic Enhancement Center; Marek Johnson Kultur Platzmitte
15.08.19 Dublab Soundjourney #3: mit Twit One Musik Platzmitte
18.08.19 Baumführung "Lebendige Gesellschaft" Begrünung Platzmitte
18.08.19 "Ebertplatz Aktiv"Sportveranstaltung mit OB Reker Sport Platzmitte 
22.08.19 Offene Musikbühne #3: Connection, Die Leere im Keim der Hoffnung, Belo HorizonteMusik Platzmitte
28.08. - 03.09.19 Frankfurter Hauptschule: LOLita Ausstellung GOLD+BETON
29.08.19 Offene Musikbühne #4: Alma con Alma, KölnerKneipenchor, Yellow Snow Musik Platzmitte
September
05.09.19 EbertPänz #4 meets Kraut am Ebertplatz Kinder & Jugend Platzmitte
06.09. - 08.09.19 "Taste" - Klavierfestival Kultur Labor
06.09. - 05.10.19 Secret Sundays - Klasse Prof. Yesim Akdeniz | Kunstakademie Düsseldorf Ausstellung BRUCH&DALLAS
06.09. - 06.10.19 Sebastian Fritzsch: Kammer Ausstellung GOLD+BETON
12.09.19 Live auf der Kulturbühne #4: Shari Vari, DJ Jan Lankisch Musik Platzmitte
19.09.19 Dublab Soundjourney #4: mit Waltraud Blischke Musik Platzmitte
22.09.19 Baumführung "Lebendige Gesellschaft" Begrünung Platzmitte
06.09.19 Eröffnungsfeier Rolltreppenkunstwerk "POLEMOSKOP" Kunstinstallation Passage
13.09. - 04.10.19 Ilse Wegmann: Kammer Ausstellung Labor
20.09. - 05.10.19 René Kemp: Uncanny Valley Ausstellung Gemeinde
21.09.19 Ebertplatz erleben: Tag der Stadtteile Partizipation Platzmitte
26.09.19 Offene Musikbühne #5: Neustadt Nord, Femmes Vocales, Tsaziken Kultur Platzmitte
Oktober
03.10.19 EbertPänz #5: Gorilla Club Kinder & Jugend Platzmitte
11.10. - 01.11. Claudia R Picht & Thomas Kemper Ausstellung Labor
11.10. - 03.11.19 Cristiana Cott Negoescu : Home made Ausstellung GOLD+BETON
11.10. - 16.11.19 Anna Baranowski: IDEALLY Ausstellung BRUCH&DALLAS
18.10. - 29.11.19 Vanja Smiljanić: Plant Rant - Mea Culpa on Chlorophyll Ausstellung Gemeinde
12.10.19 Ebertplatz erleben: Zeitreise Ebertplatz Partizipation Platzmitte
20.10.19 Baumführung "Lebendige Gesellschaft" Begrünung Platzmitte
21.10. - 23.10.19 Sound of Ebertplatz: Musikprojekt mit Jugendlichen Kinder & Jugend Passage
24.10.19 Offene Musikbühne #6: Akustiksession mit Lagerfeuerband Musik Platzmitte
25.10.19 Constantin Leonhard: halb träumend/ halb wachend (Performance) Kultur Labor
November
02.11.19 Kölner Museumsnacht @Ebertplatz Ausstellung alle Kunsträume
07.11.19 Köln ist Kaput mit Kaleo Sansaa / Secret Stage / Minck Musik GOLD+BETON
08.11. - 27.11.19 Esther Janssen & Ale Bachlechner: A Potential Disaster Ausstellung Labor
22.11. - 28.12.19 GIFT SHOP: Pop-up store Ausstellung BRUCH&DALLAS
27.11.19 - 06.01.19 KELLERLICHTER 2019 Kultur Ebertplatzpassage
14.11.19 - 01.12.20 Gossing/Sieckmann - Take a look inside. KFFK Spotlight Ausstellung GOLD+BETON
25.11.19 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Demos & Politik Platzmitte & Passage
29.11.-05-12.19 Roman Jungblut & Claus Daniel Herrmann: detox / retox Kultur Labor
Dezember
01.12.19 Türchen 1: Krafttiere für den Ebertplatz Partizipation Passage
02.12.19 Türchen 2: bombulus(maximus) Musik Passage
03.12.19 Türchen 3: OHRENschmausen –  PapaMamaKindSingen im Advent Kinder & Jugend Passage
04.12.19 Türchen 4: Robert Forster Musik Passage
05.12.19 Türchen 5: Automatenfotos für die Freundschaft Kultur Platzmitte
05.12.19 Türchen 5.2: Wichteln für Kinder auf dem Ebertplatz ausgefallen
06.12.19 Türchen 6: Audiovisuelle Performance – Das jüngste Gesicht Kultur Passage
06.12.19 Lesung: Julius Vapiano - How To... Café Life Kultur GOLD+BETON
06.12. - 08.12.19 KHM & KISD: Text und Form Ausstellung Gemeinde
06.12.19. - 03.01.20 Jahresendausstellung Ausstellung Labor
07.12.19 Türchen 7.1: Wir zeichnen den Weihnachtsmann Partizipation African Drum
07.12.19 Türchen 7.2: Wintergrün mit der AG Begrünung Begrünung African Drum
08.12.19 Türchen 8: Briefe an den Weihnachtsmann Kinder & Jugend Passage
08.12.19 Türchen 8.2: Warme Suppe & Warme Kleider Partizipation African Drum
09.12.19 Türchen 9: Urban Game FLICKERS Partizipation PLatzmitte
10.12.19 Türchen 10: Urban Game FLICKERS Partizipation Platzmitte
11.12.19 Türchen 11: Spielewelten bauen mit Gigi-Blocks Kinder & Jugend Passage
12.12.19 Türchen 12: Kölsche Lieder im Advent mit de Kölle Family Musik Passage
13.12.19 Türchen 13: Konzert von „Shiva and the Destroyer“ Musik Passage
14.12.19 Türchen 14.1.: Das meiste, was man sich wünschen kann Partizipation Passage
14.12.19 Türchen 14.2: Filmvorführung „Brown Angels“ Kultur Passage
15.12.19 Türchen 15: Offene Musikbühne Musik Passage
15.12.19 Türchen 15.2: Interactive Christmas Tree Projection Kultur Passage
16.12.19 Türchen 16: Kreativ-Werkstatt „Weihnachtliche Grüße vom Ebertplatz“ Partizipation African Drum
17.12.19 Türchen 17: Vorhang auf, Licht an! Licht.Spiel.Chaos zum Mitmachen Partizipation Passage
18.12.19 Türchen 18: Videoveröffentlichung „Sound of Ebertplatz“ Kinder & Jugend Online
19.12.19 Türchen 19: I love you, I love you more (Performance) Kultur Passage
19.12.19 - 06.01.20 Malerei Klasse von Tamina Amadyar Ausstellung GOLD+BETON
20.12. - 31.12.19 Camilo Sandoyal &Dawid Liftinger: RGBW (Installation) Ausstellung Gemeinde
20.12.19 Türchen 20: Interaktive Märchen & Erzähler und Musik Kinder & Jugend Passage
21.12.19 Türchen 21: Transit Piece || installation, soundtrack Kultur Passage
22.12.19 Türchen 22: Die Bühne wäre dann jetzt soweit Musik Passage
33

