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0031/2022/1

Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 1. März 2022

Mitteilung Ausschuss 02.03.2022

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Mitteilung Ausschuss

484 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 02.03.2022 
 0031/2022/1 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 07.03.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 08.03.2022 
 
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - 
Stand 1. März 2022 
Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), 
Stand: 1. März 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Sachstandsbericht

8902 Zeichen

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 07.03.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 08.03.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Köln, Roncalliplatz 4 
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Planungszeit: 2021 - 2023 
Bauzeit: 2023 - 2026 
Projektbeschreibung: 
2. Termine 
Meilensteine: 
Planungsbeschluss  (1767/ 2017) 07/2017      Beauftragung Projektsteuerer (PS) 
Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen   II/2022   
Maßnahmen 
Beauftragung Bauphysik 
Einreichung Bauantrag IV/2022 Beauftragung Brandschutz 
Baubeschluss Hauptmaßnahme   I/2023 
Baubeginn III/2023 
Fertigstellung Bau III/2026 
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand Januar 2022 
02 
  I/2021      
 II/2021      
 II/2021      
 II/2021      
Beauftragung BIM-Manager 
Beauftragung Baulogistik 
Beauftragung Generalplanung (GP) 
Beauftragung Sicherheitskonzept 
Index: 
Stand: 
  I/2022      

  I/2022      
I/2022 
01.03.2022 
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 
Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend 
sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst 
werden. 
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche 
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) 
durchgeführt. 
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der 
Historischen Mitte. 
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf 
einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine 
Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz 
gestellt. 
1 von 4

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 07.03.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 08.03.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 02 Index: 
Stand: 01.03.2022 
3. Kosten 
Kostenschätzung gem. Kostenprognose Juli 2015 
Generalsanierung RGM 
Baukosten KG 200-600 26.833.128 €
Baunebenkosten 7.720.782 €
Gesamtsumme (brutto) 34.553.910 €
Risikokosten 7.167.090 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 41.721.000 €
Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017 
Planungsbudget 4.500.000 € 100% 
4. Risiken 
Grün 
Gelb 
Rot 
1
Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 
2 Änderung der Planung durch Nutzer 
3 Gesetzliche Änderungen 
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen 
6 Genehmigungsverfahren 
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 
8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015 
(Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag) 
9 Abbau von Exponaten 
10 Einlagerung von Exponaten 
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand) 
12 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 
13 Statische Ertüchtigungen 
14 Denkmalschutzauflagen 
15 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, 
Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus 
Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. 
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 1) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
0,0 
1,0 
2,0 
3,0 
4,0 
5,0 Σ 4,5 Mio. €
Planungsbudget  
2.097.714 €Zahlungsstand 
Planungskostenprognose 
Verfügt 3.926.725 
€
2 von 4

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 07.03.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 08.03.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 02 Index: 
Stand: 01.03.2022 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe: 
Ausführung: 
Kosten: 
Termine: 
Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegen die 
Beauftragungen vor. Ebenfalls beauftragt sind Sachverständige für Prüfstatik, Brandschutz, Bauphysik , Fassadenplanung und Sicherheitskonzept. 
Das VgV-Verfahren für den BIM-Manager ist seit Dezember 2021 abgeschlossen und das VgV-Verfahren des Baulogistikers befindet sich zur Zeit in 
der 2. Stufe. 
Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April 2021. 
Die Leistungsphase 1 wurde termingerecht am 01.10.2021 abgeschlossen. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für 
Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 2, Vorentwurf. 
Auf Grundlage des Änderungsantrags zum erweiterten Planungsbeschluss Historische Mitte (Dezember 2021) befindet sich das Dezernat für Kunst 
und Kultur in einem Abstimmungsprozess zu einem kuratorischen Gesamtkonzept der Historischen Museen (KSM, RGM, NS-DOK und MiQua). Das 
Ergebnis könnte noch Einfluss auf die Ausstellungsplanung des RGM und der HMK nehmen. 
Aktuelle Maßnahmen: 
Auf Grundlage des abgestimmten Raumprogramms und der gestalterisch- konzeptionellen Grundidee der Ausstellungsplanung wurde die konkrete 
Belegung der Ausstellungsflächen festgelegt. Im nächsten Schritt werden die auszustellenden Exponate abgestimmt zwecks Weiterentwicklung der 
zu inszenierenden Flächen. 
Die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird weiter auf ihre Machbarkeit 
untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Austellungskonzeptes des RGM und bilden gleichzeitig  
die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen. 
Das Sicherheitskonzept wird derzeit in Abstimmung mit den Nutzenden, dem Versicherer und der Polizei erstellt. Die Leistungsphase 1, Festlegung 
der sicherheitstechnischen Einrichtungen, wurde termingerecht am 31.01.2022 abgeschlossen.  
Die Gesamtkonstruktion der Pfosten- Riegel Fassade und ihres derzeitigen Zustandes wurde sachverständig untersucht. Im Ergebnis ist der aus 
denkmalpflegerischer Sicht wünschenswerte Erhalt der Fassade auch aus technisch- konstruktiver Sicht möglich. Aktuell wurde ein Teilstück der 
Fassade ausgebaut, um unter anderem die richtige Vorgehensweise für die optische und technische Sanierung zu finden. 
Für die Natursteinfassade wurde ebenfalls eine  restauratorische Beratung beauftragt. Eine Schadenskartierung wurde bereits erstellt. Derzeit 
werden die Reinigungsmethoden in Abstimmung mit dem Denkmalschutz geklärt.        
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in 
der Planung der aktuellen Terminschiene  entsprechen, jedoch 
noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet. 
Da die Kostenprognose aus 2015 nicht fortgeschrieben wurde und die Kostenschätzung  erst in  den nächsten Planungsschritten vorliegen wird, 
kann derzeit keine belastbare Aussage zu Kosten getroffen werden. 
Erforderliche Anpassungen in Folge von Baupreisindex, Auflagen des Denkmalschutzes, weitgreifender Erneuerung der Ausstellungskonzeption, 
eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss, zusätzliche Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über 
der Dombauhütte und einer Trafostation sowie der Abdichtung des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau legen nahe, 
dass mit einer deutlichen Kostenfortschreibung zu rechnen ist. 
Die Rahmenterminplan der Projektsteuerung sowie die Planung der Planung des Generalplaners  liegen  vor . Die Bestandsuntersuchungen sind 
jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 
Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) wurden großflächige Bauteilöffnungen in 
Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung ausgeführt. Die Erkenntnisse werden derzeit in einem abschließenden Bericht 
zusammengefasst und in die weitere Planung überführt. Der Bericht des Sachverständigen für Abdichtung liegt vor, in diesem wird eine 
Empfehlung zur Sanierung  gegeben. Wegen der  Feuchteschäden in den Räumlichkeiten der Dombauhütte ist vorgesehen, die Durchführung 
vorzuziehen, dies erfordert einen vorgezogenen Baubeschluss. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet. 
3 von 4

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 07.03.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 08.03.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 02 Index: 
Stand: 01.03.2022 
Nächste Schritte: 
Abschluss Leistungsphase 2 offen 
Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen Maßnahmen offen 
Legende planmäßig 
mittleres Risiko 
hohes Risiko 
I/2022 
II/2022 
4 von 4

Beratungsverlauf (2)

07.03.2022 Bauausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.04.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0031/2022/1
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.03.2022
Erstellt
17.02.2022 17:00