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2134/2022

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022

Mitteilung Ausschuss 24.08.2022

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Kölner Statistische Nachrichten 
Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln 
Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 
2022

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 2 
Zusammenfassung: 
Der Kölner Arbeitsmarkt stand im vergangenen Jahr 2021 besser da, als von vielen Expert*innen 
erwartet wurde. Nach dem durch die Corona-Pandemie bedingten Rückgang der Beschäftigtenzahlen 
in 2020 war die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Köln bereits zur Jahresmitte 2021 
merklich gestiegen und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 11 800 (+2,0 Prozent) auf 591 400 
(entspricht dem Vorkrisenniveau). Schließlich wurde in Köln Ende September 2021 mit 599 600 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein Allzeithoch erreicht. Außerdem erhöhten sich die 
sozialversicherungspflichtigen offenen Stellen 2021 um ganze neun Prozent (+1 500) gegenüber 
2020. 
Auf der anderen Seite der Medaille steht allerdings, dass zwar die Zahl der ausschließlich geringfügig 
Beschäftigten in Köln stagniert (-0,3%), jedoch die Zahl derer, die als Nebenjob zusätzlich zu ihrer 
Hauptbeschäftigung eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, um 3 000 (+6,8%) gestiegen 
ist. Außerdem wird die Beschäftigungszunahme in Köln vor allem von Menschen getragen, die neu 
nach Köln ziehen. Die Vermittlung der arbeitslosen Kölnerinnen und Kölner ist dagegen schwieriger. So 
ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen von 2020 auf 2021 um mehr als ein Viertel gestiegen (+5  789, 
+26,8%). Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote nahm in 2021 mit 9,3 Prozent trotz des 
Beschäftigungshochs nicht ab. Zum einen ist die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau im Anschluss an 
die Entwicklung in 2020 gestartet und der stärkere Rückgang ab September 2021 konnte dies (noch) 
nicht kompensieren. Zum anderen spiegelt diese Entwicklung die zum Teil fehlende Übereinstimmung 
der Qualifikationsprofile der in Köln wohnenden Arbeitslosen mit den Anforderungsprofilen der 
angebotenen Stellen wider (Qualifikations-Mismatch).
Das Thema Kurzarbeit spielte im Jahresverlauf 2021 im Gegensatz zur Entwicklung in 2020 eine 
untergeordnetere Rolle, wenngleich Kurzarbeit weiterhin als stabilisierend wirkt und viele Menschen 
vor Arbeitslosigkeit schützt. Im Gesamtjahr 2021 meldeten rund 3 200 Kölner Unternehmen für 
45 100 Arbeitnehmer*innen Kurzarbeit an (8% aller Arbeitnehmer*innen). Im Vorjahr waren es noch 
16 400 Betriebe mit 212 100 Beschäftigten (37% aller Arbeitnehmer*innen). 
Die Beschäftigtenentwicklung unterscheidet sich auch 2021 branchenspezifisch. In Folge der Corona-
Krise ist die Beschäftigung beispielsweise im Einzelhandel (-3 000 Arbeitsplätze oder -8,2%) und im 
Gastgewerbe (-1 700 Arbeitsplätze oder -8,7%) weiter deutlich zurückgegangen. Deutliche 
Arbeitsplatzgewinne verbuchten vor allem der Großhandel (+4 700 oder +18,0%), die Öffentliche 
Verwaltung (+4 000 oder +13,9%) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (+3 200 oder +4,2%). Von 
diesen Beschäftigungszuwächsen konnten insbesondere Ausländer*innen, Jüngere und 
Akademiker*innen profitieren. 
Nach der aktuellen IAB-Regionalprognose von März 2022 soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten in Köln in diesem Jahr um 1,7 Prozent auf rund 602 900 steigen und gleichzeitig die 
jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl ziemlich deutlich auf 50 700 zurückgehen (-10,3%). Diese 
vorläufige Prognose steht unter der Prämisse, dass der Ukraine-Krieg nicht noch weiter eskaliert, aber 
auch nicht schnell beendet sein wird.

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 3 
Nach dem Krisenjahr 2020:  
Beschäftigung in Köln 2021 mit neuem Rekordwert 
Nach dem krisenbedingten Einbruch in 2020 in Folge der Corona-Pandemie ist die Beschäftigung am 
Arbeitsort Köln im letzten Jahr 2021 wieder merklich gestiegen: Bereits zur Jahresmitte 2021 erhöhte 
sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 11 800 auf 
591 400 und erreichte damit exakt wieder das Vorkrisenniveau von Dezember 2019 (+2,0%, Grafik 1). 
Mit einem Beschäftigungszuwachs um rund 14 000 (+2,8%) hat hierzu alleine der Dienstleistungs-
sektor beigetragen, während die Beschäftigung im Produktionssektor weiter um rund 2 300 (-2,8%) 
zurückging. 
Ende September 2021 wurde mit 599 600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln ein neuer 
Höchststand seit jeher erreicht. Beigetragen hierzu hat die Zunahme von rund 8 200 Beschäftigten 
(+1,4%) gegenüber Juni 2021. 
Erfahrungsgemäß gilt das dritte Quartal als Jahreshöchststand bei der Beschäftigung, weil zu diesem 
Zeitpunkt die Auszubildenden in die Beschäftigung eintreten. 
Grafik 1: Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Köln seit 2016 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
579 638
591 408
599 621
430 000
457 000
484 000
511 000
538 000
565 000
592 000
619 000
-7 000
-3 500
 0
3 500
7 000
10 500
14 000
17 500
I/16
II/16
III/16
IV/16
I/17
II/17
III/17
IV/17
I/18
II/18
III/18
IV/18
I/19
II/19
III/19
IV/19
I/20
II/20
III/20
IV/20
I/21
II/21
III/21
Veränderungen zum Vorjahresquartal SVP-Beschäftigte

