AN/0278/2026
Empfehlungen der Kommission zur Reform des Sozialstaats - Folgen für Verwaltung und Leistungsberechtigte in Köln
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SPD Anfrage nach § 4
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An den Vorsitzenden des Rates Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester An die Vorsitzende des Ausschusses Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren Frau Dîlan Yazıcıoğlu SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 17.02.2026 AN/0278/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 26.02.2026 Empfehlungen der Kommission zur Reform des Sozialstaats - Folgen für Verwaltung und Leistungsberechtigte in Köln Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 26.02.2026 aufzunehmen: die von der Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) angekündigte Reform des So- zialstaats zielt darauf ab, Leistungen stärker zu bündeln, Verwaltungsabläufe zu ver- einfachen und den Sozialstaat insgesamt transparenter und wirksamer zu gestalten. Ziel ist es, Menschen besser zu unterstützen, Armut zu bekämpfen und zugleich bü- rokratische Hürden abzubauen. Die Bundesarbeitsministerin hat bei der geplanten Reform des Sozialstaats Leistungskürzungen klar ausgeschlossen. Ziel sei es, den Sozialstaat "einfacher, digitaler und transparenter" zu machen, Für die Kommunen kommt der Ausgestaltung und Umsetzung einer solchen Reform eine besondere Bedeutung zu. Städte wie Köln tragen einen wesentlichen Teil der praktischen Umsetzung sozialstaatlicher Leistungen und sind zugleich unmittelbar mit den sozialen Folgen gesetzlicher Veränderungen konfrontiert. Vor diesem Hinter- grund bittet die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln die Verwaltung um eine Ein- schätzung der Reform aus kommunaler Sicht. Wir bitten um die Beantwortung der folgenden Fragen: - 2 - 1. Wie bewertet das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren die angekündigte So- zialstaatsreform insgesamt, insbesondere mit Blick auf Zielsetzung, Umsetz- barkeit und mögliche Auswirkungen auf Leistungsberechtigte in Köln? 2. Welche konkreten Veränderungen für die kommunale Praxis ergeben sich aus Sicht der Verwaltung durch die Reform, etwa bei Zuständigkeiten, Verwal- tungsabläufen oder der Zusammenarbeit mit Jobcentern und anderen Leis- tungsträgern? 3. Welche Auswirkungen erwartet die Verwaltung auf den personellen und orga- nisatorischen Aufwand in den Kölner Sozialbehörden? 4. Inwiefern rechnet die Verwaltung mit finanziellen Auswirkungen für die Stadt Köln, sowohl kurzfristig als auch langfristig? 5. Sieht die Verwaltung Risiken, dass bestimmte Personengruppen durch die Reform schlechter erreicht oder unterstützt werden könnten, etwa Menschen mit komplexen Problemlagen, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung oder Wohnungslose? Mit freundlichen Grüßen gez. Pascal Pütz SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0278/2026
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 17.02.2026
- Erstellt
- 17.02.2026 12:42