Ausschuss Kunst und Kultur | Stadtentwicklungsausschuss Finanzausschuss | Ausschuss Verwaltungsfragen und Rechtsfragen 
Institutionen Verwaltung
66
Amt für Straßen- 
& Verkehrsentwicklung
62
Bauverwaltungsamt
32
Ordnungsamt
26
Gebäudewirtschaft
69
Amt für Brücken, Tunnel 
und Stadtbahnbau
572
Emissionsschutz,
Wasser und Abfall
61
Stadtplanungsamt
13
Presseamt
52
Sportamt
50
Amt für Kinder & 
Jugend
67
Amt für Grünflächen
15
Amt für Stadtentwicklung 
& Statistik
01/02
Stabstelle
Events27
Vergabeamt
Fachreferat
OB Büro
Zivilgesellschaft
NRWKoop Vertrag
AnwohnerInnen | Kollektive | Vereine
+
viele weitere 
ProjektpartnerInnen
RWTH Aachen
TH: Köln
Unser
Ebertplatz
Kulturamt
41 
Übergeordnete 
Projektkoordination
Wirkt in AGs mit  und setzt  Projekte und Veranstaltungen um 
Verwaltung
Agora Köln
AG
Partizipation
Alte Feuerwache
Jugendhilfe e.V .
x-Süd Kath 18
BDA
KatHo
AG
Kultur
DUBLAB Radio &
Come Together e.V .
Gutem Begegnen
Brunnen e.V . &
Kunsträume
AG
Temporäre 
Gestaltung
AWBKVBKGAB
Polizei32
69
66
41
61-0
AK
Sicherheit
Soziales
Berufskolleg 
Ulrepforte
Fotoraum e.V .
KISD
Stadtsportbund
Ernährungsrat
Kita Villa Fantasia
Bürgerverein Eigelstein
Impromptu
AG
Begrünung
Arbeitsgruppen
Koordination
Feedback & Kontrolle
Stadtrat
BV1 Innenstadt
berichtet der politik | gibt Handlungsempfehlungen | informiert | Projektausführung | berichtet der politik | inform
iert Projektfinanzierung | politische Entscheidungen | beauftragt Stadtverwaltung | beauftragt Stadtverwaltung 
entsedet VertrerInnen und reicht Projektvorschläge ein
Abstim
m
ung Beauftragung zivilgesellschaftlicher Projekte
Stadtraum-
managment
61- 0  Dezernat VI 
Kölnbäder
AWB KVB KGAB
Polizei
Innenministerium
34