Kölner Statistische Nachrichten – 4/2019 
Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 4 
Köln mit überdurchschnittlichem Beschäftigungszuwachs von 2020 zu 2021 
Köln liegt mit seiner Beschäftigungszunahme vom Sommer 2020 bis zum Sommer 2021 (+2,0%) im 
Vergleich zu anderen deutschen Großstädten hinter Berlin (+2,8%) an zweiter Stelle (Grafik2). 
Grafik 2: Entwicklung der Beschäftigten in Köln sowie in Vergleichsstädten 2020 bis 2021 (jeweils am 30.06.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Dienstleistungssektor insgesamt bei 512 000 Beschäftigten – 
Verluste bei Einzelhandel und Gastgewerbe 
Die Zahl der Beschäftigten im in Köln dominierenden Dienstleistungssektor – 86 Prozent aller Kölner 
Beschäftigten sind hier tätig – ist im letzten Jahr wieder deutlich um 2,8 Prozent von 498 000 auf 
512 000 gestiegen. Innerhalb des Sektors kam es sowohl zu Arbeitsplatzverlusten als auch zu 
Zuwächsen (Tabelle 1). 
In Folge der Corona-Krise ist die Beschäftigung im Einzelhandel (-3 000 Arbeitsplätze oder -8,2%) und 
im Gastgewerbe (-1 700 Arbeitsplätze oder -8,7%) deutlich zurückgegangen. 
Beschäftigtenzuwächse bei Großhandel, Gesundheitsämtern 
und Krankenhäusern 
Dagegen gab es innerhalb des Dienstleistungssektors zwischen Mitte 2020 und 2021 den höchsten 
absoluten Beschäftigtenzuwachs im Bereich Handelsvermittlung und Großhandel. Hier erhöhte sich 
die Beschäftigtenzahl um 4 700 auf nunmehr 30 800 Arbeitsplätze (+18,0%). Beigetragen hierzu hat  
2,8
2,0
1,9
1,7
1,4
1,2
1,1
1,0
1,0
0,2
1,8
1,4
0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0
Berlin
Köln
Leipzig
Dortmund
Düsseldorf
München
Hamburg
Stuttgart
Nürnberg
Frankfurt/Main
NRW
Deutschland
Veränderungen in Prozent

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 5 
auch in Folge der Corona-Pandemie insbesondere der Beschäftigungszuwachs im Großhandel mit 
Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+3 700 Arbeitsplätze oder +74,9%,  
Tabelle 2). 
Die Öffentliche Verwaltung verzeichnete unter anderem durch die personelle Verstärkung in den 
Gesundheitsämtern ein Beschäftigungsplus von rund 4 000 Arbeitsplätzen (+13,9%, Tabelle 3). Dieses 
resultiert fast ausschließlich aus dem Bereich Allgemeine öffentliche Verwaltung (+3 900 Arbeitsplätze 
bzw. +24,8%). 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Köln 2020 und 2021 (jeweils am 30.6.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Zahl Prozent
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei  192  196  4 2,1
Bergbau,Gewinnung von Erdöl und Erdgas, Steine und Erden 1 658 1 629 - 29 -1,7
Verarbeitendes Gewerbe 54 505 52 019 -2 486 -4,6
darunter:
Ernährungsgewerbe 6 141 6 016 - 125 -2,0
Druckgewerbe, Vervielfältigung von Datenträgern 1 467 1 290 - 177 -12,1
Chemie- und Pharmaindustrie 7 290 7 191 - 99 -1,4
Maschinenbau 7 811 7 377 - 434 -5,6
Elektrotechnik 3 672 3 442 - 230 -6,3
Energieversorgung 4 502 4 456 - 46 -1,0
Abwasser- und Abfallentsorgung, Umweltreinigung, Recycling 3 360 3 397  37 1,1
Baugewerbe 17 345 17 600  255 1,5
Produktionssektor insgesamt 81 562 79 297 -2 265 -2,8
Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ 69 730 71 590 1 860 2,7
darunter:
Handelsvermittlung und Großhandel 26 067 30 765 4 698 18,0
Einzelhandel 36 073 33 121 -2 952 -8,2
Gastgewerbe 19 827 18 093 -1 734 -8,7
Verkehr und Lagerei (Logistik) 39 378 40 844 1 466 3,7
darunter:
Landverkehr, Pipelines 14 272 14 582  310 2,2
Luftfahrt 2 836 2 421 - 415 -14,6
Lagerei sowie sonstige Verkehrsdienstleistungen 13 185 13 291  106 0,8
Post-, Kurier- und Expressdienste 9 085 10 550 1 465 16,1
Information und Kommunikation 49 654 51 567 1 913 3,9
darunter:
Rundfunkveranstalter 7 151 7 260  109 1,5
Telekommunikation 4 379 3 389 - 990 -22,6
Dienstleistungen der Informationstechnologie 23 813 25 677 1 864 7,8
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 37 538 37 894  356 0,9
darunter:
Kreditgewerbe 11 801 11 601 - 200 -1,7
Versicherungsgewerbe 23 903 24 336  433 1,8
Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen 107 265 109 744 2 479 2,3
darunter:
Rechts-, und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 15 264 14 932 - 332 -2,2
Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung 27 763 28 628  865 3,1
Forschung und Entwicklung 6 812 6 855  43 0,6
Werbung und Marktforschung 8 110 8 038 - 72 -0,9
Befristete Überlassung v. Arbeitskräften (Zeitarbeit) 13 290 15 249 1 959 14,7
Weitere Dienstleistungen: 174 684 182 379 7 695 4,4
darunter:
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 28 811 32 813 4 002 13,9
Erziehung und Unterricht 26 520 27 488  968 3,7
Gesundheits- und Sozialwesen 75 417 78 576 3 159 4,2
Dienstleistungssektor insgesamt 498 076 512 111 14 035 2,8
Insgesamt 579 638 591 408 11 770 2,0
  Veränderung 2020-2021
20212020Branchen nach Wirtschaftszweigklassifikation WZ 2008

