Mandari Insight

1872/2024

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates der CDU-Fraktion aus der Sitzung in der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 11.03.2024 betrf. „Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Vorgebirgstraße"

Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV) 18.06.2024

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 16.09.2024, TOP 7.1.1

Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

3969 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/682/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1872/2024 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 17.06.2024 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
der CDU-Fraktion aus der Sitzung in der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 
11.03.2024 betrf. „Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Vorgebirgstraße" 
Die CDU-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. „Woher kommt die Zahl von 11 Unfällen mit Fahrradbeteiligung auf der Vorgebirg-
straße innerhalb von drei Jahren, wenn der Bezirksvertretung Rodenkirchen von der 
zuständigen Behörde, der Polizei Köln, kein einziger Unfall innerhalb der vergangenen 
zehn Jahre gemeldet wurde? 
2. Wenn sich tatsächlich innerhalb von 3 Jahren auf 900.000 Fahrradfahrten – oder in-
nerhalb von 10 Jahren auf 3 Millionen Fahrradfahrten – 11 Unfälle mit Fahrradbeteili-
gung ereigneten, also 0,0012 % der Fahrten respektive 0,0004 %: Wo ist die Schmerz-
grenze der Verwaltung in Bezug auf die Verkehrssicherheit der Radfahrer, dass sie in 
einem Gebiet, dass nach ihren eigenen Auskünften 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=965890&type=do 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=897874&type=do 
fast 1000 Parkplätze weniger als erforderlich vorhält, weitere 160 potentielle Park-
plätze aus dem Spiel nimmt? 
3. Wie viele Unfälle mit Fahrradbeteiligung ereigneten sich im Vergleichszeitraum auf 
dem Fahrradweg durch den Vorgebirgspark, wie viele davon durch Mitwirkung von 
Kindern und wie viele durch Mitwirkung von Hunden? 
4. Wie viele Menschen nutzen den Radweg durch den Vorgebirgspark täglich? 
5. Was hat die Ertüchtigung des Radwegs durch den Vorgebirgspark in den vergangenen 
10 Jahren gekostet?“ 
 
 
Antwort der Verwaltung 
 
Zu Frage 1: 
 
Laut Auskunft der Polizei vom 19.02.24 gab es gemäß der Verkehrsunfallstatistik in den Jah-
ren 2021, 2022, 2023 und 2024 (bis zum Eingabestand am 19.02.2024) auf der Vorgebirg-
straße zwischen „Am Vorgebirgstor“ und dem Zollstockgürtel 11 Unfälle mit der Beteiligung

2 
 
von Radfahrenden bzw. Zu Fuß Gehenden. Diese Unfälle sind der Kategorie 3 - Unfall mit 
Leichtverletzten zu zuordnen. 
Eine Unfallhäufung liegt vor, wenn sich auf einer Strecke oder in einer Kreuzung mindestens 
drei Unfälle mit Personen- oder erheblichen Sachschäden ereignet haben und diese Unfälle 
auf der gleichen Ursache beruhen.  
Da die Unfälle nicht den Kriterien gemäß des Erlasses des Ministeriums für Verkehr, Energie 
und Landesplanung vom 10.06.2021 für Unfallhäufungsstellen entsprechen, wurden sie nicht 
gemeldet.  
 
 
Zu Frage 2: 
 
Im Jahr 2022 starben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.788 Menschen in 
Deutschland bei Straßenverkehrsunfällen. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr 
verfolgt das Ziel der „Vision Zero“: Das heiß, keine Toten im Straßenverkehr. Jedes Opfer ei-
nes Verkehrsunfalls ist eines zu viel. 
 
 
Zu Frage 3: 
 
Laut Auskunft der Polizei vom 04.03.24 gab es gemäß der Verkehrsunfallstatistik in den Jah-
ren 2021, 2022, 2023 und 2024 (bis zum Eingabestand 01.03.2024) auf dem Radweg durch 
den Vorgebirgspark zwischen „Am Vorgebirgstor“ und dem Zollstockgürtel 6 Unfälle mit der 
Beteiligung von Radfahrenden bzw. Zu Fuß Gehenden, wobei hier ein Unfall der Kategorie 2 - 
Unfall mit Schwerverletzten war und die Übrigen der Kategorie 3 Unfall mit Leichtverletzten 
zuzuordnen war. Ein Verkehrsunfall ereignete sich unter Beteiligung eines Kindes und ein 
Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Tieres. 
 
 
Zu Frage 4: 
 
Im Jahr 2021 wurde im Vorgebirgspark zwischen Markusstraße und Raderberggürtel der Rad-
weg auf einer Länge von ca. 450 m für ca. 250.000 € saniert, aber nicht verbreitert. 
Der Fachdienstelle sind neben der oben genannten Sanierung des Radweges im Jahr 2021 
keine weitere Maßnahme in den letzten 10 Jahren bekannt.

Beratungsverlauf (1)

16.09.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 7.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Vorgebirgstraße
  • Markusstraße
  • Am Vorgebirgstor
  • Zollstockgürtel 11
  • Raderberggürtel

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1872/2024
Typ
Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV)
Datum
18.06.2024
Erstellt
10.06.2024 08:19