Geschäfts- und Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln Stand: 01.04.2020 
Dezernat OB 
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Dezernat I 
Stadtdirektor  
Dr. Stephan Keller 
Allgemeine Verwaltung, Ordnung  
und Recht 
Dezernat II 
Stadtkämmerin 
Prof. Dr. Dörte Diemert 
Finanzen 
Dezernat III 
Beigeordnete 
Andrea Blome 
Mobilität und Liegenschaften 
Dezernat IV 
Beigeordneter 
Robert Voigtsberger 
Bildung, Jugend und Sport 
Dezernat V 
Beigeordneter 
Dr. Harald Rau 
Soziales, Umwelt, Gesundheit 
und Wohnen 
Dezernat VI 
Beigeordneter 
Markus Greitemann 
Stadtentwicklung, Planen, Bauen 
und Wirtschaft 
Dezernat VII 
Beigeordnete 
Susanne Laugwitz-Aulbach 
Kunst und Kultur 
OB-1 Persönliche/r Referent/in 
OB-2 Referat für strategische  
   Steuerung 
01 Amt der Oberbürger- 
     meisterin 
01/02 Stabsstelle Events  
01/1 Verwaltung, Rats- und  
  Rechtsangelegenheiten,  
        Personal, Protokoll 
01/2 Fachreferate 
01/3 Europa und Internationales 
13 Amt für Presse- und 
     Öffentlichkeitsarbeit 
13/1 Digitale Kommunikation 
130  Öffentlichkeitsarbeit, Bürger- 
         büro, Verwaltung 
131  Pressestelle 
132  Online-Kommunikation 
14 Rechnungsprüfungsamt 
141 Abteilung für Verwaltungs- und  
       betriebswirtschaftliche Prüfungen 
142 Abteilung für Kassen- und  
IV-Prüfungen 
143 Abteilung für technische  
   Prüfungen 
16 Amt für Integration und 
Vielfalt 
160 Verwaltung und Strategische 
Projektsteuerung 
161 Vielfalt 
162 Kommunales Integrationszentrum 
163 Fachkoordination EU-Einwanderung 
164 Integrative Sprach- und 
Orientierungsförderung
I/D2 Stabsstelle Digitalisierung 
I/D4 Strategisches Projektmanagement 
I/1 Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern 
I/2 Betriebliches Gesundheitsmanagement  
I/3 Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit 
02  Bürgerämter  
02-1 Bürgeramt Innenstadt 
02-2 Bürgeramt Rodenkirchen 
02-3 Bürgeramt Lindenthal 
02-4 Bürgeramt Ehrenfeld 
02-5 Bürgeramt Nippes 
02-6 Bürgeramt Chorweiler 
02-6/4 Schwerbehindertenrecht und Bundeselterngeld 
02-7 Bürgeramt Porz 
02-8 Bürgeramt Kalk
02-9 Bürgeramt Mülheim
x 1000 Zentrale Dienste
11 Personal- und  
  Verwaltungsmanagement 
11/0 Stabsstelle Strategisches Management 
110  Zentrale Verwaltung  
111  Kompetenzzentrum 
112  Organisation 
113  Personalservice/Personalberatung 
x 1100 Zusatzversorgung und Beihilfe 
12 Amt für Informationsverarbeitung 
12/2 Breitbandkoordination 
120  IT-Gestaltung 
121  Anwendungen 
122  Infrastruktur 
123  Verwaltung und IT-Vergaben 
30 Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen 
30/1 Datenschutzbeauftragter der Stadt Köln 
300  Verwaltungsabteilung und Versicherungsangelegenheiten 
301  Rechtsberatung und Führung von Rechtsstreitigkeiten 
302  Vergabe 
32 Amt für öffentliche Ordnung 
32/0 Ordnungsrechtliche Prävention und Öffentlichkeitsarbeit 
32/1 Innenrevision 
32/2 Raummanagement 
320  Verwaltungsabteilung 
321  Gewerbeangelegenheiten 
322  Straßenverkehrs- und  allgemeine Ordnungs-  
        angelegenheiten, Bußgeldstelle 
323 Ordnungsdienst 
324 Verkehrsdienst 
327  Nutzung öffentlicher Flächen 
33 Ausländeramt 
330 Verwaltung und Grundsatz 
331 Migration 
332 Integration 
333 Rückkehrmanagement 
34 Bürgerdienste 
340 Steuerung 
341 Fachverwaltung 
342 Kundenzentren 
343 Bürgerinformation 
344 Standesamt 
37 Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, 
  Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz 
37/1 Grundsätzliche Angelegenheiten der FF 
37/2 Öffentlichkeitsarbeit 
370  Verwaltung 
371  Gefahrenabwehr I, zentrale Einsatzorganisation 
372  Gefahrenabwehr II, Technik und Gebäude 