Kölner Statistische Nachrichten – 4/2019 
Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 6 
 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2020 und 2021 – Handelsvermittlung und Großhandel 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2020 und 2021 – Öffentliche Verwaltung 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Auch im Gesundheits- und Sozialwesen erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 3 200 auf nunmehr 
78 600 Arbeitsplätze (+4,2%). Beigetragen hierzu haben auch in Folge der Corona-Pandemie 
insbesondere die Beschäftigungszuwächse im Krankenhausbereich (+1 000 Arbeitsplätze oder +4,2%, 
Tabelle 4), aber auch in der sozialen Betreuung älterer Menschen und Behinderter (+600 Arbeitsplätze 
oder +5,9%). 
Tabelle 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2020 und 2021 – Gesundheits- und Sozialwesen 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
  
Zahl  Prozent
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 28 811 32 813 4 002 13,9
darunter:
Allgemeine öffentliche Verwaltung 15 546 19 397 3 851 24,8
Öffentliche Verwaltung auf den Gebieten Gesundheit, Bildung, Kultur und Soziales 2 762 2 665 - 97 -3,5
Wirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht  767  729 - 38 -5,0
Rechtspflege 1 953 2 047  94 4,8
Sozialversicherung 5 604 5 765  161 2,9
Übrige öffentliche Verwaltung (Feuerwehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung) 2 179 2 210  31 1,4
Branchensegmente WZ 2008 2020 2021
Veränderung 
2020-2021
Zahl  Prozent
Handelsvermittlung und Großhandel 26 067 30 765 4 698 18,0
darunter:
Handelsvermittlung 6 134 6 473  339 5,5
Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren  65  68  3 4,6
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren 4 919 8 602 3 683 74,9
Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 6 206 6 797  591 9,5
Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik  417  436  19 4,6
Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör 2 184 2 685  501 22,9
Sonstiger Großhandel 6 142 5 704 - 438 -7,1
Branchensegmente WZ 2008
Veränderung
2020-20212020 2021
Zahl  Prozent
Gesundheits- und Sozialwesen 75 417 78 576 3 159 4,2
darunter:
Krankenhäuser 24 458 25 492 1 034 4,2
Arzt- und Zahnarztpraxen 10 982 11 324  342 3,1
Sonstiges Gesundheitswesen 7 246 7 538  292 4,0
Pflegeheime 6 394 6 518  124 1,9
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime 2 979 3 025  46 1,5
Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1 409 1 582  173 12,3
Soziale Betreuung älterer Menschen und Behinderter 9 405 9 961  556 5,9
Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 12 544 13 136  592 4,7
Branchensegmente WZ 2008
Veränderung
2020-20212020 2021

