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3619/2018

Beantwortung der Anfrage der CDU-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr.: "Integration von Kreativräumen und kulturellen Raumbedarfen in die Stadtplanung" (AN/0960/2018)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 06.12.2018

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Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 24.01.2019, TOP 14.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4048 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/41 
 
Vorlagen-Nummer  06.12.2018 
 3619/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 11.12.2018 
Stadtentwicklungsausschuss 13.12.2018 
Wirtschaftsausschuss 24.01.2019 
 
Beantwortung der Anfrage der CDU-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Gründen betr.: 
„Integration von Kreativräumen und kulturellen Raumbedarfen in die Stadtplanung“ 
(AN/0960/2018) 
Mit Anfrage AN/0960/2018 der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vom 
13.06.2018 im Ausschuss Kunst und Kultur wird um einen Sachstand zur Umsetzung des Ratsbe-
schlusses 0149/2018 zur „Integration von Kreativräumen und kulturellen Raumbedarfen in die Stadt-
planung“ gebeten. 
 
 
1. Wie ist der Umsetzungsgrad und Zeitplan zu den vom Rat beauftragten Handlungsem- 
           pfehlungen und Instrumenten? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Für die Erstellung eines Clubkatasters soll in einem ersten Schritt zusammen mit der Industrie- und 
Handelskammer, der Medien- und Internetwirtschaft, dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik und 
dem Kulturamt geklärt werden, wie sich die Datenbasis des IHK-Clubkatasters zusammensetzt sowie 
deren Herkunft. Im Rahmen dieses Termins wird ebenfalls besprochen, wie die Überführung der Da-
ten in das städtische GIS-System erfolgen kann. 
Die von der IHK zur Verfügung gestellten Daten werden geprüft und mit den bereits existierenden 
Daten zur Clubförderung bei der Medien- und Internetwirtschaft und dem Kulturamt abgeglichen. 
In einem nächsten Schritt wird die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Clubkulturszene, vertreten 
durch Klubkomm, eine Kriterienmatrix erstellen. Diese Matrix legt fest, um welche Orte und Institutio-
nen das Clubkataster erweitert werden soll. Im Anschluss an diesen Prozess definiert die Verwaltung 
den Datenrahmen, in Hinblick auf eine perspektivische Nutzung. Hierauf erfolgt eine mögliche Erwei-
terung der Datensätze sowie deren inhaltliche Füllung. 
Folgend werden durch Kulturamt und Medienstabsstelle Mitglieder aus der Kultur und Kreativszene 
identifiziert, welche in Form eines Beirates an der Erarbeitung eines Konzeptes zur Ausweitung zu 
einem Gesamtkataster Kultur- und Kreativszene mitwirken. Dieses Gesamtkataster soll sich anhand 
des Beispiels Clubkataster orientieren. 
Es ist beabsichtigt, diese Konzeption Ende des 2. Quartals 2019 den Gremien vorzulegen.  
 
Auf der Grundlage dieser Katasterkomprimierung und –aktualisierung wird das Amt für Stadtentwick-
lung und Statistik im Rahmen der Konzeptphase zur Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030“ das 
Ziel der Sicherung von Eroberungs- und Erprobungsräumen für kreative Szenen erörtern und geeig-
nete Strategien diskutieren. Das Stadtplanungsamt beteiligt sich, um ggf. vorausschauend auf eine 
erforderliche Bauleitplanung an der Konzepterarbeitung mitzuwirken. Die Dauer dieses Arbeitspro-

2 
 
zesses hängt von den vorhergehenden Schritten ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht be-
lastbar kalkuliert werden.  
 
 
2. Wurde bereits eine externe fachliche Beratung gefunden, wenn ja welche und seit wann ist 
           diese im Einsatz? Wenn nein, warum nicht? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
In Hinblick auf den Gesamtprozess ist keine externe fachliche Beauftragung beabsichtigt. 
Die Verwaltung plant gegebenenfalls eine externe Beauftragung zu Einzelthemen, wie beispielsweise 
einer Recherche zur Komplettierung der Datensätze für das Clubkataster. Überdies plant die Verwal-
tung/ das Kulturamt ein interkommunales Arbeitstreffen. Ziel dieses Treffens soll es sein „Best prac-
tice“-Beispiele für Instrumente der Stadtplanung zur Integrierung von kulturellen Raumbedarfen aus 
Kommunen wie beispielsweise Hamburg, Berlin, München, Nürnberg und Leipzig und deren Über-
tragbarkeit auf Köln zu analysieren. Zur fachgerechten und zielführenden Umsetzung soll für die Rea-
lisierung dieses Treffens eine externe Beratung in Anspruch genommen werden. 
 
 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (3)

11.12.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.12.2018 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.01.2019 Wirtschaftsausschuss
TOP 14.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3619/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
06.12.2018
Erstellt
05.11.2018 08:46