373  Gefahrenabwehr III, Informationssysteme 
374  Rettungsdienst 
375  Gefahrenvorbeugung 
376  Aus- und Fortbildung, Analytische Task-Force 
II/2 Stabsstelle für 
Beteiligungssteuerung und 
öffentliches Finanz- und 
Unternehmensrecht
20 Kämmerei 
20/01 Konzernfinanzierung 
20/02 Internes Kontrollsystem 
200    NKF-Finanzbuchhaltung 
202    Zentrale Finanzsteuerung 
203    Stiftungen, Nachlässe und   
          Steuerberatung 
204    Vollstreckung 
205    zentrale 
 Verwaltungsangelegenheiten, 
 Innenrevision 
206    IT Kompetenzzentrum Finanzen 
21 Steueramt 
21/1 Zentrale Klagebearbeitung  
211  Verwaltungsabteilung 
212  Gemeindesteuern 
23 Amt für Liegenschaften,    
     Vermessung und Kataster 
230  Liegenschaftsabteilung 
231  Abteilung für  
        Grundstückswertermittlungen 
232  Abteilung für Kataster und  
        Geobasisdaten 
233  Vermessungsabteilung 
234  Abteilung für Bodenordnung  
        und Ortsbaurecht 
235  Verwaltungsabteilung 
236  Marktwesen
62 Bauverwaltungsamt 
62/1 Besondere juristische Angele- 
        genheiten, Sonderaufgaben 
620  Verwaltungs-, Erschließungs-  
        und Straßenrechtsangelegen- 
        heiten      
621  Beitragsangelegenheiten 
   nach BauGB und KAG 
64 Amt für  
     Verkehrsmanagement 
64/1 Stabsstelle intelligente  
        Verkehrssysteme 
641  Verkehrssystemmanagement 
642  Planung, Bau und Betrieb von 
        Lichtsignalanlagen  
643  Baustellenmanagement 
66 Amt für Straßen und  
     Verkehrsentwicklung 
660 Zentrale Aufgaben 
661 Verkehrsplanung 
662 Straßenerhaltung 
664 Straßenplanung 
665 Straßenbau 
69 Amt für Brücken,  
     Tunnel und  
     Stadtbahnbau 
69/1 Stabsstelle   
   Innenrevision/  
   Qualitätssicherung 
690  Zentrale Aufgaben 
691  Ingenieurbauwerke 
692  Stadtbahn 
693  Erhaltungsmanagement 
IV/2 Integrierte Jugendhilfe- und  
       Schulentwicklungsplanung 
40 Amt für Schulentwicklung 
400 Allgemeine Schulangelegenheiten, 
        Verwaltung und Finanzen 
401 Geschäftsstelle / Schulamt für die  
        Stadt Köln 
402 Schulbau und –betreuung  
403 Rheinische Musikschule 
404 Regionale Bildungslandschaft Köln 
42 Amt für Weiterbildung 
42/01 Referat Organisation und Service 
42/02 Referat Personal und Helfereinsatz 
42/1 Infrastruktur, Finanzen,  
        Kommunikation 
42/2 Programmbereich politische und  
  kulturelle Bildung/  
         Veranstaltungsorganisation  
42/3 Programmbereich berufliche Bildung  
   und Gesundheit/         
  Veranstaltungsorganisation  
42/4 Programmbereich Sprachen/ 
         Veranstaltungsorganisation 
42/5 Programmbereich Qualifizierung und  
  Beschäftigungsförderung
51 Amt für Kinder, Jugend  
     und Familie 
51/1 Juristische Angelegenheiten und  
        Gremienarbeit 
510  Allgemeine Verwaltung 
511  Pädagogische und Soziale Dienste 
512  Kinderinteressen und  
        Jugendförderung 
513  Tageseinrichtungen und Tages- 
        betreuung für Kinder 
514  KITA-Bau 
515  Bezirksjugendämter 
516 Familienservice 
x 5110 Familienberatung und Schul- 
            psychologischer Dienst 
    Stadt Köln 
x 5111 Kinder- und Jugendpäda- 
            gogische Einrichtung  
    der Stadt Köln 
52 Sportamt 
520 Administrative Aufgaben inkl. Sport- 
       förderung und Bäderangelegenheiten 
521 Sportstättenbau und -pflege 
522 Großveranstaltungen, Groß- 
        sportanlagen und Projekte 
V/3 Sozialplanung/Sozialberichterstattung 
V/6 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) 
V/7 Koordinationsstelle Klimaschutz 
50 Amt für Soziales, Arbeit und 
  Senioren 
50/2 Bürgerzentren/Bürgerhäuser 
501  Zentrale Aufgaben 
502  Fachstelle Wohnen, wirtschaftliche Hilfen, 
        Reso-Dienste 