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 7 
Leichte Rückgänge bei Maschinenbau, Elektrotechnik und Druckgewerbe 
Im Produktionssektor insgesamt sind im Saldo rund 2 300 Arbeitsplätze verloren gegangen  
(-2,8%). Allein das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen deutlichen Beschäftigungsrückgang um 
rund 2 500 Mitarbeitende (-4,6%). In Folge der Corona-Krise und den damit verbundenen 
Lieferengpässen und Produktionsdrosselungen gab es hier vor allem im Maschinenbau (-434 oder -
5,6%), in der Elektrotechnik (-230 oder -6,3%) und im Druckgewerbe (-177 oder -12,1%) leichte 
Beschäftigungsrückgänge. Dagegen konnte das Baugewerbe mit 255 zusätzlichen Arbeitsplätzen 
(+1,5%) leicht zulegen. 
Beschäftigungszuwächse eher bei Ausländer*innen, Jüngeren und 
Akademiker*innen 
Deutlich stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Ausländer*innen, nämlich um 
+4 100 oder 4,7 Prozent (Tabelle 5). Mit 91 000 Beschäftigten liegt ihr Anteil an der 
Gesamtbeschäftigung damit bei 15 Prozent. 
Tabelle 5: Struktur der Beschäftigung am Arbeitsort Köln 2020 und 2021 (jeweils am 30.6.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Überdurchschnittlich stieg die Beschäftigung bei den Jüngeren unter 25 Jahren (+2 300 oder +4,5%). 
Der Beschäftigungsanstieg um +4 800 oder 4,6 Prozent auf 108 700 bei den älteren Beschäftigten (55 
bis 65 Jahre) ist überwiegend demografisch bedingt. 
Prozentual am stärksten erhöhte sich jedoch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ab 
65 Jahre bis zur Regelaltersgrenze, nämlich um 538 oder 8,7 Prozent; eine Folge der sich sukzessiv 
erhöhenden Regelaltersgrenze. 
Zahl Prozent
 insgesamt 579 638 591 408 11 770 2,0
Männer 309 428 314 998 5 570 1,8
Frauen 270 210 276 410 6 200 2,3
Deutsche 492 714 500 412 7 698 1,6
Ausländer*innen 86 919 90 985 4 066 4,7
Jüngere unter 25 Jahre 51 441 53 751 2 310 4,5
25 bis unter 55 Jahre 418 114 422 207 4 093 1,0
55 bis unter 65 Jahre 103 871 108 700 4 829 4,6
65 bis Regelaltersgrenze 6 212 6 750  538 8,7
Vollzeitbeschäftigte 414 975 419 865 4 890 1,2
Teilzeitbeschäftigte 164 663 171 543 6 880 4,2
Auszubildende 20 761 19 090 -1 671 -8,0
Einpendler*innen 283 690 294 619 10 929 3,9
Auspendler*innen 128 205 134 548 6 343 4,9
anerkannter Berufsabschluss 282 924 283 915  991 0,4
akademischer Berufsabschluss1) 153 476 162 233 8 757 5,7
ohne Berufsabschluss 80 535 84 234 3 699 4,6
Geringfügig Beschäftigte insgesamt2) 115 768 118 558 2 790 2,4
Geringfügig Beschäftigte (ausschließlich) 71 416 71 208 - 208 -0,3
Geringfügig Beschäftigte (Nebenjob) 44 352 47 350 2 998 6,8
1) Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatexamen, Promotion
2) Geringfügig entlohnte Beschäftigte und Kurzzeitbeschäftigte
Veränderungen 2020-2021
2020 2021Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Kölner Statistische Nachrichten – 4/2019 
Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 8 
Hochqualifizierte Arbeitnehmer*innen konnten bei der Gesamtbeschäftigung deutlich zulegen: Ihre 
Beschäftigtenzahl erhöhte sich um 8 800 Personen (+5,7%). Bei den Nicht-Akademiker*innen 
verzeichnete die Beschäftigung dagegen lediglich ein leichtes Plus (+1 000 oder +0,4%). 
Sowohl die Zahl der Vollzeitbeschäftigten als auch die der Teilzeitbeschäftigten steigt: Allerdings ist 
die Teilzeitbeschäftigung mit einem Zuwachs von 6 900 Personen oder 4,2 Prozent stärker gestiegen, 
als die Vollzeitbeschäftigung (+4 900 oder +1,2%). Dabei ist Teilzeitarbeit nach wie vor eine Domäne 
der Frauen: Während in Köln nur rund 17 Prozent der Männer (52 600) einer sozialversicherungs-
pflichtigen Teilzeittätigkeit nachgehen, sind es bei den Frauen 43 Prozent (118 900).  
Die Beschäftigung bei den Frauen insgesamt ist von Mitte 2020 bis Mitte 2021 etwas stärker gestiegen 
als bei den Männern: +6 200 Frauen (+2,3%) und +5 600 Männer (+1,8%). 
Anstieg der geringfügigen Beschäftigung im Nebenjob 
Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse1 ist insgesamt von Mitte 2020 bis 
Mitte 2021 um rund 2 800 auf 119 000 gestiegen (+2,4%). Während die Zahl der ausschließlich 
geringfügig Beschäftigten in Köln stagniert (-0,3%), ist die Zahl derer, die als Nebenjob zusätzlich zu 
ihrer Hauptbeschäftigung eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben um 3 000 (+6,8%) 
gestiegen. Mit einem Anteil von 60 Prozent Mitte 2021 sind Frauen in Minijobs gegenüber Männern 
(40%) überrepräsentiert. 
Kurzarbeit weiterhin wichtiges Instrument 
Auch im Hinblick auf die aktuelle Pandemieentwicklung wirkt die Kurzarbeit2 weiterhin als 
Stabilisierung und schützt viele Menschen vor Arbeitslosigkeit.3 Im Gesamtjahr 2021 wurden von den 
Kölner Unternehmen 3 231 neue Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 45 077 Arbeitnehmer*innen 
gestellt (8% aller Arbeitnehmer*innen). Im Krisenjahr 2020 waren es noch 16 355 Betriebe mit 
212 086 Beschäftigten (37% aller Arbeitnehmer*innen). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 547 
Millionen Euro Kurzarbeitergeld von der Kölner Arbeitsagentur an die Betriebe ausgezahlt. Das sind 
knapp 2,2 Millionen Euro pro Arbeitstag.  
1 Geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse liegen vor, wenn das monatliche Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung regelmäßig 
450 Euro nicht überschreitet. Sie werden nicht zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gezählt. 
2 Kurzarbeitergeld soll einen Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen und auch den Arbeitsplatz erhalten, wenn die aktuelle 
Situation eines Betriebes Entlassungen notwendig machen würde. Ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn Arbeitgebende die 
regelmäßige Arbeitszeit kürzen müssen, und dies bei der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt haben. In den meisten Fällen geschieht 
das aus konjunkturellen Gründen, da die wirtschaftliche Lage eines Betriebes schlecht ist. In der Corona-Pandemie wird auch für 100-
prozentige Kurzarbeit ohne jegliche Arbeitsleistung Kurzarbeitergeld gezahlt. 
3 Agentur für Arbeit Köln: 2021: Der Kölner Arbeitsmarkt im Jahresverlauf 2021; Siehe auch unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-
ort/koeln/presse/002-22,  abgerufen am 20.1.2022