503 Abteilung für Senioren und 
        behinderte Menschen 
504 Bildung und Teilhabe/ Köln-Pass 
505 Arbeitsmarktförderung 
ƕ 5000 Jobcenter 
53 Gesundheitsamt 
530  Verwaltungsabteilung 
531  Medizinalwesen/Amtsärztlicher Dienst  
532  Infektions- und Umwelthygiene 
533  Kinder- und Jugendgesundheitsdienst 
534  Soziale Psychiatrie 
535  Psychiatrie und Suchtkoordination,  
   Gesundheitsberichterstattung und  
-aufklärung
536  Gesundheitshilfen 
56 Amt für Wohnungswesen 
560  Verwaltung, Wohngeld, WBS
561  Wohnungsbauförderung,  
        Wohnungsaufsicht 
562  Wohnraumversorgung 
57 Umwelt- und 
     Verbraucherschutzamt 
570  Verwaltung 
571  Untere Naturschutzbehörde 
572  Immissionsschutz, Wasser- u.  
        Abfallwirtschaft 
573 Untere Bodenschutzbehörde und 
       Grundwasserschutz 
574  Umweltplanung und –vorsorge  
576  Lebensmittelüberwachung und 
   Veterinärdienste 
VI/1 Wohnungsbauleitstelle 
VI/2 Wirtschaftsförderung 
VI/4 Stadtbau im Quartier/Domumgebung 
15 Amt für Stadtentwicklung  
     und Statistik  
15/1 Strategische Stadtentwicklung 
150  Verwaltung und Städtebauförderung 
151  Stadtentwicklung 
152  Koordination 
153  Statistik und  
   Informationsmanagement 
26 Gebäudewirtschaft der  
     Stadt Köln 
26/0 Büro der Betriebsleitung 
26/1 Interne Revision 
26/2 Qualitätssicherung Architektur 
260  Verwaltungsmanagement 
261  Objektmanagement 
262  Planen und Bauen 
263  Kulturbauten 
265 Kaufmännisches Assetmanagement 
  und Informationstechnologie 
61 Stadtplanungsamt 
61/0 Projekte 
61/1 Verwaltung 
61/2 Baugesuche 
611  Team 1 Innenstadt/Deutz und  
        Zentrale Planungsangelegenheiten 
612  Team 2 Stadtbezirke 2 bis 6 
613  Team 3 Stadtbezirke 7 bis 9 
63 Bauaufsichtsamt 
63/1 Juristische Angelegenheiten  
630  Bauaufsichtsabteilung 
632  Abteilung für Verwaltungs- und 
   Bauordnungsangelegenheiten 
67 Amt für Landschaftspflege 
     und Grünflächen 
670 Verwaltung 
671 Stadtgrün und Forst 
672 Friedhöfe 
VII/2 Planungsreferat 
VII/3 Archäologische Zone 
VII/4 Referat für Museumsangelegenheiten 
41 Kulturamt 
41/1 Verwaltung 
41/2 Personen- und projektbezogene 
   Förderung 
• 4101 Puppenspiele
43 Stadtbibliothek 
43/1 Beratung und Elektronische Dienste 
43/2 Bibliothekarische Systemanalyse,  
        EDV 
43/3 Bibliothekskundenservice und  
        interne Kommunikation 
430  Zentrale Bibliotheksverwaltung 
431  Bestandsaufbau und –erschließung 
432  Zentralbibliothek 
433  Stadtteilbibliotheken 
435  Heinrich-Böll-Archiv 
44 Historisches Archiv 
44/1 Verwaltung 
44/2 Öffentlichkeitsarbeit 
44/3 Mittelalter 
44/4 Städtische Überlieferung seit 1815 
        und Grundsatzangelegenheiten 
44/5 Nachlässe und Sammlungen 
44/6 Bestandserhaltung 
44/7 Benutzung und Bibliothek, Digitalisierung 
x 4510 Wallraf-Richartz-Museum/ 
         Fondation Corboud 
x 4511 Museum Ludwig 
x 4512 Römisch-Germanisches Museum 
x 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 
x 4514 Museum für Angewandte Kunst 
x 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 
x 4516 Museum Schnütgen 
x 4518 Kölnisches Stadtmuseum 
• 4520 NS-Dokumentationszentrum 
x 4522 Museumsdienst 
x 4523 Kunst- und Museums- 
            bibliothek
46 Bühnen 
46/0 - 46/2 Werkleitung 
461 Verwaltungsabteilung 
462 Wirtschaftsabteilung 
463 Technischer Betrieb, Bauunterhaltung, 
   Hausverwaltung 
464  Bühnentechnische Abteilung 
465  Kostümabteilung 
466  Künstlerischer Betrieb 
467  Künstlerischer Betrieb Oper 
468  Künstlerischer Betrieb Schauspiel 
47 Orchester 
47/01 Dramaturgie 
47/02-09 Orchester 
47/10 Verwaltung 
48 Stadtkonservator/in, Amt für  
     Denkmalschutz und  
     Denkmalpflege 
 
Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin - 11/Personal- und Verwaltungsmanagement 
35

Projekt // Thema Summe von Budget // Kommentar
Temporäre Gestaltung 28.187 €
Entwurf Sitzmobiliar/-Tribünen um Brunnen 2.856 €
Kooperationsvertrag RWTH AACHEN (Sitzdecks und Gastro-Hut) 20.000 €
Kooperation mit KISD zu Passagen 2019 4.760 €
Schachbretttische 571 €
Beleuchtung 8.661 €
Brunnenbeleuchtung 1.384 €
Lichtinstalltionen und amthosphärische Beleuchtung Winterprogramm 7.277 €
Technische Infrastruktur 29.419 €
Urinale & Dixies -  Miete & Leerung 6.339 €
Reinigungen Deckenleuchten 274 €
Instandhaltung Sitzdecks 1.735 €
Strom & Strom-Infrastruktur (Baustromkästen, Kabelmiete) 7.397 €
Infrastruktur für Rolltreppenkunst (Barrierefreiheit, Strom, Reinigung; TÜV) 12.424 €
Lärmschutz Gutachten diverser Veranstaltungsformate Ebertplatz 1.250 €
Ebertplatzkonzerte 20.047 €
Infrastruktur + Schallschutzmessungen + Technik 20.047 €
Projektraum & Ausstattung 1.249 €
Anschaffung Liegestühle + Ausstattung Lagerraum 1.249 €
Begrünung 6.418 €
Baumführungen und Impromptu Intervention 3.203 €
Kita-Sinnespfad 2.880 €
weitere Urban Gardening Maßnahmen 336 €
Café 32.906 €
Fertigstellung des Ausbaus des Gastro-Containers 2.944 €
Bauantrag + Kauf + Aufstellen Lagercontainer +  Herstellung der Barrierefreiheit 29.962 €
Urban Sports 9.674 €
Ausstattung Sport-Kiosk 174 €
Urban Sports Day - Sitz- und Skateelemente 1.500 €
Forschungskooperation KISD 8.000 €
Summe Platzgestaltung 136.562 € von 100.000 €
Vor Ort 17.465 €
Raummiete & Infrastruktur für Plena und AG's 7.284 €
PVCs, Flyer und Plakate (Druck & Design) 5.618 €
Filmische Dokumentation 3.397 €
Fotographische Dokumentation 1.166 €
Planet Ebertplatz Öffentlichkeitsarbeit 2.356 €
Rahmenprogramm Brunneneröffnung 795 €
Online 12.439 €
Website 3.511 €
Newsletter 433 €
Social Media 6.139 €
Planet Ebertplatz Öffentlichkeitsarbeit 2.356 €
Summe Öffentlichkeitsarbeit 29.904 € von 25.000 €
Winterprogramm 7.838 € 
Winter Begleitprogramm 2018 1.749 € 
Adventskalender Eisbahnbegleitprogramm 2019 6.089 € 
AG Partizipation und weitere partizipative Projekte 52.207 € 
Draußenseiter - Sonderausgabe und Event 595 € 
Radio-Projekt 2.500 € 
Markt für alles Mögliche 2.500 € 
Begleitprogramm Kinderpartizipation Helios+Selene 6.384 € 
Sound of Ebertplatz 4.343 € 
Urban Gaming 5.500 € 
Kooperation mit Alte Feuerwache Köln 30.385 € 
EbertPÄNZ Konzerte 8.480 € 
Summe Partizipation: 68.526 € von 60.000 €
Summe Temporäre Gestaltung: 136.562,43 € von 100.000 €
Summe Öffentlichkeitsarbeit: 29.904,17 € von 25.000 €
Summe Partizipation: 68.525,53 € von 60.000 €
Gesamtsumme 2019 - Dezernat VI Stadtraummanagement 234.992,13 € von 185.000 €
Zwischennutzung Ebertplatz - Ausgaben 2019// Dezernat VI - Stadtraummanagement
Platzgestaltung Ebertplatz
Öffentlichkeitsarbeit
Partizipation
36

Projekt Summe von Budget // Kommentar
Ausstrahlung (Installation) 7.673,00 € 
Ikonen des Schwarzen Empowerments 1.170,00 € 
DocFest on Tour 3.900,00 € 
Ebertplatz Konzertreihe (2. Do/Monat) - Kraut am Ebertplatz Konzerte 4.000,00 € 
Waldfegen Ebertplatz 2.110,00 € 
Planet Ebertplatz Diskursreihe 10.000,00 € 
Oops! I dropped my cellphone 5.500,00 € 
Gutem Begegnen, Musikprogramm + Lärmschutzmessung 9.815,94 € 
Euphoria Glasgow und Lissabon, Veranstaltungsprogramm 10.000,00 € 
Kunstraumaufsichten (erweiterte Öffnungszeiten) 7.500,00 € 
Trickfilmkiste "Der Schatz vom Ebertplatz" 5.000,00 € 
Helios + Selene / Markt für Gutes Leben + Lärmschutzmessung 9.393,00 € 
Ebertplatzkonzertreihe (2.Do/Monat) - Kulturbühne 4.526,50 € 
Ebertplatzkonzertreihe (3. Do/Monat) - Dublab Sound Journey 5.500,00 € 
Ebertplatzkonzertreihe (4. Do/Monat) - Offene Musik Bühne 3.000,00 € 
Summe 89.088,44 €                von 100.000 €
GateCrash 11.460,33 € 
Barren 13.194,76 € 
PASS (LED Treppe) 9.870,47 € 
Polemoskop 6.433,65 € 
Summe 40.959,21 €               von 50.000 €
Kellerlichter 2019 - Eisbahn Begleitprogramm 15.900,00 € 
Summe 15.900,00 €                von 45.000 €
Summe Soziokulturelles Programm: 89.088,44 €                von 100.000 €
Summe Rolltreppenkunst: 40.959,21 €               von 50.000 €
Summe Lichtkunst: 15.900,00 €               von 45.000 €
Gesamtsumme 2019 - Dezernat VII Kulturamt 130.047,65 €            von 195.000 €
von Budget
GESAMT Dez. VI Stadtraummanagement 234.992,13 € von 185.000 €
Dez. VI Zusatz - Honorarkraft Projekte- und Öfflichkeitsarbeit 41.662,51 € -
Dez. VI - 26 Brunnenunterhaltung und Reinigung 31.103,70 €  von 30. 000 €
GESAMT DEZ. VI 307.758,34 € von 215.000 €
GESAMT Dez. VII Kulturamt 130.047,65 €            von 195.000 €
GESAMT Einnahmen der Stadt Köln durch Gastronomie (30% des Umsatzes) 
Mai - Oktober 30.554,84 € -
GESAMT  ZWISCHENNUTZUNG EBERTPLATZ 437.805,99 € von 410.000 €
GESAMT  ZWISCHENNUTZUNG EBERTPLATZ minus Einnahmen 407.251,15 € von 410.000 €
Dez. III - Decken streichen der östlichen  Passagen (Amt 69) 24.500,00 €               Ebertplatz-Instandhaltungsbudget 69
Eisbahn Winterprogramm 2019 230.991,27 €                 Sonderprojekt
Einnahmen der Stadt Köln durch Gastronomie Winterprogramm 74.019,48 € an Stabstelle Events
Eigenanteil der Stadt Köln (Dez. VI) am Eisbahnprogramm (-Einnahmen) 156.971,79 €            
GESAMTSUMME Sonderprojekte Ebertplatz minus Einnahmen 181.471,79 €
Summe
Zwischennutzung Ebertplatz - Ausgaben 2019 // Dezernat VII / 41 - Kulturamt
(Sozio)kulturelles Programm
Rolltreppenkunst
Gesamtbudget Stadtverwaltung (Dez. VI + VII)
Sonderprojekte (Dez. VI & VIII)
Lichtkunst
37