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 9 
In Folge des zweiten Lockdowns im November 2020 war die Zahl der Beschäftigten, für die Kurzarbeit 
angezeigt wurde, bis Januar 2021 zunächst wieder sukzessive auf 26 000 angestiegen (Grafik 3). Seit 
Februar 2021ging sie bis zum im Juni 2021 kontinuierlich auf 384 Personen im November 2021 zurück. 
Von Dezember 2021 bis Januar 2022 nahm die Zahl der Kurzarbeitsmeldungen vor allem in Folge der 
2G(+)-Regelungen insbesondere im Gastgewerbe und im Handel wieder zu. Seit Februar war sie 
zunächst rückläufig, ist aber im Mai aufgrund von Lieferengpässen wieder angestiegen. 
Grafik 3: Anzeigen für Beschäftigte in Kurzarbeit in Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Stärkerer Rückgang der Arbeitslosigkeit in Köln seit September 2021 
Als Anknüpfung an die Entwicklungen 2020 ist die Arbeitslosigkeit in Köln 4 auf sehr hohem Niveau ins 
Jahr 2021 gestartet, ab September aber stärker gefallen als 2020 (Grafik 4). Diese positive Entwicklung 
wird allerdings im Jahresdurchschnittswert von 2021 mit einer Arbeitslosenquote von 9,3 Prozent 
verdeckt (Grafik 5). 
4 Die Arbeitsmarktstatistik ermittelt die Arbeitslosenzahl lediglich am Wohnort Köln. Von den insgesamt 591 400 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln waren 2021 die Hälfte Einpendler*innen (294 600) mit 
Wohnort außerhalb Kölns. Der Anteil der Kölner*innen, die außerhalb Kölns arbeiten (134 500 Auspendler*innen), beträgt 
23 Prozent. 326
498
35 870
131 459
16 027
5 389
3 218
1 115
746
1 093
7 454
8 891
26 475
9 196
2 956
1 171
1 738
622
406
280
885
364
384
1 395
3 464
3 223
2 372
739
1 421
 0
2 500
5 000
7 500
10 000
12 500
15 000
17 500
20 000
22 500
25 000
27 500
30 000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2020
2021
2022
Personen in Anzeigen über Kurzarbeit
Die Anzeigepflicht für wirtschaftlich bedingte Saison-Kurzarbeit ist ab September 2016 entfallen. 
Aus verfahrenstechnischen Gründen können die Anzeigen zur Kurzarbeit noch vereinzelt Anzeigen 
zum Saison-Kurzarbeitergeld beinhalten.

Kölner Statistische Nachrichten – 4/2019 
Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 10 
Ein Grund für den gleichzeitigen Anstieg von Beschäftigung und weiterhin höherer Arbeitslosigkeit auf 
dem Kölner Arbeitsmarkt ist die zum Teil fehlende Übereinstimmung der Qualifikationsprofile der in 
Köln wohnenden Arbeitslosen mit den Anforderungsprofilen der angebotenen Stellen (Qualifikations-
Mismatch). Die Beschäftigungszunahme wird vor allem von Menschen getragen, die neu nach Köln 
ziehen. Die Vermittlung der arbeitslosen Kölnerinnen und Kölner ist dagegen schwieriger: 62 Prozent 
von ihnen besitzen keine Berufsausbildung. 
Grafik 4: Arbeitslosenzahl und –quote1) in Köln  
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Die Unterbeschäftigung, welche die Zahl der Kölnerinnen und Kölner, die insgesamt eine 
Beschäftigung suchen, umfasst (Arbeitslose plus zum Beispiel Teilnehmende an 
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen), ist zum Jahresende 2021 im Vergleich zum Vorjahr von rund 
71 800 um 6 900 auf 64 900 Personen gesunken (-9,6%). 
47 679
47 037
46 663
52 986
56 830
58 013
59 828
60 723
59 434
58 620
57 462
57 051
59 855
59 449
58 391
58 150
57 591
57 355
57 171
57 019
54 955
53 645
52 823
51 934
53 358
52 849
52 284
51 549
50 930
0 %
1,5 %
3 %
4,5 %
6 %
7,5 %
9 %
10,5 %
 0
7 500
15 000
22 500
30 000
37 500
45 000
52 500
60 000
Jan 20
Feb 20
Mrz 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mrz 21
Apr 21
Mai 21
Jun 21
Jul 21
Aug 21
Sep 21
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mrz 22
Apr 22
Mai 22
Arbeitslose Arbeitslosenquote
1) Zu den Arbeitslosen im Sinne des Sozialgesetzbuch III (SGB III -Arbeitsförderung) zählen alle Personen, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur eine kurzzeitige 
Beschäftigung ausüben, die der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehen, nicht arbeitsunfähig erkrankt sind, das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich persönlich bei der Bundesagentur für 
Arbeit gemeldet haben und somit von der Arbeitsverwaltung registriert werden.

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 11 
Neben den statistisch ausgewiesenen 51 900 Arbeitslosen zum Jahresende 2021 suchten im 
Dezember 13 000 Kölnerinnen und Kölner eine Beschäftigung, während sie sich in einer Förderung 
befanden oder aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen 
(Unterbeschäftigung im engeren Sinne). 
Grafik 5: Arbeitslosenzahl und -quote seit 2016 (Jahresdurchschnittswerte) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
In den Vergleichsstädten verlief die Entwicklung der Arbeitslosenzahl in ganz verschiedene Richtungen 
(Grafik 6). In Berlin nahm sie mit einem Plus von drei Prozent stärker zu als in Köln, in Stuttgart und 
Nürnberg dagegen sank sie (-4,8% und -3,5%). 
Anstieg der Arbeitslosigkeit bei fast allen Personengruppen 
Von 2020 bis 2021 verzeichneten fast alle Personengruppen eine Erhöhung der Arbeitslosenzahl 
(Tabelle 6, Grafik 7): Weit überdurchschnittliche Steigerungen bei den Arbeitslosenzahlen waren 
insbesondere bei den Langzeitarbeitslosen
5 (+26,8%), wo alleine im letzten Jahr ein extremer Schub zu 
beobachten war, den älteren Arbeitslosen über 55 Jahre (+11,3%) sowie den SGB-II-Arbeitslosen6 
(+10,2%) zu beobachten. Dagegen ist sowohl die Zahl bei den SGB-III-Arbeitslosen7 (-12,6%) als auch 
bei den Jüngeren unter 25 Jahre (-2,2%) zurückgegangen. 
5 Als Langzeitarbeitslose gelten alle Personen, die am jeweiligen Stichtag der Zählung ein Jahr (hier: 364 Tage) und länger bei den Agenturen 
für Arbeit oder bei den Trägern für Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II arbeitslos gemeldet waren. 
6SGB-II-Arbeitslose beziehen Arbeitslosengeld II als eine Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II für erwerbsfähige 
Leistungsberechtigte (Hartz IV). 
7SGB-III-Arbeitslose erhalten Arbeitslosengeld I als Lohnersatzleistung anstelle des ausfallenden Arbeitsentgeltes im Rahmen der 
Arbeitslosenversicherung. 
49 596
48 227
45 968 46 397
55 194
56 528
8,7 8,4
7,9
7,8
9,2 9,3
0 %
1 %
2 %
3 %
4 %
5 %
6 %
7 %
8 %
9 %
10 %
11 %
12 %
 0
5 000
10 000
15 000
20 000
25 000
30 000
35 000
40 000
45 000
50 000
55 000
60 000
2016 2017 2018 2019 2020 2021
Zahl Quote