Beschlussvorlage Rat

3001 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/61/1 
61/0 Geye Sa 
Vorlagen-Nummer 
 2156/2020 
Freigabedatum 
31.08.2020  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Ebertplatz: Fortführung der Zwischennutzung und Ausarbeitung eines 
Zwischennutzungskonzeptes für den Zeitraum nach Juni 2021  
Arbeitstitel: Fortführung der Zwischennutzung Ebertplatz 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss s. Anlage 2 
 
03.09.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
 
08.12.2020 
 
Beschluss: 
1. Der Rat nimmt den Zwischenbericht 2019 zur Kenntnis. 
 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzepts für eine Fortführung der 
Zwischennutzung, welches bis zum 1. Quartal 2021 inkl. inhaltlicher Schwerpunkte und Finan-
zierungsplan als Beschlussvorlage eingeht 
 
Alternative:  
Die Zwischennutzung wird im Juni 2021 beendet und die Aktivitäten werden nicht fortgeführt. 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.01.2021 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 25.01.2021 
Rat 04.02.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
Gemäß Ratsbeschluss vom 20.03.2018 läuft die städtisch-koordinierte Zwischennutzung Ebertplatz 
regulär im Juni 2021 aus. Der Zwischenbericht 2019 dokumentiert die positiven Entwicklungstenden-
zen am Ebertplatz deutlich und fungiert als Fundament für eine qualifizierte Weiterentwicklung und 
etwaige Fortführung des Zwischennutzungskonzeptes. Um die bisherigen Bemühungen seitens der 
Stadt, sowie das vielfältige Engagement der Stadtgesellschaft nicht ins Leere laufen zu lassen, und 
nicht zuletzt aufgrund der stadträumlichen Bedeutung des Ebertplatzes sowie der medialen Aufmerk-
samkeit, ist es von großer Bedeutung den begonnen Prozess ohne Unterbrechung weiter voran zu 
treiben. Hierfür setzt eine kontinuierliche Weiterführung der Zwischennutzung bis hin zur langfristigen 
Umgestaltung wichtige Signale. Ziel ist es, den Ebertplatz gemeinschaftlich mit der Stadtgesellschaft 
und Anwohnerschaft langfristig als einen attraktiven und sicheren Ort für alle Kölner*innen zu etablie-
ren - hierzu gehören sowohl bauliche, als auch gestalterische und programmatische Maßnahmen. 
Deshalb soll in dieser Beschlussvorlage eine Entscheidung getroffen werden, ob die Verwaltung be-
auftragt wird bis zum 1. Quartal 2021 ein erweitertes Zwischennutzungskonzept zur Fortführung der 
bisherigen Zwischennutzung auszuarbeiten. Falls sich für eine Weiterführung der Zwischennutzung 
ausgesprochen wird, wird die Verwaltung eine weitere Beschlussvorlage mit einem Konzeptvorschlag 
im ersten Quartal 2021 in die gleiche Beratungsfolge und Beschlussfolge einbringen. In dieser wür-
den auch die haushaltsmäßigen Auswirkungen dargestellt.  
 
Anlagen  
Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit 
Anlage 1 Zwischenbericht Ebertplatz

Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

607 Zeichen

A N L A G E  0  
 
Ebertplatz: Fortführung der Zwischennutzung und Ausarbeitung eines 
Zwischennutzungskonzeptes für den Zeitraum nach Juni 2021 
 
Arbeitstitel: Fortführung der Zwischennutzung Ebertplatz 
Vorlage  2156/2020 
 
 
 
Die Verwaltung bittet um Behandlung der Vorlage trotz eingetretener Verfristung, da 
der verwaltungsinterne Prüf- und Abstimmungsprozess aufgrund der vielen 
beteiligten Dienststellen zeitlich mit der Abgabefrist der Beschlussvorlage zusammen 
fiel. 
Die Vorlage sollte zudem im Kontext des Bedarfsfestellungsbeschlusses (Vorlage 
1939/2020) zum Ebertplatz diskutiert werden.

Beratungsverlauf (5)

03.09.2020 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 4.2.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.12.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
25.01.2021 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
26.01.2021 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
04.02.2021 Rat
TOP 10.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2156/2020
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
09.12.2020
Erstellt
15.07.2020 14:06