Kölner Statistische Nachrichten – 4/2019 
Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 12 
Tabelle 6: Kennziffern zur aktuellen Arbeitsmarktentwicklung 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Mehr offene Stellen 2021 
Im vergangenen Jahr ist in Köln die Anzahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten 
sozialversicherungspflichtigen offenen Stellen gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, und zwar um 
1 500 auf nunmehr 17 600 (+9,0%, Tabelle 6). Tendenziell bewirkten beide Lockdowns8 unmittelbar 
einen Rückgang der von den Kölner Unternehmen gemeldeten offenen Stellen (Grafik 8). 
8Der erste Corona-Lockdown trat am 22. März 2020 in Kraft und endete weitestgehend am 10. Mai 2020. Der zweite Corona-Lockdown trat 
am 2. November 2020 zunächst als Teil-Lockdown in Kraft. Seit dem 16. Dezember 2020 galt ein harter Lockdown, der im Mai 2021 endete. 
Zahl in Prozent
Arbeitslose insgesamt 55 194 56 528 1 334 2,4
Frauen 24 708 25 495  788 3,2
Männer 30 486 31 033  547 1, 8
Jüngere unter 25 Jahre 4 012 3 922 - 90 -2,2
25 bis 54 Jahre 41 528 41 866  337 0,8
über 55 Jahre 9 654 10 741 1 087 11,3
Ausländer*innen 21 647 22 804 1 157 5,3
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 5 771 6 239  468 8,1
Langzeitarbeitslose 21 577 27 366 5 789 26,8
Arbeitslose insgesamt SGB II 36 469 40 170 3 702 10,2
Frauen 16 917 18 571 1 654 9,8
Männer 19 551 21 599 2 048 10,5
Jüngere unter 25 Jahre 2 360 2 608  249 10,5
25 bis 54 Jahre 46 842 47 070  228 0,5
über 55 Jahre 5 992 6 850  857 14,3
Ausländer*innen 16 335 18 259 1 925 11,8
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer) 5 085 5 626  541 10,6
Langzeitarbeitslose 19 944 25 417 5 473 27,4
Arbeitslose insgesamt SGB III 18 725 16 358 -2 368 -12,6
Frauen 7 790 6 924 - 866 -11,1
Männer 10 935 9 434 -1 501 -13,7
Jüngere unter 25 Jahre 1 652 1 313 - 339 -20,5
25 bis 54 Jahre 13 412 11 153 -2 258 -16,8
über 55 Jahre 3 662 3 891  230 6,3
Ausländer*innen 5 312 4 544 - 768 -14,4
Ausländer*innen (nichteuropäische Asylherkunftsländer)  686  613 - 73 -10,6
Langzeitarbeitslose 1 633 1 949  317 19,4
Arbeitslosmeldungen 114 221 104 009 -10 212 -8,9
davon aus vorheriger Erwerbstätigkeit 52 744 46 493 -6 251 -11,9
Abgänge aus der Arbeitslosigkeit 102 263 109 046 6 783 6,6
davon Abgänge in Erwerbstätigkeit 38 541 42 863 4 322 11,2
davon Ausbildung und sonstige Maßnahmenteilnahme 29 415 28 970 - 445 -1,5
davon Abgänge in Rente und Berufsunfähigkeit 28 041 29 550 1 509 5,4
gemeldete offene Stellen 16 469 19 036 2 567 15,6
davon ungefördert (SVP) 16 149 17 599 1 450 9,0
2020 2021
Veränderungen  2020-2021
Jahresdurchschnitte
Jahressummen
Arbeitslose

Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022 
Arbeitsmarkt Köln: Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 Seite 13 
Grafik 6: Entwicklung der Arbeitslosenzahl in Köln sowie in Vergleichsstädten 2020 bis 2021 (Jahresdurchschnitt) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Grafik 7: Arbeitslosigkeit in Köln von ausgewählten Personengruppen im Jahresdurchschnitt 2021 
(Veränderung zum Jahresdurchschnitt 2020 in Prozent) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
-4,8
-3,5
-2,1
-0,3
-0,2
0,4
1,0
1,8
2,4
3,0
-2,1
-3,0
-6 -4 -2 0 2 4 6
Stuttgart
Nürnberg
Leipzig
Hamburg
München
Frankfurt/Main
Dortmund
Düsseldorf
Köln
Berlin
NRW
Deutschland
Veränderung  in Prozent
26,8
8,1
5,3
11,3
0,8
-2,2
1,8
3,2
-12,6
10,2
2,4
-15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 30
Langzeitarbeitslose
(nichteuropäische 
Asylherkunftsländer)
Arbeitslose
Ausländer*innen
Arbeitslose Ausländer*innen
Arbeitslose
über 55 Jahre
Arbeitslose
25 bis 54 Jahre
Arbeitslose
Jüngere unter 25 Jahre
Arbeitslose Männer
Arbeitslose Frauen
Arbeitslose
insgesamt SGB III
Arbeitslose
insgesamt SGB II
Arbeitslose
insgesamt

Kölner Statistische Nachrichten – 4/2019 
Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040 Seite 14 
Grafik 8: Meldung offener Stellen in Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Erholung des Arbeitsmarkts durch Ukraine-Krise ausgebremst 
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB prognostizierte Ende März 2022 für dieses Jahr 
eine Zunahme des Bruttoinlandproduktes um 1,5 Prozent, falls der Ukraine-Krieg nicht noch weiter 
eskaliert, aber auch nicht schnell beendet sein wird. Dabei soll die Zahl der sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten in Deutschland um 520 000 auf 34,4 Millionen Personen ansteigen (+1,5%) und zudem die 
jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit um 352 000 auf 2,3 Millionen Personen zurückgehen (-13,4%).9 
Die entsprechende IAB-Regionalprognose von März 2022 bestätigt diese verhalten positiven 
Wachstumsaussichten auch für Köln: Demnach soll hier die Zahl der sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten 2022 um 1,7 Prozent auf rund 602 900 steigen und gleichzeitig die jahresdurch-
schnittliche Arbeitslosenzahl auf 50 700 zurückgehen (-10,3%).10 
9Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – IAB-Kurzbericht 7/2022: IAB-Prognose 2022 - Konjunkturaufschwung ausgebremst (März 
2022). Siehe auch unter: https://doku.iab.de/kurzber/2022/kb2022-07.pdf,  abgerufen am 29.3.2022 
10 IAB Regionale Arbeitsmarktprognosen März 2022. Siehe auch unter: 
https://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Regionale_Arbeitsmarktprognosen_2201.pdf, abgerufen am 5.4.2022 
1 311
1 400
1 377
1 359
1 283
1 407
1 968
1 728
2 367
1 340
1 541
1 955
1 562
1 708
1 372
1 399
1 445
 800
1 200
1 600
2 000
2 400
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2020
2021
2022
Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen
Die Ergebnisse basieren ausschließlich auf Daten der Agentur für Arbeit gemeldeten Arbeitsstellen.

Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy - Brandt- Platz 2 
50679 Köln 
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/
Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
ISSN 2192-9726 
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit 
Quellenangabe 13/15/0/06.2022

Mitteilung Ausschuss

4051 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IX/15 
 
Vorlagen-Nummer  12.07.2022 
 2134/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 18.08.2022 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 18.08.2022 
Integrationsrat 20.09.2022 
 
Kölner Statistische Nachrichten – 10/2022  
Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat mit den Kölner Statistischen Nachrich-
ten 10/2022 den Bericht “Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 
2022“ veröffentlicht. 
Der Kölner Arbeitsmarkt stand im vergangenen Jahr 2021 besser da, als von vielen Expert*innen er-
wartet wurde. Nach dem durch die Corona-Pandemie bedingten Rückgang der Beschäftigtenzahlen 
in 2020 war die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Köln bereits zur Jahresmitte 2021 
merklich gestiegen und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 11 800 (+2,0 Prozent) auf 591 400 
(entspricht dem Vorkrisenniveau). Schließlich wurde in Köln Ende September 2021 mit 599 600 sozi-
alversicherungspflichtig Beschäftigten ein Allzeithoch erreicht. Außerdem erhöhten sich die sozialver-
sicherungspflichtigen offenen Stellen 2021 um ganze neun Prozent (+1 500) gegenüber 2020. 
Auf der anderen Seite der Medaille steht allerdings, dass zwar die Zahl der ausschließlich geringfügig 
Beschäftigten in Köln stagniert (-0,3%), jedoch die Zahl derer, die als Nebenjob zusätzlich zu ihrer 
Hauptbeschäftigung eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ausüben, um 3 000 (+6,8%) gestiegen 
ist. Außerdem wird die Beschäftigungszunahme in Köln vor allem von Menschen getragen, die neu 
nach Köln ziehen. Die Vermittlung der arbeitslosen Kölnerinnen und Kölner ist dagegen schwieriger. 
So ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen von 2020 auf 2021 um mehr als ein Viertel gestiegen 
(+5 789, +26,8%). Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote nahm in 2021 mit 9,3 Prozent trotz 
des Beschäftigungshochs nicht ab. Zum einen ist die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau im Anschluss 
an die Entwicklung in 2020 gestartet und der stärkere Rückgang ab September 2021 konnte dies 
(noch) nicht kompensieren. Zum anderen spiegelt diese Entwicklung die zum Teil fehlende Überein-
stimmung der Qualifikationsprofile der in Köln wohnenden Arbeitslosen mit den Anforderungsprofilen 
der angebotenen Stellen wider (Qualifikations-Mismatch). 
Das Thema Kurzarbeit spielte im Jahresverlauf 2021 im Gegensatz zur Entwicklung in 2020 eine un-
tergeordnetere Rolle, wenngleich Kurzarbeit weiterhin als stabilisierend wirkt und viele Menschen vor 
Arbeitslosigkeit schützt. Im Gesamtjahr 2021 meldeten rund 3 200 Kölner Unternehmen für 45 100 
Arbeitnehmer*innen Kurzarbeit an (8% aller Arbeitnehmer*innen). Im Vorjahr waren es noch 16 400 
Betriebe mit 212 100 Beschäftigten (37% aller Arbeitnehmer*innen). 
Die Beschäftigtenentwicklung unterscheidet sich auch 2021 branchenspezifisch. In Folge der Corona-
Krise ist die Beschäftigung beispielsweise im Einzelhandel (-3 000 Arbeitsplätze oder -8,2%) und im 
Gastgewerbe (-1 700 Arbeitsplätze oder -8,7%) weiter deutlich zurückgegangen. Deutliche Arbeits-
platzgewinne verbuchten vor allem der Großhandel (+4 700 oder +18,0%), die Öffentliche Verwaltung 
(+4 000 oder +13,9%) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (+3 200 oder +4,2%). Von diesen 
Beschäftigungszuwächsen konnten insbesondere Ausländer*innen, Jüngere und Akademiker*innen

2 
 
profitieren. 
Nach der aktuellen IAB-Regionalprognose von März 2022 soll die Zahl der sozialversicherungs-
pflichtig Beschäftigten in Köln in diesem Jahr um 1,7 Prozent auf rund 602 900 steigen und gleichzei-
tig die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl ziemlich deutlich auf 50 700 zurückgehen (-10,3%). 
Diese vorläufige Prognose steht unter der Prämisse, dass der Ukraine-Krieg nicht noch weiter eska-
liert, aber auch nicht schnell beendet sein wird. 
Anlage 
KSN 10/2022 Arbeitsmarkt Köln - Rückblick 2021, bisherige Entwicklung und Ausblick 2022 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (3)

18.08.2022 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.08.2022 Wirtschaftsausschuss
TOP 11.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.09.2022 Integrationsrat
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Willy-Brandt-Platz 2

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
2134/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.08.2022
Erstellt
04.07.2022 11:25